131. Das Tuch auf dem Haupt und die Hölle im Hirn

جهنم

ǧahannam,

die islamisch aktivierte Unterwelt

Je Kopftuch desto Hölle

Fāṭima ech-Cherīf (الشريف فاطمة) betont das Recht der Muslima, ihren Leib auch in Europa mit einem blickdichten Tuch völlig zu bedecken, wie es auch die Frauen der ṣaḥāba, der Gefährten Mohammeds getan hätten. Was für ein Fanatismus oder Masochismus, dürfen scharfe Islamkritiker sagen, was für eine soziale Selbstauslöschung und rituelle Verhöhnung aller das postulierte Wohlverhalten Verweigernden, müssen wir Sozialpädagogen ergänzen, denn der menschliche Brennstoff für die koranisch verbürgte Hölle sind folglich nicht nur die Nichtmuslime, sondern auch alle Muslimas mit öffentlich sichtbarem, nacktem Haar. Auch zu gestörtem Körperbild, Sinnesbehinderung, Selbstausgrenzung, andressierter Angst vor dem Satan und dem Transportieren einer politischen Werbetafel radikalen Inhalts (Werbung für das Kalifat) können wir nicht schweigen. Ob unsere Minister, ähnlich wie bei Zigaretten, sagen lassen sollten: „Der Gebrauch von Ganzkörperschleiern gefährdet Ihre und unsere Gesundheit?“

Geht aufgelegtes Kopftuch und knapp vermiedenes Höllenfeuer überhaupt nur im gelieferten Doppelpack? Frau Cherīf jedenfalls wirbt für beides, den rettenden Ganzkörperschleier und die gruselige Höhle oder wie das heißt, fürchtet den Allahgott nebst Iblisteufel und verteidigt den hiǧab einschließlich Gesichtsschleier gegen die lesenswerte Analyse des niqāb der muslimisch-säkularen Kopftuchkritikerin Ümmühan Karagözlü (Niqab, islamischer Gesichtsschleier: Der Frau das Gesicht verbieten; hier Text Nr. 060).

Eine Antwort von Jacques Auvergne

1.

Salam Alaikum an alle,

die Sahaba- Frauen, also nicht nur die Frauen des Propheten, sall Allahu aleihi wa sallem, trugen alle diesen Kleidung! Wenn man diese Art von “Bericht” schreibt, sollte man schon genau nach der Sunna gehen. Die Kleidung dient zum Schutz der Frauen vor Blicken und Erniedrigung aller Art.

2. Bismillah

Salam Alaikum wa rahmatu Allah wa baraktuh,

diese Frauen, haben sich den “Gesichtsschleier” selbst angefertigt. Hier ein Hadith: Aischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr berichtete:

“ALLAH möge sich den ersten Frauen unter den Auswanderen erbarmen, da sie – als Allah … und dass sie ihre Tücher über ihre Kleidungsausschnitte ziehen … offenbarte – Teile von ihren Unterröcken abgeschnitten, diese über den Kopf geworfen und ihre Gesichter damit bedeckt hatten.“

*** Al-Quran;Sura 24:31***

Es gibt natürlich noch weitere zuverlässige Überlieferungen und Aussagen des Propheten Allahs Segen und Friede auf ihm.

Hier mal was allgemeines:

Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Frieden auf ihm, hielt uns eine ermahnende Ansprache, von der die Herzen mit Furcht erfüllt wurden und die Augen Tränen vergossen. So sagte wir: „Oh Gesandter Allahs, dies ist wie eine Abschiedspredigt, rate und darum.“ Er sagte:

„Ich rate euch zur Gottesfurcht Allah gegenüber, dem Mächtigen und Erhabenen, und zum Hören und Gehorchen, selbst wenn ein Knechte über euch zum Befehlshaber eingesetzt ist. Wer von euch (lange) am Leben ist, der wir viel Meinungsverschiedenheiten sehen. So haltet euch an meine Sunna und an die Sunna der rechtgeleiteten, rechtschaffenen Nachfolger. Beißt mit den Zähnen darauf. Hütet euch vor neuen Dingen (in Glaubensfragen);

denn jede neue Sache ist eine Neuerung,

und jede Neuerung ein Irregehen,

und jedes Irregehen führt ins Höllenfeuer.“

* Überliefert von Abu Nagih Al-Irbad Ibn Sariya, Allahs Wohlgefallen auf ihm, bei Abu Dawwud und At-Tirmidyy*

Das sollte sich ein Jeder mal „durch den Kopf gehen lassen“, egal ob („geborener“) Muslim oder Nichtmuslim.

Und alles Lob gebührt Allah subhana wa ta ala, dem Herrn der Welten

3.

Salam Alaikum wr wb,

was ich sagen möchte: Das, was wir heute als Kopftuch kennen, entspricht nicht dem Hijab, der Bedeckung einer Muslima. Die Bedeckung geht von Kopf bis Fuß mit dem Erreichen der Pubertät …

Die Frauen, die lange Kleidung tragen und sich so bedecken, wie es wohl so manchen Menschen stört, erfüllen lediglich ihre Pflicht, an Allah swt. Dafür sollte man sie nicht verachten, betiteln oder in irgendeine Kategorie einstufen. – In Gegenteil, ihnen gebührt Respekt und Anerkennung.

Die Menschen damals haben Islam gelebt. Es wurde nicht hin und her gestritten über irgendein Thema. Sie haben Islam mit Herz, Leib und Seele gelebt und “weitergegeben”. Dafür verdienen sie unsere Anerkennung. Heute gibt es leider viele Gruppen und Sekten im Islam (wie uns Allah swt. im Quran offenbart hatte). Genau das ist diese “Neuerung” und diese Spaltung der Muslime.

Genau das gleich verfolgt auch “die weltweite Politik” – jeder weiß wohl, was gemeint ist.
Es werden Muslime gegen Muslime aufgehetzt und auch gegen ihre eigene Religion aufgehetzt – siehe Beispiel Iran: nur sehr wenige haben den Islam von Herzen kennen und lieben gelernt. Ihnen wurde von Staatsmächten etwas vorgeschrieben und eingetrichtert, um es für ihre politische Zwecke auszunutzen. Leider sehen das viele nicht.

Auf jeden Fall befinden wir uns weltweit mittlerweile im Krieg und es werden immer mehr Länder besetzt und unsicher gemacht. Das sollte jetzt langsam jeder gemerkt haben, was da “gespielt wird”… Die großen Verdiener sind die Rüstungsindustrie und danach die Pharmaindustrie, logisch …

Es ist unglaublich, von wegen Menschenrechte, Demokratie usw. Denkt mal nach. Warum sich über einen Niqab streiten. Fragt doch als allererstes mal eine GLÄUBIGE MUSLIMA, warum sie persönlich ihr Gesicht bedeckt hält – ich kenne KEINE EINZIGE, DIE DAZU VON IHREM MANN ODER DER FAMILIE GEZWUNGEN WURDE. ODER IRGENDETWAS ANDERS, WAS HÄUFIG GENANNT WURDE … UND MIR SIND DADURCH AUCH KEINERLEI NACHTEILE ENTSTANDEN. IM GEGENTEIL: ICH BIN STOLZ DARAUF, ALHAMDULILLAH.

In welcher Gesellschaft leben wir alle denn???!!!- Wie war das – ”Die Würde des Menschen ist unantastbar.”…

Aha- wo denn, wo ist das Mitspracherecht in dieser Zeit?!? Wo ist der Schutz der Frau????????????

Auch in meiner Gegend, gibt es einen “offiziellen Straßenstrich”. WIE KANN DIE POLITIK DAS ZULASSEN??? Wie können Frauen (die im Heimatland nicht haben ODER allein stehende, die nicht mehr zurechtkommen) durch diese Verharmlosungen, dazu ermutigt werden sich zu prostituieren!?? Was ist das bitteschön für eine Welt in der Mord, Prostitution, Hass, Pornografie, Spiel, Krieg, Selbstsucht zur Normalität geworden ist.

