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467. Die einzige unbesprechbare Religion

28. März 2017

Nachtcafé zaubert den Islam weg

Goldener Besen Februar 2017. Den mit 0,00 € dotierten Preis des Monats erhält, wer am Erfolgreichsten das demokratische und rechtliche Problem schlechthin, die Scharia, wer das menschenrechtliche und damit nicht zuletzt frauenrechtliche Problem Nummer Eins, den Islam unter den sprichwörtlichen Teppich kehrt. Glücklicher Gewinner ist SWR Nachtcafé, Nebelwurf des Monats die Sendung vom 17. Februar 2017: Der Islam in unserem Alltag – wo liegt das Problem?[1] Laudatio und viele, viele Querverweise von Jacques Auvergne.

Mit der Hidschra, wörtlich Auswanderung, der Flucht von Mekka nach Medina im Jahre 622 wurde der Islam Staat, von einem politischen Islam zu reden ist daher Tautologie. Andererseits ist der Islam, aus seiner Sicht, der einzige Weg, den Vorschriften Gottes gerecht zu werden und im Jenseits, inschallah, nicht in der Hölle zu brennen.

Taqarrub : rapprochement, vers Allah[2], muslims should always strive towards Allah[3], at-Taqarrub (التقرب), sich Annähern an Allah ist das Ziel.[4] Der Fitra (فطرة), fiṭra, entsprechend, dem geschöpflichen Ausgerichtetsein auf den Ewigen und Allmächtigen, ist von Geburt an jedermann ein Muslim und nur gewisse Eltern erziehen ihn zu einem Juden, Zoroastrier oder Christen.[5] Der Mensch an sich also strebe nach Annäherung an seinen Schöpfer beim Ziel der jenseitigen dauerhaften Nähe zu Gott, dem Verbleib in der Dschanna, dem islamischen Paradies.

Um das zu erreichen, um das Gewebe der Gnade zum unsichtbaren und undurchschaubaren, strengen und launischen Herrn und König nicht zu zerreißen, ist Seiner Anweisung, klar und deutlich[6] niedergeschrieben im Koran, und ist dem Befehl des vollkommenen Geschöpfes, Mohammed, zu lesen im Hadith, nachzukommen. Andernfalls ist im Diesseits zu wenig oder alles andere als Taqarrub und schlimmstenfalls wird das nichts im Jenseits mit dem glückseligen Verbleib im angenehm schattigen, grünenden, von klaren Bächen durchrieselten Garten, ihn ewiger Nähe zu Ihm. Für diese Schändlichen brennt im Dschahannam (ǧahannam), der Hölle, schreckliches Feuer. Als Frau den Körper nicht mit der von der Religion vorgeschriebenen Kleidung, mit dem Hidschab (ḥiǧāb) zu bedecken, nämlich mindestens bis auf Hände und Gesicht, führt ins ewigen Flammen. Die religionsrechtlich zulässige – halal (ḥalāl) – Nahrung schuldhaft zu verweigern, führt ebenfalls in die Hölle, um hier nur diese beiden wichtigen Beispiele zu nennen. Keine Diskussion! Glauben ist Gehorchen.[7]

Eine derartige, jeden Bereich des menschlichen Daseins ordnende Religion trennt weder zwischen Abwehr des Teufels und Politik noch zwischen Seelenrettung und Recht; vgl. Maududi: „The chief characteristic of Islam is that it makes no distinction between the spiritual and the secular in life. Das Hauptmerkmal der Islamischen Weltanschauung ist, dass sie keinen Konflikt – ja nicht einmal eine deutliche Trennung – zwischen dem geistigen und dem weltlichen Leben zulässt“. Zwischen Januar und März 1948 sprach Sayyid Abul Ala Maududi (1903–1979) in Radiosendungen, damit im Folgejahr nach der Teilung Indiens (Partition of India) und noch vor Verkündung der AEMR am 10. Dezember 1948 (ab 1947 sogenanntes Dominion of Pakistan, noch mit Bangladesch; Ausrufung der Islamischen Republik Pakistan erst 1956). Pakistan, wörtlich Land der Reinheit oder des Reinen, Halal-Country sozusagen, Sauberland, Islamistan. Maududis Reden wurden unverzüglich als Buch publiziert, etwa als: The Islamic Way Of Life (ins Englische von Khurshid Ahmad und Khurram Murad, beide arbeiteten für das 1962 durch Mitglieder der JI (Jamaat-e-Islami) gegründete britische Dawa-Zentrum UKIM · UK Islamic Mission). Islamische Lebensweise, die 1983 angefertigte Übersetzung von The Islamic Way Of Life durch Fatima Heeren ins Deutsche, wurde in Saudi-Arabien gedruckt, Riad 1996.

Das Islamische Recht, gottgegeben als die Scharia, ist menschlich anzuwenden als der Fiqh. Das einzig sittlich zu nennende Gemeinwesen, der Islamische Staat (Medina 622–855) ist zu revitalisieren bzw. gegen den Unglauben durchzusetzen, weshalb auch in der sündigen Weltgegend Dar al-Harb islamisierte, schariakonforme Gesetze jedes menschengemachte Gesetz zu ersetzen haben, „that the Kingdom of God may really be established on earth, damit das Königreich Gottes tatsächlich auf Erden errichtet werde“ (Maududi: The Islamic Way Of Life · Islamische Lebensweise; zur Quelle siehe oben). Nicht aus salafistischer, wahhabitischer, islamistischer, politisch-islamischer oder politisiert-islamischer Perspektive, auch nicht aus Sicht einer „islamofaschistischen Bewegung“ (Schmidt-Salomon 2017, s. u.), sondern nach dem islamischen Verständnis können Gedanken wie Volkssouveränität oder Gleichberechtigung von Mann und Frau nur als Einflüsterungen von Iblis verstanden werden.

Das zur Schariadurchsetzung (Islamisierung) eines Territoriums erforderliche Ironisieren und langfristige Beseitigen von Ansprüchen wie Naturrecht, allgemeinen Menschenrechten oder Bürgerrechten geschieht über Dialogbühnen. Dort dürfen Angehörige der auseinanderdriftenden Religionsvölker oder Glaubensnationen (Sg. milla) gefälligst glücklich über ihre Erfahrungen des Eigenen, des Anderen und des neuen Gemeinsamen erzählen. Soll das Ziel sein: Bald die Rechtsspaltung, später die Dhimma?

Der Europaführer der Muslimbruderschaft ruft nicht nach Gleichberechtigung von Mann und Frau, sondern nach dem verdoppelten Gruppengefühl: „So können wir eine kollektive Psyche schaffen, eine gemeinsame Sensibilität und ein wechselseitiges Gefühl von Zugehörigkeit.“ Nachzulesen bei Tariq Ramadan (The Quest for Meaning: Developing a Philosophy of Pluralism). Nennen wir das Ramadansche Konzept gGgG (glückliche Gemeinsamkeit getrennter Gemeinschaften).

Warum nur erinnert SWR Nachtcafé nicht an die mutige Näherin von Montgomery. Diese, müde von der Arbeit, nahm am 1. Dezember 1955 nicht vorn im Bus Platz, um, wie am 11. Januar 2017 der einstige Verfassungsrichter und nun Präsident Italiens Sergio Mattarella anlässlich des Todes von Ayatollah Rafsandschani (Hodschatoleslam, Chomeini-Schüler), das „mutual feeling of belonging“ zu beschwören.

Nein, Rosa Parks ging es, als amerikanische Schwarze, um hundertprozentige Bürgerrechte. Freiheitlich-demokratische Bürgerrechtler haben zu sagen: Schluss mit dem interreligiösen Dialog, sobald dieser die Rechte und Freiheiten des Einzelnen einschränken will, beispielsweise die mit der Scharia nun einmal nicht kompatiblen gleichen Rechte von Mann und Frau.

Zwar hatte Mattarella seinem Amtskollegen Hassan Rohani gegenüber das neue italienische Credo von der gGgG (mutual feeling of belonging, glückliche Gemeinsamkeit getrennter Gemeinschaften) nicht zu Ahl al-Kitab und Umma offenbart, sondern in Bezug auf die beiden alten Kulturnationen (sulla base del comune sentimento di appartenenza a due antiche civiltà‘), doch ein Jahr eher unter Beweis gestellt, was er von Italiens Kulturleistung hält. Um das religiöse Feingefühl des die Todesstrafe wegen Verderbenstiftens auf Erden oder Krieg gegen Gott billigenden iranischen Präsidenten nicht zu brüskieren, wurden auf dem Kapitol in Rom mehrere den menschlichen Körper zeigende Statuen verhüllt. Zur Belohnung gab es voluminöse Wirtschaftsverträge.

Aiman A. Mazyek (Selbstdarstellung islam.de) forderte 2001 lediglich „Dialog und Toleranz zwischen allen Gruppen und Bürgern“, ausreichendes politisches Ziel war ihm „das friedliche Zusammenleben verschiedener Religionen und Weltanschauungen“.

Die im Folgejahr, am 03. Februar 2002 verabschiedete Islamische Charta (Grundsatzerklärung des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) zur Beziehung der Muslime zum Staat und zur Gesellschaft) hat den Islam richtig verstanden und kämpft nicht für die gleichen Rechte der Frau: „Der Muslim und die Muslima haben die gleiche Lebensaufgabe“. Verfasser Nadeem Elyas begnügt sich mit dem „vom Koran anerkannten religiösen Pluralismus“ und begrüßt „das System der Bundesrepublik Deutschland, in dem Staat und Religion harmonisch aufeinander bezogen sind. […] Es besteht kein Widerspruch zwischen der islamischen Lehre und dem Kernbestand der Menschenrechte.“ Die islamisch unakzeptable AEMR hat Elyas zerspalten, aufgeknackt in entbehrliche Hülle und schariaverträglichen („kein Widerspruch“) Kern. Noch 16 Jahre später findet sich die Islamische Charta auf der Homepage des ZMD und ist damit doch wohl Credo und Leitlinie, Fahrplan zum Ziel. Auch die den freiheitlichen Rechtsstaat erodierende oder jedenfalls ironisierende Brisanz der Islamischen Charta hätte bei Nachtcafé zur Sprache kommen müssen.

„Halal bedeutet gesetzlich [islamrechtlich] erlaubt. Halal means lawful“, „Halal ist jedes Objekt oder jede Handlung (vgl. unten, Birgit Plechinger: „sonstige Dinge“), die (im Islamischen Recht) hinsichtlich Ausführung oder Beteiligtsein erlaubt ist. Der Begriff umfasst und etikettiert Speise und Trank ebenso wie alle Angelegenheiten des täglichen Lebens.“[8]

Der folgende und als, schlecht schmeckender, Vorgeschmack zum Nachtcafé ausgesprochen taugliche Multikulti-Irrtum, eine veritable Spitzenleistung in der Kunst des Wegsehens und eine unübertreffbare Rührungslosigkeit angesichts des Leides anderer und vor allem anderer Frauen, stammt von Christina von Braun und Bettina Mathes. Man lese nicht darüber hinweg, dass die beiden Kulturrelativistinnen eine grundsätzliche Aufspaltung der Menschheit vornehmen, nämlich in Westen (Nichtislam) und Orient (Islam). Wer diese kulturkreistheoretische Vorbedingung akzeptiert, vgl. bei Ali Schariati die Umma als bedroht von Westitis und Okzidentose sowie bei Sayyid Qutb der Westen als ewiges antiislamisches Heidentum, als Dschahiliyya, erlebt allgemeine Menschenrechte als Eurozentrismus und Kolonialismus und kann sich, indem er die Wohlverhaltensdoktrin und Herrschaftsform Islam verteidigt, als Kämpfer gegen Kolonialismus und Imperialismus fühlen.

»Uns fiel in der Diskussion über das Kopftuch, aber auch weiter gehend über den Islam auf, dass man im Westen nicht viel darüber weiß. Zum Beispiel, dass es nicht den Islam gibt, sondern viele verschiedene Formen und Ausrichtungen. Ein anderer Aspekt war die Tatsache, dass bestimmte Vorstellungen projiziert werden, ohne dass man sich bewusst wird, dass es sich oft um Projektionen handelt. Zum Beispiel das Bild von der unterdrückten Frau im Islam. Solche Behauptungen werden einfach in den Raum geworfen, und keiner hinterfragt sie. Und wenn man nachfragt: Wen meinst du genau?, heißt es als Antwort: die Frauen mit Kopftuch. Und dann soll das Kopftuch als eindeutige Symbolik diese Behauptung belegen. Man muss einfach mal in Erinnerung rufen, dass auch in deutschen und amerikanischen, wie natürlich auch in muslimischen Haushalten Gewalt am weiblichen Körper verübt wird. Die Projektionen auf die Frau im Islam sind Ablenkungsmanöver von den Problemen in den westlichen Ländern.« (Christina von Braun, Bettina Mathes)[9]

Nachtcafé. Länger als ein Vierteljahrhundert, von 1987 bis 2014, moderierte Wieland Backes.

Heute ist der 17. Februar 2017, das Thema des Abends! Titel der Sendung war nicht: Die Muslime in unserem Alltag …, sondern: Der Islam in unserem Alltag – wo liegt das Problem?

Wo liegt das Problem, also: wo genau liegt es, das klingt, im Gengensatz zu: wo ist das Problem?, verhältnismäßig vernünftiger, nach Analyse. Noch am Vortag allerdings hatte man den Titel anders formuliert, provokant oder herablassend pampig: Der Islam in unserem Alltag – wo ist das Problem? Im Netz verbreiten sich beide Varianten.[10]

Bereits mit Sendebeginn rückte, drückte, drängte der Hochschuldozent („Professor für Fernseh- und Crossmedialen Journalismus“) am Institut für Journalistik der TU Dortmund und Moderator das durch den Titel der Sendung gewürdigte Objekt der eineinhalbstündigen Debatte eine große Strecke weg vom Bereich Islam, hin an den deutlich anderen Ort der ihrer Glaubens- und Verhaltenslehre mehr oder weniger treu folgenden Menschen.

Statt also von der jeden Lebensbereich streng regulierenden, der totalitären Religion nach Koran und Hadith, statt von Glaubenslehre und Religionsgesetz, statt vom Islam zu sprechen, lenkte der Moderator (vor neun Jahren wurde er promoviert zum Dr. phil., Thema seiner Dissertation: Olympische Spiele und Fernsehen. Programmgestalter im Netz olympischer Anhängigkeiten) das Thema auf die damit gleichsam zu einer Sorte Mensch gemachten Muslime. Zwischen dem olympischem Gedanken und einigen Olympiateilnehmern, zwischen Astrologie und dem gutgläubigen oder skeptischen Leser eines Horoskops, zwischen der sozialistischen Staatsdoktrin im heutigen China und der 1,4 Milliarde an dort lebenden Menschen sollte man doch wohl unterscheiden können, zwischen Hitlers Weltanschauung und den jubelnden, verängstigten oder verfolgten Menschen im Dritten Reich ebenfalls.

Islam und Muslime sind zweierlei. Nicht für den auf das Konkrete („Alltag“) ausgerichteten Dr. Michael Steinbrecher:

„Aber: Wie funktioniert das Zusammenleben mit Muslimen im Alltag, also: in den Stadtvierteln, im Verein, in der Schule, im Beruf. Der Islam in unserem Alltag, das ist unser Thema heute im Nachtcafé.“

Gäste in der Sendung am 17.02.2017 sind, auf der Bühne, sechs sogenannte Rundengäste sowie zwei Gäste im Publikum. Neunter im Bunde der Moderator.

Die sechs Rundengäste[11]

Mina Ahadi, Kommunistin, Atheistin. Bereits als Neunjährige musste die gebürtige Iranerin Tschador tragen, durfte in der Öffentlichkeit weder reden noch lachen. Auch im engsten Familienkreis hat sie erlebt, was für brutale Strafen der radikale schiitische Islam verhängen kann: Ihr Mann wurde wegen seiner politischen Arbeit hingerichtet. Dem Islam hat die Gründerin des Zentralrats der Ex-Muslime (ZdE) abgeschworen.

Jochen Blaich, Krankenpfleger. Als Stationsleiter bekommt er immer wieder mit, dass weiblichem Krankenhauspersonal wenig Respekt entgegengebracht wird. Auch sorgen Krankenbesuche ganzer Großfamilien, die sich ums Bett eines Angehörigen versammeln, häufig für Ärger: „Unsere Bitte um Rücksichtnahme wird leider häufig ignoriert.“

Meriem Lebdiri, Designerin, trägt die im Islam jeder Frau vorgeschriebene Bedeckung des ganzen Körpers (mindestens) bis auf Hände und Gesicht, den Hidschab, und entwirft schariakonforme (islamisch legale, halal) Mode für Frauen, ebenfalls also Hidschab.

Prof. Dr. Jochen Oltmer, Migrationsforscher aus Osnabrück, liest in seinem Kaffeesatz. „Religion hat enorm an Bedeutung verloren. Die Probleme, die es zweifelsohne bei der Integration gibt, haben mit Religion sowieso wenig zu tun“, so Oltmer allen Ernstes, um unverzüglich den Bürger zur dauerhaften Dümmlichkeit zu verdonnern: „wir wissen gar nicht worüber wir reden, wenn wir über DEN Islam sprechen“. Für den Osnabrücker bedeutet Integration nicht Durchsetzung universeller Menschenrechte, ggf. auch gegen die Religion, sondern: „Aushandeln – […] Kontakt aufnehmen – […] Vernetzung!“ Wer weiblich und älter als neun Jahre alt ist und den Befehl zum Schleier schuldhaft verweigert, brennt in der Hölle, doch der Osnabrücker frohlockt über Vielfalt und duldet auch hier keinen Widerspruch: „Nur – wir müssen begreifen: Es gibt viele Gründe, viele Begründungen dafür, ein Kopftuch zu tragen.“

Birgit Plechinger ist seit Mitte Februar 2016 Leiterin und seit 01.06.2016 Rektorin der Werner-Ziegler-Mittelschule Senden, Bayern. Im gesamten Bundesland hat die Mittelschule die Hauptschule ersetzt. 78 % ihrer Schüler haben Einwanderungshintergrund. Plechinger nennt einige schultypische Alltagsprobleme weitgehend beim Namen. Beispielsweise (min 28:40) lassen die muslimischen Eltern ihre Töchter fast durchweg nicht am bereits nach Geschlechtern getrennten (!) Schwimmunterricht teilnehmen. Zur Mittelschule informierte am 15.07.2014 die Südwest Presse. Frank Hortig und Wolfgang Frey, der Jugendsozialarbeiter der Mittelschule, luden zum Gespräch, nachdem ein Bericht von Frey für die Stadträte zu Irritationen geführt hatte. Darin beschrieb der Diplom-Sozialarbeiter und Erlebnispädagoge die Rückschritte im Integrationsprozess türkischer Jugendlicher und die gestiegene Gewalt. […] Was Frey beschäftigte, war, dass Gewalt öfters religiös legitimiert wird. „Der islamische Glaube wird dafür instrumentalisiert“, meinte Frey. Im März 2015, auch das verschweigt die Rektorin 2017 im Nachtcafé, wurde bekannt, dass eine Bande zehn- bis elfjähriger Jungen zwei körperlich deutlich schwächere Mitschüler, darunter ein Kind mit Lernbehinderung, mehr als ein Jahr lang erpresst, erniedrigt und misshandelt hatte; die Polizei ermittelte.

Dr. Michael Schmidt-Salomon, Philosoph, Atheist, verspottet Christentum und Buddhismus, beim Islam ist er vorsichtiger.

Die zwei Gäste aus dem Publikum

Susanne Benz heißt eigentlich ganz anders und hat, in großer Sorge, das Pseudonym nur für den heutigen Auftritt erfunden aus nachweislich islambedingten und muslimbedingten Gründen. Seit einem Jahr teilen sich die Katholikin und ihr Mann ihr Haus mit zwei jungen Flüchtlingen aus Syrien. Das Zusammenleben ist problemlos und harmonisch. Wie sich in der Sendung herausstellt, fürchtet Benz Drohungen oder Angriffe durch andere junge muslimische Männer, die an der integrierten, unislamischen Lebensweise der beiden Syrer Anstoß nehmen – deshalb der falsche Name der sympathisch gastfreundlichen deutschen Frau im Sendestudio.

David Karner. Wie homophob ist der Islam? Diese Frage stellte sich Karner, nachdem er mit einem Freund in einem Taxi Platz nahm. Als sich die beiden im Auto küssten, wurde der bekennend muslimische Taxifahrer gewalttätig. Mit Verweis auf die islamische Religion hagelte es übelste Beschimpfungen, danach schlug der gottesfürchtige Homosexuellenfeind zu. Bis heute beschäftigt David Karner der Vorfall: „Ich bin sehr vorsichtig geworden. Hand in Hand laufe ich mit meinem Freund auf der Straße nicht mehr.“

Der Moderator

Dr. Michael Steinbrecher, an der TU Dortmund am Institut für Journalistik Professor für Fernseh- und Videojournalismus.

Der Moderator beim kurzen Vorstellen des Krankenpflegers

min 1:25

„Was es bedeutet, wenn der muslimische Glaube auf den deutschen Klinikalltag trifft“

Ein Professor für Fernseh- und Videojournalismus und Leiter einer eineinhalbstündigen islambezogenen Podiumsdiskussion sollte die korrekte Wortwahl kennen: Mensch Muslim, muslimisch, Religion Islam, islamisch.

Entweder weiß Michael Steinbrecher wirklich nicht, dass der heute besprochene Glaube, die Religion der Muslime, sehr grundsätzlich islamisch zu nennen ist und nicht muslimisch, oder er vermeidet bewusst, wie allein richtig der islamische Glaube zu sagen. Vielleicht, weil er lediglich duldet, über das deutsche Miteinander der Muslime und Nichtmuslime zu diskutieren, und das Gespräch über den Islam so sehr scheut wie der Vampir den Knoblauch oder der Muslimbruder die universellen Menschenrechte?

Der Moderator beim Vorstellen von Michael Schmidt-Salomon (MSS).

min 2:00

„nimmt der Glaube in unserem Land […] ob katholisch, evangelisch oder muslimisch. Religion sollte Privatsache bleiben – sagt Philosoph und“

Wie 35 Sekunden eher der Einsatz der falschen Kategorie: statt religiös – d. h. theologisch und religionsrechtlich – verwendet Steinbrecher das Adjektiv für die weltweit 1,57 Milliarden Anhänger. Will er dem globalen Problem ausweichen, der Rechtsreligion, den frauenfeindlichen Schariavorschriften, der drohenden Rechtsspaltung bzw. Islamisierung unseres jeden Menschen gleich behandelnden Rechts?

Ohne Frage gibt es muslimische Moscheebesucher, muslimische Gespräche über die Macht von roten Korallen und blauen Steinen, türkisch-muslimische Erdoğanunterstützer oder Erdoğangegner, iranisch-muslimische Chomeinifreunde oder Chomeinigegner, fraglos gibt es muslimische Schachspieler und muslimische Fußballbegeisterung. Doch das die Religion, den religiösen Glauben betreffende korrekte Äquivalent zu katholisch und evangelisch lautet islamisch – und nicht muslimisch.

Schachspiel. Im sunnitischen Islamischen Staat (Allahs Diktatur) Saudi-Arabien ist es gänzlich verboten, im schiitischen Islamischen Staat Iran zwar erlaubt, doch zur diesjährigen Schachweltmeisterschaft der Frauen, Teheran 10. Februar bis 5. März, gilt der Kopftuchzwang für die 64 Teilnehmerinnen. Im September 2016 kündigte die aus Georgien stammende, für den US-amerikanischen Schachverband spielende mutige Nazi Paikidze (Nasi Paikidse) an, aus Protest gegen die Unterdrückung der Frauen und die gesetzliche Pflicht zum Tragen eines Hidschab im Iran nicht an der Frauenschach-WM 2017 teilzunehmen.

Seinen Antisemitismus verwirklicht der Gottesstaat auch beim Schachspiel. Im Januar trat in Gibraltar der erst 15 Jahre alte Borna Derakhshani gegen einen Israeli an, Großmeister Alexander Huzman. Der iranische Verband sperrte den Jungen ebenso wie dessen drei Jahre ältere Schwester Dorsa Derakhshani. Der Grund? Die 18-Jährige Frauengroßmeisterin und Internationale Meisterin hatte bei Auslandsturnieren ihre langen braunen Locken sehen lassen.[12]

Schweden und der Iran, Februar 2017. Ob sunnitisch oder schiitisch, der unbedeckte Körper der Frau gefährdet öffentliche Moral und innere Sicherheit, weshalb die nach Teheran reisende sozialdemokratische schwedische Handelsministerin Ann Linde ebenso angepasst den Schleier trug wie alle anderen Schwedinnen der Gruppe.[13]

Islam und Muslime sind zweierlei. Nicht für Formate wie Nachtcafé. Fraglos gibt es versonnen andächtige, strengstens glaubensgehorsame und damit militante Muslime. Sicherlich gibt es hoffnungslose unterworfene und dabei wenig zufällig meistens weibliche Muslime, gibt es kalkuliert mit den Wölfen heulende muslimische Schariafreunde, gibt es sogar, noch viel zu wenige, muslimische offene oder heimliche Schariagegner. Sicherlich gibt es, durchweg bedrohte, bekennende muslimische Islamkritiker. Um diese Differenzierungen hätte es in der Sendung gehen müssen, um die Positionierung der Menschen, Muslime oder Nichtmuslime, zum Islamische Recht, um die Folgen der Scharia auf muslimische oder nichtmuslimische Männer, Frauen und Kinder.

