395. Tatjana Hörnle und die FGM

ختان الإناث

ḫitān al-ināṯ

sunat perempuan

FGM nach Koran und Sunna

Die Choreographin

Von Edward von Roy

„Heute habe ich euch eure Religion vervollständigt [so dass nichts mehr daran fehlt] und meine Gnade an euch vollendet, und ich bin damit zufrieden, dass ihr den Islam als Religion habt“ (Koran 5:3). An jenem Tag also („heute“) trat die offenbarte Normativität und Gesetzgebung in Kraft und Gesetzgeber Allah möchte über die Sorgfalt der menschlich eingehaltenen Befehle sagen können: „ich bin damit zufrieden“.

Die seither und bis zum Tage der Auferstehung gültige Scharia fordert die Genitalbeschneidung mindestens jeder dem schafiitischen Recht unterliegenden Frau und an der Humboldt-Universität zu Berlin bekleidet Prof. Dr. Tatjana Hörnle den Lehrstuhl für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsphilosophie und Rechtsvergleichung. Weil das deutsche Justizministerium eine Fatwa zur religiösen Frauenbeschneidung noch nicht anerkennt, muss eilig ein Gutachten her und Hörnle schreibt für den 70. Deutschen Juristentag ihr Kultur, Religion, Strafrecht – neue Herausforderungen in einer pluralistischen Gesellschaft.

Erst seit 2013 ist die (jede) FGM verboten, doch das unversehrte weibliche Genital stimmt Allah möglicherweise ausgesprochen unzufrieden. Mädchen, ist dein Geschlechtsteil noch nicht halal? Der § 226a StGB Verstümmelung weiblicher Genitalien gefährdet das Heil der Seele, denn das islamisch vorgegebene Wohlverhalten ist „vervollständigt“ (Koran 5:3) und ein vollständiges, das heißt ein unbeschnittenes männliches oder weibliches Genital bedeutet, dass die Pflicht zur Scharia noch nicht vervollständigt ist. Bekommt Deutschland die FGM nach Koran und Sunna?

Der Coup der Tatjana Hörnle besteht im Erzeugen einer Spielsituation voller Erregung und Druck, der Nichtweitergabe von anatomisch korrekter Information zur Jungenbeschneidung in den 70. Deutschen Juristentag sowie darin, den § 226a StGB weiterhin nach Ausmaß genitaler Zerstörung und nachvollziehbar zugeordnetem Strafmaß in nur und genau zwei Stufen zu gliedern.

Dann erfolge mit nur etwas Locken ein erlösender zweiter Schritt, den die Professorin das erregte Publikum selbst finden lassen wird. Kategorie eins als die obere Schublade ist Absatz (1) des 226a StGB und wird weiterhin Klitorisherausschneiden (FGM Typ Ib), Labienamputationen (Typ II) und Infibulation enthalten (Typ III). Das untere Regalfach, Absatz (2), wie gehabt und einstweilen (!) deutlich weniger bestraft, Klitorisvorhautamputation (FGM Typ Ia) und Einstechen (pinprick, ritual nick) sowie nun, und das ist jetzt neu, die sozusagen klassische Zirkumzision nach islamischen, jüdischem oder US-amerikanischem Muster (MGM).

Damit ist der peinlich verfassungswidrige § 1631d BGB glücklich entsorgt und in 226a StGB überführt, integriert. Nun aber beginnt das Fiebern und Flunkern, ähnlich wie im Herbst 2012. Denn die untere Kategorie, Absatz (2), erklärt seit dem 24. September 2013 die Mädchenbeschneidung in Deutschland als verboten, nun aber müsste auch jeder Mohel oder Sünnetci angezeigt und strafrechtlich belangt werden, im Wiederholungsfall sicherlich schwerer bestraft und bei weiterem Beschneiden mit Gefängnis. Dr. Hörnle kann sich ganz sicher sein, dass der Deutsche Bundestag nie wieder so sehr ins Schwitzen, Kriechen und verfassungswidrige Nachgeben geraten möchte wie am schwarzen Tag der Kinderrechte, dem 12.12.2012.

Nur genau zwei Schubladen darf der 226a enthalten! Und in derselben unteren Abteilung (2) liegen jetzt und gefälligst in Harmonie vereint FGM Ia, FGM IV Variante pinprick (ritual nick, es geht um die schafiitisch religiös verpflichtend gebotene und ansonsten islamisch mit Wohlwollen bewertete milde Sunna) sowie Jungenbeschneidung (Zirkumzision der dreieinigen Marken Halacha, Scharia oder AAP) und pochen mit der Gutachterin auf gerechte Gleichbehandlung im Strafmaß. FGM verboten MGM erlaubt, das funktioniert aus juristischen und den Eltern das Beschneiden der Söhne zu verbieten aus politischen Gründen nicht. Die Spielfeldaufstellung im noch nicht ganz fertig gebauten § 226a erzeugt die Zwickmühle, das Schachmatt. Der Deutsche Juristentag ein Versager?

Die im Hannover Congress Centrum (HCC) versammelten Juristen werden nervös, denn unter den religiösen Kopftüchern, auch Hamideh Mohagheghi trägt ihren Hidschab, unter Turbanen und großen schwarzen Hüten im Saal wird der Blick immer ernster und könnte schließlich gleich zornig werden. Die 1954 in Teheran geborene und bei Shaykha Krausen (Initiative für Islamische Studien) theologisch ausgebildete Juristin und Teilnehmerin der zweiten Deutschen Islamkonferenz, die auf dem 70. Deutschen Juristentag im Bereich Öffentliches Recht als Kurzreferentin auftreten darf, stellte 2012 zur Jungenbeschneidung fest: “In der islamischen Lehre ist die Beschneidung von Jungen zwar nicht im Qurʾān erwähnt, wird jedoch von allen muslimischen Richtungen der obligatorischen und verbindlichen Tradition zugeordnet” und warnte im Übrigen davor: “sich gegenseitig zu diffamieren und zu beleidigen”, Ende der Diskussion.

Nur ein letzter Ausweg steht dem 70. Deutschen Juristentag offen, hektisches Gelache oder erleichtertes Aufatmen, die Professorin der Berliner Humboldt-Uni als Retterin des friedlichen Zusammenlebens: Legalisierung des kompletten 226a (2) im Sinne der Straffreiheit!

Tatjana Hörnle muss nur noch ein paar Tage auf Zeit spielen und dafür sorgen, dass die anatomischen Fakten bzw. die Folgen der Jungenbeschneidung, nämlich mit FGM Typ Ib (Klitoridektomie) vergleichbar zu sein (Sorrells et al., Fine-touch pressure thresholds in the adult penis) sowie Ehe und Partnerschaft zu schaden (Morten Frisch et al., Male circumcision and sexual function in men and women) nicht so bald in Presse und Parlament laut werden. Auch dazu bestehen leider sehr gute Chancen. Deutschland bekommt die Mädchenbeschneidung Ia und IV und die Islamgelehrten vom Indonesian Ulema Council (MUI) und überhaupt die Schariatreuen der Rechtsschule der Schafiiten können zufrieden sein.

Oder wir Aufklärungshumanisten und Menschenrechtsuniversalisten sagen jetzt Nein zu jeder Zwangsbeschneidung oder Wunschbeschneidung an Kindern unter achtzehn Jahren, an Jungen oder Mädchen. Und das ist unsere Forderung.

Edward von Roy am 09.09.2014

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112 Antworten to “395. Tatjana Hörnle und die FGM”

  1. Machandelboom Says:

    Die von Zeit zu Zeit engagiert irgendwie gegen die FGM ankämpfende Bundestagsabgeordnete Mechthild Rawert ist im Bundestag Berichterstatterin für Frauengesundheit und Mitglied im Ausschuss für Gesundheit.

    Die auf AbgeordnetenWatch auf Tatjana Hörnle und den 70. Deutschen Juristentag angesprochene Sozialdemokratin will FGM Typ Ia und IV nicht als Verstümmeln definieren und dann straffrei stellen, legalisieren. Jörn Hoos blickt durch und stellt ihr die richtige Frage:

    „… Wie vorherzusehen war, ist § 1631d BGB trotz § 226a StGB ein Einfallstor auch für die FGM. Auf dem 70. Juristentag etwa stellte die Rechtswissenschaftlerin Tatjana Hörnle fest, dass „bei der Auslegung von § 226a StGB zu beachten [ist], dass nicht alle Veränderungen an weiblichen Genitalien unter „verstümmeln“ zu fassen sind“, nämlich dann nicht, „wenn der Eingriff mit der Beschneidung von Jungen vergleichbar ist (etwa wenn nur Vorhaut der Klitoris betroffen ist)“.

    Sie haben also selbst dazu beigetragen, dass Mädchen auch zukünftig in Deutschland an den Gentialien beschnitten werden dürfen. …“

    Mechthild Rawert wirft heute (11.09.2014) mit Nebel, weiß, dass in der kommenden Woche § 1631d BGB in den § 226a StGB umzugsgleich hineinverfrachtet soll, will die verfassungswidrige weil gesundheitsgefährdende und die genitale Sensitivität lebenslang schädigende Jungenbeschneidung beibehalten und sagt nicht, dass sie für Verbot und Bestrafung von FGM Typ Ia oder IV der WHO-Klassifikation kämpft:

    „… Ich betone mit Nachdruck, dass der Deutsche Bundestag KEINESFALLS Vorschub für weibliche Genitalverstümmelung geleistet hat. …“

    Genau, mit Tatjana Hörnle ist Typ Ia und IV eben einfach nicht länger Verstümmelung und nächste Woche gibt es das illegale Hörnlesche ganz schlimme Verstümmeln nach § 226a (1) StGB und das legale jedenfalls straffreie weil irgendwie nicht so schlimme Hörnlesche Jungen- und Mädchenbeschneiden nach § 226a (2) StGB.

    http://www.abgeordnetenwatch.de/mechthild_rawert-778-78407–f425133.html

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    Unterstützen Sie den Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung
    Mechthild Rawert am 05.02.2014

    „Meine Bitte an Sie: Unterstützen Sie den Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung, gegen Female Genital Mutilation (FGM). Unterstützen Sie die Opfer weiblicher Genitalverstümmlung.“

    http://www.mechthild-rawert.de/inhalt/2014-02-05/unterst_tzen_sie_den_kampf_gegen_weibliche_genitalverst_mmelung

    Weltweit vereint im Kampf gegen Genitalverstümmelung
    Mechthild Rawert am 04.09.2014

    „Als Frauen- und Gesundheitspolitikerin beschäftige ich mich schon längere Zeit intensiv mit dem Kampf gegen FGM (Female Genital Mutilation).“

    http://www.mechthild-rawert.de/inhalt/2014-09-04/weltweit_vereint_im_kampf_gegen_genitalverst_mmelung

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    Mechthild Rawert
    Funktionen im Bundestag (gekürzt)

    I. Mitgliedschaft in Bundestagsausschüssen und den dazugehörigen Arbeitsgruppen

    Ausschuss für Gesundheit (Ordentliches Mitglied)
    AG Gesundheit

    Berichterstatterin für:

    Pflege
    Frauengesundheit
    Reproduktive Gesundheit und sexuelle Vielfalt
    Öffentlicher Gesundheitsdienst
    HIV/Aids

    II. Mitgliedschaften in weiteren Arbeitsgruppen der SPD-Bundestagsfraktion

    Querschnittsarbeitsgruppe Migration und Integration (stellvertretende Sprecherin)

    IV. Sonstige Mitgliedschaften

    Mitglied im Parlamentarischen Beirat für Bevölkerung und Entwicklung der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung

    http://www.mechthild-rawert.de/inhalt/meine_funktionen_im_bundestag

  2. Bragalou Says:

    Tatjana Hörnle will die Legalisierung von FGM Typ Ia und IV
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    Pressemitteilung vom 11.09.2014
    Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ)

    Kinder- und Jugendärzte empört über Juristenvorstoß, Beschneidung von Mädchen zu legalisieren / „Jungen und Mädchen haben ein Recht auf körperliche Unversehrtheit!“

    (Köln) -Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte ist empört über den Vorstoß der Berliner Rechtswissenschaftlerin Tatjana Hörnle, die die Legalisierung der Klitorisvorhautbeschneidung und anderer Formen der Genitalverstümmelung rechtfertigt. Hörnle wird ihre These auf dem 70. Deutschen Juristentag (16. bis 19. September 2014 in Hannover) vertreten.

    Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte: „Hörnle argumentiert, wenn die Vorhaut der Jungen amputiert werden dürfe, müsse auch die Beschneidung der Klitorisvorhaut erlaubt sein. Eine solche Argumentation, bei der frei nach dem Motto „Gleiches Recht für Alle“ körperliche Gewalt an Mädchen durch Gewalt an Jungen gerechtfertigt wird, ist an Zynismus kaum noch zu überbieten. Kinder haben verfassungsmäßig garantierte Rechte, zu diesen Rechten gehört das Recht auf Schutz vor Gewalt. Die Resolution der Vereinten Nationen erlaubt keine Art von Beschneidungen an Mädchen und Frauen. Ist ein Arzt an einem solchen Eingriff beteiligt, so kann dieser auch standesrechtlich belangt werden.

    Wir müssen uns dafür einsetzen, dass Jungen und Mädchen gleichermaßen vor Genitalverstümmelung geschützt werden. Weder Tradition noch Religion dürfen dazu führen, dass an den Genitalien von minderjährigen nicht einwilligungsfähigen Mädchen oder Jungen ohne medizinische Indikation herumgeschnitten wird. Menschenrechtsverletzungen bleiben Menschenrechtsverletzungen, auch wenn sie aus rituellen Gründen begangen werden. Es ist Zeit, dass das 2012 erlassene „Beschneidungsgesetz“ novelliert wird. Der Gesetzgeber muss dafür sorgen, dass rituelle Verstümmelungen uneingeschränkt weder an Mädchen, noch an Jungen vorgenommen werden dürfen. “

    Quelle und Kontaktadresse:
    Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ)
    Pressestelle
    Mielenforster Str. 2, 51069 Köln
    Telefon: (0221) 689090, Fax: (0221) 683204
    E-Mail: bvkj.buero@uminfo.de
    Internet: http://www.kinderaerzte-im-netz.de

    http://www.verbaende.com/news.php/Kinder-und-Jugendaerzte-empoert-ueber-Juristenvorstoss-Beschneidung-von-Maedchen-zu-legalisieren-Jungen-und-Maedchen-haben-ein-Recht-auf-koerperliche-Unversehrtheit?m=98721

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    Beschneidung bei Mädchen soll erlaubt werden
    Berliner Kurier 11.09.2014

    Wenn Jungs in Deutschland beschnitten werden dürfen, dann soll das auch für Mädchen gelten. Dieser Vorschlag der Juraprofessorin Tatjana Hörnle von der Humboldt-Universität sorgt für Empörung.

    Hörnle wird auf dem anstehenden Deutschen Juristentag in Hannover zum Thema reden. Sie meint, dass zum Beispiel das Entfernen des Klitoris-Vorhaut keine „Verstümmelung“ sei, weil nichts amputiert werde. …

    Hörnle war nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

    http://www.berliner-kurier.de/kiez-stadt/hu-professorin-fordert–beschneidung-bei-maedchen-soll-erlaubt-werden,7169128,28384580.html

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    Keine Beschneidung unter achtzehn!

  3. Machandelboom Says:

    WADI
    Verband für Krisenhilfe und solidarische Entwicklungszusammenarbeit

    Presseerklärung
    12.09.2014
    WEIBLICHE GENITALVERSTÜMMELUNG DEMNÄCHST ERLAUBT IN DEUTSCHLAND? – WADI WARNT VOR VORSCHLAG BEIM JURISTENTAG

    Die Juristin Tatjana Hörnle, Professorin an der Berliner Humboldt-Universität, hat in den Thesen zu ihem Gutachten für den Mitte September in Hannover stattfindenden 70. Deutschen Juristentag einen kleinen Sprengsatz versteckt. Dem Anschein nach geht es bei Punkt 6.a ihrer Thesen zur „Genitalverstümmelung“ nur um eine Präzisierung aufgrund einer – so klingt es bei Hörnle – medizinisch-objektiven Tatsachenfeststellung.

    So sei in Zukunft (beim entsprechenden § 226a StGB, der die Verstümmelung der „äußeren Genitalien“ einer „weiblichen Person“ unter Strafe stellt) zu beachten, „dass nicht alle Veränderungen an weiblichen Genitalien unter „verstümmeln“ zu fassen sind. Dies ist nicht der Fall, wenn der Eingriff mit der Beschneidung von Jungen vergleichbar ist (etwa wenn nur die Vorhaut der Klitoris betroffen ist, ohne Amputationen und weitere Verletzungen).“ (S.23)

    Weibliche Genitalverstümmelung (FGM oder Female Genital Mutilation) ist mittlerweile international geächtet und gilt als Menschenrechtsverletzung. 2012 hat die UN-Vollversammlung eine Resolution gegen weibliche Genitalverstümmelung verabschiedet. Die UN-Definition von FGM kennt mindestens vier verschiedene Typen weiblicher Genitalverstümmelung, die internationale Verurteilung von FGM bezieht sich mit guten Grund auf alle.

    Seit einiger Zeit ist der Versuch zu beobachten, bestimmte – angeblich „harmlose“ Formen weiblicher Beschneidung umzudefinieren, so dass sie nicht mehr als „Verstümmelung“ gelten sollen – und entsprechend nicht unter die Definitionen der UN oder der WHO fallen. Federführend bei diesen Versuchen waren bisher vor allem bestimmte Kreise muslimischer Kleriker, etwa in Indonesien, die weibliche „Beschneidung“ als religiös geboten ansehen. Dabei wird immer wieder auf angebliche Formen bloß „symbolischer“ Beschneidung verwiesen (etwa „Pricking“, das kann der Einstich mit einer Nadel sein), oder auf die im muslimischen Kontext „Sunnat“ genannte Beschneidung der Vorhaut der Klitoris, die mit der Bescheidung von Jungen verglichen wird.

    Das ist die Beschneidungsform, die auch Tatjana Hörnle anspricht. Doch ist diese Form der weiblichen Beschneidung keineswegs harmlos. Fraglich ist auch, inwieweit sie in der Praxis überhaupt existiert und nicht nur das Einfallstor für weitergehende Verstümmelungsformen darstellt.

    Untersuchungen zeigen, dass in Gebieten mit angeblich nur symbolischer Beschneidung hohe Prozentsätze betroffener Frauen Verstümmelungen aufwiesen. In Indonesien wurde weibliche Beschneidung vor vier Jahren wieder erlaubt mit der Begründung, der dort praktizierte Eingriff sei nur ein symbolisches Einstechen. Jenseits davon, dass ein „Einstechen“ in einen von 8000 Nerven duchzogenen Körperteil schwerlich als symbolisch bezeichnet werden kann, ist auch die Grundannahme falsch. Eine Studie in acht Landesregionen ergab, dass einem Viertel der beschnittenen Frauen, tatsächlich die Klitoris amputiert worden war, weitere zwei Viertel wiesen andere Verstümmelungen auf.

    Für die explizit von Hörnle genannte angeblich harmlose Beschneidung der weiblichen Vorhaut gilt, dass es sie praktisch gar nicht gibt. Nach Aussage von Gynäkologen könnte eine solche Operation bei kleinen Kindern nur unter Vollnarkose durchgeführt werden, weil Bewegungen zu einem anderen Ergebnis führen.

    Die Aufweichung der Definition für weibliche Genitalverstümmelung würde einen Rückschritt im weltweiten Kampf gegen FGM bedeuten, von der nach WHO Schätzungen 140 Millionen Frauen und Mädchen weltweit betroffen sind. Die Signalwirkung einer partiellen Erlaubnis von „weiblicher Beschneidung“ mitten in Europa hätte eine verheerende Wirkung auf die internationalen Anstrengungen, FGM zu bekämpfen.

    Tatjana Hörnles Gutachten für den Juristentag – der mit Empfehlungen für den Gesetzgeber enden wird – steht im Kontext der deutschen Debatte um die Beschneidung von männlichen Kindern aus religiösen Gründen vor zwei Jahren. Auf die Gefahr, dass die explizite Erlaubnis der Knabenbeschneidung durch den Gesetzgeber auch das Verbot der weiblichen Genitalverstümmelung juristisch angreifbar machen würde, haben Mitarbeiten von WADI bereits damals hingewiesen. Tatjana Hörnle argumentiert juristisch konsequent, was als religiöser Eingriff bei Jungen erlaubt ist, darf nicht bei Mädchen verboten sein. Sie hat sich als Juristin kritisch mit der Knabenbeschneidung auseinandergesetzt. Es ist daher davon auszugehen, dass ihr Vorstoß eine neuerliche Debatte anstoßen soll – das allerdings ist ein Spiel mit dem Feuer.

    Wadi fordert:

    • Keine Legalisierung weiblicher Genitalverstümmelung, egal welchen Definitionstyps.

    • Keine Aufweichung der Definition von weiblicher Genitalverstümmelung.

    • An den Genitalien unmündiger Mädchen darf keine operative Veränderung aus religiösen oder nichtmedizinischen Gründen durchgeführt werden.

    http://www.wadi-online.de/index.php?option=com_content&view=article&id=2347:weibliche-genitalverstuemmelung-demnaechst-erlaubt-in-deutschland–wadi-warnt-vor-vorschlag-beim-juristentag&catid=15:presseerklaerungen&Itemid=109

  4. Edward von Roy Says:

    TERRE DES FEMMES (TdF)
    Es geht um mehr als den Körper – zur juristischen Gleichsetzung von Genitalverstümmelung und Jungenbeschneidung

    … Weibliche Genitalverstümmelung und Jungenbeschneidung werden in den deutschen Gesetzestexten widersprüchlich behandelt – während das eine mit bis zu 15 Jahren Gefängnis bestraft werden kann, ist das andere ausdrücklich erlaubt. Darum fordern JuristInnen nun die Legalisierung der Klitorisvorhautbeschneidung. TERRE DES FEMMES protestiert dagegen und kritisiert, dass diese Eingriffe von den JuristInnen einzig in ihrer medizinisch-physischen Dimension beurteilt werden.

    2013 wurde endlich das Gesetz gegen weibliche Genitalverstümmelung in Deutschland geschaffen. Damit kam die Regierung den Anforderungen nach, zu denen sich alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen in der Resolution zur Abschaffung weiblicher Genitalverstümmelung (PDF-Datei, s. Punkt 4) am 20. Dezember 2012 verpflichtet haben.

    Da die Bundesregierung nur wenige Tage zuvor die Beschneidung von Jungen ausdrücklich erlaubt hatte, scheint es nun so, als läge eine geschlechtsbasierte Diskriminierung vor. Um die Gesetze zu den medizinisch unnötigen Eingriffen am Genital von nicht einwilligungsfähigen Kindern zu vereinheitlichen, schlagen nun Prof. Tatjana Hörnle (PDF-Datei, s. S. 20) von der Humboldt Uni Berlin zum 70. Juristentag (16.-19-09.2014) sowie Prof. Karl-Peter Ringel und Ass. Jur. Kathrin Meyer (PDF-Datei) von der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberge in ihrer Arbeit aus dem Juni 2013 vor, § 226 a (das Gesetz gegen weibliche Genitalverstümmelung) zu ändern und „milde Formen“ der Genitalverstümmelung zu legalisieren, sofern sie in der Ausübung und im Ausmaß mit der Jungenbeschneidung vergleichbar sind.

    Dass medizinisch unnötige Operationen an Kindern (gilt ausdrücklich auch für Intersex-Kinder) grundsätzlich nie hätten erlaubt werden dürfen und dass sich TERRE DES FEMMES ausdrücklich gegen Jungenbeschneidung positioniert, sollte bekannt sein. Wir unterstützen also das Ziel, ein einheitliches Gesetz für alle Kinder zu schaffen, sofern dieses ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit und Entscheidungsfreiheit stützt.

    Doch auch wenn dies nicht möglich ist, bestehen wir auf den Erhalt des Gesetzes gegen weibliche Genitalverstümmelung in der jetzigen Form. …

    Somit betont TERRE DES FEMMES, dass das Gesetz gegen weibliche Genitalverstümmelung keinesfalls gelockert werden darf und dass auch nach wie vor alle von der Weltgesundheitsorganisation als weibliche Genitalverstümmelung definierten Eingriffe unter den § 226 a fallen sollen. Zudem soll § 226 a in den Katalog der Auslandsstraftaten aufgenommen werden. Nur so nützt das Gesetz allen hier lebenden Mädchen.

    https://frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/aktuelles/1587-es-geht-um-mehr-als-den-koerper-zur-juristischen-gleichsetzung-von-genitalverstuemmelung-und-jungenbeschneidung

  5. Jacques Auvergne Says:

    § 226a StGB –
    Sonderstraftatbestand der Frauenbeschneidung &
    verfassungswidrige Ungleichbehandlung

    Professor Karl-Peter Ringel, M.D. / Ph.D., FRSM
    Ass. jur. Kathrin Meyer

    [ Seite 70 ]

    iii. Zwischenergebnis

    Eine Kindeswohlgefährdung kann nach den vorgenannten Ausführungen nur für die sehr extremen Formen der weiblichen Genitalbeschneidung angenommen werden.

    Anderes gilt jedoch für die weniger eingriffsintensiven Formen der Beschneidung weiblicher Genitalien. Insbesondere die „milde Sunna“ ist als religiös motivierte Beschneidung mit dem positiven Aspekt der Schaffung religiöser Identität verbunden.

    [ Seiten 88-89 ]

    IX. Ergebnis

    Die Eltern einer Tochter haben wegen Art. 6 Abs. 2 S. 1 GG i.V.m. Art. 4 Abs. 1 und Abs. 2 GG das Recht, eine Einwilligung in eine religiös motivierte Vorhautbeschneidung zu erteilen. Die Personensorge umfasst auch das Recht in die medizinisch nicht indizierte Vorhautbeschneidung einer einwilligungsunfähigen Tochter einzuwilligen.

    [ Seite 110 ]

    Der elterlichen Einwilligung in die Klitorisvorhautbeschneidung kommt von Verfassungswegen – wegen des (religiösen) elterlichen Erziehungsrechts – eine rechtfertigende Wirkung zu. Eine Strafbarkeit der „milden Sunna“ muss bei Vorliegen einer Einwilligung der Eltern und der Einhaltung der entsprechenden Voraussetzungen, wie dem Arztvorbehalt und der Durchführung „nach den Regeln der ärztlichen Kunst“ etc., ausscheiden. Eine Strafbarkeit der „milden Sunna“ als „Verstümmelung weiblicher Genitalien“ i.S.v. § 226a StGB mit dem dort vorgesehenen Strafrahmen ist absolut unverhältnismäßig. Die Einordnung der „milden Sunna“ unter § 226a StGB ist auch mit Blick auf den Täterkreis nicht rechtfertigungsfähig.

    http://wcms.uzi.uni-halle.de/download.php?down=33910&elem=2767812

  6. FGM und MGM im Schariagesetz Says:

    Islamic FGM

    Khafḍ or khifāḍ
    Ḫafḍ oder ḫifāḍ

    http://www.paulyonline.brill.nl/entries/encyclopaedia-of-islam-2/khafd-SIM_4132

    Mohammed sprach zur muqaṭṭiʿa al-buẓūr (amputatrice di clitoridi, coupeuse de clitoris) Umm ʿAṭiyya

    أشمِّي ولا تنهَكي
    ašimmī wa-lā tanhakī
    [Cut] slightly and do not overdo it
    [Schneide] leicht und übertreibe nicht

    اختفضن ولا تنهكن
    iḫtafiḍna wa-lā tanhikna
    Cut [slightly] without exaggeration
    Schneide [leicht] und ohne Übertreibung

    Islamic MGM

    Sunni Islam

    Amongst Ulema (Muslim legal scholars), there are differing opinions about the compulsion of circumcision in Sharia (Islamic law). Imams Abū Ḥanīfa, founder of the Hanafi school of Fiqh (Islamic jurisprudence), and Malik ibn Anas, maintain that circumcision is a Sunnah Mu’akkadah—not obligatory but highly recommended. The Shafi`i and Hanbali schools see it as binding on all Muslims.

    Shia Islam

    Most Shia traditions regard the practice as obligatory. They rely on sayings that come from classical Shia authors. In one narration Muhammad was asked if an uncircumcised man could go to pilgrimage. He answered “not as long as he is not circumcised”. They quote Ali as saying: “If a man becomes Muslim, he must submit to circumcision even if he is 80 years old“. Another narration from Al-Sadiq says: “Circumcise your sons when they are seven days old as it is cleaner (athar) and the flesh grows faster and because the earth hates the urine of the uncircumcised”. It is also believed that the urine of the uncircumcised is impure, while if one prays with unclean genitals their prayer may not be considered as acceptable, even of those who have been circumcised, meaning that it may have to be repeated again at a time when the believer has purified themselves and removed the impurity. Another hadith of Muhammad states: “the earth cries out to God in anguish because of the urine of the uncircumcised“, and that “the earth becomes defiled from the urine of the uncircumcised for forty days“.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Khitan_%28circumcision%29

    1244. Abu Hurayra reported that the Messenger of Allah, may Allah bless him and grant him peace, said, “Ibrahim, may Allah bless him and grant him peace, was circumcised when he was eighty years old. He was circumcised with an axe (qadum).”

    http://www.sunnipath.com/library/Hadith/H0003P0051.aspx

  7. MGM wie FGM sind Islam Says:

    El término con el que se designa la circuncisión en lengua árabe es ḫitān (o ḫatn), aunque para las mujeres se utiliza más específicamente la palabra ḫafḍ o ḫifāḍ

    [ Etymologisch zur Trikonsonantenwurzel ḫ-f-ḍ absenken, eintiefen. Wortstämmen zugrunde liegt ja wohl stets eine Relation oder vielmehr Lageveränderung sprich Bewegung im Raum. Im modernen Arabischen sind ganz entsprechend Formen von ḫ-f-ḍ beispielsweise enthalten im Partikel niedrig bei niedriger Blutdruck (vgl. unser ugs. „ganz unten“, „im Keller“) sowie im tief, niedrig („abgesenkt“) beim Preisnachlass / Rabatt: „Tiefpreis“. Welches Quantum / Volumen an Klitorisvorhaut oder eigentlich vielmehr Klitoris und vielleicht ja auch zusätzlichem Labiengewebe mit der scharfen Klinge islamisch „eingesenkt oder herabgetieft“ werden muss, weiß die Beschneiderin. ]

    (ašimmī)‘, es decir, si circuncidas (ḫatanti) a la muchacha, no le arranques de raíz ….. Su expresión ‚lā tanhakī‘ [no te excedas] … la excisión es honorable“ (“wa-l-ḫitān sunna fī l-ḏukūr wāǧiba wa-l-ḫifāḍ fī l-nisā‘ mukarrama”

    [ Lediglich ehrbar, ehrenwert reicht im schafiitischen Islam zur Heilssicherung nicht, wo die männliche wie die weibliche Beschneidung Religionspflicht ist (wāǧib; farḍ). ]

    V CONGRESO VIRTUAL SOBRE HISTORIA DE LAS MUJERES.
    (DEL 15 AL 31 DE OCTUBRE DEL 2013)

    Mutilación genital femenina e islam en África negra subsahariana: mitos y realidades.
    Francisco Vidal Castro

    http://www.revistacodice.es/publi_virtuales/v_congreso_mujeres/comunicaciones/mutilizacion_genital.pdf

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    Shaykh Ibn ‘Uthaymeen said: The most correct view is that it is obligatory in the case of men and Sunnah in the case of women. The difference between them is that in the case of men, it serves an interest which has to do with one of the conditions of prayer, namely purity (tahaarah), because if the foreskin remains, when the urine comes out of the urethra, some of it will collect there, and this causes burning and infection every time the person moves, and every time the foreskin is squeezed, some drops of urine come out, thus causing najaasah (impurity).

    In the case of women, it serves a useful purpose which is to reduce desire. This is seeking perfection, not removing something harmful.

    Al-Sharh al-Mumti’, 1/133-134

    This is the view of Imam Ahmad (may Allaah have mercy on him). Ibn Quddamah said in al-Mughni (1/115): As for circumcision, it is obligatory for men and it is good in the case of woman, but it is not obligatory for them.

    [ Wie oben gesagt nicht für den Fiqh nach Imam Schafii, dort ist die FGM wadschib, islamisch verpflichtend. ]

  8. Sukabumi Says:

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    Vorsicht, drastische Bilder des gerade rituell teilzerstörten Geschlechtsorgans kleiner Mädchen. Khifadh, sunat perempuan Frau Prof. Dr. Hörnle! An den 70. Deutschen Juristentag.

    Nicht etwa weniger, sondern genau so viel Volumen hat das realislamische „Viertel eines Reiskorns“ (a quarter-grain of rice, a guava seed, a bean, the tip of a leaf, or the head of an needle) bzw. der volksislamisch ebenso bekannte „Hahnenkamm“ (the crest of a rooster).

    Scheich Nuh Ha Mim Keller lügt die Sache schön, in Wirklichkeit kommt FGM Typ Ia so gut wie nie vor (rarely, if ever performed alone; but this form appears to be relatively rare) und wird den Mädchen gerade auch islamisch begründet beim Beschneiden (ḫifāḍ; ḫafḍ) leider oft die Klitoris herausgegraben und nicht nur als Klitoriseichel, sondern mit mehreren Zentimetern Klitorisschaft amputiert.

    Mutilasi klitoris

    http://celanadalam-cewek.blogspot.de/2013/07/unicef-sunat-perempuan-dengan-mutilasi.html

    Bitte beachten Sie, die Hautfarbe des Kindes ist nicht schwarz, wir sind also im Irak oder in Indonesien. Willkommen im Realislam.

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    Die halbe Klitoris herauszuschneiden kann inschallah ausreichen:

    Dr. Muhammad Wahdan: For example, taking my daughter to a local practitioner, who is not a professional, yet she cuts off the girl’s thing. I am saying to all the people who are watching that I am against the pharaonic circumcision, which is still practiced in Egypt. I’m totally against it. It’s forbidden.

    I’m against the complete removal of the clitoris. I’m totally against this, because it is forbidden and does not please Allah.
    […]

    The caliph Omar bin Al-Khattab said to the circumciser: „When you perform khifadh circumcision – leave a part of it.“ This proves it was prevalent among the Arabs in the days of Omar.
    […]

    Khifadh circumcision is not meant for all girls, only for some.

    Interviewer: Which girls?

    Dr. Muhammad Wahdan: I will tell you which girls. A girl phoned me once – A woman called me – there is no shame in asking questions about religion… A girl called me and said: When I take the Metro, wearing tight jeans… The Metro in Egypt jolts about like this… She said: I get really aroused. What should I do?

    Dr. Malika Zarrar: God help her….

    Dr. Muhammad Wahdan: I asked a doctor, I’m telling you what happened… I asked a doctor, who told me this girl’s clitoris was very high, and that a small part of it must be cut off.
    […]

    We must take all girls to a Muslim doctor who specializes in this, who will determine whether she needs a khifadh circumcision or not. If a girl needs a khifadh, we should perform it, and if a girl does not need it, we should not.

    Am I supposed to deny one of the rites of Islam and the laws of Allah?
    […]

    Dr. Malika Zarrar: The Prophet Muhammad had four daughters. Did you ever hear any claim that he circumcised any of them?
    […]

    Dr. Muhammad Wahdan: The Islamic research center at Al-Azhar University held a meeting on November 14, 1994 – I have the decision with me, if you want to copy it… It says: Regarding female circumcision – After CNN aired a report about and Egyptian girl, who was brutally circumcised… This is the repot that brought the issue to public attention, because the West wants to impose its culture and philosophy on us

    Dr. Malika Zarrar: Circumcision is always brutal.

    Dr. Muhammad Wahdan: The research center, the highest religious authority in the Islamic world, concluded that „female circumcision, khifadh circumcision, is legal in Islam, and must not be forbidden or regarded as a crime.“
    […]

    http://www.memri.org/clip_transcript/en/1090.htm

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    MAJELIS ULAMA INDONESIA (MUI)

    Gemeinsam mit einer Reihe islamischer Organisationen lehnt der Rat der Indonesischen Ulama (MUI) ein Verbot der weiblichen Beschneidung ab. MUI forderte alle Krankenhäuser und Gesundheitszentren auf, der Anfrage nach weiblicher Beschneidung zu entsprechen. „Das Verbot lehnen wir ab. Eine Bitte zur Beschneidung sollte nicht verworfen werden „, sagte der Vorsitzende MUI Ma’ruf Amin in seinem Büro in Jakarta am Montag, den 21. Januar 2013.

    MUI bewertet die Beschneidung als Teil der islamischen Lehre und als sehr zu empfehlen, sie sollte sowohl an Männern als auch an Frauen durchgeführt werden. MUI verweist auf eine Fatwa aus dem Jahr 2008, welche die weibliche Beschneidung empfiehlt.

    Ma’ruf erklärt, dass der Islam auch das Verfahren für die weibliche Beschneidung festgesetzt hat. Er erklärt, dass die Beschneidung von Frauen durch das ledigliche Entfernen der Membran, die die Klitoris bedeckt erfüllt wird. „Der Islam verbietet die Praxis der übermäßigen weiblichen Beschneidung. Ein Übermaß ist das Wegschneiden oder Verletzen der Klitoris. Das war gefährlich „, sagte er.

    Die gemeinsame Erklärung von MUI und den islamischen Organisationen unterstützen auch das Gesundheitsministerium mit Verordnung Nr. 1636 2010 Weibliche Beschneidung. MUI, so betont er, hat auch die Regierung aufgefordert, sie sofort landesweit und vor allem innerhalb der medizinischen Berufsverbände zu verbreiten. MUI und die islamischen Organisationen haben eine Erklärung zu ihrer Ablehnung des Verbots und den Vor- und Nachteilen der Beschneidung von Frauen abgegeben. Ma’ruf hofft, dass die Regierung sie nicht verbietet.

    (Man beachte im ersten Kommentar noted! eh tapi gak wajib kan?Aber ist denn nicht wadschib korrekt? Ist die FGM nicht islamrechtlich verpflichtend? Der Fiqh nach Imam al-Schafii (aš-Šāfiʿī) zur Mädchenbeschneidung ist bestens bekannt.)

    Man beachte, dass Fact sheet N°241 (WHO, s. u.) bei den indonesischen Kommentatoren einerseits bekannt ist und erfreulicherweise besprochen wird, doch dass sich niemand zu fordern traut: Sofort und für immer Schluss mit jedem Mädchenbeschneiden!

    http://forum.kompas.com/nasional/231472-mui-berkukuh-perempuan-boleh-disunat.html

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    Innerhalb von FGM Typ I ist Untertyp Ib Klitorisamputation weltweit die traurige Norm, während Ia Klitorisvorhautamputation nur „in sehr seltenen Fällen“ (in very rare cases) vorkommt:

    WHO
    Female genital mutilation

    Fact sheet N°241. Updated February 2014

    Clitoridectomy: partial or total removal of the clitoris (a small, sensitive and erectile part of the female genitals) and, in very rare cases, only the prepuce (the fold of skin surrounding the clitoris).

    http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs241/en/

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    Type I is further divided into Ia, the removal of the clitoral hood (rarely, if ever performed alone), and the more common Ib (clitoridectomy), the partial or total removal of the clitoris and clitoral hood.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Female_genital_mutilation#WHO_Types_I_and_II

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    However, in some countries, medicalized female genital mutilation can include removal of the prepuce only (Type Ia) (Thabet and Thabet, 2003), but this form appears to be relatively rare (Satti et al., 2006). Almost all known forms of female genital mutilation that remove tissue from the clitoris also cut all or part of the clitoral glans itself.

    Ergänzende Anmerkung. Allzu oft nicht nur die Klitoriseichel (clitoral glans), denn die drastischen Fotos zeigen uns eindeutig den tief herausgegrabenen Klitorisschaft und das arabische ḫafḍ bzw. ḫifāḍ gehört zum Wortfeld „Herabsenken, Eintiefen“. Machen wir uns nichts vor.

    Oder es wird in Deutschland à la Hörnle beschnitten und im Ausland halal nachbeschnitten? Nicht lange Zeit womöglich, nachdem wir es wieder einmal und wie einen Hilferuf mitbekommen: „Meine Schwiegermutter will meine Klitoris sehen.“

    http://www.un.org/womenwatch/daw/csw/csw52/statements_missions/Interagency_Statement_on_Eliminating_FGM.pdf

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    In Ägypten hält sich die Beschneidung trotz des Verbotes.

    Sheikh Ashraf insists that FGM is ordained by Islam

    Female genital mutilation rife in Egypt despite ban
    BBC 15.02.2012

    http://news.bbc.co.uk/2/hi/programmes/newsnight/9696353.stm

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    Wie in Banda Aceh so im Deutschen Juristentag:

    In Aceh province, Indonesia’s Islamic stronghold where partial shariah law is implemented, people are so indoctrinated into the practice that opting out is considered immoral, rights activists say.

    “Almost every girl in Aceh is circumcised. Parents see it as a religious obligation and turn a deaf ear to any opposing view and look down on those who don’t circumcise their children,” provincial National Commission on Violence Against Women official Azriana said.

    Indonesia Ignores UN Ban on Female Circumcision, Denies Mutilation
    AFP 24.03.2013

    http://www.thejakartaglobe.com/news/indonesia-ignores-un-ban-on-female-circumcision-denies-mutilation/

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  9. Edward von Roy Says:

    Die FR vom Sonntag bemerkt den Versuch der deutschen Legalisierung von Scharia-Schiedsleuten und sogar Scharia-Richtern und berichtet sachlich bis rührungslos in ganz wenigen Worten über die durch Gutachterin Tatjana Hörnle beworbene Mädchenbeschneidung (FGM Typ Ia und IV).
    (…)

    «Eine Paralleljustiz durch Scharia-Gericht ist im Strafrecht natürlich problematisch, da das den Strafprozess beherrschende Legalitätsprinzip grundsätzlich für Formen privater Schiedsgerichtsbarkeit nicht offen ist», betonte vorab der Präsident des deutschen Juristentags, Thomas Mayen. Allerdings gebe es Stimmen, die dies mit Hinweis auf den sogenannten Deal im Strafprozess auch anders sähen. …

    Kontroverse Diskussionen zeichnen sich auf dem Juristentag über den Vorstoß der Hauptreferentin ab, die Beschneidung von Mädchen unter bestimmten Umständen zu legalisieren.

    Und was ist mit den Scharia-Richtern, deren Absprachen mit Tätern und Opfern schon so manchen Zeugen vor dem eigentlichen Gericht haben schweigen lassen? Als Form der bloßen Streitschlichtung und ausdrücklich in Ergänzung des förmlichen Justizverfahrens hält so mancher Jurist dies für unbedenklich. Der Karlsruher Rechtsanwalt Michael Rosenthal aber sieht klare Grenzen: «Eine Paralleljustiz, die sich als Selbstorganisation einer Minderheit begreift, ist nicht hinnehmbar; sie gefährdet das staatliche Gewaltmonopol.»

    von: dpa
    aus: Juristen loten Gewicht von Tradition und Religion aus
    in: Frankfurter Rundschau 14.09.2014

    http://www.fr-online.de/politik/gericht-juristen-loten-gewicht-von-tradition-und-religion-aus,1472596,28405790.html

  10. Carcinòl Says:

    ::
    aha, Hannover wacht auf:

    Hannoversche Allgemeine

    Gauck eröffnet Deutschen Juristentag

    Am Dienstag wird im Congress Centrum der 70. Deutsche Juristentag eröffnet. Bei der Eröffnungsveranstaltung werden unter anderem Bundespräsident Joachim Gauck und Bundesjustizminister Heiko Maas sprechen. Auf dem Juristentag werden bis zum 19. September werden rund 3000 Juristen aller Berufsgruppen erwartet. Topthemen sind die Reform des Länderfinanzausgleichs, die Tarifeinheit und religiös motivierte Straftaten.

    http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Das-wird-am-Dienstag-den-16.-September-in-Hannover-wichtig

    ::
    man beachte:

    Artikel veröffentlicht: Montag, 15.09.2014 18:05 Uhr
    Artikel aktualisiert: Montag, 15.09.2014 18:19 Uhr

  11. Machandelboom Says:

    „Es gibt keinen Grund, irgendwelche Gesetze zu ändern“

    Islamwissenschaftler sieht Gleichheitsprinzip in Gefahr

    Ralph Ghadban im Gespräch mit Korbinian Frenzel

    deutschlandradiokultur 16.09.2014

    ::
    ::

    (…)

    Ziegler: Es gibt einen ganz konkreten Aufreger vor diesem Juristentag, die zuständige Berichterstatterin für dieses Thema Tatjana Hörnle hat sich geäußert, ist jetzt ein bisschen zurückgerudert in der „FAZ“, aber dennoch bleibt von ihr die Grundaussage, dass sie sagt, die Genitalbeschneidung – -verstümmlung sagen viele bei Frauen, bei jungen Mädchen –, die müsse man auch straffrei stellen. Ist das ein Skandal?

    Ghadban: Das ist ein Unding. Ich frage mich, wie eine Juristin auf so einen Gedanken kommt. Es ist ganz klar, im Artikel 2 Grundgesetz steht, jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Ich frage mich, wo sie studiert hat.

    (…) Das Problem der Beschneidung der Männer wurde schon in den islamischen Ländern behandelt, in Ägypten schon in den 80er-Jahren, als Körperverletzung. Und hier hat man schnell gehandelt juristisch, wegen der deutschen Geschichte, also wegen der Juden, weil sie auch die Beschneidung haben, und die wollten das nicht verbieten. Das ist ein Sonderfall.

    Aber die Beschneidung von Jungs ist eine Körperverletzung und von Frauen auch eine Körperverletzung und noch schwerer [das wird nichts, pinpricking und sogar Typ Ia ist weniger invasiv].

    Also nicht nur das, sondern dazukommt, dass die Lust der Frau amputiert wird [bei der Zirkumzision ist es dasselbe, 10000 bis 20000 Nervenendigungen bzw. Tastkörperchen der Typen Meissner, Merkel, Vater-Pacini und Ruffini werden dem Jungen weggeschnitten, die Klitoris enthält 8000].

    Also, dass man überhaupt daran denkt, so was zu behandeln als Juristin, ausgehend von unserem Grundgesetz, finde ich einfach ein Unding [das ist richtig].

    (…)

    http://www.deutschlandradiokultur.de/rechtsprechung-es-gibt-keinen-grund-irgendwelche-gesetze-zu.1008.de.html?dram:article_id=297655

    ::
    ::

  12. abusheitan Says:

    „Insbesondere die „milde Sunna“ ist als religiös motivierte Beschneidung mit dem positiven Aspekt der Schaffung religiöser Identität verbunden.“

    Schaffung religiöser Identität heißt in diesem Fall:
    Ein wehrloser junger Mensch wird für sein Leben verstümmelt und als Opfer eines Götzen gezeichnet, 200 Jahre nach der Aufklärung.

  13. Edward von Roy Says:

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    Entgegnung auf die Richtigstellung der Tatjana Hörnle
    16.09.2014

    Prof. Dr. Tatjana Hörnle will die WHO-Klassifikation zur FGM zerspalten, FGM Typ Ib, II und III sollen verboten bleiben, FGM Typ Ia und IV straffrei gestellt werden.

    Hörnle geht zu diesem Zweck zum Etikettentausch über: WENN FGM Typ Ia und Typ IV erst einmal keine Verstümmelung (mutilation) mehr sind, DANN kann ihr niemand vorwerfen, die weibliche Genitalverstümmelung legalisieren zu wollen. Was für ein billiger Trick, der für uns ethisch einfach nur kinderfeindlich ist.

    Nebenbei ist die Zirkumzision (MGM) auch eine Mutilation, eine Verstümmelung, und die Berliner Professorin will die Jungenbeschneidung ja gerade nicht verbieten.

    Hörnle fühlt sich schrecklich missverstanden, zeigt einfach auf ein anderes Thema als auf die „milde Sunna“ (Typ Ia und IV) und titelt über sich selbst:

    „Frau Professorin Hörnle fordert strengere Bestrafung der Genitalverstümmelung“. Richtigstellung zum Artikel „Beschneidung bei Mädchen soll erlaubt werden“ im Berliner Kurier

    „Der im Berliner Kurier veröffentlichte Artikel vom 11.9.2014 enthält eine falsche Zusammenfassung des strafrechtlichen Gutachtens (Kultur, Religion, Strafrecht – Neue Herausforderungen in einer pluralistischen Gesellschaft) für den 70. Deutschen Juristentag.“

    Das Gutachten liegt uns vor, Hörnle will FGM Typ Ia und IV erlauben.

    „In diesem Artikel wird behauptet, dass Frau Professorin Hörnle fordere, Beschneidung bei Mädchen sollte erlaubt sein. Das trifft nicht zu!“

    Doch, Hörnle will, ebenso wie es Karl-Peter Ringel und Kathrin Meyer versuchen, Typ Ia und IV in Deutschlands Arztpraxen und Kliniken bringen. Im Sinne der genitalen Intaktheit ALLER Kinder ist das zu verhindern.

    „Typische Formen der Genitalverstümmelung bei Mädchen und Frauen wie Klitoridektonomie (Beschneidung von Klitoris und Schamlippen), Exzision (Herausschneiden) und Infibulation (teilweises Zunähen) verletzen die körperliche und sexuelle Integrität in massivster Weise.“

    Hörnle suggeriert wieder einmal ihr sinngemäßes: ‚Formen der FGM wie Typ Ia und IV verletzen die körperliche und sexuelle Integrität allenfalls in zu vernachlässigender Weise.‘

    Mit dem Finger einfach woanders hin zeigen, die Gutachterin zum 70. djt als mutige Anti-FGM-Aktivistin:

    „Das Gutachten von Frau Professorin Hörnle enthält deshalb die folgende Empfehlung für den Gesetzgeber: Die Strafen für die absichtliche Verstümmelung der Genitalien (§ 226a Strafgesetzbuch, StGB) sollte an die höheren Strafen in § 226 StGB angeglichen werden. Das bedeutet: Die Mindeststrafe sollte von bisher einem Jahr Freiheitsstrafe auf drei Jahre Freiheitsstrafe erhöht werden. Außerdem wird empfohlen, im Ausland begangene Genitalverstümmelungen zu Lasten von Opfern, die in Deutschland ihren Wohnsitz haben, auch in Deutschland strafrechtlich zu verfolgen.“

    Sehr geehrte Frau Dr. Hörnle, bitte geben Sie offen zu, die schafiitische „milde Sunna“, WHO-Klassifikation FGM Typ IV (ritual nick, pinpricking) oder jedoch den Gewebe amputierenden mithin eindeutig verstümmelnden Typ von „milde Sunna“ FGM Typ Ia (die Klitorisvorhaut rituell abschneiden) aus ihrem Verstümmelungsbegriff entfernt zu haben, ins Kindeswohl integrieren zu wollen und Typ Ia und IV in Deutschland straffrei stellen zu wollen.

    Wir sagen Nein zu Ihrem Ansinnen und fordern die Beibehaltung des Verbots ALLER vier Typen der FGM (I, II, III, IV), wie es seit 2013 mit § 226a StGB eindeutig gewährleistet ist.

    Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge (FH)
    Gabi Schmidt, Sozialpädagogin
    *
    *
    Q u e l l e n

    „Frau Professorin Hörnle fordert strengere Bestrafung der Genitalverstümmelung“. Richtigstellung zum Artikel „Beschneidung bei Mädchen soll erlaubt werden“ im Berliner Kurier

    http://hoernle.rewi.hu-berlin.de/index.php?expanded=profhoernle&id=aktuell&lang=de

    Deutscher Juristentag (djt). Verhandlungen des 70. Deutschen Juristentages • Hannover 2014. TATJANA HÖRNLE. Band I: Gutachten / Teil C: Kultur, Religion, Strafrecht – Neue Herausforderungen an eine pluralistische Gesellschaft

    http://www.beck-shop.de/Deutscher-Juristentag-djt-Verhandlungen-70-Deutschen-Juristentages–Hannover-2014-Band-I-Gutachten–Teil-C-Kultur-Religion-Straf/productview.aspx?product=13174204

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  14. Bragalou Says:

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    feministischer juristinnentag (fjt)
    Berlin

    FEMINISTISCHER JURISTINNENTAG und TATJANA HÖRNLE 2013

    FORUM 1
    Verfügung über Kinderkörper: Kinderkörper und chirurgische Intim-Eingriffe

    Anna Lena Göttsche (HU Berlin)
    Magdalena Benavente (HU Berlin)
    Susanne Khammar (Aktionsbündnis muslimischer Frauen, Köln)

    Moderation: Lucy Chebout (Berlin)

    Kaum ein anderes Themenfeld bietet soviel Stoff für Auseinandersetzungen und Konflikte unter feministischen Juristinnen wie die Diskussion über chirurgische Intim-Eingriffe in Kinderkörper. Im Fokus steht dabei häufig die Genitalbeschneidung von Mädchen. Das Forum will aber auch geschlechtsherstellende Operationen an intersexuellen Kindern und religiös motivierte Beschneidungen an Jungen als weitere Formen derartiger Eingriffe thematisieren. Es geht darum, Gemeinsamkeiten und Unterschiede dieser Eingriffsformen und damit auch ihrer rechtlichen Bewertung zu erörtern. Zusammen wollen wir das Spannungsfeld von Kindeswohl und Elternrechten, geschlechtsbezogener Diskriminierung, kultureller Identität und Religionsfreiheit erörtern und zugleich die Kulturalisierungstendenzen in öffentlichen Debatten zu Teilbereichen der Thematik (selbst)kritisch zu reflektieren. …

    FORUM 2
    Sexualisierte Gewalt und Strafverfolgung: Effektive rechtliche Bekämpfung sexualisierter Gewalt

    RAin Christina Clemm (Berlin)
    Prof. Dr. Tatjana Hörnle (Berlin)
    OStAin Ulrike Stahlmann-Liebelt (Flensburg)
    Moderation: Prof. Dr. Ulrike Lembke (Hamburg)

    http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/wp-content/uploads/2013/03/FTJ_Programm_2013.pdf

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    ZtG – Blog
    Gender Studies an der Humboldt-Universität zu Berlin

    http://www2.gender.hu-berlin.de/ztg-blog/

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  15. Machandelboom Says:

    Dieses postmoderne (archaisierende, neo-stammeskulturelle) Denken (…) der Tatjana Hörnle …

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    Strafrechtliche Sanktionierung sexueller Abweichungen

    (ab Seite 69)

    in: Sexuelle Identität und gesellschaftliche Norm, herausgegeben von Gunnar Duttge et al., Göttinger Schriften zum Medizinrecht

    http://books.google.de/books?id=4VnCMvbkhM0C&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    *
    *

    Der Schutz von Gefühlen im StGB, in: Roland Hefendehl/Andrew von Hirsch/Wolfgang Wohlers (Hrsg.), Die Rechtsgutstheorie. Legitimationsbasis des Strafrechts oder dogmatisches Glasperlenspiel?, Baden-Baden: Nomos Verlag, 2003, S. 268 – 280.

    *

    Die Menschenwürde: Gefährdet durch eine „Dialektik der Säkularisierung“ oder „Religion der Moderne“?, in: Walter Schweidler (Hrsg.), Postsäkulare Gesellschaft. Perspektiven interdisziplinärer Forschung, Freiburg und München: Karl Alber Verlag, 2007, S. 170 – 189.

    *

    Strafrechtliche Verbotsnormen zum Schutz von kulturellen Identitäten, in: Horst Dreier/ Eric Hilgendorf (Hrsg.), Kulturelle Identität als Grund und Grenze des Rechts. Akten der IVR-Tagung vom 28.-30. September 2006 in Würzburg, ARSP Beiheft Nr. 113, Stuttgart: Franz Steiner Verlag, 2008, S. 315 – 337.

    *

    Menschenwürde als Freiheit von Demütigungen, Zeitschrift für Rechtsphilosophie 2008, S. 41 – 61.

    *

    Zur Konkretisierung des Begriffs „Menschenwürde“, in: Jan C. Joerden/Eric Hilgendorf/Natalia Petrillo/Felix Thiele (Hrsg.), Menschenwürde und moderne Medizintechnik, Baden-Baden: Nomos, 2011, S. 57 – 76.

    *

    http://hoernle.rewi.hu-berlin.de/index.php?id=profhoernle_0&lang=de

  16. Edward von Roy Says:

    FGM in Österreich per Islamgesetz?

    (Zitat von Religion ist Privatsache)

    Die „Islamischen Religionsgesellschaften und ihre Mitglieder“ werden nämlich uneingeschränkt ermächtigt, „Kinder und Jugendliche durch alle traditionellen Bräuche zu führen“.

    (Zitatende)

    Da steht nicht kleine und große Jungen sondern „Kinder und Jugendliche“ – das sieht gefährlich nach der sog. milden Sunna aus (FGM Typ Ia und IV) und muss evtl. vehement verhindert werden.

    http://derstandard.at/2000005708373/Islamgesetz-Initiative-warnt-vor-Beschneidungslegalisierung?ref=rss&utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

    17.09.2014 Islamgesetz-Neu: Beschneidungslegalisierung und Schutz vor Ermittlungen, dafür aber KEINE gesetzlichen

    http://www.religion-ist-privatsache.at/news/news-detail/archive/islamgesetz-neu-beschneidungslegalisierung-und-schutz-vor-ermittlungen-dafuer-aber-keine-gesetzlich/

  17. Bragalou Says:

    „Wir bezeichnen die religiöse Beschneidung guten Grundes als Kindesmisshandlung“.Dr. Brigitte Dietz [schweigt hier leider zu den amputierten 10000 bis 20000 Nervenendigungen bzw. Tastkörperchen der Typen Merkel, Ruffini, Vater-Pacini und Meissner, welche die Penisvorhaut als sensorisches Pendant nicht der Klitorisvorhaut, sondern der Klitoris auszeichnen und ist] die stellvertretende Vorsitzende und Pressesprecherin der Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Bayern ist die Beschneidungsdebatte noch lange nicht beendet. …

    Der Verband startete Aufklärungskampagnen für die Eltern, verteilte Broschüren zur Penisgesundheit unter dem Motto „Die Vorhaut – kein Fehler der Natur“. Doch am Ende, so ist man sich einig, müsse eine neue gesetzliche Regelung her: ein Verbot. „Denn die Eltern, die diesen Eingriff vornehmen lassen, sind in ihrer religiösen Vorstellung so gefangen, dass vernünftige Argumente leider nicht ankommen und nicht gehört werden“, erklärt Dr. Brigitte Dietz.

    „Es ist Zeit, dass das 2012 erlassene ‚Beschneidungsgesetz‘ novelliert wird“, fordert der Vorsitzende Dr. Wolfram Hartmann. „Der Gesetzgeber muss dafür sorgen, dass rituelle Verstümmelungen uneingeschränkt weder an Mädchen, noch an Jungen vorgenommen werden dürfen.“ [Na hoffentlich geht Mädchen und Junge bis 17 Jahren einschließlich und gehen Dr. Dietz und Dr. Hartmann nicht auf Genitalautonomie und Minderjährigenbefragung und Minderjährigen-Wunschbeschneidung]

    http://www.gmx.net/magazine/gesundheit/beschneidung-kindesmisshandlung-30137066

    Ist Beschneidung Kindesmisshandlung?
    Von Miriam Zöllich

    http://web.de/magazine/gesundheit/beschneidung-kindesmisshandlung-30137066

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    Offener Brief zur Beschneidung
    „Religionsfreiheit kann kein Freibrief für Gewalt sein“
    FAZ 21.07.2012

    … Herr Nadeem Elyas [eine der radikalsten deutschen Wegbereiter der Scharia], ehemaliger Vorsitzender des Zentralrates der Muslime, hält beispielsweise den Zeitpunkt aus Sicht des Islam für variabel [platte Taqiyya, denn beschnitten werden muss der spätestens 15- oder 16-jährige Junge im Islam von Koran und Sunna und genau das Zwangsbeschneiden haben Intaktivisten zu verhindern], eine besonders wichtige Aussage, da die Beschneidung im Alter von 4-6 Jahren aus entwicklungspsychologischer Sicht besonders gravierende psychotraumatische Wirkungen entfalten kann. In diesem Alter erfolgt die Konsolidierung der sexuellen Identität unter dem empathischen Schutz der Eltern. Warum sollte man nicht warten, bis der Betroffene einsichtig zustimmen kann?

    Eine Lösung dieses Konfliktes kann nicht auf der Grundlage von Angst und Zwang erfolgen [sondern so wie beim KiKA-Filmjungen (Tahsins Beschneidungsfest), der endlich ein richtiger Mann sein will? Und mit Ringel bzw. Hörnle auch die Mädchen fragen?]. …

    Düsseldorf, den 21.7.2012
    Professor Dr. med. Matthias Franz, Universität Düsseldorf

    Die Mitunterzeichner


    • Dr. med. Brigitte Dietz, niedergelassene Kinder- und Jugendärztin, stellvertr. Vorsitzendes des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte in Bayern, Taufkirchen
    • Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Georg Dietz, Kinderchirurgische Klinik, Dr. von Haunersches Kinderspital, Klinikum der Ludwig Maximilians Universität München

    http://www.faz.net/offener-brief-zur-beschneidung-religionsfreiheit-kann-kein-freibrief-fuer-gewalt-sein-11827590.html

  18. Bragalou Says:

    „In diesem Artikel wird behauptet, dass Frau Professorin Hörnle fordere, Beschneidung bei Mädchen sollte erlaubt sein. Das trifft nicht zu!“

    „Doch, das trifft zu, und Hörnle will, ebenso wie es Karl-Peter Ringel und Kathrin Meyer anstreben, Typ Ia und IV in Deutschlands Arztpraxen und Kliniken bringen. Im Sinne der genitalen Intaktheit ALLER Kinder ist das zu verhindern.“

    Zu lesen in:

    Entgegnung auf die Richtigstellung der Tatjana Hörnle

    Von Edward von Roy und Gabi Schmidt am 16.09.2014.

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2014/09/17/400/

  19. Bragalou Says:

    THE IMPACT OF CIRCUMCISION TOWARDS WOMEN

    Farida, Kartini and Hikmah, Hikmah and Ismarwati, Ismarwati (2014)

    THE IMPACT OF CIRCUMCISION TOWARDS WOMEN. Proceeding of International Conference On Research, Implementation And Education Of Mathematics And Sciences 2014. … Circumcision technique is implemented by scratching a small part of clitoris using an equipment which has been boiled before or by symbolically cutting turmeric above the clitoris. Conclusion: Significant impact is absent in women who implement circumcision in Yogyakarta and Palembang.

    http://eprints.uny.ac.id/11341/

    Official URL: http://fmipa.uny.ac.id
    Abstract

    Background: The controversy of female circumcision gives impact on banning agitation on female circumcision by International Women Amnesty towards Indonesian government. They consider that female circumcision aggrieved women. The problem of female circumcision is difficult to lose because it is related to culture and belief. Objective: Determining the effects of female circumcision. Methods: This study is a qualitative study with a phenomenological approach. Respondents consisted of 6 people: 4 people who are never circumcised, 1 person is a Paraji and 1 person is a Midwife. From those 4 respondents, 2 of them come are from Yogyakarta and the others are from Palembang. The sampling technique used purposely technique. The data were collected through in-depth interviews to the respondents. Research result: The research result shows 4 themes on female circumcision which includes perception towards female circumcision, time of implementation, factors which influence or encourage the implementation of female circumcision and the impact of female circumcision towards women. Circumcision technique is implemented by scratching a small part of clitoris using an equipment which has been boiled before or by symbolically cutting turmeric above the clitoris. Conclusion: Significant impact is absent in women who implement circumcision in Yogyakarta and Palembang.


    http://eprints.uny.ac.id/cgi/latest

    http://seminar.uny.ac.id/icriems2014/lolos-seleksi?title=&field_paper_ktgr_value=All&page=5

    Farida Kartini
    Submitted by admin on Sun, 03/30/2014 – 19:43

    HidePersonal Identity
    Institution:
    Aisyiyah Health Sciences College of Yogyakarta

    Title of Paper:
    THE IMPACT OF CIRCUMCISION TOWARDS WOMEN
    Farida Kartini: Aisyiyah Health Sciences College of Yogyakarta
    Category: Biology

    http://seminar.uny.ac.id/icriems2014/content/farida-kartini

  20. Kalevala Says:

    Jedoch zeigen Untersuchungen, dass sich die als ‚Sunna‘ bezeichneten Beschneidungspraktiken auf alle Formen der FGM beziehen, nicht nur auf [Typ Ia der WHO-Klassifikation] die Amputation der Klitorisvorhaut:

    „Studies show however, that the term ’sunna‘ is often used in FGM practicing communities to refer to all forms of FGM, not just FGM that involves only the removal of the hood of the clitoris.“

    (FORWARD, 2006)

    http://www.forwarduk.org.uk/key-issues/fgm/definitions

  21. Jacques Auvergne Says:

    FGM
    Europarat
    Warschau 02.10.2014
    ::

    Side Event by the Council of Europe and Amnesty International – Warsaw

    [02/10/2014] The Istanbul Convention of the Council of Europe is the first treaty to recognise that FGM exists in Europe and that it needs to be systematically addressed. It requires states parties to step up preventive measures by addressing affected communities as well as the general public and relevant professionals. It entails obligations to offer protection and support when women and girls at risk need it most – and makes sure that their needs and their safety always come first.

    In partnership with the Amnesty International End FGM European Campaign, the Council of Europe organised, on 2 October, a Side Event during this year’s OSCE Human Dimension Implementation Meeting in Warsaw. During this Side Event, a new provisional version of a guide on using the Istanbul Convention as a tool to end FGM was presented. This new publication, jointly prepared by the Council of Europe and Amnesty International, offers policy makers and advocates important guidance on how the provisions of the Istanbul Convention can and should be applied to put an end to this harmful practice – in Europe and beyond. The final version of this guide will be soon made available.

    The Side Event took place on 2 October 2014 in the Plenary Room of the OSCE Human Dimension Implementation Meeting, in the Sofitel Victoria Hotel in Warsaw (more).

    http://www.coe.int/t/dghl/standardsetting/convention-violence/

    Schlussfolgerungen, Fazit,
    Conclusions

    Johanna Nelles, Head of Violence against Women Unit, Directorate General of Democracy, Council of Europe

    Anmerkung: Ich lese bei Johanna Nelles leider kein explizites Bekenntnis zu einer Null-Toleranz-Politik unter Beibehaltung der WHO-Klassifikation der vier Typen I, II, III, IV, soll FGM Typ Ia und IV, eventuell sogar Ib, denn aus Sicht des Europarats wirklich verboten werden bzw. verboten bleiben?

    http://www.coe.int/t/dghl/standardsetting/convention-violence/Seminars/Warsaw%20Side%20event%20OSCE%202014/Johanna%20Nelles%20Conclusion%20FGM%20Side%20Event%202014.pdf

    Veranstaltungsprogramm,
    Programme

    The Istanbul Convention as a tool to end female genital mutilation

    A Side Event at the OSCE Human Dimension Implementation Meeting 2014 organised by the Council of Europe in partnership with Amnesty International

    http://www.coe.int/t/dghl/standardsetting/convention-violence/Seminars/Warsaw%20Side%20event%20OSCE%202014/Draft%20programme%20Side%20Event%20FGM.pdf

    Reden,
    Speeches

    http://www.coe.int/t/dghl/standardsetting/convention-violence/Seminars/Warsaw%20Side%20event%20OSCE%202014/default_en.asp

    Aissatou Diallo, Anti-FGM activist, Belgium

    Da wo ich herkomme, ist die Beschneidung ein Initiationsritual, das jedes Mädchen bestehen muss. Là d’où je viens, l’excision est un passage obligé pour les jeunes filles.

    Exzision meint im Französischen meistens jede FGM, im Englischen v. a. oder nur Typ Ib Klitorisherausschneiden oder Klitoristeilamputation und im Deutschen vor allem den Bereich von Typ II Schamlippenamputationen (stets mit Ib verbunden). Und nun? Es spricht eine aus Westafrika stammende Belgierin (travail de sensibilisation auprès des communautés africaines vivant en Belgique), die in der afrikanischen Community folglich gegen Typ II kämpfen wird, allenfalls noch gegen III oder Ib. Was aber sagt uns das über die sunat perempuan, die milde Sunna? Nichts, gar nichts!

    http://www.coe.int/t/dghl/standardsetting/convention-violence/Seminars/Warsaw%20Side%20event%20OSCE%202014/Discours%20Aissatou.pdf

    Elise Petitpas, End FGM European Campaign, Amnesty International

    Hohlparolen unter bunten Bildchen! Keine Aussage gegen FGM Typ Ia oder Typ IV, nichts! Will amnesty international die milde Sunna nach Europa hereinwinken?

    http://www.coe.int/t/dghl/standardsetting/convention-violence/Seminars/Warsaw%20Side%20event%20OSCE%202014/Elise%20Petitpas%20presentation.pdf

    Anna Carin Ost, Representative, UNHCR Representation in Poland

    Immerhin liest man „alle Formen von FGM sind schädlich. all types of FGM are harmful and violate a vast range of human rights of girls and women“, allerdings fehlt ein eindeutiges Credo gegen die sunat perempuan / weibliche Sunna-Beschneidung etwa auch der FGM-Typen Ia (Klitorisvorhautamputation) und IV (etwa der ritual nick / pinprick, Nadelstich). Der Irak (Iraq) wird genannt, da gibt es die schafiitische (islamische) FGM vom Typ Ib Klitoridektomie. Dann bringt Anna Carin Ost nur noch ein paar Absätze Schöngeschwätz zu den irgendwie umzusetzenden Artikeln 60 und 61 der Istanbul Convention. Die indonesischen Ulama der MUI und Tatjana Hörnle können zufrieden sein.

    http://www.coe.int/t/dghl/standardsetting/convention-violence/Seminars/Warsaw%20Side%20event%20OSCE%202014/Istanbul%20Convention_speech%20Ost_final.pdf

    ::

  22. Carcinòl Says:

    Zwei Beispiele für außerafrikanische FGM, in Australien das Volk der Pitta-Patta (Introzision, Aufschneiden bzw. Aufreißen des Genitals) und in Südamerika im schon zum Amazonasbecken gehörenden Teil von Peru die zu den Pano zählenden Shipibo (Amputation der kompletten Klitoris).
    ::

    PARLIAMENTARY CAMPAIGN „STOP VIOLENCE AGAINST WOMEN“: FEMALE GENITAL MUTILATION

    What is female genital mutilation?

    Introcision: This form of mutilation is practised specifically by the Pitta-Patta Aborigines from Australia: When a girl reaches puberty, the whole tribe – both sexes – assembles. The operator, an elderly man, enlarges the vaginal orifice by tearing it downward with three fingers bound with opposum string. In other districts, the perineum is split with a stone knife. This is usually followed by compulsory sexual intercourse with a number of young men. Introcision is also practised in Peru, in particular among the Conibos, a division of the Pano Indians in the North-East: as soon as a girl reaches maturity, she is intoxicated and subjected to mutilation in front of her community. The operation is performed by an elderly woman, using a bamboo knife. She cuts around the hymen from the vaginal entrance and severs the hymen from the labia, at the same time exposing the clitoris. Medicinal herbs are applied followed by the insertion into the vagina of a slightly moistened penis-shaped object made of clay.

    http://www.ipu.org/wmn-e/fgm-what.htm

    IPU (Genf und New York)

    http://www.ipu.org/english/whatipu.htm

    http://www.ipu.org/english/home.htm

    ::

    Shipibo-Conibo

    http://en.wikipedia.org/wiki/Shipibo-Conibo_people

    http://de.wikipedia.org/wiki/Shipibo-Conibo

    Pano-Sprachen
    Pano-Tacana (30) (Pano-Tacanan, Pano-Takana, Pano-Tákanan)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Pano-Sprachen

    ::
    ::
    ::
    Perú. Bei den Shipibo war oder ist das Ritual ani Ŝhrëati eine radikale Klitoridektomie.

    Myth, Cosmos, and Ceremony among the Shipibo Ethnographic Sketch

    Von: Peter G. Roe

    My specific reference point is the mythology of the Shipibo, a populous, fairly acculturated Panoan-speaking new alluvial tribe of the Peruvian montaña. They number some 16,000-20,000 people spread out in villages of about 150 people each and in much smaller, isolated, multihouse matrilocal extended-family compounds up and down the middle Ucayali River, a major southern tributary of the Amazon. They occupy the banks and related oxbow lakes of that river from Cumaría in the north to the mouth of the Pachitea in the south, where a closely related people, the Conibo, Ucayali and adjacent waters. They practice slash-and-burn horticulture, raising sweet manioc and plantains for carbohydrates on the land near the river; they also hunt and fish the river for aquatic protein.

    (…)

    Ceremony as Condensed Symbol: The Ani Ŝhrëati or the Bëstëti Ŝhrëati

    Some of the themes derived from Shipibo myths may be applied to the study of a famous Shipibo puberty rite, the ani Ŝhrëati. This rite has been of considerable interest to travelers and anthropologists alike for its unique elaboration and for its shocking (to Westerners) main episode: the radical clitoridectomy young Shipibo girls must undergo before they are marriageable. This rite-along with the closely similar hair-cutting rite, Bëstëti Ŝhrëati sometimes confused with it-is or was a central Shipibo institution.

    [Seite 93]

    ::

    Our ancestors had the ceremony to cut the clitoris of the young girls. It took a lot of time to prepare for the fiesta, sometimes up to two or three

    [Seite 96]

    ::

    Seite 97 Vorbereitung und Ablauf des Rituals. Drogen finden Verwendung: Das Mädchen wird mit einem eigens gebrautem alkoholischen Getränk, eine Art von Bier, betäubt und dann genital verstümmelt durch eine vollständige Klitoridektomie, nach der WHO-Klassifikation also eine FGM Typ Ib.

    After the cutting of the clitoris they prepare another festival, this time to cut the hair [the Bëstëti Ŝhrëati]

    [Seite 98]

    ::
    Irgendwie stehe die Zerstörung des Genitals mit dem unter allen Stämmen der Pano hoch verehrten Mond in Verbindung. Der Mond, so wird geglaubt, mache aus dem Mädchen eine Frau. Zusätzlich ist aber vermutlich öffentlich nachzuweisen, dass das Mädchen noch Jungfrau ist.

    The Clitoridectomy. Most anthropologists who have dealt with the ani Ŝhrëati have expressed difficulty in deciphering the reasons for the ceremony. Farabee offered an explanation of the ani Ŝhrëati as a sacrifice of the young girl’s virginity to the moon. This custom of defloration is common among all the Panoan tribes. Its origin and import are impossible now to determine. Among some tribes an old man performs the operation. The Panoan worship the moon: as the performance takes place at the full of the moon, it is easy to imagine, as some of them do, that the ceremony is in the nature of a sacrifice of virginity to the moon. It is a common saying that the moon makes women of girls. When you ask a man why the operation is performed, he will either say that he does not know, or that it is a way of letting everybody know the girl is a virgin.

    [Seite 102]

    http://udel.edu/~roe/TheCosmicZygote/ch2.pdf

    PETER G. ROE
    The Cosmic Zygote. Cosmology in the Amazon Basin

    RUTGERS UNIVERSITY PRESS NEW BRUNSWICK, NEW JERSEY

    I n h a l t

    http://udel.edu/~roe/TheCosmicZygote/tableofcontents.pdf

  23. Jacques Auvergne Says:

    ::

    56 % Mädchenbeschneidung ohne Elternwissen – eine 2014 zum Thema jahrhundertealte islamische FGM bzw. indonesische FGM sowie künftig legale oder vielleicht gerade noch abzuwehrende deutsche FGM (Hörnle und Deutscher Juristentag über § 226a StGB; Ringel und Meyer über § 1631d BGB) leider schlampig arbeitende Seite verbreitet dieses Schauermärchen: „Und 2010 wurde bei der Befragung von 160 Krankenhäusern festgestellt, dass 34% FGM anbieten und 56% davon dies auch ohne Einwilligung der Eltern durchführen“. Was ist dran an der Saga?

    Nichts. Gar nichts. Indonesien beschneidet freilich trotzdem 1. Tag für Tag 2. islamisch korrekt begründet 3. immer mehr Mädchen 4. immer invasiver. Der durch TdF komplett falsch wiedergegebene YARSI-Vorsitzende Prof. Dr. Uddin ist in der Tat einen Blick wert. Seine YARSI ist der radikalislamischen Federation of Islamic Medical Associations (FIMA) angeschlossen (siehe unten), deren Vorstand (Executive Committee, ExCo) sich halbjährlich im saudi-arabischen Mekka trifft, welche die himmlischen Scharianormen im weltweiten Medizinrecht implementiert und die selbstverständlich nicht gegen, sondern für die Gegenwart und Zukunft der islamischen Mädchenbeschneidung sprich Genitalverstümmelung arbeitet.

    Ohne die Erlaubnis der Eltern beschneiden keine 56 % der indonesischen Kliniken oder indonesischen untersuchten Kliniken oder der indonesischen mädchenbeschneidenden Kliniken innerhalb der untersuchten Kliniken die Mädchen, TERRE DES FEMMES kann zwar zu FGM weder lesen noch zitieren, dafür kann TdF Fehlalarm, Fehlinformation und uns für diese Minderleistung ganz engagiert um Geldspenden bitten. Die real drohende Legalisierung von FGM Typ Ia und Typ IV wird durch Deutschlands größte Frauenrechtsbewegung immer noch nicht ganz ernsthaft angeprangert, die mit FGM Typ Ib vielleicht sogar Typ II zu vergleichende Jungenbeschneidung verharmlost und, wie ja vielleicht demnächst die FGM, ins Wahlrecht des vierzehnjährigen jungen Menschen gestellt.

    Rückblick. Auch Terre des Femmes (Stellungnahme von TERRE DES FEMMES e.V. Menschenrechte für die Frau zur gesetzlichen Regelung zur Beschneidung männlicher Kinder -Eckpunkte einer Regelung-) wollte am 30.09.2012 die Genitalverstümmelung auf Kinderwunsch:

    Männlichen Kindern darf das Recht auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung nicht abgesprochen werden. Sie sollen, wenn sie alt genug sind, selbst entscheiden dürfen, ob sie beschnitten werden möchten oder nicht. Das Recht der Eltern auf Religionsausübung wird durch ein Verbot der männlichen Beschneidung nicht beeinträchtigt, wenn sie auf die Entscheidung des Sohnes warten müssen.“

    http://frauenrechte.de/online/images/downloads/fgm/TDF-Stellungnahme_zur_gesetzlichen_Regelung_zur_Beschneidung_maennlicher_Kinder.pdf

    Wenn TdF Gleichberechtigung wirklich wollte, müsste sie das eben Geforderte konsequent ergänzen:

    Weiblichen Kindern darf das Recht auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung nicht abgesprochen werden. Sie sollen, wenn sie alt genug sind, selbst entscheiden dürfen, ob sie beschnitten werden möchten oder nicht. Das Recht der Eltern auf Religionsausübung wird durch ein Verbot der weiblichen Beschneidung nicht beeinträchtigt, wenn sie auf die Entscheidung der Tochter warten müssen.“

    Der Jugendliche sollte sich das Geschlechtsorgan freiwillig rituell verstümmeln lassen dürfen, dafür also trat 2012 auch TdF an. Derlei genitalverstümmelnde Autonomie gilt es weltweit zu verhindern, zumal das Mädchen im Islam nicht mit 14, sondern mit neun Jahren (Mondjahren) mündig ist. Wer die Nulltoleranzgrenze der HGM (human genital mutilation, das ist FGM und MGM) wirklich will fordert unzweideutig: Keine Beschneidung unter achtzehn.

    Deutschland 2014. Zu befürchten ist, dass die FGM Typ milde Sunna bald erlaubt sein wird, 70. Deutscher Juristentag, Beschlüsse der Abteilung Strafrecht:

    7. d.
    § 1631d BGB begegnet keinen grundlegenden verfassungsrechtlichen Bedenken.
    angenommen 40:32:19

    8.
    Dem Gesetzgeber ist zu empfehlen, § 226a StGB geschlechtsneutral zu formulieren, so dass auch die Genitalverstümmelung bei männlichen Personen, welche in der Intensität über die traditionelle Beschneidung hinausgeht, erfasst wird.
    angenommen 54:23:14

    http://www.djt.de/nachrichtenarchiv/meldungen/artikel/beschluss-der-abteilung-strafrecht/

    Nun zu Terre des Femmes

    Falschmeldung 1

    http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/173-weibliche-genitalverstuemmelung/1415-hintergrundinformationen-zur-petition-genitalverstuemmelung-in-indonesien-schutz-statt-verharmlosung

    Falschmeldung 2

    http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/173-weibliche-genitalverstuemmelung

    Falschmeldung 3

    http://archiv.frauenseiten.bremen.de/fastmedia/36/FGM%20Indonesien-Verteiler.pdf

    Falschmeldung 4 („Contact: Katharina Kunze“) gibt es, man tut international, sogar auf Englisch

    The findings in the recent study (Uddin, 2010) shows that 34% of the questioned hospitals offer FGM and 56% of these even perform it without the parents’ consent right after birth.

    http://tbinternet.ohchr.org/Treaties/CRC/Shared%20Documents/IDN/INT_CRC_NGO_IDN_16628_E.pdf

    FGM in Indonesien, Stichwort Uddin (2010) und 56 %. Hier scheint Jurnalis wirklich der Vorname von Professor Uddin zu sein, ansonsten bedeutet jurnalis Journalist.

    Was war 2009 wirklich festgestellt worden?

    Jumalis Uddin sagte 2010 nicht anderes, als dass von den 18 Prozent der indonesischen Kliniken, die FGM anbieten, 56 % Prozent diese lediglich symbolisch durchführen ohne Gewebe vom Genital zu entfernen, während die verbleibenden 44 % eingestehen, Teile des weiblichen Genitals zu amputieren.
    ::

    A 2003 study conducted by the Population Council in Jakarta with the support from the Ministry for Women’s Empowerment concluded that “extensive medicalization of [female circumcision] has already occurred in some parts of the country and is underway in others”.25

    This conclusion was supported by a 2009 Indonesia-wide survey on female genital mutilation, published by the Institute of Population and Gender Studies, Yarsi University, Jakarta, which found that “medicalization” of female genital mutilation “continues to this day without showing any tendency of a downward trend”.26

    The 2009 study, which examined the practice of female genital mutilation by health institutions (general hospitals, women and children’s hospitals, and maternity clinics) and health professional organizations, found that 18 per cent performed female genital mutilation.27 The study found that, of the health institutions that perform “female circumcision”, 56 per cent said that the procedure was “symbolic” and did not remove any part of the genitalia and the remaining 44 per cent admitted to removing parts of the female genitalia.28

    25 Population Council, Female Circumcision in Indonesia: Extent, Implications and Possible Interventions to Uphold Women’s Health Rights, Jakarta, September 2003, p39.

    26 Uddin, Prof Dr. Jurnalis et al, Female Circumcision: A Social, Cultural, Health and Religious Perspective, Institute of Population and Gender Studies, Yarsi University, Jakarta (Jakarta: Yarsi University Press, 2010), (Uddin et al, 2010), p162.

