373. Minderjährigen keine Genital Autonomy, sondern Genital Intactness

ختن

ḫatana

to circumcise

beschneiden

Europa 25 Jahre nach dem First International Symposium on Circumcision. Genital Intactness statt Beschneidung auf Kinderwunsch

Vortragsskript von Edward von Roy

Köln 14. Februar 2014

Was spürt der Mensch von der Welt und wie deutet er das Wahrgenommene? Aischylos verglich das gesamte menschliche Erleben mit dem Vorgang des Eingravierens von Strukturen in die Schreibtafel, wir Heutigen würden vom Speichervorgang im Computer-Chip sprechen. Platon nutzte das Tafelgleichnis nur für den Bereich der bewahrten oder ausgelöschten Erinnerung. Zwei Jahrtausende später griff Sensualist John Locke das Bild von der unbeschriebenen Schreibtafel auf, um gegen das Konzept von den angeborenen Ideen zu kämpfen. Leibniz hingegen widersprach einem grenzenlosen Tabula-Rasa-Konzept, der Verstand eines Neugeborenen sei nicht einem unbeschriebenen Blatt ähnlich, sondern einem edlen Brocken Marmor, der von ungefähr strukturgebenden Adern durchzogen ist.

Dem Menschen sei gar keine Instinktsicherheit gegeben raunen einige Psychologen, während orientierungslos glückliche Sozialpädagogen nachsetzen und sich über den radikalen Konstruktivismus freuen, mit dem sich Kopftuchzwang und Jungenbeschneidung wesentlich leichter schönlügen lassen. Wie auch immer, die Beschneidung der kindlichen Genitalien ist der Versuch der Älteren, Psyche, Weltbild und Sexualverhalten der Jüngeren zu strukturieren und zu konditionieren. Dieser Versuch gelingt niemals ganz, doch das Geschlechtsorgan bleibt beschädigt. Irren ist menschlich, kein uns bekanntes anderes Säugetier jedenfalls ist so innovativ gewesen, die Genitalien des eigenen Nachwuchses einer standardisierten Teilzerstörung zu unterwerfen.

Die Beschneidung der Geschlechtsorgane will strukturieren, segmentieren – die beiden Geschlechter, die Altersklassen, die Emotionen und das Denken, doch auch Heiratsverbote, eine Rechtsspaltung im Familienrecht oder eine in ethnoreligiöse Wohnviertel gespaltene Stadt ist eine sich aus der MGM ergebende Segmentierung. Heimlich versucht die Beschneidung etwas im Gedächtnis auszulöschen, nicht zuletzt die Existenz der Jahrhunderte vor der Einführung der Beschneidung, viel offener ist sie ein seltsames Instrument der Mnemotechnik, des Erinnerns. Der kollektiv erinnerte verwundete Penis, diese himmlischen Segen heranziehende Quelle oder Wurzel jeder legalen Sexualität und alles gottgewollten irdischen Besitzes, durchragt die Jahrtausende. Heute verdient jeder beschnittene Vater auf der Welt unsere Hochachtung, der, über die Schädlichkeit der Zirkumzision informiert, darauf verzichtet, das Geschlechtsteil seines männlichen Kindes dem eigenen ähnlich zu machen.

Sicherlich, Eltern lieben ihre Kinder. Aber etwas genauer: Eltern sind als Kind durch die rituelle Genitalverstümmelung verletzt worden, lieben heute ihre Kinder und beschneiden sie, denn wer den Nachwuchs nicht beschneidet liebt ihn nicht. Nicht viel anders kam es vom monotheistisch gewordenen Himmel herab und ließ keinen Ausweg: Wenn du dein Kind nicht beschneidest, wirst du Unglück bei Jagd und Ernte haben oder als Abram, nun Abraham, keine zahlreiche Nachkommenschaft. Ohne das durch deine Eltern erbrachte Opfer von deinem Genital wärst du hochwahrscheinlich gar nicht am Leben und wenn du vom Genital deines Kindes nichts opferst, liebst du deinen Gott nicht. Und immer so weiter.

Hoffnung gebende (Angst erregende) Reinheitsvorschriften haben dabei mitgeholfen, das Ritual zu bewahren, die viktorianische Ära tauschte die unmodern gewordenen Dämonen mit den gerade entdeckten Bakterien aus und amputierte den Jungen die Vorhäute, Edgar Schoen ersetzte den selbst in den USA nicht mehr so marktfähigen Satan durch das HI-Virus und rief, leider erfolgreich, zum massenhaften Beschneiden auf.

1989 war Schoen Vorsitzender der Fachgruppe Beschneidung des größten nationalen Kinderärzteverbandes AAP (chairman of the American Academy of Pediatrics taskforce on circumcision). Im Jahre 2012 ist die AAP zu Schoen etwas auf Distanz gegangen und legt die Beschneidung ins Ermessen der Eltern (It falls in the middle. It’s pro-choice). Die reale Bedrohung nordamerikanischer großstädtischer Kinder durch das Schwermetall Blei wies der einflussreiche Arzt Schoen erhaben zurück.[1]

In vielen Regionen der Welt ging dem Eingottglauben nachweisbar ein Polytheismus oder Animismus voraus und kam bei Begründung und Tradierung der Beschneidung die Initiation in den Frauen- oder Männerbund die vielleicht größte Bedeutung zu.

Bei den Dogon (400.000 bis 800.000 Menschen) in Mali und Niger gilt die Penisvorhaut als etwas eindeutig Feminines und die Klitoris als etwas hoch Maskulines und gibt es genau drei Sorten Mensch, echte männliche Männer nur mit amputierter Vorhaut, echte weibliche Frauen nur mit amputierter Klitoris und sehr geliebte androgyne (mannweibliche) Kinder, denen beim Beenden der Kindheit sprich beim Eintritt ins Erwachsensein der gegengeschlechtliche Anteil aus Seele und Körper herausgeschnitten werden muss, um in Weltall und Nachbarschaft Verwirrung und Zusammenbruch zu verhindern. Wenn vor dem englischen integrity das bodily fehlt, kann die unversehrte Einheit der Glaubensvorstellungen, Wünsche und Ziele gemeint und beschworen sein, die Dogon schützen die integrity ihrer seit Jahrhunderten tradierten Geschlechtsrolle und dazu geht das Geschlechtsorgan des unreifen Menschen an einem bestimmten Zeitpunkt nun einmal feierlich kaputt. Wer auf wörtliche Geltung von Halacha und Scharia besteht, bewahrt die Einheit und Intaktheit des Glaubens, und der Jungenpenis ist nicht mehr intakt und Eltern lieben ihre Kinder. Wir Beschneidungsgegner haben deshalb stets von bodily integrity bzw. Genital Intactness zu reden, und nicht wie der fromme Scheich Naeem Abdul Wali vom Sunna-Institute, von spiritual integrity.[2]

Einer dieser seinen Sohn liebenden und beschneidenden Männer ist Mouhanad Khorchide von der Schariafakultät der Uni Münster, der Religion und Zirkumzision am 20.08.2012 auf domradio so erklärte: „Nein, Kinder tragen keinen Schaden davon. Wenn der Eingriff in den ersten Lebenstagen passiert, hat man außerdem daran später keine Erinnerung mehr.“ Die durch den Schöpfergott offensichtlich argwöhnisch beäugte Penisvorhaut ist ein integraler Bestandteil des Geschlechtsorgans. An der Integration der traditionellen penilen Teilamputation in den deutschen Arztpraxen- und Krankenhausbetrieb führe kein Weg vorbei, so legt uns der als Islamreformer gehandelte Professor nahe, wenn die Bundesrepublik nicht schlimmste Verletzungen verantworten wolle: „Wenn Beschneidungen in Deutschland verboten werden, droht die Gefahr, dass dies in Hinterzimmern unter unhygienischen Bedingungen geschieht. Das kann keiner wollen.“ Dass Khorchide einem deutschen muslimischen Vater zum Nichtbeschneiden des männlichen Kindes gratuliert und die angehenden Lehrer für den Islamischen Religionsunterricht ermutigt, einen lebenslang unbeschnittenen deutschen männlichen Muslim als sittlich und islamisch einwandfrei zu betrachten, ist noch nicht bekannt geworden und leider auch nicht zu erwarten. „Islam ist Barmherzigkeit“, säuselt der Schariafreund und lobt den Koran als einen: „Liebesbrief Gottes an uns Menschen“.

Den die Vorhaut dämonisierenden Klerikern geht es darum, die Vorvergangenheit der Menschheit vergessen zu machen, denn die zu vermutenden ersten Jahrzehntausende der Menschheit vergingen in glücklich lebenslang beibehaltener Genital Integrity sprich mit einem unzerstörten weiblichen oder männlichen Geschlechtsorgan. Wann auch immer es geschah, afropazifischer Jägerbund, Jerusalems seit kurzer Zeit monotheistische Tempelpriester und der neumodische Klerus des einstigen mekkanischen Heiligtums der arabischen Göttin (bei Hišām bin al-Kalbī: „So habe ich der al-ʿUzzā ein weißes Schaf geopfert, als ich noch Anhänger der Religion meines Volkes war”)[3] ergriffen die Macht über die Definition des auf Gott ausgerichteten Körperlichen (fiṭra) und das heilssichernde Wohlwollen des Himmelsgeistes, welches den Ekel vor dem Menstruationsblut und für beide Geschlechter die rituelle Reinheit (ṭahāra) zur Bedingung macht.

Der Himmel lässt keinen Ausweg, die Vorhaut muss amputiert werden. Für dieses im Jahre 2014 sehr gerne auch mit Hilfe der dazu bemerkenswert laut und hektisch von geschlechtsorganbezogener Selbstbestimmung (Genital Autonomy) plappernden Pseudointaktivisten oder ehemaligen Intaktivisten in ganz Europa zu verstaatlichende (zu legalisierende) Recht kämpfen sogar die hauptberuflichen Nichtbeschneider Volker Beck, Alice Schwarzer, Angela Merkel und Thorbjørn Jagland. Die Theologisierung der Medizin muss gelingen, damit die globalen Muslimbrüder und die des altehrwürdigen Hebräischen kundigen Herren mit dem großen schwarzen Hut zufrieden sind. Nein, so einfach sollte es die kulturelle Moderne den politisch ambitionierten Himmelswächtern nicht machen.

Über die islamische schafiitische Pflicht zur Mädchenbeschneidung war am 12.12.2012 jeder Bundestagsabgeordnete ebenso vollständig informiert wie über die Herpesinfektionen nach Metzitzah B’Peh – kein Wort davon in den Bundestagsdrucksachen, was übrigens nicht an demjenigen liegt, der nüchtern und perfekt arbeitet, dem Parlamentsstenographen.

Manchmal leben beschneidende und nichtbeschneidende Stämme benachbart. Das ursprünglich polytheistische westafrikanische Volk der Moba (zu den Niger-Kongo-Sprachen) aus Togo und Burkina Faso kannte bis vor 100 Jahren keine Beschneidung, hat sie, manchmal ohne zum Islam konvertiert zu sein, inzwischen eingeführt und lässt die Jungen heutzutage in den Krankenstationen beschneiden; in ganz Togo wächst der Einfluss des Islam. Die ostafrikanischen, nilotisch-sprachigen Luo, anzahlmäßig die drittgrößte Ethnie Kenias, amputieren die Vorhaut traditionell nicht, wofür sie vom größten kenianischen Volk der bantusprachigen, nichtmuslimischen und beschneidenden Kikuyu verachtet und gelegentlich sogar angegriffen werden. In diesen Jahren versuchen Lobbygruppen und kenianische Spitzenpolitiker, die Luo zum Routine-Beschneiden zu überreden, was angeblich eine AIDS-Prophylaxe darstelle, sich schon mal Voluntary Medical Male Circumcision (VMMC) nennt und mit Wissenschaft nichts tun hat, wie man bei den Doctors Opposing Circumcision (DOC) lesen kann.[4]

Die Mandäer, eine alte monotheistische Religion im Irak und in der iranischen Provinz Chuzestan, verbieten ihren Angehörigen die Beschneidung. Die alte iranische Religion nach Zarathustra hatte vermutlich ebenfalls keine Jungenbeschneidung, das ihnen als heilig geltende Buch Avesta jedenfalls nennt sie nicht. Etliche hamitosemitische Stämme wiederum, beispielsweise die etwas legendären eisenzeitlichen (1200 bis 1000 vor der Zeitrechnung) Midianiter, Stichwort Zippora, führten offensichtlich die Zirkumzision durch. Eine sehr alte Religion Kurdistans, die der heutigen Jesiden (Êzîdî), verlangte die Beschneidung nicht, stattdessen wurden im Bisk-Ritual dem männlichen Kind im siebten, neunten oder elften Monat drei Haarlocken abgeschnitten, das ist eine erfreulich wenig grausame Initiation, denn anders als die Penisvorhaut wächst das Haar nach. Jesus war beschnitten und die alten christlichen Kirchen im Nordosten Afrikas beschneiden die Jungen auch. Die Sumerer im dritten Jahrtausend v. u. Z. in Mesopotamien beschnitten vermutlich nicht, die Ägypter um 2.300 v. u. Z. taten es wahrscheinlich (das bekannte Relief aus der Grabkammer des Anchmahor in Sakkara). In Skandinavien beschnitt vor 40 Jahren fast keine und in den USA um 1975 fast jede Familie. Wie auch immer, Magie trifft auf Messerklinge, Mythos auf Medizin, und wenn die Beschneidung erst einmal da ist, bekommt man sie nicht so leicht weg.

Es dürfte doch ganz anders gewesen sein. In der Frühe der Menschheit forderte der Himmel auch an Jordan und Nil keine Beschneidung der Klitoris des Mädchens oder der anatomisch vergleichbar sensiblen und sexuell gleich bedeutsamen Vorhaut (Präputium) des Jungen und glücklich und religiös waren diese Menschen trotzdem. Bevor der neue Schamane kam und der erste Beschneider, war also entweder ein vorhautfreundlicher Himmel oder es war nicht Himmel und Erde sondern nur die Erde, wie auch immer, die Eltern liebten zuerst einmal ihre Kinder und erst später kam die präputophobe (preputophobic) männerbündische neue Religion, machte eine wesentliche Einschränkung, griff nach Gomco-Klemme, Skalpell oder Feuersteinklinge und forderte das blutige Opfer.

Allzu viele Weltgegenden sind seit unüberschaubar vielen Generationen Opfer der männlichen Genitalverstümmelung, und diese körper- und lustfeindliche Einrichtung hat die unteilbare Menschheit wieder aufzuheben, um aus der Kulturstufe von Steinzeit, Bronzezeit und Mittelalter endlich herauszukommen. Das funktioniert, die ersten Rabbiner ersetzen die Mitzwa Nummer 86 der 613 Mitzwot, Pflichten in der Nummerierung von Maimonides, die Brit mila durch eine Brit schalom, und die nicht mehr beschneidenden jüdischen Eltern sind immer noch genau so bewusst religiös und jüdisch wie vorher. Die großen deutschen Parteien und Kirchen indessen tun alles Erdenkliche, um sicherzustellen, dass die noch unbeschnittenen oder ungeborenen Jungen aus muslimischen oder jüdischen Familien, ganz im Sinne der Imame und Rabbiner, bald keine Vorhaut mehr besitzen. Die imaginierten Engel und bösen Geister oder jedenfalls die elterlichen Wünsche zur genitalen Ästhetik ihres Kindes dürfen in den Gesundheitsbetrieb einziehen, der Chirurg soll nicht mehr so wissenschaftlich denken und wieder ein bisschen zum Medizinmann werden und eine nicht nur unnötige, sondern sogar das Kind schädigende Operation durchführen.

Der über die Beschneidungsfolgen sprich die hohe gesundheitsschädliche Wirkung der nicht absolut notwendigen Zirkumzision einigermaßen informierte Arzt kann eigentlich auch den um Amputation bettelnden männlichen Volljährigen nicht beschneiden:

„Ich werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Würde ausüben. … Die Gesundheit meines Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein. … Ich werde jedem Menschenleben von seinem Beginn an Ehrfurcht entgegenbringen und selbst unter Bedrohung meine ärztliche Kunst nicht in Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit anwenden. Dies alles verspreche ich feierlich und frei auf meine Ehre.“

Deklaration von Genf, Weltärztebund im September 1948, zuletzt angepasst Stockholm 1994. Man beachte, nicht die Abwehr der Dämonen oder Verunreinigungen, nicht die Seelenrettung des Patienten hat Leitlinie des Arztes sein und auch nicht die Pflege der Selbstvergewisserung der ihr Kind liebend beschneidenden Eltern, die, um die Sprache der Produktwerbung zu verwenden, zu einem Umdenken (zum Nichtbeschneiden) einfach nicht bereit sind, sondern sagen: „Ich will so bleiben, wie ich bin“ und denen der Arzt, Sozialarbeiter oder Bundestagsabgeordnete daraufhin nicht Absolution erteilen und ein: „Du darfst!“ entgegen strahlen sollte.

Die Beschneidungsdebatte ist das Reden über das Kindergenital. Kind ist nach der entsprechenden UN-Konvention der Mensch unter achtzehn.

Anatomisch gehört zur männlichen Vorhaut möglicherweise ihre keimbahnhafte Angelegtheit als genaues Äquivalent zur Labia minora und biologisch-funktional gehört zum maskulinen Präputium die Sensitivität einer Klitoris. Was, Frau Merkel oder Frau Schwarzer, wenn das 2012 von Ihnen so vehement unterstützte geheiligte und heilssichernde Vorhautabschneiden auf Elternwunsch gewissermaßen das einstige geschlechtsneutrale Embryonalgewebe auch der kleinen Schamlippen amputiert und zugleich die Nervenenden des Kitzlers?

Alice Schwarzer will den gereinigten männlichen Penis: „Bereits 2007 rieten sowohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als auch die UN dringend zur Beschneidung von Männern: als Prävention gegen Aids, Peniskrebs und Gebärmutterhalskrebs. Denn letzterer wird verursacht von einem verunreinigten männlichen Penis. … Diese MedizinerInnen und GesundheitspolitikerInnen sind für die Beschneidung, ganz und gar unabhängig von religiösen oder kulturellen Einstellungen. Es handelt sich außerdem um einen sehr kleinen Eingriff, der innerhalb einer Viertelstunde durchgeführt ist und innerhalb weniger Tage verheilt“, den anatomisch kenntnislosen und medizinisch uninformierten Text vom 02.07.2012 hat Deutschlands mit dem Bundesverdienstkreuz geschmückte Frauenrechtlerin einfach aus dem Internet gelöscht, vermutlich leider ohne einen Lernschritt und in jedem Fall ohne einen Kommentar.

Von der Anatomie zur Biologie. Viele einfache Tiere sind nicht darauf angewiesen, von ihren Eltern versorgt und gepflegt zu werden. Viele Insekten und die meisten Fische beispielsweise schlüpfen aus dem Ei und sind sofort veritable Selbstversorger. Das Junge aus der Gattung Mammalia (Säuger) schreit nach Mutters Brust.

Als echtes Säugetier ist der kleine Mensch anfangs ohne seine Mutter gar nicht lebensfähig und manchmal bereits in dieser frühen Zeit greift der unsichtbare Gott oder jedenfalls der sichtbare bärtige Patriarch ein und beschädigt den Kinderpenis, er bringt das kleine Kind zum Weinen oder, Jahre später, den noch bartlosen heldenhaften muslimischen Tahsin (11) oder den südafrikanischen Stammesangehörigen Nelson (16) zum tapferen, verbissenen Ertragen von Schmerzen. Blut wird sichtbar und die Blutfarbe Rot kollektiv als auf Frau und Mann bezogen erinnert, denn gleichsam intergenerativ bluten weibliche Körper bei der durch die xy-chromosomalen Krieger ideologisch ins Tierische herabgedrückten biologischen Geburt ebenso wie die Penisse bei der frauenfreien Geburt hinein in die überlegene Menschensorte, die dem neu verwalteten Himmel näher stehende männliche. Nicht die Muttermilch sei dem Jungen die eigentliche Nahrung, sondern das himmlische Gesetz. Irgendetwas geht auf Dauer kaputt, nicht nur der Penis.

Jetzt, 2014, so wird uns gesagt, seien die kompromisslosen Intaktivisten die eigentlichen Kaputtmacher, wir würden ein heiliges Ritual beschädigen und den frommen oder um Hygiene besorgten elterlichen Beschneidungswunsch kaputtmachen und wer weiß, vielleicht sind Jahwe und Allah schön längst persönlich so richtig sauer auf jeden das friedliche Zusammenleben der Religionen störenden Beschneidungsgegner, Näheres wissen Merkel und Jagland.

Einiges also wird beschädigt. Weil Kindesbeschädigung noch schlimmer als Sachbeschädigung und damit nicht nett klingt, wirft man Nebel und redet von Beschneidung (im Islam ḫitān oder ḫatna, auch ṭuhūr, zu ṭahara, rituelle Reinheit, adj. ṭāhir).

Ob Abrahams heilige Religion oder stolze Xhosa– [ˈkoːza] und Papua-Tradition, vorhauthassender Himmelsbefehl hin, männerbündisches Initiationsritual her, die Beschneidung der Geschlechtsorgane der Jungen und Mädchen ist seit Jahrtausenden in der Welt – und alle Eltern lieben nach wie vor ihre Kinder und lieben ihre Religion sogar noch ein bisschen mehr. Der ziemlich eifersüchtige Himmelsgott legt Wert darauf, hundertprozentig geliebt zu werden, und das musst du unter Beweis stellen, Anwallungen von Brutpflegetrieb und gespürtem Kindchenschema heroisch widerstehend, und vom kleinen Geschlechtsorgan des kleinen geliebten Wesens etwas abschneiden, das gesunde Heranwachsen und das friedliche Zusammenleben der Männer und Frauen stehen auf dem Spiel.

Penisgeographisch wird in der authentischen Religion der globalen Muslimbrüder und Teheraner Mullahs, einen anderen Islam kennen auch die deutschen Staatsverträge oder Lehrer für den Islamischen Religionsunterricht nicht, die ḥašafat al-qaḍīb, das ist die Eichel, zur Zone des prekären Gnadenstandes mit Allah und zum Kristallisationskern der einzig sittlich zu nennenden Gesellschaftsform (Kalifat), während die verflixte qulfa, die Vorhaut, der raumzeitlichen Dschahiliyya entspricht, der auch politisch auszumerzenden Weltgegend oder Sündigkeit des Hauses des Unglaubens, Dār al-Kufr. Für die kleinen Jungen mit ihrem winzigen Penis ist die Vorhaut noch kein islamisches Problem, doch nur wenige Jahre später umklammert der pubertäre Vorhautteufel die islamfromme Eichel und droht sie zu erwürgen, es muss etwas geschehen.

Laut Bibel gibt nur Jahwe das Leben und kann es, sofern verärgert, jederzeit beenden. Auch wenn Moses unbeschnitten blieb und Israels zur Präputophobie (preputophobia) berufene Erde vielleicht sehr folgerichtig nicht betreten durfte, geht es bei der Vorhautfrage um Leben und Tod, wie wir im 2. Buch Mose lesen, dem Exodus:

„Dann sag zum Pharao: So spricht Jahwe: Israel ist mein erstgeborener Sohn. Ich sage dir: Lass meinen Sohn ziehen, damit er mich verehren kann. Wenn du dich weigerst, ihn ziehen zu lassen, bringe ich deinen erstgeborenen Sohn um. Unterwegs am Rastplatz trat der Herr dem Mose entgegen und wollte ihn töten. Zippora ergriff einen Feuerstein und schnitt ihrem Sohn die Vorhaut ab. Damit berührte sie die Beine des Mose und sagte: Ein Blutbräutigam bist du mir. Da ließ der Herr von ihm ab. «Blutbräutigam», sagte sie damals wegen der Beschneidung.“

Es kann nur Einen (Gott; Penis) geben und der Himmel stellt die Entscheidungsfrage. Stammvater Abraham (Avrāhām; Ibrāhīm) hatte unter Beweis stellen müssen, seinem Sohn Isaak (Yiṣḥāq, Isḥāq) etwas weniger Liebe entgegen zu bringen als der Gottheit, und nur wem es heutzutage an Glauben schrecklich mangelt, redet über einen abrahamischen Kindestötungsversuch nach halluzinatorischem Stimmenhören. 1. Mose 22 berichtet vom Auftrag zum Kindesopfern:

„Gott sprach: Nimm deinen Sohn, deinen einzigen, den du liebst, Isaak, geh in das Land Morija und bring ihn dort auf einem der Berge, den ich dir nenne, als Brandopfer dar.“

Jahwe hat ein solches Begehren nicht wiederholt und schweigt überhaupt seit Jahrhunderten.

Die nichtjüdischen Deutschen sollen sich nicht einbilden, eine Ehre herstellende rituelle blutige Zerfurchung der Haut gar nicht praktiziert zu haben, denn wer vor wenigen Generationen als Akademiker keine eindrucksvolle Narbe, nach dem Waffenschlag oder -hieb (17. Jh.) wurde auch sie im ehrkulturellen studentischen Jargon der Schmiss genannt, im Gesicht herumtrug, galt als eigentlich verachtenswert. Man betrachte das durch Georg Mühlberg vor nur hundertzehn Jahren entstandene Gemälde Renommierbummel und höre innerlich die initiierten Gefährten des Nelson Mandela rufen: „Ndiyindoda – I`m a man!“, ein zwanzig Jahre eher entstandenes englisches Bild illustriert ebenfalls bereits das honorige System und titelt zur Initiierung DIE ERSTE WUNDE.[5]

2014 jährt sich ein Kriegsausbruch zum hundertsten Mal. Die ultimativ initiierende bodily mutilation auf dem Abschlachtacker („im Felde“, nachmals unter Überlebenden „im Felde unbesiegt“) vaterländischer männlicher Ehre war für den Kriegsfreiwilligen der tödliche Schuss in Langemarck. Die begeisterte Freiwilligkeit der jungen Deutschen von 1914 ist heute vielen vielleicht kaum nachvollziehbar.

Auch im Islam schweigt der Himmel nach dem Ableben des Propheten Mohammed (Muḥammad), dessen wörtliche oder aus seinen Handlungen zu erschließende Anweisungen, das ist die Sunna, um Himmels Willen ganz genau zu befolgen sind. Die Beschneidung, türkisch sünnet (d. h. Sunna), ist Teil der Fiṭra, der Art und Weise des Geschaffenseins, des natürlichen Ausgerichtetseins auf Allah hin.[6]

Die im Islam dem Jungen zu amputierende qulfa ist die Vorhaut, Mehrzahl qalaf. Etymologisch vgl. bei einem Baum qilf oder qulāfa, die Borke oder Rinde, s. hebr. qelef, Schwarte (rind) oder Schale (peel) sowie kəluv / kluv Fruchtkorb bzw. Vogelhaus; im Syrischen qəlaf, die Haut oder Borke entfernen (to remove the skin, bark) und qəlāftāʾ, Schale (husk, shell)).

Wie den Schafiiten ist auch den Hanbaliten die MGM Pflicht (farḍ, wāǧib). Am 04.10.2012 verschwieg der die Bevölkerung sehr islamisch in Pflichtbeschneidende und „Außenstehende“ aufspaltende Aiman Mazyek dem FOCUS, dass die Vorhautamputation zur unteilbaren und totalitären Scharia gehört, bagatellisierte die lebenslange genitale Beschädigung und warnte die wissenschaftlich denkenden Mitbürger davor, dem unbeschnittenen männlichen Kind muslimischer Eltern die Nachteile der Zirkumzision zu verraten:

„Wenn Außenstehende vehement dem Kind ihre ablehnende Haltung zur Beschneidung aufoktroyieren wollen und so das Kind stark verunsichern und in einen zum minimalen körperlichen Eingriff unverhältnismäßigen Konflikt stürzen, ist das eine Gefahr für das Kindeswohl.“

Ärzte, Lehrer und Sozialarbeiter sollen also, so legte es uns der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) nahe, das dem Schariagesetz zu unterwerfende Kind gezielt nichtinformiert belassen und die Nachteile der Beschneidung gefälligst für sich behalten. Ein Familienkonflikt und ein innerer Konflikt sei nur auf diese Weise erfolgreich zu vermeiden und ein sachgerechtes ärztliches Aufklärungsgespräch leider ausgeschlossen. Man beachte, das desinformierte und beschnittene Kind verbleibt ganz im Mazyekschen „Kindeswohl“.

Wie dem Bundestag bekannt, ist die Beschneidung der Mädchen ebenfalls ausgesprochen islamisch, die schafiitische Rechtsschule verpflichtet zur Mädchen- (female genital mutilation = FGM) und Jungenbeschneidung (male genital mutilation = MGM), zwei weitere Rechtsschulen halten sie als Sunna (das ist Mohammeds nachzuahmendes Vorbild) mindestens für ehrenwert und empfehlenswert (mustaḥabb). Keine der vier sunnitischen maḏhāhib ‏ (sg. maḏhab, Fiqh- oder Rechtsschule) lehnt die Frauenbeschneidung ab.

Baẓr aber bedeutet im Arabischen nicht Klitorisvorhaut, sondern ist die Klitoris. Der den Reliance of the Traveller übersetzende hippe Sufi-Scheich Keller (not the clitoris itself, as some mistakenly assert) belügt amerikanische Ohren und kann uns kein arabisches eigenes Wort für Klitorisvorhaut nennen.[7]

Zwischen Mädchen- und Jungenbeschneidung zu unterscheiden, ist wenig sinnvoll, weder islamisch-theologisch bzw. islamkritisch noch anatomisch. Allgemein menschenrechtlich darf man sowieso keinen Unterschied machen und auch das deutsche Grundgesetz kann Jungen nicht schlechter behandeln als die richtigerweise vor FGM geschützten Mädchen.

Der oder die Unbeschnittene, so spüren es die Beschneidungskulturellen, sei abgeschnitten vom Strom des Lebens, würde schier verhungern.

Um nicht zu verhungern und nicht zu erfrieren, ist jedes Kind auf die Liebe seiner Eltern angewiesen. Die meisten Eltern in Ostafrika oder Südostasien, im Nahen Osten oder in den Vereinigten Staaten von Amerika waren selbst einmal so ein geliebtes Kind, wurden als männlicher oder manchmal auch als weiblicher Mensch beschnitten und lieben nun ihrerseits ihre Kinder – und beschneiden sie. Das grausame Ritual wird durch die Generationen und Jahrtausende weitergegeben, das Kind ist ein Mädchen oder Junge.

Um sich die Sache schön zu lügen, müssen die Erwachsenen zu einem Trick greifen und die Beschneidung in ihr Verständnis von Glück, Nestwärme, Liebe und Frömmigkeit integrieren. In die goldene Familienromantik, das Vertreiben von schlimmen Bakterien und Viren und in den Gerechtigkeitsbegriff, in den Begriff vom Kindeswohl und in das einklagbare Familienrecht muss der heiße Elternwunsch auf die Genitalverstümmelung des männlichen Kindes eingeschlossen werden. In die Personensorge, auch in die gesetzliche deutsche Personensorge, wie am 12.12.2012 geschehen.

Es gibt erhebliche Indizien dafür, dass die Beschneidung die Ausbreitung von Geschlechtskrankheiten wie AIDS eher begünstigt, das liegt auch am anschließenden Nichtverwenden von Kondomen, was wiederum auf den Glauben manch eines Beschnittenen zurückzuführen sein mag, nun vor einer HI-Infektion geschützt zu sein, und ebenso an der in den Jahren nach der Beschneidung allzu oft allmählich nachlassenden penilen Empfindungsfähigkeit. Sobald aber die Sensitivität des Penis stark gesunken ist, wird der eigentlich einzig wirksame Schutz gegen HIV, das Kondom, als unzumutbar empfunden werden, mit Gummi spürt der Mann vielleicht gar nichts mehr.

Obwohl mehr und mehr Mütter und Väter die richtige Entscheidung treffen und die Vorhaut unzerstört lassen, sind männliche Amerikaner mehrheitlich beschnitten, die Zwanzigjährigen etwas weniger häufig und die Vierzig- oder Fünfzigjährigen beinahe alle. Trotz der schönen Erfolge der amerikanischen Beschneidungsgegner oder Intaktivisten der letzten drei oder vier Jahrzehnte, nennen wir stets die beiden mutigen Frauen Marilyn Milos (NOCIRC) oder Georgeanne Chapin (Intact America), werden immer noch 55 % der Neugeborenen ohne einleuchtenden Grund am Genital verstümmelt. Das geschieht mit starken Unterschieden zwischen den einzelnen Landesteilen von nur 12 % in Nevada bis zu 87 % in West Virginia (Daten von 2009). Im Mittleren Westen werden 75 % aller Neugeborenen beschnitten, im Südwesten 25 %.[8]

Die aus Autoritätsgläubigkeit, bohrender Sorge vor hygienischem Unheil, gottloser jugendlicher Masturbation sowie schlichter Unkenntnis der wohl erst mit Jakob Øster (1968) oder Hiroyuki Kayaba et al. (1996) gründlich erforschten männlichen physiologischen Phimose (angeborene Adhäsion der Vorhaut, die sich oft erst im Laufe des zweiten Lebensjahrzehnts allmählich auflöst) beinahe schon in einer Art von Staatskult ihre Jungen am Genital verstümmelnden USA haben seit drei Jahrzehnten ein großes gesundheitliches Problem mit der bekanntlich vor allem sexuell übertragbaren Krankheit AIDS. Sex hat nun oft etwas mit Penis zu tun, und der ist in den USA gemeinschaftlich dem Chaos und der Wollust entrissen, von Krankheitskeimen und Sünden saubergemacht, heroisch abgehärtet, bibeltreu und technikverliebt veredelt, vorhautamputiert.

Einige amerikanische Ärzte werben für die Beschneidung als Mittel im globalen Kampf gegen AIDS. Statt zuzugeben, mit der Seuche nicht klar zu kommen, wird sinngemäß behauptet: ohne Beschneidung wäre alles noch viel schlimmer und angedeutet, dass überall auf der Welt die beschneidungsverweigernden Mütter bzw. Familien, die unbeschnittenen Männer sowie die Erfolge der Beschneidungsgegner eigentlich verantwortlich für die globale HIV-Epidemie sind. Die Zauberformel ist klar und muss nur noch den Afrikanern beigebracht werden: Mehr Beschneidung = weniger AIDS.

Es ist die Infektion mit HI-Viren, die das Krankheitsbild AIDS verursacht. Gegen HIV kann man sich mit Kondomen ziemlich zuverlässig schützen. Von wissenschaftlichen Tatsachen unbeirrt kämpft eine tapfere amerikanische Lobby dafür, dass auch der Rest der Menschheit endlich glaubt, mit der Beschneidung – mit der Amputation der Penisvorhaut – könne man die globale AIDS-Epidemie in den Griff bekommen.[9]

Kann man natürlich nicht, aber viel Geld verdienen kann man mit der Beschneidung, denn die Fabriken der Kosmetikindustrie (Vavelta) und die biomedizinischen Labore (Apligraf) warten auf Lieferung sauberer sprich möglichst gerade neugeborener Körperzellen. Künftig pro Jahr hunderttausendfach abgeschnittene Kindervorhäute lassen sich ausgezeichnet als Rohstoff für Anti-Falten-Cremes oder zum Züchten einer nicht nur bei Verbrennungsopfern verwendbaren Kunsthaut verwenden. Auch die metallischen Beschneidungsklemmen sind sehr teuer und das operierende medizinische Fachpersonal will ebenfalls ausgebildet, weiter geschult und Monat für Monat bezahlt sein – das in den zunehmend beschneidungskritischen USA etwas ins Stocken geratene Milliardengeschäft kann in Afrika weitergehen, was die globalen Intaktivisten verhindern mögen.

Beschneidung ohne zwingenden medizinischen Grund schadet der Gesundheit. Immer wieder kommt es – auch in modernsten Krankenhäusern! – zu schweren Verletzungen. Und schlimmer. Beschneidung tötet. In den Vereinigten Staaten von Amerika sterben in jedem Jahr ungefähr 117 Säuglinge an der Zirkumzision (Bollinger, D. Lost Boys: An Estimate of U.S. Circumcision-Related Infant Deaths. Thymos: J Boyhood Studies, 2010;4(1), 78-90.). 117, das sind zwei tote Kinder pro Woche. Und dem unzivilisierten Rest der Welt erklären die amerikanischen Beschneidungslobbyisten, dass ihr Tun ein besonders geeignetes Mittel zur Abwehr von AIDS sei. Wenig glaubhaft, denn die US-Amerikaner über dreißig oder vierzig sind meistens als Säugling beschnitten worden, trotzdem leben im Lande 1,1 Millionen Menschen mit dem HI-Virus und kommen Jahr für Jahr 50.000 Neuinfektionen dazu. Aber einige Amerikaner glauben doch so gerne – an sich selbst, an Gott und an die Gesundheit der Jungenbeschneidung.

Mit Artikel 24 (3) der UN-Kinderrechtskonvention (Convention on the Rights of the Child, abgekürzt CRC) verpflichten sich alle Staaten, gesundheitlich schädliche Traditionen abzuschaffen. Man wird hier nicht zuletzt an weibliche Beschneidung gedacht haben, die wir seit wenigen Jahrzehnten ganz richtig eine Genitalverstümmelung nennen: FGM. Die ebenfalls weltweit vorkommende Jungenbeschneidung ist bislang leider meistens übersehen worden, und eine mächtige Lobby möchte weiter verhindern, dass Journalisten, Politiker und Kinderrechtler tatsachennah von der MGM reden und schreiben, der männlichen Genitalverstümmelung. Um nichts anderes aber geht es, denn das am Geschlechtsorgan verletzte und verstümmelte Kind kann ein Mädchen oder ein Junge sein, wir Erwachsenen haben kein Recht, sein Geschlechtsorgan auf unseren Wunsch hin mit Schere oder Skalpell zu verändern. Auch ein vermeintlicher himmlischer Befehl, antiker Mythos von abgewehrten bösen Geistern oder moderner Mythos von abgewehrten bösen Bakterien oder Viren ist hier kein glaubwürdiges Alibi.

Was die zur Rechtfertigung des Beschneidens der Penisvorhaut nützliche Prophylaxe der Vertreibung von unsichtbaren Teufeln oder bösen Dschinnen war, ist heute die prophylaktische Vertreibung der HP- oder HI-Viren. Ein neuzeitliches Märchen, denn nur Kondome und geänderte Verhaltensweisen schützen vor AIDS, keine abgeschnittenen Vorhäute.

Märchen und Religionen können schöne Seiten haben, aber leider hat es immer auch kinderfeindliche Märchen gegeben. Eine Moscheegemeinde oder Synagogengemeinde, deren Vorstand und Prediger immer noch lehren, dass ein unbeschnittener Mann einen moralisch geringeren Wert habe, Gott erzürne und die Verachtung der Gläubigen verdiene, sollte durch modern denkende Eltern boykottiert werden – sollen die Imame und Sünnetci, Rabbis und Mohalim doch vor Zorn rot anlaufen im Gesicht und ihre jungen Väter und Mütter anbrüllen: „Ihr müsst euer Kind aber beschneiden lassen, Gott will es!“ Nein, das müssen sie nicht.

Noch sind es wenige säkulare Muslime oder Juden, die sich dem Gruppenzwang zum Jungenbeschneiden bewusst entziehen, und die Bundesrepublik Deutschland hat sich nicht getraut, zu verlangen, dass die Religionsbücher für den bekennenden Islamischen Religionsunterricht schreiben: Die Beschneidung hat gesundheitliche Nachteile, du kannst Nein sagen zur Beschneidung und beim Jugendamt Hilfe suchen und Hilfe finden. Nein, das wird nicht geschrieben, und die Republik liefert die Kinder den Stämmen und einem gesundheitsschädlichen Ritual aus und müsste das im Hinblick auf die manchmal vergleichsweise harmlosere Mädchenbeschneidung (hier etwa der WHO-Typ Ia) eigentlich auch machen. Richtigerweise ist FGM Typ Ia verboten – noch, und leider nicht deutlich genug.

Du kommst hier nicht rein – als Unbeschnittener kommst du hier nicht rein, nicht in die Gemeinschaft der Gläubigen im Diesseits und nach dem Tod nicht in den Himmel. Der Sinn der rituellen Beschneidung ist gerade, dem Jungen zu verdeutlichen, dass es keinen Ausweg gibt. Beim Stichwort Zwangsbeschneidung denken wir an Erwachsene, aber wo doch jeder acht Tage alte jüdische Junge beschnitten werden muss, dürfen, nein müssen wir ebenso von Zwangsbeschneidung sprechen und auch bei einem älteren Kind oder Jugendlichen. Die fünfzehn- oder sechzehnjährigen Xhosa sind ganz offensichtlich nicht in der Lage, sich dem Ehre herstellenden Ritual zu entziehen, einige von ihnen gehen Jahr für Jahr in den Tod.

Denn wer bei den Xhosa nicht beschnitten ist, gilt nicht als Mann und kann vom väterlichen Besitz nichts erben, Ehe und Fortpflanzung sind für ihn verhindert, der Unbeschnittene ist, in jeder Beschneidungskultur, rechtlich und sozial ausgelöscht. Ndiyindoda! hatte der Xhosa Nelson Mandela zu rufen: I`m a man![10]

Wohltuend zu hören, dass ein Teil der aus der ehemaligen Sowjetunion nach Deutschland eingewanderten männlichen Juden bis heute nicht beschnitten ist – es gibt also auch in Deutschland viele glückliche jüdische Vorhäute. Mit den zunehmend beliebten Initiativen wie Jews against Circumcision, der ausgezeichneten Informationsseite Beyond the Bris, mit Tsohar um Rabbi David Stav, Gonnen Al Ha-Yeled – Protect the Child, um Eran Sadeh; Dr. Avshalom Zoossmann-Diskin als dem Vorsitzenden von Ben Shalem (intact boy) und einigen anderen sind auch im Judentum Vorkämpfer für die körperliche Unversehrtheit aller Kinder aktiv.

Wenn bewusste Angehörige einer religiösen oder ethnischen Minderheit, sicherlich gilt das in besonderem Maße für die als sozusagen typisch beschneidend geltenden Juden, mit der Zirkumzision aufhören oder diese durch ein anderes Ritual ersetzen, wird das kindergesundheitlich und kinderrechtlich sehr positive (nämlich beschneidungsbeendende) Auswirkungen auf andere Communities haben, nennen wir die großen afrikanischen Kirchen, die beinahe beschneidungsobligatorischen Christen in Korea oder auf den Philippinen, ägyptische Christen, Nordamerikas Evangelikale oder die Muslime, die schließlich alle einen theologischen Bezug zum legendären Erstbeschneider Abraham herstellen. Auch dürfte, sobald markante Communities oder prominente Einzelne die Jungenbeschneidung beenden, gerade in ländlich geprägten Regionen und in räumlicher Nähe die Quote der weiblichen Beschneidung sinken bzw. kann sicherlich besser verhindert werden, dass die FGM, etwa zur äthiopischen Beta Israel, zurückkehrt. Denn das scheint ein Prinzip zu sein: Wo es gar keine Jungenbeschneidung (mehr) gibt, sind auch alle weiblichen Genitale intakt.

Leider gelingt es in Afrika der mit windigen Begründungen eine angebliche AIDS-Prophylaxe nach erfolgter Beschneidung beschwörenden Lobby anscheinend immer wieder, Kirchengemeinden, etwa kenianischer Methodisten oder christliche Gesundheitszentren in Malawi oder Lesotho, für ihren Beschneidungskreuzzug einzusetzen. Organisiert wird die männerfeindliche, sexualfeindliche und sexualmagische Genitalverstümmelungskampagne vor allem von vatikantreuer Seite durch den Katholischen Medizinischen Missionsausschuss (Catholic Medical Mission Board, CMMB).[11]

Wie jede Jungenbeschneidung kann auch die Brit milah schwer verstümmeln oder töten. Im Januar 2014 wurde ein weiterer Säugling durch Mundbeschneidung (Metzitzah B’Peh) mit Herpes infiziert; im September 2011 starb am New Yorker Maimonides-Krankenhaus ein zwei Wochen altes Kind nach beschneidungsbedingter Herpesinfektion.

Rabbi Abraham Geiger (1810-1874) im Brief an den großen Demokraten Leopold Zunz:

„Die Idee des Opfers, welche die Prozedur einst heiligte, ist unter uns doch gewiss längst verschwunden … und der Gewohnheit und der Angst errichten wir sicherlich keine Tempel“, eigene Übersetzung n. d. Englischen, sowie: „Ich kann nicht verstehen, warum ich mich für eine Zeremonie begeistern soll, nur aus dem Grund, weil sie sich allgemeiner Hochachtung erfreut … Es ist ein barbarischer, blutiger Akt. Die einzigen Gründe dafür sind die Gewohnheit und die Furcht“, so zitiert es David Gollaher in Das verletzte Geschlecht (Seite 46).[12]

Zwischen 2004 und 2011 infizierten sich 11 männliche Säuglinge nach dem jüdischen Mundbeschneidungsritual an Herpes, zwei starben, zwei haben einen bleibenden Hirnschaden erlitten. In den Vereinigten Staaten werden jährlich 1,2 Millionen männliche Säuglinge genitalverstümmelt, jedes Jahr sterben, wie erwähnt, ungefähr 117 US-amerikanische Säuglinge an der Zirkumzision.[13]

Geheiligte Erpressung zum Kindbeschneiden, Israel 2013. Ein Rabbinatsgericht verurteilt die Mutter, die ihren Sohn nicht beschneiden lassen will, zu einer Strafe von 140 $ täglich (!), die sich erhöht bis sie ihren Sohn am Genital verstümmelt. Die mutige Frau hat sich zu den gesundheitlichen Nachteilen der Jungenbeschneidung informiert und will standhaft bleiben. In Israel gibt es leider immer noch keine säkulare standesamtliche Ehe, das selbstredend frauenfeindliche Familienrecht wird von den Klerikern gesprochen.[14]

Human Genital Mutilation (HGM)

Die Beschneidung des männlichen Kindes, der Begriff Kind meint, ganz im Einklang mit der erwähnten Kinderrechtskonvention, auch den vierzehn oder siebzehn Jahre alten Menschen, beschädigt den Körper des Jungen und des späteren Mannes.

Die bei beiden Geschlechtern des Menschen, die bei Mädchen und Junge sehr vergleichbare Embryonalentwicklung scheint zu zeigen, dass Klitoris und Eichel (Glans penis) einerseits sowie andererseits innere Schamlippen (Labia minora) und Penisvorhaut, aus dem gleichen Gewebe entstehen.[15] Die männliche Sensitivität liegt allerdings zum weitaus größeren Teil nicht in der Eichel, sondern eben im Präputium, in der Vorhaut (Gefurchtes Band; Frenulum und frenulares Delta). Die Beschneidung zerstört sofort möglicherweise zwei Drittel der männlichen sexuellen Empfindungsfähigkeit und eventuell, auch durch die fortschreitende Keratinisierung der Eichel, allmählich immer noch mehr; jedem Bundestagsabgeordneten war das am 12.12.2012 bekannt.

Die Jungenbeschneidung ist politisch gewollt, der Elternwille zur MGM ist Staatsdoktrin. Das muss sich ändern.

Mit der männlichen Beschneidung verglichen würde, auf die Keimbahnentwicklung bezogen, eine Frau, um der von BGB § 1631d legal gewordenen genitalen Beschädigung zu entsprechen, ihre (inneren) Labien verlieren müssen (das hat also Züge von FGM Typ II), in Bezug auf die sexuelle Empfindungsfähigkeit aber ihre Klitoris (Typ Ib sowie ebenfalls Typ II). Der Sensitivitätsverlust der Jungenbeschneidung ist also wahrscheinlich vergleichbar mit einer FGM vom Typ II, mindestens jedoch mit Typ Ib. Mit Ib oder II bzw. zwischen Ib und II liegt man vermutlich, die MGM vergleichend, sehr richtig; wer in Deutschland ein Mädchen so stark verstümmelt, wohnt richtigerweise für sehr lange Zeit im Gefängnis.

Das Blaue vom Himmel herunter lügt uns NCBI, das National Center for Biotechnology Information, das versucht, die Menschen in Kanada, Korea (Südkorea) und Hongkong zu (noch) mehr Jungenbeschneidung zu drängen: „Qualitativ höchstwertige Studien legen uns nahe, dass die Beschneidung keinen nachteilige Wirkung auf Sexualfunktionen, Sensitivität, sexuelles Empfindungsvermögen und Zufriedenheit hat.“ Die traurige und Jahrtausende alte Wirklichkeit sieht anders aus, die physischen Beschneidungsfolgen sind katastrophal.[16]

Die Beschneidung von Jungen – wir sollten sagen: die Genitalverstümmelung an Jungen – ist eines der letzten ganz großen Tabus der Menschheit. Sie ist ein Menschheitsproblem, das weltweit angegangen werden muss und erfolgreich bewältigt werden kann, wenn wir uns nicht in Schwarze und Weiße, Amerikaner und Europäer, Muslime und Nichtmuslime oder in Juden und Nichtjuden spalten lassen und wenn wir nicht auf das Märchen hereinfallen, weibliche und männliche Beschneidung (d. i. Genitalverstümmelung) würden sich grundsätzlich voneinander unterscheiden.

Wir haben die Universalität der Menschenrechte entdeckt und können deshalb nicht mehr sagen: „Das geht mich nichts an, was in Afrika, Asien oder im Nachbarhaus passiert“. Zur weiblichen Genitalverstümmelung oder FGM wagt niemand mehr zu sagen, man dürfe sich in somalische oder ägyptische Traditionen nicht einmischen oder müsse eine aus Mogadischu oder Kairo nach London, Amsterdam oder Köln eingewanderte Familie in Ruhe ihre Mädchen beschneiden lassen. Dieses Umdenken müssen wir auch in Bezug auf die männliche Genitalverstümmelung erreichen. Der angemessene Aufenthaltsort einer aktiven rituellen Mädchenbeschneiderin ist in Australien, Europa oder Nordamerika bereits heute das Gefängnis, und es wird die Zeit kommen, in der auch jeder professionelle oder ehrenamtliche Jungenbeschneider einer anderen Beschäftigung nachgehen muss und sagen wird: „Ich bin ein Ex-Sünnetci“ oder „Ich bin ein Ex-Mohel.“

I Have a Dream, dass in wenigen Jahrzehnten überall auf der Welt die Kinder und Enkel der rituellen Mädchenbeschneiderinnen und Jungenbeschneider den staunenden Jungen, von denen mehr als 90, nein, mehr als 95 % in Vorhautbesitz sind, über das berufliche Treiben ihrer Ahnen erzählen, während sie mit den Klassenkameraden beim Ausflug im Museum in den gläsernen Vitrinen neben Hexenfolterzange und Sklavenkette auch Beschneidungsmesser und Gomco-Klemme betrachten.

I Have a Dream, dass im Jahre 2089 unter dem Tagungstitel Hundert Jahre Anaheim California durch das perfekt gleichheitsfeministisch gewordene saudische Königshaus das International Symposium on Circumcision in Mekka und Medina ausgerichtet werden wird,

I Have a Dream, dass in fünfzig Jahren die Schariagerichte weltweit abgeschafft worden sind und es nur noch die säkulare standesamtliche Eheschließung geben wird, während der Oberrabiner Israels, trotz Wiedererrichtung des Tempels, aus gutem Grund als Intactivist of the Year (2039) ausgezeichnet werden wird und die begeistert gegen Kopftuchzwang kämpfende Muslimbruderschaft die Organisation der intaktivistischen Kampagnen (Mädchen und Jungen) in den abgelegensten Orten Indonesiens und Somalias übernehmen wird,

I Have a Dream, dass 2014 in Deutschland niemand die Genital Autonomy für ein Kind (a child means every human being below the age of eighteen years) einfordern wird, ohne zugleich die hundertprozentige Genital Intactness jedes Kindes zu verlangen und jede medizinisch unnötige Genitalverstümmelung auf Elternwunsch wie auch auf Kinderwunsch unzweideutig abzulehnen,

I Have a Dream, dass im Juli dieses Jahres in Boulder Colorado (The 13th International Symposium on Genital Autonomy and Children’s Rights) der Mut gefunden werden wird, in Bezug auf Artikel 1 der UN-Kinderrechtskonvention (unless under the law applicable to the child, majority is attained earlier) den Begriff des Erwachsenseins nach Jüdischem Recht (Halacha)[17] oder Islamischem Recht (Scharia)[18] explizit auszuschließen und von Anne Lindboe und Maximilian Stehr zu fordern: Schluss mit dem gesundheitsgefährdenden, nämlich auf die Beschneidung hinauslaufenden Geschwätz zur Informierten Einwilligung (informed consent), solange der Junge minderjährig ist (below the age of eighteen years).

Man verzichtet jetzt, um später zurückzuerhalten, man opfert dem Himmel aus frommer Berechnung. Kleptokratisch verstandene Männlichkeit ist Machtzuwachs und Güteranhäufung, eine Addition, die Beschneidung jedoch ist mathematisch unterkühlt gesprochen eine Subtraktion, religionswissenschaftlich ein Opferbringen. Männern fällt es schwer, sich einzugestehen, Opfer geworden zu sein. Die Ansage: „Du Opfer!“ ist, durchaus einzustufen als islamisches Umweltverändern, die seit 15 Jahren unter Jungen leider ziemlich üblich gewordene hasserfüllte Bedrohung auf unseren Schulhöfen geworden, das wie selbstverständlich gewordene kalte Nachtreten auf den bereits am Boden Liegenden erinnernd oder androhend. Beschneidung ist eine Gewalt, die das mythische Maskuline färbt und auflädt, und es ist die Frage, gegen wen man seine Wut richten kann, wenn die Ahnen und großen Brüder doch angeblich immer nur das Beste wollen oder kräftiger zuschlagen können. Einen Ausstieg aus dem Kreislauf der einst als Opfer an die Gottheit gestifteten Beschneidungsgewalt kann es nur geben, wenn endlich alle Menschen – auch die Schwestern oder Ehefrauen der beschnittenen Männer und auch die unbeschnittenen Männer – offen zugeben, ein Opfer der Male Genital Mutilation zu sein, denn MGM, egal wo sie stattfindet, schadet jedem und Gewalt ist nie privat. Frau Merkel redet von Komikernation.

Der amerikanische Beschneidungsgegner, Psychologe und Direktor des in Boston ansässigen Circumcision Resource Center, Dr. Ronald Goldman nennt vier Gründe, warum Männer ihre Beschneidung mit Schweigen zudecken bzw. nicht aufarbeiten und das Ritual tradieren helfen, ich übersetze frei und führe einige seiner grundlegenden Gedanken über die psychischen Beschneidungsfolgen ein wenig weiter:[19]

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Beschnittene Männer haben die als positiv erlebten weiteren Normen der eigenen Gruppe oder Religion so sehr verinnerlicht, dass die unangenehmen Gefühle zur Beschneidung für unwichtig gehalten werden oder beinahe ganz überdeckt bleiben; beispielsweise auch: eine damals erklärte angebliche gesundheitsförderliche Wirkung diente und dient ja, trotz allem Schmerz, dem eigentlich so schönen Ziel Gesundheit

Unterdrücken

Die ehrlich nacherlebten Gefühle zur Beschneidung wären so schmerzhaft, dass der Mann sie gar nicht zulassen kann; kommen sie doch näher an die Oberfläche, kennt er Techniken, sie mit viel Energie abzustoppen und sich beispielsweise seinen Vertrauten gegenüber, vielleicht seiner Ehefrau oder seinem Sohn, nicht als Beschneidungsopfer zu outen

Verheimlichen

Jene, die differenzierte Gefühle zur Beschneidung erleben, schweigen aus Angst, falsch verstanden oder ausgelacht zu werden

Sprachlosigkeit

Frühe Verletzungen zur Sprache zu bringen, erfordert Bewusstsein und Einsicht. Wer aber sehr früh beschnitten wurde, etwa als jüdischer oder US-amerikanischer Säugling, hat keine bewussten Erinnerungen an den Eingriff und wird keinen anderen Wege finden können, als die seelische Verletzung (Anm.: bemerkenswert beschneidungstypisch) zu äußern durch: 1. Verhalten (Penisfixiertheit und Patriarchalismus; religiöser Radikalismus; das penisbezogene Trauma tradieren und den einen zuerst intakten Penis besitzenden eigenen Sohn verstümmeln), 2. Emotionen (ich führe weiter: Ärzte, Frauen, Unbeschnittene und Beschneidungsgegner für Feinde zu halten; also: nicht der Mohel oder Sünnetci ist der Feind und greift noch einmal das Genital an, nein, der Intaktivist ist der Angreifer) oder 3. Stressreaktionen (Anm: panische Angst bei jedem Arztbesuch; Angst vor Sex, Zärtlichkeit oder Nähe; erektile Dysfunktion; in sozialen Konfliktsituationen schnelles Schalten auf Kampf).

Männer sind gerne Helden und das können sie zeigen. Beschneiden kann jeder, Nichtbeschneiden ist heldenhaft. Be a hero, don’t circumcise your son.

Mitentscheidung und Einwilligung (consent)

Auch wenn seit Berlin 2012, der kinderfeindliche und grundgesetzwidrige Alternativvorschlag wollte 14 Jahre), Helsinki 2012 und leider auch mit Oslo 2013 vieles ungesichert bleibt – auch zur Altersfrage, d. h. zur Diskussion um das genaue Alter des einwilligungsfähigen Jungen, ist alles Wichtige bereits am 3. März 1989 im kalifornischen Anaheim festgestellt worden: einwilligungsfähig ist das erwachsene Individuum,

das Alter der Zustimmungsfähigkeit ist das Erwachsensein:

the individuals who have reached the age of consent (adulthood),

Kinder an die Macht? Die Schariabewegung will das Schutzalter so lange herabdrücken, bis sie bei den neunjährigen Ehefrauen angekommen ist, während der schariapflichtige Mann fünfzehn Jahre alt ist. Eine andere Volljährigkeit braucht und kennt der Islam nicht. Kinder – im Kinderrechtskonventionsbegriff von Kind – sollen mindestens als Juden in den ersten Lebenstagen beschnitten werden, der Islam hat aus seiner Sicht die optionale Beschneidung am siebten Tag auch nicht preiszugeben, die Imame und Rabbiner bewegen sich gar nicht und in ganz Europa werden die Multikultis nervös. Die Stunde der Unterwanderung der Intaktivistenbewegung kann herankommen, die europäischen Als-ob-Kinderrechtler, darunter skandinavische Kinderrechtsbeauftragte in Oslo 2013, wissen, dass sie bald mit den Islamverbänden über das Beschneidungsalter verhandeln werden.

Wie ihr Amtsvorgänger geht Norwegens Kinderrechtsbeauftragte (seit Juni 2012) Anne Lindboe auf fünfzehn Jahre – könnte man denken. Weiß Lindboe denn nicht, dass die Beschneidung keine Heilbehandlung ist, sondern schädigt? Warum genau eigentlich will eine norwegische Kinderärztin fünfzehnjährige Jungen – eventuell auf deren eigenen Wunsch nach ungebremster genital autonomy – verstümmeln lassen, was Lindboe ja auch mit fünfzehnjährigen Mädchen tun müsste? The Jewish Press (JP) vom 25.11.2013 lässt Tzvi Ben-Gedalyahu die heroische kinderbeschneidungsbereite Beschneidungsterminverschieberin und norwegische Kinderärztin zitieren:. „If 15 years is set as the minimum age, we expect Norwegian parents follow and respect the law“. Meint man das auch nur annähernd ernst? Will Norwegen den dann eventuell trotzdem am achten Tag operierenden Mohel auch wirklich einsperren? Dann muss man das sagen und nicht den neuen Außenminister Brende am selben Tag das Gegenteil erklären lassen: „Norwegen wird die rituelle Beschneidung nicht verbieten.“ Aber nein, die JP macht deutlich, dass Lindboe mit dem Alter 15 nur den gestrengen Zeigefinger erhoben hat, ihr Satz beginnt mit einem falls. Amtsvorgänger Reidar Hjermann hatte 15 vorgeschlagen, in Wirklichkeit will Lindboe nur die Zwölfjährigen und Jüngeren schützen und jeden Teenager über die religiös vorgeschriebene freiwillige Selbstverstümmelung entscheiden lassen. Den Dreizehnjährigen. Das ist nur zwei ein Jahre älter als Kinderfilmjunge Tahsin (11) aus dem KiKA-Beschneidungsfest, wobei wir den ebenfalls beschnittenen kleinen Bruder Tahsins, Emir (8) nicht vergessen.[20]

No discussion, no decision, no circumcision. Weg mit den Beschneidungsmessern. Hat der sich über die Oslo Resolution freuende Dr. Antony Lempert (Children’s basic rights to bodily integrity and to form their own beliefs, Quelle Barry Duke auf freethinker am 02.10.2013) denn gar keine Lehre aus dem Mau Mau Aufstand gezogen? Wenn wir ein antikolonial fühlendes Mädchen rufen lassen: „Ngaitana – I will circumcize myself“, dann ist das hundertprozentige genitale Selbstbestimmung nach dem Grundatz: Let girls decide for themselves whether or not they want to be circumcised, nur das Geschlechtsorgan ist anschließend für immer kaputt. Der voreilig als Intaktivist gehandelte Sprecher des UK Secular Medical Forum (SMF) Dr. Lempert toleriert das freiwillige Beschneiden für völlig gesunde Minderjährige (There can be no justification for healthy children to be forcibly cut, Quelle national secular society am 01.10.2013), doch in jener zauberhaften Stunde, in der im heiligen Wald der erste Junge aufschreit „Ndiyindoda! – I am a man!“, gleich ist der sich auf die Einweihung freuende kleine Nelson Mandela an der Reihe, haben wir genau den gesundheitsgefährdend geringen Anspruch der Anne Lindboe erfüllt: „Vi hos Barneombudet mener derfor det er best for barnet at barna selv skal få bestemme om de vil bli omskåret – Wir als Kinderrechtsbeauftragte glauben, dass es am Besten für ein Kind ist, wenn sich das Kind selbst entscheiden kann ob es beschnitten werden möchte“ (Quelle barneombudet.no). LET BOYS DECIDE FOR THEMSELVES WHETHER OR NOT THEY WANT TO BE CIRCUMCISED tönt es am 30.09.2013 aus Norwegens Hauptstadt – Antrag abgelehnt sehr geehrte Frau Anne Lindboe und sehr geehrter Herr Fredrik Malmberg, Skandinavien braucht kein Ngaitana für die Mädchen und für die Jungen kein Ndiyindoda. Dass Kinderärztin Lindboe auch das dreizehnjährige männliche Kind über sein genitales Verstümmeltwerden entscheiden lassen will, lässt sie unwidersprochen in der israelischen Presse publizieren: non-medical circumcision of pre-teen boys should be outlawed (JTA 25.11.2013). Norwegen braucht einen neuen Ombudsman für Kinderrechte, Anne Lindboe ist in ihrem Amt nicht länger tragbar.

In Norwegen werden jedes Jahr nur 7 jüdische Jungen beschnitten (und 2000 muslimische) und eine vorlaute Kinderärztin Anne Lindboe, die gerne bereit ist, gegen hippokratisches Prinzip und persönlichen Amtseid jährlich wenige Tausend nicht fünfzehnjährige sondern dreizehnjährige Jungen am Genital zu schädigen, wird sich dem einzigen Mohel des Landes nicht in den Weg stellen. Die jüdischen Eltern wollen den achten Tag, pardon, die Schrift will es. Lex judaica macht sich aber nicht gut, weshalb es kommen wird wie in Deutschland, im ersten halben Jahr darf jeder Schamane alles. Norweger, so wird das nichts.

Quo Vadis Intactivism?

Um mit den Islamverbandsvertretern jahrelang weiter zu diskutieren, könnte man, ohne sein Gesicht allzu offensichtlich zu verlieren, einen Trick anwenden und sprachlich von dem (sofern auch den Siebzehnjährigen meinend) kompromisslosen Genital Intactness für immer auf das gefährlich glitschige Genital Autonomy umwechseln, auf jene Selbstbestimmung, welche den genitalautonomen Tahsin (Beschneidungsfest, KiKA) glücklich integriert. Damit ist der Anspruch von Anaheim California 3. März 1989 zwar kaputt und das Kindergenital auch, aber das macht nichts, man hat ganz engagiert etwas tun wollen – nun, mit Betroffenheit. Der persönliche Status in oder um Partei und Kirche ist gesichert.

Zurzeit haben wir drei Lager. Erstens die traditionellen bzw. religiösen Beschneider, sie wollen das Mitentscheiden des Minderjährigen unmöglich machen und die Jungen amputieren, genital verstümmeln. Zweitens die europäischen und insbesondere auch deutschen Islamverarmloser, Multikulturalisten und anderen vorgeblichen Kinderfreunde, die wollen schon wieder – wie schon 2012 – mit den Imamen und Rabbis an einem Runden Tisch diskutieren und die Kinder in ihr Verstümmeltwerden einwilligen lassen, entweder ab 14 Jahren (Deutschland 2012, der kinderfeindliche Alternativvorschlag zu BGB 1631d), ab 12 bzw. 13 (Schweden 2014) oder ab 15 Jahren (Norwegen 2012 unter Ombudsman Reidar Hjermann) bzw. ab 13 Jahren (Norwegen 2014 unter Anne Lindboe). Drittens die Kinderrechtler und alle, die den Kampf gegen Genitalverstümmelung an Mädchen und Jungen wirklich ernst nehmen, wir müssen den Mut haben, genau so kompromisslos zu sein wie die Rabbiner und Imame und dürfen, ja das klingt untolerant, wir dürfen die Kinder ebenfalls nicht entscheiden lassen – nur dass wir das Verstümmeln gar nicht zulassen.[21]

Ganz bewusst schützen wir den 13-jährigen oder sogar den 17-jährigen jungen Menschen, weiblich oder männlich, vor harten Alkoholika, Autofahrten ohne Begleiter, Bordellbesuch oder brutalen Kinofilmen. Wer den Elfjährigen oder Sechzehnjährigen in seine MGM einwilligen lassen will, kann dem gleichaltrigen Mädchen die FGM nicht verweigern. Nein, ob Schönheits-OP, Tattoo oder Piercing, bis siebzehn Jahre einschließlich bleibt der Körper unversehrt.

Wer noch kein Erwachsenengenital und keine eigene sexuelle Erfahrung hat, kann doch gar nicht auch nur ungefähr vorauserleben (von wissen lässt sich hier sicherlich noch weniger sprechen), wie sich die Beschneidung auswirkt. Wir haben die Kinder zu schützen – alle Kinder. Und was im weltweiten Kampf gegen Todesstrafe, Kindersoldatentum oder Prostitution so zentral ist, das Kind im Sinne der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen oder der Declaration of the First International Symposium on Circumcision, Anaheim 1989, das ist auch die oder der Vierzehn- oder Siebzehnjährige.

Auch wenn das technologisch fortgeschrittene Europa etwas keimfreier beschneidet als der südafrikanische Busch (allerdings nicht in Privatwohnungen, angemieteten Festsälen oder zur Verfügung gestellten Synagogenzimmern), vermute doch niemand, dass sich Europas sechzehnjährige Jungen aus jüdischen oder muslimischen Familien grundsätzlich anders verhalten würden als die Zugehörigkeit suchenden oder dem Dasein als verachteter Unbeschnittener ausweichenden jungen Xhosa. Ein barbarisch gebliebenes Ritual aus den primitiven Entwicklungsstufen der Menschheit, die Human Genital Mutilation (FGM und MGM), hat nicht medikalisiert zu werden, d. h. es darf nicht in Arztausbildung und Krankenhausbetrieb integriert werden.