Ehe im Islam, zunächst klingt alles so nett: „According to Islam, the real spirit of marital life is love, understanding and mutual respect. Nach islamischer Auffassung besteht der wahre Geist des ehelichen Zusammenlebens in Liebe, Verständnis und gegenseitiger Achtung“ (Maududi, a. a. O. Seite 84). Was jedoch Allah unter Liebe, Rücksicht und Wertschätzung versteht, hatte der indisch-pakistanische Islamtheoretiker einige Sätze früher festgestellt: „Within the family itself Islam has assigned to the man a position of authority. Innerhalb der Familie hat der Islam dem Mann eine Vorrangstellung zugewiesen“, weiß Maududi (a. a. O., Seite 83), um die Frauenfrage endgültig abzuschließen: „Islam expects the wife to obey her husband. Von der Frau wird im Islam erwartet, dass sie ihrem Gatten gehorcht.“ Allahs Feminismus: Die schariawidrige UDHR (dt. AEMR, Paris 1948) ist, wie das deutsche Grundgesetz, Gleichrangfeminismus, wir sagen Gleichheitsfeminismus, die CDHRI (Kairo 1990) verlangt die männliche Vorrangstellung, den Nachrangfeminismus.

Unterstellen wir dem Gastgeber und Moderator den Trick, die Loipe der im Nachtcafé erlaubten Diskussion über das Thema des Abends, den Islam, in einem eleganten Schlenker – am Islam vorbei – vorzuspuren, den jetzt und künftig allein geduldeten Diskurs um das Thema herum vorbeizubiegen. Offensichtlich soll der Fernsehzuschauer lernen und einüben, sobald sich ihm das Thema Scharia bzw. Islam nähert, frohgestimmt und unverzüglich, optimistisch und reflexhaft über einige jüngst erlebte Muslime zu plappern. Der entsprechende Druck, medial und politisch, erhöht sich weltweit: Wer den Islam kritisiert, ist flugs in jene Schublade zu sperren, die mit Muslimfeind und Gemeinschaftsfeind etikettiert und ggf. fehletikettiert ist.

Vielleicht um das Objekt unsichtbar zu machen, um Kritik am Islam gar nicht erst aufkommen zu lassen, warum auch immer, für den Moderator der Talkshow SWR-Nachtcafé gibt es das Objekt der Sendung – Der Islam in unserem Alltag – letztlich nicht, gibt es eigentlich gar keinen Islam. Offensichtlich soll der Zuschauer verinnerlichen: Es gibt einen weitverzweigten Strauch Spielarten von Islam, drumherum einen ganzen Urwald Verständnisse und Missverständnisse von Islam, das Objekt jedenfalls soll sich unserer Analyse entziehen dürfen, in kleine und immer noch kleinere Splitter zerfallen, in viele Islamvarianten und Islambilder, in noch viel mehr Islamzerrbilder. Wer immer noch über den Islam spricht, ist einfach nicht ernstzunehmen. Und wo es eigentlich keinen Islam gibt, kurz gesagt wo es keinen Islam gibt, kann auch kein Problem mit dem Islamischen Recht (Scharia) bestehen, jedenfalls kein einheitliches Problem, also eigentlich gar keines …

Der entsprechende Nebelwurf ist seit etwa 15 Jahren Jahren üblich und verhindert, wie eigentlich geboten, Textinhalt und Handlungsanweisung von Koran und Sunna, Wort und Befehl von von Sure, Hadith und Fatwa zu kritisieren und als freiheitlicher Demokrat gegebenenfalls, und der Fall ist an tausend Stellen gegeben, unzweideutig zurückzuweisen.

Entweder warf auch Steinbrecher den Nebel zielsicher oder aber aus Unfähigkeit zum Differenzieren zwischen Ideologie und ideologisierten Menschen, vergleichen wir: zwischen Schachspiel und Irans Schachverband, zwischen Bibelwort und Synagogenbesucher, zwischen Evangelium und Kirchensteuerzahler.

Erstens also: Nicht der jedenfalls säkulare Muslim, sondern die Scharia, der authentische Islam ist für allgemeine Menschenrechte und funktionierenden Rechtsstaat das Problem. Zum Zweiten: Ein Islamkritiker betreibt, der Name sagt es doch, Islamkritik, und entweder gar keine oder zunächst keine Muslimkritik. Das dürfen wir überspitzen:

1. Nicht der Muslim, der Islam ist das Problem. 2. Ein Islamkritiker analysiert und ggf. verwirft den Islam, nicht die Muslime.

[Weitere kurze Vorstellung der Gäste, hier Migrationsforscher Prof. Dr. Jochen Oltmer.]

6:30 Steinbrecher:

„Herr Oltmer, wenn wir über DEN Islam sprechen, fängt da nicht schon so ein bisschen das Problem an in den Diskussionen, weil wir wissen gar nicht worüber wir reden, wenn wir über DEN Islam sprechen?“

Vorab eine Reihe von Anmerkungen und Querverweisen.

Ohne Weiteres hätte man einen Islamkritiker in die Sendung holen können, einen Kenner beispielsweise von Imam al-Ghazali, Sayyid Qutb, Ayatollah Motahhari und Mustafa Cerić, und gerade keinen, der bereits in Minute sechs oder 7 von 90 (neunzig!) Sendeminuten meint, dass ja nun „schon so ein bisschen das Problem“ anfängt, sobald man die Vermessenheit wagen wollte, über Allahs 25 koranische Tötungsbefehle, über Mohammeds Feldzüge und ethnische Säuberungen, über die erniedrigte Rolle der Frau in Koransure und Hadithvers, über die Scharia zu reden, über die Muslimbruderschaft, über die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam. Jemand der sich und den übrigen Anwesenden eben nicht vordenkt, vorspurt: „wir wissen gar nicht worüber wir reden, wenn wir über DEN Islam sprechen“.

Derlei vorhandenes oder angebliches Unwissen ist mittlerweile eine Art Staatsdoktrin: „DEN Islam gibt es nicht“. Das ist falsch, und wie es den Islam gibt. Jeder kann sich über den Islam informieren, etwa den Koran aufschlagen. Ein öffentlich-rechtlicher Sender hat einen Informationsauftrag, doch man bevorzugt islambeschönigende Mystik, wie Karen Krüger es probiert, weitergereicht via Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung: „Vielleicht wird die deutsche Gesellschaft durch die syrischen Muslime auch neu sehen lernen. In dem Sinn, dass gewisse Zerrbilder hinsichtlich des Islams ad acta gelegt werden können: Zerrbilder, entstanden in einer Zeit, als die Deutschen durch das Anwerbeabkommen erstmals mit dem Islam in Berührung kamen.“[14]

Als eine Frau Krüger oder im Nachtcafé mit erhobenem Zeigefinger religiöse Doktrin sagen, Islam sagen, doch dann, stattdessen, viele interessante Leute interviewen. Nur so lässt sich die Debatte zu AEMR-Widrigkeit und Grundrechtswidrigkeit von Scharia und Fiqh verhindern. Nichtmuslime und Muslime – aus dem verachteten Staatsbürgerbegriff und überhaupt Bürgerbegriff herausgefiltert, herauskristallisiert als zwei Sorten Mensch – dürfen Bericht erstatten, doch eine andere Islamberichterstattung als das Verweigern der Berichterstattung zum Islam darf es nicht geben. Islam blinken, Muslim abbiegen!

Über viele kleine Islame oder sagt man Islamse freut man sich auch bei rowohlt:

„Deutschland diskutiert immer wieder über Islam und Kopftuch, über Integration und Mohammed Karikaturen – aber nachgesehen, was es mit dem Islam hierzulande wirklich auf sich hat, das hat bislang kaum jemand. Karen Krüger macht sich auf eine Deutschlandreise der besonderen Art. Sie sucht Muslime und deren Lebenswelten auf, trifft Leute […] Karen Krüger verleiht dem deutschen Islam ein Gesicht, nein: viele Gesichter. Eine solche Reportage betritt Neuland [Scharia-Neuland oder bereits Neulandkalifat?], mitten in Deutschland. Die Fragen, wie Deutschland und der Islam miteinander leben werden und ob es vielleicht sogar schon einen ganz speziellen Islam made in Germany gibt, werden noch lange Thema bleiben.“[15]

Sollten die allgemeinen Menschenrechte entbehrlich sein, ist die Scharia gar nicht so schlimm? Endlich das Leid der Christen in Ägypten und im Irak ignorieren dürfen, endlich ruhigen Gewissens weggucken dürfen, wenn in Deutschland der sein Leben streng an Koran und Sunna ausrichtende Nachbar seine Frau nicht auf die Straße lässt und seine Tochter nicht in den schulischen Schwimmuntericht, ins städtische Jugendzentrum, auf Klassenfahrt? Um gegen den unterworfenen, herabgewürdigten Status der Frau im Islam nichts tun oder sagen zu müssen, sehnt sich der Postmoderne nach derartiger Entsühnung. Krüger also darf es dem glücklichen werdenden Dhimmi einflüstern und dem bockigen einhämmern:

„Es gibt nicht den einen Islam in Deutschland. Sondern viele“.

Unbelegt behauptet die FAZ-Mitarbeiterin (Feuilleton-Redaktion der Sonntagszeitung in Berlin), dass der eigentliche Islam „[F]ür sich genommen“, das soll doch wohl bedeuten der von Verunreinigungen freie Islam, der reine Islam:

„nur eine Religion“ sei, „es gibt aber Muslime, die aus dem Islam eine politische Ideologie ableiten – beispielsweise Salafisten.“[16]

Nein, es lässt sich leider nicht sagen, dass die Salafi und selbst die Anhänger des Kalifen al-Baghdadi ihre Religion falsch verstanden hätten oder politisch missbrauchen würden, sie versuchen, 1:1 das zu tun, was Mohammed vorgelebt hat.

Islambeschönigerinnen unter sich. FAZ-Schreiberin Karen Krüger (kkr), geboren 1975 in Marburg, aufgewachsen im badischen Waldshut-Tiengen und in Istanbul, wo sie Abitur machte, interviewt Nilüfer Göle, eine stürmisch islambegeisterte türkische Soziologin, die in Frankreich lebt. Unbekümmert erklärt Göle jeden Islamkritiker zum Xenophoben und ruft uns zur Schaffung von muslimfreundlichen neuen Umgangsformen und Verhaltensregeln auf, von neuen Normen. Man tut Göle kein Unrecht, wenn man ihr unterstellt, schariakonforme neue Normen zu meinen.

Nilüfer Göle: „Es gibt eine große Ablehnung des Fremden, dabei steht der Islam ganz weit oben auf der Liste. Nicht nur bei Rechtspopulisten, sondern auch bei Intellektuellen aus dem linken Lager, bei Feministinnen und in Teilen der Homosexuellenbewegung. Sie haben gegen die Macht der Kirche gekämpft, um sexuelle Freiheit und Geschlechtergleichheit zu erreichen. Nun fühlen sie sich bedroht von der Rückkehr der Religion im öffentlichen Raum. Sie zeigen sich wenig gewillt, gemeinsam mit Muslimen neue Normen zu entwickeln.“[17]

Sarkastisch dazwischengefragt. Wieso neue Normen, so schlecht waren universelle Menschenrechte und deutsches GG doch gar nicht?

Letzter Exkurs, dann zurück ins Studio und ganz an den Anfang der Sendung.

Der Lenker der Schafherde: Hastig weg vom bösen Islamismus und hin zum guten Islam mit Ahmad Mansour

Großmeister des neuen deutschen Um-das-Thema-Herumlenkens ist der als Fachmann für Extremismusprävention gehandelte Ahmad Mansour, ein israelisch-arabischer Psychologe und Autor, der seit 2004 in Deutschland lebt. Sollte Yusuf al-Qaradawi ab sofort recht eigentlich belanglos sein, die Kairoer al-Azhar für Sunniten künftig völlig unverbindlich? Nicht überrascht, aber doch erstaunt liest der Islamkenner oder sogar Islamkritiker in Mansours Buch Generation Allah. Warum wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen, dass sich der Forschungsgegenstand, der Islam, Simsalabim, gleichsam in Luft aufgelöst hat, dass es den Islam nicht gibt:

„Wenn ich sage, dass auch eine innerislamische Debatte geführt werden muss, gilt es zunächst einmal zu verdeutlichen, dass es den Islam nicht gibt, sondern dass unterschiedlichste Auslegungen des Islam existieren. Und mit aller Deutlichkeit will ich klarmachen, dass die politische Ideologie nicht zu meinem Islam gehört. Derzeit erscheint es mir, als sei es der politische Islam, der den Islam in Deutschland repräsentiert. Dieser Islam hegt einen universellen Wahrheitsanspruch, und er erhebt eine alleinige Deutungshoheit, die von Machtinteressen geleitet ist. Diesem Islam darf man nicht das Feld überlassen.“[18]

Es gib nur einen Koran, eine Scharia, einen seit 1400 Jahren die Kaaba umkreisenden Pilgerstrom, eine Umma. Allerdings gibt es den Islam.

Allerdings, die seit Mohammeds Medinastaat frauenfeindliche und militante und seit der Schließung der Tore des Idschtihad (nennen wir al-Ghazali, gestorben 1111) unreformierbare Religion der Wortwörtlichkeit von Koran und Sunna, der Islam hat Briefkasten und Telefonnummer: Kairoer Al-Azhar, Darul Uloom Deoband, MIHE · Markfield Institute of Higher Education (Leicestershire), allen voran die Muslimbruderschaft als IGD / FEMYSO / ECFR / FIOE / IESH / HAMAS, das ist Islam und der Rest der Umma akzeptiert diese Führer. Nein, Jan Fleischhauer, es geht nicht um den in Deutschland da oder dort erlebten islamischen Alltag oder alltäglichen Islam oder „Alltags-Islam“, sondern um die zeitlose Scharia, um den Islam. Ja, Craig Considine, Islam residiert, Sie können Islam besuchen, vereinbaren Sie einen Termin, trinken Sie einen Tee in Kairo mit Großimam Ahmad al-Tayyeb, in Doha mit MB-Scheich Yusuf al-Qaradawi oder in Karachi mit dem hanafitischen Mufti Taqi Usmani, abonnieren Sie noch die Fatwas von Scheich al-Munajjid oder Darul Uloom Deoband, und sogleich steht Ihrer persönlichen Islamisierung nichts mehr im Wege. Allah nur im Tauhid, Koran und Hadith stets ohne Außenansicht, Scharia nur totalitär, Umma nur ohne Fitna, und doch dulden Klaus Schubert und Hendrik Meyer (beide: Die Vielfalt des Islam abbilden) keine Kritik an ihrem Bühnenbild: „Der Islam ist so vielfältig wie die deutsche Mehrheitsgesellschaft. ‚Den‘ Islam im Singular gibt es nicht“.[19]

Die Integration der Muslime in Deutschland kann nach Auffassung von Politikwissenschaftlern als „Erfolgsmodell“ bezeichnet werden. „Wenngleich noch enorme Anstrengungen unternommen werden müssen, so hat ein Großteil der Muslime bereits eine nach-integrative Perspektive eingenommen [allerdings: eine islambedingt integrationsverachtende bis integrationsfeindliche Perspektive, abgeschottet gegenüber den Kuffar, denn: ‚Wer ein Volk nachahmt, der gehört zu ihnen.’ (Abu Dawud)] und sieht sich als [in Scharianorm und Umma] integriert an“, sagen Prof. Dr. Klaus Schubert und Hendrik Meyer vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Uni Münster. [März 2013][20]

Unsere beiden religionspolitischen Cluster-Exzellenzen haben diese Faktenresistenz auch noch geklaut pardon entlehnt. „Während ein Großteil von uns längst eine postintegrative [eine schariatreu desintegrierte] Perspektive eingenommen hat“, das hatte, dreieinhalb Jahre eher, Naika Foroutan gesagt.[21]

Nachtcafé

Steinbrecher startete seine Unklarheit des Denkens oder auch Manipulation, jedenfalls sein Ineinssetzen von Islam und Muslime, mit dem, vielleicht nicht beabsichtigten, Resultat, jede Islamkritik als Muslimhass fehlzudeuten und selbst eine gleichheitsfeministische oder anders AEMR-orientierte Kritik an Sure, Hadith und Fatwa in die Schmuddelecke Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit (GMF, engl. group-focused enmity; Begriff von Wilhelm Heitmeyer aus Bielefeld) einzusperren, noch rascher, buchstäblich in der ersten Sendeminute. Nicht nebenbei: eine offensichtlichere GMF als die weitgehende Entrechtung der Dhimmis und vollständige Rechtlosigkeit der Harbis einerseits sowie als das Entrechten und Entwürdigen der Frau andererseits gibt es nicht, das wortgetreue Umsetzen von Koran und Sunna, „diese Religion“ (haḏā d-dīn (1954), Sayyid Quṭb)[22] ist praktizierte gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.

Für Sekundenbruchteile ließ der Gastgeber den Dschihad („Terroranschläge“) muslimischer Glaubenskämpfer sowie damit verknüpfte nichtmuslimische Besorgnis und unlustbetonte Erregung („Ängste“) aufblitzen. Wie versehentlich teilt Steinbrecher die Bevölkerung in Nichtmuslime und Muslime auf, statt wie geboten die Unverhandelbarkeit der Gleichberechtigung von Mann und Frau zu betonen, der sich gegebenenfalls auch eine jede Religion beugen muss. Allgemeine Menschenrechte und deutsche Grundrechte, auch ein Professor für Fernsehjournalismus sollte darauf bestehen, unterscheiden nicht zwischen Säkularist, Atheist, Ex-Muslim, Christ, Jude, Hindu, sondern ermöglichen das Leben ohne Religion bzw. den jederzeitigen Wechsel der Religion oder Weltanschauung. Im Islam ist der Apostat zu töten.[23]

Steinbrecher:

[Applaus] „Herzlich Willkommen im Nachtcafé, hallo! Dankeschön. In den letzten Wochen und Monaten, liebe Zuschauer, wurde viel gesprochen über Einwanderung, Obergrenzen und Integration – und laut einer aktuellen Studie sprechen sich derzeit über 50 % der Deutschen gegen weitere Einwanderung aus muslimischen Ländern aus, also: die Terroranschläge der Vergangenheit scheinen da Ängste hinterlassen zu haben. Aber: Wie funktioniert das Zusammenleben mit Muslimen im Alltag, also: in den Stadtvierteln, im Verein, in der Schule, im Beruf? Der Islam in unserem Alltag, das ist unser Thema heute im Nachtcafé und ich begrüße dazu sehr herzlich die Schulrektorin Birgit Plechinger, herzlich willkommen!

Schier für alle Ewigkeit also, für die heutige und künftige Regelhaftigkeit, für die deutsche Normativität („Alltag“) betreibt der Moderator die Kernfusion von Muslimen und Islam. Ein gewiss nicht reibungsloses, aber letztlich harmloses und buntes nichtmuslimisch-muslimisches Miteinander stellt Welterklärer Steinbrecher („Aber: wie funktioniert“) dem Thema des Abends (Der Islam in unserem Alltag) voran, damit das definierend, was zwar nicht der Islam ist, aber was als islambezogene Debatte allein statthaft ist, Steinbrecher: „Das Zusammenleben mit Muslimen im Alltag, also: in den Stadtvierteln, im Verein, in der Schule, im Beruf“. Wer mehr verlangt, gar Koran- und Hadithkritik äußert oder, wie plausibel begründet auch immer, das Menschenbild und Gesellschaftsmodell der Scharia verurteilt, gefährdet möglicherweise dieses Regelhafte und Normative, gefährdet ja vielleicht diesen Alltag.

[Applaus]

„Über die Hälfte Ihrer Schüler sind gläubige Muslime. Welche Auswirkungen das im Schulalltag hat, erleben Sie täglich, sei es im Schwimmunterricht, beim Kantinenessen oder während der Fastenzeit – immer wieder stehen Sie vor der Frage: Wie viel Entgegenkommen ist ok – welche Forderungen gehen eindeutig zu weit? Guten Abend nochmal – Birgit Plechinger.“

Weder der über im Sinne von Koran und Hadith gottesfürchtige Kinder und Jugendliche („gläubige Muslime“) redende Moderator noch die Pädagogin und Schulleiterin scheinen davon auszugehen, dass sich unter der Mehrheit der Schülerschaft auch ungläubige Muslime oder islamkritische Muslime befinden, einige Islamapostaten vielleicht unter den Schülern sind, noch mehr bewusste oder unbewusste Schariaverweigerer, etliche junge Islamkritiker, viele Zweifler am Islam und noch mehr am Islam Verzweifelte. Vom 200 km entfernten Baden-Baden aus wird die Sendener Schülerschaft vielmehr ungefragt muslimisiert, wird sie, wenn auch nicht zu schariagehorsamen Muslimen ernannt, so doch zu gläubigen Muslimen. Dass verwundert, schließlich ist die im Alter von 15 Jahren aus dem Islam ausgetretene Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime ins Studio gekommen. Dass sich auf der ganzen Welt einzelne mutige Menschen vom Islam abwenden, islamrechtlich eigentlich todeswürdig, ist Steinbrecher und Plechinger ebenso bekannt wie die Tatsache, dass auch muslimische Kritiker von Koran und Sunna in Gefahr sind.

„Jochen Bleich – Was es bedeutet, wenn der muslimische Glaube auf den deutschen Klinikalltag trifft, das erfahren Sie als Krankenpfleger hautnah. Wie groß ist der Respekt vor dem weiblichem Krankenhauspersonal? Wie reagieren Sie, wenn Großfamilien sich um Krankenbetten versammeln, das erfahren wir von: Jochen Bleich, herzlich willkommen.“

Es heißt der Muslim, aber der islamische Glaube. Die Wortschöpfung „der muslimische Glaube“ kommt dem Dogma der Gleichsetzung von Islam und Muslime entgegen, die ja möglicherweise zum Ziel hat, jede Islamkritik in die Tabuzone der Muslimfeindlichkeit zu schieben und jeden Schariagegner oder Islamanalytiker unberührbar zu machen, gesellschaftlich zu ächten, mit allgemeinem medialem Schweigen unsichtbar abzudecken wie mit einer unsichtbaren Burka.

Anwesend ist Mina Ahadi, die zu Beginn der Siebziger Jahre und noch als Jugendliche eine bestimmte Religion verlassen hat, nicht irgendeine freilich, sondern den Islam. Mit der Exiliranerin kann jeder andere Islamapostat sagen: Ich habe abgeschworen (Buchtitel). Doch hat, das ist neuerdings leider zu betonen, ein Murtadd nicht dem System des Ayatollah Chomeini abgeschworen oder „dieser islamofaschistischen Bewegung“ (MSS in min 1:13:30) oder dem Wahhabismus, dem Salafismus, dem Islamismus oder dem politischen Islam abgeschworen, nein, sondern dem Islam.

Zweckmäßigerweise ist die Gründerin und Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime (ZdE) daher Autorin weder von: Ich habe abgeschworen: Warum ich für die Freiheit und gegen den Islamismus kämpfe, noch von: Ich habe abgeschworen: Warum ich für die Freiheit und gegen den politischen Islam kämpfe, sondern von: Ich habe abgeschworen: Warum ich für die Freiheit und gegen den Islam kämpfe. Als weiterführende Literatur zur Sendung vom 17. Februar 2017 empfehlen Nachtcafé und der SWR das wirklich lesenswerte Buch.[24]

Nun folgt im Nachtcafé die weitere Vorstellung aller Podiumsgäste, hier einige Ausschnitte.

min 2:50 bis 3:10, Moderator:

„Mina Ahadi. Sie sind im Iran aufgewachsen und haben schon früh erleben müssen, welch drakonische Strafen dort im Namen des Islam verhängt werden, bis hin zur Todesstrafe in der eigenen Familie. Deshalb haben Sie dem Islam gänzlich abgeschworen, Guten Abend, Mina Ahadi.“

Leicht kann man darüber hinweg hören, Michael Steinbrecher sagt: „welch drakonische Strafen dort im Namen des Islam verhängt werden“. Delinquenten im Iran würden hingerichtet also nicht islamisch, durch den textgetreu praktizierten, den angewandten Islam, sondern lediglich: „im Namen des Islam“. Was nun zweierlei heißen kann. Entweder verwirklicht, wendet an, gebraucht der heutige iranische Staat die zwölferschiitische islamische Religion, handelt religiös konsequent und bringt gerade und erst damit die Menschen islamisch korrekt um, tötet schariafromm. Dass der SWR-Moderator aber dieses sagen möchte ist, betrachtet man die gesamte Sendung sowie die Aussprüche deutscher Politiker zur iKfR („im Kern friedliche Religion“), wenig wahrscheinlich. Oder aber der Iran zweckentfremdet Koransuren und schiitischen Hadith während er Straftäter umbringt, missbraucht er den Islam bei Urteilsfindung (Krieg gegen Gott und seinen Gesandten; Verderbenstiften auf Erden) und Urteilsverkündung, handelt beim Hinrichten islamwidrig, unislamisch.

