365. Der Islam möchte Kritiker zum Verstummen bringen

كسر حاجز الصمت

kasara ḥāǧiz aṣ-ṣamt

briser la loi du silence

breaking the wall of silence

Das Schweigen brechen

Raif Badawi, ein saudischer Blogger und Islamkritiker, wurde zur Todesstrafe verurteilt, nachdem er zu 600 Peitschenhieben verurteilt worden war.[1]

Man muss mehrere Sprachen können, wenn einem solche Nachrichten nicht entgehen sollen, denn die deutschsprachigen Medien haben darüber nichts berichtet.

Leider ist Badawi nicht der erste und der einzige Blogger, welcher wegen seinen kritischen Veröffentlichungen über den Islam zu hohen Strafen und sogar zum Tode verurteilt worden ist.

Wir haben im November letzten Jahres die traurige Nachricht über die Ermordung von Sattar Beheshti, einem Blogger aus dem Iran im Gefängnis des islamischen Regimes erfahren.[2]

Es gibt leider noch weitere Beispiele. Im Januar 2013 wurde in Bangladesch der Blogger Asif Mohiuddin, ein 29 jähriger Freidenker, niedergestochen.[3] In Februar wurde Ahmed Rajib, ein 35 jähriger Atheist und Blogger ebenso in Bangladesch brutal ermordet.[4] Beide durch Islamisten. Die Islamisten haben ihre Brutalität zum Höhepunkt gebracht und zur Ermordung von 84 Bloggern in Bangladesch aufgerufen. Im April 2013 wurde u. a. durch den ZdE Großbritannien eine weltweite Kampagne gegen den Mordaufruf in Bangladesch gestartet.[5]

Solche Kampagnen helfen zwar die Stimmen der Atheisten, Freidenker und Ex-Muslimen zu erheben und in einigen Fällen sie zu retten, aber das ist nicht genug.

Die Medien in Deutschland berichten sehr wenig bis gar nichts über solche Fälle. Die Menschenrechtsverletzungen und die Brutalität der islamischen Terrorgruppen in solchen Ländern werden gern stillschweigend ignoriert.

Tatsache ist, dass die Stimmen gegen Islam und Scharia immer lauter werden. Das Jahr 2012 war das Jahr des “arabischen Frühling” und Diktatoren in islamisch geprägten Ländern wurden gestürzt. Unabhängig von dem, was jetzt in Ländern wie Ägypten und Tunesien geschieht, wollen die Mehrheit der Menschen keine barbarischen und menschenrechtsfeindlichen islamischen Gesetze und Regeln und schon gar nicht islamische Herrscher in ihren Ländern haben.

Tatsache ist auch, dass wir im Jahr 2013 mit Freude die Verbreitung der Ex-Muslime weltweit erlebt haben, insbesondere in islamisch geprägten Ländern. In Marokko wurde offiziell der Zentralrat der Ex-Muslime gegründet.

Viele Ex-Muslime haben sich in der Öffentlichkeit zu erkennen gegeben und wollen aktiv agieren.

Dieser Trend ist ansteigend und genau das wurde zu einem großen Problem in “islamischen” Ländern und bereitet den Regierungen in westlichen Ländern Kopfschmerzen, welche versuchen dies ignorant zu verdrängen.

Das ist die Pflicht aller Atheisten, Menschenrechtler und Ex-Muslime das Jahr 2014 zu dem Jahr der Ex-Muslime zu machen, deren Stimme lauter denn je zu erheben, die Islamisten und deren Drohungen zurückzuweisen und die westlichen Medien und Regierungen wachzurütteln.

