262. Die Charta des ZMD

ميثاق

mīthāq

charter, covenant

Charta

Islamische Charta

Die am 03.02.2002 verabschiedete Islamische Charta: Grundsatzerklärung des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) zur Beziehung der Muslime zum Staat und zur Gesellschaft stammt aus der Feder von Nadeem Elyas, der zeitweilig als Generalsekretär der Union Muslimischer Studenten-Organisationen in Europa (UMSO) sowie als Sprecher des Islamischen Zentrums Aachen (IZA) tätig war und der vor allem, bis 2006, als Amtsvorgänger von Ayyub Axel Köhler bedeutsam ist, jenes Vorsitzenden des ZMD, dessen Nachfolge 2010 der dort bis heute tätige Aiman Mazyek antrat.

Ein wörtlich genommener Koran wird die universellen Menschenrechte beseitigen und durch ein totalitäres, „die Seele (vielleicht) rettendes“ System ersetzen. Weil die Islamische Charta den Koran nicht falsch verstanden hat, sondern als wortgetreu umzusetzenden Gesellschaftsentwurf verwendet und damit Rechtsspaltung, Separatismus und Gottesherrschaft zuarbeitet, verdient sie sarkastische Zwischenrufe. Jacques Auvergne schlüpft in die Rolle eines aufrichtigen muslimischen Schriftgläubigen, der die Brisanz der Charta deutlicher nachzeichnet.

Wegen des authentisch islamischen sprich demokratieüberwindenden Inhalts alarmiert die neun Jahre alte „Charta“ des ZMD nach wie vor. Die gelassen ein parastaatliches Selbstverständnis an den Tag legende Urkunde findet sich bis heute auf dem ZMD-Internetauftritt. Leider ist im Jahr 2011 zu befürchten, dass die ohnehin mit der faktenfernen Mahnung (Denk- und Spechvorgabe), der Islam sei eine „im Kern friedliche Religion“, vgl. Hans-Gert Pöttering am 23.05.2008,[1] Horst Köhler am 12.05.2010,[2] eingelullte oder eingeschüchterte Bevölkerungsmehrheit die kunstvollen Lügen des Nadeem Elyas ohne Unterstützung nicht sieht.

Daher führen wir jeden einzelnen Impuls der Charta erklärend weiter, die Chiffren der Taqiyya entschlüsselnd, als ob ein Aktivist der allahkratischen Bewegung endlich einmal Klartext reden würde. Der Präsident gönnt sich ein Vorwort:

Der Islam ist keine neue Erscheinung in Deutschland,

Allahgott und seine Scharia waren schon immer da.

vor allem ist er keine vorübergehende Erscheinung.

Ihr deutschen Harbis, Dhimmis oder Mitmuslime werdet uns Muslimbrüder nicht mehr los.

Mehr als 3,2 Millionen Muslime leben in Deutschland; …

Es gibt zwei Sorten Mensch, die Nichtmuslimbürger und die Schariapflichtigen, die Muslimbürger.

Muslime sind nicht einfach als Staatsbürger misszuverstehen, sondern gleichen, ein wenig wie die in die europäische Fauna hinein immigrierten Waschbären oder Halsbandsittiche, einer Art zugewanderter Spezies. Und diese besonders empfindsame Menschensorte fühlt sich ohne Islamische Gesetze entfremdet (alienated) und an den Rand gedrängt (marginalisated).

Das einheitliche Recht für alle ist ein Auslaufmodell oder schon von gestern. Der vor drei Jahren (2008) vom Schweizer Professor Christian Giordano geforderte, die Scharia integrierende Rechtspluralismus („Die kulturelle Distanz ist zu groß. Und so sehr sich diese Migranten auch assimilieren, es bleibt immer eine Differenz bestehen. Auch zu unserem Rechtssystem“) verlangt endlich nach Anerkennung des himmlischen Gesetzes (Scharia). Europa braucht die Rechtsspaltung. Der Präsident der Koordination Islamischer Organisationen Schweiz (KIOS), Farhad Afshar („Die staatliche Ordnung bricht also nicht zusammen, wenn unterschiedliche Rechtssysteme parallel bestehen“) stimmt dem Anthropologien zu.[3]

… viele von ihnen schon in der dritten und vierten Generation. Die meisten Muslime identifizieren sich mit der deutschen Gesellschaft und werden für immer in Deutschland bleiben.

Eine Minderheit von uns lebt mit religiöser Begründung offen gegenkulturell.

Wenn die Muslime nicht islamisch fühlen und leben dürfen, wenn ihr sie nicht nach der Scharia leben lasst, werden sie sich nicht mit der Bundesrepublik „identifizieren“ können.

Nicht nur für die 500.000 Muslime, die einen deutschen Pass tragen, ist Deutschland Heimat geworden.

Der islamische Begriff vom Beheimatetsein, die islamisch geliebte Heimat meint das der Scharia unterworfene Territorium.

Solange wir in der Minderheit sind, gilt Allahs Gesetz in unseren Familien und Straßenzügen, dann kommt der Staatsvertrag und später wird die Religion staatsgründend.

Alle Muslime fühlen sich nicht als Gäste in einem „Gastland“, sondern als Bürgerinnen und Bürger Deutschlands.

Nicht als AEMR-pflichtig „fühlen“ (ZMD) sie sich, die Muslime, alle, sondern als gottergebener Besitz der islamfreundlichen ungläubigen Obrigkeit.

Was der Deutschlandmuslim zu fühlen hat, definiert der Zentralrat. Wer anders fühlt, ist kein Muslim.

Wer uns Gottergebene die Religion nicht leben lässt, tut unserem nichtklerikalen Eigentümer und unfrommen Verwalter (Sultan) namens Deutschland irgendwie weh. Sich in erster Linie als Staatsbürgerinnen zu fühlen, ist den zum Schariagehorsam Berufenen wiederum nicht abzuverlangen.

Als große Minderheit in diesem Land haben die Muslime die Pflicht, sich in diese Gesellschaft zu integrieren, sich zu öffnen und über ihre Glaubensbekenntnisse und -praxis mit der Gesellschaft in Dialog zu treten.

Wir haben das Recht, die Scharia ungehindert zu bewerben. Zur Verhandlung stehen die zeitlosen und kohärenten (ewigen und unteilbaren) grundrechtswidrigen Verhaltensvorgaben (ZMD: „Glaubenspraxis“) dabei nicht. Als eigenständige Teilnation („Minderheit“) sind wir Sonderstaatsbürger, denen die Standards allgemeiner Menschenrechte nicht zuzumuten sind.

Über die Praxis von Islamischer Schiedsstelle und Scharia-Gericht werden wir euch auf dem Laufenden halten, wichtige Fatwas stellen unsere Muftis oder Gelehrten seit längerem Online.

Die Mehrheitsgesellschaft hat Anrecht darauf zu erfahren, wie die Muslime zu den Fundamenten dieses Rechtsstaates, zu seinem Grundgesetz, zu Demokratie, Pluralismus und Menschenrechten stehen.

Die Kluft zwischen Menschenrechten gemäß OIC (1990) und Menschenrechten nach der AEMR (1948) lässt sich per Dialog bestens überbrücken. Unser bosnischer Theologe Cerić (Opening the way for the Muslim law) hat ja bereits angeregt, dass ihr unser Religionsgesetz in euren Begriff von „Demokratie, Pluralismus und Menschenrechten“ (ZMD) integrieren dürft.

Damit wir den Kontakt zu unseren kulturellen und spirituellen Wurzeln nicht verlieren, steigen wir Muslime aus der ernst genommenen AEMR aus. Und ihr habt das Recht, eben dieses hiermit „zu erfahren“ (ZMD).

Obwohl die Muslime diese Themen des Öfteren behandelten, blieben sie der Mehrheitsgesellschaft eine umfassende, klar formulierte und verbindliche Antwort schuldig.

Was jetzt der Zentralrat übernimmt, der unveränderlich definiert, was muslimisch ist und was nicht. Ein anderer organisierter Islam als derjenige der Muslimbrüder bzw. des ZMD braucht in Deutschland keinen Raum zu haben, mit Millî Görüş und Deobandi regeln wir den Rest hinter den Kulissen vollendet klassisch-islamisch.

Die innermuslimische Machtergreifung, bislang eher selten ausgesprochen. Auch die Nichtmuslime hatten keine Ahnung von der Herrschaft Allahs:

Dieses Defizit wurde nicht zuletzt durch die Debatte nach dem 11. September deutlich.

Insofern war der religiös begründete Massenmord des Hamburgers M. Atta († 11. September 2001) ein willkommenes Ereignis, damit wir dem nichtislamischen Teil der koranisch halbierten Welt endlich beibringen können, was gute Debattenkultur ist.

Durch diese Islamische Charta, die der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) in seiner Vertreterversammlung am 3. Februar 2002 einstimmig verabschiedete, möchte er seine klare Position zu diesen Grundgedanken artikulieren und einen Beitrag zur Versachlichung der gesellschaftlich-politischen Debatte leisten.

Wer die Scharia als inhuman, insbesondere als frauenfeindlich bezeichnet, leistet keinen „Beitrag zur Versachlichung der gesellschaftlich-politischen Debatte“, sondern ist künftig dem Bereich der Verhetzung und Desinformation zuzuzählen. Jetzt müssen wir eure Politiker und Behördenvertreter nur noch dahingehend dressieren, bei jeder sichtbar werdenden Verfassungswidrigkeit des orthodoxen (separatistischen) Islam automatenhaft zu schnattern, dass zwischen Islam und Islamismus zu differenzieren ist.

Weil diese hohe Stufe der Weisheit des „differenzierten Islambilds“ unbedingt zu erlangen ist, gab Maria Springenberg-Eich anlässlich des vom Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen in Bielefeld veranstalteten volkspädagogischen „Informationstages“ zum Thema: „Islam? Islamismus? – Herausforderungen für Pädagogik und Gesellschaft“ (16.06.2009) den Befehl aus: „Die Begriffe Islam und Islamismus dürfen nicht gleichgesetzt werden. Diese Tatsache vor allem Jugendlichen deutlich zu machen, ist eine wichtige Aufgabe der politischen Bildung. … Die Religionsfreiheit ist ein wichtiger Wesenszug unseres Grundgesetzes. Mit 60 Jahren Grundgesetz feiern wir auch 60 Jahre Religionsfreiheit.“ Ohne Scharia und Fiqh zurückzuweisen sekundiert Wael El-Gayar, Islamwissenschaftler und Referent im Integrationsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen: „Es muss eindeutig zwischen Muslimen und Islamisten unterschieden werden. In der Öffentlichkeit wird viel zu wenig differenziert.[4]

Dass Griechenland zwölfjährige oder elfjährige Mädchen mit Allahs Einverständnis religiös verheiraten lässt, die schwanger in der unmittelbaren Umgebung des Dienstsitzes der Frau Springenberg-Eich in Düsseldorf erscheinen, beklagt die Dame nun nicht etwa als „Islamismus“, was auch falsch wäre, sondern verschweigt es gleich ganz.[5]

Dr. Nadeem Elyas, Vorsitzender, Berlin, 20.02.2002

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Soweit die einleitenden Worte des sanften islamischen Revolutionärs. Führer Nadeem geht weder zu Sayyid Qutb noch zu Yusuf al-Qaradawi auf Distanz.

Spannung knistert in der Luft, alles riecht nach Charta, Allahs Schatten fällt auf Germaniens Erde, kein viel geringeres Ereignis womöglich als das Herabkommen der Steintafeln in Moses Hände auf dem Berge Sinai.[6]

Das Schariasystem werde alternativ. Die Parallelregierung sei ausgerufen:

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Islamische Charta

Jede Staatsgründung bedarf einer Urkunde. Die einzig sittlich zu nennende Lebensweise werde hiermit erneuert und globalisiert, die Stadt an sich, Musterstaat Medina, 622-855 n. Chr.

Grundsatzerklärung des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) zur Beziehung der Muslime zum Staat und zur Gesellschaft.

Auch die Nichtmuslimbürger können jetzt lernen, wie Staat und Gesellschaft wirklich zu verstehen sind und für jeden Nachkommen eines muslimischen Vaters übernehmen wir vom muslimbrudernahen Zentralrat das Denken und Reden. Die Trikonsonantenwurzel ḥā kāf mīm kommt im Koran 210 mal vor und bedeutet (Allahs, wessen sonst) Herrschaft, Richterschaft oder Weisheit; man vergleiche den göttlichen ḥukm, Seine Urteilsfällung, Sein Herrschen. Der Schöpfer Selbst nennt Sich schließlich al-Ḥakīm, der Allwissende, Allweise (Koran 59:1 und 62:1). Gelebter Islam ist deine gottesfürchtige („freiwillige“) Einfügung in die Gemeinschaft der Gehorsamen und deine Dienerschaft allein für Allah, deine Knechtschaft (servanthood, submission) Ihm gegenüber. Doktrin des Wohlverhaltens und Führertum der Stellvertreterschaft, menschengemäße ‚Ubudiyya und Allahs Hakimiyya:

1. Der Islam ist die Religion des Friedens

„Islam“ bedeutet gleichzeitig Friede und Hingabe. Der Islam sieht sich als Religion, in welcher der Mensch seinen Frieden mit sich und der Welt durch freiwillige Hingabe an Gott findet. Im historischen Sinne ist der Islam neben Judentum und Christentum eine der drei im Nahen Osten entstandenen monotheistischen Weltreligionen und hat als Fortsetzung der göttlichen Offenbarungsreihe mit diesen viel gemein.

Eine Welt ohne Islam wäre Dschahiliyya (Ǧāhilīya), Finsternis und Barbarei. Islamische Revolution verwirklicht den himmlischen Heilsplan und hält den Teufel von seinem verderblichen Treiben ab.

Allah rettet den Folgsamen und straft den Widerspenstigen spätestens im Jenseits brutal, denn:

2. Wir glauben an den barmherzigen Gott

Die Muslime glauben an Gott, den sie wie arabische Christen „Allah“ nennen. Er, der Gott Abrahams und aller Propheten, der Eine und Einzige, außerhalb von Zeit und Raum aus Sich Selbst existierende, über jede Definition erhabene, transzendente und immanente, gerechte und barmherzige Gott hat in Seiner Allmacht die Welt erschaffen und wird sie bis zum Jüngsten Tag, dem Tag des Gerichts, erhalten.

3. Der Koran ist die verbale Offenbarung Gottes

Versetzungsrelevanter Schulstoff im postdemokratischen Zeitalter. Meine Damen und Herren, das ist von nun an Wissenschaft, naja, religionsbezogene Wissenschaft.[7]

Die Muslime glauben, dass sich Gott über Propheten wiederholt geoffenbart hat, zuletzt im 7. Jahrhundert westlicher Zeitrechnung gegenüber Muhammad, dem „Siegel der Propheten“. Diese Offenbarung findet sich als unverfälschtes Wort Gottes im Koran (Qur´an), welcher von Muhammad erläutert wurde. Seine Aussagen und Verhaltensweisen sind in der so genannten Sunna überliefert. Beide zusammen bilden die Grundlage des islamischen Glaubens, des islamischen Rechts und der islamischen Lebensweise.

Ḥakimīya wa ʿUbudīya, Herrschaftsbefugnis Allahs und menschliche Pflicht zur Knechtschaft. Glauben heißt gehorchen. Wir wollen die ganze Scharia. Juden und Christen sind eigentlich Muslime und taumeln dem Tag der absoluten Abrechnung entgegen:

4. Wir glauben an die Propheten des Einen Gottes

Die Muslime verehren sämtliche Muhammad vorausgegangenen Propheten, darunter Moses und Jesus. Sie glauben, dass der Koran die ursprüngliche Wahrheit, den reinen Monotheismus nicht nur Abrahams, sondern aller Gesandten Gottes wiederhergestellt und bestätigt hat.

5. Der Mensch muss am Jüngsten Tag Rechenschaft ablegen

Die Muslime glauben, dass der Mensch, soweit er freien Willen besitzt, für sein Verhalten allein verantwortlich ist und dafür am Jüngsten Tag Rechenschaft ablegen muss.

Wer irdische Gleichberechtigung von Mann und Frau fordert hat am Tag der Auferstehung nichts Gutes zu erwarten.

Die Frau ist von Natur aus unmündig, weshalb sie einen männlichen Aufpasser braucht, den Wali (Vormund). Der Vater kann die Tochter als so genannter nötigender Heiratsvormund (walī muǧbir) in die erste Ehe zwingen.

Die Frau ohne Kopftuch wird im ewig im Feuer brennen, weshalb Allah und Yusuf al-Qaradawi die vertrackte Frauenfrage so klären:

6. Der Muslim und die Muslima haben die gleiche Lebensaufgabe

Genau, die des differenzierten Dienens: sie dient ihm, und – ich bitte Sie, wie soll das sonst funktionieren – er empfängt ihren Dienst.

Mann und Frau sind nicht gleichberechtigt und halten das vom Schöpfer gewirkte Schariagesetz willig ein:

Der Muslim und die Muslima sehen es als ihre Lebensaufgabe, Gott zu erkennen, Ihm zu dienen und Seinen Geboten zu folgen. Dies dient auch der Erlangung von Gleichheit, Freiheit, Gerechtigkeit, Geschwisterlichkeit und Wohlstand.

Es ist gerecht, wenn die Schwester einen Teil erbt und ihr Bruder zwei Teile und der Ex-Muslim gar nichts,[8] anderer Wohlstand wäre unstatthaft, unmoralisch.

7. Die fünf Säulen des Islam

Hauptpflichten der Muslime sind die fünf Säulen des Islam: das Glaubensbekenntnis, das täglich fünfmalige Gebet, das Fasten im Monat Ramadan, die Pflichtabgabe (zakat) und die Pilgerfahrt nach Mekka.

Nebenpflicht ist der Auftrag zur Hisba, das Islamisieren von Straßenzug und Wohnviertel:

8. Daher ist der Islam Glaube, Ethik, soziale Ordnung und Lebensweise zugleich

Vom nichtislamischen Sozialsystem und Verhalten haben sich die Schariapflichtigen, die Muslime, spirituell („Glaube“) und ekelgeschüttelt („Ethik“) nach Kräften abzugrenzen. Einem der Allahzentrik nicht verpflichteten Gemeinwesen, einer nichtislamischen Lebensform anzugehören gefährdet das Seelenheil und ist von jedem Koranfreund durch die Zugehörigkeit zu einer muslimbrudernahen islamischen Vereinigung („soziale Ordnung“) zu ersetzen. Spürbar und vor allem öffentlich sichtbar hat sich der Gottesfürchtige in seinem alltäglichen Handeln („Lebensweise“), also eigentlich bereits in seiner Kleidung, von den Gottlosen zu unterscheiden.

Der Islam ist weder eine weltverneinende noch eine rein diesseits-bezogene Lehre, sondern ein Mittelweg zwischen beidem. Als auf Gott ausgerichtet ist der Muslim und die Muslima zwar theozentrisch; doch gesucht wird das Beste beider Welten. Daher ist der Islam Glaube, Ethik, soziale Ordnung und Lebensweise zugleich. Wo auch immer, sind Muslime dazu aufgerufen, im täglichen Leben aktiv dem Gemeinwohl zu dienen und mit Glaubensbrüdern und -schwestern in aller Welt solidarisch zu sein.

Mit Nichtmuslimen ist eher keine Solidargemeinschaft zu bilden, denn Schariatisierung („Gemeinwohl“) meint von Natur (fiṭra, natural condition) aus Islamisches Wohlergehen (istiṣlāḥ, to deem proper). Istislah bedeutet Heilssicherung durch die sexualpolitisch, pädagogisch und ökonomisch verwirklichte „Islamische Normativität“ (Baber Johansen, aufgegriffen von Reinhard Schulze) des realisierten Dīn. Islam ist Praxis, Schariapraxis. Die in deinen Taten sichtbar werdende, gottgeschaffene und ewige Gesetzlichkeit und Pflichtenlehre (Scharia) ist der einzige für dich ins Paradies führende Pfad.

Differenzieren (Herabsetzen, Asozialität) und Gottesfurcht (Einschüchtern, Brutalität) sind der Islamischen Ordnung, dem Nizam (niẓām islāmī, Nizam-ı İslâm) dabei seelenrettend und entsprechend zu heiligen; eine Solidargemeinschaft, die den Nichtmuslim nicht gefühlsbezogen und rechtlich herabstuft erregt Allahs Missfallen. Ohne eine nicht zu knapp bemessene Aufkündigung der Solidarität zu den Schariaverweigerern ist islamisches Miteinander, Muslimsolidarität, als Glaubensmangel zu bewerten; muslimintern verdienen die korangemäß entwürdigten Frauen kein männliches Mitleid.

Die demokratiestiftende Idee der europäischen oder deutschen Solidargemeinschaft ist vom Islamvolk (Umma) in Andachten zu ironisieren und, letztlich, glaubenspraktisch zu überwinden. Der Nichtmuslim hat sein Menschsein schließlich verfehlt, nur ein islamisches (schariatreues) Leben ist gelingendes Leben.

Mehrfach abgestuftes „Gemeinwohl“ braucht islamkonformes Wirtschaften. Die Lebensweise von Hidschab und Höllenfurcht benötigt von allem Islamwidrigen (ḥarām) gereinigtes Geld:

9. Dem Islam geht es nicht um Abschaffung von Reichtum

Natürlich nicht, sonst könnten die engsten Freunde der Muftis und Scheiche ja nicht immer reicher werden. Auch der verarmende Dhimmi darf seine Dschizya nicht behalten, das wäre gegen die Religion (dīn, Islam).

Dem Islam geht es nicht um Abschaffung von Reichtum, sondern um Beseitigung von Armut. Er schützt das der Gemeinschaft und auch der Umwelt verpflichtete Privateigentum und fördert unternehmerische Initiative und Verantwortung.

Muslimischer Besitz ist nicht der Gemeinschaft verpflichtet, sondern der Umma. Das von Mohammed vorbildlich gestiftete Beutemachen (Kleptokratie) wird auch in Deutschland auf Dauer um ein auf Zinslosigkeit und halbiertem Frauenerbe beruhendes Bankensystem nicht herumkommen.

10. Das Islamische Recht verpflichtet Muslime in der Diaspora

Die Kriegserklärung an den Rechtsstaat, der salafistische ZMD brüllt nach der Rechtsspaltung. Wali mudschbir, Kindbraut, Zweitfrau,[9] Frauenverstoßung (talaq) und Burka sind zu legalisieren. Und die Schulministerin des größten Bundeslandes, Sylvia Löhrmann, freut sich auf den Islamischen Religionsunterricht per Beiratsmodell (22.02.2011), ohne die Schulen über das gegendemokratische Islamische Recht zu informieren.

Muslime dürfen sich in jedem beliebigen Land aufhalten, solange sie ihren religiösen Hauptpflichten nachkommen können.

Die Nebenpflichten erst bei längerer Wohndauer? Gebetsgehorsam (ṣalāt) zum Beispiel: Jede Schule braucht einen Gebetsraum, geschlechtergetrennte Waschräume, einen gebetsverträglichen Stundenplan, der Schleier (ḥiǧāb, zweifelsohne zu den Hauptpflichten) muss überall erlaubt sein, sonst gilt das Gebet nicht. Jungenbeschneidung hält die bösen Geister (Dschinnen) ab und ist auch im Namen der körperlichen Unversehrtheit oder kindlich-altersgemäßen Nichteinwilligungsfähigkeit nicht in Frage zu stellen. Zakāh, die dem Muslim auferlegte, das Kalifat finanzierende Pflichtabgabe benötigt die Listung aller Schariapflichtigen des Territoriums und eine Art von Finanzamt.

Der männliche Muslim darf, spätestens sobald eine Zentralmoschee bzw. Freitagsmoschee (ǧāmiʿ, masǧidu l-ǧumʿa) ernannt ist, das Freitagsgebet nicht verweigern oder ist Apostat, und Glaubensabfall ist ein grausiger Verstoß gegen die von Allah gestiftete und vom perfekten Wesen (Mohammed) bekannt gegebene Religion.

Das islamische Recht verpflichtet Muslime in der Diaspora, sich grundsätzlich an die lokale Rechtsordnung zu halten. In diesem Sinne gelten Visumserteilung, Aufenthaltsgenehmigung und Einbürgerung als Verträge, die von der muslimischen Minderheit einzuhalten sind.

Nur aufgrund der Scharia leben wir, inschallah („so Gott will“, vielleicht), ein wenig nach euren Gesetzen, maschallah (Allahseidank, in der Gewissheit: Nur mein Allahs Gesetz unterworfenes Leben hat einen Sinn).

Wenn wir unsere Kinder zur Schule schicken oder im Straßenverkehr bei Rot an der Ampel stehen bleiben ist das ein schariarechtlicher Vertrag, und nur insofern gilt:

11. Muslime bejahen die vom Grundgesetz garantierte gewaltenteilige, rechtsstaatliche und demokratische Grundordnung

Anvisieren wie beim Fadenkreuz um genauer zielen zu können. Allah und seine Kalifen betrachten die freiheitlich-demokratische Welt mit dem Blick der Liebe – und „bejahen“ Entwicklungsbedarf (Islamisierung).