Und, denkt ihr Allah sieht das alles nicht??? ER hat eine Frist gesetzt bis zum jüngsten Tag (den gibts ja wohl nicht nur im Islam, stimmts). Und vor allem: ES GIBT NUR EINEN GOTT!!! Eschhadu an la ha illAllah wa eschhadu enna Muhammedan Rasul ALLAH.

Und bitte nicht sagen: “Die können dahin gehn, wo sie herkommen, das gehört doch hier alles nicht her …” usw. – das ist Quatsch, DENN EINE RELIGION WIRD OFFENBART, UM ORDNUNGSGEMÄSS WERTERGEGEBEN ZU WERDEN:) Eines Tages, seid ihr und dafür vielleicht dankbar, insha ALLAH.

Wir alle haben doch echt besseres zu tun und sollen uns um die eigene Rechtleitung kümmern. Oder glaubt ihr wir leben “nur so zum Spaß”, und werden nicht dafür zur Rechenschaft gezogen?!?

Der Islam ist die als letztes offenbarte Religion und die VOLLKOMMENSTE. Stellt euch vor, vor über 1400 Jahren wurden Dinge im Quran offenbart, die teilweise heute noch weiter nachgeforscht und erforscht werden, somit also auch wissenschaftlich bestätigt werden…( von wegen Islam wäre rückständig!!!)

Man kann also auch sagen, dass die Menschheit zur Offenbarungszeit auch schon viel verständiger und weiterentwickelt war. Dazu kann man gern die verschiedenen Glaubensbücher vergleichen- man erkennt sofort die EINZIGARTIGKEIT UND REINHEIT des Quran. Wobei natürlich Thora und Bibel auch von Gott sind, jedoch verfälscht wurden an vielen Stellen.

Möge Allah subhan wa ta ala uns alle rechtleiten und vergeben und uns vor dem Höllenfeuer bewahren. Amin.

Und alles Lob gebührt Allah swt, dem Herrn der Welten

Sehr geehrte Frau Fatima Cherif,

vielen Dank für Ihren engagierten Beitrag. Sicherlich ist mit ḥiǧāb (الحجاب) nicht lediglich ein kleines Tüchlein auf dem weiblichen Kopf gemeint, wobei überzeugte Kopftuchgegner jeder Religion oder Ex-Religion gegen jedes noch so kleine Tuch auf dem Kopf eingestellt sind. An-niqāb (Gesichtsschleier) ist aber schon sehr streng, selbst für das heutige, gelegentlich ‘antiamerikanisch oder antiwestlich politisierte’ islamische Verhältnis bzw. Brauchtum zwischen Marokko und Malaysia. Wenn Sie also den niqāb (نِقاب) verteidigen, dann wird man sagen können, dass Sie Ihrem Leben eine strenge moralische Selbstverpflichtung zu geben und diese äußerst gewissenhaft einzuhalten bereit sind. Weltweit gibt es dieses religiöse Tun einer Art von Askese, welche bekennend wertorientiert ist sprich das Lobenswerte und das Tadelnswerte finden und hörbar benennt, die ziemlich ‘elitär’ weit über dem Durchschnitt liegen will oder auch liegt und die von den einen als fanatisch, von den anderen als vorbildlich und von dritter Seite als übermäßig streng bezeichnet wird. Einen echten idealistischen Menschen wird es (in gewissen Grenzen, hoffentlich) nicht bekümmern, was die anderen über ihn sagen.

Soviel zum elitären religiösen Ehrgeiz der Idealisten, der das Risiko der Vereinsamung in sich trägt und die womöglich auch aus islamischer Sicht fehlerhafte Ideologie, alle, die sich dem durch Scheich Sowieso definierten Wohlverhalten nennenswert verweigern, müssten dereinst in den Flammen der Hölle braten beziehungsweise hätten keinen Zugang zur dschanna (جنّة), zur ewigen Glückseligkeit des grünenden, von Bächen durchflossenen lieblichen Paradieses.

Der niqāb oder auch nur der gesichtsfreie, körperverhüllende hidschāb / pardā (pardaa, englisch geschrieben purdah; Iran) möge, leider doktrinär, „freiwillig“ getragen werden, in Saudi-Arabien und im Iran regelt das die Verfassung sprich tragen die Frauen Uniform wie beim Militär und nicht länger zivile Kleidung. Die Bejahung sogar des Gesichtsschleiers jedoch ist eine Haltung, die, je nach Auffassung, verbissen-verspannt, gottgefällig-tugendhaft oder allzu selbstkritisch ist. Ich neige der dritten Meinung zu und wage zu sagen, dass, wer sich, gerade als Frau, in Bezug auf den islamischen Kleidungskodex hier weit über den Durchschnitt exponiert, allzu hart mit sich selbst ins Gericht geht. Das nichtstaatliche, nichtsäkulare Richten aber ist eine Arbeit, die wir Menschen getrost einer höheren Instanz überlassen können – und müssen, denn totaler fiqh (فقه) funktioniert in der kulturellen Moderne nicht beziehungsweise zerstört eben diese kulturelle Moderne. Wir freiheitlichen Demokraten haben also das für jeden Menschen geltende allgemeine Menschenrecht und das bundesdeutsche Grundrecht und Bürgerrecht vor dem islamischen Recht (Buchtitel von Said Ramadan) zu schützen.

Zudem ahne ich hinter dem geheiligten Befehl des Frauenhaarverhüllens uralte, sexualmagische, irgendwann in der Ausdeutung rein männerbündisch gewordene Mythen, wie wir sie noch bei den Aborigines, Papuas und Ostafrikanern vorfinden, geheiligte Mythen zum Frauenleib, Dogmen, die ich Skeptiker nicht für naturhaft (islam-ideologisch fiṭra, Weise des Erschaffenseins, فطرة) halte.

Ja, ich zweifle sogar die Legitimität – auch die religiöse Legitimität – des zum integralen Bestandteil der Scharia gewordenen Islam-offiziellen Deutungsrahmens der Begriffe fiṭra und nadschis (Befrachtung mit Ekel, نجس) an. Nun mag mir jeder entgegnen, ich wäre auch kein Muslim, doch in der Tat hätte derzeit selbst ein Muslim in Teheran, Kairo oder Kabul irdische Schwierigkeiten, öffentlich zum Islam ja zu sagen und zur Scharia nein. Denn da gibt es einen barbarischen Konformitätsdruck, den ich schon wieder nicht für menschenfreundlich-religiös halte sondern für patriarchalisch und herrschaftskulturell. Hier stellt sich nebenbei die Frage, ob etwas beziehungsweise was alles am orthodoxen Islam und was am Islamismus menschenfeindlich ist, aber das gehört nicht hierher.

Uns heute Lebenden steht es nicht zu, die Menschen vergangener Jahrtausende pauschal zu kritisieren, das wäre hochnäsig, verriete also mehr über den Sprechenden selbst. Die Menschen anderer Zeiten haben, Sie deuteten es bereits an, vermutlich mindestens genau so geglaubt, gelitten und gelacht wie wir, waren vermutlich ebenso idealistisch oder korrupt wie Hunderte unter uns Heutigen, waren arglos oder heimtückisch, aufrichtig oder verlogen, alles in der Psyche des Einzelnen in gemischten Anteilen oder auch einmal in relativer Reinform. Dummer als wir waren sie nicht.

Der Gesichtsschleier. Neben der Wetter-bezogenen Funktion (Sonne, extreme Lufttrockenheit, Staub, Sturm) gab es also die sexualmagische und herrschaftskulturelle, die Keuschheits-bezogene Rolle seiner Formwerdung.

