Archive for the ‘Südasien’ Category

361. Afghanistan will die Steinigung legalisieren

27. November 2013

آية الرجم

āyatu r-raǧm

Steinigungsvers

Zur Situation in Afghanistan im November 2013

Gerade in den abgelegenen Teilen Afghanistans ist das der Scharia entsprechende Stammesrecht wieder auf dem Vormarsch und richtet sich inzwischen auch gegen Ehebrecher. Erst am Wochenende wären in der Provinz Baghlan zwei junge Menschen nach dem Beschluss der Stammesversammlung beinahe gesteinigt worden. Zwar gelang den Verliebten die Flucht, aber wenig später, nach einem Autounfall, wurden sie festgenommen und von ihren Angehörigen sofort erschossen.

Nach islamischem Recht sind vier Zeugen nötig, die den Ehebruch mit eigenen Augen gesehen haben. Es scheint in Baghlan im Zweifelsfall immer genug Zeugen zu geben, die den Ehebruch bestätigen möchten, weshalb wir den Beschwichtigungen des Mitgliedes des Scharia-Komitees für Islamisches Recht nicht vertrauen können, der sagt, die Steinigung sei in der Praxis kaum durchführbar. Die Provinzbewohner von Baghlan haben an diesem Wochenende die zwei jungen Leute erschossen und hätten sie auch gesteinigt, wenn ihnen ein in der Hauptstadt geschaffenes neues Gesetz die Möglichkeit dazu eingeräumt hätte.

Erst im Juni 2013 hatte die Bundeswehr nach drei Jahren die Unruheprovinz Baghlan verlassen und den 70 km westlich von Kunduz gelegenen und als äußerst gefährlich geltenden Observationspunkt Nord (OP North) den Afghanen übergeben. Die letzten deutschen Soldaten wurden nach Masar-i-Scharif verlegt. Auch in Kunduz wird die Lage immer gefährlicher. Vorgestern wurde dort ein einheimischer Mitarbeiter der Bundeswehr, ein Dolmetscher, von den Taliban aus seinem eigenen Haus herausgeholt, verschleppt und umgebracht.

Stoppen Sie die Rückkehr der Steinigung nach Afghanistan!

Von Gabi Schmidt und Edward von Roy am 26.11.2013.

Die Steinigung ist eine der grausamsten Arten einen Menschen umzubringen. Das Opfer wird in ein undurchsichtiges Tuch gewickelt und halb in die Erde eingegraben und dann von einer Menschenmenge mit Steinen qualvoll zu Tode gebracht. Die Steine sollen etwas kleiner als die werfende Hand sein, damit der Tod des Verurteilten nicht zu schnell eintritt. Vor allem in islamisch geprägten Staaten kommt die Jahrtausende alte und ebenfalls in der Bibel erwähnte Tötungstechnik auch heute noch vor, entweder staatlich zugelassen wie im Iran, wo § 83 des Strafgesetzbuches die Todesstrafe durch Steinigung bei Ehebruch vorschreibt, oder stammeskulturell in einsamen Regionen.

In Afghanistan planen einflussreiche Kleriker und Juristen die Wiedereinführung der Steinigung. Das wäre für Afghanistan ein rechtskultureller Rückschritt um mindestens zwölf Jahre, zurück in die Zeit der Herrschaft der radikalislamischen Taliban.

Zwischen 1996 bis 2001 waren Musik und Tanz verboten, mussten sich Männer einen langen Bart wachsen lassen, durften Mädchen nicht mehr zur Schule gehen und Frauen das Haus nicht alleine verlassen. Jeder überführte Ehebrecher wurde erschossen oder gesteinigt.

Rohullah Qarizada ist ein Mitglied im Scharia-Komitee für Islamisches Recht (Sharia Islamic Law Committee). Dieses Komitee will erreichen, das man nach dem künftigen afghanischen Strafrecht Ehebrecher steinigen darf, die Steinigungsopfer sind erfahrungsgemäß meistens Frauen.

Gestern gab Herr Qarizada Folgendes bekannt:

„Wir arbeiten gerade am Entwurf eines schariakonformen Strafgesetzbuches, welches festlegt, dass der Täter, falls vier Augenzeugen den Ehebruch bestätigen, gesteinigt werden soll, We are working on the draft of a sharia penal code where the punishment for adultery, if there are four eyewitnesses, is stoning.“

Rohullah Qarizada ist kein bedeutungsloser Scheich in irgendeinem abgelegenen Bergdorf, sondern Vorsitzender der Afghanischen Unabhängigen Anwaltskammer (Afghan Independent Bar Association, AIBA).

Qarizada will zwar einerseits den Steinigungsparagraphen festschreiben, beteuert aber andererseits, dass es unwahrscheinlich sei, dass die Steinigung jemals zur üblichen Praxis werden könne:

„Der Richter stellt jedem Zeugen viele Fragen und wenn auch nur eine Antwort von denjenigen der anderen abweicht, wird das Gericht die Anklage zurückweisen, The judge asks each witness many questions and if one answer differs from other witnesses then the court will reject the claim.“

Die Grundlagen des heutigen Staates Afghanistan sind auch ein Produkt Made in Germany. Denn es war in Bonn am Rhein am 5. Dezember 2001, als man auf der Petersberger Afghanistan-Konferenz im sogenannten Bonn Agreement vereinbarte, wie im Land am Hindukusch die Entwicklung geordneter und demokratischer Verhältnisse erreicht werden soll. Seit dieser Zeit ist Hamid Karzai Präsident.

Auf die vorbehaltlose Geltung der am 10. Dezember 1948 festgestellten Allgemeinen Menschenrechte verzichtete man 2001 in Bonn, um in der afghanischen Verfassung den Bezug auf das Islamische Recht möglich zu machen. Dieser Schariavorbehalt jedoch ist in nahezu allen islamisch geprägten Staaten der Welt der Einstieg für die Erschaffung von menschenfeindlichen und insbesondere frauenfeindlichen Gesetzen und Verordnungen.

Die ab dem 13. Dezember 2003 durch die Loya Jirga beratene und dann beschlossene sowie am 26. Januar 2004 von Präsident Karzai ratifizierte Verfassung legt in Artikel 1 die allgemeine Marschrichtung fest:

„Afghanistan sei eine Islamische Republik, Afghanistan shall be an Islamic Republic“,

Artikel 2 nennt die Staatsreligion:

„Die Religion der Islamischen Republik Afghanistan ist der heilige Islam, The sacred religion of Islam is the religion of the Islamic Republic of Afghanistan“

und Artikel 3 erklärt den Rest:

„In Afghanistan kann kein Gesetz den Glaubensinhalten und Bestimmungen der geheiligten Religion des Islam widersprechen, No law shall contravene the tenets and provisions of the holy religion of Islam in Afghanistan“

Artikel 130 betont, dass offene Rechtsfragen nach dem hanafitischen Fiqh (Hanafi jurisprudence) zu regeln sind. Was das bedeuten kann, zeigt uns der Fall Abdul Rahman.

Die im Gebiet zwischen Bosnien und der Türkei im Westen bis nach Afghanistan, Pakistan und Bangladesch im Osten vorherrschende sunnitische Rechtsschule der Hanafiten sieht für einen männlichen Apostaten vom Islam grundsätzlich die Todesstrafe vor. Nur wenn man ihn für geistesgestört erklärt kann sein Leben verschont bleiben.

Abdul Rahman war zum Entsetzen seiner Verwandtschaft zum Christentum übergetreten. Seine Eltern enterbten ihn und seine Ehefrau ließ sich aufgrund seines neuen katholischen Glaubens im Rahmen eines Sorgerechtsprozesses von ihm scheiden. Die Staatsanwälte forderten im Februar und März 2006 seine Todesstrafe, kein Rechtsbeistand in Kabul war bereit gewesen, ihn anwaltlich zu vertreten. Seiner Hinrichtung konnte der 41-jährige afghanische Familienvater nur knapp entgehen, indem man ihn für geisteskrank erklärte und das Gerichtsverfahren aufgrund angeblicher Formfehler einstellte. Abdul Rahman bekam Asyl in Italien.

Mit einer solchen Verfassung kann ein Staat Errungenschaften kultureller Moderne wie die Gleichberechtigung von Mann und Frau oder die Meinungs- und Pressefreiheit selbstverständlich niemals erreichen und wird der Abfall vom islamischen Glauben zur tödlichen Gefahr, aber das spricht man weder bei der Deutschen Islamkonferenz noch bei den Afghanistan-Konferenzen aus.

Am 5. Dezember 2001 legte man im toleranten Bonn den Weg Afghanistans nicht in die universellen Menschenrechte, sondern hin zur Schariarepublik fest:

„in Anerkennung des Rechtes des afghanischen Volkes, seine politische Zukunft im Einklang mit den Grundsätzen des Islam, der Demokratie, des Pluralismus und der sozialen Gerechtigkeit in Freiheit selbst zu bestimmen, Acknowledging the right of the people of Afghanistan to freely determine their own political future in accordance with the principles of Islam, democracy, pluralism and social justice.“

Als Gastgeber der Petersberg-Konferenzen 2001 und 2011 ist die Bundesrepublik für die juristische Situation in Afghanistan in hohem Maße mitverantwortlich.

In diesen Tagen also wird in Kabul über die Todesstrafe für Ehebrecher verhandelt, während die deutsche Regierung (Drucksache 17/7748) vor nur zwei Jahren sagte:

„Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fördert in seinem Rechtsstaatlichkeitsprojekt eine Vielzahl einzelner Maßnahmen, um die Situation inhaftierter Menschen in Afghanistan zu verbessern.“

Die geplante Legalisierung der Steinigung wird die Situation der Gefangenen weiter verschlechtern. Die Verantwortlichen für das Rechtsstaatlichkeitsprojekt müssen deshalb unverzüglich erklären, dass die Politik der Steinigung mit deutscher finanzieller Unterstützung nicht zu machen ist.

Das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) muss jede weitere Unterstützung davon abhängig machen, dass die Steinigung in Afghanistan nicht legalisiert wird.

Gabi Schmidt

Edward von Roy

Q u e l l e n

Übereinkommen über vorläufige Regelungen in Afghanistan bis zur Wiederherstellung dauerhafter staatlicher Institutionen

(oft genannt The Bonn Agreement)

http://www.auswaertiges-amt.de/cae/servlet/contentblob/400792/publicationFile/4538/VereinbarungAfg.pdf

AGREEMENT ON PROVISIONAL ARRANGEMENTS IN AFGHANISTAN PENDING THE RE-ESTABLISHMENT OF PERMANENT GOVERNMENT INSTITUTIONS

05.12.2001

http://www.washingtonpost.com/wp-srv/world/texts/bonnagreement.html

Die Verfassung der Islamischen Republik von Afghanistan

The Constitution of the Islamic Republic of Afghanistan

(Ratified) January 26, 2004

http://www.embassyofafghanistan.org/page/constitution

Fatwa der Kairoer al-Azhar zum Umgang mit einem Konvertiten vom Islam zum Christentum. Kein „Islamismus“, sondern echter alter Islam.

Da er vom Islam abgefallen ist, wird er zur Reue aufgefordert. Zeigt er keine Reue, wird er islamrechtlich getötet, Since he left the Islam, he will be invited to express his regret. If he does not regret, he will be killed pertaining to rights and obligations of the Islamic law.

Was seine Kinder betrifft, so sind sie minderjährige Muslime. Nach ihrer Volljährigkeit, wenn sie im Islam verbleiben, sind sie Muslime. Verlassen sie den Islam, werden sie zur Reue aufgefordert. Zeigen sie keine Reue, werden sie getötet.

http://de.wikipedia.org/wiki/Apostasie_im_Islam#Urteil_des_Fatwa-Ausschusses_der_Azhar_.C3.BCber_die_T.C3.B6tung_von_Apostaten

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/aa/Rechtsgutachten_betr_Apostasie_im_Islam.jpg

Deutscher Bundestag, Antwort auf die Kleine Anfrage zum Thema Folter in afghanischen Haftanstalten, Drucksache 17/7748

15.11.2011

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/077/1707748.pdf

Adulterers may be stoned under new Afghan law, official says

By Mirwais Harooni and Katharine Houreld

Kabul am 25.11.2013

http://www.reuters.com/article/2013/11/25/us-afghanistan-rights-idUSBRE9AO0EB20131125

Afghanistan considers reviving Taliban’s punishment of stoning for adulterers, 12 years after toppling the religious regime

By Matt Blake and Daily Mail Reporter

The Daily Mail 25.11.2013

http://www.dailymail.co.uk/news/article-2513346/Afghanistan-considers-reviving-Talibans-punishment-stoning-adulterers-12-years-toppling-religious-regime.html

Advertisements

288. Maududi: Weltanschauung und Leben im Islam

23. März 2012

تقسیم ہند

Taqseem-e-Hind

Partition of India

Teilung Indiens

Towards Understanding Islam

Betrachtungen zu Abul Aʿlā Maudūdī: Weltanschauung und Leben im Islam (deutsche Übersetzung von Fatima Heeren-Sarka im Auftrag von der Islamic Foundation, Leicester 1978). Maududi veröffentlichte den Text 1960 im pakistanischen Lahore, wobei er auf Ideen aus seinem bereits 1932, also vor der Entstehung (West-)Pakistans (1947, Partition of India) erschienenen Risālah Dïniyāt zurückgriff. Es war Maududi-Übersetzer Khurshid Ahmad gewesen, der auch diesen Text aus dem Urdu ins Englische übertragen hatte: Towards Understanding Islam (ebenfalls bei The Islamic Foundation, 1980).[1] Eine auf Beibehaltung und weltweite Durchsetzung der universellen Menschenrechte zielende Islamkritik von Jacques Auvergne (2012).

Für Abul A’la Maududi (1903-1979) ist jeder tugendhafte Mensch Diener Allahs, treuer Muslim. Allen anderen mangelt es damit an Tugend oder an Information. Anstand heißt, Allah die alleinige Regentschaft zu überlassen, was heute und jetzt nichts anderes ist als gelebter Islam und was recht bald Islamrepublik bedeuten wird. Die Theodemokratie, wie Maududi das Kalifat nennt, folge der gereinigten Gesinnung nämlich wie von selbst und innerhalb von weniger als zehn Jahren.[2]

1941 gründete der Maulana („Meister“; einige Salafisten nehmen an dem ihrer Meinung nach nur dem Schöpfer zustehenden Ehrentitel Maududis Anstoß) die radikale, ab 1947 (Teilung Indiens) auf den pakistanischen Islamstaat hinarbeitende Partei und Bewegung Jamaat-e-Islami (JI). 1956 wurde Pakistan zur ersten Islamischen Republik der Welt. Zu den heutigen Auslandsvertretungen der JI gehören die im britischen Leicester ansässigen Werke UK Islamic Mission und Islamic Foundation. Zwischen 1978 und 1984 arbeitete Ahmad von Denffer an der Islamic Foundation, der Islamfunktionär wirkte später vom der Muslimbruderschaft zuzurechnenden Islamischen Zentrum München aus.

Islam ist beinahe so etwas wie ein erfülltes physikalisches oder biologisches Gesetz, eigentliches Menschentum jedenfalls ist Muslimsein:

15. Der Islam ist eine weltumfassende Religion, deren Zweck es ist, im Menschen islamische Eigenschaften und islamische Haltung zu schaffen und weiterzubilden. Islam ist genaugenommen ein Eigenschaftswort. Wer immer diese Eigenschaften besitzt, welcher Rasse oder Gemeinschaft, welchem Land oder Volk er auch angehören mag, ist ein Muslim.

Glauben heißt gehorchen:

16. Islam ist ein arabisches Wort und heißt Unterwerfung, Hingabe und Gehorsam. Als Religion steht Islam für völlige Unterwerfung unter den Willen Gottes und absoluten Gehorsam Ihm gegenüber. Eine weitere wahrheitsgetreue Bedeutung des Wortes Islam ist Frieden. Das heißt, dass man wirklichen körperlichen und geistigen Frieden nur durch Unterwerfung und Gehorsam Gott gegenüber erlangen kann. Ein solches Leben des Gehorsams gibt dem Einzelnen innere Ruhe und legt damit den Grundstein für den wirklichen Frieden in der Gesellschaft im Großen.

Gehorsam umkreisen Atome und Himmelskörper, Elektrone und Spiralnebel den Schöpfer. Gottergeben bewegen sich der fallende Stein oder der fliegende Vogel in den Bahnen ihrer von Allah gesetzten Bestimmung. So ist Islam beinahe Naturreligion, jedenfalls ist dein Muslimsein erfülltes Naturgesetz:

15, 16. Dieses mächtige, allumfassende Gesetz, das alles lenkt, was das Universum einschließt, von den winzigsten Staubkörnchen bis zu den Milchstraßen im Weltraum, ist das Gesetz Gottes, des Schöpfers und Erhalters des Universums. Da also die gesamte Schöpfung dem Gesetz Gottes gehorcht, folgt das ganze Universum im wahrsten Sinne des Wortes der Religion des Islams, denn Islam bedeutet nichts anderes als Unterwerfung und Gehorsam Gott gegenüber. Die Sonne, der Mond, die Erde und alle anderen Himmelskörper sind daher ‚Muslime‘. Ebenso Luft, Wasser, Wärme, Steine, Bäume und Tiere: alles im Universum ist ‚Muslim‘, denn es gehorcht Gott durch Unterwerfung unter Seine Gesetze.

Der schariatisch bzw. koranisch betrachtete Mensch aber ist dazu ausgestattet, frei Wählen zu können und kann in diesem Bereich aus dem Naturgesetz (Islam) heraus fallen. Vollkommenheit erlange der Mensch daher erst im ungebremsten Einwilligen in Allahs Gesetz, wie auch Maududi weiß.

Bei Imam al-Ghazali (1058-1111) ist das Ziel gelingenden menschlichen Lebens beschrieben, die ewige Heimkehr zu Allah, was wiederum, andernfalls hätte Mohammed seine Aufgabe falsch verstanden, die irdische Erfüllung der Schariapflichten voraussetzt. Auf Erden bedeutet Islam für den muslimischen Endverbraucher somit Unterwerfung den frommen Gelehrten und Muftis gegenüber, während es für die muslimische Ehefrau erfüllte Religion ist, ihrem Mann zu gehorchen.

Eine unislamische Gesellschaft oder Regierung allerdings, um von al-Ghazali wieder zu Maududi zu kommen, stört die naturgesetzliche islamische Harmonie und muss vielleicht, da sie den Bund mit dem Schöpfer bricht und dem ewigen Heil aller Bewohner entgegen steht, zur Einsicht gebracht (islamisiert) oder revolutionär beseitigt werden.

Wo doch jedes Staubkörnchen gottergeben ist, müssen wir einen den Islam verwerfenden Menschen als schrecklich unwissend bezeichnen:

19. Der Mensch, der Gott verleugnet, wird Kāfir (Verberger) genannt, weil er durch seinen Unglauben das verbirgt, was seiner Natur angeboren ist und in seiner Seele fortlebt, denn er ist ja tatsächlich instinktiv erfüllt vom Islam. … Jedes Teilchen in ihm, sei es nun organisch oder unorganisch, existiert in Übereinstimmung mit dem Islam und erfüllt die Pflichten, die ihm zugeteilt wurden. Doch das Einsichtsvermögen dieses Menschen ist entstellt, sein Verstand ist getrübt … Kufr ist also eine Form von Unwissenheit, ja es ist die Unwissenheit überhaupt.

Jedes Molekül trägt die Last der Scharia und bleibt gerade dadurch im Bereich der Pflichterfüllung und Harmonie zu seinem Schöpfer. Die im Koran (2:286) ausgesprochene Bitte an den Schöpfer, am Islam nicht zu schwer zu tragen (Our Lord! Lay not on us a burden greater than we have strength to bear) hat der Angesprochene im selben Vers gleich selbst beantwortet: Allah bürdet niemandem eine Last auf die er nicht auch tragen kann (On no soul doth Allah Place a burden greater than it can bear, Übersetzung Yusuf Ali).

Jeder aufklärerisch ankekränkelte, Allah nicht durch eine korrekte Lebensführung preisende Naturforscher verfehlt den Sinn seines Lebens ebenso sehr wie der naturromantisch oder gar pantheistisch fühlende Dichter. Keine Elektronenhhülle ohne Atomkern, kein Hofstaat ohne König, keine Armee marschierender Soldaten ohne General, keine Schöpfung ohne Schöpfer:

19. Er [der Säkulare oder der nichtmuslimische Wissenschaftsfreund] betrachtet seinen eigenen Körper, der auf wunderbare Weise funktioniert, … und doch ist er unfähig, die Kraft zu erkennen die ihm das Leben geschenkt hat. … Er ist Zeuge eines herrlichen Planes im Universum – und doch ist es ihm unmöglich, den Planer all dessen zu erkennen. Er nimmt die Schönheit und Harmonie wahr in der alles zusammenklingt – doch nicht den Dirigenten des Ganzen.

Deine Aufgabe als Mensch ist es daher, die Scharia zu leben und Wissen zu erwerben. Nicht etwa koranwidriges Denken, denn natürlich (von Natur aus) ist hier nicht das falsche Wissen gemeint, sondern das richtige (islamische) Wissen:

20. Wie kann der Mensch … dem echten Wissen näher kommen?

Der Frevel der Verneinung Allahgottes und seiner Gesetze ist ein gewaltiger. Der Schariaverweigerer ist eigentlich ein Terorist, jedenfalls ein Gewalttäter und Vertragsbrecher:

20, 21. Kufr ist auch eine Tyrannei oder vielmehr die schlimmste Art der Tyrannei … es ist außerdem auch offene Auflehnung, Undankbarkeit und Treulosigkeit.