Der schmucke Schützenbruder bejaht den Holzadler, der Wolf das Lamm und der schriftgläubige Muslim das Grundgesetz:

Ob deutsche Staatsbürger oder nicht, bejahen die im Zentralrat vertretenen Muslime daher die vom Grundgesetz garantierte gewaltenteilige, rechtsstaatliche und demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland, einschließlich des Parteienpluralismus, des aktiven und passiven Wahlrechts der Frau sowie der Religionsfreiheit. Daher akzeptieren sie auch das Recht, die Religion zu wechseln, eine andere oder gar keine Religion zu haben.

Allah wirft den Ex-Muslim ins ewige Feuer, insofern, ja, gibt es das Menschenrecht auf Apostasie. Im Übrigen braucht die gottlose Bundesrepublik Deutschland natürlich irgendwann die neuen, die richtigen Gesetze, und dann ist islambezogener Religionswechsel, außer zum Islam hin, ein Ding der Vergangenheit.

So lange es noch mehrere Parteien gibt, ist vom Paradiesanwärter einfach diejenige zu wählen, die das letztlich einzig zulässige Gesetz legalisiert, die Partei, die der Scharia rascher und vollständiger zur irdischen Geltung verhilft – explizit nachzulesen in der ZMD-Charta Artikel 21. Parteipolitisch neutral.

Der Koran untersagt jede Gewaltausübung und jeden Zwang in Angelegenheiten des Glaubens.

Was wir Schariafreunde als Notwehr kennen, nennt ihr den heiligen Krieg. Andererseits ist die Reinigung der Erde vom Schmutz des Unglaubens eigentlich gar keine Gewalt.

Mit dem koranischen, im interreligiösen Dialog bewusst faktenwidrig eingesetzten Es gibt keinen Zwang in der Religion (Lā ikrāha fī d-dīn, 2:256) haben Koranlehrer oder muslimische Eltern die Kinder unter Druck zu setzen, um sie – bedarfsweise mit Gewalt – hin zur Erfüllung der Vorgaben von Koran und Sunna zu erziehen. Kindlicher, öffentlich sichtbarer Glaubensgehorsam und das Quantum persönlicher, lauthals zu bekennender Islamerkenntnis (ʿaqīda) bleiben von „westlich“ definierter schwarzer Pädagogik schließlich unberührt, und die Grenzen des Erlaubten und Verbotenen sind seit Imam Mohammed und Imam al-Ghazali für alle Sunniten eindeutig. Der letztgültige Heilsplan ist dem Siegel der Propheten eindeutig kundgetan worden, jeder Mensch hat jetzt islamisch zu handeln, um Allahs Wohlgefallen zu erlangen. Sich dem Korsett und Koordinatensystem der Islamischen Ordnung zu verweigern, etwa im Namen eines allgemein wertgeschätzten (gelingenden) Lebens ohne Kopftuch oder der Gleichberechtigung von Mann und Frau, wäre eine Gewalttat an Schöpfung und Mensch, und diesen „Zwang“ (ZMD, Charta) darf es im geerdeten Himmelsgesetz der Scharia nicht geben: Lā ikrāha fī d-dīn.

Es gibt keinen Zwang in der Religion, das umrahmt der Souverän (Allah) so, vorausgehend: „Sein Thron umfasst die Himmel und die Erde, und es fällt Ihm nicht schwer, sie zu bewahren. Er ist der Erhabene, der Majestätische“, was das Regime der Stellvertreter, den irdischen Islamstaat nach sich zieht, in welchem Allah König ist (auf dem „Thron“ sitzt). Dem Scheingott oder Götzen (Ṭāġūt pl. Ṭawāġīt) musst du abschwören, um nach der Scharia zu greifen: „Es gibt keinen Zwang in der Religion. Der rechte Wandel unterscheidet sich nunmehr klar vom Irrweg. Wer also die Götzen (Ṭawāġīt, idols and evil powers, false gods) verleugnet (ihnen abschwört) und an Gott [Allah] glaubt, der hält sich an der festesten Handhabe, bei der es kein Reißen gibt. Und Gott [Allah] hört und weiß alles.“ Im folgenden Vers kontrastieren ewige Glückseligkeit und Verdammnis: 2:257 „Gott [Allah] ist der Beschützer [walī, the guardian, Vormund] derer, die glauben; Er führt sie aus der Finsternis ins Licht. Diejenigen, die nicht glauben, ihre Beschützer sind Taghut (Ṭāġūt, Götze); die sie aus dem Licht in die Finsternisse führen. Das sind die Gefährten des Feuers, sie werden darin ewig weilen.“[10]

Ja, „Integration“ ist auch im Islam gewollt und in das Kein Zwang in der Religion ist die Möglichkeit der Höllenqual dort und der Auspeitschung hier gleich mit integriert.

Das Lebens- und Weltgefühl einer nahezu vollkommenen Ungewissheit ist ohne „Zwang“ vernehmlich zu loben, schließlich könnte dein (noch so versehentliches) Beherzigen von irgendetwas Nichtislamischem Götzendienst (Schirk) sein und dein Kummer und Schmerz die vorweggenommene Strafe der Gottheit: „Er vergibt, wem Er will, und Er peinigt, wen Er will (2:284).“ Den Fehlgeleiteten geschieht Schreckliches, Koransure 13:33-34: „And whomever Allah leaves astray – there will be for him no guide … For them will be punishment in the life of [this] world, and the punishment of the Hereafter is more severe“ (Sahih International), wir lesen: Wen Gott irregehen lässt kann keiner rechtleiten … Eine Strafe wird sie [bereits] im Diesseits [ad-dunyā] treffen, [aber] die Strafe im Jenseits [al-āḫira] ist noch schwerwiegender.

12. Wir zielen nicht auf Herstellung eines klerikalen „Gottesstaates“ ab

Richtig, nicht der Klerus der Ulama, Scheiche und Muftis ist im Islamischen System (Nizam) Souverän, Allah ist König.

Also: nicht wir „zielen“, Allah zielt.

Vielmehr begrüßen wir das System der Bundesrepublik Deutschland, in dem Staat und Religion harmonisch aufeinander bezogen sind.

Beinahe so harmonisch wie im Kalifat, aber eben noch nicht harmonisch (islamisch) genug.

Damit mehr Harmonie und mehr Aufeinanderbezogensein entstehen, ist jede im Laufe der Generationen errungene deutsche Säkularisierung nach Möglichkeit zurückzunehmen.

13. Es besteht kein Widerspruch zwischen der islamischen Lehre und dem Kernbestand der Menschenrechte

Weil Allah allmächtig ist besteht noch nicht einmal zwischen ihm und dem Teufel ein Widerspruch.

Im Islam gibt es keinen Widerspruch mehr; beispielsweise keinen politischen. Eine Oppositionspartei ist unnötig und wäre, da sich alles auf die Gottheit auszurichten hat, grässlicher Schirk (Polytheismus).

Kein Innen ohne Außen, kein Kern („Kernbestand“) ohne Umhüllung. Ein paar aus Unwissenheit oder Niedertracht legalisierte Gotteslästerungen müssen dann aber doch entfernt werden, etwa die Gleichberechtigung von Mann und Frau, die wir Deutschen gesamtgesellschaftlich einfach nicht mehr dem Bereich des Unverzichtbaren (Kern) von AEMR und GG zurechnen werden, sondern dem Entbehrlichen, der Hülle, und siehe:

Zwischen den im Koran verankerten, von Gott gewährten Individualrechten und dem Kernbestand der westlichen Menschenrechtserklärung besteht kein Widerspruch.

Nur Gott (Allah) darf Gesetze erlassen, dem individuellen deutschen Muslim steht nur die vom Himmel gewährte Freiheit zu. Ob mit oder ohne „Widerspruch“ (Allah löst Gegensätze in seiner unsteigerbaren Macht auf), ein Versprechen, dass wir auf lange Sicht andere Gesetze einhalten als die dem einzelnen Menschen „von Gott gewährten“ (ZMD) Rechte haben wir euch nicht gegeben und könnt ihr uns nicht abverlangen.

Über eine kleine Gemeinheit und Falle habt ihr Nichtmuslime bei der Sache mit der „westlichen Menschenrechtserklärung“ ja vielleicht hinweg gelesen: Die Deklaration der Menschenrechte (Paris 10.12.1948) haben wir Orientalen soeben als „westlich“ bezeichnet“, da sie nur für euch, andere kulturelle Wurzeln besitzende oder anderweitig verunreinigte „Westler“ gelten kann und für uns Paradiesbestimmte nicht, auch wenn wir Östlichen in die Weltregion des Sonnenuntergangs und der satanischen Versuchung auswandern mussten, in den geographischen Westen. Der kulturell alternative (schariatreu andersartige) einstige Assistenzprofessor für Politikwissenschaften an der International Islamic University in Kuala Lumpur (Malaysia; 1990-1993) und mittlerweile türkische Außenminister Ahmet Davutoğlu predigte deshalb Perspektivumkehr und Apartheid: »Alternative Paradigms: The Impact of Islamic and Western Weltanschauungs on Political Theory« (rezensiert in: Religionspolitik als Sezession aus dem Universellen, siehe Nummer 218. im Blog Sägefisch).

Freut euch, aufgrund von Koran und Hadith halten wir eure Gesetze ein, jedenfalls vielleicht und vorläufig:

Der beabsichtigte Schutz des Individuums vor dem Missbrauch staatlicher Gewalt wird auch von uns unterstützt. Das Islamische Recht gebietet, Gleiches gleich zu behandeln, und erlaubt, Ungleiches ungleich zu behandeln. Das Gebot des islamischen Rechts, die jeweilige lokale Rechtsordnung anzuerkennen, schließt die Anerkennung des deutschen Ehe-, Erb- und Prozessrechts ein.

Anerkennen heißt ja vielleicht nur: Wir wissen, dass es das deutsche Recht gibt, wir kennen es genau und bewerten es nach dem einzig gültigen Rechtsmaßstab. Dankbar solltet ihr sein, ohne Scharia würden wir eure Gesetze vielleicht noch nicht einmal zur Kenntnis nehmen.

Für Mann und Frau kann das gleiche Gesetz dauerhaft gar nicht gelten, jedenfalls nicht bei gleichartiger Rechtsfolge, alles andere wäre „Missbrauch staatlicher Gewalt“ (ZMD). Da männliche und weibliche Chromosomen und Genitale unterschiedlich gestaltet sind, ist „Ungleiches ungleich zu behandeln“ und der Mann eine Stufe zu erhöhen und die Frau eine Stufe tiefer zu treten.

Artikel 3 (2) GG, Männer und Frauen sind gleichberechtigt, kann von Natur (Fitra) aus nicht stimmen und ist aus Allahs Sicht kriminell. Bereits das vorausgehende Art. 3 (1), Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich, lästert die himmlische Ordnung, und der Ex-Muslim oder sonstige Nichtmuslim darf im echten Islam nichts erben.

Wer die Standards der AEMR durchsetzen will, macht sich, mit dem iranischen Gesetz (Artikel 183) gesprochen, des Verderbensstiftens auf Erden (efsad-e fel-arz, spreading corruption on earth) schuldig, führt Krieg gegen Gott (moharebeh, waging war against God). Beides mag daher (Artikel 190) mit der religiösen Ermordung des Täters korrigiert werden, was kein „Islamismus“ ist, sondern Religion, reiner Islam.[11]

14. Vom jüdisch-christlich-islamischen Erbe und der Aufklärung geprägt

Mohammed als Nichteuropäer war da ganz anders geprägt, seine heute in Europa lebenden Anhänger haben deshalb das Recht auf heiliges Anderssein Alterität und islamkonforme Paragraphen.

Die europäische Kultur ist vom klassisch griechisch-römischen sowie jüdisch-christlich-islamischen Erbe und der Aufklärung geprägt.

Globaler Aufklärungshumanismus ist seelenlos und kalt und kann der Menschheit keine Sinnquelle sein. Jetzt und hier geht es um Zivilisation im Plural, um eure nichtislamischen und unsere islamischen Wurzeln, das teilt die Menschheit gleichsam von Natur aus und schafft bereichernde Vielfalt und heimatliche Nestwärme (ihr Deutschen neigt doch zum Romantischen und müsstet das leichter einsehen als die laizistisch angekränkelten Franzosen). Es geht um Kräfte ausstrahlende Kulturkreise, um Sehnsüchte erklärlich machende kollektive Prägungen. Da setzen wir mit unserer schleichenden Islamischen Revolution an, bei Burgruinen und deutscher Eiche, das nämlich gehört euch, und bei Pflichtgebet und Schleierzwang, denn unser Erbe ist Mekka und Medina. Euch das europäische Ureigene, uns Islamisierern ein bisschen Sonderrecht, damit wir unsere kulturellen Wurzeln nicht verlieren. Nadeem Elyas (FAZ 01.02.2005) wusste: „Wir leben hier im Kontext der Werte dieser Gesellschaft“ und „Wir können uns in Europa an die europäische Lebensweise anpassen … Wir sprechen allerdings nicht von einem europäischen Islam, sondern von einer europäischen Lebensweise der Muslime.“

Die Kultur Europas verwandelt sich von der kulturellen Moderne (AEMR, Rechtssicherheit) hin zur Postmoderne (Stammeskultur, Rechtsverschiedenheit). Die von euch aus gesehen per Staatsvertrag, für uns als Muslimischer Gesellschaftsvertrag sichtbar werdende Euro-Umma oder Euro-Nation of Islam wird sich bald ein einheitliches europäisch-islamisches Herrschaftsgefüge aufbauen, Mustafa Cerić sagt zum parallelen Imamstaat oder Imamat: „a European Muslim imamate as a way of institutionalising Islam in Europe. … Muslims in Europe need a single Muslim authority … Europe is dāru-l-sulh, the house of social contract … A Muslim social contract in Europe“. Im Übrigen hat die Lebensweise nach Koran und Sunna der Kultur Europas erst auf die Sprünge geholfen:

Sie ist ganz wesentlich von der islamischen Philosophie und Zivilisation beeinflusst.

Aristoteles oder Platons Denken konnte al-Ghazali († 1111) nicht irreführen, eure Renaissance hingegen verdankt ihr Allahs Ansprache an Mohammed und der einzig humanen Zivilisation, dem Medinastaat (622-855).

Auch im heutigen Übergang von der Moderne zur Postmoderne wollen Muslime einen entscheidenden Beitrag zur Bewältigung von Krisen leisten. Dazu zählen u.a. die Bejahung des vom Koran anerkannten religiösen Pluralismus, die Ablehnung jeder Form von Rassismus und Chauvinismus sowie die gesunde Lebensweise einer Gemeinschaft, die jede Art von Süchtigkeit ablehnt.

Pluralismus oder religiöse Vielfalt ist unsere Chiffre für den islamischen Rassismus der Dhimma,[12] Werbefolie den Multikulturellen und Kirchentagsbewegten gegenüber sei dabei das angeblich so goldene Zeitalter von al-Andalus. Kollegiale Schariastrategen wie die indischen Deobandi vermeiden das Wort Dhimma und reden lieber von Koexistenz (co-existence).[13]

Ein anderes Ungleichbehandeln (ZMD: „Pluralismus“) als das in der ultimativen Welterklärung, im Koran beschriebene Meiden der Nichtmuslime und ihrer Verhaltensweisen hat uns nicht zu interessieren und stünde gegen Allahs Gebot der Meidung (nach Paret heißt es im Koran 5:51 Nehmt euch nicht die Juden und die Christen zu Freunden! Sie sind untereinander Freunde [aber nicht mit euch]. Wenn einer von euch sich ihnen anschließt, gehört er zu ihnen [und nicht mehr zu der Gemeinschaft der Gläubigen]). Den Meidungsbefehl haben unsere Gelehrten seit asch-Schaibani (749-805, ein Gründer der hanafitischen Rechsschule) zu den Siyar herausgearbeitet, zum Fremdenrecht.

Die im Koran gesetzten Scharianormen dürfen nicht verletzt werden, erneuerte Siyar (Islamic International Law) haben eigentlich auch den Umgang der deutschen Islamverbände mit der Bundesrepublik Deutschland zu bestimmen. „Unter dem Minderheitenrecht (siyar) bildeten die Christen unter islamischer Herrschaft ihre eigene Gemeinde der Schutzbefohlenen (dhimmis) – On this basis, Islamic jurisprudence developed the world’s first liberal law called al-siyar for the status of religious minorities (al-dhimmi)“, diesen Satz von Murad Wilfried Hofmann zitiert Dr. Abduljalil Sajid, der aus Pakistan stammende Vorsitzende im Muslim Council for Religious and Racial Harmony UK (MCRRH). Sajid ist Berater bei Religions for Peace – European Council of Religious Leaders (RfP ECRL), zu den Ratsmitgliedern (Council Members) gehört Mustafa Cerić, Scheich im European Council for Fatwa and Research (ECFR), ECFR-Chef ist Yusuf al-Qaradawi.

Auch die uns aufgezwungene säkulare Demokratie und bürgerliche Ordnung ist ja vielleicht „Rassismus und Chauvinismus“ (ZMD, Charta). Wie auch immer, der Schariafreund hat es heutzutage nicht leicht und ist eigentlich nach wie vor aufgerufen aus dem Land des Unglaubens in das des Islam auszuwandern, Hidschra zu machen aus Dar al-Kufr. Mit Imam asch-Schafii können wir glücklicherweise Europa bzw. Deutschland als Vertragspartner (dāru l-ʿahd, Haus des Bündnisses; doch weil im Islam Vertrag Waffenstillstand bedeutet sage man besser Haus der Waffenruhe, oder dāru ṣ-ṣulḥ, Haus des Vertrags) betrachten und als Missionsgelände sowieso und müssen vielleicht nicht nach Dar al-Islam zurückkehren.

Aber ach, muslimische Säkulare und nichtmuslimische Menschenrechtsuniversalisten verhindern, dass wir in selbstgewählter Abschottung in Deutschland heimisch werden, dass wir unsere familiären Wagenburgen und gegenkulturellen Ghettos offiziell in die Republik integrieren können. Also:

15. Die Herausbildung einer eigenen muslimischen Identität in Europa ist notwendig

Und diese kann ohne die legalisierte Islamische Religionspraxis von Kindbraut, Zweitfrau und Burka dauerhaft nicht erzielt werden, ihr Verfassungsfundamentalisten dürft uns schließlich nicht ausgrenzen.

Der Koran fordert den Menschen immer wieder dazu auf, von seiner Vernunft und Beobachtungsgabe Gebrauch zu machen.

Genau, alles, was mit dem Koran nicht zusammen passt, ist nicht konstruktiv, „gar nicht hilfreich“, unvernünftig, unwahr. Solange dein Bild der Welt der Weisheit der Scharia widerspricht hast du ein Wahrnehmungsproblem, bist du ein Islamkritiker und damit sinnesbehindert. Hier blickt Kai Hafez durch: „Das negative Islambild verfestigt sich.“[14]

In diesem Sinne ist die islamische Lehre aufklärerisch und blieb von ernsthaften Konflikten zwischen Religion und Naturwissenschaft verschont.

Völlig richtig, Fakten konnten uns noch nie erschüttern. Weil das Jenseits auch im Bildungsbereich jahrhundertelang Vorrang gegenüber dem logisch Erschließbaren oder sinnlich Erfahrbaren genossen und sich das Denken im Zweifelsfall zu verflüchtigen hatte, blieben Missklänge („ernsthafte Konflikte“) aus. Fallweise (Einzelfallregelung) hatte im Sinne des Erhalts des friedlichen Zusammenlebens ein frecher Denker auch mal ermordet zu werden.

Im Einklang damit fördern wir ein zeitgenössisches Verständnis der islamischen Quellen, welches dem Hintergrund der neuzeitlichen Lebensproblematik und der Herausbildung einer eigenen muslimischen Identität in Europa Rechnung trägt.

Wir wollen die Ulama, die Schariagelehrten! Eine Islamische Leitstelle wie das Institut Européen des Sciences Humaines (IESH, im Dörfchen Saint-Léger-de-Fougeret bei Château-Chinon in Burgund; drei Außenstellen: Paris, Llanybydder bei Cardigan in Wales, Birmingham) muss theologische Ausbildung und politische Führung übernehmen. Mustafa Cerić (2007) spricht richtig von der Herausforderung, die im Aufbau einer einzigen, alle Muslime Europas verwaltenden Islamischen Behörde liegt (The Challenge of a single Muslim authority in Europe) und deren Predigt (Tagesbefehl) selbstverständlich Allahs Vorgaben entsprechen muss: „In the sharī’a as their Weltanschauung, Muslims have their covenant with God, [nur] im Weltverständnis und Gesellschaftsmodell der Scharia erfüllen die Muslime ihre Pflicht zum Gottesbund“.[15]

Wir wollen die Scharia-Schiedsstellen (Muslim Arbitration Tribunal),[16] die Scharia-Gerichte (Islamic Sharia Council).[17]

16. Deutschland ist Mittelpunkt unseres Interesses und unserer Aktivität

Die Bundesrepublik ist sittlich heruntergekommen. Wir fleißigen Muslimbrüder sind es, die jetzt sauber machen.

Der Zentralrat befasst sich hauptsächlich mit Angelegenheiten des Islam und der Muslime im deutschen Raum, sowie mit Angelegenheiten der deutschen Gesellschaft. Ohne die Verbindungen mit der Islamischen Welt zu vernachlässigen, soll Deutschland für die hiesige muslimische Bevölkerung nicht nur Lebensmittelpunkt, sondern auch Mittelpunkt ihres Interesses und ihrer Aktivität sein.

Die globalen Netze der Ulama und Muftis brauchen eine Deutschlandvertretung, den ZMD. Europa ist evtl. nicht länger das Haus des Krieges Dar al-Harb (dāru l-ḥarb), sondern, nach dem Gründer der Aligarh Muslim University (AMU) Sir Sayyid Ahmad Khan (1817-1898) das Haus des Schutzvertrages, dāru l-amān.

In jedem Fall bedarf das noch vorzivilisatorische (nicht islamisierte) Europa der Kontaktpflege in die dāru l-islām wie vor allem nach Saudi-Arabien und Pakistan, ferner nach Ägypten, Malaysia, in den Sudan und in die Türkei; Hidschab, Islamic Banking und sonstiger Schariagehorsam werde international verstanden (global denken, lokal handeln), die politische Führung, der Zentralrat spricht von „Verbindungen mit der Islamischen Welt“.

17. Abbau von Vorurteilen durch Transparenz, Öffnung und Dialog

Faktennahe Berichterstattung über den Islam beschädigt den Dialog und ist zu unterbinden. Diesen Nebelwurf nenne man fortan Transparenz.

Eine seiner wichtigsten Aufgaben sieht der Zentralrat darin, eine Vertrauensbasis zu schaffen, die ein konstruktives Zusammenleben der Muslime mit der Mehrheitsgesellschaft und allen anderen Minderheiten ermöglicht.

Praktischerweise haben deutsche Nichtmuslime Angst davor, als misstrauisch zu gelten. Wer in Integrationsrat oder Islamkonferenz den Parteigängern der Scharia kein „Vertrauen“ entgegenbringt, will offensichtlich in der BRD kein friedliches „Zusammenleben“. Der Dialog entwickelt inzwischen eine ganz neue Weise des Sprechens.

Niemand arbeitet gerne vergeblich oder vermeidbar schwer, und statt arbeiten sagt man auch mithelfen oder helfen. Wer unseren Zorn verdient, ist folglich jemand, der unsere Leistung kaputt macht oder uns die Mithilfe verweigert. All das wabert um den hervorragend erpresserisch einsetzbaren Begriff „hilfreich“ herum. Im Zeitalter der Wertebeliebigkeit dräut Ungewissheit allüberall, da müssen ordnende (islamverträgliche) Kräfte her, alles andere, so die neue herrschaftliche Sprache, sei ganz schlimm, sei „nicht hilfreich“.