    27 Uddin et al, 2010, Supra No28, pp3-4.

    28 Uddin et al, 2010, Supra No28, pp8-10.

    Quelle: Amnesty International (Oktober 2013), pp 11-12

    INDONESIA SUBMISSION TO THE UNITED NATIONS COMMITTEE ON ECONOMIC, SOCIAL AND CULTURAL RIGHTS

    52nd Pre-sessional working group
    2 to 6 December 2013

    http://www.refworld.org/pdfid/52d3c0624.pdf

    tindakan sunat perempuan [die weibliche Beschneidung, FGM] dengan melakukan pemotongan genital sebesar 44% [in 44 % wird FGM ausgeführt] dan sisanya [und die verbleibenden] 56% hanya dilakukan secara simbolik [56 % nur symbolisch] yaitu dengan mengusap klitoris dengan betadin atau kassa (Uddin, 2010).

    http://de.scribd.com/doc/237640955/jurnal-089661884085

    http://de.scribd.com/doc/190013935/Proposal-KTI-2012-New

    ::
    ::
    Wozu Uddin sonst so forscht? Die Erschaffung des ersten Menschen im Spannungsfeld von Korantext und Bioanthropologie, Penciptaan manusia pertama ditinjau dari teks al quran dan bioantropologi

    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/nlmcatalog/100938861

    Uddin zu Abtreibung und Islam, aborsi dan Islam. Nach 120 Tagen (vier Monate) bewohnt die Seele (ar-ruh) die befruchtete Eizelle und ist folglich Abtreibung aus Sicht des himmlischen Gesetzes (Scharia) in Übereinstimmung mit den ‚Ulama der großen Rechtsschulen (in Südostasien vielleicht verständlicherweise ohne Nordafrikas Malikiten dafür mit Zaiditen) haram (illegal).

    Abtreibung aus islamischer Perspektive, Abortion from the Islamic viewpoint

    Uddin, Jumalis
    Vol 10, No 1 (2002): Jurnal Kedokteran Yarsi

    http://journal.lib.unair.ac.id/index.php/Yrs/search/authors/view?firstName=Jumalis&middleName=&lastName=Uddin&affiliation=&country=

    ::
    Noch etwas Islamisches zum Thema Abtreibung

    In Islam, the most common Shariah ruling is that the Ruh enters the embryo 120 [days] (4 months) after conception. Thus, some scholars permit abortion before this time period, ONLY in the case of zina. However, some scholars, still do NOT permit it.

    These do:

    http://www.islamqa.com/en/ref/13331

    http://www.islam-qa.com/en/ref/12475

    These don’t:

    However, some scholars, such as those on Sunnipath do not consider it permissible to abort even before the Ruh enters. They consider it a sin still, but less of a sin than after 120 days.

    http://qa.sunnipath.com/issue_view.asp?HD=1&ID=270&CATE=87

    http://www.ummah.com/forum/showthread.php?184900-how-is-abortion-haraam

    Lob auf die Free-Gaza-Flotille sprich Hass auf Israel gehört unter Indonesiens Schariamedizinern leider zum guten Ton – mittendrin der bei Terre des Femmes zum Thema Islamic FGM (auch noch falsch) zitierte schariabewegte YARSI-Präsident Professor Jurnalis Uddin. YARSI hat einen Sitz im Rat (Consortium) der globalen schariatreuen Professionellen aus dem Medizinbetrieb von FIMA. Den Menschen in Sumatra hat Allah hat ein mahnendes Erdbeben gesendet, FIMA finanziert den von YARSI organisierten Wiederaufbau. Unter Koranrezitationen denkt der Autor an das aus seiner Sicht offensichtlich zeitnah zu islamisierende Jerusalem und die auch indonesischen Blockadebrecher der Free-Gaza-Kampagne.

    Following our participation in IHC and CIMCO seminars in Samarinda- Kalimantan in the far east of Indonesia on June 4-6, 2010, we followed arrangements made by Prof. Jurnalis Uddin, President of YARSI, to attend the ground breaking of the FIMA supported relief project in the earthquake destroyed village Lambeh, district of Pariaman in Sumatra in the far west of Indonesia.

    Prof. Jurnalis has been in direct contact with the villagers in the aftermath of the earthquake, and he dispatched the chief architect of YARSI, together with construction workers to the village and started the initial steps.

    The villagers were so eager and persistent to receive FIMA delegation, and this was clearly transmitted to us by Prof. Jurnalis Uddin …

    From the airport, a YARSI car took us in the 2 hour drive to the village, where we were touched by the warm reception of the villagers. Most men, women and children formed a large reception in their local traditional dresses, singing religious songs accompanied by drums of local traditions … all amidst the destruction left by the earthquake.

    The ceremony included Qur’an recitation, religious songs and speeches by local representatives of villagers. Prof. Jurnalis Uddin and myself made short speeches at the site of the construction project. Then we toured the construction area, and participated in the ceremonial placement of stone and cement in the ground breaking.

    The villagers invited us to lunch prepared by many of them in their homes. The group lunch was served on the ground of the area of the earthquake destroyed Masjid.

    I was personally touched by this group of villagers, in a remote, poor, destroyed district of Sumatra, when they chanted while I alluded to Al-Aqsa Mosque, and the Gaza plight at the time when several Indonesians were injured when the Freedom Flotilla was attacked barbareously in international waters near Cyprus. This proved that our peoples, in cities, villages, jungles and deserts are eternally tied up as one Ummah.

    http://fimaweb.net/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=177:visit-of-fima-executive-director-to-indonesia&catid=37:fima-news&Itemid=196

    Profis aus dem Medizinbetrieb aktiv für das Weltkalifat, die Panislamisten von FIMA (Federation of Islamic Medical Associations, USA, Libanon, Jemen, Pakistan, Indonesien …)

    [2002] FIMA is currently approaching its 20th anniversary. When we look back at the minutes of the first FIMA Council meeting held in Florida-USA in December of 1982 … Over the years, Muslim medical professionals under FIMA banner, were capable of making history in overcoming and bypassing boundaries and divisions of politics, ethnicity and geography, and to step forward as brothers in Islam, descendants of one great Islamic civilization and culture. …

    The CONSORTIUM is now in its second year of function. The first Consortium Exec. Committee is composed of leaders of the following three medical colleges:

    ❑ The college of Medical Sciences – University of Science & Technology – Yemen.
    ❑ The Islamic International Medical College – Pakistan.
    Yarsi University School of Medicine – Indonesia.

    The Committee held its semiannual meeting in Makkah 9-10 December 2001 (23-24 Ramadan 1422 H). Main topics discussed: Progress of Islamic medical curriculum, formation of subcommittees, exchange of faculty names and CVS, & other topics.

    A brochure about the Consortium was approved & will be published soon.

    Several Islamic medical schools in other Islamic countries are actively contacted for cooperation. …

    Collaborating Organizations

    ● Mercy, Malaysia
    ● IMAM, Malaysia
    ● IMASA, South Africa
    ● MER-C, Indonesia
    ● Doctors World Wide, UK
    ● IMANA, USA
    ● Nour International Relief Aid [Santa Monica, Kalifornien, USA]
    ● Wheels for Humanity, USA
    ● Al-Khidmat Foundation [Pakistan]
    ● Al-Hajri Trust, Pakistan
    ● Pakistan Muslim Aid
    ● IMAKSA, Saudi Arabia
    ● Lajant-ul-Dawah-Tul Islamia [evtl. die oft Islamic Call Committee genannte Lajnat Al-Da’wa al Islamia, Kuwait?]
    ● IMARY, Yeman
    ● Life for Relief and Development [Southfield, Michigan, USA; ferner in Afghanistan, Jordanien, Ghana, Haiti usw.]
    ● Human Relief Foundation [islamisch, von Bradford aus in Amman, Bagdad, Mossul, Islamabad, Khartum, London, Paris]

    http://fimaweb.net/main/aboutfima/files_fimavision/fima%20englishbk.pdf

    [Pakistan 2004] Discussion on Contemporary Medical Issues & Islam. It was held at PIMA [Pakistan Islamic Medical Association] Convention 2004. Speakers were Dr Anees Ahmed and Prof Aly A. Mishal [damals FIMA-Präsident, vgl. o. als der Autor des Vorworts zu Ausgabe 1 von FIMA VISION].

    Auch 2014 trafen sich die Mächtigen der FIMA in Mekka, gegenwärtiger Präsident ist Tanveer Zubairi. Amtsvorgänger Aly Mishal berichtet über die werdende Enzyklopädie für den Fiqh der Medizin, Encyclopedia of Islamic Medical Jurisprudence. Delegierte berichten aus dem Bundesstaat Bauchi (Nigeria) über fraglos wichtige augenärztliche Operationen. In Bauchi allerdings hat man die Scharia längst ins Strafrecht implementiert, zwanzig im Januar 2014 einem echten oder angeblichen Homosexuellen verabreichte Peitschenhiebe stehen ganz im Einklang mit der körperlichen Unversehrtheit im Islam. Der Zwanzigjährige soll seine Taten vor sieben Jahren begangen haben, also etwa im Alter von 13 Jahren. Auch das ebenfalls bei FIMA erwähnte nigerianische Kaduna wird seit der Jahrtausendwende durch das islamische Recht bestimmt, dem alle Gebiete mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung unterliegen.

    http://fimaweb.net/documents/2014%2003%20fima%20newsletter%20mar-apr%202014.pdf

    Bauchi Sharia court carries out first punishment under Nigeria’s new anti-gay laws
    NIGERIAN WATCH 18.01.2014

    http://www.nigerianwatch.com/news/3659-bauchi-sharia-court-carries-out-first-punishment-under-nigerias-new-anti-gay-laws

    Amtierender Vizepräsident von FIMA ist Prof. Dr. İhsan Kahraman, der Vorsitzende der Tugendbewegung Grüner Halbmond (Yeşilay, Turkish Green Crescent Society, gegr. 1920 als Hilâl-i Ahdar, 1934 als Wohlfahrtsorganisation staatlich anerkannt).

    THE GREEN CRESCENT’S GOALS

    The main goal of the Green Crescent is to fight against addictions that destruct the mental and physical health of youth and community such as drug, smoking, alcohol, gambling, prostitution, internet, screen addiction and all kind of addictions in a moral and cultural development atmosphere in our country. Therefore, the goal is to protect the society and increase the public’s attention to minimize the consumption of alcohol, drugs, cigarettes and all kind of fatal habits by partnering with governmental, non-governmental, national and international organizations.

    http://www.environmental-expert.com/companies/turkish-green-crescent-society-49096

    Der Grüne Halbmond im patriotischen Kampf gegen Drogen und Händchenhalten. Unmoral droht Stadt und Provinz Mardin, wie ein Yeşilay-Funktionär warnt. Studenten sind gekommen und der ganze türkische Südosten erzittert vor ihren schlimmen Unkeuschheiten, Jungen und Mädchen halten sich an der Hand oder, ist das das Ende der Türkei, nehmen sich in den Arm.

    University students bring immorality to southeastern city, Green Crescent official says

    … “Girls and boys began to hang around hand in hand, arm in arm and in a close embrace and make love immodestly in front of people in terms of freedom and civilization.”

    “Immodest scenes among youths in Ankara, Istanbul and İzmir have begun to be seen frequently in Mardin too,” the official said. …

    HÜRRİYET 30.10.2012

    http://www.hurriyetdailynews.com/university-students-bring-immorality-to-southeastern-city-green-crescent-official-says.aspx?pageID=238&nid=33576

    Der Chef des Grünen Halbmonds kommt bei den Schariafreunden und Panislamisten von FIMA zu Wort.

    http://fimaweb.net/cms/index.php?option=com_content&view=article&id=347:brief-on-green-crescent&catid=38:general-news&Itemid=212

    ::

  24. Edward von Roy Says:

    (Zum zweiten Jahrestag der Verabschiedung des „Beschneidungsgesetzes” werben Ärzte- und Kinderrechtsverbände für gleichen Schutz aller Kinder in ihren Rechten auf körperliche Unversehrtheit und sexuelle Selbstbestimmung.)

    Quelle
    Kinder- und Jugendärzte im Netz
    11.12.2014

    Christa Müller, Vorsitzende von (I)NTACT e.V.:

    „Nur ein dreiviertel Jahr nach der gesetzlichen Erlaubnis der Amputation der männlichen Vorhaut von Minderjährigen wurde das Verbot der weiblichen Genitalverstümmelung mit dem neuen § 226 a des Strafgesetzbuches ausdrücklich unter Strafe gestellt. Mit ihm sollte klar gemacht werden, dass alle Formen der weiblichen Genitalverstümmelung unter keinen Umständen erlaubt sein dürfen, auch die weniger schweren. Nun empfiehlt der 70. Deutsche Juristentag vom September dieses Jahres der Politik, den § 226 a geschlechtsneutral zu fassen. „Die Genitalverstümmelung bei männlichen Personen, welche in der Intensität über die traditionelle Beschneidung hinausgeht” soll nun im selben Paragraphen verboten werden. Die traditionelle Beschneidung von Jungen soll dagegen weiterhin erlaubt bleiben. Soweit die deutschen Juristen. Wer will jedoch festlegen, wie viele Quadratzentimeter Vorhaut traditionell abgeschnitten werden dürfen? Wer will die Einhaltung der „erlaubten” Quadratzentimeter überwachen? Und noch viel grundlegender: Warum darf man Jungen einen solchen Eingriff zumuten und Mädchen nicht? Diese Fragen bleiben von den Juristen unbeantwortet. Es kann auch keine vernünftigen Antworten darauf geben. Absurder geht es kaum. Es sei denn, man erlaubt die weniger invasiven Formen der traditionellen weiblichen Genitalverstümmelung entsprechend. Die mehr als fragwürdigen Empfehlungen des Deutschen Juristentages vergrößern somit die Gefahr erheblich, dass die weibliche Genitalverstümmelung in Deutschland erlaubt wird. Die Lösung dieses Dilemmas kann nur sein, dass weder Mädchen noch Jungen in Deutschland – und möglichst auf der ganzen Welt – aus welchem Grund auch immer beschnitten oder an ihren Genitalien verstümmelt werden dürfen.”

    http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/beschneidungsgesetz-verletzt-kinderrechte/

  25. Jacques Auvergne Says:

    Resolution adopted by the General Assembly on 20 December 2012
    [on the report of the Third Committee (A/67/450 and Corr.1)]

    67/146. Intensifying global efforts for the elimination of female genital mutilations

    Die Resolution der UN gegen FGM – was wurde am 20.12.2012 wirklich verabschiedet?

    So ein Geschwurbel etwa, das nicht funktionieren kann und soll, weil Jungen ja weltweit rituell beschnitten werden sollen, jedenfalls traut sich kaum einer etwas anderes zu fordern. Mindestens FGM Typ Ia und IV (vgl. Tatjana Hörnle und das Pro-FGM-Duo Ringel/Meyer) kann also gerade nicht verboten werden, eigentlich auch der im Hinblick auf die sensitive Schädigung mit der MGM vergleichbare Typ Ib nicht:

    20. Encourages men and boys to take positive initiatives and to work in partnership with women and girls to combat violence and discriminatory practices against women and girls, in particular female genital mutilations, through networks, peer programmes, information campaigns and training programmes;

    Man murmelt zwar noch von female genital mutilation aber bekennt sich nicht erneut und explizit (!) zur Definition der WHO der Typen I, II, III, IV.

    Schlimm diskriminiert werden die Mädchen die, anders als die Jungen, noch nicht überall religiös (hier islamisch) beschnitten werden dürfen. Schwarzseherei ist leider geboten, man ruft als UN die Staaten nämlich eventuell sogar zur baldigen Legalisierung der milden Sunna auf:

    12. Calls upon States to develop policies and regulations to ensure the effective implementation of national legislative frameworks on eliminating discrimination and violence against women and girls, in particular female genital mutilations, and to put in place adequate accountability mechanisms at the national and local levels to monitor adherence to and implementation of these legislative frameworks;

    Fakt ist doch, dass auch in Europa nahezu niemand wagt, den schafiitischen Fiqh (Rechtsislam) für sein tägliches Mädchenbeschneiden zu kritisieren.

    Wie ernsthaft auch immer die Intention eines Kampfes gegen die FGM gewesen sein mag, das Ding vom 20.12.2012 (67/146. Intensifying global efforts for the elimination of female genital mutilations) ist Kappes, Murks, Mumpitz, Schmarrn, Humbug, Kokolores.

    http://www.npwj.org/node/7462

    Vier Tage eher, am 16.12.2012 (revised draft resolution. Intensifying global efforts for the elimination of female genital mutilations) war Deutschland mit dabei:

    http://www.unfpa.org/sites/default/files/resource-pdf/67th_UNGA-Resolution_adopted_on_FGM_0.pdf

    ::
    Bei der WHO werden, immerhin, die vier Typen (I, II, III, IV) noch genannt:

    Female genital mutilation

    Fact sheet N°241
    Updated February 2014

    Aber auch die WHO ist möglicherweise längst in Richtung milde Sunna gekippt, denn Südostasien, Indonesien als das bevölkerungsreichste islamisch geprägte Land der Erde und auch Malaysia, wird nicht genannt, Verstümmelung vielmehr nur in „Afrika und Nahost“ vermutet:

    More than 125 million girls and women alive today have been cut in the 29 countries in Africa and Middle East where FGM is concentrated (1).

    Hier desinformiert die WHO sogar komplett, die allen Schafiiten und vielen Hanbaliten rechtsverbindlichen islamischen Texte fordern die weibliche Beschneidung als religiöse Pflicht:

    Though no religious scripts prescribe the practice

    International response

    In December 2012, the UN General Assembly adopted a resolution on the elimination of female genital mutilation.

    Und der Text (67/146) vom 20.12.2012 bleibt Blabla wie oben gesehen oder vielmehr die sunat perempuan (khitan wanita) in Indonesien absegnend und in Europa begünstigend bis fordernd.

    http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs241/en/

    ::
    Zur Islamic FGM schweigend, applaudiert man sich bei UNwomen eher gelangweilt …

    http://www.unwomen.org/en/news/stories/2012/12/united-nations-bans-female-genital-mutilation

    … und selbst die Desert Flower Foundation (Waris Dirie) hat nicht genau gelesen:

    UN resolution for worldwide ban of FGM
    27.12.2012

    http://www.desertflowerfoundation.org/en/2012/12/27/un-resolution-for-worldwide-ban-of-fgm/

    ::
    ::
    ::
    Allahu akbar:

    „Egypt has played a key role in forging the battle cooperating with its African sister countries.“ …

    Instating laws against FGM, coupled with grassroots education on the hazards and myths surrounding FGM, is the way forward to eradicate this crime. Ban FGM input is still needed to assist African countries

    Islamische Mädchenbeschneidung ist für Ex-Botschafterin Moushira Khattab selbstredend kein Verbrechen (crime).

    Wie wahr, jetzt kommt die Phase der globalen Durchsetzung der milden Sunna:

    The UNGA resolution ushers in a new phase of the struggle to eradicate the practice of FGM … The adoption of this resolution is a huge milestone along this path and one that adds a heightened degree of international recognition to the cause. Together we will make it.

    Gemeinsam sind wir stark. Ob schariatreu, pflichtschludrig oder gottlos, schreiten wir alle miteinander zur Legalisierung der Beschneidung für JEDES Kind.

    Auch das Mädchen kriegt gleich
    die Beschneidung beim Scheich.

    Reflections on the Adoption of UNGA Resolution Banning Female Genital Mutilation

    Moushira Khattab
    Former Egyptian Ambassador to South Africa and to the Czech and Slovak Republics; Former Minister of Family and Population, Egypt; and former Public Policy Scholar, Woodrow Wilson Center

    http://www.intact-network.net/intact/cp/files/1387188941_Reflections%20on%20the%20Adoption%20of%20UNGA%20Resolution%20Banning%20Female%20Genital%20Mutilation.pdf

    ::
    2010 war sie Ägyptens Familienministerin:

    Moushira Khattab

    Minister of State for Family and Population Affairs

    http://www.un.org/en/ecosoc/julyhls/pdf10/khattab_keynote_address.pdf

  26. Edward von Roy Says:

    Islamic FGM in Malaysia

    Die Fatwa des Jahres 2009 bekräftigt die Jahrhunderte alte Pflicht zur Jungen- und Mädchenbeschneidung. Rubrik Soziales und Scharia (Sosial/Syariah).

    Malaysia has no laws in reference to FGM.[214] The Malaysian government sponsored 86th conference of Malaysia’s Fatwa Committee National Council of Islamic Religious Affairs held in April 2009 decided that female circumcision is part of Islamic teachings and it should be observed by Muslims, with the majority of the jurists in the Committee concluding that female circumcision is obligatory (wajib). However, the fatwa noted harmful [die Scharia ist für Schariafreunde nie harmful, schädlich] circumcision methods are to be avoided [wie im Hadith, Mohammed sprach zur Frauenbeschneiderin Umm Atiyya: [Schneide] leicht und übertreibe nicht] bzw. Schneide [leicht] und ohne Übertreibung].[215] In 2012, Malaysian government health ministry proposed guidelines to reclassify and allow female circumcision as a medical practice.[216]

    http://en.wikipedia.org/wiki/Prevalence_of_female_genital_mutilation_by_country#Malaysia

    [215]

    Hukum Pemotongan Genitalia Wanita (Female Genital Mutilation) Jabatan Kemajuan Islam Malaysia, Rasmi Fatwa, Government of Malaysia (2009)

    Muzakarah Jawatankuasa Fatwa Majlis Kebangsaan Bagi Hal Ehwal Ugama Islam Malaysia Kali Ke-86 yang bersidang pada 21 – 23 April 2009 telah membincangkan Hukum Pemotongan Genitalia Wanita (Female Genital Mutilation). Muzakarah telah memutuskan bahawa amalan berkhatan bagi wanita adalah sebahagian daripada syiar Islam yang perlu dilaksanakan oleh umat Islam. Walau bagaimanapun, Islam juga amat mementingkan keselamatan umatnya dan memberikan kelonggaran sekiranya sesuatu amalan atau perbuatan itu boleh mendatangkan kemudharatan pada diri. Sehubungan itu, selaras dengan pandangan Jumhur Ulama’, Muzakarah bersetuju memutuskan bahawa hukum berkhatan [zu khitan, Beschneidung] bagi wanita [der Frau] adalah wajib [wadschib, islamrechtlich verpflichtend]. Walau bagaimanapun, sekiranya ia boleh membawa kemudharatan pada diri, maka ia perlu dielakkan.

    http://www.e-fatwa.gov.my/fatwa-kebangsaan/hukum-pemotongan-genitalia-wanita-female-genital-mutilation

    “A Tiny Cut”: Female Circumcision in South East Asia

    … The overwhelming majority of Muslims in Southeast Asia follow the Shafii school of law, which declares FGC as wajib, or obligatory. In contrast, the other three Sunni schools, together with the Shia schools, consider FGC a sunnah or a recommended act. Just like male circumcision, there is no mention of it in the Quran. The form of FGC taking place in Southeast Asia seems to follow this general and gender-neutral rule from al-Nawawi to remove the prepuce at a young age, but also at an older age if it causes no ‘harm’.[xvi] This ruling is found in his chapter on taharah or purity, indicating that the concern was for the cleanliness of the genitals, especially the area under the prepuce, and consequent validity of acts of worship [das Gebet eines oder einer Unbeschnittenen ist möglicherweise gar nicht gültig; MGM und FGM zähle nicht zu den Mu’amalat oder zwischenmenschlichen Pflichten, sondern sei Teil der ‚Ibadat oder Pflichten des Menschen Allah gegenüber]. …

    Sya Taha

    http://www.theislamicmonthly.com/a-tiny-cut-female-circumcision-in-south-east-asia/

    a Muslimah in NL
    Sya

    http://susu-pekat-manis.blogspot.nl/2014/10/muslims-touch-dogs-and-religious.html

    Taha

    http://susu-pekat-manis.blogspot.de/2011/06/being-someones-daughter.html

    Über den Islam nur Gutes, der sogenannte Menschenrechtsaktivist Azrul Khalib (Azrul Mohamad Khalib) ist auch Mietmaul & Spendeneintreiber pardon Kommunikationsmanager und PR-Chef (communications and resource mobilisation adviser) für das Projekt SPRINT der International Planned Parenthood Federation:

    Human rights activist Azrul Mohamad Khalib has written a scathing commentary calling for abolition of the practice.

    He says it has no religious [Unsinn, die FGM ist Scharia] or medical benefits.

    [Wenn keine „medizinischen“ Vorteile dann ja vielleicht gar keine Nachteile, will der medizinisch unakzeptabel übervorsichtig sprechende und islambezogen entweder unkundige oder uns belügende Azrul Mohamad Khalib dieses suggerieren? „Keine religiösen Vorteile“ (no religious benefits) ist schlicht Unsinn, das unbeschnittene Genital eines Jungen oder Mädchen ist für Schafiiten haram, und was haram ist, führt ins ewige Feuer. Welchen größeren Vorteil (benefit) kann es denn für einen Gläubigen geben, als in den Himmel zu kommen?]

    But according to the results of a university survey the practice is widespread, with more than 90 per cent of Malay Muslim female respondents reporting they have been circumcised.

    [Das war leider zu vermuten, mehr als 90 % der muslimisch sozialisierten Frauen Malaysias sind Opfer von Genitalverstümmelung.]

    Azrul Mohamad Khalib told Radio Australia’s Connect Asia: „It certainly is a surprising figure, really. The study involves more than 1,000 female respondents and when we look at it, around 90 per cent or so are Malay Muslims.“ …

    What about the suggestion that the health ministry may be about to register the practice?

    He said: „One of the things I find quite alarming with regards to this development is that the Ministry of Health is actually depending on a fatwa, a religious opinion that was actually issued by the national fatwa council, in which they made it obligatory, or ‚wajib‘, for all Muslim women to be circumcised.

    „It seems that the Ministry of Health is now (instituting) that fatwa.“…

    [Terre des Femmes („Eine Fatwa in Malaysia hat FGM im Jahr 2009 verpflichtend für islamische Frauen gemacht, außer wenn die Prozedur Schaden bringt.“) beliebt das bekanntlich falsch zu verstehen, Malaysias Mädchenbeschneidung ist nicht seit 2009 wadschib, religionsrechtlich verpflichtend, sondern schafiitisch historisch seit mindestens 650 (Reliance of the Traveller and Tools of the Worshipper) oder wahrscheinlicher seit mehr als 1000 Jahren, theologisch seit 1400 Jahren, seit der Rede Allahs an Mohammed.]

    „So, in contrary to quite a number of best practices as well as a WHO (World Health Organisation) advisory, the Ministry of Health is taking steps now to sort of make it standardised, or medicalised, in such a way that it might be applied to all public health-care facilities.“

    At the moment the practice is carried out generally by traditional practitioners, as well as private health practitioners, the activist said. …

    Azrul Mohamad Khalib verfehlt das Thema FGM im schafiitischen Islam, die Schariapflichten zu erfüllen ist auf Erden gerade nicht „unnötig“ (unnecessary), sondern notwendig.

    „… such practices are unnecessary … They’re not required by religion, they’re not having any medical benefits whatsoever and certainly when we look at it it’s strictly cultural in its entirety.

    Khalib unterlasse bitte die Desinformation, die FGM sei kein religiöses Erfordernis (They’re not required by religion).

    ABC Net (Malaysia storm over female circumcision) 07.12.2012

    http://www.abc.net.au/news/2012-12-07/an-malaysia-debate-over-female-circumcision/4416298

    „Eine Fatwa in Malaysia hat FGM im Jahr 2009 verpflichtend für islamische Frauen gemacht, außer wenn die Prozedur Schaden bringt.“

    (TdF)

    http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/unser-engagement/aktivitaeten/genitalverstuemmelung-in-asien/1353-malaysia


    Khalib lobenswert antirassistisch aktiv gegen die Apartheid der Bangsa, leider beschönigt er die uralten islamischen selektiven Erb- und Heiratsverbote, den im Staat Kelantan legalen Wali mudschbir und andere Vorgaben der ewigen Scharia, die jeden bekennenden Konfuzianer, Taoisten und Atheisten noch nicht einmal als Dhimmi herabstuft, sondern als Harbi rechtlos stellt:

    Dear Paprika: Walking in the Park for Peace

    … How can some people say Malaysia is divided into three main races when many of us are of mixed parentage? One girl I met at this walk said she is part Chinese, Malay, Portuguese and Thai. So how, she asked, is she defined as “bangsa Melayu” (Malay)? …

    http://www.loyarburok.com/2014/01/30/dear-paprika-walking-park-peace/

  27. Edward von Roy Says:

    Für Angehörige der Rechtsschule der Schafiiten sind MGM und FGM religiöse Pflicht. Ein unbeschnittenes männliches oder weibliches Genital bricht den Gnadenstand mit dem Schöpfer und führt inschallah ins ewige Feuer, Indonesiens Muslime wollen aber in den Himmel kommen und selbstverständlich duldet das indonesische Gesundheitsministerium auch in diesem Jahr (2014) die Mädchenbeschneidung nach Koran und Sunna. Das britische ORCHID PROJECT geht dem angeblichen FGM-Verbot des Jahres 2014 bzw. dem angeblichen ernst gemeinten Zurückziehen des vier Jahre älteren staatlichen FGM-Erlasses nicht auf den Leim.

    Indonesian Government Condones FGC

    In the past we have blogged about the Indonesian Government condoning the medicalisation of female genital cutting, and hence the promotion of the practice. In 2011 we submitted information on the situation of FGC in Indonesia for consideration in the context of the Universal Periodic Review of Indonesia, an instrument of the United Nations’ Human Rights Council set up to review the human rights records of every member state. It is well documented that FGC takes place in Indonesia, although there is no clear data on the true scale.

    In this we highlighted the implications of the Government regulations which essentially medicalise the practice, by seeking to mitigate harm, asking that the regulations be repealed. We also reminded Indonesia of the World Health Organization guidelines, which state health practitioners must not perform FGC. The medicalisation of FGC is on the rise globally, with over 70% of all FGC in Egypt now estimated to be performed by medical staff.

    In 2010, the Indonesian Health Ministry issued regulation No. 1636/MENKES/PER/XI/2010, which outlined how medical staff should perform FGC. Amnesty International has continued to call for this regulation to be revoked, with finding showing that the procedures taking place often failed to correspond with Government descriptions of FGC (or sunnat) as, ‘the act of scratching the skin covering the front of the clitoris, without hurting the clitoris.’ In many cases, the FGC was of greater physical severity, and after all, FGC is a human rights issue regardless of the ‘type’ performed.

    In early 2014, the Health Ministry released Regulation Number 6 Year 2014. This new regulation at first glance seems to signify a positive change in attitudes to FGC and to herald a new approach, but it is important to delve a little deeper.

    Article 1 in the regulation states, ‘Health Ministry Regulation Number 1636/ Health Ministry/PER/ XII/ 2010 about Female Circumcision has been revoked and declared as not valid anymore.Clearly this should be positive news, yet taken in the wider context of the regulations, maybe not so. The considerations taken into account for the report include:

    1. That every measure/action in the medical field must be based on medical indication and scientifically has been beneficially proven;

    2. That woman circumcision until today is not part of medical action/ measures because its implementation is not based on medical indication and has not been proven to be healthily benefitted;

    3. That based on cultural aspects and Indonesia Community believes, there are still demand for female circumcision to be conducted and its implementation should pay attention toward the safety and health of the circumcised woman, and not conducting Female Genital mutilation;

    4. That the Ministry of Health regulation Number 1636/ Health Ministry/ PER/ XII/ 2010 about Female Circumcision is perceived as not fit anymore with the Dynamic of Global Policy Development;

    5. Based on consideration on above points a, b, c, d need to settle Ministry of Health Regulation on Revocation of Health Ministry Regulation Number 1636/ Health Ministry/ PER/ XII/ 2010 about Female Circumcision.

    Following on from this, Article 2 then says, ‘To give a mandate to Health Advisory Council and Ministry of Health Syara’k to Publish a Guidance on the Implementation of Woman Circumcision That Guarantee the Safety and Health of the Circumcised Woman and not to conduct a Female Genital Mutilation.

    What the government does and does not believe with regards to FGC as required by religion is a point of contention. There is certainly a sticking point in Indonesia regarding the believed difference between ‘circumcision’ and ‘female genital mutilation’, which this final paragraph alludes to.

    Point also d) seems to acknowledge that there has been global outcry about Indonesia’s policy on cutting, as it does not fit with global policy (specifically human rights declarations, the UNGA resolution from December 2012 and the WHO policy regarding medical practitioners and FGC).

    It is also noticeable that these regulations have not been widely discussed and it may be that they end up being little more than a nod to actual change. This means the regulation is markedly less encouraging than they might at first seem.

    From our point of view, our stance will remain the same: FGC is a human rights violation and every girl has the right to remain free from cutting in any form. We will continue to campaign for this to be the position of every government, and remain concerned by the stance of the Indonesian Government in particular.

    http://orchidproject.org/change-in-indonesia/

    Alles eine Frage der schariaverträglichen Etikettierung sprich des Schönlügens, das Mädchen ist ein bisschen (nicht zuviel versteht sich) zu beschneiden und, nein, nie, keinesfalls schlimm zu verstümmeln. So ist die FGM „abgeschafft“, wenn nun doch auch Deutschland endlich die FGM-Typen Ia und IV straffrei stellen würde, eigentlich auch FGM Typ Ib …

    Eigentlich sollte es seit dem 10.12.2014 auch Terre des Femmes dämmern:

    Lefianna H. Ferdinandus und weiteren Botschaftsangestellten ausführlich diskutiert, da der Botschafter terminlich verhindert war. Der Bedarf einer Aufklärungskampagne in Indonesien wurde zwar bestätigt, auch plant die Regierung eine landesweite Studie doch ein Gesetz gegen weibliche Genitalverstümmelung halten sie nicht für notwendig. Die Überzeugung, dass jede Form von weiblicher Genitalverstümmelung eine Menschenrechtsverletzung darstellt wurde nicht geteilt.

    http://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/weibliche-genitalverstuemmelung2/aktuelles/1680-uebergabe-unserer-petition-genitalverstuemmelung-in-indonesien-schutz-statt-verharmlosung

    Nicht das fromme Indonesien muss sich verändern, die gottlose Justiz und Medizin der kulturellen Moderne soll sich bewegen und FGM Typ I und IV endlich legalisieren. Der Islam bringt den Menschen gerade keine Ungerechtigkeit. Ob Jungen oder Mädchen beschnitten werden, Allahs Befehl verstümmelt nicht genital, sondern macht heil und rein.

  28. Edward von Roy Says:

    KEPUTUSAN FATWA MAJELIS ULAMA INDONESIA Nomor 9A Tahun 2008 Tentang HUKUM PELARANGAN KHITAN TERHADAP PEREMPUAN

    KEPUTUSAN FATWA
    MAJELIS ULAMA INDONESIA
    Nomor 9A Tahun 2008

    … Tentang
    HUKUM PELARANGAN KHITAN TERHADAP PEREMPUAN
    Majelis Ulama Indonesia, setelah :

    MENIMBANG :

    a. bahwa dewasa ini terjadi penolakan oleh sebagian masyarakat terhadap khitan perempuan.

    b. bahwa Departemen Kesehatan Republik Indonesia Cq. Dirjen Bina Kesehatan Masyarakat telah mengeluarkan Surat Edaran tentang Larangan Medikalisasi Sunat Perempuan bagi Petugas Kesehatan;

    c. bahwa telah terjadi keragaman praktik khitan perempuan di masyarakat karena ketidak-fahaman batas yang dikhitan;

    d. bahwa terhadap persoalan tersebut Kementerian Pemberdayaan Perempuan telah mengajukan permohonan fatwa kepada MUI;

    e. bahwa untuk memberikan kepastian hukum dalam syari’at Islam, MUI memandang perlu menetapkan fatwa tentang hukum pelarangan khitan terhadap perempuan.
    MENGINGAT :

    1. Firman Allah SWT. :

    ثُمَّ أَوْحَيْنَا إِلَيْكَ أَنِ اتَّبِعْ مِلَّةَ إِبْرَاهِيمَ حَنِيفاً وَمَا كَانَ مِنَ الْمُشْرِكِينَ

    “Kemudian Kami wahyukan kepadamu (Muhammad): „Ikutilah agama Ibrahim seorang yang hanif“ dan bukanlah dia termasuk orang-orang yang mempersekutukan Tuhan”. (QS. an-Nahl[16] : 123)

    وَمَنْ أَحْسَنُ دِيناً مِّمَّنْ أَسْلَمَ وَجْهَهُ لله وَهُوَ مُحْسِنٌ واتَّبَعَ مِلَّةَ إِبْرَاهِيمَ حَنِيفاً وَاتَّخَذَ اللّهُ إِبْرَاهِيمَ خَلِيلاً

    “Dan siapakah yang lebih baik agamanya dari pada orang yang ikhlas menyerahkan dirinya kepada Allah, sedang diapun mengerjakan kebaikan, dan ia mengikuti agama Ibrahim yang lurus ? Dan Allah mengambil Ibrahim menjadi kesayanganNya”. (QS. An-Nisaa[4] : 125)

    قُلْ صَدَقَ اللّهُ فَاتَّبِعُواْ مِلَّةَ إِبْرَاهِيمَ حَنِيفاً وَمَا كَانَ مِنَ الْمُشْرِكِينَ

    “Katakanlah: „Benarlah (apa yang difirmankan) Allah“. Maka ikutilah agama Ibrahim yang lurus, dan bukanlah dia termasuk orang-orang yang musyrik”. (QS. Ali Imran[3]: 95)

    قُلْ إِن كُنتُمْ تُحِبُّونَ اللّهَ فَاتَّبِعُونِي يُحْبِبْكُمُ اللّهُ وَيَغْفِرْ لَكُمْ ذُنُوبَكُمْ وَاللّهُ غَفُورٌ رَّحِيمٌ

    “Katakanlah: „Jika kamu (benar-benar) mencintai Allah, ikutilah aku, niscaya Allah mengasihi dan mengampuni dosa-dosamu.“ Allah Maha Pengampun lagi Maha Penyayang.” (QS. Ali Imran[3]: 31)

    قُلْ أَطِيعُواْ اللّهَ وَالرَّسُولَ فإِن تَوَلَّوْاْ فَإِنَّ اللّهَ لاَ يُحِبُّ الْكَافِرِينَ

    “Katakanlah: „Ta’atilah Allah dan Rasul-Nya; jika kamu berpaling, maka sesungguhnya Allah tidak menyukai orang-orang kafir“. (QS. Ali Imran[3]: 32)

    2. Hadis-hadis Nabi SAW :

    عن أبي المليح بن أسامة عن أبيه أن النبي صلى الله عليه وسلم قال : الختان سنة للرجال مكرمة للنساء (رواه أحمد في مسنده)

    „Bahwa Nabi saw bersabda: Khitan merupakan sunnah (ketetapan rasul) bagi laki-laki dan makrumah (kemuliaan) bagi perempuan (HR. Ahmad)

    عَنْ عَبْدِ اللَّهِ بْنِ عُمَرَ مَرْفُوعًا بِلَفْظِ : يَا نِسَاءَ الْأَنْصَارِ اخْتَضِبْنَ غَمْسًا وَاخْتَفِضْنَ وَلَا تُنْهِكْنَ وَإِيَّاكُنَّ وَكُفْرَانَ النِّعَمِ

    Dari Abdullah ibn Umar bahwa Rasulullah SAW bersabda : “Wahai wanita-wanita Anshor warnailah kuku kalian (dengan pacar dan sejenisnya) dan berkhifadhlah (berkhitanlah) kalian, tetapi janganlah berlebihan”. (al-Syaukani dalam Nail al-Author)

    عَنْ عَائِشَةَ زَوْجِ النَّبِيِّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ قَالَتْ إِذَا الْتَقَى الْخِتَانَانِ فَقَدْ وَجَبَ الْغُسْلُ فَعَلْتُهُ أَنَا وَرَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ فَاغْتَسَلْنَا

    “Apabila bertemu dua khitan maka wajiblah mandi, aku dan Rasulullah telah melakukannya, lalu kami mandi”. (HR at-Turmudzi, Ibnu Majah dan Imam Ahmad dari ‘Aisyah r.a.)

    عَنْ أُمِّ عَطِيَّةَ الْأَنْصَارِيَّةِ أَنَّ امْرَأَةً كَانَتْ تَخْتِنُ بِالْمَدِينَةِ فَقَالَ لَهَا النَّبِيُّ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ لَا تُنْهِكِي فَإِنَّ ذَلِكَ أَحْظَى لِلْمَرْأَةِ وَأَحَبُّ إِلَى الْبَعْلِ

    Dari Ummu ‘Athiyyah r.a. diceritakan bahwa di Madinah ada seorang perempuan tukang sunat/khitan, lalu Rasulullah SAW bersabda kepada perempuan tersebut: “Jangan berlebihan, sebab yang demikian itu paling membahagiakan perempuan dan paling disukai lelaki (suaminya)”. (HR. Abu Daud dari Ummu ‘Atiyyah r.a.)

    عَنِ الضَّحَّاكِ بن قَيْسٍ، قَالَ: كَانَتْ بِالْمَدِينَةِ امْرَأَةٌ تَخْفِضُ النِّسَاءَ، ُقَالُ لَهَا أُمُّ عَطِيَّةَ، فَقَالَ لَهَا رَسُولُ اللَّهِ صَلَّى اللَّهُ عَلَيْهِ وَسَلَّمَ:“اخْفِضِي، وَلا تُنْهِكِي، فَإِنَّهُ أَنْضَرُ لِلْوَجْهِ، وَأَحْظَى عِنْدَ الزَّوْجِ“.

    Dari adh-Dhahhak bin Qais bahwa di Madinah ada seorang ahli khitan wanita yang bernama Ummu ‘Athiyyah, Rasulullah SAW bersabda kepadanya : “khifadllah (khitanilah) dan jangan berlebihan, sebab itu lebih menceriakan wajah dan lebih menguntungkan suami”. (HR. at-Tabrani dari adh-Dhahhak)

    عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ رِوَايَةً الْفِطْرَةُ خَمْسٌ أَوْ خَمْسٌ مِنْ الْفِطْرَةِ الْخِتَانُ وَالِاسْتِحْدَادُ وَنَتْفُ الْإِبْطِ وَتَقْلِيمُ الْأَظْفَارِ وَقَصُّ الشَّارِبِ

    “Lima perkara yang merupakan fitrah manusia : khitan, al-Istihdad (mencukur rambut pada sekitar kemaluan), mencukur bulu ketiak, menggunting kuku, dan memotong kumis. (HR Jama’ah dari Abu Hurairah r.a.).

    3. Ijma’ Ulama. Seluruh Ulama sepakat bahwa khitan bagi perempuan merupakan hal yang disyari’atkan.

    4. Qa’idah Fiqhiyah

    لا اجتهاد مع النص

    “Tidak ada ijtihad ketika ada nash”

    MEMPERHATIKAN : 1. Fuqaha madzhab sepakat pensyari’atan khitan terhadap perempuan dengan menjelaskan mengenai khitan terhadap perempuan dan tata caranya, yang antara lain dimuat dalam Kutub wa Rasail wa Fatawa Ibn Taimiyah fi al-Fiqh (Maktabah Ibn Taimiyah, juz 21 hal. 114), I’anah al-Thalibin (Beirut: Dar al-Fikr, juz 4, hal. 174), Hawasyi al-Syarwani (Beirut: Dar al-Fikr, juz 1, hal. 142), Mughni al-Muhtaj (Beirut: Dar al-Fikr, juz 4, hal. 202), Minhaj al-Thalibin (Beirut: Dar al-Ma’rifah, juz 1, hal. 136), al-Bahr al-Raiq (Beirut: Dar al-Ma’rifah, juz 1, hal. 61), Fath al-Bari (Beirut: Dar al-Ma’rifah, juz 10, hal 340 dan 347), ‚Aun al-Ma’bud (Beirut: Dar al-Kutub al-Ilmiyyah, juz 14, hal. 123), Nail al-Authar (Beirut: Dar al-Jail, Juz 1, hal. 137), dan Tuhfah al-Ahwadzi (Beirut: Dar al-Kutub al-Ilmiyyah, Juz 8, hal. 28). Hanya saja, para fuqaha berbeda pendapat dalam menentukan hukumnya; madzhab Hanafiyyah, Malikiyyah, dan Hanabilah menyatakan sunnah, sedang Syafi’iyyah menyatakan wajib.

    2. Fuqaha madzhab berbeda pendapat dalam menentukan hukum khitan terhadap perempuan; madzhab Hanafiyyah, Malikiyyah, dan Hanabilah menyatakan sunnah, sedang Syafi’iyyah menyatakan wajib, yang antara lain tercantum dalam:

    a. Ibnu Qudamah dalam al-Mughni :

    فَأَمَّا الْخِتَانُ فَوَاجِبٌ عَلَى الرِّجَالِ ، وَمَكْرُمَةٌ فِي حَقِّ النِّسَاءِ ، وَلَيْسَ بِوَاجِبٍ عَلَيْهِنَّ .

    “Khitan itu wajib bagi laki-laki, sedangkan bagi perempuan adalah suatu kemuliaan/kebaikan, tidak wajib bagi mereka” (Ibnu Qudamah, al-Mughni, [Kairo : Maktabah al-Qohiroh, TT], h. 64)

    b. Aun al-Ma’bud, Juz 14, hal. 125:

    „… وقد أخذ بظاهره أبو حنيفة ومالك فقالا سنة مطلقا وقال أحمد واجب للذكر سنة للأنثى وأوجبه الشافعي عليهما

    ”Berdasarkan zhahir hadits, Abu Hanifah dan Malik berpendapat bahwa hukum khitan hádala sunnah secara mutlak (baik laki-laki maupun perempuan), Imam Ahmad berpendapat wajib bagi laki-laki dan sunnah bagi perempuan, sedang Imam Syafi’i berpendapat wajib atas keduanya“.

    c. Nail al-Authar, Juz 1, hal. 138

    واختلف في وجوب الختان فروى الإمام يحيى عن العترة والشافعي وكثير من العلماء أنه واجب في حق الرجال والنساء وعند مالك وأبي حنيفة والمرتضى قال النووي وهو قول أكثر العلماء أنه سنة فيهما وقال الناصر والإمام يحيى أنه واجب في الرجال لا النساء

    ”Ada perbedaan tentang kewajiban khitan. Imam Yahya, Imam al-Syafi’i dan kebanyakan Ulama menyatakan bahwa khitan wajib bagi lelaki dan perempuan. Demikian juga menurut Malik dan Abi Hanifah. Imam Nawawi memandang khitan hukumnya sunnah bagi lelaki dan perempuan. Imam al-Nashir dan Imam Yahya menyatakan bahwa khitan wajib bagi laki-laki, tidak bagi perempuan“.

    d. I’anah at-Thalibin, Juz IV, hal. 198

    (قوله: والمرأة الخ) أي والواجب في ختان المرأة قطع جزء يقع عليه اسم الختان وتقليله أفضل لخبر أبي داود وغيره أنه (ص) قال للخاتنة: أشمي ولا تنهكي فإنه أحظى للمرأة وأحب للبعل أي لزيادته في لذة الجماع، وفي رواية: أسرى للوجه أي أكثر لمائه ودمه.

    „Yang diwajibkan dalam mengkhitan perempuan adalah memotong bagian yang harus dikhitan. Diutamakan dalam mengkhitan perempuan untuk menggores sedikit saja dari bagian yang harus dikhitan, berdasarkan hadis riwayat Abu Daud dan lainnya: bahwa rasulullah SAW berkata pada tukang khitan perempuan: khitanlah dengan sedikit dan jangan berlebih-lebihan. Khitan bagi perempuan lebih membahagiakan perempuan dan lebih disenangi bagi suami; dalam pengertian menambah kenikmatan hubungan badan. Dalam suatu riwayat „lebih menceriakan wajah, yakni lebih banyak aura dengan aliran air muka dan darah“.

    d. DR. Wahbah az-Zuhaili dalam Kitab al-Fiqh al-Islami wa Adillatuhu

    “Khitan pada perempuan ialah memotong sedikit mungkin dari kulit yang terletak pada bagian atas farj. Dianjurkan agar tidak berlebihan, artinya tidak boleh memotong jengger yang terletak pada bagian paling atas dari farj, demi tercapainya kesempurnaan kenikmatan waktu bersenggama”. (Wahbah az-Zuhaili, al-Fiqh al-Islami wa Adillatuhu, [Damaskus : Daar al-Fikr al-Islami] Jilid I, h. 356)

    e. Syaikh Jad al-Haq Syaikh al-Azhar, Buhust wa Fatawa Islamiyah fi Qhadhaya Mu’ashirah.

    ومن هنا: اتفقت كلمة فقهاء المذاهب على أن الختان للرجال والنساء من فطرة الإسلام وشعائره، وأنه أمر محمود، ولم ينقل عن أحد من فقهاء المسلمين فيما طالعنا من كتبهم التي بين أيدينا – قول يمنع الختان للرجال أو النساء، أو عدم جوازه أو إضراره بالأنثى، إذا هو تم على الوجه الذي علمه الرسول صلى الله عليه وسلم لأم حبيبة في الرواية المنقولة آنفا.
    أما الاختلاف في وصف حكمه، بين واجب وسنة ومكرمة، فيكاد يكون اختلافا في الاصطلاح الذي يندرج تحته الحكم

    Dari keterangan ini dapat disimpulkan bahwa seluruh mazhab dalam fiqih sepakat bahwa sesungguhnya khitan bagi laki-laki dan perempuan adalah bagian dari fitrah dan syi’ar Islam. Khitan pada dasarnya adalah perkara terpuji, dan sepanjang penelaahan kami atas kitab-kitab fiqih, tidak ada satupun ahli fiqih yang melansir sebuah pendapat yang melarang khitan bagi laki-laki dan perempuan, atau pendapat yang melarang atau menganggap adanya bahaya (dharar) khitan bagi perempuan. Hal tersebut karena telah sesuai dengan apa yang diajarkan oleh rasulullah SAW kepada Ummu Habibah sebagaimana riwayat yang dilansir di depan.

    Sedangkan adanya perbedaan dalam tata cara (sifat) dan hukumnya antara wajib, sunnah, atau makramah, maka semata-mata perbedaan tersebut dalam istilah yang ada di bawahnya.

    2. Penjelasan dari Kementerian Pemberdayaan Perempuan, Departemen Kesehatan RI, Ikatan Bidan Indonesia (IBI), dan Prof. DR. Jurnalis Udin dalam rapat Komisi Fatwa MUI, yang pada intinya menggambarkan adanya resiko khitan perempuan disebabkan oleh tata cara khitan yang tidak sesuai dengan ketentuan syara‘.

    3. Pendapat Komisi Fatwa dalam rapat tanggal 9 Desember 2006/18 Dzulqo’dah 1427 H, tanggal 3 Mei 2008, dan tanggal 7 Mei 2008.

    Dengan memohon ridha Allah SWT
    MEMUTUSKAN
    MENETAPKAN : FATWA TENTANG HUKUM PELARANGAN KHITAN TERHADAP PEREMPUAN
    Pertama : Status Hukum Khitan Perempuan

    1. Khitan, baik bagi laki-laki maupun perempuan, termasuk fitrah (aturan) dan syiar Islam [Fitra, Weise des Geschaffenseins als Ausgerichtetsein der gesamten Schöpfung auf Allah hin; jeder Mensch ist von Geburt an Muslim].

    2. Khitan terhadap perempuan adalah makrumah [schafiitisch schlicht nicht wahr, die Mädchenbeschneidung ist wadschib], pelaksanaannya sebagai salah satu bentuk ibadah yang dianjurkan.

    Kedua : Hukum Pelarangan Khitan terhadap Perempuan

    Pelarangan khitan terhadap perempuan adalah bertentangan dengan ketentuan syari’ah karena khitan, baik bagi laki-laki maupun perempuan, termasuk fitrah (aturan) dan syiar Islam.

    Ketiga : Batas atau Cara Khitan Perempuan

    Dalam pelaksanaannya, khitan terhadap perempuan harus memperhatikan hal-hal sebagai berikut:

    1. Khitan perempuan dilakukan cukup dengan hanya menghilangkan selaput (jaldah/colum/praeputium) yang menutupi klitoris [angeblich wolle man sich mit FGM Typ Ia begnügen, das reicht schariarechtlich jedenfalls lebenswirklich aber nicht und es findet FGM Typ Ib statt].

    2. Khitan perempuan tidak boleh dilakukan secara berlebihan [bei der Beschneidung der Frauen „nicht übertreiben, nicht zuviel“, das ist aus dem Hadith], seperti memotong atau melukai klitoris (insisi dan eksisi) yang mengakibatkan dlarar [man mache sich bitte nichts vor, die Klitoris ist mit dieser Fatwa nicht sicher geschützt].

    Keempat : Rekomendasi

    1. Meminta kepada Pemerintah cq. Departemen Kesehatan untuk menjadikan fatwa ini sebagai acuan dalam penetapan peraturan/regulasi tentang masalah khitan perempuan [wörtlich: „Wir fordern Regierung bzw. Gesundheitsministerium auf, diese Fatwa zur Grundlage der Regeln oder Vorschriften zum Thema weibliche Beschneidung zu machen“].

    2. Menganjurkan kepada Pemerintah cq. Departemen Kesehatan untuk memberikan penyuluhan dan pelatihan kepada tenaga medis untuk melakukan khitan perempuan sesuai dengan ketentuan fatwa ini [sinngemäß: das Personal ist entsprechend dieser Fatwa zu schulen].

    Ditetapkan di : Jakarta
    Pada tanggal : 1 Jumadil Awal 1429 H
    7 Mei 2008 M
    MAJELIS ULAMA INDONESIA
    KOMISI FATWA
    Ketua Sekretaris

    Dr. KH. ANWAR IBRAHIM, MA Drs. H. HASANUDIN, M.Ag

    http://at-turmudzi.blogspot.de/2012/03/keputusan-fatwa-majelis-ulama-indonesia.html

  29. Carcinòl Says:

    Couragiert und vorausschauend schreibt Christa Müller für die unterstützenswerte (I)NTACT – Internationale Aktion gegen die Beschneidung von Mädchen und Frauen:

    http://www.intact-ev.de/rueckblick/INTACT_JR14.pdf

    „Liebe Freundinnen und Freunde,

    als erstes möchte ich mich bei Ihnen für die großartige Unterstützung unserer Vereinsarbeit bedanken. So können wir auf ein erfolgreiches Jahr 2014 zurückblicken. Gemeinsam haben wir erreicht, dass vielen weiteren Mädchen in Burkina Faso, Senegal und Ghana die Tradition der Genitalverstümmelung erspart blieb. Hierüber bin ich sehr glücklich.

    Ich möchte heute Ihren Blick jedoch noch einmal auf Deutschland und die männliche Genitalverstümmelung lenken. Die Gefahr, dass die gesetzliche Erlaubnis der männlichen Genitalverstümmelung zum Eingangstor für die Erlaubnis der weiblichen wird, ist leider noch lange nicht gebannt.

    Nach wie vor wird die männliche „Beschneidung“ von vielen bagatellisiert. Dagegen sehen Mediziner und ihre Verbände die erheblichen negativen Auwirkungen einer medizinisch nicht notwendigen „Beschneidung“ auf die körperliche und seelische Gesundheit der Jungen und Männer. Der im Herbst 2012 im Eiltempo von der Bundesregierung verabschiedete Paragraph 1631d des Bürgerlichen Gesetzbuches erlaubt den Eltern nach wie vor, ihre Söhne verstümmeln zu lassen.

    Der 70. Deutsche Juristentag vom September 2014 empfiehlt dem Gesetzgeber nun, die männliche Genitalverstümmelung nach der Schwere des Eingriffs zu klassifizieren. Ein Eingriff, der „in der Intensität über die traditionelle Beschneidung hinausgeht“, sei eine Genitalverstümmelung. Nur diese solle man verbieten. Wo allerdings die Grenze zwischen einer traditionellen „Beschneidung“ und einer Genitalverstümmelung liege, wird nicht festgelegt. Wie viel Vorhaut darf nach dem Willen dieser Juristen abgeschnitten werden?

    Die Diskussion erscheint völlig absurd. Und sie ist gefährlich. Denn nach jahrzehntelangem Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung sind sich weltweit alle Akteure einig, wie wichtig es ist, sämtliche Formen der weiblichen Genitalverstümmelung ohne Ausnahme als Menschenrechtsverletzung zu ächten und zu verbieten.

    Nach Auffassung der Juristen darf man an den Genitalien der Jungen ein wenig herumschnippeln, an denen der Mädchen aber gar nicht.

    Das Verbot einer über das Ausmaß einer traditionellen männlichen „Beschneidung“ hinausgehenden männlichen Genitalverstümmelung soll gesetzlich im Paragraphen 226a des des Strafgesetzbuches erfolgen, der die weibliche Genitalverstümmelung in allen Formen explizit seit September 2013 unter Strafe stellt.

    Meine große Sorge ist es, dass die rechtliche Ungleichbehandlung von männlicher und weiblicher „Beschneidung“ abgeschafft wird, indem man die weniger invasiven Formen der weiblichen „Beschneidung“ entsprechend erlaubt. Einen solchen Vorstoß gab es bereits.

    Deshalb wird (I)NTACT auch weiterhin gegen jede Form der Genitalverstümmelung an Kindern kämpfen. Alle Kinder auf der Welt sollen mit unversehrten Genitalien aufwachsen dürfen! Ich hoffe sehr, dass Sie die Auffassung, dass Jungen das gleiche Recht auf körperliche Unversehrtheit haben wie Mädchen, mit mir teilen, und, dass Sie sich mit uns dafür einsetzen, dass dieses Recht auch in Deutschland verwirklicht wird.

    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein schönes und gesundes neues Jahr

    Ihre Christa Müller“

  30. Edward von Roy Says:

    .
    ..

    The family are Muslims.„, „The family, as I have said are Muslims

    London, Familiengericht, Urteil von gestern, 14.01.2015

    In the matter of B and G (Children) (No 2)
    Case No: LJ13C00295

    Sir James Munby, President of the Family Division :

    1.
    These are care proceedings in relation to two children, B, a boy, born in July 2010 and G, a girl, born in July 2011

    55.
    … „I do not want there to be any doubt. FGM is a criminal offence under the Female Genital Mutilation Act 2003. It is an abuse of human rights. It has no basis in any religion.

    72.
    … „FGM has no basis in any religion; male circumcision is often performed for religious reasons.“

    Jeder Mensch ist von Geburt aus Muslim, die Fiṭra ist das angeborene Ausgerichtetsein des Geschöpfes auf Allah hin. Im gottgegebenen und allahzentrierten System der Scharia ist der Schöpfer gleichsam Nordpol und das menschliche Wohlverhalten von heilssichernder Bedeutung, der ungebrochene Gnadenstand, wo es die Hölle zu vermeiden gilt, von letztlich absoluter Wichtigkeit.

    Top family judge Sir James Munby gibt sich als Gegner der FGM jedenfalls ihrer schlimmeren Varianten, argumentiert nicht gegen die aus seiner Sicht durchaus einen körperlichen Schaden stiftende Jungenbeschneidung, sucht engagiert, was sonst, das Kindeswohl und fragt uns dazu auch ganz allgemein nach dem künftigen Umgang mit Sorgerecht oder Sorgerechtsentzug im Falle einer drohenden, vielleicht aber nur geringfügigen Mädchenbeschneidung. Was ist gesichert heiles Mädchengenital angesichts der drohenden Trennung von einer Schwester oder von einem weltweit sozial und legal akzeptiert unter Muslimen ja ohnehin zu beschneidenden Bruder. Der unschätzbar hohe Wert der Familie angesichts einer vielleicht ganz klitzekleinen FGM, diese bei der mit FGM-Vermeidung begründeten Herausnahme des Mädchens auf das Schlimmste zerstörten Geschwisterbindungen, Sir James wagt die Entscheidung nicht, Genital heil oder Familie heil:

    76.
    by definition, FGM is practised only on girls and not on boys. … Suppose, for example, that the FGM is so severe and the circumstances so far as concerns the girl are such that, were she an only child, adoption would be the appropriate outcome: what is the appropriate outcome if she has a brother who cannot be made the subject of proceedings? Is her welfare best served by separating her permanently from her parents at the price of severing the sibling bond? Or is it best served by preserving the family unit? … particularly if FGM is a factor of magnetic importance“.

    Intaktivisten und insbesondere Anti-FGM-Aktivisten sollten hellhörig werden, nach der Istanbul Convention, dem beinahe vollständigen Ausbleiben von Protest gegen Ringel / Meyer und nach dem Vorstoß der Tatjana Hörnle auf dem 70. Deutschen Juristentag Hannover 2014 könnte es 2015 rasch nötig werden, den Versuch der EU-weiten Legalisierung der FGM abzuwehren.

    Der höchste britische Familienrichter hat MGM und FGM in (anatomisch bzw. physiologisch immer noch weitgehend falsche) Beziehung gesetzt und leugnet die islamische Mädchenbeschneidung oder kennt sie nicht. Es gibt einen Jungen und ein möglicherweise beschnittenes sprich genitalverstümmeltes Mädchen. Sir James schweigt zur Scharia und nennt uns die Religion der Familie:

    „The family are Muslims.“, „The family, as I have said are Muslims“

    „Die Familie ist muslimisch“ erwähnt Familienrichter Munby. Was tut das zur Sache, geht es nicht um Bürgerrechte, um Kinderrechte als – ganz besonders schutzbedürftiger! – Teil der unveräußerlichen Menschenrechte?

    The President of the Family Division is the head of the Family Division of the High Court of Justice in England and Wales and Head of Family Justice.

    http://en.wikipedia.org/wiki/President_of_the_Family_Division

    Und wenn die Familie hier schon richterlicherseits irgendwie muslimisiert wird und Sir James unbelegt donnert:

    FGM has no basis in any religion; male circumcision is often performed for religious reasons“, „FGM … is an abuse of human rights. It has no basis in any religion.„, was sagen Allah und Mohammed denn wirklich zur FGM? Doch nicht etwa:

    أشمِّي ولا تنهكي
    ašimmī wa-lā tanhakī
    [Cut] slightly and do not overdo it
    [Schneide] leicht und übertreibe nicht

    wenn nicht sogar:

    اختفضن ولا تنهكن
    iḫtafiḍna wa-lā tanhikna
    Cut [slightly] without exaggeration
    Schneide leicht und ohne Übertreibung

    wer sagt das dem höchsten Familienrichter?

    Immerhin, Munby kennt und zitiert die (wie das Kindergenital unversehrt erhaltenswerte) WHO-Klassifikation:

    Type I: Partial or total removal of the clitoris and/or the prepuce (clitoridectomy).

    When it is important to distinguish between the major variations of Type I mutilation, the following subdivisions are Type Ia, removal of the clitoral hood or prepuce only; Type Ib, removal of the clitoris with the prepuce.

    (…)

    Type IV: Unclassified: All other harmful procedures to the female genitalia for non-medical purposes, for example, pricking, piercing, incising, scraping and cauterization.

    Und dann geht es wie zu erwarten an den Verstümmelungsbegriff, die Einheit der vier Kategorien (I, II, III, IV) darf auch britisch zerredet werden, zerquatscht:

    „But WHO Type IV comes within the ambit of the criminal law only if it involves “mutilation”“

    Mutilation oder nicht mutilation, das ist hier die Frage … der Richter greift zum Wörterbuch:

    „The word “mutilation” is not further elaborated or defined in the statute, so I turn to the dictionary“

    Die erste Aufdeckung geschah im November 2012 in der Kindertagesstätte (nursery), die Kleine hatte Blut in der Windel (nappy). Es ergab sich, dass das Kind nicht beschnitten ist.

    Dann im November 2013 in der Pflegeunterbringung (foster carer), die Genitalien sind auffällig (irregular genitalia).

    2014 ahnt man von einem rituellen Schnitt (nicking cut), also einer FGM-IV-Beschneidung:

    “it was always her view that if FGM has occurred it is through a nicking cut as detailed by the WHO as level 4”

    Dann aber glaubt man, eine FGM Typ I oder sogar FGM Typ II (Mutilation der Labien) zu erkennen:

    “Evidence of scarring around the left side of her clitoral hood. This is indicative of female genital mutilation type I.” …

    “She has had a medical examination for female genital mutilation and it appears that she has type 1 and possibly type 2.” …

    “Hood of clitoris (clitoris not visible)”; “Right labia minora (appears missing)”; “Left labia minora (partly stuck to the left side of labia majora)”;

    Oder ist alles normal? Professorin Creighton kontrolliert die DVD-Bilder und Niederschriften und vermag nichts Ungewöhnliches zu erkennen. Alles im Bereich des Individuellen und Normalen, der Varianz? Statt einer FGM könnte es im Augenblick des Fotographierens Drüsensekrete gegeben haben und gar keine Narbe, und überhaupt, die Lichtreflexe. Wenn da überhaupt Narbe ist, dann eine Typ IV-FGM:

    Both labia minora are present. The left labia minora is slightly larger than the right. Slight asymmetry is a common finding and is part of normal variation. The left labia minora is adherent to the left labia majora. This can occur with chronic inflammation such as vulvovaginitis. … The clitoral hood looks slightly irregular and is less prominent on the right hand side of the clitoris but this can occur as part of normal variation. … It is not possible from the DVD images to confirm the present of the scar. … A small scar of this nature if present could be consistent with Type 4 FGM

    Die am 25.09.2014 aus den USA per Skype zugeschaltete Dr. Momoh lässt nicht locker und hält eine chronische Entzündung oder eine Genitalverstümmelung für möglich:

    Dr Momoh identified the most likely cause as “possible chronic vulvovaginitis and/or FGM.”

    Dr. Share vermutet FGM Typ IV:

    Dr Share said: “I believe to the best of ability … that [G] has been a
    victim of type 4 FGM. … the concern that the scarring around the clitoral hood is due to FGM.”

    Creighton kann keine Narbe bestätigen, gibt aber auch keine vollständige Entwarnung, „wenn es eine Narbe gibt, dann ist sie sehr klein.“

    Share sieht eine kurvige Narbe eines Schnittes (a cut) von fünf Millimetern:

    Dr Share said (Transcript page 7) that the scar was not the result of an abrasive injury but of a cut. … it was about five millimetres long and “quite arched”, “quite curved”.


    Weg vom offensichtlich schwierigen Fall. Richter Sir James Munby wird grundsätzlich und vergleicht FGM und MGM.

    58.
    Without wishing in any way to qualify what I have just said in relation to FGM in general, there is a particular issue in relation to FGM WHO Type IV which cannot be shirked. And that brings me to the topic of male circumcision.

    59.
    Circumcision of the male (from the Latin circumcidere to cut round) is the removal of some, or all, of the prepuce (foreskin), the retractable fold of skin that surrounds and covers the glans of the penis, so as to expose the glans. C ircumcision involves the removal of a significant amount of tissue, creates an obvious alteration to the appearance of the genitals and leaves a more or less prominent scar around the circumference of the penis. Apart from the removal of the foreskin, and sometimes of the frenulum, the ligament that connects the foreskin to the glans, the genitals are left intact.

    60.
    It can readily be seen that although FGM of WHO Types I, II and III are all very much more invasive than male circumcision,1 at least some forms of Type IV, for example, pricking, piercing and incising, are on any view much less invasive than male circumcision.

    Wer wie Richter Sir James Munby erst einmal die äquidistante Ulknudel Brian D. Earp zitiert, bringt Kinder beiderlei Geschlechts in Gefahr:

    62.
    … Brian D Earp, Female genital mutilation (FGM) and male circumcision: Should there be a separate ethical discourse, Practical Ethics (2014).

    63.
    IIn the present case the point arises in striking form. The family, as I have said are Muslims. [Was tut das zur Sache, wir haben HGM d. i. FGM oder MGM für jedes Kind unter achtzehn Jahren zu verbieten] … G’s FGM Type IV (had it been proved) … G would have subjected to a process much less invasive, no more traumatic (if, indeed, as traumatic) and with no greater long-term consequences, whether physical, emotional or psychological, than the process to which B has been or will be subjected.

    70.
    I should add that my conclusions in relation to whether FGM, including FGM Type IV, constitutes “significant harm” for the purposes of family law, is quite separate from the question of whether particular examples of FGM Type IV involve the commission of criminal offences under the Female Genital Mutilation Act 2003. As I have already pointed out, FGM Type IV comes within the ambit of the criminal law only if it involves “mutilation”. The question of whether a particular case of FGM Type IV – for example, the case as presented here by the local authority in relation to G – involves mutilation is, in my judgment, not a matter for determination by the family court, and certainly not a matter I need to determine in the present case. It is a matter properly for determination by a criminal court as and when the point arises for decision in a particular case.

    Will der Richter uns mitteilen, dass die FGM Typ IV (oder Typ Ia) aus seiner Sicht in Großbritannien auch in Zukunft auf keinen Fall religiös begründet werden darf oder ist Sir Munby einfach nicht über die gegebene islamisch-schafiitische Pflicht zur Mädchenbeschneidung informiert? Würde der Richter die FGM denn in jedem Falle bekämpfen oder aber sie erlauben, sobald er wüsste, dass Koran und Sunna sie fordern, wie immerhin die schafiitischen und etliche hanbalitische Autoritäten es sagen?

    71.
    And, as I have already pointed out, FGM has no religious justification. So, he submits, it can never be reasonable
    parenting to inflict any form of FGM on a child. I agree.

    72.
    It is at this point in the analysis, as it seems to me, that the clear distinction between FGM and male circumcision appears. Whereas it can never be reasonable parenting to inflict any form of FGM on a child, the position is quite different with male circumcision. Society and the law, including family law, are prepared to tolerate non-therapeutic male circumcision performed for religious or even for purely cultural or conventional reasons, while no longer being willing to tolerate FGM in any of its forms. There are, after all, at least two important distinctions between the two.2
    FGM has no basis in any religion; male circumcision is often performed for religious reasons. FGM has no medical justification and confers no health benefits; male circumcision is seen by some (although opinions are divided) as providing hygienic or prophylactic benefits. Be that as it may, “reasonable” parenting is treated as permitting male circumcision.

    Hier irrt der Richter leider vollkommen (FGM has no basis in any religion) und auf diese Weise wird er die FGM gerade nicht verhindern können, denn die FGM ist auch echter alter Islam, Hadith und Fatwa zur Mädchenbeschneiduung kann und sollte auch Munby kennen.

    73.
    I conclude therefore that although both involve significant harm, there is a very clear distinction in family law between FGM and male circumcision. FGM in any form will suffice to establish ‘threshold’ in accordance with section 31 of the Children Act 1989; male circumcision without more will not.

    Absichtlich oder aus Versehen, ruft, ja fleht Richter Sir James Munby denn etwa nicht nach der Legalisierung der milden Sunna sprich der FGM vom Typ IV (und, angesichts der leider überall legalen Jungenbeschneidung kann es nicht lange dauern, der FGM Typ Ia)?

    Q u e l l e

    Neutral Citation Number: [2015] EWFC 3
    Case No: LJ13C00295
    Date: 14 January 2015

    … Before :
    In the matter of B and G (Children) … (B and G by their children’s guardian Victoria Wilson)

    http://www.judiciary.gov.uk/wp-content/uploads/2015/01/BandG_2_.pdf



    Erfreulicherweise wird das Urteil heute diskutiert bei:

    MALE CIRCUMCISION CAN BE WORSE THAN FGM RULES SENIOR JUDGE
    vielen Dank an: Inside MAN, 15.01.2015

    One of the country’s most senior judges has courted controversy by declaring that male circumcision can be more harmful than female genital mutilation (FGM).

    Sir James Munby acknowledged he was entering “deep waters” by highlighting inconsistencies in the law, but said it would be “irrational” to dispute the fact that male circumcision can be more harmful than some forms of FGM. The High Court judge made the comments as he passed judgment in care proceedings brought by a local authority seeking to take a brother and sister, from a Muslim family, into care on the grounds that the girl was a victim of Type IV FGM. (…)

    http://www.inside-man.co.uk/2015/01/15/male-circumcision-can-be-worse-than-fgm-rules-senior-judge/

    http://www.judiciary.gov.uk/wp-content/uploads/2015/01/BandG_2_.pdf



    Zu Medizin, Gesellschaft und Religion gibt es heute viele unterschiedliche Ansichten, meinte Familienrichter Munby. Kein grundsätzliches Primat der Wissenschaft vor der Höllenfurcht oder der AEMR vor der Scharia wird eingefordert oder wenigstens empfohlen, dafür bittet Sir James alle Seiten um größten „Respekt“:

    The courts are secular, says top family judge
    Von Catherine Baksi
    Gazette (The Law Society of England and Wales) am 29.10.2013

    ‘We live in a society, which on many of the medical, social and religious topics that the courts recently have to grapple with, no longer speaks with one voice,’ he said. ‘These are topics on which men and women of different faiths or no faith at all hold starkly different views. All of these views are entitled to the greatest respect, but it is not for a judge to choose between them,’ he said. …

    ‘There is no “bright-line” test that the law can set. The infinite variety of the human condition precludes arbitrary definition.’ Some things, he stressed, are ‘beyond the pale’, including forced marriage, female genital mutilation and ‘so-called, if grotesquely misnamed honour-based domestic violence’. …

    
In addition, he said, in cases regarding the religious upbringing of children, while the courts will have regard to the views of parents, they will be given effect by the court only if they are in accordance with the child’s best interests.

    http://www.lawgazette.co.uk/law/the-courts-are-secular-says-top-family-judge/5038456.fullarticle


    ..
    .

  31. Machandelboom Says:

    Germany and Great Britain are paving the way towards a European FGM

    Deutschland und Großbritannien als Europas Wegbereiter der ḫitān al-ināṯ oder islamischen FGM (anglis. khitan al-inath, sog. milde Sunna)

    ::
    The family are Muslims.
    (James Munby)

    Über die immerhin halbinformierten Erwägungen des Familienrichters Sir James Munby zu FGM und MGM desinformiert die National Secular Society, der in Großbritannien gebotenen Islambeschönigung gerecht werdend, mit vollendetem Nebelwurf:

    The judge said that FGM was „an abuse of human rights.“ [Oder ganz im Gegenteil, denn welche „Menschenrechte“ (human rights) meint Herr Munby? So pauschal ist das nicht richtig, nach der Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam ist es gerade der schlimme „Missbrauch“ (abuse), als Schafiit den Jungen und das Mädchen nicht zu beschneiden] that had „no basis in any religion“ [das ist schlicht falsch, MGM und FGM sind schafiitisch und möglicherweise hanbalitisch wadschib, religiöse Pflicht].

    Auch die National Secular Society hat vom Islam keine Ahnung und, als ob verbalisierter Unsinn durch bloße Wiederholung an Wahrheitsgehalt gewinnen würde, wiederholt den Richter und sich selbst unbeirrt:

    because „male circumcision is often performed for religious reasons“ whilst „FGM has no basis in any religion“

    Nein, FGM ist Scharia. Warum nur problematisieren noch nicht einmal die britischen Säkularisten, dass man im funktionierenden Rechtsstaat Mädchen und Jungen nicht unterschiedlich behandeln kann und demzufolge sehr zeitnah entweder die Jungenbeschneidung verbieten oder die „milde Sunna“ (islamische Mädchenbeschneidung, und nur um diese,“The family are Muslims”, geht es Herrn James Munby) erlauben muss?

    The judge concluded that although „both involve significant harm, there is a very clear distinction in family law between FGM and male circumcision.“

    So also zerplappert und zerquatscht selbst das organisierte atheistische Großbritannien die mühselig errungene Einheit der WHO-Klassifikation?

    http://www.secularism.org.uk/news/2015/01/fgm-court-judgement-raises-questions-about-fgm-and-male-circumcision-in-the-uk

    ::
    ::

    House of Lords debates FGM and Sharia Law in the UK

    … On Thursday 11 December, there were debates in the House of Lords on female genital mutilation (FGM) and the „impact of Sharia Law on the United Kingdom.“ …

    *Sarkasmus ein*
    Na sowas, Malaysias und Indonesiens Muftis und Scheiche wollen die schließlich irgendwie zu muslimisierenden Jungen und Mädchen beschneiden lassen? Na dann definieren wir doch einfach einige oder auch gleich alle Subtypen von FGM Typ I und Typ IV als Nichtverstümmelung, und schon haben wir Atheisten und Kinderrechtsaktivisten gar kein Problem mehr mit der Scharia.
    *Sarkasmus wieder aus*

    http://www.secularism.org.uk/news/2014/12/house-of-lords-debates-fgm-and-sharia-law-in-the-uk

  32. Stop FGM in the UK Says:

    ::
    STOP KHITAN AL-INATH (sunat perempuan), STOP ISLAMIC FGM!

    Germany (Ringel / Meyer; Tatjana Hörnle), bad enough, and unfortunately now even Great Britain are paving the way towards the so called “mild Sunnah” type, towards a legal FGM. We should stop this, any form of FGM or MGM should be banned everywhere.
    ::

    Female genital mutilation comprises all procedures involving partial or total removal of the external female genitalia or other injury to the female genital organs for non-medical reasons (WHO, UNICEF, UNFPA, 1997). The WHO/UNICEF/UNFPA Joint Statement classified female genital mutilation into four types (FGM Type I, II, III, IV).

    Now UK judge James Munby compares male circumcision with FGM – without demanding a ban on ritual circumcision of minors. Are fears of legalisation of female genital mutilation (FGM Type IV and maybe also Type Ia) in the UK unfounded?
    ::

    In the matter of B and G (Children) (No 2)
    Sir James Munby, President of the Family Division

    http://www.judiciary.gov.uk/wp-content/uploads/2015/01/BandG_2_.pdf

    ::
    Judge Sir James Munby can know that the circumcision of girls is religion, part of several hadith and many fatwa. The Fiqh (Islamic Jurisprudence) of Shafii madhhab and many Ulama of Hanbali madhhab regard FGM as wajib, i. e. as a religious duty. So khitan al-inath (sunat perempuan; FGM) is part of authentic Islam.

    Hadith. Muhammad said to the muqaṭṭiʿa al-buẓūr (cutter of clitorises) Umm ʿAṭiyya:

    أشمِّي ولا تنهكي
    ašimmī wa-lā tanhakī
    [Cut] slightly and do not overdo it

    اختفضن ولا تنهكن
    iḫtafiḍna wa-lā tanhikna
    Cut [slightly] without exaggeration

    Today several Muslim clerics promote a “mild sunnah” circumcision; who tells Judge Munby about this fatwa: What is the Ruling on Circumcision for Women?

    Circumcision is obligatory upon men and women according to us (i.e. the Shafi’is). (Majmu’ of Imam An-Nawawi 1:164) The circumcision is wajib upon men and women according to the rājih qawl of Shāfi’ī madhhab. Answered by: Sidi Abdullah Muḥammad al-Marbūqī al-Shāfi’ī. Checked by: Al-Ustāż Fauzi ibn Abd Rahman

    My real concern is that Europe will soon legalise some “mild” forms of the Classification of FGM.

    And again: every form of FGM or MGM should be banned everywhere.

    s o u r c e s

    A Cutting Tradition. By Sara Corbett. The New York Times, published: 20.01.2008

    http://www.nytimes.com/2008/01/20/magazine/20circumcision-t.html

    Inside a Female-Circumcision Ceremony. Photo: Stephanie Sinclair

    http://www.nytimes.com/slideshow/2008/01/20/magazine/20080120_CIRCUMCISION_SLIDESHOW_index.html

    ::

  33. STOP khitan al-inath. STOP Islamic FGM Says:

    Großbritannien. Im Februar 2014 erlebte GB eine parlamentarische Untersuchung zur Lage der weiblichen Genitalverstümmelung im Land. Das BHRC skandalisiert die britische Wirklichkeit der FGM:

    Report of the Bar Human Rights Committee of England and Wales to the Parliamentary Inquiry into Female Genital Mutilation
    12.02.2014

    … The BHRC has reached three key conclusions in respect of the UK’s response to FGM that the UK has been in breach of its international law obligations to protect women and children from genital mutilation; that the UK will continue to be in breach until an anti-mutilation mechanism that is comprehensive and cohesive is securely in place; that during the period the UK has been in breach, thousands of British national girls have been mutilated since FGM was criminalised in 1985; some of them could – and should – have been saved and their mutilation evidences a serious breach of the state’s duty of care.

    Further, the lack of FGM prosecutions – a crucial impetus to the Parliamentary Inquiry – is just one instance of a pattern of systemic failure to protect young women and girls that is detailed in this report. Taken together, these failures have unnecessarily exposed females in the UK to the risk of genital mutilation. This situation cannot continue. Action must be taken immediately. We make 12 recommendations that should be implemented without delay. …

    (…)

    10.
    Why is the UK in breach of its international law obligations to protect young women and girls from FGM? What international commitments has it subscribed to?

    18.
    [Leider beruft sich das BHRC (über sich: „dedicated to promoting principles of justice and respect for fundamental human rights through the rule of law in different parts of the world“) in Punkt 18 ausgerechnet auf die Istanbul-Konvention, welche die FGM-Typen Ia und IV der – bei Nulltoleranzpolitik unbedingt bewahrenswerten – WHO-Klassifikation weder bekämpft noch verurteilt.]

    27.
    Notoriously, not a single prosecution has been brought. But during the ensuing period of nearly thirty years, many thousands of young women and girls who are British citizens or nationals have been mutilated either in the UK or when they have been taken back to the country of family origin. In a recent report, Bindel and colleagues estimated that resently in the UK 170,000 girls aged 15 and over are living with the consequences of FGM.

    29.
    When these failures are evaluated against the backcloth of the state’s international commitments, it is plain that the UK has been in breach of its international obligations to protect young women and girls. Taken together, these failures, individually and cumulatively, have unnecessarily exposed young women and girls to the risk of genital mutilation since FGM was criminalised in the UK in 1985. The many thousands of British national girls who have been mutilated since the UK passed FGM legislation in the 1980s have suffered irreparable harm. Some of these young women could – and should – have been saved. Their mutilation evidences a serious breach of the state’s duty of care. This situation cannot continue. Action must be taken immediately.

    [Als britischer Schariafreund oder Kulturrelativist und Wegducker kann man, womöglich mit Hilfe von Judge Sir James Munby, In the matter of B and G (Children) (No 2), die authentisch islamisch begründbaren FGM-Typen IV und Ia legalisieren. Die ebenso islamische Ib ja vielleicht etwas später. Dann bleibt die Staatsdoktrin vom FGM-freien sowie frauenfreundlichen und überhaupt menschenfreundlichen Islam erhalten und man hat viele, viele Fälle an Verstümmelung hinwegdefiniert.]

    38.
    … The UK’s human rights obligations apply to all children within its jurisdiction, therefore anyone in the UK who is arranging for children to be taken out of the jurisdiction to be mutilated should be guilty of a criminal offence. This gap in the law not only fails to reflect the highly mobile nature of the affected communities, but is morally indefensible. This loophole in the law must be closed.