Im Interesse der Gesundheit aller Kinder dürfen und müssen wir die Mädchenbeschneiderinnen und Jungenbeschneider aus den Praxen und Kliniken entfernen, ohne uns von den nicht ausbleiben werdenden grausamen Ergebnissen der Busch- oder Hinterhofbeschneidungen zu einer erneuten Medikalisierung erpressen zu lassen.

Der Vorhautbesitzer ist ekelhaft und religiös minderwertig, er verdient die Verachtung der ganzen Familie, keine schriftgläubige Jüdin oder Muslima will mit ihm Sex haben oder ihn als Ehemann akzeptieren – das ist die Folge des Himmelsgesetzes und auch die eritreische, äthiopische und koptische Kirche verstümmelt Jungen genital. Der unbeschnittene Erwachsenenpenis ist in Gottes Gesetz nicht integrierbar? Nun, solange das der Fall ist, sind Halacha, Scharia oder christianisiertes philippinisches Vorhautaufschlitzen (slitting open the foreskin along its dorsal surface (superincision)) in den modernen Rechtsstaat auch nicht integrierbar.

Auch aus Angst vor Infektionen, schwersten Verstümmelungen oder Tod dürfen wir die FGM oder MGM niemals technisch medikalisieren und in unseren Krankenhäusern tolerieren. Das ist, neben dem gefährlichen Gerede um die Altersgrenzen, die zweite Diskussion, auf die sich Kinderrechtler nicht einlassen können.

Nein zu einer Diskussion mit Religionsverbandsvertretern, professionellen Genitalbeschädigern, multikulturalistischen Beschneidungsverharmlosern, ungetreuen staatlichen Kinderrechtsbeauftragten oder kindeswohlgefährdenden Ärzten.

Nein zur Krankenhausbeschneidung auf Elternwunsch.

Nein zur Krankenhausbeschneidung auf Kinderwunsch.

Keine Beschneidung unter achtzehn. .[22]

Edward von Roy

Q u e l l e n

[1] When the Canadian Paediatric Society published their position statement on neonatal circumcision in 1996, they followed the views of Poland, not those of Schoen. Although Schoen was chairman of the American Academy of Pediatrics (AAP) taskforce on circumcision that published in 1989, he did not serve on the AAP taskforce on circumcision that published in 1999. That second taskforce distanced the AAP from the views published by Schoen’s taskforce a decade earlier.

Schoen’s present views on circumcision are strikingly similar to those of Wolbarst, which were published nearly a century ago. …

One should not characterise Schoen’s personal view as representing the North American view. North America has moved on.

Edgar Schoen does not represent the North American view of male circumcision

George Hill und John V. Geisheker

Arch Dis Child. 2006 January; 91(1): 92.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2083089/

DOCTORS OPPOSING CIRCUMCISION (DOC)

George C. Denniston, Mark D. Reiss, George Hill, John V. Geisheker, Richard B. Russell

http://www.doctorsopposingcircumcision.org/about/contact.html

Circumcision rates in the United States declined to 54.5 percent in 2009 from 62.7 percent in 1999, according to one federal estimate. Critics succeeded last year in placing a circumcision ban on the ballot in San Francisco, but a judge ruled against including the measure.

In Europe, a government ethics committee in Germany last week overruled a court decision that removing a child’s foreskin was „grievous bodily harm” and therefore illegal. The country’s Professional Association of Pediatricians called the ethics committee ruling „a scandal.” …

„We’re not pushing everybody to circumcise their babies,” Dr. Douglas S. Diekema, a member of the academy’s [American Academy of Pediatrics, AAP] task force on circumcision and an author of the new policy, said in an interview. „This is not really pro-circumcision. It falls in the middle. It’s pro-choice, for lack of a better word. Really, what we’re saying is, ‘This ought to be a choice that’s available to parents.’ ”

But opponents of circumcision say no one — not even a well-meaning parent — has the right to make the decision to remove a healthy body part from another person.

„The bottom line is it’s unethical,” said Georganne Chapin, founding director of Intact America, a national group that advocates against circumcision. „A normal foreskin on a normal baby boy is no more threatening than the hymen or labia on your daughter.”

aus: Benefits of Circumcision Are Said to Outweigh Risks

von: RONI CARYN RABIN

in: The New York Times 27.08.2012

http://www.nytimes.com/2012/08/27/science/benefits-of-circumcision-outweigh-risks-pediatric-group-says.html?_r=0

Die Bleiwerte seien für die Kinder der Industriegebiete gar kein Problem, wie Edgar Schoen pontifiziert:

Government agencies are telling people that childhood lead poisoning is often named as the leading environmental threat to our children. This conclusion is not accepted by most practicing physicians, who almost never see a case of symptomatic lead poisoning. Most pediatricians who practice in a large medical group in an urban area see environmental threats daily. These include poverty, violence, homelessness, family dysfunction, abuse, teenage pregnancy, drugs, and alcohol–but they have not included symptomatic lead poisoning. Most physicians do not accept current proclamations about the importance of childhood lead poisoning: the nation’s pediatricians did not comply with 1991 recommendations of the Centers for Disease Control and Prevention (CDC) for annual, universal childhood BPb screening

http://realneo.us/best-way-to-eliminate-bad-climate-science

[2] Man was created alone and he dies alone; the Islamic aspiration is to preserve this solitude in its metaphysically irreplaceable aspects. It aims to restore to man his primordial solitude before God, or said differently, it wants to bring man back to his spiritual integrity and to his totality. Islam is in a sense an organized eremitism.

http://sunnainstitute.com/wp/no-monasticism-in-islam/

Die ʿAqīda ist das Konvolut des durch den einzelnen Menschen gespürten und öffentlich vernehmlich bekundeten Anteils der unteilbaren Schöpfungsgesetzlichkeit (Scharia), der Fiqh die jenseitszentrierte und vor dem ewigen Feuer vielleicht bewahrende Rechtspraxis und Gerichtspraxis, Adab, zentraler Begriff bei Syed Muhammad Naquib al-Attas vom ISTAC (Kuala Lumpur), bedeutet Disziplin oder Zucht (ohne ‚Aqida kein Islam, ohne Fiqh kein Islam, ohne Adab kein Islam).

A short lesson taught by Shaykh Naeem will also occur covering basics in Aqeedah, Fiqh, and Adab.

http://sunnainstitute.com/wp/curriculum/

[3] Hišām bin Muḥammad bin as-Sāʾib al-Kalbī (737-819) überliefert im Kitāb al-Aṣnām das von Arabiens Göttervielfalt erzählende Prophetenwort: I have offered a white sheep to al-’Uzza, while I was a follower of the religion of my people.

http://answering-islam.org/Books/Al-Kalbi/uzza.htm

aus: THE BOOK OF IDOLS: BEING A TRANSLATION FROM THE ARABIC OF THE KITAB AL-ASNAM, by: HISHAM IBN-AL-KALBI, translated with introduction and notes by: NABIH AMIN FARIS (1952)

http://answering-islam.org/Books/Al-Kalbi/

Das „Götzenbuch“ von Ibn al-Kalbi

http://de.wikipedia.org/wiki/Altarabische_Gottheiten#Das_.E2.80.9EG.C3.B6tzenbuch.E2.80.9C_von_Ibn_al-Kalbi

Kitāb al-Aṣnām (Book of Idols), Beispielblatt, 12. Jahrhundert

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/3/36/Asnam-2.JPG

„Gebräuche des heidnischen Arabiens, die viele alte, charakteristische Formen dieser Religionsstufe überliefern“.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ibn_al-Kalb%C4%AB#Werke

Löwentempel zu Petra, der ʿUzzā geweiht

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/40/Temple_of_Winged_Lions%2C_Petra.jpg

[4] The Use of Male Circumcision to Prevent HIV Infection

A statement by Doctors Opposing Circumcision

… Stephen Moses, Daniel T. Halperin, and Robert C. Bailey are other well known North American promoters of male circumcision. …

Randomized controlled trials. After the failure of observational studies to show a clear protective effect, circumcision advocates obtained funding from the United States National Institutes of Health to conduct randomized controlled trials (RCTs) in Africa. Three RCTs to study the value of male circumcision in reducing HIV infection have been conducted in Africa since the publication of the Cochrane Review. The studies were intended to find out if circumcision is an effective intervention to prevent female-to-male HIV infection. A RCT under the supervision of Bertran Auvert, French circumcision proponent, was carried out in Orange Farm, South Africa; a RCT was carried out in Kenya under the supervision of North American circumcision proponent Robert C. Bailey and Stephen Moses; and a RCT was carried out in Uganda under the supervision of North American circumcision proponent Ronald H. Gray. Dr. Auvert has been a circumcision proponent since at least 2003. Professor Moses has been an advocate of circumcision at least since 1994. Professor Bailey has been a circumcision advocate since at least 1998 …

http://www.doctorsopposingcircumcision.org/info/HIVStatement.html

Circumcision and HIV – the Randomised Controlled Trials

‚Circumcision Vindicated At Last!‘ ? – hardly

So far as we know, the results of the three trials [Orange Farm, Südafrika, Auvert; Kisumu, Kenia, Bailey & Moses; Rakai, Uganda, Gray, Quinn, Wawer] are nowhere else presented side by side. Their figures are not always presented in comparable formats.

http://www.circumstitions.com/HIV-SA.html

Glenda Gray et al. berufen sich auf Halperin und Bailey

http://www.samj.org.za/index.php/samj/article/view/5682/3928

Zahlenjonglieren zu den grotesk aufgebauten, teilweise aus ethischen Bedenken eilig abgebrochenen sowie anschließend verbissen beschneidungsfreundlich interpretierten Studien. Spielen mit Furcht und Hoffnung, bedarfsweise der Hoffnung auf schnelles Geldverdienen. Hokuspokus bei UN und WHO.

Factors associated with the safety of voluntary medical male circumcision in Nyanza province, Kenya

Amy Herman-Roloff , Robert C Bailey & Kawango Agot

Medical male circumcision is the surgical removal of the foreskin of the penis by a trained health professional. The results of three randomized controlled trials (RCTs) have demonstrated that medical male circumcision reduces the incidence of infection with Type 1 human immunodeficiency virus (HIV-1) in heterosexual men by at least one half. As a result, the World Health Organization and the Joint United Nations Programme on HIV/AIDS recommend voluntary medical male circumcision (VMMC) as one component of a comprehensive preventive strategy in regions with low male circumcision rates and a high prevalence of HIV-1 infection and where heterosexual sex is the main mode of transmission. …

Bulletin of the World Health Organization 2012;90:773-781. doi: 10.2471/BLT.12.106112

http://www.who.int/bulletin/volumes/90/10/12-106112/en/index.html

Der Kreuzzug der Beschneider marschiert ungerührt weiter und macht auch vor Fakten nicht halt. Die seit wenigen Jahren endlich nicht ganz so sehr so beschneidungswillige AAP soll doch bitte ihre Haltung anpassen und Lehren aus den randomisierten Studien zu Kisumu (Kenia) und Rakai (Uganda) ziehen. Gibt es denn nicht allüberall noch andere schlimme Bakterien? Die Massenbeschneidung Erwachsener muss jetzt für Afrika und die Neugeborenenbeschneidung für die USA empfohlen sein. Eingestellt bei den global aktiven Beschneidungsfreunden des National Center for Biotechnology Information (NCBI)

Male Circumcision for the Prevention of Acquisition and Transmission of Sexually Transmitted Infections. The Case for Neonatal Circumcision

Aaron A. R. Tobian, Ronald H. Gray, Thomas C. Quinn

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2907642/

Zwei Superlative sollen locken, doch nicht alles was sensationell alt (oldest) und in höchstem Maße üblich (most common) ist sollten wir beibehalten.

Male circumcision (MC) involves the removal of all or part of the foreskin of the penis. MC is one of the oldest and most common surgical procedures in the world. It is undertaken for religious, cultural, social, or medical reasons. …

Offenbar ist nichts zu unsinnig um nicht doch irgendwann geglaubt zu werden. Der Mythos Beschneidung gegen Peniskrebs lebt.

to educate and share with its citizens the knowledge regarding the protective effect of VMMC for prevention of HIV, other sexually transmitted diseases and penile cancer …

This publication is made possible by the generous support of the United States Agency for International Development (USAID)

Broschüre von Oktober 2012, eingestellt beim amerikanischen und den Text mit herausgebenden Management Sciences for Health (MSH)

http://www.msh.org/sites/msh.org/files/2012_dec_vmmc_brief_email.pdf

[5] Endlich Mann geworden! Feldforschungsstudie aus dem innersten Europa. In einem rituellen Spaziergang werden die frischen Initiationswunden dem herabschauenden ewigen Himmel und dem hingerissenen germanischen Frauenvolk präsentiert. Die keine Gesichtsnarben benötigenden Frauen des Kulturkreises dürfen den Penis äh den scharfen Degen nie berühren, doch schwul sein dürfen die Kerle um Himmels Willen auch nicht.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/0d/M%C3%BChlberg_-_Renommierbummel.jpg

Männerbund. Die Zeit der nicht zuletzt sexuellen Unreife ist überwunden, Erlösung ist gekommen und die Haut zerfetzt. Einen Penis besitzen, endlich Blut sehen und nun ganz Mann sein.

THE FIRST WOUND, Zeichnung von Walter Francis Brown (1853-1929) für Mark Twain (A Tramp Abroad), zuerst 1880.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/ab/Brown_-_The_First_Wound.jpg

Verachtung den übergroßen männlichen Kindern mit der heilen Haut, so seht, der Mann hier hat seine Ehre verteidigt und neue Ehre gewonnen. Die Chronologie der Duelle und die Ehrbilanz nachvollziehbar zu dokumentieren d. h. in die Haut zu gravieren erspart das Mitführen von Tagebuch, Jahresabrechnung und Personalausweis.

An 1896 picture of a German Corpsstudent (Adolf Hoffmann-Heyden, 1877-1964), showing an extensive fresh fencing scar and some minor old ones.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b7/Adolf_Hoffmann-Heyden.JPG

Gesicht des Nationalsozialisten Otto Skorzeny (Lebe gefährlich) mit unübersehbarer Duellnarbe. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Skorzeny Berater des argentinischen Präsidenten Juan Perón und des ägyptischen Staatschefs Nasser sowie Spanien Gründer des neonazistischen Arbeitskreises CEDADE (Círculo Español de Amigos de Europa). 1975, bei seiner Beerdigung in Wien salutierten die „alten Kameraden“ mit dem Hitlergruß.

Otto Skorzeny, a lieutenant colonel in the Waffen-SS, is seen here with his notable dueling scar.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/2f/Bundesarchiv_Bild_101III-Alber-183-25%2C_Otto_Skorzeny.jpg

[6] Ob Halacha oder Scharia, Jungenbeschneidung ist Himmelsgesetz:

Außerhalb der biblischen Erzählungen und davon abhängigen Traditionen gibt es keine Nachweise für die Existenz Abrahams. Die in den Abrahamserzählungen erwähnten historischen Verhältnisse erlauben auch keine eindeutigen Rückschlüsse auf den zeitgeschichtlichen Hintergrund der biblischen Erzählungen. Die Zeit, in welcher die Abraham-Erzählungen des Tanach stattfinden, wird im Allgemeinen mit dem Beginn des 2. Jahrtausends v. Chr. angesetzt. Die Archäologen Finkelstein und Silberman verweisen auf einige Anachronismen im Text, die darauf schließen lassen, dass die Erzählungen in einer viel späteren Zeit entstanden sind.

http://de.wikipedia.org/wiki/Abraham#Historische_Einordnung

Auditory hallucination

http://en.wikipedia.org/wiki/Auditory_hallucination

Abu Huraira, (…), berichtete, daß der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: „Zur Fitra (bei Erschaffung des Menschen) gehören fünf Dinge: Die Beschneidung, das Abrasieren der Schamhaare, das Kurzschneiden des Schnurrbarts, das Schneiden der (Finger- und Fuß-) Nägel und das Auszupfen der Achselhaare.“ [BUCHARI:1216]

http://www.enfal.de/hitan.htm

Sahih Buchari (Kapitel Libas – Die Kleidung, Hadith Nummer 5890) stellt den Willen Allahs fest: „Zur Fitra gehört das Abrasieren der Schamhaare, das Schneiden der (Finger- und Fuß-) Nägel und das Kurzschneiden des Schnurrbarts“, um zu präzisieren: „Zur Fitra gehören fünf Dinge: Die Beschneidung, das Abrasieren der Schamhaare, das Kurzschneiden des Schnurrbarts, das Schneiden der (Finger- und Fuß-) Nägel und das Auszupfen der Achselhaare (Nr. 5891).

https://jacquesauvergne.wordpress.com/2007/11/04/010/

Narrated Abu Huraira:

I heard the Prophet (…) saying. „Five practices are characteristics of the Fitra: circumcision, shaving the pubic hair, cutting the moustaches short, clipping the nails, and depilating the hair of the armpits.“

Reference: Bukhari 5891

In-book reference: Book 77, Hadith 106

USC-MSA web: Vol. 7, Book 72, Hadith 777

http://sunnah.com/bukhari/77

Das wäre allerdings ohne Zahnhölzchen (miswāk, māsawīk, auch Siwāk genannt), hier ist die frühmittelalterliche Zahnbürste, abgebrochen vom Arak oder Zahnbürstenbaum (Salvadora persica) und am als Bürste vorgesehenen Ende etwas weichgekaut, auch bei den fünf Sachen dabei:

1257. Abu Hurayra reported that the Messenger of Allah, may Allah bless him and grant him peace, said, „Five things are included in the fitra: trimming the moustache, cutting the nails, shaving the public hair, plucking the armpits, and using the siwak (arak stick for cleaning the teeth).“

http://www.sunnipath.com/library/Hadith/H0003P0051.aspx

Ebenfalls bei Buchari (Seite 1) gehören mit Bartwachsenlassen, Zahnhölzchenbenutzen usw. sogar zehn Dinge zur Fiṭra

http://www.fataawa.de/Fatawaas/4.Fiqh/4.Sitten%20&%20Tradition/1.Bekleidung,%20Schmuck%20&%20Verzierung/0183.pdf

http://www.enfal.de/hitan.htm

Hier einmal zehn Taten doch ohne die Zirkumzision zu nennen:

‚Aisha reported:

The Messenger of Allah (may peace be npon him) said: Ten are the acts according to fitra: clipping the moustache, letting the beard grow, using the tooth-stick, snuffing water in the nose, cutting the nails, washing the finger joints, plucking the hair under the armpits, shaving the pubes and cleaning one’s private parts with water. The narrator said: I have forgotten the tenth, but it may have been rinsing the mouth.

Sahih Muslim 261a, Book 2, Hadith 71

USC-MSA web: Book 2, Hadith 502

http://sunnah.com/muslim/2/71

Islamic FGM

Khafḍ or khifāḍ

Ḫafḍ oder ḫifāḍ

http://www.paulyonline.brill.nl/entries/encyclopaedia-of-islam-2/khafd-SIM_4132

Mohammed sprach zur muqaṭṭiʿa al-buẓūr (amputatrice di clitoridi, coupeuse de clitoris) Umm ʿAṭiyya

أشمِّي ولا تنهَكي

ašimmī wa-lā tanhakī

[Cut] slightly and do not overdo it

[Schneide] leicht und übertreibe nicht

اختفضن ولا تنهكن

iḫtafiḍna wa-lā tanhikna

Cut [slightly] without exaggeration

Schneide [leicht] und ohne Übertreibung

Islamic MGM

Sunni Islam

Amongst Ulema (Muslim legal scholars), there are differing opinions about the compulsion of circumcision in Sharia (Islamic law). Imams Abū Ḥanīfa, founder of the Hanafi school of Fiqh (Islamic jurisprudence), and Malik ibn Anas, maintain that circumcision is a Sunnah Mu’akkadah—not obligatory but highly recommended. The Shafi`i and Hanbali schools see it as binding on all Muslims.

Shia Islam

Most Shia traditions regard the practice as obligatory. They rely on sayings that come from classical Shia authors. In one narration Muhammad was asked if an uncircumcised man could go to pilgrimage. He answered „not as long as he is not circumcised“. They quote Ali as saying: „If a man becomes Muslim, he must submit to circumcision even if he is 80 years old„. Another narration from Al-Sadiq says: „Circumcise your sons when they are seven days old as it is cleaner (athar) and the flesh grows faster and because the earth hates the urine of the uncircumcised“. It is also believed that the urine of the uncircumcised is impure, while if one prays with unclean genitals their prayer may not be considered as acceptable, even of those who have been circumcised, meaning that it may have to be repeated again at a time when the believer has purified themselves and removed the impurity. Another hadith of Muhammad states: „the earth cries out to God in anguish because of the urine of the uncircumcised„, and that „the earth becomes defiled from the urine of the uncircumcised for forty days„.

http://en.wikipedia.org/wiki/Khitan_%28circumcision%29

1244. Abu Hurayra reported that the Messenger of Allah, may Allah bless him and grant him peace, said, „Ibrahim, may Allah bless him and grant him peace, was circumcised when he was eighty years old. He was circumcised with an axe (qadum).“

http://www.sunnipath.com/library/Hadith/H0003P0051.aspx

In der Zwölfer-Schia gilt die Verwendung des Siwāk als empfohlen (mandūb). Die in Deutschland erhältlichen Muster werden meist aus Pakistan importiert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Miswak

Deine rechte Hand um Gottes Willen weg vom Penis:

• „Whenever anyone of you makes water (urinates) he should not hold his penis or clean his private parts with his right hand.“ (Sahih Bukhari, 1.4.156)

• „When anyone amongst you enters the privy he should not touch his penis with his right hand.“ (Sahih Muslim, 2.0512)

http://en.wikipedia.org/wiki/Islamic_views_on_oral_sex#On_touching_the_penis

Die Linke ist zum Beseitigen der Verunreinigung geeignet, big brother is watching you und der Himmel guckt in dein Badezimmer:

He should not touch his penis with his right hand when urinating, because the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him) said: „When any one of you urinates, he should not hold his penis in his right hand or clean it with his right hand; and (when drinking), he should not breathe into the vessel.” (Reported by al-Bukhaari, 150).

He should not remove najaasah (impurity) with his right hand; the left hand should be used for this purpose, because of the hadeeth quoted above, and because the Prophet (…) said: „When any one of you wipes himself, he should not use his right hand.” (Reported by al-Bukhaari, 5199).

fatwa No. 2532

Sheikh Muhammed Salih Al-Munajjid

http://islamqa.info/en/2532

Does it become void by touching the penis?

https://www.usc.edu/org/cmje/religious-texts/hadith/abudawud/001-sat.php

Tote verunreinigen rituell, das kann sich ein eventueller Kohen (pl. Kohanim) nicht leisten. Da heißt es auf Nummer sicher gehen, man könnte über ein Gräberfeld fliegen.

http://www.dailymail.co.uk/news/article-2307713/Pictured-Orthodox-Jewish-man-covers-PLASTIC-BAG-flight.html

Kohen

http://en.wikipedia.org/wiki/Kohen

very jewish:

Hans wird verboten, seinen Penis zu berühren, d. h. auch jegliche Masturbation wird untersagt bzw. negativ sanktioniert und im Übrigen verächtlich gemacht. … Hans darf seinen Penis aber wegen noch etwas nicht berühren: er ist jüdisch und es gibt im Judentum orthodoxe Richtungen, bei denen allen Männern, bis sie verheiratet sind, untersagt ist, ihren Penis auch nur beim Pinkeln anzufassen. … nach der Heirat … darf der Mann seinen Penis beim Pinkeln anfassen

aus: Der kleine „Hans“

auf: Erfahrungstier 29.10.2012

http://erfahrungstier.blogsport.de/2012/10/29/2/

„Der kleine Hans“ war der spätere Opernregisseur Herbert Graf (1903-1973), Sohn des Musikhistorikers und -kritikers Prof. Max Graf. Mit elterlicher Erlaubnis war das Kind Studienobjekt für Sigmund Freud.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/e/e4/Freud_hans.jpg

Kosher Sex

http://jewishwebsight.com/bin/experts.cgi?koshersex

Neither the Avesta nor the Zoroastrian Pahlavi texts mention circumcision or any other form of ritual alteration of the genitals, from which it may be concluded that circumcision was not practiced in Persia before the advent of Islam.

http://www.iranicaonline.org/articles/circumcision

Sie kommen. Invasion der Vorhäute. Es werden immer mehr. Don`t tell Khamenei & Ahmadinejad, demnächst auch in Teheran ganz viel پیش پوست (غلفه), Vorhaut:

http://fa.wikipedia.org/wiki/%D9%BE%DB%8C%D8%B4%E2%80%8C%D9%BE%D9%88%D8%B3%D8%AA

[7] The Arabic word bazr does not mean „prepuce of the clitoris“, it means the clitoris itself (cf. the entry in the Arabic-English Dictionary). The deceptive translation by Nuh Hah Mim Keller, made for Western consumption, obscures the Shafi’i law, given by ‚Umdat al-Salik, that circumcision of girls by excision of the clitoris is mandatory. This particular form of female circumcision is widely practiced in Egypt, where the Shafi’i school of Sunni law is followed.

http://answering-islam.org/Sharia/fem_circumcision.html

‚Umdat as-Salik wa ‚Uddat an-Nasik (Reliance of the Traveller and Tools of the Worshipper, also commonly known by its shorter title Reliance of the Traveller) is a classical manual of fiqh for the Shafi’i school of Islamic jurisprudence. The author of the main text is 14th-century scholar Shihabuddin Abu al-‚Abbas Ahmad ibn an-Naqib al-Misri (AH 702-769 / AD 1302–1367). Al-Misri who based his work on the previous Shafi’i works of Imam Nawawi and Imam Abu Ishaq as-Shirazi. Ibn Naqib follows the order of Shirazi’s al-Muhadhdhab (The Rarefaction) and the conclusions of Nawawi’s Minhaj at-Talibin (The Seeker’s Road). This work consists of the soundest positions of the Shafi’i school.

http://en.wikipedia.org/wiki/Reliance_of_the_Traveller

[8] In the United States, those rates have declined today to about 55%, from a high of almost 80% during the 1970s and ’80s. In Europe, only 10% of boys are circumcised. …

While 75% of boys born in the Midwest in 2009 had a circumcision, only 25% of boys born in the West that same year were circumcised

aus: Circumcision Rates Vary Widely in U.S.

von: Paul Berger

auf: The Forward (The Jewish Daily Forward) 20.08.2012

http://forward.com/articles/161642/circumcision-rates-vary-widely-in-us/?p=all

The Forward is a legendary name in American journalism and a revered institution in American Jewish life. Launched as a Yiddish-language daily newspaper on April 22, 1897, the Forward entered the din of New York’s immigrant press as a defender of trade unionism and moderate, democratic socialism. The Jewish Daily Forward quickly rose above the crowd, however; under the leadership of its founding editor, the crustily independent Abraham Cahan, the Forward came to be known as the voice of the Jewish immigrant and the conscience of the ghetto. It fought for social justice, helped generations of immigrants to enter American life, broke some of the most significant news stories of the century, and was among the nation’s most eloquent defenders of democracy and Jewish rights.

http://forward.com/about/history/

[9] Mythos Beschneidung gegen AIDS

Male circumcision for HIV prevention: publications

http://www.who.int/hiv/pub/malecircumcision/en/

Joint strategic action framework to accelerate the scale-up of voluntary medical male circumcision for HIV prevention in Eastern and Southern Africa

2012-2016

Editors: WHO; UNAIDS

Number of pages: 36

Publication date: November 2011

http://www.who.int/hiv/pub/strategic_action2012_2016/en/index.html

Hier der Text, download

Countries will lead implementation of VMMC, and international partners will collaborate with them. …

Die männlichen Jugendlichen Afrikas genitalverstümmeln, ganz freiwillig:

Identify approaches to integrate and expand VMMC services for adolescent males.

While focusing resources on the catch-up phase, it is important at the same time to identify approaches to reach new cohorts of adolescents and to refine the service delivery package. VMMC should be integrated into youth-friendly sexual and reproductive health services; liaison with school curricula, sports and other programmes should be established. There may be a need to review, revise or develop an appropriate policy or guidance with respect to informed consent for minors.

Die afrikanischen männlichen Säuglinge genitalverstümmeln im Kampf gegen AIDS, wieviel Freiwilligkeit gegeben ist, erster Buchstabe von VMMC, ist nicht so wichtig:

Integrate into early infant care.

At the same time that countries take immediate steps to implement catch-up initiatives for men ages 15–49 years and programmes to reach young males who transition into mid-adolescence and adulthood, efforts should be made to begin integrating the routine offer of VMMC into early infant care services. Countries may need to review, develop, revise and implement policies and strategies in this area and to integrate VMMC with key programmes such as sexual and reproductive health and maternal, newborn and child health (MNCH) services. Countries should share lessons on creating social norms around neonatal circumcision as part of essential health services.

http://whqlibdoc.who.int/unaids/2011/JC2251E_eng.pdf?ua=1

Gesteuert aus den USA und ohne rot zu werden. Der Weiße Mann bringt der Kolonie Wohltaten. Sinnlose Hoffnungen, Glasperlen und Zirkumzisionen den Afrikanern.

KISUMU, 17 November 2009 (IRIN) – The Kenyan government is expanding services to meet the growing demand for voluntary medical male circumcision after the launch of a national campaign a year ago.

„We believe the launch of a rapid results initiative to scale up what we are already offering will help meet the demand; our target is an ambitious one to see to it that at least 1.1 million of the uncircumcised men in this country get the cut by the end of five years,“ said Jackson Kioko, director of medical services in western Nyanza Province.

Results of three random trials in South Africa, Kenya and Uganda in 2005 and 2006 demonstrated that medical male circumcision reduced the risk of HIV infection among men by up to 60 percent. …

Der aus den Studien von Kenia und Uganda herausgequetschte Unfug mit den bis zu 60 % wird einfach immer wieder abgedruckt.

An den Rohstoff für Apligraf, Vavelta & Co. heranzukommen geht nur per Säuglingsbeschneidung:

„We will, in the near future, offer infant medical circumcision; this has the potential to help people in time before their sexual debut.“

http://www.irinnews.org/report/87074/kenya-the-million-man-cut

Standing before an audience of 500 in the western city of Kisumu, including Prime Minister Raila Odinga, three government ministers and an MP said they had secretly undergone the operation. … „All there is to circumcision is availing your male organ for the foreskin to be removed, like ‚ting‘ [snip] and it is all over,“ he said.

BBC 23.08.2008

http://news.bbc.co.uk/2/hi/africa/7584269.stm

NAIROBI, September 25 – The Luo community seems to have embraced scientific research into the relation between male circumcision and HIV/Aids. The research findings as presented at a conference in Kisumu last weekend tabled statistical evidence showing that male circumcision reduces chances of the male contracting HIV Aids by over 60 percent.

Dr. Valiere Alcena, an adjunct professor of medicine at New York Medical College, is arguably the first physician to hypothesize (over 20 years ago) that the lack of male circumcision in Africa and other places was partly responsible for spreading the HIV/AIDS virus. His theory was finally supported by the World Health Organization and UNAIDS in 2007. Dr. [Alcena]’s inspiring story is written in the October issue of the Black Enterprise Magazine.

http://www.ajabuafrica.com/Luos%20To%20Embrace%20Male%20Circumsicion.html

2004/2005, sachlich und plausibel räumen Van Howe, Svoboda et al. den mythischen Schutt der peniszentrierten und gesundheitsgefährdenden Esoteriker Alcena und Fink beiseite:

This is not the first time that circumcision has been promoted as a panacea for an incurable disease. As a medical procedure, circumcision was first introduced in the nineteenth century in English-speaking countries as a means of preventing and ‘curing’ masturbation, which was then believed to cause everything from epilepsy, insanity, tuberculosis, spinal paralysis, to hip dysplasia. As the germ theory of disease developed and the understanding of disease processes improved, the true aetiologies of the illnesses for which circumcision was believed to hold the cure were elucidated. During the Cold War, mass involuntary circumcision of the newborn was implemented in the USA, giving the practice a cultural foothold. New medical-sounding justifications, however, were sought to justify its continued use as a routine neonatal surgery since the traditional justifications for preventing masturbation and ‘nervous diseases’ were no longer as persuasive to the public or the medical profession. The prevention of cancer, sexually transmitted diseases (STDs) and urinary tract infections were each in turn invoked to justify infant male circumcision, although the medical evidence supporting such claims ranged from paltry to imaginary.

A clear pattern has emerged: any incurable disease that happens to be the focus of national attention at any given time will be used by US circumcision advocates as an excuse for the continued imposition of mass circumcision. In the 1870s, epilepsy was the focus of national attention, so circumcision advocates claimed that circumcision could cure and prevent epilepsy. In the 1940s, STDs were the focus of national attention, so circumcision advocates claimed that circumcision could cure and prevent the spread of STDs. Likewise in the 1950s, cancer was the focus of national attention, and again circumcision advocates claimed that circumcision could cure and prevent a variety of cancers including penile cancer, cancer of the tongue, prostate cancer, rectal cancer and cervical cancer. Since the late 1980s, HIV and AIDS have become the focus of national attention, and circumcision advocates have, predictably, claimed that circumcision can prevent HIV infection.

the HIV/AIDS pandemic is merely the latest incarnation of a 130-year-old pattern of circumcision promotion by a small, but very influential, portion of the medical community in circumcising first world countries

The idea that circumcision can prevent AIDS was developed by Fink [Aaron J. Fink], a long-time advocate of mass circumcision. Fink introduced the hypothesis in a letter to the New England Journal of Medicine, which he later admitted was based purely on speculation rather than hard data.

Van Howe, Robert; J. Steven Svoboda, Frederick M. Hodges, (November 2005). „HIV infection and circumcision: cutting through the hyperbole“. Journal of the royal society for the promotion of health (Review)

http://www.cirp.org/library/disease/HIV/vanhowe2005a/

AUSTRALIEN

Conclusion: Our conclusion is that such proposals ignore doubts about the robustness of the evidence from the African random-controlled trials as to the protective effect of circumcision and the practical value of circumcision as a means of HIV control; misrepresent the nature of Australia’s HIV epidemic and exaggerate the relevance of the African random-controlled trials findings to it; underestimate the risks and harm of circumcision; and ignore questions of medical ethics and human rights. The notion of circumcision as a ‘surgical vaccine’ is criticised as polemical and unscientific.

Implications: Circumcision of infants or other minors has no place among HIV control measures in the Australian and New Zealand context; proposals such as these should be rejected.

Oktober 2011

Darby R, Van Howe R (October 2011). „Not a surgical vaccine: there is no case for boosting infant male circumcision to combat heterosexual transmission of HIV in Australia“. Aust N Z J Public Health (Review) 35 (5): 459–65.

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1753-6405.2011.00761.x/abstract;jsessionid=AD69063AD0825A05146DFE2200EE17FD.f01t02

[10] When Nelson was 16 years old he was told by the regent that it was time for him to become a man. With his Xhosa knowledge he knew this meant one thing: circumcision. An uncircumcised Xhosa is not considered a man and cannot inherit his father’s wealth. It represents the formal incorporation of males into a society. The circumcision ceremony was arranged for Justice, however 25 other boys went to keep him company. It is custom that one must perform a daring exploit before circumcision, so two days prior Nelson and his friends stole a pig. The night before, there is a ceremony of singing and dancing with some of the women. At dawn, preparations began. They bathed in the cold river to symbolize purification. They had to all stand in a row while drums began to make noise. Crying or flinching was a sign of weakness. A man must suffer in silence, no pain relievers are used. They had to scream „Ndiyindoda!“ (I am a man!) His circumcision name was Dalibunga, meaning „Founder of the Bunga“. They then had to bury their foreskins so the wizards could not use them for evil purposes, it was also viewed as burying one’s childhood.

aus: Nelson Mandela and his life as a freedom fighter

„There can be no KEENER REVELATION of a society’s soul than the way in which it treats its children.“ Nelson Mandela

Wohl wahr, und nun sind in Südafrika mehr als genug junge Xhosa verblutet und im Busch begraben worden oder haben beim Ritual ihr Geschlechtsorgan teilweise oder ganz verloren.

http://www.mtholyoke.edu/~gardn20a/classweb/earlylife.html

ULWALUKO

Every single initiation season the media writes about complications accompanying the ritual: death, mutilation, physical abuse and torture. The magnitude of these complications is horrific: from 1995 till now 825 boys have lost their lives in the mountains and hills of the Eastern Cape. Many others were mutilated or even lost their manhood.

http://ulwaluko.co.za/Home.html

„He took my foreskin, pulled it forward, and then, in a single motion, brought down his assegai. I called out ‘Ndiyindoda!’ I looked down and saw a perfect cut, clean and round like a ring. Immediately after the blow had been delivered, an assistant who followed the ingcibi took the foreskin that was on the ground and tied it to the corner of our blankets. Our wounds were dressed with a healing plant. (…) I count my years as a man from the date of my circumcision.”

Nelson Mandela; Long Walk to Freedom.

http://ulwaluko.co.za/Intro.html

Vorsicht erschreckende Bilder. Wer älter ist als dreizehn Jahre, sich für die Tradition und Gegenwart der Beschneidung interessiert und ein paar Minuten lang schwer verletzte menschliche Körper betrachten will, kann und soll hier durchklicken

http://ulwaluko.co.za/Photos.html

Angesichts der südafrikanischen extremen Verstümmelungen ist der Ruf nach klinischem Beschneiden verständlich, doch eine jede Medikalisierung der HGM (FGM oder MGM) lehnen wir kategorisch ab. Die universellen Menschenrechte gelten auch in Xhosaland.

http://ulwaluko.co.za/Solutions.html

Na geht doch, seit den kriegerischen Jahren zwischen 1815 und 1840 beschneiden die Leute aus Mpondo (Pondoland) und die Zulu nicht mehr nach dem Ulwaluko-Ritual.

Ulwaluko does not belong exclusively to Xhosas. Amampondo and Zulus performed this custom just like xhosas did but chose to suspend this practice during the Mfecane wars.

Vusi

http://www.dispatch.co.za/news/outrage-over-graphic-circumcision-website/

Doch die Zulu fangen wieder an zu beschneiden, tragisch hereingefallen auf das durch den Weißen Mann erzählte Märchen

The King is encouraging Zulu men to be circumcised at medical facilities. Durban, 15 December 2009 (IRIN)

http://www.irinnews.org/report/87441/south-africa-zulu-king-revives-male-circumcision

Wie die Zulu fangen auch die seit hundertzehn Jahren ihre Jungen nicht beschneidenden Leute in Swaziland mit dem Vorhautamputieren an.

„The King is concerned about the HIV/AIDS toll on his nation. The delegations are discussing how circumcision could be adopted as government policy before it is introduced in government hospitals,“ said Ndabezinhle Sibiya, spokesman for the KwaZulu-Natal Premier, Dr Zweli Mkhize.

The practice has been out of favour among Zulus since the 19th century, when King Shaka banned it because he believed it robbed his army of warrior-age men for months at a time, but South Africa’s Xhosa and Sotho peoples undergo traditional circumcisions as a rite of passage into manhood.

Circumcision is already being promoted as a weapon in the fight against HIV/AIDS in other southern African countries. In Swaziland, for example, where the custom of removing the foreskin also died out in the 1900s, young men are lining up at clinics and hospitals for the cut.

http://www.irinnews.org/report/87441/south-africa-zulu-king-revives-male-circumcision

[11] Much has been written and presented, recently, endorsing the effectiveness of male circumcision for HIV prevention. Both WHO and UNAIDS have recommended the implementation of male circumcision interventions in places of high HIV prevalence and low male circumcision.

From a faith-based perspective Catholic Medical Mission Board (CMMB) has taken a leadership role in promoting male circumcision for HIV prevention …

and presented the conclusions of a brainstorming meeting on male circumcision and ASRH held in Geneva, February 2007, which was a precedent to this meeting. All three presentations concluded that male circumcision presents opportunities for HIV prevention in sub-Saharan Africa …

7.3 Male Circumcision Services under Christian Health Association of Lesotho (CHAL).

7.5 Christian Health Association of Malawi (CHAM) Male Circumcision Services.

7.8 The Male Circumcision programme of Methodist Church of Kenya, Kagaa Synod, Meru.

Ensuring that the strategies developed provide adolescent safe male circumcision services that are culturally sensitive, and ensure that the strategies give adequate attention to the values and norms of communities that do and do not traditionally circumcise adolescent boys

Documenting and sharing good practice, in order to contribute to the development and scaling up of male circumcision for adolescent boys for HIV prevention

http://www.cmmb.org/pdfs/male_circumcision.pdf

[12] I cannot support circumcision with any conviction, just because it has always been held in high regard. It remains a barbaric, bloody act, which fills the father with anxiety and subjects the mother to morbid stress. The idea of sacrifice, which once consecrated the procedure, has certainly vanished among us, as it should. It is a brutal act that does not deserve continuation. No matter how much religious sentiment may have clung to it in the past, today it is perpetuated only by custom and fear, to which surely we do not want to erect temples.

http://intactnews.org/node/142/1327690351/progressive-rabbis-creating-jewish-covenant-without-circumcision

Abraham Geiger … ein deutscher Rabbiner. Er war einer der ersten und wichtigsten Vordenker des Reformjudentums sowie ein bedeutender jüdischer Gelehrter im Bereich der Wissenschaft des Judentums.

http://de.wikipedia.org/wiki/Abraham_Geiger

Leopold Zunz … Seit seiner Jugend dem demokratischen Liberalismus verpflichtet, schloss er sich während der Revolution von 1848 der demokratischen Bewegung an und wurde mehrmals zum Wahlmann für die Parlamentswahlen gewählt. … Im Vorwort, das von der Regierung zensiert wurde, forderte Zunz das Recht der Juden auf deutsche Staatsbürgerschaft sowie die institutionelle Förderung der Wissenschaft des Judentums.

http://de.wikipedia.org/wiki/Leopold_Zunz

Da ich als angehender Theologe solche Meinungen nicht frei äußern darf, so ersuche ich Sie, diesen Brief geheim zu halten.

Geiger an Zunz im Brief vom 22.04.1831. Zitiert bei Geigers Sohn Ludwig in dessen 1910 erschienenem Abraham Geiger. Leben und Lebenswerk, Seite 2.

http://books.google.de/books?id=7KTtsWg0aycC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

[13] A newborn in New York who underwent his ritual circumcision rite is undergoing treatment for neonatal genital herpes, according to the Forward, contracted after metzitzah b’peh [MBP], in which the ritual circumciser places his mouth directly on the child’s circumcision wound to revive the shocked blood stream. …

At least 11 boys contracted herpes between 2004 and 2011, according to New York City health officials. Two died from the disease and two others suffered brain damage.

http://www.jewishpress.com/news/breaking-news/ny-newborn-contracts-herpes-after-metzitzah-bpeh/2014/02/03/

01.04.2013 – In September 2011, a two-week old boy died at Maimonides after contracting herpes following MBP, according to the city medical examiner.

Are New York Hospitals Hiding Herpes From Metzitzah B’Peh Circumcision Rite?

Refuse To Respond to Claims Made by Yeshiva U. Rabbi

http://forward.com/articles/174081/are-new-york-hospitals-hiding-herpes-from-metzitza/

About 117 boys die each year in the United States as a result of their circumcision, most from infections or blood loss.

Bollinger, D. Lost Boys: An Estimate of U.S. Circumcision-Related Infant Deaths. Thymos: J Boyhood Studies, 2010;4(1), 78-90.

http://circumcisiondecisionmaker.com/circumcision-facts/

Pioniere, in deren Umfeld mit der Brit schalom für den acht Tage alten jüdischen Jungen ein würdiges und kinderfreundliches neues Ritual gestiftet worden ist, das auf eine Genitaloperation verzichtet.

Jewish Doctors Against Circumcision

Dean Edell, M.D.

Paul M. Fleiss, M.D.

Ronald Goldman, Ph.D

Richard Lieberman, M.D.

Mark Reiss, M.D.

Richard Schwartzman, D.O.

http://www.beyondthebris.com/

[14] Tying Jewish survival and identity to circumcision underestimates Judaism’s power and ignores its purpose. It neglects the significance of Jewish ideas and ethical values. Is a man who is circumcised and is a member of a cult or commits immoral acts more of a Jew than an uncircumcised man who is committed to Jewish values and lives an ethical life? Is a circumcised atheist more of a Jew than an uncircumcised believer in one God? Having a body part removed has its effects, but it does not guarantee one will be more religious or more commited to Jewish values.

Ronald Goldman

Circumcision: A Source of Jewish Pain

http://www.jewishcircumcision.org/spectator.htm

In Israel there is no civil marriage and rabbinical courts have jurisdiction over Jewish divorce. So when the father in this case demanded that his son undergo brit milah—religious circumcision—during a divorce-related hearing, the court cited the importance of upholding the biblical covenant. …

Elinor, the mother, was ordered to pay what amounts in U.S. currency to a $140-per-day fine until the boy undergoes brit milah. Elinor (who is among the approximately 40 percent of Israeli Jews that aren’t religious) says she doesn’t want to circumcise her son at all, that he is fine just the way he is. She says medical reasons prevented him from being circumcised at eight days old in keeping with the Jewish tradition, and that as time went on and she learned more about the procedure she decided against it. The boy’s father originally agreed but then made a surprising about-face in court, she says. …

In Israel, where there is no civil marriage, Orthodox rabbis, applying Orthodox religious law, are the only ones who may grant a divorce. It certainly seems like an odd system for those of us in the U.S. where church and state are separate. „They aren’t lawyers, they aren’t professional judges,” Shalev pointed out to me, adding that their powers are limited. She said in this case they are exceeding their authority. „There is no duty under Israeli law to perform male circumcision,” she said.

The rabbinical court system, where women don’t have the same right as men to obtain a divorce, was inherited from the time of the Ottoman Empire and is part of the early politics of the State of Israel. „People mostly accept the tradition and don’t make a big fuss about it,” said Shalev.

http://www.beyondthebris.com/2013/12/ethical-issues-in-israels-bizarre.html

Israeli family law is in the hands of the religious courts, and has been so since the creation of the country. … few people realize that there is also a publicly-funded Sharia court system: some 19% of the population of Israel is Muslim, and naturally they are not expected to have rabbis marry and divorce them. There are eight Sharia courts in Israel: in Jerusalem, Jaffa, Haifa, Be’er Sheva, Nazareth, Acre, Taybeh, and Baka Al Garabiya. … Why does Israel maintain such courts? Because family law is mostly out of the reach of the civil courts. You can’t have a civil marriage in Israel. You can’t even have a civil divorce, even assuming you were married elsewhere. Why not? Because in a civil court, the government will have to acknowledge „miscegenation”, marriages between Jews and non-Jews. …

And so Israel adopted Sharia. Just don’t tell American conservatives.

Yossi Gurvitz, Why Israel imposes Sharia Law

http://972mag.com/why-israel-imposes-sharia-law/5824/

[15] Gary Harryman vergleicht männliche Vorhaut und Klitoris mit Blick auf die gleich hohe Sensitivität, Tanja Hindemith Präputium und Labien zusätzlich in Hinsicht auf die menschliche Embryonalentwicklung. Beide Vergleiche überzeugen und sollten von uns künftig gemeinsam angeführt werden.

Basic Human Genital Anatomy #101

Neurologically, the most specialized pressure-sensitive cells in the human body are Meissner’s corpuscles for localized light touch and fast touch, Merkel’s disc cells for light pressure and tactile form and texture, Ruffini’s corpuscles for slow sustained pressure, deep skin tension, stretch, flutter and slip, and Pacinian corpuscles for deep touch and detection of rapid external vibrations. They are found only in the tongue, lips, palms, fingertips, nipples, and the clitoris and the crests of the ridged band at the tip of the male foreskin. These remarkable cells process tens of thousands of information impulses per second and can sense texture, stretch, and vibration/movement at the micrometre level. These are the cells that allow blind people to „see” Braille with their fingertips. Cut them off and, male or female, it’s like trying to read Braille with your elbow.

Physiologically, the clitoris is richly endowed with thousands of these specialized pressure-sensitive nerves and the clitoral foreskin is virtually bereft of them. The ridged band at the tip of the the penile foreskin is richly endowed with thousands of these same specialized pressure-sensitive nerves and the glans is virtually bereft of them. Lightening speed feedback by somatosensory transduction from such tactile sensitivity gives humans intense pleasure, environmental awareness, and control. Cut off these super-sensitive cells and with lack of awareness comes lack of control. To say that amputation of the clitoris or amputation of the mobile roller-bearing-like portion of the natural penis, and consequently thousands of these specialized nerve cell interfaces, does not permanently sub-normalize a woman’s or a man’s natural capabilities and partially devitalize their innate capacity for gliding action tactile pleasure is grossly illogical denial of the bio-mechanical and the somatosensory facts of human genital anatomy.

Mechanically, the natural vaginal and penile lubricants are kept inside the vagina during male/female intercourse by the organic seal effect of the mobile penile foreskin. The mechanoreceptors in the buried legs of the intact clitoris straddle the entroitus of the vagina and are stimulated by the identical mechanoreceptors in the thick bunching accordion folds of the mobile penile foreskin. The clitoris and the penile foreskin are also intensely vascular – thickening when stimulated. Millions of years of trial and error evolutionary forces have synchronously engineered the human sex organs to function synergistically. We can be sure Nature has evolved (if you prefer, God has created) these differences and duplications for a reason. The brilliantly engineered unaltered female body is the perfect match for the equally brilliantly engineered design of the natural penis; they evolved together to compliment each other and they function collaboratively to achieve two common goals – mutual pleasure and insemination.

A woman can live without the sensitivity of the visible part of her clitoris. A man can live without the mobile and most sensitive part of his penis. But, both men and women are better off with their natural fine-touch parts intact – all of them. And so are their sexual partners.

Gary Harryman

https://ms-my.facebook.com/shareyoursexknowledge/posts/652188514794501

Sowohl Vorhaut als auch Labien haben eine sehr hohe Dichte verschiedener Tast-Körperchen. Das sind spezialisierte Sinneszellen. Dass beide Gewebe gleich aufgebaut sind liegt daran, dass bei der Entwicklung eines Embryos im Mutterleib lediglich das Vorhandensein des Y-Chromosoms bestimmt wie die Form des äußeren Geschlechtsorganes aussieht. Aber eben nur die Form, nicht zwingend die Funktion. Zur Ausbildung der Form wird das gleiche Gewebe benutzt weswegen auch dessen Aufbau gleich ist. Ein Gewebe, das voll mit diesen Tast-Körperchen ist, ist hochempfindlich und erogen. Egal ob es Labie oder Vorhaut heißt. Die Empfindlichkeit beider übertrifft die von Lippen oder Fingerkuppen um ein Vielfaches und [Labie wie Penisvorhaut] bilden damit mit die wichtigsten erogenen Zonen von Mann und Frau. Es ist also keinesfalls zynisch oder unsachlich, wenn die Gegner der Beschneidung darauf hinweisen, sondern Stand der modernen Medizin, den jeder Medizinstudent in der Vorklinik lernt.

Tanja Hindemith im offenen Brief vom 20.07.2012 an Christine Lambrecht

http://ratgebernewsblog2.wordpress.com/2012/07/20/beschneidungsdebatte-fehlinformationen-ohne-ende/

189. Sitzung vom 19.07.2012

Lambrecht, Christine (SPD)

ZP.1) Beratung Antrag CDU/CSU, SPD, FDP

Rechtliche Regelung der Beschneidung minderjähriger Jungen

– Drucksache 17/10331 –

http://dipbt.bundestag.de/dip21/btp/17/17189.pdf#P.22830

Maximilian Stehr: „Wir reden hier nicht über einen läppischen Eingriff! Untersuchungen zeigen, dass es bei jedem fünften Säugling nach der Operation Probleme gibt. Sie sind zum Teil so schwerwiegend, dass noch einmal operiert werden muss. Es gibt Nachblutungen, Narben, häufig später eine Verengung der Harnröhrenöffnung, und sogar teilweise Amputationen des Gliedes habe ich gesehen. Abgesehen davon dürfen wir mögliche Auswirkungen auf die Sexualität nicht außer Acht lassen, über die immer wieder von Betroffenen berichtet wird.

Die Vorhaut stellt letztlich eine erogene Zone dar. Die schneidet man einfach weg. Das bleibt doch nicht folgenlos. Männer, die später beschnitten wurden und damit einen Vorher-nachher-Vergleich haben, berichten daher auch von einer geringeren Sensibilität nach dem Eingriff.“

aus: „Eingriff dient nicht dem Kindeswohl“

in: ksta 19.07.2012

Anmerkung

Ärzte wie Dr. Maximilian Stehr dürfen keinem Patienten wissentlich Schaden zufügen, auch wenn er noch so sehr darum bittet. Dass sich der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Kinderurologie der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie, obwohl so gut zu den Schäden der Zirkumzision informiert, für die Erfüllung des Kinderwunsches auf Beschneidung stark macht und offen zugibt, einen 14- oder 16-jährigen Jungen nach einem Gespräch gerne beschneiden zu lassen, ist ethisch unakzeptabel.

„Wenn Eltern mit ihren 14- oder 16-jährigen Söhnen zu mir kommen und der Junge die Beschneidung will, dann habe ich nichts dagegen“, mit dieser Einstellung müsste Stehr auch Mädchen beschneiden lassen, wenn er nicht gegen das Gleichbehandlungsbgebot verstoßen will.

Kind ist nach Maßgabe der UN-Kinderrechtskonvention der Mensch unter 18 Jahren. Schluss mit der Diskussionsbereitschaft mit den Islamverbandsvertretern über das zu tolerierende genaue jugendliche Beschneidungsalter, keine Beschneidung unter achtzehn!

http://www.ksta.de/politik/urologe–eingriff-dient-nicht-dem-kindeswohl-,15187246,16663144.html

Maximilian Stehr, ein großer Kämpfer für die Beschneidung auf Kinderwunsch:

„Dazu bedarf es aber zwingend an Einsichtsfähigkeit über die Tragweite, Risiken und Nebenwirkungen seitens des Kindes oder des Jugendlichen selber. Das ist erst mit 14 oder 16 Jahren gegeben. … Man kann es nur so regeln, dass die Religionsgemeinschaften sich darauf verständigen können, dass man diesen Akt tatsächlich verschiebt in eine Zeit, wenn das Kind einwilligungs- oder konsensfähig ist.“

DW 25.07.2012

http://www.dw.de/stehr-niemals-schaden-zuf%C3%BCgen/a-16104062

[16] NCBI verkündet Ehrfurcht gebietendes Höchstqualitatives, die Balken biegen sich: The highest-quality studies suggest that medical male circumcision has no adverse effect on sexual function, sensitivity, sexual sensation, or satisfaction.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23937309

Beteiligt an dieser Falschaussage ist Australiens Beschneidungsverherrlicher Nummer eins, Molekularbiologe Brian J. Morris (joseph4gi und circleaks berichten).

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=Morris%20BJ[Author]&cauthor=true&cauthor_uid=23937309

Eine leider häufige Folge der Beschneidung mit der Häufigkeit von 9 bis 10 % oder sogar 11 % ist die Meatusstenose (meatal stenosis), die nicht zuletzt durch die Zerstörung des Frenulums bzw. der frenularen Arterie verursacht wird. Nicht selten ist eine Operation erforderlich bzw. muss ein künstlicher Harnröhrenausgang angelegt werden.

Cutting the frenulum or the frenular artery has the potential to reduce the blood flow to the meatus (ischemia) and may result in meatal stenosis (development of scar tissue reducing the size of the meatus) which can have an impact in the ability to urinate, may cause infections and may require surgery in order to repair.

Sorrells et al, 2007, referred to the damage to the frenulum in these words: „In conclusion, circumcision removes the most sensitive parts of the penis and decreases the fine-touch pressure sensitivity of glans penis. The most sensitive regions in the uncircumcised penis are those parts ablated by circumcision. When compared to the most sensitive area of the circumcised penis, several locations on the uncircumcised penis (the rim of the preputial orifice, dorsal and ventral, the frenulum near the ridged band, and the frenulum at the muco-cutaneous junction) that are missing from the circumcised penis were significantly more sensitive.“

http://damagefromcircumcision.blogspot.de/p/blog-page.html

Incidence of asymptomatic meatal stenosis in children following neonatal circumcision.

Joudi M, Fathi M, Hiradfar M.

Male children (5-10 years old) who had been circumcised during the neonatal period and presented at our pediatric clinic for reasons other than urinary complaints were examined and interviewed regarding urination problems.

Of the 132 cases, 27 (20.4%) had severe meatal stenosis (diameter < 5 F). Thickening of the bladder and bilateral hydronephrosis (pyelocaliceal) were found in three cases (11.1%), and a voiding cystourethrogram was performed to reveal vesicoureteral reflux (VUR). One patient had grade II VUR in his right kidney and grade III in his left kidney; another had grade II VUR in both his kidneys.

These results highlight the importance of follow-up genital examination for all male children who have been circumcised during the neonatal period, to detect possible meatal stenosis.

J Pediatr Urol. 2011 Oct;7(5):526-8.

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20851685

Den Hinweis verdanken wir MagicMoonbeam, die am 21.11.2012 auf BabyCenter Community zum Bereich Meatusstenose nach Neugeborenenbeschneidung weitere wichtige Quellen nennt.

http://community.babycenter.com/post/a38012668/urethral_meatal_stenosis_in_baby_support_only

Fine-touch pressure thresholds in the adult penis

Morris L. Sorrells,

James L. Snyder,

Mark D. Reiss,

Christopher Eden,

Marilyn F. Milos,

Norma Wilcox,

Robert S. Van Howe

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1464-410X.2006.06685.x/full

What he ENTIRELY MISSED, is that the foreskin, NOT the glans is the most sexually sensitive portion of the male genitalia.

http://community.babycenter.com/post/a735045/circumcision?cpg=73&csi=2020834937&pd=7

Die Vorhaut, nicht die Eichel, ist der für leichte Berührung sensibelste Teil des Penis.

http://flexikon.doccheck.com/de/Sexuelle_Auswirkungen_der_Zirkumzision

We know know that the foreskin, not the glans, is the most sensitive part of the entire penis, and that removing it takes away three quarters of the pleasure a man has during sexual intercourse. He can no longer „glide“ but has to „thrust“ — which causes friction and makes it less pleasurable for his partner as well. (Female partners of intact men are more likely to experience vaginal orgasm).

http://old.richarddawkins.net/users/173413/comments

Auf der Seite Beschneidung von Jungen:

Verluste durch die Beschneidung

Das Gefurchte Band

Die wichtigste erogene (sexuell empfindliche) Zone des männlichen Körpers. Der Verlust dieses feinen Bändchens aus dicht mit Nerven besetztem, sexuell empfindlichen Gewebe verringert die Intensität und Fülle des sexuellen Empfindens

[Taylor, J. R. et al., „The Prepuce: Specialized Mucosa of the Penis and Its Loss to Circumcision,“ British Journal of Urology 77 (1996): 291-295.]

P. M. Fleiss, MD, MPH, „The Case Against Circumcision,“ Mothering: The Magazine of Natural Family Living (Winter 1997): 36-45.]

Das Frenulum [Anm.: Frenulum und Frenulares Delta, hier nämlich das Delta]

Die hochgradig erogene V-förmige, netzartige Verbindungsstruktur an der Unterseite der Eichel, die oft zusammen mit der Vorhaut amputiert oder durchtrennt wird. In beiden Fällen wird die Funktion des Frenulums und damit sein Potential für sexuelles Vergnügen zerstört.

[1. Cold, C, Taylor, J, „The Prepuce,“ BJU International 83, Suppl. 1, (1999): 34-44. 2. Kaplan, G.W., „Complications of Circumcision,“ Urologic Clinics of North America 10, 1983.]

http://www.beschneidung-von-jungen.de/home/argumente-gegen-beschneidung/verluste-durch-die-beschneidung.html

http://en.wikipedia.org/wiki/Frenular_delta

McGrath K. The frenular delta: a new preputial structure. In: Denniston GC, Hodges FM, Milos MF, editors. Understanding Circumcision: A Multi-Disciplinary Approach to a Multi-Dimensional Problem. New York: Kluwer/Plenum; 2001. p. 199-206.

http://www.cirp.org/library/anatomy/mcgrath1/

[17] Zur Rechtsfähigkeit des dreizehnjährig gewordenen jüdischen Jungen. Informierte Zustimmung in der Halacha, hier im Kontext einer Organtransplantation.

A boy less than thirteen-years old legally cannot give consent since his transactions, such as purchases, sales, and gifts, have no legal validity in Jewish law. Nor can the parents consent on his behalf, because they do not own his body.

Avraham Steinberg

Encyclopedia of Jewish Medical Ethics: A Compilation of Jewish Medical Law

p 1059

http://books.google.de/books?id=aaklGZAID08C&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

auch hier zu lesen

p 2/13

http://98.131.138.124/articles/Misc/transplantation.pdf

Between 1985 and 1996 Professor Steinberg served as head of the medical ethics program at the Hebrew University and the Hadassah Medical Center Medical School.

Since 1999 Professor Steinberg has served as chairman of the Ethics and Supervision Committee of the Israeli Association for Pediatric Neurology. Since 2003 he also serves as head of the Medical Ethics Unit, Shaare Zedek Medical Center, Jerusalem.

http://www.torahcafe.com/scholar.php?id=0000000792

[18] Islamische Minderjährigkeit für den vierzehnjährigen Jungen, volljährig ist er mit 15 (Sunniten, hier der hanafitische Fiqh)

But, should it be that such signs of maturity just do not show up in some child, he shall be considered mature in terms of age, a position in which Muslim jurists vary. Some fix eighteen years for boys and seventeen for girls; some others have fixed fifteen years for both. With the Hanafiyyah, the fatwa is on the position that the boy and the girl shall both be considered mature under the Islamic law after they have completed their fifteenth year, irrespective of whether or not signs of maturity are found.

http://www.classicalislamgroup.com/index.php?view=tafseer/s4-v5to6-4

Islamische Volljährigkeit für das Mädchen neun und für den Jungen fünfzehn Jahre d. i. Mondjahre (Schiiten, hier iranische Zwölferschia)

The current Islamic Penal Code rests judicial responsibility on the age of maturity as determined by Shari’a. As such, once the person reaches the age of maturity, according to Shari’a, he or she, young or old, will be regarded equally when sentenced. Meanwhile there is no reference to the ‘age of criminal responsibility’ in any articles of the law in the Islamic Republic Judiciary Laws, and the ministry’s judges are thus left to their own interpretation of religious criteria, and also to the provisions of Article 1210 of the Civil Code, which determine the age of maturity for girls as 9 Lunar years, and boys as 15 Lunar years.

The new Islamic Penal Code also considers judicial responsibility based on the ‘age of maturity.’ The difference, however, is that [this Code] has clearly defined that the age of maturity for girls and boys are „9 and 15 full Lunar years respectively.”

While the lawmakers have referenced the Islamic Shari’a, no unified interpretation of this provision can be found among the clerics. According to some ‘points of imitation,’ namely Ayatollah Sanei, 13 is the age of maturity. Yet, others, including Ayatollah Mohammad Hadi Maarefat, are of the opinion that „Just as the ‘age’ of maturity is different for the sexes [i.e., 9 and 15], so it should be for other affairs such as worship, business and trade, the [law of] Huddud, and so on.”

http://www.iranhrdc.org/english/publications/legal-commentary/1000000102-the-execution-of-women-in-iranian-criminal-law.html#.UwJfLs7EHoY

[19] Ronald Goldman

http://www.cirp.org/library/psych/goldman1/

http://en.wikipedia.org/wiki/Ronald_Goldman_%28psychologist%29

Beschneidung und seelischer Schaden. Dr. Janet Menage

http://nocirc.ohost.de/Schaden.html

Protecting girls from undergoing Female Genital Mutilation

The experience of working with the Maasai communities in Kenya and Tanzania

The type of FGM commonly practised amongst the Maasai falls under Type-1 FGM (clitoridectomy), which involves the removal of all or part of the clitoris.

Alternative rites-of-passage ceremonies are also being used as tools to discourage the practice of FGM. In such ceremonies, girls do not have their genitalia cut but they still receive education on their roles as women in society, as well as lessons on sexual and reproductive health, and the importance of formal education

Page 15

http://www.equalitynow.org/sites/default/files/Protecting%20Girls_FGM_Kenya_Tanzania.pdf

[20] Norway Official Wants to ‘Educate’ Jews against Circumcision

http://www.jewishpress.com/news/norway-official-wants-to-educate-jews-against-circumcision/2013/11/25/

Was Everybody’s Darling Anne Lindboe macht ist kein Angriff, sondern ein Herumgejammer, sie wird ihre Krümelchen an Forderungen verringern oder der Staat erledigt das Thema. Die rebellisch tuende kinderbeschneidungsbereite Beschneidungsterminverschieberin darf sich in glücklich in klare norwegische Luft auflösen und die Kinder werden genital beschädigt:

Norwegian official: Jews, Muslims circumcise out of ignorance

Lindboe was commenting on Norwegian Health Minister Bent Hoie’s announcement this month that Norway would introduce new legislation „to regulate” ritual circumcision.

The details of the planned legislation were not made known but Ervin Kohn, president of the Jewish Community of Oslo, told JTA he did not expect it to lead to a ban on ritual circumcision in Norway.

JTA 25.11.2013

http://www.jta.org/2013/11/25/news-opinion/world/norwegian-official-jews-muslims-circumcise-out-of-ignorance

Lindboe, a pediatrician, was appointed ombudsman in June. Her predecessor, Reidar Hjermann, proposed setting 15 as the minimum age for circumcision.

http://www.jewishpress.com/news/breaking-news/make-believe-bris-norwegian-official-suggests-jews-muslims-do-symbolic-circumcision/2012/08/07/

Norway’s new Foreign Minister Børge Brende assured senior officials of the Simon Wiesenthal Center (SWC) that „the Norwegian Government recognizes the importance of ritual male circumcision for the Jewish community in Norway…[and] it will not propose a ban on ritual circumcision.“

http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/174447#.UwHMPc7EHoY

non-medical circumcision of pre-teen boys should be outlawed and those performing it should be punished in a similar fashion to people who use violence against children

http://www.timesofisrael.com/norwegian-official-jews-muslims-circumcise-out-of-ignorance/

Hier der beschneidungsfreundliche spruchkinderfeindliche Originaltext, Oslo am 30.09.2013

Joint statement from the Nordic Ombudsmen for Children and pediatric experts

Thema verfehlt, ob der Patient in seine Verstümmelung einwilligt oder nicht ist völlig unnerheblich, solange das Primum Non Nocere noch gilt. Jede unnötige Operation verletzt die medinzinethischen Grundsätze und hat nicht stattzufinden. Hier jedoch versteckt man sich, ein Einfallstor für die Beseitigung sämtlicher Standards von Schutzalter sowie zur Mädchenbeschneidung, hinter der rechtlich wirksamen Einwilligung nach erfolgter Aufklärung (informierte Einwilligung, informed consent).

Circumcision, performed without a medical indication, on a person who is incapable of giving consent, violates fundamental medical-ethical principles, not least because the procedure is irreversible, painful and may cause serious complications. …

Lindboe akzeptiert medizinisch unnötige, lebenslang schädigende und zusätzlich durchaus gefährliche Operationen bereitwillig und leugnet den hohen Gruppendruck, unter dem beispielsweise in den fundamentalistischen Milieus von Frauenüberwachung und arrangierter Ehe auch die älteren männlichen Kinder bzw. Jugendlichen stehen:

We request our governments to take necessary measures to ensure that boys are given the opportunity to decide for themselves whether or not they want to be circumcised.