Das Steinbrechersche Im Namen des Islam („welch drakonische Strafen dort im Namen des Islam verhängt werden“) erinnert an das Verkünden von Gerichtsurteilen. Im Rechtsstaat: Im Namen des Volkes. Sobald hingegen Islam Staat geworden ist und der Machthaber Stellvertreter des Schöpfers, beginnt die Verlesung eines Urteils nicht mit einem Im Namen des Islam, sondern, wie Verfassungspräambel und Fatwas, mit der Basmala: bismi Llāhi r-raḥmāni r-raḥīmi – Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen. Etwa auch in der neuen Verfassung Ägyptens (2014), der weltweit abschaffenswerte Schariavorbehalt folgt leider sofort.[25]

Im Iran seien die Menschen also getötet worden Im Namen des Islam. Des entweder richtig verstandenen oder missverstandenen Islam, Talkshow Nachtcafé bietet den Zuschauern offensichtlich nur Variante Zwei an. Schlicht islamisch zu nennen ist Variante Eins, das gegebenenfalls erforderliche Töten für Allah. Der Fernsehmoderator und Professor für Fernseh- und Videojournalismus kann das wissen und, täusche ich mich, scheint das ziemlich genau zu spüren, jedenfalls wagt er nicht zu sagen, dass Chomeini oder Chamene’i oder Rohani ihre Religion falsch verstanden hätten.

Am 17. Februar hätte jemand zur Sprache bringen müssen, dass der zur Herrschaft gelangte Islam, und einen anderen Islam als den, der auf Erden zur Herrschaft kommen will, gibt es seit 1400 Jahren nicht, den schariarechtlich besonders üblen Missetäter auspeitscht, ihm die Hand abhackt oder zusätzlich den Fuß der gegenüberliegenden Körperseite oder der den Apostaten, mindestens den vorlauten Islamapostaten, umbringt. In Baden-Badens Sendesaal Altes E-Werk hätte jemand fordern müssen, dass die Scharia aus dem Strafrecht (wir wissen: aus jedem Rechtsgebiet) herausgeschmissen werden muss, weltweit, also auch in Saudi-Arabien oder im Iran, und dass das Islamische Recht, unkritisch verkündet, ohne Außenansicht, in Europas oder Deutschlands universitäre Lehre (Recht; Politik; Imamausbildung; Ausbildung der Lehrer für den Islamischen Religionsunterricht) keinesfalls integriert werden darf und erst recht nicht in den IRU, den Islamischen Religionsunterricht für die Minderjährigen.

Um es vorweg zu nehmen: nichts von all dem fand statt und der nicht gründlich vorinformierte Zuschauer muss denken: ‚Auspeitschen, Handabhacken, Todesstrafe? Vorurteil und Zerrbild oder schlimmer Missbrauch der Religion, mit dem Islam hat das nichts zu tun.‘

In Baden-Württembergs Staatsvertrag für Rundfunk und Telemedien (Rundfunkstaatsvertrag – RStV -) lesen wir in § 3 Allgemeine Grundsätze:

„die sittlichen und religiösen Überzeugungen der Bevölkerung sind zu achten“.

Hier liegt ein Problem für die freiheitliche Demokratie, in welchem Staat auf der Welt auch immer. Was, wenn zu den Glaubensvorstellungen („religiösen Überzeugungen“) nicht nur marginaler Minderheiten etwa das gehört, was (auch) das Strafrecht der Islamischen (und nicht „Islamistischen …) Republik Iran als todeswürdig bewertet: „Feindschaft zu Gott“? Im Islam sagt Gott:

Siehe, der Lohn derer, welche Allah und Seinen Gesandten befehden und Verderben auf der Erde betreiben, ist nur der, dass sie getötet oder gekreuzigt oder an den Händen und Füßen wechselseitig verstümmelt oder aus dem Lande vertrieben werden. Das ist ihr Lohn hienieden und im Jenseits wird ihnen schmerzliche Strafe.

Die Glaubenskämpfer vom Islamischen Staat (IS) lesen das und handeln wie vom Schöpfer vorgeschrieben. Online beim ZMD zeigt man Koran 5:33 nahezu gleichlautend:

Der Lohn derjenigen, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und sich bemühen, auf der Erde Unheil zu stiften, ist indessen (der), dass sie allesamt getötet oder gekreuzigt werden, oder dass ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden, oder dass sie aus dem Land verbannt werden. Das ist für sie eine Schande im Diesseits, und im Jenseits gibt es für sie gewaltige Strafe.

Die fundamentale Kollision, an tausend Stellen, zwischen deutschem Grundgesetz und Islamischem Recht hätte man an ein paar Beispielen darstellen müssen. Dass das in eineinhalb Stunden harmonischem Geplauder und Geplapper nicht geschah, verstößt möglicherweise gegen …

§ 11 Auftrag (1)

Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist, durch die Herstellung und Verbreitung ihrer Angebote als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken und dadurch die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben in ihren Angeboten einen umfassenden Überblick über das internationale, europäische, nationale und regionale Geschehen in allen wesentlichen Lebensbereichen zu geben. Sie sollen hierdurch die internationale Verständigung, die europäische Integration und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Bund und Ländern fördern. Ihre Angebote haben der Bildung, Information, Beratung und Unterhaltung zu dienen. Sie haben Beiträge insbesondere zur Kultur anzubieten. Auch Unterhaltung soll einem öffentlich-rechtlichen Angebotsprofil entsprechen.

(2) Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten haben bei der Erfüllung ihres Auftrags die Grundsätze der Objektivität und Unparteilichkeit der Berichterstattung, die Meinungsvielfalt sowie die Ausgewogenheit ihrer Angebote zu berücksichtigen.

…, möglicherweise aber auch nicht. Denn von der Unveräußerlichkeit allgemeiner Menschenrechte, beispielsweise vom Durchsetzen der Gleichberechtigung von Mann und Frau nötigenfalls auch gegen den Standard einer Religion, ist im RStV (Rundfunkstaatsvertrag) des Ländle ja gar nicht die Rede und in (1) redet man nicht von freiheitlich-demokratischen (!) Standards, sondern von demokratischen Bedürfnissen (!!!), bei mehrheitlicher Zustimmung wird ggf. das Kalifat ein solches Bedürfnis sein. Schon heute scheinen Fakten zum Islam zu stören. Fakten zum Islam wollen und dürfen wir nicht senden, die Bevölkerung hat andere demokratische, soziale und kulturelle Bedürfnisse …

Und könnte gründliche Islamkritik nicht auch die deutsch-iranischen, deutsch-pakistanischen, deutsch-marokkanischen oder deutsch-türkischen Beziehungen beschädigen und zusätzlich das deutsche friedliche Zusammenleben? „[D]ie internationale Verständigung, die europäische Integration und den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Bund und Ländern“, nicht mehr und nicht weniger fordert der Rundfunkstaatsvertrag.

Nachtcafé. Den Moderator haben wir bereits vernommen:

6:30 Steinbrecher:

„Herr Oltmer, wenn wir über DEN Islam sprechen, fängt da nicht schon so ein bisschen das Problem an in den Diskussionen, weil wir wissen gar nicht worüber wir reden, wenn wir über DEN Islam sprechen?“

ab ca. 6:40, Jochen Oltmer:

„Ja, ich denke schon. Also, der zentrale Punkt in diesem Zusammenhang ist, dass es, wenn man so will, DEN Islam nicht gibt, sondern wir enorm viele unterschiedliche Spielarten in diesem Zusammenhang haben, und wir haben eben tatsächlich Menschen, die religiös geprägt sind, auch sehr religiös geprägt sind, aber wir haben auch sehr viele, die man vielleicht Nenn-Muslime nennen könnte, also sehr viele Menschen, die sozusagen statistisch unter diese Kategorie fallen […] ein überaus weites, sehr, sehr heterogenes Feld, im Blick auf das man sehr vorsichtig sein sollte, wenn man von DEM Islam oder von DEN Muslimen spricht.“

7:30, Moderator:

„Wir haben hier heute sechs Gäste, und ich glaube, keiner hat den Anspruch, über DIE Christen, für DIE Christen zu sprechen, für DEN Islam zu sprechen oder auch für DIE Deutschen, sondern wir reden über ihre Erfahrungen: Was sie verbindet und was sie unterscheidet. Steigen wir ein in diese Erfahrungswelt.“

Der Islam, den wir in Europa erleben, ist derselbe Islam, der zwischen Mauretanien und Malaysia Islamkritiker bedroht und Frauen unter den Hidschab zwingt. Überfällig ist die aufrichtige Debatte über die diesen weltweiten Islam, diesen die freiheitliche Demokratie und die allgemeinen Menschenrechte angreifenden Islam. Unsere säkularen muslimischen Mitbürger, gerade die muslimischen Mädchen und Frauen sollten wir gegen Mufti und Scheich stärken, und schon gar nicht dürfen wir die Kinder oder Jugendlichen den Befehlen der Ulama oder Muslimbrüder ausliefern. Zwar soll der gewöhnliche Muslim mit Eifer nach Wissen streben, doch den Weisungen der Ulama bzw. der Führung der Muslimbruderschaft hat er Folge zu leisten, denn nur der Alim bzw. Murschid al-Amm, siehe bei Tariq Ramadan (Western Muslims and the Future of Islam (Anm. 1 zu Kap. 6)), darf dreierlei: 1. definieren die Maslaha (maṣlaḥa, Allgemeinwohl im Sinne der Scharia), 2. betreiben den Idschtihad (iǧtihād, eigene Urteilsbildung) und 3. verfassen die Fatawa (fatāwā, Sg. Fatwa, fatwā).

Ahmad al-Tayyeb hat sehr wohl den Anspruch, über DEN Islam zu dozieren – und genau das tat der Großimam der Kairoer al-Azhar, mit seiner Rede ‚Friedenspotenzial des Islams‘, am 15. März 2016 in Berlin, vor dem Deutschen Bundestag. Kein Abgeordneter stellte al-Tayyebs Befugnis infrage „für DEN Islam zu sprechen“ (Zitat Moderator).

Mustafa Cerić hat den Anspruch, über DEN Islam zu sprechen. 2008 erhielt der ranghohe Muslimbruder und damalige Großmufti für Bosnien und Herzegowina (gemeinsam mit Ghazi bin Muhammad bin Talal aus Jordanien und Habib Ali Zain al-Abideen al-Jifri aus den Emiraten) von der kirchenchristlich orientierten Eugen-Biser-Stiftung einen Preis für sein Engagement im interreligiösen Dialog (für den Brief: Ein gemeinsames Wort zwischen uns und Euch). In seiner Rede zur Preisverleihung am 22. November in der Hofkirche der Münchner Residenz kam Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) gar nicht auf den Gedanken anzunehmen, dass Cerić nicht berechtigt sei „für DEN Islam zu sprechen“.

Islamische Autoritäten wie al-Tayyeb und Cerić sagen den sunnitischen Muslimen aller Welt, also auch den Sunniten in Deutschland, was DER Islam ist – und im Nachtcafé plappern Wohlstandsverwöhnte über Erfahrungen mit liebenswürdigen Muslimen oder fiesen Muslimen. Inbrünstig gibt man sich im Nachtcafé dem neuen Glauben hin, dass es DEN Islam nicht gebe, tröstet sich oder ereifert sich über dieses gefälligst Nichtvorhandene, die einem Dhimmi oder Harbi unfassliche, unbesprechbare Religion namens Islam – achja, die es nicht gibt – und die Festrede für Cerić (2008) hielt Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble. Die Bundestagsabgeordneten (2016) staunten mit offenem Mund, als der potentielle Kalif aller Sunniten und jetzige Großimam der Azhar, al-Tayyeb, den weltweit, also auch in Deutschland bis zum Tage der Auferstehung geltenden Willen des Schöpfers feststellte:

In einem von Muslimen beherrschten Land sollte eine «kleine Kopfsteuer» von Andersgläubigen erhoben werden, damit man sie schützt, sagte al-Tayyeb. Auch beim Eingangsplädoyer für Gleichberechtigung erzeugt der Geistliche dann auch Stirnrunzeln: Eine schlüssige Antwort auf die Frage, warum zwar Muslime andersgläubige Frauen heiraten dürfen, Musliminnen aber nicht, kann er nicht liefern.[26]

Nachtcafé gibt einem am Klinikum Ludwigsburg arbeitenden Stationsleiter in der Krankenpflege die Gelegenheit zum Bericht aus dem Klinikalltag. Auf der Station für das Alter der neugeboren bis 18 Jahre alten Patienten ist Jochen Blaich der einzige männliche Mitarbeiter.

min 10:20

„Und wenn ich das noch sagen darf, dass oft …“ Moderator: „Sie dürfen alles sagen, um das mal klarzustellen …“ Krankenpfleger: „… alles – danke; Wir haben ja von null bis achtzehn, und wenn man sieht, wie die Männer oft, ich sag jetzt mal, als Säuglinge, als Kleinkinder wie die Prinzen erzogen werden, dann wundert einen es auch nicht, dass sie als Jugendliche vor Frauen wenig Respekt haben, sag ich mal.“

11:20, Moderator

„Hat das auch manchmal Einfluss auf Behandlungsmöglichkeiten, würden Sie auch so weit gehen?

„Vielleicht manchmal bei den jungen Mädchen bei den gynäkologischen Untersuchungen, da kann das schon mal sein, dass die das dann nicht wollen oder so, aber sonst geht es eigentlich in der Regel, würde ich mal sagen.“

Genau so ist das. Gut dass berichtet wird. Junge Mädchen und gynäkologische Untersuchungen … weibliches Kind und Genital, da war doch was? Genau, Islam ist FGM, weibliche Genitalverstümmelung. Sicherlich könnte der Zuschauer von Nachtcafé empört fragen: ›Also bitte, Jacques Auvergne, jetzt schießen Sie aber endgültig über das Ziel hinaus, was soll das unangenehme Thema weibliche Genitalverstümmelung hier? Sicherlich, diese schafiitischen Scheiche und Ulama verlangen die religiöse FGM, doch davon ist hier bei Nachtcafé keine Rede. Was für Schrecklichkeiten unterstellen Sie dem Sender und der Sendung!?‹

Aber das ist es ja gerade!

Kinder wünschen sich das Unangenehme weg. Bald kommt der gute Zauberer und hext das Problem fort. Das ist altersgerecht. Ein Politiker oder Journalist aber sollte andere Strategien anwenden als das Verschwindenlassen. Auf zum Zaubern mit Dr. Steinbrecher. Nachtcafé zaubert den Islam weg.

Während spätestens seit Frühling 2014 die beiden Freunde einer irgendwie geringfügigen („milde Sunna“) Mädchenbeschneidung Karl-Peter Ringel und Kathrin Meyer das Elternrecht auf chitan al-inath (indones.: sunat perempuan) unter Personensorge im BGB verankert wissen möchten, während in Trier, nebenan wohnt Michael Schmidt-Salomon, Professor Dr. Mark A. Zöller über klitze-klitze-klitzekleine Formen von FGM („rein symbolische Bagatellverletzungen“) sinniert, während, Sommer und Herbst 2014, zum 70. Deutschen Juristentag Strafrechtlerin und djt-Gutachterin Tatjana Hörnle die teilweise Straffreistellung der islamischen Beschneidung der Jungen und Mädchen planen durfte, kommt von Schmidt-Salomon und Steinbrecher auf SWR Nachtcafé nichts zur milden Sunna, gar nichts, Stille, ganz großes Schweigen.

Denn allerdings, Islam ist FGM. Und bei SWR Nachtcafé reden, mit beiden Publikumsgästen und dem Fernsehmoderator in Personalunion Professor für Fernseh- und Videojournalismus, neun Menschen ganze neunzig Minuten lang über den Islam … nein, das tun sie eben nicht, sie reden um den Islam – den es vielleicht, also eigentlich gar nicht gibt, den es insofern nicht gibt – herum und erzählen ein bisschen über Muslime.

Auch die alle Nichtmuslime diskriminierende sowie frauenfeindliche OIC-Charta (Kairo 1990) wurde nicht, wie geboten, an den Pranger gestellt, weder Steinbrecher noch Schmidt-Salomon noch Ahadi forderten am 16.02.2017: Sofort weltweit raus mit dem islamischen Recht aus den Verfassungen und Paragraphen beispielsweise aller OIC-Staaten, und auch ins deutsche Familienrecht darf die Scharia nicht implementiert werden.

11:42, Moderator Steinbrecher:

„Wie stark richtet sich denn Ihre Klinik, richtet sich auch Ihre Station so nach den Gepflogenheiten und nach den Bedürfnissen auch muslimischer Patienten und Eltern?“

12:20, Krankenpfleger (Stationsleiter) Blaich:

„[…] Wir haben zum Beispiel ein Integrationsteam […] wir haben ja auch […] Mitarbeiter mit muslimischem Glauben […] der Raum der Stille, was früher sag ich jetzt mal so ne Kapelle war wurde umgebaut, praktisch für alle Weltanschauungen, und so haben wir doch einiges denk ich, wo wir versuchen, auch auf die Bedürfnisse und auf den Glauben von muslimischen Patientinnen und Patienten einzugehen, und auch wenn ich das noch sagen darf: Die Auszubildenden dürfen jetzt auch sogar Kopftuch tragen, was ja auch lange Jahre nicht so ging.“

Kopftuch, so hört man es oft, aber darum geht es nur zum Teil, nicht nur Haare und Haaransatz, auch Arme und Beine sind vor dem Blick abzuschirmen. Weder Hals, Rumpf, eigentlich sogar die Hautfarbe, noch die den Körper verratende Silhouette darf von einem Nicht-Mahram zu sehen oder zu erahnen sein. Mahram-Verwandte sind alle Menschen des jeweils anderen Geschlechts, mit denen man so nah verwandt ist, dass man diese nicht islamisch heiraten dürfte (sowie der eigene Ehegatte, mit dem man ohnehin verheiratet ist).

Den Hidschab dürfen Ludwigsburger Azubis leider tragen, ein Kopftuch wäre aus islamischer Sicht unzulässig verkürzt genäht. Im Islam gibt es kein Kopftuch. Vielmehr ist der gesamte Körper einer Frau, bzw. eines Mädchens ab der Geschlechtsreife oder (vielmehr) dem Alter von neun Jahren mit Kleidung abzudecken.

Ein Islamkritiker braucht über das Kopftuch nicht zu sprechen. Seit dem 27. Januar 2015 winkt Karlsruhe („Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) hat folgende theologische Bewertung ihres Obersten Religionsrates mitgeteilt“) schließlich nicht das Kopftuch durch, sondern den Hidschab. Nur und genau diesen muss die Muslima tragen („ihren Körper – mit Ausnahme von Gesicht, Händen und Füßen – mit Kleidung derart bedecken, dass die Konturen und Farbe des Körpers nicht zu sehen seien. Der Kopf gelte dabei als bedeckt, wenn Haare und Hals vollständig bedeckt seien.“). Nicht ein Tuch auf dem Kopf, kein Kopftuch sondern der Hidschab ist „religiöses Gebot definitiver Qualität“ (vgl.: Bundesverfassungsgericht | Beschluss vom 27. Januar 2015 – 1 BvR 471/10). Ewige Nähe zum Schöpfer, Taqarrub ist das einzige Motiv, die zwingend vorgegebene Bekleidung einzuhalten, als Frau also den Hidschab. Jochen Oltmer (min 50:30) hingegen schwärmt von der Vielfalt der Motive, die es in Bezug auf das Bedecken des Körpers mit einem Hidschab gebe: „Nur – wir müssen begreifen: Es gibt viele Gründe, viele Begründungen dafür, ein Kopftuch zu tragen.“

Von den Kleinen Antillen aus informiert Darul Uloom T&T (Cunupia, Trinidad und Tobago) insbesondere die Hanafiten unter den sunnitischen Muslimen aller Welt darüber, dass Allahs Befehl zum Hidschab nicht erfüllt wird, wenn die Frau einen Schal oder ein Tuch auf ihren Kopf legt. Denn abgesehen von den zu erfüllenden Kriterien, ist mit dem Hidschab viel mehr verbunden als das bloße Tuch.

„In Wirklichkeit ist Hidschab viel mehr als das. Es geht um das gesamte Erscheinungsbild und Bekleidetsein einer Frau: um ihre Garderobe, ihre Sprache, ihre Manieren. Der Hidschab erfordert von der Frau, sich nicht frei frei unter Angehörige des anderen Geschlechts zu mischen, nicht ohne triftigen Grund im Park oder auf der Straße herumzugehen sowie die von Allah und Seinem Botschafter gegebenen Vorgaben einzuhalten.“[27]

Die Bedeckung (Hidschab), in dem die Muslima vor Nichtmahram-Männern erscheinen darf, sofern ihr Besitzer und (Vater oder) Ehemann das Ausgehen aus dem Haus überhaupt zulässt, muss spezifische Bedingungen erfüllen (zwei Kriterienkataloge, zuerst nach dem Fatwa Nummer 69789 von Salih al-Munajjid.

• Sie muss den ganzen Körper bedecken, […] [bis auf] Gesicht und Hände[n]. [Hanbalitisch bzw. bei den Salafi allerdings oft: einschließlich von Gesicht und Händen. Scheich al-Munajjid fordert den Niqab.]

• Sie muss weit und locker sein und darf nicht die Breite ihrer Gliedmaßen oder ihre Körperumrisse zeigen.

• Sie darf nicht so dünn sein, dass ihre Hautfarbe erkennbar ist.

• Sie darf kein Schmuck an sich sein, wie Kleidung, die mit Stickereien verziert wurde.

• Sie darf nicht parfümiert sein.

• Sie darf der Kleidung der Männer nicht ähneln.

• Sie darf der Kleidung der Kafir-Frauen nicht ähneln.

• Sie darf keine Kleidung des Ruhmes und der Eitelkeit sein. [Libas asch-Schuhra – Kleidung, die die Aufmerksamkeit anderer erregt oder das Ansehen des Trägers erhöhen soll.]

[Zweite Aufzählung, ebenfalls zusammengestellt von Scheich al-Munaddschid, hier ohne Wiederholungen der ersten Liste.]

• Er muss den ganzen Körper bedecken. [ggf. bis auf Hände und Gesicht, das entscheidet die Frau nicht, das beantwortet ihr Scheich oder Ehemann. Hanbalitisch eigentlich Handschuhe und Niqab, Gesichtsschleier]

• Er muss dick genug sein, d. h. nicht durchsichtig oder lichtdurchlässig.

• Er darf nicht geschmückt oder verziert sein, sodass die Blicke der Männer auf sich gezogen würden.

• Er darf der Kleidung der Kuffar nicht ähneln.

• Es dürfen keine Kreuze oder Bilder von etwas Beseeltem (Menschen, Tiere, usw.) darauf abgebildet sein.[28]

Auch Burka oder Niqab sind Hidschab.

Der Gesichtsschleier ist die Weise der Erfüllung der Pflicht zum Hidschab gerade aus Sicht der Hanbaliten. Einstweilen (Arbeitshypothese) rechnen wir die islamischen Urgemeindler oder Salafi, häufige Selbstbezeichnung Ahl as-sunna wa l-dschama’a, die zwar gerne sagen, dass sie die jedenfalls eigene Zugehörigkeit zu einer Madhhab ablehnen, zu den treuen Folgern von Ahmad ibn Hanbal gest. 855, sehen wir den Trend zur Urgemeindlichkeit, die Salafisierung als Integration in die erneuerte und letztlich originale Hanbaliyya.