    London, 12 February 2014

    https://barhumanrights.org.uk/sites/default/files/documents/news/bhrc_fgm_submission_12_feb_2014.pdf

    http://www.barhumanrights.org.uk/node/415

    Aus der wichtigen Arbeit des BHRC berichtet Anwältinnen ohne Grenzen. Mexikoreise 2009

    „Die Delegation setzte sich zum einen zum Ziel, die Lage der Menschenrechte in den mexikanischen Bundesstaaten Guerrero und Oaxaca unabhängig und unparteiisch zu beurteilen. Zum anderen wollte sie die Durchsetzbarkeit von Rechten Privater und der Menschenrechtsverteidiger sowie die Achtung der Rechtsstaatlichkeit prüfen.“

    http://anwaeltinnen-ohne-grenzen.de/aktivit%C3%A4ten/delegationsreisen/mexiko/

    Anwältinnen ohne Grenzen

    http://anwaeltinnen-ohne-grenzen.de/frauen-europas/

    „Zwei Wochen lang rangen 2000 Vertreterinnen und Vertreter von fast 200 Regierungen in New York um Formulierungen und Forderungen, bis die Erklärung am 16. März 2013 doch noch eine Mehrheit fand. Es stellt sich aber die Frage, wozu noch eine Erklärung zu gleichen Rechten von Frauen und Männern auf UN Ebene nötig ist, wenn das Prinzip der Gleichstellung der Geschlechter schon bei der Gründung der Vereinten Nationen in der UN-Charta und seit 1948 in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen formuliert ist. Ebenso wie in beiden Pakten aus dem Jahre 1966 – dem internationalen Pakt über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte und dem internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte – und in mehreren Menschenrechtsverträgen. Zählen Frauenrechte etwa nicht zu den Menschenrechten? Doch! …

    Erst vor dem Hintergrund der Frauendekade der Vereinten Nationen (1976-1985) gelang schließlich 1979 die Verabschiedung der völkerrechtlich bindenden Frauenrechtskonvention (UN-CEDAW – Convention on the Elimination of Discrimination against Women) … Fast 35 Jahre danach wollten auf der New Yorker UN-Frauenkonferenz wieder einige islamische Staaten (Iran, Saudi-Arabien, Katar, Libyen, Nigeria, Sudan und Honduras) sowie der Vatikan den Schutz vor Gewalt wegen „kultureller Besonderheiten“ ausklammern, doch letztlich gaben sie ihren Widerstand auf gegen die Formulierung, dass Gewalt gegen Frauen nicht durch Sitten, Traditionen oder religiöse Ansichten gerechtfertigt werden kann. Ebenso hat man sich darauf geeinigt, künftig von einem „Femizid“ zu sprechen, wenn Frauen allein aufgrund ihres Geschlechts ermordet werden.“

    Quelle: Europäische Bewegung Deutschland (EBD)

    http://www.netzwerk-ebd.de/nachrichten/frauen-europas-begruessen-den-un-beschluss-zu-frauenrechten/

    Die muslimischen Länder konnten sich nicht mit einer Ausnahmeregelung durchsetzen, mit der die Rechte von Frauen aufgrund „kultureller Besonderheiten“ eingeschränkt werden können.

    FOCUS

    http://www.focus.de/politik/ausland/islamstaaten-und-vatikan-blockieren-un-konferenz-staerkt-die-rechte-von-frauen-weltweit_aid_941534.html

    UNITED NATIONS — A U.N. policymaking body agreed upon a declaration Friday urging an end to violence against women and girls despite concerns from conservative Muslim countries and the Vatican about references to women’s sexual and reproductive rights.

    Iran, Egypt, Saudi Arabia, Qatar, Libya, Nigeria and Sudan, along with Honduras and the Vatican, expressed reservations about the declaration of the United Nations Commission on the Status of Women, but did not block adoption of the 18-page text.

    While the declaration of the commission, created in 1946 for the advancement of women, is nonbinding, diplomats and rights activists said it carries enough global weight to pressure countries to improve the lives of women and girls. …

    A proposed amendment by Egypt — which would have allowed states to avoid implementing the declaration if it clashed with national laws or religious or cultural values — failed. Some diplomats said it would have undermined the whole document.

    aus: Michelle Nichols (U.N. body agrees on women’s rights policy, skirting sexual politics), The Washington Post, 16.03.2013

    http://www.washingtonpost.com/world/un-body-agrees-on-womens-rights-policy-skirting-sexual-politics/2013/03/16/d3d24f10-8de2-11e2-9838-d62f083ba93f_story.html

    The fifty-seventh session of the Commission on the Status of Women took place at United Nations Headquarters in New York from 4 to 15 March 2013.

    http://www.un.org/womenwatch/daw/csw/57sess.htm

    EGYPT

    „The 2012 Constitution of Egypt underlines the rights of women“
    [die der Frau durch Allah mit der Scharia gegebenen Rechte …]

    http://www.un.org/womenwatch/daw/csw/csw57/generaldiscussion/memberstates/egypt.pdf

    IRAN

    „The Government of the Islamic Republic of Iran considers the elimination of all forms of violence against women and girls as a priority.“
    [Die gleichen Rechte wie ein Mann zu bekommen oder auch nur die Haare offen tragen zu dürfen ist schlimme Gewalt, davor schützen wir alle unserer Frauen mit allahzentrierten Schariagesetzen und der schwarzen Parda, dem Hidschab]

    http://www.un.org/womenwatch/daw/csw/csw57/generaldiscussion/memberstates/iran.pdf

    .
    .
    Im Oktober 2014 wendet sich das BHRC ans Office of the High Commissioner for Human Rights (OHCHR), das Büro des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte, welches die Arbeit der Experten des UN-Menschenrechtsrats unterstützt.

    BHRC
    Suchbegriff FGM

    http://www.barhumanrights.org.uk/search/node/FGM

    .
    Report of the Bar Human Rights Committee of England and Wales to the Office of the High Commissioner for Human Rights
    03.10.2014

    Strafverfolgung allein reiche nicht aus, man müsse auch mit den Communities zusammenarbeiten. Das klingt nett und beinahe überzeugend, aber auch nach Imam, Scheich und Mufti. Und diese Autoritäten werden, solange die Scharia für sie Handlungsweiser im Diesseits ist, nichts gegen die schafiitische und oft auch hanbalitische Mädchenbeschneidungspflicht tun:

    … Consequently, we support prosecutions. But there is a risk. The reality is that it will prove impossible to prosecute FGM into extinction. …

    Das BHRC redet von den kulturellen bzw. traditionellen Begründungen der FGM – bei Unterschlagung der Rechtfertigung nach Koran und Sunna:

    „7. Challenge cultural justifications for FGM … forms part of the UK’s international obligation to modify cultural or traditional practices [und was ist mit den religious practices, khitan al-inath bzw. sunat perempuan?] that are harmful to women and girls“ [ach so, Scharia und Fiqh sind nie harmful, schädlich]

    http://www.barhumanrights.org.uk/sites/default/files/documents/biblio/ohchr_bhrc.pdf

    UNHCHR
    OHCHR
    Hoher Kommissar seit September 2014: Seid al-Hussein (Jordanien; Prince Zeid Ra’ad Zeid Al-Hussein)

    http://de.wikipedia.org/wiki/UNHCHR

    http://en.wikipedia.org/wiki/Prince_Zeid_bin_Ra%27ad

    .
    .
    Germany and Great Britain are paving the way towards a European FGM.

    SIR JAMES MUNBY PRESIDENT OF THE FAMILY DIVISION
    In the matter of B and G (Children) (No 2)
    14.01.2015

    http://www.judiciary.gov.uk/wp-content/uploads/2015/01/BandG_2_.pdf

  34. Edward von Roy Says:

    Bekommen Großbritannien und Deutschland 2015 die Chitan al-Inath (ḫitān al-ināṯ), die Islamische FGM?

    Vorab: Religion insbesondere Scharia (Islamisches Recht) und die deutsche Partei der GRÜNEN.

    Wie leider zu erwarten wieder kein Bekenntnis zu den allgemeinen Menschenrechten, insbesondere keine Distanzierung vom rituellen Verstümmeln des männlichen oder weiblichen Kindergenitals:

    „Religionspolitischer Kongress. Vor dem Hintergrund einer sich immer stärker pluralisierenden und individualisierenden Gesellschaft stellt sich die Frage, wie das Verhältnis von Staat und Religions- bzw. Weltanschauungsgemeinschaften neu austariert wird. Bündnis 90/Die Grünen stellen sich dieser Aufgabe. 27.11.2014. Der Kongress „Im Namen der Freiheit: Religion, Staat und Gesellschaft im Konflikt?“ ist eine Kooperationsveranstaltung der grünen Landtagsfraktion NRW, des Bundesverbandes und des Landesverbandes NRW von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN. Wir laden zum religionspolitischen Kongress in das bevölkerungsreichste Bundesland, wo heute Menschen unterschiedlichster Weltanschauung und Religion zusammen leben“

    http://www.gruene.de/ueber-uns/religionspolitischer-kongress.html

    Die geballte Kraft der kulturellen Postmoderne, bestehend aus Schariabewegung und Proislamismus:

    „Sigrid Beer … Micha Brumlik … Volker Beck … Aiman Mazyek (ZMD) … Sylvia Löhrmann … Rafael Nikodemus …“

    http://www.gruene.de/fileadmin/user_upload/Dokumente/Sonstiges/20150114_Rel_Pol_Kongress_Referenten_final.pdf

    Damit droht die chitan al-inath (anglis. khitan al-inath, indones. sunat perempuan, khitan wanita), die FGM nach Koran und Sunna zeitnah legal zu werden. Die drei Ritualbeschneidungsfreunde Ringel / Meyer (fordern die geschlechtsneutrale Formulierung des 226a StGB) und Hörnle (fordert dasselbe für 1631d BGB) können zufrieden sein.

    Auch Großbritannien arbeitet anscheinend intensiv auf die Legalisierung der Islamischen FGM hin, das Ansinnen des Judge Sir James Munby, der 2015 tatsachenwidrig behauptet, dass die FGM in keiner Religion verankert sei, wird nun durch einen Gerichtsprozess („with encouragement from Hasan Mohamed„) gefährlich unterstützt.

    Zum englischen Fall. Die 24 Jahre alte Frau war als sechsjähriges Mädchen in Somalia genital verstümmelt worden; es liegt FGM Typ III vor, also eine Infibulation (sog. pharaonische Beschneidung).

    Dr Dhanuson Dharmasena, who is accused of carrying out FGM contrary to the Female Genital Mutilation Act 2003

    http://www.theguardian.com/uk-news/2015/jan/19/fgm-genital-mutilation-trial-uk-dharmasena

    Ich befürchte den Auftakt zu einer Art Schauprozess, dessen Abfallprodukt die britische Erlaubnis von einem ganz klitzekleinen bisschen FGM ist, nämlich von FGM Typ IV (oder auch Typ Ia), genau so, wie das Urteil von James Munby es uns recht eigentlich nahelegt.

    Wer eigentlich ist Hasan Mohamed, ein Islamischer Geistlicher oder der Wali, der schariatische Aufpasser? Wir haben offensichtlich eine erneuerte bzw. (damit) eine Variante von FGM Typ III (Infibulation; pharaonische Beschneidung). Juristisch verhängnisvoll folgenreich könnte unter anderem das (zu überprüfende) Einwilligen der Frau (und des Ehemannes bzw. Wali) sein, das wäre der unbedingt zu vermeidende Schritt in die Diskussion über Altersgrenzen (zum Bereich des beschneidungsfreundlichen sprich verstümmelungsreundlichen Konzepts genital autonomy).

    Wohl wahr, wenn London jetzt die „milde Sunna“ (anglis. Arab. khitan al-inath) legalisiert, ist das ein Meilenstein … auf dem Weg ins Kalifat:

    UK doctor goes on trial for FGM in landmark case

    … Prosecutor Kate Bex told the jury the offence took place after Dhanuson Dharmasena delivered the woman’s first child at the Whittington Hospital in north London on November 24, 2012.

    Bex said the woman had undergone FGM in Somalia when she was six years old which had involved her labia being partially sewn together. The procedure, known as infibulation, had left her vaginal opening too narrow to allow a baby to be born naturally.

    … He made a 1.5-2cm cut with scissors. But after the birth he put in two stitches, partially sewing her labia together again and thereby performing FGM, the jury heard.

    Bex said a second man, Hasan Mohamed, 41, had insisted or encouraged the doctor to carry out the procedure on the 24-year-old woman who cannot be named for legal reasons. …

    http://uk.reuters.com/article/2015/01/19/uk-britain-fgm-trial-idUKKBN0KS1P320150119

    Wird Großbritannien 2015 den wissenschaftlich-medizinethisch sowie universell-menschenrechtlich allein gebotenen Mut aufbringen, ausdrücklich jede Form der FGM (WHO-Klassifikation: FGM Typ I, II, III, IV) zu untersagen oder wird man um des berüchtigten friedlichen Zusammenlebens der Religionen Willen die „milde Sunna“ straffrei stellen?

  35. Carcinòl Says:

    The UK is talking about Islamic FGM (khitan al-inath)

    Grand Committee
    Thursday, 11 December 2014.

    Die Auswirkungen des Schariagesetzes auf das Vereinigte Königreich insbesondere für Frauen, the impact of Sharia law in the United Kingdom, particularly on women

    Weiter unten zu den britischen Schariagerichten und zur notwendigerweise frauenfeindlichen islamischen Ehe oder Nikah (Imamehe), zuerst zur FGM, Female Genital Mutilation

    This, which appears to be Islamic in origin, is now being practised in the UK … the fact is that it too is illegal here. It is just another variation on a damaging cutting procedure, which every victim would be better off without.

    Baroness Rendell of Babergh (Lab): My Lords, in the past 30 years there have been two Acts of Parliament concerning the law on female genital mutilation.

    Hier fehlt die Definition von FGM, das unzweideutige Bekenntnis zum Verbot aller Typen (I, II, III, IV).

    Großbritannien kann die erwiesene oder mögliche Verbindung zwischen FGM und Islam kennen, am 11.12.2014 wurde sie angesprochen! Die Buchstaben C und N stimmen schon (ungefähr), der erste und letzte des Wortes, das allerdings statt CARRIBBEAN richtig CORAN (anglis. meistens Quran, arab. al-qurʾān) hätte lauten müssen:

    The Department of Health is working to improve the information collected by the NHS on FGM. Health staff may now have to include a type of so-called female circumcision in their attentions. This, which appears to be Islamic in origin, is now being practised in the UK, according to information reaching the FGM National Clinical Group. It claims to be close to male circumcision and involves cutting the area around the clitoris. It appears to have its origin in the Caribbean. Claims are made that it brings enhanced pleasure to men and women but, whether or not that bears any relation to the truth, the fact is that it too is illegal here. It is just another variation on a damaging cutting procedure, which every victim would be better off without.

    The Department for International Development has established a £35 million programme to address FGM in Africa and beyond, which aims to end FGM in one generation. The Home Office’s action plan, the Call to End Violence against Women and Girls, has renewed its focus on protecting potential victims. The Home Office aims to use this plan to work closely with partners across government to help secure an FGM conviction. The Home Office has launched a statement which sends out a strong message to anyone involved in the practice of FGM. This statement is set out on leaflets, of which 37,000 have gone out.

    Sehr erfreulich, das Verbot von FGM Typ Ia und IV wird als beizubehalten gefordert, the fact is that it too is illegal here.

    Gleichwohl ist man im Oberhaus anatomisch unkundig, die Jungenbeschneidung entspricht in Bezug auf die gegebene sensitive Zerstörung einer FGM vom Typ Ib. Das aber sich einzugestehen hieße, die MGM (unter achtzehn Jahren) verbieten zu müssen, was zur Zeit aber leider auch im Vereinten Königreich kaum jemand zu fordern wagt.



    11.12.2014 – Und dann kam man zu Allahs Schöpfungsordnung und Gesetz (Scharia), Lady FLATHER und Lady COX argumentieren plausibel und zivilcouragiert:

    Sharia Law
    Question for Short Debate
    Asked by Baroness Flather

    To ask Her Majesty’s Government what is their assessment of the impact of Sharia law in the United Kingdom, particularly on women

    FLATHER

    Baroness Flather (CB): My Lords, I have waited a long time to have the opportunity to bring this issue to at least some of your Lordships’ notice. I am extremely concerned about what is happening to British Muslim women. It is not about religious freedom or what we are trying to change, but what is happening in the everyday lives of British Muslim women. If we cannot protect British women, whether they are Muslim or not, then we are not providing the right kind of help.

    In 2010, when we were discussing the Equality Bill, I tried to table an amendment to try to stop Sharia law impacting on women’s lives. I was told then that it was too late and if I brought this new topic into the Bill it would be likely that the Bill would fall. I had a letter from the noble Baroness, Lady Royall, and several telephone conversations with her. I still have the letter. She said, “We will look at this seriously. Do not table the amendment. We will take it up later and look at it”. I had constant telephone calls from the noble Lord, Lord Lester of Herne Hill. He was then an adviser to Gordon Brown. He said, “Don’t worry, we will at look at this. We will look into what is happening to the women”. I am still waiting. They did nothing. I tried very hard to remind them that they had given me this undertaking—well, they would not call it an undertaking; it was about stopping my amendment. Since then I have spoken to Ken Clarke and he said, “Well, you know, it is their choice if they choose to go to Sharia councils”. Yes, it is their choice, and they do go—and my noble friend Lady Cox will talk more about choice. But a choice can be made only if you know what the choices are. A choice cannot be made if you are told, “This is your choice”. It was very short-sighted of Ken Clarke not to look into it.

    I also had discussions with the Ministry of Justice, particularly about the Sharia councils. As your Lordships probably know, there are now more than 80 Sharia councils. As far as I know, they are not trained lawyers. I think they are imams who have some training. The decisions—please correct me anybody who knows more—are ad hoc on that particular case. There is no record kept. Nobody knows what previous decisions have been. Nobody knows what the next decision will be. So women cannot get a divorce—the councils put them off and put them off. This was also shown in a programme on television where a woman went every year to try to get a divorce but she could not. Some women, of course, have a registered marriage, which means that they are subject to British law and can get a British divorce, and they do. The problem there is if they go to an Islamic country their husband can come and claim the children. This, of course, is unacceptable to the mothers. In any case with Sharia, a seven year-old boy is given to the wife; girls are given at puberty. If the woman marries somebody else, it could be worse.

    The retired Bishop of Rochester, who has studied Sharia, has said clearly that Sharia is discriminatory against women, not only in relation to marriage and children, but in most aspects. A woman’s status does not come up to more than half that of a man. Two women have to give evidence to equal a man’s evidence. When a Sharia will is made, a woman gets half of what a man gets. This is happening in our country today, here and now, and we are letting it happen. It is not fair: these women have come here to be with their husbands; they have been allowed to live here legally. We women spent the whole of last century trying to change women’s lives. We wanted equality—we are still fighting for it, but at least we do not have all these things happening to us.

    I wrote to the noble Baroness, Lady Warsi, who said that we need to work with the Sharia councils. I suppose she means that it is work in progress, but I have not heard anything about what work has been done with the Sharia councils. The most important thing, if we cannot do without them, is that records should be kept. If they keep records, then we can look at the records and see whether there is a similarity between cases, or whether different things are happening in different ways. These women have no support from the community or the family, and only a third of women have their marriages registered, because the men work hard not to get the marriages registered.

    It helps men in these ways. Polygamy allows them to have two or three wives. Many women have said that they were absolutely taken aback to find that the man had two or three wives already. They have control over custody of the children. They do not need to provide any financial support, and there is plenty of evidence that no support has been provided for the women. They cannot be charged with bigamy, because the other women are also not registered—they are just women in the household. I think that this is absolute abuse of the British system and it has to be looked at very carefully.

    If a man brings a woman into this country as his wife, it should be legally essential for him to register that woman as his wife. Then, when the next wife comes, at least we will know how many wives he has. Your Lordships may remember that I said some time ago that we should not give benefits for an unlimited number of children, since those people who are in work cannot afford more than one or two children. At that time I did a radio interview and a man said, “I have three wives”. The interviewer asked him, “How do you manage three wives?” He said, “It is on a rota basis”. There are wives living separately from the household. One woman—my noble friend Lady Cox will talk about this further—says that she lives in the household, but she gets benefits which are used to pay the mortgage for the house. There is so much going on under the surface.

    The noble Baroness, Lady Warsi, feels that this is a religious matter. No, it is not a religious matter. It is not about praying to God. Did God really make us half as good as a man? We do not believe that any more. Maybe at one time people did believe that, but we are not half of a man. We are also people; we are also persons. I think that if Muslims come to this country, and if they bring a wife—or a husband—the marriage must be registered. Even just doing that will change many things in the system. Once the marriages are registered, the men will be subject to a charge of bigamy and subject to having to pay maintenance to the wife if they divorce her.

    Another thing, of course, is that a man can divorce a woman by saying, “I divorce you”. I cannot understand how we can accept that today. Maybe 600 or 700 years ago it was fine, but it is not fine in this country today. Communities are moving backwards. Things are happening in schools which are unacceptable. They are trying to segregate girls and boys. In Birmingham there was a takeover of schools and Leicester University decided that girls and boys would sit separately when somebody came to speak to them. What is so amazing is that the university council said this was all right. Well, it is not all right; none of this is all right. We need to protect all British women, whether or not they are Muslim.

    (…)
    2.16 pm

    COX

    Baroness Cox (CB): My Lords, I congratulate my noble friend Lady Flather on initiating this debate on a very important subject. I appreciate the way in which she opened it. She did not rely on headlines but on some very substantive issues. I take the distinction made by the noble Baroness, Lady Warsi, between Sharia and Sharia law. Sharia is much wider. It contains many aspects of ways of life, including times of prayer and so on, and no one can take issue [disagree, nicht einverstanden sein] with those. However, what we are looking at today are those aspects of Sharia law which adversely affect women in this country.

    I take this opportunity to raise some of the concerns that are reflected in my Private Member’s Bill, which is currently in your Lordships’ House, with particular reference to aspects of religiously-sanctioned gender discrimination and threats to the fundamental principle of liberal democracy and of one law for all. However, first I emphasise my primary and fundamental commitment to the essential freedom: freedom of religion and belief, as enshrined in Article 18 of the Universal Declaration of Human Rights. I do so as a vice-chair of the All-Party Parliamentary Group on International Freedom of Religion or Belief.

    There may be various institutions and aspects of different faith traditions which embody gender discrimination, both in policies and practices. If women are aware of the implications of these discriminations, make an informed choice and are happy to accept these provisions then they have every right to do so. However, where women and girls involuntarily suffer as a result of such policies and practices, this should be a matter of concern in a country committed to the eradication of unacceptable gender discrimination and the promotion of gender equality.

    The concerns that I will highlight in this debate are associated with the fundamental tenets inherent in many interpretations of Sharia law, which are inherently discriminatory with regard to provisions for men and women. The establishment of Sharia courts or councils in this country has promoted the application of such gender-discriminatory provisions in ways which are currently causing considerable distress for many women. I am not relying on headlines but on talking to Muslim women and their organisations.

    These provisions include unequal access to divorce. As has already been said, in many situations a husband can obtain a divorce merely by saying “I divorce you” three times. Women, on the other hand, have to obtain permission from a religious authority, often a Sharia council or court, and they may have to pay and fulfil other conditions. Sometimes their husbands will not give them money, so they are trapped in the marriage. One Muslim lady described to me how, in theory, she knew she could obtain a divorce. However, she had to pay for it and, as she could not obtain the money—her husband would not give it to her—she felt as though she was in a room with an open door to freedom, but tied to a chair so that she could not walk out of that door to enjoy that freedom. Conversely, the husband usually does not have to pay anything to obtain his divorce.

    Another lady, a devout Muslim, described how her husband had divorced her. When she asked her imam for a divorce, he told her that she must bring her marriage certificate, but this was in her husband’s possession. When she asked for it, he told her that it was with his family, back in their country of origin. When her family there went to his family to ask for the certificate, they beat her younger brother because she was bringing shame on the family by asking for a divorce. She is a devout Muslim, so she will not remarry without a religiously-sanctioned divorce. She is trapped and, several years later, still very lonely in this country. When I asked an imam from a major mosque why a man does not have to pay, and indicated that it takes two people to divorce, I never received a reply.

    Another problem for many Muslim women is their lack of knowledge regarding the implications of having only a religious marriage, without an accompanying legally registered civil marriage. This leaves them and their children without any rights in law if they are divorced. Many say that they are not told that their religious marriage does not simultaneously provide

    11 Dec 2014 : Column GC543

    for a legal marriage, while others say that their husbands-to-be and/or the families discourage them from obtaining a legal marriage. Of course, this leaves the husband free to practice polygamy without breaking the law against bigamy. Another aspect of gender discrimination which often applies in the practice of Sharia law relates to polygamy. A husband is entitled to take up to four wives, provided he takes responsibility for making appropriate provision for them all.

    Baroness Warsi: May I ask a question?

    Baroness Cox: No, I am sorry; this is a timed debate. If I have time at the end, I will answer.

    In many Muslim communities in this country polygamy is commonplace, although in this nation bigamy is legally forbidden. A report written by a courageous Muslim woman named Habiba Jaan, Equal and Free? 50 Muslim Women’s Experiences of Marriage in Britain Today, has just been published. In this report, Habiba describes the marital situation of 50 Muslim women in the West Midlands. Two-thirds of those who are married are in polygamous marriages. Some say that they did not know that they were a second or third wife when they were married. Of these, almost all said that their husbands fail to provide them with financial support, in contravention of Islamic teaching. Many of these women are desperately unhappy.

    A related aspect of these practices of polygamy and unequal access to divorce is the number of children which one man may have. Several Muslim women have told me that men in their communities may each have up to 20 children. This clearly paves the way for children to grow up in dysfunctional families. Those children may become very vulnerable to disaffection, marginalisation and potential radicalisation.

    My Private Member’s Bill, the Arbitration and Mediation Services (Equality) Bill, seeks to address some of these problems by trying to ensure that women know their rights under law in this country, as well as by providing more protection for victims of domestic violence and outlawing the operation of quasi-legal courts. In another initiative last year, I moved an amendment to what was then the Anti-social Behaviour, Crime and Policing Bill. This would have made it a requirement for the celebrant of any religious marriage which does not also provide for a legally registered marriage to ensure that both parties to the marriage are aware of the implications of that. The importance of a legal marriage was also alluded to by the noble Baroness, Lady Warsi. For some reason which I fail to understand, the Government did not accept that amendment.

    The heart-wrenching, award-winning documentary film “Banaz: A Love Story” depicts the true story of a young girl who was murdered by men in her family for bringing what they saw as shame on the family. A disturbing aspect of that film was the failure of the police to provide protection for Banaz, despite her having made several visits to the police station to seek help. The Government do not support my Private Member’s Bill or my amendment, on the grounds that they are unnecessary because every citizen in this country ostensibly has access to the law of our land. However, this implies that every citizen knows their rights, and this is clearly not the case. It also ignores the reality that many closed communities can put a great deal of pressure on families and individuals not to bring what they deem to be shame on the community.

    The chasm between the Government’s de jure position and the de facto reality for so many women and girls in this country today is resulting in widespread suffering, intimidation and such gender discrimination as would make the suffragettes turn in their graves. I hope that in the Palace of Westminster, where there are memorials to those suffragettes for their achievements in obtaining votes for women at a very high price, our modern-day Parliament will not betray their sacrifices or their achievements. While respecting freedom of religion and cultural diversity, I do not believe that we should allow that freedom to override the law of our land or to deny women the knowledge of their rights and their freedom—genuine freedom—to access those rights. At present, we are looking the other way while many women are suffering in our country. That is documented by Muslim women, not by headlines I have read. We have responsibility in our country to protect and promote fundamental freedoms and gender equality. At the moment, we are seriously failing to do so.

    Baroness Warsi: Perhaps I may come back on one issue that the noble Baroness raised. Does she accept that if we simply recognised a Muslim marriage—a nikah—as a legal marriage, it would deal with all the issues that she has raised today?

    Baroness Cox: I thank the noble Baroness because that is just the point that I was making. It is more than the point I was making, because I have been told that that has not been deemed acceptable at the moment. We have raised it in many discussions and I would strongly support the noble Baroness, Lady Warsi, if that could be accepted. The related point that I raised in my speech is that if any religious marriage—I am not talking only about Islamic marriages—does not bring in at the same time a legally registered marriage, the woman ought at least to know the implications of not having a legally registered marriage. At the moment, they do not even know. They are often told by their families that it is a legally registered marriage or think that if it is carried out in the UK, it will bring a legally registered marriage. At the moment, they are in a state of ignorance. The amendment that I moved would go one step towards remedying that situation so that they would at least know. They would not necessarily have freedom of choice because of the pressures put on them by families and local communities, but it would be one step. If the suggestion of the noble Baroness, Lady Warsi, were to become an amendment I would support it wholeheartedly.

    2.26 pm

    http://www.publications.parliament.uk/pa/ld201415/ldhansrd/text/141211-gc0001.htm

  36. Jacques Auvergne Says:

    Vielen Dank, Mädchenbeschneidung ist Islam: Thank you very much, Hugh Young, you are right, FGM is Islamic. Kommentiert auf ukhumanrightsblog
    ::

    Hugh Young | 19.01.2015 at 9:07 pm

    ” There are, after all, at least two important distinctions between the two. FGM has no basis in any religion; male circumcision is often performed for religious reasons.”

    Wrong. FGC is carried out in the name of Islam (even though Allah himself is silent) across the Middle East and Indonesia, Malaysia and Singapore.

    “Those who advocate for FGM from an Islamic perspective commonly quote the following hadith to argue that it is required as part of the Sunnah or Tradition of the Prophet:

    ‘Um Atiyyat al-Ansariyyah said:

    A woman used to perform circumcision in Medina.
    The Prophet (pbuh) said to her:

    Do not cut too severely as that is better for a woman and more desirable for a husband’.” 1,8

    http://www.religioustolerance.org

    Notice that the Prophet himself reportedly advocated minimal FGC, comparable to MGC.

    “FGM has no medical justification and confers no health benefits;”
    Wrong. Stallings et al. found less HIV in circumcised women in Tanzania. But this is a self-fulfilling prophesy. Nobody has found any health benefits because nobody has been looking for them. If FGC had caught on in the 19th century as MGC did (and thereby hangs a tale), you can be sure that “health benefits” would have been sought as avidly, and “found”. as they have been for MGC.

    “male circumcision is seen by some (although opinions are divided) as providing hygienic or prophylactic benefits. Be that as it may, “reasonable” parenting is treated as permitting male circumcision.”

    What is he saying but that it is permitted because it is permitted?

    ::
    ::

    Edward von Roy | 21.01.2015 at 10:07 pm

    Thank you very much, Hugh Young, you are right, FGM is Islamic.

    Judge Sir James Munby can know that the circumcision of girls is religion, part of several hadith and many fatwa. The Fiqh (Islamic Jurisprudence) of Shafii madhhab and many Ulama of Hanbali madhhab regard FGM as wajib, i. e. as a religious duty. So khitan al-inath (sunat perempuan; FGM) is part of authentic Islam.

    Hadith. Muhammad said to the muqaṭṭiʿa al-buẓūr (cutter of clitorises) Umm ʿAṭiyya:

    أشمِّي ولا تنهكي
    ašimmī wa-lā tanhakī
    [Cut] slightly and do not overdo it

    اختفضن ولا تنهكن
    iḫtafiḍna wa-lā tanhikna
    Cut [slightly] without exaggeration

    Today several Muslim clerics promote a “mild sunnah” circumcision; who tells Judge Munby about this fatwa: What is the Ruling on Circumcision for Women?

    Circumcision is obligatory upon men and women according to us (i.e. the Shafi’is). (Majmu’ of Imam An-Nawawi 1:164) The circumcision is wajib upon men and women according to the rājih qawl of Shāfi’ī madhhab. Answered by: Sidi Abdullah Muḥammad al-Marbūqī al-Shāfi’ī. Checked by: Al-Ustāż Fauzi ibn Abd Rahman

    My real concern is that Europe will soon legalise some “mild” forms of the Classification of FGM.

    Every form of FGM or MGM should be banned everywhere.

    http://ukhumanrightsblog.com/2015/01/18/male-circumcision-can-be-part-of-reasonable-parenting-but-no-form-of-fgm-is-acceptable-family-court/

  37. Bragalou Says:

    Die islamische Mädchenbeschneidung ist mindestens den Schafiiten religiöse Pflicht, etliche hanbalitische Autoritäten sehen das nicht anders. Ein schlimmes volkspädagogisches Dilemma, FGM ist Islam aber zugleich ist Islam Friede. Also wird aufgeregt herumgeredet und unter Hinzuziehung aller erreichbaren Kleriker (s. u., FEMALE GENITAL MUTILATION RELIGIOUS LEADERS DECLARATION) noch ein Weilchen so getan, als wolle man ernsthaft gegen jede Form der FGM (WHO-Klassifikation der Typen I, II, III, IV) kämpfen. Nichtkleriker wie Tatjana Hörnle und James Munby machen unterdessen den juristischen Weg frei. Vereinigtes Königreich im Sommer 2014, vor und auf dem Mädchengipfel (Girl Summit).

    Das wörtlich verstandene und konsequent praktizierte Islamische Recht sprich Allah will die Mädchen beschneiden (khitan al-inath; sunat perempuan) und Großbritannien (vgl. im Januar 2015 James Munby) fällt offensichtlich auf die Taqiyya einer angeblichen Bereitschaft der muslimischen Organisationen bzw. Einzelpersönlichkeiten, gegen FGM zu kämpfen herein.

    Man hätte weibliche Genitalverstümmelung (FGM) vorab noch einmal definieren und eben auch FGM Typ IV sowie FGM Typ Ia als unakzeptabel, unzulässig und strafbar erklären müssen, doch ein derart unzweideutiges Dokument hätten Yousif al-Khoei und Scheich Tayeb Mustapha Cham möglicherweise nicht unterschrieben.
    ::

    Asked if there was any resistance to the declaration Yousif al-Khoei, of Al-Khoei Foundation, said: „There are always some barriers, otherwise we wouldn’t be here. But the majority of scholars are against FGM, and already leaders from Somalian, Egyptian, Nigerian and other affected communities are signing up and are committed to change. They are taking this issue seriously, but it takes time.“ …

    Sheikh Tayeb Mustapha Cham, imam and founder of the Taiba Welfare Foundation, said some imams still resisted condemning FGM …

    aus: Alexandra Topping (UK religious leaders unite against FGM), THE GUARDIAN am 20.06.2014

    http://www.theguardian.com/society/2014/jun/20/uk-religious-leaders-fgm-female-genital-mutilation

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    ::
    Mädchengipfel 2014, UNICEF war Mitveranstalter, und FGM. Zweckmäßigerweise thematisiert wurde ebenfalls die CEFM / CFM.

    THE GIRL SUMMIT CHARTER ON ENDING FGM. AND CHILD, EARLY AND FORCED MARRIAGE. No one should be forced into marriage, or made to marry …

    https://www.girlsummit2014.org/content/docs/CharterEnglish.pdf

    ::

    On 22 July 2014, the UK hosted the first Girl Summit, aimed at mobilising domestic and international efforts to end female genital mutilation (FGM) and child, early and forced marriage (CEFM) within a generation. UNICEF co-hosted the event.

    https://www.gov.uk/government/topical-events/girl-summit-2014

    ::

    A new package of action and funding to protect millions of girls at home and abroad from female genital mutilation and forced marriage will be announced today by Prime Minister David Cameron, International Development Secretary Justine Greening and Home Secretary Theresa May at the Girl Summit 2014.

    The Girl Summit, hosted by the government and UNICEF, is aimed at mobilising domestic and international efforts to end female genital mutilation (FGM) and child and forced marriage (CFM) within a generation. It will bring together domestic and international work to accelerate the work of campaigners, governments and charities around the world to bring an end to these practices.

    https://www.gov.uk/government/news/pm-hosts-girl-summit-2014-a-future-free-from-fgm-and-child-and-forced-marriage

    ::
    ::

    The Centre for Academic Shi’a Studies
    Director
    Yousif al-Khoei

    http://www.shiaresearch.com/?p=26&subp=3&sub=news&seo=Our-Team

    http://www.al-khoei.org/About/TheFoundation.aspx

    Der Großvater war Großayatollah (Quelle der Nachahmung)

    Imam Al-Khoei Foundation

    Grand Ayatullah (marj’a) Sayyid Abul Qasim Musawi Al-Khoei, one of the most influential Shi’a Islamic scholars, established The Al-Khoei Benevolent Foundation in 1989.

    http://www.al-khoei.org/About/TheFoundation.aspx

    New York, London, Paris, Swansea (UK), Islamabad (Pakistan)

    http://www.al-khoei.org/Contact.aspx

    Ganz viel Dialogbetrieb auch im Irak:

    http://www.faithsforum4london.org/author/yousif-al-khoei/

    Der Enkel des Großayatollahs:

    Director of the London-based Al-Khoei Foundation. The Al-Khoei Foundation is an international Islamic charity institute established under the patronage of his grandfather, His Holiness Grand Ayatollah al-Khoei.

    http://www.forum2000.cz/en/projects/forum-2000-conferences/2004/participants&wWGoVXFUWbw=200001552/

    ::

    Imam Tayeb Mustapha Cham (born April 1960)

    http://www.endole.co.uk/profile/5178562/tayeb-mustapha-cham

    Postcode: NW6 7SG

    http://ukdata.com/director/detail/910765466

    5 Kimberley Road London

    http://companycheck.co.uk/director/910765466

    mit wem teilt man sich die Hausnummer:

    INTERNATIONAL ISLAMIC RELIEF ORGANISATION (UK)

    http://companycheck.co.uk/company/06281636

    http://www.endole.co.uk/company/06281636/international-islamic-relief-organisation-uk

    ::
    ::
    Allah hat dem Menschen Verstand (‚aql) und Beschneidungsbefehle gegeben, so sei doch vernünftig sprich schariagehorsam: die Klitorisvorhaut oder inschallah die halbe oder ganze Klitoris ist eigentlich gar kein Bestandteil des weiblichen Körpers, also gibt es im Islam zwar die khitan al-inath (sunat perempuan), aber gar keine Verstümmelung (mutilation), sondern nur ein Verändern und Rein-Machen, ein frommes Veredeln und späteres Sichzugehörigfühlen …

    FEMALE GENITAL MUTILATION RELIGIOUS LEADERS DECLARATION

    We, the signatories, recognise that:

    Female Genital Mutilation, in all its types, is a grave violation of the rights of girls and women.

    Female Genital Mutilation is child abuse and a violation of a child’s bodily integrity as well as their right to health.

    Female Genital Mutilation can have serious consequences for a woman’s health and in some instances can lead to death.

    Female Genital Mutilation is not a religious requirement. Causing harm and distress is not condoned by our faith.

    http://imamsonline.com/blog/religious-leaders-sign-declaration-on-fgm/

    ::
    22.07.2014, das Office of The Chief Rabbi (Chief Rabbi Ephraim Mirvis, *1956 in Südafrika) tut kund:

    Today, the UK is hosting the first ‘Girl Summit’, aimed at mobilising efforts to end female genital mutilation (FGM) and child, early and forced marriage (CEFM). The Chief Rabbi has joined with other faith leaders and signed two declarations Female Genital Mutilation Religious Leaders Declaration & Faith and Community Leaders Declaration on Forced Marriage both of which will be announced by Deputy Prime Minister, Rt Hon Nick Clegg MP at the Summit, co hosted by UNICEF, this afternoon.

    Female Genital Mutilation Religious Leaders Declaration

    We, the signatories, recognise that:

    • Female Genital Mutilation, in all its types, is a grave violation of the rights of girls and women.

    • Female Genital Mutilation is child abuse and a violation of a child’s bodily integrity as well as their right to health.

    • Female Genital Mutilation can have serious consequences for a woman’s health and in some instances can lead to death.

    • Female Genital Mutilation is not a religious requirement. Causing harm and distress is not condoned by our faith.

    Faith and Community Leaders Declaration on Forced Marriage

    We agree that:

    • Forced marriage is a serious violation of human rights and a form of violence against women and men.

    • Consent to marriage should always be full and free. [Anm.: das neunjährige Mädchen gilt als heiratsfähig]

    • Forced marriage can carry grave consequences. Victims of forced marriage can suffer physical, psychological, emotional, financial and sexual harm.

    • As leaders of our communities, we do not accept any practice which causes harm and distress to the victims.

    Our faith does not condone forced marriage.

    Der die jungfräuliche Tochter zwangsverheiratende Allahgott bzw. fromme Familienvater stiftet aus islamischer Sicht selbstverständlich gerade keinen „Schaden“ (harm), damit ist auch der Wali mudschbir integriert.

    http://www.chiefrabbi.org/the-chief-rabbi-fgm-forced-marriage/

    ::
    Chief Rabbi Mirvis was the first United Synagogue rabbi to host an address by an imam, Dr. Mohammed Essam El-Din Fahim [s. u.], in his synagogue. He has also led a delegation of members of his community to the Finchley Mosque [s. u.].

    http://www.chiefrabbi.org/biography/

    IANL – North Finchley Mosque

    North Finchley Mosque conducts Nikah service to the Muslim Barnet community. Our Nikah service is there to help those who wish to be in an Islamic lawful and Halal relationship.

    Nikah

    Nikah is a great blessing and worship. In Sharia law Nikah viewed as a contract by both parties agree to live as husband and wife in accordance with the Quran and the Sunnah of the Prophet Muhammad. Having a relationship outside the bond of Nikah is totally prohibited in Islam and is a major sin.

    http://www.ianl.org.uk/activities/nikah-service

    Mufti Abdul Barkatullah, shari’a adviser to Lloyds TSB and imam at the North Finchley mosque,

    hxxp://www.brusselsjournal.com/node/1898

    ::
    Noch nicht der Dschihad, aber der Dialog ist ausgebrochen:

    Dr Mohammed Essam El-Din Fahim

    Dr Mohammed Essam El-Din Fahim was born in Egypt and immigrated to the UK in 1970. He is currently chairman and Head Imam of South Woodford Muslim Community Centre (Qurani Murkuz Trust), Executive Member of the Three Faith Forum and regularly appears in religious programmes in mainstream media. … Dr Mohammad holds a diploma in Muslim-Jewish relations (University of Cambridge) and Chaplaincy diploma from Markfield Institute.

    http://www.muslimquestiontime.co.uk/guests/item/dr-mohammed-fahim

    Qur’ani Murkuz (QM) Trust, South Woodford, London

    Participating in inter-faith activities such as the “Three Faiths Forum”

    http://qmtrust.org.uk/content/background

    The Markfield Institute of Higher Education (MIHE) (Gastdozent Maududis rechte Hand Khurshid Ahmad)
    Ratby Lane, Markfield, Leicestershire

    http://www.mihe.org.uk/staff

    Khurshid Ahmad (Islamic scholar)

    In 1949, after publishing first article on economics, Ahmad began studying the teachings of Abul Ala Maududi. He came to know Maududi as a frequent visitor in his father’s house; it was only in 1949 that he encountered Maududi as the religious scholar for the first time. In particular, he was impressed with Mawdudi’s discussion of both Islamic and Western thought and the conflict between Western civilisation and Islam.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Khurshid_Ahmad_%28Islamic_scholar%29

    Ratby Lane, Markfield, Leicestershire
    The Islamic Foundation

    http://www.islamic-foundation.org.uk/User/Home.aspx

    ‘Christian-Muslim Co-Existence into the New Millennium’, ‘Islam and Religious Pluralism’, ‘The Rights and Obligations of Muslims Living as Minorities in the West’

    http://www.islamic-foundation.org.uk/User/InterfaithRelations.aspx

    The Islamic Foundation, established in 1973 … Since its inception the Islamic Foundation has strived towards building bridges between the Muslim community and the rest of society by creating a better understanding between communities through greater awareness about each other.

    http://www.islamic-foundation.org.uk/User/AboutUs.aspx

    Kube Publishing

    http://www.islamic-foundation.org.uk/User/KubePublishing.aspx

    MAUDUDI
    Towards Understanding Islam
    Mawdudi … The Islamic Foundation (1980)

    http://www.kubepublishing.com/shop/towards-understanding-islam/

    MAUDUDI

    „Sayyid Abul A’la Mawdudi (1903-1979) was a leading Muslim intellectual and a chief architect of the Islamic revival in the twentieth century. In 1941 he founded Jama’at-i-Islami, a political party in Pakistan, which he led until 1972. He authored more than a hundred works on Islam, both popular and scholarly, and his writings have been translated into some forty languages.“

    http://www.kubepublishing.com/authors/sayyid-abul-ala-mawdudi/

    MCC, Ratby Lane
    Markfield
    Leicestershire

    http://www.kubepublishing.com/about-us/contact-us/

  38. Edward von Roy Says:

    .
    ..

    „Die Beschneidung ist sowohl für die Männer als auch für die Frauen vorgeschrieben. … Unser Islamgehorsam der weiblichen Beschneidung bedeutet, in Übereinstimmung mit der fiṭra [als dem natürlichen Ausgerichtetsein jedes Geschöpfes auf Allah hin] zu handeln und [auf diese Weise] der Sunna [als dem Beispiel Mohammeds] zu folgen.“

    Scheich al-Munadschdschid

    Circumcision is prescribed for both males and females. The correct view is that circumcision is obligatory for males and that it is one of the symbols of Islam, and that circumcision of women is mustahabb but not obligatory [mindestens schafiitisch ist die FGM allerdings wadschib (wāǧib), religiöse Pflicht]. …

    For us in the Muslim world female circumcision is, above all else, obedience to Islam, which means acting in accordance with the fitra and following the Sunna which encourages it.

    Shaykh al-Munajjid

    ::

    Solange wir die FGM vom Typ Ia oder IV ebenfalls als Verstümmelung (mutilation) definieren, was die WHO zweckmäßigerweise so macht, dürfen wir sagen, das Sir James, das ist Judge Munby, entweder immer noch keine Ahnung von Koran und Sunna hat oder aber die britische Bevölkerung zielsicher dahingehend belügen möchte, die FGM habe keine Grundlage im Islam.

    Die Frage drängt sich auf: Will James Munby als der ranghöchste Familienrichter für England und Wales noch auf Zeit Nebel werfen, um auf lange Sicht die milde Sunna (khitan al-inath, sunat perempuan), wie leider derzeit die so sehr schädigende Jungenbeschneidung (MGM), straffrei gestellt zu wissen?

    Er wäre nicht allein, Fuambai Sia Ahmadu, Ringel/Meyer plus Hörnle, Sitt al-Banaat Khaalid, Haamid al-Ghawaabi und der saudi-arabische Scheich Muhammad Salih al-Munajjid arbeiten fleißig mit.

    “The family are Muslims.“,
    “The family, as I have said are Muslims”

    (London, Familiengericht, Urteil vom 14.01.2015)

    In the matter of B and G (Children) (No 2)
    Case No: LJ13C00295

    Sir James Munby, President of the Family Division :

    1.
    These are care proceedings in relation to two children, B, a boy, born in July 2010 and G, a girl, born in July 2011

    55.
    … “I do not want there to be any doubt. FGM is a criminal offence under the Female Genital Mutilation Act 2003. It is an abuse of human rights. It has no basis in any religion.

    72.
    … “FGM has no basis in any religion; male circumcision is often performed for religious reasons.”

    ::

    Nein Herr Munby, die Mädchenbeschneidung ist islamisch.

    Folgende Fatwa zur Islamic FGM wurde persönlich supervidiert von Scheich al-Munadschdschid (Muḥammad Ṣāliḥ al-Munaǧǧid)

    Islam Question and Answer
    General Supervisor: Shaykh Muhammad Saalih al-Munajjid

    ( – Principles of Fiqh » Jurisprudence and Islamic Rulings » Acts of Worship » Purity » Natural character and instinct of the human creation.)

    45528: Medical benefits of female circumcision

    Could you explain me what is the medical benefit of girl’s circumcision?

    Praise be to Allaah.

    Just as Allaah has created mankind, He has also guided them that which is best suited to their interests in this world and in the Hereafter, so He sent them Messengers and revealed Books to guide mankind to what is good and urge them to follow it, and to teach them what is evil and warn them against it.

    Islam may enjoin or forbid something and the people – or most of them – may not be able to see the wisdom behind this command or prohibition. In that case we are obliged to obey the command or heed the prohibition and to have certain faith that the laws of Allaah are all good, even if we cannot see the wisdom behind them.

    Circumcision is one of the Sunnas of the fitra, as is indicated by the words of the Prophet (peace and blessings of Allaah be upon him): „The fitra is five things – or five things are part of the fitra – circumcision, shaving the pubes, plucking the armpit hairs, cutting the nails, and trimming the moustache.“ narrated by al-Bukhaari (5889) and Muslim (257).

    Undoubtedly with regard to the Sunnas of the fitra, some of the wisdom behind them is obvious, and that includes circumcision. There are clear benefits to it which we should pay attention to and understand the wisdom behind it.

    In the answer to question no. 9412 we have discussed circumcision, how it is to be done and the ruling on it. In the answer to question no. 7073 we have explained the health and shar’i benefits of circumcision for males.

    Circumcision is prescribed for both males and females. The correct view is that circumcision is obligatory for males and that it is one of the symbols of Islam, and that circumcision of women is mustahabb but not obligatory.

    There are reports in the Sunna which indicate that circumcision for women is prescribed in Islam. In Madeenah there was a woman who circumcised women and the Prophet (…) said to her: “Do not go to the extreme in cutting; that is better for the woman and more liked by the husband.” Narrated by Abu Dawood (5271), classed as saheeh by Shaykh al-Albaani in Saheeh Abi Dawood.

    Female circumcision has not been prescribed for no reason, rather there is wisdom behind it and it brings many benefits.

    Mentioning some of these benefits, Dr. Haamid al-Ghawaabi says:

    The secretions of the labia minora accumulate in uncircumcised women and turn rancid, so they develop an unpleasant odour which may lead to infections of the vagina or urethra. I have seen many cases of sickness caused by the lack of circumcision.

    Circumcision reduces excessive sensitivity of the clitoris which may cause it to increase in size to 3 centimeters when aroused, which is very annoying to the husband, especially at the time of intercourse.

    Another benefit of circumcision is that it prevents stimulation of the clitoris which makes it grow large in such a manner that it causes pain.

    Circumcision prevents spasms of the clitoris which are a kind of inflammation.

    Circumcision reduces excessive sexual desire.

    Then Dr al-Ghawaabi refutes those who claim that female circumcision leads to frigidity by noting:

    Frigidity has many causes, and this claim is not based on any sound statistics comparing circumcised women with uncircumcised women, except in the case of Pharaonic circumcision which is where the clitoris is excised completely. This does in fact lead to frigidity but it is contrary to the kind of circumcision enjoined by the Prophet of mercy (peace and blessings of Allaah be upon him) when he said: “Do not destroy” i.e., do not uproot or excise. This alone is evidence that speaks for itself, because medicine at that time knew very little about this sensitive organ (the clitoris) and its nerves.

    From Liwa’ al-Islam magazine, issue 8 and 10; article entitled Khitaan al-Banaat (circumcision of girls).

    The female gynaecologist Sitt al-Banaat Khaalid says in an article entitled Khitaan al-Banaat Ru’yah Sihhiyyah (Female circumcision from a health point of view):

    For us in the Muslim world female circumcision is, above all else, obedience to Islam, which means acting in accordance with the fitra and following the Sunna which encourages it. We all know the dimensions of Islam, and that everything in it must be good in all aspects, including health aspects. If the benefits are not apparent now, they will become known in the future, as has happened with regard to male circumcision – the world now knows its benefits and it has become widespread among all nations despite the opposition of some groups.

    Then she mentioned some of the health benefits of female circumcision and said:

    It takes away excessive libido from women

    It prevents unpleasant odours which result from foul secretions beneath the prepuce.

    It reduces the incidence of urinary tract infections

    It reduces the incidence of infections of the reproductive system.

    In the book on Traditions that affect the health of women and children, which was published by the World Health Organization in 1979 it says:

    With regard to the type of female circumcision which involves removal of the prepuce of the clitoris, which is similar to male circumcision, no harmful health effects have been noted.

    And Allaah knows best.

    Islam Q&A
    General Supervisor: Shaykh Muhammad Saalih al-Munajjid
    ‏محمد صالح المنجد‎

    09.02.2015

    http://islamqa.info/en/45528


    ..
    .

  39. Eifelginster Says:

    “I think male circumcision is worse than an incision of the girl.” -Ayaan Hirsi Ali
    The Libertarian Republic 09.02.2015

    Das zitierte Folgende klingt ja irgendwie jungenfreundlich-mitfühlend. Doch Ayaan Hirsi Ali will jetzt hoffentlich die FGM vom Typ milde Sunna (khitan al-inath, sunat perempuan, eine FGM Typ Ia oder Ib oder IV) nicht straffrei stellen, nach dem grundsätzlich richtigen Motto Gerechtigkeit durch Gleichberechtigung?

    Erfreulich, dass Hirsi Ali von Zerstörung der männlichen genitalen Sensitivität schreibt und die MGM immerhin indirekt mit der Klitorisamputation vergleicht:

    Another problem with the health benefits argument is that if the genders were reversed, there still would not be anyone advocating for it. If performing a clitorectomy were found to reduce instances of HIV, people would still be against it, no matter the health benefits. Why? Because people believe that women have a right to sexual pleasure derived from the clitoris. Does having an intact foreskin increase the amount of pleasure felt by boys? Yes, it does. Does removing it remove some of their sexual pleasure? Yes, it does.

    „Circumcision shouldn’t be outlawed“, aber Nein, MGM und FGM sind zu verbieten.

    „a period in life when one may decide for themselves whether or not to mutilate themselves“, nicht doch, die Jugendlichen können sich dem Gruppenzwang nicht entziehen, das müssen wir Erwachsenen für sie tun.

    Keine Beschneidungen (MGM oder FGM) unter achtzehn Jahren!

    http://www.thelibertarianrepublic.com/think-male-circumcision-worse-incision-girl-aayan-hirsi-ali/

  40. Machandelboom Says:

    2014 hat Tatjana Hörnle und 2015 Ayaan Hirsi Ali weibliche und männliche Beschneidung öffentlich vergleichen dürfen; der aus vielen Gründen eigentlich fällige öffentliche Aufschrei (erstens von den ein baldiges Verbot der MGM fürchtenden Jungenbeschneidungsfreunden, zweitens von den ein Zerbrechen der WHO-Klassifikation fürchtenden Mädchenbeschneidungsgegnern bzw. überhaupt Kinderbeschneidungsgegnern, drittens von denen, die wie Alice Schwarzer oder Volker Beck immer schon betont haben, dass man männliche Beschneidung und weibliche Genitalverstümmelung auf keinen Fall vergleichen könne und dürfe) blieb seltsamerweise aus, was befürchten lässt, dass man Weg freimachen will für eine US-amerikanische und EU-weite Legalisierung der Sunnabeschneidung (Islamic FGM).

    2013 wies die anatomisch unkundige oder ihren österreichischen Bürgern ein genitales Märchen erzählende Frauenministerin Heinisch-Hosek (dass der Islam keine FGM kenne, hatte sie seit 2009 behauptet, vgl. Tradition und Gewalt an Frauen, neu 2014) die bloße Möglichkeit einer Vergleichbarkeit von FGM und MGM zurück:

    Für weibliche Genitalverstümmelung (FGM) gibt es nie eine medizinische Rechtfertigung und sie wird auch von keiner Religion ausdrücklich befürwortet oder gefördert. Diese Verstümmelungen haben gravierende gesundheitliche Folgen für Betroffene. Weibliche Genitalverstümmelung stellt damit im Vergleich zur männlichen Beschneidung einen ungleich schwereren Eingriff in die körperliche Unversehrtheit dar und steht daher im Zentrum unserer politischen Arbeit.

    Klar ist, dass eine Diskussion um religiös motivierte Rituale natürlich immer wichtig ist, aber vor allem ausgehend und innerhalb der Religionsgruppen stattfinden sollte.“

    (Gabriele Heinisch-Hosek, Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst)

    http://www.meinparlament.at/show_ticket_list.php?tag=Genitalverst%C3%BCmmelung&p=2



    FGM weltweit bekämpfen, so titelt die SPÖ am 04.02.2015, die Jungen werden von ihr nicht geschützt, was geschlechtsspezifische Diskriminierung bleibt und, wie jede Beschneidung an Mädchen oder Jungen, auch in Österreich endlich als verboten festzustellen ist:

    Auch in Europa und Österreich wird dieses grausame Ritual praktiziert. „FGM ist eine massive Menschenrechtsverletzung“, stellt Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek klar.

    „FGM ist eine Menschenrechtsverletzung, die nicht religiös begründet ist“, erklärt SPÖ-Abgeordnete und Gründerin der Plattform stopFGM.net Petra Bayr. [Aber Nein Frau Bayr, khitan al-inath indones. sunat perempuan ist Scharia, echter alter Islam] Vielmehr handelt es sich um ein kulturspezifisches Initiationsritual.

    https://spoe.at/story/fgm-weltweit-bekaempfen



    Was soll das, religionsrechtlich ist die FGM schafiitisch Pflicht, hanbalitisch oft Pflicht, die anderen beiden Rechtsschulen bewerten die FGM als ehrbar bzw. löblich, verboten hat sie keine. Sogar die schiitischen Dawoodi Bohra beschneiden die Mädchen.

    „Sie ist ein barbarisches Ritual, nach wie vor Realität, und wird oft zu Unrecht mit dem Islam in Verbindung gebracht: Seit Jahren wird die weibliche Genitalverstümmelung (englisch: Female Genital Mutilation, FGM) von Menschenrechtsorganisationen bekämpft.“ …

    „Wolfram Reiss, Professor für Religionswissenschaft an der Evangelisch-Theologischen Fakultät Wien sagt im Gespräch mit religion.ORF.at, dass die im Westen verbreitete Ansicht, FGM sei eine islamische Praxis, ein Irrtum sei.“

    [Bei allen Göttern, ein Evangelischer Prof, das verspricht keine Fakten, sondern riecht nach Lobgesang auf Scharia und Fiqh. Hadithe und schafiitische Bewertung kann Reiss hier ganz unten lesen.]

    „Eine jener Organisationen, die sich seit Jahren gegen die FGM einsetzten, ist die Österreichische Plattform gegen weibliche Genitalverstümmelung (stopFGM), die kürzlich ihr zehnjähriges Bestehen feierte. Bei einer Pressekonferenz zu diesem Anlass am Montagvormittag in Wien betonte Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek (SPÖ), wie wichtig es sei, das Thema „aus der Tabuzone“ zu holen. Tradition, Religion oder Kultur dürfe niemals als Rechtfertigung für Gewalt herangezogen werden, so die Frauenministerin.“

    [*Sarkasmus ein* Na dann definieren wir die Sunnabeschneidung doch einfach als gewaltfrei und verstümmeln äh veredeln weiter *Sarkasmus aus*]

    „Mit der Machtergreifung der Muslimbrüder habe sich dieser positive Trend wieder zum negativen gewendet, so die Menschenrechtsorganisation. Muslimbrüder und die mit ihnen verbündeten ultra-fundamentalistischen Salafisten würden in Oberägypten offen die Verstümmelung von Frauen und Mädchen propagieren und mit mobilen Arztgruppen kostenlose Beschneidungen vor Ort anbieten.“

    [Eben, die im Ägypten des Jahres 1928 unter Ḥasan Aḥmad al-Bannā entstandene Kalifatsbewegung der Muslimbruderschaft und all die anderen ernsthaft nach Koran und Sunna lebenden Urgemeindler („Salafi“) kennen ihre Religion.]

    religion.ORF.at/APA
    05.02.2013

    http://religion.orf.at/stories/2570163/


    Ich bin ok – du bist ok. Schön, dass wir mal drüber gesprochen haben. Piep piep piep, wir ha’m uns alle lieb:

    Entgegen der häufigen Vermutung gibt es keine religiöse Begründung – wiederholt sprechen sich Würdenträger des Islam, des Christentums, von Naturreligionen u.a. dagegen aus!“

    [Die Namen der Bärtigen fehlen. Nicht nebenbei und zum Stichwort Würdenträger: Unter der Herrschaft des Islam kann die Frau gar kein Würden-Träger sein bzw. müssen halber Wert und halbe Würde auf Erden für eine Muslima ausreichen, um dereinst ins Paradies zu gelangen … ]

    http://www.stopfgm.net/wp-content/CONTENT/docs/folder_dt.pdf


    Also sprach Mohammed zur muqaṭṭiʿa al-buẓūr (cutter of clitorises) Umm ‘Aṭiyya:

    أشمِّي ولا تنهكي
    ašimmī wa-lā tanhakī
    [Cut] slightly and do not overdo it

    oder tat das himmlische Wollen so kund:

    اختفضن ولا تنهكن
    iḫtafiḍna wa-lā tanhikna
    Cut [slightly] without exaggeration

    Was sagt der Islam zur weiblichen Beschneidung? What is the Ruling on Circumcision for Women?

    Circumcision is obligatory upon men and women according to us (i.e. the Shafi’is). (Majmu’ of Imam An-Nawawi 1:164) The circumcision is wajib upon men and women according to the rājih qawl of Shāfi’ī madhhab. Answered by: Sidi Abdullah Muḥammad al-Marbūqī al-Shāfi’ī. Checked by: Al-Ustāż Fauzi ibn Abd Rahman

  41. Machandelboom Says:

    Die inzwischen, so sollte man eigentlich meinen, muffig abgestandene und unappetitlich abgekühlte deutsche Staatsdoktrin des Jahres 2012 von der prinzipiellen Unvergleichbarkeit der männlichen mit der weiblichen Beschneidung / Genitalverstümmelung wärmt 2015 Andy Simanowitz noch einmal auf (Im Hamsterrad der Argumentation, Jüdisches Museum Berlin am 12.02.2015).

    „Ich bin wieder im Hamsterrad der Argumentation, in das ich während meiner Führung durch die Sonderausstellung »Haut ab! Haltungen zur rituellen Beschneidung« am Vortag gezerrt wurde. So oft ich mich mit der hartnäckigen Besucherin darauf verständigt hatte, dass zwischen der rituellen Knabenbeschneidung und der weiblichen Genitalverstümmelung schwerwiegende Unterschiede bestehen, so oft führte sie letztere dennoch immer wieder in ihren Argumentationsspiralen an.

    http://www.jmberlin.de/blog/2015/02/hamsterrad-der-argumentation/


    Nein Herr Simanowitz, „schwerwiegende Unterschiede“ zwischen dem Herausschneiden der Klitoris (FGM Typ Ib) und dem Amputieren der Penisvorhaut gibt es in Bezug auf das sensitive Zerstören leider gerade nicht. Die – richtigerweise ebenfalls verbotene – FGM Typ Ia (Klitorisvorhautamputation) zerstört dem Mädchen wesentlich weniger Meissner-Körperchen, Vater-Pacini-Körperchen, Ruffini-Körperchen und Merkel-Zellen (s. u.) und ist daher lebenslang weniger schädigend als eine Zirkumzision.

    http://www.jmberlin.de/blog/2015/02/hamsterrad-der-argumentation/

    2.1 Innervation

    Die Vorhaut ist reich an spezialisierten Nervenendigungen und spezialisiertem erogenem Gewebe. Diese spezialisierten Nervenendigungen umfassen Meissner-Körperchen, Vater-Pacini-Körperchen, Ruffini-Körperchen und Merkel-Zellen, die bereits leichteste Berührungs- und Temperaturreize detektieren können.

    Im Gegensatz zur Vorhaut besitzt die Glans penis fast ausschließlich nicht-spezialisierte, freie Nervenendigungen (sogenannte Nozizeptoren), die nur grobe Reize wie etwa starken Druck oder hohe Temperatureize detektieren können, die vom Gehirn als Schmerzen wahrgenommenen werden.

    Cold und Taylor, welche die Innervation des Präputiums des Penis ausführlich untersuchten, erklärten:

    „Die Glans penis ist vorwiegend durch freie Nervenendigungen innerviert und besitzt hauptsächlich nur protopathische Sensibilität. Protopathische Sensibiltät bezieht sich auf gröberen, schlecht lokalisierten Empfindungen (einschließlich Schmerz, einige Temperaturempfindungen und bestimmte Wahrnehmungen von mechanischem Kontakt). In der Glans penis sind nur wenig spezialisierte Nervenendigungen vorhanden, und diese finden sich hauptsächlich entlang der Eichelkranzes und des Frenulums. Im Gegensatz dazu hat das gefurchte Band der männlichen Vorhaut an der mukokutanen Grenze eine hohe Konzentration an spezialisierten Nervenendigungen.“

    http://flexikon.doccheck.com/de/Pr%C3%A4putium


    Die Genitalverstümmelungspropaganda auf Englisch

    On the hamster wheel of argumentation

    Each time I thought I had explained to this visitor what profound differences there are between the ritual circumcision of boys and female genital mutilation, she brought the latter back into the argumentative spiral again.

    http://www.jmberlin.de/blog-en/2015/02/hamster-wheel-of-argumentation/


    Die nicht politisch korrekte, aber sensitiv korrekte Gleichung lautet maskulines Präputium = Klitoris.

    Call It What It Is: Child Abuse

    By Gary L. Harryman

    (Permission granted to copy or reprint at will)

    Originally published in The Messenger (The Santa Monica Mountains News and Arts Publication December 18, 1997 – January 15, 1998 issue. Fax: 310/455-1304.)

    Cutting off parts of an infant’s genitalia without a compelling medical reason is sexual child abuse. Therefore, after over 20 years of embarrassed debate, lawmakers in California and Washington DC have recently passed laws making the genital mutilation of female humans under the age of 18 a felony.

    Our lumpen lawmakers should reread the equal protection clause of the Fourteenth Amendment of our Constitution. Because, without any rational basis for this blatant gender discrimination, male American babies continue to routinely suffer from needless amputation of parts of their penises at birth with still no legal protection from their torturers.

    Whether done by a delivery room doctor or a religious practitioner, such as a mohel, medically unnecessary circumcision of minors, male or female, is nothing more or less than a traditional sounding euphemism for institutionalized child sexual abuse and is a clear violation of fundamental human rights. Those who argue „male circumcision is not as bad as female circumcision“ need to understand the issue is not severity. The issue is sovereignty.

    Circumcision is medically unjustified penis reduction surgery. It is a cure for nothing, and it is needlessly cruel; anesthetics are almost never used. …

    Although non-surgical restoration is possible, it is a slow process and can never replace the estimated 20.000 specialized nerve endings that were lost nor the frenar band.

    If parents and doctors cannot be trusted to protect babies from mutilation, then the law must. Congress must insure that doctors and others honor this basic human right. As they have done to protect female babies, Congress should immediately pass an equal protection law making the mutilation of any baby, male or female, a felony.

    http://www.curezone.org/FORUMS/am.asp?i=805540

    Gary Harryman‎:

    BASIC HUMAN GENITAL ANATOMY

    Neurologically, the most specialized pressure-sensitive cells in the human body are Meissner’s corpuscles for localized light touch and fast touch, Merkel’s disc cells for light pressure and tactile form and texture, Ruffini’s corpuscles for slow sustained pressure, deep skin tension, stretch, flutter and slip, and Pacinian corpuscles for deep touch and detection of rapid external vibrations. They are found only in the tongue, lips, palms, fingertips, nipples, and the clitoris and the crests of the ridged band at the tip of the male foreskin. These remarkable cells process tens of thousands of information impulses per second and can sense texture, stretch, and vibration/movement at the micrometre level. These are the cells that allow blind people to „see“ Braille with their fingertips. Cut them off and, male or female, it’s like trying to read Braille with your elbow.

    Physiologically, the clitoris is richly endowed with thousands of these specialized pressure-sensitive nerves and the clitoral foreskin is virtually bereft of them. The ridged band at the tip of the the penile foreskin is richly endowed with thousands of these same specialized pressure-sensitive nerves and the glans is virtually bereft of them. Lightening speed feedback by somatosensory transduction from such tactile sensitivity gives humans intense pleasure, environmental awareness, and control. Cut off these super-sensitive cells and with lack of awareness comes lack of control. To say that amputation of the clitoris or amputation of the mobile roller-bearing-like portion of the natural penis, and consequently thousands of these specialized nerve cell interfaces, does not permanently sub-normalize a woman’s or a man’s natural capabilities and partially devitalize their innate capacity for gliding action tactile pleasure is grossly illogical denial of the bio-mechanical and the somatosensory facts of human genital anatomy.

    Mechanically, the natural vaginal and penile lubricants are kept inside the vagina during male/female intercourse by the organic seal effect of the mobile penile foreskin. The mechanoreceptors in the buried legs of the intact clitoris straddle the entroitus of the vagina and are stimulated by the identical mechanoreceptors in the thick bunching accordion folds of the mobile penile foreskin. The clitoris and the penile foreskin are also intensely vascular – thickening when stimulated. Millions of years of trial and error evolutionary forces have synchronously engineered the human sex organs to function synergistically. We can be sure Nature has evolved (if you prefer, God has created) these differences and duplications for a reason. The brilliantly engineered unaltered female body is the perfect match for the equally brilliantly engineered design of the natural penis; they evolved together to compliment each other and they function collaboratively to achieve two common goals – mutual pleasure and insemination.

    A woman can live without the sensitivity of the visible part of her clitoris. A man can live without the mobile and most sensitive part of his penis. But, both men and women are better off with their natural fine-touch parts intact – all of them. And so are their sexual partners.

    https://ms-my.facebook.com/shareyoursexknowledge/posts/652188514794501

  42. Bragalou Says:

    PARIS im Januar 2015, Sorbonne. Hat man eigentlich noch eindeutig Nein zu jeder Form von FGM gesagt, also auch zur weiblichen Sunnabeschneidung (khitan al-Inath; sunat perempuan), oder will man, wie in Deutschland Ringel/Meyer und Hörnle, die WHO-Kategorie aufweichen, aufspalten? Ein zwei Jahre altes Textchen der Azhar (FGM Between the Incorrect Use of Science and the Misunderstood Doctrine / MGF Entre utilisation incorrecte de la science et compréhension erronée de la doctrine) wurde verteilt und schuf den faktenfernen Eindruck, dass der Islam gegen jede FGM kämpfe. Wir beobachten weiter … 2016 wird man sich in Nairobi treffen, in Kenia.

    Prise en charge des femmes excisées. 1ère Consultation internationale
    Management of women with genital mutilation/cutting, 1rst international consultation
    27.-28.01.2015

    http://asp.bdsp.ehesp.fr/Colloques/Scripts/Show.bs?bqRef=15463

    http://femmesexcisees-consultationparis2015.fr/?page_id=17

    http://femmesexcisees-consultationparis2015.fr/?page_id=385

    Hier der Text der Kairoer al-Azhar, die für mehr Schariagesetze kämpft und 2013 gleichzeitig gegen die (jede) FGM argumentiert, aber wie versehentlich (p 6) Kurdistan und Südostasien auslässt (Dans le monde musulman [In der islamischen Welt], les MGF/E sont pratiquées uniquement [ausschließlich [!]] en Égypte, en Somalie, au Soudan, à Djibouti, et dans certaines régions du Yémen et d’Oman.).

    In der islamischen Welt … ausschließlich. Das vorangegangene lange Reden von Afrika sowie zusätzlich von „gewissen Staaten Asiens (certains pays d’Asie) trifft etwa Indonesien, immerhin das bevölkerungsreichste islamisch geprägte Land der Welt (!), doch wohl wirklich nicht. Im Fiqh nach Imam asch-Schafi’i ist die männliche und weibliche Beschneidung Religionspflicht (wadschib). Der schafiitische Fiqh ist durchaus auch in Ägypten einflussreich und zumal der Azhar wohlbekannt.

    Eine bemerkenswerte Auslassung (kitman) betreibt die Azhar also in Bezug auf das nahezu rein schafiitisch geprägte muslimische Südostasien. Effiziente Arbeitsteilung … Kairo macht Taqiyya und die Assalaam Foundation (Bandung, Java) organisiert die jährlichen Mädchen-Massenbeschneidungen.

    http://femmesexcisees-consultationparis2015.fr/?page_id=1066

    EXCISION (MGF): Entre utilisation incorrecte de la science et compréhension erronée de la doctrine

    Résumé exécutif

    Ce document est un résumé exécutif extrait et traduit de l’ouvrage original publié en arabe en 2013
    sous le titre :

    ختان اإلناث [ḫitān al-ināṯ]
    بين المغلوط علميًا والملتبس فقهيًا

    « EXCISION (MGF) : [khitan al-inath]
    Entre utilisation incorrecte de la science et compréhension erronée de la doctrine »

    Pr et Dr Gamal Serour, Professeur en gynécologie obstétrique Directeur du Centre islamique international pour la recherche et les études sur la population [al-Azhar, Kairo]

    Pr et Dr Ahmed Ragaa Abd El-Hameed Ragab, Professeur en santé reproductive, Centre islamique international pour la recherche et les études sur la population [al-Azhar, Kairo]

    Pr et Dr Ahmad Omar Hashim, Ancien président de l’Université Al Azhar
    Pr et Dr Abdullah Al Husaini, Ancien ministre des Waqfs
    Pr et Dr Ali Gomaa, Ancien Grand Mufti d’Égypte

    … Tous ont été unanimes : la MGF/E est une simple question de coutume qui pourrait être abandonnée s’il existe des preuves scientifiques solides que cette pratique est dangereuse. … En outre, l’Islam nous oblige [auferlegt uns; verpflichtet uns] à être guidés par l’engagement pris par nos ancêtres pour une bonne compréhension de la Charia [Scharia]Cependant, chaque époque de l’histoire …

    ( Seite 6 unterschlägt wie gesagt die khitan al-inath (ختان اإلناث), die Islamic FGM in Indonesien und Malaysia, in Teilen von Thailand wie in der Provinz Satun (s. bei Claudia Merli) sowie im kurdischen Teil des Irak )

    http://femmesexcisees-consultationparis2015.fr/wp-content/uploads/MGF3.PDF

    ::

    Sara Johnsdotter und Birgitta Essén bilden die schwedische Fraktion der global vernetzten, um Fuambai Sia Ahmadu (s. u.) und Richard A Shweder (s. u.) angeordneten, radikal kulturrelativistisch argumentierenden Lobby zur Verharmlosung oder sogar zur Legalisierung der FGM.

    Auch 2015 durfte die FGM-Versteherinnen wieder sprechen, vom 27.-28.01.2015 tagte man an der Pariser Sorbonne.

    Nach Johnsdotter und Essén sei die HGM (i. e. FGM und MGM) eigentlich gar nicht schlimm, eher im Gegenteil. Alles Genitalbeschneiden sei gerade nicht anhand von Standards wie Individualität, Wissenschaft oder die allgemeine Menschenrechte (AEMR) zu bewerten, sondern durch den jeweiligen „Bezugsrahmen“ (framework), der sexuelle Identität und sexuelles Glück völlig ausreichend herstelle.

    Ein Bestehen auf der AEMR oder der genitalen Intaktheit jedes Mädchens gilt den beiden, so müssen wir doch wohl befürchten, auch 2015 als nicht „hilfreich“ (helpful). Seht doch, beschränkt kulturkreisbedingt erfinde sich („konstruiere“) der weiße Amerikaner oder Europäer männliche und weibliche Sexualität „radikal anders“ (how radically differently we construct … the male and female sexualities; s. u.) … als etwa der Mensch aus dem traditionell militant beschneidungslüsternen (an Jungen und Mädchen) Volk der Kikuyu aus Kenia, für den ein Teil des kindlichen oder spätestens jugendlichen Geschlechtsorgans einfach nicht ins künftige Liebesglück und Stammesglück integrierbar ist.

    2001 hat der Staat Kenia, verantwortungsbewusst und mutig, die FGM verboten (s. u. bei IRIN), was die äquidistant bis beschneidungsfreundlich über die Kikuyu plaudernden beiden Schwedinnen offensichtlich als intolerant, imperialistisch und westlich angekränkelt bewerten.

    Ihr weißen Imperialisten wenn nicht Rassisten wollt uns Schwarzen die FGM verbieten, doch die Klitoris ist der ihrer Eigenart bewussten afrikanischen Frau völlig entbehrlich, das altehrwürdige Ritual jedoch kulturell und sozial schier unbezahlbar – so dürfen wir es Fuambai Ahmadu und Richard Shweder in den Mund legen.

    Die AEMR, so suggerieren Johnsdotter und Essén, sei ebenso wie das den Mehrheiten gewohnte nordamerikanische oder europäische Verständnis von Sexualität sehr einseitig „westlich“ (Western) und gerade nicht zu verallgemeinern, die oder der Nichteuropäer jedenfalls Nichtweiße erlebe Sex schließlich sozial und kulturell ganz andersartig eingebettet (Let’s start by taking a quick look at the mainstream Western understanding of sexuality..
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    This framework, which demonstrates how sexuality is embedded in social and cultural contexts and how people learn how to enact their sexuality in relation to socially and culturally based norms, may be helpful in understanding how radically differently we construct, for example, the male and female sexualities. Two quotes from the literature on sexuality in groups where most of the girls and women are circumcised, Sudan and Kikuyu in Kenya, can serve as illustration of sexual scripting (…)

    ::
    Aha, „Verlust und Trauer“ (loss and sorrow) über die FGM erleben die nach Schweden eingewanderten und genital verstümmelten Afrikanerinnen durchaus – allerdings angeblich nur durch die schreckliche Zumutung namens „Schwedens öffentlicher Diskurs zur FGM“ (by public FGM discourse in Sweden).

    Denn nicht das genitale Verstümmeln, sondern das öffentliche und die FGM ablehnende Reden sei das eigentliche Problem:
    ::

    In Sweden, the largest groups of immigrants from FGC-practicing countries come from Somalia, Ethiopia and Eritrea. The Ethiopians and Eritreans arrived in Sweden in the 1970s and 1980s, and are well integrated in Swedish society. The Somalis started arriving in mid-1990s and live in segregation to a much higher degree. In interviews with adult, relatively newly arrived Somali women some fifteen years ago we found a very positive view of sexuality (e.g. Johnsdotter 2002). In a subsequent interview study with Swedish Eritrean and Ethiopian women, many interviewees shared their feelings of loss and sorrow as regards sexuality after female circumcision. These feelings of loss seemed to origin from their being affected by public FGM discourse in Sweden (Johnsdotter et al. 2009).

    … we need research, preventive work and rehabilitation care that take into consideration that sexuality is a complex phenomenon, and we need to avoid reductionist one-track approaches that may be more harmful than helpful.

    aus: Sara Johnsdotter und Birgitta Essén (Culture and sexual scripts in and out of Africa: Understanding FGC in relation to sexuality), Management of Women with FGM/C: 1st International Consultation (University Paris-1 Pantheon Sorbonne & School for Advanced Studies in Social Sciences, France, 27-28 January, 2015)

    27.01.2015 – University Paris-1 Pantheon Sorbonne & School for Advanced Studies in Social Sciences. Paris, France Management of Women with FGM/C

    http://accaf.uonbi.ac.ke/node/698

    Jasmine Abdulcadir

    Clinical and scientific senior registrar. Department of Obstetrics and Gynaecology. University Hospitals of Geneva. University of Geneva. Switzerland Outpatient clinic for women with FGM/C. Working group on FGM/C. Department of Obstetrics and Gynaecology. University Hospitals of Geneva Consultant on FGM/C. Department of Reproductive Health and Research. World Health Organization

    Birgitta Essén

    Essén, Birgitta, MD, Ph.D. (Obstetrics and Gynaecology, Lund University, 2001) is Senior Lecturer in International Maternal Health at the Faculty of Medicine, Uppsala University, Sweden. She is a Senior Consultant in Obstetrics and Gynaecology and running a clinic for circumcised children and women at the University Hospital of Uppsala. Her research is concerned with Somalis in Sweden, particularly issues of female circumcision and reproductive and sexual health and obstetric outcome. Since 2007, she has worked closely with the medical anthropologist Sara Johnsdotter on issues of sexuality and reproductive health in a migration context.

    p 1

    http://femmesexcisees-consultationparis2015.fr/?page_id=626&lang=en

    Sara Johnsdotter

    Johnsdotter, Sara, Ph.D. (Social Anthropology, Lund University, 2002) is Professor at the Faculty of Health and Society, Malmö University. She is a specialist in medical anthropology. Her research is concerned with Somalis in Sweden, particularly issues of female circumcision and reproductive and sexual health. Since 2007 she has worked closely with obstetrician and gynecologist Dr. Birgitta Essén on issues of sexuality and reproductive health in a migration context. Among her latest publications are the entry “Female circumcision” in The International Encyclopedia of Human Sexuality (in press, Whelehan & Bolin, eds.) and the article “Discourses on sexual pleasure after genital modifications: The fallacy of genital determinism” in Global Discourse, 2013(2).

    Bettina Shell-Duncan

    Bettina Shell-Duncan is a professor of anthropology and adjunct professor of global health at the University of Washington. She began field research in Kenya in 1989 and currently maintains ongoing research on maternal and child health in several countries in Africa. Her work on female genital cutting has focused on issues including medicalization, behavior change, the politics of adopting a human rights framework, and responses to legislation. She was the principle investigator for a research project funded by the World Health Organization and National Science Foundation on dynamics of behavior change in Senegal and The Gambia. She is the co-editor of two volumes, Female “Circumcision” in Africa: Culture, Controversy and Change (2000), and Transcultural Bodies: Female Genital Cutting in Global Context (2007). She also co-authored the 2013 UNICEF publication, Female Genital Mutilation/Cutting: A Statistical Overview and Exploration of the Dynamics of Change. Currently Shell-Duncan a member of an international consortium funded by the Department of International Development, U.K. (Dfid) for a 5-year research project entitled “Toward Ending Female Genital Mutilation/Cutting in Africa and Beyond.”

    p 2

    http://femmesexcisees-consultationparis2015.fr/?page_id=626&lang=en

    Thank you for your participation!
    Next consultation…
    Nairobi, April 2016!!
    organized by
    African Coordination Centre for the Abandonment of FGM/C
    University of Nairobi, Kenya

    http://femmesexcisees-consultationparis2015.fr/?lang=en

    ::
    Die Mädchenbeschneidungsversteherinnen …

    Seven things to know about female genital surgeries in Africa

    Jasmine Abdulcadir, Fuambai Sia Ahmadu, Lucrezia Catania, Birgitta Essén, Ellen Gruenbaum, Sara Johnsdotter, Michelle C. Johnson, Crista Johnson-Agbakwu, Corinne Kratz & Carlos Londoño Sulkin

    Hastings Center Report 42 (6):19-27 (2012)

    http://philpapers.org/rec/ABDSTT

    … FGM-propagandistisch aktiv am 14.11.2012:

    2-0130 THE PRACTICE THAT CAN’T BE NAMED: A PUBLIC HEALTH POLICY ADVISORY ON FEMALE GENITAL SURGERIES IN AFRICA

    Fuambai Sia Ahmadu, Birgitta Essén and Sara Johnsdotter

    http://www.medanthro.net/join-us-at-the-aaa-annual-meeting/

    2-0130 THE PRACTICE THAT CAN’T BE NAMED: A PUBLIC HEALTH POLICY ADVISORY ON FEMALE GENITAL SURGERIES IN AFRICA

    Reviewed By: Society for Medical Anthropology

    Wednesday, November 14, 2012: 12:00 PM-1:45 PM

    Abstract not available in preliminary program.