Oslo, September 30th 2013

http://barneombudet.no/wp-content/uploads/2013/11/English-statement-.pdf

Alles wird gut. Die Norwegerin hat Gottvertrauen oder einfach nur Desinteresse am Thema und hört sich gern reden:

„Jeg er optimistisk. Jeg er sikker på at det kommer til å skje [et forbud], men vi vet bare ikke når. – Ich bin optimistisch. Ich bin sicher, dass es passieren wird (das Beschneidungsverbot), aber wir wissen einfach nicht, wann.“ Aber nicht doch Frau Lindboe, der Termin, an dem das Beschneidungsverbot ergeht, ist von Höchster Stelle festgesetzt, am Yaum al-Qiyama, am Tag der Auferstehung. Bis dahin wird als Norwegens barneombud mit Klerikern und Journalisten ein bisschen über den Operationstermin geplappert.

https://nb-no.facebook.com/omskjaering/posts/254579137998537

Und dorthin steuert das genitalautonome Skandinavien:

Circumcision is obligatory upon men and women according to us (i.e. the Shafi’is). (Majmu’ of Imam An-Nawawi 1:164) The circumcision is wajib upon men and women according to the rājih qawl of Shāfiʿī madhhab.

http://www.shafiifiqh.com/what-is-the-ruling-on-circumcision-for-women/

[21] Sehr islamfreundlich: multikulturelle Skandinavier feilschen um das rechte kindliche Beschneidungsalter. Norwegen.

A Conservative leader of the committee on health care said that a complete ban on hospital circumcisions „will only lead to this being carried out by non-professionals” with possible risks. The government’s stand opposes a recommendation by Norway’s Medical Association and the Children’s Ombudsman to ban circumcisions before the age of 16.

Legislators from the opposition Labor and center parties also oppose circumcisions, but Socialist Left Party leader Audun Lysbakken told the newspaper that offering circumcision within the healthcare system „will be the safest solution for the children”. He added that religious freedom must be taken account „since a ban would be perceived as a very negative signal among both Jews and Muslims.”

Wohl wahr, Herr Genosse Audun Bjørlo Lysbakken, ein „sehr negatives Signal (a very negative signal) sehen Imam und Allahgott gar nicht gern.

http://www.jewishpress.com/news/breaking-news/norway-to-control-circumcision-with-respect-for-jews-and-muslims/2013/11/12/

Swedish doctors argue that circumcision should be prevented until a child reaches a minimum age—12, in this case—where he can give his consent to the procedure.

JNS Jewish and Israel news 30.01.2014

http://www.jns.org/latest-articles/2014/1/30/scandinavian-circumcision-controversy-proves-europe-is-the-dark-continent#.UvpG2_vEHoY

However, circumcision would still be allowed if the boy reaches the age of 12 and he consents to the procedure considered a rite of manhood in many cultures. The recommendation is contained in a resolution approved by majority members of the Sweden Medical Association which covers about 85 per cent of doctors in Sweden.

Similarly, the Danish College of General Practitioners, which has 3,000 members, issued a statement that ritual circumcision of male children is equal to abuse and mutilation. About 87 per cent of Danish GPs favored the ban on non-medical circumcision. …

Quoting Erik Ullenhag, the Swedish minister for integration, who said that current regulations would not be altered despite the recommendation, pointed out, „I have never met any adult man who experienced circumcision as an assault … The procedure is not very intensive and parents have the right to raise their children according to their faith and tradition.“

International Business Times 29.01.2014

http://au.ibtimes.com/articles/536249/20140129/denmark-sweden-ban-non-medical-circumcision-boys.htm#.UvpKf_vEHoY

25.01.2014

Einstimmig hat sich der Ethikrat des schwedischen Ärzteverbands dafür ausgesprochen, die männliche Beschneidung ohne vorausgehende Zustimmung des (völlig gesunden!) „Patienten” ganz zu stoppen. Man will also einem Kind bei lebenslangen nachteiligen gesundheitlichen, sexuellen und psychischen Folgen gesundes, hoch sensitives Genitalgewebe amputieren, das ist im Januar 2014 schwedische ärztliche „Ethik”, schämt euch was.

Der Junge wiederum kann aus eigenem Körpererleben gar nicht wissen, was Sex mit bzw. ohne Vorhaut ist und wird sich leicht von Eltern, Imamen, Sittenwächter spielenden Mitschülern und sonstigen Beschneidungslobbyisten beeinflussen lassen. Unter- und Mittelstufe würden zum Diskursfeld des Beschneidungsdschihad, die multikulturellen erwachsenen Schweden gucken unschuldig, organisieren die medikalisierte Khitān bzw. Sünnet (Beschneidung) und sagen: wie nett, die munteren Jungs regeln das schon unter sich.

Die Standards von Wissenschaft, hippokratischer Ethik (primum non nocere), AEMR und Kinderrechtskonvention wären damit abgeschafft, die Scharia bliebe wie zufällig unangetastet:

Det är Läkarförbundets etik- och ansvarsråd som nu enhälligt står bakom ett uttalande om ett stopp för manlig omskärelse utan föregående samtycke.

Die Beschneidung soll gemacht werden, wenn der Junge zwölf oder dreizehn Jahre alt ist, in einem Krankenhaus und nach einem Aufklärungsgespräch zu den Schmerzen und Risiken des Eingriffs. Det bör ske när pojken är i 12-13-årsåldern, på ett sjukhus och efter information om smärtan och riskerna som ingreppet innebär.

http://www.svd.se/nyheter/inrikes/lakarforbundet-krav-samtycke-for-religios-omskarelse_8929562.svd

Ein Blick in die Niederungen kultureller Nachmoderne. Januar 2014, bei der einen katastrophal logikfreien Text schreibenden Kindermalwand freiewelt murmelt man zum Film Tahsins Beschneidungsfest (KiKA) und im Kommentarbereich erklärt der Autor von un-heil jeden noch gar keinen Erwachsenenkörper besitzenden Elfjährigen allen Ernstes für im Hinblick auf sein sich aus der Zirkumzision ergebendes rituelles Verstümmeltwerden, Komplikationsrisiko und lebenslanges Beschädigtsein einwandfrei einwilligungsfähig:

Im Einzelnen: „Wenn ich beschnitten bin, dann bin ich ein echter Mann“, freut sich Tahsin. … Mit 11 ist ein Junge zumindest insoweit einsichtsfähig, dass er jedenfalls die körperlichen Auswirkungen verstehen kann – die möglichen Komplikationen ebenso wie die möglichen mittel- und langfristigen Folgen. Der Junge wäre demnach – auch nach in Deutschland derzeit geltender Rechtslage – persönlich, umfassend und altersgerecht aufzuklären. … Mein eigenes Buch „un-heil“ wendet sich an Jungen etwa ab 11 sowie deren Eltern. Dort kann man noch ein paar über das „Beschneidungsfest“ hinausgehende Hintergründe erfahren (Mario Lichtenheldt 17.01.2014)

http://www.freiewelt.net/nachricht/doku-uber-beschneidung-10021551/

[22] Lad os stå sammen om et forbud mod ikke-medicinsk begrundet omskæring af alle børn under 18 år.

Lassen Sie uns gemeinsam für ein Verbot von allen aus nichtmedizinischen Gründen vorgenommenen Beschneidungen an Kindern unter 18 Jahren eintreten.

Intact Denmark

http://intactdenmark.wordpress.com/2013/09/23/forbud-mod-omskaerelse-handler-ikke-om-sundhed-men-om-politik/

https://da-dk.facebook.com/IntactDenmark?filter=3

Reglen bør være, at man ikke tillader unødvendige kirugiske indgreb på børn under 18 år. Når man er myndig kan man selv træffe beslutningen.

Die Regel sollte sein, dass wir unnötige chirurgische Eingriffe bei Kindern unter 18 Jahren nicht erlauben. Wenn sie volljährig sind, können sie die Entscheidung selbst treffen.

http://www.180grader.dk/Politik/danske-laeger-omskaering-af-drenge-er-lemlaestelse

ifølge rundspørgen mener 72 procent af danskerne, at man bør vente, indtil drengene er 18 år og dermed selv kan bestemme

wie die Umfrage ergeben hat, sind 72 % der Dänen der Meinung, dass man warten solle bis die Jungen 18 Jahre alt sind und damit selbst entscheiden können

http://politiken.dk/forbrugogliv/sundhedogmotion/ECE2204275/danskerne-omskaering-af-drenge-boer-forbydes/

103 Antworten to “373. Minderjährigen keine Genital Autonomy, sondern Genital Intactness”

  1. Say NO to genital autonomy and YES to genital intactness Says:

    Matthias Kamann, da war doch was?

    Deutsche sollen sich mehr mit Islam beschäftigen
    von Matthias Kamann und Thomas Vitzthum
    28.04.2013

    … Angesichts dieser Zahlen haben Vertreter aus Politik und Kirche von den Bundesbürgern eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Islam gefordert. „Die Studie nährt den Eindruck, dass viele Menschen in Deutschland ein verzerrtes Bild vom Islam in unserem Land haben“, sagte der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Nikolaus Schneider, der „Welt“.

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article115687716/Deutsche-sollen-sich-mehr-mit-Islam-beschaeftigen.html



    Matthias Kamann, da war doch noch was? Genau, der beschneidungsbegünstigende und ziemlich gemeine Verriss:

    Tag der „genitalen Selbstbestimmung“ geplant
    12.12.2013

    Seit einem Jahr ist das Gesetz in Kraft, das die Vorhautentfernung aus religiösen Gründen erlaubt. Die Kritiker wollen das nicht hinnehmen, bieten aber bei ihrer „Bilanz“ keine neuen Fakten. Von Matthias Kamann

    Neu ist immerhin, dass es den Gedenktag geben wird. Vom kommenden Jahr an soll der 7. Mai – nicht offiziell – als „weltweiter Tag der genitalen Selbstbestimmung“ begangen werden. In Köln soll dann eine Demonstration gegen die Vorhaut-Beschneidung stattfinden, wie Victor Schiering ankündigte, Mitglied im Verein Mogis, der sich laut Selbstaussage „mit dem Schutz der körperlichen Unversehrtheit von Jungen vor nicht-therapeutischen Vorhaut-Amputationen“ befasst. …

    Doch als nun rund ein Jahr nach Inkrafttreten jenes Gesetzes die schon damals aufgetretenen Beschneidungsgegner eine „Bilanz“ der Freigabe zogen, wussten sie außer der Gedenktag-Ankündigung nichts Neues mitzuteilen. Zwar quetschten sich bei der Pressekonferenz in Berlin gleich acht Verbandsvertreter aufs Podium. …

    Konkreter wurde lediglich Bernd Tillig von der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH). Tillig berichtete, dass die DGKCH derzeit versuche, zusammen mit anderen Ärzteverbänden eine „Konsensus-Leitlinie“ zu erarbeiten, in der festgelegt werden soll, wie eine Beschneidung abzulaufen hat.

    Außerdem berichtete Tillig von „Bewegung“ bei muslimischen Verbänden, die bereit sein könnten, die Beschneidung nach den Vorgaben des Islam so lange aufzuschieben, bis der Knabe selbst entscheiden kann. …

    [Na klar, zwar nicht die Halacha aber die Scharia gibt das her. Aber beschnitten WIRD der Muslim, und nur dieses und kein anderes Ansinnen kann der Junge wie bei Tahsins Beschneidungsfest dokumentiert, genital autonom einfordern und die Multikultis, die noch nie was gegen die Scharia gesagt haben, werden sich zurückziehen mit einem gesäuselten Kinder an die Macht … wenn wir die Kinderbeschneidung nicht ernsthaft abstoppen und Kind im Sinne der UN-Kinderrechtskonvention ist ein Mensch unter achtzehn.]

    Gleichwohl sagte Tillig, in Deutschland würden bei Beschneidungen die Regeln ärztlicher Kunst „nachweislich nicht eingehalten“. … das Jüdische Krankenhaus Berlin …

    An jenem Krankenhaus wird die Beschneidung von Neugeborenen nicht unter Vollnarkose durchgeführt (weil diese bei Kleinstkindern zu riskant ist), sondern nach dem Auftragen von Emla-Salbe auf den Penis, was nach Ansicht der dortigen Mediziner schmerzstillend wirkt. Tillig teilt diese Ansicht nicht, konnte aber, obwohl das Jüdische Krankhaus alle Beschneidungen sorgfältig dokumentiert, keine Beispiele nennen, bei denen sich nachweisen ließe, dass die Schmerzstillung mit Emla-Salbe nicht funktionierte. …

    Insofern blieb nach dieser „Bilanz“ der Beschneidungsgegner der Eindruck, dass die alten Debattenfronten geblieben sind, wie sie waren, und es statt neuer Fakten nur alte Meinungen gibt. Meinungen, die stets auch subjektiv geprägt sind. … als der Mogis-Vorsitzende Christian Bahls auf der Pressekonferenz gefragt wurde, wie viele jüdische Männer er kenne, die darunter litten, dass sie beschnitten wurden. [was für eine doofe Frage – als ob ein Mensch, der seit Beginn der zweiten Lebenswoche ohne Vorhaut lebt, da einen persönlichen Vergleich hätte] …

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article122864783/Tag-der-genitalen-Selbstbestimmung-geplant.html


    Noch ein letzter islamverharmlosender Kamann, der Wolf im Schafspelz Khorchide wird gepriesen, Mazyek gelegentlich falschgeschrieben, es gibt eine islamunkundige oder gezielt irreführende Zwischenüberschrift Theologie statt Scharia und dass zwischen Khorchide und al-Qaradawi kein Blatt Papier passt jedenfalls keine Fatwa soll der Leser nicht erkennen:

    Kampf um den Islam an einer deutschen Uni

    In Münster ist heftiger Streit über die Ausbildung islamischer Religionslehrer entbrannt. Muslimische Verbände sprechen einem Theologen die Bekenntnistreue ab. Jetzt kommt der Bundespräsident. Von Matthias Kamann

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article122318044/Kampf-um-den-Islam-an-einer-deutschen-Uni.html

    Say NO to genital autonomy and YES to genital intactness

  2. Bragalou Says:

    Stunde Null des globalen Intaktivismus war und bleibt das First International Symposium on Circumcision, Anaheim California 1989.

    Und wo wir uns gerade sehen Herr Doktor, Sie wollen das Schneiden üben? Nun, beschneiden Sie, ich schaue mir das Ergebnis anschließend an.

    Jede medizinisch nicht erforderliche Beschneidung muss weg. Ein eigener Problemkreis: Jungenbeschneidung als Testgelände für Jungchirurgen.



    During my time as a medical student, intern, and surgical resident, I performed a number of infant circumcisions, in spite of my general reluctance to do them. Many circumcisions are done by young doctors in training because this is often considered within the range of surgical skills that can be acquired quickly. In most cases, there is a period of direct supervision by a senior physician but, especially in our large teaching hospitals which care for indigent patients, much of this work is thereafter unsupervised or reviewed only after the fact. These young physicians then bring to this task the previously acquired notions on what a circumcised penis should look like and, with varying degrees of skill, try to achieve that end. The vast majority, it must be admitted, achieve reasonable success. The failures, unfortunately, are often recognized only years later, when there is no way to reproach either the surgeon or others involved. …

    THE CIRCUMCISION PROBLEM:
    INERTIA OF THE SCIENTIFIC COMMUNITY
    James L. Snyder, M.D., F.A.C.S.

    Presented at The First International Symposium on Circumcision, Anaheim, California, March 1-2, 1989.

    http://www.nocirc.org/symposia/first/snyder1b.html

  3. Bragalou Says:

    PUBLIC NOTE

    AAP Announces Intent to Release its Sixth Major Circumcision Policy

    Doctors Opposing Circumcision reaffirms its Genital Integrity Policy

    … The AAP, despite its high-sounding academic name, actually is a trade association of pediatric doctors. Its primary duty is to advance the business and professional interests of its 60,000 members who are called “fellows”. The interests of its child-patients are a distant second to their primary interest.

    There is a severe and intractable conflict of interest between the financial interests of its fellows and the best interests of the child-patient. Most of its fellows perform non-therapeutic circumcision s on children and profit thereby. These members do not want any thing to interfere or disrupt their steady income stream. The AAP will not publish a statement that would harm that income stream. …

    In recent years, 46 percent of boys born in the United States have left the birth facility with intact foreskins. There is not a shred of evidence that these boys are less healthy than the 54 percent of boys who were circumcised.

    Doctors who perform circumcisions have had their income stream curtailed by the decision of eighteen state Medicaid agencies to terminate payments for medically unnecessary non-therapeutic circumcision of children. The AAP is expected to call for restoration of those taxpayer-funded Government payments to doctors, so as to restore the income of their fellows.

    The AAP, thus far, has consistently refused to recognize that children are human beings, who have legal rights to bodily integrity and the security of their person under both American law and international human rights law, which are trampled by the unnecessary amputation of the functional body part called the foreskin. …

    DOCTORS OPPOSING CIRCUMCISION

    http://www.doctorsopposingcircumcision.org/pdf/2012-08-22_PublicNotice.pdf

  4. Bragalou Says:

    Commentary on American Academy of Pediatrics 2012 Circumcision Policy Statement.

    By the staff of
    Doctors Opposing Circumcision

    (…) Andrew Freedman, MD, a pediatric urologist, who has reported that he circumcised his own son on a kitchen table, for religio-cultural reasons, and who derives twenty percent of his practice from treating boys for circumcision-generated problems

    Douglas Diekema, MD, an AAP bioethicist, who twice — first in 1996 and again in 2010, — on behalf of the AAP, proposed a billable “ritual nick” to the genitals of female children, despite the existence of international and U.S. federal law forbidding this practice

    … No ‘ombudsman’ for children was invited to offer a devil’s advocate defense of the advantages of healthy, highly evolved, intact male anatomy of the sort Europeans, Asians, and many others know well. …

    The Task Force … makes absolutely no mention of the nature or function of the foreskin, although this information is of great relevance to making a decision regarding its loss to circumcision, and detailed information on the basic anatomy is readily available in the medical literature. …

    Rights of the child

    It is well established in both domestic law and international human rights law that a child is a distinct and singular person with rights of his own from the moment of birth. The task force, however, treated the child-patient as a non-person with no legal rights of his own.

    There was no discussion of the child’s right to bodily integrity or the child’s right to security of his person and special protection during childhood, which rights non-therapeutic circumcision clearly violates. …

    Medical Ethics

    Although the section on medical ethics is much expanded from the previous statement of 1999, it still suffers the same faults. Infants and children cannot consent …

    Since the typical infant circumcision is non-therapeutic, and constitutes neither diagnosis nor necessary treatment, this section would prohibit parental consent on its face. The task force ignored this caution. It appears that no one has the power to consent to non-therapeutic excision of healthy body tissue from a child. This has also been the conclusion of appellate courts in Canada,17 Australia,18 and Germany.19 …

    Lack of knowledge of the foreskin

    The task force has displayed an appalling lack of knowledge of the human foreskin. … The task force falsely claimed (citing Camille et al . 2002) that “adhesions (actually a normal protective membrane of childhood) present at birth, spontaneously dissolve by age 2 to 4 months” (p e763).

    However Camille et al. actually said no such thing.49 Øster (1968) proved that the common connective epithelium of glans and foreskin breaks down slowly over a widely variable period of years and might endure, harmlessly, to age 17 years.

    The mean age of full and non-traumatic foreskin retraction, by study of a large cohort, has been set at 10.4 YEARS, and a similar timeline has been observed by numerous confirming studies. …

    The task force says, in addition, that penile wetness (subpreputial moisture) is “considered a marker for poor hygiene and is more prevalent in uncircumcised men than in circumcised men.” In actuality, sub-preputial moisture is completely normal in the intact male,50 and contains lyzozyme and other immune-active and protective substances. 51 This ‘moisture’ is similar in function and protection in both genders. …

    The Canadian Paediatric Society,53 the British Medical Association,54 the Royal Dutch Medical Association,55 and the Royal Australasian College of Physicians 56 have issued statements that stand in stark opposition to this new position of the AAP. …

    http://www.doctorsopposingcircumcision.org/pdf/2013-04-24_Commentary.pdf

  5. Machandelboom Says:

    Wie viele Beine hat ein Hund, wenn man den Schwanz auch ein Bein nennt? – Vier. Nur weil man einen Schwanz ein Bein nennt, wird er dadurch noch lange keins.

    Abraham Lincoln

    Das wichtigste, weltweit anerkannte Diagnoseklassifikationssystem wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) herausgegeben.


    List of Official ICD-10 Updates

    http://www.who.int/classifications/icd/icd10updates/en/


    N47 Vorhauthypertrophie, Phimose und Paraphimose
    (s. u.)

    Im Deutschen einfach nur 47, nicht weiter strukturiert? Das wäre eine gefährlich ausgedehnte Nebelwolke, darin könnte sich mancherlei verbergen, insbesondere natürlich können (sollen) physiologische Phimose und pathologische Phimose nicht mehr differenziert werden.


    Beim Blog joseph4gi wird das Thema ja schon seit Längerem kritisiert.

    Der 2014 in Kraft tretende neue N47 ist ärgerlich unscharf (das genitalverstümmelnde Beschneidungsmesser ist scharf).

    Das muss aus der Liste gestrichen werden. Im Grunde ist die physiologische Phimose ja gar kein krankhafter Zustand und gehört insofern überhaupt nicht in den ICD-Katalog. Schließlich geht es im ICD um Krankheiten:

    Diseases of the genitourinary system N00-N99 > Diseases of male genital organs N40-N53 > Disorders of prepuce N47

    Die angeborene Adhäsion von Präputium und Glans ist keine Krankheit / Erkrankung (desease) oder Störung / Erkrankung (disorder).

    Statt zu sagen, dass auch ein 4-, 8 oder 12-jähriger Junge eine zumindest teilweise nicht zurückziehbare Vorhaut haben kann, sehr anschaulich bei Kayaba et al. mit fünf Stadien (five types), nennt N47.0 nur das Wort Neugeborenes (newborn), als ob der Zustand N47.0 innerhalb von Tagen oder Stunden krankhaft wäre und als N47.1 etikettiert werden müsste.

    Vor allem durch das Wort newborn“ sind auch hier bei der (angeblich) genaueren Einteilung physiologische Phimose und pathologische Phimose nicht eindeutig voneinander getrennt, Freibrief für noch rascheres Beschneiden.

    2014 ICD-10-CM Diagnosis Code N47.0
    Adherent prepuce, newborn

    Clinical Information

    A condition in which the foreskin cannot be retracted to reveal the glans penis. It is due to tightness or narrowing of the foreskin opening.

    Die URL einmal auf 0, einmal auf 1 enden lassen

    http://www.icd10data.com/ICD10CM/Codes/N00-N99/N40-N53/N47-/N47.0

    2014 ICD-10-CM Diagnosis Code N47.1
    Phimosis

    N47.1 is a billable ICD-10-CM code that can be used to specify a diagnosis.

    http://www.icd10data.com/ICD10CM/Codes/N00-N99/N40-N53/N47-/N47.1


    ICD-10-GM

    Die Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification (ICD-10-GM) ist die amtliche Klassifikation zur Verschlüsselung von Diagnosen in der ambulanten und stationären Versorgung in Deutschland. Seit dem 1. Januar 2014 ist die ICD-10-GM in der Version 2014 anzuwenden.

    Kapitel XIV
    Krankheiten des Urogenitalsystems
    (N00-N99)
    Krankheiten der männlichen Genitalorgane
    (N40-N51)

    N47 Vorhauthypertrophie, Phimose und Paraphimose

    Inkl.:
    Präputiale Adhäsion
    Vorhautverengung

    http://www.dimdi.de/static/de/klassi/icd-10-gm/kodesuche/onlinefassungen/htmlgm2014/index.htm

    http://www.dimdi.de/static/de/klassi/icd-10-gm/kodesuche/onlinefassungen/htmlgm2014/block-n40-n51.htm#N47


    The World Health Organization (WHO) has just released their new 2013 ICD-10 codes, which are scheduled to go into effect in October 2014. ICD, which stands for „International Classification of Diseases“, is the global system for reporting morbidity and mortality statistics, for billing, and for health care automated decision support. …

    The new proposed codes under classification N47, „Disorders of the Prepuce,“ can be seen here. (To view, click on the hyperlink for „9 codes“ in the second bullet point to read the full list of nine, beginning with N47.0 – Adherent Prepuce, Newborn.)

    Without medical or clinical indication, doctors have no business performing surgery on healthy, non-consenting newborns, let alone asking parents to make any kind of „decision.“ However, if these codes, which the US Centers for Medicaid and Medicare use, go into effect, doctors will have a code available to justify routine infant circumcision, starting next year unless the new code is rescinded. A whole new ICD-11 code system is slated to be introduced for 2015.

    Who Did It?
    Research documents the normal development of anatomically correct male organs,(1-5) and there is no such thing as a pathological condition known as „adherent prepuce in the newborn“; all boys are born with the prepuce fused to the glans at birth, and if we are to believe the WHO, then all boys are born with a pathological condition which doctors can charge for „correcting.“ In essence, the WHO’s board of physicians has declared the newborn foreskin, which is normally fused to the glans at birth, to be a disorder.

    „How many legs does a dog have if you call the tail a leg? Four. Calling a tail a leg doesn’t make it a leg.“ – Abraham Lincoln

    The Angry Intactivist
    joseph4gi

    http://joseph4gi.blogspot.de/2013/08/who-codifying-medical-fraud.html?showComment=1377506561200&m=1


    http://fr.wikipedia.org/wiki/Classification_internationale_des_maladies#CIM-10


    Doctors Opposing Circumcision
    Genital Integrity
    Policy Statement

    http://www.doctorsopposingcircumcision.org/DOC/statement0.html

    We have shown that the genital cutting of male children is unnecessary, harmful, injurious, a threat to good health, and a violation of the child’s human rights. The child’s best interests include the protection of his legal right to bodily integrity. Boys whose genital integrity is protected suffer none of the harms and insults described above. They enter life with body, mind, and spirit intact. Genital integrity, therefore, is most likely to provide the highest state of health and well-being. …

    We recommend that the genital integrity of boys be preserved. Parental request for non-therapeutic circumcision of a son appears to exceed the powers granted to parents by law. We further recommend that doctors refuse to perform non-therapeutic circumcision at parental request.

    http://www.doctorsopposingcircumcision.org/DOC/statement12.html

  6. Bragalou Says:

    Der Präsident der Europäischen Kommission erhält Besuch vom Himmelswächter und Moskauer Oberrabbiner Pinchas Goldschmidt.

    Der 1963 in Zürich geborene Präsident der Conference of European Rabbis (CER) fordert grünes Licht für männliche Genitalverstümmelung.

    Edel-Dhimmi Barroso redet nicht von universellen Menschenrechten oder Kinderrechten, sondern von Minderheitenrechten.

    Sind Säuglinge keine vollwertigen Menschen? Sind Eltern ethnische Minderheit? Will Herr Barroso auch die Mädchenbeschneidung?

    http://www.israelnationalnews.com/News/Flash.aspx/287515#.UwXF087EHoa



    Die global lichtbringenden USA organisieren ihren Beschneidungskreuzzug unwissenschaftlich als Anti-HIV-Kampagne.

    Kenias Provinz Siaya hat ein Zwangsbeschneidungsgesetz gerade noch einmal verhindern können.

    http://ncfm.org/2014/02/news/mens-health/ncfm-kenya-liaison-reports-that-siaya-county-dodged-a-mandatory-circumcision-law-for-newborns-and-adult-males/



    Aufklärerisches aus der Schweiz, ein treffender Vergleich von Claude Fankhauser. Man müsste allen neugeborenen Mädchen den großen Zeh amputieren.

    http://www.news.ch/Der+Saeuglingspenis+als+Kulturtraeger/617341/detail.htm

  7. Bragalou Says:

    Stichwort Brian Morris


    Circumcision: A bioethical challenge

    J. Steven Svoboda, Executive Director
    Robert S. Van Howe, M.D., M.S.

    … At numerous points in his reply to our critique, Morris cites his own and his co-authors‘ opinions and seeks to pass them off as orthodox medical fact . This appears to be part of a larger strategy employed by Morris to distort the body of research on infant circumcision. … Morris scans the literature for any new published study that does not conform to his pro-circumcision stance, and then writes an article, letter, or blog post attacking it, enabling him later to claim that it was „refuted by experts“ (i.e., by himself and his co-authors). One example of this is an attack on the statistical methods used by Sorrells et al. in a study showing that circumcision reduces sensitivity of the penis [Morris REF: 12]. The „numerous flaws exposed by experts“ (p. 2) in this study were „exposed“ by none other than Brian Morris himself, along with Mr. Jake Waskett–a 34-year-old „computer software engineer“ and „web designer“[11] with no known academic expertise[ii] … This same self-citation tactic was employed multiple other times in his critique of our article … and has been documented by other scholars subjected to the same abuse …

    http://jme.bmj.com/content/early/2013/08/16/medethics-2013-101614.abstract/reply#medethics_el_16775


    http://www.circleaks.org/index.php?title=Brian_J._Morris


    … Brian Morris of the University of Sydney, Australia, is one of these individuals. Brian Morris is the most vocal circumcision promoter in Australia. Brian Morris is no expert on circumcision (though he likes to market himself as one, and the Australian media has swallowed the act, hook, line and sinker), but merely an enthusiastic circumcision fanatic of long standing. He neither holds degrees (nor genuine interests) in surgery, urology, pediatrics, nor epidemiology, and his field of study is only remotely related to medicine (he is a molecular biologist and professor of molecular medical sciences). He is in no way an authority on circumcision, much less male genitalia, child care, nor disease prevention. …

    http://joseph4gi.blogspot.de/2012/04/circumgate-uk-circumfetish-czar-finally.html

  8. Say NO to genital autonomy and YES to genital intactness Says:

    Alle skandinavischen Kinderrechtsbeauftragten wie Anne Lindboe sind schlimm beschneidungstolerant, doch zum Glück gibt es noch die Danish Society of Family Physicians, die jede Beschneidung ohne medizinische Indikation kategorisch ablehnt und sie Verstümmelung (mutilation) nennt.

    Die Danish Medical Association wiederum beginnt mit dem Lavieren und tastet nach rechten Alter für eine Informierte Einwilligung informed consent und es ist zu befürchten, dass nicht achtzehn Jahre gemeint sind.

    Norwegen ist 2013 und 2014 katastrophal beschneidungsfreundlich, doch in der Bilanz dürfte auch das Vorangehen der verschiedenen dänischen Akteure kaum ausreichen, um die Minderjährigen zu schützen.

    Vielleicht gelingt es dem couragierten Morten Frisch, in Dänemark für mehr Bewusstsein zu sorgen.


    In two fresh statements, Danish doctors express deep concern over ritual circumcision of boys. The Danish Society of Family Physicians, whose 3,000 members include two thirds of all general practitioners in Denmark, announced in December that circumcision of underage boys with no proper medical indication is nothing short of mutilation. In a separate statement, the overarching Danish Medical Association recommended earlier this week that non-therapeutic male circumcision should wait until the boy or young man is old enough to provide informed consent. An editorial in Jyllands-Posten, the second largest national newspaper in Denmark, urged the Danish government yesterday to ban ritual circumcision of underage boys, and a result poll among readers of BT, another large national newspaper, showed that 87 percent of well over 26,000 votes were in favour of such a ban. …

    von: Morten Frisch
    aus: Circumcision divide between Denmark and Israel
    in: The Copenhagen Post 14.01.2014

    http://cphpost.dk/news/circumcision-divide-between-denmark-and-israel.8440.html


    Kommentar til vejledning om omskæring af drenge
    20. december 2013

    … Der DSAM-Vorstand hat den Entwurf diskutiert und stelt übereinstimmend fest, dass die Beschneidung nur durchgeführt werden sollte, wenn eine medizinische Indikation besteht. Bei Durchführung der Beschneidung ohne medizinische Indikation spricht er über Verstümmelung.

    unautorisierte Übersetzung nach:

    Sundhedsstyrelsen har sendt ‚Vejledning om omskæring af drenge‘ i høring‘. DSAM’s bestyrelse har drøftet høringsudkastet og er enige om, at der kun må udføres omskæring, når der foreligger medicinsk indikation. Hvis der udføres omskæring uden medicinsk indikation, er der tale om lemlæstelse.

    DSAM – Dansk Selskab for Almen Medicin

    Høringsfristen er den 21. januar 2014.

    http://www.dsam.dk/flx/forsiden/nyheder/kommentar-til-vejledning-om-omskaering-af-drenge/


    Say NO to genital autonomy and YES to genital intactness

  9. Machandelboom Says:

    Damals wurde ich von einem etwa 40-jährigen Mann konsultiert, der unter Depressionen, Ängsten und sexuellen Störungen litt. Als türkischer Migrant war er mit einer deutschen Frau verheiratet. …

    Er sei mit 5 Jahren von seinem Vater unter Versprechungen und geheimnisvollen Andeutungen zu einem wichtigen Termin gebracht worden. Dort hätte er sich auf einen Stuhl setzen müssen. Mehrere Männer seien auf ihn zugekommen. …

    Er sei blutend und schreiend davon gelaufen, aber wieder eingefangen und die Beschneidung unter Qualen zu Ende gebracht worden. …

    Der Patient war voll der Scham und wohl auch Schuld gefühle über den Bruch seines jahrelangen Beschweigens dieser Kindheitskatastrophe. …

    Wenn man von Befürwortern der rituellen Jungenbeschneidung hört, die Amputation der Vorhaut sei ein harmloser kleiner Eingriff, der auch hygienischen Zwecken dienlich sei oder sogar – wie auf dieser Tagung von Edna Brocke geäußert -, bei der Beschneidung werde überhaupt kein Gewebe entfernt, hat dies mit den Fakten nichts zu tun und man fragt sich, welchem Zweck derartig offensichtlich falsche Äußerungen dienen sollen.

    Prof. Matthias Franz Psychotherapeut, Universität Düsseldorf

    http://www.bundesforum-maenner.de/wp-content/uploads/2013/05/BFM_Dialogtagung_Beschneidung_4_Franz.pdf

  10. Machandelboom Says:

    Meissner’s corpuscles
    Corpuscles of Ruffini
    Pacinian corpuscles

    Merkels disks, Golgi-Mazzoni corpuscles
    Vater-Pacinian corpuscles

    http://intactipedia.org/index.php?title=Foreskin_Sensitivity
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    Fine Touch Pressure Thresholds in the Adult Penis


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    Sorrells


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    C.J. Cold & Taylor (1999) reported „Most of the encapsulated receptors of the foreskin are Meissner corpuscles, as they contact the epithelial basement membrane.“

    http://intactipedia.org/index.php?title=Foreskin_Sensitivity#Meissner.27s_Corpuscle
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    Taylor JR. The prepuce: What, exactly, is removed by circumcision: a preliminary report. In: Milos M, Richter L, Hodges F; eds. Proceedings of the Second International Symposium on Circumcision. 1991. San Anselmo: NOCIRC. 1994.

    Taylor, J.R. „The prepuce: Specialized mucosa of the penis and its loss to circumcision.“ British Journal of Urology International. 77. (1996): 291-95. Print. PMID 8800902

    http://intactipedia.org/index.php?title=Foreskin_Sensitivity#cite_note-36

  11. Machandelboom Says:

    FGM
    Südliches Äthiopien, Omo-Valley

    Dassanech tribe (Ethiopia). Jeunes femmes Dassanech (Ethiopie)

    http://www.fotogemeinschaft.de/v/fotografen/Sergio-Pessolano/ethiopia/dassanech-people/sergio-pessolano-ethiopia-dassanech-025-et05-25.jpg.html

    Der kleine Stamm der Arbore, Äthiopien

    http://www.omovalley.com/The-Arbore-Tribe-in-the-Lower-Omo-Valley.php
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    Die Völker der Dassanetch (Dhaasanac, Dassanech; afroasiatische Sprachfamilie) und Arbore halten die Klitoris für etwas Gegengeschlechtliches (also wie die Dogon), das Männliche der Frau aber muss herausgeschnitten werden. Eine ganz schlimme Beleidigung ist: „Du Klitoris!“
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    The Dassanech are located at the southern end of the Omo River and along with the Arbore clan, they indulge in female circumcision or female genital cutting.

    Girls of this tribe are cut when they are quite young. Female genital cutting is generally done for groups of girls who are 10 to 12 years old. Fathers are generally the deciders when it comes female genital cutting because if a woman is not circumcised, she cannot be married and therefore, the father will not receive the hefty bride-price he would get otherwise. Though girls can be circumcised at any age, it is generally preferred for it to be done earlier rather than later on in life. If, however, a woman has grown up without being cut, the procedure is completed after she gives birth to her first child. A woman from Dassanech comments about this practice in a study by the South Omo Research Center (SORC) saying that cutting after the first delivery is good because “a woman has much pain during delivery anyway.”

    Social Norm

    Speaking about social pressures regarding becoming a woman through circumcision, a woman of the Arbore tribe in Omo Valley says, “You have to do it. When you are a girl, you want to have it done because it is tradition. Your grandmother, your mother, everybody has had it done. If you were told “You will not be circumcised!” you would be very unhappy and think, “Why? What have I done wrong?” Why don’t they do it for me?” Then you would run away.”

    Social stigma comes along with the deal if a Dassanech or Arbore woman has not been circumcised. A woman is considered a wild animal if she has not been cut. An elderly woman from Dassanech says, “People insult you and say that you are like a wild animal. The clitoris must be removed because, we say, it is something male. To become a woman you have to cut off the clitoris. To insult someone you say, ‘You are a clitoris!’”

    Whether it is a form of patriarchy that drives them to do this or simply a matter of misplaced tradition, the fact is that almost 90 percent of women in the Omo Valley tribes suffer through female genital cutting at some level.

    Prevalence of Female Genital Cutting In the Omo Valley, Ethiopia

    http://www.glamtribale.com/blogs/news/7972703-prevalence-of-female-genital-cutting-in-the-omo-valley-ethiopia

  12. Dwarslöper Says:

    Keine Beschneidung unter achtzehn Jahren

    SEC. 5001. PROHIBITION OF GENITAL CUTTING OF MALE MINORS.
    Except as provided in SEC. 5002, it is unlawful to circumcise, excise, cut, or mutilate the whole or any part of the foreskin, testicles, or penis of another person who has not attained the age of 18 years.

    https://www.facebook.com/sfmgmbill/info

    San Francisco mgmbill

    https://www.facebook.com/sfmgmbill

  13. Intaktes Genital statt Kinderautonomie Says:

    ::

    Intact autonomy = destroyed genital.

    29.09.2013

    Nicht das intakte Genital wird in Schweden verteidigt, sondern das unversehrte Willensbekunden. Ohne Zustimmung (utan samtycke) zu beschneiden sei Kinderrechtsverletzung – na dann holen wir uns die Erlaubnis zum Verstümmeln doch beim Jungen selbst.

    Letztlich bettelt der Kinderbeschneidungsbegrüßer und schwedische Ombudsman für Kinder Fredrik Malmberg also darum, dass der Junge (und wo bleibt das Mädchen) sich doch endlich beschneiden lassen möchte.

    To circumcise a child without medical reasons and without the child has consented breaks in our opinion, to the child’s human rights and the basic medical and ethical principles.

    http://jurist.org/paperchase/2013/09/sweden-childrens-rights-official-calls-for-ban-on-infant-male-circumcision.php



    28.09.2013

    Hier der Satz im schwedischen Original. In Schweden das Geschlechtsteil eines männlichen Kindes medizinethisch einwandfrei verstümmeln (omskära) dürft ihr künftig bitte immer erst, nachdem der Junge zugestimmt (samtyckt) hat, das Kind hat schließlich ein Recht darauf:

    Att omskära ett barn utan medicinsk grund och utan att barnet har samtyckt bryter enligt vår mening mot barnets mänskliga rättigheter och mot grundläggande medicinsk-etiska principer.

    Ein Kind ohne medizinische Begründung und ohne die Zustimmung des Kindes zu beschneiden, verstößt unserer Meinung nach gegen die Menschenrechte des Kindes und die Grundprinzipien der medizinischen Ethik.

    Omskärelse utan samtycke innebär, enligt vår mening, en kränkning av barnets rätt till respekt för sin fysiska integritet.

    Unserer Meinung nach bedeutet eine Beschneidung ohne Zustimmung die Verletzung des Rechts des Kindes auf seine körperliche Unversehrtheit.

    Enligt vår mening så ska omskärelse utan medicinsk grund endast få utföras om en pojke som uppnått den ålder och mognad som krävs för att förstå informationen samtycker till ingreppet.

    Unserer Meinung nach kann die Beschneidung ohne medizinische Grundlage nur dann stattfinden, wenn ein Junge das Alter und die Reife erworben hat, die erforderlich sind, um die Informationen darüber zu verstehen, wie der Eingiff durchgeführt werden soll.

    Embryogenetisch entspricht das Präputium den kleinen Labien, zusätzlich besitzt die männliche Vorhaut die Sensitivität der Klitoris. Beschneidungspolitisch darf das nicht sein und muss die Vorhaut zum Anhängsel, zur bloßen Schutzkappe entwertet werden:

    Den minst ingripande formen av stympning av flickor – att med nål pricka eller ta bort klitorisförhuden – är anatomiskt att likna vid omskärelse av pojkars förhud.

    „Die mildeste Form der Verstümmelung von Mädchen – ein Einstechen mit einer Nadel oder das Entfernen der Klitorisvorhaut – ist anatomisch der Beschneidung der Vorhaut eines Jungen vergleichbar.“

    Auch Schweden also kapituliert vor der Scharia. Den Abschied vom gebotenen Schutz des Kindes signieren:

    Fredrik Malmberg
    Kinderrechtsbeauftragter

    Ingemar Engström
    Präsident der Schwedischen Gesellschaft für Medizin; Beirat für Medizinische Ethik

    Sineva Ribeiro
    Vorsitzender des Verbands der Gesundheitsberufe

    Olle Söder
    Vorsitzender der Schwedischen Kinderärztevereinigung

    Johan Wallander
    Vorsitzender der Schwedischen Kinderchirurgischen Vereinigung

    http://www.dn.se/debatt/omskarelse-strider-mot-barns-manskliga-rattigheter/

    ::

  14. Intaktes Genital statt Kinderautonomie Says:

    Kinderwunsch heil, Penis kaputt.

    ::
    Sünnetci & ex-intactivist happy.

    Aldersgrense for omskjæring av gutter
    Mindestalter für die Beschneidung von Jungen

    Beschneidungsterminplanerin Anne Lindboe erzählt, dass sich die meisten Beschnittenen rundum wohl fühlen. Schmerzhaft ist für die Kinderrechtsbeauftragte auch nicht die eigentliche Teilamputation des Genitals, sondern eine gelegentlich auftretende Störung des Heilungsverlaufs und traumatisch ist für Lindboe ebenfalls nicht die Beschneidung, sondern die Wundheilungsstörung:

    „Er det farlig å bli omskåret?

    De aller fleste som blir omskåret klarer seg helt fint. Men, det kan oppleves som smertefullt, og det kan oppstå komplikasjoner i etterkant hvis for eksempel såret ikke gror riktig. Dette kan for noen oppleves som traumatisk og vanskelig.

    Ist es gefährlich, sich beschneiden zu lassen?

    Den meisten Menschen die beschnitten sind geht es gut. Allerdings kann es schmerzhaft sein und zu Komplikationen führen, wenn anschließend beispielsweise die Wunde nicht richtig heilt. Dies kann als traumatisch und schwierig erlebt werden.“

    Mein lieber Junge, es ist eigentlich egal, ob du beschnitten bist oder nicht, alles geht, entdecke die Möglichkeiten:

    „Hvis jeg er omskåret, er det noe feil med meg da?

    Nei, det er det ikke. De aller fleste gutter som er omskåret lever godt med det. Noen opplever allikevel komplikasjoner/vanskeligheter.

    Wenn ich beschnitten bin, ist da etwas falsch mit mir?

    Nein, ist es nicht. Den meisten Jungen geht es auch beschnitten sehr gut. Nur einige wenige berichten über Komplikationen / Schwierigkeiten.“

    Man möchte sich nicht schuldig machen und ist irgendwie auch gar nicht für die rituelle Beschneidung. Der Junge soll selbst entscheiden, wenn er ein gewisses Alter erreicht hat. Anne Lindboe redet inzwischen von 13 (dreizehn!) Jahren (non-medical circumcision of pre-teen boys should be outlawed, Quelle vielfach in der israelischen Presse), ihr Amtsvorgänger wünschte sich die 15 Jahre.

    „Barneombudet er ikke i mot rituell omskjæring av gutter. Det Barneombudet har foreslått er at barn selv skal få bestemme om de skal bli omskåret. Vi ønsker at de som lager lovene her i landet skal bestemme at den nedre aldersgrensen for omskjæring bør være 15 år eller 16 år.

    Der Bürgerbeauftragte plädiert nicht für die rituelle Beschneidung von Jungen. Der Bürgerbeauftragte hat vorgeschlagen, dass das Kind selbst entscheiden soll, ob es beschnitten werden soll. Wir wollen, dass diejenigen, die die Gesetze in diesem Land machen, entscheiden, dass das Mindestalter für die Beschneidung 15 Jahre oder 16 Jahre sein sollte.“

    [Anne Lindboe findet wie gesagt inzwischen zarte zehn Jahre völlig in Ordnung als Altersgrenze für ein einsichtsfähiges Zustimmen des Kindes in die auf Familienwunsch anstehende lebenslange körperliche Beschädigung und sexuelle Behinderung].

    http://barneombudet.no/2013/09/29/aldersgrense-for-omskjaering-av-gutter/



    30.09.2013

    „I dag har det vært møte om omskjæring av gutter i Oslo. Der deltok Norges barneombud Anne Lindboe, Sveriges barneombudsmann Fredrik Malmberg, Finlands barneombudsmenn Maria-Kaisa Aula, og Flemming Schultz fra Danmarks børneråd.

    Det var det en rekke foredrag av eksperter på medisin og jus, deriblant Dr. med. Trond Markestad (leder medisinetisk råd), Dr. med. Hans Skari (leder, Barnekirurgforeningen), Kirsti Haugstad (leder i Oslo/Akershus barnesykepleierforening), Dr. juris Titti Mattsson; Dr. jurist Julia Kohler-Olsen (førsteamenuensis HiOA).

    Det ble signert en felles uttalelse hvor man ytrer ønske om aldersgrense for omskjæring, underskrevet av de nordiske barneombudene og medisineksperter. (Det ble meddelt at barneombudet til Island, Grønland og Nederland også ønsker aldersgrense i sine respektive land).

    Dette kan bli et veiskille i debatten i Norden. Barnerettighetsperspektivet løftes frem. Majoriteten av folket støtter forslag om aldersgrense. Politikerne må nå ta stilling.

    – Mats

    Heute fand in Oslo eine Konferenz zum Thema Beschneidung von Jungen statt. Teilnehmer waren die norwegische Kinderrechtsbeauftragte Anne Lindboe, ihre Kollegen Fredrik Malmberg aus Schweden und Maria Kaisa Aula aus Finnland sowie Flemming Schultz vom Dänischen Kinderrat.

    Es gab eine Reihe von Vorträgen von Experten in Medizin und Recht, darunter Dr. med. dent. Trond Markestad (Vorsitzender der medizinischen Ethik-Kommission), Seine Skari (Kinderchirurgischer Verband), Kirsti Haugstad (Lehrstuhl in Oslo / Akershus; Kinderkrankenpflegeverband), Dr. juris Titti Mattsson sowie Rechtsanwalt Dr. Julia Kohler Olsen (HiOA).

    Man unterzeichnete eine gemeinsame Erklärung, in der man den Wunsch nach einer Altersgrenze formuliert. Angekündigt wurde, dass sich auch die Kinderrechtsbeauftragten von Island, Grönland und den Niederlanden auf eine derartige Altersgrenze verständigen wollen.

    Dies könnte ein Wendepunkt in der Beschneidungsdebatte in den nordischen Ländern hin zu einer kinderrechtlichen Perspektive sein. Die Mehrheit der Bevölkerung unterstützt den Vorschlag einer Altersgrenze. Jetzt muss die Politik entscheiden.

    – Mats“

    unten links, Unterschrift noch ausstehend, Hans Skari

    Am 30.09.2013 zu lesen bei der – sehr lobenswert ein Beschneidungsverbot von Kindern unter 18 (achtzehn) Jahren fordernden – Lena Nyhus von Intact Denmark.

    http://intactdenmark.wordpress.com/2013/09/30/historisk-udmelding-fra-skandinaviske-borneombudsmaend-stop-drengeomskaering/

    Das Unheil nahte und nahm seinen bekannten menschenrechtsfeindlichen Lauf:

    La gutter selv bestemme om de skal omskjæres

    „… at omskjæring kun kan utføres hvis en gutt som har nådd den alder og modenhet som kreves for at forstå nødvendig medicisnk informasjon, velger å samtykke til inngrepet. Vi ønsker en respektfull dialog mellem alle berørte parter …

    … dass die Beschneidung nur durchgeführt werden kann, wenn ein Junge das Alter und die Reife, die für das Verständnis der notwendigen medizinischen Informationen erforderlich ist, erreicht hat, um in den Eingriff einzuwilligen. Wir wollen den respektvollen Dialog zwischen allen Beteiligten …“

    Der Vorhang fällt, der Beschneider kommt, Skandinaviens Hedonisten verabschieden sich und die irgendwie zu halachisierenden oder schariatisierenden Minderjährigen werden dem himmlischen Verstümmelungsritual ausgeliefert:

    „Vi ber de nordiske regeringer om å sette i gang nødvendige tiltak for å sikre at gutter selv får bestemme om de vil omskjæres.

    Wir bitten die amtierenden Nordischen Regierungen, die notwendigen Maßnahmen zu initiieren, um sicherzustellen, dass die Jungen selbst entscheiden, ob sie beschnitten werden wollen.“

    Lüge. Nicht der Junge entscheidet, die Scharia entscheidet.

    Selbstverliebt bestätigen sich die hoch angesehenen und hochbezahlten Beschneidungsverharmloser, etwas für die genitale Selbstbestimmung (Genital Autonomy) aller Kinder getan zu haben.

    http://intactdenmark.wordpress.com/2013/09/30/historisk-udmelding-fra-skandinaviske-borneombudsmaend-stop-drengeomskaering/



    Ach schlimm ist es, das Beschneiden der nichteinwilligungsfähigen Menschen (a person who is incapable of giving consent), eine grausige Verletzung der Kinderrechte. Andererseits wollen die schariatreuen Stämme nun einmal beschneiden. Wie kommt der amtierende Gutmensch da raus?

    Das erlösende Wort ist gefallen: Einwilligung (consent). Kinder an die Macht, ob 16, 14, zwölf oder zehn Jahre alt. Verzichten wir Würdenträger daher auf Altersangaben.

    Zwischendurch als Beschneidungsterminplaner (Mediziner oder skandinavischer staatlicher Kinderrechtsbeauftragter) rasch mit ernster Miene etwas von UN-Kinderrechtskonvention, äußerst wichtigen gesundheitlichen Informationen und schützenswerten Kinderrechten gemurmelt, um etwaige Vorwürfe auch des Beschnittenen prophylaktisch abzuwehren, dann endlich einstimmen in den Lobgesang auf das Genitalverstümmeln auf Kinderwunsch. Look at the boy. Siehe, das Kind will es so. Du willst Schadensersatz? Du hast es so gewollt.

    Alle genannten altbewährten Standards wie die Un-Kinderrechtskonvention werden auf diese Weise gezielt unterlaufen und entwertet:

    „The Nordic Ombudsmen for Children in conjunction with pediatric experts therefore wish to work towards a situation where circumcision without medical indication may only be carried out if a boy, who has reached the age and maturity required in order to understand the necessary medical information, chooses to consent to the procedure.

    We would like to see a respectful dialogue between all involved parties on how to best ensure that boys will be able to exert their influence on the issue of circumcision. …

    We request our governments to take necessary measures to ensure that boys are given the opportunity to decide for themselves whether or not they want to be circumcised.“

    Und nun hat auch Hans Skari unterschrieben.

    http://www.crin.org/docs/English-statement-.pdf



    Hier die nordische Verstümmelungs-Fatwa in der bekannten Übersetzung:

    LET BOYS DECIDE FOR THEMSELVES WHETHER OR NOT THEY WANT TO BE CIRCUMCISED

    … We ask the Nordic governments to take the necessary steps towards ensuring that boys get the right to decide for themselves whether or not they want to be circumcised.

    http://ehja.sexpo.fi/en/2013/nordic-ombudspersons-will-seek-a-ban-on-non-therapeutic-male-circumcision/

    Eine Erklärung zum Wohlfühlen.

    Beschneider, Imame, Politiker, Kinderrechtsbeauftragte, von genital autonomy schwatzende Als-ob-Intaktivisten, alle dürfen sich gut fühlen.

    Ein schwarzer Tag für die allgemeinen Menschenrechte und die Medizingeschichte.

    ::

  15. Dänemark Says:

    KEINE BESCHNEIDUNG UNTER 18
    Menschenrechtlich und vor allem kinderrechtlich akzeptable Positionen kommen nicht aus Oslo, sondern immer wieder aus Dänemark.



    Unautorisierte Übersetzung ins Deutsche

    Ved disse accepteres ikke stedfortrædende samtykke, men det forudsætt es, at personerne skal være myndige (18 år) og selv give samtykke til indgrebet. Ligeledes gælder det for sterilisation og tatovering. Vi mener, at en 18 – års grænse for adgang til drengeomskæring vil give den nødvendige beskyttelse af drengebørns ret til at bestemme over egen krop.

    Hierbei ist eine stellvertretende Zustimmung nicht akzeptabel, sondern bleibt es Voraussetzung, dass die Personen volljährig (18 Jahre) sind und in den Eingriff einwilligen. Gleiches gilt für Sterilisation und die Tätowierung. Wir glauben, dass eine 18-Jahres-Grenze als Zugang zur Jungenbeschneidung den notwendigen Schutz in das Recht des Mannes darstellt, über seinen eigenen Körper zu entscheiden.

    I vejledningen nævnes intet om de reelle sundhedsrisici, der er forbundet med indgrebet, eller om den negative påvirkning, omskæring kan få for seksualiteten.

    Das Handbuch sagt nichts über die tatsächlichen Gesundheitsrisiken, die mit der Operation verbunden sind, oder über die negativen Auswirkungen, die Beschneidung auf die Sexualität haben kann.

    Der bør stilles krav om, at der sker en systematisk, obligatorisk registrering af samtlige rituelle omskæringer i Danmark, samt af evt. komplikati oner i forbindelse hermed.

    Es sei erforderlich, dass es eine systematische und obligatorische Registrierung aller rituellen Beschneidung in Dänemark gibt, so gut wie möglich, mitsamt den eventuellen Komplikationen, die damit einhergehen.

    Bjarne B. Christensen

    generalsekretær
    Sex & Samfund

    http://www.sexogsamfund.dk/Files//Filer/Sex%20og%20Samfund/Holdningspapirer/Hoeringssvar_drengeomskaering_jan%202014_FINAL.pdf



    Sex & Samfund finder det rimeligt, at beslutning om rituel drengeomskæring træffes af drengen selv, hvorfor man bør vente med at udføre indgrebet, til han som 18-årig kan afgive sit informerede samtykke.

    Family Planning Association hält es für vernünftig, dass die Entscheidung über eine rituelle Jungenbeschneidung vom Jungen selbst vorgenommen wird, weshalb man damit warten sollte, eine Operation durchzuführen, bis er 18 Jahre alt ist und eine informierte Zustimmung geben kann.

    http://www.sexogsamfund.dk/Default.aspx?ID=31209

    http://www.sexogsamfund.dk/Files/Filer/Sex%20og%20Samfund/Sex_&_Samfunds_holdning_vedr%C3%B8rende_drengeomsk%C3%A6ring.pdf


    Sex & Samfund (The Danish Family Planning Association/DFPA). Sex & Samfund is a longstanding proponent of quality sex education.

    Sex & Samfund is a longstanding proponent of quality sex education. It works to promote family planning, sexual well-being, and sexual knowledge as an integral part of personal and social life. Above all, it sees sexual and reproductive health (SRH) as a fundamental human right. The organization is recognized by the government as a partner in issues related to sexual and reproductive health and rights (SRHR).

    IPPF

    http://www.ippf.org/our-work/where-we-work/europe/denmark

    About IPPF
    International Planned Parenthood Federation

    http://www.ippf.org/about-us

    Mindestens Teile Afrikas betreffend war die IPPF – wie WHO und UNAIDS – im Jahre 2007 ausgesprochen pro-circ eingestellt, pro männliche Beschneidung einschließlich Säuglingsbeschneidung, und begründet das mit dem Mythos AIDS-Prophylaxe

    IMAP Statement on male circumcision and HIV
    This Statement was prepared by the International Medical Advisory Panel (IMAP) in April 2007

    Vorsicht Zauberkunst:

    Male Circumcision

    It has been proven that male circumcision reduces the probability of transmission from HIV positive females to HIV negative males by 60%54. As a result WHO and UNAIDS recommend the inclusion of male circumcision in HIV prevention in high prevalence countries (WHO and UNAIDS, 2007). Swaziland will focus on young people aged 10-24 years as a priority target group, infants from birth to 8 weeks and adult males aged 25-49. Swaziland has been at the forefront of MC and has successfully increased MC prevalence from 8% in 2007 to 19% in 2010. Male circumcision has been included in the package of prevention interventions to reduce HIV infection in Swaziland, but has not yet been rolled out nationally. A policy on male circumcision was developed in November 2007, and an operational plan in 2008.

    Unsinn, nur Kondome und geändertes sexuelles Verhalten schützen vor AIDS, keine Beschneidungen.

    http://www.k4health.org/toolkits/swaziland-hiv-prevention/male-circumcision

  16. Machandelboom Says:

    Ein wertvoller, wichtiger Text von Sozialwissenschaftler Hans-Joachim Lenz (Vortrag vom 24.06.2013), den man ihn unbedingt im Ganzen bei bundesforum-maenner lesen sollte:

    „… Im Fall der Beschneidung greifen sich ältere Männer die Leiber der nachfolgenden jungen Generation und zwar am symbolisch zentralen Ort, nämlich dem Fortpflanzungsorgan. Darauf deuten auch die Ausführungen von Frau Brocke hin, die sagte, die jüdische Beschneidung sei ein Ritual zur Herstellung der Kette der Generationen. Oder wenn Herr Ingber sagte: Die Zugehörigkeit des Stammes solle damit dokumentiert werden. …

    Ich selbst habe das Interview mit einem Kinderkrankenpfleger geführt. Er berichtete mir: Am vergangenen Wochenende sei wieder ein türkischer Junge als Notfall in die Klinik eingeliefert worden. Zuhause habe ein Beschneidungsritual stattgefunden, dabei stellten sich medizinische Komplikationen ein. Der Krankenpfleger berichtete, dass diese Notfälle – verursacht durch häusliche Beschneidung – ab und zu vorkommen. Diese Jungen sind dann etwa ein, zwei Wochen auf der Station und danach werden sie im Allgemeinen jeder „geheilt“ entlassen. Er versuche dann in dieser Zeit mit den Jungen ins Gespräch zu kommen …

    Nach den Veranstaltungen sind unabhängig voneinander dreimal türkische Männer (im Alter von ca. dreißig bis fünfundvierzig) zu mir gekommen und bedankten sich, dass ich dieses Thema angesprochen habe. Bisher hätten sie noch nie gehört, dass man darüber überhaupt sprechen kann und dass man das als Gewalt sehen kann. …“

    Hans-Joachim Lenz
    Sozialwissenschaftler und Männlichkeitsforscher

    http://www.bundesforum-maenner.de/wp-content/uploads/2013/05/BFM_Dialogtagung_Beschneidung_6-2_Lenz.pdf

  17. Machandelboom Says:

    ::

    Thema gefährlich verfehlt:

    to remove healthy, functional, erogenous tissue from non-consenting children

    denn die ihrem Beschädigtwerden „zustimmenden Kinder“ (consenting children) hat der über Kinderbeschneidung plappernde Autor schließlich ganz genau im Blick.

    Im alle Kinder wirklich schützenden Rechtsstaat hätte es (und zwar anklagend) allenfalls heißen dürfen:

    to remove healthy, functional, erogenous tissue from children

    … und dann hätte sogleich der Hinweis darauf kommen müssen, dass ein seinen Eid ernst nehmender Arzt den Patienten gar nicht beschädigen kann, auch wenn der „genitalautonome“ Kunde das Abschneiden eines Körperteils erbettelt.

    Eine derartige Entscheidung einem Kind (Kind ist der Mensch unter achtzehn Jahren, UN-Kinderrechtskonvention; adulthood, Anaheim 1989) zuzumuten, hätte Brian D. Earp eindeutig ablehnen müssen. Statdessen erteilt er den Gutmenschen Absolution, wegzusehen, wenn Xhosa-Nation oder islamische Umma weiter leben wir bisher sprich die Jungen genitalverstümmeln.

    2014 wollen die Hedonisten zulassen, dass die Arztpraxis zum Frömmigkeits-Test wird! „Mein Junge entscheide dich ganz genitalautonom, willst du die Vorhaut oder den Koran?“, so wollen es Brian D. Earp und Anne Lindboe usw. anstellen und das auf Zugehörigkeit angewiesene und männliche Ehre suchende Kind kennt Scharia und Sunna und wird leider sagen müssen: „Ich will beschnitten werden“, demnächst im deutschen Krankenhaus als dem einem Kind die Gretchen- bzw. Vorhautfrage stellenden Islam-TÜV.

    Ethisch widerlich, die Postmoderne integriert die Stammeskultur und Brian D. Earp witzelt: Autonomy is the best game in town.

    Kinder an die Macht, diesen Tahsin-Effekt kennen wir seit KiKA (und Ngaitana (I will circumcise myself) oder Ndiyindoda (I Am A Man)).

    „Nicht das einzige, aber das beste Spiel in der Stadt“, so soll der männliche (und ggf. weibliche) Körper kaputtgemacht werden dürfen:

    Autonomy is not the only game in town … but it is the best game in town
    Brian D. Earp
    University of Oxford

    https://www.academia.edu/5790397/Autonomy_is_not_the_only_game_in_town_…_but_it_is_the_best_game_in_town

    ::

  18. Machandelboom Says:

    Der jubelnd consent und Skalpell hochhaltende Beschneidungsterminaushandler Brian D. Earp will schon länger die Jungen und nun auch die Mädchen in ihr Genitalverstümmeln einwilligen lassen:

    But if “FGM” is wrong because it involves cutting into the genitals of a vulnerable child, without a medical indication and without consent, thereby exposing the child to surgical risk (without the presence of any disease), and (in some cases) removing a healthy part of her body, then male circumcision is equally wrong on those grounds. …

    Children of whatever gender should not have healthy parts of their most intimate sexual organs removed, before such a time as they can understand what is at stake in such a surgery and agree to it themselves.

    http://blog.practicalethics.ox.ac.uk/2014/02/female-genital-mutilation-and-male-circumcision-time-to-confront-the-double-standard/

    Fehlt nicht auf dem Kölner Kongress der die Genitalbeschädigung tolerierenden Kinderwunscherfüller:

    Brian D. Earp

    http://mogis-verein.de/sitemap/symposium-koeln/
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    Der am 6. Mai 2014 ebenfalls in Köln anwesende Beschneidungsfreund und DGKJP-Vizepräsident Dr. med. Jörg Fegert, der bzw. dessen Organisation gerade im ersten Lebenshalbjahr gerne durch jeden Imam und sowieso durch jeden Mohel verstümmeln lassen wollte, solange dieser nicht Metzitzah B’Peh (oral sucking) macht, forderte 2012 ein staatliches beschneidungstechnisches Zertifikat:

    „Zu fordern ist aus kinder- und jugendpsychiatrischer Sicht, dass nicht nur die handlungstechnische Qualifikation der religiösen Beschneider geregelt wird, sondern explizit festgehalten wird, dass die Eingriffe unter den unabdingbaren medizinischen Kautelen, insbesondere Hygiene (keine orale Aufnahme des Blutstropfens wegen Infektionsgefahr) und Schmerzstillung, Schmerzbehandlung, Anästhesie durchzuführen sind.“

    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V. (DGKJP)

    http://dgkjp.de/aktuelles/23-stellungnahmen/105-stellungnahme-zum-regelungsvorschlag-des-bmj-vom-25-09-2012-zur-knabenbeschneidung
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    Ebenfalls im Mai 2014 nach Köln zum postmodern-wissenschaftlichen Symposium Genitale Autonomie: Körperliche Unversehrtheit, Religionsfreiheit und sexuelle Selbstbestimmung – von der Theorie zur Praxis ist der ziemlich beschneidungsbereite Dr. Maximilian Stehr, der schon 2008, nicht anders als Mario Lichtenheldt (un-heil) 2012, den sensorischen und sexuellen Eigenwert der Vorhaut mit keinem Wort darstellte, sondern das Präputium lediglich als eine Art eichelbehütende Schutzkappe beschrieb; den ausgezeichneten Sensitivitätsforscher Sorrells in den Quellenteil abzudrängen reicht gerade nicht.

    Auch im Folgeabsatz (Meatusstenosen; die möglichen psychischen Auswirkungen) fehlt bei Stehr die entscheidende Tatsache, dass mit der Vorhaut das männliche Lustorgan Nummer Eins amputiert worden ist:

    „Der Schaden bei einer Zirkumzision liegt im irreversiblen Verlust von Körpersubstanz. Manche halten den Verlust der Vorhaut allerdings für unbedeutend, weil der Vorhaut keine Funktion zukomme (5). Eine solche Sicht ist nicht überzeugend, weil es sehr wohl Funktionen gibt, die die Vorhaut erfüllt (1). Fehlt sie, wird etwa die Eichel nicht mehr feucht gehalten, ist vielmehr ständig einer trockenen äußeren Umgebung ausgesetzt – weswegen die Empfindungsfähigkeit abnimmt (6).“

    Dtsch Arztebl 2008; 105(34–35): A 1778–80

    http://www.aerzteblatt.de/archiv/61273/Zirkumzision-bei-nicht-einwilligungsfaehigen-Jungen-Strafrechtliche-Konsequenzen-auch-bei-religioeser-Begruendung
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    Für den nicht das Primum non nocere, sondern „das Recht des Kindes auf Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit“ hochhaltenden Maximilian Stehr darf sich jeder Vierzehnjährige wunschbeschneiden lassen:

    „Ich fordere ja kein vollständiges Verbot von rituellen Beschneidungen. Ich plädiere aber für einen Aufschub. Der Eingriff darf erst erlaubt sein, wenn der Junge die Tragweite der Operation sowie die Vor- und Nachteile selbst übersehen kann. Die Juristen nennen das Einsichtsfähigkeit. Wenn Eltern mit ihren 14- oder 16-jährigen Söhnen zu mir kommen und auch der Jugendliche die Beschneidung will, dann habe ich nichts dagegen.

    Ganz genitalautonom denken wir weiter:

    Der Eingriff darf erst erlaubt sein, wenn das Mädchen die Tragweite der Operation sowie die Vor- und Nachteile selbst übersehen kann. Die Juristen nennen das Einsichtsfähigkeit. Wenn Eltern mit ihren 14- oder 16-jährigen Töchtern zu mir kommen und auch der Jugendliche die Beschneidung will, dann habe ich nichts dagegen.

    Das ist ärztliche Moral – zurück nach Neandertal.

    http://www.fr-online.de/politik/beschneidung–das-wohl-des-kindes-ist-nicht-verhandelbar-,1472596,16659000.html

  19. Bragalou Says:


    Gegen Säuglingsbeschneidung, immerhin: Sithembile Mlotshwa

    Die global saubermachenden USA exportieren die Säuglings-Zirkumzision nach Simbabwe (Zimbabwe). Dort findet das gar nicht jeder so toll.

    WASHINGTON DC — A Zimbabwean legislator says the Health ministry should stop circumcising children under the 2009 medical male circumcision programme.