Und so müssen wir Islamaktivisten Deutschlands Politiker und Kleriker nur noch dazu bringen, jeden gründlichen Islamkritiker als nicht hilfreich, als die Scharia behindernd (ZMD: „destruktiv“) zu bezeichnen. Berlins evangelischer Bischof Markus Dröge arbeitet hier bereits vorbildlich loyal, wenn er im März 2011 die Islamdebatte als beklagenswert wenig „hilfreich“ bezeichnet: „Hilfreich ist das jedenfalls nicht“.[18]

Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel bewegte sich im August des Vorjahres in die richtige (islamische) Richtung, als sie, gelesen hatte sie es nicht, Thilo Sarrazins Buch Deutschland schafft sich ab als alles andere als „hilfreich“ nannte, schlimmer noch, als „überhaupt nicht hilfreich“.[19]

Wie zu vermuten war findet sich der Krümel „nicht hilfreich“ inzwischen international, etwa beim postmodernen (strukturhassenden, demokratieauflösenden) niederländischen Schriftsteller und Journalisten Ian Buruma: Condemning Islam, Per Se, Is Unhelpful.[20]

Tugendbezogen (islamisch) lässt sich ein Helfer (an-nāṣir) jenen anṣār vergleichen, die dem Propheten die Umsiedlung nach Medina erleichterten. Jedes „nicht hilfreich“ bedeutet im Umkehrschluss: Hisba und Dawa behindernd, Ermahnung und Ruf, zum Islamischen Wohlverhalten und Gesetz.[21]

Muslime sind als ethnische Minderheit zu erkennen und rechtsspaltend anzuerkennen. Einem Wunsch nach religiösem Sonderrecht (Zweitfrau, Burka; Imam-Ehen, Scharia-Streitschlichtung, Scharia-Erbgesetze) ist stattzugeben. Wer Dawa (daʿa, islamische Mission) oder Scharia-Eherecht verhindert ist nicht „konstruktiv“ (Merkel und Dröge sagen: ist nicht hilfreich) und behindert das „Zusammenleben“ (ZMD 2002) sehr gemeinschaftsschädigend, was man ihn aus erzieherischen Gründen vielleicht schon bald schmerzlich spüren lassen sollte. Öffnet euch:

Dazu gehören der Abbau von Vorurteilen durch Aufklärung und Transparenz ebenso wie Öffnung und Dialog.

Nicht, dass Sie denken, der schrecklich unspirituelle Aufklärungsbegriff des Achtzehnten Jahrhunderts sei hier gemeint; Islam-Lehrerin Lamya Kaddor aus Dinslaken-Lohberg kennt die Religion: „Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar.“

Islamische Expansion (Eroberung und Landnahme) wird, wie eben bereits vorgenommen, im klassischen Dschihad als Öffnen bzw. Öffnung (fatḥ, pl. futūḥ) beschrieben. Möge Deutschland in jedem künftigen kitāb al-futūḥ (Buch der Eroberungen) als Siegesbeute verzeichnet sein, denn:

18. Wir sind der gesamten Gesellschaft verpflichtet

Niemand wird sich uns entziehen können.

Der Zentralrat fühlt sich der gesamten Gesellschaft verpflichtet und ist bemüht, in Zusammenarbeit mit allen anderen gesellschaftlichen Gruppierungen einen wesentlichen Beitrag zu Toleranz und Ethik, sowie zum Umwelt- und Tierschutz zu leisten. Er verurteilt Menschenrechtsverletzungen überall in der Welt und bietet sich hier als Partner im Kampf gegen Diskriminierung, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Sexismus und Gewalt an.

Unser Menschenrechtsbegriff ist dabei selbstverständlich derjenige der Cairo Declaration on Human Rights in Islam (CDHRI, Kairo 1990) und nicht derjenige der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR, Paris 1948).

Was unserem Toleranz- und Ethikbegriff widerspricht, ist als „Beitrag“ nicht „wesentlich“ und verdient deswegen keine „Zusammenarbeit“.

19. Integration unter Bewahrung der islamischen Identität

Segregation also, Apartheid. Die sich unislamisch Verhaltenden dürfen in Koranschule und Islamunterricht als unrein und verunreinigend erklärt werden, als ekelhaft und als sich dem Willen der Gottheit widersetzend.

Der Zentralrat setzt sich für die Integration der muslimischen Bevölkerung in die Gesellschaft ein, unter Bewahrung ihrer islamischen Identität, und unterstützt alle Bemühungen, die in Richtung Sprachförderung und Einbürgerung gehen.

Nur das immer fremder werdende Kollektiv der originalen Umma ist immer mehr einzubinden, für die muslimischen Säkularen machen wir vom Zentralrat keinen Finger krumm.

Im Gegenteil werden wir von der Mitgestaltung des Islamischen Religionsunterrichts (IRU)[22] jeden abdrängen, der die zu beherzigende Wortwörtlichkeit von Koran und Hadith in Zweifel zieht; Allahs nordrhein-westfälische Religionslehrerin („Die Aufklärung ist für den Islam nicht übertragbar“) dürfte uns beim Aufbau einer würdigen (islamischen) Lebensweise keine Probleme bereiten.

Würde (Ungleichbehandlung) ist im Islam zentral:

20. Eine würdige Lebensweise mitten in der Gesellschaft

Wir wollen nach dem literalisch aufgefassten Koran und Hadith leben, im Einklang mit dem Islamverständnis der großen Gelehrten al-Ghazali und Ibn Taimiyya. Auch die Weisungen der heutigen Muftis al-Qaradawi oder Cerić möchten wir beherzigen, und wer uns daran hindert, nimmt uns die Würde und verstößt gegen Artikel 1 des deutschen Grundgesetzes, jedenfalls irgendwie.

Darüber hinaus sieht der Zentralrat seine Aufgabe darin, den in Deutschland lebenden Muslimen in Kooperation mit allen anderen islamischen Institutionen eine würdige muslimische Lebensweise im Rahmen des Grundgesetzes und des geltenden Rechts zu ermöglichen.

„Institutionen“ sind Azhar (Kairo) und Deoband, daneben der Europäische Fatwa-Rat (ECFR) und Château-Chinon (IESH). Vielleicht noch das österreichische islamologische Institut des Amir Zaidan, und dann gibt es ja noch diesen Scharia-Fernstudenten (IESH) aus Penzberg in Bayern, über den Ibrahim el-Zayat allerdings ein wütendes: „Was für ein Schwachkopf“[23] befinden musste.

Ein noch so bescheidener säkularisierter Islam ist an der Gründung von Organisationen zu hindern, denn wir sind der Monopolist für Islam und streben an die Universitäten und Schulen:

Dazu gehören u.a.:

Einführung eines deutschsprachigen islamischen Religionsunterrichts,

Einrichtung von Lehrstühlen zur akademischen Ausbildung islamischer Religionslehrer und Vorbeter (Imame),

Genehmigung des Baus innerstädtischer Moscheen,

Erlaubnis des lautsprechverstärkten Gebetsrufs, Respektierung islamischer Bekleidungsvorschriften in Schulen und Behörden,

Beteiligung von Muslimen an den Aufsichtsgremien der Medien,

Vollzug des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zum Schächten,

Beschäftigung muslimischer Militärbetreuer,

Muslimische Betreuung in medizinischen und sozialen Einrichtungen,

Staatlicher Schutz der beiden islamischen Feiertage,

Einrichtung muslimischer Friedhöfe und Grabfelder.

Die Lehrerin im staatlichen Schuldienst muss ihr Kopftuch tragen dürfen, die inzwischen entstandenen kopftuchfeindlichen Gesetzgebungen der Länder sind zurückzunehmen.

Das demokratische Prinzip der Wahlen schätzen wir aus vollem „Verständnis“ eigentlich nur, sofern es die Politik der Scharia stärkt:

21. Parteipolitisch neutral

Der Zentralrat ist parteipolitisch neutral. Die wahlberechtigten Muslime werden für diejenigen Kandidaten stimmen, welche sich für ihre Rechte und Ziele am stärksten einsetzen und für den Islam das größte Verständnis zeigen.

Wir fordern die Deutschen Muslime dazu auf, dem Islamischen Gesetz per Wahlstimme zur Geltung zu verhelfen.

***

[Soweit die sarkastischen Zwischenrufe, lassen wir den fiktiven Gottesfürchtigen seine Erläuterungen zur ZMD-Charta an dieser Stelle enden.]

Teufel und Hölle drohen und Annäherung (at-taqarrub, an approach to Allah)[24] an den Schöpfer und Erhalter des Universums ist der einzig mögliche Lebenssinn. Im Islam gibt es keine Gleichrangigkeit, keine Augenhöhe, jede menschliche Begegnung ist auf Herrschaft oder Knechtschaft zu gründen und jeder Muslim ist ʿabdu l-Llāh, Knecht Gottes (vgl. Vorname Abdallah). Die wankelmütige, unmündige Frau steht eine große Stufe[25] tiefer als der Mann und ist mit einem Schleier zu bedecken, gelebte Gleichberechtigung von Mann und Frau verhindert den Eingang ins Paradies. Der Nichtmuslim kann kein Mensch gleichen sittlichen Wertes sein und ist aus Gründen des islamischen Gemeinwohls juristisch herabzusetzen. Wer von zwei Muslimen das größere „islamische Wissen“ (Konzept und Rubrik bei Dar an-Nur, Homepage Islamisches Frauenzentrum Bern; im Buchtitel bei m-haditec zu Morteza Motahhari) hat, verdient unbedingten Gehorsam.

Bei der Transformation Deutschlands aus dem leider nie gründlich verwirklichten Säkularstaat in eine islamverträgliche (rechtsverschiedene) Gesellschaft sind Allahs Himmelswächter nicht untätig gewesen und schufen als deutsches Umfeld der Muslimbrüder (IGD)[26] oder nicht weniger schariatreue Millî Görüş (IGMG) den Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland (KRM), der in Nordrhein-Westfalen, geht es nach Sylvia Löhrmann, in Kürze den Beirat für den Islamischen Religionsunterricht (IRU) stellen darf. Nur zwei Jahre vor Abfassung der betrachteten „Charta“ gründete sich zudem der muslimbrudernahe Rat der Imame und Gelehrten in Deutschland (RIGD, Eichenstraße in Frankfurt, das ist dieselbe Anschrift wie Islamisches Zentrum FFM und Muslim Studenten Vereinigung in Deutschland e. V. (M.S.V.)), dem mittlerweile mehr als 110 Imame angehören und der sich allen Ministerien und Verbänden gegenüber selbstbewusst als theologisches islamisches Monopol („als Autorität und Instanz des Islams“) einschätzt.

Wie es der ZMD in Punkt 21 vornimmt (Der Zentralrat ist parteipolitisch neutral), bemüht auch der RIGD den für Gutgläubige Fairness, Humanität und Autonomie transportierenden Begriff „Neutralität“. Der diskriminierenden Scharia gegenüber ist man offensichtlich nicht neutral eingestellt: „Der RIGD ist eine neutrale Gelehrtengesellschaft und allein der islamischen Forschung und der islamischen Lehre verpflichtet. Er versteht sich als unabhängig von ethnischen Verbänden, politischen Strömungen und Staaten und unterliegt weder einem direkten noch einem indirekten Einfluss von außen.“[27] Die Gottheit darf sicherlich „Einfluss“ ausüben, sonst aber bleibe der Religionsbetrieb frei von weltlicher Verunreinigung. Allah ist Souverän.

Präsident der RIGD ist Khaled Hanafy (Khaled Hanafi), der zeitweilig an der zu Unrecht oft als Universität bezeichneten Kairoer Scharialehrstätte (madrasa) al-Azhar das Fach Schariagrundlagen (Uṣūl al-Fiqh) unterrichtete.

Um ihr Seelenheil nicht zu gefährden und um nicht in die Niedrigkeiten der kulturellen Moderne hinabzufallen, haben Deutschlands die Säkularität verweigernde Muslime (zum demokratischen Glück gibt es auch andere) ihr Schariabewusstsein über ihr Staatsbürgerverständnis zu stellen, was natürlich bedeutet, dass sie den wahren Gesetzgeber, Allah, höher anordnen müssen als den Götzen namens Volkssouveränität.

Die Finsternis bedroht das Licht – dieser sozusagen manichäische, kosmische und auch innerpsychische Krieg ist von Schariapflichtigen als Wohlklang wahrzunehmen, gilt es für sie doch, „ihr Deutsch-Sein und ihr Muslim-Sein als eine harmonische Einheit zu empfinden und zu erleben“, wie der RIGD es ausführt. Dem urgemeindlich (Modejargon: „salafistisch“) begründeten Abstoßen alles Unislamischen, dem religiösen Reinigen oder Saubermachen (taṣfīya) hat die Erziehung (tarbīya) von Familie und Gesellschaft nachzufolgen, die Schariatisierung.

Als Mitglied bzw. assoziiertes Mitglied im ZMD dürfen auch IGD und RIGD auf die durch die Schulministerin am 22.02.2011 ermächtigte nordrhein-westfälische KRM Einfluss nehmen und damit auf den staatlichen Schulunterricht.

Wir dürfen Deutschlands Schulpflichtige nicht in einen Wertekonflikt zwischen gegenmoderner religiöser Norm und aufklärungshumanistischem grundgesetzlichem Anspruch bringen und auch nicht in einen Loyalitätskonflikt zwischen schariaverhaftetem Elternhaus und säkularem Lehrerzimmer. Solange die im KRM organisierten Verbände das Islamische Recht nicht verwerfen, ist Islam an einer öffentlichen Schule nicht bekennend lehrbar.

Im Kalifat ist der Islam von Scharia und Fiqh schulfähig, im Rechtsstaat ist er es nicht.

Jacques Auvergne

[1] Hans-Gert Pöttering am 23.05.2008: „Der Präsident des Europaparlaments, Pöttering, hat sich gegen eine Vorverurteilung des Islam gewandt. Der Islam sei eine im Kern friedliche Religion. Terroristen, die im Namen des Islam unschuldige Menschen töteten, missbrauchten ihre Religion, so Pöttering beim Katholikentag in Osnabrück.“ (domradio)

http://www.domradio.de/news/41461/poettering-islam-ist-im-kern-friedlich.html

http://www.domradio.de/news/artikel_41461.html

[2] Horst Köhler am 12.05.2010: “Ich kenne den Islam als im Kern friedliche Religion, die in sich ruht, ihre eigene Berechtigung und Geschichte hat. Respekt muss uns leiten, wenn wir über den Islam diskutieren.”

http://www.bundespraesident.de/SharedDocs/Reden/DE/Horst-Koehler/Interviews/2010/20100512_Rede.html

Das freut, nur zwei Tage später, die Millî Görüş.

http://www.igmg.de/nachrichten/artikel/12311.html?L=qztwEjYZ&type=98

[3] Professor Christian Giordano ruft nach dem Rechtspluralismus.

Giordano: „Am Ende wird man aber einsehen, dass sich das Konzept eines einheitlichen Rechts für alle in einer Migrationsgesellschaft wie der Schweiz überlebt hat. Genauso wie der Nationalstaat selber.“

aus: Pascal Hollenstein: Scharia-Gerichte in der Schweiz? Freiburger Professor verlangt Sonderrecht für Muslime und andere, in: NZZ 28.12.2008

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/scharia-gerichte_fuer_die_schweiz_1.1606772.html

„Christian Giordano ist Professor für Sozialanthropologie an der Uni Freiburg und Verfechter eines «Rechtspluralismus». In der Zeitschrift «Tangram» plädiert er für eine teilweise Einführung der Scharia in der Schweiz. Insbesondere im Bereich des Zivil- und Familienrechts sowie in Finanzbelangen soll «kulturellen Eigenheiten Rechnung» getragen werden. Und mithin islamisches Recht gelten – sofern dieses der Verfassung nicht widerspreche.

Gegenüber der «NZZ am Sonntag» hat der 63-Jährige seine Vorstellungen nun präzisiert und erweitert. So sollen Scharia-Gerichte auch bei Körperverletzung zur Anwendung kommen, findet Giordano. Hingegen sei er unschlüssig, ob man das islamische Recht für die Vielehe ebenfalls in Anspruch nehmen könnte.“

aus: Gieri Cavelty: Freiburger Professor will Scharia einführen, in: Tages-Anzeiger 29.12.2008

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Freiburger-Professor-will-Scharia-einfuehren/story/15342529

[4] Islam ist nicht Islamismus … oder so ähnlich. Die Landeszentrale für politische Bildung wirbt für ein differenziertes Islambild. Wer nicht von Deutschlands nichtmuslimischen oder muslimischen Wegbereitern der Hakimiyyat Allah (Kalifat) gemobbt werden will, hat pflichtbewusst nachzuplappern: „Islam und Islamismus dürfen nicht gleichgesetzt werden“ Vortrag: Islam? Islamismus? − Herausforderungen für Pädagogik und Gesellschaft, Bielefeld 16.06.2009.

http://www.nrw.de/presse/islam-ist-nicht-islamismus-7163/

Im Bild: Schariaversteherin Springenberg-Eich

http://www.angekommen.com/doku1/images/prevs/prev2.jpg

http://farm5.static.flickr.com/4088/5056137437_456befffe4.jpg

Zwei Pärchen von Kindern, schariakonform geschlechtergetrennt, verkörpern und fordern die den „Muslimkindern“ Weg ins Paradies ebnende islamische Kleidung – nicht etwa auf einem Plakat der indonesischen Sittenbehörden, sondern auf dem Cover einer Broschüre, für die Maria Springenberg-Eich verantwortlich ist.

Workshop 16. Die Leitung hat Bernd Ridwan Bauknecht, der nicht etwa vor dem Kulturrassismus und der Frauenherabsetzung der Scharia mahnen lässt, sondern vor einer Art von kollektiver Bewusstseinstrübung: „Vorurteile gegenüber dem Islam verfestigen sich im Bewusstsein der Öffentlichkeit.“ Das Lernziel für die Minderjährigen heißt „Interkulturalität“ oder „Antirassismus“: Nur, wer den Islam pauschal gut findet, hat keine „Vorurteile“. Der Weg in den Ausstieg aus den Standards der AEMR, der Weg in die Apartheid ist offen.

http://www.deutscher-koordinierungsrat.de/_downloads/Courage-Programm-2011-Minden.pdf

[5] Original-Islam von Nordgriechenland aus. Mufti Cemali Meço (Τζεμαλί Μέτσο) verheiratet kleine Mädchen, die schwanger in Düsseldorf auftauchen.

„Es ging um eine Elfjährige, die hier mit ihrem 22-jährigen Ehemann lebte. Das Paar meldete sich sogar mit Heiratsurkunde an. Am Mittwoch sollte sich der Grieche Hassan N. (damals 20, heute 22) vor Gericht verantworten, weil er eine 12-Jährige geschwängert hatte. … Vollzogen werden darf eine solche Ehe in Deutschland nicht. Das ist Missbrauch von Kindern. 2005 stieß das Jugendamt erstmalig auf eine solche Zwangsheirat. Das Ehepaar erschien sogar mit übersetzter Heiratsurkunde bei der Behörde und wollte eine neue Steuerklasse beantragen.“

http://www.express.de/duesseldorf/unglaublicher-fall-zwoelfjaehrige-bekam-in-zwangsehe-ein-baby,2858,705568.html

[6] Berg Sinai

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/ae/Mount_Sinai_BW_3.jpg

http://sharmholiday.org/images/Mount-Sinai-from-the-Top.jpg

Ob das Kamel weiß, wo die Steintafeln sind?

http://adventureivan.com/blog-images/7239078a580b_FC9E/P1200294.jpg

Les Dix Commandements

http://fr.wikipedia.org/wiki/D%C3%A9calogue#Les_deux_.C3.A9nonc.C3.A9s_des_Dix_Commandements

The Ten Commandments

http://en.wikipedia.org/wiki/Ten_Commandments#Traditional_division_and_interpretation

Moses mit den Steintafeln der Zehn Gebote, gemalt vom Niederländer Rembrandt im Jahre 1659

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4a/Rembrandt_Harmensz._van_Rijn_079.jpg

G*ttes Dekalog, nachgezeichnet vom jüdischen Rabbinersohn, Schreiber und Kalligraphen Jekuthiel Sofer, der im 18. Jahrhundert im niederländischen Amsterdam arbeitete

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/32/Decalogue_parchment_by_Jekuthiel_Sofer_1768.jpg

Katharinenkloster, gegründet zwischen 548 und 565, die fröhlichen Araber waren noch mit den Göttinnen

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/6b/Katharinenkloster_Sinai_BW_2.jpg

Allah war noch nicht geboren, Arabiens Chefinnen vom Dienst: al-ʿUzzā (die Mächtige, die Göttin des Morgensterns), al-Lāt (die Göttin), Manāt (die Schicksalsgöttin)

http://www.thaliatook.com/pix/arabtriple.jpg

Der Kranichbericht (Gharaniq indicent), auch genannt die untergeschobenen Verse, seit William Muir (1819-1905) die Satanischen Verse (Satanic Verses). Der Koran (53:19 ff.) widerruft den drei Damen den Platz am Himmel und stellt Allahgott als Alleinherrscher fest.

These are the exalted gharāniq, whose intercession is hoped for. Das sind die erhabenen Kraniche. Auf ihre Fürbitte darf man hoffen.

Illegale iranische Ausgabe der fantastischen Erzählung Ayat-i Shaytani (Satanische Verse, 1988) des begabten Schriftstellers Salman Rushdie, der nach der von Chomeini ausgesprochenen Todesfatwa (1989) bis heute (2011) bedroht wird und, auch das ist echter Islam, versteckt leben muss.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/52/Salman_Rushdie%2C_Satanic_Verses_-1988-_illegal_Iranian_edition.JPG

[7] Nachvollziehbarkeit war gestern, jetzt wabert „Pluralität“, sind wir durch und durch „pluralisiert“, jetzt kommt „religionsbezogene Wissenschaft“:

Wissenschaftsrat, Januar 2010: „Die wachsende Pluralität religiöser Zugehörigkeiten in Deutschland und der steigende Bedarf an wissenschaftlicher Expertise in Fragen der Religion stellen neue Anforderungen an Organisation und Leistungsfähigkeit der damit befassten Wissenschaften. Der Wissenschaftsrat empfiehlt deshalb, Theologien und religionsbezogene Wissenschaften im deutschen Wissenschaftssystem weiterzuentwickeln. Die dazu notwendigen strukturellen Anpassungen insbesondere der christlichen Theologien und der Ausbau der übrigen Fächer sollten dabei innerhalb des staatlichen Hochschulsystems erfolgen. Da theologisch ausgerichtete Islamische Studien bisher an deutschen Hochschulen noch nicht etabliert sind, wird empfohlen, künftig an zwei bis drei Standorten im staatlichen Hochschulsystem größere, autonome Organisationseinheiten für Islamische Studien zu etablieren.“

http://idw-online.de/pages/de/news353569

Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Juni 2010: „Die deutsche Gesellschaft hat sich religiös pluralisiert. Angesichts dieser Situation hat der Wissenschaftsrat im Januar 2010 Empfehlungen dazu abgegeben, wie Theologien und religionsbezogene Wissenschaften in Deutschland weiterentwickelt werden sollten.“

http://www.stifterverband.org/veranstaltungen/archiv/2010/2010_06_16_vielfalt_der_religionen/index.html

[8] Qur’an (4:11) – (Inheritance) „The male shall have the equal of the portion of two females“

http://www.thereligionofpeace.com/Quran/010-women-worth-less.htm

[9] Qur’an (4:3) – (Wife-to-husband ratio) „Marry women of your choice, Two or three or four“

http://www.thereligionofpeace.com/Quran/010-women-worth-less.htm

[10] „Es gibt keinen Zwang in der Religion“ integriert die zwanglose höllische Pein und wahrscheinlich sogar das totalitäre Kalifat („Thron“).

http://de.knowquran.org/koran/2/

[11] Wer im Lande Verderben verbreitet, ist ein mofsed-e fel-arz (corrupt on earth), wer Gott angreift ein mohareb (warrior against God), beides macht die Todesstrafe wahrscheinlich.

fidh. Section seven of the Hodood chapter of the IPC deals with two key concepts that also appear frequently in other laws. They are moharebeh and efsad-e fel-arz41 and may carry the death sentence for the condemned. Article 183 of the IPC provides the following definition: “Anybody who takes up arms to create fear and to divest people of their freedom and security is mohareb and mofsed-e fel-arz.” Anybody convicted of being mohareb or mofsed-e fel-arz or both may be sentenced to death at the behest of the ruling judge, who also holds the power of meting out three alternative sentences (Article 190).

http://www.fidh.org/IMG/pdf/Rapport_Iran_final.pdf

[12] The dhimma contract is an integral part of traditional Islamic sharia law. From the 9th century AD, the power to interpret and refine law in traditional Islamic societies was in the hands of the scholars (ulema).

http://en.wikipedia.org/wiki/Dhimmi#The_dhimma_contract_and_sharia_law

[13] Scharialobbyisten wie die indischen Deobandi vermeiden das Wort Dhimma und reden lieber von Koexistenz (co-existence). „Non-Muslims in Islam and their rights … In fact, Islam is the religion of blessings, kindness and tolerance for all humanity without any differentiation. It stresses on its followers to behave with equality, sympathy, love and tolerance towards non-Muslims. It orders the rulers not to have any discriminatory attitude towards them. Their lives, honour, property and rights must be protected.“

http://worldmuslimcongress.blogspot.com/2008/03/islam-and-co-existence.html

[14] Islambeschwichtiger Kai Hafez weiß: „Das negative Islambild verfestigt sich.“

„Der eigentliche Auslöser hin zu einem negativen Islambild war die iranische Revolution von 1978/79. Dies war ein Schockerlebnis für den Westen, weil zum ersten Mal die Verbindung von Politik und Islam wieder aktualisiert wurde. Dies hat zu einer enormen Islamfeindlichkeit geführt.“

http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/international/das_negative_islambild_im_westen_verfestigt_sich_1.10518831.html

[15] Mustafa Cerić: The Challenge of a single Muslim authority in Europe

„In the sharī’a as their Weltanschauung, Muslims have their covenant with God“

http://www.springerlink.com/content/40280g3825750494/fulltext.pdf

[16] Muslim Arbitration Tribunal (MAT)

The Muslim Arbitration Tribunal (MAT) was established in 2007 to provide a viable alternative for the Muslim community seeking to resolve disputes in accordance with Islamic Sacred Law and without having to resort to costly and time consuming litigation. The establishment of MAT is an important and significant step towards providing the Muslim community with a real opportunity to self determine disputes in accordance with Islamic Sacred Law.

http://www.matribunal.com/

http://www.theworld.org/2010/03/sharia-arbitration-in-britain/

Das hört Sylvia Löhrmann gar nicht gerne, obwohl es stimmt: Sharia law is a quick and cheap way to injustice

http://www.onelawforall.org.uk/about/

[17] Islamic Sharia Council

http://www.islamic-sharia.org/

Shariah Council UK

http://shariahcouncil.org/

“Sharia Law in Britain: A Threat to One Law for All and Equal Rights”

http://www.onelawforall.org.uk/new-report-sharia-law-in-britain-a-threat-to-one-law-for-all-and-equal-rights/

[18] Markus Dröge, Berlins neuer Bischof, bewertet Islamkritik als destruktiv: „Hilfreich ist das jedenfalls nicht“.

http://www.jesus.de/blickpunkt/detailansicht/ansicht/-/175793berliner-bischof-kritisiert-neue-islam-debatte-in-deutschland.html

[19] Angela Merkel nannte das soziokritische Anliegen des Thilo Sarrazin implizit als zerstörerisch, ausdrücklich als „überhaupt nicht hilfreich“, gelesen hatte sie sein Buch nach eigener Aussage allerdings nicht.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,713752,00.html

Den Entschluss zu diesem Buch fasste Cora Stephan nach Äußerungen der Kanzlerin zum Buch von Thilo Sarrazin. „Nicht hilfreich“ sei es, hatte Angela Merkel gesagt, und dabei – und darüber regt Cora Stephan sich vor allem auf, habe sie es nicht einmal gelesen.