    This session would be of particular interest to:

    Students, Teachers of Anthropology in Community Colleges, Practicing and Applied Anthropologists

    Organizers:
    Fuambai Sia Ahmadu (Office of the Vice President, The Republic of Sierra Leone)

    Chairs:
    Sara Johnsdotter (Malmo University)

    Discussants:
    Birgitta Essén (Uppsala University) and Sara Johnsdotter (Malmo University)

    12:00 PM
    Discussant
    Sara Johnsdotter (Malmo University)

    12:15 PM
    Engaging Female Genital Surgeries without Moral Panic

    Richard A Shweder (University of Chicago)

    12:30 PM
    Female Genital Cutting In US Immigrant Communities: Critical Assessment of Policy, Discourse and Prevalence Estimates
    Bettina K Shell-Duncan (University of Washington)

    12:45 PM
    Discussion

    1:00 PM
    Strategic Evidence for Global Change In the Analysis of Female Genital Circumsion: Silence, Non-Silence, and Crafting Public Health Policy

    Ellen Gruenbaum (Purdue University)

    1:15 PM
    Free to Choose? Unraveling Gender, Power and Sexuality In Global Policies Concerning African Female Genital “Mutilation” Versus Western Female Genital Cosmetic Surgeries

    Fuambai Sia Ahmadu (Office of the Vice President, The Republic of Sierra Leone)

    1:30 PM
    Discussant

    Birgitta Essén (Uppsala University)

    https://aaa.confex.com/aaa/2012/webprogrampreliminary/Session7042.html

    ::
    Schluss mit der Ritualbeschneidung (FGM oder MGM). Glücklicherweise ist in Kenia die FGM verboten, auch wenn hier und da noch Mädchen verstümmelt werden. Gewohnt zuverlässige Information bietet IRIN (Integrated Regional Information Networks).
    ::

    NAIROBI, 1 March 2005 (IRIN) – Jomo Kenyatta, the first president of independent Kenya and an ethnic Kikuyu, wrote in „Facing Mount Kenya“, his 1938 study of his people’s traditions, that „No proper Gikuyu [sic] would dream of marrying a girl who has not been circumcised …“

    Sixty-seven years later, the majority of Kenya’s numerous ethnic groups still practice female genital mutilation (FGM), the removal of part, or all, of the female genitalia.

    In November 1996 a bill that proposed banning the practice was defeated by an overwhelming majority in parliament. Daniel Arap Moi, then President of Kenya, decided to back the anti-FGM campaign, prompting parliament to finally outlaw FGM in 2001.

    However, it is still widely carried out. A survey in 2003 by the Kenyan government found that an estimated 32 percent of women had undergone the procedure. FGM prevalence varies between ethnic groups, from an almost universal 99 percent in Kenya’s northeast, to just four percent among ethnic communities in the country’s western province. In many cases, legislation has merely driven the practice underground, and led to a lowering of the age at which girls are cut.

    Most ethnic groups in Kenya perform FGM between the ages of 12 and 15, when a girl is supposed to become eligible for marriage. However, that age has been dropping to avoid prosecution, and resistance by the girls when they are older. …

    When asked why he was in favour of the removal of his child’s genitalia, Njuki explained that „women who are circumcised can remain without a man for a longer period of time“.

    Indeed FGM, according to AI’s report, „impairs a woman’s enjoyment [of sex]“. By reducing sexual desire through making the act painful or removing pleasure, FGM is seen as a way of physically ensuring that a woman will be faithful to her partner.

    Peter Kariuki, a 70-year-old elder from Embu, concurred. „Circumcised girls are less attracted to sex, which means there are less early pregnancies among our teenagers,“ he said.

    According to him, by making it difficult – or impossible – for women to enjoy sex, FGM ensures that „a circumcised woman will choose a partner for love, not for sex“. …

    Even if peer pressure lessens away from the village, FGM is still considered an essential part of the ethnic group’s cultural heritage, an indisputable point that often seals debates on FGM.

    Asked whether his young daughter will undergo FGM, Njuki answered in a definitive tone: „It is our culture“. Sensing this explanation may not have been sufficient, he added in a hushed tone „If others can do it, why not us?“

    von: IRIN (In-depth: Razor’s Edge – The Controversy of Female Genital Mutilation) am 01.03.2005

    http://www.irinnews.org/indepthmain.aspx?InDepthId=15&ReportId=62471&Country=Yes

  43. Edward von Roy Says:



    [Ist die weibliche Sunnabeschneidung (khitan al-inath, sunat perempuan), in der BRD als FGM richtigerweise per 226a StGB verboten, demnächst legal? Hoffentlich nie.

    Fuambai Ahmadu (seit 1995), Ringel/Meyer (2013), die strafrechtliche Gutachterin beim 70. Deutschen Juristentag Tatjana Hörnle (2014), the UK’s top family law judge Sir James Munby (2015) usw. machen den Weg frei und die malaysischen und indonesischen islamischen Autoritäten drängeln schon lange.

    An der Ruhr-Universität Bochum (RUB) und unter dem Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht, Sozial- und Gesundheitsrecht und Rechtsphilosophie sowie geschäftsführender Direktor des Instituts für Sozial- und Gesundheitsrecht (ISGR) an der Juristischen Fakultät Stefan Huster denkt sich der juristische Nachwuchs ins Thema ein.

    2013 veröffentlichte Stefan Huster zum Thema männliche Genitalverstümmelung gemeinsam mit der im Folgejahr als Legalisiererin der Mädchenbeschneidung aufgefallenen Tatjana Hörnle (s. u.).]

    Prof. Dr. Stefan Huster/Dr. Jörn Lüdemann
    WS 2014/15
    Staatsrecht I (Grundrechte): Hausarbeit

    Die Eltern E sind mit ihrer 5jährigen Tochter T vor den politischen Unruhen in ihrem afrikanischen Herkunftsland nach Deutschland geflüchtet. Hier haben sie nun kürzlich bei der T eine Beschneidung vornehmen lassen; dabei wurde ein sehr kleiner Teil der Vorhaut der Klitoris entfernt. Der Eingriff wurde von einem Arzt in dessen Praxis, nach den Regeln der ärztlichen Kunst und unter Betäubung der T durchgeführt. Die E wollen mit der Beschneidung dazu beitragen, dass die T zu „Reinheit und Keuschheit“ und zu Treue und Gehorsam gegenüber ihrem (zukünftigen) Ehemann erzogen wird. In ihrer Heimat sei dieser Eingriff ganz üblich; auch ihre religiöse Überzeugung verlange ihn zwar nicht zwingend, empfehle ihn aber.

    Als die T im Kindergarten von dem Eingriff erzählt, zeigt eine Kindergärtnerin die E bei der Polizei an. Es kommt schließlich tatsächlich zu einer Verurteilung der E zu einer Geldstrafe. Das Amtsgericht führt dazu in seinem Urteil aus, dass wohl keine Verstümmelung im Sinne des § 226a StGB vorliege, es sich bei der Beschneidung aber jedenfalls um eine nach § 223 StGB
    strafbare Körperverletzung handele.

    Die E sind empört und bringen vor, dass – was richtig ist – der von ihnen bei der T veranlasste Eingriff in seinen körperlichen Auswirkungen nicht intensiver sei als die übliche Knabenbeschneidung. Die Verurteilung verletzte sie daher in ihren Grundrechten; insbesondere hätte das Amtsgericht § 1631d BGB zu ihren Gunsten berücksichtigen müssen. Das Amtsgericht hatte dagegen in seinem Urteil die Auffassung vertreten, dass § 1631d BGB hier nicht anwendbar sei; außerdem beständen erhebliche Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit dieser
    Norm.
    Die E bitten um eine gutachterliche Stellungnahme zu der Frage, ob sie durch die amtsgerichtliche Verurteilung in ihren Grundrechten verletzt werden.

    Bearbeiterhinweis:

    Der Umfang der Arbeit darf 20 DIN A4-Seiten (ohne Deckblatt, Gliederung, Literaturverzeichnis und Versicherung) nicht überschreiten (Korrekturrand rechts 7 cm; Rand links, oben und unten jeweils 2 cm; Schriftgröße 12 Punkt, Schriftart Times New Roman, Zeilenabstand 1,5; Zeichenabstand „normal“ (Standard); Fußnoten 10 Punkt und einzeilig).

    Auf der letzten Seite Ihrer Bearbeitung ist eine handschriftlich unterschriebene Versicherung abzugeben, dass Sie die Hausarbeit selbständig angefertigt und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel verwendet haben. Die Hausarbeit wird nur korrigiert und bewertet, wenn Sie sich dafür wirksam angemeldet haben. Die Arbeit ist spätestens am 30.3.2015 (16.00 Uhr) am Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Sozial- und Gesundheitsrecht und Rechtsphilosophie, Prof. Dr. Huster, Massenbergstr. 9 – 13, 44787 Bochum, 7. Etage, abzugeben. Sie kann auch per Post in einem ausreichend frankierten Umschlag spätestens mit Poststempel vom 30.3.2015 (Freistempler sind nicht zulässig) an den Lehrstuhl für Öffentliches Recht, Sozial- und Gesundheitsrecht, Prof. Dr. Huster, Universitätsstr. 150, 44801 Bochum, geschickt werden.

    http://www.ruhr-uni-bochum.de/oer2/Dokumente/HAGrundrechteWS1415.pdf


    Stefan Huster (zusammen mit Tatjana Hörnle) Wie weit reicht das Erziehungsrecht der Eltern? Am Beispiel der Beschneidung von Jungen. in: JZ 2013, S. 328–339.

    http://www.ruhr-uni-bochum.de/oer2/veroeffentlichungenhuster.html

    Wie weit reicht das Erziehungsrecht der Eltern? Am Beispiel der Beschneidung von Jungen

    1st Person: Hörnle, Tatjana
    Additional Persons: Huster, Stefan
    Source: in: Juristenzeitung : JZ Vol. 68, No. 7 (2013), p. 328-339

    http://library.mpifg.de/Record/1915914574


  44. Edward von Roy Says:

    … Heute geht es im Gegensatz zu den ersten Anti-FGM/C-Kampagnen in afrikanischen Ländern um die globale Durchsetzung des Verbots. Wir wissen, dass Mädchen bei uns, in Europa und zunehmend im Mittleren Osten, etwa in der Autonomen Kurdischen Region Iraks und Teilen Südostasiens – Indonesien, Malaysia, Singapur – betroffen sind.

    Rechtfertigungen dafür liefern islamische Rechtsschulen. [Der] sunnitische [Fiqh nach Imam asch]-Schafi’i [und damit der Klerus der Schafiiten], erklärt das Ritual für [wadschib (anglisiert wajib)], obligatorisch. [Ihm] folgen in Südostasien die meisten Muslime. Drei weitere sunnitische Schulen sowie die Schia sehen in FGM/C an Mädchen eine Sunna, eine empfohlene Handlung. Die religiöse Einflussnahme erklärt die gegenwärtige Ausweitung der FGM/C.

    Am Beispiel Indonesiens lässt sich verfolgen, wie leicht sich Regierungen in Widersprüchen verfangen und dann in Schwierigkeiten kommen. …

    [ Rolle des MUI fehlt. Lobenswert: immerhin kennt und nennt man die Bedeutung des Islam für die weibliche Genitalverstümmelung ]

    erklärt und geringfügig korrigiert aus: Presseerklärung zum Internationalen Tag Gegen Weibliche Genitalverstümmelung, von: Deutscher Frauenring, 04.02.2015

    http://www.deutscher-frauenring.de/aktuelles/nachrichten/04.02.2015-presseerklaerung-zum-internationalen-tag-gegen-weibliche-genitalverstuemmelung

    Weibliche Genitalverstümmelung (FGM/C) unter keinen Umständen tolerieren!
    04.02.2015

    Wir schließen uns dem ausnahmslosen Verbot der Weiblichen Genitalverstümmelung und Beschneidung (FGM/C) an.

    Eine kompromisslose Durchsetzung des Verbots ist heute leider weiterhin nötig. Zwar setzt sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) für das komplette Verbot dieser Menschenrechtsverletzung ein. Sie lehnt jegliche nicht medizinisch gebotene Verletzung der weiblichen Genitalien ab, einschließlich der zur Kategorie IV zählenden Eingriffe. Diese werden jedoch oft als „geringfügig“ angesehen. Neuerdings verbirgt sich FGM/C in Angebotspaketen für Geburt und nachgeburtliche Betreuung, also als Eingriff mittels ’sterilisierter Schere oder Skalpell‘. Auch hier bezieht die WHO eindeutig Position: Mit Blick auf den besorgniserregenden und zunehmenden Trend zur Medikalisierung der Prozedur ergeht an das medizinische Fachpersonal die dringende Aufforderung zur Unterlassung von FGM/C. …

    [ Erfreulich, dass man sich der WHO anschließt und ein Zerfransen der WHO-Klassifikation beinahe deutlich nicht duldet. Die nicht ganz deutlich erhobene eigene Forderung nach einem weltweiten Verbot aller Formen von FGM (Typ I, II, III, IV) auf den schlecht gebastelten deutschen § 226a StGB sowie auf den 70. Deutschen Juristentag zu beziehen wäre wichtig gewesen.

    Das Einfallstor für eine auch europäische bzw. deutsche FGM mindestens vom Typ Ia und Typ IV bleibt die Jungenbeschneidung (der Staat hat die körperliche Unversehrtheit des Individuums zu schützen; Minderjährige (Jungen oder Mädchen) können die lebenslangen Formen der Beschneidung auf Gesundheit, Sexualität und Partnerschaft völlig altersgemäß nicht abschätzen und sind daher nicht einwilligungsfähig; Kinder sind Grundrechtsträger ohne Einschränkung; die Gleichberechtigung wurde in Deutschland 1994 zum Staatsziel erklärt, weshalb nicht eine Geschlechtsklasse rituell am Genital mutiliert werden darf und die andere nicht), was auch dem DEUTSCHEN FRAUENRING klar sein sollte und der dazu den grundrechtswidrigen § 1631d BGB hätte zurückweisen müssen.

    Die Islamic FGM (khitan al-inath, sunat perempuan) hätte man beim Namen nennen müssen, deren Legalisierung seit Ringel/Meyer (2013), Tatjana Hörnle (2014) und James Munby (2015) schließlich Deutschland bzw. Europa droht. ]

    Heute geht es im Gegensatz zu den ersten Anti-FGM/C-Kampagnen in afrikanischen Ländern um die globale Durchsetzung des Verbots. Wir wissen, dass Mädchen bei uns, in Europa und zunehmend im Mittleren Osten, etwa in der Autonomen Kurdischen Region Iraks und Teilen Südostasiens – Indonesien, Malaysia, Singapur – betroffen sind.

    Rechtfertigungen dafür liefern islamische Rechtsschulen. Die sunnitische Shafii, erklärt das Ritual für wajib, obligatorisch. Ihr folgen in Südostasien die meisten Moslems. Drei weitere sunnitische Schulen sowie die Schia sehen in FGM/C an Mädchen eine Sunna, eine empfohlene Handlung. Diese religiöse Einflussnahme erklärt die gegenwärtige Ausweitung der FGM/C.

    Am Beispiel Indonesiens lässt sich verfolgen, wie leicht sich Regierungen in Widersprüchen verfangen und dann in Schwierigkeiten kommen. …

    DEUTSCHER FRAUENRING
    Präsidium

    Pressekontakt: Sarah Stammen E-Mail: stammen7@gmail.com

    http://www.deutscher-frauenring.de/presse/press-releases/weibliche-genitalverstuemmelung-fgm-c-unter-keinen-umstaenden-tolerieren

    Deutscher Frauenring (DFR)

    Er macht heute, zusammen mit verschiedenen anderen Frauenorganisationen, einen Teil des Dachverbandes Deutscher Frauenrat aus.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Frauenring

    Deutscher Frauenrat

    Der Deutsche Frauenrat ist in der Liste der Interessenvertretungen des Deutschen Bundestages eingetragen. Er ist Mitgründer der Europäischen Frauenlobby in Brüssel und genießt als Nichtregierungsorganisation (NRO) besonderen Beraterstatus beim Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Deutscher_Frauenrat

  45. Edward von Roy Says:

    Kuala Lumpur 2015. Nach der schafiitischen Rechtsschule (Madhhab) bzw. der schafiitischen Sakraljurisprudenz (Fiqh) ist khitan al-inath (sunat perempuan, khitan wanita, Islamic FGM) wadschib, religionsrechtlich verpflichtend.

    Wer flüstert es Angela Merkel („Der Islam gehört zu Deutschland“)?

    Islam ist FGM. Wenn der Islam zu Deutschland gehört, dann gehört auch die Mädchenbeschneidung nach Koran und Sunna (indones. sunat perempuan, arab. khitan al-inath) zu Deutschland und ist zeitnah straffrei zu stellen. Das gilt es zu verhindern.
    **
    *

    … 19-year-old Syahiera Atika … is a modern incarnation of Malay culture: She happily embraces Western-style capitalism, while at the same time strictly following the local interpretation of Islam. And as she proudly informs me, that also means she’s circumcised.

    „I’m circumcised because it is required by Islam,“ she says. The Malay word she uses is wajib, meaning any religious duty commanded by Allah. Syahiera is aware of how female circumcision is perceived in the West, but rejects any notion that it’s inhumane. „I don’t think the way we do it here is harmful,“ she says. „It protects young girls from premarital sex as it is supposed to lower their sex drive. But I am not sure it always works.“ She giggles at this thought. …

    Regardless of how cruel FGM is, the majority of Muslim women in Malaysia are, like Syahiera, circumcised. A 2012 study conducted by Dr. Maznah Dahlui, an associate professor at the University of Malaya’s Department of Social and Preventive Medicine, found that 93 percent of Muslim women surveyed had been circumcised. …

    Dahlui insists Malaysia’s version of female circumcision is less invasive than some types practiced around the world—she says it involves a needle prick to the clitoral hood [das wäre der pinprick bzw. ritual nick, also eine FGM Typ IV] and is performed on girls between the ages of one and six. However, as I discovered, more invasive procedures are also widespread.

    Obstetrician and gynecologist Dr. Mighilia of the Global Ikhwan private clinic located in Rawang, north of Kuala Lumpur, admitted that she performs a more drastic version with a needle or scissors. „I just take a needle and slit off the top of the clitoris, but it is very little,“ she said. „Just one millimeter.“ [nicht die Klitorisvorhaut wohlgemerkt wird „aufgeschlitzt“, wir haben, sofern bzw. weil Gewebsverlust anzunehmen ist, eine FGM Typ Ib als die teilweise oder gänzliche Amputation der Klitoris, oder einen die Klitoris beschädigenden Untertyp von FGM Typ IV]

    Genital mutilation isn’t banned in Malaysia, although public hospitals are prevented from performing the surgery. In 2009 the Fatwa Committee of Malaysia’s National Council of Islamic Religious Affairs ruled that female circumcision was obligatory for all Muslim women, unless it was harmful.

    [Allahgott will nichts Schädliches, also „kann“ die FGM nicht schädlich (harmful) sein …] …

    According to Adibah, FGM became more socially acceptable in 2012, when the Ministry of Health announced it was developing guidelines to reclassify the procedure as medical. To her, this misleads people into thinking mutilation is medically sound. „If you come up with the guidelines and you medicalize it this means you’re OK with it, despite it having no medical benefit,“ she said. (The Ministry of Health did not respond to multiple requests for comment.)

    Not that the „medicalization“ of female genital mutilation is unique to Malaysia—the practice was recently identified as a new „disturbing trend“ by the UNFPA, UNICEF, the International Confederation of Midwives, and the International Federation of Gynaecology and Obstetrics.

    But some Malaysians believe that international organizations like those shouldn’t be telling them how to live. „The problem with the West is that it’s just so judgmental,“ said Abdul Khan Rashid, a professor at Penang Medical College. „Who the hell are you to tell us what to practice and what not to practice? A lot of women now do it in private clinics in safe conditions, but if you’re going to make it illegal, the practice will just go underground.“

    Malaysian medical practitioners also defend the practice by passing judgment onto other countries. „We are very much against what is going on in other countries like Sudan,“ said Dr. Ariza Mohamed, an obstetrician and gynecologist at KPJ Ampang Puteri Specialist Hospital in Kuala Lumpur. „That is very different from what we practice in Malaysia,“ she added. „And there is a big difference between circumcision and female genital mutilation.“

    [Genau so gehen Ringel/Meyer (2013), Tatjana Hörnle (2014), James Munby (2015) usw. vor, die allesamt die schützenswerte WHO-Klassifikation zur FGM (Typ I, II, III, IV) spalten wollen in einen weiterhin verbotenen und einen (wenig zufällig sehr schariakonform) dann auch in Großbritannien bzw. Deutschland erlaubten Teil.

    „Und es gibt einen großen Unterschied zwischen weiblicher Beschneidung und Verstümmelung (mutilation)“, sinngemäß genau so vernahm es erst vor wenigen Wochen die ein Jahr lang schlampig gegen die indonesische FGM arbeitende Terre des Femmes (TdF) aus dem Mund der Berliner Botschaftsvertreterin des Staates Indonesien, Lefianna H. Ferdinandus.]

    von: Marta Kasztelan (Female Circumcision Is Becoming More Popular in Malaysia), mit Fotos von: Thomas Cristofoletti, in: VICE, 20.02.2015

    http://www.vice.com/en_ca/read/female-circumcision-is-becoming-more-popular-in-malaysia

  46. Edward von Roy Says:

    Die Strafbarkeit der Genitalverstümmelung als Gesetzessymbolik?

    (s. Mark A. Zöller ab 729 ff., aber nein, Kindern, Mädchen oder Jungen, auf Wunsch von Göttern oder Eltern sensitives Genitalgewebe abzuschneiden, einzuschneiden oder anzustechen, ist keine Symbolik, sondern leider sehr konkret)

    Mädchenbeschneidungsfreundin Tatjana Hörnle ist nie weit weg, wenn sich Deutschlands Juristen an die Legalisierung (im Sinne von Staffreistellung) der islamischen Mädchenbeschneidung heranschleichen. Ist die khitan al-inath (sunat perempuan) denn etwa nicht zur familienfreundlichen und religionsfreundlichen Körperverletzungsklasse rein symbolische Bagatellverletzungen zu rechnen?

    Aus der Festschrift für Bernd Schünemann zum 70. Geburtstag am 1. November 2014, herausgegeben von Roland Hefendehl, Tatjana Hörnle, Luis Greco

    Über die FGM grübelt Mark A. Zöller (Uni Trier) allen Ernstes:

    „Zudem ist mit Blick auf die Wortwahl des Gesetzgebers erkennbar, dass es sich um negative Veränderungen von einigem Gewicht handeln muss.26 Damit scheiden rein symbolische Bagatellverletzungen, kosmetisch motivierte Eingriffe wie „Schönheitsoperationen“ im Genitalbereich oder dem Modebewusstsein entspringende Intimpiercings aus dem objektiven Tatbestand des § 226a StGB aus.27″

    Seite 733

    https://books.google.de/books?id=TSPoBQAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false



    Professor Dr. Mark A. Zöller

    Professur für Deutsches, Europäisches und Internationales Strafrecht und Strafprozessrecht sowie Wirtschaftsstrafrecht

    https://www.uni-trier.de/index.php?id=23759

  47. Bragalou Says:

    Brisant und zur korangemäßen Perestroika (Kalifatwerdung) Deutschlands interessant, „rein symbolische Bagatellverletzung“ (Professor Dr. Mark A. Zöller bestimmte Formen der FGM verharmlosend), etwas kürzer gesagt:

    „rein symbolische Verletzung“,

    das wäre:

    purely symbolic injury

    und da finde ich Indianisches:

    http://www.sierranewsonline.com/index.php?option=com_k2&view=item&id=1602:court-denies-injunction-against-north-fork-casino-project&Itemid=245

    Ansonsten natürlich der schon am 04.11.2007 von Jacques Auvergne in Sägefisch 010. (Blutige Neugeburt im afropazifischen Jägerbund) erwähnte Bruno Bettelheim, beispielsweise publiziert:

    Les Blessures symboliques, Paris 1954
    Symbolic Wounds, New York 1962
    Die symbolischen Wunden, 1982 (bei Kindler)

    Gegen persönliche Frömmigkeit oder Spiritualität habe ich nichts, aber Verletzungen oder Wunden sind nie wirklich symbolisch und schon gar nicht rein symbolisch, sondern schmerzhaft sprich verdammt konkret.

    Nur etwa der Brit schalom ist eine wirklich zum Sinnzeichen (Symbol) gewordene Beschneidung.

    Vor mehr als sieben Jahren schrieb der erwähnte Auvergne:

    „Bruno Bettelheim (Die symbolischen Wunden – Pubertätsriten und der Neid des Mannes, englisch 1954 als: Symbolic Wounds; Puberty Rites and the Envious Male) forschte eingehend zu dem bis heute irritierend tabubehafteten Thema Jungenbeschneidung so vieler afrikanischer und pazifischer Völker. Er kommt zum Schluss, dass die Beschneidung einem etwas kläglichen Versuch der Aneignung der magischen weiblichen Geburtskraft durch die neidischen Jägerbünde entspreche. Blut müsse fließen wie bei einer Geburt. Diese blutige Initiation werde zum Gottesdienst.

    Solche Neugeburt in die Kriegerkaste hinein würdigt die eigentliche Geburt herab, überkrönt diese jedenfalls hierarchisch, denn nur Männer werden zu Kulturwesen (Stichwort „Mann wird gemacht“), die Frau bleibe dem Erdhaften und Animalischen nahe.“

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2007/11/04/010/

    .
    .
    .

    http://www.amazon.de/Die-symbolischen-Wunden-Bruno-Bettelheim/dp/346300612X

  48. Panama Says:

    [Es ist einfach kein anatomisches Wissen im Sinne der guten Standards von Forschern wie Sorrels et al. (die hohe penile Sensitivität des Präputium und eben nicht der Glans), Morten Frisch et al. (schädliche Folgen der Zirkumzision auch für die Partnerschaft) oder Gary Harryman (Basic Human Genital Anatomy: „These are the cells that allow blind people to „see“ Braille with their fingertips.“) vorhanden bzw. es wird an seiner Ausbreitung ausgebremst]

    Abrechnungsbetrug bei Beschneidungen
    von Arne Meyer, NDR Info

    [Kommentiert (s. u.), noch nicht freigeschaltet]

    http://www.ndr.de/nachrichten/Abrechnungsbetrug-bei-Beschneidungen,rueckzahlungen100.html

    – – – – – – – –

    Die Vorhaut, nicht die Eichel, ist der für leichte Berührung sensibelste Teil des Penis

    Nicht die Glans penis, die Vorhaut ist das sexuelle Lustzentrum des Mannes oder eben sie war es. Auch der zur menschlichen Anatomie hier ungebremst desinformierende Dr. Brandt kann wissen: die empfindlichsten Regionen des unbeschnittenen Penis sind jene Teile, die durch die Beschneidung entfernt (amputiert) werden.

    Erogenous sensitivity: the foreskin contains a rich variety and large concentration of highly specialized nerve receptors (e.g., Meissner’s and Vater-Pacini corpuscles) and free nerve endings equivalent in sensitivity to those of the fingertips, lips and mucosal lining of the mouth.

    Physical, Sexual and Psychological Effects of Male
    Infant Circumcision: An Exploratory Survey

    GILLIAN A. BENSLEY and GREGORY J. BOYLE

    http://www.doctorsopposingcircumcision.org/pdf/2001_Bensley-Boyle.pdf

    The glans penis is primarily innervated by free nerve endings and has primarily protopathic sensitivity [43]. Protopathic sensitivity refers to cruder, poorly localized feelings (including pain, some temperature sensations and certain perceptions of mechanical contact) [44].

    Quelle:

    The prepuce
    C.J. COLD and J.R. TAYLOR

    British Journal of Urology, Volume 83, Suppl. 1: Pages 34-44,
    January 1999.

    http://www.cirp.org/library/anatomy/cold-taylor/

    „Für viele Männer spielt die Vorhaut aufgrund ihrer sexuellen Empfindsamkeit eine bedeutende Rolle in ihrem Sexualleben.“

    http://flexikon.doccheck.com/de/Sexuelle_Auswirkungen_der_Zirkumzision

    – – – – – – – –

    Die Vorhaut, nicht die Eichel, ist der für leichte Berührung sensibelste Teil des Penis

    „Im Durchschnitt enthält die Vorhaut über 73m Nervenfasern rund 20000 überwiegend spezialisierter Nervenenden einschließlich (Meissner-Körperchen, Vater-Pacini-Körperchen, Ruffini-Körperchen und Merkel-Zellen). Diese spezialisierten Nervenenden können selbst leichteste Berührungen und Temperatur- und Texturunterschiede detektieren. Die Vorhaut ist damit sensibler als die Lippen oder die Fingerspitzen.[5] Im Vergleich dazu befinden sich auf der Glans penis nur rund 4000 überwiegend unspezialisierte freie Nervenenden, sogenannte Nozizeptoren, die lediglich Schmerzreize aufnehmen können. Letztlich werden durch die Zirkumzision nicht nur ein Großteil der Nervenendigungen des Penis insgesamt entfernt, sondern darüber hinaus fast alle der besonders empfindlichen niedrigschwelligen spezialisierten Nervenendigungen irreversibel entfernt. Nach der Beschneidung werden die verbliebenen circa 4000 Nervenendigungen der nun permanent entblößten Eichel von einer lebenslang stetig wachsenden Hornhaut umgeben. Die Sensibilität der Eichel wird infolge dieser Keratinisierung somit mit zunehmendem Alter geringer.“

    http://flexikon.doccheck.com/de/Sexuelle_Auswirkungen_der_Zirkumzision

    These are the cells that allow blind people to „see“ Braille with their fingertips. Cut them off and, male or female, it’s like trying to read Braille with your elbow.

    Basic Human Genital Anatomy
    GARY HARRYMAN

    https://ms-my.facebook.com/shareyoursexknowledge/posts/652188514794501

  49. Edward von Roy und Gabi Schmidt Says:

    15.01.2015
    Abrechnungsbetrug bei Beschneidungen
    von Arne Meyer, NDR Info

    [ am 11.03.2015 leider nicht als ein Kommentar, sondern als Kommentare 177 bis 180 ]

    http://www.ndr.de/nachrichten/Abrechnungsbetrug-bei-Beschneidungen,rueckzahlungen100.html

    Die Vorhaut, nicht die Eichel, ist der für leichte Berührung empfindlichste Teil des intakten männlichen Geschlechtsorgans (Sorrells, Snyder, Reiss, Ede, Milos, Wilcox, Van Howe: Fine-touch pressure thresholds in the adult penis).

    Die Vorhaut ist sensibler als die menschlichen Lippen oder Fingerspitzen. Aufgrund ihrer sexuellen Empfindsamkeit spielt das Präputium eine bedeutende Rolle im Sexualleben unbeschnittener Männer und belastet ihre Amputation Sexualität, Sexualpartner und Partnerschaft (Frisch, Lindholm, Grønbæk: Male circumcision and sexual function in men and women: a survey-based, cross-sectional study in Denmark).

    Die sexuelle Auswirkung jeder Zirkumzision ist eine lebenslange starke Schädigung der sexuellen Sensitivität, denn die über 73 Meter Nervenfasern und 20.000 überwiegend spezialisierten Nervenendigungen bzw. Tastkörperchen (Meissner-Körperchen, Vater-Pacini-Körperchen, Ruffini-Körperchen und Merkel-Zellen) werden bei der Beschneidung, die wir endlich männliche Genitalverstümmelung (MGM) nennen sollten, amputiert. Diese spezialisierten Nervenendigungen aber dienen dazu, auch leichteste Berührungen sowie Feinheiten von Temperatur, Geschwindigkeit bzw. Vibration oder Textur zu detektieren.

    Im Vergleich dazu befinden sich auf der Glans penis (Eichel) nur rund 4.000 überwiegend unspezialisierte freie Nervenenden, sogenannte Nozizeptoren, die Schmerzreize aufnehmen und weiterleiten können. Die schmale Zone der Eichel zwischen Corona glandis (Eichelrand) und Sulcus coronarius (Penisfurche), die von Natur aus doch (wenige) Lustrezeptoren enthält, keratinisiert (verhornt) im Laufe der Jahre, was beschnittene Männer als großen Verlust an (restlicher) sexueller Lebensqualität beschreiben und mit Schutzmaßnahmen (vor mechanischer Reibung im Alltag) bzw. Restoring (Versuch der Wiederherstellung der Vorhaut) nur begrenzt ausgleichen können, das Internet ist voll von solchen verzweifelten Berichten.

    Kinderrechtlich bzw. überhaupt menschenrechtlich trauriges Fazit. Durch die Beschneidung werden dem Jungen oder Mann ein Großteil der Nervenendigungen des Penis insgesamt und darüber hinaus fast alle der besonders empfindlichen niedrigschwelligen spezialisierten Nervenendigungen irreversibel entfernt (amputiert). Die empfindlichsten Regionen des unbeschnittenen Penis also sind durch die Beschneidung entfernt (amputiert) worden.

    Anatomisch kundige und zugleich mutige Mitbürger vergleichen die männliche Beschneidung (MGM) im Hinblick auf die lebenslange sensitive Zerstörung mit einer FGM Typ Ib (teilweise oder gänzliche Amputation der Klitoris). Daher Schluss mit der Bagatellisierung der Zirkumzision, wie sie etwa durch Fokussierung auf das Nebenthema operative Komplikationen geschieht. Schluss auch mit dem Aushandeln von Altersgrenzen der Einwilligungsfähigkeit (genital autonomy), denn völlig altersgemäß kann auch der männliche Jugendliche die lebenslangen Beschneidungsfolgen für Sexualität und Partnerschaft nicht einschätzen und ist damit schlicht nicht einwilligungsfähig. Der Junge braucht anatomisch faktenbasierte Beratung und bis zum Alter von 18 Jahren ein unversehrtes Geschlechtsorgan (genital intactness).

    Leider erleben wir zur Jungenbeschneidung eine veritable Pressezensur und auch im Bundestag kamen 2012 die – allen damaligen Entscheidungsträgern vorliegenden! – anatomisch korrekten Fakten zu Präputium und Zirkumzision nicht zur Sprache (wurden im Plenarsaal nicht hörbar, stehen nicht im Bundestagsprotokoll).

    Der verfassungswidrige Paragraph zur Jungenbeschneidung auf Elternwunsch § 1631d BGB muss weg. Der leider schlecht gemachte Paragraph zum richtigen Verbot der weiblichen Beschneidung (FGM), § 226a StGB, muss erhalten bleiben und eindeutiger formuliert werden, denn auch die sogenannte milde Sunna (khitan al-inath, sunat perempuan) bzw. eine FGM Typ Ia oder Typ IV darf, trotz der Vorschläge durch Ringel/Meyer (2013) oder Tatjana Hörnle (2014), nicht legalisiert werden.

    Fassen wir uns kurz. Ob Junge oder Mädchen, Mann oder Frau:

    Keine Beschneidung unter achtzehn.

    Edward von Roy
    Diplom-Sozialpädagoge (FH)

    Gabi Schmidt
    Sozialpädagogin

  50. Edward von Roy Says:

    8th Mai 2015
    08. Mai 2015

    Genital Autonomy 2015 – Kongress, Ort: Frankfurt Youth Hostel

    „Internationaler Kongress in Frankfurt Unter dem Titel Myths and Multiple Standards – Mythen und unterschiedliche Maßstäbe werden namhafte Referenten aktuelle Fragen der genitalen Selbstbestimmung von Jungen, Mädchen und Intersexuellen diskutieren. Die Konferenz findet in englischer und deutscher Sprache statt. Ausgerichtet wird die Veranstaltung von Genital Autonomy mit Unterstützung von intaktiv e.V.“

    (Quelle: Bundesweiter Arbeitskreis Säkulare Grüne)

    http://saekulare-gruene.de/events/event/on/2015/05/08/

    Der Beschneidung der Jungen und Mädchen ist Scharia, wer zu feige ist, den Islam zu kritisieren, wird nie etwas für die Kinder erreichen.

    Die wollen in den Himmel kommen. Ein unbeschnittener Penis ist religiöse Pflichtverweigerung und damit islamisch illegal (haram).

    Die Penisvorhaut des 15-Jährigen oder Älteren ist im islamischen Recht (Scharia) gar kein Teil des jenseitszentriert zu denkenden und rituell rein zu haltenden männlichen Körpers und was nicht an den Frauenkörper (islamisch ab neun Jahre) gehört sprich was religiös abzuschneiden ist, weiß dein Mufti oder Scheich oder kannst du nachlesen im ‚Umdat as-Salik wa ‚Uddat an-Nasik (Reliance of the Traveller and Tools of the Worshipper, bekannter als Reliance of the Traveller), wobei der amerikanische Sufimeister Nuh Ha Mim Keller das Wort baẓr mit Klitorisvorhaut gezielt falsch übersetzt hat.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Reliance_of_the_Traveller

    Answering Islam blickt durch:

    „translation by Nuh Hah Mim Keller, made for Western consumption, obscures the Shafi’i law“

    http://answering-islam.org/Sharia/fem_circumcision.html

    Die von unseren Multikulturalisten und Postmodernisten beschworene Genitale Autonomie (genital autonomy) läuft auf Beschneidung hinaus (sowie auch auf straffreie Päderastie, man verhindere bitte auch das), etwa auf das Aushandeln von Altersgrenzen (Stichwort informed consent).

    Marlene Rupprecht wollte 2012 jeden 14-jährigen Jungen in sein Verstümmeltwerden (MGM) einwilligen lassen und kann dieses genitale Beschnittenwerden jedem die FGM wünschenden Mädchen konsequenterweise gar nicht verwehren. Der Islam des schafiitischen Fiqh verlangt die Beschneidung der Jungen und Mädchen.

    Wir sehen: Kinder unter 18 Jahren brauchen keine Genital Autonomy, sondern Genital Intactness.

    Zum Glück ist Mina Ahadi in Frankfurt dabei, für ein menschenfreundliches und insbesondere kinderfreundliches Ergebnis des Kongresses besteht also Hoffnung.

    Genital Autonomy Frankfurt 2015: Myths and multiple standards

    Bestätigte Dozenten

    Following the now annual demonstration in Cologne on 7 May to support genital autonomy for all children, there will be a two-day conference in Frankfurt. This will explore some legal and medical issues relating to the genital cutting of children. There will be expert speakers from several countries and delegates from all over the world. …

    Confirmed speakers so far: Marlene Rupprecht, Lena Nyhus (Denmark), Steven Svoboda (USA), Tim Hammond, Susana Rocha-Teixeira, Simon Zobel, Tommi Paalanen (Finland), Professor Michael Thomson (UK), Kaan Göktaş (Turkey), Tiina Vilponen (Finland), Christian Bahls, Mina Ahadi, Shemuel Gerber, Michel Garenne

    http://www.eventbrite.co.uk/e/genital-autonomy-frankfurt-2015-myths-and-multiple-standards-tickets-8116953025

    Im Anschluss an die jährlich am 7. Mai stattfindende Demonstration in Köln wird es am 08.05. und 09.05.2015 eine zweitägige Konferenz in Frankfurt am Main geben. Diese wird rechtliche, ethische, soziale und medizinische Aspekte im Zusammenhang mit Eingriffen an menschlichen Genitalien analysieren sowie die damit verbundenen Interessenlagen und Machtstrukturen beleuchten. Neben renommierten internationalen Fachleuten als Referenten werden Delegierte aus der ganzen Welt anwesend sein, so dass sehr leicht Kontakte zu Experten und Menschenrechtsaktivisten geknüpft werden können. Sobald die Referenten bestätigt sind, werden ihre Namen zu diesem Buchungssystem hinzugefügt.

    Confirmed speakers so far: Marlene Rupprecht, Lena Nyhus (Denmark), Steven Svoboda (USA), Tim Hammond, Susana Rocha-Teixeira, Simon Zobel, Tommi Paalanen (Finland), Professor Michael Thomson (UK), Kaan Göktaş (Turkey), Tiina Vilponen (Finland), Christian Bahls,

    http://www.koln.deutschlandlokal.com/98_Genital-Autonomy-Frankfurt-2015-Myths-and-multiple-standards

    Keine Beschneidung unter achtzehn!

  51. Edward von Roy Says:

    Zitat aus:

    intaktiv: Pressemitteilung zur internationalen “Genital Autonomy”-Konferenz in Frankfurt/Main

    „Nun findet erstmals eine internationale Genital Autonomy-Konferenz in Deutschland statt. Am 08. und 09. Mai werden im Haus der Jugend in Frankfurt am Main unter dem Titel Myths and Multiple Standards – Mythen und unterschiedliche Maßstäbe aktuelle Fragen zu Eingriffen an den Genitalien sowie der genitalen Unversehrtheit und Selbstbestimmung von Jungen, Mädchen und Intersexuellen diskutiert.

    Prominenteste Rednerin aus deutscher Sicht ist die SPD-Politikerin und ehemalige Bundestagsabgeordnete Marlene Rupprecht, die über die Aktivitäten bezüglich der körperlichen Unversehrtheit aller Kinder auf europäischer Ebene berichtet.

    Mina Ahadi, iranischstämmige Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime [ZdE] sowie der türkische Autor Kaan Göktaş befassen sich mit männlicher Genitalverstümmelung in muslimischen Ländern. Dr. Michel Garenne vom epidemiologischen Institut Pasteur in Paris geht der Frage nach, ob durch Vorhautamputationen die Übertragung von HIV verhindert werden kann.

    Aus dem Themenbereich der weiblichen Genitalverstümmelung sprechen die britische Psychologin Dr. Ann-Marie Wilson, Vorsitzende von 28 Too Many, und Susana Rocha-Teixeira von der deutschen Organisation Terres des Femmes [TdF].

    Das Thema Intersexualität wird durch den deutsch-französischen Wissenschaftler Simon Zobel sowie Markus Bauer aus der Schweiz, Aktivist für genitale Unversehrtheit von Intersexuellen und gegen erzwungene Geschlechtsangleichungen, vertreten.

    Weitere Vortragende kommen aus den USA, Finnland, Dänemark und Österreich und beleuchten das Thema genitale Selbstbestimmung u. a. unter den Aspekten Position der Vereinten Nationen, konkreter Gerichtsfälle, Lobbyarbeit und psychologischer Auswirkungen.“

    https://intaktiv.de/pm-genital-autonomy/

    Keine Beschneidung unter 18

  52. Genital Autonomy No Thanks, Genital Intactness Yes Please! Says:

    Genital Autonomy 2015 Myths and Multiple Standards
    Internationale Konferenz zu genitaler Selbstbestimmung
    ::

    Die Konferenz mit dem Titel Myths and multiple standards wird am 8. und 9. Mai 2015 im Haus der Jugend in Frankfurt am Main stattfinden. Die internationale Referentenliste umfasst unter anderem:

    J. Steven Svoboda – der US-amerikanische Anwalt und Gründer der Organisation „Attorneys for the Rights of the Child“ kontrastiert in seinem Vortrag „The rights of the child vs the rights of the parent?“

    Mina Ahadi – die Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime und des Internationalen Komitees gegen Steinigung und Todesstrafe gibt Antworten auf die Frage, was gegen Beschneidung von Jungen in „islamischen Ländern“ getan werden kann

    Shemuel Garber – der Student und Autor der Bachelorthesis „The circular cut: Problematizing the longevity of civilisation´s most aggressively defended amputation“ stellt die Zusammenhänge zwischen kulturellen, religiösen und medizinischen Rechtfertigungen für Vorhautamputationen dar

    Kaan Göktaş – der türkische Journalist und Autor eines in der Türkei publizierten Buches über die Tradition der männlichen „Beschneidung“ im Zusammenhang mit dem Islam, Sexualität und Kinderrechten berichtet über männliche Genitalverstümmelung in der Türkei

    Susana Rocha Teixeira – das Thema der Aktivistin von Terres des Femmes ist „Myths and Multiple Standards with Regards to Body Modifications“

    Markus Bauer – der Mitbegründer der Organisation „Zwischengeschlecht“, die sich für das Recht auf genitale Unversehrtheit von Intersexuellen und somit gegen erzwungene Geschlechtsangleichungen an Kindern einsetzt, greift die Sitzung der UN-Kommission für Kinderrechte auf, in der Anfang 2015 Genitalverstümmelungen an Intersexuellen als „schädliche Praktik“ bezeichnet wurden

    Marlene Rupprecht – die SPD-Politikerin und ehemalige Bundestagsabgeordnete sowie Angehörige der Kinderkommission des deutschen Bundestages berichtet über die 2013 verabschiedete Resolution des Council of Europe zur körperlichen Unversehrtheit von Kindern und weitere Schritte zu diesem Ziel

    Die Vorträge werden englischsprachig sein, mit Ausnahme der Rednerinnen Mina Ahadi und Marlene Rupprecht, die auf Deutsch referieren werden.

    aus: Viola Schäfer (Internationale Konferenz zu genitaler Selbstbestimmung), auf: hpd 30.03.2015

    http://hpd.de/artikel/11499

    ::
    Say NO to genital autonomy and YES to genital intactness.

  53. Minderjährige (unter 18) sind NICHT genital autonom. Says:

    Concerning any person under the age of 18 years: Genital Autonomy No Thanks, Genital Intactness Yes Please!
    ::

    MYTHS AND MULTIPLE STANDARDS

    Programme of events in Frankfurt and Cologne 6th to 9th May 2015

    Wednesday 6th May
    19:00 – Meet in the Skyline Deck, Frankfurt Youth Hostel / Haus Der Jugend, for a pre-conference drink & gathering.

    Thursday 7th May
    07:45 – Frankfurt Youth Hostel / Haus Der Jugend. Bus departs 08:00 to Cologne for attendees who wish to participate in Worldwide day of Genital Autonomy demonstration.

    Friday 8th May
    09:00 – Registration.

    09:30 – Short welcome.

    09:35 – UN Council and genital cutting and children’s rights.
    Victor Sande-Aneiros

    10:20 – Insights from the outside: How in 2012 the German legislator allowed foreskin amputations for whatever reason and MOGiS response.
    Christian Bahls

    11:05 – Coffee.

    11:20 – The rights of the child versus the rights of the parent?
    J Steven Svoboda

    12:05 – Whose Rights? Conflicts of interest and ethical arguments about genital mutilation.
    Tommi Paalanen

    12:50 – Lunch.

    14:00 – ‘Evidence, harm and rationality: Sir James Munby In the Matter of B and G [2015]‘?
    Prof Michael Thompson

    14:45 – The Interdependence between Cultural, Religious, and Medical Justifications for Male Foreskin Removal.
    Shemuel Garber

    15:30 – Male circumcision and prevention of HIV: rational and irrational decisions and behaviours.
    Dr Michel Garenne

    16:15 – Tea.

    16:30 – Lobbying in Denmark and its applicability elsewhere.
    Lena Nyhus

    17:15 – Circumcision of boys in “Islamic countries”: What can be done against it?
    Mina Ahadi

    18:00 – Dinner followed by evening film show.
    19:15 – Intersexion
    20:30 – Whose Body Whose Rights?
    21:45 – Fire Eyes

    Saturday 9th May
    9:00 – Registration.

    9:30 – Short welcome.

    9:35 – Exploring the aftermath of circumcision.
    Tim Hammond

    10:20 – Turkey and MGM.
    Kaan Göktaş

    11:05 – Coffee.

    11:25 – Using research to accelerate community change.
    Dr Ann-Marie Wilson

    12:10 – Myths and Multiple Standards with Regards to Body Modifications.
    Susana Rocha Teixeira [Terre des Femmes TdF]

    12:55 – Lunch.

    14:00 – The Hermaphrodite Question: When scientific standards, medicine and culture collide.
    Simon Zobel

    14:45 – “2015: Intersex Genital Mutilations (IGM) considered a ‘harmful practice’ by UN – Intersex Social Movement Strategies in Action.”
    Markus Bauer

    15:30 – Tea.

    15:50 – Psychological harm.
    Tiina Vilponen

    16:35 – Strasbourg, the Resolution and beyond.
    Marlene Rupprecht [ging 2012 auf 14 Jahre]

    17:20 – Conference closes.

    http://www.genitalautonomy.org/2015/02/11/myths-and-multiple-standards/

    ::
    HGM, i. e. FGM and MGM. A minor is a person under 18 years of age. Let us say NO to genital autonomy for minors, and YES to their genital intactness. Any circumcision on a girl or a boy below the age of eighteen years should be considered as child abuse and illegal.

  54. Edward von Roy Says:

    ::
    aus: David Smith (Genital Autonomy: A New Approach )

    Let the children decide for themselves—all in good time—Paul Mason

    [Sicherlich war und ist der Kampf gegen die Säuglingsbeschneidung wichtig. Hier aber ruft David Smith doch ganz offensichtlich zum Aushandeln von Altersgrenzen [vgl. u.: age of consent] im Sinne der informierten Zustimmung des etwas älteren Kindes: „Lasst die Kinder selbst entscheiden“. Nein!

    Antrag abgelehnt, unter achtzehn Jahren dürfen wir dem Kind keine „genitalautonome“ Entscheidung für das eigene genitale Verstümmeltwerden lassen. Der weibliche oder männliche Minderjährige kann die Folgen der FGM oder MGM auf Gesundheit, Sexualität und Partnerschaften völlig altersgemäß noch gar nicht abschätzen und ist daher gerade nicht genital autonom.

    Nicht viel anders ist das ja im Bezug auf das Thema Sex: Einvernehmliche sexuelle Handlungen zwischen Minderjährigen und Erwachsenen gibt es nicht! Sollte es so sein, dass gerade auch im Namen der Genital Autonomy für unser Verständnis für Beschneidung auf Kinderwunsch geworben wird, während die selbe „Genitalautonomie“ offen oder verdeckt nach der Straffreistellung von Pädosexualität ruft? Von der (kinderfeindlichen) Pädo-Lobby sollten sich die intaktivistischen Genitalautonomen unzweideutig abgrenzen.]

    p 328

    We need GA to receive the same recognition internationally as Amnesty International and Greenpeace have, …

    p 333

    in: Genital Cutting: Protecting Children from Medical, Cultural, and Religious Infringements
    herausgegeben von: George C. Denniston, Frederick M. Hodges, Marilyn Fayre Milos

    https://books.google.de/books?id=nb9EAAAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    [2011]

    Conference report: Law, human rights, and non-therapeutic interventions on children

    A conference titled, “Law, Human Rights, and Non-Therapeutic Interventions on Children,” was held on 31 August – 1 September [2011] at the University of Keele, UK. Speakers from the United States, Britain, the Netherlands and Australia covered all aspects of non-therapeutic surgery on children’s genitals, including male circumcision, female genital cutting (mutilation), and intersex children (i.e. babies born with ambiguous genitalia). The conference organizers, including David Smith of Genital Autonomy EU and Michael Thomson, professor of Law at the University of Keele, took a very creative approach, bringing together grass-roots anti-circumcision and child protection activists with academics and officials not necessarily associated with direct advocacy. All participants felt that the event was „a smashing success“, marking a new phase in the struggle for recognition of the rights of children to bodily integrity.

    [Da steht leider nicht bodily intactness, sondern bodily integrity. „Integrität“ aber beinhaltet die Gesamtheit des persönlichen Körpergefühls, des Körpergestaltens und des körperbezogenen Strebens und Planens, weshalb jede Body-Modification sprich ggf. leider auch der kindliche bzw. jugendliche Beschneidungswunsch integriert sein kann. Genau das jedoch ist für Mädchen und Jungen zu verhindern: keine Beschneidung unter achtzehn!].

    http://www.circinfo.org/news_2011.html

    J. Steven Svoboda reports on a conference on circumcision and other genital surgeries held at the University of Keele.

    http://www.circinfo.org/Genital_integrity_conference.html

    Genital Autonomy, Children’s Rights, and Competing Rights Claims in International Human Rights Law

    Author: Debra L. DeLaet
    Source: The International Journal of Children’s Rights, Volume 20, Issue 4, pages 554 – 583
    Subjects: Human Rights & Humanitarian Law
    Publication Year : 2012

    Claims that genital autonomy should be considered a human right

    [erst ab achtzehn, sonst müssten wir jetzt die Päderastie legalisieren, was aber im funktionierenden Rechtsstaat nicht sein darf, selbst angesichts des islamischen Heiratsalters von neun Jahren für die Mädchen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Aischa_bint_Abi_Bakr#Eheschlie.C3.9Fung_mit_Mohammed

    „Saudi-arabischer Kleriker: Es ist eine Ungerechtigkeit, zehn Jahre alte Mädchen NICHT zu verheiraten. It’s an injustice to NOT marry girls aged 10, says Saudi cleric“

    http://www.dailymail.co.uk/news/article-1115624/Its-injustice-NOT-marry-girls-aged-10-says-Saudi-cleric.html

    „Den islamischen Überlieferungen zufolge war Aischa beim Eheschließungsvertrag mit Mohammed sechs und beim Vollzug der Ehe neun Jahre alt [neun Mondjahre, ggf. also achteinhalb].“

    … and at that time I was a girl of nine years of age. (Sahih Al-Bukhari, Volume 5, Book 58, Number 234)

    … and he consummated his marriage when she was nine years old, and then she remained with him for nine years (i.e., till his death). (Sahih Al-Bukhari, Volume 7, Book 62, Number 64; see also Numbers 65 and 88)

    … and he took up cohabitation with me when I was nine. … (Sunan Abu Dawud, Book 41, Number 4915)

    http://www.answering-islam.org/Shamoun/prepubescent.htm

    Genitale Autonomie zu Ende gedacht: Wer die Genitalbeschneidung auf Kinderwunsch (gleichberechtigt versteht sich für Junge oder Mädchen) legalisieren will, wird die in der Scharia ggf. neun Jahre alte Ehefrau nicht verhindern können.]

    … call into question medically unnecessary genital alterations, including genital cutting of both boy and girl children, the forced or coerced circumcision of adults, and surgical alterations performed on the genitals of intersex children prior to the age of consent. To date, global norms suggest only a narrow applicability of any right to genital autonomy. International organizations, states, and non-governmental organizations increasingly condemn genital cutting of girls and women but generally tolerate both the genital cutting of boys and men and the surgical alteration of the genitals of intersex children. In examining assertions that genital autonomy should be considered a human right, the article considers competing rights claims, including religious and cultural rights, parental rights, and contending perspectives on health rights. Ultimately, this article highlights the limitations of international human rights law as a tool for promoting a right to genital autonomy.

    http://booksandjournals.brillonline.com/content/journals/10.1163/15718182-55680007?crawler=true

    ::

  55. Kızılırmak Says:

    Nun zum yazar (Schriftsteller) Kaan Göktaş, dem Autoren von Oldu da Bitti Maşallah, der nicht voreilig als türkischer Beschneidungsgegner gehandelt werden sollte. Sein Verdienst ist es, das türkische Tabuthema Nummer Eins überhaupt anzusprechen. Das reicht aber nicht, um die islamische MGM und islamische FGM zu überwinden:

    „Tartışılmalı. Wir sollten diskutieren“ – Nein, Schluss mit dem Beschneiden der Mädchen oder Jungen, da gibt es nichts zu diskutieren.

    „Bu, din adamları, hukukçular, hekimler ve psikologlar tarafından konuşulmalı. Mit islamischen Klerikern, Rechtsanwälten, Ärzten und Psychologen“ – Aber nein, die Geistlichen der Scharia haben 1.400 Jahre lang Zeit gehabt, die islamische Jungenbeschneidung und islamische Mädchenbeschneidung abzuschaffen.

    „Çünkü kadın sünnetinin hiçbir şekilde dini temeli yok. Die Frauenbeschneidung (FGM) hat keinerlei religiöse Grundlage“ – Falsch, die FGM ist islamische Pflicht für alle Schafiiten und evtl. auch Hanbaliten, die anderen sunnitischen Rechtsschulen halten sie für gottgefällig oder ehrbar.

    aus: Sünnet çocuk haklarına aykırı mı?, in: radikal 28.03.2013

    http://www.radikal.com.tr/hayat/sunnet_cocuk_haklarina_aykiri_mi-1126947

    Kaan Göktaş: Turkey and MGM

    (Das funktioniert nicht, MGM ist Scharia und FGM ist mindestens den Schafiiten Religionspflicht. Kaan Göktaş versucht den Back-to-Quran-Ansatz, letztlich also leider ein salafistischer Weg. Der Hidschab ist Scharia und die Jungenbeschneidung ebenfalls. Jetzt nur den Koran in die Luft halten und die Muftis und Scheiche bitten, etwas gegen die im Hadith verankerte MGM zu tun … das wird nichts. Göktaş kann wissen: Islam ist eben nicht nur Koran, sondern Koran und Sunna. )

    „Kaan Göktaş ist ein türkischer Journalist und hat Antike Kulturen und Soziologie in Istanbul studiert. Nach seinem Erstlingswerk über die Evolutionstheorie und den Islam hat er in der Türkei ein Buch über Beschneidung, Islam und Kinderrechte publiziert. Er berichtet über männliche Genitalverstümmelung in der Türkei und erläutert dabei, dass die Beschneidung keinen direkten Bezug zum Islam hat [falsch, das stimmt nicht] und neben der Religion z. B. auch Tradition und gesellschaftlicher Druck eine wichtigen Rolle für die Beibehaltung der Praktik spielen.“

    https://intaktiv.de/wp-content/uploads/2015/05/Presseinfo_GA-Konferenzprogramm_03-05-2015.pdf

  56. Kızılırmak Says:

    Quran Only Movement, Quranism

    Ist Göktaş Koranist?

    Dankenswerterweise schrieb HaWeHa im Januar 2015 mit, was Kaan Göktaş an Nebel über die Schariapflicht zur Beschneidung der Jungen (und mindestens schafiitisch auch aller Mädchen) geworfen hatte, ARD hat den Stunden vor dem Attentat auf Charlie Hebdo publizierten Beitrag längst gelöscht:

    Mein Junge nicht – in der Türkei beginnt langsam die Debatte über Beschneidung (Audio)

    http://www.ardmediathek.de/radio/Studio-9-Deutschlandradio-Kultur/Mein-Junge-nicht-in-der-T%C3%BCrkei-beginnt/Deutschlandradio-Kultur/Audio-Podcast?documentId=25709518&bcastId=22051212

    „Ist die Beschneidung im Islam eigentlich eine Pflicht? – Nein ist sie nicht. Beschneidung, auf Türkisch sünnet ist nicht einmal Sunna, also die Vorgabe, so zu leben, wie der Prophet Mohammet gelebt hat. Nirgends gibt einen Eintrag darüber, dass der Prophet Mohammed beschnitten war. Die Beschneidung ist eine Praxis, die 150 bis 200 Jahre nach dem Tod Mohammeds eingeführt wurde. …

    Die Beschneidung sei weder religiös noch gesundheitlich notwendig, sagt der Bergbau-Ingenieur.“

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php?page=Thread&postID=38112

    Kaan Göktaş weiß es nicht oder verschweigt uns: Jungenbeschneidung ist Teil der Fiṭra (angeborenes Ausgerichtetsein auf Allahgott hin) sowie schariarechtlich (islamisch) verpflichtend, für Hanafiten und Malikiten als sogenannte sunna muʾakkada, einer absoluten Verpflichtung gleichzustellende Sunna, für Hanbaliten und Schafiiten als unmittelbar als farḍ bzw. wāǧib, (absolute) Religionspflicht.

    Amongst Ulema (Muslim legal scholars), there are differing opinions about the compulsion of circumcision in Sharia (Islamic law). Imams Abū Ḥanīfa, founder of the Hanafi school of Fiqh (Islamic jurisprudence), and Malik ibn Anas, maintain that circumcision is a Sunna Mu’akkada—not obligatory but highly recommended. The Shafi’i and Hanbali schools see it as binding on all Muslims.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Khitan_(circumcision)#Sunni_Islam

    Most Shia traditions regard the practice as obligatory. They rely on sayings that come from classical Shia authors. In one narration Muhammad was asked if an uncircumcised man could go to pilgrimage. He answered „not as long as he is not circumcised“. They quote Ali as saying: „If a man becomes Muslim, he must submit to circumcision even if he is 80 years old“. Another narration from Al-Sadiq says: „Circumcise your sons when they are seven days old as it is cleaner (athar) and the flesh grows faster and because the earth hates the urine of the uncircumcised“. It is also believed that the urine of the uncircumcised is impure, while if one prays with unclean genitals their prayer may not be considered as acceptable, even of those who have been circumcised, meaning that it may have to be repeated again at a time when the believer has purified themselves and removed the impurity. Another hadith of Muhammad states: „the earth cries out to God in anguish because of the urine of the uncircumcised“, and that „the earth becomes defiled from the urine of the uncircumcised for forty days“.[29]

    http://en.wikipedia.org/wiki/Khitan_(circumcision)#Shia_Islam

    5 – Circumcision

    It was narrated that Abu Hurayra said: The Messenger of Allaah (…) said: “The fiṭra (natural state) is five things, or five things are part of the fitra: circumcision, shaving the pubic hairs, plucking the armpit hairs, clipping the nails and trimming the moustache.”

    Narrated by al-Bukhari, 5550; Muslim, 257

    http://islamqa.info/en/20064

    Bleibt die Frage nach dem Wann … bevor der Junge schariarechtlich reifer Mann ist, bevor er also 15 oder 16 sechzehn Jahre alt ist. Beschnitten worden sein muss der erwachsene Muslim auf jeden Fall. Fatwa.

    The Islamic law has not defined a desirable time or age for circumcision

    http://fatwa.islamweb.org/emainpage/index.php?page=showfatwa&Option=FatwaId&Id=89015

    Question

    … a following question : “Circumcision does cause harm … it removes the most sensitive portions of the penis. It causes nerve damage. It removes the natural gliding action of the penis. If Allah knows best, why put the foreskin their to begin with, only to have a risky procedure to cut it off later?”.Please answer it.

    Answer

    This indicates the merits of Islam and the greatness of the Islamic Shari’a.

    http://fatwa.islamweb.org/emainpage/index.php?page=showfatwa&Option=FatwaId&Id=246646

    Iran

    By puberty, all Muslim Iranian boys must be circumcised if they are to participate fully in religious activities.

    Drew, Paula E.; F. A. Sadeghpour and anonymous. „Iran“. In Robert T. Francoeur. The International Encyclopedia of Sexuality. New York, NY: Continuum Publishing Company. Retrieved 2006-10-18.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Religious_male_circumcision#Islam

    Quranists

    There is a Quran alone movement within Islam that rejects making male circumcision a religious requirement due to the fact it is not mentioned in any verse in the Qur’an, yet at the same time the Qur’an is supposed to explain all things (Qur’an 12:111).

    http://en.wikipedia.org/wiki/Khitan_(circumcision)#Quranists

    Ist der auffällig übervorsichtige türkische Beschneidungskritiker Teil dieser letzten Gruppe, ist Kaan Göktaş Koranist (quranist) bzw. gehört er der Nur-Koran-Bewegung an (Quran Only Movement; Quran Alone Movement)?

  57. Edward von Roy Says:

    Der britische Allgemeinmediziner John Warren ist ein Gründer von Norm-UK.

    Harm and physical effects of circumcision

    In this paper Dr John Warren shows how the harm of circumcision arises from the operation itself, when all goes well and as planned, not merely when there are complications.

    Abstract

    Male circumcision results in permanent changes in the appearance and functions of the penis. These include artificial exposure of the glans, resulting in its keratinization and altered appearance. Additionally, circumcision results in loss of 30–50% of the penile skin, loss of at least 10,000–20,000 specialized erotogenic nerve endings, loss of reciprocal stimulation of foreskin and glans, and loss of the natural coital gliding mechanism, etc. From the point of view of sensation and function, the most important effect is caused by the tissue loss itself. The most sensitive part of the penis is removed, and the normal mechanisms of intercourse and erogenous stimulation are disturbed.

    3. Tissue Loss from Circumcision

    It is the tissue loss that causes the most important functional effects of circumcision. What is lost? Thirty to fifty percent of the penile skin, the area in an adult being about 15 square inches (96 cm2), comprising nearly all of the inner and outer foreskin, is removed. The frenulum is sometimes (and in USA-style “high and tight” operations, nearly always) removed. The inner foreskin includes the ridged band, a zone of specialized mucosa encircling the distal end of the inner foreskin, first described by Taylor and colleagues (1996). They described the ridged band in this way:

    4. Loss of Sensory Nerve Endings

    As already described, circumcision removes the part of the penis most richly supplied with sensory nerve endings, the ridged band. In general, the inner mucosal foreskin is more sensitive than the outer foreskin, which differs little from the shaft skin. This loss is borne out by the results shown by Sorrells et al.

    From the point of view of sensation and function, the most important effect is caused by the tissue loss itself. The most sensitive part of the penis is removed, and the normal mechanisms of intercourse and masturbation are disturbed.

    John Warren, Physical effects of circumcision, in George C. Denniston, Frederick M. Hodges and Marilyn Fayre Milos (eds), Genital Autonomy: Protecting Personal Choice (Dordrecht, Heidelberg, London, New York: Springer, 2010; ISBN 978-90-481-9445-2 e-ISBN 978-90-481-9446-9)

    http://www.circinfo.org/Warren.html

    John Warren
    NORM-UK

    https://secure.norm-uk.org/whoweare

    Who’s Who at NORM-UK

    https://secure.norm-uk.org/norm_uk_who.html

    Founder’s video interview

    Dr John Warren explains how he came to see circumcision as a bad thing and how he came to see the need for an organisation to represent circumcised men. This led to the founding of NORM-UK

    https://secure.norm-uk.org/johnwarreninterview

  58. Edward von Roy Says:

    Die iranischstämmige Mina Ahadi, Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime, bei ihrem gefeierten Vortrag.
    ::

    Unumstrittener Höhepunkt der Konferenz war jedoch der Vortrag von Mina Ahadi (Zentralrat der Ex-Muslime), die für ihr engagiertes Auftreten für die genitale Unversehrtheit von Mädchen und Jungen im muslimisch geprägten Kulturkreis und ihre mutige Arbeit im Allgemeinen mit stehenden Ovationen gefeiert wurde.

    aus: intaktiv: Pressemitteilung über ‚Genital Autonomy 2015‘, 10.05.2015

    https://intaktiv.de/pm-genital-autonomy-2015/

  59. Kızılırmak Says:

    Auch mit einem korantreuen Kreationismus oder einem anderweitigen Hochhalten des Koran kann der gebotene weltweite Kampf gegen die im Islam faktisch zwingend erforderliche Genitalverstümmelung Chitan (ختان ḫitān, ختان الإناث ḫitān al-ināṯ), türk. sünnet, das bedeutet gegen die MGM oder FGM, nicht gewonnen werden.

    Ohne mutiges Zurückweisen des weltweit von jedem Scheich oder Mufti geforderten, durchaus echt islamischen Menschenbildes, Frauenrechtsverständnisses und Gesellschaftsmodells wird ein Überwinden der aus Koran und Sunna abzuleitenden FGM (!) und MGM nicht möglich sein.

    Sünnet, Tüm Yönleriyle

    … efsanelerden bilgiye

    http://www.sunnetbilgi.com/

    Sünnet etme geleneğine karşı olan Müslümanlar

    https://www.facebook.com/ErkekSunneti

    MACC
    Muslims Against the Circumcision of Children

    https://www.facebook.com/muslimsagainstcirc

    MACC macht – ohne die Scharia zu kritisieren – nett auf Islamreform und verlinkt dazu schon mal zum Islamreförmchen Koranischer Pfad

    Quranic Path

    http://www.quranicpath.com/

    Dass MACC über Naser Khader mit Intact Denmark sprich Lena Nyhus redet, arbeitet der Beschneidung auf Kinderwunsch zu, dem seit Helsinki (2012), Oslo (2013) und Boulder / USA (2014) näher und näher rückenden gesamteuropäischen Feilschen um die rechte Altersgrenze der Beschneidung von Jungen und Mädchen.

    Noch eine letzte Facebook-Gruppe, Kritik an dem die Beschneidung fordernden Islam Null, gesellschaftlicher Einfluss Null, Interesse unter Türken beinahe ebenfalls Null:

    Benim Çüküm, Benim Kararım / Turks & Others Against Circumcision

    https://www.facebook.com/pages/Benim-%C3%87%C3%BCk%C3%BCm-Benim-Karar%C4%B1m-Turks-Others-Against-Circumcision/479298478756287

    Abgesehen davon, dass auch die leichteste FGM wie Typ Ia oder IV schadet (d. h. zu verbieten ist) und der Arzt gar nicht schaden darf, Primum non nocere, ist die oder der Dreizehnjährige zu jung und die oder der Siebzehnjährige immer noch zu jung, um einen informed consent geben zu können.

    Kaan Göktaş hingegen geht vor wie ein korantreuer Kreationist.

    Sicherlich sind noch so kleine Risse im System der Zwangsbeschneidung erfreulich. Doch es bewegt sich in der Türkei noch so gut wie nichts, der Gruppenzwang ist leider immer noch absolut und mit der Situation der Kritik an der Islamic FGM in Malaysia und Indonesien vergleichbar. Was es an türkischer Sünnet-Kritik gibt, ist ein halbernst gemeintes Betroffenheitsgetue und Absichtserklären sowie ein verlegenes Herumwitzeln im Stil einer brasilianischen Telenovela.

    De facto wird in der Türkei jeder Junge beschnitten (genital verstümmelt). Jetzt nur im Koran zu blättern und zu frohlocken: ‚Was sagt das heilige Buch? Jungenbeschneidung – juhu, steht gar nicht drin‚ bringt, siehe ausbleibender Erfolg am realislamisch gebotenen Hidschab (Schleier), offensichtlich wenig bis gar nichts.

    Der Islam ist eben nicht ‚die Lösung‘ (vgl. Muslim Brotherhood: al-Islām huwa l-ḥall) aller Gegenwartsprobleme.

    Mensch, einfach mal das himmlische Buch zugeklappt lassen, das Hirn anschmeißen und die Beschneidungsmesser sofort und für immer weglegen. Alle Information ist vorhanden (das Wissen liegt auf der Straße).

    Zu diskutieren gibt es nichts.

  60. Bragalou Says:

    Der Deutsche Juristinnenbund (djb) kann Nebelwerfen:

    „Die Empfehlung, § 226a StGB geschlechtsneutral zu formulieren, begegnet allerdings Bedenken.“

    Warum nur fehlt an dieser Stelle das Bekenntnis dazu, dass jede Form der FGM, also auch die islamische weibliche Sunnabeschneidung (FGM Typ IV oder Ia oder aber – ganz praktisch, sehr real, völlig islamisch – auch eine FGM Typ Ib) verboten bleiben muss?

    „Die inkriminierten Eingriffe am weiblichen Genital führen nicht nur zu schweren und schwersten Verletzungen. Sie sprechen den Frauen und Mädchen das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung ab und sind Ausdruck der Abwertung und Herabsetzung von Frauen.“

    Aber genau so verhält es sich doch auch mit den Jungen und Männern, auch diesen wird durch die Zirkumzision (Beschneidung) „das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung“ abgesprochen.

    Die Jungenbeschneidung – und zwar in ihrer sogenannten medikalisierten Form, etwa in US-amerikanischen Krankenhäusern – kann zu schwerer Sepsis, zum Verlust des Geschlechtsorgans oder zum Tod des Kindes führen.

    „Derart schwere, systematische und mit feindlicher Willensrichtung vorgenommene Taten werden gerade gegenüber Frauen begangen, was im Gesetzeswortlaut klar zum Ausdruck kommt. Diese eindeutige Botschaft würde mit einer geschlechtsneutralen Formulierung, für die die Lebenswirklichkeit keinerlei Anlass bietet, verwässert und liefe der Intention des § 226a StGB zuwider.“

    § 226a StGB sollte beibehalten werden und endlich eindeutig die FGM vom Typ Klitorisvorhautamputation (Ia) sowie ritual nick / pinprick (zu IV) verbieten.

    Sozusagen das Standardmodell der Zirkumzision, amerikanisch, islamisch oder jüdisch, zerstört an genitaler Sensitivität so sehr wie eine FGM Typ Ib, Amputation der Klitoris (vgl. Sorrells et al.; Morten Frisch), das zum Thema „Lebenswirklichkeit“.

    Auch der djb (Deutsche Juristinnenbund) also will Jungen weiterhin routiniert genital verstümmeln lassen und lässt nicht erkennen, sich einer Legalisierung von FGM IV oder Typ I (Ia oder Ib) in den Weg stellen zu wollen.

    In Treue fest stellt man sich hinter Tatjana Hörnle oder jedenfalls lässt das wenig aufrichtige Ausweichmanöver der Juristentags-Gutachterin unkommentiert:

    „Eine klare Absage erteilte die Gutachterin, Prof. Dr. Tatjana Hörnle, den durch die Medien angestellten Spekulationen zu einer Erlaubnis weiblicher Genitalverstümmelung.“

    Nun, sobald die islamische Mädchenbeschneidung (FGM, Sunnabeschneidung) mit dem Segen des Deutschen Bundestages nicht mehr als Genitalverstümmelung zu gelten hat, vielmehr (verfassungswidrig) ebenso straffrei geworden ist wie die islamische Jungenbeschneidung (MGM, auch Sunnabeschneidung), dann will Tatjana Hörnle tatsächlich keine Genitalverstümmelung erlauben, sondern die Mädchen in auch Deutschland schlicht beschneiden lassen. Wer dann von Verstümmeln redet, macht sich vermutlich strafbar.

    Warum eigentlich wollen unsere Juristinnen in deutschen Arztpraxen und Kliniken kindliche Penisvorhäute und kindliche Klitorisvorhäute amputieren lassen?

  61. Edward von Roy Says:

    Auch Brian D. Earp will, wie es in Deutschland Tatjana Hörnle oder das Duo Ringel / Meyer anstreben, die Sunna-Mädchenbeschneidung (Islamic FGM; schafiitisch stets und ggf. auch hanbalitisch religiös verpflichtend) in einen neuen gesamteuropäischen Begriff von Medizinethik integrieren.

    Wer 12- oder 14-jährige Jungen „genitalautonom“ in ihr lebenslanges genitales Verstümmeltwerden einwilligen lassen möchte, kann dieses den Mädchen nicht untersagen.

    Sich anatomisch immer noch ahnungslos gebend oder auch tatsächlich ahnungslos (Seite 5-6), vergleicht auch Earp Klitorisvorhaut mit Penisvorhaut statt, wie in Bezug auf die naturgemäße Ausstattung mit den sexuelle Lust erzeugenden Nerven schlicht geboten, Klitoris und männliches Präputium (in der Keimbahn sind bekanntlich Präputium und Labia minora einander Entsprechung, histologisch homolog).

    Auch Brian D. Earp jedenfalls meint allen Ernstes: „I propose an ethical framework for evaluating such interventions that is based upon considerations of bodily autonomy and informed consent“.

    Die Nennung von Shell-Duncan im Literaturteil sollte jeden alarmieren, jener Ethnologin, die im Interview seelenruhig darüber plaudert, wie sie dem traditionsreichen Herausschneiden von Klitoris und Schamlippen einer jungen Frau aus dem Volk der Rendille beiwohnte. FGM, so weiß der allzeit optimistische Brian D. Earp, gehe heutzutage schließlich hygienisch einwandfrei und wer jetzt immer noch stolzen Afrikanern oder gottesfürchtigen Schafiiten die „milde Sunna“ (FGM Typ I oder IV) untersagen will oder Fuambai Ahmadu (siehe Ahmadu im Literaturverzeichnis, neben Komplize Shweder) das Bewerben der FGM Typ II verbieten, kann nur ein schlimmer Rassist, Eurozentriker oder Menschenrechtsfundamentalist sein:

    Piercing, for example, is another instance of a procedure—along with labiaplasty (FGM Type 2) and “clitoral unhooding”27 (FGM Type 1)—that is popular in Western countries for “non-medical purposes,” and can be performed hygienically under appropriate conditions. (Seite 7)

    Frauen und Mädchen sollen endlich ebenfalls ein bisschen beschnitten (genitalverstümmelt) werden dürfen, die milde Sunna kann kommen? Nein, Antrag abgelehnt, alle Typen der FGM (I, II, III, IV) haben, wie bisher, unzweideutig illegal zu bleiben und auch die die Geschlechtsorgane aller Jungen unter 18 Jahren haben intakt zu bleiben.

    Jeder Mensch soll zum irreparablen genitalen Beschädigtwerden Nein sagen dürfen (the person has a chance to say “no.”), so fordert es Earp, was nichts anderes bedeutet als: jedes Mädchen und jeder Junge soll Ja zur HGM (FGM oder MGM) sagen dürfen – ob mit 14, zwölf, zehn oder acht Jahren möge zeitnah politisch ausgehandelt werden, Earp jedenfalls verzichtet darauf, die Altersgrenze 18 zu fordern.

    Mehr medizinischer und ethischer Unfug in: Female genital mutilation and male circumcision: Toward an autonomy-based ethical framework

    http://www.researchgate.net/profile/Brian_Earp/publication/276160197_Female_genital_mutilation_and_male_circumcision_Toward_an_autonomy-based_ethical_framework/links/5551b33808ae739bdb922413.pdf

  62. Carcinòl Says:

    One Law For All sehr geehrter Herr Rabbiner, auch der Gottesfürchtige bleibt bei Rot an der Ampel stehen und geht bei Grün oder wird sanktionsiert, gar nicht anders als der Grlaubenszweifler oder Gottlose, denn die Bevölkerung in rechtlich (menschenrechtlich, bürgerrechtlich, strafrechtlich) folgenreiche Kollektive aufteilen können und wollen wir Verfassungsfundamentalisten und Menschenrechtsuniversalisten ja gerade nicht.

    Die körperliche Unversehrtheit eines Kindes (Kind ist Mensch unter achtzehn Jahren) steht für uns nicht zur Debatte, der Minderjährige kann die lebenslangen Folgen der an ihm auf Erwachsenenwunsch vollzogenen HGM (FGM oder MGM) für Sexualität und Partnerschaft nicht überblicken und ist damit also weder einsichtsfähig noch informiert einwilligungsfähig (in den informed consent).

    Die Steinigung war auch mal sehr jüdisch und religiös ist es im nicht reformierbaren islamischen Recht (Scharia) ja vielleicht noch heute, was allerdings nur zu bedeuten hat, dass mindestens die verfassungswidrigen Inhalte der alle Lebensbereiche umfassenden (totalitären) Scharia nicht legalisiert werden können sprich dass ggf. auch ein als kohärent verstandenes Gesamtpaket namens schariatische Normativität unanwendbar (illegal) bleibt. Irgendwann sowie möglichst bald werden sich schwarzafrikanische oder islamisch-schafiitische Mädchenbeschneiderinnen nicht anders als Sünnetci und Mohalim ihrer beruflichen Umschulung zu widmen haben oder bei Fortsetzung des ggf. authentisch religiösen, doch dann endlich illegalen Tuns einer Straftat angeklagt werden und anschließend beispielsweise im sehr diesseitigen Gefängnis wohnen.

    Sommer 2015. Zum Ansinnen des Pro-FGM-Duos Ringel / Meyer (wollen § 1631d BGB geschlechtsneutral neu formulieren, um in Deutschland die nach Koran und Sunna erforderliche Beschneidung der Jungen und Mädchen zu erreichen), der Juristentagsgutachterin (2014) und Legalisiererin der Mädchenbeschneidung (d. i. FGM) Tatjana Hörnle (versucht dasselbe mit § 226a StGB ebenfalls zum Zwecke der deutschen Straffreistellung der Islamic FGM) sowie zum diesjährigen Deutschen Evangelischen Kirchentag (in Stuttgart, Losung „damit wir klug werden“).

    carcinòl

    ::
    (Zitat)

    … Julian Chaim Soussan, Oberrabbiner aus Frankfurt, am Donnerstag in der Stuttgarter Oper. Thema war die Zukunft des jüdisch-christlichen Dialogs. Darüber diskutierte Soussan mit Ralf Meister, Landesbischof aus Hannover.

    „Die Beschneidung ist im Judentum keine Äußerlichkeit, sondern ein fester Bestandteil der Religion“, sagte Meister. Die Debatte darüber zeige, dass Religion „in unserer säkularen Gesellschaft nicht mehr von allen als „integraler Bestandteil“ gesehen werde. Soussan berichtete von der „absurden Situation, dass mir in einer Diskussion ein Vertreter des Atheismus gegenüber saß, der mir erklären wollte, was ich in meinem Glauben darf und was nicht.“ Mit den Christen verbinde die Juden „ein gemeinsames Anliegen. Wir haben das Recht darauf, unseren Glauben zu leben.“ Dafür müsse man sich gemeinsam stark machen. …

    aus: Gerlinde Wicke-Naber (Gemeinsamer Einsatz für religiöse Werte), in: Stuttgarter Zeitung 04.06.2015

    http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kirchentag-in-stuttgart-gemeinsamer-einsatz-fuer-religioese-werte.6584c299-6f94-4fe6-bfd4-5c1ece727e93.html

  63. Edward von Roy Says:

    Noch einmal: § 177 StGB und die Istanbul-Konvention. Entgegnung auf Hörnle, ZIS 2015, 206

    Von VRiBGH Prof. Dr. Thomas Fischer, Baden-Baden

    ZIS 6/2015

    http://www.zis-online.com/dat/artikel/2015_6_926.pdf

  64. Edward von Roy Says:

    Chitan, Genitalbeschneidung sprich Genitalverstümmelung, ist Sunna, heilssicherndes Wohlverhalten, und allen Schafiiten sowie vielleicht auch den Hanbaliten absolut verpflichtend für alle Jungen und Mädchen.

    Die islamische FGM (arab. chitan al-inath, indones.: sunat perempuan) droht zeitnah durch den Deutschen Bundestag legalisiert zu werden, Ringel / Meyer und vor allem Tatjana Hörnle haben den Weg dafür schließlich freigekämpft und selbst vermeintliche Feministinnen oder auch Ex-Feministinnen wie Alice Schwarzer (EMMA) sagen dazu nichts.

    Sommer 2015, es kommt wie es nach dem 70. Deutschen Juristentag Hannover 2014 kommen musste: Deutschlands Professoren beginnen, ihre Studenten über die Jungen- und Mädchenbeschneidung nachdenken zu lassen. Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf beispielsweise, Ordinarius für Strafrecht, Strafprozessrecht und Rechtsphilosophie, bietet folgende Hausarbeit an, nicht mehr als zwanzig Seiten bittesehr, Abgabe in der ersten Übungstunde des Wintersemesters.

    Schon vor 11 Jahren (2004) hatte Hilgendorf, heute sitzt er im Beirat der Giordano Bruno Stiftung (gbs), über „interkulturelles Strafrecht“, das Internet und die Ubiquität sinnierend statt über universelle Menschenrechte, zu Bigamie und FGM nachgedacht (On the Way to an ‘Intercultural Criminal Law’ ? s. u.).