In der Wüste tragen sie den Gesichtsschleier … die Männer der Tuareg.

Ḥiǧāb und niqāb der muslimischen Frau also, wissenschaftlich. Fünf Gesichtsschleier-Aspekte tun sich auf. Erstens: Es hat ihn gegeben. Zweitens: Es gibt ihn immer noch. Und drittens wirbt Frau F. Cherif für die Bedeckung des ganzen weiblichen Körpers (der Muslima), gerne auch des Gesichts. Viertens empfindet Herr J. Auvergne den Gesichtsschleier als ein Ärgernis. Last but not least, fünftens, sofern es die höchste Intelligenz oder Schöpfergottheit gibt, weiß sie um die Punkte eins bis vier und hat, hoffen wir es, mit allen Beteiligten Erbarmen. Das war jetzt etwas Wissenschaft, und die hat den Zweifel an Gott sozusagen professionell zu kultivieren.

Wissenschaft sagt nicht: Dieser und jener Satz im heiligen Buch ist wahr, sondern: Es gibt ein Buch, das vielleicht so und so alt ist (Archäologie, Altertumswissenschaft, Orientwissenschaft, Islamwissenschaft), es gibt heute soundsoviel Prozent Menschen, die vermutlich allen Ernstes diesen und jenen Satz glauben möchten (Statistik, Soziologie), warum aber tun sie das eigentlich (Psychologie, Kriminologie, Altersforschung, Jugendforschung), sollen wir überhaupt und wenn ja wie sollen wir diese Ziele vermitteln (Pädagogik, Didaktik).

Eines hat mir besonders gut gefallen, nämlich dass Sie gegen den Straßenstrich eingestellt sind, gegen öffentliche Prostitution und vielleicht sogar gegen käufliche Sexualität (”Männer kaufen sich keine Liebe, sondern Macht”) im Allgemeinen. Auch gegen Hass und Krieg sollten alle Menschen arbeiten, Recht haben Sie. Man mag es unter Progressiven ’solidarisch‘ nennen, bei den Konservativen ‚werteorientiert‘ oder bei den Liberalen ‚aufklärungshumanistisch‘, hier sollten wir »citoyennes et citoyens«, wir Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, alle zusammenarbeiten. Was für ein Irrsinn, geht einem jeden auf, der über die getöteten Zivilisten oder Soldaten im Europa, Asien oder Afrika seit 1871 oder 1914 nachdenkt: Das Leben, die körperliche Unversehrtheit für jede Frau und jeden Mann, jedes Mädchen und jeden Jungen auf diesem Planeten zu sichern, das muss oberste Priorität haben, denn relativ banale Gründe (Détails der Mode, Sitte, Kleidungsfragen) zum Zerstreiten wird es auf Erden immer geben. Im Islam gibt es kein Recht auf körperliche Unversehrtheit und kein Recht auf Leben – auch dafür stehen der ḥiǧāb und steht das Kopftuch, für dhimma und Kalifat.

Dschahannam, Höllenfeuer (جهنم) sollten Sie allerdings metaphorisch zu verstehen lernen, ein Mensch – Sie, ich – macht anderen oder sich selbst das Leben zur Hölle, das ist ‚Hölle‘. Eine vor Hass oder abgrundtiefem Schmerz verzerrte Seele eines Lebenden, das ist es, was viele Religionen mit ‚(wie) von einem bösen Geist, (gleichsam) vom Teufel besessen‘ meinen, ein kraftvolles und Jahrtausende altes sprachliches und ein ganz und gar angemessenes Bild, aber eben ein Bild. Es ist relative oder absolute Heilwerdung (seelische Gesundung) stets und jedem möglich und es ist beachtenswert, dass wir in jeder Religionslehre seelisch verzerrte und seelisch heile oder geheilte Menschen vorfinden, seelisch Erkrankende wie seelisch Genesende. Eine arrogante (antisoziale, mobbende) Religion billigt dem ‚Ungläubigen“ kein irdisches Heilsein und kein jenseitiges Heil zu, vorsorglich werden Gotteslästerer da schon mal rituell beseitigt. Ein sehr islamisches Problem.

Im genannten Sinne der Märchenerzählerei, Symbolarbeit oder Mythenforschung hat das Dämonische, Christen nennen es das ‚Böse‘, klassische Chinesen hätten von ‚gestörter Harmonie‘ gesprochen, durchaus auch heute seine soziale Bedeutung. Teufelchen oder Dämonen ‚gibt‘ es im Mythos schließlich eigentlich überall, selbst, aus der älteren Bön-Religion oder dem Hinduismus herrührend, im tibetischen Buddhismus.

Im Übrigen dient der Teufel (Satan; Diábolos; iblīs) dazu, auf verwerfliche Weise Kinder einzuschüchtern oder dient Erwachsenen beispielsweise für gewisse exorzistische Rituale. So singt ein altes deutsches Volkslied: „So treiben wir den Winter aus, durch unsre Stadt zum Tor hinaus / mit sein Betrug und Listen / den rechten Antichristen“, so ist auf der Pilgerfahrt Ḥaǧǧ in Mina bei Makkah das Ritual des ramy al-ǧamarāt bedeutsam, welches den Teufel hoch emotional ‚tötet‘, hasserfüllt steinigt. Den hat man natürlich bereits vorher im Kopf herum getragen, den eingebildeten, jeden Menschen, im besonderen Maße aber die vom Islam als relativ unmündig definierte Frau umlauernden Teufel.

Nur das gemeinsam geteilte, personifizierte Bild (das Symbol) des Teufels ermöglicht die Gemeinschaft stiftende Handlung (das Ritual) des Exorzismus. Zu den Risiken und Nebenwirkungen der tolerierten Teufelsaustreibung gehören Barbareien wie europäische Hexenverbrennung oder mordender Dschihadismus. Jede Religion ist auf ein Gefüge von Symbolen angewiesen, kann jedoch spätestens seit Sigmund Freud (1856-1939) für die sozialen Folgen ihrer Religionspädagogik allerdings die Gottheit oder das heilige Buch nicht länger glaubwürdig verantwortlich machen.

Interreligiöse Teufelskunde, ethnologischer Vergleich der Personifikation des ‚Bösen‘, das wäre ein eigenes Thema, wobei sofort der Streit entstünde zwischen den atheistischen oder säkularen Duldern der Erkenntnisse der Psychoanalyse und den bildungsverweigernden Wortgläubigen. Wobei hier Muslime traditionell und leider vielfach bis heute gerne allzu vorsichtig sprich textnah im seelischen und geistigen Mittelalter verharren (Angst vor bid’a, Neuerung), während den mehrheitlich hedonistischen Christen seit 1968 so ziemlich alles egal geworden ist und jetzt der radikale Egoismus oder die entgrenzte Toleranz angebetet wird. Heutige (linke) Raffgier tarnt sich gerne mit der Maske der (multikulturellen) Toleranz, wer gemeinsame Spielregeln vernebelt, kann unerkannt tyrannisch herrschen.

Diese ganz strenge Wortgläubigkeit, unter der Minderheit der so genannten fundamentalistischen Christen etwa das: ‚Die Welt ist in sechs Tagen geschaffen worden‘ (sechs Tage, nicht acht, nicht drei, nicht 6 Milliarden Jahre, nein sechs Tage, ’so steht es geschrieben‘), dieses Wortwörtlichnehmen, das werden Sie ahnen, ’schmeckt‘ mir nicht, ist nicht meine Wellenlänge, obschon mir Religion ganz wichtig ist und ich mir meinen Teil der Deutung des Religiösen der Menschheitsgeschichte nicht von so genannten Experten entziehen lassen möchte.