Cora Stephan: Angela Merkel. Ein Irrtum, Knaus-Verlag, München 2011, 224 Seiten, 16,99 Euro

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/1390760/

Patrick Bahners unterstützt bekanntlich die Bundeskanzlerin gegen Sarrazin und nennt dessen Schrift „nicht hilfreich“: Bahners: As far as Sarrazin is concerned, I agree with (Chancellor Angela Merkel’s comment that) this book is „not helpful.“

http://www.spiegel.de/international/germany/0,1518,747239-2,00.html

[20] Glaubenserhöher Ian Buruma: At the same time, she [Ayaan Hirsi Ali] has also become a kind of icon for a lot of people who simply want to condemn Islam per se, which I find [strong]unhelpful.

http://www.spiegel.de/international/europe/0,1518,543534-2,00.html

Noch einmal das einschüchternde nicht hilfreich in seiner englischen Variante, interessanterweise gewissermaßen deutschstämmig: DAILY MAIL 07.03.2011: Hartfrid Wolff, a liberal MP, said: ‚Islam has been a real part of Germany for several generations now; it is unhelpful to deny this fact.‘

http://www.dailymail.co.uk/news/article-1363752/Hans-Peter-Friedrich-stokes-immigration-flames-Islam-place-Germany.html

[21] Der Helfer, an-nāṣir, pl. al-anṣār.

http://en.wikipedia.org/wiki/Ansar_%28Islam%29

Zweifelsohne hilfreich. Die Ansar des Mahdi (Muḥammad Aḥmad bin Faḥl), der einen erneuerten Medinastaat, ein Salafi-Imperium aufzurichten trachtete, das Istanbul und Mekka umfassen sollte. Mahdi-Aufstand, Sudan 1881-1899.

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ansar_%28Mahdi-Aufstand%29&stable=0&shownotice=1

Was sich der Gottheit in den Weg stellt, ist nicht hilfreich, und letztlich gibt es nur einen Helfer. An-nāṣir als Beiname Allahs.

http://www.nabulsi.com/en/art.php?art=4451&id=55&sid=600&ssid=602&sssid=604&w=

[22] „Wir gehen pragmatisch vor und werden den Islamischen Religionsunterricht Schritt für Schritt einführen. Das Angebot wird sich am Bedarf orientieren und nach und nach aufgebaut“, erklärte Schulministerin Sylvia Löhrmann. „Wir wollen einen modernen, schülerorientierten Islamischen Religionsunterricht.“ Prof. Dr. Ursula Nelles, Rektorin der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) betonte: „Es ist notwendig, daran zu arbeiten, dass sich so etwas wie ein europäisches Verständnis des Islam entwickelt.“

aus: Pressemeldung des Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW, 06.05.2011

http://bildungsklick.de/pm/78402/loehrmann-wir-fuehren-den-islamischen-religionsunterricht-schritt-fuer-schritt-ein/

Schariaschulministerin Löhrmann („dann endlich der Durchbruch“) ordnet an: „Bei der Schulanmeldung werden die Eltern nach ihrer Religionszugehörigkeit gefragt: Evangelisch, katholisch, jüdisch, muslimisch, alevitisch, orthodox. Wenn es an dieser Schule den entsprechenden bekenntnisorientierten Unterricht gibt, muss das Kind daran teilnehmen, denn unser Grundgesetz legt den Religionsunterricht als Pflichtfach fest. … Nach der gemeinsamen Erklärung, dem Grundsatzbeschluss des Landtags und dem bald einzubringenden Gesetzentwurf fangen wir an – und zwar Schritt für Schritt, ganz pragmatisch.“

Freude über Freude, und irgendetwas ist ein bißchen kaputt: „Ich bin so froh über den erreichten Durchbruch.“

http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Presse/Reden_MinisterinLoehrmann/06_05_2011_Islam_Unterricht.pdf

Schulministerium NRW: „Am 22. Februar dieses Jahres hatten der Koordinationsrat der Muslime (KRM) und die nordrhein-westfälische Schulministerin eine Gemeinsame Erklärung zur Einführung eines Islamischen Religionsunterrichts unterzeichnet. …

Die Erklärung sieht u. a. vor, dass dem Land Nordrhein-Westfalen ein Beirat als Ansprechpartner für die Einführung des Islamischen Religionsunterrichts zur Seite steht. Er vertritt die religiösen Grundsätze der Muslime gegenüber dem Land. …

Zur Einführung des Islamischen Religionsunterrichts und zur rechtlichen Absicherung des Beiratsmodells ist zunächst eine Änderung des Schulgesetzes notwendig. Ministerin Löhrmann: „Es wäre ein wichtiges Signal an die Muslime, wenn der Gesetzentwurf aus der Mitte des Parlaments käme. Damit wird die Einführung des Faches von einer breiten Mehrheit der Gesellschaft getragen.“

Sobald der Gesetzentwurf vorliegt, wird das Schulministerium eine Lehrplankommission einberufen. … Die Kommission wird vom Schulministerium geleitet. Nach Fertigstellung des Lehrplans wird die bei Lehrplanverfahren übliche Verbändebeteiligung durchgeführt.“

http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Presse/Meldungen/Pressemitteilungen/pm_06_05_2011.html

[23] Ibrahim El-Zayat telefonisch über den schariagelehrigen (IESH) Bajrambejamin Idriz genannt Benkamin Idriz: „Was für ein Schwachkopf. … Idiot. Ich hatte so lange mit ihm gesprochen. Das ist ja nur noch peinlich. Ich werde ihm jetzt drei bis vier Geldquellen schließen.“

Aus: SPIEGEL 02.06.2010: Vorzeige-Imam mit seltsamen Verbindungen, von Andrea Brandt und Conny Neumann

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,696630,00.html

[24] Das sich der Gottheit Annähern, “an approach to Allah” (taqarrub), hier als Motivation zur Gründung einer Stiftung (waqf).

Zulkifli Hasan: AN INTRODUCTION TO ISLAMIC LAW OF PROPERTY IN MALAYSIA

“The Islamic law then has been applied extensively until now and the courts recognized
shariah as the governing law of property for Muslims.”

http://zulkiflihasan.files.wordpress.com/2008/06/islamic-law-of-property-in-malaysia.pdf

[25] Qur’an (2:228) – „and the men are a degree above them [women]“

http://www.thereligionofpeace.com/Quran/010-women-worth-less.htm

[26] IGD als Mitgliedsverband der FIOE (europäische Muslimbrüder), man beachte die E-Mail: ibrahim@el-zayat.de

Chakib Benmakhlouf, President of the Federation of Islamic Organisations in Europe (FIOE)

http://www.euro-muslim.com/En_news_Details.aspx?News_ID=892

An der Spitze der IGMG und der Europaischen Moscheebau und -unterstutzungsgemeinschaft e.V. (EMUG), der die Verwaltung der Immobilien anvertraut ist, stand bis Mai 1999 Ali Yüksel. Ihm folgte zunächst kommissarisch Yusuf Ișık, bevor schließlich Mehmet Sabri Erbakan die Leitung beider Organisationen übernahm. Der Neffe von Parteiführer Erbakan war vorher bereits Generalsekretar der IGMG und stellvertretender Vorsitzender der EMUG gewesen. … Im Laufe des Jahres 2001 hat die IGMG ihre Zentrale von Köln nach Kerpen verlegt. Im Zusammenhang mit dem Erwerb der neuen Hauptverwaltung auf dem Gelände eines früheren Möbelhauses hatte der Verband für Aufsehen gesorgt. Als Käufer trat nicht die IGMG in Erscheinung, sondern die auf den Britischen Jungferninseln ansässige Firma Akira Inc., deren Vertretung in Deutschland die SLM Liegenschaftsmanagement GmbH wahrnimmt. Geschäftsführer dieser Gesellschaft ist der Schwager Mehmet Sabri Erbakans, Ibrahim Farouk El-Zayat, der innerhalb der IGMG/EMUG eine führende Position bekleidet. Der Erwerb des Anwesens sollte damit anscheinend verschleiert werden. Öffentlich geworben hat die IGMG hingegen in ihren Publikationen für die Schriften von Harun Yahya, der sich in der Türkei durch seine Werke unter anderem gegen die Evolutionslehre einen Namen gemacht hat. Im Buchsortiment der IGMG war bis Ende des Jahres 2000 ein Buch zu finden, in dem der Verfasser den Holocaust geleugnet hat.

aus: Thomas Lemmen: Aktuelle Entwicklung innerhalb islamischer Organisationen in Deutschland, in: Religion und Gewalt Der Islam nach dem 11. September Herausgegeben von Andre Stanisavljević und Ralf Zwengel (2002)

http://www.politische-bildung-brandenburg.de/publikationen/pdf/islam.pdf

[27] Der RIGD ist assoziiertes Mitglied im Zentralrat der Muslime in Deutschland.

Rat der Imame und Gelehrten in Deutschland e. V., Eichenstrasse 41, 65933 Frankfurt am Main

http://rigd.wordpress.com/about/

im Bild: Khaled Hanafy

http://rigd.files.wordpress.com/2011/01/d-khalid20811.jpg

20.03.2010, Hohenstaufenstraße 8, Frankfurt: Dr. Khaled Hanafy. Islamische Informations- und Serviceleistungen e. V. (I.I.S. e.V.).

http://www.islam-infoservice.de/admins/upload/IIS-Forum_2003010.jpg

Unsere Ziele

Informationen für Nicht-Muslime anzubieten, um Unwissenheit, Vorurteile und antiislamischen Tendenzen abzubauen.

Muslime mit Rat und Tat zu unterstützen und damit ein friedliches Zusammenleben zwischen den Muslimen, Christen und Andersgläubigen in Deutschland zu fördern.

Förderung der Integration durch aktive Teilnahme der Muslime an gesellschaftlichen Aufgaben.

Förderung der Akzeptanz der Muslime in Deutschland durch effektiven interreligiösen und interkulturellen Dialog, da die Realität zeigt, dass das mangelnde Wissen über den Islam und seine Ausübung ein großes Hindernis für die Akzeptanz der Muslime in der deutschen Gesellschaft darstellt.

http://www.islam-infoservice.de/index.php?navimenu=ziele.inc

Zur Muslim Studenten Vereinigung in Deutschland weiß Wikipedia:

„Die Muslim Studenten Vereinigung in Deutschland e. V. (M.S.V.) versteht sich als freie und unabhängige islamische Institution zur Vertretung der Interessen muslimischer Studenten in Deutschland.

Sie wurde 1964 in München gegründet, hat aber heute ihren Sitz in Köln. Sie gehört zur Islamischen Gemeinschaft in Deutschland (IGD), die nach Angaben des Verfassungsschutzes NRW unter dem Einfluss des ägyptischen Zweigs der Muslimbruderschaft steht. Sie ist Mitglied der Föderation Islamischer Organisationen in Europa (FIOE) und der International Islamic Federation of Student Organization (IIFSO). Der Bundesvorsitzende ist Ibrahim El-Zayat, der stellvertretende Vorsitzende Mehmet Sabri Erbakan, früherer Generalvorsitzender der IGMG.“

http://de.wikipedia.org/wiki/Muslim_Studenten_Vereinigung_in_Deutschland

[28] Wohlverhaltenskult in Allahs Diktatur schulfähig, im Rechtsstaat nicht.

Jürgen Heumann: „Ein Religionsunterricht, der offen oder latent einen Gebetsunterricht propagiert und nicht zugleich kritische Distanzerziehung zu diesem religiösen Phänomen ermöglicht, ist schwerlich als schulfähig zu bezeichnen. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um einen evangelischen oder muslimischen Religionsunterricht handelt.“

http://books.google.de/books?id=IydT8s7t5JMC&printsec=frontcover#v=onepage&q&f=false

Kanada. Und Sie fragen noch, warum die muslimische Frau den Schleier tragen sollte?

http://www.shariahprogram.ca/women-islam/why-should-women-veil.shtml

Südafrika. Gottgefällige Finanzdienstleistungen. Sharia Compliant Business Campaign.

http://www.alameenlibrary.com/images/shariahCompliant.JPG

Australien. Scharia für die lieben Kleinen. Kids Sharia Classes.

http://flyers.idcahosting.com/2011/Kids_shariah.png

Kanada. Ewige Verdammnis. Fear the fire, which is prepared for the disbelievers.

http://www.shariahprogram.ca/articles/hell-devil-description.shtml

Dr. Khaled Hanafi (Hanafy), Inhaber eines Scharia-Doktortitels für Usul al-Fiqh (Titulaire du doctorat sur les Fondements de la jurisprudence islamique de L‘université l’Azhar) sprach am 13.06.2010 an der Straßburger Großmoschee (Grande Mosquée de Strasbourg) über sein Buch (Le chaos de la fatwa contemporaine).

http://www.mosquee-strasbourg.com/index.php/content/view/909/

Straßburg, 21.02.2009. Khaled Hanafi, Doctorat dans les Fondements de la jurisprudence islamique de L‘université Al‘Azhar. Le samedi 21 fèvrier 2009 à 18h30 inchaAllah [rwj] à la grande mosquée de Strasbourg, Thème de la conférence : Parmi les finalités des adorations

http://www.aslama.com/forums/archive/index.php/t-23140.html?s=7829988ce923ee0190b668cd684f470b

Prêche du vendredi de Cheikh Docteur Khalid Al-Hanafi a la mosquée Sahaba de creteil

http://vimeo.com/6445367

November 2007, 29. Jahreskonferenz der IGD. Mit Präsident der IGD, Ibrahim Dr. El-Zayat, Dr. Ayyub Köhler, Vorsitzender des Zentralrats der Muslime (ZMD), Dr. Murad Hofmann, Deutscher Botschafter a.D.

„Prof. Ahmad Jaballah vom Institut Européen des Sciences Humaines in Paris referierte … Nach einer weiteren Ansprache von Ahmed Khalifa vom Islamischen Zentrum München sollte auch der ägyptische Gelehrte Prof. Omar Abdelkafi als letzter Redner des Tages sprechen, der dann aufgrund seiner verspäteten Ankunft auf seinen Vortrag verzichtete und stattdessen zusammen mit den Anwesenden ein langes Bittgebet sprach, welches dann die Veranstaltung beendete. Die Schwesterveranstaltung am darauf folgenden Sonntag in der Berliner Columbiahalle hatte teilweise andere Referenten im Programm, unter anderem die ehemalige langjährige Berliner Ausländerbeauftragte Prof. Barbara John und den IGMG-Generalsekretär Oguz Ücüncü.“

http://www.igd-online.de/igd-jahreskonf-2011.html

19 Antworten to “262. Die Charta des ZMD”

  1. Cees van der Duin Says:

    :::

    Nur wenige Monate später, im Juni 2002, wurde die ISLAMISCHE CHARTA öffentlich diskutiert – unter den Fittichen der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB). Beim chronisch begeisterten Harmonieversprüher Christian Troll kamen grundrechtswidrige originalislamische Töne, wie nicht anders zu erwarten, gar nicht erst zur Sprache. Doch zum Glück gab es Rainer Brunner, der die verdeckt schariatreue und nach außen aalglatte Charta ganz ausgezeichnet erläuterte.

    :::

    Die „Islamische Charta“ des Zentralrats der Muslime in Deutschland
    Ein Beitrag zur Integration oder Mogelpackung?
    Rainer Brunner

    ‚(…) so kann man darin nur den Versuch einer Selbstautorisierung sehen … Zu fragen ist nämlich, ob die Charta nicht eine wesentlich größere Nähe zu einem traditionalistischen Islamverständnis aufweist als ihre Autoren glauben machen wollen. …

    Ungeachtet dessen treten etliche Mitgliedsverbände für eine strikte Auslegung der Scharia ein und stehen den ideologischen Zielen der Muslimbruderschaft oder den Kreisen um den pakistanischen Vordenker der Fundamentalisten, Abû l-A’lâ al-Maudûdî, nahe …

    Will man … der Frage ausweichen, wie mit dem koranischen Apostasieverbot, der rechtlichen Benachteiligung der Frau oder den vom Koran vorgesehenen Straftatsbeständen umzugehen sei? …

    Und warum schließlich „westliche“ Menschenrechtserklärung? Die 1948 von der UN-Vollversammlung verabschiedete Allgemeine Menschenrechtserklärung gilt durchaus nicht nur für die westlichen Staaten. …

    Ausweichend bleibt auch die Stellungnahme zum Thema Mann und Frau. … Die Anerkennung des Gleichheitsgrundsatzes in Art. III GG vertrüge sich schlecht mit Gottes Geboten, wie sie etwa in Koran 4/34 niedergelegt sind, in dem die Männer über die Frauen gestellt werden, weil Gott sie von Natur aus vor diesen ausgezeichnet habe, weswegen sie im Falle des Ungehorsams das Recht auch zur körperlichen Züchtigung haben. Ob Familien- oder Erbrecht, juristisches Zeugnis oder freien sozialen Umgang miteinander – das traditionelle islamische Recht sieht allenthalben eine koranisch abgesicherte Vorrangstellung des Mannes vor. …

    So, wie sich der Vorsitzende des Zentralrats, Nadeem Elyas, vergangenen Dezember in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung geäußert hat? Dort beteuerte er, das islamische Strafrecht könne nur angewandt werden, „wenn es einen intakten islamischen Rechtsstaat gibt“, was, wie er auf Nachfrage mitteilte, „derzeit nirgendwo“ der Fall sei. An der generellen Berechtigung der koranischen Strafvorschriften mochte er dagegen nicht rühren, und den 1966 hingerichteten Sayyid Qutb, immerhin einen der einflußreichsten Theoretiker des radikalen Fundamentalismus, verkleinerte er zu einem „der wichtigsten islamischen Literaten der sechziger Jahre“ …

    Da die große Mehrheit der Muslime in Deutschland nicht dem Zentralrat angehöre und folglich keine Möglichkeit der Mitwirkung bei der Erarbeitung der Charta gehabt habe, sei diese „ohne Rücksicht auf die allermeisten in Deutschland lebenden Muslime gemacht“ worden. Aber nicht nur das Zustandekommen der Charta kritisiert v. Denffer, vielmehr ist ihm der ganze Inhalt schlichtweg zu lasch und latent opportunistisch. … Des weiteren könne davon, dass Muslime in der Diaspora grundsätzlich verpflichtet seien, sich an die lokale Rechtsordnung zu halten, „keine Rede sein“. Vielmehr gelte „’grundsätzlich’ die Einschränkung, dass da kein Gehorsam erfolgen kann und darf, wo das zu einem Ungehorsam gegenüber Allah führen würde.“ … Die deutlichste Zurückweisung erfährt jedoch die Beteuerung des Zentralrats, man ziele nicht auf die Herstellung eines klerikalen Gottesstaates ab. Dazu v. Denffer: „Hier hat der Wolf aber gehörig Kreide gefressen! (…) Niemand wird ernsthaft glauben, was der Zentralrat hier vorträgt. An der Forderung des Korans, danach zu streben, dass nach Allahs Wort zu entscheiden ist (Koran 5:44-50 u.a.), kann kein Zweifel bestehen. … Es ist gelinde gesagt, zumindest unfair, die Menschen, mit denen man hierzulande zusammenlebt, darüber hinwegzutäuschen, wie das hier versucht wird.“

    Dem ist nichts hinzuzufügen. … Als Integrationshilfe ist das Papier in der derzeitigen Form kaum brauchbar, dafür enthält es zu viele (es darf vermutet werden: gezielt) mißverständliche Passagen. Die darin reflektierte traditionalistische Sicht des Islams hat mit dem selbst erhobenen Anspruch auf Förderung eines zeitgenössischen Verständnisses der islamischen Quellen und einer daraus erwachsenden Schaffung einer europäischen muslimischen Identität nichts zu tun. …

    Damit dürfte sich freilich auch der Anspruch des Zentralrats auf Meinungsführerschaft unter den Muslimen in Deutschland fürs erste erledigt haben.‘

    http://www.bpb.de/veranstaltungen/NTGHNT,0,0,Die_Islamische_Charta_des_Zentralrats_der_Muslime_in_Deutschland.html

    :::
    :::

    Yassin Musharbash war zugegen und, wenigstens das, gibt uns eine offensichtlich unter anwesenden Muslimen vernehmbare Unzufriedenheit über die Rolle der Frau im Islam oder im ZMD wieder; auch vom Gleichberechtigung feststellenden deutschen Grundgesetz hat man immerhin etwas gehört:

    ‚Warum eine Umschreibung der Gleichberechtigung von Mann und Frau mit den Worten „Der Muslim und die Muslima haben die gleiche Lebensaufgabe“ anstelle einer Anerkennung des Gleichberechtigungsartikels aus dem Grundgesetz?‘

    http://www.bpb.de/veranstaltungen/S2048A,0,0,Eine_frische_Brise_in_der_Community.html

    :::

  2. Helmut Zott Says:

    “ … Der Koran untersagt jede Gewaltausübung und jeden Zwang in Angelegenheiten des Glaubens … “

    Um das Geschehen der Gegenwart richtig bewerten und einordnen zu können, sollte man erkennen, dass ein neuer Totalitarismus im Gewande des Islam sich zu etablieren anschickt, ein Totalitarismus, der mächtiger und gefährlicher ist als Kommunismus und Nationalsozialismus. Wir stehen heute in Deutschland vor einer ähnlichen Situation wie seinerzeit, als der Nationalsozialismus heraufzog. Auf Grund einer merkwürdigen Erkenntnisblindheit und Erkenntnisverweigerung versagen Politik und Kirchen heute wieder.

    Auch wenn man es nicht wahrhaben will und sich durch „taqiya“ täuschen lässt, der wahre Feind des Westens und des Christentums ist der Islam, der sich von Anfang an als die einzig wahre, jeder Zivilisation überlegene und für die gesamte Menschheit bestimmte Religion verstanden hat – als eine Religion, die den Auftrag Allahs, wenn nötig mit Gewalt durchsetzt.

    Da schon an der Wurzel des Islams die Forderung erhoben wird, dass alle Menschen im Auftrage Allahs, in welchen Ländern sie auch leben und welcher Religion sie auch angehören mögen, Muslime werden müssen, ist der permanente religiöse Krieg zur Unterwerfung Andersdenkender unter das Gesetz Allahs ein Wesenszug des Islams.

    So erfahren wir folgerichtig aus dem Koran, dass den Muslimen der Kampf gegen die Ungläubigen von Allah anbefohlen wird, sowohl der mit der Waffe in der Hand, was durch das arabische Wort „qital“ ausgedrückt wird, als auch der mit einem Gesamteinsatz von Zeit, Kraft, Geld und Leben für die Sache Allahs, was der arabische Terminus „djihad“ ausdrückt.