Zentralrat der Ex-Muslime

05.01.2014

Zentralrat der Ex-Muslime

Postfach 801152

51011 Köln

exmuslime@gmail.com

http://www.ex-muslime.de

Facebook: Zentralrat der Ex-Muslime Deutschland

https://www.facebook.com/pages/Zentralrat-der-Ex-Muslime-Deutschland/486839381365629

Q u e l l e n

[1] Saudi-Arabien: Blogger Raif Badawi wegen „Beleidigung des Islam“ zum Tode verurteilt

http://german.ruvr.ru/news/2013_12_26/Saudischer-Blogger-wegen-Besprechung-von-Islam-zu-Todesstrafe-verurteilt-4335/

Raif Badawi (*1982) … gründete 2008 das Online-Forum Freie Saudische Liberale, eine Website über Politik und Religion in Saudi-Arabien. Die Behörden reagierten mit Repressalien, wie einem Reiseverbot und Einfrieren der Konten. Am 17. Juni 2012 wurde er verhaftet und es wurde ein Verfahren wegen Apostasie eingeleitet. Ein islamisches Rechtsgutachten stellte im März 2013 fest, dass er ein Ungläubiger sei. Unter anderem wurde ihm vorgeworfen, er habe Muslime, Christen, Juden und Atheisten als gleichwertig bezeichnet. Am 28. Juli 2013 wurde bekannt, dass er zu sieben Jahre Haft und viermal 150 Peitschenhieben verurteilt worden war.

http://de.wikipedia.org/wiki/Raif_Badawi

On 17 June 2012, he was arrested on a charge of insulting Islam through electronic channels

http://en.wikipedia.org/wiki/Raif_Badawi

In July, a Jeddah criminal court found Badawi, who has been in prison since June 2012, guilty of insulting Islam through his Free Saudi Liberals website and in television comments.

Badawi was sentenced to seven years in prison and 600 lashes. …

Badawi’s legal troubles started shortly after he started the Free Saudi Liberals website in 2008. He was detained for one day and questioned about the site. Some clerics even branded him an unbeliever and apostate.

Human rights groups accuse Saudi authorities of targeting activists through the courts and travel bans. Amnesty International has said Badawi’s “is clear case of intimidation against him and others who seek to engage in open debates about the issues that Saudi Arabians face in their daily lives.”

CNN could not reach Saudi Arabian government officials for comment. …

von: Salma Abdelaziz

aus: Wife: Saudi blogger recommended for apostasy trial

auf: CNN 26.12.2013

http://edition.cnn.com/2013/12/25/world/meast/saudi-blogger-death-sentence/index.html

In einer Fatwa verurteilte ein Islamischer Rechtsgelehrter, Sheikh Abdul Rahman bin Nassir Al Barrak, den Blogger als “Ungläubigen” (Islamapostaten, Ex-Muslim).

En mars 2013, quatre mois avant sa condamnation, un fondamentaliste religieux, le cheik Abdulrahman al-Barrak, avait lancé une fatwa contre lui, le considérant comme un “non-croyant”.

http://www.france24.com/fr/20131227-arabie-saoudite-badawi-blogueur-peine-mort-islam/

Der Raif Badawi zu einem Apostaten erklärende Scheich Abdurrahman bin Nasir al-Barrak hatte im März 2008 zwei Journalisten der Zeitung Al-Riyadh, Abdullah ibn Bidschad al-Utaibi und Yusuf Abu l-Chail, für ihre sie “ketzerischen Artikel” mit der Todesstrafe bedroht, wenn sie nicht bereuen würden.

two writers should be tried for apostasy for their “heretical articles” and put to death if they do not repent

http://in.reuters.com/article/2008/03/15/idINIndia-32509120080315

2010 drohte Scheich Abdurrahman al-Barrak jedem, der sich für eine Aufhebung der islamischen Geschlechtertrennung etwa am Arbeitsplatz oder in Schule und Universität einsetzt, mit dem Tode, da dies der Scharia widerspreche.

“Wer Geschlechtermischung erlaubt, erlaubt eine verbotene Sache und wer das macht ist ein Ungläubiger … entweder lässt er von seinem Tun ab oder er muss getötet werden”

“Wer seiner Tochter, Schwester oder Ehefrau erlaubt, gemeinsam mit Männern zu arbeiten oder zu studieren, vernachlässigt seine Ehre und begeht eine Art von Zuhälterei.”