Für die anderen drei sunnitischen Rechtsschulen gilt der Niqab, gleich allerdings die südafrikanische Ausnahme, eher nicht als Pflicht und ist der gesamte Körper zu bedecken bis auf Hände und Gesicht. Die hoffentlich einzige hanafitische Ausnahme also, den Hinweis verdanke ich Ümmühan Karagözlü, ist zu erwähnen: Der Autor für Darul Uloom Deoband und hanafitische Mufti Husain Kadodia aus Durban, Südafrika, rechtfertigt den Niqab.[29]

Die Islamische Gemeinschaft Millî Görüş (IGMG) erwähnt den islamischen weiblichen Schambereich ebenso wie die islamisch ab der Pubertät bei Jungen und Männern zwischen Bauchnabel und Knie zu verortende und folglich mit Kleidung zu verhüllende männliche Aura (siehe im Koranvers 7:26 We have sent down to you the dress that covers your shame and provides adornment. As for the dress of Taqwa (piety), that is the best; Übersetzung: Deobandi-Alim (ʿĀlim, Schariagelehrter, Pl. ʿUlamāʾ) Mufti Mohammed Taqi Usmani; mitverantwortlich für die (Wieder)Einführung der Hadd-Strafen unter Zia-ul-Haq). Die IGMG stellt zur weiblichen und männlichen islamischen Kleidung (libās) fest: „Die muslimische Frau bedeckt ihren Körper bis auf das Gesicht und die Hände. Das gilt auch für ihre Haare.“[30]

Die Schulleiterin

19:30 – 20:15, Birgit Plechinger:

„Ich habe es auch schon immer erlebt: Die Jungs, die wirklich so wie die kleinen Prinzen erzogen werden, die diese Micky-Maus-Machos dann werden, […] die Mädchen, die wirklich zu Hause alles machen, die brav, wirklich, brav zu Hause sein müssen, auch abends, diese Jungs, die ihren Schwester auch vorschreiben, mit wem sie bitte auszugehen haben, mit wem nicht, wann sie zu Hause zu sein haben, […] [es] erdreistet sich dieser Junge, dem Mädchen zu sagen, wo es lang geht.“

Aber Frau Plechinger, was heißt denn erdreistet? „Die Männer stehen eine Stufe über den Frauen“, so hat der Allerbarmer und Allbarmherzige die Dinge harmonisch angeordnet (Koran 4:34) und bereits Umar ibn al-Chattab (592-644) erkannte: „Die Ehe ist eine Art Sklaverei“. Auch ibn Muflih (1310-1362) stellte fest: „Für eine Frau ist es verboten, ohne Erlaubnis ihres Ehemannes das Haus zu verlassen.“ Und heutzutage erklärt Scheich al-Munaddschid (al-Munajjid), dass die Frau ohne männlichen Begleiter nicht auf die Reise gehen darf: „Was die Frauen betrifft: Ohne Mahram zu reisen ist haram“ (IslamQA Fatwa Nr. 69937: Ruling on her going out of the house without her husband’s permission and travelling without a mahram).[31]

Wie überall auf der Welt, so sind auch in Senden bei Ulm die gottesfürchtigen Frauen von morgen die fleißigen und artigen Mädchen von heute, „die wirklich zu Hause alles machen, die brav, wirklich, brav zu Hause sein müssen, auch abends“, diejenigen, denen, damit in der Gegenwart die Ehre und in der Zukunft die Ehe keinen Schaden nimmt, die Brüder mit Worten oder anders aufzeigen: „wo es lang geht“. Der Junge erdreistet sich nicht, er trägt die islamisch gebotene Verantwortung. Der Junge wie das Mädchen haben ihn gelernt und üben ihn nun ein – den Status der Frau im Islam.

Die Stellung der Frau im Islam. Mit der Heirat verfügt der Muslim, so sagt es Mohammed in einem Hadith, über die Gattin, also auch und insbesondere über ihr Geschlechtsorgan: „Was nun die Frauen betrifft, […] die ihr durch die Allahs Gnade erhalten habt und deren Schoß euch durch Sein Wort zur Verfügung steht.“ Tilman Nagel (zu lesen auch in: Koranische Strafe, die nicht im Koran steht | FAZ 19.08.2010) übersetzt so: „Die Frauen sind bei euch wie Kriegsgefangene, die über nichts aus eigener Macht verfügen. Ihr aber habt sie von Allah zu treuen Händen erhalten, dank Seinem Wort verfügt ihr über ihre Scheide.“ Sure 2:223 „Eure Frauen sind für Euch ein Saatfeld, geht zu Eurem Saatfeld wann Ihr wollt“ betont die Pflicht der Ehefrau, ihrem Mann jederzeit zum Sex zur Verfügung zu stehen, siehe im Hadith bei al-Tirmidhi: „unverzüglich, selbst wenn sie gerade beim Brotbacken ist“ (immediately even if she is baking bread at a communal oven.). Der Landesbildungsserver Baden-Würtemberg („die Standard-Plattform Baden-Württembergs im Umfeld Schule“) erklärt kommentarlos: „Im Islam wird die Verschiedenheit der Geschlechter betont. Die Muslime glauben, Gott habe für Mann und Frau gemäß ihrer Natur jeweils unterschiedliche Rechte und Pflichten vorgesehen, die ihrer jeweiligen Natur gerecht werden.“[32]

25:00 bis 17:00, der Moderator an die Schulleiterin:

„Gehen Sie auch auf muslimische Bedürfnisse ein, wie sieht es aus mit Kantinen-, Speiseplan?“

„Das hat aber ganz einfach auch praktische Gründe. Es ist logisch: wir haben Ganztagsunterricht bei uns und da ist es Pflicht, an diesem Essen teilzunehmen. Und dann ist es natürlich auch klar, dass wir kein Schweinefleisch servieren weil einfach die Mehrzahl unserer Schüler ist halt muslimisch – und dann sagen wir halt: ok, dann gibt es halt kein Schweinefleisch – dann machen wir das halt so. Ist für mich persönlich kein Problem: dann ess ich halt keines – machen wir halt so – […] ich finds nicht dramatisch!

Wo es dramatisch wird – und das wird es jetzt in letzter Zeit tatsächlich –, ist es, gottseidank noch Einzelfälle, […] wenn dann gesagt wird:

‚Moment mal, dieses Fleisch ist jetzt aber nicht halal – es ist nicht geschächtet worden.‘

… und dann wirklich Schüler – die natürlich von zu Hause indoktriniert sind in diese Richtung – zu ihrem muslimischen Kollegen nebenan sagen:

‚Du isst das?! Wenn du das isst, kommst du in die Hölle.‘

Und der steht auf und schmeißt es weg – weil er so ein schlechtes Gewissen hat – ja, weil er sich darüber vielleicht noch keine Gedanken gemacht hat – und schmeißt es weg!

Und das ist dann natürlich etwas, was wir uns verbitten – wo wir dann auch mit den Eltern sprechen – wo sich Muslime unter uns – also aus der Schülerschaft – tatsächlich vor unser Schulradio gestellt haben und gesagt haben:

‚Das ist nicht in Ordnung, bitte, das ist Privatsache‘.

Aber solches passiert tatsächlich in letzter Zeit – vorher noch nie gehört […] ich habe den Begriff halal überhaupt noch nicht gewusst – jetzt kenne ich ihn!“

Das Bekenntnis! Oltmer, dazu aufgefordert, definiert die Integration

27:45

„Integration [bedeutet] Aushandeln – […] Kontakt aufnehmen – […] Vernetzung! Also: Integration ist erst einmal nichts anderes, als […] dass ein Bemühen da ist, dass man über die normalen Netzwerke hinaus versucht, in eine Gesellschaft hineinzuwirken, Kontakt aufzunehmen! Und über dieses Kontaktknüpfen, über dieses Vernetzen, dieses breite Vernetzen, über das enge Umfeld hinaus – haben wir tatsächlich […] einen […] Ansatz dafür, dass Integration beginnt oder dass Integration auch tatsächlich zunehmend weiter voranschreitet.“

Achja, dieses Kontaktknüpfen. Es üben das Aufeinanderzugehen der Atheist und der Schariafreund. Es treffen sich in der Mitte der Pazifist und der Gewalttäter. Dunkelhäutiger Einwanderer und notorisch gewalttätiger weißer Rassist beim friedlichen Zusammenleben. Ob Kind oder Kinderschänder, jedermann tastet sich vor, hier und da bereits Dialog, Umarmungen, Küsschen, es ist unbestreitbar, allüberall grünt und blüht Vernetzung, da ist er endlich, der erfüllte Integrationsbegriff. Und auch unter Seinesgleichen darf man bleiben, der sich vernetzende Gaunerkönig organisiert seine Mafia, der Kontakte knüpfende Demagoge seine Miliz, der radikalislamische Hassprediger seine Dschihadbewegung. Genug des Sarkasmus.

Grundgesetz und AEMR sind für den Osnabrücker Mitarbeiter des Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien von gestern? Immerhin hat sich der Postmodernist und Kulturrelativist bekannt: Integration bedeutet: Aushandeln – Kontakt aufnehmen – Vernetzung! Da wird man neugierig, was alles würde Herr Oltmer in Bezug auf die Zukunft der Bundesrepublik mit einem optimistischen Drogendealer, authentischen Bankräuber oder bekennenden Päderasten aushandeln wollen?

Wie wir bereits gesehen haben, fordert der MB-Europaführer gerade keine Durchsetzung allgemeiner Menschenrechte, beispielsweise eben keine Gleichberechtigung von Mann und Frau, sondern beschränkt sich, und vielleicht begnügt sich auch der Migrationsforscher aus Osnabrück (Aushandeln; Kontakt aufnehmen; Vernetzung!) mit dem Aufruf von Tariq Ramadan, in Bezug auf den fremden Mitmenschen, den Anderen doch endlich „mit dessen Empfinden und Empfindlichkeiten, seinen Werten, Zweifeln und Fragen in Kontakt zu kommen“ (The Quest for Meaning: Developing a Philosophy of Pluralism).

Als einstiges Zentrum für Islam in Europa – München (ZIE-M) und heutiges, nach wie vor um Benjamin Idriz angeordnetes MFI, Münchner Forum für Islam (Stellung von MFI; Quelle islam-muenchen.de abgerufen heute) sagt man eben nicht, dass ein muslimischer Mensch die Religion wechseln oder dass eine Muslima einen Nichtmuslim heiraten darf, sondern stellt fest: „Mann und Frau sind vor Gott absolut gleichwertig“ oder möchte (MFI 10 Essentials | 10 Gedanken zur Philosophie von MFI. Für ein konstruktives Miteinander in München; heute online) lediglich fleißig beitragen „zur Festigung der demokratischen und pluralistischen Gesellschaftsordnung“.

Nein Herr Oltmer, wir integrieren nicht in die Scharia, sondern ins Grundgesetz; einen anderen Integrationsbegriff kann sich die an ihrer Abschaffung nicht interessierte BRD nicht leisten. Nicht in die islamischen Menschenrechte, sondern in die allgemeinen Menschenrechte integrieren wir. Nicht in Gottesfurcht und Höllenfurcht, sondern in die Wissenschaftlichkeit. Nicht ins Kalifat, sondern in die kulturelle Moderne. In diesem Sinne unser klares Nein zu jedem Integrationskonzept von Aushandeln – Kontakt aufnehmen – Vernetzung.

34:55 bis 36:00. Mod.:

„Wo ist die klare Kante angesagt?“ […]

MSS: […] „Wir müssen kämpfen für die […] Gleichheit der Menschen für dem Gesetz, deswegen ist es kein Kavaliersdelikt, wenn jemand meint, dass bestimmte Gruppierungen in unserer Gesellschaft nicht die gleichen Rechte haben. […] Wir müssen eintreten für die Individualität, gegen diesen Kollektivismus, auch gegen die Herrschaft der Familie über die einzelnen Mädchen […] wir müssen […] klar machen, dass keine Religion über dem Gesetz steht. [Nun weist MSS auf den Islamischen Religionsunterricht hin] und dann entscheidet letztlich DITIB darüber – und damit eben Erdoğan – was in deutschen Schulen gelehrt wird [nicht Erdoğan, „letztlich“ entscheidet Allah und ist das Lehrprogramm für den IRU nicht Made by KRM, sondern die Theologie und der Glaubensgehorsam nach Koran und Sunna] – und das ist nicht in Ordnung, das dürfen wir gar nicht zulassen.“

min 54:50, Mina Ahadi

„Im Endeffekt war eine Revolution, ich habe teilgenommen und dann – Islamisten haben Macht gewonnen. […] eine politische Bewegung [nun, der 1400 Jahre alte Islam] hat sich durchgesetzt – und jetzt haben wir mit diesem Problem weltweit zu tun. Der erste Aufruf von Ayatollah Chomeini, war: Frauen sollen Kopftuch tragen.“

Deutschland und muslimischer Hass auf und muslimische Gewalt gegen Homosexuelle, Nachtcafé wendet sich diesem Thema zu. Schmidt-Salomon unterstellt Ahadi eine hauptsächliche Arbeit gegen eine, man staunt: islamofaschistische Bewegung („ein Kernelement dieser islamofaschistischen Bewegung, um die es ja Mina geht“). Auf Allahs Wunsch und Mohammeds Befehl wurden 400 bis 900 Stammesangehörige der Banu Quraiza getötet, insofern ist sie 1400 Jahre alt, diese Schmidt-Salomonsche islamofaschistische Bewegung. „Wer auch immer wechselt (den Islam als Religion und Lebensweise ablehnt), tötet ihn“ (Buchari, Hadith Nr. 6935 und Muslim, Hadith Nr. 6524), das ist die Religion nach Koran und Sunna und gewiss ist das totalitär. ‚Whoever changed his Islamic religion, then kill him.'“ ( من بدل دينه فاقتلوه ), ein Monotheismus, den wir beim korrekten Namen nennen sollten. Islam.

Erstaunlich schüchtern also wird der vor 23 Jahren als heldenhafter Religionsgegner auftretende Schmidt-Salomon bei der Religion von Sure, Hadith und Fatwa. Hatte MSS im Jahr 1994 (Offenheit statt Offenbarung) noch gepredigt: „Die Inhumanität der Religion ist eben kein zufälliges Resultat“, und: „Die Grundidee der Religion ist bereits das Problem“, so vermeidet der frohgestimmt über katholische Dogmatik oder tibetanischen Buddhismus spottende Schönwetteratheist, in Konsequenz zu sagen: „Die Inhumanität des Islam ist eben kein zufälliges Resultat“, „Die Grundidee des Islam ist bereits das Problem“. Durchaus nachvollziehbar. Piusbruderschaft oder Dalai Lama schreiben keinen Todesfatwa. Das Diffamieren von Religion beim Schweigen zum Islam ist neuerdings schlechter atheistischer Stil geworden.

Exkurs nach Großbritannien. Einen zu den 25 direkten koranischen Tötungsbefehlen schweigenden und ansonsten reichlich vulgären Atheismus leistete sich 2011 eine in London wohnende Exiliranerin (I don’t believe in good or bad religions; in my opinion all religion is bad for you. Religion should come with a health warning like cigarettes: ‘religion kills.’). In Frankfurt, am Weltfrauentag 2013, erneuerte Kommunistin Maryam Namazie ihre Aussage: „Religion tötet!“ müsse man in Anlehnung an Warnungen vor dem Rauchen sagen. Christentum, Zen, Shintoismus oder Taoismus rufen nicht zum Apostatenmord auf, haben es nie getan. Nicht den zum Apostatenmord aufrufenden Islam, sondern pauschal alle Religionen prangert die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime Großbritanniens an, so, als ob irgendwo auf der Welt gläubige Juden zur Steinigung oder fromme Katholiken zum Scheiterhaufenanzünden schreiten würden. Zurück ins Nachtcafé, nun wird es besonders phantasievoll.

Der echte, eigentliche Islam gehe nicht gewaltsam gegen Schwule vor, meint Vorstandssprecher und Mitbegründer (2004) der Giordano-Bruno-Stiftung (gbs). Etwas eigentlich Unislamisches also, so dürfen wir den Philosophen interpretieren, sei die heutige muslimische Gewalt gegen Homosexuelle, die .

1:12:38, Michael Schmidt-Salomon:

„Genau. Und dazu haben wir auch harte Fakten. Also: In Großbritannien: 60 % der Muslime möchten, dass Homosexualität kriminalisiert wird – eine Studie vom letzten Jahr. In Deutschland [ist] es auch mittlerweile eigentlich die Mehrheit der Muslime, was ein bisschen damit zusammenhängt, dass es in der Türkei sich sehr stark dramatisiert hat. […] [1:13:06] Und da muss man aber auch sagen: Das ist ein Phänomen der letzten Jahrzehnte! Der erste schwule Mann, der da hingerichtet wurde, war 1979 im Zuge der Iranischen Revolution – und danach kamen die ganzen Todesstrafen erst. Das heißt: Das ist nichts, was jetzt irgendwie den Islam über Jahrhunderte geprägt hätte, sondern, da muss man sagen, war das Christentum sehr viel heftiger im Kampf gegen die Homosexualität. Aber: In den letzten Jahrzehnten hat das extrem zugenommen – wie gesagt, Iran: 4000 Schwule hingerichtet. Der Islamische Staat hat sofort damit angefangen, Schwule umzubringen. Das heißt, Das ist schon ein Kernelement dieser islamofaschistischen Bewegung, um die es ja Mina geht, und dass schlägt sich leider [weltweit, auch in Deutschland] im Alltag durch […] wahrscheinlich in Bayern weniger stark als zum Beispiel in Berlin […] an einer Berliner Schule […] und da hat sich wirklich das Klima sehr stark verändert […] auch, dass das Wort schwul schon wieder als Schimpfwort benutzt wird, ist etwas, was tatsächlich sehr stark über muslimische Communities in die Jugendsprache hineingetragen wurde.“ 1:14:10

Der Philosoph sagt uns nicht, inwieweit sich die „islamofaschistische Bewegung“ vom wortgetreu verstandenen Islam unterscheidet, deutlicher gesagt vom Islam.

Mitnichten titelt Nachtcafé heute: „Die islamofaschistische Bewegung in unserem Alltag – wo liegt das Problem?“. Noch nicht einmal nennt sich die eineinhalbstündige Sendung „Der Islamismus in unserem Alltag – wo liegt das Problem?“ oder wenigstens „Der politische Islam in unserem Alltag – wo liegt das Problem?“, sondern SWR fragt:

Der Islam in unserem Alltag – wo liegt das Problem?

Die aus dem Iran stammende Kommunistin, Atheistin und Streiterin für universelle Menschenrechte ist nicht aus dem Islamofaschismus ausgetreten. Mina Ahadi hat noch nicht einmal dem Islamismus abgeschworen oder dem politischen Islam, sondern dem Islam, weshalb ihr Verein nicht Zentralrat der Ex-Islamofaschisten (ZdE) oder Zentralrat der Ex-Islamisten (ZdE) heißt, sondern, sehr vernünftig: Zentralrat der Ex-Muslime (ZdE).

Deutschland 2017, nicht nur im SWR Nachtcafé, im gesamten Journalismus werde das Nichtbesprechen des Islam und die verbissene Muslimophilie Wohlverhaltensnorm („Alltag“). Diskriminieren wir sie nicht länger, die durch unsere Medien jahrelang hartherzig ausgeblendeten, schier unsichtbar gewesenen Muslime. Von nun an mache man beim Thema Islam die Muslime sichtbar und den Islam unsichtbar:

„Untersuchungen haben wiederholt gezeigt, dass Medien ein Bild vom Islam zeichnen, das um Terrorismus und gescheiterte Integration kreist. Die vielen Muslime, die teils seit Generationen in Deutschland leben und einem ganz normalen Alltag nachgehen, bleiben hingegen weitestgehend unsichtbar. Hier setzt das ‚Journalisten-Handbuch zum Thema Islam‘ an: Was wissen wir über die Muslime, die hier leben?“[33]

Deutschland 2008. Je genauer du in Sure, Hadith und Fatwa liest, desto mehr verdüstert sich dein Bild vom Islam? Muss nicht sein. Mehr auf die Muslime gucken, sich generell von der Nichtislamwelt hinwenden zur Islamwelt:

„Da die meisten Deutschen wenig direkten Kontakt zu Muslimen oder zur islamischen Welt pflegen, wird ihr Islambild nachhaltig von den Massenmedien geprägt.“[34]

„In der Gesamtschau lässt sich sagen, dass sich die Darstellung des Islam in den Magazin- und Talksendungen sowie Dokumentationen und Reportagen des öffentlich-rechtlichen Fernsehens zu über 80 % an einem Bild orientiert, in dem diese Religion als Gefahr und Problem in Politik und Gesellschaft in Erscheinung tritt.“ [… sich also nicht an einem Wunschbild, sondern an den Fakten orientiert, Anm.]

„[…] ist es umso dringlicher, dass eine Auseinandersetzung über neue Eckwerte der Islamberichterstattung von ARD und ZDF stattfindet. Von einer Revision der Islamberichterstattung bei den öffentlich-rechtlichen Fernsehsendern dürften erhebliche gesellschaftliche Impulse ausgehen.“ [Richtung AEMR oder Richtung Kalifat? Anm.]

„Die besondere Organisationsstruktur des Islam, der keine Großkirchen kennt, macht eine einfache Kopie der Rundfunkbeauftragten christlicher Kirchen in Verwaltungs- und Rundfunkräten von ARD/ZDF unmöglich und erfordert neue Formen der Konsultation.“[35]

Selten genug, doch die bpb bringt (brachte?) auch mal islambezogene Fakten.

„Eine Schlüsselfunktion bei der Frage nach spezifisch islamischen Deutungsmustern […] kommt zunächst dem islamischen Rechtsverständnis und den Möglichkeiten rechtlich-ethischer Entscheidungsfindung zu. Für einen gläubigen Muslim ist die Scharia der Ort zur Bestimmung von religiös-ethischen Normen des rechten Verhaltens. Der weithin als „islamisches Recht“ übersetzte Begriff bedeutet im eigentlichen Wortsinn „Weg“, im Sinne des Heilsweges zu Gott. Er geht in seiner Bedeutung weit über die juristische Vorstellung von Recht oder Gesetz hinaus“[36]

Nun aber zum Umgang mit schwuler Praxis im elfhundert bis vierzehnhundert Jahre alten Islamischen Recht. Tatsächlich fragt Allahs irdisch aufzurichtende Hakimiyya (Regentschaft) nicht nach einem lesbischen oder schwulen Argumentationsmuster oder Selbstverständnis, sondern bringt den Mann, der homosexuellen Geschlechtsverkehr ausübt, um, nur noch über das anzuwendende Wie dieses Umbringens diskutieren die Ulama, sunnitisch unter Verwendung vieler Hadithe. Beginnen wir aber schiitisch.

Um im Diesseits den Gnadenstand mit der Gottheit von Koran und Sunna nicht zu verspielen und im Jenseits dem dauerhaften Verbleib im ewigen Feuer zu entgehen, macht man sich in San José im sonnigen Kalifornien ausgesprochen islamische Gedanken zum Umgang mit jenem Schlimmen, der es macht wie die Leute des Lot, und befragt um Rat einen in Kentucky geborenen und in Maryland aufgewachsenen schiitischen Rechtsgelehrten. Der im Iran, in Großbritannien und Südafrika verehrte Kenner des schiitischen Islamischen Rechts arbeitet heute von der heiligen Stadt Ghom aus: Scheich Hamza Sodagar, der im Oktober des letzten Jahres (2016) in London in der AhlulBayt Islamic Mission (AIM) predigen durfte, in einer durch den Gottesstaat Iran betriebenen Schule und vor teilweise 6 (sechs!) Jahre alten Kindern.[37]

If there’s homosexual men, the punishment is one of five things. One, the easiest one maybe: chop their head off. That’s the easiest. Second, burn them to death. Third, throw them off a cliff. Fourth, tear down a wall on them so they die under that. Fifth, a combination of the above. (Sheikh Hamza Sodagar)

Wenn es homosexuelle Männer gibt, ist die Strafe eine von fünf Sachen. Zum Ersten, vielleicht ist das ja einfachste: hacke den Kopf ab. Ja sicher, das ist am einfachsten. Zweitens: verbrenne sie zu Tode. Drittens: werfe sie von einer eine Klippe herab. Viertens: stürze eine Mauer auf sie nieder, so dass sie unter ihr sterben. Fünftens: eine Kombination der oben genannten Strafen (Scheich Hamza Sodagar)

Nun zum Islamischen Recht (Islam) der Sunniten.

Narrated Abdullah ibn Abbas: The Prophet (…) said: If you find anyone doing as Lot’s people did, kill the one who does it, and the one to whom it is done.

Sunan of Abu-Dawood – Book 38 Hadith 4447

Narrated Jabir ibn Abdullah: Allah’s Messenger (…) said, “The thing I fear most for my people is what Lot’s people did.”

Tirmidhi and Ibn Majah transmitted it.

Al-Tirmidhi – Hadith 3577

Gerade als deutscher Sonnenscheinatheist beachte man: nicht die von einzelnen Individuen gespürte und erarbeitete eigene sexuelle Orientierung, für so etwas hat der Islam keine Zeit, ist islamrechtlich entscheidend, sondern der praktizierte homosexuelle Analverkehr. Letzten sunnitischen Zweifel darüber, dass Praktizierer von Akten von Homosexualität zu töten sind, beseitigt Scheich al-Munaddschid in seinem Fatwa Nummer 38622 The punishment for homosexuality.

38622: Die Strafe für Homosexualität

[…] Scheich al-Islam [Šayḫ al-Islām‎] ibn Taimiyya [1263–1328] sagte: Im Hinblick auf die Homosexualität sagten einige der Gelehrten, dass die Höllenstrafe für sie die gleiche sei wie die für Zina [zinā, Ehebruch], und [auch] das wurde gesagt: Es ist weniger [schwerwiegend] als das. Aber die richtige Ansicht, bezüglich der die Sahaba [ṣaḥāba, die Gefährten und Begleiter Mohammeds] einhellig zustimmten, ist, dass beide getötet werden sollen, die aktiven und passiven Partner, ob sie verheiratet sind oder nicht. Die Autoren von al-Sunan erzählten von ibn Abbas [619–688], dass der Prophet (…) sagte: „Wer auch immer die Handlung der Leute von Lot begeht [Lūṭ, vgl. bibl. Lot, die islamische Lesart des sündigen Volks von Sodom und Gomorra], tötet ihn, denjenigen der es [das homosexuelle Penetrieren, den Analverkehr] ausübt [sexuell aktiv] ebenso wie den, dem es [sexuell passiv] geschieht. „Und Abu Dawud [817–888)] überlieferte von ibn Abbas über eine unverheiratete Person, die eine homosexuelle Handlung begeht, und sagte: Er soll gesteinigt werden. Und etwas Ähnliches wurde von Ali ibn Abi Talib erzählt (…). Die Sahaba unterscheiden sich [hier] nicht hinsichtlich des Urteils, dass die Homosexuellen hingerichtet werden sollen, aber sie unterschieden sich hinsichtlich der Methoden. Es wurde von Abu Bakr [genannt] al-Siddiq [der erste der vier Rechtgeleiteten Kalifen, (al-ḫulafāʾu r-rāšidūn)] erzählt, dass er verbrannt werden soll, und von anderen, dass er hingerichtet werden soll. Es wurde von einigen von ihnen erzählt, dass eine Mauer auf ihn gekippt werden soll, bis er unter ihr stirbt.