    WS 2015/2016
    Übung im Strafrecht für Fortgeschrittene
    Hausarbeit

    Arzt A ist niedergelassener Urologe. In dem Einzugsgebiet seiner Praxis wohnen auch zahlreiche muslimische Familien. Schon mehrfach hat A religiös motivierte Beschneidungen (Vorhautentfernung) an Jungen im Alter von 7 bis 12 Jahren vorgenommen. Eines Tages kommen B und C zusammen mit ihrem 14jährigen Sohn D in seine Praxis und beauftragen ihn, an D eine Beschneidung vorzunehmen. Obwohl D erklärt, damit nicht einverstanden zu sein, wird ein Operationstermin vereinbart und durch A die Beschneidung lege artis vorgenommen. D fügt sich dem, wie er A mitteilt, nur aus Angst vor seinen Eltern.

    Einige Tage später meldet sich E. Sie möchte an ihrer dreijährigen Tochter F ebenfalls eine Genitalbeschneidung vornehmen lassen. Allerdings soll die Beschneidung nur in einem „Einritzen“ unter optimalen medizinischen und hygienischen Verhältnissen bestehen. Wenn A die Beschneidung nicht vornehme, werde „die Familie“ F in ihre Heimat mitnehmen, wo eine sehr viel weitergehende Beschneidung traditionell üblich und von den religiösen Autoritäten vorgeschrieben sei. Nur um dies zu verhindern, willigt A in die Vornahme der Operation ein und führt sie durch. […]

    http://www.jura.uni-wuerzburg.de/fileadmin/02150100/Lehrmaterialien/Uebung/WS_2015/HA_WS_2015.pdf


    Alice Schwarzer hat kein Verständnis für die Kritik an ihrer Person. „Ich habe niemals eine Zeile über den Islam geschrieben. Ich beschäftige mich seit 30 Jahren mit dem politisierten Islam und dem Islamismus. Das ist ein Unterschied.“ […]

    [Genau. Es gibt keinen Islamismus, es gibt Koran und Sunna. Din. Herrschaft Allahs.]

    aus: Alice Schwarzer warnt vor Islamisierung der Türkei, in: WAZ 15.12.2010

    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/alice-schwarzer-warnt-vor-islamisierung-der-tuerkei-id4060206.html#plx1925085329


    vom gleichen Datum in der Rheinischen Post:

    Schwarzer: „Ich sage nichts gegen den Islam“

    [Stimmt Frau Schwarzer. Das ist ja das Schlimme.]

    generell sieht Alice Schwarzer im Kopftuch ein politisch-islamistisches Symbol, das nach Chomenis Siegeszug im Iran an Kraft gewonnen habe

    [Kaum steigerbar dieser Unsinn. Zum verpflichtenden Hidschab einfach mal bei Imam al-Ghazali lesen, der Herr starb eindeutig vor 1979 d. Z. nämlich im Jahre 1111.

    Diesen echten alten Islam kennt, liebt und fordert 2015 auch die DITIB und Karlsruhe (BVerfG) ist hier nur noch Briefträger. Frauen bzw. Mädchen müssen die islamische Bedeckung tragen:: „ab Eintritt der Pubertät […] ihren Körper – mit Ausnahme von Gesicht, Händen und Füßen – mit Kleidung derart bedecken, dass die Konturen und Farbe des Körpers nicht zu sehen seien“. Das ist kein Wahhabismus oder Salafismus oder Islamismus die es allesamt nicht gibt, sondern authentische Religion nach Koran und Sunna d. h. nach Sure und Hadith.]

    http://www.rp-online.de/nrw/staedte/duisburg/schwarzer-ich-sage-nichts-gegen-den-islam-aid-1.1093546

    Universität Duisburg-Essen
    Mercator-Professur 2010
    Alice Schwarzer

    Über Islam, Islamismus und Integration

    „Kritik am Islamismus“ ist nicht gleich „Kritik am Islam“. […] Für mich ist auch der Islam nicht gleichzusetzen mit dem Islamismus, ganz im Gegenteil. […] Das alles steht im Gegensatz zur Behauptung islamischer Funktionäre, für die Muslimin sei Religiosität zwangsläufig mit dem Tragen eines Kopftuches verbunden. […] Erst seit dem Sieg des iranischen Gottesstaates im Jahr 1979 ist das Kopftuch das Symbol und die Flagge der Islamisten, des politisierten Islam, und hat in den 1980er-Jahren seinen Kreuzzug bis in das Herz von Europa angetreten.

    [Was für eine Volksverdummung von der seit Jahren schariafreundlich sprich frauenfeindlich arbeitenden einstigen ranghöchsten deutschen Feministin. Von Maududi nichts gehört und seinem System Parda (anglis. purdah)? Von der Kalifatsbewegung? Vom Zwang zum Hidschab in Hunderten von Fatawa (Sg. Fatwa) ebenso nach der Islamischen Revolution im Iran wie schon vor 1979? Von der Pflicht zur weiblichen Bedeckung bei Imam al-Ghazali – oder 2015 bei DITIB, „religiöses Gebot definitiver Qualität“? Von der schafiitisch und vielleicht auch hanbalitisch religiös zwingend vorgeschriebenen weiblichen Genitalverstümmelung?]

    https://www.uni-due.de/imperia/md/content/dokumente/mercatorprofessur/mp_2010_schwarzer.pdf

    Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB) hat folgende theologische Bewertung ihres Obersten Religionsrates mitgeteilt: Muslimische Frauen müssten ab Eintritt der Pubertät in Gegenwart von Männern, mit denen sie nicht verwandt seien und die zu ehelichen ihnen religionsrechtlich erlaubt sei, ihren Körper – mit Ausnahme von Gesicht, Händen und Füßen – mit Kleidung derart bedecken, dass die Konturen und Farbe des Körpers nicht zu sehen seien. Der Kopf gelte dabei als bedeckt, wenn Haare und Hals vollständig bedeckt seien. Dies sei ein nach den Hauptquellen der Rechtsfindung im Islam (Koran, Sunna, Gelehrtenkonsens und allgemeiner Übereinkunft der Gemeinden) bestimmtes religiöses Gebot definitiver Qualität. In welcher Weise die vorgeschriebene Bedeckung erfolge, sei allein die Entscheidung der muslimischen Frau. Das Tragen des Kopftuchs diene demnach ausschließlich der Erfüllung eines religiösen Gebots und habe darüber hinaus für die Trägerin weder einen symbolischen Charakter noch diene es der Bekundung nach außen.

    https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2015/01/rs20150127_1bvr047110.html


    Eric Hilgendorf
    5. On the Way to an ‘Intercultural Criminal Law’ ?

    Someone who, for example, lives in a country in which several marriages are common and advises his nephew in Germany to take a second woman beside his wife will not render himself liable under German law, although bigamy is a criminal offence under § 172 of the German Criminal Code.

    The case of female genital mutilation might be viewed differently. Such actions infringe the fundamental human right of personal integrity. In this case, knowledge of the illegality of the act can be assumed, even if the perpetrator is a foreigner. The same goes for an attempt of the offence as well. The operator of such a homepage in an African country could therefore be liable under German criminal law, if such an offence is committed in Germany. Questions such as these have, however, not yet appeared before the German courts.

    Therefore, one can say that criminal law is indeed able to take cultural dversity into consideration. In this respect ‘Intercultural Criminal Law’ already exists. […]

    Bibliography

    Hilgendorf, E. (1997), Überlegungen zur strafrechtlichen Interpretation des Ubiquitätsprinzips im Zeitalter der Internet, in: Neue Juristische Wochenschrift 29, 1873–1878 — (2001), Die Neuen Medien und das Strafrecht, in: Zeitschrift für die gesamte Strafrechtswissenschaft 113, 650–680

    […]

    aus: Analyse & Kritik 26/2004 (c Lucius & Lucius, Stuttgart) p. 302–312

    http://www.analyse-und-kritik.net/2004-1/AK_Hilgendorf_2004.pdf


    Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf, Arbeitsschwerpunkte

    Medizin- und Biostrafrecht

    Bioethik

    • Medienstrafrecht, insbesondere Computer- und Internetstrafrecht

    • Strafrechtlicher Ehrschutz (Kommentierung der §§ 185 ff. StGB im Leipziger Kommentar, 12. Auflage, 2005 ff.)

    Europäisches Strafrecht

    Geschichte des Rechts und Rechtsphilosophie

    • Weitere Publikationen beschäftigen sich mit dem strafrechtlichen Lebensschutz, dem Werturteilsproblem, Fragen zur Kausalität und anderen Grundlagenproblemen.

    • Mediendidaktik: Engagement in der Virtuellen Hochschule Bayern (vhb) mit verschiedenen Online-Kursen zum Strafrecht und Strafprozessrecht.

    http://www.jura.uni-wuerzburg.de/lehrstuehle/hilgendorf/prof_dr_dr_eric_hilgendorf/zur_person/


    Giordano Bruno Stiftung (gbs) Beirat

    Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf, Jurist/Rechtsphilosoph

    http://www.giordano-bruno-stiftung.de/beirat/hilgendorf-eric

  65. Edward von Roy Says:

    Auch als Regensburger Lehrstuhlinhaber für Strafrecht, Strafprozessrecht, Wirtschaftsstrafrecht und Europäisches Strafrecht sollte man bei den anatomischen Fakten bleiben: die weder in der Glans (Eichel) noch in der Klitorisvorhaut in dieser hohen Anzahl vorhandenen 10.000 bis 20.000 Tastkörperchen bzw. freien Nervenenden der Typen Meissner, Vater-Pacini, Ruffini und Merkel machen das männliche Präputium (Vorhaut) zum Äquivalent nicht der Klitorisvorhaut, sondern der Klitoris.

    Der anatomisch unkundige und gleichwohl die Öffentlichkeit zur menschlichen Biologie ungerührt desinformierende deutsche Strafrechtler Tonio Walter scheint mit Fleiß an der (zu verhindernden) Straffreistellung der islamischen Mädchenbeschneidung (chitan al-inath, indones. sunat perempuan) mitzuarbeiten.

    Antrag abgelehnt, auch die geringst invasiven Formen der weiblichen Beschneidung (FGM) müssen verboten bleiben – und Jungen verdienen, etwas anderes gibt das GG gar nicht her, den selben Schutz auf genitale Intaktheit wie Mädchen. Ob der Minderjährige weiblich oder männlich ist: Keine Beschneidung unter achtzehn.

    Tonio Walter:

    „Für den Deutschen Bundestag war das bislang kein Grund, die Beschneidung von Jungen gesondert unter Strafe zu stellen. Die Beschneidung von Mädchen hingegen schon. Der Ende Juni neu geschaffene Paragraf 226a des Strafgesetzbuches (StGB) trägt die Überschrift „Verstümmelung weiblicher Genitalien“ und lautet: „Wer die äußeren Genitalien einer weiblichen Person verstümmelt, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft.“ Das Höchstmaß der Strafe liegt damit automatisch bei 15 Jahren.

    Liest man, was die Presse schreibt, geht es beim „Verstümmeln“ um das Herausschneiden der Klitoris, womöglich gefolgt von einem Zunähen der Vagina. Tatsächlich reicht der Tatbestand aber viel weiter. Das steht schon in seiner Begründung: Er erfasst sämtliche „Veränderungen an den weiblichen Genitalien“, auch eine nur teilweise Entfernung der Klitorisvorhaut, sogar bloße „Einschnitte“ in sie.

    Das ist deshalb so bemerkenswert, weil diese Vorhaut das Gegenstück ist zur Vorhaut des Mannes – deren Beschneidung nicht nur keinen besonderen Straftatbestand erfüllt, sondern die vor Kurzem sogar mit dem Paragrafen 1631d des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) ausdrücklich legalisiert worden ist. Das Gesetz verlangt lediglich, dass die Regeln der ärztlichen Kunst beachtet werden, vor allem, dass man eine Narkose gibt und ein steriles Skalpell benutzt. Bei einem Mädchen hilft das nichts – auch wenn es allein um die Klitorisvorhaut geht und die Eltern den Eingriff aus religiösen oder ethnischen Gründen wünschen.

    Damit verstößt der neue Paragraf 226a StGB gegen einen zentralen Satz des Grundgesetzes: dass niemand wegen seines Geschlechts benachteiligt oder bevorzugt werden darf. Denn eine Teilentfernung der weiblichen Vorhaut, erst recht ein bloßer Einschnitt in sie, ist nicht gravierender als die Beschneidung eines Jungen. Im Gegenteil, das radikale, vollständige Wegschneiden der Vorhaut eines Jungen geht weiter. Denn die Vorhaut hat bei beiden Geschlechtern die gleiche Funktion: Sie schützt ein kleines Körperteil, das sexuelle Erregung auslöst, ohne selbst Teil dieses – wie Biologen sagen – Erregungssystems zu sein.

    aus: Tonio Walter (Das unantastbare Geschlecht), in: Zeit 14.07.2013

    http://www.zeit.de/2013/28/genitalverstuemmelung-gesetz-frauen/komplettansicht

  66. Edward von Roy Says:

    [03. Juni 2015 | 15.00 – 20.00 Uhr | Hörsaalzentrum im Elisabeth-Krankenhaus Essen | Essen.

    Symposium zur Jungenbeschneidung

    Ein kleiner Schnitt für die Großen! Ein großer Schnitt für die Kleinen?

    Satte acht Wochen sind vergangen und allmählich sickern selektierte Informationen nach draußen.]

    Dr. Engelbert Kölker aus Essen. […] Oft habe er traumatisierte Jungen behandeln müssen, die in Hinterhöfen einen schlecht durchgeführten Eingriff über sich hatten ergehen lassen müssen.

    [Mit dieser medizinischen Un-Ethik müsste er die FGM medikalisieren, die, im Hinterhof ausgeführt, äußerst gefährlich ist.]

    „Davon waren die ersten Jahrzehnte geprägt“, sagte er auf dem Symposium zur Jungenbeschneidung Ein kleiner Schnitt für die Großen! Ein großer Schnitt für die Kleinen? Anfang Juni im Elisabeth-Krankenhaus Essen. […] „Wenn Eltern eine klare Position haben, dann habe ich es bislang nicht geschafft, auch nur eine Familie zu überzeugen, sich anders zu entscheiden. Ganz klar ist: Das Verhältnis der Familie zu mir ändert sich in dieser Situation. Dieses Verhältnis würde sich erst recht verändern, wenn ich das Wort Körperverletzung ins Feld führen würde.“ […]

    Dr. Kolja Eckert, Oberarzt der Klinik […] Die Beschneidung sei „eine absichtsvolle und gewollt schmerzhafte Schädigung des kindlichen Genitalis“, machte Eckert seinen Standpunkt klar. […] Die medizinisch nicht-indizierte Amputation des Präputiums erfülle alle Kriterien sexualisierter Gewalt. […]

    „Man sollte das Präputium nicht als mythisches Organ betrachten“, sagte Professor Dr. Ralf-Bodo Tröbs, Direktor der Kinderchirurgischen Klinik des Herner Marien-Hospitals. „Es ist ein Stück Haut wie jedes andere.“ Männer aus islamisch geprägten Kulturkreisen fühlen sich ohne Vorhaut seinen Worten zufolge nicht unvollkommener als ihre Geschlechtsgenossen mit.

    [Hier tut Tröbs so, als habe er keine Kenntnis von den durchaus vorhandenen, muslimisch erzogenen Beschneidungsgegnern (mit Önder Özgeday war einer im Saal und sprach äußerst überzeugend) und als habe er den Anspruch auf Halal-Machen nicht verstanden: selbstverständlich ist schariagesetzlich gerade der intakte Körper unvollkommen. Vorhaut, auch Klitorisvorhaut, ist oder macht haram und muss dem religiös erwachsen Gewordenen, als Junge 15 oder 16 Jahre alt, als Mädchen neun, amputiert werden.]

    Dr. Iris Rübben, Urologin an der Essener Universitätsklinik, wandte sich dagegen, die Beschneidung des Penis – anders als dies bei der Beschneidung von Mädchen der Fall ist – mit einer Verstümmelung gleichzusetzen. […]

    Dr. Matthias Franz, stellvertretender Leiter des Klinischen Instituts für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Uniklinik Düsseldorf […] Das Kind habe ein Recht auf körperliche Unversehrtheit und sexuelle Selbstbestimmung.]

    [Nein zur Beschneidung auf Elternwunsch oder Kinderwunsch! Franz‘ geschickter (Intaktivisten seit seit Helsinki 2012 und Oslo 2013 ärgerlich bekannter) Doppelantrag auf Intaktheit und Genitalautonomie sei abgelehnt, das Kind hat nur das Recht auf körperliche Unversehrtheit (Kind hier als Mensch unter 18 Jahre). In sein genitales Verstümmeltwerden einwilligen darf es ebenso wenig wie in (genitalautonom gesehen schließlich folgerichtige) sexuelle Handlungen mit Erwachsenen.]

    Franz äußerte Verständnis für die Ängste muslimisch oder jüdisch geprägter Eltern: Diese seien oft zutiefst davon überzeugt, dass sie ihrem Kind „etwas Gutes tun, wenn sie ihm den empfindsamsten Teil seines Gliedes

    [korrekt, das Präputium ist das sensitive Äquivalent nicht der Klitorisvorhaut, sondern der Klitoris, wie ich, jeder vernahm es und keiner widersprach, in Essen per Hörsaalmikrophon anmerken durfte und was der leider auch zur bevorstehenden Legalisierung der (milden) Sunnabeschneidung der Mädchen (FGM) schweigende Bülent Erdoğan nicht berichtet]

    … abschneiden lassen“. Sie könnten sich kaum vorstellen, dass das, was ja ihre eigenen Eltern auch ihnen zufügten, etwas Schlechtes gewesen sein könnte. „Es kann und darf nicht schlecht gewesen sein, was meine Eltern mit mir gemacht haben, als ich ihr Sohn war [,,,]“

    aus: Bülent Erdoğan („Es gibt keine Frauenbeschneidung ohne Männerbeschneidung“), in: Rheinisches Ärzteblatt 8/2015

    28.07.2015 (?) „letzte Änderung am: 31.07.2015“

    https://www.aekno.de/page.asp?pageID=14192&noredir=True

    https://www.aekno.de/downloads/archiv/2015.08.023.pdf

    Rheinisches Ärzteblatt 10/2013
    Bülent Erdoğan-Griese

    https://www.aekno.de/downloads/archiv/2013.10.012.pdf

    Rheinisches Ärzteblatt

    Herausgeber:

    Ärztekammer Nordrhein und Kassenärztliche Vereinigung

    Redaktion:

    Horst Schumacher (Chefredakteur)
    Dr. Heiko Schmitz (verantw. für Beiträge der KV Nordrhein)
    Karola Janke-Hoppe (Chefin vom Dienst)
    Jürgen Brenn
    Bülent Erdoğan
    Rainer Franke
    Frank Naundorf
    Sabine Schindler-Marlow

    https://www.aekno.de/page.asp?pageID=113

    2013
    Fachtagung der Ärztekammer Nordrhein und stop mutilation e.V.
    Weibliche Genitalbeschneidung ächten

    Rhodah Koross, Erste Vorsitzende von stop mutilation e.V., widersprach dem Vorwurf, dass die Verhinderung von Beschneidungen eine Form des „Kulturimperialismus“ sei. Diese tief in den Prävalenzländern verankerte, nicht-religiös motivierte Tradition stehe klar im Gegensatz zu den Menschenrechten, die über Migrationsbewegungen auch in Deutschland angekommen sei.

    [Desinformation pur, die FGM ist schafiitisch und vielleicht auch hanbalitisch Religionspflicht]

    https://www.aekno.de/page.asp?pageID=6592

    Vor allem in 28 afrikanischen Ländern vom Senegal bis nach Somalia sei die Verstümmelungspraktik am weitesten verbreitet

    [Jemen und Oman (immerhin in diesem Text genannt), Irak, Iran, Thailand, Indonesien, Malaysia sind nicht afrikanisch]

    Gynäkologe Dr. Christoph Zerm aus Herdecke […] Die FGM sei kein religiöses Phänomen […] fordere der Koran an keiner Stelle die Beschneidung des weiblichen Genitals, so Zerm

    [Christoph Zerm kann es besser wissen, die Chitan al-Inath (FGM Typ I oder IV, letztlich nicht Ia, sondern Ib) ist mindestens der Rechtsschule der Schafiiten, evtl. zusätzlich dem Madhhab der Hanbaliten religionsrechtlich (islamisch) verpflichtend. FGM ist Scharia, FGM ist Islam]

    https://www.aekno.de/downloads/archiv/2012.11.019.pdf

    Genitale Beschneidung/Verstümmelung (FGM) bei Mädchen und Frauen. Eine Handreichung für das Gesundheitswesen

    • Die Beschneidung weiblicher Genitalien wird häufig nach der englischen Bezeichnung Female genital mutilation FGM abgekürzt.

    • FGM ist fest in Kultur und Tradition der praktizierenden, meist afrikanischen, Länder verankert; ihr Ursprung ist unbekannt.

    FGM wird meist sozial, religiös und kulturell (z.B. als Initiationsritus), traditionell (z.B. weil es schon immer gemacht wurde), zuweilen aber auch gesundheitlich (z.B. Smegmaansammlung) oder ästhetisch begründet.

    • FGM kann zu schweren Komplikationen führen und findet häufig unter unhygienischen Bedingungen statt.

    Die Mehrzahl der betroffenen Frauen betrachtet sich nicht als verstümmelt.

    [Immerhin kennzeichnet die Karte der Verbreitung der weiblichen Beschneidung sprich weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) auch außerafrikanische Gebiete wie den nördlichen Irak (Kurden, schafiitische Rechtsschule), Jemen und Oman, während Malaysia und Indonesien (ebenfalls schafiitisch, Stichworte MUI, sunat perempuan) leider fehlen.]

    https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/mgepa/genitale-beschneidung-verstuemmelung-fgm-bei-maedchen-und-frauen/1481

  67. Carcinòl Says:

    Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte
    Köln
    11.09.2014

    Keine Genitalverstümmlung: Jungen und Mädchen haben ein Recht auf körperliche Unversehrtheit!

    Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte ist empört über den Vorstoß der Berliner Rechtswissenschaftlerin Tatjana Hörnle, die die Legalisierung der Klitorisvorhautbeschneidung und anderer Formen der Genitalverstümmelung rechtfertigt. Hörnle wird ihre These auf dem 70. Deutschen Juristentag (16. bis 19. September 2014 in Hannover) vertreten.

    Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte: „Hörnle argumentiert, wenn die Vorhaut der Jungen amputiert werden dürfe, müsse auch die Beschneidung der Klitorisvorhaut erlaubt sein. Eine solche Argumentation, bei der frei nach dem Motto „Gleiches Recht für alle“ körperliche Gewalt an Mädchen durch Gewalt an Jungen gerechtfertigt wird, ist an Zynismus kaum noch zu überbieten. Kinder haben verfassungsmäßig garantierte Rechte, zu diesen Rechten gehört das Recht auf Schutz vor Gewalt. Die Resolution der Vereinten Nationen erlaubt keine Art von Beschneidungen an Mädchen und Frauen. Ist ein Arzt an einem solchen Eingriff beteiligt, so kann dieser auch standesrechtlich belangt werden.

    Wir müssen uns dafür einsetzen, dass Jungen und Mädchen gleichermaßen vor Genitalverstümmelung geschützt werden [was natürlich nicht heißen kann, geschlechtsneutral rituell ein ganz kleines bisschen zu beschneiden]. Weder Tradition noch Religion dürfen dazu führen, dass an den Genitalien von minderjährigen nicht einwilligungsfähigen Mädchen oder Jungen ohne medizinische Indikation herumgeschnitten wird [Nein Herr Dr. Hartmann. So wird das nie was! Denn: jünger als 18 Jahre = nicht einwilligungsfähig]. Menschenrechtsverletzungen bleiben Menschenrechtsverletzungen, auch wenn sie aus rituellen Gründen begangen werden. Es ist Zeit, dass das 2012 erlassene „Beschneidungsgesetz“ novelliert wird. Der Gesetzgeber muss dafür sorgen, dass rituelle Verstümmelungen uneingeschränkt weder an Mädchen, noch an Jungen vorgenommen werden dürfen [Thema zum Schluss leider etwas verfehlt, denn laut MUI wird ja mit der sunat perempuan gerade nicht verstümmelt. Auch sagt Wolfram Hartmann leider nicht, was gesagt werden muss: die rituelle Zirkumzision ist eine Genitalverstümmelung].“

    Quelle: Pressemeldung des BVKJ

    http://www.kinderaerzte-im-netz.de/news-archiv/meldung/article/keine-genitalverstuemmlung-jungen-und-maedchen-haben-ein-recht-auf-koerperliche-unversehrtheit/

  68. Edward von Roy Says:

    the abolition of RMC on non-consenting minors
    (Intaktivistisch dechiffriert: auf Kinderwunsch jede MGM oder „milde“ FGM endlich erlauben)

    Kinder an die Macht? Antrag abgelehnt Frau Erlings, Minderjährige (minors), minderjährig ist ein Mensch unter achtzehn Jahren, Junge oder Mädchen, sind zum wirksamen Einwilligen (consent; Verb consenting) völlig altersentsprechend gar nicht fähig, weshalb für uns Erwachsene eine von den beschneidungsbegeisterten Minderjährigen abzugrenzende Kategorie der nicht einwilligenden Minderjährigen (non-consenting minors) nicht zu existieren hat.

    Die politische Debatte über das rechte kindliche oder jugendliche Alter des informed consent soll beginnen dürfen und wird auch die Mädchen einschließen müssen. Vorkämpfer wie Esther Erlings vermeiden dabei, den etwa schafiitischen Gelehrten das Leben schwer zu machen. Wenn der 15 oder 16 Jahre alte Junge und das acht oder neun Jahre alte Mädchen in seine Sunnabeschneidung einwilligt, sind der himmlische Urheber der Schariagesetze und die irdischen Ulama des MUI zufrieden.

    Child Safety, Welfare and Well-being
    2016, pp 95-113
    Date: 06.08.2015
    The Law and Practices of Ritual Male Circumcision: Time for Review
    Esther I. J. Erlings

    „ritual male circumcision (RMC) […] we should strive for the abolition of RMC on non-consenting minors, although many states may need a transition period during which the practice should be strictly regulated.“

    http://link.springer.com/chapter/10.1007/978-81-322-2425-9_8

    http://link.springer.com/search?facet-creator=%22Esther+I.+J.+Erlings%22

    RESEARCH STUDENTS
    Ms. Esther ERLINGS
    Working toward a PhD in Laws, expected 2015

    I am interested in human rights (in particular freedom of religion, non-discrimination and the right to education), family law, children’s rights and access to justice, the horizontal effect of human rights treaties, constitutional and comparative law.

    The focus of my thesis is on religion within the family. Its aim is to find a framework allowing for the (harmonious) resolution of differences related to religious practices between parents and children. Special attention is paid to the role of the State as intervener and facilitator.

    2013: E. Erlings, The law and practices of ritual male circumcision – time for review? Paper presented at the International Conference on Protection of Child Rights: Issues and Challenges, Pondicherry, 18-20 January 2013

    http://www.law.cuhk.edu.hk/en/study/esther-erlings.php

    .

    E. Erlings
    The Law and Practices of Ritual Male Circumcision: Time for Review Introduction

    ab Seite 95, in: Child Safety, Welfare and Well-being: Issues and Challenges, herausgegeben von: Sibnath Deb

    https://books.google.de/books?id=BvpUCgAAQBAJ&pg=PA95&lpg=PA95&dq=Esther+I.+J.+Erlings&source=bl&ots=mx0-fSU2_4&sig=0MKq00-9B1scDobUX5DkfghdIes&hl=de&sa=X&ved=0CCIQ6AEwAGoVChMIk_SEqae1xwIV4xFyCh1msQod#v=onepage&q=Esther%20I.%20J.%20Erlings&f=false

    .

    Hong Kong 17.03.2015
    Centre for Comparative and Public Law, HKU

    Children are increasingly perceived as active agents with their own personality, and holders of rights within the family. Parents, in turn, are encouraged to respect children’s identity [Identität – und eben nicht wie geboten genital intactness] and fulfill obligations corresponding to children’s rights.

    .

    http://www.law.hku.hk/conferencesphoto2015/mar/17_ccpl/

    .

    Esther Erlings is a PhD fellow (HKPFS) from the Netherlands. She received her LLB (cum laude) from Utrecht University, her LLM (cum laude) from Maastricht University and has recently submitted her thesis to The Chinese University of Hong Kong.

    https://www.facebook.com/events/938596386173510/

  69. Edward von Roy und Gabi Schmidt Says:

    „So läuft das ab!“

    Beschneidungsrhetoriker Bühmann

    Männliche Genitalverstümmelungen begünstigende Desinformation ausgerechnet gegenüber Minderjährigen als der Zielgruppe der BRAVO verantwortet das Mietmaul pardon der Pressesprecher des BDU und Betreiber einer urologischen Privatpraxis auf Sylt Dr. Bühmann.

    Seit viereinhalb Jahren unkorrigiert im Netz – kein Wort von den bei jeder Zirkumzision amputierten 10.000 bis 20.000 Nervenendigungen bzw. Tastkörperchen der Merkel, Meissner, Vater-Pacini, Ruffini. Kein Hinweis auf die damals (2011) bereits vier Jahre alten Forschungsergebnisse von Morris L. Sorrels et al. (fine-touch; sensorische Schädigung des Penis; von 2007).

    Sicherlich, die Erkenntnisse von Morten Frisch et al. (negative Auswirkungen auf die Partnerschaft) waren erst acht Wochen später zugänglich, doch hätte man sie seit Mai 2011 im Online-Text ohne weiteres nachtragen können und müssen – und muss das immer noch sehr geehrter Herr Bühmann. Auch eine neuer Text ließe sich schreiben, warum nicht in der BRAVO.

    Nicht einmal den Hinweis auf vorhauterhaltende Techniken wie die Triple-Inzision werden den Jugendlichen seit 2011 angeboten, im Gegenteil wird von jeder anderen OP als der vollständigen Zirkumzision ausdrücklich abgeraten.

    Zitat: BRAVO vom 08.03.2011 | Beschneidung: So läuft das ab!

    Beschneidung: So läuft das ab!

    Geht auch eine Teilbeschneidung?

    Bei einer Teilbeschneidung wird nur ein Teil der Vorhaut abgetrennt, so dass die verbleibende Haut noch über der Eichel liegt. Allerdings hat diese Art der Beschneidung gegenüber einer vollständigen Beschneidung keine Vorteile. Im Gegenteil: Bei einer Teilbeschneidung ist in etwa 30 Prozent der Fälle eine Nachoperation nötig, weil es durch Narbenbildung zur erneuten Enge kommen kann.

    Wie ist der Sex hinterher?

    Direkt nach der Operation ist die Eichel noch sehr empfindlich. Klar, sie ist es nicht gewohnt, frei zu liegen. Deshalb kann das neue Gefühl anfangs gewöhnungsbedürftig sein. Ein beschnittener Junge kann aber genauso tollen Sex erleben, wie ein Unbeschnittener. Jungen, die den Vergleich „Sex mit und ohne Vorhaut“ kennen, berichten trotzdem von einem Unterschied.

    Auch Selbstbefriedigung ist beschnitten möglich. Der Rest der Vorhaut bleibt schließlich beweglich und kann für schöne Gefühle sorgen. Wer gern eine Lotion oder ein Öl dazu nehmen möchte, kann das tun. Es geht aber auch ohne Hilfsmittel.

    Ein Märchen ist allerdings, dass beschnittene Jungen beim Sex länger durchhalten, weil angeblich ihre Eichel unempfindlicher geworden ist. Dafür gibt es keinen Beweis. Wie schnell ein Junge erregbar ist, hat nicht allein mit seiner Eichel zu tun, sondern auch mit den Hormonen, der Aufregung oder dem Stress, den sich der Junge selber macht – also viel mit dem Kopf.

    Für diesen Artikel wurde das Dr.-Sommer-Team beraten von:
    Herrn Dr. Wolfgang Bühmann
    Pressesprecher des Berufsverbandes der Deutschen Urologen (BDU)
    Text: Marthe Kniep

    http://www.bravo.de/dr-sommer/beschneidung-so-laeuft-das-ab-240345.html

    Auch 2015 erweist sich Wolfgang Bühmann als eher lernresistent. Der Arzt aus Westerland leugnet die hohe sexuelle, nämlich sensitive und partnerschaftliche Bedeutung der Penisvorhaut. Einen eigenen Wert im männlichen sexuellen Erregungssystem habe sie nicht, so implizit der Sylter, dem das Präputium zur Eichelschutzkappe verkommt („[s]o schützt die Vorhaut die Eichel“) und der wie zufällig verschweigt, dass die Mehrheit sprich über 50 % aller Jungen im Grundschulalter, diese sind jünger als 10 (zehn!) Jahre und eben nicht nach der Geburt lediglich „einige Jahre“ alt, von Natur aus noch keine gänzlich retraktierbare Vorhaut besitzt:

    Bei 96% aller Neugeborenen sind Präputium penis und Glans verklebt – und sie bleiben es einige Jahre lang. „So schützt die Vorhaut die Eichel vor Urin und Verschmutzungen“, betont Bühmann.

    Sicherlich gibt es die Keratinisierung (Verhornung), die Männer spüren dann wenig bis gar nichts mehr und möchten erklärlicherweise Kondome ablehnen, was die Gefahr der HIV-Übertragung erhöht und die afrikanischen Kampagnen als unsinnig erkennen lässt. Wir haben aber über den Schaden jeder Zirkumzision zu sprechen. Nein, die Vorhaut SCHÜTZT nicht, sie IST das maskuline Lustorgan Nummer Eins oder sie WAR es.

    Zum Glück darf Dr. Kolja Eckert im selben Artikel der Petra Plaum (Beschneidungen von Jungs? Nur bei medizinischer Indikation! – Mit welchen Argumenten Ärzte Zirkumzisionen ablehnen, Medscape, 04.08.2015) die anatomischen Fakten darstellen, warum liest man das nicht auf dem Internetauftritt des Essener Elisabeth-Krankenhauses:

    Inzwischen erklärt Eckert den Eltern, dass das Präputium 70 bis 80 % der Nervenendigungen enthält, die für das männliche sexuelle Lustempfinden zuständig sind – „es ist damit ein funktionell wichtiges Organ, sage ich dann, das nicht ohne guten Grund entfernt werden sollte. Die Eichel kann von ihrer nervalen Ausstattung her nur einen Bruchteil der Empfindungen aufnehmen und weiterleiten.“

    http://praxis.medscapemedizin.de/artikelansicht/4903926

    Auf Seite 2 darf Prof. Dr. Matthias Franz, warum bleibt Morten Frisch ungenannt und wird die Studie nicht verlinkt, dünn über die längst erforschten nachteiligen Auswirkungen auf Ehe bzw. Partnerschaft reden:

    Eine große dänische Analyse zeige, dass beschnittene Männer seltener ein erfülltes Sexualleben haben als andere.

    Das beschneidungsrhetorische Dreigestirn Eckert – Bühmann – Franz gibt sich einsichtig und erheischt unser Vertrauen:

    Alle 3 Mediziner fordern unisono umfassendere Elternberatungen als bisher üblich

    http://praxis.medscapemedizin.de/artikelansicht/4903926_2

    Faktenbasierte Aufklärungsgespräche (Elternberatungen) zur männlichen Beschneidung (MGM) fordern wir Sozialpädagogen auch, sind aber dahingehend besorgt, dass der in der Vergangenheit eher faktenfern (unwissenschaftlich) und beschneidungsfreundlich (kinderfeindlich) arbeitende BDU dazu auch im Jahre 2015 weder bereit noch in der Lage ist.

    Alles soll irgendwie besser werden. Man empört sich über dieses und beteuert jenes, aber man legt sich gerade nicht fest:

    umfassendere Elternberatungen als bisher üblich

    Schluss mit der BDU-Doppelstrategie aus Schaufensterveranstaltung (Elisabeth-Krankenhaus, Essen 2015) und Hinterzimmer (mystisches Elterngespräch zum Kinderpenis, danach die MGM).

    Den für die Öffentlichkeit dann endlich überprüfbaren phimose- und zirkumzisionsbezogenen Inhalt von BDU-Aufklärungsgespräch und BDU-Elternberatung jetzt auf den Tisch.

    Zusätzlich fordern wir einen Aufruf des Berufsverbandes der Deutschen Urologen (BDU) an seine 2685 Mitglieder (Stand 1. November 2011), sich jeder Bestrebung nach Straffreistellung der Sunna-Mädchenbeschneidung (schafiitische Religionspflicht) in den Weg zu stellen.

    Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge (FH)
    Gabi Schmidt, Sozialpädagogin

  70. Edward von Roy Says:

    Dies sei ein nach den Hauptquellen der Rechtsfindung im Islam (Koran, Sunna, Gelehrtenkonsens und allgemeiner Übereinkunft der Gemeinden) bestimmtes religiöses Gebot definitiver Qualität.

    (BVerfG 2015, DITIB zitierend zum Hidschab, dem islamischen Zwangsschleier)

    ::

    Sehnsüchtig streben Deutschlands Eliten nach Legalisierung des islamischen Wohlverhaltens und damit auch nach der Straffreistellung der milden Sunna. Die FGM Typ IV oder I, gerade auch Ib Klitoris(teil)amputation, ist islamisch. Ein Bundesverfassungsgericht, das ausgerechnet (*) am 27. Januar 2015 die jeder Muslima ab der Pubertät aufzuzwingende Bedeckung (Hidschab), dazu die hanafitischen Islamgelehrten der Türkei zitierend, als „religiöses Gebot definitiver Qualität“ für grundgesetzkonform hält, kann einem die Mädchenbeschneidung fordernden indonesischen oder malaysischen ‚Alim (Pl. ‚Ulama) eigentlich nicht widersprechen, denn auch die FGM ist jedem Schafiiten wadschib, „religiöses Gebot definitiver Qualität“.

    Noch wird der gegebene Zusammenhang Islam FGM von Parlamenten, Presse und Islamverbänden aufwändig verschleiert. Ringel / Meyer sowie Tatjana Hörnle allerdings haben die Gleise künftiger politischer Entscheidungen längst gelegt, die Presse schaut angestrengt woanders hin, die löbliche Ausnahme war der Berliner Kurier vom 12.09.2014 Beschneidung bei Mädchen soll erlaubt werden.

    Man will die Bevölkerung noch ein Weilchen beruhigen, wohl wissend, dass einer überraschenden Willenserklärung des Gesetzgebers sowie der dann zeitnah durch den Bundestag gepeitschten Abstimmung zum gewünschten Ergebnis führen wird, zur straffreien milden Sunna, ganz wie in Sachen Jungenbeschneidung zwischen 19.07.2012 und 12.12.2012.

    Im Sommer vor drei Jahren hieß es:

    Beschneidung minderjähriger Jungen: Der Bundestag hat mit breiter Mehrheit für einen gemeinsamen Entschließungsantrag von CDU/CSU, SPD und FDP zur rechtlichen Regelung der Beschneidung minderjähriger Jungen (17/10331) gestimmt. Damit wird die Bundesregierung aufgefordert, im Herbst 2012 unter Berücksichtigung des Kindeswohls und der Religionsfreiheit sowie des Rechts der Eltern auf Erziehung einen Gesetzentwurf vorzulegen, der sicherstellt, dass eine medizinisch fachgerechte Beschneidung von Jungen ohne unnötige Schmerzen grundsätzlich zulässig ist.

    https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2012/39861243_kw29_angenommen_abgelehnt/209066

    Formulieren wir das einmal geschlechtsneutral, noch ist es Fiktion:

    Beschneidung Minderjähriger: Der Bundestag hat mit breiter Mehrheit für einen gemeinsamen Entschließungsantrag von CDU/CSU, SPD und FDP zur rechtlichen Regelung der Beschneidung weiblicher oder männlicher Minderjähriger gestimmt. Damit wird die Bundesregierung aufgefordert, im Herbst 2015 unter Berücksichtigung des Kindeswohls und der Religionsfreiheit sowie des Rechts der Eltern auf Erziehung einen Gesetzentwurf vorzulegen, der sicherstellt, dass eine medizinisch fachgerechte Beschneidung von Mädchen oder Jungen ohne unnötige Schmerzen grundsätzlich zulässig ist.

    Der Zentralrat der Muslime (ZMD) lügt uns ins Gesicht, indem er auf seiner FAQ – Antwortseite im selben Abschnitt VII. Islam und Medizin über die weibliche und männliche Beschneidung behauptet, dass die weibliche Beschneidung (FGM) vorislamisch, afrikanisch und keinesfalls religiös verpflichtend sei.

    Dass die Jungenbeschneidung den Schafiiten Religionspflicht ist wird zwar wahrheitsgemäß gesagt, doch geschieht das unter gezielter Auslassung der nach Imam Schafi’i ebenso verpflichtenden Mädchenbeschneidung. Zwischendurch hat man Nebel geworfen und die besonders grausame FGM Typ III in den Raum gestellt, die Infibulation. Das soll Empörung erzeugen und vom eigentlichen Thema, Islam und männliche wie weibliche Genitalbeschneidung, ablenken. Eingangs als die Bewegung der Schariagehorsamen sogleich die Afrikaner schlimmer Grausamkeiten zu beschuldigen hat beinahe etwas Rassistisches, der Islam jedenfalls bringe Zivilisation und Humanität und würde sich gegen jede FGM richten, so suggeriert man. Umgehungstrick: die milde Sunna (anatomisch falsch, ethisch unakzeptabel) aus dem offiziellen Bereich der Verstümmelung (mutilation) herausrücken und, mit der MGM, in eine Zone der kindlichen oder jugendlichen, mindestens aber der elterlichen Wahlfreiheit packen … AAP: it’s pro-choice.

    This is not really pro-circumcision. It falls in the middle. It’s pro-choice, for lack of a better word. Really, what we’re saying is, ‘This ought to be a choice that’s available to parents.’

    (Dr. Douglas S. Diekema, Douglas Diekema is a paediatric bioethicist serving on AAP’s Task Force on Circumcision)

    http://www.nytimes.com/2012/08/27/science/benefits-of-circumcision-outweigh-risks-pediatric-group-says.html

    Derselbe Mediziner schlug schon mal vor, in Arztpraxen oder Kliniken auf elterliches Ansinnen ein wenig in die Klitoris(vorhaut) der Mädchen hineinzuschneiden (a small nick of the clitoral hood).

    Douglas Diekema

    He caused controversy by advocating a ritual nick of the clitoris of young girls.

    http://www.intactwiki.org/wiki/Douglas_Diekema

    Der Islam fordert die Beschneidung der Mädchen mindestens nach der schafiitischen Rechtsschule, eventuell auch hanbalitisch. Keine Madhhab untersagt die FGM (Typ IV oder I). Dreiste Lüge also bleibt das: „Die Beschneidung von Frauen ist im größten Teil der islamischen Welt völlig unbekannt und wird dort nicht praktiziert“, während Sachverhalt und Begriff der Mutilation (Verstümmmelung) durch den ZMD bezeichnenderweise lediglich FGM Typ III zugeordnet werden.

    Hier also handelt der Zentralrat der Muslime ganz in der Manier der ‚Ulama des indonesischen MUI, für welche die Chitan al-Inath (dort genannt sunat perempuan) bekanntlich so etwas wie ein Richtigstellen, Veredeln und Saubermachen des weiblichen Genitals ist und angeblich, wie die Jungenbeschneidung, gerade keine Verstümmelung.

    Der ZMD ohne rot zu werden:

    4. Was sind die islamischen Erfordernisse hinsichtlich der Beschneidung?

    Die Beschneidung findet im Koran keine direkte oder indirekte Erwähnung. Die Beschneidung von Frauen ist im größten Teil der islamischen Welt völlig unbekannt und wird dort nicht praktiziert, mit Ausnahme von wenigen Ländern in Afrika. Dort, wo es die Beschneidung von Mädchen gibt, erfolgt sie auch unter Nichtmuslimen, weil es sich um einen vorislamischen Brauch handelt. Im Gegensatz zu der kürzlich veröffentlichten Meinung des ägyptischen Scheichs Jussuf al-Badri, gibt es aus islamischer Sicht kein derartiges Erfordernis. Die mit „pharaonischer Beschneidung“ schöngeredete Verstümmelung der Geschlechtsteile von Mädchen widerspricht eindeutig den Lehren des Islam, auch weil damit eine gravierende und gesundheitlich riskante Veränderung der Schöpfung GOTTES vorgenommen wird. Was nun die Beschneidung von Knaben beziehungsweise Männern betrifft, so handelt sich dabei um eine Sunna des Propheten Ibrahim (…). Vom Propheten Muhammad (…) wird in sämtlichen authentischen 6 Hadithsammlungen folgender Ausspruch überliefert: „Es gibt 5 Dinge, die zur natürlichen (Hygiene) gehören: Die Entfernung des Schamhaares, die Beschneidung, das Kürzen des Schnurrbartes, die Entfernung des Achselhaars und das Schneiden der Fingernägel.“ Nach Imam Abu Hanifa und Imam Malik ist die Beschneidung empfohlen (sunna mu’akkada). Nach Imam Schafi’i und Imam Ahmad Ibn Hanbal ist sie verpflichtend (wadschib). Deswegen sollten muslimische Eltern darauf achten, dass ihre männlichen Kinder beschnitten werden, und zwar aus hygienischen Gründen wie auch aus Gründen der prophetischen Tradition. Die korrekte Art der Beschneidung ist, dass die Vorhaut (qulfa) so entfernt wird, dass die Eichel vollständig frei liegt. Entsprechend der Sunna ist es empfohlen, die Beschneidung am siebten Tag nach der Geburt (einschließlich des Geburtstages) vorzunehmen, aber sie kann auch früher oder später erfolgen. Viele Eltern lassen den „Eingriff“ bereits im Krankenhaus vornehmen; da dies aber nicht vor dem 4. Tag nach der Geburt stattfinden soll, bevorzugen die Eltern, die Beschneidung ambulant bei einem Arzt ihrer Wahl vorzunehmen. Leider wird dies meist nicht mehr über die Krankenkasse abgerechnet. Der Eingriff wird im Krankenhaus normalerweise unter leichter Narkose gemacht, und in einer Praxis zumeist nur mit lokaler Betäubung. In beiden Fällen werden die Eltern genau informiert, wie sie damit umgehen. Das Baby scheint kaum etwas zu verspüren, nach dem Eingriff schläft es länger als sonst, die Heilung erfolgt schnell. Was nun die Beschneidung im fortgeschritteneren Alter betrifft, also bei Erwachsenen, die zum Islam übertreten, so ist dazu zu bemerken, dass es sich um eine empfohlene Handlung (Sunna) und nicht um eine Pflicht handelt [so nicht korrekt, männliche Beschneidung (Genitalverstümmelung) ist schafiitisch wie hanbalitisch Pflicht]. Wenn irgend möglich, sollte man sich beschneiden lassen, weil der Islam der Beschneidung den Vorzug gibt. Anzumerken ist, dass vom Propheten Ibrahim (…) überliefert wird, er habe die Beschneidung im Alter von 80 Jahren vorgenommen. Muslim wird man durch Aussprechen des islamischen Glaubensbekenntnisses und nicht etwa erst durch die Beschneidung. Angeblich soll es sogar in Deutschland vorgekommen sein, dass man von jemandem, der den Islam annehmen wollte, zunächst eine ärztliche Bescheinigung hinsichtlich einer bereits erfolgten Beschneidung verlangt habe. Das ist natürlich Unsinn, denn wäre die Beschneidung tatsächlich verpflichtend, dann würde eine solche Verpflichtung erst mit Annahme des Islam entstehen und nicht schon vorher. Folgte man dieser Logik unter Berücksichtigung des oben zitierten Ausspruchs des Propheten, dann wäre zum Beispiel auch die Entfernung von Scham- und Achselhaar zu verifizieren und zu bescheinigen! Quelle: Rundbrief der Deutschen Muslim-Liga, Hamburg, Nummer 06/1997.

    http://islam.de/1641.php

    ::

    Bundestagsrede 2015: Beschneidung minderjähriger Mädchen oder Jungen, noch ist es nicht soweit, doch bald wird die Parlamentsdebatte kommen.

    Bundestagsrede 19.07.2012: Beschneidung minderjähriger Jungen

    ::

    __________
    * Der sinnvolle und erhaltenswerte Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar ist in Deutschland seit 1996 ein bundesweiter, gesetzlich verankerter Gedenktag, 2015 war der 70. Jahrestag der Auschwitz-Befreiung. Während in Karlsruhe das höchste deutsche Gericht dem frauenfeindlichen Hidschab grünes Licht gibt, donnert Bundestagspräsident Norbert Lammert in Berlin, dem die herabgesetzte, die entwürdigte Rolle jedes Nichtmuslims, jedes Islamapostaten oder jeder Muslima im Herrschaftsbereich des Islamischen Rechts (Scharia) kein Wort wert ist:

    In Deutschland jedenfalls ist Intoleranz nicht mehr tolerierbar.

    http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Bulletin/2001_2007/2002/04-1_Thierse.html

    Das Wohlergehen und die Lebensqualität der weltweit bedrohten Kopftuchverweigerinnen, Islamkritiker und Ex-Muslime ist Herrn Lammert völlig egal:

    „In Deutschland jedenfalls ist Intoleranz nicht mehr tolerierbar“, sagte Lammert. „Nie wieder dürfen Staat und Gesellschaft zulassen, dass Menschen wegen ihrer Herkunft, ihrer Religion, ihrer politischen Einstellung, ihrer sexuellen Orientierung, wegen ihrer Andersartigkeit zum Feindbild einer schweigenden Mehrheit gemacht, verachtet, gedemütigt oder bedroht werden.“

    http://www.toleranz-foerdern-kompetenz-staerken.de/meldungen/nachrichten/news-einzelanzeige/news/bundestagspraesident-lammert-intoleranz-nicht-mehr-tolerierbar/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=283b5d858e7b378e4f9b13f007ba0704

  71. Edward von Roy Says:

    (Desinformation pur)

    Penis beschneiden? 12 Fragen und Antworten
    von Dr. med. Roland Mühlbauer, 31.08.2015

    http://www.apotheken-umschau.de/Sexualitaet/Penis-beschneiden-12-Fragen-und-Antworten-491193.html

    (Meine Antwort)
    03. Sep 2015 23:18 und
    03. Sep 2015 23:20

    ::
    ::

    Nein zur medizinisch nicht unbedingt erforderlichen Beschneidung

    Ob Apotheken-Umschau bereit ist, dazuzulernen, bleibt zu hoffen.

    Wie wohltuend, dass wenigstens hier im Kommentarbereich auf die sensorisch-sexuelle Bedeutung der Vorhaut eingegangen worden ist: „dass das Präputium 70 bis 80% der Nervenendigungen enthält, die für das männliche sexuelle Lustempfinden zuständig sind“.

    Kein Wort hingegen verliert Autor Dr. med. Roland Mühlbauer über die bei jeder Zirkumzision amputierten 10.000 bis 20.000 Nervenendigungen bzw. Tastkörperchen der Merkel, Meissner, Vater-Pacini, Ruffini. Keinen Hinweis gibt er auf die Forschungsergebnisse von Morris L. Sorrels et al. (fine-touch; sensorische Schädigung des Penis; von 2007). Auch auf die Erkenntnisse von Morten Frisch et al. (negative Auswirkungen der Beschneidung auf die Partnerschaft) ist von einem Mediziner hinzuweisen.

    Im Gegensatz zur Vorhaut besitzt der größte Teil der Glans penis (Eichel) beinahe ausschließlich nicht-spezialisierte, freie Nervenendigungen (Nozizeptoren), die nur grobe Reize wie etwa starken Druck oder hohe Temperaturreize detektieren können, die vom Gehirn als Unlust oder Schmerz wahrgenommenen werden.

    Penisvorhaut maskulines Lustorgan Nummer Eins

    Bis auf jene schmale Zone zwischen Corona glandis (Eichelrand) und Sulcus coronarius (Penisfurche) ist die Glans zur Wahrnehmung von sexueller Lust von Natur aus nicht fähig. Das maskuline Lustorgan Nummer Eins ist die Vorhaut – oder sie war es.

    Auch Herr Dr. med. Roland Mühlbauer kann damit beginnen, sich zum Thema Zirkumzision zu informieren.

    Richtigerweise ist in vielen Staaten weltweit auch die geringste Form der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) verboten, beispielsweise Formen von Ritzen oder Einstechen (FGM Typ IV) oder die Amputation der Klitorisvorhaut (Typ Ia).

    Die Vorhaut eines Jungen oder Mannes ist genau so sehr zu schützen wie ihr sensorisch-sexuelles Äquivalent, die Klitoris eines Mädchens oder einer Frau. Die zerstörerische Wirkung der (etwa kulturell oder rituell begründeten) Amputation der Penisvorhaut entspricht einer FGM Typ Ib, einer Klitoris(teil)amputation.

  72. Edward von Roy Says:

    ::
    a father may marry off her virgin daughter without her consent

    (Malaysia, JAKIM – Jabatan Kemajuan Islam Malaysia)

    A virgin girl can be entered into a marriage without her consent by the Wali Mujbir

    (Malaysia, KPWMG – Ministry of Women, Family and Community Development)
    ::

    Stichworte
    FGM und Scharia / Islam
    Zwangsheirat und Scharia / Islam – Wali mudschbir
    Eric Hilgendorf
    Strafrecht und Interkulturalität

    Wo Eric Hilgendorf so überall verwendet wird … etwa bei Antonia Egner, die für das Freiburg Law Students Journal / Freilaw 3/2014 zu den Rechtsfolgen der Scharia desinformieren darf.

    Fußnoten:
    [1] Hilgendorf, JZ 2009, 139 (140).
    [3] Hilgendorf, JZ 2009, 139 (140).
    [110] Hilgendorf, JZ 2009, 139 (144).

    Antonia Egner weiß nicht oder verschweigt, dass die weibliche Genitalbeschneidung (FGM) auch mit der Religion begründet wird, insbesondere mit dem keineswegs falsch verstandenen verstandenen Islam – warum leugnet Freilaw die Islamic FGM, chitan al-inath (sunat perempuan). Dem schafiitischen Madhhab (der in Teilen des Irak, Ägyptens sowie in Südostasien maßgeblichen Fiqh-Schule) ist die Mädchenbeschneidung Religionspflicht – und eventuell den Hanbaliten, dein Scheich weiß mehr.

    STRAFRECHT UND KULTUR IM KONFLIKT
    Die neuen Straftatbestände der Genitalverstümmelung und der Zwangsheirat
    Antonia Eger*, Universität Freiburg

    *Die Autorin studierte im 7. Fachsemester Rechtswissenschaft an der Universität Freiburg und befindet sich zur Zeit in der Examensvorbereitung. Ihr Beitrag basiert auf einer im Februar 2014 im Rahmen des von Prof. Dr. Hefendehl [Roland Hefendehl, s. u.] geleiteten Seminars „Das Strafrecht an seinen Grenzen“ verfassten Seminararbeit zum Thema: Strafrecht und Kultur im Konflikt – Beschneidung, Genitalverstümmelung, Zwangsheirat.

    B. Weibliche Genitalverstümmelung
    IV. Motive für die Genitalverstümmelung

    Angesichts der erheblichen gesundheitlichen Folgen ist die Frage zu stellen, warum die Frauen und Mädchen diesen Leiden ausgesetzt werden. Die Begründungen sind vielfältig. Dabei spielt die Tradition die wichtigste Rolle: FGM wird häufig als Initiationsritus begangen. Nur beschnittene Mädchen werden als vollwertiges Gesellschaftsmitglied anerkannt und haben bessere Heiratschancen und Zukunftsperspektiven 11. Außerdem soll die sexuelle Aktivität der Frau kontrolliert, ihre Jungfräulichkeit und eheliche Treue gewährleistet und dadurch ein die Familienehre schädigendes Verhalten verhindert werden. Daneben wird versucht, die Praxis der Genitalverstümmelung durch medizinische und ästhetische Argumente zu rechtfertigen: Nicht beschnittene Frauen seien unhygienisch und unattraktiv; außerdem könne ihre Fruchtbarkeit gesteigert und die Gesundheit des Geschlechtspartners sowie daraus entstandener Kinder verbessert werden 12.

    Antonia Egner weiß nicht oder verschweigt, dass die Zwangsverheiratung auch mit der Religion begründet wird, insbesondere mit dem keineswegs falsch verstandenen Islam – warum desinformiert Freilaw zur Scharia-Rechtsfolge Wali mudschbir (anglis. wali mujbir), dem sogenannten zwingenden oder nötigenden Heiratsvormund.

    C. Zwangsheirat
    III. Motive und Hintergründe

    Die Zwangsheirat beruht auf einem patriarchalisch-traditionellen Familienverständnis, das den Töchtern und Söhnen kein Recht auf Selbstbestimmung zubilligt 53. Darüber hinaus wird bezweckt, die Familienehre zu wahren, sich an der westlichen Lebensweise orientierende Töchter und Söhne zu „disziplinieren“, dem Ehegatten einen Aufenthalt in Deutschland zu ermöglichen und schließlich von eventuellen finanziellen Vorteilen in Gestalt des Brautpreises zu profitieren 54.

    http://www.freilaw.de/strafrecht-und-kultur-im-konflikt/1686

    Freilaw 3/2014

    Daneben beleuchtet Antonia Egner die in den letzten Jahren neu eingeführten Straftatbestände der Zwangsheirat
    (§ 237 StGB) und der weiblichen Genitalverstümmelung (§ 266a StGB) und geht dabei insbesondere der Frage
    nach, inwieweit eine eigenständige Normierung notwendig ist.

    http://www.freilaw.de/wordpress/wp-content/uploads/2014/12/Freilaw_4_2014_Grenzen_des_Strafrechtes.pdf

    Freilaw
    Wer wir sind

    http://www.freilaw.de/who-we-are

    Freilaw
    Professorenbeirat

    http://www.freilaw.de/professorenbeirat

    Festschrift für Bernd Schünemann zum 70. Geburtstag am 1. November 2014 … herausgegeben von Roland Hefendehl, Tatjana Hörnle, Luis Greco

    https://books.google.de/books?id=TSPoBQAAQBAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Handbuch Rechtsphilosophie. Eric Hilgendorf / Jan C. Joerden (Hrsg.)

    https://www.metzlerverlag.de/index.php?mod=bookdetail&isbn=978-3-476-02433-6

    https://www.metzlerverlag.de/index.php?mod=bookdetail&isbn=978-3-476-02433-6&show=KUR

    Strafrecht und Kultur im Konflikt
    Freilaw – 17-12-2014
    Antonia Egner Mit dem Gesetz zur Bekämpfung der Zwangsheirat vom 1.7.2011 trat auch der neue Straftatbestand Zwangsheirat (§ 237 StGB) in Kraft. Das 47. Strafrechtsänderungsgesetz vom 24.9.2013 stellte mit dem Straftatbestand § 226a StGB erstmals ausdrücklich die Verstümmelung weiblicher Genitalien unter Strafe.

    http://www.curq.de/freilaw_thema/

    Malaysia, Islambehörde JAKIM – Department of Islamic Development Malaysia

    WALI (GUARDIAN) IN ISLAM

    1. PREFACE
    A wali (guardian) is a very important and vital aspect in a marriage. It determines whether or not a certain marriage contract (akad nikah) that has been performed is valid. […]

    4. TYPES OF WALI
    a) Wali Mujbir (guardian by force)

    Although a father may marry off her virgin daughter without her consent, it is sunat (favourable) for the father to request for her consent. And the father may not act freely using his ijbar authority. He has to make sure that his actions are just and fair for the benefits of his daughter.

    http://www.islam.gov.my/sites/default/files/wali_in_islam.pdf

    JAKIM (Department of Islamic Development Malaysia, früher Pusat Islam, Abteilung in der Behörde des Premierministers, versendet Gesetzesentwürfe an die Regierungen der Bundesstaaten)

    http://www.islam.gov.my/en

    Islam ist Wali Mudschbir (wali mujbir). Schafiitische Rechtsschule, Malaysia

    Is consent from the bride required before a marriage can be carried out?

    Yes, consent from the bride is required for any marriage. For a woman who has never been married before (virgin), the consent comes from her Wali Mujbir (guardian)

    Can a virgin girl be forced to enter into a marriage without her consent by the Wali Mujbir?

    A virgin girl can be entered into a marriage without her consent by the Wali Mujbir on the condition that the marriage is sekufu [standesgemäß] and the marriage will not bring dharar [Beschädigung, Bruch] syarie [mit Allahs Gesetz, der Scharia] to the bride.

    http://www.kpwkm.gov.my/new_index.php?page=faq_content&code=4&faqtitleID=5&lang=eng

    https://schariagegner.wordpress.com/2010/04/07/rauf-ceylan/

    MALAYSIA

    KPWKM
    Kementerian Pembangunan Wanita, Keluarga dan Masyarakat
    KPWKM
    Ministry of Women, Family and Community Development

    Welcome To KPWKM’s Official Website

    Frequently Asked Questions

    Title :
    Consent To Marriage

    1.
    Is consent from the bride required before a marriage can be carried out?
    Yes, consent from the bride is required for any marriage. For a woman who has never been married before (virgin), the consent comes from her Wali Mujbir (guardian)
    2.
    Can a virgin girl be forced to enter into a marriage without her consent by the Wali Mujbir?
    A virgin girl can be entered into a marriage without her consent by the Wali Mujbir on the condition that the marriage is sekufu and the marriage will not bring dharar syarie to the bride.
    3.
    How about the consent for a divorcee to marry?
    A divorcee does not require consent from her wali to enter into a marriage.
    4.
    What is the meaning of sekufu?
    Sekufu is the situation whereby the husband and the wife are at par (same standard) with each other and are of equal status in term of family, financial, education level, descent and profession.
    5.
    Who is qualified to be a wali?
    The List of wali, in the order of priority, is as follows:
    i) Father by birth;
    ii) Grandfather on the father’s side;
    iii)Brother from the same parents;
    iv) Brother from the same father;
    v) Nephew from the same parents;
    vi) Nephew from the same father;
    vii) Uncle from father’s side of the same parents;
    viii) Uncle from father’s side of the same father;
    ix) Male cousin from the father’s side of the same parents;
    x) Male cousin from the father’s side of the same father;
    xi) Father’s uncle of the same parents;
    xii) Father’s uncle of the same father;
    xiii) The son of the father’s uncle of the same parents;
    xiv) The son of the father’s uncle of the same father;
    xv) Uncle of grandfather of the same parents;
    xvi) Uncle of grandfather of the same father;
    xvii)The son of the uncle of grandfather of the same parents;
    xviii) The son of the uncle of grandfather of the same father;
    xix) Wali Hakim.
    6.
    Who is a Wali Mujbir?
    Wali Mujbir is the natural father (father by birth) or grandfather on the father’s side.
    7.
    Who is a Wali Raja?
    Wali Raja is a wali that has been conferred the authority by the DYMM SBP Yang Di-Pertuan Agong or Sultan or state’s ruler to marry a woman who has no wali from the nasab (family lineage from the male side).
    8.
    When is a Wali Mujbir used?
    Wali Mujbir is used when the birth father or grandfather from the father’s side is still alive
    9.
    When is a Wali Raja used?
    Wali Raja is used when there is none of the above Wali Mujbir or when all the Wali Mujbir are residing more than 60 miles away or if none of them are known to be alive. A Wali Raja is also used in cases involving adopted children.
    10.
    If the birth father cannot be located, who should be the wali?
    If the birth father cannot be located, the grandfather from the father’s side shall act as the wali, and if none of the Wali Mujbir is available, the role falls under the responsibility of a Wali Raja.
    11.
    If the father of the bride is not qualified to be the wali due to fasiq, who takes over his role?
    If a father is not qualified to be a wali due to fasiq(religious ignorance), his role shall be taken over by the grandfather from the father’s side, and if he is not available, to be followed by others, according to the prescribed order of the Wali Mujbir list
    12.
    What is wali fasiq?
    ali fasiq is a wali who does not hold on to and who does not practise the prescribed Islamic teachings, who commits major sins such as adultery, drinking etc.

    http://archive.is/rsy1U

  73. Jacques Auvergne Says:

    Eigentlich sollte es Juristen interessieren: Islam ist beides, Himmelsbefehl und irdisch zu errichtende Herrschaft nebst (bzw. der) Scharia-Justiz, anders gesagt: Heilssicherung und im Sinne der vermiedenen Höllenstrafe anzuwendendes Recht (der gottgegebenen Scharia hat der menschengemachte Fiqh zu entsprechen).

    Der in Bezug auf den Islam desinformierende Text von Antonia Egner (Die neuen Straftatbestände der Genitalverstümmelung und der Zwangsheirat, in: Freilaw 4/2014 S. 9 ff.) wird bei LECTURIO beworben.

    .
    .

    Der Straftatbestand der weiblichen Genitalverstümmelung

    27. Februar 2015

    https://www.lecturio.de/magazin/genitalverstuemmelung/

    Der Straftatbestand der Zwangsheirat: Nur reine Symbolik?

    https://www.lecturio.de/magazin/straftatbestand-zwangsheirat/

  74. Jacques Auvergne Says:

    Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
    Rechtswissenschaftliche Fakultät

    Institut für Kriminologie und Wirtschaftsstrafrecht

    Prof. Dr. Roland Hefendehl
    Institutsleitung

    Freiburg, 29.01.2014

    Seminarankündigung (SPB 3)

    Das Strafrecht an seinen Grenzen

    Ziel des Seminars soll es sein, über Konstellationen,
    die möglicherweise bereits vom Strafrecht erfasst werden
    bzw. umgekehrt aus diesem wieder eliminiert werden sollten,
    die Legitimationsbedingungen des Strafrechts zu ermitteln.

    Prof. Dr. Roland Hefendehl

    mögliche Themen [Auswahl]

    Strafrecht und Kultur im Konflikt: Beschneidung, Zwangsheirat und Genitalverstümmelung

    Hate Crimes

    Prostitution und Strafrecht: Pönalisierung des Freiers?

    https://strafrecht-online.org/lehre/sos-2014/seminar/materialien/Seminarank%C3%BCndigung.pdf

    Zur Stunde bleibt es spannend:

    „Die Ergebnisse liegen dem Prüfungsamt vor und müssen dort eingepflegt werden.“

    https://strafrecht-online.org/lehre/sos-2014/seminar/

    .
    .
    .

    Ein Anekdötchen. Den Unterricht interessant zu gestalten, zumal für Studenten des ersten Fachsemesters, ist gewiss eine hohe Kunst. Das gelang ihm 2008 nicht nur, die Aufmerksamkeit jedenfalls war Roland Hefendehl gleich tagelang sicher:

    Professor hält Vorlesung in DDR-Sportjacke

    (von: Joachim Röderer, in: Badische Zeitung, 06.01.2008)

    Der Ring Christlich-Demokratischer Stundeten (RCDS) schäumt. Der Vorsitzende Thomas Volk spricht von einem Skandal […] Der ungewöhnliche Fall „Hammer und Zirkel“ beschäftigte am Donnerstag nun auch die Rechtswissenschaftliche Fakultät. Die bedauerte am Abend dann per Pressemitteilung, dass „durch das Auftreten des Kollegen Hefendehl in der Vorlesung der Eindruck entstanden ist, dass Herr Hefendehl das DDR-Unrecht relativieren oder leugnen wollte“, erklärte Dekan Hanno Merkt. Und fügt hinzu, dass der Professor der Fakultät versichert habe, dass es nicht seine Absicht gewesen sei, DDR-Unrecht zu relativieren.

    Ganz im Gegenteil. Hefendehl selbst berichtet, dass er in seiner Vorlesung gegen das DDR-Unrecht ausdrücklich Stellung bezogen habe – durch den Einsatz eines besonderen didaktischen Mittels: eben der Trainingsjacke als einer „symbolischen Provokation“. […]

    http://www.badische-zeitung.de/freiburg/professor-haelt-vorlesung-in-ddr-sportjacke–7521954.html

  75. Machandelboom Says:

    Mechthild Rawert trat 1987 in die SPD ein. Sie ist Mitglied im Landesvorstand der SPD in Berlin. Seit 2005 ist sie Mitglied des Deutschen Bundestages und ist hier Sprecherin der Landesgruppe Berlin in der SPD-Bundestagsfraktion. Im Bundestag ist sie Mitglied des Ausschusses für Gesundheit.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Mechthild_Rawert

    Was zu sagen wäre, bleibt einfach ungesagt. Keine Distanzierung vom Verheiraten neunjähriger Mädchen nach Islamischem Recht, kein Nein zur Polygamie.

    Welttag sexueller Gesundheit

    Zum Welttag der sexuellen Gesundheit am 4. September erklärt Mechthild Rawert, Mitglied des Gesundheitsausschusses des Deutschen Bundestages und Berichterstatterin der SPD-Fraktion für Reproduktive Gesundheit und sexuelle Vielfalt: „Der diesjährige Welttag der sexuellen Gesundheit steht unter dem Motto „Sexual health und sexual rights for all“. Mit dem Motto wird klar, es geht um mehr als um die Vermeidung und Erhöhung der Heilungschancen von sexuell übertragbaren Krankheiten.

    _ttp://www.top-medien-berlin.de/index.php/aktuell/384-welttag-sexueller-gesundheit

    Beim Thema FGM dasselbe Schweigen oder Drumherumreden.

    Mechthild Rawert unterlässt zu fordern, worauf es ankommt: Keine Straffreistellung der „milden Sunna“, der FGM Typ IV bzw. Ib – ein klares Nein zum Versuch der Aufspaltung der Einheit der FGM (Typen I, II, III, IV) in einen strafbewehrten und einen wahlfreien Teil.

    Alle Formen der Mädchenbeschneidung seien „nicht hinnehmbar“ auch „in anderen Teilen der Welt“ – doch kein Wort des Protests gegen die Ulama des indonesischen MUI oder malaysischen Fatwarats, die ihre Religion kennen und die Beschneidung aller Jungen und Mädchen fordern.

    Die sexuelle Selbstbestimmung wird angegriffen durch sexuelle Belästigung, Vergewaltigung oder aber auch durch weibliche Genitalverstümmelung. All diese Taten sind nicht hinnehmbar – nicht in Deutschland und nicht in anderen Teilen der Welt. Darauf will der Welttag der sexuellen Gesundheit aufmerksam machen.

    Ganz bewusst fordert Mechthild Rawert eben nicht, wie ethisch, kinderrechtlich und freiheitlich demokratisch geboten, die Streichung von 1631d BGB und überhaupt ein Verbot der rituellen Teilzerstörung des männlichen Genitals. Ganz bewusst fasst sie die Zirkumzision eben nicht unter den Begriff Genitalverstümmelung.

    Wer die Jungenbeschneidung nicht Genitalverstümmelung nennt, wird die sensorisch-sexuell jedenfalls potentiell deutlich weniger zerstörerische Mädchenbeschneidung (FGM) der Typen IV (ritual nick; pinprick) oder Ia (Klitorisvorhautamputation) in den Bereich des zu Erlaubenden rücken.

    Nichts anderes bezwecken die Vorstöße von Anfang 2014 (Ringel / Meyer) bzw. Sommer und Herbst 2014 (Tatjana Hörnle).

    Die Empfehlung des Juristentags ist unzweideutig, der Bundestag will die Jungenbeschneidung weiter erlaubt wissen – und wird zeitnah über die Legalisierung der angeblich sehr harmlosen Formen der Mädchenbeschneidung entscheiden müssen.

    Wer hat uns verraten? Die Sozialdemokraten!

    http://www.mechthild-rawert.de/inhalt/2015-09-04/demonstration_f_r_sexuelle_selbstbestimmung_als_ein_menschenrech?utm_source=twitterfeed&utm_medium=facebook

    Die wichtige und richtige Frage auf Abgeordnetenwatch an Mechthild Rawert:

    05.09.2014
    Von: Jörn Hoos

    Sehr geehrte Frau Rawert,

    auf Ihrer Internetseite machen Sie sich gegen Genitalverstümmelung (FGM) stark. Gleichzeitig haben Sie dem § 1631d BGB zugestimmt. Wie passt dies aus Ihrer Sicht zusammen?

    Wie vorherzusehen war, ist § 1631d BGB trotz § 226a StGB ein Einfallstor auch für die FGM. Auf dem 70. Juristentag etwa stellte die Rechtswissenschaftlerin Tatjana Hörnle fest, dass „bei der Auslegung von § 226a StGB zu beachten [ist], dass nicht alle Veränderungen an weiblichen Genitalien unter „verstümmeln“ zu fassen sind“, nämlich dann nicht, „wenn der Eingriff mit der Beschneidung von Jungen vergleichbar ist (etwa wenn nur Vorhaut der Klitoris betroffen ist)“.

    Sie haben also selbst dazu beigetragen, dass Mädchen auch zukünftig in Deutschland an den Genitalien beschnitten werden dürfen. Die Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes weist zurecht darauf hin, dass Staaten wie Indonesien, die vom UN-Menschenrechtsrat zu einem völligen FGM-Verbot aufgefordert wurden, sich gegen eine „Nulltoleranz“-Regelung wehren und Regelungen wie der § 1631d BGB die Arbeit erheblich erschwert. […]

    Die Angesprochene antwortete am 11.09.2014 – ausweichend, ohne sich eindeutig zu einem Verbot der chitan al-inath (sunat perempuan, Sunnabeschneidung der Mädchen, schafiitische Religionspflicht) zu bekennen. Jungenbeschneidung auf Elternwunsch findet sie klasse, sagt das aber natürlich nicht so.

    http://www.abgeordnetenwatch.de/mechthild_rawert-778-78407–f426637.html

    Rawert. „Kommen Sie am 19. September 2015 ab 11.30 Uhr zum Brandenburger Tor und demonstrieren Sie für das Menschenrecht auf sexuelle Selbstbestimmung!“

    Wohl schon eher eine Demo für Polygamie, Kindbraut, Jungen- und Mädchenbeschneidung der Sunna … Nein Frau Rawert, demonstrieren Sie ohne uns.

    Sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht!

    Bündniserklärung
    Sexuelle Selbstbestimmung ist ein Menschenrecht!
    Leben und lieben ohne Bevormundung

    Wir fordern
    die vollständige Anerkennung aller Formen des Zusammenlebens

    [Gegen religiöse Hardliner, ok, aber warum fehlen Bekenntnisse zur Schutzaltersgrenzen – hoffentlich hat diese Berliner Aktivistenszene keine Pädolobby integriert wie vor 30 Jahren bei Fred Karst. Alle „Formen des Zusammenlebens“ – also auch Imamehe, Vielweiberei und Talaq nach Koran und Sunna. Demonstriert man unter dem Brandenburger Tor noch für die AEMR oder schon für die Scharia?]

    http://www.sexuelle-selbstbestimmung.de/buendniserklaerung/

    https://de-de.facebook.com/PRO.Familienplanung

  76. Carcinòl Says:

    Betreff
    Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik (ZIS) 7-8/2014, Seiten 320-339

    Über die Legalisierbarkeit des Mädchenbeschneidens grübelt Dr. Georgios Sotiriadis

    Gerade die Klitorisvorhaut sollte man legal ein bisschen ab- oder einschneiden dürfen, findet der an Kindergenitalien und Beschneidungsmessern hoch interessierte Jurist. Der anatomisch und physiologisch Ungebildete („Der Verfasser ist Wiss. Mitarbeiter und Habilitand am Lehrstuhl für Straf- und Strafprozessrecht von Prof. Dr. Ingeborg Zerbes an der Universität Bremen. Besonderer Dank für ihre wertvolle Unterstützung gilt Herrn Prof. Dr. Felix Herzog und Dr. Mohamad El-Ghazi“) beginnt selbstbewusst bis vorlaut mit dem Zitieren der WHO-Klassifikation zur FGM, nein, mit der Unterschlagung der dortigen Differenzierung zwischen Klitorisvorhaut und Klitoris:

    Typ I: Klitorisbeschneidung (Klitoridektomie) – Die Klitoris wird teilweise oder vollständig entfernt.“ (Seite 321)

    Demnächst einfach korrekt abschreiben, danke. So wäre es richtig:

    Classification of female genital mutilation

    Type I — Partial or total removal of the clitoris and/or the prepuce (clitoridectomy).
    When it is important to distinguish between the major variations of Type I mutilation, the following subdivisions are proposed: Type Ia, removal of the clitoral hood or prepuce only; Type Ib, removal of the clitoris with the prepuce.
    (…)

    http://www.who.int/reproductivehealth/topics/fgm/overview/en/

    Weltgesundheitsorganisation (WHO)
    Klassifikation zur Unterscheidung verschiedener Typen weiblicher Genitalverstümmelung

    Typ I: teilweise oder vollständige Entfernung des äußerlich sichtbaren Teils der Klitoris (Klitoridektomie) und/oder der Klitorisvorhaut (Klitorisvorhautreduktion).
    Typ Ia: Entfernung der Klitorisvorhaut
    Typ Ib: Entfernung der Klitorisvorhaut und der Klitoriseichel
    (…)

    http://de.wikipedia.org/wiki/Weibliche_Genitalverst%C3%BCmmelung#Formen

    Die Multikulturfreunde sind im Fachbereich Jura eingerückt und lamentieren allen Ernstes über marginalisierte ägyptische oder indonesische Beschneiderinnen und traurige, weil nach Deutschland eingewanderte und, am verstümmeln der Töchter gehindert, von Identitätsverlust bedrohte Clans aus FGM kultivierenden Landstrichen.

    Oder ist es eher so, dass unsere Juristen sich mit dem Herumquatschen über die Legalisierung von ein bisschen Islamgesetz und ein bisschen Mädchenverstümmeln neue Geldquellen erschließen möchten? Wie auch immer, die genitale Bedrohung der Kinder ist real.
    ::

    Die Entfernung der Klitorisvorhaut kann somit ein in seiner Intensität durchaus mit der männlichen Genitalbeschneidung vergleichbarer Eingriff sein [ das kann sein und dürfte von der Schnitt- und Reißtechnik abhängen sowie vom Umstand, ob zusätzlich doch etwas Klitorisgewebe herausgeschnitten wurde. Auf die sexuelle Sensitivität bezogen ist das Äquivalent der Zirkumzision nicht die klitorale Vorhautbeschneidung, sondern die Amputation der Klitoris ]. Die Kriminalisierung der weiblichen Beschneidung und die Ausnahme von der Bestrafung für die männliche Beschneidung lassen sich also bei diesen, in ihrer Eingriffsintensität ähnlichen Verhaltensmustern, verfassungsrechtlich nicht halten [ nun, der § 1631d BGB ist verfassungswidrig, das stimmt ].54 …

    Dies gilt ebenso für Eingriffe identischer Intensität: Die leichteste Art einer Knabenbeschneidung und der denkbar schonendste Einschnitt in die Klitorisvorhaut sollen also deswegen unterschiedlich behandelt werden dürfen, weil die Begleitumstände der Durchführung unterschiedliche Folgen mit sich bringen [ das hat so noch niemand begründet, die Jungenbeschneidung ist bei Muslimen, US-Amerikanern und Juden akzeptiert, deshalb gab die Bundesregierung kinderfeindlich nach ] …

    Attestiert man den äußeren weiblichen Genitalien eine unverzichtbare Funktion zur sexuellen Erregbarkeit einer weiblichen Person [ na, wann wird erkannt, dass die vor allem der Erregung dienende männliche Vorhaut das Lustzentrum Nummer Eins ist ], sind sehr leichte Einschnitte der Klitorisvorhaut (ein Teil der Eingriffe des Typs I) sowie einige Eingriffe des Typs IV, welche die Funktionsfähigkeit der Klitoris nicht erheblich beeinträchtigen, nicht als „Verstümmeln“ aufzufassen [ es wäre schön, wenn Sotiriadis sich dazu durchringen könnte, die männliche Beschneidung als Verstümmelung zu bezeichnen, bevor er das weibliche Geschlecht legalisiert bluten, leiden und dauerhaft versehren will. Ansonsten natürlich Ja zur Null-Toleranz-Grenze, an völlig gesunden Kindergenitalien wird überhaupt nicht herumgeschnitten, auch nicht ein bisschen ].34

    An dieser Stelle vermisst man ein geschlossenes Konzept des Gesetzgebers hinsichtlich der Beschneidung an männlichen und weiblichen Genitalien [ das Konzept ist längst vorhanden und nennt sich körperliche Unversehrtheit und bezieht sich auf alle Körperteile, also auch auf die Genitalien, nur die Amputaton der 10.000 bis 20.000 Nervenendigungen der männlichen Vorhaut hätte 2012 nicht legalisiert werden dürfen ]. …

    (Seite 338 oben links) Abgesehen davon, dass afrikanische Immigranten nur schwerlich Kenntnis von der Einführung des § 226a StGB erlangen werden [ dann geht mal rüber ins Nachbarhaus, liebe Juristen, und redet mit euren afrikanischen Nachbarn statt auf einem elitären Kongress namens 70. Deutscher Juristentag die kulturelle Moderne zu zerquatschen und die Scharia hereinzuwinken ], stellt sich heraus, dass in der Wirklichkeit Adressat dieses Signals die Mehrheitsgesellschaft ist [ nanu, ein Gesetz richtet sich an die uneingeschränkte Öffentlichkeit … ist das so verkehrt? ]. Durch den an prominentester Stelle angesiedelten Tatbestand werden somit die Angehörigen der kulturell-ethnischen Minderheiten pauschal als gewalttätig, unterdrückungsfreundlich, ja rückschrittlich und frauenfeindlich abgestempelt [ Mädchenbeschneidung ist Gewalt, Mädchenbeschneidung ist Unterdrückung, Mädchenbeschneidung schadet lebenslang nicht dem Mann sondern der Frau ]. Dieses Signal kann jedoch unter Umständen der Ablenkung von geschlechtsbezogenen Diskriminierungen und Machtassymmetrien zulasten von Frauen in der Mehrheitsgesellschaft dienen [ die gesetzliche Erwähnung von Bankraub kann dem Ablenken vom Straftatbestand Wilderei dienen. Und sogar von den Missetaten der Nichtbankräuber lenkt das schlimm einseitige Fokussieren auf den Panzerknacker ab ]. Darüber hinaus verbirgt sich hinter dieser symbolischen Gesetzgebung [ der Staat will die Mädchen konkret schützen – alle Mädchen. Was ist daran symbolisch? ] eine zusätzliche Gefahr: Die Angehörigen der kulturell-ethnischen Gruppen, welche diese Praktiken befürworten, könnten diese Strafnorm als einen Angriff gegen die eigene kulturelle Identität empfinden [ sehr geehrter Herr Sotiriadis, was, wenn zur heißgeliebten Kultur und Identität eines fürchterlich gottesfürchtigen iranischen Mullahs oder saudi-arabischen Wahhabiten das Eingraben und Mit-Steinen-Bewerfen der Ehebrecherin gehört oder der per Säbelhieb oder Baukran-Galgen vorgenommene Mord am Apostaten oder Gotteslästerer, ist die Steinigung oder das Kopfabhacken dann auch baldmöglich zu legalisieren? ].“

    von: Georgios Sotiriadis, Bremen
    aus: Der neue Straftatbestand der weiblichen Genitalverstümmelung, § 226a StGB: Wirkungen und Nebenwirkungen
    in: Zeitschrift für Internationale Strafrechtsdogmatik (ZIS) 7-8/2014, Seiten 320-339

    http://www.zis-online.com/dat/ausgabe/2014_7-8_ger.pdf

    noch etwas Plappern über eine demnächst ja vielleicht legale FGM mit Dr. Sotiriadis:

    Bei der Zirkumzision von Jungen von Jungen wird z.B. die Einwilligungsfähigkeit im Alter von 12 Jahren, in Anlehnung an § 5 RelKEG mangels Pubertätserfahrungen [ wie wäre es mit ausgewachsenem – erwachsenem – Körper und zusätzlicher psychisch-kognitiver Reife? Und mit mutigen Ärzten, die es ablehnen, auch dem erwachsenen Patienten eine irreparable Beschädigung zuzufügen? ] stark angezweifelt und die Altersgrenze bei 16-18 Jahren angesetzt [ von 16 oder gar erfreulichen 18 Jahren hat leider fast niemand gesprochen, der verfassungswidrige Alternativentwurf im Bundestag ging von skandalösen 14 Jahren aus ].67 Bei Mädchen müssen zusätzlich die hohe Eingriffsintensität, aber auch der Umstand, dass bei ihnen der Reifeprozess i.d.R. früher ansetzt, berücksichtigt werden [ Georgios Sotiriadis scheint es ernst zu meinen mit der Legalisierung der FGM, er will die irgendwie frühreifen Mädchen Schmerzen und Angst erleben lassen, damit sie als initiierte Frau in eine würdige Rolle im nach Germanien eingewanderten Stamm einnehmen zu können. Zum Glück richtet sich das Grundgesetz zuallererst an das Individuum und nicht an die Ehre, Keuschheit und Seelenheil achtende neofundamentalistische oder original-archaische Großfamilie ]

    Kann das Mädchen aufgrund der oben dargestellten Gründe nicht wirksam in die Genitalverstümmelung einwilligen, wird die stellvertretende Einwilligungsmöglichkeit aktiviert. Somit stellt sich die Frage, ob die Personensorgeberechtigten, in der Regel also die Eltern des betroffenen Mädchens, in den Eingriff gem. §§ 1626, 1631 BGB einwilligen dürfen. [ Schluss jetzt Herr Sotiriadis, weg mit den Beschneidungsmessern. ]“ (Seite 329)

    „… Auswirkungen auf das Täterhandeln haben kann, dass er aufgrund seines Verhaftet-Seins nicht oder nur bedingt in der Lage ist, das Unrecht seiner Tat einzusehen oder dementsprechend zu handeln – dieser Wortgebrauch verweist auf das Potential einer verminderten Schuldfähigkeit und die dadurch eröffnete fakultative Strafmilderung des § 21 StGB. Spezieller für die weibliche Genitalverstümmelung darf auch der Umstand eine Rolle spielen, dass die Motive der Eltern positiv konnotiert sind: In den meisten Fällen fällt die Entscheidung zu Gunsten einer Genitalverstümmelung, um der eigenen Tochter eine sozial günstige Ausgangsposition zu gewährleisten und nicht um ihre Sexualität (bewusst) zu kontrollieren oder die Tochter zu quälen [ was heißt den quälen, die Schafiiten wollen in den Himmel kommen, FGM ist dort verpflichtendes Handeln nach der Scharia, echter alter Islam. Andere, nicht vom Islam geprägte Stämme wollen die Frau durch die Amputation in den weiblichen Geheimbund einweihen und heiratsfähig machen oder glauben, dass eine Klitoris zu einem Penis wachsen kann oder bei der Geburt das Kind tötet ].“ (Seite 336)

    http://www.zis-online.com/dat/ausgabe/2014_7-8_ger.pdf

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    Im unbekümmerten Weiterreichen der zum Islam (schafiitische Pflicht zur weiblichen Genitalverstümmelung (FGM); religiöses optionales Zwangsverheiraten der jungfräulichen Tochter durch den Vater als den Wali mudschbir) offenbar jeder Kenntnis entbehrenden Herangehensweise von Antonia Egner (in Freilaw 4/2014 S. 9 ff.) erwähnt Lecturio den Georgios Sotiriadis so:

    Weiterführende Literatur:

    Antonia Egner: Die neuen Straftatbestände der Genitalverstümmelung und der Zwangsheirat, in: Freilaw 4/2014 S. 9 ff.

    https://www.lecturio.de/magazin/genitalverstuemmelung/

    Auch Mark A. Zöller fehlt bei Lecturio nicht, der in der Festschrift für Schünemann über „rein symbolische Bagatellverletzungen“ am Genital des Mädchens sinniert.