A prominent Saudi cleric has issued an edict calling for opponents of the kingdom’s strict segregation of men and women to be put to death if they refuse to abandon their ideas.

Shaikh Abdul-Rahman al-Barrak said in a fatwa the mixing of genders at the workplace or in education “as advocated by modernisers” is prohibited because it allows “sight of what is forbidden, and forbidden talk between men and women”. …

“Whoever allows this mixing … allows forbidden things, and whoever allows them is an infidel and this means defection from Islam … Either he retracts or he must be killed … because he disavows and does not observe the Sharia,” Barrak said.

“Anyone who accepts that his daughter, sister or wife works with men or attend mixed-gender schooling cares little about his honour and this is a type of pimping,” Barrak said.

http://in.reuters.com/article/2010/02/23/idINIndia-46408620100223?pageNumber=1&virtualBrandChannel=0&sp=true

Im Februar 2012 ohne Gerichtsverfahren von Malaysia nach Saudi-Arabien ausgeliefert wurde der 23-jährige Poet und Publizist Hamza Kashgari Dem jungen Dichter drohte dort die Todesstrafe, nachdem er auf Twitter eine imaginäre Begegnung mit dem Propheten Mohammed geschildert hatte, partnerschaftlich-kritisch und auf Augenhöhe: “ich werde mich an deinem Geburtstag nicht vor dir verbeugen, … ich werde nicht für dich beten”.

Seine drei nachdenklichen Tweets hatten ausgereicht, dass ein hochrangiges Komitee islamischer Kleriker ihn zum “Ungläubigen” erklärte und forderte, dass er vor Gericht gestellt werde. Mehr als 13.000 Menschen schlossen sich einer Facebook-Seite an, die seine Hinrichtung fordert.

On your birthday, I shall not bow to you. … I shall speak to you as a friend, no more. … I will say that I have loved aspects of you, hated others, and could not understand many more. … I have loved the rebel in you, … I do not like the halos of divinity around you. I shall not pray for you.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/saudi-arabischer-blogger-drei-twitter-nachrichten-schon-droht-die-todesstrafe-a-814479.html

“Die Frauen von Saudi-Arabien werden nicht in die Hölle kommen”, so holt Kashgari aus, um treffsicher auf die Entrechtung und Entwürdigung der Frau im islamisch beherrschten Land anzuspielen: “es ist unmöglich, dort zweimal hinzugehen.”

According to Saudi reports, King Abdullah was among those requesting the prosecution of Hamza Kashgari, a 23-year-old columnist for a newspaper in Jeddah. Mr. Kashgari, a supporter of the cause of liberal change that triggered the Arab Spring, sent out tweets on Muhammad’s birthday addressing him as an equal and saying, “I love many things about you and hate others.” For good measure, he objected to the status of Saudi women, saying they won’t go to hell “because it’s impossible to go there twice.”

The Washington Post 13.02.2012

http://www.washingtonpost.com/opinions/a-kings-hypocrisy/2012/02/13/gIQA71wxBR_story.html

[2] Iran: Blogger Sattar Beheshti ist auf ungeklärte Weise während einer mehrtägigen Haft im Evin-Gefängnis ums Leben gekommen

http://www.heise.de/tp/artikel/37/37974/1.html

Reporters Without Borders is deeply shocked to learn of the death two days ago of the netizen Sattar Beheshti, six days after he was arrested and taken into custody in Tehran. His family learned of the tragic news in a message to his mother asking her to collect the body the next day. Beheshti was believed to have died under torture while he was being interrogated. …

Beheshti, a 35-year-old worker and political activist, was arrested at his home on 30 October by the FTA, Iran’s cyber police, for “actions against national security on social networks and Facebook”, before being taken to an unknown location. Security officers seized his computer. Beheshti was known to the police and had already been arrested during the student riots in 2002.

According to information received by Reporters Without Borders, the family came under pressure to bury the body quickly and was ordered under threat not to inform the media.

The 54-year-old Canadian-Iranian journalist Zahra Kazemi also died under torture while in detention in Iran, on 10 July 2003. She had been arrested on June 23 June while she was photographing the families of inmates outside Evin prison.