Ein aufklärungshumanistischer Weltbürger begreift alle religiösen und religionskritischen Traditionen und Strukturen der Erde als Teil des gemeinsam zu verantwortenden kulturellen Erbes der ungeteilten Menschheit und verteidigt das Recht auf Religionsfreiheit einschließlich Islamapostasie und Schariaverweigerung. Niqabis schweigen hier auffallend, was nachweisbar nicht nur an dem Stoff vor dem Mund liegen kann, wenn auch die weibliche Stimme im öffentlichen Raum das Tuch allenfalls gedämpft durchdringen kann, was die klugen Frommen mit dem xy-Chromosom natürlich mit einkalkuliert haben. Frauenfreie Politik, patriarchalisches Geld, machistische Öffentlichkeit. Und die menschliche Stimme wird zur männlichen Stimme!

Prinzi niqāb: Und das menschliche Gesicht zum männlichen Gesicht! Lernbereite Musliminnen und Muslime sollten den entmenschenden Gesichtsschleier (türkisch peçe) zurückweisen und dem Museum für die Geschichte der arabischen Halbinsel überlassen. Nun ja, 2009 verhüllt (islamologisch: bedeckt) Fāṭima ech-Cherīf ihr Gesicht bis zu den Füßen.

Sehr geehrte Frau Cherīf, es beeindruckt mich immer, wenn Glauben in einer ganz eigenartigen, ‚unerhörten‘ persönlichen Sprache ’sprachfähig’ wird, in diesem Sinne müssten – werden – Zwillingsgeschwister je verschiedene Perspektive auf die Welt und auf das Göttliche haben und damit eine je eigene religiöse Sprache, vielleicht nicht mit elf und sicherlich erst eingeschränkt mit fünfzehn Lebensjahren, doch mit zwanzig oder vierzig Jahren ein paar Sätze pro Jahr zum religiösen Erfahren und Wachsen zu sagen, das müsste jeder Frau und jedem Mann möglich sein, ob muslimisch oder nichtmuslimisch sozialisiert oder geprägt.

Schreiben Sie, sehr geehrte Frau Fāṭima Cherīf, diese wenigen Sätze, islamische Argumente und Bekenntnisse, die es, sozusagen, noch nie gegeben hat. Der einzige Gott weiß es natürlich anders und kennt und spürt bereits jetzt das raue Muster im Innern eines morgen von mir aufgeschlagenen, uralten Steines ebenso wie er heute und uranfänglich die feinsten Krümmungen und Windungen im Inneren einer von Ihnen im Spätherbst 2009 geöffneten leckeren Wallnuss kennt und sieht.

Finden Sie monotheistische (tauḥīd) Worte, wenige pro Jahr genügen, die für Menschenohren ‚unerhört‘ sind. Das Wort unerhört hat ganz angemessen gleich mehrere Schichten an Bedeutungen: Anstößig, Schlafmützen aufweckend, revolutionär, unvernommen, unausgesprochen.

Völlig neues zu denken aber ist Kreativität, Kunst. Einerseits sind Künstler immer mehr oder weniger pantheistisch, andererseits, so sagt es Joseph Beuys, ist jeder Mensch Künstler. Der pantheistische Poet Hermann Hesse nannte diese Haltung des unerhörten, ganz persönlichen Weges ‚Eigensinn‘.

Finden Sie Zugang zu Ihrer ur-eigenen, ganz eigenwilligen Religiosität, die ohne weiteres eine islamische sein mag.

Doch seien Sie beim Beschreiten des unendlichen (und des uns Menschen aufgetragenen, spüren wahrhaft Gläubige) Weges in das religiöse Eigensinnige auf der Hut. Denn auch das gilt seit Jahrtausenden, dass wir uns, sofern wir auch nur ungefähr durchschnittlich anständig leben, weniger vor dem Zorn der Gottheit fürchten müssen als vor den irdischen wölfischen Machthabern, die sich öffentlichkeitswirksam in den Schafspelz der Religion hüllen.

Und lassen Sie, das ist meine Bitte, die Ganzkörperbedeckung nicht zur textilen Siebentagewoche gleichsam festwachsen wie der Schildkröte ihr Panzer oder der Schnecke ihr Haus angewachsen ist, wir sind nackt geboren und auch das hat seinen Sinn: Erleben Sie sich und die natürliche Umwelt (Parkspaziergang, besser Waldwanderung) sowie die soziale Umwelt (ein Getränk genießen mitten in einem belebten Gartencafé) dann und wann ganz bewusst auch einmal ohne den Hidschab. Vielleicht ist eine der Erkenntnisse oder gar Weisheiten von menschlicher Kleidung (denn völlig nackt läuft ja wohl niemand durch die Innenstädte aller Welt) ja dieses Zyklische, der stete Wechsel: Wir müssen unsere Möglichkeiten immer wieder und immer bewusster ausweiten und vertiefen, das schließt ein, als nachteilig erkanntes nicht zu wiederholen.

Über fromme oder unfromme Zusatzbekleidung, akzeptable oder provokante Entkleidung, gegenmoderne oder karnevalistische Verkleidung, das wird hier wieder klar, über Kleidung lohnt es sich nachzudenken.

Mit freundlichen Grüßen

Jacques Auvergne

Bismillahir Ar Rahmanir Ar Rahim

Salam Alaikum, und guten Tag sehr geehrter Herr Auvergne,

danke für ihren umfassenden Beitrag. Das war wohl ein “wissenschaftlich”-theologischer und zugleich selbstgefälliger Betrag. Aber vielen Dank dafür auf jeden Fall für ihr Bemühen.
Wir finden es schön, dass sie sich damit intensiv auseinandersetzten.

Was auch immer das Ziel davon ist. Allahu alim. Möge ER sie rechtleiten und ihnen vergeben. Amin.

Es ist schwierig, sich immer exakt, auf dien Aussage des Gegenübers zu beziehen.
Leider musste ich feststellen, dass einem schnell Dinge angedichtet werden, bzw. das eigentliche Thema häufig verfehlt wird.

Also, wollen wir hier mal ganz ehrlich sein:

All diese Seiten und Beiträge dieser Art (damit meine ich keinesfalls den ihrigen), dienen dazu die Muslime zu unterdrücken und falsche Dinge zu verbreiten.

Es war so und es wir immer, bis zum jüngsten Tag so sein, dass es Menschen gibt, welche sich gegen GOTT stellen und alles bestreiten und widerlegen.

Der wahrhaftige und ehrliche Mensche wird geliebt und gehasst.
IN DER HEUTIGEN ZEIT UND GESELLSCHAFT ZÄHLT DIE WAHRHEIT NICHT.
JEDER IST MIT SICH BESCHÄFTIGT UND VERSUCHT “DAS LEBEN ZU GENIEßEN”.
BEVOR IRGENDJEMAND SAGT “das machen die Muslime ja auch”: AUCH MUSLIME MÜSSEN IHRE RELIGION LERNEN UND VERBESSERN,
SO IST ES NUN MAL. MIT IHNEN MUSS MAN GEDULDIG SEIN.

WIE GESAGT, JEDER MENSCH TRÄGT FÜR SICH SELBST DIE VOLLE VERANTWORTUNG.

MODERNEN ISLAM GIBT ES NATÜRLICH NICHT. ES GIBT NUR EINEN WEG.
DEN WERDEN WIR BIS ZUM JÜNGSTEN TAG GEHEN. UND ZWAR FRIEDLICH.
DENN ISLAM HEISST FRIEDEN UND FREIDEN MACHEN.

JEDER MENSCH KOMMT ALS MUSLIM ZUR WELT, DANACH WIRD ER VON SEINER UMGEBUNG GEFORMT UND ZU DEM GEMACHT, “was die anderen wollen” AUSSER ER HAT RECHTSCHAFFENDE ELTERN. ODER, UND DAS IST DAS WICHTIGSTE: ER WIRD VON ALLAH SUBHANA WA TA ALA RECHTGELEITET.