    Matobo senator Sithembile Mlotshwa said children should be allowed to make their own choices when they grow up instead of being circumcised under this programme funded by international donors.

    http://www.southerneye.co.zw/2014/03/02/senator-raises-dust-circumcision/


    Von den USA aus organisiert PSI die esoterische Kampagne zur AIDS-prophylaktischen Massenbeschneidung.

    Louisa Norman, country director for Population Services International [PSI]


    http://www.rnw.nl/africa/article/hiv-disclosure-should-zimbabwe-mps-test-and-tell

    Intelligenter amerikanischer Protest gegen Routinebeschneidung

    Cutting Through the anti-Male Circumcision Myths

    http://blog.psiimpact.com/2013/10/cutting-anti-male-circumcision-myths/

  20. Machandelboom Says:

    Australiens Aboriginals. Allerheiligste Verstümmelungen benötigen allerheiligstes Verschweigen.

    We, the Garrawa, Yanyula, Mara and Gurdanji people of Borroloola are deeply hurt and disappointed at the recent story told by the ABC about our Young Men’s Initiation Ceremony. … We demand an apology. The way this story portrayed one of our most sacred rituals has deeply offended us and we feel that it has impacted on our Cultural Integrity!

    von: Murray McLaughlin
    aus: ABC circumcision reports were culturally insensitive
    in: The Drum, ABC News Online 06.03.2014

    http://www.abc.net.au/news/2014-03-06/mclaughlin-abc-circumcision-reports-were-culturally-insensitive/5301240

    In defence of sober reporting on a sensitive topic
    Bruce Belsham
    06.03.2014

    http://www.abc.net.au/news/2014-03-06/belsham-in-defence-of-sober-reporting-on-a-sensitive-topic/5301230

  21. Machandelboom Says:

    Der magisch HIV-prophylaktische Beschneidungskreuzzug in Afrika schreitet tapfer voran, unbeirrt von Fakten:

    David Mubita has long been known in the family as a fool for starting trouble. The latest was getting circumcised secretly and nearly cast out by Grandfather Ndumwa. But Mubita may turn out to be the wisest in the family.

    The Lozi people of Western Zambia cherish their traditions. So, when Mubita decided to go for circumcision early in 2013, he not only broke tradition but brought shame on the family. …

    The target is to circumcise 2.5 million men aged 13-39 by 2020, averting 340,000 new HIV infections. More than 250,000 male circumcisions were performed in 2012 and the target for 2013 was 300,000 by end December. In August, designated circumcision month, 30,000 men underwent the procedure.

    Studies have shown that male circumcision can reduce the risk of contracting HIV by 60 percent. …

    Male circumcision also protects from male-to-female transmission of the human papilloma virus (HPV), the virus that causes cervical cancer. …

    Two chiefs from outside Western Province have stoked the fire by revealing they have been recently circumcised. Chief Mumena, leader of the non-circumcising Kaonde tribe, stunned the nation by revealing that he had volunteered for the snip at age 47.

    von: Lewis Mwanangombe
    aus: Defying Elders and Changing Zambian Tradition
    auf: IPS (Inter Press Service News Agency) 03.03.2014

    http://www.ipsnews.net/2014/03/defying-elders-changing-zambian-tradition/



    „Lusaka, 5. März (IPS) – Zunächst wurde David Mubita von seiner Familie als Unruhestifter betrachtet. Dann hätte ihn sein Großvater Ndumwa fast ausgestoßen, weil er sich am Ende heimlich und gegen die Tradition seines Volkes, der sambischen Lozi, beschneiden ließ. Inzwischen jedoch genießt Mubita den Ruf, ein weiser Mann zu sein. …

    Im Oktober 2013 ließ Chief Chanje von den ethnischen Tumbuka in der Ostprovinz den Eingriff an sich vornehmen und wurde von Chief Nondo, einem Mambwe aus der Nordprovinz dafür gelobt. Und natürlich ließ es sich der Häuptling der Luvale, Mdungu, nicht nehmen, die von seinem Volk traditionell durchgeführte Praxis zu rühmen. Bei den Luvale wird der Eingriff an jungen Männern nach deren Eintritt in die Pubertät in alljährlich eingerichteten Lagern vorgenommen, die ‚mukanda‘ heißen.“

    von: Lewis Mwanangombe
    aus: Sambia: Mut zur Rebellion – Männliche Beschneidung findet Fürsprecher
    in: IPS-Tagesdienst 05.03.2014
    hier auf: schattenblick

    http://www.schattenblick.de/infopool/medizin/gesund/m3al2069.html

  22. Cees van der Duin Says:

    Heute gute Nachrichten aus den Niederlanden im Sinne des Grundsatzes Keine Beschneidung unter achtzehn?

    Bitte Vorsicht, man freue sich nicht zu früh:

    Hoog tijd om besnijdenis van minderjarige jongens te verbieden
    Höchste Zeit die Beschneidung minderjähriger Jungen zu verbieten

    Ab 18 wäre eindeutig Mann, hier aber nur ein alarmierend schwammiges Gerede von Jungen. Wie alt genau bitteschön ist denn der minderjährige Junge, soll es in den Niederlanden dreizehnjährige genitalautonome Jungen geben dürfen oder nicht?

    Die UN-Kinderrechtskonvention hat da die Türe bekanntlich nicht ganz zubekommen (unless under the law applicable to the child, majority is attained earlier) und wir haben einige Mühe (und die gesamteuropäischen Jungenwunschbeschneidungsfreunde zwischen Anne Lindboe und Mario Lichtenheldt sowie gbs und MOGiS offensichtlich eher als Gegner), auf 18 Jahre zu bestehen (a child means every human being below the age of eighteen years).

    Die halachasolidarische JTA schreibt achtzehn Jahre, der niederländische Text in der trouw jedoch schließt nur die „Minderjährigkeit“ aus, was uns eine Sekunde lang beglückt an 18 Jahre denken lässt, doch beruft man sich zugleich (!) auf die niederländische Verfassung, nach welcher das zwölfjährige Kind allen Veränderungen am eigenen Körper selbst zustimmen soll.

    Denn das ist leider noch nicht, sondern das wäre ja eine erfreuliche Aussage der JOVD und VVD:

    „Nach dem erfolgten Verbot der weiblichen Beschneidung ist es höchste Zeit, dass die Beschneidung von Jungen unter achtzehn Jahren ebenfalls verboten wird.“

    “It is high time that, following the banning of circumcision of girls, that circumcision of boys under 18 also be forbidden.”

    Tom Leijte
    vice president of the JOVD youth movement of the VVD ruling party
    Matthijs van de Burgwal
    JOVD senior board member

    http://www.jta.org/2014/03/07/news-opinion/world/leaders-of-dutch-partys-youth-division-seek-brit-milah-ban

    Statt dessen drohen den Niederlanden kindlich genitalautonome Wunschbeschneidungserlaubnisgesetze mit schariakonformen zwölf Jahren:

    Volgens de Nederlandse wet mogen mensen vanaf hun twaalfde jaar meebeslissen over veranderingen aan het eigen lichaam. Het is dan ook van groot belang om jongensbesnijdenis vóór deze leeftijd te verbieden.

    [ Dieses Lebensalter – deze leeftijd ]
    [ zwölftes Jahr – twaalfde jaar ]

    Een veel gehoord argument tegen een verbod op de besnijdenis van minderjarige kinderen is het risico dat besnijdenis voortaan ondergronds of in het buitenland plaats zal vinden [das Argument, dass die Beschneidung im Untergrund durchgeführt zu werden drohe oder im Ausland]. Maar controle, eventueel steeksproefsgewijs, op besnijdenis door de GGD kan dat ondervangen. …

    Niet noodzakelijke medische ingrepen bij minderjarige personen die daar zelf geen zeggenschap over hebben, horen namelijk niet thuis in een vrij land waar mensen zelf het recht hebben om over hun lichaam te beslissen. Religie hoort geen erfelijke lichamelijke aandoening te zijn, maar een eigen keuze.

    Hoog tijd om, in navolging van de besnijdenis van meisjes, nu ook de besnijdenis van minderjarige jongens te verbieden. Het is aan de ruime seculiere meerderheid in ons parlement om deze handschoen op te pakken.

    Explizit achtzehn wird nicht gefordert – damit drohen schlimmstenfalls alle Volljährigkeitsgrenzen auf zwölf zu kippen, das zwölfjährige Mädchen könnte genitalautonom in „eigener Wahl“ (eigen keuze) in ihre weibliche Beschneidung (FGM) oder in ihre islamische Ehe einwilligen.

    verwijderen – entfernen

    Man tut besorgt und plappert über – vorhandenen erheblichen – Komplikationen wie die Meatusstenose (last van een te nauw plasgaatje), doch verschweigt gezielt, dass dem Mann mit der Zirkumzision soviel genitales Empfinden genommen wird wie der Frau mit einer Amputation von kleinen Labien oder Klitoris.

    de overtuiging van een jongen zelf moet bepalend zijn voor het besluit tot verwijdering van zijn voorhuid.

    Der rotgrüne oder niederländisch liberale Dhimmi kann sich gut fühlen, der kleine männliche Schariapflichtige darf selbst bestimmen: ‚Ich will beschnitten werden!‘

    Het is van groot belang dat mensen het recht hebben zelf te bepalen wat er met hun lichaam gebeurt. …

    „Die Überzeugung des Jungen selbst sollte zu einer Vorhautentfernung entscheidend sein.“

    de overtuiging van een jongen zelf moet bepalend zijn voor het besluit tot verwijdering van zijn voorhuid.

    Statt Amputation sagt man Entfernung. Wann kommt die liberal geforderte gleichberechtigte Klitorisentfernung?

    Durchschauen wir den genitalautonomen niederländischen Nebelwurf des heutigen Tages im Sinne der kinderfeindlichen und genitalverstümmelungsfreundlichen Oslo-Resolution (Let boys decide for themselves whether they want to be circumcised).

    Schlimme Nachrichten, die Niederlande gehen auf zwölf Jahre.

    http://www.trouw.nl/tr/nl/5091/Religie/article/detail/3607762/2014/03/05/Hoog-tijd-om-besnijdenis-van-minderjarige-jongens-te-verbieden.dhtml

  23. Norwegen und die 18-Jahres-Altersgrenze Says:

    Ein schariaverträgliches Wunschbeschneidungserlaubnisgesetz (Genital Autonomy) kommt für die Niederlande und ganz Skandinavien immer näher. Gibt es trotz allem noch Hoffnung für Norwegen?

    Vielleicht. Die beschneidungstolerante Anne Lindboe und ihre Kinderbeschneidungstermine aushandelnden Komplizen von der gesundheitsfeindlichen OSLO RESOLUTION (Let boys decide for themselves whether they want to be circumcised) jedenfalls bekommen erfrischenden Gegenwind:

    18-Jahres-Altersgrenze
    18-års aldersgrense

    Jenny Klinge wäre es am Liebsten, wenn die chirurgische Entfernung der Penisvorhaut genau so verboten wäre wie die Mädchenbeschneidung. Es könne nicht sein, so die Parlamentarierin, dass der Tod eines Mädchens bei einer Beschneidung zu zehn Jahren Haft führe, der Tod eines Jungen jedoch nur zu drei Monaten.

    Helst ser Jenny Klinge at omskjæring av gutter, der forhuden på penis fjernes, blir forbudt på lik linje med kjønnlemlestelse av jenter. …

    – Se for deg at et lite guttebarn dør av omskjæring i Norge, og samme dag dør et lite jentebarn av det samme. Vi kan ikke ha det sånn at det siste dødsfallet straffes med ti års fengsel, mens det første medfører fengsel i tre måneder, sier stortingsrepresentanten. …

    Sie selbst wünscht sich die Einführung einer 18-Jahres-Altersgrenze. Sie ist nicht alleine.

    Selv ønsker hun at det skal innføres 18-års aldersgrense for omskjæring av gutter. Hun er ikke alene.

    von: Siv Sandvik
    aus: Klinge: – Guttebarn har ikke samme rettsvern som jenter
    in: nrk 05.02.2014

    http://www.nrk.no/norge/hevder-gutter-ikke-har-rettsvern-1.11518274
    *
    *
    JENNY KLINGE

    2012 erregte sie Aufsehen mit der Forderung, dass die aus religiösen Gründen vorgenommene männliche Beschneidung genau so verboten sein sollte wie die weibliche Beschneidung.

    In 2012 she raised respect by publicly stating that male circumcision for religious reasons should be prohibited in the same way that female circumcision is.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Jenny_Klinge
    *
    *
    Die rituelle Jungenbeschneidung ist faktisch eine Körperverletzung und Verletzung ihrer religiösen Freiheit.

    Rituell omskjering av ungar er i praksis eit fysisk overgrep og krenkar religionsfridomen deira.

    28.01.2014

    Verdt å ta seg tid til å sjå videoen frå gårsdagens høyring om omskjering av gutar. Forelda skikk som det bør innførast 18-års aldersgrense på, for å sikre ungane rett til å nekte.

    29.01.2014

    Anmerkung: Das war zum Europarat. Doch das ist bitte genau zu klären: eine schützende ’18-Jahres-Grenze für Kinder zum leichteren Neinsagen‘ darf es nicht geben, das würde bedeuten, dass Kinder wie auf KiKA Tahsin (11) Ja sagen können, einwilligen können – wir aber wollen das eindeutige Verbot der medizinisch nicht notwendigen Beschneidung unter achtzehn Jahren und (anders als Anne Lindboe, gbs, MOGiS usw.) gerade keine verstaatlichte Kinderbefragung im Operationssaal (der Sünnetci: ‚Nun was willst du mein genitalautonomer Junge, freiwillig fromm sein oder eine Vorhaut haben?‘).

    https://de-de.facebook.com/pages/Jenny-Elisabeth-Klinge/22670439998
    *
    *
    In my view, this is a custom that we cannot accept in a modern, civilized society. Our aim is to prioritise the rights of small children [na, was ist mit den etwas größeren children?]. Fortunately, it has become forbidden to circumcise girls, now it’s time for boys to get the same legal protection [ok, die Beschneidung der 14- bis 17-Jährigen Mädchen ist verboten und soll es bleiben]. …

    I’m not buying the argument that banning circumcision is a violation of religious freedom, because such freedom must involve being able to choose for themselves.

    Ok, sie lässt das Argument nicht gelten, dass eine Beschneidungsverbot die Religionsfreiheit verletzen würde. Ansonsten: Nein, keine freie Wahl für Minderjährige (17 und darunter), choose for themselves nur akzeptabel, wenn achtzehn Jahre und mehr gemeint sind.

    http://freethinker.co.uk/2012/06/17/religious-leaders-furious-over-norways-proposed-circumcision-ban/
    *
    *

    https://www.stortinget.no/no/Representanter-og-komiteer/Representantene/Representantfordeling/Representant/?perid=JKL&tab=Biography

  24. Edward von Roy Says:

    Die jungen- und männerfeindliche skandinavische Spätbeschneiderfront (um Norwegens Beschneidungsterminverschieberin Nummer Eins Anne Lindboe) kämpft für ein schariakompatibles Wunschbeschneidungserlaubnisgesetz. Aus Sicht dieser Beschneidungsgehilfen darf genital verstümmelt werden, nur bitte nicht so früh und, achja, nur die Jungen und die Mädchen bitte nicht (noch nicht).

    Mal sehen, ob Lena Nyhus (INTACT DENMARK) meinen Kommentar freischalten wird:
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    Edward von Roy
    Your comment is awaiting moderation.
    March 18, 2014 at 2:56 pm

    Susanna Richter: “where little boys get the same protection against reductive genital surgery like girls” – that is interesting, Susanna, why don’t you say: “where little boys get the same protection against reductive genital surgery like LITTLE girls”? Then, unspoken, you would agree it is ok to mutilate the OLDER girls – I hope you wouldn’t. No, we have to protect all children, not only the LITTLE children. It is not ok to protect the LITTLE boys and to mutilate the older boys. Ban the circumcision of all males under the age of 18 years old.

    http://justasnip.wordpress.com/2014/03/18/danish-minister-of-children-and-equality-open-for-debate-on-circumcision/
    *
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    Lena Nyhus ist bzw. war schon mal eindeutiger. Nur so ist es politisch wünschenswert und als Intaktivist absolut geboten:

    Lad os stå sammen om et forbud mod ikke-medicinsk begrundet omskæring af alle børn under 18 år. Vereinen wir uns für ein Verbot der Beschneidung von allen Kindern unter 18 Jahren aus nicht-medizinischen Gründen.

    http://intactdenmark.wordpress.com/
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    Antrag abgelehnt, auch Aaliyah Shaheen versteckt sich hinter dem Jungenwunsch auf Vorhautamputation, dessen Ergebnis wir von Tahsin (KiKA) und seinem kleinen Bruder kennen. Shaheen weiß, dass selbst die 15- oder 16-jährigen Xhosa sich dem Gruppendruck nicht entziehen können und die Durchführung des Rituals irgendwie wünschen:

    „Derfor synes jeg, at det skal være et valg hos drengen. Deshalb glaube ich, dass es [das Beschnittenwerden] die Wahl des Jungen sein sollte.“

    Jungenbeschneidung ist Scharia, über die Verbindlichkeit der Hadithe und die Totalität der Scharia belügt uns Aaliyah Shaheen ganz gezielt:

    „Det er heller ikke et krav ifølge islam, kun en tradition man har taget til sig for ca. 3.000 år siden, over 2.000 år inden islam blev dannet. Sie [die Jungenbeschneidung] ist keine Forderung des Islam sondern nur eine 3.000 Jahre alte Tradition, mehr als 2.000 Jahre älter als der Islam.“

    http://intactdenmark.wordpress.com/2014/03/13/aaliyah-shaheen/
    *
    *
    Für Schafiiten ist MGM (und FGM!) verpflichtend (farḍ, wāǧib), für Hanbaliten ist MGM verpflichtend, den Malikiten und Hanafiten kommt die Beschneidung einer islamischen Pflicht faktisch gleich. Den Schiiten ist die Beschneidung Pflicht.

    Amongst Ulema (Muslim legal scholars), there are differing opinions about the compulsion of circumcision in Sharia (Islamic law). Imams Abū Ḥanīfa, founder of the Hanafi school of Fiqh (Islamic jurisprudence), and Malik ibn Anas, maintain that circumcision is a Sunnah Mu’akkadah—not obligatory but highly recommended. The Shafi`i and Hanbali schools see it as binding on all Muslims.

    Most Shia traditions regard the practice as obligatory. They rely on sayings that come from classical Shia authors. In one narration Muhammad was asked if an uncircumcised man could go to pilgrimage. He answered „not as long as he is not circumcised“. They quote Ali as saying: „If a man becomes Muslim, he must submit to circumcision even if he is 80 years old“. Another narration from Al-Sadiq says: „Circumcise your sons when they are seven days old as it is cleaner (athar) and the flesh grows faster and because the earth hates the urine of the uncircumcised“. It is also believed that the urine of the uncircumcised is impure, while if one prays with unclean genitals their prayer may not be considered as acceptable, even of those who have been circumcised, meaning that it may have to be repeated again at a time when the believer has purified themselves and removed the impurity. Another hadith of Muhammad states: „the earth cries out to God in anguish because of the urine of the uncircumcised“, and that „the earth becomes defiled from the urine of the uncircumcised for forty days“.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Khitan_%28circumcision%29
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    Islamschönschwätzerin Aaliyah Shaheen flunkert am 16. März 2014 auf ihrer Facebook-Seite:

    „If your religion promotes killing non-believers, beating women, punishing rape-victims, or selling your daughters as wives at 12… You’re not praying to the God above, you’re praying to the one below.“

    https://www.facebook.com/pages/Aaliyah-Shaheen/722485767783266?fref=ts
    *
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    Nach der Scharia geht die Zwangsverheiratung der Tochter schon mit 9 statt mit 12; den islamisch gesehen (Koran 4:34 Frauenprügeln usw.) eindeutig unwahren (und vormodern einen Satan annehmenden) Spruch finden wir im Netz hier, das sieht sehr US-amerikanisch und bibeltreu aus:

    If your religion promotes killing non-believers, beating women, punishing rape victims, or selling your daughters as wives at 12… You’re not praying to the GOD above, you’re praying to the one below!


    *
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    INTACT DENMARK lässt am 29.03.2014 Aaliyah Shaheen auftreten, die dort ja vielleicht endlich von der islamischen absoluten (zwischen Gottgehorsam und Glaubensverrat, zwischen Himmel und Hölle differenzierenden) Beschneidungspflicht mindestens der Hanbaliten und Schafiiten reden wird und endlich verstanden haben wird, dass die Vorhaut und nicht die Eichel der sexuell sensitivste Teil des Penis ist.

    http://intactdenmark.wordpress.com/2014/03/15/generalforsamling-2014-2/
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    *
    Anatomisches Grundlagenwissen speziell für Aaliyah Shaheen:

    The space between the foreskin and the glans is called the preputial space whilst the preputial sphincter of the foreskin is the “drawstring” of the acroposthion (the overhang tip of the foreskin), is formed of the temperature sensitive smooth muscle sheath called the dartos muscle. The frenulum [Latin: fraenum = bridle] is the membrane which attaches the foreskin to the glans and the shaft of the penis and is a highly erogenous web-like tethering structure on the underside of the glans. It’s laden with nerve endings called Meissner’s corpuscles, which are also found in the frenar band (the Ridged Band) a delicate belt or zone of densely innervated soft ridged, corrugated tissue or ridged bands running from the frenulum around the inside of the foreskin. There are around 20,000 coiled, fine touch mechanoreceptor nerve endings (Meissner’s corpuscles) concentrated in the peaks of the ridges, making them the most important sensory component of the foreskin. Specialized erotogenic nerve endings of several types are encapsulated there including the Vater-Pacinian cells, Merkel’s cells, nociceptors, and branches of the dorsal nerve and perineal nerve. These receptors can feel slight motion and stretch, subtle changes in temperature, and fine gradations in texture that are responsible for the perception of fine variations of touch and pleasure. The foreskin has more blood cells and nerve endings than almost any other skin on the body which makes it the most erogenous zone of the male body. If it were unfolded and spread out, the average foreskin would cover an area of 15 square inches or 100 square centimetres, which is about the amount of skin lost to circumcision.

    http://www.acroposthion.com/acroposthion_002.htm

  25. Machandelboom Says:

    Ihr Amtsvorgänger drängelte dazu, eine pauschale Beschneidungserlaubnis auf Kinderwunsch von 16 (Einwilligungsfähigkeit in medizinischen Belangen) auf 15 Jahre (Religionsmündigkeit) abzusenken und Norwegens Kinderrechtsbeauftragte Anne Lindboe murmelte zwar auch mal etwas über diese 15 Jahre, doch längst will sie die Jungenbeschneidung der 12-Jährigen legalisieren (non-medical circumcision of pre-teen boys should be outlawed).

    http://www.timesofisrael.com/norwegian-official-jews-muslims-circumcise-out-of-ignorance/

    Innerhalb von vier Wochen wird Norwegen das Beschneidungserlaubnisgesetz vorlegen (Bent Hoie said the new legislation on non-medical circumcision of boys under 18 will be introduced before April 20 … We aim to present a bill before Easter).

    http://www.jpost.com/Jewish-World/Jewish-Features/Norway-to-introduce-new-regulations-on-circumcision-331634

    Und damit sich jeder so richtig gut fühlen kann, lässt man ein paar skandinavische Pseudo-Intaktivisten noch ein wenig Nebel werfen.

    Karrierebewusst widerpricht die dänische Beschneidungsterminaushändlerin und damit faktische Beschneidungsgehilfin Lena Nyhus (INTACT DENMARK) der Beschneidungspflicht der Scharia nicht, sondern will offensichtlich, ganz wie die verstümmelungsbereite Norwegerin Anne Lindboe, die größeren Jungen selbst entscheiden lassen, der mit der Labienamputation oder Klitoridektomie vergleichbaren männlichen Genitalverstümmelung (Zirkumzision) zuzustimmen.

    Mit Aaliyah Shaheen lässt INTACT DENMARK in diesen Tagen auch noch die Desinformation verbreiten, die Jungenbeschneidung sei gar keine islamische Pflicht.

    Wer Jungen ganz genitalautonom „das Recht auf ihren eigenen Körper“ (at vi mener, at barnet har ret til sin egen krop) überlässt, der müsste auch die Mädchen gleich behandeln. Selbst Aaliyah Shaheen weiß, dass dem Fiqh nach Imam asch-Schafi’i die weibliche Beschneidung verpflichtend (wāǧib, farḍ) ist.

    Statt den Kindeswillen zu lobpreisen sollte Lena Nyhus endlich darüber nachdenken, was wirklich heraus kommt, wenn man siebenjährige Mädchen das „Recht auf seinen eigenen Körper“ (ret til sin egen krop) gewährt:

    „Mit sieben Jahren wurde ich beschnitten – auf meinen eigenen Wunsch. Um endlich „eine Frau zu sein“. Erst meine Studienaufenthalte in Europa machten mir deutlich, dass es sich dabei um eine Menschenrechtsverletzung handelte. Hadja Kitagbe Kaba“

    http://www.mama-afrika.org/

  26. Bragalou Says:

    Die gesamtskandinavische Legalisierung der Jungenbeschneidung kommt immer näher. Nur noch darum geht es den genitalautonomen Nebelwerfern, jenen Komplizen der islamischen Ritualbeschneider: Schariafreund oder Multikulturalist, jeder hat sein „Gesicht“ gewahrt, alles kann so bleiben wie es ist.

    Man beachte die doppelzüngige (Taqiyya) Sprache der dänischen Jungen- und Männerfeinde, die zu feige sind die islamische Beschneidungspflicht (Sunna; Scharia) zu kritisieren und die grünes Licht geben für die Beschneidung auf Kinderwunsch, Zitat von „Quisling“ Lena Nyhus:

    „I sidste uge anbefalede Europarådet, at drenge beskyttes mod omskæring af deres raske kønsorganer, indtil de når en alder, hvor de kan bestemme selv på et oplyst grundlag. Det er præcis dét vores medlemmer ønsker indført her i Danmark. Letzte Woche hat der Europarat empfohlen, Jungen vor der Verstümmelung ihrer gesunden Genitalien zu schützen, bis sie ein Alter haben in dem sie für sich selbst auf informierter Grundlage entscheiden können. Das ist genau das was unsere Mitglieder in Dänemark einführen wollen. Lena Nyhus, Vorsitzende.“

    http://intactdenmark.wordpress.com/2013/10/14/aktivister-kober-minister-pressemeddelese/#more-957
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    So tun als ob man gegen Beschneidung wäre und gleichzeitig die (dann auf angeblich eigenen Wunsch des Jungen praktizierte) Beschneidung legalisieren lassen. Wir Intaktivisten denken nüchtern, aber moralisch kann und muss man von Verrat sprechen.

    Für das unmoralische Paktieren mit dem Feind kennt man in Skandinavien einen Begriff auf Q.

    INTACT DENMARK, der „Quisling“ des Intaktivismus.

    http://sv.wikipedia.org/wiki/Vidkun_Quisling#Tysklands_angrepp_.E2.80.93_Quislings_statskupp_.281940.29

  27. Bragalou Says:

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    Ndiyindoda! Demnächst vielleicht auch noch Ngaitana, postmoderne skandinavische FGM efter samtykke.

    26.01.2014, so schleicht sich Schweden an eine staatliche Beschneidungserlaubnis heran. Die samtykke des Jungen ist seine berüchtigte Zustimmung, die Allah nicht erzürnen darf:
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    Den svenske lægeforening mener, at omskæringer kun skal udføres efter samtykke fra drengen. …

    Drenge skal tidligst blive omskåret i 12-13 års alderen. Indgrebet, hvor forhuden bliver fjernet, skal foretages på et hospital og først efter, at der er givet information om smerten og de eventuelle risici, som det kan medføre, mener rådet.

    The Swedish Medical Association believes that circumcision [should be] performed only after consent from the boy. …

    Boys may be circumcised [at] 12-13 years of age, at the earliest. The procedure, in which the foreskin is removed, must be carried out at a hospital and only after [parents are] given information about the pain and the possible risks it can cause, according to the Council.

    http://circumstitionsnews.blogspot.de/2014_01_01_archive.html
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  28. Machandelboom Says:

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    Wer eigentlich ist diese Freundin der Beschneidung auf Kinderwunsch Lena Nyhus?

    Man hätte es sich denken können: wie die kopftuchlose Vorkämpferin für den Hidschab Emel Zeynelabidin – eine Kommunikationsberaterin!!! Die Autorin berät zu Strategieentwicklung, Unternehmenswandel und Kommunikation

    The author is a strategy, change and communications consultant.

    http://www.jpost.com/Opinion/Op-Ed-Contributors/An-insight-to-the-Denmark-circumcision-debate
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    Die MGM betreffend legt sich Lena Nyhus niemals fest, immer versteckt sie sich, engagiert tuend, hinter irgendwelchen Umfrageergebnissen, eine wahre Meisterleistung an Äquidistanz (strategischer Ungreifbarkeit, moralischer Glitschigkeit).

    Ein beinahe eineinhalb Jahre altes Beispiel, Oktober 2012, das Wort adulthood vermeidet sie heute stil- und karrieresicher:

    To many Danes the case is simple; any man or woman may do with their own bodies what they see fit, when they reach adulthood, but no one – not even parents – should be allowed to make decisions about performing permanent non-medically warranted potentially harmful procedures on behalf of anybody else.

    von: Lena Nyhus
    aus: An insight to the Denmark circumcision debate
    in: The Jerusalem Post 15.10.2012

    http://www.jpost.com/Opinion/Op-Ed-Contributors/An-insight-to-the-Denmark-circumcision-debate
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    Selten genug bekennt uns ein Chamäleon einen Hauch von Farbe, Lena Nyhus über Lena Nyhus, wahrlich nicht schüchtern:

    Having had the chance to work in key positions in a variety of industries, I have developed and refined my inborn ability to locate the core of a challenge, find the best possible solution and finally communicate it in highly effective yet generally likable manner. It’s as simple as that. Speak to the heart, don’t neglect the mind and an excellent video for the professional market is in the making.

    On set and during the project phase I prefer to be at the center of action – not minding to be the center of attention – however when the situation demands it I can be so discrete that I am practically invisible and in fact that’s a compliment I have often received from clients for my documentary style productions.

    My victims in front of the camera tend to claim that they ‚felt much more comfortable than expected‘ and that ‚it was actually quite fun‘, personally I’d like to think that my many hours spent in front of the camera as key note speaker and in an acting capacity has made me an empathetic director. Anyway, don’t take my word for it. Let me shoot you and then tell me how you like it.

    Spezielle Interessen

    Design, aesthetics and interpersonnel relationships are my primary passions, however, I also have specialised in the rationalisation and restructuring of business organisations in order to optimise growth and earnings. Constant focus on and development of the companys overall strategies and implementing these core values in to every daily decision is another strength of mine.

    http://dk.linkedin.com/in/lenanyhus
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  29. Alarm: Norwegen organisiert die Beschneidung in den Hospitälern Says:

    Die Katze ist, jedenfalls wieder ein bisschen mehr, aus dem Sack:

    Norwegen will Beschneidungen nur noch im Krankenhaus dulden, Norway to mandate hospital circumcision
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    Nachricht von gestern, 19.03.2014.

    Die norwegische kinder- und menschenrechtliche Katastrophe nähert sich wie es zu erwarten war, das Land will die religiösen Jungenbeschneidungen (MGM) komplett in die Krankenhäuser verschieben sprich die männliche Genitalverstümmelung verstaatlichen. Das Vorgehen kennen wir das aus anderen Staaten von der politisch gewollten und ethisch widerlichen Medikalisierung der FGM.

    Der ganz erhebliche penile Sensitivitätsverlust mit Nachteilen für Sexualität und Partnerschaft wird von Bent Høie einfach verschwiegen. Nur noch „Komplikatienen“ sind dem Gesundheitsminister der Rede wert, die es ganz engagiert zu reduzieren gelte:

    “If the children are circumcised in hospitals by competent personnel, we will prevent complications,” Health Minister Bent Høie told the Aftenposten newspaper. “This is the most realistic way to ensure the little guys against damage. All the other proposals risk exposing the boys to injury.”

    Die Beschneidung beschädigt immer und sofort Kindeswohl und spätere Männergesundheit und der Gesundheitsminister weiß das! Wer aber aufbegehrt, so macht Herr Høie uns Beschneidunsgegner implizit lächerlich, verfehle das realistisch Machbare (the most realistic way).

    Gesundheitsminister Bent Høie kapituliert vor dem heilssichernden Vorhautekel der jährlich zweitausend Elternpaare, 99,5 % davon sind muslimisch, 0,5 % jüdisch, und versteckt sich, ausgerechnet, hinter dem Kindeswohlbegriff:

    “A ban on something that is so common for religious or cultural reasons would not be for the good of the children”

    Norwegens Kinderrechtsbeauftragte Anne Lindboe wird in die Ecke der Panikmacher, Nervensägen und Quatschköpfe einsortiert, was machtpolitisch stimmt. Beschneidungsfreundin und Spätbeschneiderin Anne Lindboe wollte allerdings sowieso – wenn überhaupt etwas tun – den Jungen ab sechzehn (steht hier) oder ab dreizehn Jahren (steht hier nicht, im Netz zu finden: non-medical circumcision of pre-teen boys should be outlawed) in seine Beschneidung einwilligen lassen.

    Der Gesundheitsminister stellt die (korrekte) Zahl der jährlichen rituellen Beschneidungen mit 2.000 fest und fragt nur noch, wer die Kosten trägt.

    Das pseudo-intaktivistische Herumgequatsche um die Altersgrenzen (genital autonomy d. h. per Wunschbeschneidungserlaubnisgesetz zur Legalisierung der Beschneidung von allen Jungen wie dem 2014 auf KiKA gezeigten elfjährigen Tahsin) hat das zu erwartende Ergebnis gezeitigt, Gesetze wie in Deutschland seit 2012 kommeneuropaweit, letztlich also die totale Beschneidungserlaubnis.

    Naja, vielleicht dämmert den Skandinaviern in den nächsten wenigen Wochen noch etwas und sie raffen sich endlich auf zur kinder- und menschenrechtlich einzig akzeptablen Aussage:

    Keine Beschneidung unter achtzehn!

    aus: Norway to mandate hospital circumcision
    in: European News 19.03.2014

    http://www.easybranches.eu/european-news/1601342.html
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    Am Folgetag, d. i. heute (20.03.2014) gelangweilt und verkürzt auch auf Jewish Press:

    http://www.jewishpress.com/news/breaking-news/norway-wants-to-limit-circumcisions-to-hospital-rooms/2014/03/20/

  30. Jacques Auvergne Says:

    Beschneidung ist SUNNA AL-FITRA

    Circumcision is the surgical removal of the skin surrounding the head of the boys penis (Hasyafah) and the skin dangling above the girl’s vagina. Circumcision, Khitan, falls under the category of Sunan al-Fitra. These are acts that come naturally to human beings to cleanse and to keep pure. Here Fitra stands for the Sunnah of the Prophet of Allah (s.A.w.). The conduct of our Prophet (s.A.w.) is compatible to nature and Fitra here implies the inner sense of cleanliness.

    M. Afifi al-Akiti

    http://www.iol.ie/~afifi/Articles/circumcision.htm

  31. Bragalou Says:

    Chaos pur aus dem Land der Fjorde. Gesundheitsminister Bent Høie plustert sich auf. Norwegens Führerbefehl an alle Ärzte ist ein Beschneidungsbefehl. Viele der derartig Angeschnauzten sehen das nüchterner und werden nicht beschneiden.

    Høie: Leger kan ikke nekte omskjæring
    Høie: Ärzte können Beschneidung nicht ablehnen
    Barneleger vil reservere seg mot å omskjære gutter på offentlige sykehus.
    Kinderärzte weigern sich, Jungen in öffentlichen Krankenhäusern zu beschneiden.

    Bjørgulv K. Bjåen
    VL 24.03.2014

    http://www.vl.no/samfunn/hoie-leger-kan-ikke-nekte-omskjaring/
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    Nunja, das musste wohl so kommen. Vorausgegangen war, wir erinnern uns, der irgendwie heldenhafte Beschluss der norwegischen Kinderrechts- und Menschenrechtsfeinde, die rituelle (Säuglings)beschneidung in die Krankenhäuser zwangszuverschieben, analog zur altbekannten Medikalisierung der FGM.

    http://www.thelocal.no/20140319/norway-to-mandate-hospital-circumcision

  32. Jacques Auvergne Says:

    Muslim and Jewish leaders visit Denmark to call for meat ban to be reversed

    … The group, organised by Samia Hathroubi, co-ordinator of the Foundation For Ethnic Understanding (FFEU), was formed to respond to growing Islamophobia and anti-Semitism in Europe. …

    Those part of the delegation included: Chief Rabbi of Brussels Albert Guigui (Belgium); Afzal Khan, former Lord Mayor of Manchester and Labour MEP Candidate for the North West; Chief Rabbi of Strasbourg, Rene Gutman (France); Samia Hathroubi, FFEU European Coordinator (France); Alexander Goldberg, Jewish Chaplain, University of Surrey (UK); Moussa Al-Hassan Diaw, director, Department of Islamic Theology, University of Osnabruck, (Germany); Chief Rabbi of Denmark Bent Lexner; Kamran Shah, Religious Advisor to the Islamic Community of Denmark.

    Asian Image 28.03.2014

    http://www.asianimage.co.uk/news/11110916.Muslim_and_Jewish_leaders_visit_Denmark_to_call_for_meat_ban_to_be_reversed/?ref=var_0

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    Moussa Al-Hassan Diaw, M.A. Dipl.-Paed.

    Beiratsmitglied der Bosch-Stiftung
    Projekt: „Muslimische Gemeinden als kommunale Akteure‏“
    Muslim Jewish Conference
    Head of Muslim Affairs http://www.mjconference.org/
    Deutsche Islam Konferenz
    Projektgruppe „Fortbildung von religiösem Personal“ der Deutschen Islam Konferenz

    Publikationen (hier nur eine unter vielen anderen)

    • „Religiöse Vielfalt als Chance für einen toleranten Umgang mit religiöser Praxis an staatlichen Schulen“ in: Guttenberg, Gudrun /Schroeter-Wittke, Harald (Hrsg.) (2011): „Religionssensible Schulkultur“. Jena. Edition Paideia Verlag.

    Tätigkeit als Dozent und Referent (u. a.)

    • Universität Osnabrück
    • Pädagogische Hochschule der Diözese und des Bundes
    • Sicherheitsakademie Linz für die PolizeischülerInnenausbildung (SIAK)
    • Heeresunteroffiziersakademie (HUAK)
    • Polizeihochschule Münster
    • Landtag Oberösterreich (Expertenrunde)

    http://studip.uni-osnabrueck.de/extern.php?module=Persondetails&range_id=49ce7409e6d0339a42b2f3626cd72647&username=adiaw&seminar_id=f00227184a154e081bab030c3e489f0c&global_id=909fe8e8141aaf5001852f4d02de97cb

  33. Machandelboom Says:

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    Intact Denmark (um Führerin Lena Nyhus) hat ein neues islamisches Maskottchen, Hind Ouhnia, die ihren ältesten Sohn hat beschneiden lassen und die angeblich ihren zweitgeborenen Sohn nicht beschneiden lassen wird – ganz sicher oder jedenfalls vielleicht. Debattieren müsse man jedenfalls. Und Zweifel an der Beschneidung hat sie auch ein bisschen. Lena Nyhus nennt Hind Ouhnia eine Erfolgsgeschichte und ist überglücklich, mit der Trägerin des Parda (Hidschab) befreundet zu sein.

    http://intactdenmark.wordpress.com/2014/03/28/muslimsk-mor-genovervejer-omskaering/

    Die hundertprozent korrekt verschleierte Muslima Hind Ouhnia ist Hamida Ouhnia …

    https://www.facebook.com/hind.ouhnia

    … und liebt per Facebook Diktator Mahmud Ahmadinedschad und Irans klerikale Front um Großayatollah Ali al-Sistani (Seyyed-ʿAlī Ḥosainī Sīstānī)

    I bet I can find 1,000,000 people who like Mahmoud Ahmadinejad!!!

    https://www.facebook.com/pages/I-bet-I-can-find-1000000-people-who-like-Mahmoud-Ahmadinejad/43856206590

    Ali al-Sistani

    https://www.facebook.com/pages/Ali-al-Sistani/109338995764306?rf=116427785033943

    … und daneben liebt Hind Ouhnia / Hamida Ouhnia eben auch die von Lena Nyhus geführte angebliche Anti-Beschneidungs-Bewegung Intact Denmark.

    Ouhnia interessiert sich für den Islam – und für Psychologie.

    Eine Kombination, die sich rechnet. 100 Prozent Scharia.
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    Most Shia traditions regard the practice as obligatory. They rely on sayings that come from classical Shia authors. In one narration Muhammad was asked if an uncircumcised man could go to pilgrimage. He answered „not as long as he is not circumcised“. They quote Ali as saying: „If a man becomes Muslim, he must submit to circumcision even if he is 80 years old“. Another narration from Al-Sadiq says: „Circumcise your sons when they are seven days old as it is cleaner (athar) and the flesh grows faster and because the earth hates the urine of the uncircumcised“. It is also believed that the urine of the uncircumcised is impure, while if one prays with unclean genitals their prayer may not be considered as acceptable, even of those who have been circumcised, meaning that it may have to be repeated again at a time when the believer has purified themselves and removed the impurity. Another hadith of Muhammad states: „the earth cries out to God in anguish because of the urine of the uncircumcised“, and that „the earth becomes defiled from the urine of the uncircumcised for forty days“.

    (wiki)
    *
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    *
    Intact Denmark wird wie Just a Snip, beides ist Lena Nyhus, im Mai 2014 den Welttag der genitalen Selbstbestimmung (Worldwide Day of Genital Autonomy) unterstützen.

    Veranstalter MOGiS bekommt also Applaus von den dänischen multikulturellen Freundesfreunden und dänischen schleiertragenden Freunden von Großayatollah Ali al-Sistani und Diktator Mahmud Ahmadinedschad.

    http://genitale-selbstbestimmung.de/

    *

  34. Bragalou Says:

    Norwegen will und wird 2014 die Beschneidung legalisieren und damit die vor menschlicher Genitalverstümmelung (HGM) geschützten Mädchen anders behandeln als die Jungen.

    Skandinaviens Gutmenschen lassen einerseits die männliche Genitalverstümmelung (MGM) widerstandslos zu und reden andererseits davon, gegen diese medizinisch nicht notwendige Operation zu kämpfen. Säuglinge dürfen beschnitten werden, ja, aber bitte nicht in den Säuglingsstationen der staatlich getragenen Krankenhäuser, sondern nur in privaten Beschneidungszentren.

    – We are pleased that Høie has specified that the procedures should not be performed in the maternity ward, and they can happen at private hospitals. But we will continue to fight against this to be a public task and that the interventions can be performed on children who are too young to give consent,says Jan Petter Odden

    Und dann gibt es da noch einen gewissen Svein Aarseth, der großmäulig die Beschneidung verbieten will, aber den Sechzehnjährigen in sein Verstümmeltwerden einwilligen lassen möchte – ganz die Xhosa-Moral mithin, Ndiyindoda, I am a man.

    Was Zirkumzision wirklich ist wird einfach nicht gesagt! Dass dem Jungen – egal ob acht Tage alt oder 16 Jahre – der größte Teil der penilen Sensitivität amputiert wird muss, damit niemand sein Gesicht verliert und sich alle gut fühlen können, der Öffentlichkeit jetzt unbedingt verschwiegen werden.

    Wie in Deutschland im Herbst 2012 also, kein Politiker zitierte nüchtern:

    „Der Tastsinn der Haut wird durch weitere Mechanosensoren vermittelt, die auf bestimmte Reize spezialisiert sind: so reagieren die Merkel-Zellen auf Druckintensität, Ruffini-Körperchen auf Dehnungsreize und die Vater-Pacini-Lamellenkörperchen auf Vibration.“

    http://www.norwaytoday.info/home_view.php?id=10407

    Meissner-Körperchen

    http://de.wikipedia.org/wiki/Meissner-K%C3%B6rperchen

    Merkel-Zelle

    http://de.wikipedia.org/wiki/Merkel-Zelle

    Ruffini-Körperchen

    http://de.wikipedia.org/wiki/Ruffini-K%C3%B6rperchen

    Vater-Pacini-Körperchen

    http://de.wikipedia.org/wiki/Vater-Pacini-Lamellenk%C3%B6rperchen

  35. Machandelboom Says:

    ::

    Beschneidung schadet dem Kindeswohl allenfalls ein bisschen, wenn sie überhaupt schadet – diesen Unsinn vertritt Julian Savulescu, der jeden ernsthaften Intaktivisten gegen HGM (das ist FGM oder MGM und bedeutet selbstverständlich die Null-Toleranz-Grenze) zu einem angeblichen Extremisten herabwürdigt; im Kommentarbereich plappert Brian D. Earp offensichtlich eher zustimmend irgendetwas Glitschiges:

    If circumcision is against the interests of an infant, it is only mildly so. … Dialogue and compromise may be preferable to extremist positions such as zero-tolerance prohibition and laissez-faire.

    http://blogs.bmj.com/medical-ethics/2013/03/19/male-circumcision-and-the-enhancement-debate-harm-reduction-not-prohibition/

    ::
    Ulknudel Earp, in fünf Wochen bei den Beschneidungsverharmlosern von MOGiS universitär zu Gast in Köln und zehn Wochen später in Boulder Colorado ebenfalls an einer Universität zum Quatschforum Genital Autonomy and Children’s Rights – „Whole Bodies, Whole Selves: Activating Social Change“, lässt einstweilen gerne genital verstümmeln und sehnt sich irgendwie nach Herzensbildung:

    Until enough hearts and minds are shifted on this issue, any strong-armed ban would be a mistake.
    Brian D. Earp

    ::
    Immerhin, die ersten Foristen auf der wie MOGiS kinderfeindlich wunschbeschneidungsfreundlichen sprich tendenziell beschneidungsbereiten Seite Beschneidungsforum wachen auf und erkennen, dass Labertasche Brian D. Earp sehr gut ist für die Beschneider und sehr schlecht für die penile Intaktheit.

    Forist Selbstbestimmung merkt’s endlich und informiert gestern zweckmäßigerweise das äquidistante Forum:

    OMG, jetzt auch noch Brian D. Earp auf dem Holzweg

    Aber nein, nicht erst „jetzt“, der war immer auf dem Knüppeldamm bzw. lässt euch vorgehen, schickt euch genießerisch auf Selbigem in den Sumpf des europaweiten Dauerbeschneidens und Weiterbeschneidens.

    Werner antwortet kenntnisreich:

    In seiner Ankündigung seines Artikels bei Twitter dankt er ausdrücklich seinem Oxforder Kollegen Julian Savulescu. Dieser vertritt die Meinung: „Harm reduction, not prohibition“

    http://www.beschneidungsforum.de/index.php?page=Thread&threadID=4143

    ::
    ::

    06.05.2014, Uni Köln, Symposium der Wunschbeschneidungsfreunde, auch Brian D. Earp teilt den erregten Anwesenden kostbares Charisma aus:

    Genitale Autonomie: Körperliche Unversehrtheit, Religionsfreiheit und sexuelle Selbstbestimmung – von der Theorie zur Praxis

    Brian D. Earp, Research Fellow, Oxford Uehiro Centre for Practical Ethics University of Oxford, Oxford, England, UK

    Weguer schon jetzt ergriffen aufjubelnd:

    Pizarro, mir bleibt die Spucke weg ob so viel geballter Prominenz. Wahnsinn!

    Der Angesprochene Pizarro73 stellte etwas müde fest:

    Die erste Bürgermeisterin der Stadt Köln wird beim Symposium ein Grußwort halten

    http://www.beschneidungsforum.de/index.php?page=Thread&threadID=3946

    ::

  36. Oslo Says:

    ::

    Wie es zu befürchten war hat Norwegen seinen für April angekündigten Gesetzesvorschlag zur Legalisierung der Jungenbeschneidung bekanntgegeben. Die Fakten der lebenslangen genitalen Schädigung, die grundsätzlich auch den Sexualpartner betreffen, werden engagiert ignoriert. Ganz Oslo nickt zufrieden, man verstümmelt Kinder bald ganz legal am Genital. Gutmenschen sind entgrenzt tolerant = enthemmt karrieregeil.

    Die eigentlichen moralischen Verräter sind die Pseudo-Intaktivisten gewesen, die zwischen MOGiS, Intact America und Intact Denmark von „Genitaler Autonomie“ (genital autonomy) gequatscht haben statt zu sagen: zero tolerance, STOPPT die Beschneidung an Mädchen oder Jungen. Es ist wie mit dem Hidschab, die Gutmenschen tun modern und legalisieren das revolutionäre Mittelalter. Nunja, wir werden gegen das globale Kalifat gewinnen, notfalls dauert es noch ein paar Jahrzehnte oder Jahrhunderte.

    Die Beschneidung wird in einem religiösen Kontext seit Jahrtausenden praktiziert … in keinem Land ist der Eingriff verboten …

    ::

    Pressemelding, 11.04.2014
    Lovregulerer omskjæring for å hindre helseskade

    Regjeringen foreslår at det legges til rette for omskjæring i spesialisthelsetjenesten for å hindre at gutter blir omskåret av ukyndige personer under helsefarlige forhold.

    Årlig omskjæres omkring 2000 norske guttebarn. Etter at sykehusene sluttet å tilby omskjæring, finnes det ingen oversikt over hvordan og hvor disse inngrepene blir gjort.

    – For å hindre at norske guttebarn utsettes for helsefare er det nødvendig med en lovregulering på dette feltet. Nå sikrer vi at inngrepet blir utført på en forsvarlig måte av kompetent personell, sier helse- og omsorgsminister Bent Høie.

    I lovforslaget som fremmes for Stortinget foreslås det at spesialisthelsetjenesten skal få ansvar for at det finnes et tilbud om rituell omskjæring. Inngrepet kan gjøres på offentlige sykehus eller på private klinikker etter avtale med det offentlige.

    Omskjæring skal som hovedregel utføres av lege, men det åpnes for at også andre kan utføre inngrepet dersom lege er tilstede og står ansvarlig. Nødvendig smertelindring blir påbudt.

    For å tydeliggjøre at dette ikke er en prioriterte tjeneste, foreslås det å innføre egenbetaling. Departementet vil komme tilbake til størrelsen på egenbetalingen i budsjettsammenheng etter at Stortinget har behandlet lovforslaget.

    Det blir ikke foreslått noen lovfestet rett for helsepersonell til å reservere seg mot å utføre inngrepet.

    – Jeg føler meg trygg på at spesialisthelsetjenesten kan finne fram til gode praktiske løsninger slik at inngrepet tilbys, samtidig som det tas hensyn til helsepersonell som av samvittighetsgrunner finner det vanskelig å utføre inngrepet. Det er i alles interesse at rituell omskjæring blir utført på en forsvarlig måte for å hindre at guttene blir utsatt for helsefare, sier Bent Høie.

    Rituell omskjæring av gutter har blitt praktisert i religiøs sammenheng i flere tusen år, og er en tradisjon med dype religiøse motiv for den jødiske og muslimske befolkningen i store deler av verden. Inngrepet er ikke forbudt i noe land.

    http://www.regjeringen.no/nn/dep/hod/pressesenter/pressemeldingar/2014/Lovregulerer-omskjaring-for-a-hindre-helseskade.html?regj_oss=1&id=757284

    Les lovforslaget til Stortinget om rituell omskjæring av gutter
    ::
    ::

    Prop. 70 L
    (2013–2014)
    Proposisjon til Stortinget (forslag til lovvedtak)
    Lov om rituell omskjæring av gutter

    Tilråding fra Helse- og omsorgsdepartementet 11. april 2014, godkjent i statsråd samme dag. (Regjeringen Solberg)

    http://www.regjeringen.no/nb/dep/hod/dok/regpubl/prop/2013-2014/Prop-70-L-20132014.html?id=756040

    ::
    ::

    Forslag
    til lov om rituell omskjæring av gutter

    § 1 Formål

    Lovens formål er å sikre at rituell omskjæring av gutter utføres på en forsvarlig måte, samt sikre at et tilbud om rituell omskjæring er tilgjengelig.

    § 2 Definisjon av rituell omskjæring

    Med rituell omskjæring menes i denne lov et kirurgisk inngrep hvor forhud rundt penis fjernes helt eller delvis, og hvor formålet er religiøst begrunnet.

    § 3 Virkeområdet – forholdet til andre lover

    Loven gjelder den som tilbyr eller utfører rituell omskjæring i riket.

    Ved utførelse av rituell omskjæring kommer helsepersonelloven og pasient- og brukerrettighetsloven til anvendelse så langt de passer. Pasient- og brukerrettighetsloven kapittel 2 kommer ikke til anvendelse.

    Pasientskadeloven gjelder ved utførelse av rituell omskjæring.

    Kongen kan gi forskrift om at loven helt eller delvis skal gjelde for Svalbard og Jan Mayen, og kan fastsette særlige regler under hensyn til de stedlige forholdene.

    § 4 Offentlig tilbud

    Regionale helseforetak i henhold til helseforetaksloven § 2, skal organisere spesialisthelsetjenesten slik at de som ønsker det innen helseregionen, kan få utført rituell omskjæring av gutter på en forsvarlig måte. I den grad det ikke hindrer et forsvarlig tilbud, skal det tas hensyn til helsepersonell som av samvittighetsgrunner ikke ønsker å utføre eller assistere ved slike inngrep.

    § 5 Adgang til å utføre rituell omskjæring

    Rituell omskjæring av gutter skal utføres av lege.

    Rituell omskjæring kan også utføres av andre dersom lege er tilstede og står ansvarlig for inngrepet. Legen skal påse at inngrepet skjer i henhold til denne loven.

    § 6 Smertelindring

    Rituell omskjæring av gutter kan bare utføres dersom det gis nødvendig smertelindring. Nødvendig smertelindring skal gis forut for, under og etter inngrepet.

    § 7 Informasjon

    Informasjon skal gis i samsvar med helsepersonelloven § 10. Informasjon skal også gis til gutten dersom han har nådd en alder og modenhet som er nødvendig for å forstå informasjonen.

    Opplysning om den informasjon som er gitt, skal nedtegnes i journal som nevnt i helsepersonelloven § 39.

    § 8 Samtykke til rituell omskjæring

    Rituell omskjæring av gutter under 18 år kan bare utføres etter samtykke fra den eller de som har foreldreansvaret for gutten.

    Gutter som er i stand til å danne seg egne synspunkter skal ha rett til informasjon om inngrepet og gis anledning til å si sin mening. Det skal legges behørig vekt på guttens mening i samsvar med alder og modenhet. Rituell omskjæring kan ikke utføres mot guttens vilje.

    § 9 Straff

    En lege som forsettlig eller grovt uaktsomt overtrer lovens §§ 5-8, eller bestemmelser gitt i medhold av lovens § 3, straffes med bøter eller fengsel i inntil tre måneder.

    Den som uten å være lege forsettlig eller grovt uaktsomt overtrer lovens §§ 5-8, eller bestemmelser gitt i medhold av lovens § 3, straffes med bøter eller fengsel i inntil to år.

    § 10 Ikrafttredelse

    Loven trer i kraft fra den tid Kongen bestemmer. Kongen kan bestemme at de enkelte bestemmelsene skal tre i kraft til forskjellig tidspunkt.

    § 11 Endringer i andre lover

    Fra det tidspunkt loven trer i kraft, skal lov 2. juli 1999 nr. 61 om spesialisthelsetjenesten m.m. § 5-5 nytt andre og tredje ledd lyde:

    For inngrep omfattet av lov om rituell omskjæring av gutter skal det kreves egenbetaling. Egenbetaling skal kreves uavhengig av om inngrepet skjer i forbindelse med innleggelse i sykehus eller ved poliklinisk behandling ved institusjon. Egenbetaling skal kreves uavhengig av om inngrepet foretas av helseforetaket eller av spesialist med avtale med det regionale helseforetaket om å utføre inngrepet på vegne av helseforetaket.

    Departementet kan ved forskrift gi nærmere bestemmelser om innholdet etter annet ledd, herunder fastsette størrelsen på egenbetalingen.

    http://www.regjeringen.no/nb/dep/hod/dok/regpubl/prop/2013-2014/Prop-70-L-20132014/14.html?id=756124

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  37. Bragalou Says:

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    Mittwoch, 7. Mai 2014
    Welttag der genitalen Selbstbestimmung – Erwiderung auf Steve Kennedy Henkels Beitrag zur Beschneidungsdebatte

    Überzeugende Argumenie von Maximilian Steinhaus

    ( Zum Zeitpunkt der Erstveröffentlichung des Kommentars (1. August 2012) studierte der karriereorientiert genitalverstümmelungsfreundliche Steve Kennedy Henkel an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Evangelische Theologie und engagierte sich als Jugenddelegierter in der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), dem Kirchenparlament der Evangelischen Kirche.)

    http://gbs-jena.blogspot.de/2014/05/erwiderung-auf-steve-kennedy-henkels.html

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    Zielsicher desinformierend oder anatomisch kenntnislos:

    Aus medizinischen wie aus religiösen Gründen beschnittene Männer, mit denen ich rede, sind zumindest irritiert. Da bescheinigt ihnen ein Gericht, sie seien „versehrt“ (Bedeutung: körperbehindert, invalide, schwer beschädigt) und Kinderrechtlerinnen halten sie für „verstümmelt“. Dass sie weder das eine noch das andere für ihren Penis in Anspruch nehmen würden, stört in der Debatte niemanden. Säuglinge können sich noch nicht zu ihrer Beschneidung äußern. Die beschnittenen Erwachsenen zu fragen scheint den meisten indes nicht naheliegend zu sein. So kommt es, dass christlich-humanistisch geprägte Politiker, Ärzte und Juristen darüber diskutieren, wie man die armen Kinder vor den Messern der Beschneider schützen kann, ohne sich bewusst zu machen, dass jüdische und muslimische Jungen und Männer vielleicht nicht gerettet werden möchten. Viele dieser „aufgeklärten“ Kritiker mögen sich nicht vorstellen, dass ein ihnen weitestgehend unbekanntes Ritual tatsächlich von den Betroffenen befürwortet werden könnte. Und da nicht sein kann, was nicht sein darf, scheint der Ruf nach dem Verbot angemessen. Dass dies Paternalismus pur ist, geht den meisten Verbotsbefürwortern nicht auf. …

    Häufig wird jedoch argumentiert, dass die Beschneidung mit dem Kindeswohl nicht vereinbar wäre. Diese Haltung lässt aber nur den Schluss zu, dass jüdische und muslimische Eltern offenbar das Wohl ihres Kindes nicht im Blick haben, wenn sie den Termin zur Beschneidung vereinbaren. Sind muslimische Eltern Sadisten? Sind jüdische Eltern nicht aufgeklärt genug?

    Dem entgegen steht der Anspruch, dass nicht willkürlich an Kindern herumgeschnitten werden darf, auch wenn es die eigenen sind. Hier muss ohne Zweifel der Staat eingreifen können. Im Fall der Knabenbeschneidung ist die Religionsfreiheit gegen diesen Grundsatz abzuwägen. Hier steht nun eines der Grundelemente jüdischen Lebens einem kleinen Eingriff gegenüber, dessen Wunde bei Säuglingen in der Regel nach einem Tag verheilt ist.

    Wenn Eltern entscheiden, welche Schule ihr Kind besuchen soll, oder wenn sie seine Ernährung in die Hände von Fastfoodketten legen, beeinflussen sie den Lebensweg ihres Kindes dadurch nicht viel stärker, fügen sie ihrem Kind nicht viel mehr Leiden zu, als durch die Entscheidung für oder gegen eine Beschneidung? …

    http://offene-religionspolitik.de/von-verstehen-und-verstandnis-ein-zwischenruf-in-der-beschneidungsdebatte/

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    Gestern erneut gepostet vom Fethullah-Gülen-Freund Sven Speer (auf seinem Facebook-Konto am selben Tag: „Schöne Gründungsveranstaltung der Hizmet Stiftung Dialog“)

    https://www.facebook.com/ForumOffeneReligionspolitik

    Stellungnahme der Stiftung Dialog und Bildung zur aktuellen Berichterstattung über Hizmet … Aktuell wird in einigen deutschen Medien über Hizmet (die “Gülen-Bewegung”) und den islamischen Prediger Fethullah Gülen berichtet. Diese Beiträge werfen viele Fragen auf. Auffällig ist, dass in den Berichten die Sicht derjenigen Menschen nicht ausreichend berücksichtigt wird, die Hizmet und damit den Werten Fethullah Gülens nahestehen.

    http://hizmetnews.de/stellungnahme-der-stiftung-dialog-und-bildung-zur-aktuellen-berichterstattung-ueber-hizmet/

    http://dtj-online.de/stiftung-dialog-bildung-hizmet-bewegung-guelen-22674

    Stiftung Dialog und Bildung
    Hizmet
    Gülen
    Taubenstr.
    Berlin

    http://www.berlin.de/imperia/md/content/senatsverwaltungen/justiz/stiftungen/stiftungsverzeichnis.pdf?start&ts=1399452199&file=stiftungsverzeichnis.pdf

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    Sven Speer (Forum Offene Religionspolitik FOR) und der islamradikale Prediger Fethullah Gülen:

    „Schöne Gründungsveranstaltung der Hizmet-Stiftung Dialog und Bildung gerade im Auditorium Friedrichstraße. Besonders gefreut hat mich, dass ich für das Forum Offene Religionspolitik (FOR) gebeten wurde, die Veranstaltung im Anschluss zu kommentieren. Hat mal wieder gezeigt, dass unsere Botschaft der Toleranz nicht nur gebraucht, sondern auch gehört wird.“

    ::

    Am 26. verteidigt Schariafreund Sven Speer den Niqab (Gesichtsschleier) im Berufsleben und Bildungsbereich, Hinweis auf FOR-Facebook:

    Sven Speer zur Möglichkeit des Verbots des Gesichtsschleiers in Bayern: „Was – vielleicht wohlmeinend – der Ermöglichung von Bildung und Erziehung dienen soll, führt daher stattdessen zum genauen Gegenteil: zum Ausschluss von Bildung und Erziehung. Was genau an Integration und Teilhabe gewonnen ist, wenn eine Schülerin, die sich verschleiern möchte, eben nicht zur Schule geht, hat das Gericht nicht beantwortet.“

    Text bei FOR:

    In der Tat verhüllt der Niqab einen Teil der Mimik vor dem Lehrer. Dennoch bleiben die Augen – die nicht ohne Grund als Spiegel der Seele gelten – unverhüllt.

    Auch Körperhaltung und Gestik werden durch den Niqab nicht unterbunden.

    Was genau an Integration und Teilhabe gewonnen ist, wenn eine Schülerin, die sich verschleiern möchte, eben nicht zur Schule geht, hat das Gericht nicht beantwortet.

    Offenheit und Kommunikation werden nicht durch Verbote erreicht, sondern durch das Ermöglichen von Teilhabe.“

    Sven Speer

    http://offene-religionspolitik.de/schule-niqab-und-staatliche-zwangsentkleidung/

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    Zum Gebetsraumstreit am Berliner Diesterweg-Gymnasium wird Sven Speer 2011 dankbar zitiert bei der islamradikalen Bewegung Millî Görüş zu Villingen-Schwenningen (vgl. dort im selben Jahr etwa: Türkischer Außenminister Ahmet Davutoğlu zu Besuch bei der IGMG)

    Ganz gleich ob Muslim, Christ oder Atheist: Wir alle sind Yunus

    … Yunus kann jedoch noch vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. Ich wünsche es mir für Deutschland und hoffe, dass das höchste deutsche Gericht der individuellen Freiheit einen höheren Stellenwert beimisst als dem Willen der Mehrheit. Davon hängt nicht nur die Freiheit von Yunus und den Muslimen in Deutschland ab. Das entscheidet über die Freiheit und das Recht jedes Einzelnen von uns, inwieweit wir anders, wir selbst sein können.

    Sven Speer

    http://www.igmg-vs.de/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2Faiman_mazyek_big.jpg&md5=c06e7a49a5ca9a153f006d757e3166a4b929f6f3&parameters%5B0%5D=YTo0OntzOjU6IndpZHRoIjtzOjQ6IjUwMG0iO3M6NjoiaGVpZ2h0IjtzOjM6IjUw&parameters%5B1%5D=MCI7czo3OiJib2R5VGFnIjtzOjI0OiI8Ym9keSBiZ0NvbG9yPSIjZmZmZmZmIj4i&parameters%5B2%5D=O3M6NDoid3JhcCI7czozNzoiPGEgaHJlZj0iamF2YXNjcmlwdDpjbG9zZSgpOyI+&parameters%5B3%5D=IHwgPC9hPiI7fQ%3D%3D&option=com_content&Itemid=50&lang=tr&limitstart=64

    Ganz gleich ob Muslim, Christ oder Atheist: Wir alle sind Yunus

    http://offene-religionspolitik.de/ganz-gleich-ob-muslim-christ-oder-atheist-wir-alle-sind-yunus/

    ::

  38. Toronto Says:

    Ihr blödsinnigen Jungs, die Menschenrechte sind was für Mädchen!
    SILLY BOYS HUMAN RIGHTS ARE FOR GIRLS

    Press Release: Protest Against Dr. Aaron Jesin, Toronto Circumciser

    http://www.wireservice.ca/index.php?module=News&func=display&sid=11882

    Protest Doctor Aaron Jesin Performing Metzizah B’peh

    https://www.facebook.com/events/755229974510177/

  39. Bragalou Says:

    Köln am 7. Mai 2014, Treffen der Lobby des autonomen kindlichen oder jugendlichen Wunsches auf genitales Verstümmeltwerden um MOGiS und gbs. Koranfreund Mohamed Louizi durfte reden, der allen Ernstes so etwas wie dem berüchtigten Back-to-Quran-Movement folgt, um näher zu Allah und trotzdem an der Zirkumzision vorbei zu kommen. Theologisch wird das nichts, alle Salafi (also einschließlich der Muslimbrüder) und die korankonsequenten Dschihadisten leben auch nach dem Modell Quran-Only.

    Säkulare Religion ist ja ein schöner Traum, doch lügt durch Auslassen, wer den Islam lobt, vom angeblich irgendwie menschenfreundlichen Koran redet und gleichzeitig von der nach Kairoer al-Azhar, OIC oder ECFR unveräußerlichen Verpflichtung jedes Muslims auf Hadith und totalitäre Schariapflicht schweigt.

    Beschneidung, mindestens den Schafiiten auch die der Mädchen, ist himmlischer Befehl, Beschneidung ist Scharia – und einen Islam ohne Scharia bietet uns weltweit noch keine Moschee an.