Wer nicht nach Koran und Sunna lebt, lästert Allahgott, lehnt sich gegen die Natur des Universums auf und beschädigt sich selbst; da ist die ewige Höllenstrafe beinahe noch eine Begnadigung und die eventuelle Steinigung schon fast nicht der Rede wert. Du willst dir doch nicht selbst im Wege stehen?

Lebe ein Leben der Natürlichkeit und Schönheit, lebe den Islam. « Allah est Beau et Il aime la beauté. »[3] Allah ist schön und liebt das Schöne.

Die wahre Religion ist benutzerfreundlich, Alltagshandeln nach Koran und Sunna ist vollkommene Ergonomie. Genau betrachtet wird dein Schariagehorsam auch zum praktizierten Sozialen Arbeiten und Naturschutz, denn:

20. ein Kāfir, ein Mensch also, der Gott verneint, begeht zwangsläufig die größte Ungerechtigkeit, denn er vergewaltigt alle materiellen und geistigen Kräfte, sich gegen den Lauf der Natur aufzulehnen

Weil man, was auch Adolf Hitler wusste, bei beschworener Naturhaftigkeit oder Natur nicht mehr weiterzudenken braucht, haben sich auch die Anhänger aus Alternativkultur oder New Age nicht über die menschenrechtswidrigen, insbesondere frauenentwürdigenden islamischen Normen beschwert. Eine Dosis an proislamischer Ekstase lässt die allgemeinen Menschenrechte bedeutungslos erscheinen … Geschwister, lasst uns ganz im Rhythmus des Lebens mitschwingen.

Verlangt so viel Ruf nach Rückkehr zur kosmischen Ausgewogenheit jetzt nicht nach schönen Reimen? Wagen wir`s:

Allahs heransausendes Schwert als ganz natürlicher Wert. Aus himmlischer Liebe neunundneunzig Hiebe. Fliegende Steine, jedem das seine. Der Lauf der Dinge, Allahs Klinge.

Hoppla Herr Bischof bzw. Minister, der Dialog ist im Eimer.

Kehre daher zurück zur absoluten (islamischen) Harmonie der Herren Mohammed und Maududi, wenn du Erkenntnis erlangen willst:

22. Jemand, der auf diese Weise zum Rebellen wird, kann niemals wahres Wissen und echte Einsicht erlangen. Denn das Wissen, das den eigenen Schöpfer nicht erfassen kann, wird auch bei der Enthüllung jeder anderen Wahrheit versagen. … sein ganzes Dasein wird in Unordnung sein … er wird auf Erden nur Verwirrung und Durcheinander stiften.

23. Solch ein Mensch wird auf Erden Ruhe und Gleichgewicht stören und im Jenseits der Verbrechen für schuldig befunden werden, die er gegen seine Natur und seine Fähigkeiten begangen hat. … Jede Faser seines Wesens wird sich bei Gott gegen ihn beschweren, Der als der wahrhaftige Quell der Gerechtigkeit ihm die vollste Strafe auferlegen wird, die er verdient.

Entscheide dich heute und sofort zwischen Himmelsgarten und Feuergrube, wähle den Schariagehorsam oder den widernatürlichen Zustand des Ausbreitens von Unheil:

24. Islam, das heißt vertrauensvolle Hingabe an Gott und Gehorsam Ihm gegenüber, oder Kufr, nämlich Verleugnung Gottes und Auflehnung gegen Ihn.

Gegen den Islam zu denken mag erst im Jenseits geahndet werden, doch die Islamische Seinsweise öffentlich zu kritisieren oder gar aktiv zu stören, bewerten die Theologen als Verderbenstiften auf Erden (al-ifsad fil-arḍ, spreading evil on earth).[4]

Bekehrt euch, rettet eure Seele, reiht euch ein in den Kampf gegen Schund und Schmutz.[5]

Islamisches Missionieren heißt Saubermachen (Ghamidi: purification of morals), kraftvolles Zurückdrängen jedweder Verderbtheit (fasād fil-arḍ, disorder, corruption) in Stadt und Staat. Und jene, die gegen die Islamische Ordnung rebellieren oder ankämpfen, im Koran verwendet Allah die zu Krieg (ḥarb) gehörende Verbform yuḥāribūn (they fight against, they rebel against), sollt ihr kreuzigen, ihnen eine Hand und einen Fuß von gegenüberliegenden Körperseiten abhacken oder sie in die Verbannung schicken.[6]

Ohne Islamkonforme Lebensführung kein wissenschaftliches Denken, meint Wissenschaftsfeind Maududi:

24. Durch richtige Anwendung seines Wissens und Verstandes erkennt er seinen Schöpfer, setzt Glauben in Ihn und obwohl er unter keinerlei Zwang steht, entschließt sich, Ihm zu gehorchen. Er irrt sich nicht bei der Unterscheidung von Rechtem und Unrechtem und wählt das Rechte ungeachtet der Tatsache, dass er die Möglichkeit hatte, sich dem Unrechten zuzuwenden.

Islam ist, wenn endlich jeder weiß, was zu tun ist. Die Schönfärber (Sufis) des bleibend ungerechten und menschenfeindlichen Schariagesetzes freuen sich, dass der Aspekt der menschlichen Seele, der zum Bösen (bi s-sūʾ, towards the evil) aufhetzt, verführt oder anstiftet (ammāra; incites to, enjoins unto, commands to) durch den Prozess der Entkörperlichung oder Ichabstreifung (at-taǧarrud, anglisiert al-tajarrud) unschädlich oder jedenfalls abgedrängt worden ist und der Satan gleich mit vertrieben.[7]

Ichabstreifung. Der genannte, aus dem rituellen Kleiderablegen anlässlich des Kernereignisses der Pilgerfahrt und später aus dem Sufismus (taṣawwuf, ṣūfīya) stammende Terminus geheiligter Selbstauslöschung und entsprechend heftiger Weltverachtung (Ḥasan Naṣrallāh: We are going to win, because they love life and we love death) wurde, völlig richtig verstanden, von Ḥasan al-Bannā (1906-1949) aufgegriffen, wie wir bei Yon Machmudi (Islamising Indonesia) lesen können: Der erste Muslimbruder verpflichtete die islamrevolutionäre und kulturrassistische Ordensgemeinschaft, nachzulesen in The Message of the Teachings (Risālat at-Taʿālīm), auf einen Treueschwur (baiʿa) von zehn Grundregeln („the pillars of our bayʿa are ten; learn it“). Diese lauten:

Einvernehmen (understanding, al-fahm), Aufrichtigkeit (sincerity, al-iḫlāṣ), Tatkraft (action, al-ʿamal), äußerste Anstrengung (honest striving, al-ǧihād), Opfer (sacrifice, at-taḍḥiya), Gehorsam (obedience, aṭ-ṭāʿa), Beharrlichkeit (perseverance, aṯ-ṯabāt)), Authentizität (authenticity, at-taǧarrud), Brüderlichkeit (brotherhood, al-uḫuwwa) und Treue (trust, aṯ-ṯiqah).[8]

Ichabstreifung. Der Radikale ist nach dem frei bis falsch übersetzten Sayyid Qutb also einfach authentisch. Andernorts wird Qutbs Tadscharrud mit Entschiedenheit (resoluteness) wiedergegeben, was der Gewaltlizenz genauer (authentischer) entspricht. Authentisch brutal.

Sufi oder Nichtsufi, die von Allah gesetzten Grenzen sind genau einzuhalten, daneben darf vielleicht und mit Imam al-Ghazali (Iḥyāʾ ʿulūm ad-Dīn, The Revival of the Religious Sciences) ein wenig über die menschliche Seele spekuliert werden. Seelenkundlich verbreitet ist ein dreiphasiges Modell, das drei Seelen (nufūs, Sg. nafs) kennt: Bei Allah verhasst und schlimmer angesehen als ein Tier ist der Mensch, der vom (zum Bösen!) verführenden Nafsu l-Ammāra bis-Sūʾ (the soul that enjoins evil) beherrscht wird. Auf dem Weg der Besserung wenn auch noch nicht frei von Sünde ist dein Nafsu l-Lawwāma oder Nafs der Selbstanklage (the self-accusing soul). Die höchste spirituelle Reife erreicht der Mensch erst mit seinem Nafsu l-Muṭmaʾinna, mit der im Koran (89:27) angesprochenen Seele der Gottesruhe (the satisfied soul).[9]

Maududi wird konkreter:

31. Wie wir schon sagten, bedeutet Islam Gehorsam Gott gegenüber.

Welches sind die wesentlichsten Dinge, die ein Mensch wissen muss, um sein Leben in Einklang mit dem göttlichen Plan zu bringen?

Als Erstes und Wichtigstes muss man einen unerschütterlichen Glauben an die Existenz Gottes haben

Des Weiteren muss man die Eigenschaften Gottes kennen.

Individualität und Autonomie staatsprogrammatisch und revolutionär auszulöschen geht auf verschiedene Weise: Der ohne göttliches Strafgericht, dafür mit einem gewaltbejahenden Schicksalsbegriff (Vorsehung) hantierende Nationalsozialismus benötigte das zur Wissenschaft erklärte Konzept verschiedenwertige Rassen, um den Führerstaat aufzubauen. Die Atheisten Stalin und Mao sprachen statt von Vorsehung von Fortschritt und bespitzelten oder ermordeten jeden Gegner für ihr ebenfalls als wissenschaftlich behauptetes Gemeinwohl. Der dritte Totalitarismus der, der erneuerte Islam, braucht das Zittern jedes Ex-Individuums vor dem Tag der Auferstehung, um die molekülgleich angeordneten Menschen ins Kristallgitter seines „archaischen Faschismus“ (Maxime Rodinson 1979)[10] einzubinden.

32. Darüber hinaus muss der Mensch die Einzelheiten über die Lebensweise kennen, durch deren Befolgung er das Wohlwollen Gottes erlangen kann. … hier wird einfaches Wissen nicht ausreichen. Der Mensch muss volles Vertrauen und die feste Überzeugung haben, dass es wirklich das göttliche Gesetz ist und dass sein Heil einzig und allein in der Befolgung dieser Gebote liegt.

Und schließlich muss man auch die Konsequenzen von Glauben und Gehorsam einerseits und jene des Unglaubens kennen. … Aus diesem Grunde ist das Wissen um das Leben nach dem Tod unbedingt erforderlich.

Schließlich geht es um die absolute Entscheidung schlechthin, um deinen ewigen Verbleib in Himmel oder Hölle:

34, 35. Daraus lässt sich klar ersehen, dass kein Mensch ohne Glauben oder Īmān ein wirklicher Muslim sein kann. Er ist die unerlässliche Voraussetzung oder vielmehr der eigentliche Ausgangspunkt, ohne den kein Anfang gemacht werden kann. … Das Leben des Gehorsams (Islam) wird geboren aus dem Keim des Īmān. … ohne Īmān gibt es keinen Islam.

Aus dem Samenkorn des Īmān wächst der Baum des Islam, erläutert Meister Maududi.

Insgesamt nennt der Islamtheoretiker vier Kategorien von Gläubigkeit bzw. Religionsverleugnung, moralisch ganz oben stehen die ungetrübten Islampraktiker, dann, sozusagen zweitklassig, folgt der Glauben besitzende Inkonsequente oder pflichtvergessene Muslim.

Dieser den Gehorsam (Islam) nicht praktizierende Gläubige (Muʾin) ist zwar kein Apostat, geht jedoch, als Schariaverweigerer, fehl und stellt seinen Schöpfer nicht zufrieden. Nach Maududi begegnet uns im Nichtpraktizierenden ein unechter Muslim, und erst wer das ganze Schariagesetz praktiziert, erlangt Allahs Wohlgefallen und ist ein echter Muslim. Zweitklassig also sind:

35. Jene, die zwar Glauben besitzen, … deren Glaube aber nicht stark und tief genug ist, um sie zur völligen Hingabe an Gott zu bringen. Sie … verdienen Bestrafung für ihre Versäumnisse und Verfehlungen, doch sind sie immer noch Muslime. Sie … begehen Fehler, sind aber keine Rebellen. Sie erkennen ihren Herrn und Sein Gesetz an, und obwohl sie sich gegen das Gesetz vergehen, haben sie sich gegen ihren Herrn nicht aufgelehnt. … Sie … also schuldig und verdienen Bestrafung.

Drittklassig sind jene Gehorsamsverweigerer, die gar keinen Īmān besitzen. Sie stiften durch ihr schlechtes Vorbild bereits im Diesseits der menschlichen (also naturhaft muslimischen) Gemeinschaft so unermesslich großen Schaden, dass sie eigentlich als Verbrecher zu gelten haben und, vielleicht, 40 bis 80 Peitschenhiebe erhalten sollten:

35. Jene, die überhaupt keinen Glauben haben. Diese Menschen weigern sich, die Oberherrschaft Gottes anzuerkennen, und sind Rebellen. Auch wenn sie sich nicht schlecht benehmen und weder Verderben noch Aufruhr verbreiten, bleiben sie Aufrührer, und ihre scheinbar guten Taten sind von geringem Wert. Solche Menschen sind wie Gesetzesbrecher. Und ebenso wie ein Gesetzesbrecher – selbst wenn irgendwelche seiner Taten im Einklang mit dem Gesetz des Landes stehen – nicht zu einem getreuen und gehorsamen Bürger wird, so kann auch das scheinbar Gute jener, die sich gegen Gott auflehnen, nicht das Gewicht der tatsächlichen Verfehlungen, der Rebellion und des Ungehorsams ausgleichen.

Doch das ist noch nicht die niederste Stufe der Verworfenheit, dort nämlich finden wir die Kategorie vier:

35. Jene, die weder Glauben besitzen noch gute Taten tun. Sie verbreiten Unordnung in der Welt und üben Gewalttätigkeit und Unterdrückung in vielfältiger Form aus. Sie sind die schlimmsten aller Menschen, denn sie sind Rebellen [sowie] Übeltäter und Verbrecher.

Unordnung (fasād; disorder, corruption) im Lande (fil-arḍ) zu erzeugen ist der im Koran angeordnete und auch im barbarischen Strafrecht Pakistans angewendete Tatvorwurf.[11] Mit Vergeltungsgebot (qiṣāṣ) und Blutgeld (dīya, Blood Money, prix du sang) setzt die von (Mohammeds und) Maududis Denken durchaus geprägte Islamische Republik die Scharia um, wie Tahir Wasti berichtet: „Des Erzeugens von fasad-fil-arz machen sich unter anderem jene schuldig, die öffentlichen Frieden und öffentliche Ruhe stören.“[12]

Unablässig droht der Fasad, die lichten Fäden des himmlisch gewebten Gnadenbundes – des Dīn! – aller Menschen zu ihrem Schöpfer zu zerstören, was ihre ewige Rückkehr zum Heil noch unwahrscheinlicher macht als es das Zerreißen des von Halbgöttin Ariadne selbstgesponnenen roten Wollfadens bedeutet hätte, der dem Helden Theseus den Weg aus dem Haus des Ungeheuers wies.[13]

Es gab Propheten, die Einblick in höhere Welten hatten. Es gibt Menschen mit Islamischem Wissen.

Höre auf die Gelehrten:

39. Doch nachdem man auf den geeigneten Menschen gestoßen ist, nimmt man seinen Rat bedingungslos an. Diese Art von Glauben nennt man „Glaube an das Unbekannte“ … Īmān bil-ghayb.

Ghaib (ġaib)[14] ist der sekündlich beinahe zum Greifen nahe, von Dschinnen und Engeln durchgeisterte Seinsbereich des Verborgenen. Ja, gib nur zu, dass du keinen Durchblick hast.

Das ist doch mal ein Ratschlag für den minderjährigen Teilnehmer am Islamischen Religionsunterricht:

39. Denn hier hat man sich in Dingen, die man nicht weiß, auf jemanden zu verlassen, der sie weiß. Genau das ist Īmān bil-ghayb – der Glaube an das Unbekannte.

Īmān bil-ghayb bedeutet daher, dass man Kenntnis erlangt über etwas, das einem unbekannt war, von jemandem, der etwas davon weiß.

Führer befiehlt, Mufti gibt Fatwa. Der Mensch als solcher ist im Islam, anders als im Katholizismus, nicht sündig, sondern erkenntnisbezogen minderbemittelt.

Ein Scheich, Alim oder gar Prophet muss schließlich eine Stufe höher stehen als der simple Gläubige. Grundsätzlich bist du doof:

Man hat kein grundsätzliches Wissen über die Lebensweise, durch die man das Wohlgefallen seines Schöpfers erlangen kann. Und man tappt im Dunkeln über das Leben, das nach dem Tode kommen wird.

Wer dem das reine, deutliche Schöpferwort erlauschenden Nabi (nabī, pl. anbiyā) widerspricht, verbreitet falsches Wissen und darf verachtet oder zum Schweigen gebracht werden:

(…) Kenntnis … wird uns durch Propheten vermittelt, die direkte Verbindung zu Gott hatten und mit dem richtigen Wissen begabt worden sind.

Darum mach dich auf, folge der im Jahre 632 oder 855 verstummten Stimme des Himmels. Weltlichkeit ist Götzendienst. Lass dich aus dem Verborgenen steuern und gehorche den Propheten, weil diese:

die Wahrheit sprechen und ihre Lehren es verdienen, befolgt zu werden. …

Lebe Koran und Sunna, baue, ganz nach Maßgabe der Hisba, Familie und Nachbarschaft islamisch um:

39. Ein solches Bestreben zur Erkenntnis und Anerkennung der Wahrheit ist unerlässlich zum Gehorsam gegen Gott und zum Handeln in Übereinstimmung mit Seinem Gesandten.

Nichtislamisches ist unwichtig oder führt zur Hölle. Nichtislamische Betrachtung der Natur zum Beispiel führt in den Abgrund, eine Weltdeutung, jedenfalls findet das der fromme Maududi, die zum rückständigen Polytheismus oder ketzerischen Atheismus führen muss.

Die Unversehrbarkeit nicht etwa des Menschen oder des allgemeinen Menschenrechts, sondern von Schöpfung, Gesetz (Scharia), Weltgemeinde (Umma) und Schöpfer (Allah) ist der so genannte Tauḥīd. Nur dieser zum Blühen gebrachte Einheitsglaube oder Einheitliche Glaube ermögliche Wissenschaft, Frieden und Humanität:

97. Der Tauḥīd vertreibt alle Wolken der Unwissenheit und erleuchtet den Horizont mit dem Himmel der Wahrhaftigkeit. … Der Mensch ist außerstande, die Wirklichkeit allein mit Hilfe seines Einsichtsvermögens zu erfassen und zu begreifen. …

Das Universum … kann nicht ohne Schöpfer, Planer, Überwacher und Dirigenten bestehen.

Das darf der muslimische Ehemann auf Heirat und Schlafzimmer übertragen, denn die grundsätzlich verstandesschwache und wankelmütige Frau „kann nicht ohne … Planer, Überwacher und Dirigenten bestehen.“ Im Islam gibt es nie Gleichheit, sondern immer nur Rangunterschied: oben und unten, Befehlen und Gehorchen.

Dem Angehörigen der zur Herrschaft berufene Kaste oder Klasse ist es selbstverständlich aufgetragen, jedem Nichtmuslim „Planer, Überwacher und Dirigent“ zu sein. Ein bisschen wie Allah, Stellvertreter halt, Kalif.

Überall auf der Welt, wo solche den Koran wörtlich verstehenden Frommen den politischen Ton angeben, ist das für Andersdenkende gesundheitsschädlich bis lebensgefährlich, denn der so genannte Islamist, gemeint ist der konsequente Muslim, wird den heilsplangemäßen (Maududi: „Planung“) Aufbau der Herrschaft Allahs eben als ungestörtes göttliches Wirken („Werk“) betrachten:

Er muss oberste Herrschaftsgewalt über alles haben, was im Universum existiert. Er muss grenzenlose Macht besitzen; … muss frei sein von jeder Schwäche, und absolut niemand darf die Macht haben, sich in Seine Planung einzumischen oder Sein Werk zu stören.

Die Islamische Ordnung, Sayyid Qutb (Milestones) setzt sie (als den an-Niẓām al-Islāmī, the Islamic order) gegen den verderblichen und zur Hölle führenden Lebensführungsmodus (an-Nizām al-Ǧāhilī, the rule of ignorance), darf auch nach Abul A’la Maududi keinesfalls mit Spuren von Volkssouveränität vermischt werden. Jeder Gegner am einzig gerechten und einzig heilssichernden System ist daran hindern, den himmlischen Willen „zu stören“. Selbst der türkische Revivalismus denkt in diesen Gegensätzen: Weil der Teufel nicht schläft, greift die bei Allahgott verhasste Ordnung oder nichtige Ordnung, Erbakan sagte Batıl Düzen, Tag für Tag die gerechte Ordnung (ADİL DÜZEN) an. Ob Maududi, Qutb oder Erbakan, die Versöhner von Politik und Scharia haben den Islam nicht falsch verstanden, sondern nehmen ihn einfach nur beonders ernst.

Das vermeintliche Friedensstören betreffend wird es in Demokratien wie Deutschland daher darauf ankommen, dass die Mehrheit eben nicht die Ansicht teilt bzw. teilen wird, eine die muslimischen Frommen erzürnende Islamkritik sei Volksverhetzung (§ 130 StGB: die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören).