DARUM SOLLTE JEDER BITTEN UND WENN ER DIE UNENDLICH RECHTLEITUNG HAT DANKBAR DAFÜR SEIN!!!

ABER EINES JETZT HIER NOCHMAL GANZ KLAR:

WIR WERDEN, IMMER DIE WAHRHEIT SPRECHEN, AN WELCHEM ORT AUCH IMMER!

WIR WERDEN NICHT ZULASSEN, DASS WEITERHIN EIN FALSCHES “Islambild” VERBREITET WIRD.

WIR WERDEN UNDEREN HIJAB NICHT ABLEGEN, UM JEMAND ANDEREM ALS ALLAH SOMIT ZU GEFALLEN.

FÜR UNS ZÄHLT WAS ALLAH SWT. UND SEIN GESANDTER s.a.s. SAGEN,
ALSO KEINE THEOLOGISCHEN AUSLEGUNGEN”

UNSERE LEBEN HAT NICHT DAMIT ZU TUN IN WELCHER ZEIT UND AN WELCHEM ORT WIR LEBEN.

WIR ERFÜLLEN UNSERE PFLICHT AN ALLAH SWT.

WIR GEHEN GENAUSO SPAZIEREN, EINKAUFEN UND ALLES ANDERE,
Ja, WIR KÖNNTEN “UNTER DEM SCHLEIER” AUCH IN EINEM CAFE
ESSEN UND TRINKEN.

DAS TUN WIR AUCH DRAUßEN …

NUR IST EIN CAFE NICH UNSER ERSTER ANLAUFPUNKT, DA SICH DORT MEISTENS MÄNNER UND FRAUEN MISCHEN – DAS KOMMT NATÜRLICH NICHT IN FRAGE. UNSERE MÄNNER SIND KEINE MACHOS!

WIR HEIRATEN GOTTESFÜRCHTIGE MÄNNER.

SIE LIEBEN UNS. UND JEDER GLÄUBIGE MANN WEISS EINE RECHTSCHAFFENDE FRAU ZU SCHÄTZEN. DAS IST EIN GROSSES GESCHENK.

WENN MÄNNER SICH AUF DER STRASSE ODER ANDEREN PLÄTZEN MIT DER SCHÖNHEIT IHRER FRAU PRÄSENTIEREN, IST DAS MACHOHAFT.
SO BEKOMMEN DIESE NÄMLICH IHRE BESTÄTIGUNG UND WERTEN IHR
SELBSTBEWUSSTSEIN AUF. DAS IST LOGISCH UND LEICHT NACHZUVOLLZIEHEN.

SCHÜTZEN TUN WIR UNS SELBST, UND DAS OHNE DAS EINE HEIRAT
NOTWENDIG WAR ODER IST.

VIELE SCHWESTERN TRAGEN SCHON LANGE IHREN NIQAB
SIE LEBEN TEILWEISE OHNE MANN, SIND ALSO NOCH NICHT VERHEIRATET.

DAS WOLLT ICH “MAL SO NEBENBEI ERWÄHNT HABEN”🙂
DIESES THEMA SIND WIR ALLE LEID.

MÖGE ALLAH ALLE RECHTLEITEN UND IHNEN IHRE BELEIDIGUNGEN UND MUTMAßUNGEN GEGEN SEINE RELIGION VERGEBEN. AMIN.

KEINE MUSLIMA KOMMT MIT HIJAB ZUR WELT.

ALLES GESCHIEHT DURCH ALLAHS RECHTLEITUNG.

HIERBEI SPIELT ES KEINE ROLLE, OB ES SICH UM EINEN “GEBORENEN MUSLIM” ODER “KONVERTIERTEN MUSLIM” (ALSO ZUM ISLAM ZURÜCKGEKEHRTEN MUSLIM) HANDELT …

JEDER MENSCH AUF ERDEN, IST EINZIG UND ALLEIN FÜR SICH SELBST VERANTWORTLICH.

WIR TRAGEN DEN HIJAB NICHT FÜR UNSERE MÄNNER ODER FAMILIEN.

AN ERSTER STELLE STEHT ALLAH UNS SOLLTE DIE FAMILE ODER DER EHEMANN ETWAS ÄUSSERN ODER VERLAGEN, WAS DEN WORTEN ALLAHS, DES ALLMÄCHTIGEN WIDERSPRICHT, SO MÜSSEN WIR
NICHT AUF DIESE PERSON(EN) HÖREN.

GANZ KLAR.

WASALAM!!!

ALLES LOB GEBÜHT ALLAH, DEM HERRN DER WELTEN

4 Antworten to “131. Das Tuch auf dem Haupt und die Hölle im Hirn”

  1. menschenrechte Says:

    Vielen Dank, Herr Auvergne,

    der Kopftuchstreit tobt in der Türkei, in
    Deutschland (Burka-Plakat, Nürnberg;
    Versuch der Wiederzulassung des 2004
    durch das Bundesverfassungsgericht
    gegen Fereshta Ludin sehr in Frage
    gestellten Lehrerinnenkopftuches)
    und vor allen Dingen in Frankreich.

    2009 sind in Frankreich hidschab und burka
    ein Politikum ersten Ranges!

    Erst tauchten dutzende, dann hunderte von Burkas
    an etlichen Stellen im Land auf, etwa in Lyon,
    Ortsteil Vénissieux:

    http://www.eussner.net/artikel_2009-07-01_23-56-38.html

    Dann war Sarkozy so klug und mutig, sinngemäß zu
    sagen: Das geht nicht, die Ganzkörperverschleierung
    hat im öffentlichen Raum Frankreichs nichts zu suchen,
    sie passt nicht zu unseren französischen Werten und
    zu unserem Bild von der Würde der Frau. Die Frau ist
    uns willkommen, die Burka ist uns nicht willkommen!

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,631883,00.html

    Sechzig Abgeordnete stimmten für ein Verbot von
    Burka bzw. Gesichtsschleier (niqab)

    http://www.augsburger-allgemeine.de/Home/Nachrichten/Politik/Artikel,-Paris-erwaegt-Burka-Verbot-fuer-Musliminnen-_arid,1671166_regid,2_puid,2_pageid,4290.html

    Die übrigen Politiker gehören den dezidiert Säkularen
    an und sind für ein Verbot von Burka und v.a. Niqab,
    oder sie ‚fühldenken‘ amorph-multikulturell und
    haben gegen ein weibliches Leben im Textilkerker
    und Stoffgefängnis nichts einzuwenden

    http://www.lefigaro.fr/politique/2009/06/18/01002-20090618ARTFIG00435-les-politiques-francais-divises-sur-l-interdiction-de-la-burqa-.php

    Daraufhin meldete sich die nordafrikanische,
    terrorfreundliche islamische al-Qaida über
    ihren Sprecher Abu Musab Abdul-Wadud,
    eigentlich ist sein Name Abdelmalek Droudkel,
    und warnte Frankreich, die Ehre (Reinheit) der
    muslimischen Frauen und Töchter nicht länger
    zu besudeln sprich Burka überall zu tolerieren:

    http://news.yahoo.com/s/afp/20090630/wl_afp/qaedafrance_20090630154227

    Ein Imam, Mahmoud Doua (Bordeaux), schloss
    sich der Gruppe der Kritiker an der Burka an
    und bekundete seine Auffassung von Islam in
    einer Fernsehdiskussion, worauf ihn zwei
    ‚jeunes radicaux‘, radikalislamische
    „Jugendliche“, überfallen haben

    http://www.lefigaro.fr/flash-actu/2009/07/07/01011-20090707FILWWW00455-un-imam-bordelais-agresse.php

    Jetzt wirbt Fatima Cherif für ihr „Recht“, ihr
    leibgewordenes Erdendasein fromm und keusch
    aus unser aller Optik zu bringen und sich mit
    einem „Sarg der Freiheit“ (Staatssekretärin
    Fadela Amara prägte diesen nützlichen
    Begriff „Särge der Freiheit“) zu bedecken.