Und es wird gesagt, dass beide in den schmutzigsten Winkeln [der Stadt] eingesperrt werden sollten, bis sie sterben.

Es wurde von einigen von ihnen erzählt, dass er auf den höchsten Platz in der Stadt hinaufgetragen werden und und von dort in die Tiefe geworfen werden sollte, um [dann dort zusätzlich] gesteinigt zu werden, wie Allah es mit den Leuten von Lot tat [Bis auf den gottesfürchtigen und rechtschaffenen Lot, den Allah durch zwei als Menschen verkleidete Engel warnen ließ und aus der Stadt schickte, starben die Einwohner von Sodom und Gomorra allesamt durch vom Himmel fallende Steine]. Dies wurde von ibn Abbas erzählt. Nach dem anderen Bericht soll er gesteinigt werden. Dies war die Ansicht der Mehrheit der Salaf. Sie sagten: Weil Allah das Volk von Lot steinigte und die Steinigung für jeden [ertappten] Zani [Sg. zānī, der Ehebrecher] in Analogie zur Steinigung des Homosexuellen vorgeschrieben ist. Beide sind zu steinigen, ob sie frei sind oder Sklaven, oder ob einer von ihnen der Sklave des anderen ist, sofern sie das Alter der Pubertät erreicht haben. Wenn aber einer von ihnen nicht das Alter der Pubertät erreicht hat, so soll er bestraft, aber nicht gesteinigt werden, denn keiner ist zu steinigen, [wie wir ja wissen] außer dem, der die Pubertät erreicht hat. Ende Zitat von al-Siyasa al-Schar’iyya (Seite 138).

Islam Question and Answer Generalsupervisor: Scheich Muhammad Salih al-Munajjid[38]

Nun ist es an Michael Schmidt-Salomon (MSS: „Der erste schwule Mann, der da hingerichtet wurde, war 1979 im Zuge der Iranischen Revolution“), einen Beweis für die kühne These zu liefern, dass 1369 Jahre lang, zwischen Mohammeds erstem Verkündigen (im Jahr 610) der seit drei Jahren auf dem Berge Hira erhaltenen prophetischer Visionen und dem Jahr der Islamischen Revolution 1979 mit islamischer Begründung und vermittels Sturz in die Tiefe, Feuer, Steinigung, umkippender Mauer oder durch das Stürzen in die Tiefe bei anschließender Steinigung kein, aber auch gar kein Mann islamisch begründet getötet worden ist, der es so schlimm tat wie die Leute des Lot.

Wie wir gesehen haben, geht es der Scharia um die homosexuelle Tat (jener Person, „die eine homosexuelle Handlung begeht“, who commits a homosexual act), nicht um das Selbstverständnis eines heutigen, sich als hetero-, bi- oder homosexuell empfindenden Menschen. Es geht dem Islam um das Ertappen des schlimmen Missetäters, dessen, der „die Handlung der Leute von Lut begeht“ (Whoever you find doing the action of the people of Lut“), nicht um eine sexuelle Orientierung.

Ein Letztes zur Meinung von Schmidt-Salomon. Man spreche nicht von der „Iranischen Revolution“, das könnte die Konstitutionelle Revolution (enqelāb-e mašrūte, 1905 bis 1911) meinen oder die Weiße Revolution (enqelāb-e sefid bzw. enqelāb-e šāh va mardom (von Schah und Volk), ~ va Mellat (Schah und Nation)) des Jahres 1963.

01:18:10

Mina Ahadi: „Wir haben in Deutschland zu tun mit einigen Leuten, die verharmlosen. […] Da wird zum Beispiel Kopftuchzwang von Kindern als Kultur genannt. Ehrenmord […]

Wenn man [mit muslimischen Jugendlichen der Einwanderer] über Probleme redet und erklärt: ‚Hier ist Deutschland – kein Mensch darf Homosexuelle beleidigen – und das ist ein Gesetz: Du darfst das nicht tun!‘ [Dann wäre das hilfreich für die gelingende Integration.]

Aber wenn in der Moschee auf Arabisch oder einer anderen Sprache der Imam gegen Homosexuelle hetzt [dann liegt eben vor allem genau hier das Problem und macht jedes Bemühen um Integration zunichte] […]

[Nun zu den Verharmlosern] Das ist überhaupt nicht in Ordnung, wenn man immer wieder [wie die anwesende Lebdiri] sagt:

‚Diese Jugendlichen haben keine [schulische und berufliche] Perspektive […] [und erst deshalb seien Hassprediger] gegen zum Beispiel Frauen und Homosexuelle [beim politischen Verführen bzw. radikalislamischen Fehlleiten dieser Jugendlichen leider so erfolgreich aktiv] […]

Nein: […] Es gibt [seitens der Hassprediger leider] eine Antwort [an die muslimischen Jugendlichen und ihre Eltern, eine] politische Antwort:

‚Wir sind Moslems, wir sind besser als andere, die Deutschen sind schmutzig, und Homosexuelle sind so‘, das wird schon propagiert und“

Steinbrecher fährt dazwischen! Grob unhöflich schneidet der Moderator der ex-muslimischen Menschenrechtsaktivistin das Wort ab.

„Ich möchte doch noch einmal, bevor wir wieder sehr konkret auf die alltäglichen Fragen kommen, aber noch eins sagen […]

jedes Land hat seinen eigenen Entwicklungsrhythmus […]

Achja, wie Deutschland zwischen 1932 und 1934, alles eine Frage von Entwicklungsrhythmus? Der 13. Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten trat am 18. Dezember 1865 in Kraft. Hätte, bei viel Verständnis für „völlig unterschiedliche Entwicklungsstände“, die amerikanische Sklaverei auch länger fortbestehen können, denn jedes das Land hat eine besondere Kultur, einen anderen Entwicklungsrhythmus?

Jetzt leben wir in einer globalisierten Welt, in einer mobilen Welt, es kommen viele zusammen, auch durch die Flüchtlingsthematik […]

Das heißt: Es treffen viele Kulturen, Nationalitäten, Religionen aufeinander, die völlig unterschiedliche Entwicklungsstände zu bestimmten Themen haben. Die Frage ist doch: Wie gehen wir dann damit um?

Das ist ja nicht nur eine deutsche Debatte, sondern eine, die sich in fast allen Ländern stellt.“

Allerdings stellt sich diese Frage weltweit („in […] allen Ländern“), die Frage: Welche Menschenrechte wollen wir: Allgemeine (AEMR, Paris 1948) oder Islamische Menschenrechte (OIC, Kairo 1990). Der Formulierung dieser Frage wurde neunzig Minuten lang ausgewichen.

Das große Verschwindenlassen

›Ob der Islam ist ein Problem ist? Wie auch immer, das darf nicht sein!‹

Die Entwürdigung der Frau im Islam, die Unvereinbarkeit von Scharia und universellen Menschenrechte darf auf SWR Nachtcafé einfach nicht zur Sprache kommen! Islamkritik darf – neunzig Minuten lang – keinesfalls stattfinden, lasst uns daher eineinhalb Stunden lang über muslimische Mitbürger reden, über Erfahrungen aus dem Alltag. Buchstäblich bis zu letzten Sekunde setzt Moderator Steinbrecher dieses, beim SWR so noch ungeschriebene, Dogma durch. Nicht ganz ungeschrieben vielleicht, denn seit dem 01.11.2016 gibt es eine Wohlverhaltensfibel (Journalisten-Handbuch zum Thema Islam) und beim Mediendienst Integration lobt sich der verantwortliche Werner Schiffauer: „Die Absicht ist es, den Dialog von Journalisten und Wissenschaftlern auf eine neue Grundlage zu stellen.“ Prof. Dr. Steinbrecher möchte uns vielleicht sagen, ob er mit der hier betrachteten Sendung – Der Islam in unserem Alltag – wo ist das Problem? – dem islamfreundlichen Knigge (Journalisten-Handbuch zum Thema Islam) bewusst folgt.

Journalisten-Handbuch zum Thema Islam. Die Benimmfibel und auch Frohbotschaft islamisch korrekter Berichterstattung betreffend, dieses Traktätchen für Faktenresistenz und Selbstzensur, braust Aydan Özoğuz am gebotenen Thema (Islam) vorbei, um sogleich zum Heilsziel des netten Geplappers zu kommen, den ihrer Schariatisierung gefälligst zu überlassenden Objekten („den Muslimen in Deutschland“).

Auch die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan, betonte: „In der Berichterstattung über den Islam wirken positive Berichte oft als Ausnahme von der Regel, als Beschönigung einer eigentlich problematischen Wirklichkeit. Um das zu ändern, sollten wir weniger über, als mit den Muslimen in Deutschland reden, wenn es um ihre Themen geht.“[39]

Dem werdenden Dhimmi versperre man den Überblick und das Reden über Koran, Din (dīn, Koran 5:3), Scharia und Fiqh. Der wie Allah und Sein Gesetz (gottgegebene Scharia, anzuwendender Fiqh) von Verunreinigung freie, einheitliche und unteilbare Din (rechter Glaube, rechte Lebensführung, rechte Gesellung), der monolitische Islam entziehe sich ihrem Kritisieren oder auch nur Erkennen, rinne ihnen jederzeit durch die nach verlässlicher Gestalt tastenden Finger wie Sand, zerfalle ihrem einen Halt suchenden Blick in jeder Sekunde in Tausende von Facetten, Abertausende von Fragmente, unverständliche Bildpunkte. In beziehungslose Pixel (nur Allah stellt Kontext her), die unter den Muslimen allenfalls der Alim oder Ayatollah zu einem Gesamtbild zusammenfügen könnte und die aus dem Volk der Ungläubigen niemand zusammenzusetzen vermag. Den Überblick verloren zu haben, wird den entgrenzt Toleranten ihr ohnehin schwaches Gewissen entlasten, wird ihnen angenehm sein, brauchen sie nun doch gar nicht erst zu versuchen, einen der vielen alltäglichen, sich aus der tausendfältigen Kollision von Scharia und AEMR ergebenden Missstand mit einem anderen Fragment des Islam oder gar mit allen Facetten des Islam zu verknüpfen. SWR-Nachtcafe zaubert ein bisschen mit, und … Hokuspokus! Der Islam ist weg.

Sebastian Edathy, SPD-MdB und Vorsitzender des Innenpolitischen Ausschusses des Bundestags:

„Es gibt genauso wenig ‚den Islam‘, wie es ‚das Christentum‘ oder ‚das Judentum gibt. Es gibt stattdessen verschiedene Menschen in verschiedenen Gesellschaften, die unterschiedliche Richtungen, Traditionen und Ausprägungen ihrer Religion leben oder praktizieren. Es mag sein, dass die dominante Ausprägung des Islams in einigen Ländern mit unserem Verständnis von Menschenrechten und Demokratie nicht vereinbar ist. Dies ist ein Problem, dem man sich stellen muss. Daraus jedoch zu schließen, dass dies grundsätzlich so sein müsse, ist nicht nur dumm, sondern gefährlich. Es ist dumm, da sich diese Sichtweise durch eine extreme Geschichtsblindheit auszeichnet. Auch das Christentum hat sich über weite Phasen der Geschichte als eine Religion gezeigt, die mit unserem heutigen Verständnis von Demokratie, Menschenrechten sowie der Gleichstellung von Mann und Frau nicht vereinbar ist. Und noch heute gibt es radikale christliche Gruppen, bei denen diese Tendenz zu beobachten ist. Eine solche Haltung ist zudem gefährlich, da sie selbst dazu beiträgt, dass die postulierte Unvereinbarkeit verschiedener Religionen und Kulturen tatsächlich Realität wird und damit das friedliche Zusammenleben auf der Basis gemeinsamer freiheitlich-demokratischer Werte unmöglich wird.“[40]

Noch ein letztes Mal ins Nachtcafé. Nur noch zweieinhalb Minuten Sendezeit verbleiben, der Moderator kommt zum Schluss seiner islamfreien Sendung zum Islam. Steinbrecher:

1:27:40

„Was können wir von denen […] erwarten, die zu uns kommen?“

Die immerhin den Bruchteil einer Sekunde von dem im Islam ab der Pubertät vorgeschriebenen Hidschab (Plechinger: „Kopftuch“) redende Schulleiterin verleiht einigen wenigen, hier durch Großschrift hervorgehobenen Worten ganz besonderen Nachdruck. Energisch sowie Widerspruch offensichtlich nicht gerade wünschend („Wir sollten endlich mal aufhören“) grenzt die Pädagogin das Thema des Abends aus der Integrationsdebatte aus, nämlich jede Religion und damit auch den Islam, und beschwört stattdessen etwas, das allerdings eher vage bleibt, etwas uns alle irgendwie Beflügelndes, Versöhnendes und Verbindendes („gemeinsame Werte“, „Harmonie“).

1:27:48

„Wir sollten endlich mal aufhören, ständig nur dieses Ganze vor dieser – RELIGIÖSEN, also: über diesen RELIGIÖSEN Hintergrund. Sondern: Können wir uns endlich nicht mal darauf besinnen, dass es GEMEINSAME WERTE gibt, dass wir einfach sagen: Wir sind MENSCHEN, wir wollen LEBEN, wir wollen MITEINANDER leben, wir wollen LIEBE, wir wollen HARMONIE, wir wollen. Hier geht es immer nur um MACHT UND GEWALT bei dieser ganzen Diskussion! Egal ob es ums Kopftuch geht oder um sonstige Dinge – da geht es um MACHT UND GEWALT, und die, finde ich, die muss mal endlich RAUS aus dieser Sache! Und wenn Sie mich fragen, was ich – also an meiner Schule –, vielleicht mache: da […] [geht es zunächst und vor allem einmal um] dieses VORLEBEN: wir leben vor: Wir, bei uns – bei uns gibt es Schwule – bei uns haben Männer und Frauen die gleichen Rechte, und Jungs und Mädchen die gleichen Rechte, – das vorzuleben –, und auch klar zu sagen, wo etwas schief läuft.“

Immerhin legt die Schulleiterin in ihrer Einrichtung Wert darauf, das Mann wie Frau, Junge wie Mädchen gleiche Rechte haben, hält sich also ans Grundgesetz. Dass das Islamische Recht, dass der Islam dem Mädchen und der Frau gleiche Rechte nicht gestattet kann Plechinger wissen, verweigert aber das Gespräch über den islamischen Glauben und den dazugehörigen Glaubensgehorsam („diesen religiösen Hintergrund“, „Egal ob es ums Kopftuch geht oder um sonstige Dinge.“)

„… oder um sonstige Dinge“? Ja, es geht, nämlich je nach schariarechtlicher Bewertung durch den Alim, Scheich oder Inhaber der Prügellizenz sprich den Ehemann (Koran 4:34), um die verpflichtende Bedeckung des Körpers einschließlich von Händen und Gesicht. Plechinger: „Kopftuch“. Und es geht um viel mehr („sonstige Dinge“).

Es geht um die mit Fitra (Geschöpflichkeit), Aura (Schambereich) und Hidschab (Schleier) untrennbar verknüpfte, schier jeden Lebensbereich betreffende Herabwürdigung und rechtliche Herabstufung der Frau – nicht im islamischen Herrschaftsbereich von vor 1000 Jahren, sondern heute und im größten Teil des Gebiets zwischen Somalia und Afghanistan und zwischen Mauretanien und Malaysia. Es geht um den Hidschab und um alle anderen Folgen der Scharia für das Mädchen und die Frau.

Es geht um ihr halbes Erbe (Koran), ihre halbe Aussagekraft vor Gericht (Koran), ihr Unterworfensein bei der Heirat – Stichworte Kinderehen, Wali Mudschbir, Polygynie. Bei der Scheidung, Talaq, verliert sie die Kinder. Es geht um ihre nicht nur schafiitische FGM. Die bayerische Schulleiterin kann alle diese genannten, 1400 Jahre alten Sklavenketten der Frau im Islam kennen und könnte, allerdings global denkend statt sich nur auf den Bereich ihrer Schule zu beschränken, den Mut haben, diese Fesseln unmissverständlich anzuprangern, in den eigenen Worten der Pädagogin: „klar zu sagen, wo etwas schief läuft“. In ihrem eigenen Bundesland, in Bayern läuft allerdings etwas schief mit Imam Idriz vom oben erwähnten MFI:

Frauen genießen im Islam vorzügliche Rechte, deren Einforderung nicht Theorie bleiben darf. Es gilt hier, sie in allen Ausprägungen umzusetzen. Ein wesentliches Kriterium für die Verbesserung der Sozialisation der Frau und für ihre gleichberechtigte Aufnahme auch in die hiesige Gesellschaft ist ihre Einbindung in unterschiedlichste Bereiche des Lebens. Mehr Teilhabe und öffentliche Einbringung muslimischer Frauenperspektiven ist gefordert.

Hier setzt MFI dezidiert einen seiner Schwerpunkte und möchte den auf Frauenfragen zentrierten Tabuthemen mit Lösungsvorschlägen und durchdachten Arbeitsprogrammen entgegentreten. Alleine mit der Integration der muslimischen Frau in die alltägliche Gesellschaftsordnung werden Wege für ein kollektives Verständnis des existenziellen Miteinanders gebahnt.

Stellung von MFI | Münchner Forum für Islam

Volkssouveränität sowie die Gleichberechtigung von Mann und Frau ist nicht halal

Islam bedeutet Glauben und Gehorchen. Islam bedeutet, im ständigen Wissen um Lohn und Strafe im Diesseits und Jenseits alle irdischen Bewertungen, Belohnungen und Bestrafungen anhand der Fünf Rechtskriterien (al-aḥkām al-ḫamsa) vorzunehmen: 1. wadschib (verpflichtend; Umsetzung wird belohnt, Unterlassung bestraft); 2. mandūb (mustaḥabb, sunna; erwünscht; Umsetzung wird belohnt, Unterlassung nicht bestraft), 3. mubāḥ oder ḥalāl (zulässig; neutral hinsichtlich von Lohn oder Strafe), 4. makrūh (verpönt; Umsetzung wird zwar nicht bestraft, Unterlassung aber belohnt); 5. ḥarām (verboten; Umsetzung wird bestraft, Unterlassung belohnt).

Und so bezieht sich das Kriterium zulässig, halal (ḥalāl) nicht nur auf das Essen. Auch ein Verfassungsartikel oder Paragraph, der noch nicht halal ist, muss früher oder später (Muslimbrüder: bald; Glaubenskämpfer: unverzüglich) ersetzt werden oder wegfallen, vgl. in Koran 5:44: „Wer nicht nach dem richtet, was Allah [als Offenbarung] herabgesandt hat, das sind die Ungläubigen.“ Nicht nur das Mittagessen in der Sendener Schulkantine, Recht und Gerichtspraxis müssen halal sein. Gott ist Souverän, der Mensch darf keine Gesetze erlassen, Shaykh al-Munajjid (107166: Ruling on democracy and elections and participating in that system) nennt die Demokratie Schirk (širk, Beigesellung, Götzendienst).

„Halal bedeutet gesetzlich [islamrechtlich] erlaubt. Halal means lawful.“ „Halal ist jedes Objekt oder jede Handlung [vgl. Plechinger: „sonstige Dinge“], die [im Islamischen Recht] hinsichtlich Ausführung oder Beteiligtsein erlaubt ist. Der Begriff umfasst und etikettiert Speise und Trank ebenso wie [alle] Angelegenheiten des täglichen Lebens [„sonstige Dinge“]. Halāl […] is any object or action which is permissible to use or engage in, according to Islamic law. The term covers and designates food and drink as well as matters of daily life.“[41]

Was sollen Deutschlands Kinder nichtmuslimischer Eltern, was Deutschlands Kinder muslimischer Eltern denken, die hören wie ein Lehrer in einer auf den Islam bezogenen Fernsehsendung energisch gestikulierend erklärt:

„Wir sollten endlich mal aufhören, ständig nur dieses Ganze vor dieser – RELIGIÖSEN, also: über diesen RELIGIÖSEN Hintergrund. […] Hier geht es immer nur um MACHT UND GEWALT bei dieser ganzen Diskussion! Egal ob es ums Kopftuch geht oder um sonstige Dinge – da geht es um MACHT UND GEWALT, und die, finde ich, die muss mal endlich RAUS aus dieser Sache!“

Für Bürgerrechte und gegen Gewalt einzutreten, ist unterstützenswert und kann man von jedem Pädagogen erwarten. Offensichtlich ist die Schulleiterin der Ansicht, dass Macht und Gewalt keinesfalls durch eine Religion verursacht oder sogar rechtfertigt werden können. Dem ist nicht so. Wie wir beispielsweise an der Schleierpflicht (Hidschab) gesehen haben und am Verbot, einen nichtmuslimischen Mann zu heiraten, führt die wörtliche Umsetzung von Koran und Sunna, und nur diese wird in unseren Moscheen gepredigt und im bekennenden Islamunterricht gelehrt, zur Schlechterstellung der Frauen und der Nichtmuslime. Das aber steht im Widerspruch zu allgemeinem Gewaltverbot und staatlichem Gewaltmonopol.

Buchstabengetreue Lebensführung nach Koran und Sunna, die Unterwerfung des Einzelnen unter ein jeden Lebensbereich regelndes Gesetz ist der bislang einzige organisierbare Islam. Nur die geistlichen Autoritäten dürfen definieren, was Islamische Lehre und muslimischer Gehorsam ist, dürfen „Maslaha bestimmen, Idschtihad betreiben oder Fatwas schreiben“. Die Scheiche und Ulama bewahren die 1400 Jahre alte Tyrannei des Wohlverhaltens und denken erst gar nicht an eine Religionskunde der Außenansicht, setzen vielmehr die Sehnsucht nach dem Paradies und die entsetzliche Furcht vor der Hölle voraus. Sie verlangen, einander auf islamisch korrekte Lebensführung zu überwachen, was der Tendenz Schubkraft verleiht, jede bestehende Gesellschaft über kurz oder lang in eine islamische zu transformieren. Sie das verlangen und tradieren eine Gewalt, die in den an seiner Abschaffung nicht interessierten freiheitlichen Rechtsstaat nicht integriert werden kann.

Koordinationsrat der Muslime in Deutschland (KRM), Geschäftsordnung in der Fassung vom 28.03.2007:

„Koran und Sunna des Propheten Mohammed bilden die Grundlagen des Koordinationsrats. Dieser Grundsatz darf auch durch Änderungen dieser Geschäftsordnung nicht aufgegeben oder verändert werden.“[42]

Ob im öffentlich-rechtlichen Rundfunk oder an den staatlichen Schulen, die Unvereinbarkeit von islamischen und allgemeinen Menschenrechten muss analysiert und kritisiert werden.

Jacques Auvergne

Q u e l l e n

[1] Sendung am 17. Februar 2017 Der Islam in unserem Alltag – wo liegt das Problem?

http://www.swr.de/nachtcafe/sendung-am-17-der-islam-in-unserem-alltag-wo-liegt-das-problem/-/id=200198/did=18780712/nid=200198/81v2ym/index.html

Sendung am 17. Februar 2017 Der Islam in unserem Alltag – wo ist das Problem?

https://swrmediathek.de/player.htm?show=5f175310-f5a2-11e6-9102-005056a12b4c

[2] Taqarrub : rapprochement, vers Allah

http://leporteurdesavoir.fr/forum/viewtopic.php?f=20&t=51

[3] Muslims should always strive towards Allah (taqarrub).

https://blushinghumaira.wordpress.com/2012/09/30/the-necessary-sacrifice/

[4] Taqarrub (تــقــرب), sich Annähern an Allah ist das Ziel

http://www.salaf.de/sprache/PDF/spr0001_Islamische%20Begriffe%20fuer%20deutschsprachige%20Muslime.pdf

[5] Sahih Muslim Buch 033 Nummer 6426

Chaque nouveau-né vient au monde selon la fitra (nature avec laquelle il fut créé, l’Islam) mais ce sont ses parents qui font de lui un juif, un chrétien ou un mazdéen.

https://bladi.info/threads/nature-letre-humain.418595/

___ps://www.facebook.com/permalink.php?story_fbid=10153253533081515&id=291547786514

___p://www.mosquee-lyon.org/forum3/index.php?topic=27387.0;wap2

The Prophet Muhammad said, „No babe is born but upon Fitra (as a Muslim). It is his parents who make him a Jew or a Christian or a Polytheist.“ (Sahih Muslim, Book 033, Number 6426)

http://islam101.com/dawah/newBorn.htm

„Jeder (Mensch) wird im Zustand der Fitra geboren (d.h. nach der Art und Weise des Erschaffens durch Gott). Alsdann machen seine Eltern aus ihm einen Juden, Christen oder Zoroastrier.“

Fitra (فطرة, fiṭra ‚Natur, Veranlagung; Schöpfung‘), von فطر, faṭara ‚schaffen, erschaffen (von Gott); angeboren sein‘, bezeichnet ein islamisches Konzept von der Natur des Menschen, die so angelegt ist, dass jeder Mensch bei seiner Geburt und gemäß seiner Natur على الفطرة ein muslim, ein – dem koranischen Sprachgebrauch entsprechend – dem einzigen Gott ergebener Mensch sei. Denn Gott hat den Menschen so erschaffen, dass er Kenntnis معرفة maʿrifa von der Existenz seines Herrn hat. Fitra ist „eine Art und Weise des Erschaffens oder des Erschaffenseins“.

https://de.wikipedia.org/wiki/Fitra

[6] Quran 3:138

This [Qur’an] is a clear statement to [all] the people and a guidance and instruction for those conscious of Allah.

http://quran.islamicevents.sg/3/138/139

Koran 3:138

Dies ist eine klare Darlegung für die Menschen und eine Rechtleitung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen.