The blogger Omidreza Mirsayafi, arrested on 7 February 2009, died on 18 March 2009 in disturbing circumstances.

Hoda Saber, the 52-year-old former editor of Iran-e-Farda imprisoned in August 2010, died of a heart attack the following year. According fellow prisoners in block 350 at Evin prison, “the prison authorities did not do what was necessary to transfer him to hospital in time, and he was mistreated by the staff of the Evin prison infirmary”.

The journalist had begun a hunger strike on 2 June 2011 in protest against the tragic death of fellow journalist Haleh Sahabi after she was physically attacked by an intelligence ministry official at the funeral of her father, opposition politician Ezatollah Sahabi.

http://en.rsf.org/iran-jailed-netizen-sattar-beheshti-08-11-2012,43659.html

[3] Über Asif Mohiuddin aus Bangladesch schreibt die bekannte Menschenrechtlerin und insbesondere Frauenrechtlerin, Ärztin, Schriftstellerin und Islamkritikerin Taslima Nasreen

http://freethoughtblogs.com/taslima/tag/asif-mohiuddin/

Reporter ohne Grenzen berichtet im April 2013 über den drei Monate vergangenen Mordversuch an Asif Mohiuddin. Damals war der Religionskritiker durch einen Angreifer mit einem Messer schwer verletzt worden. Nun lässt ein von Premierministerin Hasina Wajed kontrolliertes Komitee “Gott lästernde” Blogger verhaften und vor Gericht bringen.

Blogger Asif Mohiuddin arrested over “blasphemous” blog posts

Asif Mohiuddin, a militant atheist blogger who has been hounded by Bangladeshi Islamists and officials, was arrested today by the Detective Branch of the Dhaka police and is currently being interrogated about his recent posts. The police say he could be taken before a judge tomorrow.

“We call for Mohiuddin’s immediate and unconditional release,” Reporters Without Borders said. “After being the victim of knife attack in January, he is in very poor health and needs constant medical attention. The Detective Branch told us he is being ‘treated well’ but the opposite is happening – he continues to be held in deplorable conditions of hygiene and lack of access to medical treatment.

“The persecution of atheist bloggers is the result of a political desire to restrict freedom of expression and reinforce censorship in the name of combatting blasphemy. The home ministry’s announcement that seven other bloggers are to be arrested is meant to discourage news providers. This is unacceptable and contrary to all the fundamental freedoms we defend.” …

His arrest follows the creation of a committee on 13 March that is tasked with identifying “blasphemous” bloggers and bringing them to justice. The committee is under the control of the prime minister’s office.

Police investigators already questioned Mohiuddin about his blog on 23 March. Today’s arrest comes a day after three other bloggers –Subrata Adhikari Shuvo, Mashiur Rahman Biplob and Rasel Parvez – were arrested on similar grounds.

Mohiuddin was badly wounded in an apparent murder attempt in Dhaka on 14 January. Another blogger, Ahmed Rajib Haider, was found hacked to death in a Dhaka street a month later, on 15 February.

http://en.rsf.org/bangladesh-blogger-asif-mohiuddin-arrested-03-04-2013,44295.html

Die aus Bangladesch stammende und in der Vergangenheit immer wieder von Islamradikalen bedrohte Taslima Nasrin kritisiert die aktuelle politische Lage im Bangladesch unter der amtierenden Premierministerin Hasina Wajed und verteidigt den Blogger Asif Mohiuddin:

„Will die Regierung versuchen zu beweisen, dass Asif genau so schuldig ist wie die Islamisten, die versuchten, ihn zu ermorden? … Premierministerin Hasina Wajed war eine sanfte Islamistin. Jetzt versucht sie, eine radikale Islamistin zu sein. Sie hilft den Islamisten dabei, ihren Traum zu erreichen – Bangladesch in ein fundamentalistisches Land zu verwandeln. Hasina Wajed hat verhindert, dass ich mein Land betreten kann, weil ich eine Atheistin und Feministin bin. Sie wirft aufgeklärte Blogger ins Gefängnis weil jene Blogger nicht an Gott glauben. …“

Does the government try to prove that Asif is as guilty as the Islamists who tried to murder him? …

Asif wrote blogs expressing his thoughts on atheism, secularism and humanism. He did not kill anyone in the name of atheism. He asked no one to kill anyone to save atheism. He used his keyboard or pen to tell the truth. Islamists nearly killed Asif with knives. The government of Bangladesh thinks there is no difference between Asif, the freethinker and a bunch of murderers.