    Dank an Auvergne für die schlüssige Argumentation
    „Das Gesicht ist weg“, Nr. 032.:

    „Çarşaf und Burqa im öffentlichen Raum.
    Warum Deutschland den Tscharschaf und die Burka
    im öffentlichen Raum verbieten muss“

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2007/12/13/032/

    In Ägypten ist der Gesichtsschleier (niqab) erst
    seit wenigen Jahren auf dem Vormarsch. Dort
    inszeniert sich etwa die Tochter eines an der Azhar
    lehrenden Scheichs als ‚munaqabba‘, sprich trägt
    den niqab (Niqabis = munaqabaat),
    wogegen ihre der ‘Azhar’ angeschlossenen
    Mädchenschule nichts einzuwenden hat.
    Mit zehn Jahren begann sie, ihr Gesicht zu
    verschleiern, 2008 war sie siebzehn …
    sieben Jahre Leben ohne öffentliches Gesicht

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,560220,00.html

    -Viviane-

  2. arouet8 Says:

    Frau Fatima Cherif, „bismi-llahi r-rahmani r-rahim“, begrüsst mit: „Salam Alaikum“. Jene, die diesen Gruß aussprechen, bemerken nicht -oder wollen nicht bemerken- die Drohung, die dieser Gruß beinhaltet. Denn nur wenn von vorne herein Kriegsstimmung herrscht, ist es notwendig, bei der Begrüßung explizit den Frieden zu betonen.

    Da zivilisierte Menschen ohnehin jedem neu zu Begrüßenden friedlich und sogar hilfsbereit zugeneigt sind, sind sie davon abgekommen, diese Entwarnung auszusprechen. So eine Art von Begrüßung ist ein Überbleibsel der archaisch-kriegerischen Steinzeit-Ära, in der grundsätzlich alle anderen Stämme als „Feinde“ beargwöhnt wurden.

    Frau Fatima Cherif bemerkt auch nicht, in welchem Befehlston sie schreibt: „Das sollte sich ein Jeder mal “durch den Kopf gehen lassen”, egal ob (”geborener”) Muslim oder Nichtmuslim.“

    Befehle, Predigten, Behauptungen – auch Europa musste sich diesem autokratischen Stil bis zur Aufklärung beugen. Seither ist es dabei, argumentieren und diskutieren zu lernen. Mitten in diese Lernphase tritt nun der Islam in Europa ein, der sich sofort allen Argumenten gegenüber verweigert, weil er grundsätzlich nur eine „Wahrheit“ meist in GROSSBUCHSTABEN (d.h. lautstark) behaupten will.

    Frau Fatima Cherif bemerkt auch nicht, wie genau das, was Islam-AnalytikerInnen oft vorgeworfen wird, nämlich das „Herabwürdigen religiöser Lehren“ sie selbst anwendet. Sie schreibt: „Wobei natürlich Thora und Bibel auch von Gott sind, jedoch verfälscht wurden an vielen Stellen.“

    Dem Judentum und dem Christentum wird damit „Falschheit“ vorgeworfen. Was wäre, wenn ich über den Koran schreiben würde, „er wurde verfälscht an vielen Stellen.“ Wahrscheinlich würden mich sogar viele europäischen Gerichte wegen „Herabwürdigung religiöser Lehren“ verurteilen, weil auch diese leider seit etwa 20 Jahren vor dem Befehlston des Islam in die Knie gehen.

  3. Jacques Auvergne Says:

    Danke, arouet8,

    der Zauberspruch „bismi ʾllāhi ʾr-raḥmāni ʾr-raḥīmi“ fleht demütig oder scheinbar demütig den Schutz der Gottheit herbei, wörtlich: „Im Namen Gottes/Allahs, des Barmherzigen, des Erbarmers“, man nennt die Formal auch einfach die „basmila“, sie ist fundamentalistisch Empfindenden eine prekäre, wackelige Versicherung gegen die lebenslang gräuslich drohenden ewigen Höllenflammen und gegen den bösen Blick und den allüberall lauernden Teufel gleich mit. Die anti-diabolische Kalligraphie gibt es auch als dekoratives Amulett.

    http://farm3.static.flickr.com/2007/2216505642_5c831cf12c.jpg?v=0

    Manche Muslime beginnen mit dem Spruch eine Arbeit, eine Mahlzeit oder eine Reise. Traditionelle Segenssprüche zur gemeinsamen Mahlzeit kennen wohl die meisten Religionen. Auch das Motiv bzw. der Ritus des Reisesegens ist weltweit verbreitet, und gegen einen Wunsch (bon voyage, bonne route) nach guter Reise und gesunder Heimkehr ist nichts einzuwenden.

    Reisesegen per Mobiltelephon, diesmal nicht islamisch

    http://www.katholische-kirche.de/5042.html

    Wikipedia zur Formel, mit der (bis auf die neunte) jede der 114. Suren im Koran beginnt: „Die Basmala hat die vorislamischen Invokationen „im Namen von al-‚Uzza“, oder „im Namen von al-Lat“, die Nennung der größten Gottheiten auf der Arabischen Halbinsel im 7. Jahrhundert, nur allmählich ersetzen können. … Noch der Vertrag von al-Hudaiybiyya … begann mit der schon in der vorislamischen Zeit bekannten Formel: bismika Allāhumma: „In Deinem Namen, Herrgott“, also mit der für die Polytheisten bekannten Gottesbezeichnung Allāhumma, die der Islam in Verbindung mit den islamischen Wallfahrtszeremonien übernommen hat. Auch ein Schreiben Mohammeds an den byzantinischen Statthalter Ägyptens al-Muqauqis beginnt in einer Überlieferungsvariante nicht mit der Basmala, sondern mit der Formel bismika Allāhumma“.

    Bei allen Göttern, der Islam ist in Teilen eben vorislamisch. So originell war ‚Allahs Liebling‘, der Kaufmann und und Schlachtenlenker Mohammed eben auch wieder nicht.

    Wirklich fromm ist die Basmala nicht unbedingt, weil das Gegenüber gleichsam eingespannt wird in die islamische Pflichtenlehre, und hier trifft arouet8 voll ins Schwarze: Es geht (monotheistischen Klerikern) ums Einschüchtern: Wir Islamkritiker dürfen (müssen) wohl hinter einem jeden bismi ʾllāhi ʾr-raḥmāni ʾr-raḥīmi die wesentlich handfestere Formel „Aslim Taslam!“ heraus hören:

    Akzeptiere den Islam und du wirst verschont, unterwirf dich (uns militanten Muslimen), und du wirst gerettet!

    http://en.wikipedia.org/wiki/Aslim_Taslam

    Der nachhaltig Nichtislamisierte sagt auf das mit dem Tod drohende aslim-taslam: لن أستسلم „lan astaslim!“, ich werde mich nicht unterwerfen. Islam ist eine militärische Doktrin, Logik, Strategie.