Gesetzgeber darf der Mensch nicht sein, alle Regeln haben den Regenten zu erfreuen, Allah. In seinem Artikel Allahs Gesetz und das Gesetz der Unwissenheit schrieb Sayyid Qutb:

„Wer kann sich anmaßen, zu sagen, er gäbe der Welt bessere Gesetze als Allah? (…) Kann er etwa sagen, dass er die menschliche Natur besser kennen würde als der Schöpfer?“[15]

Ṭaiyib bedeutet gut, sauber, ausgezeichnet, richtig oder gesetzlich. Kalima heißt eigentlich Wort und meint im Islam das an die Menschen gerichtete absolute, das unter deutschen Gläubigen gern so genannte Schöne Wort: Kalima Ṭaiyiba.[16] Im Hadith (Sahih Muslim Buch 5, Kitab Al-Zakat) heißt Allah ja selbst der Richtigste, at-Tayyib: Allah ist der Gute und deshalb nimmt Er nur das Gute an (O people, Allah is Good and He therefore, accepts only that which is good),[17] der in seinem Koran den Dschinnen und Menschen versichert: Zu Ihm Selbst steigen die Worte der Kalima, To Him ascend the Goodly Words.[18]

Der Tauhid, die vierfache Unantastbarkeit von Schöpfer, Schöpfung, Scharia und Weltgemeinde, wird Klang in eben dieser Kalima, im Es gibt keinen Gott außer Allah: Lā ilāha illā-llāh:[19]

100. Die Auswirkungen des Tauḥīd

Jemand, der an diese Kalima glaubt, kann niemals engstirnig sein und eine verkümmerte Weltanschauung haben. Er glaubt an den Einen Gott, Der der Schöpfer des Himmels und der Erde, der Herr des Ostens und des Westens und der Erhalter des gesamten Universums ist.

Außerhalb der Scharia gibt es gar keine Naturgesetze. Nicht das Holz der Feuerstelle schafft die Flamme und hält sie am Brennen, nicht die Verschmelzung der Erbanlagen zeugt neues höheres Leben, nicht die Schwerkraft ist es, die den Stein nach unten fallen lässt, Ursache ist nur Einer, Allah, der sekündliche Beweger und Erhalter des Weltalls.

Den frommen Muslim könnte ein atheistischer Anhänger der Volkssouveränität beinahe für einen Anarchisten halten:

101. Der Gläubige weiß, dass Gott allein der Besitzer aller Macht ist und dass niemand außer Ihm … irgendeine Art von Autorität oder Einfluss ausüben kann.

Auch ein notorische Obrigkeitskritiker sollte den Islam nicht voreilig romantisieren, denn statt der von ihm gewünschten Herrschaftslosigkeit (An-Archie), blüht ihm die verschärfte Repression der, wir erlauben uns diese Wortschöpfung, Islamarchie oder genauer Allah-Archie. Einen Treffer zu diesem Neologismus kennt das Englische Internet, immerhin: Allaharchy in the UK?[20]

Nine-Eleven-Verschwörer und Iran-Verteidiger Salim Ishaq Hassan aus dem nigerianischen Kano will nichts anderes als die Schariarepublik und wirbt für die Ersetzung der Demokratie (Democracy) durch die Islamokratie (Islamocracy): Wir sind wirklich echte Islamokraten und keine Demokraten! We are indeed ‘ISLAMOCRATS’ and not Democrats.[21]

Zurück zur Kalima, Maududi wird volkswirtschaftlich:

104. Der Glaube an „lā ilāha illā-llāh“ schafft eine Geisteshaltung des inneren Friedens und der Zufriedenheit … Der Gläubige begreift, dass Reichtum und Gaben jeglicher Art in Gottes Hand liegen und dass Er sie austeilt, hier mehr, dort weniger

Der muslimischen Ehefrau braucht nicht so viel ausgeteilt zu werden, sondern, sie erbt nur halb so viel wie ihr Bruder, „weniger“; und dass dem Dhimmi die Dschizya abgepresst wird, ist eine Frage der göttlichen Fügung (liegt „in Gottes Hand“). Im Übrigen herrscht Allahs Faschismus, Kalifat:

105. Das allerwichtigste Ergebnis des Glaubens an „lā ilāha illā-llāh“ ist jedoch, dass er den Menschen dazu bringt, dem Gesetz Gottes zu gehorchen und es zu befolgen. …

Je fester der Glaube eines Menschen in dieser Beziehung ist, desto genauer wird er Gottes Gebote befolgen; er wird das vermeiden, was Gott verboten hat, und er wird Seine Anordnung auch in völliger Abgeschlossenheit und Finsternis ausführen, denn er weiß, dass Gottes „Wachsames Auge“ ihn niemals sich selbst überlässt, und er fürchtet den Tag des Gerichts, dem niemand entgehen kann. Aus diesem Grunde ist es die erste und wichtigste Vorbedingung für jeden, der Muslim sein will, an „lā ilāha illā-llāh“ zu glauben … nämlich daran, dass es absolut niemanden gibt, der der Anbetung würdig ist außer Gott.

Nach verschiedenen, für Nichtkenner der Scharia sicherlich eher harmlos klingenden Gedanken zu Gebet und Armensteuer wendet sich Meister Maududi dem konsequenten Friedenmachen zu, dem Kriegsdienst; schließlich hieß bereits sein erstes, 1927/1928 erschienenes Buch Al-Jihad fil-Islam:

140. Der Dschihād ist ein Teil der … allgemeinen Verteidigung des Islams. … in der Sprache der Scharīʿa wird dieses Wort [ǧihād] tatsächlich vornehmlich für den Krieg benutzt, der einzig und allein im Namen Gottes gegen jene geführt wird, die als Gegner des Islams Unterdrückung ausüben. Die außerordentliche Opferbereitschaft, selbst das eigene Leben hinzugeben, müssen alle Muslime aufbringen. Wenn sich jedoch ein Teil der Muslime erbietet, am Dschihād teilzunehmen, so ist damit die ganze Gemeinde von ihrer Verantwortung entbunden.

Heutige Mobilität schafft da ganz andere Möglichkeiten. Der Dschihad war eigentlich immer eine Frage der Globalisierung und die Umma (Weltgemeinde) organisiert nun den Globalen Dschihad.

Wenn ein Islamischer Staat von Nichtmuslimen angegriffen wird, reichen die von Maududi genannten kämpfenden Stellvertreter auch gar nicht aus:

In diesem Fall muss jeder zum Dschihād bereit sein.

In allen diesen Fällen ist der Dschihād eine genauso unerlässliche und primäre Pflicht wie das tägliche Gebet oder das Fasten. Wer dem zu entkommen sucht, ist ein Sünder … ist ganz offenbar ein Heuchler, der bei der Prüfung seiner Aufrichtigkeit versagt, und alle seine ʿIbādāt und Gebete sind leerer Schein, eine wertlose, hohle Vorspiegelung von Gottergebenheit.

Fast zum Schluss denkt der Meister an das Unvermeidliche, an die Frau. Allahs Familienpolitik definiert den Ehemann als des Hauses General:

162. Dem Ehemann wird die Stellung des Familienoberhauptes zugeschrieben. Keine Einrichtung kann reibungslos arbeiten, wenn sie nicht einen Hauptverantwortlichen besitzt. Man kann sich keine Schule ohne einen Direktor oder eine Stadt ohne Bürgermeister vorstellen. … Der Islam überträgt diese Stellung dem Ehemann und macht auf diese Weise die Familie zu einem wohlgeordneten Ausgangshafen der Zivilisation, zu einem Modell für die Gesellschaft im Großen.

Es ist den Frauen vorgeschrieben, zu Hause zu bleiben und die ihnen übertragenen Pflichten zu erfüllen.

Im öffentlichen Raum zischen oder prügeln maskuline Bevollmächtigte alle Frauen in arteigene Bewegungsbereiche. Im gelebten Islam herrscht Geschlechtertrennung, das ist nicht zuletzt auch eine Frage des Jugendschutzes:

167. Um das sittenreine Leben der Gemeinschaft zu erhalten und die Entwicklung der Gesellschaft auf guter Grundlage sicherzustellen, ist das freie Zusammentreffen der beiden Geschlechter verboten.

Kopftücher reichen bis zum Knöchel und haben eigentlich auch das Gesicht zu bedecken:

167, 168. Außerhalb des Kreises, der die nächsten Anverwandten umfasst, zwischen denen eine Heirat verboten ist, werden Männer und Frauen dazu angehalten, nicht frei miteinander zu verkehren, und auch wenn sie miteinander Verbindung aufnehmen müssen, dann sollten sie dies nur unter Beachtung des Hidschāb (Gebot der Verschleierung) tun. Das heißt, dass die Frauen, die ihr Heim verlassen, einfach angezogen und gut verschleiert gehen sollten. Nur wenn es unumgänglich nötig ist, können sie den Schleier heben, sie müssen sich jedoch wieder vollkommen umhüllen, wenn die außergewöhnliche Gelegenheit vorüber ist.

Ehen sind folglich eigentlich nur arrangiert möglich, denn unter den ledigen Männern sind es gerade die jüngsten, die Folgendes lernen und beachten müssen:

Es ist falsch, Frauen absichtlich zu betrachten, und es ist noch schlimmer, zu versuchen, ihre Bekanntnschaft zu machen.

Die Form gewinnende Apartheid zu den Nichtmuslimen ist mit Textilien zu bekunden. Falsche Kleidung kennzeichnet die für das Höllenfeuer Bestimmten, deswegen:

ist es Pflicht eines jeden, sich stets geziemend zu kleiden. Der Mann sollte seinen Körper mindestens von den Knien bis zu seinem Nabel bedecken, während die Frau außer Gesicht und Händen nichts von ihrem Körper irgendeinem anderen als ihrem Ehemann zeigen sollte. Dieses wird Satr – Bedeckung – genannt, und sich stets in dieser vorgeschriebenen Weise bekleidet zu halten ist für jeden Mann und jede Frau religiöse Pflicht.

Satr (Hussain Kamani meint dazu: intime Körperteile … sie zu entblößen ist anstößig) ist von uns nicht mit Bedeckung, das wäre im Iran und in Pakistan mit Parda (anglisiert Purdah) oder arabisch mit Hidschab (angl. hijab) wiederzugeben, sondern als Schambereich oder mit das zu Bedeckende.

Satr (private parts … indecent to expose), im Arabischen wörtlich das Versteckte oder das zu Versteckende, bezieht sich gerade nicht auf die textile Hülle, sondern auf das Menschen und Dämonen erregende Darunterliegende, auf die ʿaura (anglisiert awrah), den Schambereich der schariatischen Sexualpolitik und Körperpolitik.

Arabisch ‚Aura und, sozusagen übersetzt, Persisch bzw. Urdu Satr (oder jedenfalls: Aura und schambesetzte Körperteile) sind nicht ganz dasselbe; mit dem aus Indien stammenden und von den USA aus arbeitenden Islamgelehrten, bhai bedeutet Bruder, Burhan bhai (Islamhelpline) dürfen wir den Sachverhalt Satr vielmehr als Bedeckungsbedürftigkeit oder Bedeckungsbedarf definieren: Wenn eine Frau ihre intimen [der Aura zuzurechnenden] Körperteile nicht verhüllt, begeht sie eine Verletzung ihres Satr.[22]

Doch meint die Scharia ja stets Seelenrettung und Sozialkontrolle und konnte die echtislamische Aura nicht einfach Körperzone oder Körperteil im biologischen oder medizinischen Sinne sein. Schließlich ist im Islam dein Genital ein Politikum allerersten Ranges.

Körperteile sind Allahs Absicht ohnehin nachzuordnen; nach Maßgabe der Hurma (körperliche Unversehrbarkeit im Islam) haben selbst korankonform abgehackte Hände, Füße oder Köpfe zunächst einmal heilssichernden und daneben erzieherischen Wert und ist das fromme Abhacken eben gerade keine Verletzung der Hurma.

Ein vorletzter Gedanke gilt den Ungläubigen:

170. Jeder unnötige Streit mit ihnen ist zu umgehen, vielmehr sollten wir in Frieden und gutem Einverständnis mit ihnen leben. …

Der Kulturrassismus von Sendungsbewusstein, Verachtung für alles Nichtislamische und heilssichernden Heiratsverboten schafft korangemäßen Frieden. Koranfromm zerspalten sich die Städte aller Welt in ethnoreligiös definierte Segmente und weicht der jeweilige Staatsbürger dem Religionsangehörigen. Solange der Nichtmuslim gegen die Scharia nicht aufmuckt, zeigt der Muslim „gutes Einverständnis“.

Alle anderen Weltanschauungen sind Stückwerk:

173. Der Islam dagegen ist eine weltumfassende Ideologie. … Er spricht die gesamte Menschheit an und lässt keinerlei engstirnige Diskriminierung zu.

… sondern nur offenherzige und weitblickende Diskriminierung! Die Scharia ist auf Erden kein Provisorium, sondern Naturgesetz und einzige bei Allah angenommene Glaubenslehre:

Zugleich ist dieses Gesetz aber auch ewig gültig.

Es basiert auf denselben Prinzipien, aus denen heraus der Mensch erschaffen wurde. Und da diese Natur zu allen Zeiten und unter allen Umständen gleich bleibt, muss sich das Gesetz, das sich auf ihre reinen Prinzipien stützt, auch auf jede Zeit und auf alle Verhältnisse anwenden lassen. Und diese weltumfassende und ewig gültige Religion ist der Islam.

Der betrachtete Text ist ein gutes halbes Jahrhundert alt, publiziert knapp zwei Jahrzehnte vor Chomeinis Putsch in den Gottesstaat; die ältesten Ideen sind bereits unmittelbar vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs von Maududi ersonnen worden, also vor acht Jahrzehnten.

Der organisierte Islam begreift sich als Alternative zur kulturellen Moderne und meint, Konzepte wie Kalifat von Córdoba, osmanisches Millet-System oder Partition of India (1947) problemlos auch auf Europa übertragen zu können. Da die korantreue Medinensische Urgemeinde Vorbild bleibt, ist eine Rechtsspaltung im Personenstandsrecht und Familienrecht auf jeden Fall durchzusetzen, wie Mustafa Cerić zugibt: opening the way for Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law.

Das Märchen von einer Islamischen Rechtsanwendung oder Islamischen Rechtskonformität (Fiqh; Schariagerichte, Islamische Streitschlichter, Islamische Eheberatung, Islamischer Religionsunterricht), die frauenfreundlich und demokratieverträglich sei, ist im Sinne der gelingenden globalen Islamischen Revolution überall zu Gehör zu bringen.

Das theologisch keineswegs falsche und von Maududi ersehnte Göttliche Kalifat (The Divine Caliphate) dürfte überall verwirklicht werden, wo sich die (angeblich) zu Muslimisierenden der Islamischen Bewegung (Maududi: Islam is a movement)[23] nicht entziehen wollen oder können.

Jacques Auvergne

Q u e l l e n

[1] Weltanschauung und Leben im Islam

http://www.masjid-omar.de/Buecher/Weltanschauung_und_Leben_im_Islam.pdf

Maulana Maududi Towards Understanding Islam (Translated by Khurram Murad)

http://www.scribd.com/doc/61954634/Maulana-Maududi-Towards-Understanding-Islam-Translated-by-Khurram-Murad

The Meaning of Islam From A. Maududi’s ‚Towards Understanding Islam‘

http://www.webcitation.org/5klXo9uVR

Weltanschauung und Leben im Islam

deutsch von Fatima Heeren-Sarka (auch: Im Auftrag der Islamic Foundation, Leicester 1978)

hier: Hg.: Islamisches Zentrum München

http://www.masjid-omar.de/Buecher/Weltanschauung_und_Leben_im_Islam.pdf

http://www.scribd.com/doc/3270113/Weltanschauung-Leben-Im-Islam-Abul-Ala-Mawdudi

Hg.: Islamische Gemeinschaft in Deutschland (1994)

http://www.amazon.de/Weltanschauung-Leben-Islam-Abu-l-Ala-Maududi/dp/3892630240

Ethical Viewpoint of Islam

By Abul A’la Maududi [Pg. 20]

http://www.scribd.com/doc/73899582/02-Ethicial-View-Point-of-Islam

http://www.islamicstudies.info/literature/ethical.php

Alles Beifreiungstheologie oder was? Tauhid statt Dschahiliyya, denn erst in der Theo-Demokratie (Allahkratie, Kalifat) gibt es nichts mehr, das Allahgott erzürnt. Bei oumma.com strebt Mohamed Tahar Bensaada nach Höherem:

Dreißig Jahre lang schrieb Maududi an seinem Korankommentar: The Tafhim-ul-Quran is a 6-volume translation and explanation of the Qur’an by Abul Ala Maududi. Maududi spent 30 years writing his Tafsir; he began in 1942 and completed it in 1972.

http://en.wikipedia.org/wiki/Tafhim-ul-Quran

Maududi: The Islamic Law and Its Introduction in Pakistan, ins Englische von Khurshid Ahmad

http://www.scribd.com/doc/58234322/Maulana-Maududi-the-Islamic-Law-and-Its-Intro-in-Pak

Maududi: The Islamic Law and Its Introduction in Pakistan

http://www.scribd.com/doc/34956916/The-Islamic-Law-and-Its-Introduction-in-Pakistan

La théologie de la libération de Abu Ala Mawdudi

Du principe du Tawhid qui est à la base de la doctrine islamique, Mawdudi tire sa conception d’une « théo-démocratie » dans laquelle la souveraineté n’appartenant qu’à Dieu, les gouvernants et gouvernés doivent être égaux dans ce sens qu’ils ont l’égal devoir d’agir conformément aux principes divins qui prêchent le bien et condamnent le mal : « L’Islam désire par-dessus tout que les gens s’en remettent entièrement à la Vérité de Dieu, qu’ils le servent et l’honorent.

De même, il souhaite que la loi de Dieu devienne pour chacun la loi selon laquelle il ordonne sa vie. Il exige aussi que l’injustice soit combattue, que les maux soient éliminés, car ils provoquent la colère de Dieu, et que les vertus et valeurs de société soient valorisées, car elles rencontrent la faveur divine »

http://oumma.com/La-theologie-de-la-liberation-de,2321

Beim Komitee Aktion Palästina (Le Comité Action Palestine (CAP)): Entretien avec Mohamed Tahar Bensaada sur la Palestine

http://www.comiteactionpalestine.org/modules/news/article.php?storyid=155

Haus des Islam (HDI), Lützelbach; Publikationen:

Abul A‘la Maududi: Der Weg zu Frieden und Heil (Diese kleine Schrift stammt aus einer Reihe von englischen Übersetzungen zum Verständnis des ISLAM – zu deutsch: „Hingabe, Ergebung in den Willen Gottes und Frieden“. Sie zeigt einige grundlegende Gedanken auf und will dazu verhelfen, den IsIam und seine Anhänger zu verstehen.), sowie: Abu‘l A‘la Al-Mawdudi: Der Islam – eine geschichtliche Perspektive (Ein zusammenfassender Überblick über den Islam, aus geschichtlicher Perspektive.)

Beachtenswert zum Thema Europa und Maududi sind die ebenfalls hier beim HDI genannten, auf Leicester (und Lützelbach) verweisenden Namen Khurram Murad und Ahmad von Denffer.

http://www.hausdesislam.de/53-0-Publikationen.html

Khurshid Ahmad (Islamic scholar)

Khurshid Ahmad is a Chairman of Institute of Policy Studies Islamabad, Pakistan Khurshid Ahmad became a member of Islami Jamiat-e-Talaba (IJT) in 1949 and was elected as the Nazim-e-A’la (President) of the same organization in 1953. He formally joined Jama’at-e-Islami Pakistan in 1956 and is at present Naib Ameer (Vice President) of the organization. Besides several other responsibilities, he is presently also the editor of the seminal Tarjuman al-Quran, a monthly publication launched by Sayyid Maududi in May 1933.

http://en.wikipedia.org/wiki/Khurshid_Ahmad_%28Islamic_scholar%29

Jamaat-e-Islami Pakistan

It is not simply a religious or political party. It bears the logo from a verse in the Quran Ud-Khulu Fis-Silmi Kaffa meaning „Enter in Islam full fledge“ and take Islam as a complete way of life.

Founded 26 August 1941

Founder Sayyid Abul A’la Maududi (Founder Ameer)

Mian Tufail Mohammad – 2nd Ameer

Qazi Hussain Ahmad – 3rd Ameer

2012: Ameer Syed Munawar Hasan

Official colors Green, white, blue

Human kind will find peace and growth only when it will accept and practice true teachings of God in all spheres of its life, from individual level to national and international levels. These teachings were presented by prophets in different ages and Muhammad has left the The Quran in its original form and his personal teachings are recorded in different Ahadith which are sufficient to establish a complete code of life. …

The Muslim woman is accorded full spiritual and intellectual equality with man. … women’s honour and chastity must be respected

http://en.wikipedia.org/wiki/Jamaat-e-Islami

Jamaat-e-Islami

Grünweißblau

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/33/Jamaat-e-Islami_Pakistan_flag.PNG

Kinder, genauer: Jungen mit JI-Fahnen, Karatschi, Pakistan

http://photos.thenews.com.pk/tasveer_images/2011-8-27/large/2_24550.JPG

Quelle: Fotoserie (Bild 7 von 32)

Bild 8 zeigt gewaltige Fahnen der libanesisch-schiitischen Miliz Hisbollah sowie die Fahne von Palästina. Am Vorabend des antiisraelisch gemeinten Al-Quds-Tags. Activists of Imamia Students Organization carrying huge flags of Hizbullah, Pakistan and Palestine during a rally on the eve of Youm-ul-Quds on M. A. Jinnah Road.

http://photos.thenews.com.pk/e_image_detail.asp?catId=2&date=8/27/2011&albumId=0&page=8&picId=24549

Der Al-Quds-Tag (auch Al-Kuds-Tag) Rûs-e dschehânî-ye Ghods, „Internationaler Jerusalemtag“, nach dem arabischen Namen für Jerusalem, Al-Quds) ist ein gesetzlicher Feiertag im Iran. Er geht auf einen Aufruf des iranischen Revolutionsführers Ayatollah Ruhollah Chomeini vom 8. August 1979 zurück, am letzten Freitag des islamischen Fastenmonats Ramadan die „internationale muslimische Solidarität zur Unterstützung der legitimen Rechte des muslimischen palästinensischen Volkes [zu] erklären.“ Am ersten Al-Quds-Tag, dem 17. August 1979, sollen allein in Teheran 3,5 Millionen Menschen demonstriert haben. Nach Chomeini ist „der Al-Quds-Tag ein islamischer Tag und ein Tag der Mobilisierung der Muslime. „Ich hoffe, dass dieser Tag die Basis zur Gründung einer Partei aller Unterdrückten der Welt sein wird“.

http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Quds-Tag

Frauen bei Parteiveranstaltungen der JI

http://www.demotix.com/sites/default/files/imagecache/large_610x456_scaled/photos/975968.jpg

Female supporters of Pakistani political and Islamic party Jammat-e-Islami (JI) march during an anti-US protest rally

Photo by Yasir Kazmi, December 20, 2011, Karachi, Pakistan.

http://www.demotix.com/news/975978/jamaat-e-islami-protest-against-us-foreign-policy?destination=search/context/location/Pakistan/subject/Photo%20by

Webpräsenz

http://urdu.jamaat.org/

JI kann Facebook

http://www.facebook.com/jamaat.org

[2] Maududi und die Theodemokratie.