Prime Minister Sheikh Hasina was a soft-core Islamist. She is now trying to be a hard-core Islamist. She is helping the Islamists for their dreams–of turning Bangladesh into a fundamentalist country–come true.

Sheikh Hasina has been preventing me from entering my country because I am an atheist and a feminist. She put enlightened bloggers in prison because those bloggers do not believe in God.

‘What is the difference between Islamists and Sheikh Hasina?’ I asked.

A friend of mine said, ‘the difference between Islamists and Sheikh Hasina is that Islamists do not pretend to be secular.’

Taslima Nasrin

Gefunden auf der Seite Sceptikal Science

http://www.skeptical-science.com/religion/bangladesh-blogger-asif-mohiuddin-jail-outrage/

[4] Ahmed Rajib Haider (*1982) war ein bekannter Religionskritiker, Islamkritiker und Blogger aus Bangladesch, der unter dem Pseudonym ‘Thaba Baba’ arbeitete. Am 15. February 2013 wurde er von Aktivisten einer dschihadistischen Gruppe brutal umgebracht, die der auch in Pakistan einflussreichen radikalislamischen, an Maududi orientierten Partei Jamaat-e-Islami (JI) nahe steht.

http://en.wikipedia.org/wiki/Ahmed_Rajib_Haider

Die Dschihad-Miliz Ansarullah Bengali Team hat Verbindung zu al-Qaida und dem Dschihad-Ideologen Anwar al-Awlaki

http://archive.thedailystar.net/beta2/news/blogger-rajibs-killers-linked-to-al-qaeda-db/

Bangladesch im Februar 2013, Islamaktivisten fordern die Hinrichtung von Bloggern wegen „Gotteslästerung“, Islamists demanding the execution of bloggers they accuse of blasphemy.

http://www.news.com.au/world/four-killed-in-blasphemous-bloggers-riot/story-fndir2ev-1226583945159

[5] Das Council of Ex-Muslims of Britain und andere bestimmten den 25.04.2013 zum Internationalen Tag der Verteidigung der Blogger aus Bangladesch:

Defend Bangladeshi Bloggers, Events, Ex-Muslims in Morocco and More

by Maryam Namazie

http://freethoughtblogs.com/maryamnamazie/2013/04/15/defend-bangladeshi-bloggers-events-ex-muslims-in-morocco-and-more/

Aus der Presseerklärung der britischen Ex-Muslime, 11.04.2013

Fortgesetzt bedrohen die Islamisten von Bangladesch bekannte Gesellschafts- und Religionskritiker und haben “zur Hinrichtung von 84 atheistischen Bloggern” aufgerufen, weil sie “die Religion beleidigt” hätten. Statt jetzt aber die Meinungsfreiheit zu verteidigen und die Freidenker zu beschützen, hat die Regierung von Bangladesch einige Blogger verhaftet und angekündigt, andere anzuklagen und hat Webseiten und Blogs geschlossen.

On 25 April 2013 we stand with Bangladeshi bloggers and activists!

In January, 29 year old blogger Asif Mohiuddin was stabbed. In February, 35 year old atheist blogger involved in the Shahbag protests, Ahmed Rajib, was brutally killed. Islamists continue to threaten prominent bloggers and have called for the “execution of 84 atheist bloggers for insulting religion”.