    „Der Kampf mit der Waffe (qital) ist für euch (Muslime) vorgeschrieben, obwohl er euch zuwider ist“, lesen wir im 216. Vers der 2. Sure.

    Zweifellos sind die Aussagen im Koran letztlich die Ursache des radikalen Islams und des islamischen Terrorismus unserer Tage.

    Zum Andern wird der Weltmachtanspruch, wie er heute wieder besonders laut wird, mit der Aussage Mohammeds begründet, dass er von Allah, und mit ihm alle Muslime in der Nachfolge, angewiesen wurde, die Menschen zu bekämpfen, bis sie alle Muslime geworden sind, oder sich dem Islam unterworfen haben. Uneingeschränkt gilt auch bis heute die als Hadith überlieferte prinzipielle Haltung: „Der Islam herrscht und wird nicht beherrscht!“ Das ist Programm und Ausdruck des Erwählungsbewusstseins und Totalitätsanspruchs der „einzig wahren Religion“.

  3. Jacques Auvergne Says:

    Sehr geehrter Herr Zott,

    vielen Dank für Ihren wichtigen Beitrag, liegen völlig richtig damit, dass man zwischen Islam und Islamismus nicht unterscheiden sollte und auch nicht zwischen Salafismus und Nichtsalafismus oder zwischen Friedensreligion Islam und Dschihad-Islam.

    In der Tat gefährdet der Dialog mit dem Islam den Fortbestand der freiheitlichen Lebensweise. Dass sich sogar die Kirchen in diesen Prozess der Anbiederung an die offenkundige Unmenschlichkeit eingereiht haben und auf diese Weise etwa den nahöstlichen Christen oder den deutschen muslimischen Säkularen in den Rücken fallen und natürlich auch ihrem eigenen Kirchenvolk, entspricht der Ethik des Jesus von Nazareth ganz sicher nicht, für den eben der Mensch an sich der „Nächste“ war und auf Erden nicht herabgesetzt werden sollte, also etwa auch der Andersgläubige oder die Frau.

    Der Gründer der Muslimbruderschaft Hassan al-Banna stellte die politreligiöse Sache unmissverständlich dar: „Es liegt in der Natur des Islams, zu herrschen und nicht beherrscht zu werden, seine Gesetze allen Nationen aufzuzwingen und seine Macht über den gesamten Planeten auszuweiten.“

    Wie unsere einzelnen Politiker dem zukunftsentscheidenden Thema Nummer Eins ausweichen, nicht nachvollziehbare Hoffnungen auf eine ‚Demokratisierung des Islams‘ äußern oder, oft genug, die Bevölkerung gezielt desinformieren, ist einer Demokratie unwürdig.

    Hoffentlich beantwortet der von Necla Kelek angesprochene Verband die Forderung zeitnah und unmissverständlich: „Ich erwarte von TERRE DES FEMMES, dass sie die Unterstützer und Träger der Religion, wie die Muslimverbände, auffordern, sich von dem Strafgesetz der Scharia zu distanzieren. Solange diese Distanzierung nicht geschieht, bleibt diese Religion eine Ideologie, eine Diktatur. Ich kenne keinen muslimischen Verband, keine muslimische Institution und kein islamisches Land, die sich deutlich von der Scharia distanzieren, nicht einmal die Türkei. In der Scharia lassen sich Legitimierungen von Gewalt in Namen der Ehre und Ehrenmorden finden. Die ‚Wächter des Islam‘ müssen beweisen, dass sie den Islam nur noch spirituell leben …“

    Machen Sie weiter so,

    mit freundlichen Grüßen
    Jacques Auvergne

  4. Helmut Zott Says:

    @ Jacques Auvergne vom 28. September 2011 um 9:11 PM

    Sehr geehrter Herr Auvergne,
    danke für Ihre, wie immer ergänzende und erhellende Antwort.
    Ich kann von Ihrer auf höchstem Niveau betriebenen Seite sehr viel lernen. Dafür bin ich Ihnen dankbar.
    Mit freundlichen Grüßen
    Helmut Zott

  5. Jacques Auvergne Says:

    @ Helmut Zott vom 28. September 2011 um 10:23 PM

    Sehr geehrter Herr Zott,

    vielen Dank für Ihren wichtigen Einsatz der letzten Jahre in Form von Briefen an Politiker oder Kirchenfunktionäre und Leserbriefen an Zeitungen. Ihre mutigen, überzeugenden Worte werden, zunächst leider nur bei einer Minderheit, prägende Spuren hinterlassen und haben moralisch dauerhaft Bestand. Vielen Mitbürgern haben Sie die Augen geöffnet für die totalitäre islamische Katastrophe, auf die Nordamerika und Europa ohne Not zusteuern.

    Eliten und Organisationen machen sich der islambezogenen Augenwischerei oder Desinformation schuldig. Leider ist Deutschlands größter Frauenrechtsverband Terre des Femmes (tdf) der unmissverständlich formulierten Erwartung der Necla Kelek einfach nicht nachgekommen. Die tdf hätte 2011 durchaus Einfluss auf Landtage und Schulministerien, wenn es, wie in diesem Herbst im bevölkerungsreichsten Bundesland, darum geht, den wenig verhohlen an der totalen Scharia ausgerichteten Koordinationsrat (KRM) eben nicht zu ermächtigen, an allen Schulen Islamischen Religionsunterricht anzubieten. Warum die durchaus machtbewussten Frauenrechtlerinnen von tdf, die sich gerne ins Berliner Regierungsviertel einladen lassen, vom KRM 2011 nicht sinngemäß fordern: Erst legt ihr die Scharia ab, dann dürft ihr an die Schulen, ist unverständlich.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jacques Auvergne


    PS und Quelle

    Kelek: „Ich erwarte von TERRE DES FEMMES, dass sie die Unterstützer und Träger der Religion, wie die Muslimverbände, auffordern, sich von … der Scharia zu distanzieren. Solange diese Distanzierung nicht geschieht, bleibt diese Religion eine Ideologie, eine Diktatur.“

    http://frauenrechte.de/online/index.php/themen/tdf-positionen/ag-frauenrechte-und-religion/668-eine-distanzierung-von-der-scharia-ist-notwendig.html

    Kelek: „Die Is­lamverbände reden, was man von ihnen hören will, aber in den Mo­scheen und Koranschulen vermitteln sie unkontrolliert eine Weisheit, die alles andere als demokratiefreundlich ist.“

    http://www.derwesten.de/nachrichten/politik/Der-Islam-zwischen-Staat-und-Scharia-id4079406.html

    Islamisierungsstratege Rauf Ceylan verzaubert uns im selben Text mit einem „Nur in Kreisen der Eliten gibt es einen in­tellektuellen Diskurs über die Theologie“ und tut damit so, als ob die Scharia unter Muftis und Imamen zur Diskussion stünde. Der als moderner Muslim gehandelte, in Münster als Professor eingestellte Proislamist wird von Angelika Wölk sicherlich korrekt wiedergegeben: „eine Theologie, die einen aufgeklärten Islam oder einen Islam im europäischen Kontext lehre, müsse erst etabliert werden“, was die Journalistin leider nicht zur Frage veranlasst, ob es einen den Koran ernst nehmenden „aufgeklärten Islam“ überhaupt geben kann und ob der an seiner Abschaffung nicht interessierte deutsche Staat einen unaufgeklärten Islam nicht besser von seinen Universitäten fernhalten sollte. Wer die Salafisten (authentischen Muslime) Tariq Ramadan oder Mustafa Ceric kennt und trotzdem keine Lust auf das Kalifat hat, wird zudem alarmiert sein und Ceylans „einen Islam im europäischen Kontext“ als Heranrufen der Ulama, der Islamgelehrten erkennen. Ob universelle Menschenrechte hier wie nebenbei als irrelevant abgelegt und unter lästige und irgendwie beschämenswerte Tradition („im europäischen Kontext“) verbucht worden sind, müsste der Leser sich eigentlich fragen.

    Keleks Forderung nach Schariaverzicht stört das berüchtigte friedliche Miteinander der Religionen, und so befehlen Deutschlands Eliten den Untertanen ein anderes Denken, der Bundesinnenminister habe angeordnet: „Von unserem Staat werden Religionsgemeinschaften sehr positiv be­trachtet. Die genannten Werte der Muslime zeigen, dass auch der Islam staatstragend sein und die Integration unterstützen kann.“

    http://initiativgruppe.wordpress.com/2011/06/30/innenminister-friedrich-deutschland-multireligios-islam-staatstragend/

    Thomas Kröter ekstatisch am 01.06.2011: „Neuerdings propagiert Hans-Peter Friedrich (CSU) zwar nicht die multikulturelle, so doch die „multireligiöse Gesellschaft“ und reiht das Glaubensbekenntnis der Muslime hierzulande unter die staatstragenden Bekenntnisse ein. …

    der CSU-Politiker lässt den pädagogischen Begriff der ‚Leitkultur‘ beiseite. Auch von Deutschland ist nicht mehr die Rede. Statt dessen hebt Friedrich den Monotheismus als verbindendes Element hervor und unterstellt dem Islam dieselbe Fähigkeit, den säkularen Staat gemeinschaftsstiftend zu grundieren wie Christentum und Judentum.“

    http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1300342895181

  6. Löhrmann und al-Qaradawi Says:

    Kopftuchfreundin Sylvia Löhrmann umschleicht das Wort Scharia wie die sprichwörtliche Katze den heißen Brei. Die Schulministerin ‚lotete aus‘ und ‚verhandelte‘ am 22.02.2011 indirekt mit der Führungsspitze von Milli Görüs und Muslimbruderschaft – damit wäre letztlich der von Yusuf al-Qaradawi geführte Europäische Rat für Fatwa und Forschung (ECFR) der staatliche Ansprechpartner für den nordrhein-westfälischen Islamischen Religionsunterricht, jedenfalls geht der KRM weder zu al-Qaradawi noch zum ECFR auf Distanz. Nun, Professor Hawari ist ein gebildeter und religiöser Mensch.

    Prof. Dr. Mohammad Hawari

    Professor der Chemischen Pharmazie (Universität Damaskus)
    Promotion in der pharmazeutischen Wissenschaft (Universität Brüssel)
    Diplom in der industriellen pharmazeutischen Chemie (Universität Brüssel)
    Diplom in der industriellen Lebensmittelchemie (Universität Brüssel)
    Diplom Biochemie (Universität Paris)
    10 Jahre theologische Ausbildung bei diversen islamischen Gelehrten und Instituten in Damaskus
    Begründer und erster Vorsitzender des Islamischen Zentrums in Brüssel
    Begründer und erster Präsident der UMSO (Union muslimischer Studenten Organisation in Europa)
    Mitbegründer des Islamischen Zentrums Aachen und 18 Jahre stellv. Vorstandsvorsitzender

    Mitglied in folgenden islamischen Räten:

    European Council for Fatwa and Research
    International Union for Muslim Scolars
    Fiqh Council of Mekka
    World Islamic Congress in Jeddah
    Consultant der WHO in Kairo/Genf
    Stellv. Vorsitzender des European Islamic Forum

    http://www.halal-europe.com/index.php?option=com_content&view=article&id=11&Itemid=22&lang=fr

    http://www.halal-europe.com/index.php?option=com_content&view=article&id=11&Itemid=22&lang=en

    http://www.halal-europe.com/index.php?option=com_content&view=article&id=11&Itemid=22&lang=de

    Khaled Hroub: „Doch als Symbol für die islamische Toleranz ist al-Qaradawi wenig tauglich, vor allem aufgrund seiner herabsetzenden, ja intoleranten Haltung gegenüber Andersdenken und religiösen Minderheiten in den islamischen Ländern.

    Diese Haltung manifestiert sich an vielen seiner Äußerungen über das Christentum im Allgemeinen sowie über arabische Christen im Besonderen, zuletzt ausgerechnet während der Weihnachtszeit: In einer Freitagpredigt kritisierte al-Qaradawi jene Muslime, die Weihnachten feiern, sie verletzten damit die muslimischen Werte und die islamische Identität, da dies mit dem islamischen Glauben nicht vereinbar sei.

    Fast im gleichen Atemzug forderte er jedoch vom Westen, Respekt und Toleranz gegenüber den Muslimen und ihren religiösen Festen entgegenzubringen, und verurteilte lautstark die Stimmungsmache westlicher Rechtspopulisten gegen europäische Muslime.

    … Auch argumentiert er fast haargenau so wie eingefleischte europäische Rechtspopulisten und Hetzer, die gegen Muslime und ihre Grundrechte zu Felde ziehen, mit der Behauptung, die muslimische Sichtbarkeit in den europäischen Einwanderungsgesellschaften stelle eine fundamentale Bedrohung für die christlich-abendländliche Identität dar.

    … Seine Haltung gegenüber Andersdenken wiegt aber auch deshalb schwer, weil sich ein religiöser Rassismus offenbart, der die Grundrechte arabischer Bürger christlichen Glaubens in Frage stellt. Dabei sind arabische Christen in der muslimischen Welt keine Einwanderer, sondern Ureinwohner des Orients.

    Wie mögen sich arabische Bürger christlichen Glaubens im Libanon, Palästina, Ägypten, Jordanien und anderen arabischen Ländern fühlen, wenn Scheich al-Qaradawi sie als Bedrohung für die Identität ihrer eigenen Gesellschaften bezeichnet?“

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article6435289/Al-Qaradawi-ist-kein-Symbol-islamischer-Toleranz.html

  7. Roswitha Wilwerscheid Says:

    ——
    ——

    Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

    es gibt Neues von der Schariafront im Hochschulbereich zwischen Sarajevo und Osnabrück, wir müssen etwas ausholen.

    Bekanntlich ist Mustafa Ceric Scheich bei Yusuf al-Qaradawi im muslimbrudernahen Europäischen Rat für Fatwa und Forschung (ECFR). Zwischen Großmufti Ceric und Islamprofessor Enes Karic (zeitweise LMU München) passt offensichtlich kein Blatt Papier, beide veröffentlichen bei der Córdoba-Foundation. Karic geht nicht zu den Schariagesetzen auf Distanz (Ceric will sie europaweit Familienrecht durchsetzen), sondern bringt Dialogfloskeln; ein Bekenntnis zur unbedingten Gültigkeit der AEMR wird wie zufällig umgangen.

    http://www.thecordobafoundation.com/attach/OP_Series03_July2011_08.pdf

    Karic kommt nach Osnabrück: Tagung 28.-29. Oktober:

    „900 Jahre al‐Gazâlî im Spiegel der islamischen Wissenschaften:
    Perspektiven für eine Islamische Theologie in Deutschland“

    Allein die unkritische, ja festlich-ehrerbietige Nennung des Ghazali ist eine Provokation. Der 1111 (vor genau neunhundert Jahren) Verstorbene war ein ‚Manager‘ des Staatsislams, und an al-Ghazali kommen theologisch noch nicht einmal die Salafisten vorbei. Uns Humanisten muss bei solchen Super-Theologen ein Ekel schütteln, denn ob al-Ghazali oder Ayatollah Chomeinei, beide wollten den Schariastaat – und die Zerstörung des wissenschaftlichen Denkens.

    Maha El Kaisy-Friemuth (Elkaisy-Friemuth) ist eine belgische Islamwissenschaftlerin und mag ja gründlich zur Geschichte forschen, müsste aber eigentlich die Bewohner der Neuzeit vor einer unreflektierten Integration mittelalterlicher Rechtsnormen in Hochschulunterricht bzw. Imamausbildung warnen; auch sie scheint so zu tun, als gäbe es keine Scharialobby.

    http://www.theo.kuleuven.be/page/researchers/1332/

    Dr. Halit Ünal aus dem türkischen Kayseri wird zu „al‐Gazâlîs Verständnis von Idschtihâd und Taqlîd“ erzählen, ob der türkische Professor aber zu einem anderen Islam aufruft und zu einer anderen Scharia als Milli Görüs oder die Muslimbrüder es tun, bleibt sein Geheimnis.

    Prof. Dr. Arnulf von Scheliha redet in Osnabrück natürlich auch über den Islam im allgemeinen und al-Ghazali im besonderen.

    Von Scheliha (Seite 145) wurde einst explizit zur Scharia befragt, wich aus („Einzelne Menschen benutzen aber die Politisierung der Religion“) und suggerierte damit, dass der eigentliche Islam harmlos sei. Im selben Text mahnte jemand vernünftig und überzeugend „Dieser politische Islam will die radikale Scharia für die Muslime in Deutschland, will sie auch hier unterdrücken. Einen Staat im Staat, abgeschottet und mit eigenen Regeln“, diese wichtige Warnung stammt von Mina Ahadi.

    http://books.google.de/books?id=BGHxjGvQiR8C&printsec=frontcover#v=onepage&q&f=false

    Dr. Silvia Horsch (Berlin) darf ebenfalls in Osnabrück auftreten – ein besonderer Skandal. Horsch ist eine Konvertitin und einflussreiche junge Nachwuchs-Islamistin, die dem Gedankengut der revolutionären Muslimbrüder nicht fern steht, wie man ihren Webseiten al-sakina.de und nafisa.de unschwer entnehmen kann. Die Kopftuch-Aktivistin (was heißt Kopf, der ganze Körper ist zu bedecken, zu verschleiern) wittert Islamophobie bei den deutschen Nichtmuslimen, deren: „Islambild“ „hauptsächlich von Vorurteilen und unzulässigen Verallgemeinerungen geprägt ist.“

    http://www.islamische-zeitung.de/?id=12207

    2008 sprach Horsch auf der Islamwoche Berlin

    http://www.dzemat-oberhausen.de/index.php/deutsch/islam-allgemein/350-der-islam-eine-europaeische-tradition-silvia-horsch

    veröffentlich auch bei der bosnischen Dschemat Oberhausen, wo Kinder genau so (siehe Foto) gekleidet sein müssen, damit sie auf ewig zum himmlischen Schöpfergott und nicht in die Feuergrube kommen

    http://www.dzemat-oberhausen.de/index.php/foto-galerije/category/4-zavrni-ispiti-u-mektebu-17-07-2011-god

    ‚Nafisa‘ sind die gottesfürchtigen Frauen Nina Mühe, Dr. Silvia Horsch, Kathrin Klausing, deren Haarfarbe für uns Unbefugte ein Geheimnis bleibt

    http://www.nafisa.de/ueber-uns/ueber-uns-die-autorinnen/

    Nafisa verlinkt zur GMSG, wo Sabiha El-Zayat aktiv ist und wo Murad Wilfried Hofmann und Tariq Ramadan beworben werden.

    GMSG

    http://www.gmsg.de/

    Europas ranghöchste Muslimbrüder dürfen bei der GMSG Festreden halten: „Die Laudatio hielt Ibrahim El-Zayat.“

    http://www.gmsg.de/JAHRESTAGUNG/HAMBURG2/UNITY/unity.html

    „Dr. Murad W. Hofmann“; Für die barbarische osmanische Apartheid der Religionsvölker (juristisch herabgesetzte Dhimmis, echter alter Islam) schwärmt Bülent Ucar („Das Milletsystem im Osmanischen Reich hat letzlich den inneren Frieden zwischen den verschiedenen Religionen und Ethnien in einem Staat, der über 600 Jahre lang über drei Kontinente hin existiert hat, aufrechterhalten können.“); Amir Zaidan: „Integrative Aspekte des islamischen Religionsunterrichtes“

    http://www.gmsg.de/JAHRESTAGUNG/HAMBURG2/BERICHT2002/bericht2002.html

    Der Islam von Funktionären wie Dhimma-Bewunderer Murad Wilfried Hofmann und Top-Islamist Ibrahim El-Zayat ist offensichtlich auch der Islam von Silvia Horsch, die in Osnabrück zu „al‐Gazâlî als Mittler zwischen den Wissenschaften“ dozieren darf.

    Das und nichts anderes haben wir von den Islamischen Studien offensichtlich zu erwarten: Die ECFR-Muftis wie Mustafa Ceric sollen salonfähig gemacht werden.

    Gegen die vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung finanzierte und von Martina Blasberg‐Kuhnke und Rauf Ceylan verantwortete Tagung „900 Jahre al‐Gazâlî im Spiegel der islamischen Wissenschaften: Perspektiven für eine Islamische Theologie in Deutschland“ (Universität Osnabrück) sollte zeitnah, also noch im Oktober 2011, humanistisch-emanzipatorischer Protest hörbar werden,

    Karsten Hilchenbach

    ——

    Zur Information:

    Tagungsort: Schloss der Universität Osnabrück
    (Gebäude 11, Neuer Graben 29/Schloss D-49074 Osnabrück)

    http://www.blogs.uni-osnabrueck.de/ghazali2011/?page_id=57

    Anmeldung bis zum 16. Oktober, Tagungsgebühren: 30 € (10 € ermäßigt, für Studierende)

    http://www.blogs.uni-osnabrueck.de/ghazali2011/?page_id=30

    ——
    ——

  8. Australissimo. Greetings from Downunder Says:

    The most recent call for Sharia was made by Ikebal Adam Patel, president of the Australian Federation of Islamic Councils, who believes Muslims in Australia should enjoy “legal pluralism”, that is, a separate legal system for Muslims (read: legal apartheid). …

    Sharia law is derived from interpretations of the teachings of the Quran, the Hadith (the sayings and conduct of the prophet Muhammad) and fatwas, a type of jurisprudence of the rulings of Islamic scholars over many centuries. Sharia governs all aspects of life, from dietary rules to banking, marriage and contract law. …

    By Islamic standards, countries like Indonesia and Malaysia are considered “moderate” in their application of Sharia. However, in the Indonesian state of Aceh a woman may be stoned to death for committing adultery and in the Malaysian state of Terengganu, four male Muslim witnesses are needed to prove a rape. …

    Under Sharia law, women are not considered as individuals with equal rights, but as “property” of men.

    http://www.menzieshouse.com.au/2011/05/introduction-of-sharia-law-in-australia.html?asset_id=6a012876778d82970c014e8894c43e970d

    Australia’s top Muslim body has demanded a new taxpayer-funded halal training centre that would prepare refugees for jobs slaughtering animals in rural areas.

    The Australian Federation of Islamic Councils (AFIC) said the centre would help solve the live-animal export dilemma while boosting jobs and maintaining the meat and livestock industry.

    According to the Herald Sun, AFIC President Ikebal Patel will write to Agriculture Minister Joe Ludwig within days to seek financial backing.

    http://www.newkerala.com/news/2011/worldnews-10967.html

    Ikebal Patel

    http://www.faithfreedom.org/articles/op-ed/how-australia-is-proceeding-towards-islamization/attachment/ikebal-patel/

    AFIC (Australian Federation of Islamic Councils)

    http://www.afic.com.au/

  9. Chronist Says:

    :::

    FAQ – Antwortseite

    Verlobung
    Der Islam kennt die Verlobung. In dieser Phase können sich die Verlobten in der Öffentlichkeit oder in der Gegenwart dritter treffen und über ihre Lebensplanung usw. sprechen. Diese Phase dient dazu, sich gegenseitig kennenzulernen und mehr über die Denkweise und Art des zukünftigen Lebenspartner zu erfahren. …

    Scheidung seitens des Mannes
    Stufe 1: Wenn der Mann den Entschluß gefaßt hat, sich scheiden zu lassen (arabisch: talaq), muss er erst einmal warten, bis die Frau sich in einer blutungsfreien Phase befindet, in der sie keinen Beischlaf hatte. Erst dann darf er mündlich und in besonnenem Zustand die Scheidung aussprechen.
    Nachdem er dies getan hat, ist die Scheidung noch nicht vollzogen. Die Frau soll weiterhin zuhause wohnen. Es beginnt eine Zeit (im arabischen Idda genannt), die drei Monatsblutungeren der Frau (bzw. drei Monate, falls keine Monatsblutung mehr vorkommt) dauert und während derer der Mann die Scheidung zurücknehmen kann. Tut er dies, gilt die Ehe als nicht geschieden. Tut er es nicht, ist die Ehe nach Ablauf der Frist geschieden. In diesem Fall kann die Ehe dennoch erneut geschlossen werden, hierfür ist allerdings ein neuer Ehevertrag erforderlich. Im Falle, dass er die Scheidung zurücknimmt, wird die Ehe weitergeführt. (…) …

    Darf das Kind einer Mischehe (er: Muslim, sie: Kath.) katholisch getauft werden?
    Die Kinder einer Mischehe zwischen einem Muslim und einer Jüdin, Christin und Muslima müssen islamisch erzogen werden. Deswegen ist eine katholische Taufe islamisch nicht erlaubt.

    Warum darf ein Muslim nur muslimische, christliche oder jüdische Frauen heiraten?
    Ein Muslim kann auch eine Frau jüdischen oder christlichen Glaubens heiraten. Die Bedingung ist immer der Monotheismus.