Generell galt Maududis Aufmerksamkeit aber weniger dem Gesetzgebungsprozess im „Islamischen Staat“ als praktischen Schritten zur Umsetzung dieses revolutionären Wandels. Sein Szenario zur vollständigen Etablierung des Islam in Pakistan sieht zunächst die Kodifizierung der alleinigen Souveränität Gottes und der shari’a in der Verfassung vor. Alle bestehenden Gesetze müssten mit ihr in Einklang gebracht oder abgeschafft werden. Die Implementierung dieser Normen werde die Muslime davon überzeugen, Männer zu wählen, die sich für die vollständige Errichtung des islamischen Systems einsetzen. Nachdem die „islamische“ Bewegung auf diese Weise demokratisch die Macht übernommen habe, könne der Staat die tiefgreifende Reform aller Lebensbereiche nach dem frühislamischen Vorbild in Angriff nehmen, insbesondere mithilfe des Erziehungswesens und der Medien. Mit den richtigen Leuten könne diese Reform innerhalb von 10 Jahren bewerkstelligt werden.

(Zitiert aus der den unheilsabwehrenden und heilssichernden Anspruch auch der Maududischen Orthopraxie unangemessen verschweigenden und die Scharia leider nicht im Namen der AEMR unmissverständlich verwerfenden Kurzabhandlung zu Maududi von Thorsten Otto: Maulana Maududi und die Ideologie der Jamaat-i-Islami; bei: suedasien.info 13. Juni 2001)

http://www.suedasien.info/analysen/654

[3] « Allah est Beau et Il aime la beauté. » D’après ‚Abdullah Ibn Mas’ud

http://3ilm.char3i.over-blog.com/article-31827515.html

Zur Verpflichtung, nach dem Recht zu sprechen, was Allah mit Koran und Sunna herabgesendet hat. Il est obligatoire de juger par le Livre et la Sounnah.

http://3ilm.char3i.over-blog.com/article-32343482.html

“Allaah is beautiful and He loves beauty.” From ’Abdullaah Ibn Mas’ood.

http://xeniagreekmuslimah.wordpress.com/2010/12/20/%E2%80%9Callah-is-beautiful-and-he-loves-beauty-%E2%80%9D/

Islamic Reflections ist ein Blog, den Schariafreundin Xenia aus Griechenland betreibt. Islam in Greek γιά το Ισλάμ στα Ελληνικά. Stolz verhindert deinen Eingang ins Paradies, irdische Liebe zur Ästhetik (um Allahs willen) aber ist korrekt, denn hochmütig wäre es nur, die Wahrheit (von Koran und Sunna) zu verneinen und die (muslimischen) Menschen zu verachten.

http://islamingreece.wordpress.com/

Pride means denying the truth and looking down on people.

http://thebeautyofislam.tumblr.com/post/17930639051/the-prophet-sallallahu-alayhi-wa-sallam-said

Wunder des Koran. Webseite von Abduldaem Al-Kaheel auf Griechisch.

http://www.kaheel7.com/el/

Allahs Kreationist Abduldaem Al-Kaheel. Gegenaufklärung auf Deutsch.

http://kaheel7.com/de/

Hölle (dschahannam), moderne Kalligraphie des orts- und zeitlos aktuellen islamischen Themas

http://sayehgraph.persiangig.com/image/jahannam.jpg

Mahnende Schriftzeichen. Es flackert

http://www.m5zn.com/uploads/2010/12/2/photo/12021008123694twv7rj61d.jpg

http://vthumb.ak.fbcdn.net/hvthumb-ak-ash2/51306_166309316763016_166308540096427_15667_1381_b.jpg

es köchelt

http://jaleb.files.wordpress.com/2010/09/jahanam.jpg

A Concise Description of Jannah & Jahannam

Written almost one thousand years ago by Shaikh ‚Abd al-Qadir al-Jilani, whose eminence is universally acknowledged by Muslims of all persuasions including Shaikh al-Islam ibn Taymiyyah, it is translated by Muhtar Holland, one of the foremost translators of classical Arabic.

http://www.al-rashad.com/A-Concise-Description-of-Jannah-Jahannam_p_3561.html

A Concise Description of Jannah and Jahannam (the Garden of Paradise and the Fire of Hell) is excerpted from the larger work, Al-Ghunya li-Talibi Tariq al-Haqq (Sufficient Provision for Seekers of the Path of Truth).

http://kitaabun.com/shopping3/product_info.php?manufacturers_id=30&products_id=3552&osCsid=b0d

Sufficient Provision for Seekers of the Path of Truth: (Al-ghunya Li-talibi Tariq Al-haqq)

Shaikh ‚Abd Al-Qadir Al-Jilani (Autor), Muhtar Holland (Übersetzer)

http://www.amazon.de/Sufficient-Provision-Seekers-Path-Truth/dp/1882216121

als download (.pdf)

http://filetram.com/4shared/sufficient-provision-for-seekers-of-the-path-of-truth-pdf-8156126910

Abd al-Qadir al-Gilani (Abd al-Qādir al-Dschīlānī, Evdilqadirê Geylanî) starb 1066 in Bagdad. Sein dortiges Grab ist eine bedeutende Pilgerstätte für Muslime vor allem aus Indien und Pakistan, die oft wochenlang wohnen und täglich schweigend mit einem kleinen Besen umhergehen, um das Heiligtum zu reinigen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Abd_al-Qadir_al-Dschilani

http://www.amazon.com/Concise-Description-Jannah-Jahannam-Paradise/dp/1842001205

Enthüllungen des Verborgenen, ʿAbd-al-Qādir al-Ǧīlānī; Al-Kitab-Verlag, Köln 1985

Die Futūh al-ġaib; ʿAbd-al-Qādir al-Ǧīlānī; Hrsg. u. übers. von Walther Braune, bei: de Gruyter; Berlin und Leipzig 1933

https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Woe%3D118859315&method=simpleSearch

The Revelations of The Unseen (Futūh al-ġaib)

http://ia600806.us.archive.org/zipview.php?zip=/29/items/olcovers332/olcovers332-L.zip&file=3323142-L.jpg

[4] Verderbenstiften auf Erden

spreading evil on eart, al-ifsadfi al-ard

aus: Javaid Rehman: Islamic State Practices, International Law And The Threat From Terrorism: A Critique Of The ‚clash Of Civilizations‘ In The New World Order (p 59)

http://books.google.de/books?id=es9Sunv_y2MC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

„devastating the land“ (al-ifsad fil-ard)

http://weekly.ahram.org.eg/2009/970/en81.htm

Ersetze die Verderbnis durch Stellvertreterschaft (Kalifat) und Treuhänderschaft. Die Allahkratie als eine Frage der Umweltethik:

They are described again and again as the mufsidin fi’l-Ard, those who spread fasad (corruption, degradation, and ruin) on earth. The mufsidin fi’l-Ard abused the trust of amana and are in clear contrast to the khulafa fi’l-Ard, Allah’s trustees on earth.

aus: Abdur-Razzaq Lubis: Environmental Ethics in Islam

http://www.mandailing.org/Eng/envethicsislam.html

[5] Bekämpfung von Schund und Schmutz in Wort und Bild. In: Preußische Gemeinde-Zeitung. Zeitschrift für das gesamte Kommunalwesen, 9/1914

Reinhard Mumm (1873-1932), Theologe und Politiker der Weimarer Zeit, war ein christlicher Multifunktionär, beispielsweise als Schriftführer im Geschäftsführenden Ausschuss der Christlichsozialen Partei (CSP), als Vorsitzender des Evangelischen Reichsausschusses der Deutschnationalen Volkspartei (DNVP), als Vorsitzender des sozialen Ausschusses der preußischen Generalsynode und Mitglied des Verwaltungsrates des Zentralausschusses der Inneren Mission sowie als Vorsitzender des Bildungsausschusses des Reichstages.

Reinhard Mumm: Im Kampf gegen Schund und Schmutz Bd. 7 1926

Toenies, Hubert: Die rechtlichen Grundlagen zur Bekämpfung von Schund und Schmutz in Schrifttum, Film, Theater und in Revuen. Diss. Hamburg 1943

http://www.difarchiv.deutsches-filminstitut.de/dt2tai01lb.htm

1919 fiel Politiker Reinhard Mumm als Vorkämpfer für die schulischen Religionsunterricht und christliche Bekenntnisschulen auf, der sich gegen die Position der religionslosen Pflichtschule für alle, die, etwas verwaschen aber immerhin, beispielsweise von der SPD seit 1891 (Erfurter Programm) getragen wurde. Deutschlands christliche Kleriker oder Kirchenfunktionäre bereiten neunzig Jahre später dem weiteren Umfeld der Muslimbruderschaft den islamrevolutionären Weg, das als ZMD oder KRM den Islamischen Religionsunterricht im staatlichen Schulsystem installiert; anders als in der Weimarer Zeit macht heute allerdings selbst die SPD mit.

siehe in: Brakelmann, Friedrich, Jähnichen (Hg.): Auf dem Weg zum Deutschen Grundgesetz: Beträge zum Verfassungsverständnis des neuzeitlichen Protestantismus (dort p 113-114)

http://books.google.de/books?id=9Qw1jLHY-ZQC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

[6] In Sure 5:33-34 stellt Allahgott fest: Kreuzigt sie oder hackt ihnen Hand und Fuß verschiedener Körperseiten ab oder verjagt sie aus dem Land.

Some scholars have proffered Q. 5: 33-34 as a possible basis. In their opinion, God, in these verses of Sūrah Mā’idah, has prescribed the punishment for muḥārabah (rebellion) and fasād fi al-arḍ (disorder), and they believe that blasphemy against the Prophet (sws) is also a form of this offence of muḥārabah …

the word used in the verse is yuḥāribūn (they fight/rebel against)

they shall not be able to stay amongst you but with difficulty; cursed [verdammt, verflucht] shall they be; wherever found, they shall be killed in an exemplary manner. (33: 60-61).

aus: Javed Ahmed Ghamidi: Punishment for Blasphemy against the Prophet

eingestellt im pakistanischen Lahore bei: Al-Mawrid, A Foundation for Islamic Research and Education. Gründer des Almawrid Institute of Islamic Sciences kurz Al-Mawrid ist der bei bewussten oder versehentlichen Proislamisten als Islamreformer gehandelte Javed Ahmad Ghamidi (Ǧāwīd Aḥmad Ġāmidī) selbst.

http://www.al-mawrid.org/pages/articles_english_detail.php?rid=1157&cid=304

Schariaprogramm von Halal-Küche bis Körperstrafe und von Dawa bis Dschihad. Das Kalifat zum Download bietet Javed Ahmed Ghamidi:

The Dietary Shariah of Islam

The Islamic Shariah of Jihad

The Islamic Shariah of Preaching

The Penal Shariah of Islam

The Political Shariah of Islam

The Social Shariah of Islam

Principles of Understanding Islam

Morals and Morality

Worship Rituals

http://www.al-mawrid.org/pages/download_books.php

Werde schariagelehrig und verwende Facebook

http://www.facebook.com/photo.php?fbid=179118368798789&set=a.179118365465456.35788.119460701431223&type=3&theater

Javed Ahmad Ghamidi was born in 1951 in a village of Sahiwal, a district of the Punjab province. After matriculating from a local school, he came to Lahore in 1967 where he is settled eversince.

http://www.al-mawrid.org/pages/research.php

Aufdringliche Bescheidenheit ist frommer Schmuck … für die Taliban (wörtl. Studenten) oder als fahrend Schülerlein.

I do not wield the pen of a writer nor do I possess the wisdom of a scholar. I am just a student. I am embarking on this journey with trust in Allah.

http://www.javedahmadghamidi.com/

Bin ein fahrend Schülerlein

In einem Provinzialstatut des Erzbischofs von Mainz aus dem Jahre 1233 werden die vagi scolares, auch Everhardini genannt, bezichtigt, „ein vor Gott abscheuliches Leben zu führen … Deo abhominabilem vitam ducunt, divinum officium invertunt, unde etiam laici scandalicantur … Schandmäuler, Lästerzungen und zudringliche Schmeichler“

http://www.archive.org/stream/sittengeschichte00baue/sittengeschichte00baue_djvu.txt

vagi scolares, qui Eberdini vocantur (p 61)

http://books.google.de/books?id=a8c1JJHvQqkC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

Vivaient ainsi d’aumônes les Vagi Scolares, escholiers errants parfois fort jeunes (7 à 15 ans) qui partent sur les routes d’Europe (p 273)

http://books.google.de/books?id=xe680-erwA4C&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

Ṭālib ist der Student oder Schüler. Taliban als Prinzip frommen Nacheiferns. Die Praktiker.

http://ansarulhaqq.files.wordpress.com/2010/11/taliban-militants101.jpg

http://www.thedailystar.net/latest_photo/2010/09/28/2010-09-28__Taliban.jpg

http://www.fnp.de/sixcms/media.php/rmn01.a.7225.de/thumbnail_514/taliban2_34832828_original.large-4-3-800-0-0-3417-2562.jpg

Der Nato-Bericht zeige erstmals auf, wie eng die Bande zwischen dem pakistanischen Geheimdienst ISI und den Taliban wirklich seien. Zuvor waren bereits französische Geheimdienstberichte bekannt geworden, die zu ähnlichen Ergebnissen gekommen waren. Offiziell bestreitet die pakistanische Regierung jede Zusammenarbeit mit den Taliban.

In dem Bericht, den ein Nato-Sprecher gegenüber der BBC als „nicht für die Öffentlichkeit bestimmt“ eingestuft hatte, wird auch dargelegt, wie stark afghanische Truppen und Polizeieinheiten mit den Aufständischen verflochten sind. Während der Einfluss des Terrornetzwerks Al-Kaida schwinde, steige der der Taliban immer weiter.

Aus: Nato-Bericht zeigt: Pakistan unterstützt Taliban

Frankfurter Neue Presse 01.02.2012

http://www.fnp.de/fnp/nachrichten/politik/natobericht-zeigt-pakistan-unterstuetzt-taliban_rmn01.c.9561862.de.html

Auf dem Foto: Javed Ahmed Ghamidi. Der Theoretiker.

http://static.guim.co.uk/sys-images/Guardian/Pix/pictures/2011/1/20/1295535431122/Javed-Ahmad-Ghamidi-refor-007.jpg

http://www.javedahmadghamidi.com/images/article_images/meezan_article_image48.jpg

Schariafreund Javed Ahmed Ghamidi, der neun Jahre lang mit Maududi zusammenarbeitete, heute als Islamreformer auftreten zu lassen ist entweder ganz große Tragik oder ganz großes Theater und in jedem Fall so wenig glaubhaft wie das geniale Bühnenstück der Shirin Ebadi, die wehleidig die Rolle einer Schariagegnerin und Gegnerin von Revolutionsführer Chamene’i verkörpert, um, was von Menschenrechts- und Frauenrechtsorganisationen erfolgreich übersehen wird, Chatami den Weg zur UN störungsfrei zu halten und den politischen Einfluss der europäischen Muslimbrüder (IGD, FIOE, ECFR, RIGD) zu vergrößern. Das in Familie, Straßenzug und Staat etablierte Islamsystem (Islamic world order), der scheinheilige Ghamidi weiß das, ist selbstverständlich reinster Dienst an Allahgott (servitude to God); nun ergibt sich das Kalifat eben als Begleiterscheinung (as a corollary of). Und wenn der islamisierte Staat auch keine Hauptflicht (basic obligation) des Muslims sei, so bleibt er doch heilige und heilssichernde Nebenpflicht?

Ghamidi worked closely with Abul Ala Maududi (alternative spelling Syed Maudoodi; often referred to as Maulana Maududi) (1903–1979) for about nine years before voicing his first differences of opinion, which led to his subsequent expulsion from Mawdudi’s political party, Jamaat-e-Islami in 1977. … Ghamidi, for his part, agreed with Khan that the basic obligation in Islam is not the establishment of an Islamic world order but servitude to God, and that it is to help and guide humans in their effort to fulfill that obligation for which religion is revealed. Therefore, Islam never imposed the obligation on its individual adherents or on the Islamic state to be constantly in a state of war against the non-Islamic world. In fact, according to Ghamidi, even the formation of an Islamic state is not a basic religious obligation for Muslims. …

Javed Ahmed Ghamidi resigned in September 2006 from the Council of Islamic Ideology (CII), a constitutional body responsible for providing legal advice on Islamic issues to the Pakistani government. His resignation was rejected by the President of Pakistan. Ghamidi’s resignation was prompted by the Pakistani government’s formation of a separate committee of ulema to review a Bill involving women’s rights; the committee was formed after extensive political pressure was applied by the MMA. Ghamidi argued that this was a breach of the CII’s jurisdiction, since the very purpose of the council is to ensure that Pakistan’s laws do not conflict with the teachings of Islam.

http://en.wikipedia.org/wiki/Javed_Ahmad_Ghamidi

Schleimer, Hütchenspieler oder Münchhausen? Allahs pakistanischer Werbestratege nutzt alle Tricks:

After faith, the second important requirement of religion is purification of morals. This means that a person should cleanse his attitude both towards his Creator and towards his fellow human beings. This is what is termed as a righteous deed. All the Shari‘ah is its corollary. With the change and evolution in societies and civilizations, the Shari‘ah has indeed changed; however faith and righteous deeds, which are the foundations of religion, have not undergone any change. The Qur’an is absolutely clear that any person who brings forth these two things before the Almighty on the Day of Judgement will be blessed with Paradise which shall be his eternal abode.

http://en.wikipedia.org/wiki/Javed_Ahmad_Ghamidi#Morals_.26_Ethics

Muttahida Majlis-e-Amal (MMA)

http://en.wikipedia.org/wiki/Muttahida_Majlis-e-Amal

JI-Mitgründer und Islamjurist Amin Ahsan Islahi (1904–1997) verfasste die Koranexegese Tadabbur-i-Qur’an und arbeitete mit am Aufbau der totalitären Islamischen Republik Pakistan (Islāmī Ǧumhūriya-i Pākistān). Der Schariafreund wurde politisch kaltgestellt und überwarf sich mit zudem mit dem offen radikalen Maududi in Detailfragen zum islamischen revivalistischen Grundkonsens, der letztlich beinhaltet, wie denn die allgemeinen Menschenrechte aus dem Land der Reinen (so Pākistān wörtlich) fernzuhalten sind.