    Zöller (Die Strafbarkeit der Verstümmelung weiblicher Genitalien nach § 226a StGB – Gesetzessymbolik ohne Anwendungsbereich?) hält eine baldige deutsche milde Sunna für manche Mädchen ja vielleicht für eine Unausweichlichkeit, für „Schicksal“:

    „dass […] der Arm des deutschen Gesetzes ihr persönliches Schicksal gar nicht zu erreichen vermag. Symbolisches Strafrecht mit Täuschungsfunktion verfehlt die Aufgabe rechtsstaatlicher Kriminalpolitik […]“

    Noch zu Lecturion, Elke Ferner ist die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) in der SPD.

    Dass die Istanbul Convention alles andere als ein Schutz vor FGM und Zwangsheirat ist, erkennen Ferner und Terre des Femmes nicht:

    „Fachtagung: Fokus Frauenrechte – Welche Konsequenzen ergeben sich aus der EU-Richtlinie gegen Menschenhandel und der Europaratskonvention von Istanbul? […] Die parlamentarische Staatssekretärin Elke Ferner eröffnet die Tagung.“

    https://www.frauenrechte.de/online/index.php/themen-und-aktionen/frauenhandel/aktuelles/archiv/1583-fachtagung-fokus-frauenrechte-welche-konsequenzen-ergeben-sich-aus-der-eu-richtlinie-gegen-menschenhandel-und-der-europaratskonvention-von-istanbul

    Elke Ferner, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

    https://www.demokratie-leben.de/bundesprogramm/aktuelles/detail.html?tx_news_pi1%5Bnews%5D=176&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=ba04eac5a58299f98502a03dfa4d315d

    Weltfrauentag vor drei Jahren (08.03.2012). Zu Tunesien informiert Dr. Kristina Schröder als die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:

    „Ich habe mit weiblichen Mitgliedern der verfassunggebenden Versammlung gesprochen, die hart darum ringen, ob die Scharia tragender Teil der Verfassung wird. Ich habe mit Frauenrechtlerinnen gesprochen, die seit den 80er-Jahren fordern, dass Frauenrechte vorbehaltlos gelten.“

    Elke Ferner schwieg zur Scharia und war albern geworden:

    „Zuruf von der SPD: Na, dann man zu! – Zuruf der Abg. Elke Ferner (SPD)“

    http://www.kristinaschroeder.de/aktuelles/weltfrauentag-kein-gesellschaf/

  77. Machandelboom Says:

    Der humanistische pressedienst (hpd) unterlässt zu tun, was so dringend nötig ist, nämlich das – letztlich globale – Verbot der milden Sunna (meistens im Bereich der FGM Typ IV oder Typ I) zu fordern.

    Nein, die Schönwetteratheisten vom hpd wittern Ungleichbehandlung („Geschlechterdiskriminierung“) – und bereiten damit Aktivisten wie Ringel / Meyer oder Tatjana Hörnle den Weg.

    Denn diese drei Herrschaften wollen ja die Straffreistellung der angeblich irgendwie nicht verstümmelnden Genitalbschneidung für beide (!) Geschlechter, wollen ja genau die Überwindung der Verschiedenbehandlung von Jungen und Mädchen.

    Ist dem heute beim hpd publizierenden Peter Salewsky das strafrechtliche Gutachten von Tatjana Hörnle (2014) denn nicht bekannt, so fragt man sich, weiß er nicht, dass (mindestens) der schafiitische Islam die Beschneidung der Jungen und Mädchen verlangt?

    (Zitat)

    „Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) ist eine Einrichtung, die sich – wie der Name schon andeutet – mit der Aufklärung über und dem Kampf gegen Diskriminierungen aus unterschiedlichsten Gründen (Religion, Geschlecht, ethnische Herkunft u.a.) beschäftigt. Aktuell ruft sie unter dem Motto „Gleiches Recht. Jedes Geschlecht.“ zu einem für den 16. September geplanten Aktionstag in Berlin auf.

    Allerdings weckt ein Vorfall vom Freitag (11.9.) Zweifel an den Zielen und der Lauterkeit dieser Veranstaltung. Auf der Facebook-Seite zum Aktionstag hatte ein Kommentator die Abschaffung des § 1631d BGB (Beschneidungsgesetz) angemahnt, das einseitig Jungen (und damit späteren Männern) das Recht auf ein Leben mit intaktem Genital verweigert.

    Weitere Kommentare in die gleiche Richtung folgten. Doch kurze Zeit später waren diese Kommentare gelöscht.

    Allerdings hatten die Betreiber der Seite die Rechnung ohne das Web gemacht. Andere Leser waren bereits vor der Entfernung auf diese Kommentare aufmerksam geworden und kommentierten nun erbost deren Löschung. […]

    Es dürfte – wenn überhaupt – wenige ähnlich klare und krasse Fälle von Geschlechterdiskriminierung geben wie den Gegensatz zwischen § 226a StGB und § 1631d BGB. Die Untätigkeit der ADS in dieser Angelegenheit ist schlimm genug; wenn sie nun jedoch sogar offen Forderungen nach Abschaffung dieser Ungleichbehandlung/strong torpediert, dann betreibt sie ganz unverblümt selbst Diskriminierung. Auf eine solche Einrichtung können wir getrost verzichten!“

    (von Peter Salewsky am heutigen 14.09.2015)

    (Zitatende)

    Salewsky sollte doch wohl erkennen können, dass mit einer in Deutschland straffrei möglichen Beschneidung aller Jungen und Mädchen jede Ungleichbehandlung überwunden ist.

    Oder winkt hpd die chitan al-inath (sunat perempuan) gelangweilt ins deutsche Recht herein? Dann wäre ein Statement doch beinahe brauchbar, man müsste es lediglich in seiner Zielrichtung umkehren und auf den Begünstiger der Legalisierung der schafiitischen Sunnabeschneidung beziehen, auf hpd selbst:

    „Auf eine solche Einrichtung können wir getrost verzichten!“

    http://hpd.de/artikel/12166


    hpd kann nicht sagen, sie hätten von nichts gewusst, ließen sie doch den bvkj-Präsidenten Dr. Wolfram Hartmann noch vor einem Jahr zu Wort kommen:

    (Zitat)

    Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte ist empört über den Vorstoß der Berliner Rechtswissenschaftlerin Tatjana Hörnle, die die Legalisierung der Klitorisvorhautbeschneidung und anderer Formen der Genitalverstümmelung rechtfertigt. Hörnle wird ihre These auf dem 70. Deutschen Juristentag (16. bis 19. September 2014 in Hannover) vertreten.

    Dr. Wolfram Hartmann, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, sagte dazu: „Hörnle argumentiert, wenn die Vorhaut der Jungen amputiert werden dürfe, müsse auch die Beschneidung der Klitorisvorhaut erlaubt sein. Eine solche Argumentation, bei der frei nach dem Motto ‚Gleiches Recht für alle‘ körperliche Gewalt an Mädchen durch Gewalt an Jungen gerechtfertigt wird, ist an Zynismus kaum noch zu überbieten.“

    Kinder haben verfassungsmäßig garantierte Rechte, zu diesen Rechten gehört das Recht auf Schutz vor Gewalt. „Die Resolution der Vereinten Nationen erlaubt keine Art von Beschneidungen an Mädchen und Frauen. Ist ein Arzt an einem solchen Eingriff beteiligt, so kann dieser auch standesrechtlich belangt werden.“

    Hartmann fordert von seinen KollegInnen: „Wir müssen uns dafür einsetzen, dass Jungen und Mädchen gleichermaßen vor Genitalverstümmelung geschützt werden. Weder Tradition noch Religion dürfen dazu führen, dass an den Genitalien von minderjährigen nicht einwilligungsfähigen Mädchen oder Jungen ohne medizinische Indikation herumgeschnitten wird.“

    [Das geht so nicht bzw. hier fehlt leider die Forderung: Eine Einwilligungsfähigkeit ist bei Minderjährigen (unter 18 Jahre alt) nicht gegeben.]

    „Menschenrechtsverletzungen bleiben Menschenrechtsverletzungen, auch wenn sie aus rituellen Gründen begangen werden“ fuhr er fort, „es ist Zeit, dass das 2012 erlassene ‚Beschneidungsgesetz‘ novelliert wird. Der Gesetzgeber muss dafür sorgen, dass rituelle Verstümmelungen uneingeschränkt weder an Mädchen, noch an Jungen vorgenommen werden dürfen.“

    Bereits in den Diskussionen um das „Beschneidungsgesetz“ wurde häufig erwähnt, dass eine Zulassung der Beschneidung von Jungen zwangsläufig dazu führen wird, dass über kurz oder lang die Beschneidung von Mädchen gefordert werden wird.

    (Zitatende)

    http://hpd.de/artikel/10048


    Jahresrückblick

    Das war das Jahr 2014 des hpd

    Von Frank Nicolai

    23.12.2014

    September

    Nach der parlamentarischen Sommerpause wurde auch über das Thema Beschneidung wieder heftig gestritten. Die Berliner Rechtswissenschaftlerin Tatjana Hörnle plädierte für die Zulassung der weiblichen Genitalverstümmelung.

    http://hpd.de/artikel/10833?nopaging=1


    hpd, 18.09.2014

    Juristentag debattiert Klitorisbeschneidung

    Das Thesenpapier der Berliner Strafrechtsprofessorin Tatjana Hörnle machte bereits im Vorfeld Schlagzeilen: „Der Grund dafür war vor allem, dass sich die Juristin darin versucht, die 2012 erlaubte Geschlechtsteilbeschneidung bei Jungen mit dem Verbot bei Mädchen und Frauen zu vereinbaren.“

    Gegen dieses Thesenpapier gab es schon im Vorfeld des Juristentages viel Widerstand, da Hörnle darin die These vertritt, dass „bei der Rechtsauslegung darauf geachtet werden [sollte], dass nicht alle ‚Veränderungen an weiblichen Genitalien‘ als ‚Verstümmelungen‘ im Sinne des StGB-Paragrafen § 226a StGB verstanden werden.“

    http://hpd.de/artikel/10102

  78. Machandelboom Says:

    Und noch jemand, der zur immensen körperlichen Schädigung jeder Zirkumzision nichts weiß jedenfalls nichts schreibt.

    Von menschlicher Anatomie hat Franziska Antonia Steffen keine Ahnung und offensichtlich auch gar kein Interesse, sich ins Thema MGM (Sorrells; Morten Frisch) einzuarbeiten. So aber verkennt ihr nachlässig gemachter Text auch die kinderrechtlichen, menschenrechtlichen und freiheitlich demokratischen Folgen der rituellen Jungenbeschneidung (Genitalverstümmelung) zwingend. Was sie dann noch zum deutschen Recht zu Papier bringt, ist zwangsläufig Unfug.

    Die Jungenbeschneidung fälschlich für grundgesetzkonform haltend, würde sich Steffen weniger invasiven Formen der Mädchenbeschneidung sicherlich nicht erfolgreich in den Weg stellen können. Indem sie zwar dürr über den 70. djt schreibt, aber die dortige Rolle von Tatjana Hörnle an den Kampagnen der Legalisierung der milden Sunna komplett ausblendet, leistet Franziska Antonia Steffen ihren Beitrag zur deutschen Straffreistellung der FGM.

    Vom ausgangs erwähnten Islamischen Recht von Scharia und Fiqh hat sie dann gar keine Ahnung und spielt Briefträgerin für den (kundigen, aber zielsicher am Thema Rechtsspaltung vorbeiredenden) Mathias Rohe.

    Wer es sich antun will oder muss lese also:

    Strafrecht in einer multikulturellen Gesellschaft – Eine Erörterung anhand von Fallgestaltungen

    Der Flickenteppich wurde im Oktober 2014 bei der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel als Dissertation angenommen und die mündliche Prüfung bewältigte man am 23.02.2015.

    ::::::::::

    Steffen
    Strafrecht in einer multikulturellen Gesellschaft
    Eine Erörterung anhand von Fallgestaltungen
    Von Dr. Franziska Antonia Steffen
    2015, 449 S.

    http://www.nomos-shop.de/Steffen-Strafrecht-multikulturellen-Gesellschaft/productview.aspx?product=24742

    ::::::::::

    Sermin Güven bei den Als-ob-Frauenrechtlerinnen von Terre des Femmes:

    Steffen analysiert die diffizilen Sachverhalte differenziert und gleichzeitig nachvollziehbar. Sie verzichtet dabei aber nicht darauf, sie gegeneinander abzuwägen und zu einem eignen Standpunkt zu gelangen. Sie macht unmissverständlich deutlich, dass es Mindeststandards für friedliches Zusammenleben geben muss, und dass eine Berücksichtigung religiöser und kultureller Anschauungen die Ausnahme bleiben sollte. Das macht dieses Buch zu einem besonderen Wegweiser für die Arbeit im Bereich der Menschenrechte.

    Steffens Dissertation ist gerade im Hinblick auf die Themen Zwangsheirat, „Ehren-“Mord und Genitalverstümmelung ein unerlässliches Fachbuch im Engagement für Frauenrechte.

    Man denke sich einfach ungefähr das Gegenteil von dem, was Sermin Güven zu Steffens Machwerk orakelt, dann liegt man bereits ziemlich dicht am Text.

    http://www.frauenrechte.de/online/index.php/dokumentationsstelle/literaturtipps/1712-neuanschaffungen-2015

  79. Edward von Roy Says:

    FGM is a neither a requirement nor a Sunna in Islam.
    It is well documented that FGM has no link with Islam.
    (The Islamic Cultural Centre and The London Central Mosque)

    the girls‘ circumcision is not part of Islam
    (CAIR)

    FGM is NOT Islamic
    (Najla Islam Ali)

    ::

    Treulose Politiker und Juristen sowie pflichtvergessene Jounalisten und Wissenschaftler aller Welt verneigen sich vor der iKfR (im Kern friedliche Religion). Über den Islam nur Gutes! Na also, geht doch.

    Niemand traut sich daher, schlecht über Allahs Gesetz (gottgegeben theoretisch als die Scharia, irdisch anzuwenden als der Fiqh) zu sprechen – und in den echten alten Islam ist die FGM zeitlos integriert. Und so lässt sich über die Chitan al-Inath (sunat perempuan) nicht schlecht reden, die zum interreligiösen Dialog unabdingbare Harmonie darf nicht beschädigt werden. Das friedliche Zusammenleben stehe auf dem Spiel, was sei dagegen schon ein bisschen Beschneiden der Jungen und Mädchen.

    Ulama und Kulturrelativistinnen, globale Schariafront und postmodernes Gutmenschentum lechzen daher nach der Straffreistellung einer irgendwie gering invasiven Mädchenbeschneidung (FGM) – nur FGM soll man sie bitte nicht mehr nennen dürfen. Verstümmelung (mutilation) klingt so wenig nett.

    Nach

    Fuambai Ahmadu in den USA,
    Ringel / Meyer in Deutschland,
    Tatjana Hörnle für Deutschland (2014),
    James Munby für England und Wales (2015),

    kommt jetzt

    Sonia Grover in Australien.

    Die kinderfeindlich und frauenfeindlich arbeitende Sonia Grover ist Gynäkologin am Royal Children’s Hospital (RCH) in Melbourne, Australien und gerade als angebliche FGM-Expertin in einen Gerichtsprozess eingebunden, der eine religiöse Mädchenbeschneidung (FGM) in der australischen muslimischen Einwanderergruppe der schiitischen Dawoodi Bohra behandelt.

    ::

    Genital mutilation trial: A small nick is not trauma, expert testifies

    von: Sarah Crawford
    hier in: The Courier Mail, 17.09.2015

    http://www.couriermail.com.au/news/genital-mutilation-trial-a-small-nick-is-not-trauma-expert-testifies/story-fnii5s41-1227532200435

    ursprünglich in: The Daily Telegraph

    AN expert on female genital mutilation told a trial a “minimal” nick or cut to a girl’s private parts could “hardly count as trauma”. Professor Sonia Grover, who did the first Australian medical study on women’s experience of FGM, said her patients […]

    http://ustad.science/genital-mutilation-trial-a-small-nick-is-not-trauma-expert-testifies-the-daily-telegraph/

    ::

    A small nick is not trauma, expert testifies

    Professor Sonia Grover, who did the first Australian medical study on women’s experience of FGM, said her patients objected to it being described as “mutilation”. “They would prefer we use the expression female circumcision or cutting,” Prof Grover said. […]

    “If it is as minimal as anything it hardly counts as trauma and you would not see anything if you had done that … it is hard to prove anything has happened,” she said.

    ___p://www.dailytelegraph.com.au/news/nsw/genital-mutilation-trial-a-small-nick-is-not-trauma-expert-testifies/story-fni0cx12-1227532200435

    Antrag abgelehnt Sonia Grover! Die Einheit der Typologie der FGM (I, II, III, IV) wird nicht aufgebrochen, auch die sogenannten milden Formen der Mädchenbeschneidung haben illegal zu bleiben.

    Sonia Grover completed her Obstetrics and Gynaecology specialist training in Melbourne […] Dr Grover established the position of Fellow in paediatric and adolescent gynaecology at RCH which is now one of the few internationally recognised training positions for the International Federation of Paediatric and Adolescent Gynaecology.

    http://www.rch.org.au/rch_gynaecology/staff/Associate_Professor_Sonia_Grover/

    Seit mindestens 2009 ist Grover am Thema FGM

    Female genital mutilation
    Sonia Grover
    Article first published online: 7 OCT 2009

    DOI: 10.1111/j.1440-1754.2009.01629.x

    © 2009 The Author. Journal compilation © 2009 Paediatrics and Child Health Division (Royal Australasian College of Physicians)

    Journal of Paediatrics and Child Health
    Volume 45, Issue 10, pages 614–615, October 2009

    http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1440-1754.2009.01629.x/abstract

    Australian FGM case: girl describes pain after alleged procedure

    The alleged victim’s mother, another woman and a Shia Muslim cleric are standing trial in Australia’s first female genital mutilation case

    […] The defence called professor Sonia Grover, from the University of Melbourne, to give evidence on the medical report as she has spent decades working with women affected by FGM.

    “I think you have to be quite careful what conclusion you draw [from not being able to see the tip of the glands of the clitoris] because in a little girl this is a sensitive area … girls are going to pull their legs together, it might be uncomfortable to do [the examination], so it might limit your capacity to see the tip,” she said.

    Grover said it was not unusual not to be able to see that area in a young girl. She said it was a possibility “something’s been done and the tip has been removed”, but there are other possible explanations for not being able to see it. […]

    “If [a cut to the clitoris is] minimal as anything then it hardly counts as trauma and you wouldn’t see anything if you’d actually done that, but then it’s hard to prove anything had happened,” Grover said.

    Grover said she had not heard of the term “khutna”, which is the cultural term used by C1 for what allegedly happened to her.

    [Arabisch khatana schneiden, khitân / khatna Beschneidung (Chitân, Chatna), auch Jungenbeschneidung, einfach mal das Wörterbuch aufschlagen Frau Grover! Und dann den Hadith lesen, das Sprachrohr Allahs an die Beschneiderin,

    Mohammed sagte es der muqaṭṭiʿa al-buẓūr (cutter of clitorises) Umm ʿAṭiyya entweder so:

    أشمِّي ولا تنهَكي
    ašimmī wa-lā tanhakī
    [Cut] slightly and do not overdo it
    [Schneide] leicht und übertreibe nicht

    Oder aber der himmlische Befehl lautet:

    اختفضن ولا تنهكن
    iḫtafiḍna wa-lā tanhikna
    Cut [slightly] without exaggeration
    Schneide [leicht] und ohne Übertreibung

    The defence has previously said while a ceremony did take place when each girl was seven years old, it was “secret women’s business” and did not involve FGM. Instead, the defence says, the girls were “touched” on the genitals with forceps.

    Shabbir Mohammedbhai Vaziri [Sheik Shabbir Mohammed Bhai Vaziri], a high-ranking member of the clergy in the Dawoodi Bohra Shia Muslim community of which the family is a part, is also standing trial, accused of helping KM and A2 after the fact.

    http://www.theguardian.com/society/2015/sep/17/australian-fgm-case-girl-describes-hurting-in-my-bottom

    2012. Das (menschenrechtlich eigentlich unakzeptable, hier die AEMR zielsicher unterlaufende) Wir-Weißen-ja-auch-Argument bzw. Wir-Nichtmuslime-ja-auch-Argument darf in der FGM-Debatte nicht fehlen. Und überhaupt, weiß Grover, die religiöse Mädchenbeschneidung ist ja irgendwie eher selten (engl.: rare).

    Als ob die (momentane) Quantität von Vergewaltigungen, Banküberfällen, Raubmorden usw. eine Rolle für deren Legitimität und Legalität spielen dürfte.

    Royal Australian and New Zealand College of Obstetricians and Gynaecologists vice-president Ajay Rane said labiaplasties and vulvoplasties to reduce the size of a women’s genitals were “the modern version of FGM (female genital mutilation)“.

    Melbourne gynaecologist Sonia Grover said female genital mutilation, a practice in which girls‘ genitals are cut and sometimes stitched together to narrow the vaginal opening, was rare in Australia.

    http://www.smh.com.au/national/health/genital-surgery-on-the-rise-doctors-20121214-2bfde.html

    FGM-Kritik ist Rassismus! Die Weißen oder jedenfalls die Kulturimperialisten drohen, die gelegentlich mädchenbeschneidenden Exoten zu marginalisieren, das geht aber gar nicht.

    However, legislation, policy and practice undoubtedly occur within the context of the dominant culture and there is a real risk of marginalising minority ethnic groups. […]

    The prevalence of FGM has been associated with Islam, and although many Muslims in practising countries believed that genital modification in women was required by their faith, is now clear that this is not the case (CSAAMA[*] 1995; Olenick[**] 1998).

    Quelle: Pascale Allotey, Lenore Manderson, Sonia Grover (The politics of female genital surgery in displaced communities), Seite 199-200 (FN 4), in: Judith Green, Ronald Labonté: Critical Perspectives in Public Health)

    _ttp://www.amazon.ca/gp/reader/0415409527/ref=sib_dp_ptu/183-3542989-0842550#reader-link

    _ttps://books.google.de/books?id=Myp9-PdXHdcC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Professor Sonia Grover – Paediatric & Adolescent Gynaecology

    _____

    * nicht CSAAMA, sondern
    CSA, AMA bzw. CSA-AMA, CSA/AMA o. dgl.:

    CSA = Council on Scientific Affairs
    AMA = American Medical Association

    American Medical Association, Council on Scientific Affairs (1995) ‚Council Report: Female Genital Mutilation‘, Journal of the American Medical Association 274: 1714-16.

    ** Female circumcision is nearly universal in Egypt, Eritrea, Mali and Sudan. Author: Olenick I. Source: International Family Planning Perspectives. 1998

    https://www.datafirst.uct.ac.za/dataportal/index.php/citations/?keywords=I%20Olenick&field=authors

    ::
    ::

    Unser kompromissloses Ja zur genitalen Intaktheit (nicht genital autonomy) jedes weiblichen oder männlichen Minderjährigen (Mensch unter 18 Jahre).

    Ja aber die Religion. Einerseits. Und andererseits (Anknipsen von Multikulti-Weinerlichkeit oder auch Empörungsdschihad) FGM ist nicht islamisch!

    So wird das nie was … bzw. so kann das Mädchenbeschneiden immer weiter gehen:

    Please Note: Although strongly associated with Muslims, FGM is NOT Islamic, and in fact predates Islam, having been found in Egyptian mummies dating back to 200 BC.[lxvi]

    NAJLA ISLAM ALI

    Lügt uns das Blaue vom Himmel herunter:

    Najla [Najla Islam Ali, Najla Islam Ali Bashamakh] has a BSc (Hons) in Psychology from City University, an MA in Islamic Studies from Markfield Institute, accredited by Loughborough University, an MA in Woman and Child Abuse from London Metropolitan University, as well as a Post Graduate Certificate in Islamic Counselling also accredited by Loughborough University and a TEFL certificate. She currently lives in Egypt with her husband and kids, where she studies Qur’an and Arabic Language privately.

    http://www.islam21c.com/politics/violence-against-women-female-genital-mutilation/#_edn1

    Die Kleidung betreffend kann sie auch ehrlich. Korrekt, der Hidschab ist Allahs Befehl:

    Note:
    The observance of hijāb for the Muslim woman is as a manifestation of chastity and modesty, and a clear signal that sexual attention is not desired, due to the concealment of attractive attributes. It is a fact that the greatest attraction for men is women[24], and the command to cover in Islam serves to protect the Muslim woman from sexual attention from men […]

    The Islamic command for the woman to cover herself comes from several verses of the Qur’ān, and ahadīth (Prophetic guidance) […]

    By covering herself, the Muslim woman sends out a clear signal that she does not want to be treated as a sexual object […]

    _ttp://www.islam21c.com/islamic-thought/2353-sexualisation-of-culture-breeds-sexual-violence/

    Islam21c
    Scheich Haitham al-Haddad,
    Richter am Schariagericht. A judge for the shari’ah Council.

    Scheich Abu Rumaysah Refi Shafi
    He is the chairman for the WISE (Wycombe Islamic Society). He currently gives weekly circles in High Wycombe and Watford. He is also a Lecturer for MRDF.

    http://www.islam21c.com/category/islam21c-writers/

    Najla Islam Ali Bashamakh
    MA Islamic Studies

    hier (wieder) bei der Maududi-treuen Islamic Foundation

    The Islamic Foundation Library
    Ratby Lane, Markfield,
    Leicestershire

    _ttp://www.iflibrary.org.uk/Newsletter/LIBRARY%20E-NEWSLETTER%205.pdf

    SABEEL
    Ustadh [hochverehrter Lehrer, revered teacher] Abu Rumaysah Refi Shaafi

    _ttp://sabeel.mrdfsandbox.co.uk/instructor/ustadh-abu-rumaysah-refi-shaafi/

    The Muslim Research and Development Foundation (MRDF)
    Greenfield Road, London

    _ttp://www.mrdf.co.uk/mrdf/

    Nichts an der kohärenten Scharia oder am Idschma‘ der ‚Ulama darf schlecht sein, wer weiter kritisiert, ist mit Taqiyya einzulullen oder unglaubwürdig zu machen. Heather Hastie erlebt einen Islamapologeten, der den gegebenen Zusammenhang von Islam und FGM verschleiern möchte, und behält den Überblick:

    Reza Aslan: Lying for Islam on FGM

    […] Aslan denied FGM was even an issue in Islam. “FGM is not an Islamic problem, it’s an African problem,” he stated. […] And later, “In Indonesia women are absolutely 100% equal to men.” […]

    In Indonesia, FGM is absolutely an Islamic practice. Until Islam came to Indonesia, it was unheard of. It was introduced in the 13th century along with Islam and Muslim communities are the only ones that practice it. Indeed in some regions, the practice is carried out annually as part of the celebrations for Muhammad’s birthday. As recently as 2013 Indonesia’s top Muslim clerics, the IUC (Indonesian Ulema Council), came out in support of FGM. Although it acknowledged FGM wasn’t compulsory, it recommended it for both moral and religious reasons. The Council has also been lobbying the government to “circumcise” girls to bring it in line with Islamic teachings. […]

    Reza Aslan’s characterization of female genital mutilation as an “African problem” is simply wrong. Except for in Africa, FGM is solely a Muslim issue. […]

    For example, Fatwa 60314 includes statements that express the importance of FGM within Islam and dismiss the opinions of doctors. […]

    http://www.heatherhastie.com/reza-aslan-lying-for-islam-on-fgm/

    FATWA 60314
    Circumcision of girls

    The Islamic Cultural Centre and The London Central Mosque have collaborated with the Foundation for Women’s Health, Research and Development (FORWARD) in order to write this paper on female genital mutilation (FGM) […]

    FGM is a neither a requirement nor a Sunna in Islam. […] The conclusion to be reached is that female circumcision is neither required nor is it an obligation nor a sunna. […]

    It is well documented that FGM has no link with Islam.

    http://www.iccservices.org.uk/news_and_events/updates/female_genital_mutilation.htm

    CAIR (USA) probiert es ebenfalls einfach, stellt die Lüge in den Raum und schaut zu, was passiert (Ringel / Meyer, Tatjana Hörnle, James Munby usw.)

    Quran, Sunna, International Treaties Refuse FGM […]
    the girls‘ circumcision is not part of Islam

    http://www.cair.com/press-center/cair-in-the-news/9422-quran-sunna-international-treaties-refuse-fgm.html

    Taqiyya

    http://www.answering-islam.org/Index/T/taqiyya.html

    http://www.answering-islam.org/Responses/Menj/taqiyyah.htm

    Taqiyya

    Rudolf Strothmann: Art. „Taḳīya“ in E.J. Brill’s First Encyclopaedia of Islam 1913-1936. Bd. VIII, S. 628-629.

    https://books.google.de/books?id=wpM3AAAAIAAJ&pg=PA628#v=onepage&q&f=false

  80. Machandelboom Says:

    Female Circumcision Is Becoming More Popular in Malaysia

    von: Marta Kasztelan

    auf: VICE News, 20.02.2015

    I meet 19-year-old Syahiera Atika at the mall. She spends most Sundays prowling Kuala Lumpur’s mega malls like other women her age, but as she eagerly points out she’s also different. Syahiera is a modern incarnation of Malay culture: She happily embraces Western-style capitalism, while at the same time strictly following the local interpretation of Islam. And as she proudly informs me, that also means she’s circumcised.

    „I’m circumcised because it is required by Islam,“ she says. The Malay word she uses is wajib [wadschib, religiös verpflichtend], meaning any religious duty commanded by Allah. Syahiera is aware of how female circumcision is perceived in the West, but rejects any notion that it’s inhumane. „I don’t think the way we do it here is harmful,“ she says. „It protects young girls from premarital sex as it is supposed to lower their sex drive. But I am not sure it always works.“ She giggles at this thought.

    http://www.vice.com/read/female-circumcision-is-becoming-more-popular-in-malaysia

  81. Edward von Roy Says:

    „Circumcision is a part of the Islamic teachings that were recommended for Muslims, both male and female“

    Amirsyah Tambunan, MUI deputy secretary-general

    „What we reject is the ban. If there is a request [to perform a female circumcision], don’t turn [the parents] away“

    Senior cleric Ma’ruf Amin, MUI [seit August 2015 MUI-Chef, s. u.]
    ::

    Wie in Kuala Lumpur so in Brüssel …

    … und wie in Jakarta so in Berlin. Europa und insbesondere Deutschland arbeiten mit Hochdruck an der Integration der islamischen Normativität sprich Orthopraxie und damit auch an der Legalisierung der islamischen Mädchenbeschneidung, arab. Chitan al-Inath (anglis. khitan al-inath, indones. sunat perempuan).

    Das ist zu verhindern, auch die milde Sunna (FGM etwa als ritual nick / pinprick d. h. Typ IV oder aber eine FGM Typ Ia) darf in der Bundesrepublik nicht straffrei gestellt werden.

    Auch die geringst invasive Form der FGM (s. WHO-Klassifikation: Typen I, II, III, IV) hat illegal zu bleiben. Dass gerade auch die religiös (islamisch) begründete weibliche Beschneidung (i. e. weibliche Genitalverstümmelung) alles andere als zufällig immer wieder auf eine FGM Typ Ib hinausläuft sollten Intaktivisten wissen.

    Beispiel Sulawesi:

    „followers of Islam define the female genital circumcision as a total removal of the clitoris“ (Quelle s. u.).

    Bestandteil des indonesischen Gesundheitsministeriums ist das NIHRD, das Staatliche Institut für gesundheitliche Forschung und Entwicklung. Am 01.01.2015 denkt man dort an das Mädchengenital und empfiehlt die Medikalisierung, die Krankenhaus-FGM.

    Buletin Penelitian Sistem Kesehatan (Bulletin of Health System Research, ISSN 1410-2935) published by National Institute of Health Research and Development [ NIHRD ], Ministry of Health of Republic of Indonesia

    Vol 18, No 1 Jan (2015)

    DETERMINAN ORANG TUA DALAM PERILAKU SUNAT ANAK PEREMPUAN DI INDONESIA (Determinants of Parents for Female Children Circumcision in Indonesia)

    Zainul Khaqiqi Nantabah, Agung Dwi Laksono, Tumaji Tumaji

    Abstract

    Background: Female circumcision is still in debate. Some people consider that female circumcision may harmful to health. Meanwhile others consider female circumcision as a thing that taught by the religion.

    Objective: To analyze female circumcision and factors that influence parents to circumcise their daughter in Indonesia.

    Methods: This study is non-intervention analysis research by using data of 2013 Riskesdas. The data are contained of 14.859 parents who have daughter with age of 0 until 11 years old. The data are analyzed based on socio demographic and Girl’s circumcision behavior by using univariate, bivariate and multivariate analyzes method.

    Result: From the total respondent are found about 33.2% circumcise their daughter. The interesting fact is that 51.8% respondent are living in urban areas. Considering the age of the girls that have circumcised shows 71.8% are done in the age of 1 until 3 month after birth. Around 51.7% are having their daughters circumcised in the midwives. Factors that influence parents to circumcise their daughters are age, education, occupation, quintile of ownership index, and area of residence. Conclusion: Female circumcision in Indonesia is relatively high. Female circumcision done when the child was aged 1–3 years and are mostly done by midwives.

    Suggestion: It needs to spread correct information about female circumcision, especially for parents who willing to circumcise their daughters. The circumcision should be performed by medical practioners in order to avoid illegal practices which may be detrimental to the health of the children.

    Recommendation: It needs to spread correct information about female circumcision, especially for parents who willing to circumcise their daughters. The circumcision should be performed by medical practioners in order to avoid illegal practices which may be detrimental to the health of the children.

    Keywords

    determinants of parents; female circumcise; Indonesia

    http://ejournal.litbang.depkes.go.id/index.php/hsr/article/view/4273

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    Indonesiens Gesundheitsministerin vorgestellt bei der OECD

    Indonesia, Dr. Endang Rahayu Sedyaningsih, MPH, Dr. PH., Minister of Health

    Dr. Endang Rahayu Sedyaningsih was appointed as the Minister of Health of the Republic of Indonesia in October 2009 by President Soesilo Bambang Yudhoyono and joined his cabinet […] After completing her doctorate degree in Social Epidemiology at Harvard School of Public Health in 1997, she joined the National Institute of Health Research and Development (NIHRD) of the Ministry of Health. She worked as a researcher in the Center of Disease Control Research and Program Development, NIHRD for more than a decade. For 6 months in 2001, she spent her time working with WHO HQ in Geneva, Switzerland. She was appointed as the Director of the Center of Biomedical Research and Program Development, NIHRD in 2007.

    http://www.oecd.org/health/ministerial/indonesiadrendangrahayusedyaningsihmphdrphministerofhealth.htm

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    Jakarta Post, 25.06.2011

    Stop female genital circumcision, activists say

    Activists urged Health Minister Endang Rahayu Sedyaningsih to immediately revoke a ministerial regulation on female genital circumcision […] National Commission on Violence against Women (Komnas Perempuan) deputy chairperson Masruchah said Thursday the issuance of Health Minister Regulation No. 1636/2010 on female genital circumcision had tarnished the commitments recently shown by the government in protecting women’s reproductive health and freedom.

    “It is so sad to see such a setback as we have achieved some improvements in protecting the rights of our women,” Masruchah told a press conference held by Amnesty International and Indonesian Civil Societies. […]

    “In Bone, South Sulawesi, followers of Islam who have deep-rooted patriarchal cultures define the female genital circumcision as a total removal of the clitoris. It is very dangerous because it will not only hurt women but also badly affect their reproductive health,” Masruchah said. […]

    Indonesia and countries in Africa and the Middle East are regions with the highest number of female genital circumcision cases.

    Musdah Mulia, a Muslim intellectual from the Islamic State University Syarif Hidayatullah, Jakarta, said female genital circumcision violated fundamental rights of women and it had no basis in Islamic teachings.

    “Islam has never prescribed female genital mutilation,” she said.

    [ Schariafreundin Musdah Mulia wirft gekonnt Nebel. Angewandter Islam bringt aus ihrer Sicht und derjenigen des MUI dem Mädchen und der Frau selbstverständlich keine Verstümmelung (mutilation), sondern sichert den Gnadenstand mit Allah und macht legal (halal) – alle Jungen und Mädchen sind im schafiitischem Fiqh zu beschneiden. ]

    http://www.thejakartapost.com/news/2011/06/25/stop-female-genital-circumcision-activists-say.html

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    Rights groups push for female circumcision ban

    Jakarta Globe, 21.01.2013

    The National Commission on Violence Against Women (Komnas Perempuan) spoke out against the Ministry of Health’s refusal to ban female circumcision on Monday, calling the practice, which is tolerated in some communities, a form of gender discrimination.

    Rural Indonesian Muslims have historically tolerated a form of female circumcision where a small cut is made to the clitoris of a young girl by a dukun (shaman) shortly after birth.

    The Ministry of Health banned health workers from performing female genital cutting in a 2006 decree. But in 2010, Health Minister Endang Rahayu Sedyaningsih issued guidelines that instructed health workers to „scrape the skin covering the clitoris, without injuring the clitoris“ in an effort to provide a measure of safety in the widely unregulated industry.

    Women’s rights groups criticized the decree, arguing that the regulation was a tacit approval of female circumcision. Now, three years later, women’s rights groups are pushing for Health Minister Nafsiah Mboi to ban the practice.

    „Strange the Ministry of Health, as an institution, can be directed by the MUI [the Indonesian Ulema of Council],“ Komnas Perempuan commissioner Ninik Rahayu, told the Indonesian newspaper Tempo.

    Nafsiah said the ministry approved of health workers performing female circumcision under the existing guidelines.

    „If [women] would like to get circumcised please make an inquiry to a health agency so a medical officer can handle [the procedure],“ Nafsiah told Tempo. „Do not go to a dukun [shaman] because [circumcisions done by shamans] are prone to infection.“

    Nafsiah said that female circumcision did not cause any negative side effects if the clitoris isn’t cut.

    Komnas Perempuan questioned the ministry’s decision. „What standards?“ Ninik said. „Our medical officers have never been trained to perform female circumcision.“

    The MUI rejected any efforts to ban the practice on Monday. MUI chairman Ma’ruf Amin instead urged all hospitals and health centers in Indonesia to service those who want their daughters circumcised.

    „What we reject is the ban. If there is a request [to perform a female circumcision], don’t turn [the parents] away,“ Ma’ruf said.

    The MUI considers circumcision an act of religious devotion. The MUI issued a fatwa five years ago, saying that female circumcision is a religious service. But Ninik argued that, under Islamic law, female circumcision is considered a tradition, not a religious order.

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    MUI pushes government to circumcise girls

    Jakarta Post, 22.01.2013

    Jakarta – The Indonesian Ulema Council (MUI) is bucking a United Nation’s campaign to ban female circumcision, demanding that the government keep the practice legal.

    MUI deputy secretary-general Amirsyah Tambunan told reporters at a press conference on Monday that the government should continue to allow female circumcision, calling it a constitutional right.

    „Circumcision is a part of the Islamic teachings that were recommended for Muslims, both male and female,“ Amirsyah said at MUI headquarters as quoted by Antara news agency. „The MUI and Islamic organizations in the country firmly stand against any efforts to ban female circumcision.“

    Female circumcision performed by licensed doctors, nurses or midwives was legalized by a Health Ministry regulation issued in 2010 that defined the practice as „incising the skin that covers the front part of clitoris, without harming the clitoris“.

    Last month, the UN approved a non-binding resolution urging its 193 member states to enforce legislation prohibiting female genital mutilation.

    According to the World Health Organization (WHO), female genital mutilation can cause urination problems, severe bleeding and complications during childbirth. In Indonesia the practice ranges from the symbolic – a small tap with a bamboo stick – to slicing the clitoris off with scissors.

    The National Commission on Violence against Women (Komnas Perempuan) has consistently urged that the 2010 ministerial regulation be revoked, claiming it violated women’s reproductive rights.

    Meanwhile, Huzaemah [ Huzaimah, Khuzaimah; Prof DR Hj Huzaemah Tahido Yanggo ], a member of MUI’s fatwa commission, said that female circumcision was a religious obligation that should be done to control women’s sexual desire.

    Separately, the executive director of the Wahid Institute, Ahmad Suaedy, disagreed, saying that the practice was based on fiqih (Islamic jurisprudence) that could be interpreted differently by different ulemas.

    [ Nur hanbalitisch könnte das funktionieren, dort sagt dir der Mufti oder Scheich, ob die weibliche Beschneidung religiöse Pflicht ist. ]

    „Female circumcision is not in the sharia [ Falsch. Mindestens den Schafiiten ist die FGM wadschib, Schariapflicht ]. Maybe, the MUI drew their conclusions from a fiqih that was applied in a particular context and region,“ he told The Jakarta Post on Monday.

    Meanwhile, Enrico Renaldi, a physician from the Indonesian General Practitioners Association, said that local medical schools did not teach female circumcision procedures.

    „I also have never heard of female circumcision training for doctors. Traditionally, this practice is only performed by midwives,“ he told the Post. (yps)

    http://www.asia-pacific-solidarity.net/ietnews/ietnews_220113.htm

    ::
    ::

    Verbote gehören verboten, Beschneidungsverbote jedenfalls.

    Die FGM verbieten geht gar nicht, was wir indonesischen Ulama daher verbieten ist das Verbot. Sollten die einen starken Beschneidungswunsch verspürenden Eltern mit ihrem Mädchen denn vergeblich in die Klinik gekommen sein?

    „Was wir zurückweisen, ist das Verbot. Sendet sie [die Eltern] nicht weg, die [um eine Mädchenbeschneidung] anfragen“

    Ma’ruf Amin: „What we reject is the ban. If there is a request [to perform a female circumcision], don’t turn [the parents] away“
    ::

    Ma’ruf Amin new MUI chairman

    The Jakarta Post, 27.08.2015

    Senior cleric Ma’ruf Amin had been chosen as chairman of the Indonesian Ulema Council (MUI) for 2015 to 2020 following a national assembly in Surabaya, East Java, on Thursday.

    Ma’ruf was recently elected as the rais aam (supreme leader) of Nahdlatul Ulama (NU) in early August.

    Other newly elected officials at the MUI include Anwar Abbas as secretary general, Slamet Effendy Yusuf and Yunahar Ilyas as deputy chairmen and Amani Lubis as general treasurer.

    Ma’ruf, who previously acted as MUI’s deputy chairman, said that the newly elected officials will soon conduct some organization consolidating as well as revamping and redefining the council’s work plans.

    „We are aiming for a more effective performance, including on matters related to our peta dakwah [Islamic propagation map] and its targets,“ said Ma’ruf as quoted by kompas.com. (kes)

    http://www.thejakartapost.com/news/2015/08/27/maruf-amin-new-mui-chairman.html

  82. Edward von Roy Says:

    Europarat gegen Verbot der Jungenbeschneidung

    Erneut ein Schwarzer Tag für die Kinderrechte und die Vernunft der Spezies Mensch.

    Wer wie der Europarat argumentiert, wird der religiös verpflichtenden Beschneidung (FGM) aller dem schafiitischen Recht unterliegenden Mädchen nicht entgegentreten können und wollen.

    Berichtet heute 01.10.2015

    La Commission européenne renonce à vouloir interdire la circoncision

    by: Shraga Blum

    Le Conseil de l’Europe qui siège à Strasbourg a adopté une décision annulant une décision antérieure de l’une de ses commissions appelant les pays de l’Union à légiférer contre la pratique de la Brit Mila (circoncision). Israël était représenté par le député Issawi Fredj (Meretz) qui a défendu l’acte de circoncision pratiqué également en Islam. Il s’est félicité de la décision et a estimé que le débat est légitime mais qu’il vaut mieux que les adversaires de cette coutume ne tentent pas de l’interdire au moyen d’une loi.

    http://lphinfo.com/2015/10/01/la-commission-europeenne-renonce-a-vouloir-interdire-la-circoncision/

    Europe Overrules Recommended Circumcision Ban

    Thanks to joint Jewish-Muslim rallying, European Council has decided not to recommend a ban on circumcision.

    The Council of Europe has decided not to recommend a ban on circumcision. At a meeting of the Council in Strasbourg this week, it decided to accept arguments put forth by Jewish and Muslim groups supporting circumcision.

    The joint effort was a rare one for Jews and Muslims in Europe, as both sought to uphold their ancient traditions in the wake of attempts by European Union governments to ban the practice, other than for dire medical need.

    According to those opposed to circumcision, infants sustain significant “psychological damage” because they are unable to resist what they see as a violent attack on their body.

    The EU, UN, and other international organizations have all seen circumcision as a form of “violence” against children, and have recommended banning the practice based on that.

    To reverse the Council’s recommendation, Jews and Muslims formed a joint committee to testify and present arguments in favor of the practice.

    Among the members of the group, called the Muslim-Jewish Leadership Council, are the Conference of European Rabbis, the King Abdullah International Centre for Interreligious and Intercultural Dialogue (KAICIID), the Islamic Council of the Republic of Germany, and the World Islamic Relief Organization.

    Representing Israel was MK Issai Freij (Meretz), who spoke before the Council on the human rights aspect of preserving circumcision.

    Commenting on the new decision, Freij said that it was “a victory for logic [nanu, das fromme Teilamputieren der Genitalien ist logisch?]. The debate over circumcision is a legitimate one, but those opposed to this ancient practice should be battling it through education, not legislation [in der Tat, leider wird und nichts anderes übrig bleiben. Die Beschneidung (Genitalverstümmelung) der Jungen und schafiitischen Mädchen ist politisch-elitär gewollt].”

    (Israel National News)

    http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/201288#.Vg1bUdJ_t31

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    Auf dem belgischen 7sur7 (die frankophone Version der niederländischsprachigen Seite HLN.be) hatte man vor drei Wochen über den neuen Jüdisch-Muslimischen Rat berichtet. „Afin de défendre les libertés religieuses en Europe et de lutter contre l’extrémisme“, soso, das Kindergenitalbeschneiden ist Religionsfreiheit? Und sind jetzt alle Intaktivisten Extremisten?

    Ce conseil, le MJLC (Muslim-Jewish Leadership Council), a été lancé par la CER, qui rassemble près de 700 rabbins orthodoxes, le Secours islamique mondial, l’une des principales ONG musulmanes, et le Conseil islamique pour la République fédérale d’Allemagne.

    http://www.7sur7.be/7s7/fr/1505/Monde/article/detail/2451634/2015/09/10/Creation-d-un-conseil-europeen-judeo-musulman.dhtml

  83. Edward von Roy Says:

    Was wird das, noch AEMR und GG, beginnende Rechtsspaltung nach Blaupause der Muslimbruderschaft oder schon die Deutschlandfassung von Mohammeds Vertrags von Medina?

    „Neustart in Deutschland – 12 Punkte für einen Integrationsplan Deutschland“.

    http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-11/35732766-cdu-will-auf-parteitag-integrationspflicht-fuer-migranten-beschliessen-003.htm

    Immerhin, der CDU dämmert: Islam ist Recht plus Seelenrettung und das Islamische Recht (Scharia) kollidiert mit dem freiheitlichen Rechtsstaat an tausend Stellen sprich pauschal.

    Ein bisschen halal ist in Deutschland rechtlich zulässig. Ein Leben ganz und gar halal ist hierzulande nicht legal.

    Parteitag im Dezember. Wir werden sehen, ob die CDU mutig ist, eine fromme Lebensführung in einer Wortwörtlichkeit von Koran und Sunna als grundgesetzwidrig zu bewerten und die Erklärung der Menschenrechte im Islam (Kairo 1990) zu verwerfen. Beides muss geschehen, sonst werden Islamkonferenz, IRU und Idschaza die Abschaffung der Demokratie begleiten.

    Will man als CDU auch die geringste Form der weiblichen Genitalverstümmelung (FGM) verbieten, die als Chitan al-Inath (sunat perempuan), als die sogenannte (milde) Sunna, im schafiitischen Islam zwingend erforderlich ist?

    Will man etwas gegen das islamische Heiratsalter von neun Jahren sagen oder gegen die Polygamie samt Talaq (Verstoßung, Kinder gehören dem Mann)?

    Ist man mutig genug, als Politiker (oder Lehrer) zu sagen, dass ein Mädchen in Deutschland keinen Hidschab tragen muss, auch wenn die Scharia das verlangt?

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    CDU will Vorrang der deutschen Gesetze vor der Scharia

    CDU: Migranten sollen sich zu deutschem Recht bekennen
    DIE WELT‎ – vor 3 Stunden

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article149380959/CDU-will-Vorrang-der-deutschen-Gesetze-vor-Scharia.html

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    „CDU will Integrationsverpflichtung für Migranten beschließen
    28.11.2015

    Grundgesetz steht über Scharia

    Über den Parteitagsantrag, der auf eine Idee Klöckners zurückgeht, berichtete auch der „Spiegel“: Der Vorlage zufolge sollen sich Migranten verpflichten, unter anderem die Gleichberechtigung von Mann und Frau und den Vorrang der deutschen Gesetze vor dem islamischen Rechtssystem, der Scharia, anzuerkennen.

    Diskriminierung von Frauen, Homosexuellen und Andersgläubigen dürfe nicht als Ausdruck religiöser Vielfalt akzeptiert werden, heißt es darin laut „Spiegel“ weiter. Außerdem sollen die Einwanderer zusichern, das Existenzrecht Israels anzuerkennen. Bei Verstößen besteht die Möglichkeit, Sozialleistungen zu kürzen oder sogar den Aufenthaltsstatus zu ändern.

    Zudem stelle der Text klar, dass Religionen nicht grundsätzlich von Kritik verschont werden müssten: „Man darf straflos Witze darüber machen, solange niemand persönlich beleidigt wird“, zitiert der „Focus“ aus der Vorlage. Die CDU kommt vom 13. bis zum 15. Dezember zu einem Bundesparteitag in Karlsruhe zusammen.“

    http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_76255814/cdu-plant-integrationspflicht-fuer-fluechtlinge.html

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    ZEIT online:

    CDU plant Integrationsverpflichtung für Migranten

    In dem Vertrag soll die Gleichberechtigung von Mann und Frau und das Existenzrecht Israels festgeschrieben werden. Bei Verstößen sollen Sozialleistungen gekürzt werden.
    28. November 2015

    Die CDU will auf ihrem Parteitag Mitte Dezember beschließen, dass Zuwanderer verpflichtet werden sollen, eine Art Integrationsvertrag einzugehen. Die Idee für eine Vereinbarung zwischen Staat und Migranten stamme von der rheinland-pfälzischen Unionschefin Julia Klöckner, berichtet der Spiegel.

    Demnach sollen sich Migranten verpflichten, unter anderem die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie den Vorrang der deutschen Gesetze vor der Scharia anzuerkennen. Eine Diskriminierung von Frauen, Homosexuellen und Andersgläubigen dürfe nicht als Ausdruck religiöser Vielfalt akzeptiert werden. Außerdem sollten die Einwanderer zusichern, das Existenzrecht Israels anzuerkennen. Bei Verstößen solle es die Möglichkeit geben, Sozialleistungen zu kürzen oder den Aufenthaltsstatus zu ändern.

    (…) Auch die SPD wolle in der kommenden Woche ein eigenes Integrationskonzept präsentieren, das zusätzliche Milliarden für die Bildung vorsieht, schreibt der Spiegel weiter. Die Ministerinnen Andrea Nahles, Manuela Schwesig, Barbara Hendricks sowie die Integrationsbeauftragte Aydan Özoğuz wollen demnach ein Papier mit der Bezeichnung „Neustart in Deutschland – 12 Punkte für einen Integrationsplan Deutschland“ vorstellen. Darin vorgesehen sei eine Aufhebung des Kooperationsverbots, das Finanzhilfen des Bundes im Schul- und Kitabereich untersagt. Der Bund solle zwei Milliarden Euro für die Schaffung von 80.000 zusätzlichen Kitaplätzen bereitstellen. (…)

    http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-11/cdu-integrationsverpflichtung-parteitag-dezember

  84. Edward von Roy Says:

    Islam: Justizminister Maas will Anerkennung und Staatsvertrage

    [Interview mit Heiko Maas aus der NOZ vom 05.12.2015, hier gekürzt. Eigene Hervorhebungen.]

    Herr Maas, welchen Stellenwert messen Sie der Religion in Deutschland bei?

    Für mich persönlich hat sie einen hohen Stellenwert. Ich bin in der katholischen Jugendarbeit groß geworden, da wurde mein Sinn für Gerechtigkeit und Nächstenliebe geweckt. Gerade in diesen Tagen ist auch der christliche Glaube für viele Menschen ein starker Antrieb, Flüchtlingen zu helfen. Was steht denn am Anfang des Christentums? Eine Familie unterwegs, in Not und ohne Unterkunft!

    Sie sprechen sich für Staatsverträge mit Muslimen aus und halten eine Gleichstellung ihrer Verbände mit den Kirchen als Körperschaft des öffentlichen Rechts in den Ländern für sinnvoll. Wann wird es soweit sein?

    Das hängt von den Muslimen selbst ab. Die Möglichkeiten und Privilegien, die das Grundgesetz den Religionsgemeinschaften bietet, stehen nicht nur den christlichen Kirchen offen, die können alle nutzen. Damit der Staat Verträge schließen kann, müssen sich die Muslime aber noch besser mitgliedschaftlich organisieren.

    [Warum keine Distanzierung des Bundesjustizministers vom diskriminierenden und totalitären Islamischen Recht? Einsperren aller Deutschlandmuslime in die Umma? Datenschutzproblem insbesondere auch für (jetzige oder künftige) Ex-Muslime sowie Aleviten und muslimischen Säkularen.]

    Welche Wirkung versprechen Sie sich davon?

    Staatsverträge können ein wichtiger Schritt sein, um den Platz des Islam in der Mitte unserer Gesellschaft zu stärken. Sie könnten etwa die Ausbildung islamischer Theologen an deutschen Universitäten regeln. Manche Probleme ergeben sich ja auch daraus, dass Imame aus Ländern kommen, in denen es keine Freiheit, keine Vielfalt und keine Gleichberechtigung gibt. Wir brauchen Imame, die unsere Wertordnung kennen und leben.

    [Herr Maas kann wissen: Im Islam gibt es keine Freiheit, Vielfalt oder Gleichberechtigung, Würdenträger ist allenfalls der muslimische Mann, nämlich solange, wie er nicht gegen die Schariapflichten aufbegehrt. Der Islam kennt keine Volkssouveränität, interessiert das Herrn Maas nicht?]

    Sehen Sie angesichts des IS-Terrors und der muslimischen Zuwanderung im Millionenbereich einen Anlass zur Neubewertung dieser Fragen?

    Nein. Integration ist wichtiger als je zuvor – und die klare Ablehnung von religiösen Fanatikern durch die Muslime selbst auch. Die Terroristen wollen unsere Gesellschaft spalten. Das dürfen wir nicht zulassen. Millionen Muslime haben sich weltweit ganz klar vom Terror distanziert. Sie machen deutlich: Wer im Namen des Propheten mordet, begeht einen Anschlag auf den Islam. [OIC-Menschenrechtserklärung lesen (Kairo 1990), sinngemäß hat jeder Mensch ein Recht auf Leben, es sei denn, er begeht eine islamische Missetat und die Scharia erklärt sein Lebensrecht für aufgelöst.] Fundamentalistische Auswüchse dürfen in keiner Gemeinde verharmlost werden. Es geht noch nicht einmal, dass sie dort nicht thematisiert werden. Diese klare Distanzierung tut gut und ist notwendig – auch und gerade in den Freitagsgebeten. [Welche Distanzierung eigentlich? Niemand hat sich von der Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam distanziert.] Ich sehe die muslimischen Gemeinden insofern schon in der Verantwortung.

    Schon die Sonderrechte für die Kirchen sind problematisch – Stichwort Arbeitsrecht, monopolartige Strukturen oder die subventionierte Konkurrenz zu privaten Trägern. Wäre es nicht sinnvoll, Privilegien im religiösen Kontext allseits abzubauen statt auszuweiten?

    Zum Arbeitsrecht: Eine Änderung der Praxis, der katholische Kirche, Wiederverheirateten und Homosexuellen zu kündigen, ist absolut überfällig. Das ist ganz klar. Im Übrigen: Wenn es um einen Laizismus nach französischem Vorbild geht, in dem die die Trennung von Staat und Kirche so weit reicht, dass in staatlichen Schulen selbst Schüler keine religiöse Kleidung oder Symbole tragen dürfen: Davon halte ich nichts. Denn das tolerante Miteinander der Religionen fördert man sicher nicht dadurch, dass man Religionen komplett aus dem öffentlichen Raum verbannt. Die negative Religionsfreiheit unserer Verfassung gibt jedem natürlich auch das Recht, nicht zu glauben. Sie gibt allerdings keinen Anspruch darauf, die Religionsausübung anderer nicht sehen oder hören zu müssen. Eine Muslimin mit Kopftuch, ein junger Mann mit Kippa, ein Minarett im Stadtbild – all das sind keine Widersprüche zu unserem Grundgesetz, sondern das ist genauso gelebte Religionsfreiheit wie das Läuten der Kirchenglocken. Ich finde, diese Vielfalt ist ein Zeichen der Freiheit.

    Nach und nach kassieren die Länder derzeit ihre verfassungswidrigen Kopftuchverbote ein. Ähnliche Kleidungsstücke von Christen wie Hauben und von Juden wie die Kippa waren nie mit Verboten belegt. Wie erklären Sie das?

    Wer wenig persönlichen Kontakt mit Muslimen hat, gewinnt sein Bild vor allem durch die Medien, und die sind stark durch Berichte über religiösen Fanatismus und islamistischen Terror geprägt. Auch die Sorge, dass viele junge Frauen nicht selbst entscheiden dürfen, ob sie ein Kopftuch tragen wollen oder nicht, spielt da gewiss eine Rolle.

    [DITIB sprich DIYANET erklärt den Hidschab ab der Pubertät als Pflicht, kommentarlos weitergereicht im BVerfG-Urteil von 2015. Der islamische Schleier ist Zwang.]

    Zahlreichen Frauen, die Kopftuch tragen, wurde der Einstieg etwa in den öffentlichen Dienst verwehrt. Müsste sich Deutschland dafür entschuldigen?

    In Kanada ist gerade ein neuer Verteidigungsminister ernannt worden, ein ehemaliger Polizist. Der Mann ist Sikh und trägt natürlich einen Turban. In Frankreich dagegen wurde gerade von den höchsten Richtern bestätigt, dass die Angestellte eines Krankenhauses entlassen werden darf, weil sie als Muslima im Dienst ein Kopftuch getragen hat. Der Vergleich zeigt: Es gibt auch in den westlichen [Westlich … wo bleibt die AEMR?] Demokratien bei diesem Thema keinen Königsweg.

    Auf welche Folgen einer umfassenden Gleichbehandlung muss sich Deutschland weiter einstellen? Wie soll Muslimen etwa dauerhaft verwehrt bleiben, analog zum Glockengeläut den Muezzinruf erschallen zu lassen?

    Das ist Muslimen gar nicht verwehrt! Es gibt schon jetzt Moscheen, Minarette und Rufe des Muezzins in Deutschland. In Sachen Religion darf es kein Zwei-Klassen-Regime geben. Freiheit ist stets gleiche Freiheit. [Die Frau ist im Islam Mensch zweiter Klasse … die Scharia will das frauenfeindliche Zwei-Klassen-Regime. Auch der Nichtmuslim ist nach Koran und Sunna kein Mensch erster Klasse.] Eine Bevorzugung einzelner Religionen durch den Staat ist damit unvereinbar.

    Wie ist es mit der Toleranz für Bräuche wie Schächten und Beschneidung bestellt, wenn sie im Widerspruch zu westlichen Werten und gegebenenfalls auch Gesetzen stehen?

    Westliche Werte? [Genau, die körperliche Unversehrtheit aller Kinder und Jugendlichen ist weder östlich noch westlich, sondern global durchzusetzen.] Das Schächtverbot wurde in Deutschland am 1. Mai 1933 von den Nazis eingeführt, um die Juden zu demütigen. Und die Knabenbeschneidung bei Juden und Muslimen ist in keinem westlichen Land verboten. [Heiko Maas schweigt zur islamischen Mädchenbeschneidung (FGM), die schafiitisch zwingende religiöse Pflicht ist.] Wir haben gute Gesetze, die durch eng begrenzte Ausnahmen Juden und Muslimen ermöglichen, ihre religiösen Gebote zu erfüllen. Kinderrechte und Tierschutz werden dadurch nicht infrage gestellt. [Bei Heiko Maas nicht … das ist ja das Schlimme. Genitalverstümmelung an nicht Einwilligungsfähigen (sprich an Minderjährigen d. h. Menschen unter 18 Jahren) ist mit dem GG nicht zu machen.]

    Was halten Sie von einem Burka-Verbot?

    Das scheint mir eher eine Phantom-Debatte zu sein, bei der es vor allem um die Angst vor dem radikalen Islam geht. Wer die Burka ablehnt, soll keine tragen. Und wer eine Frau zwingt, sie zu tragen, der macht sich wegen Nötigung strafbar. Wenn wir Probleme der Diskriminierung oder Unterdrückung von Frauen wirklich lösen wollen, dann sind nicht Verbote die Lösung, sondern Bildung und Integration.

    […]

    http://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/645277/islam-justizminister-maas-will-anerkennung-und-staatsvertrage#gallery&0&0&645277

  85. Jacques Auvergne Says:

    An der Universität Bonn wurschtelt man schon seit acht Monaten und noch zwei Jahre lang an einer neuen S3-Leitlinie zum Kinderschutz in der Medizin.

    Zu den lebenslangen und hohen schädlichen Folgen jeder männlichen Beschneidung ( = männlichen Genitalverstümmelung, MGM) für das geschädigte Individuum wie für dessen Partnerschaft wird man vermutlich ebenso schweigen wie zu den europäischen und hier vor allem deutschen Kampagnen (englisch Munby; deutsch seit Ringel / Meyer sowie dem 70. djt / strafrechtliche Gutachterin Tatjana Hörnle) für eine Straffreistellung der sogenannten milden Sunna als der islamischen weiblichen Beschneidung ( = weiblichen Genitalverstümmelung, FGM). Islam ist beides, Heilssicherung und Rechtssystem, und in der Rechtsschule der Schafiiten ist die FGM ebenso als zwingende religiöse Pflicht verankert wie die MGM.

    Es geht um Kindesmisshandlung, -missbrauch, -vernachlässigung, zentraler Begriff sollte also das Kindeswohl sein. Aus islamischer Sicht ist die FGM Typ I oder IV ebenso wie die Amputation der Penisvorhaut freilich gerade keine Kindesmisshandlung, sondern vernachlässigen ihre religiösen Pflichten ebenso wie das Kind selbst gerade die Eltern, die am Jungen oder (mindestens sunnitisch-schafiitisch zu erziehenden) Mädchen keine Chitan veranlassen (weiblich Chitan al-inath, indones. sunat perempuan).

    Anmelder der S3-Leitliniengruppe bei der AWMF ist Dr. med. Ingo Franke.

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    Kindesmisshandlung, – missbrauch, -vernachlässigung unter Einbindung der Jugendhilfe und Pädagogik (Kinderschutzleitlinie)

    Leitlinien-Detailansicht
    Angemeldetes Leitlinienvorhaben
    Registernummer 027 – 069 Klassifikation S3
    Kindesmisshandlung, – missbrauch, -vernachlässigung unter Einbindung der Jugendhilfe und Pädagogik (Kinderschutzleitlinie)
    Anmeldedatum:
    15.04.2015
    Geplante Fertigstellung:
    31.12.2017

    Gründe für die Themenwahl:

    Upgrade von AWMF-Register-Nr.:

    071/003 „Kindesmisshandlung und Vernachlässigung“ der Dt. Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin (DGSPJ), erstellt 2002, überarbeitet 2008, abgelaufen 2012 und der
    028/034 „Vernachlässigung, Misshandlung, sexueller Missbrauch“ der Dt. Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) , erstellt 1999, überarbeitet 2006, abgelaufen 2010 und
    064/014 „Verdacht auf Misshandlung“ der Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie (GPR), erstellt 2001, überarbeitet 2013, gültig bis 2018

    Die vorhandenen LL der DGSP und DGKJP sind abgelaufen. Ziel dieser LL ist die Erstellung einer „Kinderschutzleitlinie“ unter Einbindung der Jugendhilfe und der Pädagogik auf höchstem wissenschaftlichem Niveau; gemäß der Empfehlung im Abschlussbericht des Runden Tisches Sexueller Kindesmissbrauch 30.11.2011.

    Zielorientierung der Leitlinie:

    Zugewinn an Sicherheit im Wahrnehmen, Erkennen und im Umgang mit möglichen Fällen der unterschiedlichen Formen von Kindesmisshandlung

    Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für die Diagnostik der unterschiedlichen Formen von Kindesmisshandlung
    Erarbeitung von Handlungsempfehlungen für den Umgang mit anderen Professionen, insbesondere aus den Bereichen Jugendhilfe und Pädagogik

    Verbindung zu vorhandenen Leitlinien anderer Fachgesellschaften:

    Kindesmisandlung und Vernachlässigung
    Vernachlässigung, Misshandlung, sexueller Missbrauch
    Verdacht auf Misshandlung – Bildgebende Diagnostik

    Anmelder bei der AWMF (Person):
    Dr. med. Ingo Franke

    Anmeldende Fachgesellschaft(en):

    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e.V. (DGKJ)

    Deutsche Gesellschaft für Kinderchirurgie (DGKCH)

    Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e.V. (DGSPJ)

    Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP)

    Gesellschaft für Pädiatrische Radiologie (GPR)

    Deutsche Gesellschaft für Rechtsmedizin (DGRM)

    http://www.awmf.org/leitlinien/detail/anmeldung/1/ll/027-069.html

  86. Edward von Roy Says:

    Tuomas Kurttila will Jungen (demnächst auch Mädchen?) in ihr genitales Verstümmeltwerden einwilligen lassen und wehrt sich lediglich gegen die Beschneidung unterhalb einer wohl noch auszuhandelnden Altersgrenze (the circumcision of underage boys).

    Kurttila weiß, dass er Jungen und Mädchen nicht verschieden behandeln kann und ist auch gar nicht Jungenbeauftragter, sondern Kinderbeauftragter. Konsequenterweise redet er dann auch von Kindern (!), deren Zustimmung in die Genitalverstümmelung man doch bitte einholen müsse, ansonsten seien Verordnungen unakzeptabel: „since parents are not obliged to ask the children their opinion about circumcision“.

    Dass sich die 15 und 16 Jahre alten Jungen der Xhosa nicht trauen, dem Gruppenzwang zum Beschnittensein auszuweichen, kann der Ombudsmann ebenso wissen wie er von der islamischen Pflicht Kenntnis haben kann, dass, mindestens unter Schafiiten, jeder Junge und jedes Mädchen zu beschneiden ist: MGM wie FGM ist Scharia.

    Tuomas Kurttila. Ein weiterer Verräter an der körperlichen Unversehrtheit jedes Menschen unter achtzehn Jahren erfleht einen neuen finnischen Paragraphen zur baldigen Legalisierung der: „ausdrücklichen Einwilligung des Kindes“ (the explicit consent of the child). Die Beschneidung auf Kinderwunsch müsse endlich finnisches Gesetz werden:

    „Currently, the circumcision of underage boys is regulated by a ministerial guideline but not by legislation.“

    Derlei berüchtigte genitale Autonomie eines Minderjährigen freut bekanntlich jeden Päderasten, denn wer als Kind oder Jugendlicher auf einen Teil seines Geschlechtsorgans verzichten darf, dem kann der Staat die durch einen Erwachsenen begangene sexuelle Handlung doch wohl kaum noch verbieten. Für die Integration ist das durchaus praktisch, die Scharia fordert die genital autonomy der neunjährigen Ehefrau.

    Keine Beschneidung unter achtzehn.

    http://www.finlandtimes.fi/health/2015/10/10/21196/Ombudsman-for-ending-non-consented-circumcision

  87. Edward von Roy Says:

    Anmerkung zu Helena Weiss (Drei Jahre Beschneidungsgesetz), vgl. derFreitag am Menschenrechtstag 10.12.2015

    Vielleicht hat die Autorin es ja nett gemeint und ist gegen jede Art der rituellen Genitalverstümmelung an allen Kindern (Kind ist Mensch unter achtzehn Jahren*), an Mädchen wie Jungen.

    Sollte sie nichts von den globalen, nicht zuletzt europäischen und hier v. a. deutschen Kampagnen zur Straffreistellung der Chitan al-Inath, der islamischen Mädchenbeschneidung mitbekommen haben? Hat Freitag-Community-Mitglied Helena Weiss keine Ahnung davon, dass der Islam mindestens für die Schafiiten die Beschneidung aller Jungen und Mädchen fordert?

    „Die halbe Welt kämpft vereint gegen die weibliche Genitalverstümmelung.“

    Und die andere Welthälfte, bei Indonesiens MUI, bei der OIC oder auf dem 70. Deutschen Juristentag?

    Die MUI-Islamgelehrten kämpfen ebenfalls gegen „weibliche Genitalverstümmelung“ (FGM) – doch definieren sie ihre sunat perempuan, die Sunna-Mädchenbeschneidung, nicht als Verstümmelung (mutilation), Ringel / Meyer sowie Tatjana Hörnle argumentieren völlig MUI-konform.

    Sexualisierte Gewalt erzeugt für den Betroffenen Leid, das oft auf Jahrzehnte oder lebenslang schädlich wirksam bleibt und nicht selten auch die spätere Partnerschaft und Familie belastet. Der Kampf gegen sexualisierte Gewalt ist wichtig, doch ist von einem Intaktivisten noch nicht einmal der Eindruck zu erwecken, die Schwere der Traumatisierung durch Kindesmissbrauch gegen die Schwere des Beschneidungstraumas auszuspielen. Sozial geachtete Initiation mit sozial geächteter sexualisierter Gewalt zu vergleichen ist nicht angebracht, sondern mindestens Populismus. Helena Weiss meint allen Ernstes:

    „Eine Beschneidung wird schlimmer erlebt als sexueller Missbrauch.“

    Fuambai Ahmadu sieht das anders, und auch die immer noch viel zu vielen vielen wenige Tagen alten jüdischen oder US-amerikanischen Jungen können das sicherlich ebenfalls so nicht sagen, allein schon, weil sie sich, als Erwachsener, an ihre MGM gar nicht erinnern. Die männlichen Xhosa wollen dazugehören bzw. haben Angst, als Unbeschnittener gemobbt zu werden, sie sind zum Zeitpunkt der Beschneidung 15 oder 16 Jahre alt. Wir haben die stammeskulturell / ehrkulturell und / oder theologisch begründete FGM wie MGM weltweit zu überwinden sprich abzuschaffen, religiöse Mitbürger können sie durch ein nicht schädigendes Ritual wie den Brit Schalom ersetzen.

    Alle Eltern lieben ihre Kinder, auch in den beschneidenden Religionen, Kulturen oder Milieus, und wollen ihr Kind vor sexueller Gewalt schützen.

    Eher schon stellt sich die Frage der Einwilligungsfähigkeit, diese allerdings hat etwas mit sexualisierter Gewalt zu tun. Helena Weiss hätte sinngemäß sagen müssen und sollte nachholen: Es gibt keine einvernehmlichen sexuellen Handlungen zwischen Volljährigen (über 18) und Minderjährigen, um dann auf HGM (d. i. FGM und MGM) zu sprechen zu kommen: Ein junger Mensch (unter 18) ist in eine rituelle genitale Operation nicht einwilligungsfähig. Die Beschneidung ist gar nicht zu integrieren, weder auf Elternwunsch noch auf Kinderwunsch (vgl. der sich auf seine Beschneidung freuende Filmjunge Tahsin bei KiKA).

    „Letztendlich ist es mit der Jungenbeschneidung genauso wie mit FGM: so etwas wird nur geduldet, solange man nicht die Fakten kennt.“

    FGM ist Religion (Islam). Die wollen in den Himmel kommen. Auch im Judentum ist die Beschneidung himmlischer Befehl, für viele fromme Menschen gehören eigene Sinneswahrnehmung wie Textdogmatik zu den Fakten des Daseins. Schon Maimonides kannte und billigte die genitale Schädigung. Intaktivisten brauchen ebensowenig mit dem Rotstift an heilige Texte zu gehen wie Politiker.

    Nein Frau Weiss, so wird das nichts. Bekennen Sie sich erst einmal dazu, dass eine sogenannte milde Sunna, eine FGM Typ Ia bzw. aus dem Bereich von Typ IV, nicht beschneidungsermöglichend ins deutsche Gesetz integriert werden darf, weder in den strafrechtlichen Teil, wo man das FGM-Verbot schlampig eingebaut hat, noch ins BGB, wo die grundgesetzwidrige Erlaubnis der MGM abgelegt worden ist.

    Edward von Roy

    Q u e l l e n

    https://www.freitag.de/autoren/helenaweiss/drei-jahre-beschneidungsgesetz-2

    *What is the Convention on the Rights of the Child?

    Today we live in a world where almost everyone agrees that anyone below 18 years old has the right to special care and protection.

    http://www.unicef.org/rightsite/433_468.htm

    The Convention on the Rights of the Child […] defines a child as anyone below the age of 18 years

    http://www.un.org/en/globalissues/briefingpapers/childlabour/intlconvs.shtml

    Übereinkommen über die Rechte des Kindes
    vom 20. November 1989

    Artikel 1
    [Geltung für das Kind; Begriffsbestimmung]

    Im Sinne dieses Übereinkommens ist ein Kind jeder Mensch, der das achtzehnte Lebensjahr noch nicht vollendet hat, soweit die Volljährigkeit nach dem auf das Kind anzuwendenden Recht nicht früher eintritt.

    Artikel 24
    [Gesundheitsvorsorge]

    (3) Die Vertragsstaaten treffen alle wirksamen und geeigneten Maßnahmen, um überlieferte Bräuche, die für die Gesundheit der Kinder schädlich sind, abzuschaffen.

    http://www.bmfsfj.de/RedaktionBMFSFJ/Broschuerenstelle/Pdf-Anlagen/Die-Rechte-der-Kinder-Logo,property=pdf,bereich=bmfsfj,sprache=de,rwb=true.pdf

  88. Dwarslöper Says:

    Kinderrechte-UNCUT – riecht nach Pseudonym jedenfalls Postfach. Ob denn bitte der Name „Frau Helena Weiss“ ein Echtname ist?

    Kinderrechte-UNCUT – jemand hat einen Briefkasten angemietet … im Gebäude der Hauptpost.

    Helena Weiss
    Kinderrechte-UNCUT
    Mainz

    http://www.kinderrechte-uncut.com/about/

    „Post befindet sich in der Bahnhofstraße 2 in Mainz“

    http://www.werhatoffen.de/oeffnungszeiten/post-mainz-bahnhofstrasse-2

  89. Edward von Roy Says:

    Volker Beck nutzt den (ihm zur weiteren Islamisierung des deutschen Rechts als Druckmittel vielleicht willkommenen jedenfalls) in diesen Wochen realen Sachzwang der Flüchtlingswelle und das (bemerkenswerterweise nicht definierte) Integrationsziel. Der Islam verlangt die chitan al-inath, anders gesagt: mindestens der Fiqh der Schafiiten fordert die weibliche Genitalverstümmelung (FGM).

    Mit der von ihm seit 2012 praktizierten Unterschlagung von Fakten (Ausmaß der genitalen Schädigung jeder Zirkumzision, vgl. Sorrells; negative Folgen sogar für die Partnerschaft; vgl. Frisch) und anderen Zaubertricks beginnt der tolerante Genitalverstümmelungsfreund Volker Beck 2015 ganz offensichtlich damit, die deutsche Bevölkerung auf die („alternativlose“ …) Integration von MGM und FGM auszurichten.

    Jegliche Kritik an Hidschab, Chitan (religiöse Genitalbeschneidung, schafiitisch auch die der Mädchen) und Schächten ist für den Politiker offensichtlich unbegründet (nicht „hilfreich“) sowie integrationsfeindlich bzw. sogar menschenfeindlich.

    Auch Volker Beck verlangt Toleranz und allüberall durchgesetzte Legalität für „religiöse Kopfbedeckungen“. Dass es im Islam kein Kopftuch gibt, sondern dass die islamische Kleidung für die Muslima, der Hidschab (Schleier), nicht lediglich den Kopf, sondern den ganzen Leib bis auf Hände und Gesicht blickdicht und jede Körperform verschleiernd abdecken muss und dass für die schariakundige DITIB mit Frau die erreichte Pubertät gemeint ist (BVerfG am 27.01.2015), sagt oder gar bedauert der grüne Fundamentalismusfreund und Kinderfeind nicht.

    Zitat
    Finanzen.net vom 15.12.2015

    Grünen-Politiker Volker Beck fordert Akzeptanz für religiöses Schächten und Beschneidung – „Respekt gegenüber Minderheitsreligionen notwendig“

    Bonn (ots) – Der Innenexperte der bündnisgrünen Bundestagsfraktion, Volker Beck, hat deutlich gemacht, dass seines Erachtens die Integration vieler Flüchtlinge auch davon abhänge, ob man in Deutschland bereit sei, die religiösen Bedürfnisse der Flüchtlinge zu akzeptieren. „Notwendig ist auch der Respekt der Mehrheitsgesellschaft gegenüber den religiösen Vorstellungen und Vorschriften von Minderheitsreligionen“, erklärte Beck in der Sendung Unter den Linden im Fernsehsender phoenix und erwähnte explizit religiöse Kopfbedeckungen, das religiös begründete Schächten von Tieren und die Beschneidung. Natürlich müssten die Menschen, die hier um Asyl bitten würden, zugleich auch die Gleichberechtigung von Mann und Frau wie auch die friedliche Auseinandersetzung bei unterschiedlicher Meinung akzeptieren. […]

    http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Gruenen-Politiker-Volker-Beck-fordert-Akzeptanz-fuer-religioeses-Schaechten-und-Beschneidung-quot-Respekt-gegenueber-Minderheitsreligionen-notwendig-quot-4654243

  90. Edward von Roy Says:

    Öffentliche Anhörung am 6. Mai 2015
    im Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe im Deutschen Bundestag

    von Martin Lessenthin
    Sprecher des Vorstands der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM)

    Stellungnahme der IGFM
    zum 11. Bericht über die Menschenrechtspolitik der Bundesregierung

    3. Brennpunktthema „Weibliche Genitalverstümmelung“

    Frage der CDU/CSU Bundestagsfraktion:

    „Das Brennpunkthema des Berichts ist das Problem der weiblichen Genitalverstümmelung. Die Bundesregierung setzt sich mit Nachdruck dafür ein, dass die Praxis dieser schweren Menschenrechtsverletzung innerhalb und außerhalb Deutschlands beseitigt wird. Wo sehen Sie im Hinblick auf die im Bericht genannten Maßnahmen und Initiativen Ansatzpunkte, um den Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung noch weiter zu intensivieren?“

    Auch die IGFM kann wissen, dass der mindestens schafiitische Islam die Beschneidung (Genitalverstümmelung) jedes Jungen und Mädchens verlangt. Martin Lessenthin hätte sagen müssen: Im Islam ist die FGM religiöse Pflicht, und Deutschland muss die Mädchenbeschneidung trotzdem verbieten.