    Warum darf eine muslimische Frau keinen Nicht-Muslim heiraten?
    Der Islam unterstützt nicht die Ehe einer muslimischen Frau mit einem Nicht-Muslim. Die Frau stünde in diesem Falle nicht mehr unter dem Schutz des Islam und ihre freie Religionsausübung sowie ihre Rechte in der Ehe (wie zum Beispiel die Versorgung und die gerechte Behandlung seitens des Ehepartners) sind nicht gewährleistet. Da der Mann nicht zur islamischen Gemeinschaft gehört, ist es auch nicht möglich ihm jegliche Pflichten aufzuerlegen, die es in seiner Religion möglicherweise nicht gibt. Dennoch gibt es bestehende Ehen dieser Form, die auch im islamischen Sinne nicht als ungeschlossen betrachtet werden dürfen. …

    Müssen auch Kinder während des Monats Ramadan fasten?
    Grundsätzlich gilt, dass die islamischen Richtlinien (insbesondere die aus den 5 Säulen) für Muslime ab der Zeit der Pubertät gelten. Dies gilt insbesondere für das Fasten. Die Kinder werden in den islamischen Gesellschaften spielend an den Fastenrythmus gewöhnt; indem man ihnen beispielsweise die Möglichkeit gibt, es einmal am Wochenende zu versuchen. …

    Erben unter Muslimen und Nichtmuslimen

    Kann ein Muslim einen Nichtmuslim beerben?
    Ein Muslim kann weder seine Erben noch deren Erbanteile ganz willkürlich festlegen, nur über ein Drittel seines Vermögens kann er frei verfügen, die Verteilung der anderen beiden Drittel sind klar definiert. Allah der Gerechte und Allweise, hat im Koran und in der Sunna die Art und Weise des Erbens festgelegt, damit es unter den Menschen nicht zu Streit und Unterdrückung durch die Verteilung des Vermögens nach dem Todesfall kommt. Die Erbschaft gehört zu den Dingen, die im Koran sehr detailliert beschrieben wurden, da der Tod in der Natur der Menschen liegt und wegen seiner Unveränderlichkeit eine unveränderliche Gesetzgebung von Allah erforderte. Ein Muslim kann einen Nichtmuslim nicht als Erben einsetzen. …

    Was sind die islamischen Erfordernisse hinsichtlich der Beschneidung?

    … Was nun die Beschneidung von Knaben beziehungsweise Männern betrifft, so handelt sich dabei um eine Sunna des Propheten Ibrahim (a.s.). Vom Propheten Muhammad (a.s.) wird in sämtlichen authentischen 6 Hadithsammlungen folgender Ausspruch überliefert: „Es gibt 5 Dinge, die zur natürlichen (Hygiene) gehören: Die Entfernung des Schamhaares, die Beschneidung, das Kürzen des Schnurrbartes, die Entfernung des Achselhaars und das Schneiden der Fingernägel.“ Nach Imam Abu Hanifah und Imam Malik ist die Beschneidung empfohlen (sunnah mu’akkadah). Nach Imam Schafi’i und Imam Ahmad Ibn Hanbal ist sie verpflichtend (wadschib). Deswegen sollten muslimische Eltern darauf achten, dass ihre männlichen Kinder beschnitten werden, und zwar aus hygienischen Gründen wie auch aus Gründen der prophetischen Tradition. …

    Freistellung von Schülern von der Teilnahme am Freitagsgebet?
    Folgende Punkte dürften zur Beantwortung der Frage beitragen:

    In Deutschland gibt es die Schulpflicht, die es mit sich bringt, dass Kinder bis zu einem gewissen Alter zur Teilnahme am Schulunterricht verpflichtet sind.
    Muslime, die in einem Rechtsstaat leben, müssen sich an seine Rechtsnormen halten, solange diese nicht im Widerspruch zum Islam stehen.

    Aber auch:

    Die Teilnahme am Freitagsgebet ist Pflicht für den männlichen Muslim ab der Pubertät.
    Das Freitagsgebet wird gemeinschaftlich in der Moschee abgehalten. Es kann nicht einzeln gebetet werden.
    Das Freitagsgebet wird in den Moscheen in der Zeitspanne des Mittagsgebetes (meist zu Beginn) abgehalten.

    Dieser Konflikt kann dadurch gelöst werden, dass man sich dem Klassenlehrer darauf einigt, dass die freitags versäumten Stunden zu anderer Zeit nachgeholt werden (Ersatzunterricht). Falls dies unmöglich ist, gibt es auch noch die Möglichkeit, nur alle drei Wochen zum Freitagsgebet zu gehen, da erst das dreimalige Fehlen in Folge als erhebliche Sünde angesehen wird (wenn das Fehlen vermeidbar war). …

    Ist das Tragen des Kopftuches für Muslimas obligatorisch?

    In Sure 2 Vers 256 heißt es „Es gibt keinen Zwang in der Religion [..]“, was eben heißt, dass sich jeder Mensch frei für seine Religion entscheiden darf. Ebenso kann man einen Menschen nicht zu bestimmten Handlungen zwingen, auch wenn es seine Religion vorschreibt. Man ist letztlich einzig vor Allah verantwortlich, wenn man durch sein Verhalten nicht die Rechte anderer Personen verletzt. So ist es beim Kopftuch. Islamisch gesehen ist das Tragen des Kopftuches eine Pflicht, die Allah im Koran offenbarte. Außerdem belegt die Sunna des Propheten (Friede sei mit ihm) diese Pflicht ebenfalls eindeutig. Frauen (und Männer) sollten sich aus ÜBERZEUGUNG an die von Allah offenbarten Kleidervorschriften halten. Weitere Informationen unter http://www.kopftuch.islam.de

    http://islam.de/1641.php

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    Häufig gestellte Fragen zu Themen des Islam

    Das FAQ-Team, das mit bestem Gewissen und Wissen versucht, Ihre Fragen zu beantworten:
    – Scheich Metwalli Mousa (aqida)
    – Dipl. Ing. Hassan Swaid (Fiqh)
    – Imgard Pinn M.A. (politische Fragen)
    – Osama Momen (Fiqh, allgemeine juristische Fragen)
    – Usama Elyas (allgemeine Fragen)
    – Ulli Fatima Aischa (Religionsübertritt)
    – UmmAiman H. Mazyek (Interreligiöses und Verantwortliche Verteilerin)

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    Ist das Tragen des Kopftuches für Muslimas obligatorisch?

    In Sure 2 Vers 256 heißt es „Es gibt keinen Zwang in der Religion [..]“, was eben heißt, daß sich jeder Mensch frei für seine Religion entscheiden darf. Ebenso kann man einen Menschen nicht zu bestimmten Handlungen zwingen, auch wenn es seine Religion vorschreibt. Man ist letztlich einzig vor Allah verantwortlich, wenn man durch sein Verhalten nicht die Rechte anderer Personen verletzt. So ist es beim Kopftuch. Islamisch gesehen ist das Tragen des Kopftuches eine Pflicht, die Allah im Koran offenbarte. Frauen (und Männer) sollten sich aus ÜBERZEUGUNG an die von Allah offenbarten Kleidervorschriften halten.

    Lese hierzu bitte auf der folgenden Seite ein ausführliche Stellungenahme …

    … Darf ein Muslim Bankkredite aufnehmen, in Kapitalanlagen investieren oder ein Sparkonto eröffnen?

    Grundsätzlich gilt im Islam das Zinsverbot. Aus diesem Grund sind die Kredite, die man in Banken aufnimmt, oder Geschäfte, in denen Zinsen eine Rolle spielen, verboten. (…) …

    http://www.abubakr.de/seiten/faq.php

    Islamische Gemeinde Frankfurt e.V. (IGF)
    Islamische Gemeinden Frankfurt e.V. Abubakr-Moschee
    Praunheimer Landstr.

    http://www.abubakr.de/seiten/links.php

    :::

  10. Chronist Says:

    – – –

    UmmAiman H. Mazyek (Interreligiöses und Verantwortliche Verteilerin)

    http://www.abubakr.de/seiten/faq.php

    – – –

    Bilal-Moschee
    Islamisches Zentrum Aachen Bilal-Moschee e.V.
    Professor-Pirlet-Straße
    Aachen

    http://www.izaachen.de

    AnsprechpartnerIn:
    Hildegard Mazyek

    http://www.aachen.de/de/stadt_buerger/gesellschaft_soziales/integration/dialog_der_religionen/islam/bilal-moschee/index.html

    – – –

    Das Islamische Zentrum Aachen, gegründet 1964, ging aus der muslimischen Studentenunion IMSU an der RWTH
    hervor. Als erste Moschee in Aachen war das IZA gewissermaßen auch die Keimzelle der anderen, später gegründeten
    Moscheen, darunter auch der heute zur DITIB gehörenden Yunus-Emre-Moschee oder der bosnischen Moschee.
    „Wir haben schon damals Unterstützung seitens der Stadt Aachen und der RWTH erhalten“, erzählt
    Hildegard Mazyek vom IZA über die Anfangsjahre. Die deutsche Muslimin betreut den Bereich des Interreligiösen Dialogs
    am IZA. Heute sind die Räumlichkeiten des Islamischen Zentrums, der Bilal-Moschee, längst zu klein. Das IZA wird in der
    Regel als „arabische“ Moschee wahrgenommen, was Hildegard Mazyek allerdings nicht so gerne hört:
    „Ich höre das nicht so gerne. Ich bin deutsche Muslimin und sehe mich unabhängig von solchen
    Zuordnungen.“

    http://www.dmk-karlsruhe.de/index2.php?option=com_content&do_pdf=1&id=722

    – – –

    Für Hildegard Mazyek ist der Islam „nicht nur eine Religion, sondern umfasst alle Lebensbereiche“. Die heute 61-Jährige ist seit 37 Jahren mit einem aus Syrien stammenden Moslem verheiratet. Sie trat zum Islam über, hat sieben Söhne, die Familie engagiert sich in ihrer Moschee – und sie trägt das Kopftuch.

    http://www.rp-online.de/niederrhein-sued/willich/nachrichten/gesichter-des-islam-1.664246

    – – –

    Aiman Mazyek

    Aiman A. Mazyek (* 19. Januar 1969 in Aachen) ist ein deutscher Medienberater und Vorsitzender des Zentralrats der Muslime in Deutschland. …

    Der Sohn eines Syrers und einer Deutschen

    – – –

  11. Jacques Auvergne Says:

    ::

    (Als Kommentar bei der ermutigenden und unterstützenswerten Bewegung Free Minds)

    http://freeminds.blogsport.eu/2012/12/28/henryk-m-broder-das-pack-schweigt/comment-page-1/

    Das ist ein meisterlich geschriebener Kommentar von Elif am 30. Dezember 2012 at 12:28, der, wo er jetzt hier im Netz steht, hoffentlich viel gelesen wird. Und vielleicht verstehen dann ein paar junge Leute mehr, beispielsweise nachdenkliche Studenten in Fachbereichen wie Pädagogik, Sozialarbeit und Soziologie, dass sie, wenn sie eine ernst gemeinte Integration (ins Grundgesetz, nicht in Scharia und Kalifat …) erreichen wollen und die freiheitliche Demokratie bewahren wollen, nicht so weiter machen können wie die staatlichen oder lokalen Eliten aus Islamdialog (= Schariaaufhübschung plus Islammission) und Integrationsbetrieb (derzeit eigentlich ein Segregationsbetrieb).

    Danke auch für den Hinweis auf die amerikanische Dschihad-Plakatkampagne von CAIR.

    CAIR (Council on American–Islamic Relations) steht der Muslimbruderschaft wohl fast so nahe wie in Europa FEMYSO / ECFR / MJD / IGD. Kritiker vermuten insbesondere eine Nähe zur Hamas,

    have alleged ties between the CAIR founders and Hamas … identifying CAIR as one of the four U.S. organizations comprising the working organizations of the Palestine Committee of the U.S. Muslim Brotherhood, the parent organization and supporter of Hamas.

    http://en.wikipedia.org/wiki/Council_on_American%E2%80%93Islamic_Relations#Criticism

    Den arabischen Regierungen nahestehende Personen und Stiftungen statten CAIR sehr großzügig aus.

    its annual budget of around $3 million (as of 2007) in part through large donations from people and foundations identified with Arab governments. … significant Saudi financing

    Am 5. Mai 2008 nannte der Wissenschaftler und couragierte (my friend and colleague Ayaan Hirsi Ali) Religionskritiker Sam Harris das muslimbrudernahe und streng schariatreue CAIR treffend „eine islamistische PR-Agentur, die sich als Bürgerrechtsbewegung darstellt“,

    an Islamist public relations firm posing as a civil-rights lobby“

    http://www.huffingtonpost.com/sam-harris/losing-our-spines-to-save_b_100132.html

    Die Nähe zur Hamas fand das FBI dann doch nicht gut und beendete die Zusammenarbeit – nach Jahren:

    The Federal Bureau of Investigation (FBI) has cut off contacts with the Council on American-Islamic Relations (CAIR) amid mounting concern about the Muslim advocacy group’s roots in a Hamas-support network, the Investigative Project on Terrorism has learned. The decision to end contacts with CAIR was made quietly last summer as federal prosecutors prepared for a second trial of the Holy Land Foundation for Relief and Development (HLF), an Islamic charity accused of providing money and political support to the terrorist group Hamas, according to people with knowledge of the matter … During testimony, FBI agent Lara Burns described CAIR as a front organization. Hamas is a US-designated foreign terrorist organization, and it’s been illegal since 1995 to provide support to it within the United States. The decision to end contacts with CAIR is a significant policy change for the FBI. For years, the FBI worked with the national organization and its state chapters to address Muslim community

    http://www.investigativeproject.org/985/fbi-cuts-off-cair-over-hamas-questions

    http://globalmbreport.org/?p=1306

    Suchbegriff CAIR, beim zuverlässigen globalmbreport oder GMBDR, The Global Muslim Brotherhood Daily Report)

    http://globalmbreport.org/?s=CAIR

    Wie globalmbreport (GMBDR) dem Leser nahelegt, scheint CAIR erfolgreich dafür zu sorgen, dass die Berichterstattung zur Lage in Ägypten immer ausreichend islamsensibel stattfindet und dass in einflussreichen amerikanischen Zeitungen schariafreundliche Journalisten aktiv sind:

    Two reporters with past ties to a US Muslim Brotherhood organization are currently reporting on events in Egypt for major US news organizations. Associated Press Cairo reporter Hadeel Al-Halchi is a former spokesperson for the Canadian chapter of the Council on American Islamic Relations (CAIR), an organization identified in US court documents as part of the Palestine Committee of the US Muslim Brotherhood. In addition, Los Angeles Times reporter Raja Abdulrahim received a scholarship from CAIR and her writings throughout her career have reflected positions consistent with CAIR’s.

    http://globalmbreport.org/?p=3938

    CAIR versucht, Islamkritiker als „Islamophobe“ verächtlich zu machen und vom (monopolhaft) einzig duldbaren gesellschaftlichen Islamdiskurs auszugrenzen (… der Versuch kommt uns bekannt vor …). Diesbezüglich hat CAIR die kalifornische Uni von Berkeley offensichtlich bereits ganz gut im Griff; 2011 veröffentlichen beide einen „Islamophobie-Bericht“

    On Thursday, June 23, 2011 the Council on American-Islamic Relations (CAIR) and the University of California, Berkeley’s Center for Race and Gender (CRG) held a news conference on Capitol Hill to release „Same Hate, New Target,“ the first-of-its-kind annual report outlining the disturbing growth of Islamophobia in the United States during 2009-2010. DOWNLOAD THE REPORT NOW! The groundbreaking report also lists the „worst“ Islamophobes and the „best“ of those pushing back against growing anti-Muslim sentiment in American society.

    http://crg.berkeley.edu/content/islamophobia-report-0910

    Der Koran darf wörtlich genommen werden, und bitte kein kritisches Wörtchen gegen die heilssichernde Scharia, wir Muslime sind da eine ganz sensible Spezies. Same Hate, New Target. Islamophobia and Its Impact in the United States

    http://crg.berkeley.edu/sites/default/files/islamophobiareport2009-2010.pdf

    Seit Jahren kämpft CAIR für den Schleier (Hidschab) überall im amerikanischen Arbeitsleben und stellt „intolerante“ (kopftuchkritische) Arbeitgeber öffentlich bloß und klagt gegen sie. Die irdische „Frauenfrage“ ist im Islam (nach Allah und der Rettung der Seele vor dem ewigen Höllenfeuer) schließliche Thema Nummer eins, die Frau ist anders als der Mann und braucht männlichen „Schutz“ (wali, einen Vormund), sie ist anders nackt als der Mann, nämlich nackter als er und muss „bedeckt“ werden (Hidschab), sie ist unvernünftig, wankelmütig, hat weniger Religion – das ist kein Islamismus, sondern echter alter Islam.

    Im Sinne des Aufrufs zur Hisba und durchgesetzten Souveränität Allahs arbeitet CAIR daran, in Berufswelt und Rechtssprechung das schariakonforme Wohlverhalten und die entsprechenden islamischen Strukturen durchzusetzen.

    THE HIJAB, mit gesponsort von der Universitätskirche

    Frei nach dem Motto: Wozu brauchen wir militärischen Dschihad, wenn die lieben Gutmenschen bei unserem sexualpolitischen und auf ein amerikanisches islamisches Sonderrecht zielenden Dschihad freiwillig mitmachen …

    Wie Mustafa Cerić es in seiner Declaration of European Muslims fordert:

    (f) opening the way for Muslim law to be recognized in matters of personal status such as the Family Law;

    (g) the protection of European Muslims from Islamophobia, ethnic cleansing, genocide, and similar atrocities.

    http://www.rferl.org/content/article/1066751.html

    http://www.militantislammonitor.org/article/id/2044

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2009/12/21/159/

    »Das Projekt«
    (gefunden am 07.11.2001 bei einer antiterroristischen Razzia in der Villa des Herrn Nada)

    http://derprophet.info/inhalt/brotherhood-project.htm/

    Meine Übersetzung und Kommentierung zu
    »Das Projekt«

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2010/06/13/169/

    Die am 03.02.2002 verabschiedete Islamische Charta: Grundsatzerklärung des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) zur Beziehung der Muslime zum Staat und zur Gesellschaft stammt aus der Feder von Nadeem Elyas

    Islamische Charta

    https://jacquesauvergne.wordpress.com/2011/09/27/262/

    ::

  12. Dwarslöper Says:

    Muslimbruderschaft – IESH Château Chinon – Berlin – INSSAN – Ibrahim El-Zayat – Ferid Heider
    ::

    Aspekte der Demokratiegefährdung in Berlin-Mitte und Möglichkeiten der Intervention

    Autorinnen und Öffentlichkeitsvertretung: Claudia
    Dantschke, Claudia Luzar

    http://www.fes.de/BerlinerAkademiegespraeche/publikationen/islamundpolitik/documents/Studie-Berlin-Mitte_Nachfolgestudie_ZDK-2007.pdf

    [ dort ab Seite 20 ]

    3.1.2.
    Das Interkulturelle Zentrum für Dialog und Bildung – IZDB Im Frühjahr 2004 trat in Berlin ein scheinbar neuer Verein mit Sitz in der Weddinger Drontheimer Straße 32a an die Öffentlichkeit und mauserte sich in kürzester Zeit zu einem bevorzugten Kooperationspartner kommunaler Einrichtungen …

    Am 19. September 2004 fand, wie bereits im Jahr zuvor, die Jahrestagung der „Islamischen Gemeinschaft in Deutschland – IGD“ in Berlin statt …

    In dieser Pressemappe gibt die IGD auf der letzten Seite unter der Rubrik „Kontakt“ folgendes bekannt:

    Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V. (IGD)
    Hauptsitz:
    IZ München; Wallner Straße 1-5;
    München

    und gleich darunter:

    Sekretariat und Öffentlichkeitsarbeit
    Zentrum für Dialog und Bildung, Drontheimer Straße 32a,
    Berlin.

    Demnach handelt es sich also um den zweiten Sitz der IGD in Deutschland, was der Verfassungsschutz Berlin in seinem Bericht für das Jahr 2004 auch entsprechend vermerkt, schließlich wird die IGD seit Jahren von den Landesämtern und vom Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet und unter der Rubrik „Muslimbruderschaft – MB“ eingeordnet. …

    Im Jahresbericht 2006 sind zwar nach wie vor die IGD als Dach der Muslimbruderschaft in Deutschland und das „Islamische Kultur- und Erziehungszentrum Berlin e. V.“ [ IKEZ ] als Berliner Zentrum aufgeführt, as IZDB hingegen fehlt plötzlich. …

    Der Verein „Interkulturelles Zentrum für Dialog und Bildung – IZDB“ wurde bereits am 10.10.2000 unter dem Namen: „Arabisches Kulturzentrum e.V.“ mit der Vereinsadresse Elsterstr. 50, 12059 Berlin gegründet. Laut Vereinsakte waren 10 Personen anwesend, die einstimmig Eid Freijie (geb. 1940), Ahmet el Haj Hussein (geb. 1962) und Saoussan Dahehé (geb. 1974) zum Vorstand wählten. Die am 10.10.2000 errichtete und in diesem Punkt bis heute unveränderte Satzung des Vereins IZDB enthält im Paragraphen 10, Auflösung des Vereins, folgende Festlegung: „… fällt das Vermögen an die Islamische Gemeinschaft in Deutschland e.V., Wallnerstr. 1-5, München“. Die IGD ist also die begünstigte Organisation.

    Am 6.11.2001 wird die Satzung des Vereins in Bezug auf den Paragraphen 1, Name und Sitz des Vereins, geändert. Der Verein nennt sich nun nicht mehr „Arabisches Kulturzentrum“ sondern „Insan Kulturzentrum e.V.“ [ vgl. FN23 „Insan mit einem S. Etwa zur gleichen Zeit (Herbst 2001) wird der Verein Inssan (mit zwei S) gegründet (nach einem Jahr Vorbereitungszeit findet am 25. Oktober 2002 die offizielle Gründung statt).“ ], die Vereinsadresse ist nun identisch mit der Adresse des Vorstandsmitgliedes Haj Hussein und lautet Puttkamer Str. 23. …

    Gefördert durch den Jugendtreff Assalam e.V. und das IZDB wurde 2007 eine Vortragsreihe für Brüder und Schwestern im IZDB gestartet. Es geht dabei um mehrstündige Vorträge zu verschiedenen islamischen Themen. Referenten sind die beiden „Jugendreferenten“ Esma Bilekkaya-Salih und Ferid Heider, der z.B. am Samstag, den 24.03.2007, zum Thema „Islam zwischen Sunnah und Erneuerung!“ vortrug. Ferid Heider ist Imam im Neuköllner IKEZ, wird im Handbuch für die Lokalkreise der Muslimischen Jugend (MJD) als Referent empfohlen und soll nun im IZDB wie auch im IKEZ die Jugendarbeit in Form von „Jugendclubs, Gesprächskreisen und Ausflügen“ organisieren, …

    [ letztes Zitat aus Seite 26 ]

    ::
    ::

    Der Tagesspiegel:

    „Zusammen mit Vertretern anderer Religionen organisierte Inssan eine Woche nach den Londoner Anschlägen ein Friedensgebet in der britischen Botschaft.“ (01.08.05)

    „Die gemeinsame Sprache der rund 40 aktiven Vereinsmitglieder aus Arabien, der Türkei oder aus Frankreich ist Deutsch. Und das soll sie auch für die vielen anderen Muslime in Berlin sein, fordert Nofal. Sie will auf die Ausländer im Land Druck machen: „Die Sprache ist das wichtigste Instrument.“…Sätze und Ansichten, wie sie auch von der ehemaligen Ausländerbeauftragten…Barbara John immer wieder geäußert wurden. John hält auch viel von Inssan. Sie soll im September in den Beirat des Vereins gewählt werden.“ (25.07.03)

    „Beim Inssan-Festival in Tegel feierten Tausende Muslime. Und das freute auch die Politik.“ (11.09.06)

    „Inssan plant zur Gewaltprävention das Schulprojekt „Peaceful Minds“ und hofft auf die Unterstützung des Senats. Sprecher Chaban Salih sagte: „Unsere Stärke ist, wir können auch religiös argumentieren.“ (31.10.06)

    http://www.inssan.de/index.php?id=5

    ::

    Einen weiteren wichtigen Schritt machte Inssan im Oktober 2004, als die langjährige Berliner Ausländerbeauftragte Prof. Barbara John, die Religionswissenschaftlerin Gerdien Jonker, der geistliche Rektor der Katholischen Akademie Dr. Ernst Pulsfort, der ehemalige taz-Chefredakteur Thomas Hartmann und der Leiter des Berliner Büros der Hilfsorganisation Islamic Relief Ismet Misirlioglu den Inssan-Beirat gründeten, der den Verein berät und unterstützt.

    http://www.inssan.de/index.php?id=2

    ::

    Beirat

    Der Inssan-Beirat besteht aus namenhaften Berliner Persönlichkeiten, die zwei Mal im Jahr zusammenkommen, um den Vorstand bei seiner Vereinsarbeit zu beraten und zu unterstützen. Die Mitglieder des Beirats sind:

    Prof. Dr. Barbara John:

    Die ehemalige Berliner Ausländerbeauftragte schrieb einmal über Inssan: „Dieser Gruppe geht es darum, die Bindungen von Muslimen zu einem heimatorientierten Islam zu überwinden. Inssan versteht den Islam als eine Religion, die sich in Deutschland verwurzeln soll und sich selbstverständlich mit demokratischen Spielregeln vereinbaren lässt.“
    Michael Freiberg:

    Der CDU-Politiker ist Abgeordneter des Berliner Abgeordnetenhauses und war lange Jahre stellvertretender Bezirksbürgermeister und Stadtrat von Neukölln, einem Bezirk mit hohen Anteil von Muslimen. Schon in dieser Zeit setzte er sich immer wieder für Inssan im Stadtteil ein.
    Thomas Hartmann:

    Er war der erste Chefredakteur der taz. Heute organisiert er kulturelle Veranstaltungen. Für Inssan stellt er immer wieder Kontakte in die Kulturszene oder auch zu Journalisten her.
    Ismet Misirlioglu:

    Er leitet das Büro der Hilfsorganistion Islamic Relief und war einer der Mitinitiatoren des Runden Tischs der muslimischen Organisationen in Friedrichshain-Kreuzberg.

    http://www.inssan.de/index.php?id=33

    ::

  13. Jacques Auvergne Says:

    Strategie islamischer Kulturaktion im Westen
    OIC
    ::

    Prospective strategic planning
    ISESCO

    In the area of prospective, strategic planning for the educational, scientific, cultural, and communicational resurgence of the Islamic world, the Islamic Educational, Scientific and Cultural Organization laid down eleven (11) strategies together with their implementation mechanisms. These strategies, alongside the „Islamic Declaration on Cultural Diversity“, the „Islamic Declaration for Sustainable Development“, and the „Jeddah Commitments for Sustainable Development“, the „Rabat Declaration on Child Issues in the Islamic World“, the „Tripoli Commitments on Renewing Cultural Policies in the Islamic World“, the „Action Plan on Renewing Cultural Policies in the Islamic World“, the „Programme on the Promotion of Renewable Energy in the Islamic Countries“ and the „Khartoum Commitments: Towards a Brighter Future for Our Children“ constitute a comprehensive framework for the „Strategy of Knowledge from an Islamic Viewpoint“. The Organization’s strategies are enumerated below according to their chronological order of adoption:

    [ Strategie islamischer Kulturaktion im Westen ]

    The Strategy for Islamic Cultural Action outside the Islamic World
    Adopted by the 9th Islamic Summit Conference, Doha, 2000.