    Dass Muslime untereinander weiter Krieg führen ist aber nennenswert. 70 Tote bei zwei zeitgleich durchgeführten Bombenattentaten im Irak, Opfer sind gezielt Schiiten:

    Juni 2009, Bombenterror in Sadr-City, Bevölkerung überwiegend schiitisch

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,632427,00.html

    Juli 2009, wieder sind auch in Sadr-City, Tote zu beklagen, doch besonders in Tel Afar in der nordirakischen Region Ninive mordeten die Dschihad-Terroristen, Opfer sind schiitische Turkmenen

    http://www.sueddeutsche.de/politik/422/479908/text/

    Interreligiös verglichen: Das radikal manichäische Weltgefühl der absoluten Heils-Ungewissheit und ein Allah als eine offensichtlich etwas sadistische, sicherlich unberechenbare und gelegentlich lügende Gottheit macht Islam ebenso aus, wie die irdische Einschüchterung jedes Kritikers an diesem politischen Kult. Islam ist militant.

    Das Planziel der weltweiten ‚Säuberung‘ (Islamisierung), den kulturrassistischen Hass auf die dhimmis sowie den umzusetzenden, geheiligten (sakramentartigen) Tötungsbefehl gegen jeden Islam-Apostatem darf Nichtmuslime – und Muslime! – sogar die Tagesgrußformel As-Salāmu `Alaykum (السلام عليكم) als anmaßend erscheinen lassen, man mag empfehlen, Gesichter zu lesen, wie überheblich oder wie arglos der ‚Friedensgruß‘ denn eigentlich gemeint ist.

    http://en.wikipedia.org/wiki/As-Salamu_Alaykum

    Nach einer mittelalterlichen islamischen Lehrmeinung durfte der Muslim den niederrangigen dhimmi niemals zuerst grüßen, bereits beim islamischen Gruß also ‚kippt‘ die demokratieseits erwünschte ‚partnerschaftliche Augenhöhe‘, die Horizontale, in das schariatisch vorgegebene Macht-Ohnmacht-Gefälle oder gleich in die Herr-Sklave-Vertikale. Abdallah (zu: Gottesknechtschaft) ist eben nur ’scheinheilig bescheiden‘ wer sich vor Alahgott klein macht, will ja womöglich für Allahgott herrschen.

    Die Burka- und niqab-Trägerinnen tun ‚fromm‘ oder sind es (als Fehlgeleitete, Radikalisierte oder sozialisierte Vormittelalterliche), sie zicken ihre Geschlechtsgenossinnen ins Abseits, ziehen an ihnen und erst recht an den dhimmi- und harbi-Frauen vorbei in das Paradies und stoßen die Haar-Zeigerinnen in die eingebildete Hölle, deren Schmerz man den Schariaverweigerer auf Erden spüren lassen darf.

    Richtig, arouet8, geschichtlich gesehen ist das Christentum älter und das Judentum noch älter und die behauptete Naturhaftigkeit, Uranfänglichkeit (Moses war Muslim, Noah auch …) des Islam eine verwegene Anmaßung. Wenn wir die geschichtliche Tatsache der Folge der Entwicklung der Religionen betonen, widersprechen uns die muslimischen Einwanderer oder Konvertiten zum Islam leider in den meisten Fällen, sei es getrieben durch Erziehung, durch Kalkül oder durch Furcht vor der schmachvollen schmerzlichen grausamen ewigen Niederlage drohender Höllenfahrt oder sei es durch eine halbbewusst-wabernde Mischung der drei Motive.

    Anscheinend traut sich nach wie vor kein Imam, ein wenig Wissenschaftlichkeit in die Beschreibung der Arabischen Halbinsel des siebten Jahrhunderts zu bringen? Womöglich wissen es manche islamischen Autoritäten besser und sind keine Fundamentalisten, sondern Angsthasen. Nun, die Angst hat Berechtigung, das Kartell der Gewaltbereitschaft ist ‚überzeugend‘ (Messerstich Richtung Herz ist Option, auch das gegen den Kopf Schlagen oder Treten ist ein alter islamischer Argumentationsverstärker).

    Islam (=Islamisierung) funktioniert drohend, erpressend, süß lockend, flackeräugig-fiebernd und dabei stets an unsichtbare Ketten fesselnd. Islam fundktioniert geschlechterklassenbezogen arbeitsteilig: Die Frauen sperren sich in immer blickdichtere Tücher weg, abgekapselt wie wie die sich aus der ‚Welt‘ zurückziehende Schmetterlingslarve sich in ihren Kokon hineinpanzert und hineinspinnt. Zeitgleich wird die Straße frauenfreie Zone, Areal für den machistischen Belästigungsdschihad. Denn auch das ist Kopftuchlogik: Die Nachlässigen bzw. Säkularen, die Atheistinnen, Hindufrauen oder Christinnen sind Wesen zweiter Klasse, sind Angehörige der von der Gottheit gerecht gedemütigten Nutten-Kaste, geheiligtes Freiwild ’schuldloser‘ männlicher sexueller Gewalt. Man höre auf Australiens Scheich Taj al-Din al-Hilaly (Schreibweise auch Sheik Taj Aldin al-Hilali), der die unverschleierte Frau mit herumliegendem, ungeschütztem Fleisch verglich und den Vergewaltiger mit einer artigen Katze, die das leckere Fleisch natürlich frisst, wer ist da bitte schuldig, die unbedarfte Katze oder der pflichtvergessene Besitzer des frischen Fleisches?

    „Left: A woman gang raped by Muslims in Sweden on the pretext that she was unveiled and therefore a legitimate target. Right: After a group of Muslim men were jailed for many years for gang rapes, Sheik Taj Din al-Hilali, Australia’s most senior Muslim cleric, compared immodestly-dressed women who do not wear the Islamic headdress with meat that is left uncovered in the street and is then eaten by cats.“

    http://www.islam-watch.org/iw-new/index.php?option=com_content&view=article&id=85-unveiling-the-islamic-veil-2&catid=87&Itemid=58&joscclean=1&comment_id=315

    „A mullah in Green Lane mosque in Birmingham has said, for example: ‚Allah has created the woman deficient‘ and a satellite broadcast from the Grand Mufti of Saudi Arabia, Sheikh Abdul Aziz al-Sheikh, beamed into the mosque suggested that children should be hit if they don’t pray and don’t wear the hijab. Then there is Australia’s senior Islamic cleric, Sheik Taj Aldin al-Hilali, who has compared unveiled women to ‘uncovered meat’ implying that they invite rape and sexual assault. ‘If you take out uncovered meat and place it outside … without cover, and the cats come to eat it … whose fault is it, the cats‘ or the uncovered meat’s? The uncovered meat is the problem. If she was in her room, in her home, in her hijab, no problem would have occurred.’“

    http://www.iheu.org/node/2776

    Zum Glück gibt es weltweit und auch in Deutschland säkulare Muslime, intelligente und stilvolle Staatsbürgerinnen und Staatsbürger wie Bassam Tibi oder Necla Kelek, Menschen, die mal ein Gebet sprechen mögen, doch die nicht vorhaben, aus Europas Republiken „Islamische Republiken“ zu machen und die (familienrechtliche, personenstandsrechtliche; erbrechtliche; strafrechtliche) Scharia zu staatlichem Recht. Diese Säkularen und sicherlich auch die Ex-Muslime verdienen unsere Unterstützung, die mehr oder weniger radikal an der Scharia orientierten deutschen Islamverbände nicht.

    Leider gibt es auch die anderen, die Parteigänger des politischen Islam, wie die 1953 vom ‚ehemaligen‘ Muslimbruder Taqi ud-Din an-Nabhani (1909 – 1977) gegründete ‚Befreiungspartei‘-Bewegung Hizb ut-Tahrir (Ḥizb at-taḥrīr; Partei der Befreiung), in Deutschland seit 2003 (Bestätigt 2006) verboten.