Rather than defend freedom of expression and protect freethinkers, the Bangladeshi government has arrested several bloggers, promised to pursue others, and shut down websites and blogs.

http://ex-muslim.org.uk/2013/04/on-25-april-2013-we-stand-with-bangladeshi-bloggers-and-activists/

Eine Antwort to “365. Der Islam möchte Kritiker zum Verstummen bringen”

  1. Machandelboom Says:

    “Millionen Menchen werden gezwungen zu schweigen. Sie sagen ihre Meinung nicht mehr, die sich von der Meinung der Mehrheit unterscheidet.”

    … A renowned writer, Ahmed Sharif, was attacked by the Islamists. Shamsur Rahman, a famous poet was also attacked. Islamists almost killed Humayun Azad for writing a novel that made fun of them. A cartoonist called Arifur Rahman was in jail after the government said his drawings had insulted Muslims. Asif Mohiuddin was arrested 2 years ago for his blogs that criticized Islam. Now he is stabbed by the Islamists.

    The biggest harm Bangladesh did to herself is not really by killing or imprisoning atheists or forcing atheists to go into exile, but by forcing millions of citizens to keep their mouth shut forever. They no more express their opinions that the majority finds different.

    Secularism was one of the pillars of new born Bangladesh. It was supposed to become more liberal and more secular than Pakistan. But in four decades, the rulers of the country managed to make it a truly Islamist country. …

    by: Taslima Nasreen
    18.01.2013

    http://freethoughtblogs.com/taslima/2013/01/18/bangladesh-sucks/

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    Dear Taslima,
    Please don’t give up hope. We are still fighting against Islamists. You are our spirit. One day we will win.

    http://freethoughtblogs.com/taslima/2013/01/18/bangladesh-sucks/#comment-57755

    The world is your home. … Your courage gives us courage.

    http://freethoughtblogs.com/taslima/2013/01/18/bangladesh-sucks/#comment-57769

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    Islamische Kleriker wollen der mutigen Taslima Nasrin das Leben schwer machen bzw. sie am liebsten sogar aus Indien ausweisen lassen:

    A Muslim cleric from UP, who had filed a police complaint against Bangladeshi author Taslima Nasreen for allegedly hurting religious sentiments, is now at the forefront of a campaign demanding that she be expelled from India for spreading “anti-Muslim feeling.”

    “We will start a campaign for expulsion of Taslima Nasreen. She is against our religion and has hurt our clerics,” said Hasan Raza Khan alias Noori Miyan, son of the ‘sajjadanasheen’ of Bareilly’s Aala Hazrat Dargah, Maulana Subhan Raza Khan. …

    Earlier, Noori’s uncle Tauqeer Raza Khan, the chief of Ittehad-e-Millat Council (IMC) had allegedly announced a reward of Rs 5 lakh on Taslima’s head if she remains in India. …

    The Indian EXPRESS
    Faisal Fareed, Lucknow, 30.12.2013

    http://www.indianexpress.com/news/bareilly-cleric-leads-campaign-to-expel-taslima-from-india/1213189/

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    die Übertragung ihrer Filmserie wurde auf unbekannte Zeit verschoben:

    The broadcast of a Bengali TV serial whose script was written by exiled Bangladeshi author Taslima Nasreen was postponed indefinitely on Thursday after Muslim leaders raised objections, despite both the channel and the author clarifying that the story had nothing to do with religion.

    Minority leaders from the ‘Milli Ittehad Parishad’ and Maulana Nurur Rahman Barkati, Shahi Imam of the Tipu Sultan Mosque in Kolkata, had warned the channel to abandon the telecast of the serial ‘Dusahobas‘ (translated roughly as living difficult) on the ground that it hurts religious sentiments. …

    The Indian EXPRESS 20.12.2013

    http://www.indianexpress.com/news/taslima-s-tv-serial-postponed-after-muslim-bodies-protest/1209808/

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    Finally, Banned.
    21.12.2013

    … A bunch of faith-heads, hate mongers, anti-freespeech, filthy misogynist fanatics won. The government of West Bengal in India made them win. On the 19th of December, 2013.

    http://freethoughtblogs.com/taslima/2013/12/21/finally-banned/

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