___p://www.islam.de/13827.php?sura=3

http://www.shia-forum.de/index.php?/topic/6453-ermahnen-oder-nicht/

___p://www.islam.de/13827.php?sura=3

Um dieser Aufforderung gerecht zu werden und als Dienst an unseren deutschsprachigen Brüdern hält es der König-Fahd-Komplex zum Druck vom Qur’an in Madina für gut, dem geehrten Leser diese Übersetzung ins Deutsche anzubieten, die von ‚Abdullah Frank Bubenheim und Dr. Nadeem ‚Ata Elyas unter Aufsicht des Islamischen Zentrums Aachen (Bilal-Moschee) [Deutschlands syrischer Zweig der global aktiven Muslimbruderschaft] angefertigt wurde und seitens des König-Fahd-Komplexes von Dr. ‚Abdar-Radi Muhammad ‚Abd al-Muhsin durchgesehen worden ist.

http://www.wegzumislam.com/Der-heilige-Koran.pdf

„Und (Er hat euch anbefohlen:) Dies ist Mein Weg, ein gerader. So folgt ihm! Und folgt nicht den (anderen) Wegen, damit sie euch nicht von Seinem Weg auseinanderführen! Dies hat Er euch anbefohlen, auf dass ihr gottesfürchtig werden möget!“ (6:153)

„Soll ich denn einen anderen Schiedsrichter als Allah begehren, wo Er es doch ist, der das Buch ausführlich zu euch herabgesandt hat?“ (6:114)

„Und gehorcht Allah und dem Gesandten, auf dass ihr Erbarmen finden möget.“ (3:132)

„Dies ist eine klare Darlegung für die Menschen und eine Rechtleitung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen.“ (3:138)

„Sprich: „Sind solche, die wissen, denen gleich, die nicht wissen?“ Allein nur diejenigen lassen sich warnen, die verständig sind.“ (39:9)

„Wer sich aber dem Gesandten widersetzt, nachdem ihm der rechte Weg klar geworden ist, und einen anderen Weg befolgt als den der Gläubigen, den werden Wir verfolgen lassen, was er verfolgt, und werden ihn dann in Dschahannam brennen lassen; und schlimm ist sein Ende.“(4:115) [Siehe bei Bubenheim / Elyas: „Wer aber dem Gesandten entgegenwirkt, nachdem ihm die Rechtleitung klargeworden ist, und einem anderen Weg als dem der Gläubigen folgt, werden Wir dem zukehren, dem er sich zugekehrt hat, und ihn der Hölle aussetzen, und (wie) böse ist der Ausgang!“]

https://www.maroczone.de/forums/index.php?/topic/12804-seminarmasjid-alfaruq/

[4:14] Wer sich aber Allah und Seinem Gesandten widersetzt und Seine Grenzen überschreitet, den lässt Er in ein Feuer eingehen, ewig darin zu bleiben; und für ihn gibt es schmachvolle Strafe.

___p://www.islam.de/13827.php?sura=4

[7] L’Islam, c’est obéir à ALLAH Ta3ala et à Son Messager durant toute l’année.

___p://muslima-girls.skyrock.com/2668647624-ToUjOuRs-dIrE-BiSmiLLaH.html

To a Muslim, Islam means obeying Allah by following the path, or way of life that He intended.

Islam and Muslim Civilization: A Supplementary Social Studies Unit for Sixth Grade | Von Susan Douglass

International Institute of Islamic Thought (IIIT), Herndon, Virginia, USA

https://books.google.de/books?id=GglgCgAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

Islam bedeutet sicherlich Unterwerfung und die Religion des Islams ist die Religion der Unterwerfung, aber die Realität der Unterwerfung hat eine spezielle Form zu jeder Zeit. Und in dieser Zeit ist es die Form, die uns der letzte Prophet Muhammad (…) gebracht hat. Daraus folgern wir, dass mit dem Wort Islam (Unterwerfung) nur diese endgültige Form gemeint ist und keine andere Form aus der Vergangenheit.

Unterwerfung bedeutet den konkreten Anweisungen Allahs zu gehorchen und es liegt auf der Hand, dass man dabei immer auf die letzten und endgültigen Anordnungen achtet. Die letzten und endgültigen Anordnungen wurden durch das Siegel der Propheten, Muhammad ibn Abdullah (…) überbracht. Daher heißt es im Quran „Wahrlich, die Religion vor Allah ist Islam.“ (3:19)

Die Shia | Informationsportal | Herzlich willkommen auf al-Shia.de, der ersten deutschsprachigen Internetseite über die Shia im Islam.

http://www.al-shia.de/ist-der-islam-die-einzige-religion-die-von-allah-swt-akzeptiert-wird/

[8] Halal means lawful.

„Halāl […] is any object or action which is permissible to use or engage in, according to Islamic law. The term covers and designates food and drink as well as matters of daily life.“

http://www.halalcertifiering.se/newwebsiteimages/ebookhashaki.pdf

Halāl (Arabic: حلال‎‎ ḥalāl, „permissible“) is any object or action which is permissible to use or engage in, according to Islamic law. The term covers and designates food and drink as well as matters of daily life. It is one of five Ahkam—fard (compulsory), mustahabb (recommended), halal (allowed), makruh (disliked), haram (forbidden)—that define the morality of human action in Islam. Mubah is also used to mean „permissible“ or „allowed“ in Islam.

https://en.wikipedia.org/wiki/Halal

Die Fünf Beurteilungskategorien, al-ahkam al-chamsa (الأحكام الخمسة, al-aḥkām al-ḫamsa) sind ein Konzept aus der islamischen Rechtswissenschaft (Fiqh), das zur normativen Einstufung beziehungsweise Wertung menschlicher Handlungen verwendet wird.

Menschliche Handlungen werden innerhalb dieses Kategoriensystems eingestuft in:

religiöse Verpflichtung (wāǧib oder farḍ)

empfohlen (mandūb, auch mustaḥabb oder sunna)

indifferent (mubāḥ oder ḥalāl) erlaubt

verpönt (makrūh)

verboten (ḥarām)

https://de.wikipedia.org/wiki/Al-A%E1%B8%A5k%C4%81m_al-%E1%B8%ABamsa

Die fünf Rechtskategorien menschlicher Handlungen

https://de.wikipedia.org/wiki/Fiqh#Die_f.C3.BCnf_Rechtskategorien_menschlicher_Handlungen

[…] the importance of learning the Islamic laws […]

According to Islamic teachings, it is compulsory for us to know those laws and issues which directly affect our daily lives. Often times, people will say that the West is not at all capable of influencing people and particularly the youth towards a firmer religious conscience. From personal experience and analysis, however, life in the West has allowed for a greater understanding and acknowledgement of the deeper Islamic principles for many people, something often take for granted in Muslim countries. Because while we are surrounded by what seems to be Haram everywhere we look, it is the presence of such things which often allows us to positively reinforce the teachings of Islam in our daily lives.

Living Halal in the West | Islamic Insights

http://www.islamicinsights.com/news/community-affairs/living-halal-in-the-west.html

[9] Der Unsinn echter oder sogenannter Kulturwissenschaftler soll hier nicht beworben werden. Wer mehr zu der die Freiheit aller Bürger gefährdenden, postmodernen und gegenmodernen Ideologie von der Gleichwertigkeit aller Lebensweisen erfahren will, lese: Henryk M. Broder: Kritik der reinen Toleranz (Pantheon Verlag 2009, zuerst bei wjs Wolf Jobst Siedler 2008).

In dieser Leseprobe das Zitat der Islamschönfärberinnen und, allen Ernstes, Kulturwissenschaftlerinnen Christina von Braun und Bettina Mathes (Verschleierte Wirklichkeit. Die Frau, der Islam und der Westen. Aufbau-Verlag, Berlin 2007).

http://www.belle-et-triste.eu/mediapool/51/518498/data/broder_toleranz_leseprobe.pdf

[10] Ein Wort geändert: Titel am Vortag der Ausstrahlung und Tag der Aufzeichnung der Sendung, eigene Hervorhebung:

Der Islam in unserem Alltag – wo ist das Problem?

http://www.swr.de/unternehmen/kommunikation/16-nachtcafe-der-islam-in-unserem-alltag-wo-ist-das-problem/-/id=10563098/did=19026144/nid=10563098/d6mkat/index.html

Am 17. Februar 2017 dann:

Der Islam in unserem Alltag – wo liegt das Problem?

http://www.swr.de/nachtcafe/sendung-am-17-der-islam-in-unserem-alltag-wo-liegt-das-problem/-/id=200198/did=18780712/nid=200198/81v2ym/index.html

ARD Mediathek archiviert die einen Tag ältere Variante

Der Islam in unserem Alltag – wo ist das Problem?

http://www.ardmediathek.de/tv/NACHTCAF%C3%A9/Nachtcaf%C3%A9-Der-Islam-in-unserem-Alltag-/SWR-Fernsehen/Video?bcastId=247716&documentId=40763434

SWR-Mediathek allerdings auch

Nachtcafé – Der Islam in unserem Alltag – wo ist das Problem

https://swrmediathek.de/player.htm?show=5f175310-f5a2-11e6-9102-005056a12b4c

[11] Die sechs Gäste im Nachtcafé und zwei Gäste im Publikum

http://www.swr.de/unternehmen/kommunikation/16-nachtcafe-der-islam-in-unserem-alltag-wo-ist-das-problem/-/id=10563098/did=19026144/nid=10563098/d6mkat/index.html

[12] Unterwirf dich dem Islam, Weib, auch Schach geht nur mit Kopftuch. Gegen einen Spieler aus Israel spielen ist ebenfalls haram.

Iranian chess player banned from tournaments because she did not wear hijab

A chess player from Iran has been banned from competing in domestic tournaments because she appeared at a competition without a headscarf, violating the country’s strict Islamic dress code.

According to Radio Free Europe, 18-year-old Dorsa Derakhshani opted against covering her hair at the Tradewise Gibraltar Chess Festival earlier this year. She was not an official representative of Iran — the event is open to independent attendees — but the Iranian Chess Federation has nevertheless prohibited her from competing in national tournaments, and from joining the national team.

“Unfortunately, what shouldn’t have happened has happened,” said Mehrdad Pahlevanzadeh, the head of the organization. “Our national interests have priority over everything.”

The same punishment was meted out to Derakhshani’s 15-year-old brother Borna Derakhshani, because he competed against an Israeli player at the same festival. Iran does not recognize the state of Israel, and forbids its competitors from facing off against Israeli rivals at sporting events. […]

This is not the first time that Iran’s chess community has become embroiled in a controversy over women’s head coverings. Last year, American chess champion Nazi Paikidze-Barnes refused to participate in the Women’s World Championship in Iran because doing so would require her to wear a hijab. Complying with Iran’s obligatory dress code, she said, would “support women’s oppression.”

WITW Staff | Women In The World 21.02.2017

http://nytlive.nytimes.com/womenintheworld/2017/02/21/iranian-chess-player-banned-from-tournaments-because-she-did-not-wear-hijab/

[13] (Für Geld alles machen und (immer noch mehr) Handel treiben wollen mit der mörderischen, frauenfeindlichen und israelhassenden Diktatur: Schwedinnen der Delegation unterwerfen sich dem Hidschab.)

Kritiker aber werfen Linde und damit der schwedischen Regierung vor, mit dem Tragen des Kopftuchs ihren selbst erklärten Anspruch, die erste „feministische Regierung“ weltweit zu sein, zu konterkarieren. Die Regierung verrate iranische Frauen, indem sie sich dem Kopftuchzwang beuge, so der Direktor der Nichtregierungsorganisation UN Watch.

Ähnlich argumentiert eine iranische Frauenrechtlerin. Und der Vorsitzende der schwedischen Liberalen Jan Björklund sagt über die Kopftücher der schwedischen Delegationsteilnehmerinnen: „Das ist ruinös für etwas, das sich feministische Außenpolitik nennt.“

Auf Tuchfühlung | Von Anna Reimann | DER SPIEGEL 14.02.2017

http://www.spiegel.de/politik/ausland/iran-reise-kopftuch-streit-um-politikerinnen-aus-schweden-a-1134480.html

[14] Den Islam gibt es nicht | Von Karen Krüger | Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung

https://www.politische-bildung-brandenburg.de/themen/islamische-kultur-und-geschichte-0/den-islam-gibt-es-nicht

Gerade der Islam, der in Syrien gelebt wird, ist aber bekannt dafür, dass er sehr tolerant ist. Das Zusammenleben von Christen und Muslimen in Syrien hat eine Jahrhunderte alte Tradition. Und der Islam in Syrien ist auch bekannt dafür, dass er auf eine positive Art orthodox ist. Also, jetzt nicht orthodox in dem Sinne, dass alle tief verschleiert rumlaufen und sich ganz streng an die religiösen Regeln halten, sondern in dem Sinne orthodox, dass er sich vor politischen Einflüssen immer verschlossen hat, also, dass eine Politisierung der Religion – und das ist ja der Extremismus – nicht zugelassen worden ist.

„Syrische Muslime könnten eine Chance sein“ | Von Karen Krüger | Deutschlandfunk 25.03.2017

http://www.deutschlandfunk.de/islam-in-deutschland-syrische-muslime-koennten-eine-chance.886.de.html?dram:article_id=361756

Women in Syria | Legal rights

While Syria has developed some fairly secular features during independence in the second half of the 20th century, personal status law is still based on Sharia and applied by Sharia Courts. Syria has a dual legal system which includes both secular and religious courts, and the latter discriminate against women.

Syrian women are legally allowed to participate in everyday life, although they are not guaranteed a spot in being part of political, social, cultural and economic categories. The legal marriage for females in Syria is seventeen years old and eighteen for males. Early marriage is not out of the ordinary in their culture. Even though the legal age is seventeen, the courts can allow for girls as young as thirteen to be married. Women are technically allowed to have a say in what the agreements are between them and the groom. Although, since this contract has to be signed by the groom and the male guardian of the bride, her wishes are rarely met. On the other hand, of marriage, the divorce laws are unique in Syria. Women are in fact allowed to file for divorce except it is a long drawn out process and she must get consent from her husband. There are some circumstances in which the woman can apply for a divorce through the judicial system. In order to do this, she must prove that her husband has abused her or neglected his other duties as a husband. If a man wants to divorce a woman, all he has to do is go to court and orally demand a divorce three times, then the court will order him a divorce.

https://en.wikipedia.org/wiki/Women_in_Syria

Lebanese Shi’ite Muslim women chant slogans as they mourn the death of a Hezbollah

https://s.yimg.com/ny/api/res/1.2/HIc7gjKvpIhFODKBZeci7Q–/YXBwaWQ9aGlnaGxhbmRlcjtzbT0xO3c9ODAwO2lsPXBsYW5l/http://media.zenfs.com/en_us/News/Reuters/2013-09-13T145048Z_1460148206_GM1E99D1RDI01_RTRMADP_3_LEBANON.JPG.cf.jpg

[15] Eine Reise durch das islamische Deutschland | Karen Krüger | rowohlt 2016

https://www.rowohlt.de/hardcover/eine-reise-durch-das-islamische-deutschland.html

[16] „FAZ“-Redakteurin Karen Krüger: „Auch ich trug falsche Stereotype vom Islam mit mir herum“ | kress NEWS 08.09.2016

https://kress.de/news/detail/beitrag/135854-faz-redakteurin-karen-krueger-auch-ich-trug-falsche-stereotype-vom-islam-mit-mir-herum.html

[17] „Der Islam ist dabei, einheimisch zu werden“ | Von Karen Krüger | FAZ, im Feuilleton, 21.11.2016

Nilüfer Göle: „Wir erleben, wie der Islam einen neuen Zuschnitt bekommt. Nicht durch politische Lenkung, sondern auf Alltagsebene, an der Basis.“

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/niluefer-goele-im-gespraech-ueber-den-islam-in-europa-14533903.html

Mehr Spaltung in den gemeinsamen Raum?

Über das Wegbereiten einer Implementierung der familienrechtlichen und sexualpädagogischen Scharia in Politik und Sozialwissenschaft. Gedanken zur Soziologin Nilüfer Göle. Von Jacques Auvergne

„Anverwandlungen. Der Islam in Europa zwischen Kopftuchverbot und Extremismus“, so lautet ein Buchtitel der Soziologin Dr. Nilüfer Göle. Deutsch bei Wagenbach, Berlin 2008, französischer Originaltitel: Interpénétrations. L`Islam et l`Europe, bei Galaade Éditions, Paris 2005. […]

https://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/05/14/119/

[18] Generation Allah. Warum wir im Kampf gegen religiösen Extremismus umdenken müssen | Ahmad Mansour

https://books.google.de/books?id=LCC2CAAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

[19] Die Islamdebatte in Deutschland: Wer ist der Islam – und wenn ja, wie viele?

Am Montag, den 17. Oktober 2016 ist es wieder soweit: Discussing World Politics lädt zu einer weiteren Diskussionsrunde ein. Dieses Mal werden wir uns mit den Experten Ahmad Mansour, Programmdirektor bei der European Foundation for Democracy, Abdul Adhim Kamouss, Diplom-Ingenieur und Berliner Imam, sowie Pinar Çetin, Politologin und engagierte Muslima über den Islam in Deutschland austauschen.

https://www.facebook.com/events/148971195562333/

Was macht am Alltags-Islam also solche Angst? Die Provokation liegt nicht in der Verschleierung oder der Polygamie, die vielen als Symbole der fremden Religion gelten: Als Provokation reicht der Glaube an sich.

Warum uns der Islam Angst macht | Von Jan Fleischhauer | SPIEGEL online 06.01.2015

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/jan-fleischhauer-warum-uns-der-islam-solche-angst-macht-a-1011468.html

IGD, ZMD, RIGD, das dort und der da ist der Islam in Deutschland

Podiumsdiskussion „Was, oder wer ist der Islam in Deutschland?“

http://www.ak-kurier.de/akkurier/www/artikel/41842-podiumsdiskussion–was–oder-wer-ist-der-islam-in-deutschland

Who is “Islam”?

Ist Islam eine Person? Dann würde ich ihn oder sie gerne mal besuchen. Wohnt Islam in einem winzig kleinen Haus?

Is “Islam” a person? [Nun, Craig Considine, buchen Sie nacheinander je eine Audienz in Kairo bei Scheich al-Azhar Ahmad al-Tayyeb, in Doha (Katar) bei Yusuf al-Qaradawi sowie in Deoband (Uttar Pradesh, Indien) bei Mufti Abul Qasim Nomani, zuletzt auch noch in Teheran (Iran) bei Revolutionsführer (Rahbar-e enqelāb) Chamenei, dann wissen Sie schon ziemlich genau, wo auf der auf Erden organisierbare Islam aktuell residiert] If so, I would like to know where “Islam” resides so I can go visit he, she, hir, or s/he. […] Is “Islam” tall or short, big or small, light or dark, liberal or conservative? Where does “Islam” live? In a tiny little house or in a big mansion in a far away land? […] How does one measure “Islam’s” values? [Wie man Objekte oder Taten islamisch misst, bewertet, Herr Soziologe? In den fünf Kategorien, von verpflichtend, wadschib (fard) bis verboten, haram.]

Von: Craig Considine, Sociologist at Rice University | Huffington Post 100.-11-03-2016

http://www.huffingtonpost.com/craig-considine/who-is-islam-questions-fo_b_9427126.html

Dr. Craig Considine is a Catholic American of Irish and Italian descent. As a sociologist, he focuses on Islam, Muslims in American Society, interfaith relations [islamisch reichen interreligiöse Beziehungen von Dhimma bis Dschihad], the sociology of religion [islamisch Herrschaft Allahs, Herr Soziologe], race and ethnic relations, and social problems.

https://craigconsidinetcd.com/

„Der Islam ist so vielfältig wie die deutsche Mehrheitsgesellschaft. ‚Den‘ Islam im Singular gibt es nicht“, unterstreichen Schubert und Meyer. „Es gibt verschiedene Arten Muslim zu sein. Aufgabe der Politik in Deutschland ist es, die entsprechenden Bedingungen zu schaffen.“ Die Vielfalt müsse anerkannt werden und lasse sich positiv nutzen. So kann die Debatte um den Islam den Forschern zufolge zur „Übungsstrecke“ für den generellen Umgang mit sozialer, ethnischer und religiöser Vielfalt werden. „Moderne Gesellschaften müssen sich stärker damit befassen, wie zukünftig mit Vielfalt und Verschiedenheit [Hidschab, Polygamie, Kinderehen, FGM] umzugehen ist, so auch in der Frage des demografischen Wandels.“

„Integration der Muslime ist ein Erfolgsmodell“. | Exzellenzcluster „Religion & Politik“ | WWU Münster im März 2011

https://www.uni-muenster.de/Religion-und-Politik/aktuelles/2011/mar/PM_Integration_der_Muslime_ist_ein_Erfolgsmodell.html

Die wesentlichen Integrationsleistungen selbst müssen aber in den Ländern und insbesondere in den Städten und Gemeinden geleistet werden. Hier müssen die Moscheegemeinden – auch die nicht organisierten – ein wichtiger Ansprechpartner sozialer und politischer Integrationsbemühungen werden.

Die Vielfalt des Islam abbilden | Von Klaus Schubert und Hendrik Meyer | Frankfurter Rundschau 17.05.2010

http://www.fr.de/politik/gastbeitrag-die-vielfalt-des-islam-abbilden-a-1032925

[Einen Herrn Islam gibt es nicht. Für eine Deislamisierung der Debatten]

Monsieur Islam n’existe pas : Pour une désislamisation des débats | von Dounia Bouzar

https://www.amazon.fr/Monsieur-Islam-nexiste-pas-d%C3%A9sislamisation/dp/201235842X

Dounia Bouzar

https://fr.wikipedia.org/wiki/Dounia_Bouzar

Le « Centre de prévention des dérives sectaires liées à l’Islam » (CPDSI) | Dounia Bouzar

https://fr.wikipedia.org/wiki/Centre_de_pr%C3%A9vention_des_d%C3%A9rives_sectaires_li%C3%A9es_%C3%A0_l%27Islam

Dounia Bouzar, qui avait fondé l’Institut Pédagogique sur le Fait Musulman dont l’objectif était de réconcilier l’islam et la République

https://www.franceculture.fr/emissions/voix-nue/dounia-bouzar-envers-et-contre-tous-15-de-l-enfance-l-engagement

“Islam does not exist” [diese Nichtexistenz spürt Daniel Bax]

http://www.willkommen-in-angermünde.de/en/den-islam-gibt-es-nicht/

Daniel Bax […] wird schnell deutlich, dass es „den Islam“ gar nicht gibt.

http://www.einsteingym.de/?p=21253

[20] Die Integration der Muslime in Deutschland kann nach Auffassung von Politikwissenschaftlern als „Erfolgsmodell“ bezeichnet werden. „Wenngleich noch enorme Anstrengungen unternommen werden müssen, so hat ein Großteil der Muslime bereits eine nach-integrative Perspektive eingenommen [verweigert die Integration, die Lebensweise der Nichtmuslime mit Ekel betrachtend, denn: ‚Wer ein Volk nachahmt, der gehört zu ihnen.’ (Abu Dawud)] und sieht sich als [ins Kalifat oder jedenfalls in die Herrschaft Allahs] integriert an“, sagen Prof. Dr. Klaus Schubert und Hendrik Meyer vom Exzellenzcluster „Religion und Politik“ der Uni Münster. [März 2013]

https://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/religion_und_politik/aktuelles/2011/03_2011/pm_buch_politik_und_islam.pdf

‚Wer ein Volk nachahmt, der gehört zu ihnen.’ (Abu Dawud)

Ibn ‘Umar quoted Allah’s Messenger (…) as saying, “Whoever imitates a people becomes one of them.” Sunan Abu Dawud, vol. 3, p. 1127, no. 4020 and authenticated in Sahih Sunan Abi Dawud, vol. 2, p. 761, no. 3401.