    Der Begriff tahrir (tahriir), Befreiung, ist in der Postmoderne (Antidemokratie) bereits vielseitig einsetzbar gewesen, etwa von Sayed Rūhollāh Mūsavī Khomeynī („Ich glaube nicht, dass es jemals in der Geschichte der Menschheit so viele Teufel gegeben hat wie in diesen Zeiten. Unsere Zeit, die als Epoche des Fortschritts bezeichnet wird, ist die Ära des Teufels“), Rūhollāh Khomeynī ist besser bekannt als Ayatollah Chomeini

    http://www.eslam.de/begriffe/t/tahrir-ul-wasila.htm

    Hizb at-tahrir

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hizb_ut-Tahrir

    english.hizbuttahrir.org

    http://www.hizb-ut-tahrir.org/
    German spoken, man spricht deutsch
    http://www.hizb-ut-tahrir.org/DE/

    HuT will den Islamstaat, das Kalifat. Bei hizb-ut-tahrir.org/DE steht heute:

    „Das Ziel der Partei den Staat des Kalifats zu reetablieren und das Regieren mit dem, was Allah herabgesandt hat, wiedereinzuführen, geht aus der Tatsache hervor, dass Allah (s.t.) es den Muslimen zur Pflicht gemacht hat, an allen islamischen Rechtssprüchen festzuhalten und nach dem zu regieren, was Allah (s.t.) herabgesandt hat. Dies kann aber nur durch einen Islamischen Staat und einen Kalifen erfolgen, der den vollständigen Islam auf die Menschen anwendet

    Die Gründung der Hizb-ut-Tahrir war die Erfüllung des Befehl Allahs:
    „Möge aus euch eine Gruppe entstehen, die zum Guten aufruft, das Rechte gebietet und das Unrecht verbietet, und diese sind die Erfolgreichen“. Sie erfolgte mit dem Ziel, die islamische Umma aus dem gewaltigen Niedergang zu erheben, in den sie verfallen ist und sie von den Ideen, Systemen und Gesetzen des Unglaubens und der Hegemonie seiner Staaten und ihrer Einflussnahme zu befreien. um die Wiedererrichtung des Islamischen Kalifates und die Regentschaft der offenbarten Gesetze Allahs wieder einzuführen.“

    Wie gesagt, die HuT ist in Deutschland verboten, doch das europäische Internet ist voll von HuT-Seiten.

    HuT Dänemark ist sogar in der Filmproduktion aktiv:
    http://video.google.com/videoplay?docid=-7875444652425208286

    Hizb ut-Tahrir Großbritannien:
    http://www.hizb.org.uk/hizb/index.php

    Macht ja einen gebildeten Eindruck …

    Wer den sehr strengen Schleier, den hidschab, von jeder Frau zu tragen als „islamisch verpflichtend“ fordert, ist noch längst nicht einmal allein die hoffentlich klein bleibende HuT, sondern der ungleich einflussreichere Yusuf al-Qaradawi (Yūsuf al-Qaraḍāwiy); er war ‚lange Zeit‘ ein Mitglied der Muslimbruderschaft.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Yusuf_al-Qaradawi

    Der 1926 geborene Scheich al-Qaradawi fabriziert die sehr populäre Fernsehserie „Die Scharia und das Leben (asch-schariah wa-l-hayat)“ und betreibt die berühmte Seite IslamOnline
    http://www.islamonline.net/english/index.shtml

    Sein Buch „Das Erlaubte und das Verbotene im Islam“
    http://fr.wikipedia.org/wiki/Le_Licite_et_l%27Illicite_en_Islam
    ermuntert fromme Muslime, Homosexuelle von hohen Mauern zu stürzen und im trauten muslimischen Familienkreise die widerspenstige Frau zu schlagen, aber nur ein wenig, nur mit der Hand und nicht ins Gesicht (il lui est permis de la battre légèrement, avec ses mains, en prenant soin d’éviter le visage ou d’autres parties sensibles).

    Das Erlaubte und das Verbotene im Islam (englisch),
    „The Lawful and Prohibited in Islam“:

    http://www.witness-pioneer.org/vil/Books/Q_LP/

    Ein wenig geheiligte Genitalverstümmelung darf auch schon sein, so der fromme Scheich, die Klitoris kann islamisch teilamputiert werden, aber übertreibt das Maß nicht, nicht die ganze Klitoris:

    http://www.islamonline.net/servlet/Satellite?pagename=IslamOnline-English-Ask_Scholar/FatwaE/FatwaE&cid=1119503543886

    mehr von Scheich Yūsuf al-Qaraḍāwiy

    zu hidschab (hijab)

    http://search.islamonline.net/search-en/simresults.html?q=hijab

    zu niqab

    http://search.islamonline.net/search-en/simresults.html?q=niqab

    Yūsuf al-Qaraḍāwiy und Umfeld predigen über das wilde barbarischen Deutschland, wo die zivilisierten Hidschabfrauen angeblich gemein unterdrückt werden

    http://www.islamonline.net/servlet/Satellite?c=Article_C&cid=1230490509379&pagename=Zone-English-Euro_Muslims%2FEMELayout

    Die Frau ist anders als der Mann, der so und so viel Haut zeigen darf, und nur Verschleierung führt die Frau zur Gleichberechtigung, weiß die Kanadierin Naheed Mustafa

    http://www.islamonline.net/servlet/Satellite?c=Article_C&cid=1246346083222&pagename=Zone-English-Living_Shariah%2FLSELayout

    Die schreckliche Mordtat vom Juli 2009 im Dresdner Gerichtssaal, bei der eine gewaltbereiter Fremdenfeind den Mord an Marwa el-Sherbini (Marwa al-Sharbini) beging, wird perfide zum islamischen Märtyrertum stilisiert: Marwa al-Sharbini habe ihr Leben für Allah, die Scharia und den hidschab geopfert, IslamOnline will die antischariatischen Säkularen beziehungsweise die kopftuchkritischen Nichtmuslime als angebliche ‚Rassisten‘ dargestellt wissen und fordert den weltweit organisierten hijab-day, Verschleierungstag

    http://www.islamonline.net/servlet/Satellite?c=Article_C&cid=1246346112864&pagename=Zone-English-News/NWELayout

    „Killing Veiled Muslims in Europe, a Forthcoming Trend?“

    http://www.islamonline.net/servlet/Satellite?c=Article_C&cid=1246346071934&pagename=Zone-English-Euro_Muslims%2FEMELayout

    Sicherlich ist hidschab (iranisch purdah, gesprochen pardaa) ein Mehr an „Bedeckung“ als sie lediglich ein knappes Kopftuch bietet. In türkischen und französischen Schulen geht es (noch, auch) um das ‚kleine‘ Kopftuch, noch nicht um den Ganzkörperschleier. Das beginnt sich zu ändern, den vormodernen, frauenfeindlichen (und männerfeindlichen) Kopftuch-Gruppenzwang gilt es möglichst weitgehend zu verhindern.

    http://www.welt.de/politik/ausland/article4037093/Sarkozys-Burka-Verbot-erzuernt-al-Qaida.html

    http://www.rp-online.de/public/article/politik/ausland/726811/Al-Qaida-droht-Sarkozy-mit-Anschlaegen.html

    Unsere Arbeit gegen das repressive (Kleidungs-)Wohlverhalten der Scharia und gegen die schariatische Geschlechter-Apartheid wird mehrere Jahrzehnte andauern müssen. Dann kann es sein, dass die Freiheit der allgemeinen Menschenrechte, der Gleichberechtigung von Frau und Mann, der Meinungsfreiheit und der (negativen) Religionsfreiheit siegt. Von selbst wird das wohl eher nicht geschehen, dafür agitieren die Parteigänger des politischen Islam zu hart, und deren Religion ist die Sexualpolitik, ihr Werkzeug das Kopftuch, ihre Rhetorik Hölle-Paradies und ihr Ziel das Kalifat.

    Das Kopftuch ist ein Politikum ersten Ranges.

  4. Fatima Cherif Says:

    Bismillah

    Möge Allah sie rechtleiten.

    WASALAM

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