Islahi was among the founder members of the Jamaat-e-Islami, a religious party founded by the eminent Islamic scholar Mawdudi in 1941. During his seventeen year stay in the party, he represented the intellectual element and remained a member of the central governing body, Majlis-i-Shura. During this period, he did the groundwork needed to write a commentary of the Qur’an – an objective which he had set before him early in life. In 1956, when the Government of Pakistan set up the Islamic Law Commission, Islahi – also an eminent expert on Islamic law – served as a member until the commission was abolished in 1958 by the martial law regime of General Ayub Khan. In 1958, he abandoned the party after serious differences arose between him and Mawdudi on the nature of the constitution of the party.

http://en.wikipedia.org/wiki/Amin_Ahsan_Islahi

http://en.wikipedia.org/wiki/Tadabbur-i-Qur%E2%80%99an

Katalanisch zu Pakistan:

L’islam hi és la religió oficial. La paraula Pakistan, és un acrònim ideat per Choudhary Rahmat Ali, i en urdú vol dir „país dels purs“. …

El nom Pakistan significa literalment Terra dels Purs en urdú i persa. Va ser encunyat el 1933 com a Pakstan per Choudhary Rahmat Ali, un activista del Moviment pakistanès, qui ho va publicar en el seu pamflet a Now or Never. Figurativament, el nom és acrònim que representa els „trenta milions de brethren musulmans que viuen a PAKSTAN“ — referint-se als noms de les cinc regions septentrionals del subcontinent indi, viz.: Punjab, la província que fa frontera al nord-oest (Província Afganesa), Kashmir, Sind, i Baluchistan„. La lletra ‚i‘ va esdevenir l’addició defacto per facilitar la pronúncia i formar el nom correcte lingüísticament.

http://ca.wikipedia.org/wiki/Pakistan

PAKISTAN: „THE LAND OF THE PURE“

The originator of the word PAKISTAN, Chowdhry Rehmat Ali wrote of his concepts, “ ‚Pakistan‘ is both a Persian and an Urdu word. It is composed of letters taken from the names of all our homelands- ‚Indian‘ and ‚Asian‘, that is Punjab, Afghania (North-West Frontier Province), Kashmir, Iran, Sindh (including Kachch and Kathiawar), Tukharistan, Afghanistan and BaluchistaN. It means the land of the Paks – the spiritually pure and clean. It symbolizes the religious beliefs and the ethnical stocks of our people; and it stands for all the territorial constituents of our original Fatherland. It has no other origin and no other meaning; and it does not admit of any other interpretation.“

http://www.uh.edu/~sriaz/pakistan/

Mizan

(by: Javed Ahmed Ghamidi)

http://en.wikipedia.org/wiki/Mizan

[7] Ichabstreifung, Selbstaufgabe:

he attained the degree of tajarrud – unhampered single-minded devotion

in: Harry T. Norris: Islam in the Balkans (p 219)

http://books.google.de/books?id=kTcRDKnYf2cC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

He further explained that tajarrud is the act of the mind, body and soul of taking off ALL which is not Islam and leave only Islam in the life. … Tajarrud means to reject all other … ideology and to only hold fast to the principle of Islam and stand with it … Tajarrud in the collective work means to stick to the principles of the group that we believe in and not confusing it with other matters.

http://dakwahilahi.blogspot.com/2008/03/tajarrud.html

Thus, the struggle against the lower soul and Satan should be down resolutely, with the attractive force of eagerness (shawq) and live arising from Faith. It should be done by appealing to the inner being (batin) of the Saints and asking their help as well as by watering the subtle essence (latifa) of walayat, which is present in the hearts of the Faithful. This subtle essence is the “dignity of the most supreme spiritual reality of ‘Ali’ (‘alawiyyat-i ‘Ali—peace be upon him), which draws the believer constantly from the darkness of ignorance and the world of nature into the light of incorporeality (tajarrud) and Knowledge.

In this way, he will do himself and others an injustice and will have no consideration for God’s creatures. So, by finding the slightest pretext, he will kindle the fire of enmity and will “burn up a world”, and will eventually surrender to other blameworthy traits. May God preserve us from the evil of Satan and the “demanding ego” (nafs-i ammara)!

aus: Scheich Muhammad Hasan Salih Ali Shah: Pand-i Salih (Salih’s Advice)

http://soltanalishahi-en.blogspot.com/

Die global aktiven Freunde des Gründers der Muslimbruderschaft, Hasan al-Banna, sind radikal genug, Tadscharrud mit Authentizität (authenticity) zu übersetzen, demnächst ja vielleicht auch im deutschen Islamischen Religionsunterricht? Wir werden auf das Wort authentisch zu achten haben.

[8] Al-Banna formulated ten prerequisites of the covenant. These include understanding (al-fahm), sincerity (al-ikhlas), action (al-‚amal), honest striving (al-jihad), sacrifice (al-tadhiyyah), obedience (al-ta’ah), perseverance (al-thabat)), authenticity (al-tajarrud), brotherhood (al-ukhuwwah) and trust (al-thiqah).

aus: Yon Machmudi: Islamising Indonesia. The Rise of Jemaah Tarbiyah and the Prosperous Justice Party (PKS) (p 188)

http://books.google.de/books?id=1ZH5aSDwZssC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

“the pillars of our bay‛a are ten; learn it.”

bei: Ella Landau-Tasseron: Leadership and Allegiance in the Society of the Muslim Brothers (p 12)

http://www.currenttrends.org/docLib/20110110_Baya2010_Layout4.pdf

Hassan al-Banna: The Message of the Teachings

Dear truthful brothers,

the basic pillars of our covenant are ten; so grasp their meanings and memorise them. They are

1. Al-Fahm (understanding)

2. Al-Ikhlaas (sincerity)

3. Al-‘Amal (action)

4. Al-Jihad

5. Al-Tadhiyah (sacrifice)

6. Al-Taa’ah (obedience)

7. Al-Thabaat (perseverance)

8. Al-Tajarrud (resoluteness)

9. Al-Ukhuwah (brotherhood)

10. Al-Thiqah (trust)

aus: The Message of the Teachings: By Imam Hassan al-Banna

(Risalah Ta’alim)

http://kondori.wordpress.com/2011/01/23/ikhwan-syllabus-the-message-of-the-teachings/#more-209

http://web.youngmuslims.ca/online_library/books/tmott/

http://www.ummah.com/forum/showthread.php?285162-The-Message-of-the-Teachings-By-Imam-Hassan-al-Banna

[9] Das Hebräische Nefesh, Seele, ist sprachverwandt mit dem Arabischen Nafs. Im Islam, zumal in seinem schariatreu gebliebenen Sufismus, hat sich eine veritable Seelenkunde entwickelt, die mehrere nufūs (Pl. v. nafs) kennt, die aber ein Leben außerhalb der Normen von Koran und Sunna selbstverständlich verbietet.

Imam al-Ghazali on Jihad al-Nafs – Fighting the Ego

http://www.scribd.com/rayyan974/d/36325559-Islam-Al-Ghazali-Jihad-an-Nafs

Der Nafs al-Ammāra bis-Sūʾ plattesten biologischen Funktionierens (The stage of total ignorance) möge der Phase deines dankbaren spirituellen Wachstums weichen, dessen Seele (nafs) den Namen Nafs al-Lawwāma verdient und was Allah wohlgefällt (This stage and state of repentance is very much loved by his Creator), um schlussendlich in die glückselige Hingegebenheit der Nafs al-Muṭmaʾinna zu münden, meinte der pakistanische Lehrer, Autor und mystische Intellektuelle Wasif Ali Wasif (1929-1993).

http://www.wasifkhayal.com/featured-articles/nearness-to-his-highness/

Per Drei-Phasen-Seele ins Paradies: Von der soul that dictates evil, über die dem Ego immer noch verhaftete self-reproaching soul hinauf zur ego-freien satisfied soul. Und nebenbei ein bisschen Zweitfrau, Burka, Steinigung und Dschihad?

Sheikh Suhaib Hassan: The Journey of the Soul

http://www.missionislam.com/knowledge/Soul.htm

Nafs-e-Ammara: This is the nafs in its worst form, where it leads towards evil. When our nafs reaches this state, we are lower than animals in the eyes of Allah.

Nafs-e-Lawwama: This is the stage where we are not evil, but we still do wrong.

Nafs-e-Mutmainna: This state is the goal of this life: total contentment with Allah. Not to commit any sins intentionally, and to take pleasure in performing good acts.

http://shafaa786.wordpress.com/2011/03/20/what-is-nafs/

Frau Dr. Hena Jawaid aus Pakistan verherrlicht Nationaldichter Muḥammad Iqbāl. Die Medizinerin aus Karachi kennt gleich sieben Stufen der Seele.

1st Nafs-i Ammāra, the Soul Depraved.

2nd Nafs-i Lavvāma, the Soul Accusatory.

The two summarized under Sharī‘ah, the Law.

3rd Nafs-i Mulhama, the Soul Inspired.

4th Nafs-i Muṭma’inna, the Soul Tranquil.

Summarized under Tarīqa, the Way.

5th Nafs-i Rāẓīya, the Soul God-satisfied.

6th Nafs-i Marẓīya, the Soul God-satisfying.

Summarized under Ma‘rifa, the Gnôsis.

7th Nafs-i Ṣāfīya va Kāmila, the Soul Clarified and Perfect; which embodies Ḥaqīqa, the Truth.

http://inworldofmysticiqbal.wordpress.com/2009/07/20/iqsam-un-nafuus/

[10] Den Islam, zumal derjenige, den die Muslimbruderschaft monopolisiert und vermarktet, erkannte Maxime Rodinson 1979 als einen „archaischen Faschismus“,: a certain type of archaic fascism (type de fascisme archaïque)

The comparison of Islamism with fascism was also put forward by Maxime Rodinson, [1915-2004] the eminent French scholar of Islam, and by common consent one of three greatest scholars of Islam of the 20th century, who pioneered the application of sociological method to the Middle East. As a French Jew born in 1915, Rodinson also learned about fascism from direct experience; his parents perished in Auschwitz. Rodinson replied to Michel Foucault-to be discussed at length below- and Foucault’s uncritical endorsement of the Iranian Revolution. In a long front-page article in Le Monde, Rodinson targeted those who „come fresh to the problem in an idealistic frame of mind.“ Rodinson admitted that trends in Islamic movements such as the Muslim Brotherhood were „hard to ascertain….But the dominant trend is a certain type of archaic fascism (type de fascisme archaïque). By this I mean a wish to establish an authoritarian and totalitarian state whose political police would brutally enforce the moral and social order. It would at the same time impose conformity to religious tradition as interpreted in the most conservative light.“

hier bei: Ibn Warraq: ISLAM AS TOTALITARIANISM

(Jan. 2009, zitiert aus: Maxime Rodinson. Islam Resurgent? Le Monde, December, 6-8, 1978, quoted in Janet Afary and Kevin B.Anderson.)

http://www.newenglishreview.org/Ibn_Warraq/Apologists_of_Totalitarianism%3A_From_Communism_to_Islam,_Part_I/

Ähnlich kritisch sieht Broder die Aussage des Erlangener Islamwissenschaftlers und Jura-Professors, Matthias Rohe, der Westen müsse gegenüber dem Islam „seine zivilisierte Anschlussfähigkeit“ beweisen – und nicht umgekehrt. „Das klingt, als ob er den Siegern von morgen schon heute zurufen möchte: ‚Ich bin auf eurer Seite! Bitte merkt es euch!'“

Zu Islam-Freunden zählt Broder auch den Linken-Politiker Oskar Lafontaine, der die Schnittpunkte linker Politik und islamischer Religion betont habe. Genauso wie der gläubige Muslim verpflichtet sei, zu teilen, wolle „Die Linke“, dass der Stärkere dem Schwächeren hilft. Vergessen habe Lafontaine dabei, „dass die Idee der Gemeinschaft im Islam archaisch, autoritär und totalitär ist, dass sie der Entwicklung von Demokratie, Gewaltenteilung und Menschenrechten im Wege steht und dass sie Frauen, Kinder und Ungläubige zu Wesen zweiter Klasse degradiert.“

aus: Broder: „Islam ist archaisch, autoritär und totalitär“, in: pro 09.03.2010

http://www.pro-medienmagazin.de/fernsehen.html?&news[action]=detail&news[id]=2810

[11] Der teuflische Fasad. „mischief in the land“ (fasaadin fi al-ard)

http://en.wikipedia.org/wiki/Fasad

Charsadda, Provinz Khyber Pakhtunkhwa, Pakistan – „However, the bench sentenced him to 10-year rigorous imprisonment under the principle of Fasad fil Arz.“ 16.01.2012, by Waseem Ahmad Shah

http://www.dawn.com/2012/01/16/law-to-check-honour-killings-yet-to-take-effect.html

Naqvi also pointed to Section 311 of the PPC, which states that if the court considers that the principle of Fasad-Fil-Arz applies, or if all the heirs do not waive the right to Qisas, the court can sentence a person to 14 years of imprisonment. By Saba Imtiaz, 17.03.2011

http://www.dawn.com/2012/01/16/law-to-check-honour-killings-yet-to-take-effect.html

Die Schariagesetze zu Vergeltung und Blutgeld wurden 1990 eingeführt, „The Qisas & Diyat laws were introduced in 1990 upon the insistence of the Shariat Appellate Bench of the Supreme Court.“ Moeen Cheema 23.02.2011

http://www.thenews.com.pk/Todays-News-13-4181-Raymond-Davis-vs-Qisas-&-Diyat-Laws

Tahir Wasti: The application of Islamic criminal law in Pakistan: Sharia in practice

[12] „guilty of creating fasad-fil-arz are inter alia those who disturb the collective peace and tranquillity“ (p 226)

http://books.google.de/books?id=88-XutlkJAQC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

[13] Le fameux « fil d’Ariane », Der berühmte Ariadnefaden der griechischen Mythen, wie ihn die russischstämmige und im georgischen Tiflis aufgewachsene Künstlerin Lena (heute in Annecy) sieht. Fil d’Ariane (60×80 cm), Öl

http://en.artscad.com/A-Imgs.nsf/0/461FC76C6F6AB29CC12577DC002A3488/$FILE/G.Jpg

http://www.artabus.com/elena/fildariane1

Risikobereiter Theseus, Spindel mit Rettungsfaden, menschenfressendes Ungeheuer. Gezeichnet vom präraffaelitischen britischen Maler Sir Edward Coley Burne-Jones (1833-1898)

http://www.matrifocus.com/BEL02/Images/ariadne-theseus.jpg

Das famose Garnknäuel überreichend. Arianna e Teseo. Niccolò Bambini (1651-1736)

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a4/Bambini%2C_Niccolo_-_Ariadne_and_Theseus.jpg

[14] Ghaib, göttlich gelenkte Sphäre des Unsichtbaren kommt im Koran 17 Mal vor (Übertragung Mohsin Khan)

Allah [ist König] über das Vorborgene (ġaib) der [athmosphärischen] Himmel (samāwāt, sg. samāʾ) und des Landes (fil-arḍ). And to Allah belongs the ghaib (Unseen) of the heavens and the earth (11:123)

Das ist die neue Botschaft, aus dem Verborgenen heraus enthüllt: That is of the news of the ghaib (Unseen) which We reveal to you (12:102)

http://www.searchtruth.com/search.php?keyword=ghaib&search=1&translator=5

Die alten oder heutigen islamischen Gelehrten (ʿulamāʾ, Sg. ʿālim) betreiben die Wissenschaft von der Welt des Unsichtbaren, den ʿIlmu l-Ġaib

Knowledge of Unseen (Ilm ul Gaib)

We, The Ahle As Sunnah, believe that Allah has given the knowledge of the Ghayb (unseen)

http://www.islam786.com/ilmalghayb.htm

http://www.islamieducation.com/en/beliefs-of-ahle-sunnah-aqeedah/ilm-ul-ghaib-the-knowledge-of-unseen.html

Islam(aktiv)ist Yusuf Islam geboren Steven Demetre Georgiou zwischendurch Cat Stevens singt zum Seinsbereich des Verborgenen:
ghaib, a world unseen and that we know is not a dream.

http://lyricskeeper.de/de/yusuf-islam/a-is-for-allah.html

[15] In his article Allah’s Law and the Law of Ignorance, Sayyid Qutb writes:

„Who can claim that he can give people better law than that of Allah? … Can he say that he knows the nature of mankind better than their creator? Can he say that he is more compassionate and sympathetic to mankind than their Lord? Can he say that he knows their interest better than the God of mankind?“

http://www.partitionofindia.com/_archive/00000fd1.htm

Maulana (Meister) Maududi (anglisiert Mawlana Mawdoodi usw.) und sein Umfeld arbeiteten für das Konzept des Islamischen Systems, des Nizam-e Islami:

“Pakistan is going to be established; the Muslim League is going to win”; they jumped on the band-wagon and even joined the Muslim League and from within they tried to develop this idea of a secular, liberal, progressive, leftist state.

Mawlana Mawdudi, realizing this situation, in April 1948 said that to settle this issue the State, the Constituent Assembly, should declare what is the nature of the Pakistani State. He visited all parts of the country and Jama’at-e-Islami launched this movement, which is known as Mutalba-e-Nizam-e-Islami and it was in response to that the Constituent Assembly, on 12th of March 1949, passed the Objective Resolution, and one has to understand the mind of the people who were piloting the Pakistan movement (…)

aus: Mehboob ul Hassan: Meeting with History: A Conversation with Prof. Khurshid Ahmad (p 94). Mehboob ul Hassan arbeitet und lehrt am Sheikh Zayed Islamic Centre, Universität von Karachi, Pakistan

http://www.asafas.kyoto-u.ac.jp/kias/pdf/kb4_1and2/09mehboob.pdf

Mehboob ul Hassan arbeitete im japanischen Kyoto und ist ein Anhänger des in Pakistan höchst verehrten und als Staatsgründer geltenden Muhammad Ali Jinnah. Gegenärtig ist ul Hassan Gastprofessor am International Institute of Islamic, Economics (IIIE), International Islamic University, Islamabad.

http://www.iiu.edu.pk/wp-content/uploads/downloads/academics/short_cv/iiie/MEHBOOB_UL_HASSAN.pdf

Nizam! ist der Ruf nach der gerechten Gesellschaftsform: Mutalaba-e Nizam-e Islami (Demand of the Islamic System), Lahore, [1948]

Englisches Wikipedia zu Maududi:

1942 – Started writing a commentry of the Qur’an called Tafhim-ul-Quran

1947 – Jamaat-e-Islami Pakistan headquarters moved to Lahore (Ichhra)

1948 – Campaign for Islamic constitution and government

1948 – Thrown in jail by the government for fatwa on jihad in Kashmir

1949 – Government accepted Jamaat’s resolution for Islamic constitution

1950 – Released from jail

http://en.wikipedia.org/wiki/Abul_Ala_Maududi

[16] Eigentlich gibt es gleich sechs Kalimas, auch die das Lā ilāha illā-llāh enthaltende Schahada (Glaubensbekenntnis) ist eine Kalima.

http://www.scribd.com/doc/17255029/Six-Kalimas-of-ISLAM

Auch bei Amatullah kennt man die Kalima richtig im Plural: Das Schöne Wort. The Goodly words include:

1- The statement: La ilaha il Allah.

2-dhikrullahi ta’ala, Remembrance of Allah the Most High

3- all the words of advice and beneficial knowledge done sincerely for the sake of Allah. The purest of speech comprises of La ilaaha il Allah, Alhamdulillah, SubhanAllah, and other words of remembrances as well as the Glorious Qur’an.

http://tayyibaat.wordpress.com/2008/09/04/what-is-tayyib/

Lā ilāha illā-llāh. Schöne Kalligraphie der Kalima von Mohammad Abdur Rahim.

http://farm4.static.flickr.com/3106/3113878402_8ac2bd357c.jpg

Fromm die Kalima malen geht auch ganz modern. Allahs Duschvorhang oder das Hinstreben zum Bilderverbot. Den Weltblick blockieren per Kalima.

http://maulidamulyarahmawati.files.wordpress.com/2011/08/la-ilaha-illallah.jpg

Iran Islam Shia La ilaha ill-Allah Military & Political Flag … Such flags are mostly used by Shia Political & Military Groups in Iran, Iraq & Lebanon.

http://mecollectibles.com/992-3136-thickbox/iran-islam-shiala-ilaha-ill-allah-military-political-flag.jpg

Es kann nur Einen (Zeigefinger) geben. Auch Kalima.

http://www.islamino.de/upload/339490645_198818_195384567150549_151827681506238_587278_454469_n.jpg

[17] Allahs Name: At-Tayyib. Bei Imam Muslim:

2214. Sahih Muslim

by Imam Muslim, translation by Abdul Hamid Siddiqui , Volume: The Book of Zakat (Kitab Al-Zakat), Chapter: ACCEPTANCE OF SADAQA BY HONEST WORK AND ITS GROWTH:

Abu Huraira reported Allah’s Messenger (may peace be upon him) as saying: 0 people, Allah is Good and He therefore, accepts only that which is good.

http://theonlyquran.com/hadith/Sahih-Muslim/?volume=5&chapter=18

Sahih Muslim. Auch hier der echt islamische Zwang zur Orthopraxie: Allah ist der Gute und deshalb nimmt Er nur das Gute an

From Abee Hurayrah: The Messenger of Allah said, “O people, Allah is Tayyib (Good, Pure) and He therefore, accepts only that which is good …”

aus: Ash-Shaykh Abee ‚Abdir-Rahmaan, Yahyaa bin ‚Alee Al-Hajooree: Mentioning the Beautiful Names of Allah with the Evidences

http://abdurrahman.org/tawheed/asmawasifat/Names-of-Allah-with-Evidences.pdf

Islam Q&A sprich Scheich Munajjid stimmt zu: al-Tayyib (the Good) is one of the names of Allaah, may He be exalted

http://islamqa.info/en/ref/72870

Korrekt ins Deutsche Übersetzt bei Die Wahre Religion (Ibrahim Abou-Nagie)

Frage (Nr. 72870):

Ist al-Tayyib (der Gute) einer der Namen Allahs oder ist es eine Beschreibung? Wie lautet die Richtlinie um Namen von Beschreibungen und Attributen zu unterscheiden?

Antwort:

Alles Lob gebührt Allah.

1. Al-Tayyib (der Gute) ist einer der Namen Allahs, aufgrund der Überlieferung, die von Abu Hurayrah bei Muslim (#1015) verzeichnet wurde: „Oh ihr Menschen, Allah ist gut und Er akzeptiert nichts außer dem, was gut ist.“

http://diewahrereligion.tv/fatwah/?p=24

Ibnul-Qayim Al-Jawziya (…) Dans le Sahih Muslim, il dit : « Allah est Bon et accepte seulement ce qui est bon. » (Rapporté par Muslim 1686)

http://www.salafs.com/modules/news/article.php?storyid=186

[18] Reden reicht nicht: Ohne dein Wohlverhalten (engl. righteous work, frz. bonne action) hilft dir allerdings auch keine Kalima (the good speech; la bonne parole)

35:10 To Him ascends good speech, and righteous work raises it.