    Die indonesischen Scheiche und Muftis etwa bewerten die religiöse Mädchenbeschneidung sunat perempuan (Islamic FGM; arabisch: Chitan al-Inath) ja gerade nicht als mutilation (Verstümmelung), sondern beschneiden die Mädchen einfach islamisch weiter.

    Ein unzweideutiges Bekenntnis der IGFM zu einem bleibenden deutschen Verbot aller (!) vier Typen von FGM steht aus.

    Nach der WHO-Klassifikation reden wir von den vier FGM-Typen I, II, III, IV, beispielsweise gehört dazu der Untertyp FGM Ia Klitorisvorhautamputation oder gehören dazu die Subtypen von FGM Typ IV wie ritueller Nadelstich (ritual nick, pinprick).

    Ob Martin Lessenthin hier einmal deutlich werden könnte?

    https://www.bundestag.de/blob/373774/3f64eaec5611d4058992f2f99cf5aeeb/stellungnahme-lessenthin-data.pdf

    ::
    ::

    Tobe Levin sagt: „Das Grundproblem ist, dass die weibliche Genitalverstümmelung in den traditionellen Gemeinschaften positiv besetzt ist – der Schnitt befreit aus dieser Sicht von etwas Hässlichem, das zur Zügellosigkeit der Frau beiträgt.“ Sie befürchtet auch, dass durch das in Deutschland kürzlich erlassene Gesetz, das die rituelle Beschneidung von jüdischen und muslimischen Jungen erlaubt, eine Tür geöffnet und versucht werden könnte, eine Parallele zur Genitalverstümmelung von Mädchen zu ziehen. „Ich bin selbst Jüdin und trotzdem gegen die genitale Verstümmelung von Jungen. Mit Kinderrechten ist auch das nicht vereinbar.“

    Von: Nina Schmedding (KNA) (Ein Thema, über das man nicht spricht), auf: domradio, 06.02.2013.

    http://www.domradio.de/themen/menschenrechte/2013-02-06/500000-frauen-europa-leiden-unter-genitalverstuemmelung

  91. Edward von Roy Says:

    [ Andreas Manok; unten auch mit FGM-Freundin Kathrin Meyer ]
    [ RA Andreas Manok, LL.M. & Ass. iur. Kathrin Meyer ]
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    Manok, Andreas
    Die medizinisch nicht indizierte Beschneidung des männlichen Kindes
    Rechtslage vor und nach Inkrafttreten des § 1631d BGB unter besonderer Berücksichtigung der Grundrechte
    Schriften zum Gesundheitsrecht (SGR), Band 34
    2015. 217 S. Broschur (340 g)
    ISBN 978-3-428-14584-3

    Andreas Manok untersucht die Frage der rechtlichen Zulässigkeit medizinisch nicht indizierter Beschneidungen männlicher Minderjähriger auf Veranlassung ihrer Eltern. Nach einem kulturhistorischen Abriss und der Betrachtung medizinischer Aspekte prüft er umfassend, ob der vom Bundesgesetzgeber als Reaktion auf das sogenannte »Kölner Beschneidungsurteil« in das BGB eingefügte § 1631d verfassungsgemäß ist. Er gelangt zu dem Ergebnis, dass § 1631d BGB in mehrfacher Hinsicht verfassungswidrig ist. Denn zum einen überwiegt angesichts der Tragweite und der Irreversibilität des Eingriffs das Grundrecht der Minderjährigen auf körperliche Unversehrtheit das elterliche Erziehungsrecht und deren Grundrecht auf Religionsfreiheit. Zum anderen liegt eine nicht gerechtfertigte Diskriminierung männlicher Minderjähriger wegen des Geschlechts vor, da der Eingriff bei ihnen zulässig sein soll, während selbst milde Formen weiblicher Beschneidung durch § 226a StGB als Verbrechen unter Strafandrohung stehen.

    http://www.duncker-humblot.de/index.php/fachgebiete/rechts-und-staatswissenschaften/die-medizinisch-nicht-indizierte-beschneidung-des-mannlichen-kindes.html

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    ::

    2. Dresdner Medizinrechtssymposium (25./26. Oktober 2013)

    Am 25. und 26. Oktober findet das 2. Dresdner Medizinrechtssymposium im Festsaal der Sächsischen Landesärztekammer in Dresden statt. Das Symposium richtet sich an alle Entscheider im Gesundheitswesen.

    15:30 – 17:00 Uhr Themenblock 7: Beschneidung der Rechte von Knaben?

    Verfassungsrechtliche Aspekte des § 1631d BGB,
    Referent: RA Andreas Manok, LL.M., Ravensburg

    ::
    ::

    26.10.2013

    15.30 – 17.00 Uhr Themenblock VII – Beschneidung der
    Rechte von Knaben?

    Verfassungsrechtliche Aspekte des § 1631d BGB,
    Referent: RA Andreas Manok LL M Ravensburg & Ass iur Kathrin Meyer, Universität Leipzig

    […]

    Verfassungsrechtliche Aspekte des § 1631 d BGB
    Zwischenfazit [Seite 19]

    § 1631d BGB und § 226a StGB behandeln die Beschneidung von Mädchen und Jungen unterschiedlich

    ƒ Männliche Kinder sind in Bezug auf den ihnen gewährten (staatlichen) Schutz ihrer körperlichen Unversehrtheit schlechter gestellt [Na ihr Juristen, nun flugs die islamische FGM legalisieren, damit endlich alle Kinder gleich schlecht gestellt sind?]

    Anatomische Vergleichbarkeit
    Penisvorhaut — Klitorisvorhaut [Seite 20]

    [ Das ist anatomisch kenntnislos. Die männliche Vorhaut ist das Lustorgan Nummer Eins, sie enthält 10.000 bis 20.000 Nervenendigungen bzw. Tastkörperchen, korrekt ist daher nur dieser Vergleich:

    Peniles Präputium = Klitoris! ]

    Vergleichbarkeit hingegen bei der Beschneidung der Klitorisvorhaut mit der Beschneidung der Penisvorhaut – hier keine biologischen Unterschiede, die eine Ungleichbehandlung rechtfertigen. [S. 20]

    [Zwei Juristen kultivieren anatomische Faktenferne, damit die mindestens allen Schafiiten religiös zwingend vorgeschriebene Chitan al-Inath (islamische FGM) straffrei werden kann. Das ist zu verhindern.]

    Verfassungsrechtliche Aspekte des § 1631 d BGB
    Ungleichbehandlung wegen des Geschlechts
    Ergebnis

    Keine Rechtfertigung der unterschiedlichen Behandlung der Beschneidung der Klitorisvorhaut und der Beschneidung der Penisvorhaut möglich.

    http://www.di-uni.de/fileadmin/content/medizinrechtssymposium/vortraege/Themenblock%20VII%20-%20Beschneidung.pdf

  92. Edward von Roy Says:

    „Religionsbedingte Beschneidungen bei Jungen dürfen in Deutschland nicht strafbar sein“

    (Beschneidungsvorkämpferin Brigitte Zypries am 04.07.2012)

    http://www.brigitte-zypries.de/index.php?nr=19159&menu=1

    „Die Beschneidung von Mädchen [FGM] ist und bleibt durch nichts zu rechtfertigen […] Beschneidungen bei Mädchen sind gefährliche Körperverletzungen und werden selbstverständlich immer verboten bleiben.“

    (Meint grundgesetzwidrig Brigitte Zypries im Dezember 2015. Auch von Anatomie hat die Juristin keine Ahnung. Ab 1972 studierte Zypries Rechtswissenschaft und beendete ihr Studium 1978 mit der Ersten Juristischen Staatsprüfung. 1988 wurde sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Ersten Senat an das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe berufen. 1991 wechselte Zypries in die niedersächsische Staatskanzlei als Referatsleiterin für Verfassungsrecht und wurde dort 1997 zur Abteilungsleiterin befördert. Von 2002 bis 2009 war Bundesministerin der Justiz in den Kabinetten Schröder II und Merkel I.)

    ____________________

    Beschneidungsfreundin Brigitte Zypries am 18.12.2015:

    „Sehr geehrter Herr Bauer,

    Sie fragen danach, warum Beschneidung [Zypries meint hier die MGM oder Zirkumzision], die, wie Sie richtig feststellen, strafrechtlich betrachtet eine Körperverletzung gemäß § 223 StGB darstellt (übrigens egal ob medizinisch oder religiös motiviert), nicht bestraft wird.

    Erfolgt die Beschneidung aus medizinischen Gründen (z. B. bei Verengung der Vorhaut) ist sie über die Einwilligung der Eltern gerechtfertigt. Die Einwilligung ist wirksam, da sie bei medizinischer Indikation im Interesse des Kindes erfolgt. Erfolgt der Eingriff aus rein religiösen Gründen, ist die Wirksamkeit der Einwilligung fraglich. Hier treffen dann zwei grundrechtlich geschützte Rechtsgüter aufeinander: das Recht des Kindes auf körperliche Unversehrtheit und das Recht der Eltern auf Erziehung ihrer Kinder (Art. 6 GG) und auf Ausübung ihrer Religion (Art. 4 GG). Die gesetzliche Regelung, die getroffen wurde, musste diese Verfassungsgrundsätze abwägen und in eine Balance bringen. Ich sehe das realisiert.

    Die Beschneidung von Mädchen ist und bleibt durch nichts zu rechtfertigen. Der Vergleich mit der Beschneidung von Jungen ist schon wegen des völlig unterschiedlichen Maßes an Gewalt unzulässig. Die von Ihnen erwähnte, sogenannte „milde“ Beschneidung, wird praktisch nirgendwo praktiziert. Beschneidungen bei Mädchen sind gefährliche Körperverletzungen und werden selbstverständlich immer verboten bleiben.

    Ihre persönliche Leidensgeschichte ist schlimm und tut mir sehr leid. Obwohl ich die geltende gesetzliche Regelung für richtig halte, bin ich keine „Befürworterin der Beschneidung“, wie Sie es nennen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Brigitte Zypries“

    http://www.abgeordnetenwatch.de/brigitte_zypries-778-78592–f445886.html#q445886

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    Brigitte Zypries: Religionsbedingte Beschneidungen dürfen nicht strafbar sein

    „Religionsbedingte Beschneidungen bei Jungen dürfen in Deutschland nicht strafbar sein“, erklärt Brigitte Zypries zu dem viel diskutierten Urteil des Landgerichts Köln. Das Gericht hat am 7. Mai 2012 festgestellt, dass auch eine fachgerecht durchgeführte Beschneidung eines Jungen den Tatbestand der Körperverletzung erfülle. Denn die Einwilligung der Eltern könne nicht zu einem Ausschluss der Körperverletzung führen. In dem konkreten Fall wurde der Arzt nicht verurteilt, da er sich in einem unvermeidbaren Verbotsirrtum befunden habe und damit schuldlos sei.

    „Diese erste Entscheidung in Deutschland, die eine Körperverletzung bei religiös bedingten Beschneidungen von Jungen bejaht, verkennt die Bedeutung des Grundrechts auf Religionsfreiheit“, kritisiert Brigitte Zypries und erklärt: „Im muslimischen und im jüdischen Leben ist die Beschneidung eines der wichtigsten religiösen Feste. Für den jüdischen Glauben ist die Beschneidung von Jungen um den achten Tag ihres Lebens sogar schlechthin konstituierend für den Bund mit Gott. Denn dieser Bund wird durch die Beschneidung erst begründet (erstes Buch Moses). Das Landgericht hat es versäumt, sich mit der religiösen Bedeutung der Beschneidung hinreichend auseinander zu setzen. Es hat auch nicht berücksichtigt, dass von den circa 30 % weltweit beschnittenen Männern – soweit bekannt – noch nie jemand im Erwachsenenalter gegen die an ihm vorgenommene Beschneidung vorgegangen wäre. Mir ist es wichtig darauf hinzuweisen, dass diese Entscheidung des Landgerichts eine Einzelfallentscheidung ist und keine Bindungswirkung für andere Gerichte entfaltet. Sollte jetzt jedoch eine größere Rechtsunsicherheit bei den Ärzten eintreten, muss im Sinne des Rechtsfriedens über eine gesetzliche Regelung zur Rechtfertigung der religionsbedingten Beschneidung bei Jungen bis zu einem bestimmten Alter nachgedacht werden. Es kann nicht sein, dass Jahrtausende alte Traditionen von Millionen von Menschen auf diese Weise in Deutschland in Frage gestellt werden. Dies gilt auch für Darmstadt, wo es eine aktive jüdische Gemeinde mit etwa 700 Mitgliedern und mehrere muslimische Gemeinden gibt.“

    http://www.brigitte-zypries.de/index.php?nr=19159&menu=1

    Frage zum Thema Kinder und Jugend
    07.08.2012
    Von: Dr. van A.

    Sehr geehrte Frau Zypries,

    mit großem Interesse habe ich Ihre Antworten zum Thema Beschneidung von Jungen gelesen. Diesbezüglich möchte ich Sie gerne fragen, wie eine gesetzliche Regelung aussehen könnte, die die Beschneidung von Jungen aus religiösen Gründen erlaubt, aber trotzdem verfassungskonform ist. Konkret geht es mir um die Gleichberechtigung von Männern und Frauen bzw. Mädchen und Jungen. Könten Sie mir also bitte juristisch erläutern, wie es nach unserer Verfassung möglich seien sollte, dass Jungen einen geringeren Anspruch auf körperliche Unversehrtheit haben als Mädchen? Eine Vorhaut mit absolut vergleichbaren Aufgaben haben schließlich beide Geschlechter.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. van A.

    Antwort von Brigitte Zypries
    10.08.2012

    Sehr geehrter Herr Dr. van A.,

    gerne möchte ich Ihnen auf Ihre Fragen antworten.

    Zunächst einmal werden in Ausschüssen unter Hinzuziehung von Experten aus unterschiedlichen Wissenschaften Modelle einer möglichen gesetzlichen Regelung erarbeitet werden, wobei es mir noch nicht möglich ist darzustellen, wie diese konkret aussehen werden. Eine Idee ist, einen kurzen Passus in das Gesetz über die religiöse Kindererziehung einzufügen. So zum Beispiel:

    § 3a
    Die Sorgeberechtigung in religiösen Angelegenheiten umfasst auch die Einwilligung in eine von medizinisch qualifiziertem Personal durchgeführte Zirkumzision, wenn eine solche nach dem religiösen Selbstverständnis der Sorgeberechtigten zwingend geboten ist.

    Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, sich an bestehenden Regelungen aus anderen Ländern, wie zum Beispiel Schweden, zu orientieren. Eine solche Regelung dürfte auch selbstverständlich nicht gegen die Gleichheitsgrundrechte des Art. 3 GG verstoßen. Diese Gefahr sehe ich allerdings nicht.

    Ich halte den Vergleich zwischen weiblicher und männlicher Beschneidung aus religiösen Gründen für höchst unangebracht. Bei der Beschneidung von Mädchen ist die Beschränkung auf die Entfernung der Klitorisvorhaut [eine FGM Typ Ia, derzeit vielerorts Standard in Indonesien und Malaysia usw., auch wenn den dortigen Schafiiten auch die FGM Typ Ib theologisch (Scharia) gestattet ist] praktisch nirgendwo üblich, wo weibliche Genitalverstümmelung durchgeführt wird. Die teilweise oder vollständige Entfernung der Klitoris ist in nichts vergleichbar mit der Entfernung der Vorhaut bei Männern [Unsinn, im Hinblick auf die sensitive Schädigung ist die Zirkumzision das Äquivalent der Klitoris(teil)amputation].

    Die verschiedenen Praktiken der Beschneidung weiblicher Genitalien stellen allesamt sehr viel weitreichendere Eingriffe dar als die Vorhautbeschneidung bei Jungen [Nein], das sieht auch die WHO so [Nein]. Darüber hinaus ist der Zweck dieser Praktiken, anders als bei der Entfernung der männlichen Vorhaut, Verstümmelung und Diskriminierung [Nein, Reinigen und Initiieren, genau wie bei den Jungen], und ich bleibe dabei: nichts rechtfertigt irgendeine ihrer vielfältigen, grausamen Erscheinungsformen, auch künftig nicht.

    Weibliche Genitalverstümmelung ist und bleibt in Deutschland – wie in allen anderen Staaten der Europäischen Union – strafbar und verboten [weshalb die indonesischen Ulama des MUI, der malaysische Fatwarat, Deutschland Ringel/Meyer und Hörnle die milde Sunna aus dem Verstümmelungsbegriff entfernen, um sie auf Dauer straffrei zu stellen. Die Mädchenbeschneidung ist mindestens schafiitisch zwingender Schariabefehl, FGM ist Islam].

    Da für eine gesetzliche Regelung der Klitorisvorhautbeschneidung aus religiösen Gründen schon gar kein Bedürfnis besteht [Unsinn, allen Schafiiten und je nach Scheich vielleicht auch den Hanbaliten ist die Beschneidung der Jungen und Mädchen absolute religiöse Pflicht] scheidet die Gefahr einer Ungleichbehandlung von vorneherein aus [sarkastisch: wenn in der BRD erst Jungen und Mädchen beschnitten werden dürfen, ist Gleichberechtigung in der Tat hergestellt! Im Ernst: auch die mildeste Form der FGM hat verboten zu bleiben. Erwachsene haben an Kindergenital gar keine Kult-OP durchzuführen, Kinder selbst (Kind ist Mensch unter 18 Jahre) sind nicht einwilligungsfähig. Ob Junge oder Mädchen – Keine Beschneidung unter achtzehn].

    Mit freundlichen Grüßen

    Brigitte Zypries

    http://www.abgeordnetenwatch.de/brigitte_zypries-575-38064–f353532.html

  93. Jacques Auvergne Says:

    [ obscures the Shafi’i law, given by ‚Umdat al-Salik ]

    [ ibn al-lakhna‘ means „son of the uncircumcised woman“ but carries the connotation of sexual promiscuity in the absence of clitoral excision ]
    ::
    ::

    […] Der Prophet (…) sagte:

    {لا ضرر ولا ضرار}

    „Es soll weder Schaden bringen, noch Schaden entgegen wirken.“ [1]

    Was die zulässige Form der Beschneidung angeht, so besteht diese daraus, einen geringfügigen Teil der Klitoris an der vorderen Vulva zu entfernen [genau, der Klitoris. Die gänzliche oder teilweise Amputation der Klitoris, auf Arabisch ist Kitzler der baẓr], denn der Prophet (…) sagte zu der Frau, welche Frauen beschneidet:

    {أشمي ولا تنهكي، فإنه أبهى للوجه وأحظى عند الزوج}

    „Reduziere es nur geringfügig und überschreite nicht die Grenze, denn das ist besser für ihre Gesundheit und begehrenswerter für den Ehemann.“ (Überliefert von Al-Hakim, Al-Tabarany und anderen. [2])

    […]

    Das Ständige Komitee für wissenschaftliche Forschung und Rechtsfragen
    (Bakr Abu Zayd, Salih Al-Fawzan, `Abdullah ibn Ghudayyan, `Abdul-`Aziz Al Al-Shaykh, `Abdul-`Aziz ibn `Abdullah ibn Baz)

    http://www.alifta.net> Fataawa al-Lajnah ad-Daa’imah lil buhuuth al-‚Ilmiyyah wal-Iftaa‘; Band 4: Fiqh – Taharah> Kapitel: Handlungen der Sunan-ul-Fitrah> Beschneidung> Unzulässigkeit der Grenzüberschreitung bei der Beschneidung von Mädchen> Achte Frage der Fatwa Nr. 20118;
    Band 4, Seite 44-45

    [1] Überliefert in ‚Ibn Majah‘, Kapitel: Entscheidungen, Nr. 2341; Ahmad, Musnad, Band 1, S. 313). Anm.: Von Al-Albani in ‚Al-Irwa‘ (3/408, Nr. 896) und in ‚Ghayat Al-Maram‘ (Hadith 68) als Sahih eingestuft.
    [2] Abu Dawuud, Sunan, Buch: Manieren, Nr. 5271.

    http://www.islamfatwa.de/soziale-angelegenheiten/84-familie-und-kinder/kinder-neugeborene/1499-unzulaessige-maedchen-beschneidung-pharaonische-beschneidung-genitalverstuemmelung

    ::
    ::

    […] Now before delving profound into the question of female circumcision, we would like to make it lucid that „female circumcision“ means removing the prepuce of the clitoris which is situated above the opening of the urethra, not the clitoris itself [Nein. Die Schönrede von Sufischeich Keller. Die autoritativen Texte geben Klitorisvorhaut nicht her, die Rede ist vom baZr (baẓr), der Klitoris]. The Sunna is not to remove all of it, but only a part [von dem baZr, baẓr].

    Umm Atiyya al-Ansariyya (…) narrates that a woman used to perform circumcision in Medina. The Prophet said to her: Do not cut severely as that is better for a woman and more desirable for a husband. [Sunan Abu Dawud]

    Circumcision is Sunna for men, and it is an honour for women, but it is not obligatory for them.

    […]

    [Fatawa Raheemiyah Vol: 6 Pg: 261 (Darul Ishaa’at)]

    Imam Ahmad bin Hanbal (…) said: For men it is more strictly required, but for women it is less strictly required. [Al-Mughni by Ibn Qudamah (…)]

    Ml. Mohammad Ashhad bin Said
    Correspondence Iftā Student, Mauritius

    Checked and Approved by:

    Mufti Ebrahim Desai
    Dārul Iftā, Madrasah In῾āmiyyah
    ___p://askimam.org/fatwa/fatwa.php?askid=767cfe4e4c8822436a4c59d2af87d565

    ___tp://ahlu-sunnah.de/foren/archive/index.php/t-4909.html?s=59a2f484c2b6c6d3cfaaa855b8c0eb56

    ::
    ::

    On the misconception of circumcision of women, by Maulvi Muhammad Yusaf Al-Kanadee

    On Circumcision for Women
    According to the Hanafi Madhhab

    […] This is learned from a hadith reported by Abū Dāwūd from the woman Companions ʿĀṭiya al-Anṣārīya, who said,

    إن امرأة كانت تختن فقال لها النبي لا تنهكي فإن ذلك أحظى وأحب إلى البعل .
    A woman used to perform circumcisions so the Prophet k said to her, “Don’t cut too much [of the skin surrounding the clitoris but leave some of it–Mullā ʿAlī al-Qārī] because that will be more pleasing to the woman and more desirable to the husband.

    Mullā ʿAlī al-Qārī mentioned in his commentary on the hadith compilation Mishkāt al-Maṣābīḥ known as Mirqāt al-Maṣābīḥ that the hadith is weak by virtue of an unknown narrator that figures in its chain of narration however he said that al-Ṭabarānī reported it with a rigorously authentic chain of narration as did al-Ḥākim in his al-Mustadrak but with a slightly different wording, اخفضي ولا تنهكي فإنه أنضر للوجه وأحظى عند الزوج / “Circumcise but don’t cut too much for that will be brighter for the face and more pleasing to the husband.” Here follows the text from Mirqāt al-Maṣābīḥ […]

    https://khadijah1431.wordpress.com/2010/09/22/on-the-misconception-of-cirscumcision-of-women-by-maulvi-muhammad-yusaf-al-kanadee/

    ::

    Maulvi Muhammad Yusaf al-Kanadi [ „der Kanadier?“ ]

    ___p://www.peopleofsunnah.com/index.php?option=com_jdownloads&Itemid=55&view=viewcategory&catid=31

    [ Maulvi Muhammed Yusaf al-Kanadi ]
    [ Molwi Muhammad Yusuf al-Kanadi ]
    [ Maulvī Muḥammad Yūsuf ]

    Al-Nadwa Institute, Mississauga, Canada [ Kanada: „der Kanadier“ ]
    Advisory Board:
    Mohammad Iqbal M. Al-Nadvi
    Abdallah Idris Ali
    Jasser Auda
    Hamid Slimi
    Saeed Faizi Nadwi
    Shaykh Salman Al-Husaini Al-Nadwi

    Shaykh Muhammad Yusuf al-Kanadi
    Leading expert in Aqeeda (specializes in Ash’ari theology), Ilm al-Kalam, Mantiq, Usool al-Ilm, Balagha and Hanafi Fiqh.

    http://www.alnadwa.ca/faculty-of-islamic-studies–arabic.html

    Shaykh (Maulvi) Muhammad Yusaf Kanadi (HA)

    ___p://www.central-mosque.com/index.php/taqleed/taqlid-a-the-falsification-of-islamic-history.html

    Maulvi Muhammed Yusaf al-Kanadi

    ___p://www.islamicboard.com/aqeedah/134287410-deciding-madhab.html

    ::
    ::

    “La circuncisión es recomendable para los hombres y algo honorable para las mujeres”. (Musnad Ahmad) […] “Recórtalo, pero no lo cortes, porque esto es mejor para ella y más favorable para el marido”. (Mu`yam al-Tabarani al-Awsat) […]

    Una naración atribuida al Profeta Mahoma aconseja cortar el baZr [ = clitoris! ] (prepucio [eso no es verdad]) del clítoris (“Una mujer acostumbraba a practicar la circuncisión […]“

    http://inter-rev.foroactivo.com/t572-ablacion-del-clitoris-mutilaciones-genitales-a-ninas-en-espana-tambien-lo-hacen

    ::

    “Khifad” or the colloquial “Tahour” for female circumcision, “Gataa el baZr”

    http://www.atria.nl/epublications/2005/Genital_mutilation_of_girls.pdf

    Le baZr al hâss avait un intérêt non négligeable chez l’enfant qui grandit,

    https://archive.org/stream/LaPsyquiatrieMedievaleParsane/La%20psyquiatrie%20medievale%20parsane_djvu.txt

    ::
    ::
    Der baZr ist die Klitoris. Islam ist FGM

    Islamic Law on Female Circumcision

    […] The deceptive translation by Nuh Hah Mim Keller, made for Western consumption, obscures the Shafi’i law, given by ‚Umdat al-Salik, that circumcision of girls […]

    The Arabic word baZr does not mean „prepuce of the clitoris“, it means the clitoris itself

    http://answering-islam.org/Sharia/fem_circumcision.html

    baẓr

    baẓr (A, pl. buẓūr) : in anatomy, the clitoris. al-K̲h̲afād̲j̲ī […]

    baẓrāʾ (A) : a woman who is affected by clitorism […]

    http://referenceworks.brillonline.com/entries/encyclopaedia-of-islam-2-Glossary-and-Index-of-Terms/bazr-SIM_gi_00549?s.num=226&s.rows=100&s.start=180

    IV 913a
    bazra‘ (A) :
    a woman who is affected by clitorism, or is believed to be so. An uncircumcised woman is called lakhna‘.

    (Encyclopaedia Dictionary Islam Muslim World, etc, Gibb, Kramer)

    https://archive.org/stream/EncyclopaediaDictionaryIslamMuslimWorldEtcGibbKramerScholars.13/13.EncycIslam.NewEdPrepNumLeadOrient.EdEdComCon.BearBianBosDonHein.etc.UndPatIUA..Vol.13.Index.Leid.EJBrill.2004._djvu.txt

    Marital Customs among the Moors
    The Muslims of Sri Lanka, Moors

    female circumcision […] Christian woman whose clitoris had not been excised as a baẓrā, one affected by clitorism (fr.Ar.baẓr. ‚clitoris‘).

    http://www.sailanmuslim.com/news/wp-content/uploads/marital-customs-among-the-moors.pdf

    Son of an “uncircumcised” mother (Ibn al-bazrá) is a sore insult.

    http://burtoniana.org/books/1885-Arabian%20Nights/HTML/part54.html

    https://ebooks.adelaide.edu.au/b/burton/richard/b97b/part54.html

    of this called Ibn al-Bazrä‘; in the end, he decided to have his mother circumcised in order to escape satires […] ‚Khafḍ‘, p.913: “In Persia and Kurdistan, travellers mention that it is done between the ages of 9 and 15 (H. Massé, Croyances et coutumes persanes [1938]

    http://isamveri.org/pdfdkm/08/DKM081245.pdf

    CROYANCES ET COUTUMES PERSANES, by the French orientalist Henri Massé (q.v., b. Lunéville, France, 2 March 1886, d. Paris, 9 November 1969), published in 1938, one of the most compre­hensive and reliable texts on general Persian folklore in a Western language.

    http://www.iranicaonline.org/articles/croyances-et-coutumes-persanes-by-the-french-orientalist-henri-mass-q

    More specifically, ibn al-lakhna‘ means „son of the uncircumcised woman“ but carries the connotation of sexual promiscuity in the absence of clitoral excision.

    (Jane Dammen McAuliffe: The History of al-Tabari Vol. 28: ‚Abbasid Authority Affirmed)

    https://books.google.de/books?id=yxXuphUYugsC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    Arabic لَخْنَا ( laḫnā ), indelicate epithet for woman; Batten Ezr 2:65 cp.

    http://www.ericlevy.com/revel/bdb/bdb/ext/aram85.html

    [ laḫnā ]
    “una ragazza puzzona, deriva da puzza che è il cattivo odore. Si dice: “l’otre puzza” quando il suo odore è cambiato.
    Ama laḫnā‘ min al-laḫan wa-huwa al-natn yuqāl laḫina l-siqā‘ iḏā rīḥu-hu taġayyarat.

    http://dspace.unive.it/bitstream/handle/10579/4790/812448-1156932.pdf?sequence=2

    The editor of the entry on khafd or khifad reports that „a woman is called bazra when she is affected by clitorism . . . and lakhna when she has not been excised“; expressions meaning in effect „son of the uncircumcised woman“ — ibn al-bazra and ibn al-lakhna — are considered injurious and synonymous with „son of a whore,“ the violence of sexual appetite in a woman being considered the result of absence of excision.

    [Between Rites and Rights: Excision in Women’s Experiential Texts and Human Contexts; von: Chantal Zabus; 281]

    https://books.google.de/books?id=UqaaAAAAIAAJ&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    ibn al-lakhna‘ (‚son of the uncircumsized woman‚)
    History of al-Tabari Volume XL, The: Index, Band 10 [vgl. Index, 226]

    https://books.google.de/books?id=Loe6jUEGc6QC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    O son of an uncircumcised woman (ya ibn al-lakhna), [is there] pardon, when the swords are taking turns on you?
    [Martyrdom in Islam, von: David Cook; 108]

    https://books.google.de/books?id=KgVlKiXzodcC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

    He said, „Strike this son of a stinking, uncircumcised whore (ibn al-lakhna‘)!“ so the two of them punched him about a hundred times. Then the Caliph said,

    [The History of al-Tabari Vol. 30: The ‚Abbasid Caliphate in Equilibrium; von: Clifford Edmund Bosworth; 209]

    https://books.google.de/books?id=wqf1gwM9O58C&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

  94. Edward von Roy Says:

    Ulle Schauws und Kordula Schulz-Asche sagen nichts dazu, dass der Islam die FGM fordert, etwa die schafiitische Rechtsschule als religiöse Pflicht (letztlich als FGM Typ Ib).

    Schauws und Schulz-Asche sagen uns nicht, dass sie gegen explizit jede FGM kämpfen, also auch gegen Typ Ia oder IV, sondern reden von Verstümmelung, so als wüssten sie nicht, dass Indonesiens Ulama des MUI, die deutschen Ringel / Meyer und Hörnle sowie viele andere Klitorisvorhautamputation oder ritual nick (pinprick) gar nicht unter mutilation (Verstümmelung) fassen möchten.

    So wird das nichts. Wo das Bekenntnis zur Unteilbarkeit der WHO-definierten FGM (Typ I, II, III, IV) fehlt, kann eine Forderung wie „verbindliche Vereinbarungen zum Schutz von Mädchen und Frauen“ darauf hinauslaufen, die weibliche Sunnabeschneidung straffrei zu stellen. Wollen Ulle Schauws und Kordula Schulz-Asche eine deutsche sogenannte milde Sunna?

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    Zum internationalen Tag ,,Null Toleranz gegenüber weiblicher Genitalverstümmelung“ erklären Ulle Schauws, Sprecherin für Frauenpolitik, und Kordula Schulz-Asche, Sprecherin für Prävention und Gesundheitsförderung:

    Weltweit wird das Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit an etwa 200 Millionen Frauen durch Genitalverstümmelung verletzt. Mindestens 25.000 in Deutschland lebende Frauen und Mädchen sind nach Schätzungen von Terre des Femmes betroffen oder bedroht. Deshalb müssen wir endlich auch hier eine klare Linie gegen die Genitalverstümmelung ziehen.

    Wir fordern die Bundesregierung auf, sich international verstärkt für verbindliche Vereinbarungen zum Schutz von Mädchen und Frauen vor Genitalverstümmelung einzusetzen. […]

    (aus: PRESSEMITTEILUNG 05.02.2016 Schutz vor Genitalverstümmelung greift zu kurz)

    http://www.gruene-bundestag.de/presse/pressemitteilungen/2016/februar/schutz-vor-genitalverstuemmelung-greift-zu-kurz_ID_4398112.html

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    Für Schafiiten und evtl. Hanbaliten ist die FGM religiöse Pflicht. Nicht nur Ringel / Meyer, sondern sogar der Deutsche Juristentag mit Tatjana Hörnle wollen die milde Sunna straffrei stellen – und die zur Grundrechtswidrigkeit der Jungenbeschneidung (männliche Genitalverstümmelung, § 1631d BGB) karrieresicher schweigende Ulle Schauws lobt den schlampig gemachten § 226a StGB:

    „Weibliche Genitalverstümmelung weltweit ächten

    Zum Internationalen Tag ‚Null Toleranz gegen weibliche Genitalverstümmelung‘ erklären Ulle Schauws, Sprecherin für Frauenpolitik und Katja Keul, Sprecherin für Rechtspolitik:

    Die weibliche Beschneidung stellt eine schwere Menschenrechtsverletzung dar. […] Seit Juni 2013 ist in Deutschland die weibliche Genitalverstümmelung ausdrücklich im Strafgesetzbuch geregelt. Deutschland setzt damit ein eindeutiges Signal: In unserem Land ist die weibliche Genitalverstümmelung ein Verbrechen.“

    http://ulle-schauws.de/2014/02/weibliche-genitalverstuemmelung-weltweit-aechten/

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    [Was machte Kordula Schulz-Asche im November 2012 zum Thema lebenslang schädigen per Ritual am Kindergenital?]

    Protokoll zur KMV am 14.11.2012 in Nieder-Ramstadt

    Top 1: Sitzungsleitung Christian, Protokoll Susanne

    Christian begrüßt Kordula Schulz‐Asche, hess. Landesvorsitzende […]

    BDK Hannover 16.11. – 18.11.2012

    […] die Beschneidungsdebatte […] Die Debatte fand schließlich statt, jedoch ohne Votum. Die Komplexität des Themas wurde deutlich und darum soll in den BAGs weiter diskutiert werden. Die meisten Delegierten nahmen es mit Erleichterung auf, denn auch die eigene Entscheidung wäre wahnsinnig schwer geworden, gute Argumente gab es auf beiden Seiten.

    (Dezember 2012. Es griene Blädsche Nr. 270 – BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)

    http://www.gruene-dadi.de/wp-content/uploads/sites/56/2015/06/Egb_270.pdf

    [Wenn niemand dazwischengeht, kommt die milde Sunna, und GRÜNE Politiker wie Kordula Schulz‐Asche werden ein paar Tage vor der Bundestagsentscheidung wieder alles und jeden aus tiefstem Herzen verstehen, denn „die eigene Entscheidung wäre wahnsinnig schwer geworden, gute Argumente gab es auf beiden Seiten“. Dann wird zur Islamischen FGM Stille einkehren, ganz großes Schweigen. Oder etwa nicht?]

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    Kordula Schulz-Asche

    Nach dem Abitur an der Lily-Braun-Oberschule in Spandau und einer Ausbildung zur Krankenschwester beim Roten Kreuz studierte Kordula Schulz-Asche Kommunikationswissenschaften, Geschichte und Politikwissenschaft an der FU Berlin. Der Titel ihrer Magisterarbeit von 1989 lautet: Medieneinsatz zur Gesundheitsaufklärung in der Dritten Welt am Beispiel einer Radiokampagne in Burkina Faso. Von 1986 bis 1998 lebte sie mit ihrem Mann und ihrer Tochter in verschiedenen Ländern Afrikas (Burkina Faso, Ruanda und Kenia). In dieser Zeit arbeitete sie für Entwicklungsorganisationen im Bereich Gesundheitsaufklärung. Von 2000 bis 2003 arbeitete sie bei der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) in Eschborn (bei Frankfurt am Main) im Projekt „HIV/AIDS-Bekämpfung in Entwicklungsländern“.

    Im 18. Deutschen Bundestag ist sie erstmals ordentliches Mitglied im Ausschuss für Gesundheit und im Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement sowie stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe. Sie ist Sprecherin der Fraktion für Prävention und Gesundheitswirtschaft sowie Bürgerschaftliches Engagement.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kordula_Schulz-Asche

    [Vor einem halben Jahrzehnt! Am 06.02.2011 war Kordula Schulz-Asche in Frankfurt irgendwie ein bisschen aktiv gegen die FGM vor allem in Sierra Leone.]

    Feiern & leben ohne Schnitte. Internationaler Tag gegen die weibliche Genitalbeschneidung ‚Zero Tolerance to Genital Mutilation‘

    Ravensteinzentrum
    Frankfurt

    http://www.pendakenia.org/pendaKeniaD/pendaKenia_Blog/Eintrage/2011/2/6_Leben_ohne_Schnitt_files/Einladung%206.2.11_leben%20o.%20Schnitte-3.pdf

    Gemeinsam in eine unversehrte Zukunft

    Zero Tolerance to Genital Mutilation […] Wie er waren rund 100 Menschen am Sonntag, 06. Februar 2011, in das Ravensteinzentrum Frankfurt am Main gekommen […] Dieser Idee folgt die Arbeit von LebKom e.V. im Fulda-Mosocho-Projekt durch den im „Center for PROFS“ der Hochschule Fulda entwickelten Wert-Zentrierten Ansatz. […] Die Wichtigkeit der Thematik wurde darüber hinaus durch die Anwesenheit von Dr. Ute Müller-Kindleben, Kordula Schulz-Asche (Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Bündnis 90/ Die Grünen) und Dr. Angelika Köster-Lossack (MdB) unterstützt. […]

    Die von MAISHA e.V. ausgerichtete Veranstaltung wurde in Kooperation mit pendaKenia e. V., dem sierra-leonisch-deutschen Freundschaftsverein, Terre des Femmes, LebKom e. V, Africa Diaspora in Europa, European Network of MigrantWomen, der Amnesty International “END FGM European Campaign” und unter der Schirmherrschaft des Frauenreferats Frankfurt durchgeführt. Der Frankfurter Turnverein 1860 (FTV) stellte die Räumlichkeiten zur Verfügung.

    http://s522930744.online.de/fgm_alt/wp-content/uploads/2011/05/Zero_Tolerance_to_FGM_06.02.2011.pdf
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    Kordula Schulz-Asche

    Richtig tolle Diskussionen zur Vorbereitung der #bdk (Außen-, Sozialpolitik, Beschneidung) und zum Flughafen bei der #grünen kmv #mtk #fb

    Am 14.11.2012 um 00:10 Uhr

    http://www.bundestwitter.de/thema/bdk

  95. Jacques Auvergne Says:

    Sunat perempuan (indones.), chitan al-inath (arab.)

    Nach dem Fiqh der Schafiiten sind alle Jungen und Mädchen zu beschneiden (genital zu verstümmeln). FGM ist Scharia (Islam).

    Die weibliche Genitalverstümmelung (FGM) ist schafiitische Religionspflicht, je nach Mufti bzw. Scheich auch hanbalitisch, und morgen treffen sich in New York, u. a. mit einer mutigen Vertreterin des wohl vor Generationen afrikanisierten jedenfalls die Klitoris herausschneidenden Indianertums der Emberá, Emberá katío an den Ufern der Flüsse Urabá, Alto Sinú und San Jorge bzw., in den Kordilleren, Emberá chamí, das bedeutet Embera in den Bergen*, …

    Ban Ki-moon, seit dem 1. Januar 2007 der achte Generalsekretär der Vereinten Nationen

    • Ihre Exzellenz, die indonesische Ministerin für Frauenangelegenheit und Kinderschutz, Frau Dr. Yohana Susana Yambise (Professor of Linguistics at Cenderawasih University; „First Female Minister from Papua“)
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    I. Press Briefing, Monday 8 February

    International Day of Zero Tolerance for Female Genital Mutilation

    What: Press Conference marking the International Day of Zero Tolerance for Female Genital Mutilation (FGM).

    Who:

    Nafissatou J. Diop, Senior Adviser & Coordinator of the UNFPA-UNICEF Joint Programme on Female Genital Mutilation Cutting

    Inna Modja, FGM Survivor and singer, France

    Patricia Tobon, FGM Survivor, Representative of the Embera community, Colombia

    Moderator: Ms. Margaret Novicki, Chief, Communications

    Campaigns Service, UN Department of Public Information

    When: Monday 08.02.2016, 10.00 am EST

    Where: S-237, UN Headquarters, New York or live through webtv.un.org

    Available for interviews:

    Babatunde Osotimehin, UNFPA Executive Director

    Nafissatou Diop, Coordinator, UNFPA-UNICEF Joint Programme on FGM/C

    Keziah Bianca Oseko, Survivor activist, Kenya

    Patricia Tobón, Representative of the Embera community, Colombia [s. u.: an Emberá lawyer who has worked with women in her community to help them understand FGM and try to prevent it. “They try to remove the masculine side of girls.”]

    Inna Modja, Survivor and singer, France

    Background:

    Female Genital Mutilation (FGM) refers to all procedures that involve altering or injuring the female genitalia for non-medical reasons. It is recognized internationally as a violation of the human rights of girls and women, in addition to the threat it constitutes to their health and lives. However, at least 200 million girls and women alive today worldwide have been cut […]

    II. Special Event: Monday 8 February

    What: International Day of Zero Tolerance for Female Genital Mutilation

    Who:

    Ban Ki-moon, UN Secretary-General

    Babatunde Osotimehin, Executive Director, the United Nations Population Fund (UNFPA)

    Cornelius Williams, Chief, Child Protection Section, UNICEF

    Yohana Susana Yambise – Minister, Women’s Empowerment and Child Protection, Indonesia

    Keziah Bianca Oseko, a FGM survivor activist, Kenya

    Patricia Tobon, a representative of the Embera community, Colombia

    Inna Modja, a FGM survivor and a singer, France

    What: “Mobilizing to achieve the Global Goals through the elimination of FGM by 2030”

    When: Monday 08.02.2016, 11.00 am to 1.00 pm EST

    Where: ECOSOC Chamber, UN Headquarters, New York or live through

    [ The UN Web TV Channel ]

    http://webtv.un.org/

    http://www.un.org/sustainabledevelopment/blog/2016/02/media-advisory-two-events-to-end-female-genital-mutilation/

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    03.02.2016 |

    Minister Yohana Regrets Violence Against Dita Aditia

    TEMPO.CO, Jakarta – The Minister of Women Empowerment and Child Protection, Yohana Yambise, regrets the antics of Masinton Pasaribu, member of the House of Representatives of Indonesian Democratic Struggle Party who have allegedly hit Dita Aditia, his expert staff.

    “I’m very upset about it as it is against my plan to build a system for prevention of violence against women,” said Yohana at Istana Merdeka Complex, Wednesday, February 3, 2016.

    According to Yohana, the alleged Masinton’s antics shows that he still has a view of a male-dominated world. Yohanna said that the way of thinking could lead to violence against women. “It still happens in Indonesia, from Aceh to Papua,”

    Yohana added that she will let him off the hook. She will send a written warning to Masinton. “Regarding his dismissal, I will let the House’s Ethics Council to decide,” said Yohana.

    At the House of Representatives, Masinton case had been reported to the House’s Etchics Council (MKD). Dita has also brought this case forward to the police and has asked for assistance from APIK Legal Aid Institute. […]

    http://en.tempo.co/read/news/2016/02/03/055741793/Minister-Yohana-Regrets-Violence-Against-Dita-Aditia

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    [ First Female Minister from Papua ]

    Yohana Susana Yambise, First Female Minister From Papua Is A High Achiever

    27.10.2014, by: Global Indonesian Voices

    Jakarta. Universitas Cenderawasih Professor Yohana Yambise becomes the first female minister from Indonesia’s most eastern province, Papua.

    Presiden Joko ‘Jokowi’ Widodo has announced Professor Yohana’s appointment as the Minister of Women Empowerment and Child Protection in Jakarta (26 Oct 2014). She will replace Linda Amalia Sari, who served as minister in the previous cabinet led by President Susilo Bambang Yudhoyono.

    Born in Manokwari on 1 October 1958, Yohana is married to Leo Danuwira.

    Yohana Susana Yembise is a lecturer at the Faculty of Teacher Training and Education at Universitas Cenderawasih, Jayapura, Papua. She is also the first women in Papua, to have received a professorship from the Ministry of Education and Culture. Her specialization is in the design of syllabus and material development.

    Her doctoral professorship was confirmed by the rector in the auditorium of Universitas Cenderawasih, Jayapura, Papua, on 14 November 2012. […]

    Local media reported that Yohana had a fast career pace. In 1992, she received a Diploma of Applied Linguistic (Dip. TEFL) from Regional English Language Centre (RELC), SEAMEO Singapore.

    In the midst of her fulltime job, Yohana was also undergoing further education. She completed a master at the Faculty of Education, Simon Fraser University at British Columbi, Canada.

    Yohana has working experiences both in Indonesia and other countries. In Indonesia, she was once the head of a team to select Merauke regency English teachers. The selected candidates were then sent Sunshine Coast University in Australia. […]

    She also received hundreds of awards from various parties, including one as an exemplary student in the 1981-1982 period. During her undergraduate time, Yohana also participated in a student exchange program to Canada.

    http://www.globalindonesianvoices.com/17055/yohana-susana-yambise-first-female-minister-from-papua-is-a-high-achiever/

    Universitas Cenderawasih (English: Cenderawasih University) is a university in Jayapura, in the province Papua, Indonesia. The university is the leading educational institution in the province.

    Kampus Lama (Old Campus) Abepura
    Faculty of Teacher Training and Education
    Faculty of Medicine
    Faculty of Public Health
    Faculty of Law
    Faculty of Social and Political Science
    Faculty of Nursing

    Kampus Baru (New Campus) Waena HillSide
    Faculty of Economics
    Faculty of Social and Political Sciencece(Main Building)
    Faculty of Law (Main Faculty)
    Faculty of Mathematics and Natural Sciences
    Faculty of Engineering

    https://en.wikipedia.org/wiki/Cenderawasih_University

    Trường Đại học Cenderawasih
    L’université Cenderawasih

    http://www.unipa.ac.id/

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    Cenderawasih University Christliche Studentenvereinigung (indonesisch)

    https://pmkuncen.wordpress.com/

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    Quo vadis? Wohin wandern Ban Ki-moon und die UN?
    AEMR für alle und jeden oder die Scharia integrieren?
    Islam erlauben = halal legalisieren = sunat perempuan (FGM).

    http://desain-logo.blogspot.de/2012/05/logo-halal-mui.html

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    *Emberá

    Los emberá, êbêra o ẽpẽrá, también llamados chocó, son un pueblo amerindio que habita algunas zonas del litoral pacífico y zonas adyacentes de Colombia, el este de Panamá y el noroeste de Ecuador. Son unas 70 mil personas (2004). Se conocen como Emberá katío a los que habitan en el alto Sinú y el alto Río San Jorge, departamento de Córdoba y en Urabá; en Colombia, Emberá chamí a los que viven en las cordilleras occidental y central de los Andes colombianos, departamentos de Antioquia, Caldas, Risaralda, Quindío y Valle; Chocoes o simplemente Emberá a los que habitan las cuencas del río Baudó y del bajo San Juan, municipios de Istmina, Alto Baudó y Pizarro; el río Curiche, municipio de Juradó en el Chocó (Colombia); y en la Comarca Emberá-Wounaan en el Darién y en Emberá Drua en el distrito de Panamá (Panamá); y como eperara siapidara o epená, a los de la costa Pacífica de los departamentos de Valle, Cauca y Nariño en Colombia.

    En Panamá se les acostumbra llamar emberá (con tilde). Hay quienes creen que la palabra Emberá significa literalmente: „La gente del maíz“.

    En Ecuador son llamados épera y habitan en la provincia de Esmeraldas, concretamente en el cantón Eloy Alfaro, parroquia Borbón y las cuencas de los ríos Cayapas y Santiago. En esta zona forman una población de unos 250 individuos.

    https://es.wikipedia.org/wiki/Ember%C3%A1

    Chamí o Emberá-Chamí es un grupo étnico indígena colombiano que habla un dialecto de la lengua Emberá: chamí quiere decir „cordillera“ y emberá significa „gente“; los Chamí son, entonces, la Gente de la Cordillera, por oposición a los Emberá propiamente dichos, que viven en las selvas de las llanuras de la región del Pacífico, y a los Embera-katío, que habitan las cuencas de los ríos de Urabá y el Alto Sinú.

    https://es.wikipedia.org/wiki/Cham%C3%ADes

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    For Colombia’s Emberá, telling outsiders about FGM is worse than cutting girls

    Sibylla Brodzinsky in Pueblo Rico
    19.11.2015

    […] Karina, 17, is a staunch traditionalist. When she does have children, if she has a girl, the baby’s clitoris will be cut in the long-held tradition of the Emberá, the only ethnic group in Latin America known to practise female genital mutilation (FGM).

    “I couldn’t leave the girl just like that without taking it off because later she will be embarrassed,” says Karina, reflecting the strongly held belief among the Emberá that if a clitoris is not cut it will become a penis. […]

    “It is considered a defect that must be corrected,” says Patricia Tobón, an Emberá lawyer who has worked with women in her community to help them understand FGM and try to prevent it. “They try to remove the masculine side of girls.”

    The practice came to light among the Emberá after the deaths of two newborn girls in 2007 in Pueblo Rico. Focusing on the two municipalities in which the girls died, public health officials, human rights defenders and the UN scrambled to find the origin of the practice and stop it.

    But there are about 230,000 Emberá in Colombia, and the group’s presence stretches from the border with Panama to the frontier with Ecuador.

    The revelation that FGM is practised stunned many in the Emberá community. Men had no idea their daughters were cut at birth and many women – oblivious to the fact that they had been cut as babies – only learned the truth with the birth of their first girl. “It was a closely guarded secret,” says Tobón. […]

    http://www.theguardian.com/global-development/2015/nov/19/colombia-embera-female-genital-mutilation-mystery-myth-misgiving

  96. Edward von Roy Says:

    STATEMENT

    UN Secretary-General’s Remarks at Special Event on Mobilizing to Achieve the Global Goals through the Elimination of Female Genital Mutilation by 2030 [As delivered]
    New York, 08.02.2016

    […] Let us shift the focus away from mutilation to education. [Lernen statt Verstümmeln, ok. Aber wieso jetzt woanders hinsehen, wir wollten heute über die Schädigung jeder FGM reden, also auch der mit Koran und Sunna begründeten FGM.]

    Let us make a world where FGM stands for Focus on Girls’ Minds. How about this: FGM stands for Focus on Girls Minds. [Identität und Autonomie des Mädchens im Mittelpunkt – das ist genital autonomy. Alles Fred Karst oder was; die Päderastenlobby könnte ebenfalls das genitalautonome Kind in den Mittelpunkt (focus) stellen. Will Ban Ki-moon die Beschneidung auf Kinderwunsch? Genau das brauchen wir nicht, sondern genital intactness. Der Minderjährige, Mädchen oder Junge, soll wirklich geschützt sein: Keine Beschneidung unter achtzehn.]

    In this way, we will create conditions where, as one NGO rightly says, Finally Girls Matter. [Da wabert mancherlei: „Schlussendlich sind die Mädchen entscheidend“ bzw. „Letztlich mögen sich die Mädchen entscheiden“, „Letztlich kommt es auf die Mädchen an“. So nämlich plappert UMACA, USA – Mali Charitable Association Of NYC Fundraising*. Ein unzweideutiges Bekenntnis gegen jede FGM, also auch für ein Verbot von FGM Typ Ia oder IV, ist Finally Girls Matter leider nicht.]

    These empowered girls and women will help build a new future for all. [Einen Augenblick, was für eine „new future“ genau? Neue Zukunft mit 2030 weltweit durchgesetztem Verbot der Chitan al-inath (sunat perempuan) oder Neuzeit mit Islamic FGM auf Wunsch der Neunjährigen?]

    Thank you.

    http://www.un.org/sg/statements/index.asp?nid=9446

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    *UMACA, USA-MALI CHARITABLE ASSOCIATION [Um Frau Assetou Sy, Mrs. Assetou Traoré Sy. Auf der Homepage findet sich nur kein schlechtes, sondern erst gar kein Wort über Religion, Islam, Scharia.]

    About us

    A triple time New York City Award Winning Recipient of New York City Council’s Proclamation and a great leader,Mrs. Assetou Traore Sy, Executive Director, is committed to improving the lives of women and children in the United States and internationally. USA-MALI CHARITABLE ASSOCIATION (UMACA) started working on Female Genital Mutilation (FGM) right after the UN Resolution 2012. […]

    http://www.finallygirlsmatter.org/?page_id=207

    USA – Mali Charitable Association Of NYC Fundraising

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    „Moolaadé – Bann der Hoffnung. Regie: Ousmane Sembène. Senegal/Frankreich/Burkina Faso u.a. 2004. Ein Dorf in Westafrika: Vier kleine Mädchen sind vor der Beschneidungszeremonie geflohen. Als ihnen eine couragierte Frau Zuflucht gewährt, bahnt sich ein dramatischer Konflikt an.“

    Desinformation pur leider auch von Silvia Hallensleben:

    Obwohl der Islam FGM nicht vorschreibt“ (filmheft Fokus Afrika: Filmheft MOOLAADÉ – BANN DER HOFFNUNG. Zum Film von Ousmane Sembène (1923-2007) – Cineast, Schriftsteller, Aktivist.)

  97. Jacques Auvergne Says:

    Schafiitisch Junge oder Mädchen, unbeschnitten ist haram:

    „According to religion, an uncircumcised girl is considered dirty.”

    Alles wird gut (alles ist halal), das Volk hat verstanden. Wenn da nicht diese Vereinten Nationen wären und der jährliche sechste Februar. Man wisse um die sunat perempuan und verliere nicht sein Gesicht. Man kultiviere das tosende Blabla:

    „Former First Lady Sinta Nuriyah Wahid advocates for the elimination of FGM during a UNFPA conference in Jakarta.“

    Die einstige First Lady oder Ibu Negara, Landesmutter, war Ehefrau des 2009 verstorbenen indonesischen Politikers und Staatspräsidenten von 1999 bis 2001 Abdurrahman Wahid genannt Gus Dur. Dessen Großvater hatte die sunnitisch-schafiitische Nahdlatul Ulama (NU, nahḍatu l-ʿulamāʾ „Wiedererwachen der Gelehrten“) gegründet, die oft als antifundamentalistisch missverstanden wird und für allmähliche (und selbstredend globale) totalitäre Islamisierung steht. Zwischen 1984 und 1999 leitete Abdurrahman Wahid das Exekutivkomitee der NU. Mit einer Mitgliedschaft von über 30 Millionen Menschen ist die NU die größte schariatreue (islamische) NGO der Erde.

    “There really is no religious postulate for female circumcision, neither from the Al Quran nor from the Prophet’s sayings”

    Islamschönlügnerin Wahid am 17.09.2016 zu den Teilnehmern eines Seminars der UNFPA über die FGM in Jakarta, Tagungstitel: Female Genital Mutilation/Cutting: Discussions from Social-Cultural and Health Perspectives.
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    UNFPA Indonesia

    Changing the Dialogue: Speaking Out Against Female Genital Mutilation in Indonesia

    03.02.2016

    JAKARTA, Indonesia – “The day before I was discharged by the midwife, my daughter was circumcised. She is now three weeks old. When she becomes an adult, she will pray five times a day and read the Al Quran,“ says Rosa, a young woman living in Jakarta, before expressing a common misconception in the country. „According to religion, an uncircumcised girl is considered dirty.”

    In many regions of Indonesia, the practice of female genital mutilation (FGM) is centuries old and deeply seeded, and many, like Rosa, mistakenly believe the procedure is a dictate of their religion.

    [Wieso mistakenly, fälschlich? Die FGM ist schafiitisch religiöse Pflicht und für die anderen Rechtsschulen mindestens ehrenwert.]

    The sixth of February marks the International Day of Zero Tolerance for FGM, and this February, Indonesia’s former First Lady Sinta Nuriyah Wahid’s, a devout Muslim, is leading a growing chorus in the country speaking out to counter this misconception and end the practice of FGM, which is recognized internationally as a violation of human rights.

    Die sunat perempuan ist wadschib. Lügen ohne rot zu werden:

    “There really is no religious postulate for female circumcision, neither from the Al Quran nor from the Prophet’s sayings,” said Madame Wahid, as she explained to the attendees of a UNFPA seminar on FGM in Jakarta why none of her four daughters – or six granddaughters – have been subjected to the procedure. “Culture is the result of careful thoughts that start with the virtue of human dignity. A tradition that does not contribute to [this virtue] is not a tradition that should become part of the national culture.” […]

    this Monday, 8 February, Indonesia’s Minister for Women’s Empowerment and Child Protection, Dr. Yohana Yambise will speak about the nation’s strengthened commitment to fighting the procedure at an International Day of Zero Tolerance for FGM event at the United Nations in New York. […]

    http://indonesia.unfpa.org/news/2016/02/changing-the-dialogue-speaking-out-against-female-genital-mutilation-in-indonesia

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    […] The Indonesian Commission for Child Protection (KPAI) has called on the government to do more against FGM, starting by taking a clear stance on the matter.

    KPAI commissioner Maria Ulfah Anshor previously pointed outthat FGM is a violation of Indonesia’s child protection law as well as a number of human rights principles and international conventions that Indonesia has ratified.

    Maria Ulfah said in September last year that the government should act quickly and decisively by providing “complete, honest and accurate information about opinions on and the effects of female circumcision, so that people can steer clear from this dangerous practice.”

    Indonesia’s Minister for Women’s Empowerment and Child Protection, Yohana Yambise was slated attend a high-level event at the United Nations in New York on Monday to mark International Day of Zero Tolerance for Female Genital Mutilation, which falls on Feb. 6.

    The eradication of FGM by 2030 is part of the Sustainable Development Goals that world leaders, including the Indonesian government, agreed to last year.

    The fifth SDG, „Achieve gender equality and empower all women and girls,“ specifically calls for the end of „all forms of discrimination against all women and girls everywhere“ and the elimination of „all harmful practices, such as child, early and forced marriage and female genital mutilations.“

    Din Syamsuddin, chairman of the Indonesian Ulema Council (MUI) and former longtime chairman of Muhammadiyah, is a member of the Sustainable Development Solution Network (SDSN), a UN initiative, representing the Islamic world.

    [Din Syamsuddin = Prof. Dr. KH. Muhammad Sirajuddin Syamsuddin]

    Adding to the confusion surrounding the government’s stance on the practice in Indonesia, MUI in 2008 issued a controversial fatwa that condoned FGM.

    The semi-official MUI is Indonesia’s top Islamic advisory body.

    Parents here mostly cite religious reasons for allowing the procedure, even as a growing number of religious leaders in Indonesia and elsewhere contend that there is no basis in Islam for FGM.

    (Unicef: 200 Million FGM Cases Worldwide, Many in Indonesia. The Jakarta Globe, 05.02.2016)

    http://jakartaglobe.beritasatu.com/news/unicef-200-million-fgm-cases-worldwide-many-indonesia/

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    […] Jakarta. Din Syamsuddin, chairman of the Indonesian Ulema Council (MUI), has been selected to become a member of the Sustainable Development Solution Network (SDSN), to represent the Islamic world in the United Nations initiative that has been supporting work on the 17 newly agreed Sustainable Development Goals (SDGs).

    The former longtime chairman of Muhammadiyah, the nation’s second-largest socio-religious organization, was chosen in his capacity as a leader of the Religions for Peace organization, according to a press release by the Center for Dialogue and Cooperation Among Civilizations (CDCC), which he also chairs.

    The SDSN was launched by UN Secretary-General Ban Ki-moon in 2012 […]

    There are quite a few obstacles Indonesia will have to overcome to achieve any of the new SDGs, but Din could hit the ground running as his own MUI issued a controversial fatwa in 2008 condoning female genital mutilation (FGM), which is a direct challenge to development goal No. 5.

    Goal No. 5, „Achieve gender equality and empower all women and girls,“ specifically calls for the end of „all forms of discrimination against all women and girls everywhere“ and the elimination of „all harmful practices, such as child, early and forced marriage and female genital mutilations.“

    FGM, mainly carried out for religious reasons, remains widespread in Indonesia […]

    (MUI’s Din Syamsuddin Joins UN Quest for Sustainable Development. The Jakarta Globe)

    http://jakartaglobe.beritasatu.com/news/muis-din-syamsuddin-joins-un-quest-sustainable-development/

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    Din Syamsuddin
    Prof. Dr. KH. Muhammad Sirajuddin Syamsuddin

    Chairman of Muhammadiyah (2005–present)

    Chairman of the Center for Dialogue and Cooperation Among Civilizations / CDCC (2007–present)

    Member, Strategic Alliance Russia-based Islamic World (2006–present)

    Member, UK-Indonesia Islamic Advisory Group (2006–present)
    Chairman, World Peace Forum / WPF (2006–present)

    Honorary President, World Conference on Religions for Peace / WCRP, based in New York (2006–present)

    Vice Chairman of the MUI (2005–2010)

    Vice Chairman of the Central Advisory Board of ICMI (2005–2010)

    Vice Secretary General, World Islamic People’s Leadership [ WIPL ], based in Tripoli

    Member, World Council of World Islamic Call Society, based in Tripoli

    https://id.wikipedia.org/wiki/Din_Syamsuddin

    https://en.wikipedia.org/wiki/Din_Syamsuddin#Being_Chairman_of_Indonesian_Ulema_Council_Center

    Din Syamsuddin

    Muhammad Sirajuddin Syamsuddin (* 31.08.1958) ist ein indonesischer Politiker und Hochschullehrer, der zahlreiche Ämter bekleidet und sich am interreligiösen Dialog beteiligt. Er ist der Vorsitzende der Muhammadiyah, der größten modernistischen islamischen Organisation in Indonesien, und Generalsekretär des Indonesischen Ulema-Rates. Im Juli 2010 wurde er als Vorsitzender der Muhammadiyah für weitere fünf Jahre wiedergewählt. Er lehrt als Professor für Islamic Political Thought (Islamisches politisches Denken) an der Nationalen Islamischen Universität in Jakarta und ist Vorsitzender des Zentrums für Dialog und Zusammenarbeit zwischen den Zivilisationen (Center for Dialogue and Cooperation among Civilizations).

    Er studierte an der Syarif Hidayatullah State Islamic University Jakarta und promovierte später an der Universität von Kalifornien, Los Angeles (UCLA) in den Vereinigten Staaten.

    2008 war er einer der Delegationsteilnehmer des 2. Seminars des Katholisch-Muslimischen Forums.

    Er gilt in verschiedenen Bereichen als eine der einflussreichsten Persönlichkeiten innerhalb der muslimischen Welt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Din_Syamsuddin

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    Majelis Ulama Indonesia (MUI)

    Prof Din Syamsuddin Resmi Jadi Ketua Umum MUI Menggantikan Almarhum KH Sahal Mahfudz […] [Din replaced Sahal Mahfuz who died on 24.01.2014.]

    Ma’ruf Amin

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    https://id-id.facebook.com/MajlisUlamaIndonesia/posts/821287614553117

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    In November 2010, the Indonesian Ministry of Health passed a regulation [No. 1636/MENKES/PER/XI/2010 regarding “Female Circumcision”] legitimizing the practice of female genital mutilation (FGM) and authorizing medical professionals to perform it.

    http://www.equalitynow.org/take_action/fgm_action431

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    Patricia Tobon
    Patrícia Tobón Yagarí
    Maria Patrícia Tobón Yagarí

    http://www.un.org/spanish/News/story.asp?newsID=34401#.VrqystJ5N30

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    [Wie denn nun, war Minister Heru P. Kasidi anwesend oder nicht, wenn ja, was hat er gegen die islamische FGM gesagt?]

    Indonesia’s Deputy Minister for Gender Equality Dr. Heru P. Kasidi and Patricia Tobón Yagarí, an Embera indigenous lawyer from Colombia.

    http://www.unfpa.org/es/node/13874

    Indonesia’s Deputy Minister for Gender Equality Dr. Heru P. Kasidi

    http://www.unfpa.org/fr/node/13893

    2014

    Women’s Roles and Participation in REDD+ Focus of Indonesian Gender and REDD+ Dialogue Event

    A dialogue event was held in Jakarta, Indonesia on 17 June 2014 on the topic of “Achieving Gender Equality in REDD+ Implementation”.

    Dr. Heru P. Kasidi, Deputy Minister for Gender Mainstreaming in Politics, Social and Law

    http://un-redd.org/Newsletter2014Issue3/IndonesianGenderREDD/tabid/133458/Default.aspx

    Dr. Heru KASIDI, Deputy, Ministry of Women’s Empowerment and Child Protection, Indonesia

    http://www.oecd.org/globalrelations/OECD_SEA_Regional_Forum_AGENDA.pdf

    2007
    Dr Heru P. Kasidi, Assistant to Deputy Minister for EVAW, Ministry of Women Empowerment of Indonesia.

    http://unwomen-eseasia.org/News/Unifem_and_thai_gov_pressrelease.html

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    [Die Ministerin heißt Yembise. Nicht Yambise. Aber wie denn nun, hat sich Ministerin Yembise im Februar 2016 in New York gegen die islamische FGM positioniert oder nicht?

    Mea culpa oder so, keine Fragen stellen, sondern sorgsam dosiert Ehre entbieten. Das Gesicht wahren.

    Wie geht es Ihren Kindern, ist die Kleine schon beschnitten?]

    […] Indonesia’s Minister for Women’s Empowerment and Child Protection, Dr. Yohana S. Yambise, and Patricia Tobón Yagarí, an Emberá indigenous lawyer from Colombia.

    (UNFPA zur diesjährigen Schönsprechveranstaltung International Day of Zero Tolerance for Female Genital Mutilation (FGM))

    http://www.unfpa.org/events/international-day-zero-tolerance-female-genital-mutilation

    Yohana Yembise
    Yohana Susana Yembise

    https://id.wikipedia.org/wiki/Yohana_Yembise

    Yohana is first female Papuan minister

    (The Jakarta Post, 28.10.2014)

    http://www.thejakartapost.com/news/2014/10/28/yohana-first-female-papuan-minister.html

    Yohana Susana Yembise: A first for Papua

    (The Jakarta Post, 26.04.2013)

    http://www.thejakartapost.com/news/2013/04/26/yohana-susana-yembise-a-first-papua.html

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    in flagranti

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    Nur Bewusstsein schaffen (raise awareness) soll reichen? Fordert die Ministerin, auch entgegen der schafiitischen Normativität (Scharia), die Mädchen wirklich gar nicht mehr zu beschneiden? FGM (sunat perempuan) ist Alltag, welche der existierenden Regelungen (regulations) also findet Menteri Yohana prima?

    Welche Anordnungen zur Islamic FGM sollen den Leuten 2016 bewusst (aware) gemacht werden? Wie viele weitere Jahre soll sich die indonesische Regierung irgendwie vorwärts (forward) bewegen? Was für einen Erfolg haben die durchgeführten staatlichen Programme (programs) denn gehabt?

    “In most cases, people aren’t even aware of the existence of regulations on FGM,” said Yohana Yembise. “Moving forward the Government will continue to conduct programmes to raise awareness among the medical and health workers to stop practicing any forms of FGM procedures.”

    Und wirklich jedwede (any) Form von FGM? Verstümmelung (mutilation) definiert durch MUI, Indonesiens Madschlis der Ulama?

    http://www.un.org/apps/news/story.asp?NewsID=53186#.Vrq7TdJ5N31

    http://www.un.org/sustainabledevelopment/blog/2016/02/un-event-mobilizes-action-toward-ending-female-genital-mutilation/

    Menteri Pemberdayaan Perempuan dan Perlindungan Anak

    Minister of Women Empowerment and Child Protection, Joan Yembise

    Minister für Women Empowerment und Kinderschutz, Johana Yembise

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    […] The royal families of Java also employed a non-Arabic word for FGC such as kres or tetesan (‘pricking’). Among the orthodox Muslims, the term sunat perempuan or khitan perempuan (‘female circumcision’) is more commonly used, until today. […]

    The overwhelming majority of Muslims in Southeast Asia follow the Shafii school of law, which declares FGC as wajib, or obligatory.[…]

    Today, in Southeast Asian society, we are witnessing a growing trend towards institutionalising and medicalising FGC. In 2008, the Ministry of Health in Malaysia reported that 88 percent of their female staff had their daughters circumcised by doctors in the private practice. Another study in Indonesia revealed that 65 percent of FGC was performed in hospitals. In Singapore, a woman Muslim doctor admits to “circumcising five to six patients a day”, mostly babies and prepubescent children.

    In late 2006, the Ministry of Health in Indonesia banned doctors from performing the procedure based on the grounds that it was “potentially harmful”, but this ban was not enforced. Hospitals continue to offer sunat perempuan for baby girls, sometimes as part of “birth packages” which also included vaccinations and ear piercing. Yayasan Assalaam, an Islamic foundation that runs a mosque and several schools, also links the practice to celebrating the birthday of Prophet Muhammad, and even provides incentives like money and food to parents who bring their daughters to their annual sunat ceremony.

    In Malaysia, the Fatwa Committee of Malaysia’s National Council of Islamic Religious Affairs ruled in 2009 that female circumcision, was “obligatory for Muslims but if harmful must be avoided”. More recently, in Indonesia, the Indonesian Council of Ulema ruled in favour of female circumcision and added that although it cannot be considered mandatory, it is still “morally recommended”. The leader of this council however warned to avoid “excesses” in the removal or cutting of the clitoris — […]. A similar advice is given by the Islamic Religious Authority of Singapore on their website. […]

    (“A Tiny Cut”: Female Circumcision in South East Asia. Von: Sya Taha, 12.03.2013)

    http://theislamicmonthly.com/a-tiny-cut-female-circumcision-in-south-east-asia/

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    the „tetesan“ – as it is called in the country […] The the Muslim intellectual Sumanto Al Qurtuby says the faction that supports tetesan is linked to the Salafi and Wahhabi [also ziemlich genau der hanbalitische Fiqh] community, which together with other fundamentalist groups are concentrated in Bandung and Aceh. They believe that circumcision is „morally“ encouraged by Sharia, or Islamic law, and reiterated in the hadith, in anecdotes related to the life of the Prophet Muhammad. […]

    The author of this article in his youth, when he was about eight years old, witnessed firsthand circumcision practiced on a young girl, forced by her parents (Muslims) to submit to the „Islamic ritual.“ Rather than doing it in a private and appropriately sterilized room – as I recall – the act of female circumcision was carried out in the open air, her feet on the ground, while the genital organ was removed with a razor blade. The little girl began to scream in pain, as a stream of blood oozed from the wound. At the end of the rite, I remember that the family offered a kind of celebration of the „thank you“ to neighbors, for taking part in the „Islamic ritual.“

    An opinion poll carried out by the government in 2003 confirmed that the practice of female genital mutilation is still widespread in rural areas. […]

    (Mathias Hariyadi: Java, radical Islam in favor of female genital mutilation. AsiaNews (katholisch), 12.07.2012)

    http://www.asianews.it/news-en/Java,-radical-Islam-in-favor-of-female-genital-mutilation-26563.html

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    […] The sixth of February marks the International Day of Zero Tolerance for FGM, and this February, Indonesia’s former First Lady Sinta Nuriyah Wahid’s, a devout Muslim, is leading a growing chorus in the country speaking out to counter this misconception and end the practice of FGM, which is recognized internationally as a violation of human rights.

    “There really is no religious postulate for female circumcision, neither from the Al Quran nor from the Prophet’s sayings,” said Madame Wahid, as she explained to the attendees of a UNFPA seminar on FGM in Jakarta why none of her four daughters – or six granddaughters – have been subjected to the procedure. “Culture is the result of careful thoughts that start with the virtue of human dignity. A tradition that does not contribute to [this virtue] is not a tradition that should become part of the national culture.” […]

    “Many countries have passed laws to criminalize FGM; however, legislation alone cannot solve the problem,” sayid Dr. Ahmed Ragaa Abdel-Hameed Ragab, a professor from the International Islamic Centre for Population Studies and Research at Cairo’s Al-Azhar University. “FGM can only be abolished by a grass-roots approach that involves community education and takes into consideration all aspects of a particular culture and tries to work within that system of beliefs to eradicate this practice.”

    In 2014, researchers at Jakarta’s YARSI University conducted a study along with UNFPA to better understand FGM practices throughout the country and help develop a new, more comprehensive plan to eliminate the procedure. Then in September 2015, UNFPA convened the seminar in Jakarta, attended by Madame Wahid and nearly 100 others, entitled Female Genital Mutilation/Cutting: Discussions from Social-Cultural and Health Perspectives. […]

    http://www.unfpa.org/fr/node/13893

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    [Female Genital Mutilation/Cutting: Discussions from Social-Cultural and Health Perspectives. UNFPA-Seminar zur FGM. Jakarta am 17.09.2015, Jakarta on 17 Sept.]

    […] Prof. Jurnalis Uddin from YARSI University Indonesia presented findings from a study, which was supported by UNFPA Indonesia, aimed at determining whether the 2010 government regulation on female circumcision had been effective as a harm-reduction strategy. Women, men, midwives, traditional practitioners, religious leaders and Islamic jurists were approached to obtain a better understanding of their knowledge, attitudes and practices regarding FGM/C.

    “FGM/C can only be abolished by a grassroots approach which involves community education and takes into consideration all aspects of a particular culture and tries to work within that system of beliefs to eradicate this practice,” explained Prof. Ahmed Ragaa Abd El-Hameed Ragab from the International Islamic Center for Population Studies and Research (IICPSR) at Al Azhar University in Egypt during his presentation, where he discussed FGM/C from the context of health, religion and culture.

    “Many countries have passed laws to to criminalize FGM/C , among them Egypt. However, legislation alone cannot solve the problem. The IICPSR at Al-Azhar University was founded in 1975 to disseminate the true stand of Islam regarding issues of reproductive health and explored the issue from an Islamic perspective and published several publications addressing it. In addition, IICPSR designed and implemented several programmes in Egypt and Somalia to eradicate this practice.” […]

    Former first lady and human rights activist H.E. Madame Sinta Nuriyah Wahid discussed some of the traditional motives and Islam and FGM/C procedures in Indonesia during her keynote speech, adding that she hoped the seminar would start a conversation.

    Sinta, who raised four daughters with the late fourth president of Indonesia, Abdurrahman ‘Gus Dur’ Wahid, described how her children grew up in a traditional pesantren (Islamic boarding school) environment. Their grandfather, Wahid Hasyim, was a religious affairs minister in the Sukarno era and their great-grandfather, Hasyim Asy’ari, founded Nahdlatul Ulama – currently the biggest religious organization in the country.

    Despite this, none of Sinta’s daughters or six granddaughters was subjected to the treatment, which many in Indonesia strongly believe is an integral part of the faith.

    “There really is no religious postulate for female circumcision, neither from the Koran nor from the prophet’s sayings,” explained Sinta during her keynote address, with various religious experts at the seminar concurring. “That is why I am confident that the nahdliyin [followers of NU] will not circumcise their daughters. I hope this seminar will contribute to ideas and recommendations of action to reduce the practice of female circumcision.” […]

    UNFPA

    http://indonesia.unfpa.org/news/2015/09/fgm-in-indonesia-discussions-from-a-social-cultural-and-health-perspective-

  98. Jacques Auvergne Says:

    „Religionsfreiheit – Interreligiöse Herausforderungen angesichts von Zuwanderung“

    (03.12.2015)
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    Eugen Biser (1918 – 2014) war ein deutscher römisch-katholischer Priester, Fundamentaltheologe und Religionsphilosoph.

    Der mindestens schafiitische Islam verlangt die Beschneidung aller Jungen und Mädchen; Schariagehorsam (d. i. der nicht säkularisierte Islam oder Mainstream-Islam, kurz gesagt Islam) ist chitan al-inath (FGM, indonesisch sunat perempuan). Der Deutsche Juristentag seit Tatjana Hörnle weiß das, und auch kirchenchristlich baut man am Rechtspluralismus oder Stadtviertelkalifat.

    Mindestens müssen die bestehenden Paragraphen dazu grün angemalt, schariaverträglich werden. Ein unbeschnittenes Genital (Mann oder Frau) ist uns Schafiiten haram, wir wollen in den Himmel kommen! Noch ist jede Form der weiblichen Genitalverstümmelung verboten – die Islamisierungsfabrik Eugen-Biser-Stiftung wird aktiv.

    Eugen-Biser-Stiftung. Der Vorsitzende des Kuratoriums ist der ehemalige Bundesverfassungsrichter Paul Kirchhof. Im Kuratorium sitzt Schariafreund Mathias Rohe. Richard Heinzmann ist Ehrenpräsident des Stiftungsrats.

    BR
    ARD-alpha
    2016
    111 Minuten

    Denkzeit
    Religionsfreiheit

    Samstag, 13.02.2016
    22:30 bis 00:20 Uhr

    Redaktion: Birgit Engel

    Religionsfreiheit – Interreligiöse Herausforderungen angesichts von Zuwanderung

    Eine Veranstaltung der Eugen-Biser-Stiftung vom 3. Dezember 2015.

    – Prof. Dr. Heinrich Heinzmann, Prof. em. für Christliche Philosophie und Theologische Propädeutik

    – Prof. Dr. Ömer Özsoy, Professor für Koranexegese, Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main

    – Prof. Dr. Dr. h.c. Walter Homolka, Rabbiner, Direktor der „School of Jewish Theology“ Universität Potsdam

    – Prof. Dr. Dres. h.c. Paul Kirchhof, Bundesverfassungsrichter a.D.

    – Prof. Dr. Martin Thurner, Akademischer Direktor am Martin-Grabmann-Forschungsinstitut, LMU München

    http://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/programmkalender/ausstrahlung-592144.html

    http://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/programmkalender/sendung-1184260.html

    http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/denkzeit/denkzeit104.html

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    _____

    Dazu bei Beschneidungsforum. Aus den Kommentierungen von Forist Selbstbestimmung:

    2:20 Heinzmann: „Zwang und Glauben schliessen sich gegenseitig aus“

    Hört, hört!

    Homolka, 31:19: „wir Europäer müssen aus unserer bisherigen Unfähigkeit, religiös-pluralistischen Gesellschaften Rechnung zu tragen, die richtigen Lehren ziehen.“

    Wo zeigt sich denn diese Unfähigkeit? Wird hier interreligiöser Geschlechtsverkehr mit dem Tode bestraft, wie im Iran? Wird hier der Bau von Gotteshäusern von Minderheitsreligionen verboten oder behindert, wie in vielen Ländern der Welt, vor allem muslimischen?

    Wird hier Minderheitsreligionen das Missionieren verboten, wie in vielen Ländern der Welt, vor allem muslimischen?
    Werden hier Andersgläubige mit Gewalt vertrieben, wie z.B. im Irak und in Syrien?

    „Die Lösung… wird auf einer neuen Form von postnationaler und postsäkularer Demokratie aufbauen müssen.“

    Was ist eine „postsäkulare Demonkratie“? […] Im ersten Teil der vor Blödsinn strotzenden Rede von Paul Kirchhof (man muss im Hinterkopf einfach nur an „religös motivierte Züchtigung“, „Bluttransfusion bei Kindern“, FGM usw. denken) lugt aus jeder zweiten Zeile „Beschneidung“ hervor – aber er vermeidet das WORT wie der Teufel das Weihwasser.

    49:49 „Die Eltern verantworten ein Leben lang unkündbar unscheidbar, was mit diesem ihre Kind geschieht …“

    Äh, werden Menschen jetzt gar nicht mehr volljährig? Und müssen Jugendämter und Familiengerichte nicht immer wieder Kinder vor ihren Eltern schützen?

    „Wir müssen nicht im 21. Jh. denken, sondern wir müssen uns unserer Traditionen besinnen.“

    Ja, diese tollen Traditionen, Frauen unterdrücken, Kinder schlagen, Sklavenhaltung, Hexen verbrennen … Warum sollten wir auch ausgrechnet im 21. Jh. denken? Nur weil wir zufällig im 21. Jh. leben?

    „Der Mensch will auch lachen und weinen.“

    Lachen bestimmt. Aber wollen die meisten Menschen wirklich weinen?

    Kirchhof:

    „Freiheit meint, jeder hat die Möglichkeit zu lassen und zu tun was er will – im Rahmen des Religiösen.“

    „Beschneidung ist ja angesprochen worden“

    Zuvor? Wo? Habe ich das überhört? Kann mir da jemand helfen? Ich finde das nicht! [Wichtiger Einwand.]

    Kirchhof hat jedenfalls das Wort „Beschneidung“ peinlichst vermieden [gut erkannt]. Der hat ganz abstrakt von der elterlichen Allmacht geschwurbelt, Kinderrechte – Fremdwort.

    „Da war es ja ein Fall, wo der Staat ein Bedürfnis einer bestimmten Religionsgemeinschaft dann auch gesetzlich legitimiert hat – vor zwei Jahren, gut, aber vorher war’s ja auch möglich, vorher ist es nicht problematisiert worden [Nein, von mir und bereits am 04.11.2007 Blutige Neugeburt im afropazifischen Jägerbund], in dem Moment wo es dann problematisiert worden ist, ist es dann auch gesetzlich legitimiert worden – was ja nicht unkritisch aufgenommen worden ist in der deutschen Gesellschaft, es gab ja eine engagierte Diskussion [die abgewürgt wurde. Es gab Petition Pet 4-17-07-451-040847 sowie die, u. a. durch den ZdE getragene, gegen den grundgesetzwidrigen § 1631d BGB fristgerecht eingelegte Verfassungsbeschwerde vom 27. Dezember 2013]“

    Ja, schön, dass wir mal drüber gesprochen haben!