___ps://www.slideshare.net/ShahjahanAbdulMuthal/death-8

‘Whoever imitates a people is one of them.’” (Narrated by Abu Dawud, al-Libas, 3512. Al-Albani said in Sahih Abi Dawud, (it is) hasan sahih. No. 3401). […]

Allah says (interpretation of the meaning):“… And if any amongst you takes them [Jews and Christians] as Awliyaa’ [friends, helpers]), then surely, he is one of them…” [al-Ma’ida 5:51]

21694: Guidelines concerning imitation of the kuffaar | IslamQA Sheikh Muhammed Salih Al-Munajjid

https://islamqa.info/en/21694

[21] Während ein Großteil von uns längst eine postintegrative Perspektive eingenommen hat und wir in unserem [werdenden Kalifat] Deutschland bereits angekommen sind

Das Leben der Anderen (Ob mit oder ohne Kopftuch – wir sind stolz darauf, neue [schariatreue] Deutsche zu sein. Die Fakten zeigen: Es gibt keinen Grund für Islamphobie) | Von Naika Foroutan | Berliner Zeitung 14.12.2009

http://www.berliner-zeitung.de/ob-mit-oder-ohne-kopftuch—wir-sind-stolz-darauf–neue-deutsche-zu-sein–die-fakten-zeigen–es-gibt-keinen-grund-fuer-islamphobie-das-leben-der-anderen-15119440

Muslime, seid östlich, wo auch immer

Auf den Spuren Mohammeds, Sayyid Abul Ala Maududis und Ali Schariatis wandelnd gilt es, den inneren und äußeren „Westen“ zu verweigern, die universellen Menschenrechte und die sie tragende Mentalität und Kultur. Die als organisierte Diskriminierung und Antirationalität umzusetzende islamisierte Sphäre ist seit Mohammeds Tagen, gleichsam physikalisch, ein Identität lenkender und den sozialen Raum spaltender, permanenter Abstoßungseffekt. Dieses heilige Meiden ist nicht europäisiert, sondern, hier liegt der Missionar Pierre Vogel völlig richtig, authentisch islamisch. Das Buch »Kulturdialoge zwischen dem Westen und der islamischen Welt. Eine Strategie zur Regulierung von Zivilisationskonflikten« der Berliner Sozialwissenschaftlerin Naika Foroutan (2009) kommentiert Jacques Auvergne (April 2011).

https://jacquesauvergne.wordpress.com/2011/04/16/228/

Naika Foroutan (* 24. Dezember 1971 in Boppard) ist eine deutsche Sozialwissenschaftlerin. Seit 2011 leitet sie die Forschungsgruppe „Junge islambezogene Themen in Deutschland“ (JUNITED) an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit April 2014 ist Foroutan stellvertretende Direktorin des Berliner Instituts für empirische Integrations- und Migrationsforschung (BIM) und leitet dessen Arbeitsbereich „Integrations­forschung und Gesellschaftspolitik“. Im Juni 2015 wurde sie durch die Humboldt-Universität zur Professorin für „Integrationsforschung und Gesellschaftspolitik“ berufen.

Von 2008 bis 2013 leitete sie zusammen mit ihrer Kollegin Isabel Schäfer das Forschungsprojekt „Hybride europäisch-muslimische Identitätsmodelle (HEYMAT)“. Das HEYMAT-Projekt wurde 2013 von der VolkswagenStiftung bis zum Jahr 2015 verlängert. Weiterhin organisierte Foroutan für die Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit der Stiftung Mercator die „Junge Islam Konferenz – Berlin 2011“.

Im Jahr 2012 fand eine weitere „Junge Islam Konferenz“ unter ihrer Leitung statt. Im Verlauf der Konferenz wurde bekannt gegeben, dass die „Junge Islam Konferenz“ und ein korrespondierendes Forschungsprojekt „Junge islambezogene Themen in Deutschland“ (JUNITED) unter Foroutans Federführung bis zum Jahr 2016 mit zwei Millionen Euro durch die Stiftung Mercator gefördert werden.

Seit 2012 ist sie Co-Leiterin des Forschungsprojekts “Concepts for the Development of Intelligence, Security and Prevention” (CODISP), gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Naika_Foroutan

[22] Hadha d-Din. „Diese Religion“. Buch von Sayyid Qutb.

Die Wolken der Unwissenheit und die Zügel der Macht

Zur sehr islamisch argumentierenden Revolutionsschrift »Hāḏā ʾd-Dīn. Dieser Glaube der Islam« des Sayyid Quṭb. Von Jacques Auvergne (2010).

https://jacquesauvergne.wordpress.com/2010/07/30/185/

[23] Bei Glaubensverlust Kopfabhacken: „Wer die Religion wechselt, den tötet!“

The Punishment of the Apostate according to Islamic Law | Maududi [Mawdūdī] (1903 – 1979)

To everyone acquainted with Islamic Law, it is no secret that according to Islam, the punishment for a Muslim who turns to kufr (infidelity, blasphemy) is execution. Doubt about this matter first arose among Muslims during the final portion of the 19th century as a result of speculation. Otherwise, for the full twelve centuries prior to that time, the total Muslim community remained unanimous about it. The whole of our religious literature clearly testifies that ambiguity about the matter of the apostate’s execution never existed among Muslims…. (p . 17)

http://www.answering-islam.org/Hahn/2statements.htm

Allah’s Apostle said, „The blood of a Muslim who confesses that none has the right to be worshipped but Allah and that I am His Apostle, cannot be shed except in three cases: In Qisas for murder, a married person who commits illegal sexual intercourse and the one who reverts from Islam (apostate) and leaves the Muslims.“

— Sahih al-Bukhari, 9:83:17, see also Sahih Muslim, 16:4152, Sahih Muslim, 16:4154, Sahih Muslim, 20:4490

Ali burnt some people and this news reached Ibn ‚Abbas, who said, „Had I been in his place I would not have burnt them, as the Prophet said, ‚Don’t punish (anybody) with Allah’s Punishment.‘ No doubt, I would have killed them, for the Prophet said, ‚If somebody (a Muslim) discards his religion, kill him.‘

— Sahih al-Bukhari, 4:52:260

A man embraced Islam and then reverted back to Judaism. Mu’adh bin Jabal came and saw the man with Abu Musa. Mu’adh asked, „What is wrong with this (man)?“ Abu Musa replied, „He embraced Islam and then reverted back to Judaism.“ Mu’adh said, „I will not sit down unless you kill him (as it is) the verdict of Allah and His Apostle.

— Sahih al-Bukhari, 9:89:271

https://en.wikipedia.org/wiki/Apostasy_in_Islam

Al-Muwatta of Imam Malik 36.18.15—Yahya related to me from Malik from Zayd ibn Aslam that the Messenger of Allah said, “If someone changes his religion—then strike off his head!”

https://thehizbuttahrirwatch.files.wordpress.com/2012/06/sahih-al-bukhari.pdf

Sunan An-Nasa’i 4068—It was narrated that Al-Hasan said: “The Messenger of Allah said: ‘Whoever changes his religion, kill him.’”

Sunan An-Nasa’i 4069—It was narrated from Anas that Ibn Abbas said: “The Messenger of Allah said: ‘Whoever changes his religion, kill him.’”

Sunan Ibn Majah 2535—It was narrated from Ibn Abbas that the Messenger of Allah said: “Whoever changes his religion, execute him.”

https://thehizbuttahrirwatch.files.wordpress.com/2012/06/sahih-al-bukhari.pdf

[24] SWR Fernsehen

Mina Ahadi | Ich habe abgeschworen: Warum ich für die Freiheit und gegen den Islam kämpfe | Heyne 2009

http://www.swr.de/nachtcafe/mina-ahadi-ich-habe-abgeschworen-warum-ich-fuer-die-freiheit-und-gegen-den-islam-kaempfe/-/id=200198/did=19026346/nid=200198/uadvh/index.html

SWR Fernsehen | Literaturtipps zur Sendung

Mina Ahadi | Ich habe abgeschworen: Warum ich für die Freiheit und gegen den Islam kämpfe | Heyne 2009

http://www.swr.de/nachtcafe/sendung-am-17-der-islam-in-unserem-alltag-wo-liegt-das-problem/die-gaeste-in-der-sendung-am-17/-/id=200198/did=18780712/mpdid=19026356/nid=200198/zrkhe3/index.html

„Der Islam hat in Europa überhaupt nichts zu suchen“, davon ist Mina Ahadi überzeugt.

http://www.swr.de/nachtcafe/sendung-am-17-der-islam-in-unserem-alltag-wo-liegt-das-problem/-/id=200198/did=18780712/nid=200198/81v2ym/index.html

[25] Im Namen des Islam? Unsinn, denn ganz und gar nicht das Volk, aber auch nicht der Islam ist zu durch den menschlichen Richter vertreten, sondern Souverän ist der Ewige und der Richter.

In the Name of Allah, Most Gracious, Most Merciful

[Die Basmala (بسم الله الرحمن الرحيم) – bismi Llāhi r-raḥmāni r-raḥīmi]

This is Our Constitution […] [Nun das Demokratieproblem Schariavorbehalt, auch in Artikel Zwei. Ägypter, der muss weg, das gilt für jeden modernen Staat: Teufelsabwehr und Seelenrettung müssen raus aus den Paragraphen.]

We are drafting a Constitution that affirms that the principles of Islamic Sharia are the principal source of legislation […]

Article (2) Islam is the religion of the State and Arabic is its official language. The principles of Islamic Sharia are the main source of legislation

http://www.sis.gov.eg/Newvr/Dustor-en001.pdf

[26] Al-Tayyeb sagte, der Islam respektiere andere Religionen und Andersgläubige. «Gott hat die Menschen, die nicht an den Islam glauben, nicht erschaffen, um sie dann zu töten», sagte al-Tayyeb. Vielmehr stehe Gott für «absolute Glaubensfreiheit».

Auf konkrete Nachfragen fällt die Antwort allerdings weniger klar aus. In einem von Muslimen beherrschten Land sollte eine «kleine Kopfsteuer» von Andersgläubigen erhoben werden, damit man sie schützt, sagte al-Tayyeb. Auch beim Eingangsplädoyer für Gleichberechtigung erzeugt der Geistliche dann auch Stirnrunzeln: Eine schlüssige Antwort auf die Frage, warum zwar Muslime andersgläubige Frauen heiraten dürfen, Musliminnen aber nicht, kann er nicht liefern.

Groß-Imam Al-Tayyeb fordert Respekt für Werte Europas – Geistlicher spricht vor Bundestagsabgeordneten | Qantara 16.03.2016

https://de.qantara.de/content/gross-imam-al-tayyeb-fordert-respekt-fuer-werte-europas-geistlicher-spricht-vor

Al Azhar Scholar: Christian Copts Will Pay Jizya
06.03.2013

During a recent interview, Dr. Mahmoud Shu’ban [محمود شعبان Mahmoud Shaaban], a professor at Al Azhar University, made clear that the Copts, Egypt’s Christian minority, will pay the “jizya” what is often referred to in the West as an Islamic “poll tax”. According to the Al Azhar professor, “If non-Muslims were to learn the meaning of “jizya”, they would ask for it to be “applied” “and we will apply it, just like Islam commands us to.” His logic is that, if Christians pay the jizya, they would buy for themselves “protection,” hence why they themselves should want to pay it.

(Raymond Ibrahim)

http://www.jihadwatch.org/2013/03/al-azhar-scholar-christian-copts-will-pay-jizya

(Following are excerpts from a TV debate between Egyptian cleric Mahmoud Shaaban and Egyptian journalist Islam Al-Buheiri [Islam Al-Buhairi], which aired on Al-Kahera wal-Nas TV [Al-Qahira wa Al-Nas channel] on March 5 and 6, 2013.)

[…]

Moderator: Do you demand to impose the jizya poll tax on Christian Egyptians?

Mahmoud SHABAAN: I demand the implementation of the shari’a.

Moderator: I was asking specifically about the jizya…

Mahmoud SHABAAN: If Christians knew what the jizya means, they would demand it themselves.

Moderator: What is the meaning of the jizya?

Mahmoud SHABAAN: If the shari’a were implemented as a whole, the Christians would be the happiest of all.

[…]

( MEMRI · The Middle East Media Research Institute )

https://www.memri.org/tv/salafi-and-secular-intellectuals-exchange-insults-and-nearly-come-blows-egyptian-tv/transcript

Salafi and Secular Intellectuals Exchange Insults and Nearly Come to Blows on Egyptian TVMarch 04, 2013 to March 05, 2013

http://www.memritv.org/clip_transcript/en/3767.htm

[27] Muslim sisters should certainly be reminded about this command which Allah Has given to them to wear the Hijab, and it must be understood by Muslim sisters that hijab is not only about placing a scarf or a cloth over the head which is commonly referred by some as ‘hijab’. In truth, hijab is much more than that. It is about the entire attire/dress of a woman, her conduct, speech and manners. Hijab requires a woman not to mix freely with the opposite sex, not to move about on the streets, parks and other places without a need to do so, and to strictly follow the guidelines given by Allah and His Messenger.

(Darul Uloom T&T, Cunupia, Trinidad and Tobago, West Indies | Darul Uloom Trinidad & Tobago)

http://www.darululoomtt.net/being-a-volunteer-for-raising-awareness-for-world-hijaab-day/

[28] Thema Hijab Die Kleidung der Kuffar

http://islam-forum.info/Thema-Hijab-Kleidung-der-Kuffar

69789: What are the garments of the kuffar that we are forbidden to wear?

https://islamqa.info/en/69789

[ Libas asch-Schuhra – Kleidung, die die Aufmerksamkeit anderer erregt oder das Ansehen des Trägers erhöhen soll.]

„He who wears libaas ul-shuhra in this world will be dressed in humiliating clothes on the day of judgment.“

https://islamqa.info/en/93

called their clothes thawb shuhra (shuhra literally means disgrace, thus theatrical dress)

https://books.google.de/books?id=sx1bqgibKhQC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

[29] The Hanafi madhhab has, in accordance with the Qur’an and Sunnah, thus obliged a woman to cover her face in front of strangers.

https://www.deoband.org/2009/04/contemporary-voices/the-niqab-and-its-obligation-in-the-hanafi-madhhab/

[30] Die muslimische Frau bedeckt ihren Körper bis auf das Gesicht und die Hände. Das gilt auch für ihre Haare. […] In einem Hadith werden Frauen, im übertragenen Sinne aber auch Männer, ermahnt: Nach einer Überlieferung von Aischa trat die Tochter von Abû Bakr eines Tages mit dünner Bekleidung vor den Propheten. Der Prophet wandte sich von ihr ab und sagte:„O Asmâ, wenn die Frau die Pubertät erreicht, sollte der Körper außer diesen nicht sichtbar sein.“Dabei zeigte er auf das Gesicht und die Hände.

Abû Dâwûd, Libâs, 85; Hadith Nr. 4104 | Hutba, 03.02.2017 Islamische Bekleidung | IGMG · Islamische Gemeinschaft Millî Görüş

___ps://www.igmg.org/wp-content/uploads/2017/01/20170203-Hutba-Islamische-Bekleidung.pdf

The hadith mentioned in the question was narrated by Abu Dawud (4104) from al-Walid from Sa’id ibn Bashir from Qatadah from Khalid ibn Durayk from ‘A’isha, that Asma’ bint Abi Bakr entered upon the Messenger of Allah wearing a thin dress. The Messenger of Allah turned away from her and said, “O Asma’, when a woman reaches the age of puberty, nothing should be seen of her except this and this” – and he pointed to his face and hands

https://islamqa.info/en/23496

[31] Birgit Plechinger

Training Haupt- / Mittelschule – Geschichte, Sozialkunde, Erdkunde 9. Klasse (Theman u. a.: Deutschland und die Welt nach 1945; Auswirkungen der Globalisierung; Terrorismus – ein globales Problem; Was ist Migration?; Wege für ein friedfertiges Zusammenleben), unter den Autoren: Birgit Plechinger

https://www.stark-verlag.de/training-haupt-mittelschule-geschichte-sozialkunde-erdkunde-9-klasse

https://www.stark-verlag.de/media//muster/93481i1.pdf

[Senden, 22.000 Einwohner, am anderen Ufer der Iller beginnt Baden-Württemberg, liegt im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm, 12 km südlich von Ulm (Ulm liegt an der Donau und nördlich vom Fluss, südlich gegenüber Neu-Ulm). Der Landkreis Neu-Ulm liegt im Westen des bayerischen Regierungsbezirks Schwaben.

Mittelschule: In Bayern wurde als Weiterentwicklung der Hauptschule zu Beginn des Schuljahres 2010/11 die Mittelschule eingeführt. Diese einstigen Hauptschulen sollen, allein oder gemeinsam in einem Schulverbund, ein Bildungsangebot vermitteln, das die drei Zweige der Berufsorientierung Technik, Wirtschaft und Soziales sowie ein Ganztagsangebot umfasst und zum mittleren Schulabschluss führt. Mittelschulen sollen ausdifferenzierte Zusammenarbeit mit einer beruflichen Schule, der regionalen Wirtschaft und der Arbeitsverwaltung pflegen.]

Seit Mitte Februar leitet sie die Sendener Mittelschule und ist ab dem 1. Juni offiziell deren Rektorin. […] Birgit Plechinger, die in den vergangenen 20 Jahren Lehrerin an der Neu-Ulmer Peter-Schöllhorn-Mittelschule war

Neue Akzente an der Mittelschule | Von Angela Häusler | Augsburger Allgemeine 25.05.2016

http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Neue-Akzente-an-der-Mittelschule-id37898822.html

In die Peter-Schöllhorn-Mittelschule gehen Kinder seit 1910. Sie ist somit eine der ältesten Schulen der Stadt Neu-Ulm.

http://www.hsnumi.schule.neu-ulm.de/

Das Multikulturhaus in Neu-Ulm (MKH)

In der Bibliothek des Multikulturhauses lagen Schriften aus, die Christen und Juden als Feinde präsentieren, „die hingerichtet werden müssen, wenn sie nicht bereuen und zum Islam konvertieren“. In dem Material wird offen für den Dschihad geworben und die Bedeutung des Dschihad erläutert: „Die spezielle Bedeutung von Djihad bedeutet: Die Ungläubigen töten, nachdem sie den Aufruf zum Übertritt zum Islam empfangen haben und mit seiner wahren Bedeutung bekannt gemacht worden sind“. An anderer Stelle heißt es: „… sollten sich die Nicht-Muslime weigern dem Beispiel der Gläubigen zu folgen, bestehe die Pflicht, sie zu töten“.

Das Islamische Informationszentrum Ulm bot Ersatzstrukturen für das verbotene Multikulturhaus.

https://de.wikipedia.org/wiki/Multikulturhaus

Islamisches Informationszentrum Ulm (I.I.Z Ulm; IIZ)

Das IIZ bot Ersatzstrukturen für das am 28. Dezember 2005 verbotene Multikulturhaus (MKH) in Neu-Ulm. Am 2. Oktober 2007 löste sich das IIZ selbst auf.

https://de.wikipedia.org/wiki/Islamisches_Informationszentrum_Ulm

[Werner-Ziegler-Mittelschule Senden, damals RWZ, Rektor-Werner-Ziegler-Mittelschule Senden: Eine Gruppe von zehn- bis elfjährigen Jungen misshandelte zwei Mitschüler mehr als ein Jahr lang. Die Polizei ermittelte.]

„Über einen Zeitraum von gut einem Jahr hat eine bis zu sechsköpfige Bande von zehn- bis elfjährigen Burschen zwei Mitschüler brutal geschlagen, massiv bedroht, erpresst und erniedrigt. Als Opfer haben sich die Täter körperlich unterlegene Buben ausgesucht. „Ein heute Elfjähriger war so eingeschüchtert, dass er um sein Leben fürchten musste“, berichtete Sendens stellvertretender Polizeichef Thomas Merk. […]

Nach Polizeiangaben haben sich die körperlich überlegenen Täter bewusst schwächere Opfer ausgesucht und auf ihnen über Monate hinweg „herumgehackt“. Besonders schlimm: Bei einem der Leidtragenden handelt es sich um ein lernbehindertes Kind, das sich nicht wehren konnte.

Bekannt geworden ist der Fall erst Anfang der Woche, als die besorgte Mutter eines der Opfer Anzeige bei der Polizei erstattet hat, nachdem ihr Sohn im Sendener Stadtpark von anderen Kindern angegangen worden war. Erste Ermittlungen der Polizei in Senden ergaben, dass der Elfjährige seit etwa einem Jahr von der in wechselnder Besetzung auftretenden Gruppe von Mitschülern bedroht und geschlagen wurde.

Der damals zehnjährige Rädelsführer der Bande hat nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei seinem deutlich unterlegenen Opfer mit der geballten Faust derart massiv ins Gesicht geschlagen, dass der eine blutende Wunde davongetragen hatte. In der Folge sei das Opfer derart eingeschüchtert gewesen, dass er sich aus Angst vor weiteren Schlägen offenbar nicht einmal wagte, sich seiner Mutter anzuvertrauen. In der Folge kam es hauptsächlich im Stadtpark immer wieder zu weiteren Übergriffen. In der Regel erpresste der Haupttäter den Jungen und forderte immer wieder Bargeld.“

(Erpresst, geschlagen und erniedrigt: Kinderbande misshandelt Mitschüler | Von Roland Ströbele | Augsburger Allgemeine 21.03.2015)

http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Erpresst-geschlagen-und-erniedrigt-Kinderbande-misshandelt-Mitschueler-id33447342.html

(Sendener Rektorin im SWR-Fernsehen)

Der Islam in unserem Alltag – wo ist das Problem?“ So lautet das Thema in der nächsten Folge der SWR-Talkshow Nachtcafé am Freitagabend. Mit dabei ist Birgit Plechinger, seit einem Jahr Rektorin der Mittelschule Senden. Mehr als die Hälfte ihrer Schüler seien Muslime, schreibt der SWR in einer Ankündigung der Sendung. Ob im Schwimmunterricht oder beim Kantinenessen – immer stehe Plechinger vor der Frage: Wie viel Entgegenkommen ist berechtigt, welche Sonderregelungen gehen zu weit? Auch die ungleiche Erziehung von Mädchen und Jungs mache sich in der Schule deutlich bemerkbar: „Oft lassen die Eltern ihren Söhnen alles durchgehen, den Töchtern wird wenig erlaubt“, wird die Rektorin zitiert. Wie es zu dem Fernsehauftritt kam, war am Donnerstag nicht in Erfahrung zu bringen: Plechinger war da offenbar schon auf den Weg zur Aufzeichnung. Insgesamt wird Moderator Michael Steinbrecher acht Gäste haben. Die Sendung beginnt um 22 Uhr.

Der Islam in der Schule: Darüber spricht eine Pädagogin aus Senden heute im SWR | nid | Südwest Presse 17.02.2017

http://www.swp.de/ulm/lokales/kreis_neu_ulm/sendener-rektorin-im-fernsehen-14461072.html

Der Islam in unserem Alltag. Darum ging es gestern Abend im SWR Nachtcafé. Mit dabei war Birgit Plechinger, Schulleiterin der Mittelschule in Senden, auf der die Schüler überwiegend Muslime seien [glaubt die Lehrerin, dass kein säkularer Muslim oder sogar Ex-Muslim in dieser Gruppe ist?]. Sie erzählt, dass sie erst Freitag vor einer Woche erfahren habe, dass sie bei der Sendung dabei sein wird. „Ziemlich kurzfristig“, sagte sie im Gespräch mit unserer Zeitung, „aber ich hab gesagt, okay, das mach ich.“ Vorher habe es schon Gespräche gegeben, aber wer dann in die Runde passt, entscheide sich erst kurzfristig.

Der Islam in der Schule gehört zum Alltag – wann kommt man den Schülern entgegen und welche Sonderregeln gehen zu weit? Da müsse man immer den einzelnen Fall betrachten, sagt Plechinger. Generell sei sie entsetzt, dass viele Leute alle Muslime über einen Kamm scheren würden [Durchaus haarig, das verdoppelte Gleichnis, auf Schariadurchsetzung zielen beide Varianten, Nummer Eins ist im leider radikalislamisch unterwanderten Integrationsbetrieb seit Jahren zu vernehmen. Doch ermuntert das zielsicher zweckentfremdete Gleichnis von den Muslimen als Zinken eines Kammes (هٌذَا مَثَلُ أَسْنٌانِ الْمُشْطِ) den Nichtmuslim zum schuldzerknirschten Einknicken, während es im islamische Verständnis bedeutet: Die Muslime – und nur sie, und jeder Mensch ist als Muslim geboren – seien, vgl. bei ENFAL, gleich und nur hinsichtlich ihres Glaubens (i. e. Glaubensgehorsams!) verschieden: „Leute sind wie die Zinken eines Kammes“. All people are as equal as the teeth of a comb]. „Man muss da differenzieren“, sagt sie. An ihrer Schule habe es beispielsweise ein oder zwei Kinder gegeben, die plötzlich nur noch „halal“ essen wollten, also grob gesagt reine Lebensmittel aus islamischer Sicht. „Das geht zu weit“, sagt Plechinger ganz entschieden [Wer so redet, hat von halal-Nahrung nichts verstanden bzw. das Thema islamisch erlaubte Kost ist ihm gleichgültig oder macht Kulissenbau, Taqiyya, denn keine Schule kann den zum Mitagessen verpflichteten Kindern muslimischer Eltern völlig bewusst nichts anderes als haram-Nahrung vorsetzen]. Andererseits gebe es in der Schulkantine kein Schweinefleisch [möglicherweise ist in Senden das halal-Zertifikat noch nicht authentisch genug … dann keine Sorge, das kommt].