    Car le Coran ne l’a jamais cité, ni explicitement ni implicitement.

    http://mlouizi.unblog.fr/2014/05/09/journee-mondiale-pour-lautonomie-genitale-mon-discours/

    ::
    Riecht nach Taqiyya, Kalifatsbewegung und Ikhwan muslimun, und wirklich: Mohamed Louizi tummelte sich jahrelang wohlig mitten in der PJD sprich in der marokkanischen Muslimbruderschaft sowie in der UOIF als der französischen Muslimbruderschaft:

    Ex-membre du mouvement marocain Attawhid wal’Islah de 1995 à 1999,

    Ancien membre du Mouvement Populaire Constitutionnel et Démocratique (MPCD), actuellement dénommé Parti de la Justice et du Développement (PJD) de 1997 à 1999,

    Ancien président de l’association des Etudiants Musulmans de France–Lille et ancien membre de son Conseil National,

    Secrétaire administratif de l’Association d’Animation et d’Echanges Culturels de 2002 à 2006,

    Responsable du département culturel de l’association Association Culturelle et Éducative de Villeneuve d’Ascq de 2004 à 2006,

    Ex-membre de l’UOIF de 2002 à 2006 et du bureau exécutif du bureau de son association locale (Démission réfléchie fin 2006),

    Co-fondateur de l’association Univers-Cité Pluriel en juin 2007,

    http://mlouizi.unblog.fr/perso/

    ::

    The UOIF is widely regarded as representing the Muslim Brotherhood in France. Fouad Alaoui and Lahj Breze took over the leadership of the UOIF in 1993 and were known as the “Bordelaise Clan”, a reference to the French town in which they met as students. They were generally regarded as more moderate than their predecessors Abdallah Ben Mansour and Ahmed Jaballah who are both serving as officers of the Federation of Islamic Organizations in Europe (FIOE), representing the Muslim Brotherhood in Europe. Foud Alaoui is also a FIOE officer.

    http://www.globalmbwatch.com/2011/06/06/ahmed-jaballah-elected-as-new-uoif-president/

    ::
    Iṣlāḥ sollte man mit Schariatisierung übersetzen, Reform von Medina zu sagen ginge freilich auch:

    Leading figures in Shabiba al-Islamiya, including Abdelilah Benkirane, set up in 1982 the secret Jamaa al-Islamiya (The Islamist Group). The group becomes legal in 1992 and changes its name to Al-Islah wa Tajdid (Reform and Renewal). It changed its name to Attawhid wal Islah (Monotheism and Reform) in 1996.

    http://blogs.reuters.com/faithworld/2011/11/29/the-rise-of-moroccos-islamist-pjd-party-to-the-prime-ministers-office/

    ::

    Mohamed Louizi schwärmt für den vom gegenmodernen Muhammad Iqbal beeinflussten syrischen Schariafreund Jawdat Said, ein tscherkessischstämmiger Absolvent von al-Azhar, der wenig erfolgreich über einen pazifistischen Islam grübelt. Zweites Idol ist Jawdat Said der gegenmoderne Umma-Ideologe Malek Bennabi.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Jawdat_Said

  40. Vergleichbarkeit weibliche und männliche Beschneidung Says:

    Die folgende, zwei Jahre alte Dissertation behandelt die FGM oder weibliche Genitalverstümmelung, doch gibt es das Kapitel Exkurs: Zirkumzision und Männliche Genitalverstümmelung, das auf sieben Seiten Lesenswertes bringt:

    Janna Graf: Weibliche Genitalverstümmelung und die Praxis in Deutschland. Hintergründe – Positionen zur Ethik – ärztliche Erfahrungen
    2012

    „Weltweit werden jedes Jahr mehr als 13 Millionen Jungen Verstümmelungen an ihren Genitalien ausgesetzt, dies entspricht 20 Prozent der Jungen weltweit. Heute leben ungefähr 500 Millionen genitalverstümmelte Männer. Während weibliche Genitalverstümmelung weltweit Entsetzen und große Empörung hervorruft, wird die männliche Form der Genitalverstümmelung, beispielsweise auch in den USA, weitgehend akzeptiert. Der Begriff „male genital mutilation“ (MGM) bzw. männliche Genitalverstümmelung wird sehr oft kritisch betrachtet, da befürchtet wird, FGM könnte verharmlost werden.

    Doch selbst wenn man demnach das anatomische und medizinische Ausmaß der weiblichen und der männlichen Genitalverstümmelung nicht vergleichen kann, ist der Begriff männliche Genitalverstümmelung zu verwenden, da auch Jungen unfreiwillig Opfer dieses Eingriffs werden und eventuell unter negativen Folgen zu leiden haben. Genitalverstümmelung von Jungen und Männern ist ebenfalls ein Verstoß gegen die Menschenrechte.

    Wie im Kapitel 2 „Historischer Kontext“ dargestellt, werden die Ursprünge genitaler Verstümmelungen ethnologisch als Blutopfer und Ersatz für Menschenopfer gesehen. Seit jeher werden sie auch durchgeführt um Kontrolle über die Sexualität zu erlangen und zu sichern. Es ist davon auszugehen, dass auch die männliche Genitalverstümmelung ihre Wurzeln in Konzepten sexueller Unterdrückung und Macht hat.

    Männer, die als Babys beschnitten wurden, sind in der Regel nicht über die Funktion der Vorhaut aufgeklärt, sie wissen oft nicht, wie ein normaler Penis aussieht und funktioniert und wachsen in einem Umfeld auf, in dem fast alle Jungen und Männer beschnitten sind, sodass sie wenig Möglichkeiten haben ein Problembewusstsein zu entwickeln. Auch hier besteht eine deutliche Parallele zur FGM.

    Wie bei der weiblichen Genitalverstümmelung erfolgen verstümmelnde Maßnahmen an den männlichen Genitalien weltweit gesehen in den allermeisten Fällen unter katastrophalen hygienischen Bedingungen, sodass die Jungen schwere Infektionen bis hin zu Sepsis und dem kompletten Verlust des Penis erleiden können.

    Unter den Befürwortern der männlichen Genitalverstümmelung herrscht oftmals die Fehlannahme vor, dass Babys keinen Schmerz fühlen. So erfolgt der Eingriff meist ohne jegliche Anästhesie, und der Schmerz, den die Säuglinge erfahren müssen, wird zum Trauma.

    Die männliche Vorhaut besitzt eine Vielzahl sensibler Nerven, die durch Beschneidung zerstört werden. Die Vorhaut dient der Eichel als Schutz und erhält deren sexuelle Sensibilität. Drüsen der Vorhaut produzieren Enzyme, die antivirale und antibakterielle Wirkung haben. Die Vorhaut verteilt die Gleitflüssigkeit des Penis beim Zurückziehen auf eine natürliche Weise und stimuliert durch ihre gleitende Ummantelung beim Geschlechtsverkehr den Mann sowie seine Partnerin.

    Wenn die Eichel ständig freiliegt, verhornt sie und verliert eventuell ihre Sensibilität. Betroffene Männer berichten über sensorische Defizite in der verbliebenen Vorhaut und an der Eichel und über sexuelle Dysfunktionen, die sich als Ejakulations- und Erektionsprobleme zeigen, da ihr Penis manchmal nicht über genügend Haut für eine Erektion verfügt. Teilweise erreichen die Betroffenen nur mit übergroßer Stimulation einen Orgasmus.

    Auch die Partnerinnen von genital verstümmelten Männern berichten über Konsequenzen für ihr Sexualleben. Da ihre Männer teilweise übermäßige Stimulation brauchen, neigen sie zu heftigen Stoßbewegungen, was zu Schmerzen bei den Frauen führt.

    Intimität und eheliches Glück können ebenso wie bei FGM durch ständig wiederkehrende Probleme auf sexueller Ebene erheblich gestört sein.

    Es ist davon auszugehen, dass viele Betroffene unbewusst an ihre Kinder weitergeben, was ihnen selbst angetan wurde. Beschnittene Väter projizieren mitunter ihre eigenen Ängste davor, beschnitten zu sein, auf den unversehrten Sohn, sodass auch dieser beschnitten werden muss, um die väterliche Angst zu reduzieren.
    Die Folge ist eine Spirale aus Gewalt, Angst, Wut und Hass.“

    Frankfurt
    Signatur: 2012 B 20509
    Leipzig
    Signatur: 2012 B 26431

    http://d-nb.info/102370708X

    http://d-nb.info/1022931547/about/html

    http://de.wikipedia.org/wiki/Weibliche_Genitalverst%C3%BCmmelung

    Cato sei Dank für Entdeckung und Hinweis

    http://beschneidungsforum.de/index.php?page=Thread&threadID=4574&s=257309698f4c0b3d3584a8e1688391e29886518d

  41. Elżbieta Wawrzyńska Says:

    Die penile Verstümmelung enthülle das Innere der Seele und öffne den Kanal einer heiligen Beziehung des selbstredend männlichen Juden zu Tora, Mitmenschen und Schöpfergottheit … die schlimme Vorhaut stelle eine schlimme Barriere dar in dieser heiligen Beziehung des selbstredend männlichen Juden zu Tora, Mitmenschen und Schöpfergottheit … sehr geehrte Frau Fishman, soll denn der patriotische US-amerikanische schafiitische Vater die religiös gebotene Klitorisbeschneidung ebenso politisch-rechtlich einfordern dürfen?

    „Milah is equivalent to all the other 612 commandments combined. The Zohar brings al allusion to this by pointing to the numerical equivalent of the word, Brit, to be 612.

    The Orlah, the foreskin, represents a barrier between a Jew and his connection both to Torah, to his fellow human beings, and to G-d. Removing the foreskin reveals the inner levels of the soul and therefore opens the channels to a holy relationship with all three.“

    Morah Yehudis Fishman am 03.11.2011 auf Boulder Jewish News

    http://boulderjewishnews.org/2011/reflections-on-brit-milah/

  42. FGM in Kenia Says:

    FGM im Gebiet des Rift Valley, westliches Kenia. 62 % der Frauen der Kalendschin (Kalenjin) sind genital verstümmelt.
    ::

    Incidence:
    In June 1999, the Ministry of Health prepared a National Plan of Action for the Elimination of FGM/FGC. Contained in the Plan were the results of a 1998 Demographic and Health Survey of 7,881 women nationally that showed 37.6 percent of Kenyan women had been subjected to one of these procedures. The study indicated that 38 percent of Kenyan women between the ages of 15 and 19 and over half of women above the age of 35 had been subjected to one of these.

    It is reportedly practiced in varying degrees by some 30 of Kenya’s 40 plus ethnic groups. It is not practiced among the two largest ethnic groups in Kenya’s far West, the Luos and the Luhyas.

    The Ministry of Health statistics by tribal affiliation are: Kisii – 97 percent; Masai – 89 percent; Kalenjin – 62 percent; Taita and Taveta – 59 percent; Meru/Embu groups – 54 percent; Kikuyu – 43 percent; Kamba – 33 percent; Miji Kenda/Swahili – 12 percent.

    A 1992 survey conducted by the largest grassroots organization, Maendeleo Ya Wanawake Organization (MYWO), found that nearly 90 percent of the women over 14 years of age in the Kisii, Meru, Narok and Samburu districts had been subjected to one of these procedures. It is widely practiced among the Muslims of the northeastern provinces, particularly among the Somalis, Borans and Gabras. In its survey of the four districts, MYWO found that Type I is practiced in Kisii; Type II in Meru and Narok; and Type III in Samburu.

    The practice is believed to be on the decline. This is attributed to public awareness campaigns to halt the practice and the ongoing efforts to promote alternative rites of passage to adulthood.

    aus: Kenya: Report on Female Genital Mutilation (FGM) or Female Genital Cutting (FGC)
    auf: US Department of State. Released by the Office of the Senior Coordinator for International Women’s Issues

    http://2001-2009.state.gov/g/wi/rls/rep/crfgm/10103.htm

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    John Arap Koech (John Kiplang’at Arap Koech) will die „heilige, bliblische und kulturell wertvolle“ Tradition der weiblichen Genitalverstümmelung bewahren …

    … He has sworn to defend the outlawed Female Genital Mutilation through thick and thin, because it is ‘holy’ biblically and culturally. … John Kiplang’at Arap Koech, a Kalenjin traditionalist, says ‘female circumcision’ has been practiced by his community before underwear was invented and that it is inextricably tied to their culture.

    The 80-year-old man stunned a Nakuru court last year when he asked to be enjoined in a case where a man had been arraigned for inviting eight women to his home at Teret in Njoro for an FGM ceremony.

    aus: Traditionalist: Female Genital Operation is holy, biblically and culturally
    von: Robert Kiplagat
    auf: Standard Media (Kenia) 18.07.2014

    http://www.standardmedia.co.ke/entertainment/m/?articleID=2000128533&story_title=traditionalist-female-genital-operation-is-holy

    http://www.standardmedia.co.ke/entertainment/m/?articleID=2000128533&story_title=traditionalist-female-genital-operation-is-holy-biblically-and-culturally&pageNo=2

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    Die Kalendjin, Kalenjin oder Kalendschin (so gesprochen) sind eine Gruppe verwandter Völker, die im Westen Kenias im und am Rift Valley leben. Sie sprechen südnilotische Sprachen.

    Die Kalendjin sind Niloten und vor mehr als 2000 Jahren aus dem Südsudan nach Zentralkenia eingewandert, wo sie sich mit den einheimischen Kuschiten vermischten. Sie teilen sich traditionell in mehrere Ethnien auf:

    Elgeyo
    Kipsigis
    Marakwet
    Nandi
    Pokot
    Sabaot
    Terik
    Tugen

    Sie haben erst im 20. Jahrhundert aufgrund sprachlicher Gemeinsamkeiten und politischen Drucks gegen die großen anderen Ethnien ein Gemeinschaftsgefühl herausgebildet und diesen Namen angenommen. Das nilotische Kalendjin („Ich sage dir!“) war eine Radiosendung, die sich speziell an diese kleinen versprengten Völker wandte. Wer also Kalendjin hörte, war ein Kalendjin.

    Die meisten Langstreckenläufer aus Kenia sind Kalendjin. Die bekanntesten Kalendjin sind Ex-Präsident Daniel arap Moi und Paul Tergat, 5-facher Crosslauf-Weltmeister (beide Tugen).

    http://de.wikipedia.org/wiki/Kalendjin

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  43. Edward von Roy Says:

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    Ein Ulmer Kinderarzt rechnet vor, dass jährlich Zehntausenden von kleinen Jungen hierzulande die Vorhaut ohne medizinischen oder religiösen Grund entfernt wird. Krankenkassen zahlen für die Beschneidungen.

    In Deutschland gibt es pro Jahr etwa 28.000 nutzlose Beschneidungen, die weder einen triftigen medizinischen Grund, noch einen religiösen Anlass haben. Das behauptet der Ulmer Kinderarzt Dr. Christoph Kupferschmid in der aktuellen Ausgabe der Verbandszeitschrift für Kinder- und Jugendärzte. Jede Beschneidung koste die Kassen zwischen 150 und 300 Euro, wodurch die gesetzliche Krankenversicherung jährlich um bis zu 8,4 Millionen Euro belastet werde. Das Engagement der Kinderärzte gegen rituelle Beschneidungen sei angesichts dieser „riesigen Zahl von unnötigen Beschneidungen im medizinischen Bereich“ kaum glaubwürdig, meint der Kinderarzt.

    Auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung muss feststellen, dass binnen vier Jahren die ambulanten sogenannten Zirkumzisionen um 34 Prozent ansteigen, obwohl die Zahl der Jungen in Deutschland insgesamt zurückgeht. Eine bundesweit verlässliche Statistik gibt es allerdings nicht. Die Kiggs-Studie des Robert-Koch-Instituts zählte 2007 insgesamt 670.000 beschnittene Jungen unter 18 Jahren in Deutschland. Bei Kindern ohne Migrationshintergrund waren bereits fast zehn Prozent beschnitten, bei Migrantenkindern 15,3 Prozent.

    Die hohen Beschneidungszahlen ohne rituellen Anlass hält Kupferschmid vor allem für ein Problem der Medizin. Weil eine verengte Vorhaut bei Neugeborenen völlig normal ist und bei 96 Prozent aller Jungen vorkommt, dreht sich die ärztliche Diskussion darum, bis wann sich diese sogenannte Phimose zurückgebildet haben und ab wann behandelt werden sollte. …

    Im August 2013 wurde die deutsche Leitlinie für die Phimosenbehandlung (PDF) entsprechend angepasst, von einer Beschneidung als Vorsorgemaßnahme wird dort explizit abgeraten. Eine Therapie sollte erst im Vorschulalter erfolgen, wenn die Phimose tatsächlich Probleme bereitet. Eine Operation ist auch nicht die einzige Möglichkeit. Zuvor kann versucht werden, die enge Vorhaut mit Salbe zu behandeln.

    Kinderarzt Kupferschmid beklagt nicht nur die unnötigen Eingriffe und Kosten, sondern auch das darauf folgende Leid der Behandelten. Bei einer durchschnittlichen OP-Komplikationsrate von fünf Prozent rechnet er jährlich mit 1400 Kindern, die überflüssigerweise an den Folgen des Eingriffs leiden. …

    ANMERKUNG Leider sagt Christoph Kupferschmid nicht, dass die medizinisch nicht absolut gebotene Beschneidung immer schädigt und immer Leid bedeutet. Zu beklagen ist auch, dass nicht darauf hingewiesen wird, dass das durchschnittliche Lebensalter für die soganannte Retraktierbarkeit (retractibility, retraction) bei 10,4 Jahren liegt (ZEHN KOMMA VIER; Quelle: Mette Andersen Thorvaldsen & Hans-Henrik Meyhoff : Patologisk eller fysiologisk fimose?) und eben nicht „im Vorschulalter“. Durchschnittswert bedeutet (Verteilungskurve), dass der Junge auch 13 oder 15 Jahre alt sein kann bis die Vorhaut Eichelkranz (Corona glandis) und Kranzfurche (Sulcus coronarius) ganz freigibt. Gegen Mythos und Praxis des Vor-Schulbeginn-Den-Jungen-Noch-Schnell-Beschneiden müssen Sozialpädagogen und Jungenarbeiter etwas tun.

    von: Christian Seel
    aus: Beschneidung ohne Not?
    in: OnMedia.de (gofeminin.de) 18.07.2014

    http://www.onmeda.de/g-kinder/beschneidung-3102.html

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    Ein kindeswohlgefährdendes Ärgernis sind die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie Phimose und Paraphimos (006/052 – S1-Leitlinie Phimose und Paraphimose aktueller Stand: 08/2013)

    „Bei unkompliziertem Verlauf ist der Beginn einer Therapie im Vorschulalter, bei Beschwerdefreiheit auch später, zu empfehlen.“

    Was soll das? Es ist grundsätzlich überhaupt nichts zu tun, gerade „bei Beschwerdefreiheit“ haben Erwachsene ihre Finger (und Scheren bzw. Skalpelle) vom Kindergenital zu lassen. Das verantwortungslos dahergesagte „Therapie im Vorschulalter“ soll wohl Bedarf wecken. ZEHN KOMMA VIER (10,4 Jahre; Quelle: Thorvaldsen MA, Meyhoff H.: The boys themselves retracted the foreskin for the first time at a mean age of 10.4 years.) ist der Durchschnittswert der (völligen) Retraktierbarkeit, das meint den Jungen im fünften oder sechsten Schuljahr, nicht „im Vorschulalter“. Ganz schlimm: kein Wort der Warnung vor der vorzeitigen gewaltsamen Retraktion (Premature, forcible, foreskin retraction, PFFR), man lese dazu bitte unten bei John Geisheker oder bei den ausgezeichneten Doctors Opposing Circumcision.

    „Zirkumzisionen sind mit einer signifikanten Komplikationsrate behaftet.“

    Das ist verantwortungslos irreführend, die Beschneidung ist Genitalverstümmelung und schädigt in jedem Fall. Es ist kinderfeindlich, männerfeindlich und wissenschaftsfeindlich von der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie, die bekannten zerstörerischen Folgen jeder Beschneidung (Sorrells et al. zu fine-touch, s. u.; Frisch et al. zu Sex und Ehe / Partnerschaft, s. u.) einfach auszublenden.

    http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/006-052l_S1_Phimose_Paraphimose_2013-08.pdf

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    Premature, forcible, foreskin retraction (PFFR)

    Doctors Opposing Circumcision

    http://www.doctorsopposingcircumcision.org/info/info-forcedretraction.html

    What Is the Greatest Danger for an Uncircumcised Boy? A doctor’s visit can harm your boy.

    Written by John Geisheker, J.D., LL.M.

    http://www.psychologytoday.com/blog/moral-landscapes/201110/what-is-the-greatest-danger-uncircumcised-boy

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    Fine-touch pressure thresholds in the adult penis.

    Sorrells ML, Snyder JL, Reiss MD, Eden C, Milos MF, Wilcox N, Van Howe RS

    CONCLUSIONS: The glans of the circumcised penis is less sensitive to fine touch than the glans of the uncircumcised penis. The transitional region from the external to the internal prepuce is the most sensitive region of the uncircumcised penis and more sensitive than the most sensitive region of the circumcised penis. Circumcision ablates the most sensitive parts of the penis.

    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17378847

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    Male circumcision and sexual function in men and women: a survey-based, cross-sectional study in Denmark

    Morten Frisch, Morten Lindholm and Morten Grønbæk

    Conclusions Circumcision was associated with frequent orgasm difficulties in Danish men and with a range of frequent sexual difficulties in women, notably orgasm difficulties, dyspareunia and a sense of incomplete sexual needs fulfilment. …

    http://ije.oxfordjournals.org/content/early/2011/06/13/ije.dyr104.full

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  44. Boulder, Colorado Says:

    ARTICLE 50: GENITAL CUTTING OF MALE MINORS

    SEC. 5001. PROHIBITION OF GENITAL CUTTING OF MALE MINORS.
    Except as provided in SEC. 5002, it is unlawful to circumcise, excise, cut, or mutilate the whole or any part of the foreskin, testicles, or penis of another person who has not attained the age of 18 years.

    SEC. 5002. EXCEPTIONS.
    (a) A surgical operation is not a violation of this section if the operation is necessary to the physical health of the person on whom it is performed because of a clear, compelling, and immediate medical need with no less-destructive alternative treatment available, and is performed by a person licensed in the place of its performance as a medical practitioner.

    (b) In applying subsection (a), no account shall be taken of the effect on the person on whom the operation is to be performed of any belief on the part of that or any other person that the operation is required as a matter of custom or ritual.

    SEC. 5003. PENALTY.
    Any person who violates any provisions of this Article shall be deemed guilty of a misdemeanor and upon conviction such person shall be punished by a fine not to exceed $1,000 or by imprisonment in the County Jail for a period not to exceed one year, or by both such fine and imprisonment.

    https://www.facebook.com/sfmgmbill/info

    http://www.sfmgmbill.org/

    to be circumcised should be the choice of each male when he’s over 18

    Lloyd Schofield

    http://blogs.kqed.org/newsfix/2011/06/08/live-9-a-m-circumcision-ban-author-and-opponent-discuss-the-issue/

    Canadian Criminal Law

    268. (1) Every one commits an aggravated assault who wounds, maims, disfigures or endangers the life of the complainant.

    Excision

    (3) For greater certainty, in this section, “wounds” or “maims” includes to excise, infibulate or mutilate, in whole or in part, the labia majora, labia minora or clitoris of a person, except where

    (a) a surgical procedure is performed, by a person duly qualified by provincial law to practise medicine, for the benefit of the physical health of the person or for the purpose of that person having normal reproductive functions or normal sexual appearance or function; or

    (b) the person is at least eighteen years of age and there is no resulting bodily harm.

    http://en.wikibooks.org/wiki/Canadian_Criminal_Law/Offences/Aggravated_Assault#Endangering_life

    „Ban the circumcision of boys under the age of 18“

  45. Boulder, Colorado Says:

    Mutilators & business alliance say: „It’s a personal choice.“ Let us say NO to genital autonomy for our children (‚child‘ is any person below the age of 18 years), and YES to their genital intactness.

  46. Danken wir dem Beschützer des Kindeswohls Lloyd Schofield Says:

    He thinks the decision to be circumcised should be the choice of each male when he’s over 18 years old. Schofield

    http://blogs.kqed.org/newsfix/2011/06/08/live-9-a-m-circumcision-ban-author-and-opponent-discuss-the-issue/

  47. Danken wir dem Beschützer des Kindeswohls Schofield Says:

    “MALES need protection as females do,” says Lloyd Schofield

    http://www.economist.com/node/18712852?story_id=18712852&fsrc=rss

  48. Machandelboom Says:

    Rosaline : Die Beschneidung ist immer ein einziges großes Fest, die Frauen sind draußen auf der Straße, sie trommeln, singen, es ist aufregend. Es gibt die sog. „Bundu-Devils“, das sind schon beschnittene Frauen, die mit einem Kostüm gekleidet durch die Straßen laufen, und die anderen laufen ihnen hinterher und tanzen und singen. Es gibt viel Essen, man darf sich dann als „frisch Beschnittene“ aussuchen, was man will, die Eltern kaufen es einem. Also zum Beispiel hübsche Kleider oder Schmuck oder so. Am Abend, wenn die Beschneidung dann vollzogen ist, finden verschiedenen Zeremonien statt, manchen Mädchen werden zum Beispiel die Haare besonders geflochten. Danach tanzen andere Mädchen und Frauen herum, die beschnittenen Mädchen sind dann sehr stolz, weil sie jetzt endlich auch „richtige Frauen“ sind. Obwohl die Schmerzen furchtbar sind.

    aus: Der Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung im internationalen Menschenrechtskontext: Ein aussichtsloses Unterfangen? Das Beispiel Sierra Leone

    von: Natalie Würbach

    p 33-34

    http://innovateco.de/awarded-papers-of-students-fu-berlin/

  49. UDHRworldwide Says:

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    Bei den Xhosa, Südafrika 2014. Journalistin Fezisa Mdibi hat die Intelligenz und den Mut, grundsätzlich gegen die Beschneidung sprich Genitalverstümmelung anzudenken:

    As the mother of an 11-year-old boy and responsible for his health, I have to question: is this practice justifiable in the 21st century? In a society that shuns* those who are not circumcised, does my son really have a choice about keeping his penis intact or will he just have to submit to having part of himself amputated because ‘it is the way things are done here’. …

    Can we really say that if we decided to stop the circumcision of our boys we would lose our essential sense of identity as black South Africans? If we have banned the genital butchery of girls, why do we allow it for boys?

    von: Fezisa Mdibi
    aus: Circumcision: South Africans should stop allowing our boys to be butchered
    in: The Guardian 28.08.2014

    http://www.theguardian.com/world/2014/aug/28/south-africa-circumcision

    Die richtigen Fragen zu stellen ist der erste wichtige Schritt. Die Null-Toleranz-Grenze für jede HGM (FGM oder MGM) zu fordern muss man dann allerdings erst wagen.
    __________

    *wörtl. scheut hier i. S. v. verabscheut, verachtet; meidet, ausgrenzt

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  50. Bragalou Says:

    Der erfolgreiche Kampf gegen FGM oder MGM erfordert das Bekenntnis der Aktivisten zur Null-Toleraz-Grenze („zero tolerance“) was wiederum bedeutet, auch zum Beschneidungswunsch des Kindes (Kind = Mensch unter achtzehn Jahre) unzweideutig Nein zu sagen.

    Dr. Reinald Eicholz ist Jurist, ehemaliger Kinderbeauftragter der Landesregierung NRW und Mitglied in der National Coalition für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland. Die notorisch schariafreundliche evangelische Theologenfront publiziert Beschneidungsversteher Reinald Eicholz (Theo-Web. Zeitschrift für Religionspädagogik 13 (2014), H.1, 33-44).

    Eicholz verwendet (Literaturverzeichnis) die anatomisch unkundigen (Verlust von 10000-20000 Nervenendigungen bzw. Tastkörperchen der Typen Meissner, Ruffini, Vater-Pacini und Merkel bei jeder Jungenbeschneidung, die damit im Hinblick auf die lebenslange sensitive Schädigung Äquivalent ist zur FGM Typ Ib das ist die Exzision der Klitoris) und allein dadurch unwissenschaftlichen und kinderfeindlichen Ansätze von Aktionsbündnis Kinderrechte, Heiner Bielefeldt und Deutsche Liga für das Kind in Familie und Gesellschaft.

    Insgesamt könnte dieser Beschneidungslobbyismus der Evangelischen um Theo-Web, demnächst vielleicht irgendwie beglückend fusioniert mit dem Ansatz von Genital Autonomy (Boulder Colorado 2014) und der Oslo Declaration 2013 (um Anne Lindboe) zum Legalisieren des Modells Beschneidungswunsch jedes Jungen führen, dem, siehe Tatjana Hörnle (70. Deutscher Juristentag), der legalisierte Beschneidungswunsch jedes Mädchens allerdings hinzuzufügen ist.

    All das gilt es nach der Maßgabe des Keine Beschneidung unter 18 selbstverständlich zu verhindern.

    „FAZIT … Erst eine konsequente Ausrichtung der Gesetzeslage an der Subjektstellung des Kindes könnte die verfassungsrechtlichen Zweifel ausräumen. …

    das in der Kinderrechtskonvention und im Grundgesetz verankerte Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit … Das Kind ist Träger aller Menschenrechte … dass in dieses Recht nur eingegriffen werden darf … wie insbesondere die Einwilligung des Betroffenen. …

    Weil es ein Verfügungsrecht über das Kind nicht geben kann, kann dieses Recht zur Einwilligung rechtlich nur dem Kind selbst zustehen. Aus diesem Grunde kommt dem Willen des Kindes entscheidende Bedeutung zu. Sobald es die Tragweite seiner Entscheidung einschätzen kann, ist seine Zustimmung entscheidend für die Rechtfertigung …

    Bekanntlich wird auch beim Wahlrecht diskutiert, ob dies nicht Menschenrecht von Geburt an ist. Zu diesen Menschenrechten zählt aber nicht zuletzt auch das Recht auf freie Religionsausübung …

    Bedenkt man, dass die Problematik des § 1631d BGB im Kern die mangelnde Berücksichtigung der Subjektstellung des Kindes einschließlich seines Rechts auf religiöse und kulturelle Identität ist, wird das beschlossene Gesetz zu einem sprechenden Beleg für die Notwendigkeit, die Subjektstellung des Kindes durch den Verfassungsgeber so sichtbar im Grundgesetz zu verankern“

    pp 35-36 und 37

    http://www.theo-web.de/zeitschrift/ausgabe-2014-01a/07.pdf

  51. Bragalou Says:

    Die Beschneidungsdebatte als religionspädagogische Herausforderung
    von Rolf Schieder

    Dr. Rolf Schieder („Der Coup von Köln“) ist Professor für Praktische Theologie und Religionspädagogik an der Humboldt-Universität Berlin. Schieder will Deutschlands religiöse Familien ihre Kinder auch in Zukunft genital verstümmeln („beschneiden“) lassen und ermahnt die Bevölkerung zu „Einsichten in den theologischen Bezugsrahmen von Beschneidung“ sowie zu „Anerkennung religiöser Diversität“.

    Theo-Web. Zeitschrift für Religionspädagogik 13 (2014), H.1, 21-32.

    „Fähigkeit, sich in die Deutungsrahmen anderer Lebensformen einzufühlen und sich deren Binnenplausibilität zu erschließen [in gewissen religiösen Kreisen ist Steinigung plausibel] …

    Mit zunehmender Pluralisierung steigen die Ansprüche an die Diversitätsakzeptanz und die Empathiefähigkeit einer Gesellschaft. Die Bereitschaft zu einem respektvollen Umgang mit Andersheit wird zu einer unabdingbaren Bürgertugend [soll ich den Hells-Angels Rocker oder den NPD-Funktionär im Rahmen des „respektvollen Umgangs mit Andersheit“ ethisch schätzen und politisch integrieren?]. …

    dass der öffentliche biopolitische Diskurs nicht dazu führen darf, dass der Staat zum Organisator einer normalisierten sexuellen Biographie wird [das erfordert eigentlich die Akzeptanz der FGM selbst von Typ III, denn die sich ergebende Sexualbiographie ist gewiss nicht normal, sondern außergewöhnlich, binnenplausibel … Antrag abgelehnt, keine Beschneidung unter achtzehn, weder an Jungen noch an Mädchen]. Die Betrachtung der religiösen Beschneidung allein und ausschließlich aus der Perspektive medizinischer Experten …

    Sensibilität für Diversität in unserer Gesellschaft, die ihrerseits ein sexuelles Normalisierungsprogramm verfolgen, liegt auf der Linie dessen, was Foucault als die zunehmende Diskursivierung des Leibes beklagt hat. Die Medikalisierung aller Lebensbereiche überfordert nicht nur das medizinische Personal, sondern führt auch zu einer bedenklichen Reduktion des Menschen auf das Körperliche [aha, die partielle Genitalabschneidung ist irgendwie spirituell und damit sozusagen als Weltkulturerbe unter Schutz zu stellen wie pubertätsrituelles Zahnausschlagen bzw. Zahnzurechtfeilen oder klassisch-chinesisches Füße-Einbinden].“

    http://www.theo-web.de/zeitschrift/ausgabe-2014-01/06.pdf
    *
    *
    Dass Rolf Schieder jetzt eigentlich auch nach Legalisierung der weiblichen Genitalbeschneidung (FGM) rufen müsste, wird sehr schön erkannt von Forist Selbstbestimmung

    http://beschneidungsforum.de/index.php?page=Thread&threadID=4832

  52. Protea Suikerbos Says:

    Good advice for our health and sex life: Mr Moatshe
    Well informed about circumcision: Mr Moatshe
    Intelligent and brave: Mr Moatshe
    Our hero: Thabo Moatshe
    ***
    **
    *
    Thabo Moatshe has made a shocking claim that the government’s initiative at HIV prevention by having four million men circumcised by 2016 is flawed and misleading. He has publicly declared he would not get circumcised. His campaign is gaining momentum on Facebook.

    Moatshe, who is the afternoon drive show host on Lephalale FM on weekdays, and also does the gig guide on Thobela FM’s graveyard shift on Saturdays, told Sowetan yesterday that the government’s campaign only served to promote the opposite message against safe sex. …

    „Your foreskin is there for a reason … (to) make sex more enjoyable,“ he said.

    Moatshe said the government needed to review its message and stop pegging one’s foreskin as a catalyst for HIV infections. He says the government should rather place more emphasis on promoting the use of condoms.

    By Karabo Disetlhe
    DJ sparks big row over snip – Circumcision not good for HIV
    Sowetan LIVE (Johannesburg, Südafrika) 06.09.2014

    http://www.sowetanlive.co.za/entertainment/2014/09/06/dj-sparks-big-row-over-snip—circumcision-not-good-for-hiv
    *
    **
    ***
    07.09.2014

    I take my hat off to to the dj and that guy from Mahikeng for the bravery

    https://www.facebook.com/sowetanlive

  53. Bragalou Says:

    „Wir bezeichnen die religiöse Beschneidung guten Grundes als Kindesmisshandlung“.Dr. Brigitte Dietz [schweigt hier leider zu den amputierten 10000 bis 20000 Nervenendigungen bzw. Tastkörperchen der Typen Merkel, Ruffini, Vater-Pacini und Meissner, welche die Penisvorhaut als sensorisches Pendant nicht der Klitorisvorhaut, sondern der Klitoris auszeichnen und ist] die stellvertretende Vorsitzende und Pressesprecherin der Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Bayern ist die Beschneidungsdebatte noch lange nicht beendet. …

    Der Verband startete Aufklärungskampagnen für die Eltern, verteilte Broschüren zur Penisgesundheit unter dem Motto „Die Vorhaut – kein Fehler der Natur“. Doch am Ende, so ist man sich einig, müsse eine neue gesetzliche Regelung her: ein Verbot. „Denn die Eltern, die diesen Eingriff vornehmen lassen, sind in ihrer religiösen Vorstellung so gefangen, dass vernünftige Argumente leider nicht ankommen und nicht gehört werden“, erklärt Dr. Brigitte Dietz.

    „Es ist Zeit, dass das 2012 erlassene ‚Beschneidungsgesetz‘ novelliert wird“, fordert der Vorsitzende Dr. Wolfram Hartmann. „Der Gesetzgeber muss dafür sorgen, dass rituelle Verstümmelungen uneingeschränkt weder an Mädchen, noch an Jungen vorgenommen werden dürfen.“ [Na hoffentlich geht Mädchen und Junge bis 17 Jahren einschließlich und gehen Dr. Dietz und Dr. Hartmann nicht auf Genitalautonomie und Minderjährigenbefragung und Minderjährigen-Wunschbeschneidung]

    http://www.gmx.net/magazine/gesundheit/beschneidung-kindesmisshandlung-30137066

    Ist Beschneidung Kindesmisshandlung?
    Von Miriam Zöllich

    http://web.de/magazine/gesundheit/beschneidung-kindesmisshandlung-30137066

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    Offener Brief zur Beschneidung
    „Religionsfreiheit kann kein Freibrief für Gewalt sein“
    FAZ 21.07.2012

    … Herr Nadeem Elyas [eine der radikalsten deutschen Wegbereiter der Scharia], ehemaliger Vorsitzender des Zentralrates der Muslime, hält beispielsweise den Zeitpunkt aus Sicht des Islam für variabel [platte Taqiyya, denn beschnitten werden muss der spätestens 15- oder 16-jährige Junge im Islam von Koran und Sunna und genau das Zwangsbeschneiden haben Intaktivisten zu verhindern], eine besonders wichtige Aussage, da die Beschneidung im Alter von 4-6 Jahren aus entwicklungspsychologischer Sicht besonders gravierende psychotraumatische Wirkungen entfalten kann. In diesem Alter erfolgt die Konsolidierung der sexuellen Identität unter dem empathischen Schutz der Eltern. Warum sollte man nicht warten, bis der Betroffene einsichtig zustimmen kann?

    Eine Lösung dieses Konfliktes kann nicht auf der Grundlage von Angst und Zwang erfolgen [sondern so wie beim KiKA-Filmjungen (Tahsins Beschneidungsfest), der endlich ein richtiger Mann sein will? Und mit Ringel bzw. Hörnle auch die Mädchen fragen?]. …

    Düsseldorf, den 21.7.2012
    Professor Dr. med. Matthias Franz, Universität Düsseldorf

    Die Mitunterzeichner


    • Dr. med. Brigitte Dietz, niedergelassene Kinder- und Jugendärztin, stellvertr. Vorsitzendes des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Bayern, Taufkirchen
    • Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Georg Dietz, Kinderchirurgische Klinik, Dr. von Haunersches Kinderspital, Klinikum der Ludwig Maximilians Universität München

    http://www.faz.net/offener-brief-zur-beschneidung-religionsfreiheit-kann-kein-freibrief-fuer-gewalt-sein-11827590.html

  54. Carcinòl Says:

    Mit der islamischen FGM (milde Sunna) droht sie wieder in die USA zu kommen, FGM war einst sehr amerikanisch.

    Das fromme Streben der vermeintlich einzigen der Menschheit zivilisatorisches Licht bringenden Nation gegen Unkeuschheit, Unmoral und ungebändigte Lust zeitigte vor allem auch den USA selbst MGM und FGM (in diesen Jahren bekanntlich als technisch medikalisierte wiewohl vorwissenschaftlich sexualmagisch gebliebene MGM gegen gegen AIDS in Afrika).

    Sarah B. Rodriguez forschte zu den lust-, körper- und inbesondere frauenfeindlichen 150 Jahren der amerikanischen Klitoridektomie.

    Female Circumcision and Clitoridectomy in the United States: A History of a Medical Treatment

    von: Sarah B. Rodriguez

    http://nursingclio.org/2015/01/06/clio-reads-female-circumcision-and-clitoridectomy-in-the-united-states-a-history-of-a-medical-treatment/

    gefunden auf: Nursing Clio

    http://nursingclio.org/mission-statement/

  55. Edward von Roy Says:

    [ „The circumcision of children has myriad negative psychological consequences that the CDC has failed to consider.“

    An der jetzt in der Tat wichtigen Kritik am CDC fehlt mir etwas Grundlegendes: The circumcision of children has myriad negative physical consequences that the CDC has failed to consider.

    Über die psychischen Schädigungen der Jungenbeschneidung (MGM) zu sprechen ist wichtig, aber man erwähne doch zuerst, wie es Gary Harryman so ausgezeichnet auf den Punkt bringt, die körperliche Schädigung.

    Circumcision’s Psychological Damage, von: Darcia Narvaez, Ph.D. on 11.01.2015, in: Moral Landscapes ]

    Please, let us always talk about … Circumcision’s Physical Damage, too

    Submitted by Edward von Roy on 12.01.2015

    http://www.psychologytoday.com/blog/moral-landscapes/201501/circumcision-s-psychological-damage/comments

    Auch gleich an SEEMOZ

    http://www.seemoz.de/kontrovers/beschneidung-der-kinderrechte/

    Die Studie Fine-touch pressure thresholds in the adult penis (Sorrells et al.) wäre sicherlich stets heranzuziehen, The Whole Network macht das vorbildlich:

    http://www.thewholenetwork.org/twn-news/the-touch-test-can-you-feel-the-difference

  56. Machandelboom Says:

    „These are care proceedings in relation to two children, B, a boy, born in July 2010 and G, a girl, born in July 2011 (these are not their real initials). In terms of their ethnic origin, both the father, F, and the mother, M, come from an African country which I shall refer to as country A, though the mother was born and brought up in a Scandinavian country which I shall refer to as country S (again, these are not the real initials). The family are Muslims.

    (Sir James, am 14.01.2015 über FGM sinnierend)

    http://www.judiciary.gov.uk/wp-content/uploads/2015/01/BandG_2_.pdf

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    Einen Tag später würde Richter Munby (The family are Muslims. … The family, as I have said are Muslims) öffentlich zu FGM und MGM grübeln dürfen, leider politisch folgenreich, der Familienrichter schrieb gerade ein Urteil. Jetzt, am 13.01.2015, plappert Brian D. Earp über Kinderwünsche zu MGM und FGM:

    Boys and girls alike
    [Na fein Herr Earp, dann also eben, sobald genitalautonom, beide legal ein bisschen verstümmeln lassen?]

    An un-consenting child, an unnecessary, invasive surgery: is there any moral difference between male and female circumcision?
    Sagen wir als die Erwachsenen endlich Nein zur bloßen Möglichkeit jedweder Zustimmung („consent“) eines Kindes (Kind ist ein Mensch unter achtzehn Jahren).

    Mit der FGM oder MGM ist es doch wie beim Konsum von Vodka oder Whiskey, wie beim Thema Waffenbesitz oder Führerscheinbesitz und vor allem wie bei der Rechtslage zum Sex mit Erwachsenen – Minderjährige sind grundsätzlich nicht einwilligungsfähig.

    Frohgestimmt guckt Brian D. Earp ins schafiitisch beherrschte Südostasien:

    so-called ritual ‘nicking’ of the clitoral hood (common in Malaysia) …

    Die Mädchenbeschneidung nach Koran und Sunna (indones. sunat perempuan, khitan wanita) ist Scharia, den südostasiatischen Muslimen, nahezu alle sind sie Schafiiten, wadschib, religiös verpflichtend.

    Nur das beschnittene Geschlechtsteil des Menschen nach der Pubertät oder religiösen Reife (bulūġ, Junge 15, Mädchen 9 Jahre) ist halal, die Menschen wollen in den Himmel kommen. Der islamisch reife (bāliġ) Mensch kann verheiratet werden und in der Ehe Geschlechtsverkehr haben, im Islam nach prophetischem Vorbild von Mohammed und Aischa also die Neunjährige (neun Mondjahre das sind acht Jahre und acht Monate).

    Die erfahrung lehrt, dass es beim Stich in die Klitorisvorhaut (clitoral hood) sehr oft nicht bleibt und nicht einmal beim Entfernen der Klitorisvorhaut (FGM Typ Ia). Vielmehr läuft das Mädchenbeschneiden oft, und das durchaus sehr islamisch, auf FGM Typ Ib hinaus, die teilweise oder vollständige Klitorisamputation. Wer als Beschneiderin nach ein paar internationalen erhobenen Zeigefingern (na ihr werdet doch nicht mehr Genitalgewebe amputieren, ihr lieben Frommen) mit FGM Typ IV beginnen muss, wird später ggf. nachbeschneiden.

    … I don’t think that a sharp object should be taken to any child’s vulva unless it is to save her life or health, or unless she has given her fully-informed [kann die Sechzehnjährige zustimmen oder schon die Vierzehnjährige? Und warum soll der Junge jünger sein, den wir ja, so ist es leider noch überall Himmelsbefehl und Gesetzeslage, angeblich ebenfalls ganz genitalautonom in sein Verstümmeltwerden einwilligen lassen sollen?] permission to undergo such an operation, and wants to take on the relevant risks and consequences [Was soll das, warum soll überhaupt rituell verstümmelt werden dürfen?].

    In that case, of course, she wouldn’t be a ‘child’ anymore, but rather an adult [welchen Begriff von adult, den der Scharia des Reifealters nach Maßgabe des bulūġ, alt genug, um die ganze Bürde des Gesetzes zu tragen, die ganze Last der Schariapflichten?] woman, who can make a decision about her own body.

    Allein angemessene 18 Jahre – oder aber jünger? Wie viel jünger schlägt dieser oder jener Scheich und Mufti vor? Brian D. Earp weicht aus und macht den Weg frei zum regierungspolitischen Aushandeln der berüchtigten Altersgrenze angeblicher Einwilligungsfähigkeit.

    … individuals should be left to decide what to do with their own genitals when it comes to irreversible surgery, whatever their sex or gender.

    Antrag auf kindergewünschten Kindersex oder sonstige „genital autonomy“ abgelehnt Herr Earp, ob weiblich oder männlich, keine Beschneidung unter 18 Jahren.

    http://aeon.co/magazine/philosophy/male-and-female-circumcision-are-equally-wrong/

    Female genital mutilation (FGM) and male circumcision: Should there be a separate ethical discourse?

    Der Postmodernist vergeht vor Glück: Kinder an die Macht. Hallo Kind, hallo Mädchen, hallo Junge, bist du endlich ausreichend reif (bāliġ) zum Einwilligen in das Beschneidungsritual?

    Der leutselige Brian D. Earp, der leider kein Verbot der HGM (d. i. FGM und MGM) an Minderjährigen fordert, arbeitet, wie Judge Sir James Munby, willentlich oder versehentlich einer europaweiten Legalisierung der Islamic FGM („milde Sunna“) zu:

    It is of course to be welcomed that ethicists, activists, and other stakeholders have been campaigning to protect the rights of girls [sic! Mädchen] to be free from non-therapeutic, nonconsensual cutting into their genital organs. …

    Children [sic! Kinder] of whatever gender should not have healthy parts of their most intimate sexual organs removed, before such a time as they can understand what is at stake in such a surgery and agree to it themselves.

    https://www.academia.edu/8817976/Female_genital_mutilation_FGM_and_male_circumcision_Should_there_be_a_separate_ethical_discourse

  57. Machandelboom Says:

    Seit dem 01.01.2015 haben alle norwegischen Krankenhäuser die rituelle Neugeborenenbeschneidung anzubieten, etliche Ärzte protestieren, einige weigern sich.

    “I think many (MPs) were afraid to be accused of anti-Semitism or fear of foreigners,” Jenny Klinge, an MP for the Center Party, told Dagsavisen. She unsucessfully proposed offering hospital circumcision only to males over the age of 18, when they could decide themselves if they wanted to be circumcised. Klinge added that she could understand the health care professionals’ opposition to performing circumcision: “It is in principle wrong for the state to carry out such surgery on babies. One shouldn’t cut into small children in the name of God.”

    Nein heißt Nein, nicht beschneiden, und nicht … ein bisschen später beschneiden. Statt dessen knickt man ein und bereitet Genitalverstümmelungen vor. Mürrisch feilscht man um Altersgrenzen, irgendwann im Kleinkindalter will man dann doch beschneiden, zwei Jahre soll das Kind alt sein oder wenigstens ein Jahr – na ihr Pflichtvergessenen und Duckmäuser, wann werdet ihr die FGM in Norwegens Medizinbetrieb integrieren?

    Ahus has told expectant parents that it will only offer the procedure after the child is a year old, at the earliest. Hospitals in Bærum, Drammen and Ringerike have set an age limit at two years, while Oslo University Sykehus was expected to start offering ritual circumcision next month, for boys over one year of age.

    Schlimm, wenn die Beschneidung lebenslang falsch ist, und das ist der Fall, dann ist sie auch bei einem Kleinkind oder in der Pubertät zu unterlassen. Schämt euch, Ärzte.

    Mein Dank an Jenny Klinge, die Altersgrenze achtzehn ist die einzig akzeptable. Irgendwann wird auch Norwegen fordern und durchsetzen: Keine Beschneidung unter 18.

    http://www.newsinenglish.no/2015/01/22/doctors-defy-new-circumcision-law/

  58. Bragalou Says:

    ::

    A CDC-requested, Evidence-based Critique of the Centers for Disease Control and Prevention 2014 Draft on Male Circumcision: How Ideology and Selective Science Lead to Superficial, Culturally-biased Recommendations by the CDC

    Robert S. Van Howe, MD, MS, FAAP* Professor and Interim Chair of Pediatrics Central Michigan University College of Medicine

    https://www.academia.edu/10553782/A_CDC-requested_Evidence-based_Critique_of_the_Centers_for_Disease_Control_and_Prevention_2014_Draft_on_Male_Circumcision_How_Ideology_and_Selective_Science_Lead_to_Superficial_Culturally-biased_Recommendations_by_the_CDC

    ::
    ::

    Robert S Van Howe
    MD, MS
    Professor and Interim Chairman
    Central Michigan University · Department of Pediatrics

    http://www.researchgate.net/profile/Robert_Van_Howe/citations

    ::

  59. Machandelboom Says:

    006/052 – S1-Leitlinie Phimose und Paraphimose aktueller Stand: 08/2013

    AWMF-Register Nr. 006/052 Klasse: S1

    Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie
    Phimose und Paraphimose

    Autoren: R.-B. Tröbs [s. u.], Herne; K. Becker, Bonn; L. Burkhardt, Herne

    Erstellungsdatum: 03/1999
    Überarbeitung von: 08/2013
    Nächste Überprüfung geplant: 12/2015

    http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/006-052l_S1_Phimose_Paraphimose_2013-08.pdf

    ::

    Leitlinien-Detailansicht
    Angemeldetes Leitlinienvorhaben
    Registernummer 006 – 052KlassifikationS2k
    Phimose und Paraphimose

    Anmeldedatum: 31.03.2014

    Geplante Fertigstellung: 31.07.2015

    Gründe für die Themenwahl:

    Die Zirkumzision ist einer der am häufigsten durchgeführten operativen Eingriffe des Knaben. Die medizinische Evidenz des Eingriffes ist derzeit in Diskussion. Die zusätzlich weiter geführte politische Diskussion um diesen Eingriff macht eine Konsensus-LL umso wichtiger.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Vereinheitlichung der von mehreren Fachdisziplinen durchgeführten Behandlung. Durch diese LL soll im Konsens wieder Sicherheit geschaffen werden, die teilweise durch die auch öffentlich und teilweise politisch wie berufspolitisch geführte Diskussion abhanden gekommen ist.

    Anmelder bei der AWMF (Person):

    Prof. Dr. Maximilian Stehr

    http://www.awmf.org/leitlinien/detail/anmeldung/1/ll/006-052.html

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    AWMF online
    Leitlinien-Detailansicht
    Phimose und Paraphimose

    http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/006-052.html

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    Tröbs [s. o.]

    Dr. Engelbert Kölker
    Dr. Kolja Eckert
    Dr. Iris Rübben
    Prof. Dr. Ralf-Bodo Tröbs
    Prof. Dr. Matthias Franz
    Prof. em. Rolf Dietrich Herzberg

    Symposium zur Jungenbeschneidung
    Ein kleiner Schnitt für die Großen! Ein großer Schnitt für die Kleinen?

    03.06.2015 | 15.00 – 20.00 Uhr
    Hörsaalzentrum
    im Elisabeth-Krankenhaus Essen

    http://www.contilia.de/upload/Termine/2015/2015-06/Flyer_Symposium-beschniedung_5c_WEB.pdf

  60. Kızılırmak Says:

    Nun zum yazar (Schriftsteller) Kaan Göktaş, dem Autoren von Oldu da Bitti Maşallah, der nicht voreilig als türkischer Beschneidungsgegner gehandelt werden sollte. Sein Verdienst ist es, das türkische Tabuthema Nummer Eins überhaupt anzusprechen. Das reicht aber nicht, um die islamische MGM und islamische FGM zu überwinden:

    „Tartışılmalı. Wir sollten diskutieren“ – Nein, Schluss mit dem Beschneiden der Mädchen oder Jungen, da gibt es nichts zu diskutieren.

    „Bu, din adamları, hukukçular, hekimler ve psikologlar tarafından konuşulmalı. Mit islamischen Klerikern, Rechtsanwälten, Ärzten und Psychologen“ – Aber nein, die Geistlichen der Scharia haben 1.400 Jahre lang Zeit gehabt, die islamische Jungenbeschneidung und islamische Mädchenbeschneidung abzuschaffen.

    „Çünkü kadın sünnetinin hiçbir şekilde dini temeli yok. Die Frauenbeschneidung (FGM) hat keinerlei religiöse Grundlage“ – Falsch, die FGM ist islamische Pflicht für alle Schafiiten und evtl. auch Hanbaliten, die anderen sunnitischen Rechtsschulen halten sie für gottgefällig oder ehrbar.

    aus: Sünnet çocuk haklarına aykırı mı?, in: radikal 28.03.2013

    http://www.radikal.com.tr/hayat/sunnet_cocuk_haklarina_aykiri_mi-1126947

    Kaan Göktaş: Turkey and MGM

    (Das funktioniert nicht, MGM ist Scharia und FGM ist mindestens den Schafiiten Religionspflicht. Kaan Göktaş versucht den Back-to-Quran-Ansatz, letztlich also leider ein salafistischer Weg. Der Hidschab ist Scharia und die Jungenbeschneidung ebenfalls. Jetzt nur den Koran in die Luft halten und die Muftis und Scheiche bitten, etwas gegen die im Hadith verankerte MGM zu tun … das wird nichts. Göktaş kann wissen: Islam ist eben nicht nur Koran, sondern Koran und Sunna. )

    „Kaan Göktaş ist ein türkischer Journalist und hat Antike Kulturen und Soziologie in Istanbul studiert. Nach seinem Erstlingswerk über die Evolutionstheorie und den Islam hat er in der Türkei ein Buch über Beschneidung, Islam und Kinderrechte publiziert. Er berichtet über männliche Genitalverstümmelung in der Türkei und erläutert dabei, dass die Beschneidung keinen direkten Bezug zum Islam hat [falsch, das stimmt nicht] und neben der Religion z. B. auch Tradition und gesellschaftlicher Druck eine wichtigen Rolle für die Beibehaltung der Praktik spielen.“

    https://intaktiv.de/wp-content/uploads/2015/05/Presseinfo_GA-Konferenzprogramm_03-05-2015.pdf

  61. Kızılırmak Says:

    Quran Only Movement, Quranism

    Ist Göktaş Koranist?

    Dankenswerterweise schrieb HaWeHa im Januar 2015 mit, was Kaan Göktaş an Nebel über die Schariapflicht zur Beschneidung der Jungen (und mindestens schafiitisch auch aller Mädchen) geworfen hatte, ARD hat den Stunden vor dem Attentat auf Charlie Hebdo publizierten Beitrag längst gelöscht:

    Mein Junge nicht – in der Türkei beginnt langsam die Debatte über Beschneidung (Audio)

    http://www.ardmediathek.de/radio/Studio-9-Deutschlandradio-Kultur/Mein-Junge-nicht-in-der-T%C3%BCrkei-beginnt/Deutschlandradio-Kultur/Audio-Podcast?documentId=25709518&bcastId=22051212

    „Ist die Beschneidung im Islam eigentlich eine Pflicht? – Nein ist sie nicht. Beschneidung, auf Türkisch sünnet ist nicht einmal Sunna, also die Vorgabe, so zu leben, wie der Prophet Mohammet gelebt hat. Nirgends gibt einen Eintrag darüber, dass der Prophet Mohammed beschnitten war. Die Beschneidung ist eine Praxis, die 150 bis 200 Jahre nach dem Tod Mohammeds eingeführt wurde. …

    Die Beschneidung sei weder religiös noch gesundheitlich notwendig, sagt der Bergbau-Ingenieur.“

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php?page=Thread&postID=38112

    Kaan Göktaş weiß es nicht oder verschweigt uns: Jungenbeschneidung ist Teil der Fiṭra (angeborenes Ausgerichtetsein auf Allahgott hin) sowie schariarechtlich (islamisch) verpflichtend, für Hanafiten und Malikiten als sogenannte sunna muʾakkada, einer absoluten Verpflichtung gleichzustellende Sunna, für Hanbaliten und Schafiiten als unmittelbar als farḍ bzw. wāǧib, (absolute) Religionspflicht.

    Amongst Ulema (Muslim legal scholars), there are differing opinions about the compulsion of circumcision in Sharia (Islamic law). Imams Abū Ḥanīfa, founder of the Hanafi school of Fiqh (Islamic jurisprudence), and Malik ibn Anas, maintain that circumcision is a Sunna Mu’akkada—not obligatory but highly recommended. The Shafi’i and Hanbali schools see it as binding on all Muslims.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Khitan_(circumcision)#Sunni_Islam

    Most Shia traditions regard the practice as obligatory. They rely on sayings that come from classical Shia authors. In one narration Muhammad was asked if an uncircumcised man could go to pilgrimage. He answered „not as long as he is not circumcised“. They quote Ali as saying: „If a man becomes Muslim, he must submit to circumcision even if he is 80 years old“. Another narration from Al-Sadiq says: „Circumcise your sons when they are seven days old as it is cleaner (athar) and the flesh grows faster and because the earth hates the urine of the uncircumcised“. It is also believed that the urine of the uncircumcised is impure, while if one prays with unclean genitals their prayer may not be considered as acceptable, even of those who have been circumcised, meaning that it may have to be repeated again at a time when the believer has purified themselves and removed the impurity. Another hadith of Muhammad states: „the earth cries out to God in anguish because of the urine of the uncircumcised“, and that „the earth becomes defiled from the urine of the uncircumcised for forty days“.[29]

    http://en.wikipedia.org/wiki/Khitan_(circumcision)#Shia_Islam

    5 – Circumcision

    It was narrated that Abu Hurayra said: The Messenger of Allaah (…) said: “The fiṭra (natural state) is five things, or five things are part of the fitra: circumcision, shaving the pubic hairs, plucking the armpit hairs, clipping the nails and trimming the moustache.”

    Narrated by al-Bukhari, 5550; Muslim, 257

    http://islamqa.info/en/20064

    Bleibt die Frage nach dem Wann … bevor der Junge schariarechtlich reifer Mann ist, bevor er also 15 oder 16 sechzehn Jahre alt ist. Beschnitten worden sein muss der erwachsene Muslim auf jeden Fall. Fatwa.

    The Islamic law has not defined a desirable time or age for circumcision

    http://fatwa.islamweb.org/emainpage/index.php?page=showfatwa&Option=FatwaId&Id=89015

    Question

    … a following question : “Circumcision does cause harm … it removes the most sensitive portions of the penis. It causes nerve damage. It removes the natural gliding action of the penis. If Allah knows best, why put the foreskin their to begin with, only to have a risky procedure to cut it off later?”.Please answer it.

    Answer

    This indicates the merits of Islam and the greatness of the Islamic Shari’a.

    http://fatwa.islamweb.org/emainpage/index.php?page=showfatwa&Option=FatwaId&Id=246646

    Iran

    By puberty, all Muslim Iranian boys must be circumcised if they are to participate fully in religious activities.

    Drew, Paula E.; F. A. Sadeghpour and anonymous. „Iran“. In Robert T. Francoeur. The International Encyclopedia of Sexuality. New York, NY: Continuum Publishing Company. Retrieved 2006-10-18.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Religious_male_circumcision#Islam

    Quranists

    There is a Quran alone movement within Islam that rejects making male circumcision a religious requirement due to the fact it is not mentioned in any verse in the Qur’an, yet at the same time the Qur’an is supposed to explain all things (Qur’an 12:111).

    http://en.wikipedia.org/wiki/Khitan_(circumcision)#Quranists

    Ist der auffällig übervorsichtige türkische Beschneidungskritiker Teil dieser letzten Gruppe, ist Kaan Göktaş Koranist (quranist) bzw. gehört er der Nur-Koran-Bewegung an (Quran Only Movement; Quran Alone Movement)?

  62. Edward von Roy Says:

    Der britische Allgemeinmediziner John Warren ist ein Gründer von Norm-UK.

    Harm and physical effects of circumcision

    In this paper Dr John Warren shows how the harm of circumcision arises from the operation itself, when all goes well and as planned, not merely when there are complications.

    Abstract

    Male circumcision results in permanent changes in the appearance and functions of the penis. These include artificial exposure of the glans, resulting in its keratinization and altered appearance. Additionally, circumcision results in loss of 30–50% of the penile skin, loss of at least 10,000–20,000 specialized erotogenic nerve endings, loss of reciprocal stimulation of foreskin and glans, and loss of the natural coital gliding mechanism, etc. From the point of view of sensation and function, the most important effect is caused by the tissue loss itself. The most sensitive part of the penis is removed, and the normal mechanisms of intercourse and erogenous stimulation are disturbed.

    3. Tissue Loss from Circumcision

    It is the tissue loss that causes the most important functional effects of circumcision. What is lost? Thirty to fifty percent of the penile skin, the area in an adult being about 15 square inches (96 cm2), comprising nearly all of the inner and outer foreskin, is removed. The frenulum is sometimes (and in USA-style “high and tight” operations, nearly always) removed. The inner foreskin includes the ridged band, a zone of specialized mucosa encircling the distal end of the inner foreskin, first described by Taylor and colleagues (1996). They described the ridged band in this way:

    4. Loss of Sensory Nerve Endings

    As already described, circumcision removes the part of the penis most richly supplied with sensory nerve endings, the ridged band. In general, the inner mucosal foreskin is more sensitive than the outer foreskin, which differs little from the shaft skin. This loss is borne out by the results shown by Sorrells et al.

    From the point of view of sensation and function, the most important effect is caused by the tissue loss itself. The most sensitive part of the penis is removed, and the normal mechanisms of intercourse and masturbation are disturbed.

    John Warren, Physical effects of circumcision, in George C. Denniston, Frederick M. Hodges and Marilyn Fayre Milos (eds), Genital Autonomy: Protecting Personal Choice (Dordrecht, Heidelberg, London, New York: Springer, 2010; ISBN 978-90-481-9445-2 e-ISBN 978-90-481-9446-9)

    http://www.circinfo.org/Warren.html

    John Warren
    NORM-UK

    https://secure.norm-uk.org/whoweare

    Who’s Who at NORM-UK

    https://secure.norm-uk.org/norm_uk_who.html

    Founder’s video interview

    Dr John Warren explains how he came to see circumcision as a bad thing and how he came to see the need for an organisation to represent circumcised men. This led to the founding of NORM-UK

    https://secure.norm-uk.org/johnwarreninterview

  63. Edward von Roy Says:

    Die iranischstämmige Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, bei ihrem gefeierten Vortrag.
    ::

    Unumstrittener Höhepunkt der Konferenz war jedoch der Vortrag von Mina Ahadi (Zentralrat der Ex-Muslime), die für ihr engagiertes Auftreten für die genitale Unversehrtheit von Mädchen und Jungen im muslimisch geprägten Kulturkreis und ihre mutige Arbeit im Allgemeinen mit stehenden Ovationen gefeiert wurde.

    aus: intaktiv: Pressemitteilung über ‚Genital Autonomy 2015‘, 10.05.2015

    https://intaktiv.de/pm-genital-autonomy-2015/

  64. Kızılırmak Says:

    Auch mit einem korantreuen Kreationismus oder einem anderweitigen Hochhalten des Koran kann der gebotene weltweite Kampf gegen die im Islam faktisch zwingend erforderliche Genitalverstümmelung Chitan (ختان ḫitān, ختان الإناث ḫitān al-ināṯ), türk. sünnet, das bedeutet gegen die MGM oder FGM, nicht gewonnen werden.

    Ohne mutiges Zurückweisen des weltweit von jedem Scheich oder Mufti geforderten, durchaus echt islamischen Menschenbildes, Frauenrechtsverständnisses und Gesellschaftsmodells wird ein Überwinden der aus Koran und Sunna abzuleitenden FGM (!) und MGM nicht möglich sein.

    Sünnet, Tüm Yönleriyle

    … efsanelerden bilgiye

    http://www.sunnetbilgi.com/

    Sünnet etme geleneğine karşı olan Müslümanlar

    https://www.facebook.com/ErkekSunneti

    MACC
    Muslims Against the Circumcision of Children

    https://www.facebook.com/muslimsagainstcirc

    MACC macht – ohne die Scharia zu kritisieren – nett auf Islamreform und verlinkt dazu schon mal zum Islamreförmchen Koranischer Pfad

    Quranic Path

    http://www.quranicpath.com/

    Dass MACC über Naser Khader mit Intact Denmark sprich Lena Nyhus redet, arbeitet der Beschneidung auf Kinderwunsch zu, dem seit Helsinki (2012), Oslo (2013) und Boulder / USA (2014) näher und näher rückenden gesamteuropäischen Feilschen um die rechte Altersgrenze der Beschneidung von Jungen und Mädchen.

    Noch eine letzte Facebook-Gruppe, Kritik an dem die Beschneidung fordernden Islam Null, gesellschaftlicher Einfluss Null, Interesse unter Türken beinahe ebenfalls Null:

    Benim Çüküm, Benim Kararım / Turks & Others Against Circumcision

    https://www.facebook.com/pages/Benim-%C3%87%C3%BCk%C3%BCm-Benim-Karar%C4%B1m-Turks-Others-Against-Circumcision/479298478756287

    Abgesehen davon, dass auch die leichteste FGM wie Typ Ia oder IV schadet (d. h. zu verbieten ist) und der Arzt gar nicht schaden darf, Primum non nocere, ist die oder der Dreizehnjährige zu jung und die oder der Siebzehnjährige immer noch zu jung, um einen informed consent geben zu können.

    Kaan Göktaş hingegen geht vor wie ein korantreuer Kreationist.

    Sicherlich sind noch so kleine Risse im System der Zwangsbeschneidung erfreulich. Doch es bewegt sich in der Türkei noch so gut wie nichts, der Gruppenzwang ist leider immer noch absolut und mit der Situation der Kritik an der Islamic FGM in Malaysia und Indonesien vergleichbar. Was es an türkischer Sünnet-Kritik gibt, ist ein halbernst gemeintes Betroffenheitsgetue und Absichtserklären sowie ein verlegenes Herumwitzeln im Stil einer brasilianischen Telenovela.

    De facto wird in der Türkei jeder Junge beschnitten (genital verstümmelt). Jetzt nur im Koran zu blättern und zu frohlocken: ‚Was sagt das heilige Buch? Jungenbeschneidung – juhu, steht gar nicht drin‚ bringt, siehe ausbleibender Erfolg am realislamisch gebotenen Hidschab (Schleier), offensichtlich wenig bis gar nichts.

    Der Islam ist eben nicht ‚die Lösung‘ (vgl. Muslim Brotherhood: al-Islām huwa l-ḥall) aller Gegenwartsprobleme.

    Mensch, einfach mal das himmlische Buch zugeklappt lassen, das Hirn anschmeißen und die Beschneidungsmesser sofort und für immer weglegen. Alle Information ist vorhanden (das Wissen liegt auf der Straße).

    Zu diskutieren gibt es nichts.

  65. Carcinòl Says:

    Der intaktivistische Grundlagentext schlechthin von Edward von Roy. Selbst das die globale Verstümmelungspraxis eher notorisch begaffende und im Chor amorph herumplappernde Beschneidungsforum blickt gelegentlich klar und nennt die politisch brisanten und unbequemen anatomischen Fakten.

    Foristin Tante Jay das ist Kerstin Ludwig beispielsweise leitet am heutigen Tage Urologenportal c/o Dr. med. Martin Baunacke von der Deutschen Gesellschaft für Urologie (für die PatientenAkademie der DGU; Assistenzarzt, Klinik für Urologie, Dresden) vorbildlich auf den gebotenen Pfad:
    ___
    ___

    [Zitat]

    Sehr geehrter Herr Dr. Baunacke,

    Ich möchte mich kurz vorstellen, mein Name ist Kerstin Ludwig, ich bin Journalistin, Bloggerin und eine sog. „Intaktivistin“ – unser Ziel ist in der Tat das Verbot jeglicher Genitalbeschneidung, solange keine medizinischen Gründe vorliegen.