    Merke: das war nie ein Problem, das ist kein Problem, und das wird auch nie ein Problem sein! Das ist lediglich problematisiert worden! (Und das ist ja jetzt, Jehova / Allah sei Dank, vorbei).

    „wir würden nicht davon abrücken, dass eine Körperverletzung bei uns strafbar ist.“

    Also wenn eine Religionsg. die Körperverletzung erlaubt, dann stellt sich wohl die Frage, dass wir die Religionsfreiheit als Recht garantieren, also d. h. als eine Berechtigungsposition in einer Rechtsordnung, die prinzipiell die Gewalt von Mensch gegen Mensch nicht toleriert“

    MGM [und, lieber Selbstbestimmung, und FGM à la Tatjana Hörnle, djt, MUI] ist Kirchhof wohl zu heikel, er weicht lieber aufs Schächten aus.

    „Auch da gibt es dann Regeln – nehmen sie mal das Schächten, das Schächtverbot wir haben ein prinzipielles Schächtverbot – aber wir haben – wegen der Religionen dann eine Ausnahme gemacht.“

    Schächten – ist das jetzt ein Beispiel für Gewalt Mensch gegen Mensch?

    „Wir werden, glaube ich beim Rechtsgüterschutz [körperliche Unversehrtheit?] in unserer Rechtsordnung nicht differenzieren wollen, wenn die Religion mehr zulässt, aber im Übrigen religionsoffen sein.“

    [Jeder darf bald Jungen und Mädchen beschneiden – dahin steuert der Gegenaufklärer und proschariatische Jurist Kirchhof.]

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/6545-Gestern-Abend-in-BR-alpha-Religionsfreiheit-Interreligi%C3%B6se-Herausforderungen-ang/?postID=47241#post47241

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    Islamisierungs-„Denk“fabrik Eugen-Biser-Stiftung

    http://eugen-biser-stiftung.de/VERANSTALTUNGEN.2.0.html

    http://eugen-biser-stiftung.de/Dialog_mit_dem_Islam.333.0.html

    http://eugen-biser-stiftung.de/Symposien_zum_christlich-islamischen_Dialog.375.0.html

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    Eugen-Biser-Stiftung vor sechseinhalb Jahren, Tatort Verzeihung Tagungsort Evangelische Akademie Tutzing

    Ausbildung von Imamen in Deutschland
    23. – 24.11.2009

    Imam Benjamin Idriz, Islamisches Forum Penzberg
    Richard Heinzmann, Eugen-Biser-Stiftung
    Walter Homolka, Uni Potsdam / Abraham-Geiger-Kolleg
    Janbernd Oebbecke, Uni Münster
    Rauf Ceylan
    Bülent Uçar

    http://web.ev-akademie-tutzing.de/cms/index.php?id=576&part=prog&lfdnr=1445

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    Eugen-Biser-Preis 2008

    H. R. H. Prince Ghazi bin Muhammad bin Talal
    Haschemitisches Königreich von Jordanien

    Shaykh Habib Ali Zain al-Abideen al-Jifri
    Vereinigte Arabische Emirate

    Reisu-l-Ulema Dr. Mustafa Cerić
    Großmufti von Bosnien und Herzegowina

    Reden anlässlich des Festaktes in der Allerheiligen-Hofkirche

    Professor Dr. Dr. h. c. mult. Paul Kirchhof
    Vorsitzender des Kuratoriums der Eugen-Biser-Stiftung

    Professor Dr. Richard Heinzmann
    Vorsitzender des Stiftungsrats der Eugen-Biser-Stiftung

    http://eugen-biser-stiftung.de/Eugen-Biser-Preis_2008.345.0.html

    __

    2016

    STIFTUNGSRAT
    Professor Dr. Richard Heinzmann
    – Ehrenpräsident –

    http://eugen-biser-stiftung.de/STIFTUNGSRAT.296.0.html

    Paul Kirchhof

    Er ist zudem Vorsitzender des Kuratoriums der Eugen-Biser-Stiftung

    https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Kirchhof

    Im Kuratorium neben Helmut Kohl usw.

    Professor Dr. Dres. h. c. Paul Kirchhof

    Bundesverfassungsrichter a. D., Direktor des Instituts für Finanz- und Steuerrecht an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Präsident der Heidelberger Akademie der Wissenschaften

    Professor Dr. Mathias Rohe

    Professor für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Direktor des Erlanger Zentrums für Islam und Recht in Europa (EZIRE)

    Dr. h. c. Annette Schavan

    Bundesministerin für Bildung und Forschung a. D., Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl, Vatikanstadt

    http://eugen-biser-stiftung.de/KURATORIUM.298.0.html

  99. Edward von Roy Says:

    .

    Schluss mit dem Gerede von der genitalen Autonomie für Minderjährige (unter achtzehn Jahre alt)

    Der Intaktivismus als der 1989 so selbstbewusst und glaubwürdig begonnene weltweite Kampf gegen die Genitalbeschneidung (Declaration of the First International Symposium on Circumcision. Adopted by the First International Symposium on Circumcision, Anaheim, California, March 3, 1989) hat auftragsgemäß – der Name Intaktivismus sagt es – nicht auf genitale Autonomie, sondern auf genitale Intaktheit zu bestehen. Seit einigen Jahren ist dieser unbequeme Intaktivismus durch die karrieresichernde Bewegung der Genitalautonomen unterwandert worden.

    Seither kann man so tun, als habe man den Kampf gegen die rituelle Beschneidung im Sinne, versteckt sich in Wirklichkeit hinter dem Recht auf kindliche, auch genitale sprich sexuelle Selbstbestimmung (alles Fred Karst oder was?) und diskutiert mit Sünnetci oder Mohel auf Augenhöhe sowie mit der echt afrikanischen oder der echt islamischen Mädchenbeschneiderin. Jeder ist zufrieden, niemand hat sein Gesicht verloren und der Beschneider nicht seinen Job.

    Mit der leider nicht bedingungslos kinderschützerisch, sondern „genitalautonom“ sprich schleichend MGM- und FGM-freundlich orientierten Erklärung von Helsinki (The 2012 Helsinki Declaration of the right to genital autonomy) hatte es begonnen, dann, vor weniger als drei Jahren, kam Oslo (September 30th 2013 „Let boys decide for themselves whether they want to be circumcised“) und im Folgejahr (2014) Boulder, Colorado (The 13th International Symposium on Genital Autonomy and Children’s Rights: “Whole Bodies, Whole Selves: Activating Social Change”).

    Im Früherbst 2016 wird es in Großbritannien weitergehen. Europa droht die Straffreistellung der weiblichen Sunnabeschneidung (FGM Typ I oder IV) und um ein besseres Bild abzugeben, benötigen die Parlamentarier treulose Juristen und Intaktivisten.

    Genital Autonomy („It’s a personal choice“) ist islamverträglich; der vierzehn Jahre alte Junge oder die das neunjährige (Mondjahre, also achteinhalb) Mädchen sei erwachsen könne in ihr Verheiratetwerden oder genitales Verstümmeltwerden einwilligen (Wali mudschbir und schafiitischer faktischer Beschneidungszwang regeln etwaige Pflichtschludrigkeit oder Widerspenstigkeit).

    Auch wenn es echte Religion war und bleibt (da die himmlische Scharia nicht zu ändern ist und wir Säkularen gar nicht mit dem Rotstift an autoritative Texte herangehen), gilt es die Kult-OP mit dem jeden gleich behandelnden und für alle geltenden Recht zu verhindern: keine Beschneidung (FGM oder MGM) unter achtzehn.

    Die 1949 einen Kilometer südlich des Dorfes Keele gegründete gleichnamige Universität, Motto: Thank God for all, liegt im Raum Newcastle-under-Lyme bzw. Stoke-on-Trent in Staffordshire in Mittelengland (The Midlands) und auf halber Strecke zwischen den Großstädten Birmingham und Manchester. Vom 14.09.2016 bis zum 16.09.2016 strömt das Who-is-who des mehr oder weniger ernst gemeinten Kampfes gegen die Kinderbeschneidung zusammen: „Changing Global Perceptions: Child Protection & Bodily Integrity.“

    Auf Kinderschutz (child protection) kommt es in der Tat an, sofern das Nichtbeschneiden gemeint ist und der noch nicht erwachsene, jeder unter 18 Jahre alte Mensch geschützt werden soll, was man leider nicht liest. Angebunden sprich eingebunden (integriert) mit dem berüchtigten Wort „und“, man wählte den pfiffig wirkenden Schnörkel des leicht zu überlesenden Et-Zeichens (&), beschwört man die körperliche Integrität (bodily integrity) und eben nicht die körperliche Intaktheit (bodily intactness).

    Allerlei Wohlfühlen, Wünschen und Wollen, ggf. also auch das Initiiertwerdenwollen oder der sonstige Wunsch nach Zugehörigkeit des Minderjährigen werden hier integriert, nicht hingegen das uns Erwachsenen gebotene Nein zu jeder rituellen Veränderung (mutilation, etwa FGM Typ Ia) oder Verletzung (auch mutilation, etwa der ritual nick bzw. pinprick, zu FGM Typ IV) des kindlichen Geschlechtsorgans. In der Beschneidungsdebatte beachten ernsthafte Intaktivisten, wie schon gesagt: Kind Mensch unter achtzehn Jahre.

    Kein Intaktivist kämpft pauschal gegen Traditionsbewusstsein oder persönliche Spiritualität. Im freiheitlichen Rechtsstaat kann jeder an einen Engel glauben oder an einen Gott oder mehrere oder an das Leben nach dem Tod. Und doch gibt es für einen Beschneidungsgegner gar keinen Anlass, mit den Himmelswächtern Kompromisse auszuhandeln. Was ist weltweit durchzusetzen:

    • die Volljährigkeit (achtzehn Jahre) als das Alter der Einwilligungsfähigkeit (age of consent) rein ins geltende Recht

    • die milde Sunna (FGM Typ Ia oder IV) und die Jungenbeschneidung rein ins Strafrecht

    Nur so verlagert sich die Beschneidungspraxis raus aus dem Kinderzimmer und rein ins Geschichtsbuch.

    Edward von Roy, 19.02.2016

    _____

    Symposium, Keele University, 14 – 16th Sept 2016

    Day One: Child Protection, Law and Ethics

    Confirmed speakers include Michael Thomson, Professor of Law at Leeds University; Brian Earp, Research Associate with tthe Oxford Centre for Neuro-ethics; James Chegwidden, Barrister and a speaker from CRIN (The Children’s Rights Information Network)

    Day Two: Politics and Activism

    Confirmed speakers include Ann-Marie Wilson from 28 too many, Maryam Namazie, Iranian-born human rights activist from the Council of ex-Muslims of Britain, and Antony Lempert, Chair of the Secular Medical Forum

    Day three: Consequences: Psychological harms, sexual dysfunction and pathways to treatment

    Confirmed speakers include John Dalton, Trustee and member of a research ethics committee; Tiina Vilponen, Communications Manager and Tommi Paalanen, Executive Director from the Sexpo Foundation, Finland; Dr Comfort Momoh MBE, an FGM and public health specialist at Guys and St Thomas’ NHS Foundation Trust; a speaker from the Porterbrook Clinic in Sheffield, one of the largest in the UK specialising in psycho-sexual problems.

    https://www.genitalautonomy.org/events/symposium-keele-university-14-16th-sept-2016/

    https://www.genitalautonomy.org/

    How to Prevent Unnecessary Male Circumcision, Keele University, Staffordshire, England

    http://intactnews.org/node/161/1337912812/how-prevent-unnecessary-male-circumcision-keele-university-staffordshire-england

    14-16 September 2016
    Keele international symposium on Changing times, changing minds: Child Protection and bodily integrity, Staffordshire

    http://maryamnamazie.com/calendar/calendar.html

    ONE LAW for ALL

    http://www.onelawforall.org.uk/14-16-september-2016-child-protection-symposium-staffordshire/

    Changing Global Perceptions: Child Protection & Bodily Integrity; 14th Symposium
    Genital Autonomy
    Wednesday, 14 September 2016 at 10:30 – Friday, 16 September 2016 at 17:30 (BST)
    Keele, United Kingdom

    http://www.eventbrite.co.uk/e/changing-global-perceptions-child-protection-bodily-integrity-14th-symposium-tickets-21307649754

    J. Steven Svoboda is founder and Executive Director of Attorneys for the Rights of the Child (ARC)

    The 14th International Symposium on Genital Autonomy and Children’s Rights

    http://www.arclaw.org/about-us/people/j-steven-svoboda-esq

    FGM ist Scharia und mindestens dem schafiitischen Fiqh wadschib, religiös verpflichtend, vielleicht auch den Hanbaliten. Schlimm genug, dass Terrence McCoy am 22.05.2014 auf Washington Post FGM-bezogene Islamschönfärberei unkommentiert durchgehen ließ. Warum aber verbreiten auch die ARC diese Desinformation?

    Equality Now denied that female circumcision was vital to Islam.

    “It’s not an Islamic issue – it’s cultural,” said Suad Abu-Dayyeh, regional representative for Equality Now … “In Sudan and Egypt the practice is widespread. But in most of the other Arab countries – which are mostly Muslim countries – people don’t think of it as a Muslim issue.”

    http://www.arclaw.org/news/egyptian-doctor-stands-trial-illegal-genital-cutting-caused-girls-death

    Patrick Kingsley schrieb es am 20.11.2014 in The Guardian und engagiert malt sich jedenfalls uns J. Steven Svoboda den je nach Madhhab die FGM begrüßenden oder fordernden Islam schön:

    While many use Islam to justify FGM, activists stress it is a cultural, rather than a religious practice. FGM is not mentioned in the Qur’an, and the practice is not as prevalent in other predominantly Muslim countries.

    http://www.arclaw.org/news/no-one-found-guilty-egypt-s-first-trial-over-female-circumcision

    So wird das nie was mit eurem Kampf gegen die Mädchenbeschneidung, Equality Now. Warum das nichts wird:

    the realization that FGM is not a religious requirement of Islam

    http://www.equalitynow.org/first-international-meeting-ex-circumcisers-convened-equality-now-brings-groundbreaking-perspective

    Suad Abu-Dayyeh | Equality Now

    Suad Abu-Dayyeh joined Equality Now as a consultant for the Middle East and North Africa in 2008. Before joining the organization, Ms. Abu-Dayyeh worked for ten years with the Women’s Center for Legal Aid and Counseling in Jerusalem (WCLAC). WCLAC is a Palestinian [also schafiitische Rechtsschule, FGM ist Religionspflicht] feminist NGO which works to address gender-based violence within the Palestinian Society in both the private and public spheres. Ms. Abu-Dayyeh holds an MA in “Women & Development” from the Institute of Social Studies in the Netherlands and Bachelors degrees in Social Work and Law from Bethlehem University and Al Ahliyya Amman University in Jordan. Currently, she is pursuing a Master’s in Public Law at Middle East University Jordan.

    http://www.equalitynow.org/people/suad_abu_dayyeh

    .

    .

  100. Bragalou Says:

    FGM Conference | Middlesex University London

    (Am morgigen 20.02.2016)

    „the practice of FGM is not obligatory in Islam; there is nothing in the Koran, or the Sunnah, to suggest that it is a prescribed ritual […] female circumcision is not part of the Islamic faith, and it is not a religious duty.“

    (Comfort Momoh, London, Herkunftsland Nigeria.)

    „The idea that FGM is a Muslim issue is a myth“

    (Leyla Hussein, London, Herkunftsland Somalia.)
    ::

    Leyla Hussein (Somali: Leyla Xuseen, Arabic: ليلى حسين‎) is a Somali psychotherapist and social activist. She is a co-founder of the Daughters of Eve non-profit organization and a Chief Executive of Hawa’s Haven.
    ::

    Der Kampf gegen FGM Typ II oder Typ III verdient grundsätzlich Anerkennung und Unterstützung. Doch kann es nicht Ziel eines ernst gemeinten Intaktivismus sein, schwere Formen der FGM durch weniger invasive zu ersetzen. Wer als Hebamme oder Frauenrechtlerin die FGM ganz abschaffen will, sollte daher besser nicht erklären, die FGM sei durch und durch unislamisch.

    Islam ist weibliche Genitalverstümmelung mindestens von FGM Typ Ia oder IV, eigentlich allerdings sogar eine FGM Typ Ib.

    Schafiitisch (in Somalia, unter den Kurden, in Indonesien und Malaysia, teilweise in Ägypten, teilweise sogar in Saudi-Arabien) und vielleicht sogar hanbalitisch ist die arabisch chitan al-inath, indonesisch sunat perempuan genannte FGM absolut verpflichtend. Bei den anderen islamischen Rechtsschulen wird die islamische FGM gestattet oder, überwiegend, als ehrbar bewertet.

    Zur Taqiyya von Flunkerscheich Nuh Ha Mim Keller (* 1954) von der Tariqa Schadhiliyya hat Answering Islam alles Wichtige gesagt:

    The Arabic word baZr [ بظر ] does not mean „prepuce of the clitoris“, it means the clitoris itself (cf. the entry in the Arabic-English Dictionary). The deceptive translation by Nuh Ha Mim Keller, made for Western consumption, obscures the Shafi’i law, given by ‘Umdat al-Salik, that circumcision of girls by excision of the clitoris is mandatory. This particular form of female circumcision is widely practiced in Egypt, where the Shafi’i school of Sunni law is followed.

    http://answering-islam.org/Sharia/fem_circumcision.html

    بظر

    https://ar.wikipedia.org/wiki/%D8%A8%D8%B8%D8%B1

    ::

    Comfort Momoh [Stammt aus Nigeria.]

    Momoh sees between 300-350 women a year, and is disappointed that even ‘so-called health professionals’ are still not reporting when they find affected women.

    ‘I know of women who have had children in the UK and no one here has picked up that they’ve gone through FGM. So that’s one of the challenges.’ […]

    She spends half her time visiting schools to raise awareness among pupils and teachers, and works closely with GPs, mosques and churches.

    Some people still see FGM as a religious obligation [genau, die Ulama der Schafiiten etwa], so we need imams and pastors taking a stand to support the campaign.’

    She has helped set up 16 more clinics across the UK and her outreach work stretches beyond London, into Kent and Surrey – and even internationally on frequent trips to Africa.

    (King’s College London; im Dezember 2014.)

    https://alumni.kcl.ac.uk/comfort-momoh

    In 1999 Momoh worked as an adviser to the World Health Organization, and in 2001 represented the UK at the United Nations Commission on the Status of Women.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Comfort_Momoh

    ::

    Wir kennen Comfort Momoh durch das Urteil des Schariafreundes und höchsten englischen und walisischen Familienrichters Sir James Munby (Re B and G (Children) (No 2) [2015] EWFC 3 – Family Law), dem wir unterstellen, an der britischen Straffreistellung von FGM Typ Ia und FGM Typ IV zu arbeiten, der sogenannten milden Sunna.

    ::
    ::

    Morgen bekommt Islamschönfärberin Leyla Husseyn die Bühne.
    ::

    FGM Conference | Middlesex University London

    Keynote speakers

    Confirmed keynote speakers include:

    Dr Comfort Momoh MBE (Midwife and FGM/Public health specialist at Guys & St Thomas‘ Hospital, London)

    Leyla Hussein (Psychotherapist/ Lead Campaigner and Consultant Co-Founder of Daughters of Eve, Hawa’s Haven and Dahlia’s Project)

    Conference Programme

    The Conference is being developed in two parts; the morning session is an introduction to the child in the FGM clinic, working with survivors‘ stories from Leyla Hussein and to women’s equality and law followed by a question and answers session chaired by Theresa Bourne, Associate Professor, School of Health and Education, Middlesex University. The afternoon session consists of two learning sessions that will be running in five parallel workshops tackling FGM from a wide range of perspectives including social work, gender, compassion, sexual health, cultural views, midwifery, children and psychology. […]

    http://www.mdx.ac.uk/events/2016/02/fgm-conference

    FGM Conference
    Venue:
    Middlesex University,
    Hendon Campus, College Building,
    The Burroughs, NW4 4BT

    Keynote speakers

    Dr Deborah Hodes, Consultant Community Paediatrician Designated Doctor for Safeguarding, UCL Hospitals NHS Foundation Trust

    Leyla Hussein (Psychotherapist / Lead Campaigner and Consultant Co-Founder of Daughters of Eve, Hawa’s Haven and Dahlia’s Project)

    Dr Comfort Momoh MBE (Midwife and FGM / Public health specialist at Guys & St Thomas Hospital Hospital, London)

    http://www.mdx.ac.uk/__data/assets/pdf_file/0038/197786/MDX197_FGM-Conference-6pp-DL-Rollfold-5-11-2015-WEB.PDF

    ::
    ::

    […] the response from the less well-intentioned viewers was to say, ‚this is a Muslim issue.‘ It made me think. Had my message implied that FGM was purely an Islamic affair? I re-watched my own documentary to see if I had made such a statement. But no, I’d clearly stated >“none of the holy books mention FGM.“ So, I can’t help but wonder where this belief stems from.

    The survivors who helped me make The Cruel Cut were both Christian and Muslim. Maybe it’s the fact that I’d identified myself as a Muslim, or that we live in a world where blaming Islam for the world’s ills is becoming increasingly acceptable. So ladies and gents, allow me to put this issue to rest once and for all. Let’s begin with a few facts and some interesting figures (brace yourselves, here comes another list):

    80% of Muslims around the world do not practice FGM.
    Islam advocates women’s rights to sexual pleasure.
    The prophet Mohamed did not have his daughters undergo FGM.

    […]

    (By: Leyla Husseyn. FGM: A Muslim Issue? Posted: 23/12/2013 01:18 GMT Updated: 21/02/2014. The Huffington Post.)

    http://www.huffingtonpost.co.uk/leyla-hussein/fgm-female-genital-mutilation_b_4490603.html

    ::
    ::

    Leyla Hussein: „The idea that FGM is a Muslim issue is a myth and religious leaders should be speaking out to dispel this myth, yet the majority are silent. When any form of violence or oppression becomes an issue in a community, you will find religion is used as a means for excusing behaviours. And that’s by no means limited to the Muslim community. When oppression is involved, religion becomes a tool.” […]

    „I’ve even had atheist feminists say ‘You cannot be a Muslim if you’re going to talk about these things’ and I reply: ‘Yes, I am.’ Because if you look at the teachings of Islam, they are about celebrating sexuality. Yet no one actually reads those bits and that annoys me. In the Quran it says you are not allowed to change how God made you, so removing my genitals is totally un-Islamic.”

    ::
    ::
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    Da fehlt doch was zum islamverliebten Glücklichsein? Genau, auf zur Preisverleihung. Leyla Hussein erhielt auch einen Preis von der global denkenden, wiewohl noch nicht einmal in London weltberühmten World Peace and Prosperity Foundation (WPPF).

    Leyla Hussein a trained Psychotherapist and a multi-award winning campaigner on FGM […] She received World Peace and Prosperity Foundation award 2013. […] She successfully lobbied at a political level and, her e-petition ‘Stop FGM in the UK Now’ gathered over 100,000 signatures, triggering a much needed debate in Parliament on FGM in the UK. […] Leyla now blogs for the Huffington Post, Guardian and Cosmopolitan.

    http://fuuse.net/world-woman/?staff=leyla-hussein

    World Peace And Prosperity Foundation in London, SW4 9SE
    86 Clapham Common North Side

    Dr Salah Malik and Prince Mir Mohsin Ali Khan are registered as the company’s directors

    http://www.bizdb.co.uk/company/world-peace-and-prosperity-foundation-08082312/

    Prince Mir Mohsin Ali Khan
    Born: 1934
    Nationality: UK
    Posttown: LONDON

    http://www.cbetta.com/director/mir-mohsin-ali-khan

    https://www.duedil.com/director/916940575/mir-mohsin-ali-khan

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    Award Ceremony of World Peace and Prosperity Foundation at House of Lords

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    Prince Nawab Mir Mohsin Ali Khan

    Prince Mohsin Ali Khan of Hyderabad, was born on June 8, 1930 in the Khana Bagh Palace and is the only surviving member of the Asaf Jahi dynasty

    https://www.facebook.com/Prince-Nawab-Mir-Mohsin-Ali-Khan-1437043753233898/

    ::

    Who’s running the WPPF show these days? Ray [Raymond Keene, Schachmeister und Schachjournalist Raymond Dennis Keene] is still listed as Vice-Chairman on the letters but the level of his involvement is unclear, since he was apparently replaced [Amtsrücktritt am 27.05.2013, s. b. DataLog] as a director of the company in June, by Salah Malik.

    http://streathambrixtonchess.blogspot.de/2013/11/mo-money.html

    Dr Salah Malik. British • Director • 78 Years Old • Retired

    https://www.endole.co.uk/company/08082312/world-peace-and-prosperity-foundation

    Vesna PetkoviC, Company Secretary

    http://www.datalog.co.uk/browse/detail.php/CompanyNumber/08082312/CompanyName/WORLD+PEACE+AND+PROSPERITY+FOUNDATION

    Vesna Petković of Pro Art & Co.

    http://www.ebritic.com/?p=179442

    Pro Art & Co.
    Speakers: Vesna Petković, curator

    ___p://www.proartandco.co.uk/

    Es gibt einen Preis und es gibt Krümel an Fakten zum Preisverleiher WPPF.

    ::
    ::

    TaskForce: „Die Frauenrechtlerin Leyla Hussein […] sammelte in einem Experiment Unterschriften für die Legalisierung dieser Praxis in England.“

    https://de-de.facebook.com/TaskForceFGM/posts/10151652933991831

    ::

    What happened when anti-FGM campaigner asked people in the street to sign a petition in favour of mutilating girls

    ANNA DAVIS
    Standard, 28.10.2013

    http://www.standard.co.uk/news/london/what-happened-when-anti-fgm-campaigner-asked-people-in-the-street-to-sign-a-petition-in-favour-of-8908877.html

    ::
    ::

    Auch Comfort Momoh lügt sich oder jedenfalls uns den gegebenen Zusammenhang zwischen Islam und FGM weg:

    However, Islamic scholars have delivered edicts, clearly stating that the practice of FGM is not obligatory in Islam; there is nothing in the Koran, or the Sunnah, to suggest that it is a prescribed ritual of initiation for women. Mali is an example of a staunchly Islamic country, where organisations and progressive Imams are working together to spread the message that abandoning the custom of FGM is not a sin against Islam, but the end of a dangerous practice that can have long-lasting health repercussions. […]

    Ethical, religious and legal issues

    Whilst Islam is the main religion in areas where FGM is practised, female circumcision is not part of the Islamic faith, and it is not a religious duty. Christian, Jewish and traditional religious groups have also practised circumcision and, conversely, in some Islamic countries such as Pakistan, female genital mutilation is extremely uncommon.

    (Female Genital Mutilation. Von Comfort Momoh. Zu finden in Einführung (Introduction) und auf Seite 31.)

    https://books.google.de/books?id=dVjIP0RfVAMC&printsec=frontcover&hl=de#v=onepage&q&f=false

  101. Edward von Roy Says:

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    „Acceptance of de minimis procedures that generally do not carry long-term medical risks is culturally sensitive, does not discriminate on the basis of gender, and does not violate human rights. More morbid procedures should not be performed.“

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    _

    Von den USA aus kämpfen Kavita Shah Arora und Allan J Jacobs dafür, die WHO-Klassifikation zur weiblichen Genitalverstümmelung oder Female Genital Mutilation (FGM) zu zerspalten in einen weiterhin verbotenen und einen ihrer Meinung nach zeitnah straffrei zu stellenden Teil. Das ist unbedingt zu verhindern; alle vier Typen der weiblichen Genitalverstümmelung, das ist FGM Typ I, II, III, IV, müssen verboten bleiben. Also darf auch die islamische FGM (arabisch: chitan al-inath, indonesisch: sunat perempuan), beispielsweise als die sogenannte milde Sunna (d. i. eine FGM Typ Ia oder gehört, als pinprick bzw. ritual nick, in den Bereich einer FGM IV), nicht erlaubt werden.

    Angesichts des dreitägigen Kongresses der gastgebenden pseudointaktivistischen Genitalautonomen in Keele im September 2016 (14th International Symposium on Genital Autonomy and Children’s Rights at Keele University in Keele, Staffordshire, UK) ist Vorsicht geboten, denn der zielsichere Nebelwerfer Brian D. Earp (Research Associate with the Oxford Centre for Neuro-ethics) feilscht nach wie vor mit kämpferischem Elan um die rechte Altersgrenze einer mündigen Einwilligung (age of consent) ins eigene genitale Verstümmeltwerden. Dass die regelmäßig 15 oder 16 Jahre alten Jungen der Xhosa dem enormen Gruppendruck zum Beschnittensein nicht widerstehen und deshalb weltweit zu FGM wie MGM das Verbot jeglicher ritueller Amputationen bzw. Verletzungen unter 18 Jahren durchgesetzt werden muss, kann auch Earp wissen. Bereits am ersten Tag (Day One: Child Protection, Law and Ethics) hat Brian Earp („that it gives less attention than is desirable to ethical issues surrounding autonomy and bodily integrity. I conclude that circumcision before an age of consent is not an appropriate health-promotion strategy“, 18.03.2015) seinen Auftritt.

    Es ist zu leider anzunehmen, dass man sich beim Symposium (Keele University, 14 – 16th Sept 2016), wie schon 2014 in Boulder, Colorado, immer noch nicht zur in Bezug auf jede HGM (FGM, MGM) gebotenen Altersgrenze 18 Jahre bekennen wird. Die Parteigänger der Bewegung für eine Genital Autonomy (GA) spielen noch ein bisschen auf Zeit … die Muftis und Scheiche behalten die MGM und bekommen ihre Islamic FGM (chitan al-inath, sunat perempuan) … wenn die ernsthaften Intaktivisten sie (und die mädchenbeschneidenden deutschen Planungen von Ringel / Meyer sowie von Tatjana Hörnle) nicht stoppen.
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    J Med Ethics doi:10.1136/medethics-2014-102375

    Female genital alteration: a compromise solution

    Kavita Shah Arora 1,2,
    Allan J Jacobs 3

    Author Affiliations
    1 Department of Obstetrics and Gynecology, MetroHealth Medical Center, Cleveland, Ohio, USA
    2 Department of Bioethics, Case Western Reserve University, Cleveland, Ohio, USA
    3 Director of Gynecologic Oncology at Coney Island Hospital, Professor of Obstetrics and Gynecology and Associate Faculty in Bioethics, Stony Brook University, Stony Brook, New York, USA

    Correspondence to
    Dr Kavita Shah Arora, Department of Obstetrics and Gynecology, MetroHealth Medical Center, 2500 MetroHealth Drive, G230E, Cleveland, OH 44109, USA; Kavita.shah.arora@gmail.com

    Received 17 July 2014
    Revised 24 February 2015
    Accepted 21 July 2015
    Published Online First 22 February 2016

    Abstract

    Despite 30 years of advocacy, the prevalence of non-therapeutic female genital alteration (FGA) in minors is stable in many countries. Educational efforts have minimally changed the prevalence of this procedure in regions where it has been widely practiced. In order to better protect female children from the serious and long-term harms of some types of non-therapeutic FGA, we must adopt a more nuanced position that acknowledges a wide spectrum of procedures that alter female genitalia. We offer a revised categorisation for non-therapeutic FGA that groups procedures by effect and not by process. Acceptance of de minimis procedures that generally do not carry long-term medical risks is culturally sensitive, does not discriminate on the basis of gender, and does not violate human rights. More morbid procedures should not be performed. However, accepting de minimis non-therapeutic f FGA procedures enhances the effort of compassionate practitioners searching for a compromise position that respects cultural differences but protects the health of their patients.

    http://jme.bmj.com/content/early/2016/02/21/medethics-2014-102375.full

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    FGM is only the same as ‚male circumcision, breast implants and designer vagina ops‘: Gynecologists argue genital ’nicks‘ that don’t harm girls should be legalized

    By Lizzie Parry For Dailymail.com

    Published: 23:35 GMT, 22 February 2016 | Updated: 09:25 GMT, 23 February 2016

    Category 1 would include procedures that should have no long lasting effects on the appearance or function of the genitalia, if performed properly: an example would be a small nick in the vulvar skin.

    Category 2 would include procedures that change the appearance slightly but which are not expected to have any lasting effects on reproductive capacity or sexual fulfilment. Examples include pulling back the hood of the clitoris and labiaplasty.

    Categories 3-5 would include procedures, such as clitoris removal and vaginal cauterisation that maim or harm and impair sexual fulfilment, pregnancy and childbirth. These should be banned, they say.

    http://www.dailymail.co.uk/health/article-3459178/FGM-akin-male-circumcision-breast-implants-designer-vagina-ops-Gynecologists-argue-genital-nicks-don-t-harm-girls-legalized.html

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    The American Journal of Bioethics

    Publication details, including instructions for authors and subscription information:

    http://www.tandfonline.com/loi/uajb20

    Ritual Male Infant Circumcision and Human Rights

    […] Circumcision beyond infancy is riskier. […] Male circumcision has evidence-based health benefits. […]

    […] Circumcision, however, is a religious requirement for Jews (Glass 1999) and Muslims (Rizvi et al. 1999). […]

    CONCLUSION The concept of human rights is imprecise […] Male infant circumcision has a low complication rate […]

    Allan J. Jacobs a & Kavita Shah Arora b
    a Stony Brook University School of Medicine
    b Case Western Reserve University
    Published online: 12 Feb 2015.

    http://www.stonybrook.edu/bioethics/circumcisionandhumanrights.pdf

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  102. Edward von Roy Says:

    Auch ein bisschen Genitalverstümmelung bleibt eine Genitalverstümmelung.

    Kavita Shah Arora, Gynäkologin aus Cleveland in Ohio, und ihr New Yorker Kollege Allan Jacobs sind zwei postmoderne und kinderfeindliche amerikanische Gynäkologen und bewerben eine angeblich harmlose Form der weiblichen Genitalverstümmelung, um mit ein bisschen medikalisiertem Kaputtmachen dräuendes Schlimmeres zu verhindern. Zum Glück protestieren viele ihrer Kollegen.

    A Controversial Alternative To Banning Female Genital Cutting

    (A pair of gynecologists argue a minor surgical ritual could prevent greater harm—but global health experts disagree.)

    Von: Tracy Clark-Flory, am: 23.02.2016 um 12:30 AM
    Bei: vocativ

    http://www.vocativ.com/news/288402/female-genital-cutting/

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    Ein symbolischer Schnitt

    Der Tagesspiegel, 23.02.2016, 17:47 Uhr
    Von Adelheid Müller-Lissner

    […] Im „Journal of Medical Ethics“ schlagen die Gynäkologin Kavita Shah Arora aus Cleveland in Ohio und ihr New Yorker Kollege Allan Jacobs vor, liberale Gesellschaften sollten „kultursensibler“ werden und zumindest kleine, eher symbolische Eingriffe tolerieren. Und sie sollten die Sprache überdenken, in der sie darüber reden. Werde etwa die Vorhaut der Klitoris nur teilweise beschnitten, so solle das nicht als Verstümmelung, sondern als „Veränderung“ (Alteration) bezeichnet werden: FGA statt FGM. Dafür brauche man eine neue Kategorisierung der Eingriffe […]

    Ein Kompromiss für die Kinder?

    Eingriffe an den Geschlechtsteilen von Mädchen und jungen Frauen seien keineswegs „wünschenswert“, betonen die US-amerikanischen Gynäkologen. Doch sie glauben, dass eine Art „Kompromiss“ den Mädchen in den besonders betroffenen Ländern Afrikas helfen könnte, ein glücklicheres Leben zu führen: „Absolutisten, die einen solchen Kompromiss ablehnen, könnten Kindern dagegen weiteren Schaden zufügen.“ […]

    Kleinere, von Ärzten fachgerecht ausgeführte, aber eher symbolische Eingriffe mit angemessener Betäubung könnten unter diesen Umständen ein Weg sein, „mit dem man kulturelle Differenzen respektiert, aber zugleich die Gesundheit der Patienten schützt“. […]

    In der online erschienenen März-Nummer der Zeitschrift schlägt den beiden Gynäkologen von mehreren Kollegen heftige Kritik entgegen. Brian Earp vom Hastings Center für bioethische Forschung in New York prangert die heutige „Laissez-faire“-Haltung gegenüber der männlichen Beschneidung an. Sie könne kein Maßstab sein. „Kindern welchen Geschlechts auch immer sollten gesunde Teile ihrer Geschlechtsorgane nicht verletzt oder entfernt werden, bevor sie das Ziel eines solchen Eingriffs verstehen und ihm zustimmen können.“ In dieser Frage des Einverständnisses [unter achtzehn Jahren gibt es, völlig altersentsprechend, keinen informed consent] […]

    Eine Tradition zur Kontrolle der Frau besser ganz verlassen

    Ruth Macklin vom Albert Einstein College für Medizin in New York setzt weiterhin auf hartnäckige und geduldige Versuche, die Einstellung von Familien und Gesellschaften zu Beschneidungen zu verändern. „Eine kulturelle Tradition, die das Ziel hat, Frauen zu kontrollieren, verlässt man am besten ganz – auch in ihren weniger schädlichen Ausprägungen“, schreibt sie. Arianne Shahvisi, Ethikerin an der Universität von Sussex, schließlich bezweifelt, dass die eher symbolischen, später kaum sichtbaren Eingriffe einer jungen Frau überhaupt helfen können, vom Ehemann und der Familie akzeptiert zu werden.

    Auch die Berliner Chirurgin Cornelia Strunz meint, das sei eine unbegründete Hoffnung. Sie ist Generalsekretärin der Desert Flower Foundation Deutschland und Ärztliche Koordinatorin am Desert Flower Center des Krankenhauses Waldfriede. Dort werden Frauen behandelt, die unter schweren gesundheitlichen Folgen von Genitalverstümmelung zu leiden haben. Bei einer jungen Frau, die in der letzten Woche in ihrem Krankenhaus ihr Kind zur Welt brachte, war so etwas zwar nicht nötig: Als Mädchen war ihr „nur“ die Vorhaut der Klitoris beschnitten worden. „Für sie ist es trotzdem ein traumatisches Kindheitserlebnis gewesen“, sagt Strunz. Der Familie des Ehemannes war das zu wenig: Sie wurde nie akzeptiert.

    „Es wird sich herumsprechen, dass die Ärzte falsch beschneiden“

    „Der Vorschlag der amerikanischen Gynäkologen ist ein typisches Beispiel dafür, dass gut gemeint meistens das Gegenteil von gut ist“, resümiert Roland Scherer, Chefarzt des Zentrums für Darm- und Beckenbodenchirurgie und Ärztlicher Leiter des Desert Flower Center Waldfriede. „Es wird sich ja herumsprechen, dass die Ärzte ‚falsch’ beschneiden [Problem ist die gar nicht falsche, nämlich echt islamische Mädchenbeschneidung (FGM) namens Chitan al-Inath / sunat perempuan, die auch das zur schafiitischen FGM-Pflicht notorisch schweigende Desert Flower Center nicht nach Europa hereinrufen sollte]. Der Schutz vor einer späteren Verstümmelung wird so sicherlich nicht funktionieren.“ Zwar sei es ein langer und mühsamer Weg, das grausame Ritual an den Mädchen zu beenden. „Ein bisschen Verstümmelung zu erlauben, hilft dabei aber nicht weiter, im Gegenteil.“ […]

    http://www.tagesspiegel.de/wissen/debatte-um-genitalverstuemmelung-ein-symbolischer-schnitt/13006444.html

  103. Cees van der Duin Says:

    Koran + SUNNA = Islam

    Islam ist weibliche Genitalverstümmelung (FGM) und diese gehöre endlich in Arztpraxis oder Operationssaal; doch sollen wir künftig statt unschön von FGM kultursensibel von FGA reden, wie die amerikanischen Freunde der Mädchenbeschneidung Kavita Shah Arora und Allan J Jacobs allen Ernstes von uns verlangen:

    the content of religious belief and practice are guided by interpretive texts and traditions. Thus, many Muslim scholars classify FGA as ‘SUNNA’ or practice established by the prophet Muhammad. Though not prescribed explicitly in the Quran, the practice thus is religiously virtuous. In fact, the colloquial term for FGA procedures in Arabic refers to a ritual state of purity. […]

    Nomenclature

    We use the term ‘procedure’ in the context of FGA rather than ‘surgery’ to emphasise that there is no medical benefit established by well designed trials, and that the primary purpose is not health-related. ‘Procedure’ is defined by Merriam-Webster as a “series of steps followed in a regular definite order,” and does not imply that the intervention is done for health reasons, in a health facility or by a medical professional.

    http://jme.bmj.com/content/early/2016/02/21/medethics-2014-102375.full

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    Nein zur Straffreistellung der Islamic FGM (chitan al-inath, sunat perempuan)

    Denn genau das sollten wir eben nicht: unsere Haltung Null Toleranz gegenüber der FGM (FGM besteht aus den vier Typen der unteilbaren WHO Klassifikation; siehe: Addis Abeba 1995; Bamako 2005) dürfen wir nicht „kultursensibel“ aufweichen:

    Should we soften our approach to female genital mutilation?

    Von Tim Newman
    Bei MNT am 23.02.2016

    A paper published this week in the Journal of Medical Ethics asks whether some forms of female genital mutilation should be legalized in America. They argue that not allowing minor versions of the operation is a form of cultural prejudice.

    Somalia has one of the highest rates of female genital mutilation.
    Female genital mutilation (FGM) is a hot topic and a subject that insights anger, confusion and distress. […]

    A recent paper – written by Dr. Kavita Shah Arora, from the Department of Obstetrics and Gynaecology at the MetroHealth Medical Center, Cleveland, OH, and Allen J. Jacobs, from the Department of Obstetrics and Gynecology, Stony Brook University, NY – puts a new slant on the difficult topic.

    The paper, published alongside a series of responses from other experts, is likely to spark impassioned discourse. The main thrust of Dr. Arora’s argument is that banning the most minor of FGM procedures is:

    „Culturally insensitive and supremacist and discriminatory towards women.“ […]

    Dr. Arora and her colleagues believe that more time and thought needs to be devoted to finding some middle ground.

    They argue that some FGM procedures are little more than a nick in the vulvar skin and cause no long-term changes in the form or function of the genitalia.

    The authors consider that by categorizing the procedures along a scale of severity and renaming them as „female genital alterations (FGAs),“ some of the stigma might be dropped. The authors are careful to make it clear that they „are not arguing that any procedure on the female genitalia is desirable. […] we only argue that certain procedures ought to be tolerated by liberal societies.“

    By legalizing only the least intrusive FGM procedures, they believe that some young girls might be saved from the most serious procedures that include clitoral removal and vaginal cauterization. These most disruptive interventions would be classed as „Category 5“ and would remain outlawed. On the other hand, so-called „nick“ procedures, classed as „Category 1,“ would become permissible.

    According to the authors, Category 1 FGM would be no more invasive – in fact, slightly less invasive – than circumcision, which is widespread in the US. The medical benefits of circumcision are tenuous, and the authors consider that the practice, in many cases, is a religious, cultural intervention with parallels to Category 1 FGM.

    Both practices are carried out without the consent of the minor at the sharp end of the scalpel.

    […]

    Gefahr im Verzug, die Messerklinge ist dem kindlichen Genital und der Zauberkünstler kindlicher genitaler Autonomie Brian D. Earp der intaktivistischen Bewegung nahe:

    ‚In defence of genital autonomy for children‘ [Antrag abgelehnt, auch eine FGM oder MGM auf Kinderwunsch kommt nicht in Frage.]

    In another commentary on the controversial subject, entitled „In defence of genital autonomy for children,“ Brian D. Earp, of The Hastings Center Bioethics Research Institute, NY, makes his stance clear early on in the text:

    „Ultimately, I suggest that children of whatever sex or gender should be free from having healthy parts of their most intimate sexual organs either damaged or removed before they can understand what is at stake in such an intervention and agree to it themselves.“

    Earp goes on to explain the legal issues that would surround making Category 1 FGM permissible. He states „cutting into a child’s genitals without a medical diagnosis, and without its informed consent [Nein Herr Earp, der Mensch unter 18 Jahren ist nicht fähig zum informed consent und trotzdem oder vielmehr gerade deswegen durch uns Erwachsene vor jeder ritueller Verstümmelung oder Verletzung zu bewahren], meets the formal definition of criminal assault under the legal codes of most of these societies.“

    He also raises concerns about regulating the procedures; he worries that it might „open the door“ for more invasive procedures. Earp’s commentary goes on to discuss medical, sexual, cultural and political issues that would go hand in hand with weakening laws surrounding FGM.

    http://www.medicalnewstoday.com/articles/306868.php

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    Cultural sensitivity

    FGA is ‘embedded in many cultural systems through multiple ties to historical tradition, tribal affiliation, social status, marriageability and religion,’ but is most frequently associated with Muslim culture. Critics have argued that there is no reference to any procedure altering female external genitalia in the Quran and thus, there is no religious basis for the practice. However, legal protection of a religious practice is not contingent either on the orthodoxy of the practice or on a consensus within a religious tradition accepting the practice. Furthermore, outsiders to a religious tradition cannot infer the practices of a religious system from a literal reading of its canonical texts. It is no more possible to define Islam within the four corners of the Quran than to define Christianity (which includes traditions ranging from Presbyterian to Pentecostal to Greek Orthodoxy) solely from a reading of the Bible. Rather, the content of religious belief and practice are guided by interpretive texts and traditions. Thus, many Muslim scholars classify FGA as ‘SUNNA’ or practice established by the prophet Muhammad. Though not prescribed explicitly in the Quran, the practice thus is religiously virtuous. In fact, the colloquial term for FGA procedures in Arabic refers to a ritual state of purity.

    http://jme.bmj.com/content/early/2016/02/21/medethics-2014-102375.full

  104. Jacques Auvergne Says:

    Islam ist FGM und eben darum geht es Kavita Shah Arora (Kavita Arora) und Allan Joel Jacobs: die islamische, etwa die verpflichtende schafiitische Beschneidung der Jungen und Mädchen soll integriert werden.
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    20min (Schweiz) am 23.02.2016

    Deux gynécos en faveur d’excisions minimalistes

    […] Pour les Drs Kavita Shah Arora et Allan J. Jacobs, tous deux de Cleveland (États-Unis), deux types d’excisions pourraient être tolérées : celles qui n’ont aucun effet durable sur l’apparence ou le fonctionnement des organes génitaux ou celles qui modifient «légèrement» leur apparence, sans avoir d’effet durable sur la capacité de reproduction ou sur l’épanouissement sexuel des femmes. Ils comparent ces interventions à la circoncision masculine qui est légale dans le monde occidental.[…]

    (nxp/afp)

    http://www.20min.ch/ro/news/monde/story/Deux-gyn-cos-en-faveur-d-excisions-minimalistes-18441871

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    TV5

    24.02.2016 à 17:50 par Sylvie Braibant

    Des excisions „minimes“ proposées par deux gynécologues américains

    […] « Nous ne disons pas que les interventions sur les organes génitaux de la femmes sont souhaitables, mais plutôt que certaines interventions devraient être tolérées par des sociétés libérales », écrivent les deux auteurs dans une revue spécialisée, le Journal of Medical Ethics.

    Dans leur introduction, les deux médecins, Kavita Shah Arora et Allan J. Jacobs, une femme et un homme, tous deux de Cleveland (Nord Est des États-Unis) dressent un constant : malgré les campagnes de prévention, la pratique des „altérations génitales féminines a très peu reculé“. Elle est également stable dans les pays où elles sont exécutées sans précaution. C’est pourquoi „nous devons adopter une position plus nuancée qui reconnaît un large éventail de procédures en vue de modifier les organes génitaux féminins“.

    On se frotte les yeux. Est-on certain-e d’avoir bien lu ? La justification arrive quelques lignes plus bas : „Ainsi, en acceptant ces altérations génitales féminines minimalistes, nous renforcerions nos efforts pour une prise en charge compassionnelle via un compromis qui respecte les différences culturelles mais protège les patientes.“ […]

    […] on attend les candidates qui se présenteront aux consultations des docteurs Kavita Shah Arora et Allan J. Jacobs en leur demandant : „bonjour, pourriez-vous me faire une mini altération génitale, s’il vous plaît ?“

    http://information.tv5monde.com/terriennes/des-excisions-minimalistes-proposees-par-deux-gynecologues-americains-90834

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    Légaliser l’excision : et le serment d’Hippocrate ?

    Par Marina Fabre
    Les Nouvelles, 24.02.2016

    Comment lutter contre l’excision et autres mutilations génitales des femmes ? Les légaliser, proposent deux gynécologues américains dans le Journal of Medical Ethics. Mais attention, préviennent les Drs Kavita Shah Arora et Allan J. Jacobs, ce seront des excisions « minimalistes » qui tiennent compte des « croyances culturelles tout en protégeant la santé physique des filles ».

    « Nous vous proposons une solution de compromis : les Etats libéraux pourraient légaliser les FGA (NDLR : altérations génitales féminines) en respect des obligations culturelles et religieuses, mais interdiraient les formes de FGA qui sont dangereux pour la reproduction ou l’épanouissement sexuel ».

    « Le serment d’Hippocrate, c’est de soigner, pas de mutiler ! »

    Scepticisme. Les mutilations génitales féminines ont précisément pour but de retirer le plaisir sexuel des femmes. Sous couvert de traditionalisme, ces médecins américains voudraient donc légaliser l’excision mais seulement si ces interventions chirurgicales n’ont aucun effet sur « l’épanouissement sexuel » des femmes… ça parait compliqué. « Odieux », préfère Danielle Mérian, présidente de SOS Africaines en Danger, association qui lutte contre l’excision et le viol conjugal.

    « Le serment d’Hippocrate, c’est de soigner, pas de mutiler ! », s’indigne Danielle Mérian, « l’excision est un crime puni par la loi, il concerne des petites filles, c’est un cauchemar permanent pour elles, une souffrance physique et psychologique ». […]

    http://www.lesnouvellesnews.fr/deux-gynecologues-veulent-legaliser-lexcision-et-le-serment-dhippocrate/

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    Khadija Gbla hat retweetet
    No FGM Australia ‏@NoFGM_Oz 23. Feb.
    Survivors of female genital mutilation outraged by ‚compromise‘ which could legalise #FGM #endFGM @KhadijaGbla

    https://twitter.com/khadijagbla

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    Survivors of female genital mutilation outraged by ‚compromise‘ which could legalise procedure

    Imogen Brennan reported this story on Tuesday, February 23, 2016 18:35

    […] IMOGEN BRENNAN: Khadija Gbla was deeply traumatised by the event. Almost 20 years on, she still has nightmares about that day. […]

    KHADIJA GBLA: They believe if you cut off the clitoris, essentially you will have no sexual desire and you will stay faithful to your husband.

    IMOGEN BRENNAN: In a paper published in today’s Journal of Medical Ethics, two gynaecologists in America are arguing that small „nicks“ should be used as a compromise.

    Kavita Shah Arora is an Assistant Professor of reproductive biology and bio-ethics at MetroHealth Medical Center.

    She’s a practising gynaecologist, and a co-author of the paper. She says practices that have no permanent physical effects could protect young women from severe forms of genital cutting.

    KAVITA SHAH ARORA: It really is a harm-reduction strategy. An example would be a nick on the vulva. So just a small, little cut, it would heal over just like a cut does on any other part of our body.

    I think we have to ask ourselves why we can have a procedure where there is morphological change done to male infants but not any sort of procedure on female infants, even if they have no risk.

    Unsinn, Risiken gibt es immer, denn selbst ein Nadelstich kann eine Infektion nach sich ziehen, sagen wir mit MRSA, und daneben gibt es auch die mögliche seelische Verletzung. Von der „pädagogischen“ vormodernen heute gegenmodernen Botschaft nicht zu sprechen, die da lautet:

    „Die sorgeberechtigten Erwachsenen haben das Recht, aus religiösen bzw. rituellen Gründen dem Kind am Genital Schmerzen zuzufügen. Es muss am kindlichen Geschlechtsorgan Blut fließen und auch eine Narbe entstehen dürfen, damit eine Arztpraxis oder Klinik eine Daseinsberechtigung hat“ – das können wir nicht wollen, egal ob das Kind Mädchen oder Junge ist.

    […]

    http://www.abc.net.au/pm/content/2016/s4412101.htm

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    Why Should Any Form of Female Genital Mutilation Be Legalized?

    The Utah People’s Post, 24.02.2016. Von Amelia Donovan.

    […] Why not stop the mutilation that 3 million girls are subjected to every year? This tradition is deeply ingrained in a lot of cultures in Asia, Africa, and the Middle East.

    The painful and often anesthesia-free can range in severity from nicking the young girl’s genitals to completely removing her clitoris and labia then stitching up the vagina.

    Performing this kind of operations is illegal in the US and the UK, but Kavita Allan Jacobs and Shah Arora, two gynecologists based in New York and Ohio, disagree.

    They argue that pushing the procedure underground will pose even more threat to girls. The gynecologists added that trying to wipe it out could be “viewed as racist or culturally insensitive.”

    Instead, Jacobs and Arora suggest that a compromise that “respects culture and religion but provides necessary protections against child abuse,” such as operations that won’t affect the girl’s ability to carry a pregnancy later or her long-term sexual satisfaction.

    Their controversial proposal suggests doctors could limit the procedure to small cuts or the removal of some parts of the labia or the clitoral hood. Nawal Nour, head of the African Women’s Health Center at the Brigham and Women’s Hospital in Boston, Massachusetts, is not the only one who disagrees with this compromise.

    “From a human rights and health care perspective,” she said, “this is a hard pill to swallow.” She argues that the gynecologists have no data suggesting that if a girl is only nicked when she is 6 or 7, she won’t suffer a more severe surgery four or five years later.

    At the same time, who’s to say that these proposed minimal procedures will be accepted by the traditional communities that preserve the practice?

    In addition, it seems like a gamble to legalize any form of mutilation, even though Arora and Jacobs said smaller nicks will eventually heal completely.

    But even smaller surgeries involving FGM can still have a strong psychological impact on the girls, because the “amount of tissue removed does not necessarily correlate with the amount of psychological damage.”

    As a last argument against compromising with FGM is that it’s one of those cultural practices that don’t deserve to be respected or preserved. […]

    http://www.utahpeoplespost.com/2016/02/female-genital-mutilation-legalized/

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    Faire Genitalverstümmelung, kann es das geben?

    (Ein Vorschlag, der einen Aufschrei provoziert: Zwei US-Gynäkologen stellen eine vermeintlich harmlose Alternative der weiblichen Beschneidung zur Diskussion.)

    Von: Adelheid Müller-Lissner | ZEIT, 23.02.2016 – 00:00 Uhr

    […] Im Journal of Medical Ethics schlagen die Gynäkologin Kavita Shah Arora aus Cleveland in Ohio und ihr New Yorker Kollege Allan Jacobs vor, liberale Gesellschaften sollten „kultursensibler“ werden und zumindest kleine, eher symbolische Eingriffe tolerieren. […]

    Eingriffe an den Geschlechtsteilen von Mädchen und jungen Frauen seien keineswegs „wünschenswert“, betonen die US-amerikanischen Gynäkologen. Doch sie glauben, dass eine Art „Kompromiss“ den Mädchen in den besonders betroffenen Ländern Afrikas helfen könnte, ein glücklicheres Leben zu führen: „Absolutisten, die einen solchen Kompromiss ablehnen, könnten Kindern dagegen weiteren Schaden zufügen.“

    […] Man müsse bedenken, dass „viele Kinder den Prozeduren unterworfen werden, weil ihre Eltern sie lieben und sie glücklich sehen wollen in ihrem Erwachsenenleben“, argumentieren Arora und Jacobs. Kleinere, von Ärzten fachgerecht ausgeführte, aber eher symbolische Eingriffe mit angemessener Betäubung könnten unter diesen Umständen ein Weg sein, „mit dem man kulturelle Differenzen respektiert, aber zugleich die Gesundheit der Patienten schützt“. […]

    http://pdf.zeit.de/wissen/2016-02/genitalverstuemmelung-debatte-symbolischer-eingriff.pdf

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    Is There a Middle Way on Female Genital Mutilation?
    MedPage Today

    Veröffentlicht am 23.02.2016

    A paper in the Journal of Medical Ethics from Kavita Shah Arora, MD, of MetroHealth Medical Center in Cleveland, and colleagues addressed a proposed „compromise“ to the controversial procedure of female genital mutilation, which is often performed on young girls by their families in accordance with their religious beliefs. Arora’s team suggested renaming the procedure „female genital alteration,“ and developing a multi-tiered system to classify different procedures performed on young girls according to their severity.

    They suggested that „liberal societies“ should be able to tolerate the less severe forms of genital alteration: those that almost never have a lasting effect on female morphology, such as a nick in the vulvar skin, and those that create morphological changes but do not impact a woman’s sexual satisfaction, such as surgical retraction of the clitoral hood (analogous to male circumcision).

    [Achja, retraction: Retraktion, Zurückziehen, hier: Zurückverlegen? (Teil)Amputation zu sagen wäre doch wohl ehrlicher.

    Auch Anatomie ungenügend; im Hinblick auf humane Keimbahnentwicklung und Gewebstyp der Penisvorhaut gehört eine MGM in den Bereich einer Schamlippen(teil)zerstörung sprich FGM Typ II und wer die sensorische lebenslange Schädigung jeder Zirkumzision verstanden hat, weiß:

    Die Beschneidung des männlichen Kindes ist nicht Äquivalent zu FGM Typ Ia, Klitorisvorhaut(teil)amputation, sondern zu FGM Typ Ib Klitoridektomie, Klitoris(teil)amputation.]

    In this video, Jacques Moritz, MD, of Weill Cornell Medicine in New York City, discusses the findings of the study and three accompanying editorials, and weighs in on what major medical organizations may think of these procedures and their impact on women’s health.

  105. Ciervo Azul Says:

    SALUD 22 FEB 2016 – 8:28 PM
    EL ESPECTADOR (Bogotá, Kolumbien), 22.02.2016

    Polémica generan dos ginecólogos que abogan por ablaciones „minimalistas“

    Dicen que en lugar de hablar de mutilación genital, se use el término „alteración genital“ para describir los diferentes procedimientos de ablación y los riesgos asociados.

    Dos ginecólogos estadounidenses abogaron en un controvertido artículo por tolerar las ablaciones „minimalistas“ que permitan respetar las tradiciones culturales sin poner en peligro la salud de las mujeres.

    „No decimos que sean deseables las intervenciones en los órganos genitales de las mujeres, sino que algunas de estas intervenciones deberían estar toleradas en las sociedades liberales“, escriben los autores en una revista especializada, el Journal of Medical Ethics.

    En lugar de hablar de mutilación genital, los ginecólogos recomiendan el término „alteración genital“ para describir los diferentes procedimientos de ablación y los riesgos asociados.

    Según la Organización Mundial de la Salud (OMS), que lanzó una campaña contra esta práctica, unos 200 millones de mujeres son víctimas de ablaciones en todo el mundo, especialmente en África y en Oriente Medio.

    La intervención, practicada en niñas y adolescentes por motivos culturales, religiosos o sociales, consiste en la ablación total o parcial de los órganos genitales externos de las mujeres (clítoris, labios mayores y menores). En caso de hemorragia, la operación puede saldarse con la muerte de la mujer.

    Para los doctores Kavita Shah Arora y Allan J. Jacobs, ambos de Cleveland (Estados Unidos), podrían tolerarse dos tipos de ablaciones, en concreto, aquellas que no alteran de manera duradera la apariencia o el funcionamiento de los órganos genitales, y aquellas que modifican „ligeramente“ su apariencia, pero sin tener efectos duraderos en la capacidad de reproducción y plenitud sexual. […]

    [Die kolumbianische Tageszeitung El Espectador wurde am 22. März 1887 in Medellín von Fidel Cano Gutiérrez gegründet; seit 1915 hat die älteste Zeitung des Landes ihren Hauptsitz in Bogotá. El Espectador ist heute nach El Tiempo die zweitgrößte Tageszeitung Kolumbiens; Auflage: wochentags 40.000 Exemplare, am Wochenende 110.000.]

    http://www.elespectador.com/noticias/salud/polemica-generan-dos-ginecologos-abogan-ablaciones-mini-articulo-618149

    [Fidel Cano Gutiérrez (1854 – 1919), kolumbianischer Journalist, Gründer der Zeitung El Espectador.]

    http://www.banrepcultural.org/blaavirtual/biografias/canofide.htm
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    EL NACIONAL (Caracas, Venezuela), 24.02.2016

    Dos ginecólogos generan polémica al favorecer la ablación genital

    [El Nacional es un periódico independiente venezolano, fundado el 3 de agosto de 1943, en la ciudad de Caracas, actualmente dirigido por Miguel Henrique Otero, nieto e hijo de los fundadores del diario. Su primer director fue el poeta Antonio Arráiz (1903-1962).]

    http://www.el-nacional.com/mundo/ginecologos-polemica-ablacion-genitales-mujeres-dominacion-religion_0_798520369.html

    [Antonio Arraíz (1903 – 1962). En 1943 participa en la fundación del diario El Nacional, ocupando el cargo de director hasta 1948.]

    https://es.wikipedia.org/wiki/Antonio_Arra%C3%ADz

  106. Machandelboom Says:

    Heute lenkt man die Herde zum eitlen Diskutieren? Wird die WHO-Klassifikation sprich das Kindergenital jetzt kaputtgequatscht? Warum fordert die Autorin nicht, dass die WHO-Klassifikation zur FGM (FGM Typ I dazugehörend Ia und Ib, Typ II mit IIa, IIb, IIc, Typ III, Typ IV) eben auf keinen Fall in einen verbotenen und einen straffrei erlaubten Teil aufgespalten werden darf?

    Der die ZEIT lesende postmoderne Multikulturfreund darf sich etwas grausen, mindestens autoreferentiell „ein starkes Unbehagen“ spüren. Kritik an Frauenstatus, Körperverständnis und Gesellschaftsmodell von Koran und Sunna üben darf er nicht.

    Am eigentlichen Thema der Arbeit der Gynäkologin Kavita Shah Arora aus Cleveland in Ohio und ihres New Yorker Kollegen Allan Jacobs, nämlich der Frage nach der Legalisierung der islamischen FGM (Chitan al-inath, sunat perempuan), redet Adelheid Müller-Lissner gekonnt vorbei.

    „Ein bisschen Verstümmeln geht nicht“, ein bisschen Mädchenbeschneiden geht, Frau Müller-Lissner? „Ein Denkverbot sollte es nicht geben“, achso, ein bisschen FGM, ein bisschen Todesstrafe, ein bisschen Kopftuchzwang, ein bisschen Faschismus, muss man ja mal drüber geredet haben?

    Ein bisschen Verstümmeln geht nicht

    (Ein Mini-Eingriff unter Narkose, statt der irreversiblen Genitalverstümmelung in irgendeiner dreckigen Hütte? Schlechte Idee! Trotzdem muss man sie diskutieren dürfen. Ein Kommentar von Adelheid Müller-Lissner)

    ZEIT, 25.02.2016

    „Die Empörung ist groß: Wer das vorschlägt, toleriere die Unterdrückung von Frauen und akzeptiere Menschenrechtsverletzungen als kulturelles Erbe, sagen viele. Aber darf man nichts vorschlagen, was – würde es als Alternative akzeptiert – Hunderttausenden Frauen das Leben retten könnte? […] Ein Denkverbot sollte es nicht geben. Man sollte die Argumente prüfen. Schließlich machen die US-Gynäkologen ihren Vorschlag, um Schlimmeres zu verhüten.“

    „das Argument, wer kultursensibel sei und weniger gravierende Eingriffe von Fachleuten sauber ausführen lasse, erspare diesen Mädchen größeres Leid“

    „Fazit: Beim Lesen der Studie spürt man deutlich ein ehrliches, vielleicht sogar sympathisches und menschliches Anliegen der Wissenschaftler. Und wird gleichzeitig ein starkes Unbehagen nicht los.“

    Schlimm, für Müller-Lissner ist der ungebremste Wunsch nach Geldverdienen auf Kosten der körperlichen Unversehrtheit kleiner Mädchen „ein ehrliches, vielleicht sogar sympathisches und menschliches Anliegen“. Aber sie ist ja vielleicht besonders in ganz hohem Maße befugt mitzureden, denn das Schicksal hat sie zum FGM-Bequatschen berufen: „Als Mutter von mehreren Töchtern“.

    Zielsicher die (derzeitige …) schafiitische FGM Marke Assalaam Foundation auslassend, beschwört Müller-Lissner das Grauen von FGM Typ III, allenfalls noch von Labien(teil)amputationen mit (Teil)zerstörung der Klitoris sprich Typ IIb, IIc sowie ggf. noch von Typ Ic Klitoris(teil)amputation:

    „Abgesehen davon, dass derart beschnittene Frauen nie wieder Spaß, sondern nur heftige Schmerzen beim Sex empfinden“, achso, achja, die nicht „derart“, sondern andersartig „beschnittene[n] Frauen“, etwa nach den Vorgaben des Madschlis der Ulama Indonesiens (MUI, Majelis Ulama Indonesia) sind für die USA und vielleicht ja auch für Deutschland gar kein Problem?

    http://www.zeit.de/wissen/2016-02/genitalverstuemmelung-beschneidung-von-maedchen-frauen-inkontinenz-infibulation

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  107. Edward von Roy Says:

    „We hope to see Arora and Jacobs publicly retract their two papers, or follow the steps of Dr. Elhagaly.“

    Gute Hoffnung für alle Kinder hat CircWatch am 26.02.2016
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    Which doctors claim that legalizing some forms of FGM will help some girls?

    The most recent discussion in genital integrity forums is the publication of a paper (and related news articles) by two U.S. based gynecologysts, Kavita Arora and Allan Jacobs, of an article called “female genital alteration: a compromise solution” in the Journal of Medical Ethics. In this paper, authors Kavita Arora and Allan Jacobs reframe the discussion of female genital mutilation (FGM) as a matter of “alteration“, because they consider that the term mutilation is culturally insensitive and discriminatory towards women. They argue that mild forms of “FGA” do not constitute a human rights violation, and thus promote that some of those forms could be offered and tolerated as a “compromise” to protect children from more extensive forms of “FGA“, allowing parents to uphold cultural and religious practices “without sacrificing the health and well-being of female children“.

    This is obviously a scandalous proposal, and one that is not entirely new. In May of 2010 the American Academy of Pediatrics had already suggested a similar path with their maligned “policy statement on ritual genital cutting of female minors“, a paper that was criticized by the World Health Organization as an obstacle to their efforts to eradicate FGM, and was also criticized by pro-genital integrity and children’s rights organizations such as Intact America, fearful that the American medical community may slowly reinstate the practice of FGM among Americans, a practice that persisted for at least the first half of the 20th century, before slowly falling in obsolescence. The AAP’s policy statement was retired one month later. […]

    And here is where this new paper is a logical consequence of their previous article.

    Published in 2015 in the American Journal of Bioethics, the article, entitled “Ritual Male Infant Circumcision and Human Rights“, is a very flawed rationalization meant to deny that male infant circumcision can constitute a violation of human rights.
    […]

    Their paper on ritual male infant circumcision pretends to appear multicultural, by using language that appeals more to an European audience. For example, referring to infant circumcision as “ritual” is common in European circles, since it is not considered a medical practice in those places – I imagine that many American doctors would feel relatively insulted by the suggestion that they are practicing a ritual, which is what Arora and Jacobs are doing. Through the paper, they often reinforce the fact that Muslims practice circumcision, to give the appearance of diversity. However, Robert Darby pointed that by framing their paper around infant circumcision, they are in fact excluding most “ritual” circumcision practices, such as those from African tribes, Philippines, and Muslim groups, since they occur mostly after infancy. It’s worth noting that in some languages, “infancy” refers to childhood in general, but its current use in English refers only to the pre-verbal period, so mostly the first year of life. […]

    Their paper goes into a discussion of whether genital integrity is in fact a human right, and whether the principle of open future as suggested by Darby is applicable or not. […]

    […]

    Allan Jacobs is Professor of Obstetrics, Gynecology, and Reproductive Medicine at Stony Brook University School of Medicine. He received his B.A. (psychology) at Cornell University, his M.D. from the University of Southern California, and his J.D. from St. John’s University. He completed his residency at Parkland memorial Hospital and his fellowship at Mount Sinai Hospital. A board certified gynecologic oncologist, he serves as Chairman of the Department of Obstetrics and Gynecology at Flushing Hospital Medical Center. He has published articles in the field of reproductive ethics in journals such as the Hastings Center Reports. He has also published in the area of health law, a current research interest. He teaches biomedical ethics and health law to medical students and residents.

    […]

    To our knowledge, a single case stands in the United States. Dr. Hatem Elhagaly, Muslim, was fired from the Mayo Clinic for promoting a practice that is illegal in America but, in his words, “honors Islam.” […]

    In publishing this paper arguing for mild forms of “FGA“, Jacobs and Arora have followed the logical steps established by their previous paper, but they have also put themselves at odds with the Western rejection of FGM.

    Their only positive point is breaking again that “taboo” that makes most American doctors afraid to suggest any comparison between male infant circumcision and female genital mutilation. But the conclusion that those practices are not violation of human rights seems to detract from the humanity and dignity of the authors.

    We believe doctors should dedicate their efforts to serve their patients as healers, not as cultural or religious brokers defending the “parental right” to harm the child (the patient) as part of a ritual.

    We hope to see Arora and Jacobs publicly retract their two papers, or follow the steps of Dr. Elhagaly.

    [ CircWatch 26.02.2016, bitte dort im Ganzen lesen ]

    http://circwatch.org/which-doctors-claim-that-legalizing-some-forms-of-fgm-will-help-some-girls/

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    [ Im Bild: FGM-Freund Allan J. Jacobs ]

  108. Machandelboom Says:

    Erzählt uns Islamverharmloserin Cornelia Strunz zur weiblichen Genitalverstümmelung (FGM, chitan al-inath, sunat perempuan) Märchen oder glaubt sie das wirklich:

    „Man muss wissen, dass die Beschneidung nicht aus religiösen Gründen durchgeführt wird“

    Der schafiitische Islam verlangt die Beschneidung der Jungen und Mädchen. Das ist Islamisches Recht (Scharia), echte alte Religion.

    __
    __

    Was passiert während einer weiblichen Genitalbeschneidung?

    Man muss wissen, dass die Beschneidung nicht aus religiösen Gründen durchgeführt wird, sondern aus einer Tradition heraus. Alle elf Sekunden wird weltweit ein Mädchen an den Genitalien beschnitten. Es ist eine grausame Tradition. Nur eine beschnittene Frau ist etwas wert in dieser Gesellschaft. Sie kann verheiratet werden, dafür bekommt die Familie dann eine Ziege oder ein Schaf, was sehr viel mehr wert ist als das Mädchen an sich. Das Mädchen wird gewaltsam festgehalten, eine Beschneiderin, Hebamme oder die eigene Großmutter führt die Beschneidung durch. Mit einer Rasierklinge, einer Glasscherbe oder einem anderen scharfen Gegenstand werden entweder die Vorhaut der Klitoris, die gesamte Klitoris oder auch die kleinen Schamlippen entfernt. […]“

    https://www.trailer-ruhr.de/alle-elf-sekunden-wird-weltweit-ein-maedchen-an-den-genitalien-beschnitten

    Islamic FGM ist echte Religion nach Koran und Sunna und Dr. Cornelia Strunz vom Desert Flower Center Berlin behauptet immer noch das Gegenteil. Warum.

  109. Edward von Roy Says:

    FGM protection order for Staffordshire baby

    BBC 02.03.2016

    A baby girl, whose mother asked how she could have her circumcised, has been protected with a High Court order.

    The woman, who comes from south-east Asia, had been told that female genital mutilation (FGM) was illegal in England, Mr Justice Keehan heard.

    She had asked a medic if there were any examples of people being caught after having the procedure done.

    Social services at Staffordshire County Council requested a protection order for the baby.

    Mr Justice Keehan analysed the case at a public hearing in the Family Division of the High Court in London on Tuesday and made an FGM protection order.

    Barrister Vanessa Meachin, who represented Staffordshire council, said the woman had asked about circumcision at a medical appointment.

    Doctors, nurses, midwives and teachers are legally required to report cases of female genital mutilation (FGM) to the police.

    „(The woman) was informed that it was illegal,“ Ms Meachin told Mr Justice Keehan.

    „(The woman) explained that she had had the procedure carried out and she showed no understanding as to harm that this causes to girls.“

    http://www.bbc.com/news/uk-england-stoke-staffordshire-35699261

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    Express & Star, 18.03.2016

    High Court order granted after Staffordshire baby girl feared to be at risk of FGM

    A baby girl from Staffordshire feared to be at risk of female genital mutilation (FGM) has today been protected from the procedure after a High Court order was granted.

    Staffordshire County Council took the unusual step of applying for a Female Genital Mutilation Order to protect the baby after it was revealed that the mother – who comes from south-east Asia – had enquired about the procedure during a medical appointment.

    FGM – which refers to any procedure that alters or injures the female genital organs for non-medical reasons and can cause complications and considerable pain – has been illegal in the UK since 1985. […]

    At the High Court in Birmingham today, Mr Justice Keehan granted the order – the first in Staffordshire. The County Council and the parents also agreed to work together on educative work for the family.

    County Councillor Mike Lawrence, Cabinet Member for Children and Community Safety said: „We have a duty to protect all children and young people in Staffordshire from harm […]“

    […]

    http://www.expressandstar.com/news/2016/03/18/high-court-order-granted-after-staffordshire-baby-girl-feared-to-be-at-risk-of-fgm/

  110. Edward von Roy Says:

    Auf ins Deutschlandkalifat?! Ein weiterer Angriff einer Kulturrelativistin auf AEMR und Wissenschaftlichkeit.
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    Ute Sacksofsky: „Scharia, Beschneidung, Islam in der Schule: Antworten des deutschen Rechts auf Fragen, die das Zusammenleben mit Muslimen aufwirft“

    „Beschneidung ist ein äußerst schwieriges Thema“

    „Das Ziel muss sein, Lösungen zu finden, die ein friedliches Zusammenleben ermöglichen“

    „Rechtsnormen können Verhaltensanforderungen stellen, die religiösen Geboten widersprechen. Unter Bedingungen religiöser Vielfalt steigt das Bedürfnis nach Ausnahmeregelungen.“

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/6699-Beschneidung-ist-ein-%C3%A4u%C3%9Ferst-schwieriges-Thema/?postID=48515#post48515

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    Scharia, Beschneidung, Islam in der Schule: Antworten des deutschen Rechts auf Fragen, die das Zusammenleben mit Muslimen aufwirft

    Ute Sacksofsky

    „Der Islam stellt in Deutschland derzeit die größte religiöse Minderheit dar. Für ein friedliches Zusammenleben und einen Ausgleich zwischen verschiedenen Interessen, stellt das Recht wegen der Möglichkeit der Durchsetzbarkeit einen besonders wichtigen Faktor dar. Gegenstand des Aufsatzes ist die Frage, wie die deutsche Rechtsordnung mit religiösen Konflikten umgeht, inwieweit also die Interessen von Muslimen rechtlich geschützt werden. Dazu werden zunächst die verfassungsrechtlichen Maßstäbe zur Religionsfreiheit darge-stellt und die zentralen Kritikpunkte an der bisher ausgesprochen religionsfreundlichen Rechtsprechung analysiert. Sodann wird die Bedeutung dieser Maßstäbe für drei Einzelfragen näher betrachtet. Behandelt werden zum einen Konfliktfelder durch Religionsausübung in der Schule: das freiwillige Gebet von Schülern in Unterrichtspausen, die Befreiung vom Schwimmunterricht sowie die Kopftuchdebatte. Zum anderen werden die Fragestellungen erörtert, ob und inwieweit Scharia vor deutschen Gerichten Anwendung findet und ob und inwieweit sich innerhalb Deutschlands eine Paralleljustiz entwickelt. Abschließend befasst sich der Aufsatz mit der Beschneidung minderjähriger Jungen aus religiösen Gründen. Dieses Thema hat durch ein Urteil des LG Köln aus dem Jahre 2012 politische Aufmerksamkeit erlangt und schnelle Reaktionen des Gesetzgebers ausgelöst.“

    Jahr der Erstveröffentlichung: 2016
    Veröffentlichende Institution: Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg
    Datum der Freischaltung: 28.01.2016
    Freies Schlagwort / Tag: Beschneidung; Kopftuch; Religionsfreiheit; Scharia; Schule
    Seitenzahl: 16
    Bemerkung:

    Erschienen in: Jahrbuch der Juristischen Gesellschaft Bremen, 2013, S. 72-84.

    http://publikationen.ub.uni-frankfurt.de/frontdoor/index/index/docId/39023

    Landesanwältin Ute Sacksofsky

    http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/region/ute-sacksofsky-im-interview-staatsgerichtshof-hat-keine-rechtssicherheit-geschaffen-1489340.html#aufmacherBildJumpTarget

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  111. Edward von Roy Says:

    An Josef Bordat (Kinder haben Rechte), publiziert in: Die Tagespost – Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft und Kultur (vormals Deutsche Tagespost Katholische Zeitung für Deutschland) am: 19.09.2016.

    Josef Bordat: „[…] die Dramatisierung der Beschneidung als Form von „Gewalt“ […]

    Eine Nicht-Beschneidung hinderte sie ja gerade an Kulturpflege und Religionsbekenntnis. Also: Die UN-Kinderrechtskonvention schützt das Recht auf Beschneidung – aus der Sicht des Kindes und aus Gründen des Kindeswohls. […]

    Wir sollten bei aller Achtung vor dem (mutmaßlichen) Willen des Kindes grundsätzlich aufpassen, dass wir die heranwachsende Generation mit dem „Soll sie / er später selbst entscheiden!“ nicht zur religiösen und kulturellen Sprachlosigkeit erziehen. Denn das wäre sicherlich kein Beitrag zum Kindeswohl.“

    . . .
    . . .

    Meine Antwort am Folgetag (20.09.2016).

    . . .

    In der Tat, Kinder haben Rechte – auf intakte Genitalien. Der deutsche Staat kann Jungen und Mädchen nicht ungleich behandeln.

    Der Islam der schafiitischen Rechtsschule verlangt die Beschneidung aller Jungen und Mädchen. Auch in Deutschland versucht man die arab. Chitan al-inath (indones. sunat perempuan) genannte islamische Mädchenbeschneidung, eine FGM, straffrei zu stellen. Prominente Vorkämpfer sind Tatjana Hörnle sowie Karl-Peter Ringel und Kathrin Meyer.

    Zur Straffreistellung dieser „milden Sunna“ bzw. „weiblichen Sunnabeschneidung“, eine FGM Typ I oder Typ IV, soll der (grundrechtswidrige) Paragraph der Erlaubnis der männlichen Beschneidung sprich männlichen Genitalverstümmelung geschlechtsneutral neuformuliert werden. Ringel und Meyer zielen dabei auf den § 1631d BGB, während Hörnle den § 226a StGB verändert wissen will.

    Völlig altersgemäß sind Kinder (Kind ist Mensch unter achtzehn Jahren) nicht fähig, die lebenslangen nachteiligen Folgen für Sexualität und Partnerschaft abzuschätzen, die sich aus der (jeder!) Beschneidung ergeben.

    Ob Mädchen oder Junge: Keine Beschneidung unter achtzehn.

    Edward von Roy, Diplom-Sozialpädagoge (FH)

    http://www.die-tagespost.de/feuilleton/Kinder-haben-Rechte;art310,172625

    . . .
    . . .

    […] Josef Bordat wuchs in Straelen am Niederrhein auf. 1991 beendete er seine Schulausbildung am Friedrich-Spee-Gymnasium Geldern mit dem Abitur. Nach seinem Hochschulabschluss als Wirtschaftsingenieur (Dipl.-Ing.) studierte Bordat Soziologie und Philosophie in Berlin und Arequipa / Peru (M.A.). 2006 wurde er am Institut für Philosophie, Wissenschaftstheorie, Wissenschafts- und Technikgeschichte der TU Berlin zum Dr. phil. promoviert. […]

    Derzeit arbeitet Bordat als freier Autor, insbesondere zu den Aktualisierungsmöglichkeiten der Völkerrechtskonzeption des Bartolomé de Las Casas, zu Fragen im Spannungsfeld von Ethik, Politik und Recht, zum Verhältnis von Religion und Wissenschaft resp. Kirche und Medien sowie zur Kirchengeschichte. […]

    Bordat lebt mit seiner Frau in einer katholischen Pfarrei im Süden Berlins, wo er ehrenamtlich als Küster, Lektor und Katechet tätig ist. […]

    http://kathpedia.com/index.php?title=Josef_Bordat

  112. Edward von Roy Says:

    Tom Georg Schmidt ( Uni Greifswald, Strafrecht )

    Die Strafbarkeit der Beschneidung der äußeren Genitalien vor dem Hintergrund von § 1631d BGB und § 226a StGB

    ( Gutachter waren Christian Fahl und Christoph Sowada )

    Strafrecht in Forschung und Praxis, Band 336

    Verlag Dr. Kovač, Hamburg
    Hamburg 2016, 272 Seiten
    ISBN 978-3-8300-9221-6

    http://www.verlagdrkovac.de/programmvorschau.htm

    http://www.verlagdrkovac.de/978-3-8300-9221-6.htm

    .

    „eingriffsarme Beschneidungsformen bei Jungen und Mädchen verfassungskonform“

    .

    Der Autor untersucht zunächst, inwiefern die Veranlassung einer Beschneidung von Kindern durch ihre Eltern verfassungsgemäß ist, und kommt zu dem Ergebnis, dass eingriffsarme Beschneidungsformen bei Jungen und Mädchen verfassungskonform sind, wenn sie der Verwirklichung des elterlichen (religiösen) Erziehungsrechts dienen und medizinisch fachgerecht ausgeführt werden.

    Im Anschluss daran wird erörtert, unter welchen Voraussetzungen die männliche und weibliche Beschneidung strafbar bzw. straffrei durchgeführt werden kann. Dabei werden die Tatbestandsvoraussetzungen des § 1631d BGB unter besonderer Berücksichtigung der erforderlichen Schmerzbehandlung und des § 226a StGB unter besonderer Beachtung von Gleichheitsfragen erläutert.

    Diese Veröffentlichung kommt zu dem Ergebnis, dass die Regelungen in § 1631d BGB und § 226a StGB aufgrund der Möglichkeit einer verfassungskonformen Auslegung (noch) verfassungsgemäß sind und schließt mit – aus Sicht des Verfassers – nötigen Reformvorschlägen.

    http://www.verlagdrkovac.de/978-3-8300-9221-6.htm

    https://www.beschneidungsforum.de/index.php/Thread/7122-Tom-Georg-Schmidt-dass-eingriffsarme-Beschneidungsformen-bei-Jungen-und-M%C3%A4dchen/

    Tom Georg Schmidt
    28. Juni 2016

    Die Strafbarkeit der Beschneidung der äußeren Genitalien vor dem Hintergrund von § 1631d BGB und § 226a StGB

    Gutachter:
    Prof. Dr. jur. Christian Fahl
    Prof. Dr. jur. Christoph Sowada

    https://rsf.uni-greifswald.de/forschung/promotion/abgeschlossene-promotionen/

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