    Cultural Strategy for the Islamic World
    As amended and adopted by the Fourth Islamic Conference of Culture Ministers, Algiers, 2004.

    http://www.isesco.org.ma/index.php?option=com_k2&view=item&layout=item&id=57&Itemid=84&lang=en

    ::
    ::

    Strategy for Benefiting from Muslim Competencies in the West

    http://www.isesco.org.ma/templates/isesco/strategy/en/documents/Competencies.pdf

  14. Jacques Auvergne Says:

    ISESCO
    (Sitz Rabat, Marokko; um Dr. Abdulaziz Othman Altwaijri)
    ::

    Identity and Globalization from the Perspective of the Right of Cultural Diversity ( 2nd Edition )
    (2012)

    http://www.isesco.org.ma/index.php?option=com_k2&view=item&layout=item&id=2&Itemid=96&lang=en

    http://www.isesco.org.ma/templates/isesco/publications/en/mokawalat/EntreprisesCulturellesVE.pdf

    The Image of Islam and of Muslims In Educational and Cultural Policies In Italy, France, Germany, UK, and Spain
    Yahya Sergio Yahe Pallavicini
    (2010)

    http://www.isesco.org.ma/index.php?option=com_k2&view=item&id=2:%D9%83%D8%AA%D8%A8&Itemid=96&lang=en

    Human Civilizations and Cultures: from Dialogue to Alliance
    (2007)
    Proceedings of the International Symposium
    organized by the Islamic Educational, Scientific and Cultural Organization -ISESCO-
    in cooperation with the Tunisian Ministry of Culture and Heritage Preservation
    Tunis, 30/1 – 1/2/2006

    http://www.isesco.org.ma/index.php?option=com_k2&view=item&id=2:%D9%83%D8%AA%D8%A8&Itemid=96&lang=en

    White book on Dialogue among Civilizations
    (2002)

    http://www.isesco.org.ma/index.php?option=com_k2&view=item&id=2:%D9%83%D8%AA%D8%A8&Itemid=96&lang=en

    Islamic Perception of Child-Oriented Information
    Dr. Mohiuddin Abdulhalim
    (1999)

    http://www.isesco.org.ma/index.php?option=com_k2&view=item&id=2:%D9%83%D8%AA%D8%A8&Itemid=96&lang=en

    Towards A Sound Awakening. Renovating religion and promoting life
    Yusuf al-Qaradawi
    (1997)

    http://www.isesco.org.ma/index.php?option=com_k2&view=item&layout=item&id=2&Itemid=96&lang=en

    ::
    ::

    http://www.isesco.org.ma/index.php?option=com_k2&view=item&layout=item&id=2&Itemid=96&lang=en

    ::
    ::

    FUIJ
    Federation of the Universities of the Islamic World

    http://www.isesco.org.ma/templates/isesco/publications/en/mokawalat/EntreprisesCulturellesVE.pdf

    IBEST
    Islamic Body on Ethics of Science and Technology

    http://www.ibest.org.ma/

    Islamic World Science Net (ISWN)
    ICPSR
    ISESCO Center for Promotion of Scientific Research (ICPSR)
    Centre de l’ISESCO pour la Promotion de la Recherche Scientifique

    http://www.icpsr.org.ma/

  15. Jacques Auvergne Says:

    ISLAM TODAY
    Periodical Journal published half-yearly by the Islamic Educational, Scientific and Cultural Organization -ISESCO-

    Number 28 (2012)

    Executive Director
    Dr. Abdulaziz Othman Altwaijri
    Editor-in-Chief
    Abdelkader El-Idrissi

    ::

    Heritage and Identity
    Dr. Abdulaziz Othman Altwaijri

    Inter-civilizational Interaction from the Islamic Perspective
    Dr Ahmed Mohammed al-Tayyeb

    An Islamic Perspective on Citizenship: Citizenship of Muslims in non-Muslim Countries
    Dr Yussuf al-Qaradawi

    http://www.isesco.org.ma/templates/isesco/Islamtoday/en/28/Islam_Today_28.pdf

    ::
    ::
    Number 25 (2008)

    The Islamic World and the West: Challenges and Future
    Dr. Abdulaziz Othman Altwaijri

    Muslim Minorities: Insights into Integration
    Dr. Yusuf al-Qaradawi

    Renewing Religious Thought in Islam: Prerequisites and Impediments
    Dr. Taha Abderrahman

    Dialogue of Civilizations: A Contemporary Cultural Perspective
    Dr. Fawzia Al Ashmawi

    http://www.isesco.org.ma/templates/isesco/Islamtoday/en/25/25.pdf

    ::
    N° 13 (1995)

    Education and Human Resources Development : A comprehensive Approach from an Islamic Perspective
    Abdun Noor Professor of Public Administration, University of Chittagong, Chittagong, Bangladesh

    http://www.isesco.org.ma/index.php?option=com_k2&view=item&layout=item&id=72&Itemid=97&lang=en

    ::
    ::

    ISLAM TODAY

    http://www.isesco.org.ma/index.php?option=com_k2&view=item&layout=item&id=72&Itemid=97&lang=en

    ::
    ::
    Tabah Papers Series, Number 1, June 2008

    A Global ethic: its scope and limits
    TAHA ABDERRAHMAN

    [ Mitglied u. v. a. in der Society of Intercultural Philosophy, Cologne / Gesellschaft für Interkulturelle Philosophie, Köln.

    Taha Abderrahman schrieb
    Fī uṣūl al-ḥiwār wa tajdīd ‘ilm al-kalām / On the Foundations of Dialogue and the Renewal of Dialectic Theology
    (1988) sowie
    Tajdīd al-manhaj fī taqwīm al-turāth / Renewing the Methodology for Appraising the Tradition
    (1995). ]

    http://www.tabahfoundation.org/research/pdfs/Tabah_Research_papers_en_001.pdf

    ::
    ::

    Dr. Fawzia Al ASHMAWI

    Islamologue, écrivain, traductrice, expert externe auprès de l‘UNESCO, l‘ISESCO, la Ligue des Etats Arabes.

    http://drfawziaalashmawi.blogspot.de/2010/05/drfawzia-al-ashmawi.html

    ::

  16. Jacques Auvergne Says:

    Alarm – in nur acht Wochen wird es für die säkulare sprich die freiheitliche Demokratie gefährlich: Gotteslästerung, Zwangsheirat (auch als Auslandsstraftat), männliche wie weibliche Genitalverstümmelung: der 70. Deutsche Juristentag, Hannover 2014 grübelt über „Fragen zur Relevanz kultureller und religiöser Hintergründe“ – ein Einfallstor für das Denken und Politikmachen der Muslimbrüder!
    ::

    (Zitat)

    Deutscher Juristentag – Abteilung Strafrecht: Kultur, Religion, Strafrecht – Neue Herausforderungen in einer pluralistischen Gesellschaft
    15.07.2014 — Dr. Georg Neureither

    Der 70. Deutsche Juristentag (DJT) findet vom 16. bis 19.09.2014 in Hannover statt. Die strafrechtliche Abteilung wird sich mit der Frage beschäftigen, ob als Folge der kulturellen und religiösen Pluralisierung der in Deutschland lebenden Bevölkerung Änderungen im Strafrecht zu empfehlen sind.

    Ein Schwerpunkt liegt auf der Untersuchung von Verbotsnormen im StGB, die Delikten mit kulturellen oder religiösen Tathintergründen gelten. Ist der Tatbestand der Bekenntnisbeschimpfung (§ 166 StGB) noch zeitgemäß? Gibt es Änderungsbedarf im Hinblick auf sonstige Äußerungsdelikte? Wäre die Einführung einer weiteren Verbotsnorm zu empfehlen, die über den Tatbestand der Volksverhetzung (§ 130 StGB) hinaus die Verbreitung rassistischer Gedanken unter Strafe stellt?

    Es stellt sich ferner die Frage, ob für den neugeschaffenen Tatbestand „Verstümmelung weiblicher Genitalien“ (§ 226a StGB) und den Rechtfertigungsgrund für die Beschneidung von Jungen (§ 1631d BGB) Empfehlungen für die Auslegung oder für Änderungen in der Gesetzesfassung zu beschließen wären und ob das strafrechtliche Verbot der Zwangsheirat (§ 237 StGB) als gelungen anzusehen ist, insbesondere was die Erfassung von im Ausland begangenen Tathandlungen betrifft.

    Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der international geführten Debatte um „cultural defenses“. Zu erwägen ist, ob sich aus der kulturellen Biographie des Täters und seiner Beweggründe die Forderung nach Rechtfertigungs- oder Entschuldigungsgründen ergibt und welche Rolle den Religionsgrundrechten in Art. 4 I, II GG im strafrechtlichen Kontext der Rechtfertigung und Entschuldigung zukommt. Praktisch wichtig ist die Frage, ob kulturelle und religiöse Tathintergründe als schuldmindernde Umstände einzustufen und strafmildernd zu berücksichtigen sind. Diesem Aspekt kommt bei der Auslegung des Merkmals „niedrige Beweggründe“ beim Mord (§ 211 StGB) in Fällen von Blutrache und so genannter Ehrenmorde eine entscheidende Rolle zu.

    Auch bei der Auslegung anderer Tatbestandsmerkmale, etwa der Zumutbarkeit einer Hilfeleistung (§ 323c StGB), ergeben sich ähnlich gelagerte Fragen zur Relevanz kultureller und religiöser Hintergründe. Im Kontext der Strafzumessung ist ferner die Wertung rassistischer und fremdenfeindlicher Motive als Strafschärfungsgrund zu erörtern.

    (Zitatende)

    http://religion-weltanschauung-recht.net/2014/07/15/deutscher-juristentag-abteilung-strafrecht-kultur-religion-strafrecht-neue-herausforderungen-in-einer-pluralistischen-gesellschaft/#more-4743

    ::
    ::

    70. Deutscher Juristentag, Hannover 2014
    Fachprogramm

    http://www.djt.de/70-deutscher-juristentag/fachprogramm/ueberblick/

    ::
    ::

    STRAFRECHT
    Kultur, Religion, Strafrecht – Neue Herausforderungen in einer pluralistischen Gesellschaft

    Auch bei der Auslegung anderer Tatbestandsmerkmale, etwa der Zumutbarkeit einer Hilfeleistung (§ 323c StGB), ergeben sich ähnlich gelagerte Fragen zur Relevanz kultureller und religiöser Hintergründe. Im Kontext der Strafzumessung ist ferner die Wertung rassistischer und fremdenfeindlicher Motive als Strafschärfungsgrund zu erörtern.

    http://www.djt.de/70-deutscher-juristentag/fachprogramm/strafrecht/

    ::

  17. Carcinòl Says:

    … und die Wegstrecke („Brücke“) einäugiger Xenophilie hin zur süßen islamischen Normativität, zur marginalisierten, diskriminierten Scharia? Mit all ihrer Weisheit von Jungen-Beschneidungszwang, Mädchen-Schleierzwang ab der Pubertät, Zweitfrau, Kindbraut, FGM? Oder ist das islamische Recht und Wohlverhalten ja vielleicht gar selbst optimale „Brücke zwischen den Kulturen“ (Volker Beck), mindestens für die zunehmend abgeschottet lebenden Bürger mit Kultur, ich meine mit Islam?

    *Sarkasmus aus*

    02.07.2015
    Donnerstag, 02.07.2015 (115. Sitzung)

    21.25 – 21.55 Uhr 25 Min.
    TOP 21
    Weltweite Lage der Religions- und Glaubensfreiheit
    A

    Weltweite Lage der Religions- und Glaubensfreiheit: Ab 21.25 Uhr beraten die Abgeordneten 30 Minuten lang abschließend über einen gemeinsamen Antrag von CDU/CSU, SPD und Bündnis 90/Die Grünen, in dem die Bundesregierung aufgefordert wird, einen Bericht zur weltweiten Lage der Religions- und Glaubensfreiheit vorzulegen (18/5206). Außerdem soll sie in diesem Bericht darlegen, welche politischen Bemühungen die Bundesrepublik unternimmt, um dieses Menschenrecht zu schützen. Der Bericht soll bis zum 30. Juni 2016 vorgelegt werden. Der Schutz der Religions- und Glaubensfreiheit sei für alle staatlichen Institutionen in der Bundesrepublik „von höchstem Belang“, heißt es zur Begründung des interfraktionellen Antrags.

    https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2015/kw27_vorschau/380122

    Bundestag
    Drucksache 18/5206

    Das Menschenrecht auf Religions- und Glaubensfreiheit ist jedoch nicht nur durch Verfolgung und Unterdrückung bedroht. Es werden auch weitere ihrer zentralen Bestandteile in Frage gestellt. So geht aus der Kairoer Menschenrechtserklärung der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) hervor, dass Religionsfreiheit in islamischen Ländern nicht uneingeschränkt gewährt wird. Insbesondere wird das Recht, seinen Glauben zu wechseln, für seinen Glauben öffentlich zu werben und das Recht, seinen Glauben öffentlich zu bekennen, durch zahlreiche Staaten negiert und eine Ausübung dieses Rechts sogar bestraft.

    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/052/1805206.pdf


    Drucksache 18/5206
    17.06.2015

    Antrag der Fraktionen CDU/CSU, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

    Bericht der Bundesregierung zur weltweiten Lage der Religions- und Glaubensfreiheit

    http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/18/052/1805206.pdf


    Rede zur weltweiten Lage der Religions- und Glaubensfreiheit

    von Volker Beck (Köln) (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
    am 18.06.2015

    „[…] Aber jede Religion ist irgendwo auf der Welt in der Minderheit und auf den Respekt der Mehrheit in der Ausübung ihrer Religion angewiesen. Das könnte eine Brücke zwischen den Kulturen sein, mit der man vielleicht Verständnis in Regionen und in Staaten weckt, die die Religionsfreiheit der Minderheiten heute noch mit Füßen treten.

    Verfolgung aufgrund der Religion ist leider bitterer Alltag. Im Iran sitzt der gesamte Führungskreis der Bahai-Religion im Gefängnis und wurde zu 20 Jahren Haft verurteilt – für nichts anderes als dafür, Mitglied der Bahai-Religion zu sein. Im Sudan sitzen gegenwärtig zwei südsudanesische Pastoren, Michael Yat und Peter Reith, ein und laufen Gefahr, dass an ihnen die Todesstrafe vollstreckt wird. Wofür? Michael Yat war bei einem Besuch im Sudan am 21. Dezember verhaftet worden, nachdem er am selben Tag in einer Kirche in Khartoum gepredigt hatte.

    Sie haben Saudi-Arabien angesprochen. In Saudi-Arabien ist es ein Straftatbestand, eine Bibel zu besitzen oder an einem Gottesdienst christlicher Konfession teilzunehmen. Der Übertritt vom Islam zum Christentum oder zu einer anderen Religion wird mit dem Tode bestraft. Insofern finde ich es richtig, Herr Kauder, dass wir nicht nur die Panzerlieferung, die wir jetzt abgesagt haben, sondern jede Waffenlieferung an ein solches Verfolgerland einstellen. […]

    – Ich finde es gut, dass der Deutsche Bundestag in der Begründung des Antrags feststellt, dass es auch zur Glaubensfreiheit gehört, entsprechend den Sitten und Gebräuchen einer Religionsgemeinschaft Gotteshäuser zu errichten. […]“

    http://www.volkerbeck.de/2015/06/19/1821/





    Vor fünf Jahren

    Das Menschenrecht auf Religions- und Glaubensfreiheit stärken
    06.07.2010

    Antrag der Abgeordneten Volker Beck (Köln), Tom Koenigs, Josef Winkler und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

    […] Gemeinsam mit den Staatsverträgen zwischen der Bundesrepublik und den Religionsgemeinschaften bilden diese grundgesetzlichen Voraussetzungen die Grundlage, auf der eine vollständige rechtliche Gleichstellung aller Religionsgemeinschaften in Deutschland zum Schutz des Menschenrechts auf Religions- und Glaubensfreiheit verfolgt werden soll. Auch die notwendige rechtliche Gleichstellung des Islam ist innerhalb dieses Systems möglich. Wie die rechtliche Gleichstellung des Islam innerhalb dieses Systems möglich ist, soll geprüft werden. […]

    Das Menschenrecht auf Reli­gions- und Glaubensfreiheit ist jedoch nicht nur durch Verfolgung und Unterdrückung bedroht. Es werden auch weitere ihrer zentralen Bestandteile in Frage gestellt. So geht aus der Kairoer Menschenrechtserklärung der Organisation der Islamischen Konferenz (OIC) hervor, dass Religionsfreiheit in islamischen Ländern nicht uneingeschränkt gewährt wird. Insbesondere wird das Recht, seinen Glauben zu wechseln, für seinen Glauben öffentlich zu werben und das Recht seinen Glauben öffentlich zu bekennen, durch zahlreiche Staaten negiert. […]

    Die im Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen am 15. April 2010 angenommene Resolution gegen die Diffamierung von Religion (A/HRC/RES/13/16) spricht sich für die Gleichbehandlung und den Dialog aller Religionen aus, legt aber ihren Schwerpunkt auf die Ächtung von Islamophobie, da hierin die häufigsten Anwendungsfälle vermutet werden. […]

    Berlin, den 6. Juli 2010
    Renate Künast, Jürgen Trittin und Fraktion

    http://www.ead.de/arbeitskreise/religionsfreiheit/nachrichten/einzelansicht/article/deutscher-bundestagdas-menschenrecht-auf-religions-und-glaubensfreiheit-staerken.html

    Drucksache 17/3428
    26.10.2010

    Das Menschenrecht auf Religions- und Glaubensfreiheit als politische Herausforderung

    […] Dagegen werden in der Kairoer Erklärung der Menschenrechte der Organisation of the Islamic Conference (OIC) von 1990 die Menschenrechte und damit die Religionsfreiheit unter den Vorbehalt der Scharia, des islamischen Gesetzes gestellt. […]

    An den Beispielen des schiitischen Iran und des wahhabitischen Saudi-Arabien zeigt sich, wie bestimmend der Islam mit seiner jeweils spezifischen Lehre und seinem propagierten Ausschließlichkeitsanspruch für das politische Handeln der Herrschenden ist. Religion und Politik sind untrennbar miteinander verbunden. In beiden Staaten muss die Gesetzgebung von Geistlichen gebilligt werden. […]

    führt dazu, dass der „Abfall“ vom Islam (Apostasie) zivil- und strafrechtlich verfolgt wird. So können Apostaten zwangsgeschieden werden oder ihre Erbansprüche verlieren. In Staaten wie Iran, Saudi-Arabien, Pakistan, Afghanistan, Somalia oder Mauretanien kann bei Apostasie sogar die Todestrafe verhängt werden. […]

    Pakistan, wo der sunnitische Islam Staatsreligion ist, verstößt massiv gegen das Recht auf Religions- und Glaubensfreiheit. Die sog. Blasphemie-Gesetze sehen lebenslängliche Haft oder die Todesstrafe für Angeklagte vor, die den Propheten Mohammed oder den Koran „beleidigt“ haben. […]

    Die Türkei ist ein laizistischer Staat. […] [ Das war vor einem halben Jahrzehnt, 2010; Anm. ]

    Der Deutsche Bundestag begrüßt, dass die Voraussetzung für den seit langem geforderten Islamunterricht an staatlichen Schulen in Deutschland geschaffen wurde. […]

    über den Dialog mit muslimischen Verbänden die Gleichbehandlung des Islam in Deutschland zu fördern und wichtige Schritte wie die Aus- und Fortbildung von Islamlehrern und Imamen an deutschen Universitäten konstruktiv zu begleiten.

    Berlin, den 26. Oktober 2010
    Dr. Frank-Walter Steinmeier und Fraktion

    http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/034/1703428.pdf

  18. Jacques Auvergne Says:

    [ Abdullah bin Bayya war Vize-Präsident, Justizminister, Bildungsminister und islamischer Religionsminister in Mauretanien. Derzeit ist er Vizepräsident der International Union of Muslim Scholars [ IUMS, Yusuf al-Qaradawi ] und Gründer und Präsident im Global Center for Renewal and Guidance (Welt-Zentrum für Erneuerung und Rechtleitung / Führung). Hat einen Sitz im European Council for Fatwa and Research [ ECFR, Yusuf al-Qaradawi ] und fehlt auch nicht im Weltmoscheenrat (Al-Maǧlis al-aʿlā al-ʿālamī al-masāǧid) der Rabita (Rābiṭa, Muslim World League.) ]

    Stichworte

    عبد الله بن بية
    عبد الله بن محفوظ بن بية
    ʿAbdullāh bin Maḥfūẓ bin Bayya
    ʿAbdullāh bin Bayya
    Abdallah bin Bayyah (Abdallah bin Mahfudh ibn Bayyah) [anglisiert]
    Abdullah bin Mahfuz bin Bayya
    Abdullah bin Bayya
    Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
    Bundesprogramm ‚Demokratie leben!‘
    Jugend-Präventionsprojekt gegen Extremismus Safer Spaces
    ZMD
    ZMD-Projekt Safer Spaces: Respekt und Teilhabe „Der richtig verstandene Islam wird dabei als Teil einer immunisierenden Wirkung gegen extremistische Strömungen und Gewalt begriffen.“
    :

    […] dass die Scharia zwischen Überschuss und Mangel liegt. Es ist der mittlere Weg. Und der Gesandte Allāhs (…) sagte: „Ḫayru-l-umūr awsaṭuhā: Die besten aller Sachen sind die, die in der Mitte liegen“. […]

    […] dass die Umstände, in denen Sie sich hier befinden, keineswegs gewöhnlich sind. Genau aus diesem Grund gibt es bestimmte Dinge, welche die Scharia in solchen Situationen zulässt, sonst aber, wenn diese Umstände nicht gegeben sind, verbietet. […] Wir sollten die Frauenproblematik lösen, dabei meine ich nicht, dass wir den Rahmen des Erlaubten im Islam verlassen sollen. Vielmehr sollten wir gemäß den islamischen Vorschriften handeln, und soweit es geht, uns für die moderate Stellung von Frauen einsetzen. […]

    (Abdullah bin Bayya)

    :
    Stoppen wir das staatlich finanzierte Projekt des ZMD, Safer Spaces: Respekt und Teilhabe, bei dem es unter dem Menüpunkt Jugend heißt:

    . . . . . . .