    Ihre Umfrage zum Urologenportal habe ich gesehen, aber konnte diese nicht guten Gewissens abschließen, weil sie ein falsches Bild gezeichnet hätte.

    Insbesondere der Punkt „Beschneidung“ hat bei mir Fragen aufgeworfen, die ich gerne geklärt hätte.

    Sie schreiben im Punkt „Beschneidung aus medizinischen Gründen“ korrekterweise, dass die Vorhaut bei Kindern mit der Eichel verklebt ist („Präputialverklebung“). Allerdings habe ich hier andere Zahlen über die freie Beweglichkeit, als Sie sie haben.

    Nach meinem Wissensstand, der auch von amerikanischen Ärzten geteilt wird, ist das durchschnittliche Alter der freien Retrahierbarkeit der Vorhaut bei 10,4 Jahren. Das spricht eklatant gegen ihre Zahl, dass 90% der Jungen bereits im Alter von 3 Jahren über eine frei retrahierbare Vorhaut verfügen.

    Ich stütze mich hier auf Dr. Ryan McAllister und der NGO „Doctors opposing circumcision“. Den dazugehörigen, wissenschaftlich fundierten Artikel, der auch die Altersangaben der Gairdner-Studie, auf die sich sich offenbar stützen, widerlegen, finden Sie hier:

    http://www.doctorsopposingcircumcision.o…retraction.html

    Die Gairdner-Studie war in der Tat die erste, die sich mit der vollständigen Retrahierbarkeit befaßt hat, aber sie war fehlerhaft, weder die Altersangaben noch die Prozentzahlen waren korrekt.

    Folgestudien haben das bewiesen.

    Weiterhin schreiben Sie, dass dass sog. „Ballooning“ sowie wiederkehrende Balanitis und wiederkehrende Entzündungen der Harnwege, wenn keine andere Ursache gefunden werden kann, eine Indikation für eine Beschneidung sind.

    Auch als medizinischer Laie möchte ich ihnen hier auf das Schärfste widersprechen.

    Balanitis/wiederkehrende Harnwegsinfektionen:
    Viele Kinderärzte und Urologen erklären Eltern immer und immer wieder, dass sie die Vorhaut „vorsichtig“ zurückziehen müssen, um „darunter das Smegma zu entfernen“.

    Und genau DIESE Anweisungen verursacht erst diese wiederkehrenden Entzündungen, die dann unglücklicherweise nur mit einer Beschneidung gelöst werden können.

    Es fehlt hier sehr klar der deutliche Hinweis, dass aufgrund der auch von ihnen eingangs genannten Präputialverklebung die Vorhaut auf gar keinen Fall zurückgezogen werden darf. Niemals. Der *einzige* der die Vorhaut zurückzieht, ist der Junge selber, sonst niemand.

    Wenn die Präputialverklebung aufgebrochen wird, wird ein in sich geschlossenes System geöffnet. Das erzwungene Retrahieren der Vorhaut hinterläßt in den meisten Fällen eine Wunde, über die Bakterien erst eindringen können. Die Folge sind Balanitis und Harnwegsinfektionen, die in einer intakten Vorhaut nicht stattfinden.

    Schlimmer noch: Die Vorhaut kann narbig abheilen, was dann in der Tat eine Beschneidungsindikation ist.

    Ballooning:

    Ich stütze mich hier auf Doctors opposing circumcision, die die Beschneidung für kontraindiziert halten – und ich stimme ihnen hier vollen Herzens zu.

    Die Präputialverklebung erfolgt durch eine hauchdünne Membran. Diese löst sich mit hormonellen Veränderungen langsam auf, das geschieht aber nicht gleichmäßig. Auch der dünne Muskelring an der Spitze der Vorhaut wächst nicht immer mit – kindliches Wachstum ist ebenso nicht gleichmäßig.

    Solange es keine großen Probleme, wie z.B. verlängertes Harnverhalten gibt, kann man das Problem sehr gut mit Salbentherapie lösen, bei der hochdosierte Cortison- oder Steroidsalben aufgetragen werden und der Effekt der Salbe gezielt zur Dehnung genutzt wird.

    Oder man lässt es einfach so und wartet bis sich das auswächst.

    Weitere Kritikpunkte:

    Was mir auf der gesamten Beschneidungsseite fehlt, ist, dass die radikale Zirkumzision das allerletzte Mittel sein sollte, nicht das erste, wie es ein Grundsatz bei jedem chirurgischen Eingriff ist.

    Salbentherapien, Triple Incision (wo in der Länge weggenommen wird was in der Breite fehlt): All das sind mildere, vorhauterhaltende Mittel.

    Auch bin ich sehr verwundert, dass Sie keinerlei Langzeitprobleme bei der Beschneidung erwähnen, wie z. B. dass die Vorhaut inklusive Frenulum das sensitivste Organ am männlichen Penis ist, dass die Eichel lediglich über drucksensitive Nervenenden verfügt, während die Vorhaut über sog. Fine-touch-Nervenzellen verfügt, die ähnlich sensitiv wie die Nervenzellen der Fingerbeere sind.

    Erektile Dysfunktion, schmerzhafte Erektionen, „haarige Schäfte“: All das sind Komplikationen, die direkt auf die Beschneidung zurückzuführen sind.

    Sie wollen an der Stelle vielleicht auch die Studie von Sorrells et al zu Rate ziehen:

    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17378847

    Und ergänzend hierzu vielleicht noch die Studie von Frisch et al:

    http://ije.oxfordjournals.org/content/ea…dyr104.abstract

    Die Beschneidung von Kindern zur Vermeidung von Krankheiten:

    Es stellt eine Verletzung der medizinischen Ethik da, präventiv Körperteile zu entfernen, weil sie sich vielleicht irgendwann in der Zukunft entzünden könnten (nicht einmal erwähnt, dass die meisten Entzündungen problemlos abheilen können).

    Wie ist ihre Stellungnahme hierzu?

    Sie haben des Weiteren in der FAQ geschrieben (ich zitiere hier):

    Hat die Beschneidung Auswirkungen auf das Liebesleben? Manche Männer berichten über verstärkte Höhepunkte beim Geschlechtsverkehr (Orgasmen). Auch vermehrte Ausdauer beim Geschlechtsverkehr wird angegeben.

    Es fehlt hier der Hinweis, dass das allenfalls in den ersten Jahren nach der Beschneidung der Fall ist. Irgendwann ist die Eichel so keratinisiert, die Haut der Eichel so verdickt, dass die Männer kaum noch etwas spüren.

    „Vermehrte Ausdauer“ ist ein beschönigender Begriff dafür, dass der Mann dann länger *muss* – nicht *kann*.

    Vergleiche hierzu auch die beiden angeführten Studien Sorrells et al. und Frisch et al.

    Zuguterletzt:

    Laut einer sehr aktuellen Schmerzstudie der Universität Oxford hat sich unter einem MRI-Scan gezeigt, dass Säuglinge bis zu 4x sensitiver auf Schmerzreize reagieren als Erwachsene.

    Sie haben auch eine wesentlich geringere Schmerzschwelle als Erwachsene.

    Es reicht bei Babies kein „penile Block“ – der wirkt nicht. Eine örtliche Betäubung mit EMLA *kann* allenfalls oberflächlich wirken, zudem ist EMLA nicht für die Anwendung an Schleimhäuten zugelassen.

    Der Artikel ist vielleicht von Interesse:

    http://www.ox.ac.uk/news/2015-04-21-babies-feel-pain-adults

    Ich weiß, dass meine Kritik harsch ist, aber das Urologenportal ist weitflächig bekannt und Fehlinformationen hier sind fatal – wenn jemand in die Beschneidung gedrängt wird der hinterher erst feststellt, dass die Versprechungen des Portals zum Teil auf Fehlinformationen, zum Teil aber auch leider auf geschickter Rhetorik aufgebaut sind. Das ist auch keine vollständige Liste der problematischen Teile auf dem Portal, ich habe die weniger wichtigen Dinge ausgeblendet.

    Eine einmal abgetrennte Vorhaut ist abgetrennt – und kann auch mit Vorhautwiederherstellung (die inzwischen von einer stark wachsenden Gruppe beschnittener Männer betrieben wird – wie kann das sein, wenn doch „keine Auswirkungen auf das Liebesleben“ folgen?) nicht ersetzt werden.

    Ich bitte Sie daher, die Informationen auf dem Urologenportal noch einmal zu überarbeiten. Sie entsprechend nicht dem medizinischen Standard, und das sollte man doch bei einem offiziellen Portal erwarten können.

    [Zitatende]

    ___
    ___

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php?page=Thread&threadID=3798
    ___
    ___

  66. Machandelboom Says:

    PROGRAM
    Dreiländertreff, Basel, 21.-22.03.2014

    Saturday, March 22
    Circumcision: historical, social and medical aspects

    Andrei V Bobylev
    Dr. Andrej V. Bobyljow [2015 derartig eingedeutscht]

    https://kinderchirurgie.files.wordpress.com/2014/03/programm_dreilaendertreff20143.pdf

    16.35 Uhr Kulturhistorische Aspekte der Zirkumzision

    Dr. Andrej V. Bobyljow
    Dr Andrei V Bobylev [2014 so anglisiert]

    http://www.contilia.de/upload/Termine/2015/2015-06/Flyer_Symposium-beschniedung_5c_WEB.pdf

    Sicherlich also Андрей В. Бобылев,
    Обрезание obrezanie ist Zirkumzision.

  67. Machandelboom Says:

    10,4 Jahre ist das Durchschnittsalter der vollständigen Retraktierbarkeit der Vorhaut eines Jungen. In Essen hingegen desinformiert Beschneidungsverharmloserin Iris Rübben, die Leiterin der Kinder- und Jugendurologie an der Universitätsklinikum Essen, über ein entsprechendes Lebensalter des männlichen Kindes von vier Jahren:

    Physiological phimosis is common in male patients up to 3 years of age.

    http://www.researchgate.net/publication/228444184_Phimosis

    Die Eltern dazu überlisten und dahin drängen, den Jungen vor der Einschulung noch schnell beschneiden (genitalverstümmeln) zu lassen. Iris Rübben geb. Körner und der Iris-Rübben-Effekt. Herbert war von 1994 bis 2001 Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Urologie.
    ::

    Medizinisch indiziert ist die Zirkumzision vor allem, wenn sich die Vorhaut jenseits des 3. Lebensjahres nicht zurückziehen lässt und eine Lokaltherapie misslingt. Bei vollständig fehlender Retrahierbarkeit wartet man heute nicht mehr bis zum Schulalter, schreiben Dr. Iris Rübben und Professor Dr. Herbert Rübben von der Klinik für Urologie am Universitätsklinikum Essen in der Fachzeitschrift Der Urologe.

    aus: Dr. Dorothea Ranft (Komplikationen der Zirkumzision), in: Medical Tribune 27.07.2012

    http://www.medical-tribune.de/medizin/fokus-medizin/artikeldetail/komplikationen-der-zirkumzision.html

    Dr. Iris Körner [heute Iris Rübben] leitet nun die Sektion Kinderurologie am Essener Universitätsklinikum … durch die Europäische Gesellschaft für Kinderurologie (ESPU) als Kinderurologin zertifiziert.

    https://idw-online.de/de/news371983

    kein Geringerer als Prof. Dr. „Facharzt für Aktenverlust“ Herbert Rübben, der bekanntlich u.a. Christianes Akten „verlor“.

    (zu lesen auf dem Blog: Zwischengeschlecht)

    http://blog.zwischengeschlecht.info/post/2008/04/10/Schon-wieder-10-Monate-altes-Baby-kastriert-und-das-2008

    22.09.2010
    Maximilian Nitze-Medaille geht an Prof. Rübben

    … Die Maximilian Nitze-Medaille ist die höchste Ehrung, die die Deutsche Gesellschaft für Urologie an herausragende Persönlichkeiten der deutschen Urologie vergibt. Geehrt wird mit Prof. Rübben ein Arzt, der medizinisches Wissen und menschliches Handeln auf sich vereint. Darüber hinaus werden seine wissenschaftlichen Verdienste auf dem Gebiet der Urologie, die von persönlicher Einsatzbereitschaft geprägt sind, gewürdigt. …

    Prof. Rübben hat sich wissenschaftlich früh auf Untersuchungen zum Blasenkarzinom fokussiert … leistete … mit seiner Abteilung wesentliche Beiträge zur Uro-Onkologie, wobei er unter anderem Leitlinien zum Prostatakarzinom und zur Lymphknotenmetastasierung mitentwickelte.

    Prof. Rübben war von 1994 bis 2001 Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Urologie. … Zudem ist Prof. Rübben Schriftleiter sowie als wissenschaftlicher Beirat in mehreren Fachzeitschriften vertreten.

    h__p://www.uk-essen.de/aktuelles/detailanzeige0/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=1037&cHash=d80f3d8aa3623eb14274f5ae9721739c

    Colloquium Urologie 2014: Aktuelle Entwicklungen von Oktober 2013 bis September 2014
    von Herbert Rübben (Autor), Thomas Otto (Autor)

    h__p://www.am_zon.de/Colloquium-Urologie-2014-Entwicklungen-September/dp/3939415219/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1433381454&sr=1-1

    Taschenlehrbuch Urologie
    von Jürgen Sökeland (Autor), Iris Rübben (Autor)

    h__p://www.am_zon.de/Taschenlehrbuch-Urologie-J%C3%BCrgen-S%C3%B6keland/dp/3133006142

    Australiens Zitierkartellbauer und Zirkumfetischist BJ Morris (Brian J. Morris) und die beiden deutschen Rübben finden Verwendung beim österreichischen Beschneidungsfreund Jürgen Wallner:

    ist eine … Beschneidung verhältnismäßig, da ihr operatives Komplikationsrisiko gering ist90) und keine wissenschaftliche Evidenz für eine Beeinträchtigung des sexuellen Empfindens oder eine psychische Schädigung des Betroffenen vorliegt.91)

    90) Rübben/Rübben, Urologe 2012, 2013
    91) Morris, Why circumcision is a biomedical imperative for the 21st century, BioEssays 2007, 1147 (1153).

    Seite 282

    aus: Jürgen Wallner: Die Beschneidung von nichteinwilligungsfähigen Knaben , in: RdM (Recht der Medizin) Dezember 2012

    w_w.ethix.at/app/…/Wallner_Beschneidung_RdM_2012_Web.pdf?t…

    Textgewordene Gegenaufklärung parkt man bei NCBI

    Bioessays. 2007 Nov;29(11):1147-58.
    Why circumcision is a biomedical imperative for the 21(st) century.
    Morris BJ

    h__p://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17935209

    1155-1156 Danksagung an die Gilgal Society

    Why circumcision is a biomedical imperative for the 21st century
    Brian J. Morris

    http://www.circinfo.net/pdfs/CircBioEssays07.pdf

    ::
    Wissenschaft hingegen gibt es bei D.O.C.

    DOCTORS OPPOSING CIRCUMCISION (D.O.C.)

    Physicians for Genital Integrity

    http://www.doctorsopposingcircumcision.org/

  68. Machandelboom Says:

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    Um Eltern eines zwei, drei oder vier Jahre alten Jungen gegenüber die Schrecken fortgesetzten Nichtbeschneidens gar grässlich auszumalen und die Möglichkeit der baldmöglichen Beschneidung zu vergolden, säen die etwa auch das Urologenportal betreibenden Medizinmänner von BDU und DGU (Berufsverband der Deutschen Urologen und Deutsche Gesellschaft für Urologie) zielsicher Zweifel und liefern allerlei Faktenferne.

    Vorab daher Faktennähe:

    • Im Hinblick auf die sensitive Zerstörung ist die männliche „Beschneidung“ sprich Genitalverstümmelung mit einem Klitorisherausschneiden (FGM Typ Ib) vergleichbar

    • Für einen Jungen im Grundschulalter ist ein Zurückziehen der Vorhaut nicht notwendig, vielmehr grundsätzlich zu vermeiden weil gesundheitsschädlich (Gefahr von Verletzungen). Ein Retraktieren durch Erwachsene ist also grundsätzlich zu vermeiden, der einzige, der den Penis anfasst, ist der Junge selbst

    • Durchschnittsalter der vollständigen Retraktierbarkeit ist 10,4 Jahre (zehn Komma vier). Wer wie Iris Rübben suggestiv von Grundschülern oder gar von Kindergartenkindern redet, die angeblich eine weitgehend oder gar gänzlich zurückziehbare Vorhaut haben müssten, will zielsicher desinformieren oder ist anatomisch absolut unkundig

    Faktenferne erhalten Deutschlands Eltern auch durch diese Herrschaften:

    Prof. Dr. Anne-Karoline Ebert, Prof. Dr. Raimund Stein:

    Phimose beim Jungen. Informationen für Eltern

    (Ausgabe 1/2015)

    Verantwortlicher Herausgeber: Deutsche Gesellschaft für Urologie (DGU, Düsseldorf)

    http://www.urologenportal.de/fileadmin/MDB/PDF/19.6.15_Flyer_Phimose.pdf

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    Mythos abgelenkter Harnstrahl und Mythos Ballonierung

    Ein Ballonieren des Präputiums bei der Miktion, also ein Aufblähen der kindlichen Vorhaut beim Wasserlassen ist nicht selten eine gesunde, normale Entwicklungsphase noch bestehender (angeborener, gesunder) VorhautENGE bei bereits einsetzender Auflösung der (angeborenen, gesunden) VorhautVERKLEBUNG und gerade keine Indikation für eine Zirkumzision (Genitalverstümmelung).

    Ganz im Stil der Iris Rübben energisch das nicht korrekte, viel zu junge Alter der (teilweisen oder vollständigen, das wird bei der DGU gerne verwischt) Retraktierbarkeit nennend, murmelt Urologenportal (DGU) verantwortungslos nebulös. Ein irgendwie nachvollziehbares „und“ sowie zwei der Konjunktion vorangestellte „z. B.“ schaffen Grauzonen, Bereiche des Zwielichtigen und den Beschneidern (Genitalverstümmlern) sehr große Einsatzmöglichkeiten:

    Die zu enge Vorhaut „balloniert“ sich während des Wasserlassen auf.Operation der Vorhautverengung bei Kindern: Sollten die genannten Maßnahmen keinen Erfolg gehabt haben, besteht oft nur noch die Möglichkeit einer operativen Behandlung. Gründe hierfür können z. B. starke Beeinträchtigungen des Harnstrahls (z. B. Ballonieren der Vorhaut während des Wasserlassens) und hierdurch bedingte wiederkehrende Harnwegsinfekte sein.

    aus: Urologenportal (BDU und DGU) 09.07.2014, Autorin: Karin Janke, aktualisiert und ergänzt durch Dr. Claudia Krallmann und Dr. Arne Tiemann im Juli 2014

    http://www.urologenportal.de/phimose.html

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    DOCTORS OPPOSING CIRCUMCISION

    Ballooning of the Foreskin

    If, at any time during childhood, the opening remains small, while the urine stream is considerable, the foreskin may balloon, with urine under back pressure. This is normal, so long as urination is not markedly prolonged. Circumcision is contraindicated.

    http://www.doctorsopposingcircumcision.org/info/physiciansguide.html

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    PROTECT Your Uncircumcised Son. EXPERT MEDICAL ADVICE FOR PARENTS
    by: Paul M. Fleiss

    Your son sprays when he urinates. Circumcision will correct this.

    In almost every intact boy, the urine stream flows out of the urinary opening in the glans and through the foreskin in a neat stream. During the process of penile growth and development, some boys go through a period where the urine stream is diffused. Undoubtedly, many of these boys take great delight in this phase, while mothers, understandably find it less amusing. If your boy has entered a spraying phase, simply instruct him to retract his foreskin enough to expose the meatus when he urinates. He will soon outgrow this phase.

    Your son’s foreskin balloons when he urinates. He needs to be circumcised or else he will suffer kidney damage.

    Ballooning of the foreskin during urination is a normal and temporary condition in some boys. It results in no discomfort and is usually a source of great delight for little boys. Ballooning comes as a surprise only to those adults who have no experience with this phase of penile development. It certainly does not cause kidney damage; it has nothing to do with the kidneys. Ballooning disappears as the foreskin and glans separate and the opening of the foreskin increases in diameter. It requires no treatment.

    http://www.nocirc.org/articles/fleiss2.php

    ::

  69. Machandelboom Says:

    VMMC

    VMMC services in 14 countries in Eastern and Southern Africa
    14 high-priority countries for VMMC
    vierzehn Staaten
    14 Staaten

    This has led to efforts to scale-up VMMC services in 14 countries in Eastern and Southern Africa in an effort to control the HIV epidemic in these countries: Botswana, Ethiopia (Gambella National Regional State), Kenya, Lesotho, Malawi, Mozambique, Namibia, Rwanda, South Africa, Swaziland, Tanzania, Uganda, Zambia, and Zimbabwe.

    http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0100775

    veritabler Kriegspsychologe im (wie zufällig schariakonformen) Beschneidungsfeldzug ist Population Services International (PSI)

    The 14 high-priority countries for VMMC are Botswana, Ethiopia (Gambela region only), Kenya (Nyanza Province only), Lesotho, Malawi, Mozambique, Namibia, Rwanda, South Africa, Swaziland, Tanzania, Uganda, Zambia, and Zimbabwe.

    Der MGM-Motivator werde im eigentlichen Sinne kreativ, erschaffe etwas. Das heiße Verlangen nach der Verstümmelung muss geschaffen werden. Säbelrasseln (Skalpellklappern) für die unethische Bedarfsweckung:

    STRATEGIC DESIGN FOR DEMAND CREATION

    the primary target audience of a VMMC demand creation campaign is uncircumcised males aged 15 to 49

    aus dem DEMAND CREATION TOOLKIT: Voluntary Medical Male Circumcision (VMMC)

    von: PSI (Population Services International), Washington, USA)

    http://www.psi.org/wp-content/uploads/2014/09/VMMC_Demand_Creation_Toolkit.pdf

  70. Edward von Roy Says:

    Heißer Geisterglaube, Präputophobie (engl.: preputophobia, Adj.: präputophob, preputophobic), blinder Hass auf das unversehrte männliche Genital, lernresistente Gegenaufklärung auf beiden Seiten des Atlantiks, masochistische Lust auf ein Anähneln an die sexualpolitischen und körperpolitischen Normen der Scharia, enthemmtes Ausplündern Afrikas sowie kühler bis eiskalter amerikanischer Kolonialismus, all das führt sozusagen unwiderstehlich zur voluntary medical male circumcision (VMMC) for HIV prevention.

    AIDS ist schlimm. Männliche Beschneidung (MGM) ist auch schlimm. Die an die Jungenbeschneidung glaubende Hälfte der US-Amerikaner will sich partout nicht verändern und benötigt daher dringend den Mythos Zirkumzision gegen HIV.

    Endlich eine aufklärerische Dokumentation über das unethische und unwissenschaftliche Massen-Genitalverstümmelungsprogramm („VMMC“ = MGM) der WHO in 14 Staaten Afrikas. Wohltuend, dass GEO gründlichen Journalismus bringt.
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    Ein Einschnitt fürs Leben?

    DIE WELTGESUNDHEITSORGANISATION will 20 Millionen Männer im südlichen und östlichen Afrika beschneiden lassen. Die Funktionäre behaupten, so werde HIV-Infektionen vorgebeugt. Um die Männer zur Operation zu bewegen, verheißt man ihnen, ohne Vorhaut seien sie »gegen Aids geimpft«. Es ist ein beispielloser Vorgang: Nie zuvor haben Hilfsorganisationen versucht, so viele Menschen chirurgisch zu verändern. Er könnte in einem beispiellosen Desaster enden.

    VON MICHAEL OBERT [TEXT] UND MATTHIAS ZIEGLER [FOTOS]

    Afrika
    Das gefährliche Experiment der Entwicklungshelfer

    http://shop.geo.de/geo-nr-07-2015.html

    ::

    Weltgeschehen: Ein Einschnitt fürs Leben?

    Millionen afrikanischer Männer sollen sich beschneiden lassen, als Schutz vor HIV. Sinnvolle Hilfe oder gefährlicher Irrglaube?

    http://www.geo.de/GEO/heftreihen/geo_magazin/verraeterische-spuren-80726.html

    ::

    Im Kampf gegen HIV lässt die WHO Millionen von Männern in Afrika beschneiden. Kritiker warnen: Das mache alles nur schlimmer.

    http://m.geo.de/GEO/heftreihen/geo_magazin/vorschau-112014-73089.html?t=img&p=1

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    http://www.urologenportal.de/fileadmin/MDB/PDF/GEO_07_15_Beschneidung.pdf

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  71. Edward von Roy und Gabi Schmidt Says:

    „So läuft das ab!“

    Beschneidungsrhetoriker Bühmann

    Männliche Genitalverstümmelungen begünstigende Desinformation ausgerechnet gegenüber Minderjährigen als der Zielgruppe der BRAVO verantwortet das Mietmaul pardon der Pressesprecher des BDU und Betreiber einer urologischen Privatpraxis auf Sylt Dr. Bühmann.

    Seit viereinhalb Jahren unkorrigiert im Netz – kein Wort von den bei jeder Zirkumzision amputierten 10.000 bis 20.000 Nervenendigungen bzw. Tastkörperchen der Merkel, Meissner, Vater-Pacini, Ruffini. Kein Hinweis auf die damals (2011) bereits vier Jahre alten Forschungsergebnisse von Morris L. Sorrels et al. (fine-touch; sensorische Schädigung des Penis; von 2007).

    Sicherlich, die Erkenntnisse von Morten Frisch et al. (negative Auswirkungen auf die Partnerschaft) waren erst acht Wochen später zugänglich, doch hätte man sie seit Mai 2011 im Online-Text ohne weiteres nachtragen können und müssen – und muss das immer noch sehr geehrter Herr Bühmann. Auch eine neuer Text ließe sich schreiben, warum nicht in der BRAVO.

    Nicht einmal den Hinweis auf vorhauterhaltende Techniken wie die Triple-Inzision werden den Jugendlichen seit 2011 angeboten, im Gegenteil wird von jeder anderen OP als der vollständigen Zirkumzision ausdrücklich abgeraten.

    Zitat: BRAVO vom 08.03.2011 | Beschneidung: So läuft das ab!

    Beschneidung: So läuft das ab!

    Geht auch eine Teilbeschneidung?

    Bei einer Teilbeschneidung wird nur ein Teil der Vorhaut abgetrennt, so dass die verbleibende Haut noch über der Eichel liegt. Allerdings hat diese Art der Beschneidung gegenüber einer vollständigen Beschneidung keine Vorteile. Im Gegenteil: Bei einer Teilbeschneidung ist in etwa 30 Prozent der Fälle eine Nachoperation nötig, weil es durch Narbenbildung zur erneuten Enge kommen kann.

    Wie ist der Sex hinterher?

    Direkt nach der Operation ist die Eichel noch sehr empfindlich. Klar, sie ist es nicht gewohnt, frei zu liegen. Deshalb kann das neue Gefühl anfangs gewöhnungsbedürftig sein. Ein beschnittener Junge kann aber genauso tollen Sex erleben, wie ein Unbeschnittener. Jungen, die den Vergleich „Sex mit und ohne Vorhaut“ kennen, berichten trotzdem von einem Unterschied.

    Auch Selbstbefriedigung ist beschnitten möglich. Der Rest der Vorhaut bleibt schließlich beweglich und kann für schöne Gefühle sorgen. Wer gern eine Lotion oder ein Öl dazu nehmen möchte, kann das tun. Es geht aber auch ohne Hilfsmittel.

    Ein Märchen ist allerdings, dass beschnittene Jungen beim Sex länger durchhalten, weil angeblich ihre Eichel unempfindlicher geworden ist. Dafür gibt es keinen Beweis. Wie schnell ein Junge erregbar ist, hat nicht allein mit seiner Eichel zu tun, sondern auch mit den Hormonen, der Aufregung oder dem Stress, den sich der Junge selber macht – also viel mit dem Kopf.

    Für diesen Artikel wurde das Dr.-Sommer-Team beraten von:
    Herrn Dr. Wolfgang Bühmann
    Pressesprecher des Berufsverbandes der Deutschen Urologen (BDU)
    Text: Marthe Kniep

    http://www.bravo.de/dr-sommer/beschneidung-so-laeuft-das-ab-240345.html

    Auch 2015 erweist sich Wolfgang Bühmann als eher lernresistent. Der Arzt aus Westerland leugnet die hohe sexuelle, nämlich sensitive und partnerschaftliche Bedeutung der Penisvorhaut. Einen eigenen Wert im männlichen sexuellen Erregungssystem habe sie nicht, so implizit der Sylter, dem das Präputium zur Eichelschutzkappe verkommt („[s]o schützt die Vorhaut die Eichel“) und der wie zufällig verschweigt, dass die Mehrheit sprich über 50 % aller Jungen im Grundschulalter, diese sind jünger als 10 (zehn!) Jahre und eben nicht nach der Geburt lediglich „einige Jahre“ alt, von Natur aus noch keine gänzlich retraktierbare Vorhaut besitzt:

    Bei 96% aller Neugeborenen sind Präputium penis und Glans verklebt – und sie bleiben es einige Jahre lang. „So schützt die Vorhaut die Eichel vor Urin und Verschmutzungen“, betont Bühmann.

    Sicherlich gibt es die Keratinisierung (Verhornung), die Männer spüren dann wenig bis gar nichts mehr und möchten erklärlicherweise Kondome ablehnen, was die Gefahr der HIV-Übertragung erhöht und die afrikanischen Kampagnen als unsinnig erkennen lässt. Wir haben aber über den Schaden jeder Zirkumzision zu sprechen. Nein, die Vorhaut SCHÜTZT nicht, sie IST das maskuline Lustorgan Nummer Eins oder sie WAR es.

    Zum Glück darf Dr. Kolja Eckert im selben Artikel der Petra Plaum (Beschneidungen von Jungs? Nur bei medizinischer Indikation! – Mit welchen Argumenten Ärzte Zirkumzisionen ablehnen, Medscape, 04.08.2015) die anatomischen Fakten darstellen, warum liest man das nicht auf dem Internetauftritt des Essener Elisabeth-Krankenhauses:

    Inzwischen erklärt Eckert den Eltern, dass das Präputium 70 bis 80 % der Nervenendigungen enthält, die für das männliche sexuelle Lustempfinden zuständig sind – „es ist damit ein funktionell wichtiges Organ, sage ich dann, das nicht ohne guten Grund entfernt werden sollte. Die Eichel kann von ihrer nervalen Ausstattung her nur einen Bruchteil der Empfindungen aufnehmen und weiterleiten.“

    http://praxis.medscapemedizin.de/artikelansicht/4903926

    Auf Seite 2 darf Prof. Dr. Matthias Franz, warum bleibt Morten Frisch ungenannt und wird die Studie nicht verlinkt, dünn über die längst erforschten nachteiligen Auswirkungen auf Ehe bzw. Partnerschaft reden:

    Eine große dänische Analyse zeige, dass beschnittene Männer seltener ein erfülltes Sexualleben haben als andere.

    Das beschneidungsrhetorische Dreigestirn Eckert – Bühmann – Franz gibt sich einsichtig und erheischt unser Vertrauen:

    Alle 3 Mediziner fordern unisono umfassendere Elternberatungen als bisher üblich

    http://praxis.medscapemedizin.de/artikelansicht/4903926_2

    Faktenbasierte Aufklärungsgespräche (Elternberatungen) zur männlichen Beschneidung (MGM) fordern wir Sozialpädagogen auch, sind aber dahingehend besorgt, dass der in der Vergangenheit eher faktenfern (unwissenschaftlich) und beschneidungsfreundlich (kinderfeindlich) arbeitende BDU dazu auch im Jahre 2015 weder bereit noch in der Lage ist.

    Alles soll irgendwie besser werden. Man empört sich über dieses und beteuert jenes, aber man legt sich gerade nicht fest:

    umfassendere Elternberatungen als bisher üblich

    Schluss mit der BDU-Doppelstrategie aus Schaufensterveranstaltung (Elisabeth-Krankenhaus, Essen 2015) und Hinterzimmer (mystisches Elterngespräch zum Kinderpenis, danach die MGM).

    Den für die Öffentlichkeit dann endlich überprüfbaren phimose- und zirkumzisionsbezogenen Inhalt von BDU-Aufklärungsgespräch und BDU-Elternberatung jetzt auf den Tisch.

    Zusätzlich fordern wir einen Aufruf des Berufsverbandes der Deutschen Urologen (BDU) an seine 2685 Mitglieder (Stand 1. November 2011), sich jeder Bestrebung nach Straffreistellung der Sunna-Mädchenbeschneidung (schafiitische Religionspflicht) in den Weg zu stellen.

    Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge (FH)
    Gabi Schmidt, Sozialpädagogin

  72. Edward von Roy Says:

    Dies sei ein nach den Hauptquellen der Rechtsfindung im Islam (Koran, Sunna, Gelehrtenkonsens und allgemeiner Übereinkunft der Gemeinden) bestimmtes religiöses Gebot definitiver Qualität.

    (BVerfG 2015, DITIB zitierend zum Hidschab, dem islamischen Zwangsschleier)

    ::

    Sehnsüchtig streben Deutschlands Eliten nach Legalisierung des islamischen Wohlverhaltens und damit auch nach der Straffreistellung der milden Sunna. Die FGM Typ IV oder I, gerade auch Ib Klitoris(teil)amputation, ist islamisch. Ein Bundesverfassungsgericht, das ausgerechnet (*) am 27. Januar 2015 die jeder Muslima ab der Pubertät aufzuzwingende Bedeckung (Hidschab), dazu die hanafitischen Islamgelehrten der Türkei zitierend, als „religiöses Gebot definitiver Qualität“ für grundgesetzkonform hält, kann einem die Mädchenbeschneidung fordernden indonesischen oder malaysischen ‚Alim (Pl. ‚Ulama) eigentlich nicht widersprechen, denn auch die FGM ist jedem Schafiiten wadschib, „religiöses Gebot definitiver Qualität“.

    Noch wird der gegebene Zusammenhang Islam FGM von Parlamenten, Presse und Islamverbänden aufwändig verschleiert. Ringel / Meyer sowie Tatjana Hörnle allerdings haben die Gleise künftiger politischer Entscheidungen längst gelegt, die Presse schaut angestrengt woanders hin, die löbliche Ausnahme war der Berliner Kurier vom 12.09.2014 Beschneidung bei Mädchen soll erlaubt werden.

    Man will die Bevölkerung noch ein Weilchen beruhigen, wohl wissend, dass einer überraschenden Willenserklärung des Gesetzgebers sowie der dann zeitnah durch den Bundestag gepeitschten Abstimmung zum gewünschten Ergebnis führen wird, zur straffreien milden Sunna, ganz wie in Sachen Jungenbeschneidung zwischen 19.07.2012 und 12.12.2012.

    Im Sommer vor drei Jahren hieß es:

    Beschneidung minderjähriger Jungen: Der Bundestag hat mit breiter Mehrheit für einen gemeinsamen Entschließungsantrag von CDU/CSU, SPD und FDP zur rechtlichen Regelung der Beschneidung minderjähriger Jungen (17/10331) gestimmt. Damit wird die Bundesregierung aufgefordert, im Herbst 2012 unter Berücksichtigung des Kindeswohls und der Religionsfreiheit sowie des Rechts der Eltern auf Erziehung einen Gesetzentwurf vorzulegen, der sicherstellt, dass eine medizinisch fachgerechte Beschneidung von Jungen ohne unnötige Schmerzen grundsätzlich zulässig ist.

    https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2012/39861243_kw29_angenommen_abgelehnt/209066

    Formulieren wir das einmal geschlechtsneutral, noch ist es Fiktion:

    Beschneidung Minderjähriger: Der Bundestag hat mit breiter Mehrheit für einen gemeinsamen Entschließungsantrag von CDU/CSU, SPD und FDP zur rechtlichen Regelung der Beschneidung weiblicher oder männlicher Minderjähriger gestimmt. Damit wird die Bundesregierung aufgefordert, im Herbst 2015 unter Berücksichtigung des Kindeswohls und der Religionsfreiheit sowie des Rechts der Eltern auf Erziehung einen Gesetzentwurf vorzulegen, der sicherstellt, dass eine medizinisch fachgerechte Beschneidung von Mädchen oder Jungen ohne unnötige Schmerzen grundsätzlich zulässig ist.

    Der Zentralrat der Muslime (ZMD) lügt uns ins Gesicht, indem er auf seiner FAQ – Antwortseite im selben Abschnitt VII. Islam und Medizin über die weibliche und männliche Beschneidung behauptet, dass die weibliche Beschneidung (FGM) vorislamisch, afrikanisch und keinesfalls religiös verpflichtend sei.

    Dass die Jungenbeschneidung den Schafiiten Religionspflicht ist wird zwar wahrheitsgemäß gesagt, doch geschieht das unter gezielter Auslassung der nach Imam Schafi’i ebenso verpflichtenden Mädchenbeschneidung. Zwischendurch hat man Nebel geworfen und die besonders grausame FGM Typ III in den Raum gestellt, die Infibulation. Das soll Empörung erzeugen und vom eigentlichen Thema, Islam und männliche wie weibliche Genitalbeschneidung, ablenken. Eingangs als die Bewegung der Schariagehorsamen sogleich die Afrikaner schlimmer Grausamkeiten zu beschuldigen hat beinahe etwas Rassistisches, der Islam jedenfalls bringe Zivilisation und Humanität und würde sich gegen jede FGM richten, so suggeriert man. Umgehungstrick: die milde Sunna (anatomisch falsch, ethisch unakzeptabel) aus dem offiziellen Bereich der Verstümmelung (mutilation) herausrücken und, mit der MGM, in eine Zone der kindlichen oder jugendlichen, mindestens aber der elterlichen Wahlfreiheit packen … AAP: it’s pro-choice.

    This is not really pro-circumcision. It falls in the middle. It’s pro-choice, for lack of a better word. Really, what we’re saying is, ‘This ought to be a choice that’s available to parents.’

    (Dr. Douglas S. Diekema, Douglas Diekema is a paediatric bioethicist serving on AAP’s Task Force on Circumcision)

    http://www.nytimes.com/2012/08/27/science/benefits-of-circumcision-outweigh-risks-pediatric-group-says.html

    Derselbe Mediziner schlug schon mal vor, in Arztpraxen oder Kliniken auf elterliches Ansinnen ein wenig in die Klitoris(vorhaut) der Mädchen hineinzuschneiden (a small nick of the clitoral hood).

    Douglas Diekema

    He caused controversy by advocating a ritual nick of the clitoris of young girls.

    http://www.intactwiki.org/wiki/Douglas_Diekema

    Der Islam fordert die Beschneidung der Mädchen mindestens nach der schafiitischen Rechtsschule, eventuell auch hanbalitisch. Keine Madhhab untersagt die FGM (Typ IV oder I). Dreiste Lüge also bleibt das: „Die Beschneidung von Frauen ist im größten Teil der islamischen Welt völlig unbekannt und wird dort nicht praktiziert“, während Sachverhalt und Begriff der Mutilation (Verstümmmelung) durch den ZMD bezeichnenderweise lediglich FGM Typ III zugeordnet werden.

    Hier also handelt der Zentralrat der Muslime ganz in der Manier der ‚Ulama des indonesischen MUI, für welche die Chitan al-Inath (dort genannt sunat perempuan) bekanntlich so etwas wie ein Richtigstellen, Veredeln und Saubermachen des weiblichen Genitals ist und angeblich, wie die Jungenbeschneidung, gerade keine Verstümmelung.

    Der ZMD ohne rot zu werden:

    4. Was sind die islamischen Erfordernisse hinsichtlich der Beschneidung?

    Die Beschneidung findet im Koran keine direkte oder indirekte Erwähnung. Die Beschneidung von Frauen ist im größten Teil der islamischen Welt völlig unbekannt und wird dort nicht praktiziert, mit Ausnahme von wenigen Ländern in Afrika. Dort, wo es die Beschneidung von Mädchen gibt, erfolgt sie auch unter Nichtmuslimen, weil es sich um einen vorislamischen Brauch handelt. Im Gegensatz zu der kürzlich veröffentlichten Meinung des ägyptischen Scheichs Jussuf al-Badri, gibt es aus islamischer Sicht kein derartiges Erfordernis. Die mit „pharaonischer Beschneidung“ schöngeredete Verstümmelung der Geschlechtsteile von Mädchen widerspricht eindeutig den Lehren des Islam, auch weil damit eine gravierende und gesundheitlich riskante Veränderung der Schöpfung GOTTES vorgenommen wird. Was nun die Beschneidung von Knaben beziehungsweise Männern betrifft, so handelt sich dabei um eine Sunna des Propheten Ibrahim (…). Vom Propheten Muhammad (…) wird in sämtlichen authentischen 6 Hadithsammlungen folgender Ausspruch überliefert: „Es gibt 5 Dinge, die zur natürlichen (Hygiene) gehören: Die Entfernung des Schamhaares, die Beschneidung, das Kürzen des Schnurrbartes, die Entfernung des Achselhaars und das Schneiden der Fingernägel.“ Nach Imam Abu Hanifa und Imam Malik ist die Beschneidung empfohlen (sunna mu’akkada). Nach Imam Schafi’i und Imam Ahmad Ibn Hanbal ist sie verpflichtend (wadschib). Deswegen sollten muslimische Eltern darauf achten, dass ihre männlichen Kinder beschnitten werden, und zwar aus hygienischen Gründen wie auch aus Gründen der prophetischen Tradition. Die korrekte Art der Beschneidung ist, dass die Vorhaut (qulfa) so entfernt wird, dass die Eichel vollständig frei liegt. Entsprechend der Sunna ist es empfohlen, die Beschneidung am siebten Tag nach der Geburt (einschließlich des Geburtstages) vorzunehmen, aber sie kann auch früher oder später erfolgen. Viele Eltern lassen den „Eingriff“ bereits im Krankenhaus vornehmen; da dies aber nicht vor dem 4. Tag nach der Geburt stattfinden soll, bevorzugen die Eltern, die Beschneidung ambulant bei einem Arzt ihrer Wahl vorzunehmen. Leider wird dies meist nicht mehr über die Krankenkasse abgerechnet. Der Eingriff wird im Krankenhaus normalerweise unter leichter Narkose gemacht, und in einer Praxis zumeist nur mit lokaler Betäubung. In beiden Fällen werden die Eltern genau informiert, wie sie damit umgehen. Das Baby scheint kaum etwas zu verspüren, nach dem Eingriff schläft es länger als sonst, die Heilung erfolgt schnell. Was nun die Beschneidung im fortgeschritteneren Alter betrifft, also bei Erwachsenen, die zum Islam übertreten, so ist dazu zu bemerken, dass es sich um eine empfohlene Handlung (Sunna) und nicht um eine Pflicht handelt [so nicht korrekt, männliche Beschneidung (Genitalverstümmelung) ist schafiitisch wie hanbalitisch Pflicht]. Wenn irgend möglich, sollte man sich beschneiden lassen, weil der Islam der Beschneidung den Vorzug gibt. Anzumerken ist, dass vom Propheten Ibrahim (…) überliefert wird, er habe die Beschneidung im Alter von 80 Jahren vorgenommen. Muslim wird man durch Aussprechen des islamischen Glaubensbekenntnisses und nicht etwa erst durch die Beschneidung. Angeblich soll es sogar in Deutschland vorgekommen sein, dass man von jemandem, der den Islam annehmen wollte, zunächst eine ärztliche Bescheinigung hinsichtlich einer bereits erfolgten Beschneidung verlangt habe. Das ist natürlich Unsinn, denn wäre die Beschneidung tatsächlich verpflichtend, dann würde eine solche Verpflichtung erst mit Annahme des Islam entstehen und nicht schon vorher. Folgte man dieser Logik unter Berücksichtigung des oben zitierten Ausspruchs des Propheten, dann wäre zum Beispiel auch die Entfernung von Scham- und Achselhaar zu verifizieren und zu bescheinigen! Quelle: Rundbrief der Deutschen Muslim-Liga, Hamburg, Nummer 06/1997.

    http://islam.de/1641.php

    ::

    Bundestagsrede 2015: Beschneidung minderjähriger Mädchen oder Jungen, noch ist es nicht soweit, doch bald wird die Parlamentsdebatte kommen.

    Bundestagsrede 19.07.2012: Beschneidung minderjähriger Jungen

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    __________
    * Der sinnvolle und erhaltenswerte Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ist in Deutschland seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag, 2015 war der 70. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung. Während in Karlsruhe das höchste deutsche Gericht dem frauenfeindlichen Hidschab grünes Licht gibt, donnert Bundestagspräsident Norbert Lammert in Berlin, dem die herabgesetzte, die entwürdigte Rolle jedes Nichtmuslims, jedes Islamapostaten oder jeder Muslima im Herrschaftsbereich des Islamischen Rechts (Scharia) kein Wort wert ist:

    In Deutschland jedenfalls ist Intoleranz nicht mehr tolerierbar.

    http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Bulletin/2001_2007/2002/04-1_Thierse.html

    Das Wohlergehen und die Lebensqualität der weltweit bedrohten Kopftuchverweigerinnen, Islamkritiker und Ex-Muslime ist Herrn Lammert völlig egal:

    „In Deutschland jedenfalls ist Intoleranz nicht mehr tolerierbar“, sagte Lammert. „Nie wieder dürfen Staat und Gesellschaft zulassen, dass Menschen wegen ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrer politischen Einstellung, ihrer sexuellen Orientierung, wegen ihrer Andersartigkeit zum Feindbild einer schweigenden Mehrheit gemacht, verachtet, gedemütigt oder bedroht werden.“

    http://www.toleranz-foerdern-kompetenz-staerken.de/meldungen/nachrichten/news-einzelanzeige/news/bundestagspraesident-lammert-intoleranz-nicht-mehr-tolerierbar/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=283b5d858e7b378e4f9b13f007ba0704

  73. Edward von Roy Says:

    (Desinformation pur)

    Penis beschneiden? 12 Fragen und Antworten
    von Dr. med. Roland Mühlbauer, 31.08.2015

    http://www.apotheken-umschau.de/Sexualitaet/Penis-beschneiden-12-Fragen-und-Antworten-491193.html

    (Meine Antwort)
    03. Sep 2015 23:18 und
    03. Sep 2015 23:20

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    Nein zur medizinisch nicht unbedingt erforderlichen Beschneidung

    Ob Apotheken-Umschau bereit ist, dazuzulernen, bleibt zu hoffen.

    Wie wohltuend, dass wenigstens hier im Kommentarbereich auf die sensorisch-sexuelle Bedeutung der Vorhaut eingegangen worden ist: „dass das Präputium 70 bis 80% der Nervenendigungen enthält, die für das männliche sexuelle Lustempfinden zuständig sind“.

    Kein Wort hingegen verliert Autor Dr. med. Roland Mühlbauer über die bei jeder Zirkumzision amputierten 10.000 bis 20.000 Nervenendigungen bzw. Tastkörperchen der Merkel, Meissner, Vater-Pacini, Ruffini. Keinen Hinweis gibt er auf die Forschungsergebnisse von Morris L. Sorrels et al. (fine-touch; sensorische Schädigung des Penis; von 2007). Auch auf die Erkenntnisse von Morten Frisch et al. (negative Auswirkungen der Beschneidung auf die Partnerschaft) ist von einem Mediziner hinzuweisen.

    Im Gegensatz zur Vorhaut besitzt der größte Teil der Glans penis (Eichel) beinahe ausschließlich nicht-spezialisierte, freie Nervenendigungen (Nozizeptoren), die nur grobe Reize wie etwa starken Druck oder hohe Temperaturreize detektieren können, die vom Gehirn als Unlust oder Schmerz wahrgenommenen werden.

    Penisvorhaut maskulines Lustorgan Nummer Eins

    Bis auf jene schmale Zone zwischen Corona glandis (Eichelrand) und Sulcus coronarius (Penisfurche) ist die Glans zur Wahrnehmung von sexueller Lust von Natur aus nicht fähig. Das maskuline Lustorgan Nummer Eins ist die Vorhaut – oder sie war es.

    Auch Herr Dr. med. Roland Mühlbauer kann damit beginnen, sich zum Thema Zirkumzision zu informieren.

    Richtigerweise ist in vielen Staaten weltweit auch die geringste Form der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) verboten, beispielsweise Formen von Ritzen oder Einstechen (FGM Typ IV) oder die Amputation der Klitorisvorhaut (Typ Ia).

    Die Vorhaut eines Jungen oder Mannes ist genau so sehr zu schützen wie ihr sensorisch-sexuelles Äquivalent, die Klitoris eines Mädchens oder einer Frau. Die zerstörerische Wirkung der (etwa kulturell oder rituell begründeten) Amputation der Penisvorhaut entspricht einer FGM Typ Ib, einer Klitoris(teil)amputation.

  74. Machandelboom Says:

    MOGiS schon wieder. Immer wieder dieses Fordern von genitaler Autonomie statt wie geboten von genitaler Intaktheit des Kindes. Kind ist Mensch unter achtzehn Jahren – auch die Bedeutung dieser Altersgrenze (Stichwort dauerhafte Verhinderung straffreier sexueller Handlungen mit Minderjährigen, denn auch der Päderast will das genital autonome Kind legalisiert wissen) wird nicht erkannt jedenfalls nicht zu Gehör gebracht.

    Detlev Kleine von der Männerarbeit der Evangelischen Kirche lobt Victor Schiering, von den bei jeder Zirkumzision amputierten 10.000 bis 20.000 Nervenendigungen bzw. Tastkörperchen (Typen Meissner, Merkel, Ruffini, Vater-Pacini) reden beide nicht.

    Den ausbleibenden sexuellen Höhepunkt des beschnittenen Jugendlichen verpacken Schiering jedenfalls Kleine in anatomische Desinformation: „weil es wegen fehlender Vorhaut gar nicht gelingen konnte, die nötige Bewegung und Reibung zu erzeugen“. Nicht die Amputation des Zentrums des männlichen Erregungssystems, des Zentrums der männlichen sexuellen Lust also sei das orgasmusverhindernde Problem, sondern irgendein geheimnisvoller Mangel an „Bewegung und Reibung“.

    Dafür orakelt man lautstark von kindlicher Selbstbestimmung am Geschlechtsorgan:

    „Vermutlich aber wird es ein noch langer Weg sein, bis das Recht auf Selbstbestimmung – gerade am Genital – für alle Kinder verwirklicht wird.“

    Die Männerarbeit der EKD sagt, wie leider zu erwarten, nichts dazu, dass der schafiitische Islam die Beschneidung (Genitalverstümmelung) aller Jungen und Mädchen fordert und dass nach der Scharia das Mädchen mit neun Jahren (Mondjahren) genital autonom ist und überhaupt heiratsfähig (der Junge mit 15 oder 16). Sollen Mädchen und Jungen befragt werden? ‚Sag an, dein Geschlechtsteil ist noch nicht islamisch legal (halal), willst du dich nicht endlich ganz genitalautonom beschneiden lassen?‘

    aus: „Die uns so etwas antun, sollen sich schämen!“, in: männerforum (Männerarbeit der EKD), 20.08.2015

    http://maennerforum-online.de/2015/08/20/die-uns-so-etwas-antun-sollen-sich-schaemen/


    Na geht doch! Auch Victor Schiering kann seinen Intaktivismus wirklich kinder- und jugendfreundlich:

    „Also ist Vorhautamputation IMMER ein Eingriff in die sexuelle Integrität eines Menschen und verletzt dessen Recht sexueller Selbstbestimmung – wozu ein intaktes Sexualorgan gehört.“

    Auch hier erfreulich deutlich:

    „Jeder Versuch, Vorhautamputationen an Jungen zu rechtfertigen, zu verharmlosen oder gar zu verherrlichen, basiert auf einer Lüge, die in jeder Rede, in jedem Artikel, in jeder Forderung, die diese Intentionen verfolgt, irgendwann genannt wird: dass männliche Beschneidung, wie man verharmlosend Vorhautamputationen nennt, harm- und folgenlos sei.“

    Jetzt allerdings wird Victor Schiering unglaubwürdig, jedenfalls solange er zur Legalisierungskampagne der milden Sunna der Herrschaften Ringel / Meyer bzw. Hörnle schweigt:

    „Was für ein Aufschrei ginge (zu Recht!) durchs Land, man würde eine mit der männlichen Beschneidung im Ausmaß vergleichbare Form weiblicher Beschneidung aus z. B. angeblich hygienischen oder ästhetischen Gründen propagieren“

    Hier sollte sich der singende Religionsfreund Schiering einmal unzweideutig dazu bekennen, dass alle Formen der FGM, auch die geringst invasiven wie Typ IV (v. a. ritual nick / pinprick) oder Typ Ia Klitorisvorhautamputation illegal bleiben – auch wenn der Islam (mindestens) des schafiitischen Fiqh (mindestens) diese Form der Mädchenbeschneidung absolut verpflichtend fordert (wadschib).

    http://beschneidung.die-betroffenen.de/stellungnahmen/volker-scharing/


    Dieses Interview mit Victor Schiering (Ein Jahr nach dem Urteil, in: hpd, 02.05.2013) führte (ausgerechnet) Walter Otte.

    Schiering, erfeulicherweise redet er von Genitalverstümmelung, allerdings ohne Fakten zu nennen, einmal dechiffriert:

    „nichttherapeutische Vorhautamputationen endlich als das zu sehen, was sie sind: ein schwerer Verstoß gegen das Selbstbestimmungsrecht des Kindes und gegen dessen Recht auf körperliche Unversehrtheit“

    [im Zweifelsfall möglicherweise Beschneidung auf Kinderwunsch]

    „Wir werben für eine Neuauflage des Gesetzesverfahrens – diesmal unter Berücksichtigung aller Interessen.“

    [Wieder der Runde Tisch, das zweijährige Nichtstun, das Debattieren mit den Ritualbeschneidern, die Altersgrenze 14 Jahre oder auch ein paar Jahre jünger. Mit MOGiS ist der Ansatz Keine Beschneidung unter achtzehn nicht zu machen]

    „Zusätzlich befürworten wir die aktuelle Initiative zur Verschärfung des Strafrechts gegen alle Formen weiblicher Genitalverstümmelung.“

    [Nun Herr Schiering, wie wäre es 2015 mit einem unzweideutigen Statement gegen den Rat der Indonesischen Ulama und malaysischen Fatwa-Rat, die ihren Islam richtig verstanden haben und welche die religiöse Beschneidung jedes dem schafiitischen Recht unterliegenden Jungen und Mädchens fordern?]

    http://hpd.de/node/15826


    Köln 2014

    „An 7. Mai 2014 jährAm 7. Mai fand in Köln der WORLDWIDE DAY OF GENITAL AUTONOMY stattte sich das KÖLNER URTEIL, nach dem die medizinisch unnötige Vorhautamputation bei Jungen unrechtmäßig sei, zum zweiten Mal. […]

    „Aus diesem Anlass forderte der Verein MOGiS:

    Schutz aller Kinder weltweit vor jeglicher Verletzung ihrer körperlichen und sexuellen Integrität!“

    [Der dreifache Trick: Erstens: Minderjährige (Menschen unter 18 Jahre) gibt es nicht, es wird vom Kind geredet. Der Jugendliche nach dem Begriff des deutschen Jugendschutzes, 14 bis 17 Jahre alt, bleibt möglicherweise ebenso ungeschützt wie der islamrechtlich (Scharia) volljährige Mensch d. h. das Mädchen ab 9 (neun!) und Junge ab 15 bzw. 16 Jahren. Zweitens: Wer das körperliche Heilsein des Kindes kompromisslos verteidigt, beschädigt ja vielleicht dessen sexuelle Integrität. Drittens: Körperliche Integrität heißt gar nicht körperliche Intaktheit – der kindliche Wunsch nach genitaler Amputation bleibt nicht nur in die sexuelle Integrität (siehe zweitens), sondern auch in die körperliche Integrität … integriert.]


    Köln 2015

    7. MAI 2015 – WORLDWIDE DAY OF GENITAL AUTONOMY

    Kundgebung in Köln am 07.05.2015

    Beginn: Landgericht, Luxemburger Straße

    Zentrale Kundgebung: Wallrafplatz am WDR-Funkhaus

    An diesem Tag jährt sich die Verkündung des KÖLNER URTEILS zum dritten Mal. Dieses hatte 2012 auch Jungen das Recht auf genitale Selbstbestimmung [das ist glücklicherweise schlicht Unsinn] zugesprochen und ist inzwischen weltweit zu einem Symbol für die Selbstbestimmungsrechte des Kindes [alles Fred Karst oder was?!] unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Tradition geworden.

    Aus diesem Anlass fordern wir: Schutz aller Kinder weltweit vor jeglicher Verletzung ihrer körperlichen und sexuellen Integrität!“

    Wenigstens wird die körperliche Zerstörung jeder Zirkumzision richtig beschrieben, immerhin, leider ohne die Sorrells- bzw. Morten-Frisch-Studien:

    „Was ist eine sogenannte Beschneidung bei Jungen?

    Dieser eigentlich verharmlosende Begriff steht für die Amputation (amputare: ringsherum abschneiden) der Vorhaut, die den Verlust von durchschnittlich 50 % der gesamten Penishaut und des für sexuelle Empfindungen sensibelsten Teils mit sich bringt und die natürliche Physiologie des Penis sowie dessen Erscheinungsbild irreversibel verändert.“

    http://genitale-selbstbestimmung.de/

  75. Dwarslöper Says:

    Dieser Mann klagt vor allem rücksichtslose und gewinnorientierte Ärzte an.

    #ichbinnichtdankbar

    Als Kind beschnitten wegen kindlicher Phimose, als Erwachsener klagt er deshalb über sexuelle und psychische Probleme.

    #beschneidungverletzt

    Ein weiterer Mann, der auf Anraten seines Arztes seine Vorhaut verlor. Und damit auch sein sexuelles Empfindungsvermögen und seine Orgasmusfähigkeit.

    #beschneidungschadet

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php?page=Thread&threadID=6059


    https://twitter.com/hashtag/beschneidungverletzt


    https://twitter.com/search?q=%23ichbinnichtdankbar

  76. Edward von Roy Says:

    1978 gründete sich in Rom die World Association for Sexual Health (WAS). WAS besteht bis heute, ihr Hauptziel sei „sexuelle Gesundheit“ (the WAS main goal is to promote sexual health for all through sexological science).

    https://en.wikipedia.org/wiki/World_Association_for_Sexual_Health

    Betrachten wir ihr Grundlagenpapier Erklärung der sexuellen Menschenrechte. Declaration of Sexual Rights. Alles Fred Karst oder was? Und bzw. oder soll so die neun Jahre alte islamische Ehefrau irgendwie genitalautonom gleich mit legalisiert werden?

    Erklärung der sexuellen Menschenrechte
    Declaration of Sexual Rights

    Verabschiedet von der Generalversammlung der World Association for Sexual Health (WAS) am 26. 08.1999 in Hongkong (Volksrepublik China) /
    Adopted by the General Assembly of the World Association for Sexual Health (WAS) August 26, 1999, in Hong Kong (People’s Republic of China)

    Übersetzung: Rolf Gindorf:

    „1. Das Recht auf sexuelle Freiheit.

    Sexuelle Freiheit als sexuelle Selbstbestimmung umfasst die Freiheit eines jeden Individuums, alle seine sexuellen Möglichkeiten zum Ausdruck zu bringen. Dies schließt jedoch zu jeder Zeit und in jedweden Lebenssituationen alle Formen sexuellen Zwangs, sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch aus.“

    Die Kinderfeinde von der Päderastenlobby (Kind ist Mensch unter 18 Jahren) definieren sich erklärlicherweise weder als ausbeuterisch noch als missbrauchend. Hier fehlt zu Genitalautonomie („sexuelle Selbstbestimmung“) das Bekenntnis: Einvernehmliche sexuelle Handlungen zwischen Kindern (unter 18) und Volljährigen gibt es nicht.

    Soll der Minderjährige (weiblich oder männlich) in sein rituelles genitales Verstümmeltwerden einwilligen dürfen? Ab 16, ab 14, ab 12 Jahren? Nein, wer 17 ist und jünger, kann die lebenslangen nachteiligen Folgen etwa einer schafiitischen Chitan (anglis. khitan, darunter auch sunat perempuan) oder Brit Mila auf Sexualität und Partnerschaft noch gar nicht abschätzen und einschätzen.

    „2. Das Recht auf sexuelle Autonomie, sexuelle Integrität und körperliche Unversehrtheit.

    Dieses Recht beinhaltet die Fähigkeit zu selbständigen Entscheidungen über das eigene Sexualleben im Rahmen der eigenen persönlichen und sozialen Ethik. Es umfasst auch das Recht auf Verfügung über und Lust am eigenen Körper, frei von jeder Art von Folter, <strongVerstümmelung [vgl. u. mutilation] und Gewalt.“

    Man war zu feige, die Überwindung der rituellen Beschneidungen (HGM d. i. FGM oder MGM) zu fordern – oder hat einfach nicht daran gedacht.

    1. The right to sexual freedom.

    Sexual freedom encompasses the possibility for individuals to express their full sexual potential. However, this excludes all forms of sexual coercion, exploitation, and abuse at any time and situations in life.

    2. The right to sexual autonomy, sexual integrity, and safety of the sexual body.

    This right involves the ability to make autonomous decisions about one’s sexual life within the context of one’s own personal and social ethics. It also encompasses control and enjoyment of our own bodies free from torture, mutilation [Verstümmelung, siehe oben], and violence of any sort.

    Da ist das Wort: mutilation, Verstümmelung. Scharia und Halacha verstümmeln nicht, sondern machen heil, sagen die lesekundigen Freunde der Wortwörtlichkeit unter den Religiösen. In schriftlosen Traditionen etwa diverser Ethnien Afrikas wird die Beschneidung der Mädchen oder Jungen vergleichbar als Einweihen, Reinigen, Heiratsfähigmachen u. dgl. gesehen, nicht als Zerstören.

    Wer da so alles mitwirkt:

    PRÄSIDIUM • GOVERNING BOARD:
    Prof. Dr. Ernest Borneman† • Rolf Gindorf (Ehrenpräsidenten • Honorary Presidents)
    Prof. (US) Dr. Jakob Pastötter (Präsident • President) • Prof. Dr. Karla Etschenberg (Vizepräsidentin • Vice President)
    Wolfgang Gindorf (Sekretär • Secretary)
    KURATORIUM • INTERNATIONAL ADVISORY BOARD:
    Prof. John De Cecco, PhD (San Francisco) • Prof. John Gagnon, PhD (New York) • Prof. William Granzig, PhD (Winter Park)
    Prof. Dr. Igor S. Kon (Moskau) † • Prof. Dalin Liu (Schanghai) • Prof. John Money, PhD (Baltimore) †
    Prof. Man Lun Ng, MD (Hongkong) • Prof. Martin S. Weinberg, PhD (Bloomington)
    INTERNATIONALE MITGLIEDSCHAFTEN • INTERNATIONAL AFFILIATIONS:
    European Federation of Sexology (EFS) • World Association for Sexual Health (WAS)
    DGSS-INSTITUT FÜR LEBENS- UND SEXUALBERATUNG • DGSS SEXUAL COUNSELING INSTITUTE:
    Leitung • Head: Rolf Gindorf (Düsseldorf)

    http://www.sexologie.org/sexualrechte.htm


    Was zu befürchten war! Die in Düsseldorf ansässige Deutsche Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung (DGSS, German Society for Social Scientific Sexuality Research) bagatellisiert, schlimmer, sie bewirbt die männliche Beschneidung d. i. männliche Genitalverstümmelung:

    „Was tun bei Vorhautverengung (Phimose)?

    Beim Geschlechtsverkehr und bei der Selbstbefriedigung muss die Vorhaut ganz über die Eichel am steifen Glied zurückgeschoben werden können (das passiert „automatisch“ beim Eindringen in Scheide oder After). Beim Onanieren müsste man das ohne Probleme hinkriegen – sonst eine Zeitlang üben!

    Leider kommt es aber relativ häufig vor, dass dies wegen einer angeborenen oder erworbenen Vorhaut-Verengung (Phimose) gar nicht, nur teilweise bzw. nicht ohne Schmerzen geht. Dann muss vom Facharzt (Urologen, Andrologen, Dermatologen oder Chirurg) eine Beschneidung (ganz oder nur teilweise, je nach konkreter Situation) durchgeführt werden – meist ambulant. Das sollte auch deswegen geschehen, weil eine Phimose die Entstehung eines Peniskarzinoms (Krebs) fördert.

    Also: zu einem Urologen, Andrologen, Hautarzt oder Chirurgen gehen und sich beraten lassen! Eine etwa nötige Beschneidung (Zirkumzision) wird mit Sicherheit überlebt (auch wenn es danach ca. 1 – 2 Wochen wehtut, etwa beim Wasserlassen, und man in derZeit auch nicht onanieren oder Geschlechtsverkehr haben sollte). Nach einer Eingewöhnungszeit macht der Sex danach wieder Spaß!

    Die Kosten übernimmt die Krankenkasse.

    Übrigens werden weltweit etwa 1 Milliarde Menschen gleich nach der Geburt aus religiös-hygienischen Gründen „automatisch“ beschnitten, z. B. alle Moslems, Juden und fast alle Nord-Amerikaner.“

    Kinderfeinde. Boykottieren.

    http://www.sexologie.org/dgssinst/i_fragen.htm#Phimose


    „Im Jahre 1971 wurde in Düsseldorf von Rolf Gindorf die Deutsche Gesellschaft für Sozialwissenschaftliche Sexualforschung (DGSS) gegründet, zunächst (bis 1982) als Gesellschaft zur Förderung Sozialwissenschaftlicher Sexualforschung (GFSS). Die DGSS ist somit die älteste nicht-medizinische sexualwissenschaftliche Fachgesellschaft im deutschsprachigen Raum.

    In der DGSS haben sich seit Beginn zahlreiche renommierte Wissenschaftler engagiert. An ihrer Spitze als Präsidenten bzw. Vorsitzende standen bisher

    Rolf Gindorf (1971-1979, dann -2004 Vize-, seither Ehrenpräsident),

    Helmut Kentler (1979-1982),

    Ernest Borneman † (1982-1986, seither Ehrenpräsident),

    Erwin J. Haeberle (1986-2002)

    Gunter Runkel (2002-2006) und

    Jakob Pastötter (seit 2006).“

    http://www.sexologie.org/dgss/d_dgss.htm

    Dacht ich`s mir doch. Pädophilenbewegung.

    „Vertreter einer Forderung nach Legalisierung oder Teillegalisierung berufen sich dabei unter anderem auf sexualwissenschaftliche Theorien, die vor allem in der 70er und 80er Jahren entwickelt wurden. Helmut Kentler und Ernest Bornemann vertraten die Meinung, pädosexuelle, physisch wie psychisch gewaltfreie Sexualhandlungen müssten nicht unbedingt negative Folgen für das Kind haben.[23][24][25] Solche würden nicht durch das zumeist als harmlos oder sogar lustvoll erlebte Geschehen selbst ausgelöst, sondern durch die nachträgliche Dramatisierung durch das soziale Umfeld.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/P%C3%A4dophilenbewegung



    Sozialpädagogen, Jugendarbeiter und Eltern sollten auf taz im Ganzen lesen:

    DER VERSUCH
    VON NINA APIN UND ASTRID GEISLER

    Ulrich war 13 Jahre alt, abgehauen aus dem Kinderheim, Stricher am Bahnhof Zoo. Er hatte kein Zuhause, lesen und schreiben konnte er nicht. Aber sein „Vorteil war, dass er gut aussah und dass ihm Sex Spaß machte; so konnte er pädophil eingestellten Männern, die sich um ihn kümmerten, etwas zurückgeben.“

    Das schreibt der renommierte Sexualwissenschaftler Helmut Kentler über den Jungen, den er Ulrich nennt, in einem Bericht über ein pädagogisches Modellprojekt, das er 1969 in Westberlin ins Leben rief. Ulrich bekam auf Kentlers Betreiben hin ein neues Zuhause: bei einem vorbestraften Pädosexuellen, mit Genehmigung der von der SPD geführten Senatsverwaltung für Jugend.