Schulleiterin aus Senden als Expertin | Augsburger Allgemeine 18.02.2017

http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Schulleiterin-aus-Senden-als-Expertin-id40578041.html

( هٌذَا مَثَلُ أَسْنٌانِ الْمُشْطِ ) „Alle Menschen sind gleich, gleich wie die Zinken eines Kammes“, der deutsche Kirchentagsbesucher oder sonstige Multikulturelle freut sich über allgemeine islamische Menschenrechte, die antirassistische Scharia, die Gleichheit von Mann und Frau.

„All people are equal, as equal as the teeth of a comb. There is no claim of merit of an Arab over a non-Arab, or of white over a black person, or of a male over a female. Only God-fearing people merit a preference with God.“

[Liebe Männer und vor allem Frauen, zum Islam bitte stets auch das Kleingedruckte lesen.] So Islam confers on women all the political and social rights, which man enjoys. She is entitled to all the privileges bestowed upon man. Beside worldly matters, women are also equal to men in the spiritual sense. As it says that they are from the same origin as are men, and due to this fact they should not be dealt with harshly and roughly, rather men should deal with them in a very mild and soft manner.

RIGHTS OF WOMEN UNDER ISLAM | by Mrs. Dr. Muhammad Amjad Tariq

http://www.angelfire.com/mo/MWSA/rights.html

Aber überlassen wir nun dem Muslimbruder Sayyid Qutb das Wort: „Alle Menschen sind gleich, so wie die Zinken eines Kammes“, sagt der noble Prophet des Islams. […] Die gleiche Neigung zur Gleichberechtigung im Islam kann darin gesehen werden, dass die Abbitte für das unabsichtliche Töten immer die Freilassung eines Sklaven ist. Dies deutet darauf hin, dass die Befreiung eines Sklaven als Gabe des Lebens [Nein, auf den ersten Blick sehen wir wenig Gleichberechtigung und viel religiöse Verankerung der Sklaverei …]

Für eine definitive Befreiung der Sklaven im Namen des Islam | Von Milena Rampoldi | 2014

The same tendency to equality is shown by the fact that Islam fixes the atonement for an accidental killing as the liberation of a slave; this indicates that it regards freeing a slave as a means of giving life to a soul. (Sayyid Qutb – Social Justice in Islam)

https://books.google.de/books?id=cLVXDQAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

Im Einsatz für Allahs Menschenrechte: Milena Rampoldi

https://www.pressenza.com/de/author/milena-rampoldi/

http://www.islamiq.de/author/dr-milena-rampoldt/

Evelyn Hecht-Galinski interviews Milena Rampoldi about her book about Ellen Rohlfs

„In this video the most important statements by Milena Rampoldi about her book about Ellen Rohlfs and her poems for the peace in Palestine.“ (Promosaik Redaktion)

https://www.youtube.com/watch?v=NwLyDxupmv8

Tochterdämmerung

(Henryk M. Broder obsiegt vollumfänglich im Rechtsstreit gegen Evelyn Hecht-Galinski)

http://www.achgut.com/artikel/tochterdaemmerung/

Erde und Himmel in einem einzigen System. So wacht endlich auf!

Zur Abhandlung »Al-ʿadāla al-iǧtimāʿīya fi l-islām« (1949) des Sayyid Quṭb wird die auszugsweise Übertragung der englischen Fassung »Social Justice in Islam« (1953) ins Deutsche herangezogen. Deutsche Fassung und Kommentare von Jacques Auvergne.

https://jacquesauvergne.wordpress.com/2010/08/20/188/

Alles und jedermann ist Kammzinke

Nichtkammzinke pardon ledigliches Kriterium der Unterscheidung verschiedener Menschen sei dessen Thawab (ṯawāb, türk. sevap. The merit or reward) bedingt durch dessen Taqwa (taqwā, türk. taqva. To fear Allah and to guard against evil), seien unterscheidbarer Jenseitsverdienst des Einzelnen durch individuell verschiedenes Quantum an Gottesfurcht. Thawab wie Taqwa allerdings sind im Din (Islam) öffentlich unter Beweis zu stellen, denn: Glauben heißt Gehorchen! Bedarfsweise wird daher die imaginäre Kammzinke sehr islamisch einen Teil kürzer gemacht oder der Mensch einen Kopf. Saudi Arabia carried out 153 executions in 2016, in Saudi-Arabien sind nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP im Jahr 2016 insgesamt 153 Menschen hingerichtet worden.

https://www.quora.com/Is-it-a-requirement-that-the-Supreme-Leader-of-Iran-be-a-Shia-of-Arab-descent

„And if we fall into the trap of painting all Muslims as a broad brush, and imply that we are at war with the entire religion, then we are doing the terrorists‘ work for them. Wenn wir alle Muslime über einen Kamm scheren, gehen wir denen auf den Leim, die einen Krieg zwischen dem Islam und dem Westen oder den USA wollen, dann erledigen wir die Arbeit der Terroristen.“ (Barack Obama im Juni 2016)

http://time.com/4368733/barack-obama-donald-trump-muslim-ban-orlando-shooting/

http://www.epochtimes.de/politik/welt/obama-wird-deutlich-trump-spaltet-das-land-a1336912.html

„Es gibt gemäßigte Muslime, aber keinen gemäßigten Islam.“

(Maximilian Gerber, Wirtschaftsingenieur)

http://www.huffingtonpost.de/maximilian-gerber/islam-nicht-friedlich_b_8344340.html

(Zuerst bei: Feuerbringer-Magazin | Zurück zur Vernunft)

https://feuerbringer.wordpress.com/kooperationen/aufgeklaerte-islamkritik/warum-ist-der-islam-nicht-friedlich/

Bei: ENFAL: „Leute sind wie die Zinken eines Kammes

[Nicht die Menschen an sich, nur die Leute der muslimischen Weltgemeinschaft, der Umma gleichen Kammzinken. Und hinsichtlich ihres Glaubensgehorsams, hinsichtlich der erfüllten oder nicht erfüllten Schariapflichten unterscheiden sich die anfänglich kammzinkengleichen Muslime dann doch, und zwar erheblich, nämlich bis zum ewigen Verbleib in Dschanna, jenseitigem Garten, oder Dschahannam, jenseitigem Feuer.]

http://www.enfal.de/grund54.htm

Yet another meaning the Prophet mentioned, where he particularly talks to Arabs, warning them from the silliness of ever thinking that because the Quran was revealed in Arabic, they as Arabs would have any advantage in the sight of God: “All people are as equal as the teeth of a comb, there is no virtue (nothing better or superior) to an Arab over a non-Arab nor white over colored except by the fear and mindfulness of God”.

http://muslim-mind.com/tag/hadith/

Alle Mitglieder der Umma sind vor Gott gleich, sie gelten als Geschwister […] Mohammed verglich die Mitglieder der Umma mit den „Zinken eines Kammes“, alle seien gleich.

Umma und Kirche | Von Mouhanad Khorchide und Klaus von Stosch

https://kw.uni-paderborn.de/fileadmin/fakultaet/Institute/kath-theologie/Systematische_Theologie/Prof._Dr._Klaus_von_Stosch/Publikationen/3._Artikel_Articles/41_stosch_umma_und_kirche.pdf

330 Kinder besuchen die Mittelschule in Senden. 75 Prozent haben einen Migrationshintergrund, 60 Prozent der Schüler sind Muslime. Ist das etwa ein Problem? Nein, sagt Schulleiterin Birgit Plechinger. „Der Islam bereitet in unserem Schulalltag so wenig Probleme, dass ich mir wünschte, er wäre unser einziges Problem.“ [Wer so redet, weiß vielleicht noch nichts vom Islam. Die andere Möglichkeit: In der endlich durchgesetzten Hakimiyyat Allah ist, wenn Iblis mit Gottes Billigung (vgl. Koran Sure 15:34 bis 15:38 und Sure 26:95) nicht selbst dort noch verführen dürfte, der Islam in der Tat das einzige Problem der Menschen] Man müsse nur richtig damit umgehen. [„Der Islam ist die Lösung“, Hasan al-Banna. Al-islam huwa al-hall.]

„Die muslimischen Schüler sind genauso lieb und genauso frech“

Die Schulleiterin findet es jedoch schlimm, dass gerade weltweit „eine Dämonisierung des Islams“ stattfinde, ohne zu unterscheiden, wofür muslimische Menschen eigentlich stehen. [Nicht so hastig zu den Muslimen übergehen bitte, sondern vorab klären: Wofür steht er denn, der Islam, jedenfalls der Literalismus von Sure und Hadith? Dann erkennen und warnen: Ein anderer Islam ist noch nicht organisierbar und der Wortwörtlichkeit von Koran und Sunna folgende Muslime kämpfen für immer mehr Schariagesetze.] Bei der Beurteilung [der schariakonformen Beurteilung?] werde oft nicht mehr nach dem Einzelfall entschieden. [Vom Streben nach Rechtssicherheit und Nachvollziehbarkeit hin zu Mystik und Allahs Einzelfall?] […]

Die Basis für das Zusammenleben sind die Menschenrechte [Welche Menschenrechte meint die Schulleiterin, Paris 1948 oder Kairo 1990? Oder eine dialogisch vereinbarte Mixtur aus UDHR deutsch AEMR und CDHRI?] und unsere Gesetze“, sagt Plechinger. […]

Vor Kurzem passierte etwas […] in der Mensa der Mittelschule. Drei Schüler stifteten Unruhe, indem sie bei anderen auf den Teller zeigten und sagten: „Das Fleisch ist nicht halal, du kommst in die Hölle, wenn du das isst.“ [Abhängig von Fleischsorte und Schlachtungsweise ist das aus islamischer Sicht genau so.] Manche der Angesprochenen seien verunsichert oder verängstigt gewesen. Schulleiterin Birgit Plechinger hat rigoros auf dieses Verhalten [das Drohen oder das Verängstigtsein?] reagiert. „Das geht einfach zu weit“, sagt sie im Gespräch [Was genau geht zu weit, hätten die Sittenwächter ihre Mitschüler einfach etwas freundlicher ermahnen sollen? Ist der Dschahannam, die Hölle im Islam, den bewussten Verweigerern der rechten Seinsweise denn nicht im Koran angekündigt?]. Es habe sich um junge Schüler [Grünschnäbel, vom Islam noch keine Ahnung, soll das suggeriert werden?] gehandelt, mit denen die Schulleiterin auch gesprochen habe [Und was ist dabei besprochen worden?]. Zudem wurde der Vorfall per Durchsage im Schülerradio aufgegriffen. „Ältere muslimische Schüler [Islamprinzip Großer Bruder, Aufpasser, Wali?] haben im Schulradio klar gesagt, dass es Privatsache ist, was man isst“, sagt Plechinger. Die Vorbildfunktion sei hier wichtig gewesen. [Und übermorgen besinnen sich diese älteren muslimischen Schüler und verkünden, ganz wichtige Vorbildfunktion, per Schulradio: „Das Fleisch ist nicht halal, du kommst in die Hölle, wenn du das isst.“]

Muslime in der Mehrheit: Wie eine Schule damit umgeht | Von Carolin Oefner | Augsburger Allgemeine 23.02.2017

http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Muslime-in-der-Mehrheit-Wie-eine-Schule-damit-umgeht-id40636776.html

[32] Landesbildungsserver Baden-Württemberg | Ethik-Religionen und Weltanschauungen: Islam

Die Stellung der Frau im Islam [Hier fehlt das Bekenntnis zur bundesrepublikanischen Unverhandelbarkeit allgemeiner Menschenrechte (AEMR) als Basis des Grundgesetzes – der Islam verstößt gegen die AEMR und dabei insbesondere gegen die Gleichberechtigung von Mann und Frau, das ist zu schreiben, und kann und darf deshalb nicht legalisiert werden, auch das ist zu schreiben. Es ist zu befürchten, dass die Lehrer nichts sagen und die Schüler nach Hause gehen mit der Erkenntnis: „Im Islam wird die Verschiedenheit der Geschlechter betont. Die Muslime glauben, Gott habe für Mann und Frau gemäß ihrer Natur jeweils unterschiedliche Rechte und Pflichten vorgesehen, die ihrer jeweiligen Natur gerecht werden.“]

http://www.schule-bw.de/unterricht/faecher/ethik/materialien/ue_islam/Frauen_im_Islam.pdf

https://www.yumpu.com/de/document/view/21317254/10-die-stellung-der-frau-im-islam-landesbildungsserver-baden-

[33] Journalisten-Handbuch zum Thema Islam (Vorwort | MEDIENDIENST INTEGRATION (2017)

https://mediendienst-integration.de/fileadmin/Handbuch_Islam.pdf

[34] Das Islambild von ARD und ZDF. Themenstrukturen einer Negativagenda | Von Kai Hafez, Carola Richter | Fachjournalist Heft 3 / 2008

http://www.fachjournalist.de/PDF-Dateien/2012/05/FJ_3_2008-Das-Islambild-von-ARD-und-ZDF.pdf

[35] Das Islambild von ARD und ZDF | Von Kai Hafez, Carola Richter | bpb Bundeszentrale für politische Bildung 21.06.2007

http://www.bpb.de/apuz/30402/das-islambild-von-ard-und-zdf?p=all

[36] Bioethik und die Scharia | Von Danja Bergmann | bpb Bundeszentrale für politische Bildung 21.06.2007

http://www.bpb.de/apuz/30400/bioethik-und-die-scharia?p=all

[37] What did prophet Muhammed think of gay people?

By: Said Bourrich, Muslim who supports equal rights for the LGBT community.

https://www.quora.com/What-did-prophet-Muhammed-think-of-gay-people

Wie die US-amerikanische schiitische Bewegung Camp 313 informiert, residiert der Scheich in der heiligen Stadt Ghom (Qum) im Iran:

„Shaykh Hamza currently resides in the holy city of Qum, Islamic Republic of Iran where he has spent the past 16 years pursuing Islamic studies, specializing in Islamic law, the principles of Islamic jurisprudence and Islamic philosophy.“

_ttp://camp313.com/teams/sheikh-hamza-sodagar/

Islamic hate preacher who called for gay men to be beheaded is teaching children as young as six at a school in London

[…] Shaykh Hamza Sodagar is in London this week to deliver a series of lectures at the Islamic Republic of Iran School, which is run by the Iranian government.

[…] Human rights campaigner Peter Tatchell has called on the Home Secretary to revoke the preacher’s visa. He said: ‚In a free society, Hamza Sodagar has a right to believe that homosexuality is sinful but not to preach about ways to kill lesbians and gay men. […] ‚The cleric should be ordered out of the country.‘

(By Dave Burke | MAIL online 06.10.2016)

http://www.dailymail.co.uk/news/article-3825696/Islamic-hate-preacher-called-gay-men-beheaded-teaching-children-young-six-school-London.html

[38] Islam Question and Answer

General Supervisor: Shaykh Muhammad Saalih al-Munajjid

38622: The punishment for homosexuality

[…] Shaykh al-Islam Ibn Taimiyya (…) said: With regard to homosexuality, some of the scholars said that the hadd punishment for it is the same as the hadd punishment for zina, and it was said that it is less than that. But the correct view on which the Sahaba were unanimously agreed is that both are to be killed, the active and the passive partners, whether they are married or not. The authors of al-Sunan narrated from Ibn ‘Abbas (…) that the Prophet (…) said: “Whoever you find doing the action of the people of Lut, execute the one who does it and the one to whom it is done.” And Abu Dawud narrated from Ibn ‘Abbas concerning the unmarried person who commits a homosexual act that he said: He is to be stoned. And something similar was narrated from ‘Ali ibn Abi Talib (…). The Sahabah did not differ concerning the ruling that the homosexual is to be executed, but they differed concerning the methods. It was narrated from Abu Bakr al-Siddiq (…) that he is to be burned, and from others that he is to be executed.

It was narrated from some of them that a wall is to be knocked down on top of him until he dies beneath it.

And it is said that both should be detained in the foulest of places until they die.

It was narrated from some of them that he should be taken up to the highest place in the town and thrown down from it, to be followed with stones, as Allah did to the people of Lot. This was narrated from Ibn ‘Abbas. According to the other report, he is to be stoned. This was the view of the majority of the salaf. They said: because Allah stoned the people of Loot, and stoning is prescribed for the zani by analogy with the stoning of the homosexual. Both are to be stoned, whether they are free or slaves, or one of them is the slave of the other, if they have reached the age of puberty. If one of them has not reached the age of puberty, he is to be punished but not stoned, and none is to be stoned except one who has reached puberty. End quote from al-Siyasa al-Shar’iyya, p. 138. […]

https://islamqa.info/en/38622

al-Tirmidhi, Sunan 1:152 – [Muhammad said] „Whoever is found conducting himself in the manner of the people of Lot, kill the doer and the receiver.“

http://www.thereligionofpeace.com/pages/quran/homosexuality.aspx

Sheikh Shady Alsuleiman (born 1978 in Sydney, Australia)

In 2013, Alsuleiman spoke of the „evil actions“ of homosexuality […] He has also called for women to be ‘hung by their breasts in hell’ and that adulterers should be stoned to death and pre-marital sex by women should be severely punished.

https://en.wikipedia.org/wiki/Shady_Alsuleiman

The Australian-born Sheikh Shady has reportedly previously said AIDS “is a divine punishment” for homosexuals and adulterers should be stoned to death.

[Auf Nachfrage allerdings fühlte sich der Scheich missverstanden.]

http://www.news.com.au/national/federal-election/prime-minister-responds-to-sheik-shady-alsuleimans-controversial-invitation-to-kirribilli-house-dinner/news-story/60fc2a50e41506afd5c0f7bad8d38c76

• Jemen – Nach dem Strafrecht aus dem Jahr 1994 können verheiratete Männer gesteinigt werden wegen Homosexualität. Unverheiratete Männer werden ausgepeitscht oder müssen für ein Jahr ins Gefängnis. Frauen müssen [bis zu] sieben Jahre lang ins Gefängnis. Yemen: According to the 1994 penal code, married men can be sentenced to death by stoning for homosexual intercourse. Unmarried men face whipping or one year in prison. Women face up to seven years in prison.

• Iran – Nach Schariarecht Todesstrafe und Männer können z.B für Küssen ausgepeitscht werden, ebenso wie Frauen. Iran: In accordance with sharia law, homosexual intercourse between men can be punished by death, and men can be flogged for lesser acts such as kissing. Women may be flogged.

• Irak – Strafrecht verbietet Homosexualität nicht ausdrücklich, aber die Menschen werden von Milizen getötet oder von Richtern unter Bezug auf Schariarecht verurteilt. Iraq: The penal code does not expressly prohibit homosexual acts, but people have been killed by militias and sentenced to death by judges citing sharia law.

• Mauretanien – Homosexuelle Männer können gesteinigt werden, nach einem Gesetz von 1984, Frauen kommen ins Gefängnis. Mauritania: Muslim men engaging in homosexual sex can be stoned to death, according to a 1984 law, though none have been executed so far. Women face prison.

• Nigeria – Homosexualität ist ein Haftgrund, aber in einigen Gegenden gibt es Schariarecht, dort wird die Todesstrafe umgesetzt. Homosexuelle dürfen auch keine Treffen abhalten oder Vereine gründen. Nigeria: Federal law classifies homosexual behavior as a felony punishable by imprisonment, but several states have adopted sharia law and imposed a death penalty for men. A law signed in early January makes it illegal for gay people countrywide to hold a meeting or form clubs.

• Katar – Schariarecht, Todesstrafe für außerehelichen Sex, egal welcher sexuellen Orientierung. Qatar: Sharia law in Qatar applies only to Muslims, who can be put to death for extramarital sex, regardless of sexual orientation.

• Saudi Arabien – Homosexuelle werden nach Schariarecht gesteinigt. Jeder Sex außerhalb der Ehe ist illegal. Saudi Arabia: Under the country’s interpretation of sharia law, a married man engaging in sodomy or any non-Muslim who commits sodomy with a Muslim can be stoned to death. All sex outside of marriage is illegal.

• Afghanistan: The Afghan Penal Code does not refer to homosexual acts, but Article 130 of the Constitution allows recourse to be made to sharia law, which prohibits same-sex sexual activity in general. Afghanistan’s sharia law criminalizes same-sex sexual acts with a maximum of the death penalty. No known cases of death sentences have been meted out since the end of Taliban rule in 2001.

• Somalia – Strafrecht fordert Gefängnis, aber in einigen Gegenden gibt es Schariarecht, dort gilt die Todesstrafe. Somalia: The penal code stipulates prison, but in some southern regions, Islamic courts have imposed sharia law and the death penalty.

• Sudan – Nach dreimaligem Verstoß Todesstrafe, beim ersten und zweiten Mal auspeitschen und Gefängnis. Im Süden des Landes wurden etwas gelockerte Gesetze erlassen. Sudan: Three-time offenders under the sodomy law can be put to death; first and second convictions result in flogging and imprisonment. Southern parts of the country have adopted more lenient laws.

• Vereinigte Arabische Emirate – Uneinigkeit ob das Gesetz Todesstrafe vorschreibt für einvernehmlichen homosexuellen Sex oder nur bei Vergewaltigung. Nach AI keine Todesstrafen, aber alle sexuellen Akte außerhalb der Ehe sind verboten. United Arab Emirates: Lawyers in the country and other experts disagree on whether federal law prescribes the death penalty for consensual homosexual sex or only for rape. In a recent Amnesty International report, the organization said it was not aware of any death sentences for homosexual acts. All sexual acts outside of marriage are banned.

Here are the 10 countries where homosexuality may be punishable by death | By Max Bearak and Darla Cameron | The Washington Post 16.06.2016 (Übersetzung ins Deutsche als: In 10 Ländern gibt es die Todesstrafe für Homosexualität | Quelle, gelöscht: Journal-Express (Knoxville, Iowa, USA))

https://www.washingtonpost.com/news/worldviews/wp/2016/06/13/here-are-the-10-countries-where-homosexuality-may-be-punished-by-death-2/?utm_term=.226e0d3ab2c9

http://www.standard.net/National/2016/06/13/Here-are-the-10-countries-where-homosexuality-may-be-punished-by-death

http://www.stuff.co.nz/world/americas/florida-nightclub-shooting/81032291/Here-are-the-10-countries-where-homosexuality-may-be-punished-by-death

Gambia

Die Gesetzesnovellierung Criminal Code (Amendment) Act 2014 […] führte die Straftat der „schweren Homosexualität“ ein, die mit bis zu lebenslanger Haft geahndet werden kann.

https://www.amnesty.de/urgent-action/ua-226-2014-1/erste-festnahmen-nach-homophobem-gesetz

On 9 October 2014, Gambia’s President Yahya Jammeh signed his assent to the Criminal Code (Amendment) Act, 2014, passed by the Gambian Parliament on 25 August 2014. The Act further criminalises the lesbian, gay, bisexual and transgender (LGBT) community in Gambia.

http://www.humandignitytrust.org/uploaded/Library/Other_Material/Gambia_-_Criminal_Code_Act_2014_briefing_note.pdf

[39] Islamverharmloserin Özoğuz lobt das Handbuch für Journalisten zum Thema Islam

https://mediendienst-integration.de/artikel/handbuch-fuer-journalisten-zum-thema-islam.html

Anleitung zur Unmündigkeit: Das Handbuch zum Islam – DIE ACHSE DES GUTEN

Claudio Casula / 07.11.2016

http://www.achgut.com/artikel/anleitung_zur_unmuendigkeit_das_handbuch_zum_thema_islam

[40] Zitiert nach Henryk M. Broder (Kritik der reinen Toleranz) Seiten 166-167.

WELT ONLINE veröffentlicht einen Auszug aus seinem Buch „Kritik der reinen Toleranz“.

https://www.welt.de/politik/article2400052/Henryk-M-Broders-Kritik-der-Toleranz.html

Verlag Randomhouse | Buch von Henryk M. Broder | Kritik der reinen Toleranz

https://www.randomhouse.de/Paperback/Kritik-der-reinen-Toleranz/Henryk-M.-Broder/Pantheon/e289396.rhd

YouTube | Henryk M. Broder – Die Kritik der reinen Toleranz

https://www.youtube.com/watch?v=m2Sf1-_Nej0

[41] What is Halal? Why Muslims eat Halal?

(Makkah-NewsHalal, Rabi`I 20, 1437, January 1, 2015)

Halal is an Arabic word meaning permissible. Halal is any object or action which is permissible to use or engage in according to Islamic law, (the Sharia). The term covers and designates not only food and drink as permissible according to Islamic law but also matter of daily life. [Dinge des täglichen Leben, vgl. Titel der Sendung: Islam im Alltag.]

According to Islamic law, all allowable things, objects, foods & drug or acts called Halal. In contrast, every not allowable things, objects, foods & drug or acts called Haram which means not permissible.

http://www.newshalal.com/article/208/culture

[42] Koordinationsrat der Muslime in Deutschland. KRM. Geschäftsordnung in der Fassung vom 28. März 2007.

http://islam.de/files/misc/krm_go.pdf

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