35:10 vers Lui monte la bonne parole, et Il élève haut la bonne action.

http://quran.com/35/10

[19] Amatullah weiß zu Ṭaiyib (etymologisch auch zu Ṭūba, Frohbotschaft, Frohe Kunde):

Tayyib is from taa-ya-ba and it literally means to be good, pleasant, agreeable, lawful. The word ‘tayyib’ itself means to be good, clean, wholesome, gentle, excellent, fair and lawful. From these meanings we get the general meaning for tayyib of anything that is good and pure. (…)

What do at Tayyibeen receive in Paradise? Allah ta’ala says: Those who have believed and done righteous deeds – ‘Tooba’ [Ṭūba, Frohe Kunde] is theirs and a good return. (Suratur Ra’ad, ayah 29)

http://tayyibaat.wordpress.com/2008/09/04/what-is-tayyib/

[20] Ein Neologismus zur Islamischen Theokratie: Allaharchie.

Allaharchy in the UK?? There was a great article on Drudge about the goal of making Britain an Islamic state.

http://shortattention.blogspot.de/2002_09_01_archive.html

The goals of Islam could be called the creation of an “Islamarchy”, a dictatorial theocracy supplanting democracy

http://www.freerepublic.com/focus/f-news/2582005/posts

[21] While Democracy is an agent of the global order of ‘Kufr’ (Secularism) Islamocracy is an agent of the global order of Islam. While Democracy is an agent of the global order of war, economic conflict, and political hegemony and invasion Islamocracy is an agent of the global order peace, unity, and model political emancipation of the world nations …

So then, we ought to know that the Islamic way of life – religious, political, social, and economic – is what we called “Shari’ah” in Islamic terminology. Since we have our own set of rules, laws, norms, policies, philosophy, and cultures, we must depose and suspend democracy from our nations meanwhile putting “ISLAMOCRACY” which denotes a government ruled by Shari’ah Ruling system and by a constitution which is based on the foundation of eternal verities of God (Islamic laws). …

We are now beyond the question of Democracy; we now speak vehemently of “ISLAMOCRACY”. We are indeed ‘ISLAMOCRATS’ and not Democrats. This is what we proposed to all our members of ‘Ummatul Islam’ to adopt and to advocate for it to the whole humanity.

By: Salim Ishaq Hassan: THE BATTLE: “DEMOCRACY VS ISLAMOCRACY”

http://www.islamicity.com/forum/forum_posts.asp?TID=14887

Auf seinem Blog Salimanology erklärt der nigerianische Islamische Revolutionär den koranlesenden Radikalen, warum der Westen Israel verteidigt und den Iran beschuldigt. Salim Ishaq Hassan genannt Salimullah ruft dazu auf, die Teheraner Islamische Diktatur zu unterstützen: „Seine [Irans] Entwicklung ist die unsere und wird den Weg bahnen für eine [globale] Wiederauferstehung der Islamischen politischen Macht und Islamischen Gesellschaftsordnung.“

It is because they are not Europeans…. Nor Americans: it is because they are Muslims and their state is ruled by Islamic government in form of Islamocracy (Shari’ah Ruling System). … Finally, let us stand up for Iran; its development is ours and will pave the way for further resurrection of Islamic political power and social order.

http://salimullah1.blogspot.de/2009/10/why-only-iran-but-why-not-israel.html

http://salimullah1.blogspot.de/

Islamokratie

Türkei 2011 – Der neue Filter für Internetcafés gibt einen Vorgeschmack auf das, was dem gesamten türkischen Netz ab 22. August droht. Dann tritt nämlich eine Verordnung in Kraft, die jeden Nutzer dazu zwingen wird, einen von vier Filtern zu gebrauchen. Zur Auswahl stehen „Kind“, „Familie“, „Inland“ und „Standardpaket“. Dagegen wurde bereits in den vergangenen Wochen in mehr als 30 Städten heftig protestiert. …

Istanbul. In der Türkei sind ab sofort eine Million Internetseiten gesperrt: Alle Internetcafés im Land müssen verpflichtend einen speziellen Filter verwenden, der eine Fülle an Websites blockiert. Dazu zählen: Google, BBC, Facebook, eBay, Amazon und die Seite des türkischen Menschenrechtsvereins. Sie sind einfach nicht mehr erreichbar.

Teilweise gesperrt wurde die englischsprachige Version der freien Internetenzyklopädie Wikipedia. Dort ist das Stichwort „Kurdish People“ nicht zu erreichen. Auch Seiten, die Bademoden anbieten, können nicht mehr aufgerufen werden. Vereine von Schwulen und Lesben sind ebenfalls gesperrt sowie eine Reihe von Firmen – wie eine Seite, die Autos der Marke Peugeot zum Verkauf anbietet. …

Der neue Filter für Internetcafés gibt einen Vorgeschmack auf das, was dem gesamten türkischen Netz ab 22. August droht. Dann tritt nämlich eine Verordnung in Kraft, die jeden Nutzer dazu zwingen wird, einen von vier Filtern zu gebrauchen. Zur Auswahl stehen „Kind“, „Familie“, „Inland“ und „Standardpaket“. Dagegen wurde bereits in den vergangenen Wochen in mehr als 30 Städten heftig protestiert.

Eine weitere offene Frage bleibt, was das Paket „Familie“ bedeutet. In traditionellen Lokalen in Anatolien gibt es einen „Familiensalon“: Das ist der Teil des Lokals, in dem die Frauen sitzen, möglichst ohne Blickkontakt zum übrigen Teil des Lokals. Offenbar soll das türkische Internet nun auch so einen „Familiensalon“ bekommen. Statt der mit dem Internet normalerweise verbundenen Weltoffenheit kommt nun scheinbar die Rückkehr ins anatolische Dorf.

aus: Google und Facebook fallen türkischer Zensur zum Opfer

von: JAN KEETMAN 26.05.2011 (auch in: “Die Presse”, Print-Ausgabe, 27.05.2011)

(sir007 kommentiert am 27.05.2011 um 14:08 sehr klug: AKP- anfangs vorsichtig, jetzt ungeniert in Richtung Islamokratie)

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/665647/Google-und-Facebook-fallen-tuerkischer-Zensur-zum-Opfer

Kommt die Islamokratie? Kommentatorin Tzophe am 02.02.2011 um 22:05 zur Islamisierung Ägyptens: Sinon, à la place d’une démocratie, nous aurons une islamocratie.

http://plus.lefigaro.fr/article/egypte-obama-appelle-a-une-transition-immediate-20110202-392060/commentaires?page=7

[22] Satr (Bedeckungsbedarf; Schambereich)

Islamic code of dress (…) Our main object of wearing clothes is covering our satr (private parts) and protection of the body from hot and cold conditions. The satr has been defined as the parts of the person which is indecent to expose. For a man this is what consists between the navel and the knee. It is the entire body for a female except the palms.

aus: Hussain Kamani: Islamic Clothing

http://www.inter-islam.org/Actions/clothing.htm

Satr (arab. ʿaura), Schambereich! Bedecke dich, Weib.

Der ukrainische Fragesteller will zum Verhüllungsgebot und Hidschab wissen: Are there different levels of satr (covering parts of the body)? Der Yusuf al-Qaradawi zugeneigte Scheich Ahmad Kutty aus dem kanadischen Toronto stellt Allahs Willen zu diesem Thema fest, was hier von Malaysia aus veröffentlich wird:

Islamic rules of satr or covering

http://infad.usim.edu.my/modules.php?op=modload&name=News&file=article&sid=8188

Der indischstämmige und von den Vereinigten Staaten aus arbeitende Respected Brother (bhai) Burhan erläutert:

Beloved sister in Islam, the ‘satr’ of the believing woman in front of her fellow woman and mehrams is the covering of her breast until her knees inclusive. That is the minimum legal requirement for a believing woman’s ‘satr’, and if a woman does not cover these parts of her ‘satr’ in front of other women or her mehrams, she will be in violation of her ‘satr’.

vhttp://www.islamhelpline.com/node/1931

Nicht selten aber werden Satr und Aura gleichgesetzt, so etwa macht es Abdulla Tariq

[Die muslimische Frau] muss ihren Schambereich verhüllen: she must conceal her Satr … Das Bedecken der Blöße, the concealment of Satr

http://www.islamicvoice.com/august.98/dialogue.htm

Aura – Satr nur eine Frage der Übersetzung aus dem Arabischen ins Persische oder Urdu?

The part of the body, of a man or woman, called ‚awrah in Arabic, satr in Urdu and Persian is something the concealing of which is obligatory for everyone – legally, naturally and rationally – and is, after the initial article of Faith (Iman), the foremost obligation which must be carried out necessarily by concealing the private parts of the body.

http://www.classicalislamgroup.com/index.php?view=tafseer/s33-v53to55-11

Auch hier überzeugt uns Dearest Brother Burhan („bhai“ means brother) mehr, der Etymologie (Burhan: the literal meaning of the Arabic word ‘satr’ is something that is hidden, or something which should be hidden), was erst einmal schlicht auf die Körperteile verweist, um die soziale Dimension ergänzt. Damit, weil die Geschlechtsteile im Ehebett ja nicht verschwunden sind, ist unzweifelhaft von Verhüllungsbedürftigkeit bzw. Verhüllungsbedarf die Rede:

There is no ‘satr’ between a husband and a wife in Islam

http://www.gowister.com/islam-answer-281.html

Das globale Geflecht der Online-Muftis. Zu Burhan vgl. hier:

http://www.islamicity.com/Recognitions/HinduBussinessLine/FindingAnswers.htm

Das System Parda und Syed Abul A’la Maududi: Purdah and Status of Woman in Islam

http://www.scribd.com/doc/52183286/Purdah-and-Status-of-Woman-in-Islam-Syed-Abul-A-la-Maududi

[23] Islam is a movement which seeks to build up the structure of human society on the conception of Divine sovereignty.

Aus: Sayyid Abul A’la Maududi: The Process of Islamic Revolution, Kapitel: The Technique of Islamic Movement

http://memorizejuzamma.org/Juz%20Amma/5.%20Islam/3.%20Books%20on%20Islam/9.%20Methodology/4.%20The%20Process%20of%20Islamic%20Revolution/www.wponline.org/vil/Books/M_PIR/part3.htm

The Divine Caliphate

Another distinguishing feature of the Islamic state is that the basic conception underlying all its outward manifestations is the idea of Divine sovereignty. Its fundamental theory is that the earth and all that it contains belongs to God Who alone is its Sovereign. … God alone has the right to legislate and give commands.

http://memorizejuzamma.org/Juz%20Amma/5.%20Islam/3.%20Books%20on%20Islam/9.%20Methodology/4.%20The%20Process%20of%20Islamic%20Revolution/www.wponline.org/vil/Books/M_PIR/part1.htm

The Method of Islamic Revolution [Minhaj al-inqilab al-islami]

Keeping in mind the nature of the Islamic state as explained above; let us consider the means to be employed for bringing it into being.

http://memorizejuzamma.org/Juz%20Amma/5.%20Islam/3.%20Books%20on%20Islam/9.%20Methodology/4.%20The%20Process%20of%20Islamic%20Revolution/www.wponline.org/vil/Books/M_PIR/part2.htm

Maududi: The Process of Islamic Revolution

http://memorizejuzamma.org/Juz%20Amma/5.%20Islam/3.%20Books%20on%20Islam/9.%20Methodology/4.%20The%20Process%20of%20Islamic%20Revolution/www.wponline.org/vil/Books/M_PIR/index.html

getting rid of all powers based on rebellion against the laws of God

aus dem Kapitel: Hajj & Jihad; in: Maududi: Let us be Muslims

http://ebookbrowse.com/maulana-maududi-let-us-be-muslim-part-v-hajj-jihad-pdf-d169301594

Ebenfalls aus Maududis Let Us Be Muslims Part V Hajj Jihad stammt diese knappe Erklärung:

The lordship of man over man is the root cause of all corrupt rule. The only way to reform and change is to accept the sovereignty of God over man.

http://billahislam.webs.com/apps/blog/show/next?from_id=7881097

Maududi: Let us be Muslims

http://www.onlineislamicstore.com/b2749.html

http://www.scribd.com/doc/35502978/Let-Us-Be-Muslims

152. Maududi

30. Oktober 2009

نظام اسلامی

niẓām islāmī,

Nizam İslâmi,

Ordnung (Staatsordnung) im Sinne des islām

Ḫuṭabāt. Grundlagen des Islam

»Khutabaat. Fundamentals of Islam« (1988) enthält als posthum angefertigte Textsammlung Auszüge aus Vorträgen des 1979 verstorbenen islamischen Theoretikers und pakistanischen Parteigründers al-Maudūdī (1). Gekürzt, aus dem Englischen übertragen und kommentiert von Jacques Auvergne

Pakistan 1941. Drei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gründete ein 38jähriger, 1903 in Aurangabad (Maharashtra, Indien) geborener Journalist und Prediger eine religiöse Partei. Das geschah in Lahore (Provinz Punjab), der Aktivist war Sayyid Abū l-Aʿlā al-Maudūdī und seine missionarisch-elitäre Partei Jamaat-e-Islami (JI) besteht bis heute (2).

2002 trat die JI gemeinsam mit vier anderen islamistischen Parteien aus so unterschiedlichen Spektren wie Deobandi, Barelwi und Schiiten als Zweckgemeinschaft und Wahlbündnis namens Muttahida Majlis-e-Amal (MMA, Vereinigte Aktionsfront) zur Parlamentswahl an und stellt inzwischen in Pakistans Nordwestlicher Grenzprovinz (North-West Frontier Province, NWFP) die Regierung. Man vermutet 20 % der Pakistanis als Schiiten, die weltweit größte schiitische Gemeinschaft außerhalb des Iran. Die Hauptstadt der von 20 Millionen Einwohnern und zumeist von Paschtunen (Stichwort afghanische Burka) bewohnten Nordwestprovinz NWFP ist Peschawar, im westlichen Nachbarland Afghanistan tragen Pakistans Nordwestprovinz und die so genannten Stammesgebiete unter Bundesverwaltung (FATA) den Namen Paschtunistan oder Ostafghanistan. Im Februar 2009 wurde nach eineinhalbjährigem ǧihād der Ṭalibān gegen die pakistanische Armee, der die gezielte Zerstörung von Mädchenschulen zeitigte und die Flucht oder Vertreibung von Zehntausenden von Menschen, im NWFP-Distrikt Malakaland (Swat-Tal) die šarīʿa zur Gänze eingeführt (3), zwei Monate darauf im Distrikt Swat. In Swat Ehebruch nun mit Steinigung „islamrechtlich bewertet“ wird (4).

1997 hatte die mächtigste der islamischen Parteien Pakistans die Wahlen boykottiert, 2006 brachte sie, obwohl JI-Führer Qazi Hussain Ahmad von Pakistans Polizei angeblich zu seinem Schutz interniert worden war, in der Stadt Karachi 25.000 Menschen zu einer Demonstration gegen Gotteslästerung auf die Straße (5).

Frauen und Nichtmuslime sind in (Afghanistan und) Pakistan traditionell und praktisch so gut wie rechtlos, bereits seit 1986 gilt Blasphemie als Straftatbestand (Pakistanisches Strafgesetzbuch, Zusatz 295-C). Die Lage in Pakistan ist ebenso intransparent wie explosiv. Womöglich durch Terrorgruppen wie die Laschkar-e Taiba (sie wird mit den Angriffen auf Hotels, Krankenhäuser und Kultureinrichtungen im indischen Bombay am 26.-29.11.2008 in Verbindung gebracht) bereicherte rebellische traditionelle Stammesführer im Westen proben kleine und mittlere Sezessionskriege oder fordern und bekommen die šarīʿa. Präsident Musharraf wird auch in den Großstädten politisch von (noch) Radikaleren in die Enge getrieben. Und irgendwo stehen potentiell jederzeit hunderttausendfachen Tod bringende Atomraketen herum.

Bei einer derartigen Vielfalt und Dynamik an Brutalität, wie sie das Pakistan dieser Jahre bestimmt, der tödliche Anschlag auf Benazir Bhutto in Rawalpindi (Provinz Punjab) am 27.12.2007 wurde weltweit zum Sinnzeichen dieses Schreckens, könnte man den Parteigründer und islamischen Theoretiker al-Maudūdī leicht übersehen.

Das weltweit viel gelesene Werk »Khutabaat. Fundamentals of Islam« (Ḫuṭabāt. Grundlagen des Islam) wurde aus den Predigten des konsequenten islamischen Denkers sprich islamischen Staatstheoretikers erst nach dessen Tod zusammengestellt und erschien im Englischen im Jahre 1985 als »Let us be Muslims.«

Britischer Herausgeber war die in Leicester (‚lɛstə) ansässige Islamic Foundation, die gemeinsam mit der in derselben mittelenglischen Großstadt (290.000 Einwohner) niedergelassenen UK Islamic Mission, im Netz http://www.ukim.org, den britischen Zweig der JI darstellt. Als Übersetzer ins Englische betätigte sich Khurram Murad (1932-1996), mit dem der Deutsche Konvertit Ahmad von Denffer (www.muslimehelfen.org) zwischen 1978 und 1984 zusammenarbeitete. Der 1949 im niederrheinischen Mönchengladbach als Kind einer baltendeutschen Familie geborene Ahmad von Denffer veröffentlichte zwischen 1995 und 2005 zehn seiner religiösen Schriften beim der Muslimbruderschaft zuzurechnenden Islamischen Zentrum München.

Der Titel der neun Jahre nach dem Tod des „Meisters“ (Maulānā, türkisch Mevlana) herausgegebenen Textsammlung weist auf das Wort Chutba (ḫuṭba, Pl. ḫuṭabāt) hin, wie wir es aus dem Begriff für die islamische Freitagspredigt kennen. Im frühmittelalterlichen ersten Jahrhundert des politischen islām wurden in der solcherart verstandenen ḫuṭba auch die militärpolitischen Befehle ausgegeben. In späteren Jahrhunderten mögen, vorbehaltlich der menschenrechtswidrigen und „ewigen“ Grenzen der šarīʿa, moralisch orientierte Appelle nach Selbstvervollkommnung überwogen haben. Heutzutage werden auch Predigten für die Zeit des Freitagsgebetes geschrieben, die kluge Lebenshilfe enthalten, nach wie vor gilt allerdings auch in Deutschland der angeblich von Allah gewollte Schariavorbehalt.

Eher selten werden in Freitagspredigten alle Nichtmuslime als stinkende Nachkommen von Affen und Schweinen bezeichnet oder es wird im Jahre 2005 durch engagierte Muslime wie Herrn David Mitterhuber vom Multikulturhaus im bayerischen Neu-Ulm („Wenn keine Fremden dabei sind, predigt Mitterhuber den Dschihad. Das Töten und Sterben im Auftrag Allahs“) zum soziopolitischen Saubermachen aufgerufen (6). Zwei Jahre später ist Mitterhuber immer noch politreligiös aktiv als Leiter des Islamischen Informationszentrums (IIZ). Im Umfeld des IIZ warb man Kämpfer nach Tschetschenien und lässt sich in pakistanischen paramilitärischen Trainingslagern zu einem Soldaten Allahs ausbilden, während an der süddeutschen innenstädtischen Schaufensterscheibe der Aufkleber „Islam heißt Frieden“ prangt (7). Ein bemerkenswertes Friedensverständnis ist es allemal.

Nach al-Maudūdī muss der politischen Macht Allahgottes nicht nur als Gesetzgeber (Souverän) jedes Gemeinwesens, sondern auch als Herrscher durch jeden muslim zum Durchbruch verholfen werden, jede andere Staatsform (islamische Lebensweise) sei Verrat an der Tugend und Beförderung der Wirkmacht des Teufels. Demokratie ist für radikale Muslime eine „Ungerechtigkeit“. General Ḍiyāʾ ul-Ḥaqq (Zia ul-Hakk), Pakistans Regierungschef zwischen 1977 und 1988, genoss das Wohlwollen des Theokraten al-Maudūdī.

Zwei Jahre vor der Islamischen Revolution im Iran (1979) implementierte Putschist Ḍiyāʾ ul-Ḥaqq die vollumfängliche šarīʿa (dem Dieb die Hand religiös abhacken und andere ḥadd-Strafen) und sprach vom islamischen »System« (nizam). Das beispielsweise ins Türkische eingegangene Wort Nizam bedeutet Staatsordnung oder Gesellschaftsvertrag (an-niẓām) und wird weltweit islamisch-revolutionär verstanden, letztlich ist bereits die frühmittelalterliche Staatsgründung von Medina die erste Islamische Revolution. Die 1971 gegründete und nach dem Militärputsch bereits im Folgejahr verbotene erste Partei der nationalistisch-radikalislamischen türkischen Millî-Görüş-Bewegung nannte sich Milli Nizam Partisi (MNP).

Der pakistanische niẓām islāmī (nizam islami) wird in aller Welt in antidemokratischen islamischen Kreisen bewundert. Nach „Meister“ al-Maudūdī reicht es aber nicht, zu bewundern und sei das Nichthandeln gotteslästerlich. Islamisches Tun nämlich sei nichts anderes als der allumfassend betriebene Aufbau der „Herrschaft Gottes“ (ḥakimiyyat allāh), die Parteigänger Allahs müssten zur revolutionären Kraft werden und der Gottheit den Weg zur irdischen Macht und Übernahme der Staatsführung ebnen. Die künftigen, aus konsequent islamischer Sicht einzig legitimen Herrscher sind Stellvertreter (Ḫulafāʾ, Kalifen, Sg. Ḫalīfa) der heilsverweigernden oder heilsgewährenden Gottheit. Sayyid Abū l-Aʿlā al-Maudūdī spricht, Monarchie beziehungsweise Autokratie zurückzuweisend, zunächst überraschend vom „demokratischen Kalifat.“

In Allahs Demokratie wird der qurʾān zur Verfassung, muslimische Frauen haben kein passives und nichtmuslimische Bürger gar kein Wahlrecht. Solange die im Buch „ḫuṭabat. Grundlagen des Islam“ (»Khutabat. Fundamentals of Islam«) und in den anderen Schriften von „Meister Maududi“ dargelegten, mit Koran und Hadithen völlig verträglichen Forderungen nach der radikalen Politikwerdung des Allahkultes in vielen islamischen Milieus und auch in Europa hohes Ansehen genießen, verdienen sie auch unsere Betrachtung.