    Drei vorbestrafte Hausmeister wurden auf diese Weise zu offiziellen Pflegevätern gemacht und für ihre Betreuung der Minderjährigen mit staatlichem Pflegegeld entlohnt. Kentler übernahm die Supervision und machte zweimal die Woche Hausbesuche.

    Man kann sich das, von heute aus betrachtet, kaum vorstellen: Sex zwischen Betreuern und ihren Schutzbefohlenen – gefördert von einer Behörde.

    Der Berliner Fall übertrifft, was die Recherchen über pädophile Verstrickungen von Grünen und FDP bisher ans Licht brachten. Die Verantwortlichen waren linke Sozialdemokraten und nicht etwa Mitglieder der Indianerkommune – diesem hippiehaften Nürnberger Wohnprojekt, das freien Sex von Kindern mit Erwachsenen forderte. Sie setzten eine Forderung der Pädophilenlobby in die Praxis um, die damals in linksliberalen Kreisen nicht unpopulär war: die Idee, nicht nur homosexuelle, sondern auch pädosexuelle Beziehungen zu legalisieren. […]

    Kentler machte seinen Pilotversuch in den achtziger Jahren mehrfach publik: in der linken Zeitschrift konkret, dann vor FDP-Bundestagsabgeordneten, 1988 in einem von der Jugendbehörde bei ihm in Auftrag gegebenen wissenschaftlichen Gutachten. Ein Jahr später brachte Rowohlt Kentlers pädophilenfreundliche Thesen unter dem Titel „Leihväter“ sogar als Buch heraus.

    In all diesen Publikationen beschreibt Kentler sein Projekt als Erfolgsgeschichte: „Sekundärschwachsinnige“ Analphabeten hätten sich durch die zärtliche Fürsorge der Pädosexuellen zu selbstständigen Persönlichkeiten entwickelt, die ein „ordentliches, unauffälliges Leben“ führten. Ja, nicht mal schwul seien sie geworden.

    Dass die pädophilen Betreuer mit ihren Zöglingen Sex haben wollten, gehörte für Kentler ausdrücklich zum Konzept. „Mir war klar, dass die drei Männer vor allem darum so viel für ,ihren‘ Jungen taten, weil sie mit ihm ein sexuelles Verhältnis hatten“, schrieb der Wissenschaftler in dem offiziellen Senatsgutachten. „Sie übten aber keinerlei Zwang auf die Jungen aus, und ich achtete bei meiner Supervision besonders darauf, dass sich die Jungen nicht unter Druck gesetzt fühlten.“

    Wo, fragt man sich, blieb der große Aufschrei?

    1988 – knapp zwanzig Jahre nach Beginn des Modellprojekts – erhielt Kentler von der Berliner FDP-Jugendsenatorin Cornelia Schmalz-Jacobsen den Auftrag, die Eignung Homosexueller als Pflegeeltern zu beurteilen. In seinem Gutachten, das der taz vorliegt, lieferte der Wissenschaftler unverlangt auch eine Empfehlung für Sex mit Schutzbefohlenen ab. […]

    Helmut Kentler, Jahrgang 1928, war keine gesellschaftliche Randfigur, im Gegenteil. Der homosexuelle Diplompsychologe, politisch im linken SPD-Lager zu Hause, zählte zu den Stars der Sexualwissenschaft, war als progressiver Erziehungswissenschaftler gefragt – und galt, anders als die ausgeflippten Typen aus der Indianerkommune, nicht als Spinner. Vielleicht verschaffte genau das die Akzeptanz für seine pädophilen Ideen auch unter Bildungsbürgern.

    Ein Charismatiker aus dem Reformlabor

    Seine Sexratgeber begeisterten schon früh auch Bürgerliche und Intellektuelle, die den Verklemmungen der Nachkriegszeit entfliehen wollten. Als Gastautor empfahl er 1969 den Lesern der Zeit, sich doch bei der Sexualerziehung daheim lockerer zu machen. Warum, fragte er, solle ein Kind „seinen Vater immer nur ohne Sexualität wie ein griechisches Standbild kennenlernen, beispielsweise erst dann, wenn seine morgendliche Erektion abgeklungen ist?“

    Zur Zeit des Modellversuchs arbeitete Kentler als Abteilungsleiter beim Pädagogischen Zentrum in Berlin, einem bundesweit beachteten Reformlabor. Ein Charismatiker, der beeindruckend reden konnte, und ein Kümmerer. Der Pädagoge nahm selbst gestrandete Jungs bei sich auf, drei von ihnen adoptierte er. Auch die evangelische Kirche schätzte ihn als progressiven Mitstreiter.

    Kentler lehrte am Studienzentrum für Evangelische Jugendarbeit im bayerischen Josefstal, arbeitete dort mit Behinderten und deren Familien, referierte an Evangelischen Akademien, stritt gemeinsam mit der „Ökumenischen Gemeinschaft Homosexuelle und Kirche“ für die Akzeptanz schwuler Pfarrer.

    Kentler war ein Pädagogik-Idol. […]

    http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=hi&dig=2013%2F09%2F14%2Fa0045


    Lesetipp:

    Die Revolution missbraucht ihre Kinder: Sexuelle Gewalt in deutschen Protestbewegungen

    VON CHRISTIAN FÜLLER

    .

    http://www.amazon.de/Revolution-missbraucht-ihre-Kinder-Protestbewegungen/dp/3446247262

  77. Edward von Roy Says:

    Tuomas Kurttila will Jungen (demnächst auch Mädchen?) in ihr genitales Verstümmeltwerden einwilligen lassen und wehrt sich lediglich gegen die Beschneidung unterhalb einer wohl noch auszuhandelnden Altersgrenze (the circumcision of underage boys).

    Kurttila weiß, dass er Jungen und Mädchen nicht verschieden behandeln kann und ist auch gar nicht Jungenbeauftragter, sondern Kinderbeauftragter. Konsequenterweise redet er dann auch von Kindern (!), deren Zustimmung in die Genitalverstümmelung man doch bitte einholen müsse, ansonsten seien Verordnungen unakzeptabel: „since parents are not obliged to ask the children their opinion about circumcision“.

    Dass sich die 15 und 16 Jahre alten Jungen der Xhosa nicht trauen, dem Gruppenzwang zum Beschnittensein auszuweichen, kann der Ombudsmann ebenso wissen wie er von der islamischen Pflicht Kenntnis haben kann, dass, mindestens unter Schafiiten, jeder Junge und jedes Mädchen zu beschneiden ist: MGM wie FGM ist Scharia.

    Tuomas Kurttila. Ein weiterer Verräter an der körperlichen Unversehrtheit jedes Menschen unter achtzehn Jahren erfleht einen neuen finnischen Paragraphen zur baldigen Legalisierung der: „ausdrücklichen Einwilligung des Kindes“ (the explicit consent of the child). Die Beschneidung auf Kinderwunsch müsse endlich finnisches Gesetz werden:

    „Currently, the circumcision of underage boys is regulated by a ministerial guideline but not by legislation.“

    Derlei berüchtigte genitale Autonomie eines Minderjährigen freut bekanntlich jeden Päderasten, denn wer als Kind oder Jugendlicher auf einen Teil seines Geschlechtsorgans verzichten darf, dem kann der Staat die durch einen Erwachsenen begangene sexuelle Handlung doch wohl kaum noch verbieten. Für die Integration ist das durchaus praktisch, die Scharia fordert die genital autonomy der neunjährigen Ehefrau.

    Keine Beschneidung unter achtzehn.

    http://www.finlandtimes.fi/health/2015/10/10/21196/Ombudsman-for-ending-non-consented-circumcision

  78. Edward von Roy Says:

    [ Andreas Manok; unten auch mit FGM-Freundin Kathrin Meyer ]
    [ RA Andreas Manok, LL.M. & Ass. iur. Kathrin Meyer ]
    ::

    Manok, Andreas
    Die medizinisch nicht indizierte Beschneidung des männlichen Kindes
    Rechtslage vor und nach Inkrafttreten des § 1631d BGB unter besonderer Berücksichtigung der Grundrechte
    Schriften zum Gesundheitsrecht (SGR), Band 34
    2015. 217 S. Broschur (340 g)
    ISBN 978-3-428-14584-3

    Andreas Manok untersucht die Frage der rechtlichen Zulässigkeit medizinisch nicht indizierter Beschneidungen männlicher Minderjähriger auf Veranlassung ihrer Eltern. Nach einem kulturhistorischen Abriss und der Betrachtung medizinischer Aspekte prüft er umfassend, ob der vom Bundesgesetzgeber als Reaktion auf das sogenannte »Kölner Beschneidungsurteil« in das BGB eingefügte § 1631d verfassungsgemäß ist. Er gelangt zu dem Ergebnis, dass § 1631d BGB in mehrfacher Hinsicht verfassungswidrig ist. Denn zum einen überwiegt angesichts der Tragweite und der Irreversibilität des Eingriffs das Grundrecht der Minderjährigen auf körperliche Unversehrtheit das elterliche Erziehungsrecht und deren Grundrecht auf Religionsfreiheit. Zum anderen liegt eine nicht gerechtfertigte Diskriminierung männlicher Minderjähriger wegen des Geschlechts vor, da der Eingriff bei ihnen zulässig sein soll, während selbst milde Formen weiblicher Beschneidung durch § 226a StGB als Verbrechen unter Strafandrohung stehen.

    http://www.duncker-humblot.de/index.php/fachgebiete/rechts-und-staatswissenschaften/die-medizinisch-nicht-indizierte-beschneidung-des-mannlichen-kindes.html

    ::
    ::

    2. Dresdner Medizinrechtssymposium (25./26. Oktober 2013)

    Am 25. und 26. Oktober findet das 2. Dresdner Medizinrechtssymposium im Festsaal der Sächsischen Landesärztekammer in Dresden statt. Das Symposium richtet sich an alle Entscheider im Gesundheitswesen.

    15:30 – 17:00 Uhr Themenblock 7: Beschneidung der Rechte von Knaben?

    Verfassungsrechtliche Aspekte des § 1631d BGB,
    Referent: RA Andreas Manok, LL.M., Ravensburg

    ::
    ::

    26.10.2013

    15.30 – 17.00 Uhr Themenblock VII – Beschneidung der
    Rechte von Knaben?

    Verfassungsrechtliche Aspekte des § 1631d BGB,
    Referent: RA Andreas Manok LL M Ravensburg & Ass iur Kathrin Meyer, Universität Leipzig

    […]

    Verfassungsrechtliche Aspekte des § 1631 d BGB
    Zwischenfazit [Seite 19]

    § 1631d BGB und § 226a StGB behandeln die Beschneidung von Mädchen und Jungen unterschiedlich

    ƒ Männliche Kinder sind in Bezug auf den ihnen gewährten (staatlichen) Schutz ihrer körperlichen Unversehrtheit schlechter gestellt [Na ihr Juristen, nun flugs die islamische FGM legalisieren, damit endlich alle Kinder gleich schlecht gestellt sind?]

    Anatomische Vergleichbarkeit
    Penisvorhaut — Klitorisvorhaut [Seite 20]

    [ Das ist anatomisch kenntnislos. Die männliche Vorhaut ist das Lustorgan Nummer Eins, sie enthält 10.000 bis 20.000 Nervenendigungen bzw. Tastkörperchen, korrekt ist daher nur dieser Vergleich:

    Peniles Präputium = Klitoris! ]

    Vergleichbarkeit hingegen bei der Beschneidung der Klitorisvorhaut mit der Beschneidung der Penisvorhaut – hier keine biologischen Unterschiede, die eine Ungleichbehandlung rechtfertigen. [S. 20]

    [Zwei Juristen kultivieren anatomische Faktenferne, damit die mindestens allen Schafiiten religiös zwingend vorgeschriebene Chitan al-Inath (islamische FGM) straffrei werden kann. Das ist zu verhindern.]

    Verfassungsrechtliche Aspekte des § 1631 d BGB
    Ungleichbehandlung wegen des Geschlechts
    Ergebnis

    Keine Rechtfertigung der unterschiedlichen Behandlung der Beschneidung der Klitorisvorhaut und der Beschneidung der Penisvorhaut möglich.

    http://www.di-uni.de/fileadmin/content/medizinrechtssymposium/vortraege/Themenblock%20VII%20-%20Beschneidung.pdf

  79. Edward von Roy Says:

    Ausgerechnet die zur schafiitischen FGM-Pflicht schweigenden deutschen Damen und Herren von pro familia erklären männliche genitale Anatomie und MGM, kann das was werden?

    Warum das nichts wird. Der Intaktivist fasst sich und fasst die Broschüre an:

    „Vorhaut Verengung Beschneidung. Wann und Wie (be-) handeln? Für Eltern.“

    „Impressum: © 2013 pro familia Deutsche Gesellschaft für Familienplanung, Sexualpädagogik und Sexualberatung e. V., Bundesverband, Stresemannallee 3, 60596 Frankfurt am Main“

    Mühsam versucht pro familia den Ausgleich zwischen kindlicher genitaler Intaktheit und Religionsgesetz, manch ein Leser könnte voreilig meinen, das sei couragiert kinderfreundlich und überhaupt dem Kindeswohl verpflichtet.

    Über das Genital des Mädchens schweigt pro familia in dieser pro und kontra „Beschneidung“ herumdrucksenden Broschüre, eine Geschlechtsklasse also wird einfach ausgeblendet – noch, Tatjana Hörnle oder Ringel / Meyer sind längst weiter. Zwischen männlicher und weiblicher Genitalbeschneidung sprich Genitalverstümmelung hat Aufklärungsarbeit oder Soaziale Arbeit gar nicht zu „differenzieren“, noch die geringst invasive FGM hat, global, ausnahmslos und für immer, zeitnah abgeschafft zu werden und Jungen sind nicht schlechter zu behandeln als Mädchen.

    Noch redet pro familia nur vom männlichen Geschlechtsorgan und grübelt über den Kinderpenis:

    „Die Vorhaut verfügt über viele Nervenzellen und ist daher sehr empfindungsfähig. Sie schützt die Eichel. Über weitere Funktionen der Vorhaut gibt es bis heute kaum verlässliche Forschung.“

    Allerdings ist die Vorhaut sensitiv, sie besitzt 10.000 bis 20.000 Nervenendigungen bzw. Tastkörperchen – und damit mehr als die Klitoris. Das männliche Präputium (und nicht die penile Eichel) ist Lustorgan Nummer Eins. Hier hätte pro familia die durchaus vorhandene Information weitergeben müssen.

    Immerhin wird gesagt, dass eine behandlungsbedürftige Phimose irgendwie „selten“ ist. Dann aber mogelt man doch noch die Möglichkeit der Vorschulbeschneidung herein und schreit nach dem „5. Lebensjahr“, der Junge ist also viereinhalb Jahre alt, und zeigt sogar auf die Fußnote, wo der Leser drei bis fünf Jahre liest:

    „Phimosen kommen relativ selten vor (bei ungefähr 1 von 300 Jungen) und werden in der Regel nicht vor dem 5. Lebensjahr operativ behandelt.1

    1
    Die Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie vom 13. August 2013 schreibt, dass sich die „physiologische Vorhautverklebung und -enge bei der übergroßen Mehrzahl der Knaben im Alter von 3 bis 5 Jahren“ auflöst.“

    Vorher stand allerdings bereits:

    „Da sich bei kleinen Kindern in den ersten Lebensjahren Vorhaut und Eichel erst langsam voneinander lösen, lässt sich eine Phimose vor dem 5. Lebensjahr kaum sicher feststellen.“

    Was soll das, warum unterschlägt pro familia die Erkenntnis von den 10,4 (zehn Komma vier!) Jahren? Und das ist ein Durchschnittswert, 50 % der Jungen liegen also darüber, was die vollständige Retraktierbarkeit ihrer Vorhaut betrifft. Hier hätte pro familia die elterlichen echten oder angeblichen Gewissensnöte und die urologische Geldgier eingrenzen müssen.

    Gefahr im Verzug, es wird gottesfürchtig. Xhosa, Papua, Muslime, AAP-gläubige Amerikaner, Juden und viele andere, Generation um Generation wird die familiäre Vorhautfurcht (Präputophobie) kultiviert und das eigene erwachsene Wohlgefühl operativ am Kindergenital gerettet. So steht es geschrieben, der Brit Mila soll sein. Warum wirbt pro familia nicht wenigstens, auch, für den Brit schalom?

    „So werden jüdische Jungen traditionell am 8. Tag nach ihrer Geburt beschnitten. Die Brit Mila, wie die religiöse Beschneidung von gläubigen Juden genannt wird, darf in Deutschland von geschulten Fachleuten, sogenannten Mohalim, vorgenommen werden. Ein Mohel ist bildet, die Beschneidung in der Synagoge vorzunehmen. Er kann den Eltern genau erklären, welche Instrumente er dabei benutzt. Oft wird […]“

    … der Mund eingesetzt und gelegentlich stirbt der Säugling an Herpesviren. Warum kein klares: pro familia kämpft gegen die Metzitzah b’Peh und empfiehlt Hebräischlernen statt Mundbeschneiden.

    Jetzt zur leider tonangebenden Deutschlandreligion Nummer Eins, dem Schariagehorsam:

    „Welche anderen Gründe gibt es für Beschneidungen? […] vor allem traditionelle und religiöse Überzeugungen. […] Auch im Islam gibt es eine starke Tradition der Beschneidung.“

    Genau, die muslimischen Mädchen müssen ebenfalls alle beschnitten werden, sagen die Islamgelehrten des Fiqh nach asch-Schafii. Der schafiitische Islam ist beispielsweise in Malaysia, Kurdistan und Somalia vorherrschend, aber auch im traditionellen östlichen Teil von Ägypten sowie in vielen Straßenzügen der Metropole Kairo.

    Allerlei ethnologische Kostbarkeiten, pro familia wird kinderfeindlich kultursensibel und sogar gegenmodern kulturkreistheoretisch. In der Tat, das tun sie, die das unversehrte Genital traditionell entsetzt verabscheuenden Kulturkreise mit oder ohne Gottheit bzw. Geister- und Götterwelt:

    „Auch ohne religiösen Hintergrund legen einige Gesellschaften und Kulturkreise Wert auf einen beschnittenen Penis bei ihren Kindern […]“

    … und ggf. auch auf ein genital verstümmeltes weibliches Geschlechtsteil. Was es da nicht alles so gibt, FGM Typ I, II, III, IV, „einige Gesellschaften und Kulturkreise“ wollen das so, demnächst ja auch vielleicht in Deutschland legalisiert mit der nach Koran und Sunna durchgeführten Chitan al-Inath (sunat perempuan) an Mädchen, die der Beschneider oder die Beschneiderin vermutlich auch den (noch) unreligiösen Eltern gar nicht verweigern wird.

    Fazit

    Derartige Faktenferne und kinderfeindliche Feigheit war leider zu befürchten. Vielleicht murmelt man ja im Beratungsgespräch ein bisschen gegen die Genitalbeschneidung?

    „pro familia Landesverbände […]
    Ihre nächste Beratungsstelle
    Stempel der Beratungsstelle“

    Schlimm! Intaktivisten sollten den Damen und Herren eine Demo vor die Tür legen, auch die schließlich leider unmittelbar bevorstehende und zu verhindernde deutsche gesetzliche Erlaubnis der milden Sunna (FGM Typ I oder IV) betreffend.

    http://www.profamilia.de/fileadmin/publikationen/Reihe_Eltern/Bro_Beschneidung_140110_Ansicht.pdf

  80. Edward von Roy Says:

    „Religionsbedingte Beschneidungen bei Jungen dürfen in Deutschland nicht strafbar sein“

    (Beschneidungsvorkämpferin Brigitte Zypries am 04.07.2012)

    http://www.brigitte-zypries.de/index.php?nr=19159&menu=1

    „Die Beschneidung von Mädchen [FGM] ist und bleibt durch nichts zu rechtfertigen […] Beschneidungen bei Mädchen sind gefährliche Körperverletzungen und werden selbstverständlich immer verboten bleiben.“

    (Meint grundgesetzwidrig Brigitte Zypries im Dezember 2015. Auch von Anatomie hat die Juristin keine Ahnung. Ab 1972 studierte Zypries Rechtswissenschaft und beendete ihr Studium 1978 mit der Ersten Juristischen Staatsprüfung. 1988 wurde sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Ersten Senat an das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe berufen. 1991 wechselte Zypries in die niedersächsische Staatskanzlei als Referatsleiterin für Verfassungsrecht und wurde dort 1997 zur Abteilungsleiterin befördert. Von 2002 bis 2009 war Bundesministerin der Justiz in den Kabinetten Schröder II und Merkel I.)

    ____________________

    Beschneidungsfreundin Brigitte Zypries am 18.12.2015:

    „Sehr geehrter Herr Bauer,

    Sie fragen danach, warum Beschneidung [Zypries meint hier die MGM oder Zirkumzision], die, wie Sie richtig feststellen, strafrechtlich betrachtet eine Körperverletzung gemäß § 223 StGB darstellt (übrigens egal ob medizinisch oder religiös motiviert), nicht bestraft wird.

    Erfolgt die Beschneidung aus medizinischen Gründen (z. B. bei Verengung der Vorhaut) ist sie über die Einwilligung der Eltern gerechtfertigt. Die Einwilligung ist wirksam, da sie bei medizinischer Indikation im Interesse des Kindes erfolgt. Erfolgt der Eingriff aus rein religiösen Gründen, ist die Wirksamkeit der Einwilligung fraglich. Hier treffen dann zwei grundrechtlich geschützte Rechtsgüter aufeinander: das Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit und das Recht der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder (Art. 6 GG) und auf Ausübung ihrer Religion (Art. 4 GG). Die gesetzliche Regelung, die getroffen wurde, musste diese Verfassungsgrundsätze abwägen und in eine Balance bringen. Ich sehe das realisiert.

    Die Beschneidung von Mädchen ist und bleibt durch nichts zu rechtfertigen. Der Vergleich mit der Beschneidung von Jungen ist schon wegen des völlig unterschiedlichen Maßes an Gewalt unzulässig. Die von Ihnen erwähnte, sogenannte „milde“ Beschneidung, wird praktisch nirgendwo praktiziert. Beschneidungen bei Mädchen sind gefährliche Körperverletzungen und werden selbstverständlich immer verboten bleiben.

    Ihre persönliche Leidensgeschichte ist schlimm und tut mir sehr leid. Obwohl ich die geltende gesetzliche Regelung für richtig halte, bin ich keine „Befürworterin der Beschneidung“, wie Sie es nennen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Brigitte Zypries“

    http://www.abgeordnetenwatch.de/brigitte_zypries-778-78592–f445886.html#q445886

    __
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    Brigitte Zypries: Religionsbedingte Beschneidungen dürfen nicht strafbar sein

    „Religionsbedingte Beschneidungen bei Jungen dürfen in Deutschland nicht strafbar sein“, erklärt Brigitte Zypries zu dem viel diskutierten Urteil des Landgerichts Köln. Das Gericht hat am 7. Mai 2012 festgestellt, dass auch eine fachgerecht durchgeführte Beschneidung eines Jungen den Tatbestand der Körperverletzung erfülle. Denn die Einwilligung der Eltern könne nicht zu einem Ausschluss der Körperverletzung führen. In dem konkreten Fall wurde der Arzt nicht verurteilt, da er sich in einem unvermeidbaren Verbotsirrtum befunden habe und damit schuldlos sei.

    „Diese erste Entscheidung in Deutschland, die eine Körperverletzung bei religiös bedingten Beschneidungen von Jungen bejaht, verkennt die Bedeutung des Grundrechts auf Religionsfreiheit“, kritisiert Brigitte Zypries und erklärt: „Im muslimischen und im jüdischen Leben ist die Beschneidung eines der wichtigsten religiösen Feste. Für den jüdischen Glauben ist die Beschneidung von Jungen um den achten Tag ihres Lebens sogar schlechthin konstituierend für den Bund mit Gott. Denn dieser Bund wird durch die Beschneidung erst begründet (erstes Buch Moses). Das Landgericht hat es versäumt, sich mit der religiösen Bedeutung der Beschneidung hinreichend auseinander zu setzen. Es hat auch nicht berücksichtigt, dass von den circa 30 % weltweit beschnittenen Männern – soweit bekannt – noch nie jemand im Erwachsenenalter gegen die an ihm vorgenommene Beschneidung vorgegangen wäre. Mir ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass diese Entscheidung des Landgerichts eine Einzelfallentscheidung ist und keine Bindungswirkung für andere Gerichte entfaltet. Sollte jetzt jedoch eine größere Rechtsunsicherheit bei den Ärzten eintreten, muss im Sinne des Rechtsfriedens über eine gesetzliche Regelung zur Rechtfertigung der religionsbedingten Beschneidung bei Jungen bis zu einem bestimmten Alter nachgedacht werden. Es kann nicht sein, dass Jahrtausende alte Traditionen von Millionen von Menschen auf diese Weise in Deutschland in Frage gestellt werden. Dies gilt auch für Darmstadt, wo es eine aktive jüdische Gemeinde mit etwa 700 Mitgliedern und mehrere muslimische Gemeinden gibt.“

    http://www.brigitte-zypries.de/index.php?nr=19159&menu=1

    Frage zum Thema Kinder und Jugend
    07.08.2012
    Von: Dr. van A.

    Sehr geehrte Frau Zypries,

    mit großem Interesse habe ich Ihre Antworten zum Thema Beschneidung von Jungen gelesen. Diesbezüglich möchte ich Sie gerne fragen, wie eine gesetzliche Regelung aussehen könnte, die die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen erlaubt, aber trotzdem verfassungskonform ist. Konkret geht es mir um die Gleichberechtigung von Männern und Frauen bzw. Mädchen und Jungen. Könten Sie mir also bitte juristisch erläutern, wie es nach unserer Verfassung möglich seien sollte, dass Jungen einen geringeren Anspruch auf körperliche Unversehrtheit haben als Mädchen? Eine Vorhaut mit absolut vergleichbaren Aufgaben haben schließlich beide Geschlechter.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. van A.

    Antwort von Brigitte Zypries
    10.08.2012

    Sehr geehrter Herr Dr. van A.,

    gerne möchte ich Ihnen auf Ihre Fragen antworten.

    Zunächst einmal werden in Ausschüssen unter Hinzuziehung von Experten aus unterschiedlichen Wissenschaften Modelle einer möglichen gesetzlichen Regelung erarbeitet werden, wobei es mir noch nicht möglich ist darzustellen, wie diese konkret aussehen werden. Eine Idee ist, einen kurzen Passus in das Gesetz über die religiöse Kindererziehung einzufügen. So zum Beispiel:

    § 3a
    Die Sorgeberechtigung in religiösen Angelegenheiten umfasst auch die Einwilligung in eine von medizinisch qualifiziertem Personal durchgeführte Zirkumzision, wenn eine solche nach dem religiösen Selbstverständnis der Sorgeberechtigten zwingend geboten ist.

    Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, sich an bestehenden Regelungen aus anderen Ländern, wie zum Beispiel Schweden, zu orientieren. Eine solche Regelung dürfte auch selbstverständlich nicht gegen die Gleichheitsgrundrechte des Art. 3 GG verstoßen. Diese Gefahr sehe ich allerdings nicht.

    Ich halte den Vergleich zwischen weiblicher und männlicher Beschneidung aus religiösen Gründen für höchst unangebracht. Bei der Beschneidung von Mädchen ist die Beschränkung auf die Entfernung der Klitorisvorhaut [eine FGM Typ Ia, derzeit vielerorts Standard in Indonesien und Malaysia usw., auch wenn den dortigen Schafiiten auch die FGM Typ Ib theologisch (Scharia) gestattet ist] praktisch nirgendwo üblich, wo weibliche Genitalverstümmelung durchgeführt wird. Die teilweise oder vollständige Entfernung der Klitoris ist in nichts vergleichbar mit der Entfernung der Vorhaut bei Männern [Unsinn, im Hinblick auf die sensitive Schädigung ist die Zirkumzision das Äquivalent der Klitoris(teil)amputation].

    Die verschiedenen Praktiken der Beschneidung weiblicher Genitalien stellen allesamt sehr viel weitreichendere Eingriffe dar als die Vorhautbeschneidung bei Jungen [Nein], das sieht auch die WHO so [Nein]. Darüber hinaus ist der Zweck dieser Praktiken, anders als bei der Entfernung der männlichen Vorhaut, Verstümmelung und Diskriminierung [Nein, Reinigen und Initiieren, genau wie bei den Jungen], und ich bleibe dabei: nichts rechtfertigt irgendeine ihrer vielfältigen, grausamen Erscheinungsformen, auch künftig nicht.

    Weibliche Genitalverstümmelung ist und bleibt in Deutschland – wie in allen anderen Staaten der Europäischen Union – strafbar und verboten [weshalb die indonesischen Ulama des MUI, der malaysische Fatwarat, Deutschland Ringel/Meyer und Hörnle die milde Sunna aus dem Verstümmelungsbegriff entfernen, um sie auf Dauer straffrei zu stellen. Die Mädchenbeschneidung ist mindestens schafiitisch zwingender Schariabefehl, FGM ist Islam].

    Da für eine gesetzliche Regelung der Klitorisvorhautbeschneidung aus religiösen Gründen schon gar kein Bedürfnis besteht [Unsinn, allen Schafiiten und je nach Scheich vielleicht auch den Hanbaliten ist die Beschneidung der Jungen und Mädchen absolute religiöse Pflicht] scheidet die Gefahr einer Ungleichbehandlung von vorneherein aus [sarkastisch: wenn in der BRD erst Jungen und Mädchen beschnitten werden dürfen, ist Gleichberechtigung in der Tat hergestellt! Im Ernst: auch die mildeste Form der FGM hat verboten zu bleiben. Erwachsene haben an Kindergenital gar keine Kult-OP durchzuführen, Kinder selbst (Kind ist Mensch unter 18 Jahre) sind nicht einwilligungsfähig. Ob Junge oder Mädchen – Keine Beschneidung unter achtzehn].

    Mit freundlichen Grüßen

    Brigitte Zypries

    http://www.abgeordnetenwatch.de/brigitte_zypries-575-38064–f353532.html

  81. Edward von Roy Says:

    .

    Schluss mit dem Gerede von der genitalen Autonomie für Minderjährige (unter achtzehn Jahre alt)

    Der Intaktivismus als der 1989 so selbstbewusst und glaubwürdig begonnene weltweite Kampf gegen die Genitalbeschneidung (Declaration of the First International Symposium on Circumcision. Adopted by the First International Symposium on Circumcision, Anaheim, California, March 3, 1989) hat auftragsgemäß – der Name Intaktivismus sagt es – nicht auf genitale Autonomie, sondern auf genitale Intaktheit zu bestehen. Seit einigen Jahren ist dieser unbequeme Intaktivismus durch die karrieresichernde Bewegung der Genitalautonomen unterwandert worden.

    Seither kann man so tun, als habe man den Kampf gegen die rituelle Beschneidung im Sinne, versteckt sich in Wirklichkeit hinter dem Recht auf kindliche, auch genitale sprich sexuelle Selbstbestimmung (alles Fred Karst oder was?) und diskutiert mit Sünnetci oder Mohel auf Augenhöhe sowie mit der echt afrikanischen oder der echt islamischen Mädchenbeschneiderin. Jeder ist zufrieden, niemand hat sein Gesicht verloren und der Beschneider nicht seinen Job.

    Mit der leider nicht bedingungslos kinderschützerisch, sondern „genitalautonom“ sprich schleichend MGM- und FGM-freundlich orientierten Erklärung von Helsinki (The 2012 Helsinki Declaration of the right to genital autonomy) hatte es begonnen, dann, vor weniger als drei Jahren, kam Oslo (September 30th 2013 „Let boys decide for themselves whether they want to be circumcised“) und im Folgejahr (2014) Boulder, Colorado (The 13th International Symposium on Genital Autonomy and Children’s Rights: “Whole Bodies, Whole Selves: Activating Social Change”).

    Im Früherbst 2016 wird es in Großbritannien weitergehen. Europa droht die Straffreistellung der weiblichen Sunnabeschneidung (FGM Typ I oder IV) und um ein besseres Bild abzugeben, benötigen die Parlamentarier treulose Juristen und Intaktivisten.

    Genital Autonomy („It’s a personal choice“) ist islamverträglich; der vierzehn Jahre alte Junge oder die das neunjährige (Mondjahre, also achteinhalb) Mädchen sei erwachsen könne in ihr Verheiratetwerden oder genitales Verstümmeltwerden einwilligen (Wali mudschbir und schafiitischer faktischer Beschneidungszwang regeln etwaige Pflichtschludrigkeit oder Widerspenstigkeit).

    Auch wenn es echte Religion war und bleibt (da die himmlische Scharia nicht zu ändern ist und wir Säkularen gar nicht mit dem Rotstift an autoritative Texte herangehen), gilt es die Kult-OP mit dem jeden gleich behandelnden und für alle geltenden Recht zu verhindern: keine Beschneidung (FGM oder MGM) unter achtzehn.

    Die 1949 einen Kilometer südlich des Dorfes Keele gegründete gleichnamige Universität, Motto: Thank God for all, liegt im Raum Newcastle-under-Lyme bzw. Stoke-on-Trent in Staffordshire in Mittelengland (The Midlands) und auf halber Strecke zwischen den Großstädten Birmingham und Manchester. Vom 14.09.2016 bis zum 16.09.2016 strömt das Who-is-who des mehr oder weniger ernst gemeinten Kampfes gegen die Kinderbeschneidung zusammen: „Changing Global Perceptions: Child Protection & Bodily Integrity.“

    Auf Kinderschutz (child protection) kommt es in der Tat an, sofern das Nichtbeschneiden gemeint ist und der noch nicht erwachsene, jeder unter 18 Jahre alte Mensch geschützt werden soll, was man leider nicht liest. Angebunden sprich eingebunden (integriert) mit dem berüchtigten Wort „und“, man wählte den pfiffig wirkenden Schnörkel des leicht zu überlesenden Et-Zeichens (&), beschwört man die körperliche Integrität (bodily integrity) und eben nicht die körperliche Intaktheit (bodily intactness).

    Allerlei Wohlfühlen, Wünschen und Wollen, ggf. also auch das Initiiertwerdenwollen oder der sonstige Wunsch nach Zugehörigkeit des Minderjährigen werden hier integriert, nicht hingegen das uns Erwachsenen gebotene Nein zu jeder rituellen Veränderung (mutilation, etwa FGM Typ Ia) oder Verletzung (auch mutilation, etwa der ritual nick bzw. pinprick, zu FGM Typ IV) des kindlichen Geschlechtsorgans. In der Beschneidungsdebatte beachten ernsthafte Intaktivisten, wie schon gesagt: Kind Mensch unter achtzehn Jahre.

    Kein Intaktivist kämpft pauschal gegen Traditionsbewusstsein oder persönliche Spiritualität. Im freiheitlichen Rechtsstaat kann jeder an einen Engel glauben oder an einen Gott oder mehrere oder an das Leben nach dem Tod. Und doch gibt es für einen Beschneidungsgegner gar keinen Anlass, mit den Himmelswächtern Kompromisse auszuhandeln. Was ist weltweit durchzusetzen:

    • die Volljährigkeit (achtzehn Jahre) als das Alter der Einwilligungsfähigkeit (age of consent) rein ins geltende Recht

    • die milde Sunna (FGM Typ Ia oder IV) und die Jungenbeschneidung rein ins Strafrecht

    Nur so verlagert sich die Beschneidungspraxis raus aus dem Kinderzimmer und rein ins Geschichtsbuch.

    Edward von Roy, 19.02.2016

    _____

    Symposium, Keele University, 14 – 16th Sept 2016

    Day One: Child Protection, Law and Ethics

    Confirmed speakers include Michael Thomson, Professor of Law at Leeds University; Brian Earp, Research Associate with tthe Oxford Centre for Neuro-ethics; James Chegwidden, Barrister and a speaker from CRIN (The Children’s Rights Information Network)

    Day Two: Politics and Activism

    Confirmed speakers include Ann-Marie Wilson from 28 too many, Maryam Namazie, Iranian-born human rights activist from the Council of ex-Muslims of Britain, and Antony Lempert, Chair of the Secular Medical Forum

    Day three: Consequences: Psychological harms, sexual dysfunction and pathways to treatment

    Confirmed speakers include John Dalton, Trustee and member of a research ethics committee; Tiina Vilponen, Communications Manager and Tommi Paalanen, Executive Director from the Sexpo Foundation, Finland; Dr Comfort Momoh MBE, an FGM and public health specialist at Guys and St Thomas’ NHS Foundation Trust; a speaker from the Porterbrook Clinic in Sheffield, one of the largest in the UK specialising in psycho-sexual problems.

    https://www.genitalautonomy.org/events/symposium-keele-university-14-16th-sept-2016/

    https://www.genitalautonomy.org/

    How to Prevent Unnecessary Male Circumcision, Keele University, Staffordshire, England

    http://intactnews.org/node/161/1337912812/how-prevent-unnecessary-male-circumcision-keele-university-staffordshire-england

    14-16 September 2016
    Keele international symposium on Changing times, changing minds: Child Protection and bodily integrity, Staffordshire

    http://maryamnamazie.com/calendar/calendar.html

    ONE LAW for ALL

    http://www.onelawforall.org.uk/14-16-september-2016-child-protection-symposium-staffordshire/

    Changing Global Perceptions: Child Protection & Bodily Integrity; 14th Symposium
    Genital Autonomy
    Wednesday, 14 September 2016 at 10:30 – Friday, 16 September 2016 at 17:30 (BST)
    Keele, United Kingdom

    http://www.eventbrite.co.uk/e/changing-global-perceptions-child-protection-bodily-integrity-14th-symposium-tickets-21307649754

    J. Steven Svoboda is founder and Executive Director of Attorneys for the Rights of the Child (ARC)

    The 14th International Symposium on Genital Autonomy and Children’s Rights

    http://www.arclaw.org/about-us/people/j-steven-svoboda-esq

    FGM ist Scharia und mindestens dem schafiitischen Fiqh wadschib, religiös verpflichtend, vielleicht auch den Hanbaliten. Schlimm genug, dass Terrence McCoy am 22.05.2014 auf Washington Post FGM-bezogene Islamschönfärberei unkommentiert durchgehen ließ. Warum aber verbreiten auch die ARC diese Desinformation?

    Equality Now denied that female circumcision was vital to Islam.

    “It’s not an Islamic issue – it’s cultural,” said Suad Abu-Dayyeh, regional representative for Equality Now … “In Sudan and Egypt the practice is widespread. But in most of the other Arab countries – which are mostly Muslim countries – people don’t think of it as a Muslim issue.”

    http://www.arclaw.org/news/egyptian-doctor-stands-trial-illegal-genital-cutting-caused-girls-death

    Patrick Kingsley schrieb es am 20.11.2014 in The Guardian und engagiert malt sich jedenfalls uns J. Steven Svoboda den je nach Madhhab die FGM begrüßenden oder fordernden Islam schön:

    While many use Islam to justify FGM, activists stress it is a cultural, rather than a religious practice. FGM is not mentioned in the Qur’an, and the practice is not as prevalent in other predominantly Muslim countries.

    http://www.arclaw.org/news/no-one-found-guilty-egypt-s-first-trial-over-female-circumcision

    So wird das nie was mit eurem Kampf gegen die Mädchenbeschneidung, Equality Now. Warum das nichts wird:

    the realization that FGM is not a religious requirement of Islam

    http://www.equalitynow.org/first-international-meeting-ex-circumcisers-convened-equality-now-brings-groundbreaking-perspective

    Suad Abu-Dayyeh | Equality Now

    Suad Abu-Dayyeh joined Equality Now as a consultant for the Middle East and North Africa in 2008. Before joining the organization, Ms. Abu-Dayyeh worked for ten years with the Women’s Center for Legal Aid and Counseling in Jerusalem (WCLAC). WCLAC is a Palestinian [also schafiitische Rechtsschule, FGM ist Religionspflicht] feminist NGO which works to address gender-based violence within the Palestinian Society in both the private and public spheres. Ms. Abu-Dayyeh holds an MA in “Women & Development” from the Institute of Social Studies in the Netherlands and Bachelors degrees in Social Work and Law from Bethlehem University and Al Ahliyya Amman University in Jordan. Currently, she is pursuing a Master’s in Public Law at Middle East University Jordan.

    http://www.equalitynow.org/people/suad_abu_dayyeh

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  82. Bragalou Says:

    Islam ist FGM Typ I oder IV und bei 28 Too Many (um Ann-Marie Wilson) lässt man Hama Jaiteh das Gegenteil behaupten.

    At a Youth Summit held in Banjul in October 2014, Islamic scholar Hama Jaiteh emphasised the importance of addressing the religious arguments justifying FGM. Jaiteh advocated a reassessment of the Qur’anic texts, stating: ‘There is no valid hadith they can bring to support their claims (…). Let everybody go back and read, conduct research. Islam is Islam, it is here to preserve the interests and rights of the woman. This FGM is completely against Islam’ (Topping, 2014).

    http://www.28toomany.org/media/file/profile/Gambia_v5_high.pdf

    Die genitalautonome Bewegung („Genital Autonomy (GA), with headquarters in Stone, Staffordshire, England“), welche seit 2012 (Helsinki) und 2013 (Oslo) den globalen Intaktivismus unterwandert und voll im beschneidungsoptionalen und islamophilen Griff hat, wird es Ann-Marie Wilson von der Organisation 28 too many erlauben, im September 2016 in Keele zu sprechen.

    Der amtierende Direktor von GA (Genital Autonomy) bzw. der Hauptverantwortliche für das globale genitalautonome Geplapper über die Beschneidung auf Kinderwunsch versteckt sich ziemlich gut, doch die Adresse ist Intaktivisten bekannt. In 42 High Street Stone Staffordshire ST15 8AU war und ist die von Dr. John Warren („Chair“) und David Smith („General Manager“) verantwortete NORM UK ansässig. 15 Square, the trading name for NORM-UK.

    https://www.15square.org.uk/

    https://www.15square.org.uk/whos-who-at-15-square/

    Keine Beschneidung unter achtzehn – das ist die richtige Forderung. Aber warum wird durch Petentin Charlotte Cornell das Land Schweden erwähnt (The Swedish Medical Association recommended 12 as a minimum age for male circumcision and requiring a boy’s consent), ohne zu sagen, dass ein Mensch unter 18 Jahren, männlich oder weiblich, völlig altersgemäß nicht in die MGM bzw. FGM einwilligungsfähig ist?

    Petition: Protect boys: ban male circumcision for under-18s on non-medical grounds.

    A girl’s genitals are no more sacrosanct than those of the world’s men. Fight the double standard on circumcision. Bodies are born, made as they were made to be made: there is no place in the modern world for doctor, state or faith to interfere: it is time to ban male circumcision for under 18s.

    https://www.15square.org.uk/petition-protect-boys-ban-male-circumcision-for-under-18s-on-non-medical-grounds/

    https://petition.parliament.uk/petitions/111265

    Achtzehn Jahre als age of consent ist 15 Square / NORM UK offensichtlich gar nicht wichtig, denn unter Ziele (Aims of 15 Square Posted on 10/01/2013 by John Dalton) werden sie nicht eingefordert.

    https://www.15square.org.uk/aims-15-square-norm-uk-circumcision-foreskin/

    [Keele 2013. Promoting children’s rights in Europe: recent developments.]

    John Dalton

    John Dalton is the lead researcher and archivist for Genital Autonomy and NORM UK. He was born in Cumbria and was educated at Dundee and St Andrews Universities. He is an independent nuclear safety consultant and a lay member of an NHS research ethics committee. He has studied the literature on the foreskin and circumcision for twenty-five years and has amassed an archive of over 4000 documents related to the issue.

    https://www.genitalautonomy.org/events/promoting-childrens-rights-in-europe-recent-developments/

    https://www.genitalautonomy.org/events/promoting-childrens-rights-in-europe-recent-developments/#programme

    Dr Antony Lempert; Secular Medical Forum (SMF)

    Dr Antony Lempert is a partner in a rural Welsh GP practice and has been chair of the (UK) Secular Medical Forum (SMF) since 2010 having previously taken over as coordinator in 2008 from SMF founder, Dr Michael Irwin.

    The SMF is a not for profit organisation run by volunteer healthcare professionals campaigning to limit the harm caused to patients by the imposition on them of other people’s personal religious beliefs. The SMF challenges religious privilege in both healthcare provision and decision – making especially where such privilege disadvantages other people. […]

    In 2012, Antony was invited to Geneva to meet with the chair of the UN committee on the rights of the child (UNCRoC) to discuss male circumcision. During this visit he also met with the current chair of the UNCRoC. Following this meeting, and the subsequent submission of formal evidence to the committee, the UNCRoC has made its first ever comment about the harms of ritual circumcision.

    [Das war Keele 2013. Schlimm, Norwegens Freundin der Beschneidung auf Kinderwunsch Anne Lindboe fehlte nicht.]

    https://www.genitalautonomy.org/events/promoting-childrens-rights-in-europe-recent-developments/

    https://www.genitalautonomy.org/events/promoting-childrens-rights-in-europe-recent-developments/#programme

    https://www.15square.org.uk/whos-who-at-15-square/

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    Changing Global Perceptions: Child Protection & Bodily Integrity. Symposium, Keele University, 14 – 16th Sept 2016

    Day One: Child Protection, Law and Ethics

    Confirmed speakers include Michael Thomson, Professor of Law at Leeds University; Brian Earp, Research Associate with tthe Oxford Centre for Neuro-ethics; James Chegwidden, Barrister and a speaker from CRIN (The Children’s Rights Information Network)

    Day Two: Politics and Activism

    Confirmed speakers include Ann-Marie Wilson from 28 too many, Maryam Namazie, Iranian-born human rights activist from the Council of ex-Muslims of Britain, and Antony Lempert, Chair of the Secular Medical Forum

    Day three: Consequences: Psychological harms, sexual dysfunction and pathways to treatment.

    Confirmed speakers include John Dalton, Trustee and member of a research ethics committee; Tiina Vilponen, Communications Manager and Tommi Paalanen, Executive Director from the Sexpo Foundation, Finland; Dr Comfort Momoh MBE, an FGM and public health specialist at Guys and St Thomas’ NHS Foundation Trust; a speaker from the Porterbrook Clinic in Sheffield, one of the largest in the UK specialising in psycho-sexual problems.

    https://www.genitalautonomy.org/events/symposium-keele-university-14-16th-sept-2016/

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    Comfort Momoh, die aus Nigeria stammt und im September 2016 bei der Bewegung der Genitalautonomen (Genital Autonomy) reden darf, behauptet ebenso standhaft wie faktenwidrig, dass es keinen Zusammenhang zwischen Scharia (Islam) und FGM gebe:

    “the practice of FGM is not obligatory in Islam; there is nothing in the Koran, or the Sunnah, to suggest that it is a prescribed ritual […] female circumcision is not part of the Islamic faith, and it is not a religious duty.”

    Im Kontext:

    However, Islamic scholars have delivered edicts, clearly stating that the practice of FGM is not obligatory in Islam; there is nothing in the Koran, or the Sunnah, to suggest that it is a prescribed ritual of initiation for women. Mali is an example of a staunchly Islamic country, where organisations and progressive Imams are working together to spread the message that abandoning the custom of FGM is not a sin against Islam, but the end of a dangerous practice that can have long-lasting health repercussions. […]

    Ethical, religious and legal issues

    Whilst Islam is the main religion in areas where FGM is practised, female circumcision is not part of the Islamic faith, and it is not a religious duty. Christian, Jewish and traditional religious groups have also practised circumcision and, conversely, in some Islamic countries such as Pakistan, female genital mutilation is extremely uncommon.

    (Female Genital Mutilation. Von Comfort Momoh. Die beiden Zitate finden sich in der Einführung (Introduction) und auf S. 31.)

    https://books.google.de/books?id=dVjIP0RfVAMC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

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    https://www.facebook.com/GenitalAutonomyUK/events?key=past&ref=5&action_history=null

  83. Edward von Roy Says:

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    „Acceptance of de minimis procedures that generally do not carry long-term medical risks is culturally sensitive, does not discriminate on the basis of gender, and does not violate human rights. More morbid procedures should not be performed.“

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    Von den USA aus kämpfen Kavita Shah Arora und Allan J Jacobs dafür, die WHO-Klassifikation zur weiblichen Genitalverstümmelung oder Female Genital Mutilation (FGM) zu zerspalten in einen weiterhin verbotenen und einen ihrer Meinung nach zeitnah straffrei zu stellenden Teil. Das ist unbedingt zu verhindern; alle vier Typen der weiblichen Genitalverstümmelung, das ist FGM Typ I, II, III, IV, müssen verboten bleiben. Also darf auch die islamische FGM (arabisch: chitan al-inath, indonesisch: sunat perempuan), beispielsweise als die sogenannte milde Sunna (d. i. eine FGM Typ Ia oder gehört, als pinprick bzw. ritual nick, in den Bereich einer FGM IV), nicht erlaubt werden.

    Angesichts des dreitägigen Kongresses der gastgebenden pseudointaktivistischen Genitalautonomen in Keele im September 2016 (14th International Symposium on Genital Autonomy and Children’s Rights at Keele University in Keele, Staffordshire, UK) ist Vorsicht geboten, denn der zielsichere Nebelwerfer Brian D. Earp (Research Associate with the Oxford Centre for Neuro-ethics) feilscht nach wie vor mit kämpferischem Elan um die rechte Altersgrenze einer mündigen Einwilligung (age of consent) ins eigene genitale Verstümmeltwerden. Dass die regelmäßig 15 oder 16 Jahre alten Jungen der Xhosa dem enormen Gruppendruck zum Beschnittensein nicht widerstehen und deshalb weltweit zu FGM wie MGM das Verbot jeglicher ritueller Amputationen bzw. Verletzungen unter 18 Jahren durchgesetzt werden muss, kann auch Earp wissen. Bereits am ersten Tag (Day One: Child Protection, Law and Ethics) hat Brian Earp („that it gives less attention than is desirable to ethical issues surrounding autonomy and bodily integrity. I conclude that circumcision before an age of consent is not an appropriate health-promotion strategy“, 18.03.2015) seinen Auftritt.

    Es ist zu leider anzunehmen, dass man sich beim Symposium (Keele University, 14 – 16th Sept 2016), wie schon 2014 in Boulder, Colorado, immer noch nicht zur in Bezug auf jede HGM (FGM, MGM) gebotenen Altersgrenze 18 Jahre bekennen wird. Die Parteigänger der Bewegung für eine Genital Autonomy (GA) spielen noch ein bisschen auf Zeit … die Muftis und Scheiche behalten die MGM und bekommen ihre Islamic FGM (chitan al-inath, sunat perempuan) … wenn die ernsthaften Intaktivisten sie (und die mädchenbeschneidenden deutschen Planungen von Ringel / Meyer sowie von Tatjana Hörnle) nicht stoppen.
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    J Med Ethics doi:10.1136/medethics-2014-102375

    Female genital alteration: a compromise solution

    Kavita Shah Arora 1,2,
    Allan J Jacobs 3

    Author Affiliations
    1 Department of Obstetrics and Gynecology, MetroHealth Medical Center, Cleveland, Ohio, USA
    2 Department of Bioethics, Case Western Reserve University, Cleveland, Ohio, USA
    3 Director of Gynecologic Oncology at Coney Island Hospital, Professor of Obstetrics and Gynecology and Associate Faculty in Bioethics, Stony Brook University, Stony Brook, New York, USA

    Correspondence to
    Dr Kavita Shah Arora, Department of Obstetrics and Gynecology, MetroHealth Medical Center, 2500 MetroHealth Drive, G230E, Cleveland, OH 44109, USA; Kavita.shah.arora@gmail.com

    Received 17 July 2014
    Revised 24 February 2015
    Accepted 21 July 2015
    Published Online First 22 February 2016

    Abstract

    Despite 30 years of advocacy, the prevalence of non-therapeutic female genital alteration (FGA) in minors is stable in many countries. Educational efforts have minimally changed the prevalence of this procedure in regions where it has been widely practiced. In order to better protect female children from the serious and long-term harms of some types of non-therapeutic FGA, we must adopt a more nuanced position that acknowledges a wide spectrum of procedures that alter female genitalia. We offer a revised categorisation for non-therapeutic FGA that groups procedures by effect and not by process. Acceptance of de minimis procedures that generally do not carry long-term medical risks is culturally sensitive, does not discriminate on the basis of gender, and does not violate human rights. More morbid procedures should not be performed. However, accepting de minimis non-therapeutic f FGA procedures enhances the effort of compassionate practitioners searching for a compromise position that respects cultural differences but protects the health of their patients.

    http://jme.bmj.com/content/early/2016/02/21/medethics-2014-102375.full

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    FGM is only the same as ‚male circumcision, breast implants and designer vagina ops‘: Gynecologists argue genital ’nicks‘ that don’t harm girls should be legalized

    By Lizzie Parry For Dailymail.com

    Published: 23:35 GMT, 22 February 2016 | Updated: 09:25 GMT, 23 February 2016

    Category 1 would include procedures that should have no long lasting effects on the appearance or function of the genitalia, if performed properly: an example would be a small nick in the vulvar skin.

    Category 2 would include procedures that change the appearance slightly but which are not expected to have any lasting effects on reproductive capacity or sexual fulfilment. Examples include pulling back the hood of the clitoris and labiaplasty.

    Categories 3-5 would include procedures, such as clitoris removal and vaginal cauterisation that maim or harm and impair sexual fulfilment, pregnancy and childbirth. These should be banned, they say.

    http://www.dailymail.co.uk/health/article-3459178/FGM-akin-male-circumcision-breast-implants-designer-vagina-ops-Gynecologists-argue-genital-nicks-don-t-harm-girls-legalized.html

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    The American Journal of Bioethics

    Publication details, including instructions for authors and subscription information:

    http://www.tandfonline.com/loi/uajb20

    Ritual Male Infant Circumcision and Human Rights

    […] Circumcision beyond infancy is riskier. […] Male circumcision has evidence-based health benefits. […]

    […] Circumcision, however, is a religious requirement for Jews (Glass 1999) and Muslims (Rizvi et al. 1999). […]

    CONCLUSION The concept of human rights is imprecise […] Male infant circumcision has a low complication rate […]

    Allan J. Jacobs a & Kavita Shah Arora b
    a Stony Brook University School of Medicine
    b Case Western Reserve University
    Published online: 12 Feb 2015.

    http://www.stonybrook.edu/bioethics/circumcisionandhumanrights.pdf

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  84. Edward von Roy Says:

    Auch ein bisschen Genitalverstümmelung bleibt eine Genitalverstümmelung.

    Kavita Shah Arora, Gynäkologin aus Cleveland in Ohio, und ihr New Yorker Kollege Allan Jacobs sind zwei postmoderne und kinderfeindliche amerikanische Gynäkologen und bewerben eine angeblich harmlose Form der weiblichen Genitalverstümmelung, um mit ein bisschen medikalisiertem Kaputtmachen dräuendes Schlimmeres zu verhindern. Zum Glück protestieren viele ihrer Kollegen.

    A Controversial Alternative To Banning Female Genital Cutting

    (A pair of gynecologists argue a minor surgical ritual could prevent greater harm—but global health experts disagree.)

    Von: Tracy Clark-Flory, am: 23.02.2016 um 12:30 AM
    Bei: vocativ

    http://www.vocativ.com/news/288402/female-genital-cutting/

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    Ein symbolischer Schnitt

    Der Tagesspiegel, 23.02.2016, 17:47 Uhr
    Von Adelheid Müller-Lissner

    […] Im „Journal of Medical Ethics“ schlagen die Gynäkologin Kavita Shah Arora aus Cleveland in Ohio und ihr New Yorker Kollege Allan Jacobs vor, liberale Gesellschaften sollten „kultursensibler“ werden und zumindest kleine, eher symbolische Eingriffe tolerieren. Und sie sollten die Sprache überdenken, in der sie darüber reden. Werde etwa die Vorhaut der Klitoris nur teilweise beschnitten, so solle das nicht als Verstümmelung, sondern als „Veränderung“ (Alteration) bezeichnet werden: FGA statt FGM. Dafür brauche man eine neue Kategorisierung der Eingriffe […]

    Ein Kompromiss für die Kinder?

    Eingriffe an den Geschlechtsteilen von Mädchen und jungen Frauen seien keineswegs „wünschenswert“, betonen die US-amerikanischen Gynäkologen. Doch sie glauben, dass eine Art „Kompromiss“ den Mädchen in den besonders betroffenen Ländern Afrikas helfen könnte, ein glücklicheres Leben zu führen: „Absolutisten, die einen solchen Kompromiss ablehnen, könnten Kindern dagegen weiteren Schaden zufügen.“ […]

    Kleinere, von Ärzten fachgerecht ausgeführte, aber eher symbolische Eingriffe mit angemessener Betäubung könnten unter diesen Umständen ein Weg sein, „mit dem man kulturelle Differenzen respektiert, aber zugleich die Gesundheit der Patienten schützt“. […]

    In der online erschienenen März-Nummer der Zeitschrift schlägt den beiden Gynäkologen von mehreren Kollegen heftige Kritik entgegen. Brian Earp vom Hastings Center für bioethische Forschung in New York prangert die heutige „Laissez-faire“-Haltung gegenüber der männlichen Beschneidung an. Sie könne kein Maßstab sein. „Kindern welchen Geschlechts auch immer sollten gesunde Teile ihrer Geschlechtsorgane nicht verletzt oder entfernt werden, bevor sie das Ziel eines solchen Eingriffs verstehen und ihm zustimmen können.“ In dieser Frage des Einverständnisses [unter achtzehn Jahren gibt es, völlig altersentsprechend, keinen informed consent] […]

    Eine Tradition zur Kontrolle der Frau besser ganz verlassen

    Ruth Macklin vom Albert Einstein College für Medizin in New York setzt weiterhin auf hartnäckige und geduldige Versuche, die Einstellung von Familien und Gesellschaften zu Beschneidungen zu verändern. „Eine kulturelle Tradition, die das Ziel hat, Frauen zu kontrollieren, verlässt man am besten ganz – auch in ihren weniger schädlichen Ausprägungen“, schreibt sie. Arianne Shahvisi, Ethikerin an der Universität von Sussex, schließlich bezweifelt, dass die eher symbolischen, später kaum sichtbaren Eingriffe einer jungen Frau überhaupt helfen können, vom Ehemann und der Familie akzeptiert zu werden.

    Auch die Berliner Chirurgin Cornelia Strunz meint, das sei eine unbegründete Hoffnung. Sie ist Generalsekretärin der Desert Flower Foundation Deutschland und Ärztliche Koordinatorin am Desert Flower Center des Krankenhauses Waldfriede. Dort werden Frauen behandelt, die unter schweren gesundheitlichen Folgen von Genitalverstümmelung zu leiden haben. Bei einer jungen Frau, die in der letzten Woche in ihrem Krankenhaus ihr Kind zur Welt brachte, war so etwas zwar nicht nötig: Als Mädchen war ihr „nur“ die Vorhaut der Klitoris beschnitten worden. „Für sie ist es trotzdem ein traumatisches Kindheitserlebnis gewesen“, sagt Strunz. Der Familie des Ehemannes war das zu wenig: Sie wurde nie akzeptiert.

    „Es wird sich herumsprechen, dass die Ärzte falsch beschneiden“

    „Der Vorschlag der amerikanischen Gynäkologen ist ein typisches Beispiel dafür, dass gut gemeint meistens das Gegenteil von gut ist“, resümiert Roland Scherer, Chefarzt des Zentrums für Darm- und Beckenbodenchirurgie und Ärztlicher Leiter des Desert Flower Center Waldfriede. „Es wird sich ja herumsprechen, dass die Ärzte ‚falsch’ beschneiden [Problem ist die gar nicht falsche, nämlich echt islamische Mädchenbeschneidung (FGM) namens Chitan al-Inath / sunat perempuan, die auch das zur schafiitischen FGM-Pflicht notorisch schweigende Desert Flower Center nicht nach Europa hereinrufen sollte]. Der Schutz vor einer späteren Verstümmelung wird so sicherlich nicht funktionieren.“ Zwar sei es ein langer und mühsamer Weg, das grausame Ritual an den Mädchen zu beenden. „Ein bisschen Verstümmelung zu erlauben, hilft dabei aber nicht weiter, im Gegenteil.“ […]

    http://www.tagesspiegel.de/wissen/debatte-um-genitalverstuemmelung-ein-symbolischer-schnitt/13006444.html

  85. Cees van der Duin Says:

    Koran + SUNNA = Islam

    Islam ist weibliche Genitalverstümmelung (FGM) und diese gehöre endlich in Arztpraxis oder Operationssaal; doch sollen wir künftig statt unschön von FGM kultursensibel von FGA reden, wie die amerikanischen Freunde der Mädchenbeschneidung Kavita Shah Arora und Allan J Jacobs allen Ernstes von uns verlangen:

    the content of religious belief and practice are guided by interpretive texts and traditions. Thus, many Muslim scholars classify FGA as ‘SUNNA’ or practice established by the prophet Muhammad. Though not prescribed explicitly in the Quran, the practice thus is religiously virtuous. In fact, the colloquial term for FGA procedures in Arabic refers to a ritual state of purity. […]

    Nomenclature

    We use the term ‘procedure’ in the context of FGA rather than ‘surgery’ to emphasise that there is no medical benefit established by well designed trials, and that the primary purpose is not health-related. ‘Procedure’ is defined by Merriam-Webster as a “series of steps followed in a regular definite order,” and does not imply that the intervention is done for health reasons, in a health facility or by a medical professional.

    http://jme.bmj.com/content/early/2016/02/21/medethics-2014-102375.full

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    Nein zur Straffreistellung der Islamic FGM (chitan al-inath, sunat perempuan)

    Denn genau das sollten wir eben nicht: unsere Haltung Null Toleranz gegenüber der FGM (FGM besteht aus den vier Typen der unteilbaren WHO Klassifikation; siehe: Addis Abeba 1995; Bamako 2005) dürfen wir nicht „kultursensibel“ aufweichen:

    Should we soften our approach to female genital mutilation?

    Von Tim Newman
    Bei MNT am 23.02.2016

    A paper published this week in the Journal of Medical Ethics asks whether some forms of female genital mutilation should be legalized in America. They argue that not allowing minor versions of the operation is a form of cultural prejudice.

    Somalia has one of the highest rates of female genital mutilation.
    Female genital mutilation (FGM) is a hot topic and a subject that insights anger, confusion and distress. […]

    A recent paper – written by Dr. Kavita Shah Arora, from the Department of Obstetrics and Gynaecology at the MetroHealth Medical Center, Cleveland, OH, and Allen J. Jacobs, from the Department of Obstetrics and Gynecology, Stony Brook University, NY – puts a new slant on the difficult topic.

    The paper, published alongside a series of responses from other experts, is likely to spark impassioned discourse. The main thrust of Dr. Arora’s argument is that banning the most minor of FGM procedures is:

    „Culturally insensitive and supremacist and discriminatory towards women.“ […]

    Dr. Arora and her colleagues believe that more time and thought needs to be devoted to finding some middle ground.

    They argue that some FGM procedures are little more than a nick in the vulvar skin and cause no long-term changes in the form or function of the genitalia.

    The authors consider that by categorizing the procedures along a scale of severity and renaming them as „female genital alterations (FGAs),“ some of the stigma might be dropped. The authors are careful to make it clear that they „are not arguing that any procedure on the female genitalia is desirable. […] we only argue that certain procedures ought to be tolerated by liberal societies.“

    By legalizing only the least intrusive FGM procedures, they believe that some young girls might be saved from the most serious procedures that include clitoral removal and vaginal cauterization. These most disruptive interventions would be classed as „Category 5“ and would remain outlawed. On the other hand, so-called „nick“ procedures, classed as „Category 1,“ would become permissible.

    According to the authors, Category 1 FGM would be no more invasive – in fact, slightly less invasive – than circumcision, which is widespread in the US. The medical benefits of circumcision are tenuous, and the authors consider that the practice, in many cases, is a religious, cultural intervention with parallels to Category 1 FGM.

    Both practices are carried out without the consent of the minor at the sharp end of the scalpel.

    […]

    Gefahr im Verzug, die Messerklinge ist dem kindlichen Genital und der Zauberkünstler kindlicher genitaler Autonomie Brian D. Earp der intaktivistischen Bewegung nahe:

    ‚In defence of genital autonomy for children‘ [Antrag abgelehnt, auch eine FGM oder MGM auf Kinderwunsch kommt nicht in Frage.]

    In another commentary on the controversial subject, entitled „In defence of genital autonomy for children,“ Brian D. Earp, of The Hastings Center Bioethics Research Institute, NY, makes his stance clear early on in the text:

    „Ultimately, I suggest that children of whatever sex or gender should be free from having healthy parts of their most intimate sexual organs either damaged or removed before they can understand what is at stake in such an intervention and agree to it themselves.“

    Earp goes on to explain the legal issues that would surround making Category 1 FGM permissible. He states „cutting into a child’s genitals without a medical diagnosis, and without its informed consent [Nein Herr Earp, der Mensch unter 18 Jahren ist nicht fähig zum informed consent und trotzdem oder vielmehr gerade deswegen durch uns Erwachsene vor jeder ritueller Verstümmelung oder Verletzung zu bewahren], meets the formal definition of criminal assault under the legal codes of most of these societies.“

    He also raises concerns about regulating the procedures; he worries that it might „open the door“ for more invasive procedures. Earp’s commentary goes on to discuss medical, sexual, cultural and political issues that would go hand in hand with weakening laws surrounding FGM.

    http://www.medicalnewstoday.com/articles/306868.php

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    Cultural sensitivity

    FGA is ‘embedded in many cultural systems through multiple ties to historical tradition, tribal affiliation, social status, marriageability and religion,’ but is most frequently associated with Muslim culture. Critics have argued that there is no reference to any procedure altering female external genitalia in the Quran and thus, there is no religious basis for the practice. However, legal protection of a religious practice is not contingent either on the orthodoxy of the practice or on a consensus within a religious tradition accepting the practice. Furthermore, outsiders to a religious tradition cannot infer the practices of a religious system from a literal reading of its canonical texts. It is no more possible to define Islam within the four corners of the Quran than to define Christianity (which includes traditions ranging from Presbyterian to Pentecostal to Greek Orthodoxy) solely from a reading of the Bible. Rather, the content of religious belief and practice are guided by interpretive texts and traditions. Thus, many Muslim scholars classify FGA as ‘SUNNA’ or practice established by the prophet Muhammad. Though not prescribed explicitly in the Quran, the practice thus is religiously virtuous. In fact, the colloquial term for FGA procedures in Arabic refers to a ritual state of purity.

    http://jme.bmj.com/content/early/2016/02/21/medethics-2014-102375.full

  86. Jacques Auvergne Says:

    Islam ist FGM und eben darum geht es Kavita Shah Arora (Kavita Arora) und Allan Joel Jacobs: die islamische, etwa die verpflichtende schafiitische Beschneidung der Jungen und Mädchen soll integriert werden.
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    20min (Schweiz) am 23.02.2016

    Deux gynécos en faveur d’excisions minimalistes

    […] Pour les Drs Kavita Shah Arora et Allan J. Jacobs, tous deux de Cleveland (États-Unis), deux types d’excisions pourraient être tolérées : celles qui n’ont aucun effet durable sur l’apparence ou le fonctionnement des organes génitaux ou celles qui modifient «légèrement» leur apparence, sans avoir d’effet durable sur la capacité de reproduction ou sur l’épanouissement sexuel des femmes. Ils comparent ces interventions à la circoncision masculine qui est légale dans le monde occidental.[…]

    (nxp/afp)

    http://www.20min.ch/ro/news/monde/story/Deux-gyn-cos-en-faveur-d-excisions-minimalistes-18441871

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    TV5

    24.02.2016 à 17:50 par Sylvie Braibant

    Des excisions „minimes“ proposées par deux gynécologues américains

    […] « Nous ne disons pas que les interventions sur les organes génitaux de la femmes sont souhaitables, mais plutôt que certaines interventions devraient être tolérées par des sociétés libérales », écrivent les deux auteurs dans une revue spécialisée, le Journal of Medical Ethics.