    Auf der Suche nach Antworten auf schwierige Fragen des Lebens

    Von Abdullah Bin Bayyah

    (Vortrag von Scheich Abdullah bin Bayyah gehalten vor einer Gruppe von etwa 50 Muslimen aus Amerika auf einer ʿumrah-Reise mit Dr. Umar Faruk Abd- Allah, Usama Canon, Mustafa Davis und anderen. Ausschnitt aus dem Vortrag des Scheichs, niedergeschrieben und bearbeitet von Yusuf Lenfest.)

    Jugend ist eine Zeit der Leistung, eine Zeit der Kreativität und Originalität, ein Augenblick der Stärke zwischen zwei Schwächen: Gott hat uns in einem Zustand der Schwäche erschaffen und wir kehren im Alter zur Schwäche zurück. Das Jugendalter ist äußerst wichtig in Bezug auf seine Kompliziertheit, weil in diesen Zeiten existentielle Fragen an sich selbst gestellt werden, und diese Fragen werden im späteren Leben für unsere Handlungen tonangebend sein.

    Was sind diese Fragen? Woher kommen sie? Diese Fragen gibt es von Anbeginn der Zeit – sie ändern sich nicht von einer Zivilisation zu der anderen, obwohl die Antworten sich unterscheiden können. Woher komme ich? Wer bin ich? Was ist mein Ziel im Leben? Das sind die allgemeinen Fragen.

    Die Jugendlichen in heutigen modernen Ländern sind beim Versuch diese Fragen in Einklang zu bringen zwischen drei Ansätzen hin und hergerissen: Methodik der Befolgung von Wissenschaft und Wissen, Philosophie und Religion.

    Der wissenschaftliche Ansatz stützt sich auf die Sinne, somit können die empirischen Wissenschaften wahrgenommen werden. Das Problem mit diesem bestimmten Ansatz ist jedoch die natürliche Reaktion, die Menschen auf ihn haben. Das heißt, die empirischen Wissenschaften geben uns keine ultimative Antwort darauf; sie berichten einfach über bestimmte Dinge, die wir nicht verstehen, und unser Wissen ist an diesem bestimmten Punkt angekommen. Oft, anstatt zu sagen, dass wir etwas nicht wissen, sagen wir, dass es nicht existiert.

    […] Das bedeutet, dass wir uns zwar nicht fürchten sollten, aber auch uns nicht aggressiv verhalten. Mit anderen Worten, sollten wir keine Feiglinge sein, obwohl Feigheit für unsere menschliche Natur charakteristisch ist. Auf der anderen Seite sollten wir aber nicht ins Extrem verfallen und den Mitmenschen gegenüber aggressiv sein. Ein anschauliches Beispiel liefern diejenigen, die unschuldige Menschen im Namen der Religion in die Luft sprengen und Dinge tun, die der Scharia absolut widersprechen. Diese Mittel, die sie verwenden, sind für den Islam unannehmbar. Was sich am Ende ergibt, ist ein völlig verzerrtes Bild vom Islam, so dass die Menschen, die keinen Bezug zum Islam haben, sich abgestoßen und vom Islam nicht angezogen fühlen. Deshalb schrieb Imam Šāṭibī (…), in seinem muwāfaqāt, einem der größten Bücher zu uṣūl al-fiqh, dass die Scharia zwischen Überschuss und Mangel liegt. Es ist der mittlere Weg. Und der Gesandte Allāhs (…) sagte: „Ḫairu -l-umūr ausaṭuhā: Die besten aller Sachen sind die, die in der Mitte liegen“.

    Andere wichtige Angelegenheiten

    Als nächstes möchte ich detailliert auf die allgemeinen Aspekte unseres Zustands hier eingehen. Ich sprach bereits über die beiden wichtigsten Anliegen, die Beziehungen zwischen Muslimen untereinander und die Beziehung zwischen Muslimen und der dominanten Kultur. Nun möchte Ich ins Detail gehen und ein paar wichtige Punkte ansprechen. Erstens: Es ist absolut erforderlich, dass Sie die Gesetze des Landes respektieren, in dem Sie leben. Es gibt eine Reihe von Gründen dafür. Und als Mindestmaß gilt das Prinzip „al-muslimu lā yuḏillu nafsahu: Ein Muslim sollte sich nie in einen demütigenden Zustand bringen.“ Sie sind in einem Land, in dem die Menschen die Gesetze respektieren und wahrnehmen. Und wenn Sie das Gesetz brechen, kann dies zur Folge haben, dass Sie als ein Krimineller verhandelt und ins Gefängnis geschickt werden. Dabei werden Sie sich als Muslim gedemütigt und in Ihrer Menschenwürde verletzt fühlen, wenn Sie von einem Nichtmuslim in einen Käfig gesperrt werden und Ihnen die Freiheit entzogen wird. Also ist es wichtig, dass wir uns stetes daran erinnern.

    Weiterhin möchte ich Sie daran erinnern, dass die Umstände, in denen Sie sich hier befinden, keineswegs gewöhnlich sind. Genau aus diesem Grund gibt es bestimmte Dinge, welche die Scharia in solchen Situationen zulässt, sonst aber, wenn diese Umstände nicht gegeben sind, verbietet. Was wirklich wichtig ist, und was Sie alle zu Herzen nehmen sollten, ist, dass wir in diesen Ländern nachgiebige Textpositionen in Bezug auf Frauen anwenden sollten. Wir sollten die Frauenproblematik lösen, dabei meine ich nicht, dass wir den Rahmen des Erlaubten im Islam verlassen sollen. Vielmehr sollten wir gemäß den islamischen Vorschriften handeln, und soweit es geht, uns für die moderate [ wasaṭī : „gemäßigt, wohlausgewogen (wörtl.: mittig)“ die berüchtigte Wohlausgewogenheit Wasatiyya, wörtl. Mittigkeit („concept known in contemporary Islamic tradition of moderation (al-wasaṭiyya)“ ] Stellung von Frauen einsetzen [ „die moderate Stellung von Frauen“ ist die echt islamische, die entwürdigte Stellung der Frau ]. Als ein Beispiel könnte die Meinung der hanafitischen Rechtsschule herangezogen werden. Diese besagt, dass eine Frau ohne walī heiraten kann. Solche Entscheidung wird von den gesellschaftlichen Rollen von Männern und Frauen in diesem Land diktiert. Dennoch sollte eine Frau im Idealfall einen walī haben. Als walī kann ein beliebiges männliches Mitglied der muslimischen Gemeinde auftreten, wenn sie im Islam neu ist und keinen hat. Die ḥanafī-Position sollte als eine gültige Position angesehen werden. Daher sollten wir die Frauen, die diese Meinung vertreten, nicht beschuldigen.

    […] [ Abdullah bin Bayya geht es um das Problem namens Frau, siehe oben: „Wir sollten die Frauenproblematik lösen, dabei meine ich nicht, dass wir den Rahmen des Erlaubten im Islam verlassen sollen. Vielmehr sollten wir gemäß den islamischen Vorschriften handeln“ ] Auch Imam Abū Hanīfa (…) stellte fest, dass eine Frau den Beruf eines Qādīs in allen Bereichen außer Strafrecht (das heißt alles außer Delikten, die mit Blut zu tun hatten, bzw. Bluttaten) ausüben kann. Also ist es wirklich wichtig diesen Bereich zu erweitern. Allerdings sollten wir berücksichtigen, dass dies im Einklang mit den islamischen Prinzipien geschehen und nicht gegen den Islam arbeiten sollte. […]

    http://www.saferspaces.de/jugend/

    عبد الله بن بية
    عبد الله بن محفوظ بن بية
    ʿAbdullāh bin Maḥfūẓ bin Bayya
    ʿAbdullāh bin Bayya
    Abdallah bin Bayyah (Abdallah bin Mahfudh ibn Bayyah) [anglisiert]
    Abdullah bin Mahfuz bin Bayya
    Abdullah bin Bayya

    […] „geb. 1935 in Mauretanien) ist ein auf die vier traditionellen sunnitischen Rechtsschulen spezialisierter Gelehrter des Islam mit dem Schwerpunkt auf die Malikiten des Madhhab. Er lehrt an der König-Abdulaziz-Universität in Saudi-Arabien. Er war vormals Vize-Präsident, Justizminister, Bildungsminister und Minister für Islamische Angelegenheiten in Mauretanien. Er ist Vizepräsident der Internationalen Union Muslimischer Gelehrter (International Union of Muslim Scholars) [ IUMS ] und Gründer und Präsident des Global Center for Renewal and Guidance.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Abdallah_Bin_Bayyah

    Safer Spaces: Respekt und Teilhabe
    Zentralrat der Muslime in Deutschland [ ZMD ]
    Hamza Wördemann
    Köln

    „Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.“ „Im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!“

    http://www.saferspaces.de/impressum/

    „Safer Spaces: Respekt und Teilhabe“

    des Zentralrates der Muslime in Deutschland setzt sich präventiv gegen religiös begründeten Extremismus ein und will Jugendliche und Eltern dabei aktiv in die Arbeit einbinden.

    Über Partizipation, die Ethik der Religion will das Programm den Jugendlichen zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen, indem sie ihren Glauben nicht meinen verleugnen, noch ihr Handeln dabei im Gegensatz unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung begreifen zu müssen.

    Der richtig verstandene Islam wird dabei als Teil einer immunisierenden Wirkung gegen extremistische Strömungen und Gewalt begriffen. Den Jugendlichen werden so Perspektiven eröffnet und ihnen durch praktische Bestandteile wie Bildung, Arbeit und gesellschaftliche Selbstverwirklichung, das Gefühl und vermittelt, dass sie wichtig für unser Land sind und zum Gemeinwohl aktiv beitragen können.

    Das Programm, das auf vier Jahre vom Bund gefördert ist, ist als gesamtgesellschaftlichen Ansatz konzipiert und erkennt erstmal ausdrücklich den Wert der muslimischen Gemeinden im Kontext der Prävention an […]

    Multipikatorenseminar – Samstag 12. und 13. März 2016

    Werkstatt der Kulturen, Berlin

    Etwa 120 Multiplikatoren aus den muslimischen Gemeinden besuchten den Auftakt des Zentralrats der Muslimen in Deutschland in Berlin, der im Rahmen des Projektes „Safer Spaces“ stattfand.

    „Safer Spaces“ stellt einen Teil des Großprojektes „Demokratie Leben – Respekt und Teilhabe“ dar, welches einerseits die gesellschaftliche Partizipation von Jugendlichen unter Einbeziehung und Stärkung der Moscheegemeinden und andererseits die Stärkung der Anbindung von Jugendlichen an ihren Glauben zum Ziel hat, um so präventiv gegen religiös begründeten Extremismus vorzugehen. […]

    http://www.saferspaces.de/

    Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
    Bundesprogramm „Demokratie leben!“

    https://www.demokratie-leben.de/

    Über „Demokratie leben!“

    Angriffe auf Demokratie, Freiheit und Rechtstaatlichkeit sowie Ideologien der Ungleichwertigkeit sind dauerhafte Herausforderungen für die gesamte Gesellschaft. Rechts­extremismus, Rassismus und Antisemitismus, die Heraus­forderungen durch Islam- bzw. Muslimfeindlichkeit, Anti­ziganismus, Ultranationalismus, Homophobie, gewalt­bereiter Salafismus bzw. Dschihadismus, linke Militanz und andere Bereiche zeigen die Vielzahl demokratie- und menschenfeindlicher Phänomene. Um ihnen kraftvoll entgegen­zutreten, bedarf es gemeinsamer Anstrengungen von Staat und Zivilgesellschaft.

    https://www.demokratie-leben.de/bundesprogramm/ueber-demokratie-leben.html

    .

    Global Center for Renewal and Guidance

    http://www.globalmbwatch.com/global-center-for-renewal-and-guidance/

    .

    „Global Center for Renewal and Guidance“ (Globales Zentrum für Wiederbelebung und Führung – GCRG)

    (Bei: IslamFiqh, „Präsident: Philip Nürk, Generalsekretär: Yaser Oulabi“.)

    ___p://www.islamfiqh.de/a/97

    .

    [xvii] Referat von Scheich Abdallah Bin Bayyah in Bourget (Frankreich) über „Fatwa und Rechte der Minderheiten“

    ( Der europäische Fatwa-Rat und die islamgerechte Kapitalbetreuung – Sicherheit-Heute – 14 November 2005 – Von Hildegard Becker )

    _ttp://de.europenews.dk/Der-europaeische-Fatwa-Rat-und-die-islamgerechte-Kapitalbetreuung-80150.html

    .

    “The Rights of Minorities in Islam” with remarks by Shaykh Abdallah bin Bayyah
    “Symposium on Religious Freedom and the Rights of Minorities in Islam”

    introductory remarks:
    Shaykh Abdallah bin Bayyah
    King Abdul Aziz University, Saudi Arabia

    Monday, May 14th, 9:00am-12:30pm
    Fisher Colloquium Auditorium
    Rafik B. Hariri Building (4th Floor) [ opened in 2009 as the new home of the McDonough School of Business ]
    Georgetown University [ Washington, D.C., USA ]

    ___p://binbayyah.net/english/2012/05/12/symposium-on-religious-freedom-and-the-rights-of-minorities-in-islam-with-remarks-by-shaykh-abdallah-bin-bayyah/

    .

    Internationale Union Muslimischer Gelehrter
    International Union of Muslim Scholars [ IUMS, headed by the ideological leader of the Muslim Brotherhood, Yusuf al-Qaradawi ]

    https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Union_Muslimischer_Gelehrter

    IUMS [ Internationale Union Muslimischer Gelehrter ]

    In the wake of the Charlie Hebdo attacks, the union called upon the United Nations to make “contempt of religions and the prophets and holy sites” illegal. IUMS also issued a fatwa in 2004 asserting that resisting U.S. troops in Iraq was the “duty” of Muslims.

    https://en.wikipedia.org/wiki/International_Union_of_Muslim_Scholars

    Abdallah Bin Bayyah

    He is also a member of the Dublin-based European Council for Fatwa and Research [ ECFR, Yusuf al-Qaradawi ], a council of Muslim clerics that aims at explaining Islamic law in a way that is sensitive to the realities of European Muslims.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Abdallah_Bin_Bayyah

    ECFR [ Europäischer Rat für Fatwa und Forschung ]

    Members of the ECFR [ gekürzt ]
    1. Yusuf al-Qaradawi, President of ECFR (Egypt, Qatar)
    10. Abdallah Bin Bayyah (Saudi Arabia) [ Abdullah bin Bayya ]
    24. Muhammed Siddique (Germany) [ d. i. Muhammad Siddiq, nämlich Muhammad Siddiq Borgfeldt, HDI Haus des Islam, Lützelbach im Odenwald, geboren als Wolfgang Borgfeldt ]

    https://en.wikipedia.org/wiki/European_Council_for_Fatwa_and_Research#Members_of_the_ECFR

    [ ECFR ]
    Europäischer Rat für Fatwa und Forschung

    ( hier bei: Deutsch-Islamischer Vereinsverband Rhein-Main (DIV), Frankfurt am Main )

    ___p://www.div-rm.de/europaeischer-rat-fuer-fatwa-und-forschung-bekanntmachung-zur-festlegung-des-beginns-des-monats-ramadan-1435-n-h-2014/

    .

    Shaykh Bin Bayyah was quoted by President Barack Obama during his speech before UN security council 2014.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Abdallah_Bin_Bayyah

    […] President Obama called on the world to take a stand against religious extremism […] Then he singled out one organization and one man leading that charge: the new Forum for Promoting Peace in Muslim Societies [ Peace MS ] and Sheikh Abdullah bin Bayyah. Describing the group’s purpose, the sheikh said, „We must declare war on war so the outcome will be peace upon peace.“ […]

    http://www.npr.org/2014/09/25/351277631/prominent-muslim-sheikh-issues-fatwa-against-isis-violence

    Shaykh bin Bayyah serves as a Co-Moderator and Executive Committee Member of Religions for Peace [ RfP ]. […] Chairman of the Forum for Promoting Peace in Muslim Societies, Member of the Muslim League’s International High Council of Mosques [ World Supreme Council for Mosques, WSCM ]

    http://www.rfp.org/sheikh-abdallah-bin-bayyah

    The Muslim World League [ رابطه ] [ Rābiṭat al-ʿālam al-islāmī ] […] based in the Holy City of Makkah. …. World Supreme Council for Mosques

    https://en.wikipedia.org/wiki/Muslim_World_League

    https://en.wikipedia.org/wiki/Muslim_World_League#The_World_Supreme_Council_for_Mosques

    المجلس الأعلى العالمي للمساجد
    [ Al-Maǧlis al-aʿlā al-ʿālamī al-masāǧid ]
    World Supreme Council for Mosques WSCM
    Weltmoscheenrat (oder Hoher Rat für Moscheen oder Internationaler Oberster Rat für Moscheen)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Weltmoscheenrat

  19. Jacques Auvergne Says:

    Kommentator kopte analysiert meisterhaft die jüngste Rede („Gestalten statt spalten!“) des Aiman Mazyek, zu lesen auf Blog Schariagegner ab Tagesdatum und Uhrzeit

    November 2, 2016 um 11:49 pm

    Die Unwahrheiten in der Rede von Aiman Mazyek

    https://schariagegner.wordpress.com/2016/09/28/freiburger-deklaration-reformiert-nicht-den-islam/

    Mein bescheidener Beitrag:

    Ausgerechnet am Reformationstag also durfte der Chef des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD) in der Laurentiuskirche Altdorf bei Nürnberg das Wort ergreifen.

    Reformationstag

    https://de.wikipedia.org/wiki/Reformationstag

    St. Laurentius (Altdorf bei Nürnberg)

    „Mit der Gründung der Universität Altdorf am 29. Juni 1623 wurde St. Laurentius zur Universitätskirche einer der bedeutendsten deutschen, protestantischen Universitäten im 17. Jahrhundert“

    https://de.wikipedia.org/wiki/St._Laurentius_(Altdorf_bei_N%C3%BCrnberg)

    https://de.wikipedia.org/wiki/Universit%C3%A4t_Altdorf

    Für Monotheisten ist und bleibt die gesamte Schöpfung auf den Schöpfer hin orientiert, im Islam also auf Allah. Fitra (فطرة fiṭra) ist eben dieses Geschaffensein auf Allahgott hin.

    Aiman Mazyek spielt,
    neben dem Reden von der gesamten Welt als dem (durchzusetzenden, bedarfsweise gewalttätig) Herrschaftsbereich Allahs (bei Qutb: ḥākimiyya, sovereignty of God),
    auch auf das Fitra-Konzept an,
    indem er betont, dass der Islam „nicht exklusiv“ sei, sondern „allen Menschen“ gehöre und damit eben gerade „keine Ethnie“ sei.

    No child is born except on nature (i.e. Islam), and then his parents make him Jewish, Christian, or Magian (Zoroastrian), as an animal produces a perfect young animal: do you see any part of its body amputated?” (Sahih al-Bukhari, V 2, Bk 23, No 441). Although Islamic law does not oblige those who have not reached puberty to practice Islam […]

    Muslim Parenting Responsibilities

    As children are born in Fitra, it is therefore imperative for Muslim parents to ensure that their children are not corrupted in the process of growing up. Hence the responsibilities lie heavily with all Muslim parents.

    https://mbplee.wordpress.com/2012/01/03/%C2%A75-no-child-is-born-but-upon-fitra-innocent-muslim/

    Der Islam sei jedem Menschen wesensgemäß, gleichsam angeboren:

    „Jeder (Mensch) wird im Zustand der Fitra geboren (d.h. nach der Art und Weise des Erschaffens durch Gott). Alsdann machen seine Eltern aus ihm einen Juden, Christen oder Zoroastrier.“

    https://de.wikipedia.org/wiki/Fitra

    *Wenn du danach sterben solltest, so stirbst du mit dem Glauben der Fitra.*

    http://islamische-datenbank.de/option,com_buchari/action,viewhadith/chapterno,73/

    Erklärend werden Fitra und Islam sogar gleichgesetzt:

    He is following al-Fitra (al-Islam).

    […]

    the gatekeeper of Hell and the tall man whom you saw in the garden, is Abraham (…) and the children around him are those children who die with Al-Fitra (the Islamic Faith).”

    https://blackbunker9.wordpress.com/2013/04/05/selected-hadith-regarding-jannat-paradise-jahannam-hell/

    Aiman Mazyek:

    Der Islam ist für mich dabei nicht exklusiv, sondern gehört allen Menschen und nicht dem Muslim alleine. Islam ist auf keinen Fall wie eine Automarke oder ein Abzeichen zu verstehen. Er ist auch keine Ethnie. […]

    Deutschland kann und wird die Einheit der Verschiedenen besser leben können, wenn […]

    Oh Allah, wir bitten dich um Beistand hier in der Laurentiuskirche, hier in Altdorf mit all den lieben Menschen in und außerhalb der Kirche.

    Hilf uns in diesen Zeiten unsere Menschlichkeit [unsere Fitra und unseren Schariagehorsam] nicht zu verlieren und die Ehre und Würde aller Menschen [schariawidriges Handeln macht ehrlos] nicht zu beschädigen.“

    ___p://www.zentralrat.de/28137.php

    „Gestalten statt spalten – das muss unser Credo sein“, sagte Mazyek.

    (Am Folgetag – 01.11.2016 – bei onetz, Oberpfalznetz.)

    http://www.onetz.de/bayern-r/politik-by/feier-zum-reformationstag-in-altdorf-bei-nuernberg-gestalten-statt-spalten-d1707236.html

    nur derjenige muslim ist des muslims bruder, der das gute tut und das verbotene verdammt. das sagte der gründer der muslimbruderschaft hasan al-banna.

    لقد عاصر الإمام البنا الدعوة الجارفة إلى الوطنية والقومية والتي أراد أعداء الإسلام أن يضفوا بها ولاء المسلم لأخيه المسلم أينما كان، ويقيموا هذه الدعوات على حساب الولاء والبراء في الإسلام.

    http://www.ikhwanwiki.com/index.php?title=
    موقف_الإمام_البنا_من_القومية_و_الوطنية

    http://www.ikhwanwiki.com/index.php?title=%D9%85%D9%88%D9%82%D9%81_%D8%A7%D9%84%D8%A5%D9%85%D8%A7%D9%85_%D8%A7%D9%84%D8%A8%D9%86%D8%A7_%D9%85%D9%86_%D8%A7%D9%84%D9%82%D9%88%D9%85%D9%8A%D8%A9_%D9%88_%D8%A7%D9%84%D9%88%D8%B7%D9%86%D9%8A%D8%A9

    Unter anderem betont Hasan al-Banna das Prinzip Al wala wal-bara, wörtlich Loyalität und Lossagung: Muslimsolidarität bei Meidung der Nichtmuslime und ihrer Verhaltensweisen.

    الولاء والبراء | al-walāʾ wa-l-barāʾ

    https://de.wikipedia.org/wiki/Al-Wal%C4%81%27_wa-l-bar%C4%81%27

    der prophet sagt, hadith:

    gott hat die juden und christen verflucht, weil sie die gräber ihrer propheten in moscheen umgewandelt haben – das heutige arabische wort kanissa oder kanis für kirche kannte der koran noch nicht –

    ( لعن الله اليهود والنصارى ; اتخذوا قبور أنبيائهم مساجد )

    Hier zitiert bei Islamweb

    http://library.islamweb.net/newlibrary/display_book.php?flag=1&bk_no=79&ID=1431

    „May Allah curse the Jews and Christians who took the graves of their Prophets as places of worship – do not imitate them.“

    http://www.islamicweb.com/beliefs/creed/abdulwahab/KT1-chap-18.htm

    „May Allah curse the Jews and Christians for they built the places of worship at the graves of their Prophets.“ Bukhari vol. 1 book 8 no. 427 p. 255

    http://muslimhope.com/IslamIndex.htm

    Hadith
    Sahih Bukhari

    Narrated ‚Aisha and ‚Abdullah bin ‚Abbas: When the last moment of the life of Allah’s Apostle came he started putting his ‚Khamisa‘ on his face and when he felt hot and short of breath he took it off his face and said, „May Allah curse the Jews and Christians for they built the places of worship at the graves of their Prophets.“ The Prophet was warning (Muslims) of what those had done.
    Sahih Bukhari 1:8:427

    https://wikiislam.net/wiki/Qur'an,_Hadith_and_Scholars:People_of_the_Book

    — Sahih al-Bukhari, 1:8:427 see also Sahih al-Bukhari, 1:12:749 Sahih al-Bukhari, 4:55:657 Sahih al-Bukhari, 4:55:658 Sahih al-Bukhari, 7:63:209 Sahih al-Bukhari, 7:72:836

    https://en.wikipedia.org/wiki/Muhammad%27s_views_on_Christians

    der Gesandte Allahs sagte: „Der Fluch Allahs ist auf den Juden und Christen, die die Gräber ihrer Propheten zu Gebetsstätten machten.“
    Al-Bukhari Nr. 1330 & Muslim Nr. 531, An-Nasa’i Nr. 704, Ahmad 5: 204 und Al-Muwatta Nr. 85

    http://library.islamweb.net/grn/index.php?page=about

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