Hören wir auf die in den »ḫuṭabat (Khutabat. Fundamentals of Islam)« niedergelegten Worte des Sayyid Abū l-Aʿlā al-Maudūdī:

Liebe Glaubensgeschwister, ihr seid davon überzeugt, dass sich Muslime und kuffār voneinander unterscheiden, ihr glaubt, das Allāh nicht die kuffār liebt, sondern die Muslime und dass Allāh am Weltende den Muslimen verzeihen wird und den kuffār nicht. Weiter seid ihr euch ganz sicher, dass die Muslime in die ǧanna, das islamische Paradies gelangen werden, jeder kāfir aber in die ǧahannam, die islamische Hölle hinabgeworfen wird. … Warum macht Allāh diese Unterschiede, wo doch der kāfir ebenso zwei Augen und Ohren hat wie ihr, die gleiche Luft atmet und das gleiche Wasser trinkt? Warum diese Rangerniedrigung für die kuffār, warum euer Verbleib im Himmel und ihr Verbleib in der Hölle? … al-islām ist die Unterwerfung unter Allāh, al-kufr ist der Ungehorsam gegenüber Allāh. Beide, der muslīm und der kāfir sind menschliche Wesen, doch den einen hat Allāh erhöht, weil er die Befehle Allahs erkennt und befolgt, der andere jedoch hat sich als Gottesleugner und Gehorsamsverweigerer selbst erniedrigt.

Die Dressur auf das „Erkennen der Befehle“ beginnt im Kindesalter. Der das Territorium, den Körper und die Körperlichkeit schachbrettartig in paradieskonforme und potentiell teuflische Zonen zerlegende Polit-Kult islām gibt vielfältige, sklavisch genau zu befolgende Reinigungsbefehle aus. Die „Kleine Unreinheit“, verursacht durch Schlaf, Bewusstlosigkeit, Ausscheidung verschiedener Körpersubstanzen, beim wesensgemäß reineren Mann jedoch auch durch das Berühren der Haut einer mit ihm nicht nahe verwandten Frau muss durch die „Kleine Waschung“ (arab. wudūʾ, pers. ābdast) von Gesicht, Händen und Unterarmen sowie das feuchte Abwischen von Haaren und Füßen beseitigt werden, sonst knistern die Höllenflammen.

„Große Unreinheit“ folgt im politischen islamischen Körperkult beim männlichen Samenerguss, der weiblichen Menstruation sowie innerhalb von vierzig Tagen nach der Niederkunft. Sie kann nur durch ġusl (Ghusl), Ganzkörperwaschung beseitigt werden, andernfalls drohen soziale Ächtung und verschlossene Paradiestore. Es spricht al-Maudūdī:

In zweierlei Hinsicht unterscheiden sich also muslim und kāfir, im Glaubenswissen und im Handeln, in Verstand und Tat. Zuerst muss man nämlich wissen, wer der Herr ist, wie die Befehle des Herren lauten und wie diese Vorgaben umzusetzen sind, welche Taten Allahs Wohlgefallen erzeugen und welche nicht. Dann aber geht es darum, in der Erkenntnis dessen, was Allāh fordert, sich seiner eigenen Forderungen zu entäußern: die Wünsche Allahs sind zu erfüllen, die eigenen Wünsche sind nachrangig.

Wenn immer ihr etwas für gut bewertet, Allāh aber sagt, dass es schlecht ist, müsst ihr es so betrachten, wie euer Herr es sagt. Und wenn ihr glaubt, eine Handlung sei gefährlich oder schädlich, Allāh sie euch jedoch befiehlt, dann habt ihr sie auszuführen, und wenn es euren Besitz oder euer Leben kosten sollte. Was Gott euch verbietet, dürft ihr also nicht tun, und wenn es euch den Reichtum der ganzen Welt gewähren würde. So dienen Muslime ihrem Herrn, dafür werden sie einst belohnt werden, und das ist das Wissen, das die kuffār nicht besitzen und der Mangel, für den sie als Ungehorsame aufgeschrieben werden und Gottes Heils beraubt werden. Jetzt aber sagt es ehrlich: Seid ihr den kuffār wirklich sittlich überlegen, wenn ihr euch zwar Muslime nennt, euch aber heute so verhaltet wie die Ungläubigen?

Einfach gesagt: wie kann ein muslim einem kāfir überlegen sein, wenn er sich genau so verhält wie der Unwissende? Wir müssen über diese Frage ernsthaft nachdenken. Sicherlich, wir wissen, anders als die kuffār, dass der qurʾān Gottes Buch ist. Doch wir gehen trotzdem mit dem qurʾān so um wie die Ungläubigen. Obwohl wir wissen, dass Muḥammad der Prophet Allahs ist, verweigern wir ihm, einem Ungläubigen gleich, doch den Gehorsam. Wir wissen, dass Allāh die Lügner verflucht und ihnen die Hölle zur Wohnung gegeben hat und dass Er als diejenigen als die größten Sünder bezeichnet, die für Zinsen leihen und den Zins annehmen. Uns ist bewusst, dass Er Unmoral und Pornographie grausam bestrafen wird, und doch gehen wird diesem Frevel ebenso nach wie die Ungläubigen, wie diejenigen, die keine Angst vor Gottes Zorn haben.

Warum sind die Muslime heutzutage erniedrigt?

Der Entwicklungsstand moralischer Reife zweier beliebiger Sandkastenbengel. Beide zeigen völlig ernst aufeinander „Der da hat angefangen!“ Sind radikale Muslime Sandkastenbengel? Wie gut, dass es Israel gibt: „ … hat angefangen!“ Liebe Araber, so wird das nie was mit dem Anschluss an den Weltstandard der Technologie und Zivilisation.

Trotz der so großen Zahl an Muslimen und muslimischen Regierungen ist die Welt in der Hand derjenigen, die sich gegen Allāh aufgelehnt haben. Sie haben euch in ihrer Gewalt und steuern euch, wohin sie wollen. Eure Ehre wird mit Füßen getreten. Eine solche Lage sollte eigentlich ebenso unmöglich sein, wie ein Gegenstand gleichzeitig schwarz und weiß sein kann. Wie konnte der gottgeliebte muslim derart in Ungnade fallen, ist Gott (Allāh vergib mir!) so ungerecht, dass er euch trotz Pflichterfüllung derartig bestraft?

Wenn es zu eurem Glauben gehört, zu wissen, dass Gott niemals ungerecht ist, werdet ihr zugeben müssen, dass irgendetwas mit eurem Anspruch nicht stimmen kann, Muslime zu sein. Mögt ihr auch in euren Papieren als Muslime geführt werden, Allāh besitzt seine beiden eigenen Listen mit den Namen seiner gehorsamen und ungehorsamen Knechte.

Allahs Worte sind nicht etwa gekommen, um euch Unglück und Elend zu bescheren, nein, der qurʾān ist Quelle von Glück und Erfolg. Die Kinder Israels, die Juden verhielten sich falsch in Bezug auf die ihrer Verantwortung überlassenen Schriften. In Sure 2:61 spricht Allāh: „Schande und Erniedrigung bedeckte sie, Allahs Zorn kam über sie, weil sie die Zeichen Allahs zurückwiesen …, weil sie Widerspenstigkeit und Frevel begingen.“ Wenn also ein Volk der Buchbesitzer Demütigung und Erniedrigung erfährt, dann nur deshalb, weil es Allahs Wort gegenüber ungerecht war. Es gibt keinen anderen Weg, sich vor der Wut Gottes zu retten, als dem qurʾān seinen wahren Wert einzuräumen.

Ihr habt nicht das Recht zu sagen: ‚Das ist meine Meinung‘ oder ‚Das ist bei uns so Brauch‘ oder ‚Diese oder jene Autorität verlangt das von mir‘, all das wäre nichts als Vorwand. Alles müsst ihr im Lichte von al-qurʾān und as-sunna bewerten. Was für ein ungehöriger Widerspruch wäre es, sich muslim zu nennen, aber irgendeiner eigenen oder gesellschaftlichen Meinung den Vorzug gegenüber den Worten von Koran und Sunna zu geben. Sure 5:44 erhellt es: „Wer sich nicht an das hält, was Allāh hinabgesandt hat, das sind die Ungläubigen.“

Wer das Glaubensbekenntnis spricht, verwandelt sich ganz und gar. Aus einem kāfir wird ein muslim: vorher war er unrein, nun ist er rein, gestern missfiel er Allāh, ab heute strebt er, von Ihm geliebt zu werden, in der Vergangenheit war ihm die Hölle bestimmt, jetzt steht ihm die Türe zum Paradies offen. Aber das bloße Aussprechen der kalima mit ihren sechs oder sieben Worten ist es nicht, was einen kāfir zu einem muslim macht, einen unreinen Leib und eine verdammte Seele zu einem reinen Körper und einer gottgeliebten Seele. Ihr müsst die Worte der kalima wirklich erfassen, eure Herzen verwandeln lassen und euer ganzes Leben verändern. Nur dann werdet ihr Muslime werden.

Der Titel »Let us BE Muslims« (Hervorhebung Auvergne) wird hier erkennbar als aufrüttelnder Appell, auch zum aufrüttelnden Vorwurf: ‚Wir müssen Muslime SEIN, das ist unsere einzige Chance, vielleicht die letzte.‘

Die kalima ṭayyiba ist das wahre Wort, jedes Ding im Weltganzen ist dafür Zeuge, Mensch, Tier, Baum, Stein oder Sand, reißender Fluss oder glänzende Sonne. Das Weltall ist von Allāh geschaffen, Er allein ist sein Herrscher. Wann immer ihr euch vor Ihm verneigt, begeht ihr nichts anderes als das, was alle Dinge ihrem Wesen gemäß tun: Den Einklang mit Gott bekennen. Alle Kräfte der Natur befördern denjenigen, der an die kalima ṭayyiba glaubt. Wer der kalima ṭayyiba Folge leistet, gleicht dem stolzen Baum mit seinen tiefen Wurzeln und hohem Gezweig, der reiche Frucht hervorbringt.

Ganz im Gegensatz dazu steht die kalima ḫabiṯa (Kalima Khabitha), die behauptet, es gebe keinen Gott oder es gebe neben Allāh ein anderes Wesen göttlicher macht. Was für eine verlogene und leere Behauptung ist das doch! Wie kann jemand, der eine derartig widernatürliche Meinung vertritt, im Diesseits oder Jenseits erfolgreich sein? Allāh hat ihm eine Frist gewährt, eine Zeitlang darf er aus den Energien der Natur zehren. Wer dem falschen Wort, der kalima ḫabiṯa anhängt, gleicht dem bitteren Unkraut mit seinen schwachen Wurzeln und seiner Schädlichkeit.

Kalima ḫabiṯa (Kalima Khabitha) bedeutet widerliches, bösartiges Wort oder Wort der Heimtücke. Die Vokabel ḫabiṯa hat auch nach dem Tode des islamischen Theoretikers ihre radikale Verwendung gefunden. Wie das Combating Terrorism Center, U.S. Military Academy (Militant Ideology Atlas, 192, 195) berichtet, bezeichnet Abū Muḥammad ʿAṣām al-Maqdisī („Abu Muhammad al-Maqdisi“) ganze Nationen als „dawla khabitha (al-dawla al-khabitha)“ Staatswesen der Verworfenheit, Nationen des Übels (8). Der Bärtige im oberen Bild ist al-Maqdisī (9). Zurück zu al-Maudūdī:

Ein Irrweg ist es, anderen Menschen anstatt Allāh zu gehorchen. Wir dürfen den uns fortschrittlich und modern erscheinenden Völkern nicht folgen, denn Allāh stellt in Sure 6:116 klar: „Und wenn du der Mehrheit der Menschen folgst, wirst du von Allahs Weg hinweggeführt werden.“

Ihr mögt die heidnischen Tempel der Götzenanbetung aus Stein oder Mörtel zerstört haben, doch habt ihr die Tempel in euren Herzen übersehen. Diese Götzen zu zerstören ist jedoch Voraussetzung, um ein muslim zu werden. Ich bin sicher: was immer ihr in dieser Welt zu erleiden habt, ist das Resultat aus dem soeben beschriebenen Dienst an den Götzen.

Es dürfte für einen Fundamentalisten von verführerischer Konsequenz sein, ein äußeres Heidentum durch ein inneres zu ergänzen und Außenwelt wie Innenwelt gleichermaßen vom dämonischen Schmutz zu reinigen, beiderlei Heidentum zu vernichten. Das Bild von den herzlichen Bauwerken gibt es auch sehr konstruktiv, ganz ohne Abbruchwerkzeug: „Errichtet den Staat Gottes in eurem Herzen, so wird er bald auf eurem Territorium entstehen“ (uphold Islam in your heart, and it will grow strong within your society), wie der 1972 geborene, viersprachige Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad (Mein Abschied vom Himmel. Aus dem Leben eines Muslims in Deutschland, Köln 2009, 200) den ägyptischen Richter und Scheich Ḥasan al-Huḍaibī zitiert. Scheich al-Huḍaibī war zwischen 1950 und 1973 der zweite „General Guide“ (Generallenker, Führer) der Muslimbruderschaft.

Zweierlei Muslime?

Es gibt die halbherzigen Muslime. Halbherzigkeit reicht nicht aus, um ein muslim zu sein. Den gottesdienstlichen Ritualen beizuwohnen oder die Perlen seiner Gebetskette durch die Finger gleiten zu lassen ist die täuschende Oberfläche, die äußerliche Frömmigkeit, das macht einen kāfir nicht zu einem muslim. Die oberflächlichen Menschen lieben etwas um sich selbst willen oder um ihres Volkes willen, nicht aber um Allahs willen. Solche Menschen mögen Institutionen kultureller, pädagogischer oder politischer Art begründet haben, ihre Einrichtungen werden zwar islamisch erscheinen, doch niemals islamisch sein.

Es gibt die echten Muslime, die alles Tun unter den Willen Allahs stellen. Gottes Rechtleitung bestimmt ihre Gedanken und Gefühle, ihre Arbeit und Sexualität, ihre Liebe und ihren Hass vollkommen und kompromisslos. All ihre Gemeinschaft und jedes ihrer Gemeinwesen bestehen nur um des islām willen.

Din und Scharia

Aš-šarīʿa (Scharia) bedeutet Weg oder Pfad, ad-dīn (Din) bedeutet Religion. Der Eintritt in den dīn ist die Anerkenntnis der Herrschaft Allahs, seines Gesandten und seiner Bücher, die Art und Weise aber, in der man heute gottgefällig zu leben hat, ist die šarīʿa. Die šarīʿa lehrt uns, wie wir Allāh anzubeten haben und ihm gehorchen sollen, wie wir Körper und Herz reinigen müssen. Kurz gesagt, die šarīʿa lehrt uns, wie wir unser gesamtes Leben führen müssen. Der dīn ist die ureigene Religion von allen Propheten, von Noah, Abraham, Jesus und Moses, die šarīʿa hingegen ist die von Allāh gestiftete und durch Muḥammad bekannt gewordene Orthopraxie.

Ibada

Al-ʿibāda gehört zum Wort für Diener oder Knecht, ʿAbd. Die ʿibāda ist die Gottesdienerschaft oder Gottesknechtschaft. Lebenslanger treuer Gehorsam und völlige Dienstbereitschaft in jedem Augenblick ist die Pflicht eines ʿabdallāh, eines jeden muslim. Das ist ʿibāda. Wer jedoch für seine dienende Arbeit zwar bezahlt wird, ohne aber die Anweisungen seines Herrn umzusetzen, wird nicht Diener genannt werden können, sondern untreu, widerspenstig. Allāh weist uns genau darauf hin: „Ich habe die Menschen nur erschaffen, damit sie mir dienen.“

Wer die Pflichten, die ihm die Menschen gegeben haben, über die Pflichten stellt, die Allāh ihm aufgetragen hat, weiß nichts von der wahren Bedeutung der ʿibāda. Mit gefalteten Händen sich in Gebetsrichtung, zur qibla hin auszurichten, sich mit der Stirn auf die Erde niederwerfen, einige rituell vorgeschrieben Worte zu sprechen oder im ramaḍān bis zum Sonnenuntergang zu hungern und zu dursten, das ist nicht ʿibāda, sondern Äußerlichkeit. Ihr müsst das ganze Leben hindurch ʿibāda ausüben, jede eurer Handlungen muss mit Allahs Gesetz in Einklang stehen. Bei jedem Schritt müsst ihr darauf achten, was ḥalāl, was erlaubt und was ḥarām, was verboten ist. Was ist hier und heute zu vermeiden, was erregt jetzt Gottes Missfallen? Das ist ʿibāda, Gottesknechtschaft, dann und nur dann ist sogar euer Weg zu eurer Familie Gottesdienst, dann ist es Dienst an Gott, wenn ihr eure Kinder küsst.

Heute, genau drei Jahrzehnte nach dem Tod des al-Maudūdī definiert die Seite http://www.al-muwahidun.com die Ibada als „sich verneigen, gehorchen, seine Kleinheit akzeptieren“ und führt zur Gottesdienerschaft aus: „[einerseits] etwas, was die Scharia befiehlt, selbst wenn es [widersprüchlich] zum Brauch oder zum Verstand ist … [andererseits] die Wahrheit sagen, … Güte zu den Eltern, die Verwandtschaftsbande nicht zu zerreißen, Treue zu den Verträgen, das Gute befehlen, das Schlechte verbieten, gegen die Kuffar und Munafiqun Dschihad zu machen (10).“

Die deutschsprachige Seite verlinkt zu in jugoslawischer Sprache gehaltenen und Bosnien aktiven Netzwerken wie der wahhabitisch anmutenden http://www.imamitewhida.com oder zur möglicherweise dschihadistisch motivierten //monoteizem.com/ und http://www.suza-za-tewhidom.com (11). Die Letztgenannte verlinkt zur sich auf Ibn Taymiyya berufenden, arabischsprachigen und womöglich den islamischen Terrorismus billigenden Seite http://www.ansaaraltawheed.com. Den Bestandteil „Unterstützer des Eingottglaubens“ (ansar al-tawhid) führen Terrorgruppen im Sudan (12) und Irak (13) im Namen. Für Frauen hält das nähere Umfeld die deutsche Seite //ukhti.net bereit. Werbefeldzug und Feldzug für das Kalifat ist das Letzte, was das zerfallene Jugoslawien braucht, hoffentlich geht in Bosnien oder auch in Deutschland niemand diesen Radikalen auf den Leim, die in Nigeria oder Pakistan Entführer, Attentäter und Kindersoldaten ausbilden.

Zum Suchbegriff „ukhti net“ bietet uns YouTube, sicherlich wenig zufällig, Erbauungsvideos an mit rechtleitenden Titeln wie: „Demokratie ist Kufr. Die Gesetzgebung obliegt einzig und allein Allah“ (14) und „Demokratische Wahlen sind Schirk. Muslime hütet euch“ (15). Diese zwei Wahlsprüche postmoderner „Aussteiger“, dieser Betreiber einer nach dem 1.400 Jahre alten Vorbild des Propheten reinszenierten Auswanderung (hiǧra) aus der Demokratie führen uns zurück zur Logik und Islamkonsequenz eines al-Maudūdī:

Adhan. Der Ruf zur Versammlung

Der aḏān (Adhan) ruft die Muslime zum Gebet, aufmerksam strömen sie zum Mittelpunkt. Das erzieht sie zur Disziplin, wie sie beispielsweise auch beim Militär unverzichtbar ist, wenn die Signaltrompete die Soldaten zum Kommandeur ruft. Nur mit dem gemeinsamen Befehl können Soldaten erfolgreich kämpfen. Als Muslime sind wir eine echte Armee, die Armee Gottes, doch unser Kampf ist viel härter als der einer gewöhnlichen Truppe. Die Armee der Muslime ist im permanenten Kriegszustand mit den Mächten des Bösen in sich selbst und in der Welt.

Imam

Dem imām (Imam) ist absolute Folge zu leisten, jede seiner Gebetshaltungen ist genau nachzuahmen. Sollte er einen Fehler machen, wird er höflich in der dafür vorgesehenen Weise darauf aufmerksam gemacht: „subḥān allāh“, nur Gott ist fehlerlos, das Gebet wird wiederholt, ohne dass der imām etwas von seinem Ansehen verliert. Sollte der imām jedoch wissentlich einen Fehler begehen, wissentlich den qurʾān falsch interpretieren oder predigend Worte des širk (Schirk), der Beigesellung oder des kufr, des Unglaubens von sich geben, müssen die Betenden aufstehen, das Gebet abbrechen und die Versammlung verlassen. So wie es sich mit der Gehorsamspflicht des muslim gegenüber seinem imām verhält, so verhält es sich mit derjenigen des Staatsbürgers zum Staatspräsidenten.