    Dans leur introduction, les deux médecins, Kavita Shah Arora et Allan J. Jacobs, une femme et un homme, tous deux de Cleveland (Nord Est des États-Unis) dressent un constant : malgré les campagnes de prévention, la pratique des „altérations génitales féminines a très peu reculé“. Elle est également stable dans les pays où elles sont exécutées sans précaution. C’est pourquoi „nous devons adopter une position plus nuancée qui reconnaît un large éventail de procédures en vue de modifier les organes génitaux féminins“.

    On se frotte les yeux. Est-on certain-e d’avoir bien lu ? La justification arrive quelques lignes plus bas : „Ainsi, en acceptant ces altérations génitales féminines minimalistes, nous renforcerions nos efforts pour une prise en charge compassionnelle via un compromis qui respecte les différences culturelles mais protège les patientes.“ […]

    […] on attend les candidates qui se présenteront aux consultations des docteurs Kavita Shah Arora et Allan J. Jacobs en leur demandant : „bonjour, pourriez-vous me faire une mini altération génitale, s’il vous plaît ?“

    http://information.tv5monde.com/terriennes/des-excisions-minimalistes-proposees-par-deux-gynecologues-americains-90834

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    Légaliser l’excision : et le serment d’Hippocrate ?

    Par Marina Fabre
    Les Nouvelles, 24.02.2016

    Comment lutter contre l’excision et autres mutilations génitales des femmes ? Les légaliser, proposent deux gynécologues américains dans le Journal of Medical Ethics. Mais attention, préviennent les Drs Kavita Shah Arora et Allan J. Jacobs, ce seront des excisions « minimalistes » qui tiennent compte des « croyances culturelles tout en protégeant la santé physique des filles ».

    « Nous vous proposons une solution de compromis : les Etats libéraux pourraient légaliser les FGA (NDLR : altérations génitales féminines) en respect des obligations culturelles et religieuses, mais interdiraient les formes de FGA qui sont dangereux pour la reproduction ou l’épanouissement sexuel ».

    « Le serment d’Hippocrate, c’est de soigner, pas de mutiler ! »

    Scepticisme. Les mutilations génitales féminines ont précisément pour but de retirer le plaisir sexuel des femmes. Sous couvert de traditionalisme, ces médecins américains voudraient donc légaliser l’excision mais seulement si ces interventions chirurgicales n’ont aucun effet sur « l’épanouissement sexuel » des femmes… ça parait compliqué. « Odieux », préfère Danielle Mérian, présidente de SOS Africaines en Danger, association qui lutte contre l’excision et le viol conjugal.

    « Le serment d’Hippocrate, c’est de soigner, pas de mutiler ! », s’indigne Danielle Mérian, « l’excision est un crime puni par la loi, il concerne des petites filles, c’est un cauchemar permanent pour elles, une souffrance physique et psychologique ». […]

    http://www.lesnouvellesnews.fr/deux-gynecologues-veulent-legaliser-lexcision-et-le-serment-dhippocrate/

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    Khadija Gbla hat retweetet
    No FGM Australia ‏@NoFGM_Oz 23. Feb.
    Survivors of female genital mutilation outraged by ‚compromise‘ which could legalise #FGM #endFGM @KhadijaGbla

    https://twitter.com/khadijagbla

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    Survivors of female genital mutilation outraged by ‚compromise‘ which could legalise procedure

    Imogen Brennan reported this story on Tuesday, February 23, 2016 18:35

    […] IMOGEN BRENNAN: Khadija Gbla was deeply traumatised by the event. Almost 20 years on, she still has nightmares about that day. […]

    KHADIJA GBLA: They believe if you cut off the clitoris, essentially you will have no sexual desire and you will stay faithful to your husband.

    IMOGEN BRENNAN: In a paper published in today’s Journal of Medical Ethics, two gynaecologists in America are arguing that small „nicks“ should be used as a compromise.

    Kavita Shah Arora is an Assistant Professor of reproductive biology and bio-ethics at MetroHealth Medical Center.

    She’s a practising gynaecologist, and a co-author of the paper. She says practices that have no permanent physical effects could protect young women from severe forms of genital cutting.

    KAVITA SHAH ARORA: It really is a harm-reduction strategy. An example would be a nick on the vulva. So just a small, little cut, it would heal over just like a cut does on any other part of our body.

    I think we have to ask ourselves why we can have a procedure where there is morphological change done to male infants but not any sort of procedure on female infants, even if they have no risk.

    Unsinn, Risiken gibt es immer, denn selbst ein Nadelstich kann eine Infektion nach sich ziehen, sagen wir mit MRSA, und daneben gibt es auch die mögliche seelische Verletzung. Von der „pädagogischen“ vormodernen heute gegenmodernen Botschaft nicht zu sprechen, die da lautet:

    „Die sorgeberechtigten Erwachsenen haben das Recht, aus religiösen bzw. rituellen Gründen dem Kind am Genital Schmerzen zuzufügen. Es muss am kindlichen Geschlechtsorgan Blut fließen und auch eine Narbe entstehen dürfen, damit eine Arztpraxis oder Klinik eine Daseinsberechtigung hat“ – das können wir nicht wollen, egal ob das Kind Mädchen oder Junge ist.

    […]

    http://www.abc.net.au/pm/content/2016/s4412101.htm

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    Why Should Any Form of Female Genital Mutilation Be Legalized?

    The Utah People’s Post, 24.02.2016. Von Amelia Donovan.

    […] Why not stop the mutilation that 3 million girls are subjected to every year? This tradition is deeply ingrained in a lot of cultures in Asia, Africa, and the Middle East.

    The painful and often anesthesia-free can range in severity from nicking the young girl’s genitals to completely removing her clitoris and labia then stitching up the vagina.

    Performing this kind of operations is illegal in the US and the UK, but Kavita Allan Jacobs and Shah Arora, two gynecologists based in New York and Ohio, disagree.

    They argue that pushing the procedure underground will pose even more threat to girls. The gynecologists added that trying to wipe it out could be “viewed as racist or culturally insensitive.”

    Instead, Jacobs and Arora suggest that a compromise that “respects culture and religion but provides necessary protections against child abuse,” such as operations that won’t affect the girl’s ability to carry a pregnancy later or her long-term sexual satisfaction.

    Their controversial proposal suggests doctors could limit the procedure to small cuts or the removal of some parts of the labia or the clitoral hood. Nawal Nour, head of the African Women’s Health Center at the Brigham and Women’s Hospital in Boston, Massachusetts, is not the only one who disagrees with this compromise.

    “From a human rights and health care perspective,” she said, “this is a hard pill to swallow.” She argues that the gynecologists have no data suggesting that if a girl is only nicked when she is 6 or 7, she won’t suffer a more severe surgery four or five years later.

    At the same time, who’s to say that these proposed minimal procedures will be accepted by the traditional communities that preserve the practice?

    In addition, it seems like a gamble to legalize any form of mutilation, even though Arora and Jacobs said smaller nicks will eventually heal completely.

    But even smaller surgeries involving FGM can still have a strong psychological impact on the girls, because the “amount of tissue removed does not necessarily correlate with the amount of psychological damage.”

    As a last argument against compromising with FGM is that it’s one of those cultural practices that don’t deserve to be respected or preserved. […]

    http://www.utahpeoplespost.com/2016/02/female-genital-mutilation-legalized/

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    Faire Genitalverstümmelung, kann es das geben?

    (Ein Vorschlag, der einen Aufschrei provoziert: Zwei US-Gynäkologen stellen eine vermeintlich harmlose Alternative der weiblichen Beschneidung zur Diskussion.)

    Von: Adelheid Müller-Lissner | ZEIT, 23.02.2016 – 00:00 Uhr

    […] Im Journal of Medical Ethics schlagen die Gynäkologin Kavita Shah Arora aus Cleveland in Ohio und ihr New Yorker Kollege Allan Jacobs vor, liberale Gesellschaften sollten „kultursensibler“ werden und zumindest kleine, eher symbolische Eingriffe tolerieren. […]

    Eingriffe an den Geschlechtsteilen von Mädchen und jungen Frauen seien keineswegs „wünschenswert“, betonen die US-amerikanischen Gynäkologen. Doch sie glauben, dass eine Art „Kompromiss“ den Mädchen in den besonders betroffenen Ländern Afrikas helfen könnte, ein glücklicheres Leben zu führen: „Absolutisten, die einen solchen Kompromiss ablehnen, könnten Kindern dagegen weiteren Schaden zufügen.“

    […] Man müsse bedenken, dass „viele Kinder den Prozeduren unterworfen werden, weil ihre Eltern sie lieben und sie glücklich sehen wollen in ihrem Erwachsenenleben“, argumentieren Arora und Jacobs. Kleinere, von Ärzten fachgerecht ausgeführte, aber eher symbolische Eingriffe mit angemessener Betäubung könnten unter diesen Umständen ein Weg sein, „mit dem man kulturelle Differenzen respektiert, aber zugleich die Gesundheit der Patienten schützt“. […]

    http://pdf.zeit.de/wissen/2016-02/genitalverstuemmelung-debatte-symbolischer-eingriff.pdf

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    Is There a Middle Way on Female Genital Mutilation?
    MedPage Today

    Veröffentlicht am 23.02.2016

    A paper in the Journal of Medical Ethics from Kavita Shah Arora, MD, of MetroHealth Medical Center in Cleveland, and colleagues addressed a proposed „compromise“ to the controversial procedure of female genital mutilation, which is often performed on young girls by their families in accordance with their religious beliefs. Arora’s team suggested renaming the procedure „female genital alteration,“ and developing a multi-tiered system to classify different procedures performed on young girls according to their severity.

    They suggested that „liberal societies“ should be able to tolerate the less severe forms of genital alteration: those that almost never have a lasting effect on female morphology, such as a nick in the vulvar skin, and those that create morphological changes but do not impact a woman’s sexual satisfaction, such as surgical retraction of the clitoral hood (analogous to male circumcision).

    [Achja, retraction: Retraktion, Zurückziehen, hier: Zurückverlegen? (Teil)Amputation zu sagen wäre doch wohl ehrlicher.

    Auch Anatomie ungenügend; im Hinblick auf humane Keimbahnentwicklung und Gewebstyp der Penisvorhaut gehört eine MGM in den Bereich einer Schamlippen(teil)zerstörung sprich FGM Typ II und wer die sensorische lebenslange Schädigung jeder Zirkumzision verstanden hat, weiß:

    Die Beschneidung des männlichen Kindes ist nicht Äquivalent zu FGM Typ Ia, Klitorisvorhaut(teil)amputation, sondern zu FGM Typ Ib Klitoridektomie, Klitoris(teil)amputation.]

    In this video, Jacques Moritz, MD, of Weill Cornell Medicine in New York City, discusses the findings of the study and three accompanying editorials, and weighs in on what major medical organizations may think of these procedures and their impact on women’s health.

  87. Ciervo Azul Says:

    SALUD 22 FEB 2016 – 8:28 PM
    EL ESPECTADOR (Bogotá, Kolumbien), 22.02.2016

    Polémica generan dos ginecólogos que abogan por ablaciones „minimalistas“

    Dicen que en lugar de hablar de mutilación genital, se use el término „alteración genital“ para describir los diferentes procedimientos de ablación y los riesgos asociados.

    Dos ginecólogos estadounidenses abogaron en un controvertido artículo por tolerar las ablaciones „minimalistas“ que permitan respetar las tradiciones culturales sin poner en peligro la salud de las mujeres.

    „No decimos que sean deseables las intervenciones en los órganos genitales de las mujeres, sino que algunas de estas intervenciones deberían estar toleradas en las sociedades liberales“, escriben los autores en una revista especializada, el Journal of Medical Ethics.

    En lugar de hablar de mutilación genital, los ginecólogos recomiendan el término „alteración genital“ para describir los diferentes procedimientos de ablación y los riesgos asociados.

    Según la Organización Mundial de la Salud (OMS), que lanzó una campaña contra esta práctica, unos 200 millones de mujeres son víctimas de ablaciones en todo el mundo, especialmente en África y en Oriente Medio.

    La intervención, practicada en niñas y adolescentes por motivos culturales, religiosos o sociales, consiste en la ablación total o parcial de los órganos genitales externos de las mujeres (clítoris, labios mayores y menores). En caso de hemorragia, la operación puede saldarse con la muerte de la mujer.

    Para los doctores Kavita Shah Arora y Allan J. Jacobs, ambos de Cleveland (Estados Unidos), podrían tolerarse dos tipos de ablaciones, en concreto, aquellas que no alteran de manera duradera la apariencia o el funcionamiento de los órganos genitales, y aquellas que modifican „ligeramente“ su apariencia, pero sin tener efectos duraderos en la capacidad de reproducción y plenitud sexual. […]

    [Die kolumbianische Tageszeitung El Espectador wurde am 22. März 1887 in Medellín von Fidel Cano Gutiérrez gegründet; seit 1915 hat die älteste Zeitung des Landes ihren Hauptsitz in Bogotá. El Espectador ist heute nach El Tiempo die zweitgrößte Tageszeitung Kolumbiens; Auflage: wochentags 40.000 Exemplare, am Wochenende 110.000.]

    http://www.elespectador.com/noticias/salud/polemica-generan-dos-ginecologos-abogan-ablaciones-mini-articulo-618149

    [Fidel Cano Gutiérrez (1854 – 1919), kolumbianischer Journalist, Gründer der Zeitung El Espectador.]

    http://www.banrepcultural.org/blaavirtual/biografias/canofide.htm
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    EL NACIONAL (Caracas, Venezuela), 24.02.2016

    Dos ginecólogos generan polémica al favorecer la ablación genital

    [El Nacional es un periódico independiente venezolano, fundado el 3 de agosto de 1943, en la ciudad de Caracas, actualmente dirigido por Miguel Henrique Otero, nieto e hijo de los fundadores del diario. Su primer director fue el poeta Antonio Arráiz (1903-1962).]

    http://www.el-nacional.com/mundo/ginecologos-polemica-ablacion-genitales-mujeres-dominacion-religion_0_798520369.html

    [Antonio Arraíz (1903 – 1962). En 1943 participa en la fundación del diario El Nacional, ocupando el cargo de director hasta 1948.]

    https://es.wikipedia.org/wiki/Antonio_Arra%C3%ADz

  88. Machandelboom Says:

    Heute lenkt man die Herde zum eitlen Diskutieren? Wird die WHO-Klassifikation sprich das Kindergenital jetzt kaputtgequatscht? Warum fordert die Autorin nicht, dass die WHO-Klassifikation zur FGM (FGM Typ I dazugehörend Ia und Ib, Typ II mit IIa, IIb, IIc, Typ III, Typ IV) eben auf keinen Fall in einen verbotenen und einen straffrei erlaubten Teil aufgespalten werden darf?

    Der die ZEIT lesende postmoderne Multikulturfreund darf sich etwas grausen, mindestens autoreferentiell „ein starkes Unbehagen“ spüren. Kritik an Frauenstatus, Körperverständnis und Gesellschaftsmodell von Koran und Sunna üben darf er nicht.

    Am eigentlichen Thema der Arbeit der Gynäkologin Kavita Shah Arora aus Cleveland in Ohio und ihres New Yorker Kollegen Allan Jacobs, nämlich der Frage nach der Legalisierung der islamischen FGM (Chitan al-inath, sunat perempuan), redet Adelheid Müller-Lissner gekonnt vorbei.

    „Ein bisschen Verstümmeln geht nicht“, ein bisschen Mädchenbeschneiden geht, Frau Müller-Lissner? „Ein Denkverbot sollte es nicht geben“, achso, ein bisschen FGM, ein bisschen Todesstrafe, ein bisschen Kopftuchzwang, ein bisschen Faschismus, muss man ja mal drüber geredet haben?

    Ein bisschen Verstümmeln geht nicht

    (Ein Mini-Eingriff unter Narkose, statt der irreversiblen Genitalverstümmelung in irgendeiner dreckigen Hütte? Schlechte Idee! Trotzdem muss man sie diskutieren dürfen. Ein Kommentar von Adelheid Müller-Lissner)

    ZEIT, 25.02.2016

    „Die Empörung ist groß: Wer das vorschlägt, toleriere die Unterdrückung von Frauen und akzeptiere Menschenrechtsverletzungen als kulturelles Erbe, sagen viele. Aber darf man nichts vorschlagen, was – würde es als Alternative akzeptiert – Hunderttausenden Frauen das Leben retten könnte? […] Ein Denkverbot sollte es nicht geben. Man sollte die Argumente prüfen. Schließlich machen die US-Gynäkologen ihren Vorschlag, um Schlimmeres zu verhüten.“

    „das Argument, wer kultursensibel sei und weniger gravierende Eingriffe von Fachleuten sauber ausführen lasse, erspare diesen Mädchen größeres Leid“

    „Fazit: Beim Lesen der Studie spürt man deutlich ein ehrliches, vielleicht sogar sympathisches und menschliches Anliegen der Wissenschaftler. Und wird gleichzeitig ein starkes Unbehagen nicht los.“

    Schlimm, für Müller-Lissner ist der ungebremste Wunsch nach Geldverdienen auf Kosten der körperlichen Unversehrtheit kleiner Mädchen „ein ehrliches, vielleicht sogar sympathisches und menschliches Anliegen“. Aber sie ist ja vielleicht besonders in ganz hohem Maße befugt mitzureden, denn das Schicksal hat sie zum FGM-Bequatschen berufen: „Als Mutter von mehreren Töchtern“.

    Zielsicher die (derzeitige …) schafiitische FGM Marke Assalaam Foundation auslassend, beschwört Müller-Lissner das Grauen von FGM Typ III, allenfalls noch von Labien(teil)amputationen mit (Teil)zerstörung der Klitoris sprich Typ IIb, IIc sowie ggf. noch von Typ Ic Klitoris(teil)amputation:

    „Abgesehen davon, dass derart beschnittene Frauen nie wieder Spaß, sondern nur heftige Schmerzen beim Sex empfinden“, achso, achja, die nicht „derart“, sondern andersartig „beschnittene[n] Frauen“, etwa nach den Vorgaben des Madschlis der Ulama Indonesiens (MUI, Majelis Ulama Indonesia) sind für die USA und vielleicht ja auch für Deutschland gar kein Problem?

    http://www.zeit.de/wissen/2016-02/genitalverstuemmelung-beschneidung-von-maedchen-frauen-inkontinenz-infibulation

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  89. Edward von Roy Says:

    Lawalawa

    Innerhalb von Tansania liegt die ökonomisch besonders schwach entwickelte und sogar vergleichsweise arme, von Halbwüste und Trockensavanne geprägte Region Singida, etwas über 1 Mio. Einwohner, genau in der Landesmitte; auch ihre Hauptstadt heißt Singida.

    Klima und Jahreslauf beherrschen die wenigen humiden Monate (Niederschläge größer als die Verdunstungskapazität), die – kurze – Regenzeit von Dezember bis März, seltener bis April, und die – lange- Trockenzeit zwischen April und November als die ariden Monate (Niederschlag geringer als die Verdunstung).

    https://de.wikipedia.org/wiki/Singida_(Region)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Singida_(Tansania)

    Singida ist in hohem Maße von Infektionskrankheiten betroffen, Tuberkulose, AIDS, Malaria – und angeblich eine weitere, die vor allem Mädchen befällt und die man operativ heilen könne. Genitaloperativ.

    Weibliche Genitalverstümmelung (FGM) sei das angeblich einzige Heilmittel gegen jene vor allem die Mädchen befallende schlimme kindliche oder jugendliche Krankheit; das eingebildete Grauen hat einen Namen. Lawalawa sei ein Fieberleiden, das es sprachlich erst seit dem FGM-Verbot von 1968 (Deklaration von Arusha) und in Wirklichkeit gar nicht gibt.
    ::

    Reprod Health Matters. 2012 Dec;20(40):69-75. doi: 10.1016/S0968-8080(12)40664-4.

    „It is important to know that before, there was no lawalawa.“ Working to stop female genital mutilation in Tanzania.

    C. ALI und A. STRØM [ Chiku Ali · Agnete Strøm ]

    […] about efforts to unearth the facts about a myth in Tanzania about lawalawa, and the use of female genital mutilation (FGM) by some Tanzanian ethnic groups to cure lawalawa. The term lawalawa, used to describe certain vaginal and urinary tract infections, appeared soon after 1968, following the ban on FGM in the Arusha Declaration, and is still used today. When working with these ethnic groups on the subject of eliminating FGM, one always hears about lawalawa. Today, the arguments for using FGM to cure lawalawa are used not only in relation to small children, but also adolescent girls and boys. Lawalawa is not always limited to vaginal and urinary tract infections, but sometimes also when girls or boys have a fever for other reasons. […]

    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23245411

    http://www.rhm-elsevier.com/article/S0968-8080(12)40664-4/abstract

    Chiku Ali · Agnete Strøm

    https://www.researchgate.net/profile/Agnete_Strom/publications

    Chiku Ali (Ahmed Chiku Mkalu), eine norwegische Lokalpolitikerin, stammt aus Singida.

    https://no.wikipedia.org/wiki/Chiku_Ali

    http://chiku.no/

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    Angel Patrick (Not her real name) was subjected to FGM after her parents, who had poor knowledge on Lawalawa were advised by other villagers that she has to take her daughter to the circumcision ceremony because she was by then constantly experiencing fever that the community believed was a symptom of the ‘disease’. […]

    After listening to testimonies from her colleagues, she decided to ask her mother who told her that she was subjected to FGM when she was four-years-old after the family discovered that she was suffering from Lawalawa. […]

    ‘Lawalawa’: Non-existent disease that fuels FGM. Von: KATARE MBASHIRU, in: Daily News (Tansania), 26.02.2016.

    http://www.dailynews.co.tz/index.php/features/47362-lawalawa-non-existent-disease-that-fuels-fgm

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    abolish FGM through the Arusha Declaration in 1968

    http://28toomany.org/media/uploads/tanzania_final_(lr_amendments).pdf

    the Bill of Abolishment was passed in Arusha in 1968

    http://kvinnefronten.no/wp-content/uploads/2015/04/IAC-Against-Female-Genital-Mutilation-Tanzania-english.pdf

  90. Edward von Roy Says:

    „We hope to see Arora and Jacobs publicly retract their two papers, or follow the steps of Dr. Elhagaly.“

    Gute Hoffnung für alle Kinder hat CircWatch am 26.02.2016
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    Which doctors claim that legalizing some forms of FGM will help some girls?

    The most recent discussion in genital integrity forums is the publication of a paper (and related news articles) by two U.S. based gynecologysts, Kavita Arora and Allan Jacobs, of an article called “female genital alteration: a compromise solution” in the Journal of Medical Ethics. In this paper, authors Kavita Arora and Allan Jacobs reframe the discussion of female genital mutilation (FGM) as a matter of “alteration“, because they consider that the term mutilation is culturally insensitive and discriminatory towards women. They argue that mild forms of “FGA” do not constitute a human rights violation, and thus promote that some of those forms could be offered and tolerated as a “compromise” to protect children from more extensive forms of “FGA“, allowing parents to uphold cultural and religious practices “without sacrificing the health and well-being of female children“.

    This is obviously a scandalous proposal, and one that is not entirely new. In May of 2010 the American Academy of Pediatrics had already suggested a similar path with their maligned “policy statement on ritual genital cutting of female minors“, a paper that was criticized by the World Health Organization as an obstacle to their efforts to eradicate FGM, and was also criticized by pro-genital integrity and children’s rights organizations such as Intact America, fearful that the American medical community may slowly reinstate the practice of FGM among Americans, a practice that persisted for at least the first half of the 20th century, before slowly falling in obsolescence. The AAP’s policy statement was retired one month later. […]

    And here is where this new paper is a logical consequence of their previous article.

    Published in 2015 in the American Journal of Bioethics, the article, entitled “Ritual Male Infant Circumcision and Human Rights“, is a very flawed rationalization meant to deny that male infant circumcision can constitute a violation of human rights.
    […]

    Their paper on ritual male infant circumcision pretends to appear multicultural, by using language that appeals more to an European audience. For example, referring to infant circumcision as “ritual” is common in European circles, since it is not considered a medical practice in those places – I imagine that many American doctors would feel relatively insulted by the suggestion that they are practicing a ritual, which is what Arora and Jacobs are doing. Through the paper, they often reinforce the fact that Muslims practice circumcision, to give the appearance of diversity. However, Robert Darby pointed that by framing their paper around infant circumcision, they are in fact excluding most “ritual” circumcision practices, such as those from African tribes, Philippines, and Muslim groups, since they occur mostly after infancy. It’s worth noting that in some languages, “infancy” refers to childhood in general, but its current use in English refers only to the pre-verbal period, so mostly the first year of life. […]

    Their paper goes into a discussion of whether genital integrity is in fact a human right, and whether the principle of open future as suggested by Darby is applicable or not. […]

    […]

    Allan Jacobs is Professor of Obstetrics, Gynecology, and Reproductive Medicine at Stony Brook University School of Medicine. He received his B.A. (psychology) at Cornell University, his M.D. from the University of Southern California, and his J.D. from St. John’s University. He completed his residency at Parkland memorial Hospital and his fellowship at Mount Sinai Hospital. A board certified gynecologic oncologist, he serves as Chairman of the Department of Obstetrics and Gynecology at Flushing Hospital Medical Center. He has published articles in the field of reproductive ethics in journals such as the Hastings Center Reports. He has also published in the area of health law, a current research interest. He teaches biomedical ethics and health law to medical students and residents.

    […]

    To our knowledge, a single case stands in the United States. Dr. Hatem Elhagaly, Muslim, was fired from the Mayo Clinic for promoting a practice that is illegal in America but, in his words, “honors Islam.” […]

    In publishing this paper arguing for mild forms of “FGA“, Jacobs and Arora have followed the logical steps established by their previous paper, but they have also put themselves at odds with the Western rejection of FGM.

    Their only positive point is breaking again that “taboo” that makes most American doctors afraid to suggest any comparison between male infant circumcision and female genital mutilation. But the conclusion that those practices are not violation of human rights seems to detract from the humanity and dignity of the authors.

    We believe doctors should dedicate their efforts to serve their patients as healers, not as cultural or religious brokers defending the “parental right” to harm the child (the patient) as part of a ritual.

    We hope to see Arora and Jacobs publicly retract their two papers, or follow the steps of Dr. Elhagaly.

    [ CircWatch 26.02.2016, bitte dort im Ganzen lesen ]

    http://circwatch.org/which-doctors-claim-that-legalizing-some-forms-of-fgm-will-help-some-girls/

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    [ Im Bild: FGM-Freund Allan J. Jacobs ]

  91. Edward von Roy Says:

    Ibrahim (arabe : إبراهيم) est un personnage du Coran. […] Les musulmans lui doivent aussi l’institution de la circoncision et la construction du Temple de la Ka’ba.

    https://fr.wikipedia.org/wiki/Ibrahim

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    Stichwort Nicht-Mufti und Nichtayatollah Kaan Göktaş! Islam funktioniert nicht als Koran pur, sondern als Koran und Sunna. Ob und dass MGM – und schafiitische FGM – Pflicht ist, hat der Hadith eindeutig bestimmt und bekräftigt seit tausend Jahren Fatwa um Fatwa.

    Liest den Koran und hält ihn hoch und redet den alle Lebensbereiche regelnden (den totalitären) Islam schön; Kaan Göktaş schweigt zur Scharia und belügt uns, ohne rot zu werden:

    „Es gibt zwei Dinge die falsch sind: 1. Beschneidung ist etwas Islamisches und der Islam fordert die Beschneidung, 2. Die Menschen in der Türkei lassen sich beschneiden, weil sie Muslime sind. Das ist beides falsch und muss korrigiert werden“ [nun, korrekt wäre gewesen: „Beschneidung ist etwas Islamisches und der Islam fordert die Beschneidung“, der Rest ist die Taqiyya des Kaan Blaustein],

    „Beschneidung gibt es im Islam nicht“ [jeder Junge und jedes Mädchen ist zu beschneiden, das ist die schafiitische religiöse Pflicht],

    „Beschneidung hat mit dem Islam nichts zu tun. Es gibt keinen Eintrag über Beschneidungen im Koran“ [Nicht-Ulama und Nichtscheich Kaan Göktaş erspare sich und vor allem uns solche Lüge. Die männliche und weibliche Beschneidung steht im Hadith der Sunna … und knüpft an Allahs Rede aus Sure al-Baqara 2:135, „Say: Nay! (we follow) the religion of Ibrahim, the Hanif, and he was not one of the polytheists“, „Folgt dem Weg Abrahams, des Hanifen!“].

    Schlimm. Und wieder einmal macht Auf-Zeit-Spieler Walter Otte mit beim Islamschönreden.

    http://hpd.de/artikel/beschneidung-hat-dem-islam-nichts-tun-12815

    Walter Otte

    Walter Otte, Jahrgang 1955, ist Kaufmann und Jurist, übt die Tätigkeit eines Rechtsanwalts in Berlin aus. Er ist einer der Sprecher des Bundesweiten Arbeitskreises Säkulare Grüne und Sekretär der Säkularen Grünen in Berlin.

    http://hpd.de/autor/walter-otte

    Düsseldorf, den 21.7.2012, Professor Dr. med. Matthias Franz, Universität Düsseldorf:

    „kann die Religionsfreiheit kein Freibrief zur Anwendung von (sexueller) Gewalt gegenüber nicht einwilligungsfähigen Jungen sein […] Zusammenfassend kann man aus ärztlicher Sicht eindeutig sagen, dass es keine medizinischen Gründe für die Entfernung einer gesunden Vorhaut bei einem gesunden, nicht einwilligungsfähigen kleinen Jungen gibt […] Herr Nadeem Elyas, ehemaliger Vorsitzender des Zentralrates der Muslime, hält beispielsweise den Zeitpunkt aus Sicht des Islam für variabel […] Warum sollte man nicht warten, bis der Betroffene einsichtig zustimmen kann?“, was soll das, 18 Jahre oder nicht 18 Jahre?! Schon um endlich erfolgreich die Kinderheirat (im Islam ist die Kindbraut ggf. neun Jahre alt, neun Mondjahre) oder die legalistische Päderastie des frühen Berliner GRÜNEN Fred Karst zu überwinden, haben sich Intaktivisten eindeutig zu positionieren: Keine Beschneidung unter achtzehn!

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/offener-brief-zur-beschneidung-religionsfreiheit-kann-kein-freibrief-fuer-gewalt-sein-11827590.html

    Gislinde Nauy, Dana Kühnau, Mariana Pinzón Becht, Walter Otte, Victor Schiering. Hintergrundpapier zur „Jungengenitalbeschneidung“ … am 28.06.2014 forderten der Freund der Beschneidungs auf Kinderwunsch Walter Otte und seine Mitstreiter allen Ernstes; man ersetze, wie es das Grundgesetz nicht anders zulässt, auch einmal Junge durch Mädchen:

    „Bereits einsichts- und einwilligungsfähige Jungen müssen umfassend über die Operationsrisiken und die zu erwartenden Auswirkungen auf ihr späteres Sexualempfinden aufgeklärt werden und im Zweifelsfall ein Vetorecht gegenüber dem Eingriff besitzen. Diese Aufklärung muss nach verbrieften Standards durch ärztliches Personal durchgeführt und dokumentiert werden, sowie auch die Eltern umfassen. Ebenso sorgfältig muss jede Jungengenitalbeschneidung mitsamt allen ggf. eintretenden Operationskomplikationen anonymisiert dokumentiert werden um eine belastbare Datenbasis für die weitere Evaluation zu bekommen.“

    Antrag abgelehnt Her Otte, denn ob er Junge oder Mädchen ist: der Mensch unter 18 Jahren ist in eine Genitalbeschneidung sprich Genitalverstümmelung (FGM oder MGM), völlig altersentsprechend, gar nicht einwilligungsfähig.

    http://saekulare-gruene.de/wp-content/uploads/2014/08/Hintergrundpapier_Jungenbeschneidung.pdf

    http://saekulare-gruene.de/hintergrundpapier-zur-jungengenitalbeschneidung/

  92. Machandelboom Says:

    [ Stichworte ]

    Harald Walach, […], Hartmut Schröder
    Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften
    Europa-Universität Viadrina
    Frankfurt (Oder)

    http://intrag.info/aktuell/das-institut/

    Saskia Albarus ist Masterstudentin für Intercultural Communications Studies an der Universität Frankfurt/Oder. Sie bloggt auf heroinefor1day.wordpress.com

    http://www.diesseits.de/saskia-albarus

    ……….

    Saskia Albarus
    Fachsemester: 6
    WS 2013/2014
    Abgabedatum: 31.03.2014

    Die Tabuisierungen innerhalb der Beschneidungsdebatte in Deutschland

    Europa-Universität Viadrina zu Frankfurt (Oder)

    Seminar:
    Tabus und sprachliche Umgehungsstrategien

    Seminarleitung:
    Prof. Dr. Dr. Harald Walach und Prof. Dr. Hartmut Schröder

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Attachment/1701-Tabu-Beschneidungsdebatte-Albarus-pdf/

    ……….

    Saskia Albarus – anatomische Ahnungslosigkeit (peniles Präputium ist im Hinblick auf die sensorische Bedeutung Äquivalent zur Klitoris) trifft auf universell-menschenrechtliche und insbesondere kinderrechtliche Gleichgültigkeit. Ein bisschen murmeln von 14 Jahren als Möglichkeit der Einwilligung in die rituelle lebenslange schwere Selbstbeschädigung (statt wie geboten für Mädchen („milde Sunna“) wie Jungen absoluten Schutz sprich staatlich gewährleistete genitale Intaktheit (und nicht „Genitalautonomie“) bis zum Alter von 18 Jahren zu fordern). Das war es dann. Schlimm.

    ……….

    [ Immerhin, Selbstbestimmung erkennt zu Saskia Albarus: ]

    Ich habe allerdings da kaum neue Gedanke oder Impulse gefunden. Insgesamt wirkt die Abhandlung auf mich eher resignativ.

    „da die Debatte auf vielen Ebenen eine emotionale Brisanz in Gesellschaft und Politik mit sich bringt und somit hochkomplex ist. Diese Komplexität erschwert allerdings gerade die Lösungsfindung enorm und lässt sie für alle Beteiligten in weite Ferne rücken“

    In Wahrheit ist MGM wie FGM ein ziemlich banaler Täter-Opferkreislauf. Alles was „komplex“ wirkt, ist Selbstrechtfertigungsgedöns der Täter.

    Der Rest vom letzten Satz des Fazits

    „sollten als Anstoß genommen werden, die Debatte niemals vollständig versiegen zu lassen“

    Aber wenn sie weitgehend versiegt wäre schon OK?

    So weit darf man nicht runtersatteln! Ganz im Gegenteil, die Debatte muss intensiviert werden!

    Und die Wortwahl… „Beschneidung“ – der Ausdruck wird zwar korrekt als Euphemismus erkannt, aber dann in Bezug auf Jungen durchgehend beibehalten.

    „Beschneidungsbefürworter“ und „Beschneidungsgegner“ – das ist total verzerrend.

    Es gibt Menschen, die sind für ein geschlechtsunabhängiges kindliches Recht auf genitale Autonomie, und es gibt Menschen, die sind gegen ein solches Recht. So wird ein Schuh daraus!

    Es fehlen z.T. Quellenangaben, z.B. für:

    „diesem Zusammenhang ist noch anzuführen, dass die männliche Vorhaut im Vergleich zur weiblichen etwa doppelt so viele Nervenenden besitzt.“ [Nein. Doppelt so viele wie die Klitoris.]

    Als Fazit bleibt hängen: das Thema ist wahnsinnig kompliziert und niemand hat einen Lösungsansatz. Ein Dilemma, aber man sollte doch ab und an mal drüber reden.

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/6658-Hausarbeit-Die-Tabuisierungen-innerhalb-der-Beschneidungsdebatte-in-Deutschland/?postID=48206#post48206

  93. Edward von Roy Says:

    [Professor Maximilian Stehr ist Vorsitzender der AG Kinderurologie der Deutschen Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH) und müsste jetzt eigentlich auch jugendliche Mädchen auf ihren Wunsch hin beschneiden sprich genital verstümmeln lassen.]

    „Wenn Eltern mit ihren 14 oder 16-jährigen Söhnen zu mir kommen und auch der Jugendliche die Zirkumzision will, dann habe ich überhaupt nichts dagegen“ […]

    Er betont, dass es dabei nicht um die „Diskriminierung von Religionsgemeinschaften, Bräuchen oder Ritualen“ gehe. „Es geht nur darum, wie man den Wert der Unversehrtheit und des Selbstbestimmungsrecht von Kindern einordnet. Und das ordnen wir heute möglicherweise anders ein als noch vor hundert oder gar tausend Jahren“, so Stehr.

    In persönlichen Gesprächen mit muslimischen und jüdischen Mitbürgern habe er erfahren, dass dem Kind durch einen Aufschub der Beschneidung auch „keine sozialen Nachteile wie ein Religionsausschluss“ entstünden. […]

    [Maximilian Stehr redet laut von genitaler Autonomie, aber will dem islamischen Gesetz, den Schariavorgaben, letztlich entsprechen. Der Professor ist bereit, einen Jugendlichen („14 oder 16-Jährigen“) auf dessen Wunsch hin per Operation lebenslang am Genital zu beschädigen.]

    Vorteile einer Beschneidung sieht er in Ländern mit hohen Hygienestandards nicht. „Demgegenüber stehen einige Nachteile: Das direkt operative Risiko, es kann zu Nachblutungen – wie in dem Fall, auf dem das Urteil basiert – kommen, Langzeitfolgen wie eine Verengung der Harnröhrenöffnung, Oberflächenveränderung der Eichel und ähnliches können entstehen“, so Stehr. […]

    [Dass die sensitive Bedeutung der Penisvorhaut derjenigen der Klitoris gleichkommt, interessiert Maximilian Stehr nicht, jedenfalls verschweigt er es.]

    Auch er hat Eltern kennengelernt, die auf eine Ablehnung der Beschneidung durch den Arzt mit Unverständnis reagiert haben. Doch meistens sei das anders: „Viele können das allerdings nachvollziehen und sagen: ‚Wir können noch warten‘.“

    [Geduld, Geduld … irgendwann muss das Geschlechtsteil laut Scharia verstümmelt werden, bis dahin warten alle … und die wartenden Eltern und der wartende Herr Stehr freuen sich.]

    (Deutsch Türkische Nachrichten, 28.06.2012.)

    http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2012/06/455911/%E2%80%9Ewir-wollen-keine-religionsgemeinschaften-diskriminieren%E2%80%9C/

    ::

    Maximilian Stehr:

    Ich war schon immer der Auffassung, dass dieser Eingriff nicht mit geltendem Recht und auch nicht mit geltender medizinethischer Überlegung in Einklang zu bringen ist. Und so empfehle ich weiterhin, diesen Eingriff nicht durchzuführen, sondern die religiös motivierte Beschneidung, wenn sie denn durchgeführt werden soll, in einem Alter durchzuführen, in dem das Kind oder der Jugendliche einwilligungs- oder zumindest konsensfähig ist. […]

    Wenn solche medizinisch nicht indizierten Eingriffe durchgeführt werden sollen, bedürfen sie zwingend der Zustimmungsfähigkeit seitens des Patienten. […]

    [Und die Mädchen hat der Mediziner nicht ungleich zu behandeln.]

    Man kann es nur so regeln, dass die Religionsgemeinschaften sich darauf verständigen können, dass man diesen Akt tatsächlich verschiebt in eine Zeit, wenn das Kind einwilligungs- oder konsensfähig ist. Es muss ein Kompromiss sein […]

    [Wenn ein schafiitischer Ulama die im Hinblick auf die Schädigung mit der MGM vergleichbare Klitoris(teil)amputation für wadschib hält (beschnitten werden muss in dieser Madhhab auch das Mädchen in jedem Fall), dann müsste Stehr, nähme er sich und das grundgesetzliche Gebot nach Gleichbehandlung der Geschlechter ernst, begeistert wiederholen: „dass man diesen Akt tatsächlich verschiebt in eine Zeit, wenn das Kind einwilligungs- oder konsensfähig ist.“]

    (Stehr: „Niemals Schaden zufügen“. DW, 25.07.2012.)

    http://www.dw.com/de/stehr-niemals-schaden-zuf%C3%BCgen/a-16104062

  94. Cees van der Duin Says:

    [ Der Einleitungstext strotzt nur so vor Fehlern, Radio München plappert munter drauflos:

    „Religiös motivierte Beschneidungen von Säuglingen sind erlaubt“ – Nein, am 12.12.2012 ging es im Bundestag weder (nur) um Säuglinge noch um religiöse (!) Beschneidung. Und um Beschneidung auf Kinderwunsch – Kind ist Junge oder Mädchen unter 18 Jahre – kann es ernsthaften Intaktivisten nicht gehen.

    „Männliche Beschneidungen unter gewissen Auflagen sind also wieder legal“ – Unsinn, die Zirkumzision war und ist grundgesetzwidrig.

    „Hat also nicht jedes Kind ein Recht auf genitale Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Tradition“ – das passt nun einmal nicht zusammen: „genitale Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit“. Denn die berüchtigte genital autonomy beinhaltet ja gerade – auch, ggf. – die Beschneidung auf Kinderwunsch. Wir Volljährigen müssen jeden Minderjährigen (Mensch unter 18 Jahre) vor der Macht der Tradition und den Forderungen der Religion schützen und noch dem weiblichen oder männlichen 17-Jährigen genitale Intakheit („körperliche Unversehrtheit“) gewährleisten und gerade keine genitale Autonomie („genitale Selbstbestimmung“). Ganz analog zu Kinderheirat und Päderastie (Heiratsalter im Islam für Mädchen neun Jahre, neun Mondjahre, also achteinhalb).

    Wie es zu befürchten war – Christoph Kupferschmid (Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte) bringt anatomische Desinformiertheit jedenfalls Desinformation, er setzt Klitorisvorhaut und Penisvorhaut weitgehend gleich. Wo aber die genitale Schädigung nicht eingeräumt wird, kann nichts folgen als ein Vorbeireden am wissenschaftlichen sowie am kinderrechtlichen und überhaupt allgemein menschenrechtlichen Thema HGM (d. i. FGM oder MGM). Durchaus wichtige Fakten und Gedanken nennt Renate Bernhard, leider (s. u.), ohne sich zum age of consent von gebotenen achtzehn Jahren zu bekennen. ]

    Sendetermin Radio München: Podiumsdiskussion „Genitale Selbstbestimmung“ 19.5. 19:00 Uhr

    Neu
    PROGRAMM-TIPP: Hat jedes Kind ein Recht auf genitale Selbstbestimmung und körperliche Unversehrtheit unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Tradition? Beschneidung jeglicher Art: Religiös-kulturelles Ritual, medizinische Notwendigkeit oder Körperverletzung? Anlässlich des Worldwide Day of Genital Autonomy– des Weltweiten Tages der genitalen Selbstbestimmung“ am 07.Mai, veranstaltete „MOGIS e.V. – eine Stimme für die Betroffenen“ und „pro familia NRW“ am 05. Mai im Kulturzentrum „Giesinger Bahnhof“ einen Filmabend mit Podiumsdiskussion zum Thema „Genitalverstümmelung, Beschneidung und genitaler Selbstbestimmung“. Wie lassen sich religiös-kulturelle Tradition, medizinische Thesen, deutsche Rechtsauffassung und Ethik mit einander vereinbaren? Gesprächsteilnehmer waren die Filmemacher Renate Bernhard (Hibos Lied – Weibliche Genitalverstümmelung und die Macht der Tradition), Ari Libsker aus Israel (Circumcision), Gregor Zootzky (Hermes und Aphrodite) und Dr. Christoph Kupferschmid (Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte). Die Moderation hatte die Fachjournalistin Helga Vollmer. Die Diskussion fand auf Englisch und Deutsch statt. Radio München sendet am Donnerstag (19.05.) von 19:00 bis 20:00 in „Abends unterwegs“ die Podiumsdiskussion in Ausschnitten. Am Samstag läuft die Wiederholung, gleicher Sender, gleiche Zeit.

    [ Beitrag ca. 25 Minuten lang – als mp3 hier anhörbar ]

    https://www.dropbox.com/s/ekfjf57xfs4gnwv/beschneidung_radioMuenchen20160519.mp3?dl=0

    Auch auf Beschneidungsforum plappert man ein bisschen mit

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/6806-Sendetermin-Radio-M%C3%BCnchen-Podiumsdiskussion-Genitale-Selbstbestimmung-19-5-19-00/?postID=49091#post49091

    Renate Bernhard

    http://www.renate-bernhard.de/journalistin.html

    Gemeinsamkeiten zwischen Zwangsheirat, Ehre, Ehrenmord und weiblicher Genitalverstümmelung

    http://www.renate-bernhard.de/gemeinsamkeiten.html

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    Genitale Selbstbestimmung
    Filmabend & Podiumsdiskussion

    Anlässlich des Worldwide Day of Genital Autonomy am 7. Mai 2016 – Aktionstag für den Schutz der Rechte des Kindes auf körperliche unversehrtheit und sexuelle Selbstbestimmung unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion und Tradition – veranstalten MOGiS e.V.-Eine Stimme für Betroffene und pro familia NRW im Kulturzentrum Giesinger Bahnhof einen Filmabend mit Podiumsdiskussion.

    Circumcision Dokumentation von Ari Libsker, Israel 2004, 19 Min.
    Zu den berühmtesten Werken des israelischen Journalisten und Filmemachers Ari Libsker gehört die Dokumentation Circumcision. Sie befasst sich mit dem Einfluss der männlichen Beschneidung auf das Sexualleben. Channel 2 (Israel) wollte das Werk zunächst zensieren, strahlte es später dann aber doch im Nachtprogramm aus.

    Hibos Lied – Weibliche Genitalverstümmelung und die Macht der Tradition
    von Renate Bernhard und Sigrid Dethlof, Deutschland 2007, 55 Min.
    Die Geschichten dieser Frauen, eine Reise an die Wurzeln dieser grausamen Tradition und Bilder nigerianischer Künstler, die dagegen anmalen – all dies besungen von der berühmten somalischen Sängerin Hibo.

    Hermes und Aphrodite Zeichentrickkurzfilm von Gregor Zootsky, Deutschland 2013, 10 Min.
    Hermes und Aphrodite erzählt die Geschichte des Kindes Sascha, von dem alle bis zur Pubertät denken, es wäre ein Mädchen. Sascha vertraut sich seiner Mutter an. Gemeinsam sucht die Familie einen Arzt auf, welcher das Kind untersucht und ein Zwischengeschlecht „diagnostiziert“. Der Arzt plädiert für eine medizinische Maßnahme, welche Sascha physisch zu einer Frau machen würde.

    Podiumsdiskussion mit Renate Bernhard, Ari Libsker, Gregor Zootsky und Dr. Christoph Kupferschmid (Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte).
    Moderation: Helga Vollmer

    Spielplan: Donnerstag, 5. Mai 2016; 19.30 Uhr

    Raum: Gepäckhalle (behindertengerecht, barrierefrei)

    Preis: 6,– Euro

    Reservierung: filmabend [ @ ] mogis.info

    http://www.giesinger-bahnhof.de/programm/gepaeckhalle/05-mai/may-05.php

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    Renate Bernhard, Vorstand von pro familia NRW: „Genitale Beschneidungen haben irreparable Folgen für das sexuelle Empfinden und bei manchen Betroffenen auch traumatisierende Auswirkungen. Als Verein, der sich für die sexuellen und reproduktiven Rechte einsetzt, fordern wir eine gesetzlich vorgeschriebene Aufklärung über die Folgen der männlichen Beschneidung nach neuesten medizinischen Erkenntnissen. Die Entscheidung über eine Beschneidung sollte ausschließlich von der Person getroffen werden können, an der diese vorgenommen wird und erst dann, wenn sie hierzu entscheidungsfähig ist.“ [ Der junge Mensch, männlich oder weiblich, soll in sein genitales Verstümmeltwerden einwilligen dürfen … warum sagt Renate Bernhard nicht Nein zu jeder FGM oder MGM unter 18? ]

    http://www.kikoko.info/aktuelles-1144.html

  95. Edward von Roy Says:

    [ Stichworte
    Tuğsal Moğul
    Der goldene Schnitt
    Begleitmaterial für Pädagogen

    Tuğsal Moğul (Der goldene Schnitt) weicht dem Thema lebenslange Schädigung durch jede Zirkumzision aus oder ist nicht informiert. ]

    Pädagogisches Begleitmaterial zu
    DER GOLDENE SCHNITT
    von Tuğsal Moğul

    [ Die Schariapflicht zur Beschneidung aller Jungen – und schafiitisch aller Mädchen – wird in diesem Freibrief auf selektiv erlaubtes Denken der deutschen Schüler zum Thema Jungenbeschneidung („Begleitmaterial für Pädagogen“, „Pädagogisches Begleitmaterial zu DER GOLDENE SCHNITT von Tuğsal Moğul“) nicht kritisiert.

    Eher schon wird implizit nahegelegt, dass der religiöse Muslim das Kind zu beschneiden hat oder jedenfalls beschneiden kann:

    „Ich bin nicht religiös und empfinde religiöse Traditionen nicht als bindend. Entsprechend kann ich sie auch infrage stellen“ (Sevgi Demirkaya, Grafikerin aus Köln)

    – denn was bedeutet das im Umkehrschluss?

    Etwa dass, wer eben doch an die Pflicht zur Einhaltung von Allahs Gesetz (Scharia) glaubt, sein Kind beschneiden lassen muss oder soll oder jedenfalls straffrei können muss? ]

    https://www.theaterdo.de/uploads/events/downloads/Begleitmaterial_Der_goldene_Schnitt.pdf

    19.04.2016
    Deutschlandfunk
    Das Universum und ein Stückchen Haut
    Von Dorothea Marcus

    [ Der mit der Klitoris (und nicht der Klitorisvorhaut) vergleichbare sensibelste Teil des Penis ist kein „Stückchen Haut“. ]

    […] Einen Abend später ist in Dortmund das Universum auf einmal auf ein Stückchen Haut zusammengeschrumpft. Doch auch daran können sich große Konflikte entzünden. Zunächst sind die Zuschauer in „Der goldene Schnitt“ des türkischen Autors Tuğsal Moğul selber illustre Gäste einer schicken Feier: die Live-Beschneidung des Zehnjährigen, größte Hoffnung des hocherfolgreichen Ärzte-Ehepaars mit jüdisch-muslimischen Wurzeln. Ein Mini-Eingriff natürlich nur, aber notwendiger Bestandteil der Kindes-Optimierung. […]

    [ Dorothea Marcus betreibt die Abwertung des maskulinen Lustorgans Nummer Eins auf ein bedeutungsloses Anhängsel „Stückchen Haut“ und bagatellisiert die einer FGM Typ Ib oder II vergleichbare Genitalverstümmelung zum „Mini-Eingriff“. ]

    http://www.deutschlandfunk.de/theater-dortmund-das-universum-und-ein-stueckchen-haut.691.de.html?dram:article_id=351880

  96. Cees van der Duin Says:

    Giovanni Benedetto SINIBALDI (1594 – 1658)
    Ioannes Benedictus SINIBALDUS
    Joannes Benedictus SINIBALDUS
    Johannes Benedictus SINIBALDUS
    .
    .

    15th century
    Jacopo Berengario da Carpi (1460-1530), Italian anatomist, identifies the most sensitive part of the penis as the foreskin.

    16th century
    Gabriele Falloppio (1523-62) describes function of the foreskin to provide lubrication and increase pleasure during sex.

    17th century
    William Harvey (1578-1657), the discoverer of the circulation of the blood, states that circumcised men have less pleasure in sex. Giovanni Sinibaldi identifies the clitoris as the functional equivalent of the foreskin and as each the main source of sexual pleasure for women and men respectively.

    http://www.historyofcircumcision.net/index.php?option=content&task=view&id=31

    ::

    A 17th Century sex manual

    Giovanni Sinibaldi (or Johannes Sinibaldus) compiled an eccentric collection of folklore and observations on sexual matters, called Geneanthropeiae, published in Rome in 1642. Despite its many absurdities (some of which were jokes), he had a more accurate knowledge of human sexual anatomy and physiology than many doctors over the next 300 years. He understood that the main source of sexual pleasure in women was the clitoris and that its functional equivalent in men was not the glans of the penis, but the foreskin, which he held to be the seat of male sexual pleasure. He also considered that the foreskin contributed to women’s pleasure during sexual intercourse, claiming that „the Jewish women, Turkesses and Mauritaniae, their husbands being shorn, make much of it, and most gladly accept the embraces of Christians“.

    Quoted in Alex Comfort, The anxiety makers, p. 26

    http://www.circumstitions.com/Pleasure.html

  97. Edward von Roy Says:

    änd Ärztenachrichtendienst
    Hamburg

    19.06.2016

    Beschneidung bei Flüchtlingen – wie halten es die Kollegen?

    Zum wiederholten Male schicken Hausärzte Flüchtlinge mit der Diagnose einer Phimose zur Beschneidung. Lokalbefund blande, mit viel Phantasie ein Frenulum breve.

    Vertragsärztlich ist die Sache klar, keine Indikation zur Zirkumzision als Kassenleistung. Geld für die rituelle Beschneidung haben diese Leute nicht.

    Wie halten Sie es?

    Z.B. Einweisung in urologische Kliniken, die diese Eingriffe wohl auch im Rahmen der Weiterbildung ihrer Assistenten anbieten. Ablehnung unter Verweis auf die Leitkultur?

    So, 19.06.2016 09:05 / ak

    http://www.facharzt.de/content/red.otx/1011,Beschneidung-bei-Fl%C3%BCchtlingen—wie-halten-es-die-Kollegen_169128,0.html

    ::

    [ Der islamrechtlich erwachsene männliche Muslim, 15 Mondjahre und älter, darf keine Vorhaut haben: chitan (türk. sünnet) ist religiöse Pflicht – schafiitisch auch für jedes Mädchen (das im Islam mit neun Mondjahren schariapflichtig sprich u. a. heiratsfähig ist).

    Statt sich von der totalitären Scharia zu distanzieren, wird auf Beschneidungsforum notorisch Islambeschwichtigung geübt. ]

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/6879-Beschneidung-bei-Fl%C3%BCchtlingen/

  98. Edward von Roy Says:

    Kristian Jensen verspricht dem Rest der Welt, dass Dänemark die Beschneidung international auf ewig als Menschenrecht bejubeln wird. Mette Gjerskov ärgert sich nachvollziehbarerweise über dieses Versprechen, nennt aber keine Fakten und verzichtet auf den gebotenen Vergleich zur FGM Typ Ib oder Typ II. Liselott Blixt hingegen tut so, als würde sie sich ärgern, nur um in Sachen Genitalverstümmelung die rechte Altersgrenze auszuhandeln.

    Minister grilles: Kaldte omskæring menneskeret

    Et flertal uden om regering kræver svar af udenrigsministeren, der fredag underskriver et brev til FN om at Danmark accepterer, at det er en menneskeret at omskære drenge.

    http://www.mx.dk/nyheder/danmark/story/30150521

    Die irgendwie linke Jane Heitmann findet MGM prima, solange der Junge medikalisiert beschädigt wird, also in einer Arztpraxis oder im Krankenhaus. Nun, und die Schafii-Mädchen?

    Danish government agrees that circumcision is a human right

    No legislation will be passed on the issue

    […] “Venstre doesn’t want a ban on circumcision, but it is paramount to us that the practice is in line with Danish law and that it is performed by a doctor,” Jane Heitman, a spokesperson for government party Venstre, told Metroxpress newspaper.

    http://cphpost.dk/news/danish-government-agrees-that-circumcision-is-a-human-right.html

  99. Eifelginster Says:

    Bei kleinen Jungen völlig normal: Ein ausgeprägter Vorhautrüssel und eine verengte Vorhautöffnung

    . . . . . . . . . .

    Kleine Jungs haben meist einen ausgeprägten „Vorhautrüssel“, der aber trotzdem für den Urin durchgängig ist und, wie hier schon ganz richtig geschrieben wurde, sich aufdehnt, wenn der Kleine pullert.

    Schau mal hier – das ist normal:

    http://www.cirp.org/library/normal/

    http://www.urbia.de/archiv/forum/th-1441738/an-die-jung-s-mama-s-ein-wenig-pikant.html

    . . . . . . . . . .

    Was ist die Vorhaut? Anatomische und physiologische Fakten

    von Dr. med. Paul M. Fleiss und Dr. phil. Frederick Hodges

    […] Akroposthion ist die nützliche Bezeichnung, welche die Griechen, dem rüsselförmigen, sich verjüngenden „Hals“ der Vorhaut gaben, der sich über die Eichel hinaus erstreckt (2).

    Das Akroposthion erstreckt sich über die Eichel, und bildet so eine weiche, sich verjüngende schlauchförmige Hülle. Dieses Akroposthion der Vorhaut fungiert als eine Verlängerung der Harnröhre und leitet den Urin vom Meatus (Der Harnröhrenöffnung auf der Eichel) nach draußen ab.

    Die Länge des Akrospothions ist individuell sehr verschieden. In der Kindheit kann es mindestens die Hälfte der Länge des Penis ausmachen. Einige Jungs haben eine Vorhaut, die zwei Zentimenter oder mehr über die Eichel hinausgeht. Bei anderen Jungs kann das Akroposthion beinahe gar nicht vorhanden sein, in diesem Fall können der Meatus und der umliegende Bereich der Eichel entblößt sein. Was auch immer der Fall sein mag, alle Längen sind normal.

    Während die übergroße Mehrheit der kleinen Jungen diesen Akroposthion genannten Vorhaut-„Rüssel“ haben, weisen die meisten erwachsenen Männer nur einen kleinen Vorhautüberhang auf.

    Da im Rahmen der körperlichen Entwicklung der Penisschaft schneller wächst als die Vorhaut, bildet sich das Aposthion bei vielen Männern mehr oder weniger zurück, so dass die meisten erwachsenen Männer kein ausgeprägten Vorhautüberhang „Aposthion“ mehr besitzen.

    Deshalb besteht auch kein Grund zur Besorgnis, wenn ein Junge mit einem sehr langem, ausgeprägten Vorhautrüssel ausgestattet ist. Er wird gewissermaßen noch „hineinwachsen“. […]

    http://www.beschneidung-von-jungen.de/home/infos-fuer-eltern/was-ist-die-vorhaut/was-ist-die-vorhaut-anatomische-und-physiologische-fakten.html

  100. Edward von Roy Says:

    An Josef Bordat (Kinder haben Rechte), publiziert in: Die Tagespost – Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur (vormals Deutsche Tagespost Katholische Zeitung für Deutschland) am: 19.09.2016.

    Josef Bordat: „[…] die Dramatisierung der Beschneidung als Form von „Gewalt“ […]

    Eine Nicht-Beschneidung hinderte sie ja gerade an Kulturpflege und Religionsbekenntnis. Also: Die UN-Kinderrechtskonvention schützt das Recht auf Beschneidung – aus der Sicht des Kindes und aus Gründen des Kindeswohls. […]

    Wir sollten bei aller Achtung vor dem (mutmaßlichen) Willen des Kindes grundsätzlich aufpassen, dass wir die heranwachsende Generation mit dem „Soll sie / er später selbst entscheiden!“ nicht zur religiösen und kulturellen Sprachlosigkeit erziehen. Denn das wäre sicherlich kein Beitrag zum Kindeswohl.“

    . . .
    . . .

    Meine Antwort am Folgetag (20.09.2016).

    . . .

    In der Tat, Kinder haben Rechte – auf intakte Genitalien. Der deutsche Staat kann Jungen und Mädchen nicht ungleich behandeln.

    Der Islam der schafiitischen Rechtsschule verlangt die Beschneidung aller Jungen und Mädchen. Auch in Deutschland versucht man die arab. Chitan al-inath (indones. sunat perempuan) genannte islamische Mädchenbeschneidung, eine FGM, straffrei zu stellen. Prominente Vorkämpfer sind Tatjana Hörnle sowie Karl-Peter Ringel und Kathrin Meyer.

    Zur Straffreistellung dieser „milden Sunna“ bzw. „weiblichen Sunnabeschneidung“, eine FGM Typ I oder Typ IV, soll der (grundrechtswidrige) Paragraph der Erlaubnis der männlichen Beschneidung sprich männlichen Genitalverstümmelung geschlechtsneutral neuformuliert werden. Ringel und Meyer zielen dabei auf den § 1631d BGB, während Hörnle den § 226a StGB verändert wissen will.

    Völlig altersgemäß sind Kinder (Kind ist Mensch unter achtzehn Jahren) nicht fähig, die lebenslangen nachteiligen Folgen für Sexualität und Partnerschaft abzuschätzen, die sich aus der (jeder!) Beschneidung ergeben.

    Ob Mädchen oder Junge: Keine Beschneidung unter achtzehn.

    Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge (FH)

    http://www.die-tagespost.de/feuilleton/Kinder-haben-Rechte;art310,172625

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    . . .

    […] Josef Bordat wuchs in Straelen am Niederrhein auf. 1991 beendete er seine Schulausbildung am Friedrich-Spee-Gymnasium Geldern mit dem Abitur. Nach seinem Hochschulabschluss als Wirtschaftsingenieur (Dipl.-Ing.) studierte Bordat Soziologie und Philosophie in Berlin und Arequipa / Peru (M.A.). 2006 wurde er am Institut für Philosophie, Wissenschaftstheorie, Wissenschafts- und Technikgeschichte der TU Berlin zum Dr. phil. promoviert. […]

    Derzeit arbeitet Bordat als freier Autor, insbesondere zu den Aktualisierungsmöglichkeiten der Völkerrechtskonzeption des Bartolomé de Las Casas, zu Fragen im Spannungsfeld von Ethik, Politik und Recht, zum Verhältnis von Religion und Wissenschaft resp. Kirche und Medien sowie zur Kirchengeschichte. […]

    Bordat lebt mit seiner Frau in einer katholischen Pfarrei im Süden Berlins, wo er ehrenamtlich als Küster, Lektor und Katechet tätig ist. […]

    http://kathpedia.com/index.php?title=Josef_Bordat

  101. Jacques Auvergne Says:

    ( Société Française de Sexologie Clinique )

    Gérard Zwang

    Gérard Zwang, né à Paris le 16 juin 1930 est un chirurgien-urologue français, élève du professeur Léger et du professeur Aboulker, auteur d’ouvrages consacrés à la sexologie, dont Le Sexe de la femme, qui eurent un certain écho dans les médias durant les années 1970. Il est l’un des fondateurs de la Société française de sexologie clinique.

    Sexologue engagé, il milite contre l’excision et la circoncision […]

    Il est le président d’honneur de l’Association contre la Mutilation des Enfants et a participé à la première conférence de presse dénonçant les mutilations sexuelles féminines (clitoridectomie et infibulation) à Genève en 1977 sous les auspices de Terre des hommes en compagnie de Benoîte Groult. Il a également participé au 4e Symposium international sur les mutilations sexuelles, du 9 au 11 août 1996 à l’Université de Lausanne, organisé par l’association Nocirc ainsi qu’aux Rencontres internationales « Procréation et droits de l’enfant » tenues à Marseille du 16 au 18 septembre 2003 sous l’égide de l’Observatoire international du droit de la bioéthique et de la médecine.

    https://fr.wikipedia.org/wiki/G%C3%A9rard_Zwang

    A.M.E.
    Association contre la Mutilation des Enfants

    http://ame.enfant.org.free.fr/

    http://ame.enfant.org.free.fr/infos.html#english

    24.9.16, Paris, Vortrag über Beschneidung

    ( Guy Sinden )

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/7101-Morgen-24-9-16-Paris-Vortrag-%C3%BCber-Beschneidung/?postID=51114#post51114

  102. זיז ... ziz Says:

    Kulturradio von Pia Ehrlinspiel – Die Genitalbeschneidung von Jungen

    27.09.2016 – 13:00 Uhr auf RadioX

    mit Victor Schiering (MOGiS e.V.), Renate Bernhard (Journalistin und Filmemacherin), Dr. Kolja Eckert (Kinderchirurg) und einem jungen Betroffenen aus muslimischem Kulturkreis

    RadioX, Kurfürstenstr.18, Frankfurt

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/7082-Kulturradio-von-Pia-Ehrlinspiel-Die-Genitalbeschneidung-von-Jungen/?postID=51145#post51145

    Hier ist der Mitschnitt der Sendung:

    rz-etelsen.net/radiox27092016final.mp3

  103. Elżbieta B. Wawrzyńska Says:

    ברית מילה
    brit milah, Beschneidung

    ערן שדה
    Eran Sadeh

    seine website:
    גונן על הילד | Gonnen Al Hayeled
    Protect the Child
    .
    .

    Abraham Geiger:

    I cannot support circumcision with any conviction, just because it has always been held in high regard. It remains a barbaric, bloody act, which fills the father with anxiety and subjects the mother to morbid stress. The idea of sacrifice, which once consecrated the procedure, has certainly vanished among us, as it should. It is a brutal act that does not deserve continuation. No matter how much religious sentiment may have clung to it in the past, today it is perpetuated only by custom and fear, to which surely we do not want to erect temples.

    (Rabbi Abraham Geiger (1810-1874) schrieb im Brief an Leopold Zunz sinngemäß: „Der Gedanke des Opferbringens, welcher der Prozedur einst seine Weihe gab, ist für uns heutige doch gewiss entschwunden … und der bloßen Gewohnheit und der Angst wollen wir sicherlich keine Tempel errichten“, eigene Rückübersetzung aus dem Englischen ins Deutsche.)

    http://intactnews.org/node/142/1327690351/progressive-rabbis-creating-jewish-covenant-without-circumcision

    Abraham Geiger:

    „Ich kann nicht verstehen, warum ich mich für eine Zeremonie begeistern soll, nur aus dem Grund, weil sie sich allgemeiner Hochachtung erfreut … Es ist ein barbarischer, blutiger Akt. Die einzigen Gründe dafür sind die Gewohnheit und die Furcht“, zitiert von David Gollaher in Das verletzte Geschlecht (Seite 46).

    ::

    Orly Vilnai is a journalist, docu-activist, writer and film producer. She is married to Guy Meroz. She is the producer and presenter of the Orly and Guy morning show (Channel 10).

    ::

    Orly Vilnai und Guy Meroz
    Kanal 10, 20.06.2016

    תוכנית הבוקר של אורלי וילנאי וגיא מרוז בערוץ 10, 20/6/2016

    „לחתוך או לא לחתוך: הורים נמנעים מלערוך ברית מילה לילדיהם“

    „Beschnitten oder nicht beschnitten: Eltern verzichten auf die Beschneidung ihrer Kinder“

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    ::

    הרצאה בסימפוזיון אוטונומיה של אברי המין 2014 – ערן שדה

    http://www.gonnen.org/?p=522

    Genital Autonomy 2014 – Eran Sadeh

    http://www.gonnen.org/?p=518

    ::

    גונן על הילד | Gonnen Al Hayeled
    Protect the Child

    http://www.gonnen.org/

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