Az-zakāt (zakāh)

Der qurʾān (9:60) bestimmt, das es acht Empfängerkreise der geheiligten Abgabezahlung der zakāt (zakāh) gibt, zu denen die Gruppe der »muʿallafatu l-qulūb« zählt, das bedeutet wörtlich: diejenigen, deren Herz für den islām gewonnen werden soll. Das mögen auch zum islām konvertierte Menschen sein, denen es gilt, die soziale Seite der wahren Religion spürbar werden zu lassen. Das dürfen aber auch diejenigen sein, die davon abgehalten werden müssen, gegen den islām zu arbeiten. Eine weitere Gruppe sind die »fī s-sabīli llāh«, diejenigen, die sich auf dem Wege Allahs befinden, die Streiter Gottes. Das sind diejenigen, die Gottes Herrschaft überall auf der Welt zum ihrem Recht verhelfen wollen. Der Prophet Muḥammad sagte einst, dass eine wohlhabende Person nur aus einem einzigen Grund zakāh annehmen dürfe, nämlich für den ǧiḥād.

Herz heißt auf Arabisch al-qalb, Mehrzahl al-qulūb. Geheiligtes Bestechungsgeld. Ist zu befürchten, dass Europas „ungläubige“ Funktionäre aus Politik, Pädagogik und Kirche finanzielle islamische Aufmerksamkeiten erhalten und entgegennehmen werden, von Flugreisen an den Golf über Moscheebaufinanzierung bis zur Bücherspende an öffentliche Bibliotheken, nachdem die jeweiligen Verwalter den »muʿallafatu l-qulūb« zugerechnet worden waren? Daneben also sind die Neo-Muslime berechtigte Empfänger der Ritualabgabe: Konvertieren und reich werden, ein attraktiver Anreiz schafft zufriedene Gesichter. Hochinteressant ist auch die koranisch gebotene, mit finanzieller Zuwendung zu regelnde Verhinderung von Islamgegnerschaft und sicherlich auch bereits von Islamkritik. Nicht zuletzt bekommt auch der Gotteskrieger, der Dschihadist seinen Teil von der zakāh (zakāt). An der Nähe zu einem militärisch gemeinten Begriff des ǧiḥād kann wenig Zweifel bestehen.

Die religiöse Sozialabgabe dient also den bereitwilligen Arbeitern des bedarfsweise tötenden ǧiḥād (Dschihad). In Pakistan haben im Herbst 2009 lokale Geistliche Rechtsgutachten, Fatwas herausgegeben, in denen die Angehörigen der Aḥmadiyya als »Wajibul Qatl« bezeichnet werden, als zu tötende Wesen (16). Der dem schariarechtlichen al-aḥkām al-ḫamsa, dem fünfstufigen Bewertungssystem entstammende Terminus, hier untertreibt punjabnewsline, bewertet die Tötung eines jeden Aḥmadī in Asad-Kaschmir (17) islamrechtlich (islamisch) nicht nur als empfohlen (mandūb, mustaḥabb), sondern als verpflichtend (wāǧib, farḍ). Der Wortstamm q-t-l, (Substantiv qatl; qutl; Imperativ qital; Verbform III qātala) bedeutet allgemein „kämpfen, töten“ und soll im Heiligen Buch (al-qur&’703;ān) der Muslime 187 mal vorkommen, davon 25 mal als Imperativ: „Kämpft, tötet!“ Das gegen die Sekte der Ahmadis verwendete »wāǧib ul-qatl (wajibul-qatl)« lässt sich als „geheiligte Vernichtung“ oder „islamischer Pflichtmord“ wiedergeben. Zurück zu Sayyid Abū l-Aʿlā al-Maudūdī:

Ḥaǧǧ. Das Steinigen der Säulen (ramī ǧimar; ramī al-ǧamarāt). In der Morgendämmerung marschieren die Pilger nach Mina zurück und werfen kleine Steine auf die Säulen. Jeder einzelne Soldat der Sache Allahs spricht: [Ich werfe diese Steine] gegen den Teufel und seine Parteigenossen. Ich bin Zeuge für die Wahrheit des qurʾān.“ Er bekennt damit: „O Allāh! Ich werde jeden angreifen, der sich aufmacht, deine Religion anzugreifen und dein Wort zu unterdrücken, ich werde dafür kämpfen, dass dein Wort herrscht.“ Nach dem die Steine geworfen worden sind, werden Opfertiere dargebracht. Dieses Opfer ist ein Zeichen für die Intention und Entschlossenheit, das Leben auf dem Wege Allahs hinzugeben, wann immer es nötig ist.

Bis 2004 hatten drei Säulen den Teufel dargestellt, seitdem sind sie aus Sicherheitsgründen durch eine Steinwand ersetzt worden (18). In der Pilgerpraxis der aus aller Welt Angereisten ist in diesen Minuten oftmals viel Wut freigesetzt worden, gelegentlich ist es zu hektischen Tumulten, kollektiven Panikattacken und daraus resultierend zu Verletzungen gekommen.

Im ḥaǧǧ zeigt sich der islām als eine Friedensbewegung, wird die Stadt Mekka zu einem Zentrum der Gleichheit vor Gott. Das Treffen von Menschen aller Nationen in Ehrlichkeit und Liebe [wie es die jährliche große Pilgerfahrt nach Mekka darstellt] ist ein Segen für die Menschheit. Konnte irgendjemand ein besseres System entwickeln um den Weltfrieden herbeizuführen als den ḥaǧǧ? Alle Worte sind unzureichend, die Vorzüge des ḥaǧǧ wiederzugeben. Hier sind die Rechte aller Menschen gleich.

So ein Unsinn. Frauen unterliegen der geheiligten Entrechtung und Ungläubige müssen leider draußen bleiben, damit der künftigen Hölle das Brennmaterial nicht ausgeht. Die Autobahnschilder der sakralen Apartheid sagen der islamgerecht zu spaltenden Menschheit, wo die Reise hin geht: »Muslims only«. Der Weg zum Paradies, hier entlang, auf der gerade gebahnten Straße bleiben bitte. »Obligatory for non muslims«, Ungläubige bitte hier abbiegen (19). Man vergleiche das schariatische Mehrklassensystem mit der Beschilderung im öffentlichen Raum Südafrikas der Jahre 1948-1994 (20).

Auch Deutschland Badeanstalten betreffend ist segregiertes Muslimschwimmen doch sicherlich zu verhindern. Wie der Drogenabhängige nach dem Rauschgift lechzt, schaffen Deutschlands radikale Muslime sich den Bedarf nach Schwimmen in gereinigter (dhimmifreier) Zone, wie eine Diskussion unter Türkeistämmigen veranschaulicht, die etwas fehlerhafte Schreibweise wurde belassen: Kisakürek: „wisst ihr wo man als Muslim schwimmen gehen kann“, Enzar: „sag bescheid wenn du es gefunden hast diesen ort wo mann oder frau als muslime schwimmen kann. wir suchen auch aber vergeblich“, sisterE: „wird wohl schwierig sein in unmittelbarer nähe so einen ort zu finden. deswegen ist es auch wichtig dass sich muslime zusammenschliessen und solche möglichkeiten organisieren: man redet mit dem hallenbad vor ort … vielleicht bringt es auch was bei der stadt (sportamt) nachzufragen (21).“ Bemerkenswert der gewählte Nickname Kisakürek, der auf Necip Fazıl Kısakürek hinweisen dürfte (22), den Ideengeber für die »İBDA-C, Front der Vorkämpfer für den Großen Islamischen Osten« (23). Die dschihadistische İBDA-C (İslami Büyük Doğu Akıncılar Cephesi) kämpft für die Errichtung eines Kalifats Türkei mit Islamischem Rechtssystem. Symptomatisch kann sich das Mitfiebern für das antidemokratische Gedankengut der İBDA-C offensichtlich darin zeigen, getrenntes Muslimschwimmen in deutschen Hallenbädern zu wünschen.

Doch scheint etwas falsch zu laufen mit dem ḥaǧǧ, denn obwohl jährlich Tausende nach Mekka wallfahrten, verändert er ihr Leben nicht. Sie leben nach der Pilgerreise genau sehr oder so wenig moralisch wie vorher. Das befleckt den islām. Wir müssen den ḥaǧǧ wieder so durchführen, wie er beabsichtigt ist, damit sich Jahr für Jahr tausende von Muslimen verändern und die Botschaft des islām in alle Weltgegenden tragen. Heutzutage sieht es leider noch anders aus und ist Mekka kein lebendes Beispiel für wahre Religion. Makler und raffgierige Händler missbrauchen das Zentrum des Pilgerns für ihre Zwecke, ja selbst die saudi-arabische Regierung ist in dieser zutiefst unislamischen, auf persönlichen finanziellen Gewinn bedachten ḥaǧǧ-Industrie verstrickt. Ich möchte niemanden tadeln, aber auch hier müssen wir uns alle sehr verändern.

Die Rolle des ǧiḥād

Gebet, Armensteuer und Pilgerfahrt sind nicht wie die Gottesdienste anderer Religionen, beispielsweise besteht ihr Zweck nicht darin, Allāh durch äußerliches rituelles Handeln zufrieden zu stellen. Denn dem islām geht es um etwas ganz anderes, und das zu wissen ist unverzichtbar, wenn es darum geht, zu sagen, was das eigentliche Ziel eines Lebens als muslim ist. Dem islām geht es darum, die Herrschaft der Menschen über die Menschen zu beenden und die Menschheit unter die Herrschaft Allahs zu stellen. Der Kampf auf diesem Wege unter Einsatz aller finanzieller Möglichkeiten, aller Kraft und sogar unter Einsatz des eigenen Lebens heißt ǧiḥād. Doch ihr habt dieses Ziel bereits seit langer Zeit vergessen, weshalb ich hier etwas deutlicher werden muss.

Die Ursache für alles Elend der Welt liegt in korrupter menschlicher Herrschaft. Von Menschen ersonnene Regierungen verwalten Bodenschätze und Kapital, Polizei und Militär, alles Schlechte in der Gesellschaft geht auf diese Form gottvergessener Staatsgewalt zurück. Man duldet Unmoral und Korruption, Glücksspiel und Prostitution, obwohl man die Macht hätte, derlei Frevel zu beenden. Ja, der moralische Verfall und die Enthemmung nehmen sogar noch zu, Kriege und Verbrechen prägen den Planeten in einem menschheitsgeschichtlich noch nie bekannten Ausmaß. Die niederträchtigsten Kinder Adams haben die Führung über die Völker ergriffen und lenken sie nach ihren Wünschen. Weltweit herrschen Ausbeutung und Unterdrückung, den Schwachen wird Gerechtigkeit vorenthalten. Solange der Schlüssel der Macht nicht in Allahs Händen ist, wird die Gesellschaft nicht glücklich funktionieren können.

Was wir sehen, ist sozusagen naturgesetzlich: Sobald ein selbstsüchtiger Mensch, einer, der sich nicht völlig auf das Jenseits ausrichtet, an den Hebeln der Macht sitzt, verwandelt er sich in einen Unterdrücker, Diktator und Übeltäter.

Um Glück und Wohlstand für alle zugänglich zu machen, müssen wir die Gesellschaft von allen Elementen reinigen, die eine Auflehnung gegen die Gesetze Allahs bedeuten. Kein Mensch also darf über einen anderen Menschen herrschen, und damit liegt die einzige Lösung für die Misere auf der Hand: Nur Gottes Oberherrschaft über die Menschen führt die gerechte Gesellschaftsordnung herbei.

Lediglich an Allāh zu glauben und Allahs Gesetz anzuerkennen ist nicht genug. Nein, ihr seid hier und heute zu der heiligen Aufgabe verpflichtet, die Regierungsform falscher Grundlage zu beenden, die Herrschaft derjenigen zu beenden, die nicht aus völliger Gottesfurcht handeln. Auch ist es eure Pflicht, den aufrichtigen Gottesdienern den Weg in die politischen Führungspositionen zu ebnen. Das ist die Bedeutung von ǧiḥād!

Wir rufen uns ins Gedächtnis: der dīn ist Gehorsam und Unterwerfung, die šarīʿa ist die Lehre des rechten Gehorchens und Unterworfenseins, die ʿibāda meint rechte Anbetung und Gottesdienst.

Wem immer ihr als einem gesellschaftlichen beziehungsweise politischen Führer folgt, dessen dīn erkennt ihr an, denn er ist nun zu eurem Herrn geworden und ihr zu seinen Untertanen. Was er anordnet, ist eure šarīʿa, und soweit ihr im Einklang mit den von ihm erlassenen Gesetzen lebt, vollführt ihr ihm gegenüber ʿibāda, Gottesknechtschaft. Spätestens hier wird jedem einsichtigen Menschen klar werden müssen, dass er nicht zwei Religionen folgen kann, nicht dem unislamischen Staat und zugleich Allahs Staatsordnung. Das ist wichtig, zu begreifen, dass letztlich kein Mensch mehr als einem dīn gleichzeitig dienen kann. Von all den Herrschern wird es nur einen geben, der euer Leben lenkt.

Gott oder der Satan, Allāh oder ʿAzāzil. Akzeptanz der Demokratie oder Mitarbeit an derselben ist in dieser Logik selbstverständlich Teufelsdienst, unbewusster oder bewusster Kampf gegen Allahs Gesellschaftssystem. Die wünschenswerte Integration in eine Gesellschaft von Staatsbürgern wird in dieser radikalislamischen Logik natürlich bewusst zerstört. Der muslim in Europa, beispielsweise in Deutschland, wird im Geiste der Schriften eines al-Maudūdī oder Necmettin Erbakan zur religiösen Demokratieverweigerung aufgerufen.

Bücher von al-Maudūdī vertreiben beispielsweise amana-Buch.de (Adresse: Taufik Jakob, Rudolfstr. 149
42285 Wuppertal). Geschäftsführer Taufiq Jakob vertreibt Schriften des den Muslimbrüdern zuzuzählenden Islamischen Zentrums München und handelt mit islamisch korrekten Süßwaren (//halalibo.de, ebenfalls besagte Rudolfstr. 149, Mitinhaber: Mesut Özdogan). Ferner vermittelt Taufiq Jakob Deutschlands Gottesknechten die zum Überleben unter der grausamen Herrschaft der kuffār unverzichtbaren Übersetzer und Rechtsanwälte (www.muslim-verzeichnis.de).

Bei dem ebenfalls der Muslimbruderschaft nahe stehenden Verlag Green Palace (Gitschinerstraße 16, 10969 Berlin) hat man in der Vergangenheit die Schriften des al-Maudūdī verkauft, sie aber inzwischen aus dem Programm genommen, die Verlagsadresse ist identisch mit Anschrift und Büro der Muslimischen Jugend in Deutschland (MJD), die MJD hat den Buchversand ins Leben gerufen.

Zwischen 1997 und 1999 saß Deutschlands berühmteste Kopftuchklägerin Fereshta Ludin im Vorstand jener Organisation, die 2009 über das Projekt »Dialogbereit« Kooperationspartner für die Damen und Herren Kinder- und Jugendschützer der katholischen Kirche Nordrhein-Westfalens ist beim Ziel: „den interkulturellen und interreligiösen Dialog unter Jugendlichen anzustoßen und zu fördern (24).“ Die Evangelische Kirche bemüht sich ebenfalls darum, die MJD nebst Millî Görüş und Lifemakers besser zu verstehen und lud im Mai 2009 in die Bildungsstätte Loccum (25). Zu dem Projekt »Dialogbereit« fabrizierten Georg Bienemann, Werner Höbsch und Bekir Alboğa eigens das Handbuch »Dialogbereit. Christen und Muslime im Gespräch. Eine Klärungshilfe.« Zur Grundrechtswidrigkeit der Scharia klärt die „Klärungshilfe“ freilich nichts. Was den Integrationsbeauftragten der Landesregierung Thomas Kufen im September 2008 nicht davon abhielt, den buchgewordenen Nebelwurf in den Moscheen von Solingen, Marl und Meschede vorzustellen.

Zusammengefasst: Ein islamischer, der Muslimbruderschaft nicht fern stehender Jugendbund vertrieb die radikalen Schriften von al-Maudūdī, Sayyid Quṭb, Ahmad von Denffer und Amir Zaidan („Kamel-Fatwa“), zwischen 2008 und 2010 praktiziert der katholische Jugendschutz des bevölkerungsreichsten Bundeslandes mit eben diesem Verein ein Dialogprojekt, zwei christliche Schariafreunde schnappen sich Bekir Alboğa vom türkischen Staatsislam Mannheims oder umgekehrt, die kuffār-Landesregierung ernennt Herrn Thomas Kufen zum Bücherboten Allahs und sendet ihn durch Westfalens Moscheen (26).

Der Name des al-Maudūdī und das Islamverständnis des pakistanischen „Meisters“ wird tolerant übergangen. Das Projekt Dialogbereit orakelt: „ein wichtiger Schritt zur kulturellen Annäherung (27).“

Da ist sie wieder, die berüchtigte gleiche Augenhöhe.

Zwischen Scharia und Demokratie.

Jacques Auvergne

(1) »Khutabat. Fundamentals of Islam« (1988)

http://www.witness-pioneer.org/vil/Books/M_foi/

(2) Jamaat-e-Islami (JI), mächtige Bewegung und politische Partei

http://www.jamaat.org/new/

(3) Scharia für Malakaland

http://www.tagesschau.de/ausland/pakistan754.html

(4) Scharia für Swat

http://de.euronews.net/2009/04/14/scharia-im-swat-tal/

(5) Pakistan ist Atommacht. Und hat Probleme mit dem politischen Islam. Jörn Schulz: »Der Countdown läuft«

http://jungle-world.com/artikel/2006/09/17005.html

(6) »Multikulturhaus« und IIZ, Neu-Ulm. Eva Eusterhus: »Bayerischer Dschihad«, 11. März 2005

http://www.welt.de/print-welt/article557349/Bayerischer_Dschihad.html

(7) Neu-Ulm. »IIZ«

http://www.sueddeutsche.de/politik/735/417501/text/

(8) „dawla khabitha (al-dawla al-khabitha)“, Staatswesen der Verworfenheit.“ Nationen des Übels. Bei: Combating Terrorism Center, U.S. Military Academy: Militant Ideology Atlas (pdf)

http://www.ctc.usma.edu/atlas/Atlas-ResearchCompendium.pdf

(9) Abū Muḥammad ʿAṣām al-Maqdisī („Abu Muhammad al-Maqdisi“)

http://www.aljazeera.net/channel/archive/archive?ArchiveId=129776

(10) Gottesdienerschaft (al-ʿibāda) bei al-muwahidun.com – „die Wahrheit sagen, … Güte zu den Eltern, die Verwandtschaftsbanden nicht zu zerreißen, Treue zu den Verträgen, gegen die Kuffar und Munafiqun Dschihad zu machen“ (pdf)

http://www.al-muwahidun.com/aqida/1._Ibada.pdf

(11) http://www.al-muwahidun.com

http://www.al-muwahidun.com/links.html

(12) Sudan, Januar 2008. Radikalislamisch mordend: Ansar al-Tawhid (Companions of Monotheism)

http://www.voanews.com/english/archive/2008-01/2008-01-05-voa7.cfm?moddate=2008-01-05

(13) Irak, Januar 2006. Radikalislamisch entführend: Kataib Ansar al-Tawhid wa al-Sunna (Brigaden der Anhänger der göttlichen Einheit und des Beispiels des Propheten)

http://www.sueddeutsche.de/politik/714/362536/text/

(14) „Demokratie ist Kufr“

http://www.youtube.com/user/IslamicComeback#p/a/u/2/dsGMg6ENTmQ

(15) „Demokratische Wahlen sind Schirk“

http://www.youtube.com/user/IslamicComeback#p/a/f/2/Ounqgv5eefg

(16) Wajibul Qatl. „the local clerics are issuing regular Fatwas pronouncing that all Ahmadis are ‚Wajibul-Qatl‘ which means they can and should be lawfully killed due to their beliefs”

http://www.punjabnewsline.com/content/view/19224/38/

(17) Asad-Kaschmir (Azad-Kashmir), die Einwohnerzahl beträgt 3.200.000 (Stand 2002) und hatte sich in zwanzig Jahren verdoppelt. Muslime: 99 %

http://de.wikipedia.org/wiki/Asad_Kaschmir

(18) Steinigung des Säulenteufels, jetzt als teuflische Betonwand

http://www.youtube.com/watch?v=PX_jizBNOas

(19) Die Autobahnschilder der sakralen Apartheid: Muslims only. Den Weg zum Paradies, auf der Autobahn bleiben bitte. Obligatory for non muslims. Ungläubige bitte abbiegen

http://www.solcomhouse.com/images/highwaymecca2.gif

(20) FOR USE BY WHITE PERSONS

http://www.southafrica.to/history/Apartheid/apartheid.jpg

(21) Allahs kleine türkische Kalifen wollen sauber schwimmen. Ohne Ungläubige und ohne das andere Geschlecht im selben Beckenwasser

http://www.delikanforum.net/konu/58925-wo-kann-man-schwimmen-deutschland.html

(22) Necip Fazıl Kısakürek

http://yurekdevleti.wordpress.com/2008/05/26/ustad-necip-fazil-kisakurek/

(23) İBDA-C. Front der Vorkämpfer für den Großen Islamischen Osten

http://www.faz.net/s/RubA24ECD630CAE40E483841DB7D16F4211/Doc~EF8FA786B058D4BD9B100D03807D84C82~ATpl~Ecommon~Scontent.html

(24) Offensichtlich kein Problem mit der Muslimbruderschaft haben die Katholische Landesarbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz Nordrhein-Westfalen e. V. und die Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Offene Kinder- und Jugendarbeit NRW (LAG Kath. OKJA NRW)

http://www.dialogbereit.de/

(25) Loccum 2009: Evangelische Bildungsarbeit mit MJD, Millî Görüş und Lifemakers

http://www.mjd-net.de/node/3444

(26) Thomas Kufen, Allahs Bücherbote

http://sauerlandthemen.de/2008/09/27/nachschlagewerk-fuer-das-taegliche-miteinander/

(27) »Dialogbereit«

http://www.dialogbereit.de/konzept.html